Somavati Amavasya Puja – Familiensegen am heiligen Feigenbaum mit hundertacht Umrundungen

Aus Yogawiki

Somavati Amavasya Puja – Familiensegen am heiligen Feigenbaum mit hundertacht Umrundungen verbindet den Wunsch nach familiärem Wohlergehen mit einer langsam wiederholten Bewegung um einen lebenden Baum. An Somavati Amavasya, einem Neumondtag, der auf einen Montag fällt, wird Lakshmi Narayana im Ashvattha verehrt. Die Fassung des Puja Samuccaya richtet sich besonders an Frauen mit einem Anliegen für Kinder, Enkel und eheliche Verbundenheit. Sie wird am Baum ausgeführt; ein eingeladener Brahmane empfängt die bei 108 Umrundungen gesammelten Gaben. Eine bestimmte Tagesstunde schreibt das Kapitel nicht vor.

Vorbereitung

Wähle einen Ashvattha mit sicherem, frei begehbarem Umgang. Vereinbare die Nutzung mit den Verantwortlichen. Bereite 108 gleiche kleine Gabenstücke vor, etwa Früchte oder andere mit dem Empfänger abgestimmte Lebensmittel; die Quelle lässt die Art der Gaben ausdrücklich offen. Außerdem brauchst du einen lockeren Baumwollfaden, gelbes Tuch und eine Ablage vor dem Baum. Für die vorbereitende Ganesha-Verehrung halte ein Ganesha-Bild und einen Wasserkrug bereit. Für die Verehrung am Baum brauchst du außerdem: sauberes Wasser, Löffel und Auffangschale; kleines Tuch und Baumwollfaden; Sandelduft, ungebrochene Reiskörner und Blumen; Räucherwerk; eine gefüllte Lampe mit Docht und Ghee (bzw. Pflanzenöl); vegetarische Speise, Betelblatt und Arekanuss als rituelle Gabe sowie eine Geldgabe. Pflanzenöl ist die heutige vegane Alternative. Verzehrbare Gaben werden nach der Verehrung als Prasad geteilt; aufgefangenes Wasser kommt an einen geeigneten sauberen Ort, Blumen werden kompostiert. Für die Badegaben bereite Panchamrita aus Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. pflanzlichem Joghurt), Ghee (bzw. Pflanzenöl), Honig (bzw. Pflanzensirup) und Zucker vor. Die pflanzlichen Zutaten sind eine heutige Anpassung. Sanskritverse und ihre wörtliche Bedeutung behalten die überlieferten Stoffe bei. Die Badegaben werden in einer Schale vor dem Baum angeboten; nur reines Wasser kommt an seine Wurzeln.

Durchführung

1. Reinigen und die Absicht aussprechen
Bade, ziehe saubere Kleidung an und bereite den Platz vor. Setze dich gesammelt hin. Der folgende deutsche Sankalpa ist eine praktische Fassung des im Quelltext längeren Vorsatzes: „An diesem Montags-Neumondtag verehre ich Lakshmi und Narayana im Ashvattha-Baum und bitte um das Wohlergehen meiner Familie und um beständige Verbundenheit.“

2. Den Baum begrüßen
Grüße zunächst Ganesha. Stelle die fünf Gaben Duft, Blüte, Räucherwerk, Licht und etwas Speise nacheinander vor sein Bild; sprich bei jeder Gabe: oṃ gaṇapataye namaḥ |

ॐ गणपतये नमः ।

Om, Verehrung dem Herrn der Scharen. Die fünf Gaben bilden hier eine einfache Ausführung der im Ritualtext vorausgesetzten Ganesha-Verehrung. Stelle dann den Kalasha mit reinem Wasser bereit. Bitte im Herzen um die heiligende Gegenwart der göttlichen Kräfte und besprenge dich und die Gaben mit etwas Wasser. Diese kurze deutsche Vorbereitung ersetzt keine individuell eingeübte längere Liturgie. Begieße behutsam den Wurzelbereich des Ashvattha. Betrachte Vishnu in seiner stillen, die Welt tragenden Gegenwart: śāntākāraṃ bhujagaśayanaṃ padmanābhaṃ sureśaṃ
viśvādhāraṃ gaganasadṛśaṃ meghavarṇaṃ śubhāṅgam |
lakṣmīkāntaṃ kamalanayanaṃ yogibhirdhyānagamyaṃ
vande viṣṇuṃ bhavabhayaharaṃ sarvalokaikanātham ||

