Sharanyu: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Sharanyu''' ([[Sanskrit]]: sharanyū ''f.'') = Zufluchtsort; Name der Tochter von [[Tvashta]], die den Sonnengott heiratete | |||
Der Sanskrit-Ausdruck "Sharanyu" (शरण्यु) stammt aus der alten indischen Sprache und bedeutet wörtlich "der, der Schutz gewährt" oder "Zufluchtsort". Er beschreibt etwas oder jemanden, der Sicherheit, Geborgenheit und Hilfe bietet – oft im spirituellen oder göttlichen Kontext. | |||
In der [[indisch]]en [[Mythologie]] und im [[Yoga]] wird dieser Begriff häufig mit Gottheiten wie [[Vishnu]] oder [[Shiva]] verbunden, die als ultimative Beschützer verehrt werden. Ein schönes Beispiel ist ein Vers aus der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhagavad Gita] (Kapitel 18, Vers 66), wo [[Krishna]] zu [[Arjuna]] sagt: "Gib alle Pflichten auf und suche allein bei mir Zuflucht (Sharanyu). Ich werde dich von allen [[Sünde]]n befreien – fürchte dich nicht." Hier wird die Idee des bedingungslosen Schutzes durch das Göttliche betont. | |||
Im täglichen Leben kann "Sharanyu" auch metaphorisch verwendet werden – etwa für einen Lehrer ([[Guru]]), der seinen Schülern Orientierung gibt, oder für einen Ort der [[Meditation]], der inneren [[Frieden]] schenkt. | |||
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* [[Schutz]] | |||
* [[Zuflucht]] | |||
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Version vom 22. März 2026, 08:26 Uhr

Sharanyu (Sanskrit: sharanyū f.) = Zufluchtsort; Name der Tochter von Tvashta, die den Sonnengott heiratete
Der Sanskrit-Ausdruck "Sharanyu" (शरण्यु) stammt aus der alten indischen Sprache und bedeutet wörtlich "der, der Schutz gewährt" oder "Zufluchtsort". Er beschreibt etwas oder jemanden, der Sicherheit, Geborgenheit und Hilfe bietet – oft im spirituellen oder göttlichen Kontext.
In der indischen Mythologie und im Yoga wird dieser Begriff häufig mit Gottheiten wie Vishnu oder Shiva verbunden, die als ultimative Beschützer verehrt werden. Ein schönes Beispiel ist ein Vers aus der Bhagavad Gita (Kapitel 18, Vers 66), wo Krishna zu Arjuna sagt: "Gib alle Pflichten auf und suche allein bei mir Zuflucht (Sharanyu). Ich werde dich von allen Sünden befreien – fürchte dich nicht." Hier wird die Idee des bedingungslosen Schutzes durch das Göttliche betont.
Im täglichen Leben kann "Sharanyu" auch metaphorisch verwendet werden – etwa für einen Lehrer (Guru), der seinen Schülern Orientierung gibt, oder für einen Ort der Meditation, der inneren Frieden schenkt.