Caracaramayi: Unterschied zwischen den Versionen

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Caracaramayi ist ein zusammengesetzter Begriff aus dem Sanskrit, der sich aus den Bestandteilen „caraca“ und „ramayi“ ableiten lässt.  
Caracaramayi ist ein zusammengesetzter Begriff aus dem Sanskrit, der sich aus den Bestandteilen „caraca“ und „ramayi“ ableiten lässt.  
* „Caraca“ bezeichnet wörtlich das Umhergehen, das Wandeln oder auch etwas Bewegliches; im übertragenen Sinn kann es für einen Wanderer, einen Pilger oder für das ständige Fließen und Bewegen stehen.  
* „[[Chara|Cara]]ca“ bezeichnet wörtlich das Umhergehen, das Wandeln oder auch etwas Bewegliches; im übertragenen Sinn kann es für einen Wanderer, einen Pilger oder für das ständige Fließen und Bewegen stehen.  
* Ramayi leitet sich vom Wort „[[rama]]“ ab, das [[Freude]], Entzücken oder Wonne bedeutet, und die Endung -yi/ -[[ayi]] kann eine Tätigkeits- oder Zustandsbezeichnung anzeigen. Zusammengenommen lässt sich Caracaramayi also etwa als „diejenige/dasjenige, das durch Bewegung Freude bringt“ oder „in Bewegung befindliche Wonne“ übersetzen.
* [[Rama]]yi leitet sich vom Wort „[[rama]]“ ab, das [[Freude]], Entzücken oder Wonne bedeutet, und die Endung -yi/ -[[ayi]] kann eine Tätigkeits- oder Zustandsbezeichnung anzeigen. Zusammengenommen lässt sich Caracaramayi also etwa als „diejenige/dasjenige, das durch Bewegung Freude bringt“ oder „in Bewegung befindliche Wonne“ übersetzen.


In [https://www.yoga-vidya.de/ spirituellen] oder poetischen Zusammenhängen könnte der Ausdruck jemanden bezeichnen, der durch Sein oder Handeln unterwegs [[Freude]], [[Segen]] oder [[Erleuchtung]] verbreitet — etwa ein wandernder [[Lehrer]], ein [[Pilger]], dessen Weg Freude schenkt, oder ein bewegter innerer Zustand, in dem ständige Wandlung mit [[Glück]] verbunden ist. Je nach Kontext (manchmal religiös-philosophisch, manchmal literarisch) kann die Nuance variieren: mal liegt der Schwerpunkt mehr auf dem äußeren Weg, mal auf dem inneren Gemütszustand.
In [https://www.yoga-vidya.de/ spirituellen] oder poetischen Zusammenhängen könnte der Ausdruck jemanden bezeichnen, der durch Sein oder Handeln unterwegs [[Freude]], [[Segen]] oder [[Erleuchtung]] verbreitet — etwa ein wandernder [[Lehrer]], ein [[Pilger]], dessen Weg Freude schenkt, oder ein bewegter innerer Zustand, in dem ständige Wandlung mit [[Glück]] verbunden ist. Je nach Kontext (manchmal religiös-philosophisch, manchmal literarisch) kann die Nuance variieren: mal liegt der Schwerpunkt mehr auf dem äußeren Weg, mal auf dem inneren Gemütszustand.

Version vom 11. Februar 2026, 22:58 Uhr

Caracaramayi

Caracaramayi: (Sanskrit: carācaramayī f.) = ein bewegter innerer Zustand

Caracaramayi ist ein zusammengesetzter Begriff aus dem Sanskrit, der sich aus den Bestandteilen „caraca“ und „ramayi“ ableiten lässt.

  • Caraca“ bezeichnet wörtlich das Umhergehen, das Wandeln oder auch etwas Bewegliches; im übertragenen Sinn kann es für einen Wanderer, einen Pilger oder für das ständige Fließen und Bewegen stehen.
  • Ramayi leitet sich vom Wort „rama“ ab, das Freude, Entzücken oder Wonne bedeutet, und die Endung -yi/ -ayi kann eine Tätigkeits- oder Zustandsbezeichnung anzeigen. Zusammengenommen lässt sich Caracaramayi also etwa als „diejenige/dasjenige, das durch Bewegung Freude bringt“ oder „in Bewegung befindliche Wonne“ übersetzen.

In spirituellen oder poetischen Zusammenhängen könnte der Ausdruck jemanden bezeichnen, der durch Sein oder Handeln unterwegs Freude, Segen oder Erleuchtung verbreitet — etwa ein wandernder Lehrer, ein Pilger, dessen Weg Freude schenkt, oder ein bewegter innerer Zustand, in dem ständige Wandlung mit Glück verbunden ist. Je nach Kontext (manchmal religiös-philosophisch, manchmal literarisch) kann die Nuance variieren: mal liegt der Schwerpunkt mehr auf dem äußeren Weg, mal auf dem inneren Gemütszustand.

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