शान्ताकारं भुजगशयनं पद्मनाभं सुरेशं
विश्वाधारं गगनसदृशं मेघवर्णं शुभाङ्गम् ।
लक्ष्मीकान्तं कमलनयनं योगिभिर्ध्यानगम्यं
वन्दे विष्णुं भवभयहरं सर्वलोकैकनाथम् ।।

Ich verehre Vishnu, friedvoll in seiner Gestalt, auf der Schlange ruhend, mit dem Lotus am Nabel, Herrn der Götter; Träger der Welt, weit wie der Himmel, von Wolkenfarbe und schöner Gestalt; Geliebter Lakshmis, lotusäugig, den Yogis in der Versenkung zugänglich, der die Furcht vor dem Werden nimmt und der eine Herr aller Welten ist.

mūlato brahmarūpāya madhyato viṣṇurūpiṇe |
agrataḥ śivarūpāya aśvatthāya namo namaḥ ||

मूलतो ब्रह्मरूपाय मध्यतो विष्णुरूपिणे ।
अग्रतः शिवरूपाय अश्वत्थाय नमो नमः ।।

Wieder und wieder Verehrung dem Ashvattha: an der Wurzel von Brahmas Gestalt, in seiner Mitte von Vishnus Gestalt und an der Spitze von Shivas Gestalt.


3. Lakshmi und Narayana empfangen
Einladung
Lege eine Blüte vor dem Baum nieder. viśvavyāpaka viśveśa kṛpayā dīnavatsala |
mayopapāditāṃ pūjāṃ gṛhāṇemāṃ hi mādhava ||

विश्वव्यापक विश्वेश कृपया दीनवत्सल ।
मयोपपादितां पूजां गृहाणेमां हि माधव ।।

Allgegenwärtiger Herr der Welt, der du die Bedrängten liebst: Madhava, nimm gnädig diese von mir bereitete Verehrung an.

Sitz
Biete dem göttlichen Paar den vorbereiteten Platz an. mūlāni brahmaṇo yasya ṛgvedāṅgāni pallavāḥ |
phalāni yajñaśākhāś ca nārāyaṇa dayāṃ kuru ||
sūryakoṭiprabhānātha sarvavyāpin ramāpate |
āsanaṃ kalpitaṃ bhaktyā gṛhāṇa puruṣottama ||

मूलानि ब्रह्मणो यस्य ऋग्वेदाङ्गानि पल्लवाः ।
फलानि यज्ञशाखाश् च नारायण दयां कुरु ।।
सूर्यकोटिप्रभानाथ सर्वव्यापिन् रमापते ।
आसनं कल्पितं भक्त्या गृहाण पुरुषोत्तम ।।

Narayana, dessen Wurzeln Brahma sind, dessen Triebe den Rigveda gliedern, dessen Früchte und Zweige Opfer sind: Sei barmherzig. Herr, leuchtend wie unzählige Sonnen, allgegenwärtiger Gemahl Lakshmis, Purushottama: Nimm den hingebungsvoll bereiteten Sitz an.

Fußwasser
Gib einen Löffel Wasser in die Schale. nārāyaṇa jagadvyāpin jagadānandakāraka |
viṣṇukrāntādisaṃyuktaṃ gṛhṇa pādyaṃ mayārpitam ||

नारायण जगद्व्यापिन् जगदानन्दकारक ।
विष्णुक्रान्तादिसंयुक्तं गृह्ण पाद्यं मयार्पितम् ।।

Narayana, der die Welt durchdringt und erfreut, nimm das von mir gegebene Fußwasser mit Vishnukranta und den weiteren Blüten an.

