Lokadhyaksha: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Lokadhyaksha''' ([[Sanskrit]]: lokādhyaksha ''m.'') = Herr der Welt. Der, dessen Augen auf der gesamten Welt ruhen. | |||
Der Ausdruck Lokadhyaksha setzt sich aus zwei Teilen zusammen: | |||
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* [[adhyaksha]] heißt Aufseher, Verwalter oder Richter. | |||
Zusammengesetzt bezeichnet Lokadhyaksha also jemanden, der über die [[Welt]] wacht oder die Ordnung in einem bestimmten Bereich überwacht — je nach Kontext kann das eine weltliche [[Autorität]], ein lokaler Verwalter oder eine spirituelle Instanz sein, die für Recht und Ordnung sorgt. | |||
In traditionellen [[indisch]]en Texten wird das Wort oft in administrativen oder kosmologischen Zusammenhängen verwendet. In einem weltlichen Sinn ist der Lokadhyaksha der Beamte oder [[Richter]], der für Verwaltung, Steuereintreibung oder Rechtsprechung auf lokaler Ebene zuständig ist. In einem religiösen oder mythologischen Kontext kann Lokadhyaksha eine göttliche oder halb-göttliche Funktion bezeichnen: eine Instanz, die das Gleichgewicht zwischen [[Mensch]]en, [[Natur]] und göttlichen Kräften wahrt. | |||
In manchen Erzählungen wird ein Wächter der Welt beschrieben, der über die moralische Ordnung wacht und dafür sorgt, dass Dharma besteht — diese Rolle entspricht dem, was man mit Lokadhyaksha meinen würde. Ein kurzes, sinngemäßes Zitat könnte lauten: „Der Hüter der Welt achtet auf Dharma; dessen Urteil richtet das Verhalten der Menschen.“ | |||
=Siehe auch= | |||
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Version vom 18. Februar 2026, 06:11 Uhr

Lokadhyaksha (Sanskrit: lokādhyaksha m.) = Herr der Welt. Der, dessen Augen auf der gesamten Welt ruhen.
Der Ausdruck Lokadhyaksha setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
Zusammengesetzt bezeichnet Lokadhyaksha also jemanden, der über die Welt wacht oder die Ordnung in einem bestimmten Bereich überwacht — je nach Kontext kann das eine weltliche Autorität, ein lokaler Verwalter oder eine spirituelle Instanz sein, die für Recht und Ordnung sorgt.
In traditionellen indischen Texten wird das Wort oft in administrativen oder kosmologischen Zusammenhängen verwendet. In einem weltlichen Sinn ist der Lokadhyaksha der Beamte oder Richter, der für Verwaltung, Steuereintreibung oder Rechtsprechung auf lokaler Ebene zuständig ist. In einem religiösen oder mythologischen Kontext kann Lokadhyaksha eine göttliche oder halb-göttliche Funktion bezeichnen: eine Instanz, die das Gleichgewicht zwischen Menschen, Natur und göttlichen Kräften wahrt.
In manchen Erzählungen wird ein Wächter der Welt beschrieben, der über die moralische Ordnung wacht und dafür sorgt, dass Dharma besteht — diese Rolle entspricht dem, was man mit Lokadhyaksha meinen würde. Ein kurzes, sinngemäßes Zitat könnte lauten: „Der Hüter der Welt achtet auf Dharma; dessen Urteil richtet das Verhalten der Menschen.“