Lakshmi Ganesha Puja der acht Shaktis
Lakshmi Ganesha Puja der acht Shaktis verehrt die acht im Mantramahodadhi genannten Kräfte im Umkreis Lakshmi Ganeshas. Ein vollständiger Dhyana eröffnet und beschließt die Blütenfolge.

Umfang: Vollständiger Dhyana und acht einzeln benannte Blütengaben.
Anlass und spirituelle Ausrichtung
Fülle umfasst Nahrung, Schönheit, Vertrauen und die Fähigkeit zu geben. Diese Andacht richtet die Aufmerksamkeit auf eine Fülle, die in Beziehung steht. Der Text verbindet Lakshmi Ganesha mit Wohlergehen. Richte die Bitte auf ein Gedeihen, an dem auch andere teilhaben können.
Voraussetzungen und Material
Für Puja-Kundige. Die Namensformeln werden nach dem gebräuchlichen Muster Om – Dativ – Namah ausgeschrieben.
Acht Blüten, zwei Teller oder Schalen und ein Ganesha- oder Lakshmi-Ganesha-Bild; etwa zehn bis fünfzehn Minuten.
Verwandte Ritualanleitungen sind Ganesha Puja und Gananam Tva Ganapatim.
1. Acht Gaben bereitstellen
Setze dich vor ein Bild Ganeshas und vergegenwärtige Lakshmi an seiner Seite. Stelle einen leeren Blütenteller in die Mitte und die acht Blüten daneben. Die Shaktis werden hier nacheinander auf diesem gemeinsamen Teller verehrt; ein spezielles Yantra wird nicht benötigt.
2. Lakshmi Ganesha betrachten
Falte die Hände und sprich den Dhyana einmal.
dantābhaye cakradarau dadhānaṃ karāgragasvarṇaghaṭaṃ trinetram |
dhṛtābjayāliṅgitam abdhiputryā lakṣmīgaṇeśaṃ kanakābham īḍe ||
Ich preise den goldglänzenden Lakshmi Ganesha mit drei Augen: Er trägt Stoßzahn und Furchtlosigkeitsgeste, Diskus und Muschel sowie einen goldenen Krug an der Rüsselspitze. Lakshmi, die Tochter des Ozeans mit dem Lotus in der Hand, umarmt ihn.
Verweile bei der Furchtlosigkeitsgeste und der zugewandten Vereinigung mit Lakshmi.
3. Die acht Shaktis verehren
Nimm jeweils eine Blüte. Sprich die vollständige Formel einer Tabellenzeile und lege die Blüte auf den mittleren Teller. Wiederhole das für alle acht Zeilen in der angegebenen Reihenfolge.
| Gabe und Ablage | Vollständige Anrufung und deutsche Bedeutung |
|---|---|
| 1. Blüte | oṃ balākāyai namaḥ Om. Verehrung Balaka. |
| 2. Blüte | oṃ vimalāyai namaḥ Om. Verehrung der Reinen, Vimala. |
| 3. Blüte | oṃ kamalāyai namaḥ Om. Verehrung der Lotusgestalt, Kamala. |
| 4. Blüte | oṃ vanamālikāyai namaḥ Om. Verehrung Vanamalika, der mit der Waldgirlande. |
| 5. Blüte | oṃ vibhīṣikāyai namaḥ Om. Verehrung Vibhishika, der Ehrfurchtgebietenden. |
| 6. Blüte | oṃ mālikāyai namaḥ Om. Verehrung Malika, der Girlandenträgerin. |
| 7. Blüte | oṃ śāṅkaryai namaḥ Om. Verehrung Shankari, der zu Shankara Gehörenden. |
| 8. Blüte | oṃ vasubālikāyai namaḥ Om. Verehrung Vasubalika. |
Yoga-Vidya-Video zur Hinwendung an Lakshmi. Das Video vertieft die Haltung der Praxis; die konkrete Ritualfolge steht in dieser Anleitung.
4. Den Kreis als Einheit vergegenwärtigen
Schau auf die acht Gaben. Stelle dir vor, dass alle geehrten Kräfte in Lakshmi Ganesha gesammelt gegenwärtig sind. Rezitiere den vollständigen Dhyana noch einmal.
dantābhaye cakradarau dadhānaṃ karāgragasvarṇaghaṭaṃ trinetram |
dhṛtābjayāliṅgitam abdhiputryā lakṣmīgaṇeśaṃ kanakābham īḍe ||
Ich preise den goldglänzenden Lakshmi Ganesha mit drei Augen: Er trägt Stoßzahn und Furchtlosigkeitsgeste, Diskus und Muschel sowie einen goldenen Krug an der Rüsselspitze. Lakshmi, die Tochter des Ozeans mit dem Lotus in der Hand, umarmt ihn.
5. Die Andacht beenden
Falte die Hände, neige den Kopf und bleibe still. Bewahre einen Augenblick die Bereitschaft, empfangene Fülle zu teilen. Lasse die Blüten zunächst als Gabe am Altar; entferne sie später respektvoll, bevor sie verderben.
Siehe auch
- Ganesha Puja
- Gananam Tva Ganapatim
- Mangalacharana
- Große Yoga Vidya Puja
- Mantramahodadhi
- Brihat Tantrasara
- Puja
- Mantra
- Japa
- Dhyana
- Bhakti
Quellen und redaktionelle Hinweise
Mantramahodadhi von Mahidhara, Sanskrit-IAST-Projektfassung mit gesondert gekennzeichneten Erläuterungen aus der Naukā. 2.101 für den Dhyana und 2.103–104 für die acht Namen. Die Bedeutungen der nicht sicher auflösbaren Eigennamen Balaka und Vasubalika werden nicht spekulativ ergänzt. Die acht ausgeschriebenen Namensformeln und die gemeinsame Ablageschale gestalten den überlieferten Namenskreis als begrenzte Blütenandacht. Der Lakshmi-Ganesha-Hauptmantra und die vollständige Avarana-Puja gehören nicht zu diesem Ablauf.
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