Ehrenwasser
Biete Wasser mit Fruchtstück, Duft, Blüte, Reis und Arekanuss an. phalagandhākṣatairyuktaṃ puṣpapūgasamanvitam |
arghyaṃ gṛhāṇa bhagavan viṣṇo sarvaphalaprada ||

फलगन्धाक्षतैर्युक्तं पुष्पपूगसमन्वितम् ।
अर्घ्यं गृहाण भगवन् विष्णो सर्वफलप्रद ।।

Bhagavan Vishnu, der alle Früchte schenkt, nimm diese Ehrenwassergabe mit Frucht, Duft, Reiskörnern, Blüte und Arekanuss an.

Mundwasser
Biete frisches Wasser an. karpūrailālavaṅgādiśītalaṃ salilaṃ prabho |
ramāramaṇa deveśācamanam pratigṛhyatām ||

कर्पूरैलालवङ्गादिशीतलं सलिलं प्रभो ।
रमारमण देवेशाचमनम् प्रतिगृह्यताम् ।।

Herr und Freude Lakshmis, nimm das kühle Mundwasser mit Kampfer, Kardamom und Nelke an. Die duftenden Zutaten werden im Gebet innerlich angeboten.


4. Badegaben, Gewand und Faden
Fünffache Badegabe
Biete die vorbereitete Mischung in einer Schale vor dem Baum an. pañcāmṛtaṃ mayānītaṃ payodadhighṛtaṃ madhu |
śarkarādisamāyuktaṃ snānārthaṃ pratigṛhyatām ||

पञ्चामृतं मयानीतं पयोदधिघृतं मधु ।
शर्करादिसमायुक्तं स्नानार्थं प्रतिगृह्यताम् ।।

Nimm zum Bad die von mir gebrachte fünffache Mischung aus Milch, Joghurt, Ghee, Honig und Zucker an.

Reines Wasser
Biete reines Wasser an; die Milchmischung wird nicht an lebendige Wurzeln gegossen. gaṅgākṛṣṇāgautamī ca kāverī ca śatahradā |
tābhya ānītam udakaṃ snānārthaṃ pratigṛhyatām ||

गङ्गाकृष्णागौतमी च कावेरी च शतह्रदा ।
ताभ्य आनीतम् उदकं स्नानार्थं प्रतिगृह्यताम् ।।

Nimm zum Bad das Wasser an, das von Ganga, Krishna, Gautami, Kaveri und Shatahrada herbeigebracht ist.

Bringe Duft, Blüte, Räucherwerk, Licht und eine kleine Speise dar. Gieße anschließend als abschließendes Abhisheka wenig reines Wasser an die Wurzeln; das Kapitel legt keinen besonderen Hymnus dafür fest. Gewand und Schnur
Biete gelbes Tuch und Baumwollfaden an der Ablage vor dem Baum an. pītavāsas tvayi vibho mayānyat samudāhṛtam |
vāsaḥ prītyā gṛhāṇedaṃ puruṣottamakeśava ||
upavītaṃ sottarīyaṃ mayā dattaṃ suśobhanam |
viśvamūrte gṛhāṇedaṃ nārāyaṇa jagatpate ||

पीतवासस् त्वयि विभो मयान्यत् समुदाहृतम् ।
वासः प्रीत्या गृहाणेदं पुरुषोत्तमकेशव ।।
उपवीतं सोत्तरीयं मया दत्तं सुशोभनम् ।
विश्वमूर्ते गृहाणेदं नारायण जगत्पते ।।

Weitgegenwärtiger, du trägst gelbes Gewand; ein weiteres habe ich dir gebracht. Nimm es liebevoll an, Purushottama Keshava. Allgestaltiger Narayana, Herr der Welt, nimm die schön bereitete heilige Schnur samt Obergewand an.

Baumschmuck und Faden
Lege den Baumwollfaden locker um den Stamm; er darf die Rinde nicht einschnüren. aśvattha hutabhugvāsa govindasya sadāśraya |
aśeṣaṃ hara me pāpaṃ vṛkṣarāja namostute ||

अश्वत्थ हुतभुग्वास गोविन्दस्य सदाश्रय ।
अशेषं हर मे पापं वृक्षराज नमोस्तुते ।।

Ashvattha, Wohnort des Feuers und beständige Stätte Govindas: Nimm meine Verfehlung hinweg. König der Bäume, Verehrung dir.


5. Duft, Blüten und Bewirtung
Sandelduft
Biete Sandelduft an der Ablage an. malayācalasambhūtaṃ ghanasāraṃ manoharam |
vilepanaṃ suraśreṣṭha candanaṃ pratigṛhyatām ||

मलयाचलसम्भूतं घनसारं मनोहरम् ।
विलेपनं सुरश्रेष्ठ चन्दनं प्रतिगृह्यताम् ।।

Höchster unter den Göttern, nimm die wohlduftende Sandelgabe aus dem Malaya-Gebirge mit Kampfer an.

Biete Reiskörner unter dem Namensgruß dar: śrīlakṣmīnārāyaṇābhyāṃ namaḥ |

श्रीलक्ष्मीनारायणाभ्यां नमः ।

Verehrung Shri Lakshmi und Narayana. Blüten
Lege die vorbereiteten Blüten vor den Baum. tulasījātikamalamallikācampakāni ca |
puṣpāṇi hara govinda gṛhāṇa parameśvara ||

तुलसीजातिकमलमल्लिकाचम्पकानि च ।
पुष्पाणि हर गोविन्द गृहाण परमेश्वर ।।

Nimm Tulasi, Jasmin, Lotus, Mallika und Champaka als Blütengaben an, Govinda, höchster Herr.

Zeige Räucherwerk und die Lampe mit dem eben ausgeschriebenen Namensgruß. Speise
Stelle die vegetarische Speise vor das göttliche Paar. bhakṣyaṃ bhojyaṃ lehyapeye coṣyaṃ khādyaṃ mayāhṛtam |
prītaye parameśasya dattaṃ svīkuru prabho ||

भक्ष्यं भोज्यं लेह्यपेये चोष्यं खाद्यं मयाहृतम् ।
प्रीतये परमेशस्य दत्तं स्वीकुरु प्रभो ।।

Ich bringe Speise zum Beißen und Essen, Lecken und Trinken, Saugen und Kauen. Nimm sie an, Herr; sie sei dir zur Freude gegeben.

Sprich die fünf Atemgaben; halte dabei jeweils einen kleinen Augenblick inne: oṃ prāṇāya svāhā |
oṃ apānāya svāhā |
oṃ vyānāya svāhā |
oṃ udānāya svāhā |
oṃ samānāya svāhā |

ॐ प्राणाय स्वाहा ।
ॐ अपानाय स्वाहा ।
ॐ व्यानाय स्वाहा ।
ॐ उदानाय स्वाहा ।
ॐ समानाय स्वाहा ।

Om, Gabe an Prana, den einströmenden Lebenshauch; an Apana, den abführenden; an Vyana, den durchströmenden; an Udana, den aufsteigenden; an Samana, den ausgleichenden Lebenshauch. Biete Wasser zur Mahlzeit, danach zum Händewaschen und Mundspülen an; anschließend Sandelduft für die Hände, Früchte, Betel und Dakshina, jeweils mit dem Namen Lakshmi-Narayanas.


6. Licht, Verneigung und die Verbindung von Montag und Neumond
Zeige das Licht: tvadbhāsā bhāsate lokaḥ koṭisūryasamaprabha |
nīrājayiṣye tvāṃ viṣṇo kṛpāṃ kuru mama prabho ||
cakṣurda sarvalokānāṃ timirasya nivāraṇam |
ārtikyaṃ kalpitaṃ bhaktyā gṛhāṇa parameśvara ||

त्वद्भासा भासते लोकः कोटिसूर्यसमप्रभ ।
नीराजयिष्ये त्वां विष्णो कृपां कुरु मम प्रभो ।।
चक्षुर्द सर्वलोकानां तिमिरस्य निवारणम् ।
आर्तिक्यं कल्पितं भक्त्या गृहाण परमेश्वर ।।

Durch deinen Glanz leuchtet die Welt, du leuchtest wie unzählige Sonnen. Vishnu, ich ehre dich mit Licht; sei mir gnädig. Du schenkst allen Welten das Sehen. Nimm den hingebungsvoll bereiteten Lichtgruß an, der Finsternis vertreibt. Verneige dich: vyaktāvyaktasvarūpāya sṛṣṭisthityantakāriṇe |
ādimadhyāntahīnāya viṣṭaraśravase namaḥ ||

व्यक्ताव्यक्तस्वरूपाय सृष्टिस्थित्यन्तकारिणे ।
आदिमध्यान्तहीनाय विष्टरश्रवसे नमः ।।

Verehrung dem von weitreichendem Ruhm, der das Offenbare und Unoffenbare ist, Schöpfung, Erhaltung und Ende bewirkt und selbst ohne Anfang, Mitte und Ende bleibt. Lege Blüten mit dem Baumgruß aus Schritt 2 nieder. Verehre dann die Verbindung von Amavasya und Somavara durch Duft, Reis und Blüte: amāyai ca namas tubhyaṃ somāya ca namostute |
ubhayoḥ saṅgame viṣṇupūjāphalam avāpnuyāt ||

अमायै च नमस् तुभ्यं सोमाय च नमोस्तुते ।
उभयोः सङ्गमे विष्णुपूजाफलम् अवाप्नुयात् ।।

Verehrung dir, Neumond, und Verehrung dir, Soma. In eurer Verbindung möge die Frucht der Vishnu-Verehrung erwachsen.


7. Hundertacht Umrundungen und Gaben
Beabsichtige nun ausdrücklich die 108 Umrundungen zur Freude Lakshmi-Narayanas. Lege bei jeder Runde eines der 108 vorbereiteten Gabenstücke an der Ablage vor dem Baum nieder. Sprich beim Gehen: mayā kāyena manasā vācā janmaśatārjitam |
pāpaṃ praśamaya śrīśa pradakṣiṇapade pade ||

मया कायेन मनसा वाचा जन्मशतार्जितम् ।
पापं प्रशमय श्रीश प्रदक्षिणपदे पदे ।।

Herr Lakshmis, stille bei jedem Schritt der Umrundung die Verfehlung, die ich mit Leib, Gedanken und Worten in vielen Leben angesammelt habe. Überreiche danach alle 108 Gabenstücke dem eingeladenen Brahmanen. Zähle mit einer gesonderten Zählhilfe, damit keine Runde versehentlich übersprungen wird.

8. Die Verehrung widmen und den Platz pflegen

āvāhanaṃ na jānāmi na jānāmi visarjanam |
pūjāṃ caiva na jānāmi kṣamyatāṃ parameśvara ||
yan mayā manasā vācā niyamāt pūjanaṃ kṛtam |
sarvasampūrṇatāṃ yātu tad viṣṇoś ca prasādataḥ ||
anena kṛtapūjanena śrīlakṣmīnārāyaṇau prīyetām |

आवाहनं न जानामि न जानामि विसर्जनम् ।
पूजां चैव न जानामि क्षम्यतां परमेश्वर ।।
यन् मया मनसा वाचा नियमात् पूजनं कृतम् ।
सर्वसम्पूर्णतां यातु तद् विष्णोश् च प्रसादतः ।।
अनेन कृतपूजनेन श्रीलक्ष्मीनारायणौ प्रीयेताम् ।

Ich kenne Einladen, Verabschieden und Verehren nicht vollkommen; höchster Herr, vergib mir. Was ich mit Gedanken und Worten nach der Gelübdeordnung vollzogen habe, möge durch Vishnus Gnade vollständig sein. Mögen Lakshmi und Narayana durch diese Verehrung erfreut sein. Nimm Schalen und nicht verzehrbare Materialien mit. Teile die Speisegaben. Kontrolliere zuletzt den Faden am Baum und entferne ihn nach der Feier, wenn er die weitere Pflege behindern könnte.

Innerer Abschluss

Die vielen Umrundungen geben der Bitte Zeit. Als freie Anregung: Nimm nicht nur deine Sorge mit, sondern auch einen Dank für etwas, das deine Familie bereits trägt. Jeder Gang um den Stamm kann daran erinnern, dass Verbundenheit durch wiederkehrende Zuwendung wächst.

Quellen und Vertiefung

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