Priyaskhayah: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Priyaskhayah''' ([[Sanskrit]]: priyaskhāyah) ''wörtl.'' = unvergängliche Liebe | |||
Der Ausdruck "Priyaskhayah" setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: "Priya" und "Akshayah". | |||
* "[[Priya]]" bedeutet so viel wie "lieb", "teuer" oder "geliebt", während | |||
* "Akshayah" "unvergänglich", "ewig" oder "unzerstörbar" | |||
heißt. Zusammengesetzt könnte man es also mit "ewig geliebt" oder "unvergängliche Liebe" übersetzen. | |||
In der [[indisch]]en [https://www.yoga-vidya.de/ Mythologie] und im [[Yoga]] spielen solche Begriffe oft eine tiefe Rolle. Zum Beispiel gibt es die Vorstellung der "Akshaya [[Patra]]" – ein unerschöpflicher Segensnapf, den [[Krishna]] den [[Pandavas]] im [[Mahabharata]] schenkt. Ähnlich könnte "Priyaskhayah" auf eine Liebe hindeuten, die niemals endet, wie die Hingabe eines [[Bhaktas]] (Verehrers) zu Gott. | |||
Ein zweites schönes Beispiel aus der [[Bhagavad Gita]] (9.22) passt dazu: Krishna sagt: "Denen, die mich stets liebend verehren und mit Hingabe meditieren, gewähre ich, was ihnen fehlt, und bewahre, was sie haben." Hier zeigt sich diese Idee der unvergänglichen, göttlichen Liebe. | |||
=Siehe auch= | |||
* [[Bhakti Yoga]] | |||
* [[Puja]] | |||
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Aktuelle Version vom 9. März 2026, 06:27 Uhr

Priyaskhayah (Sanskrit: priyaskhāyah) wörtl. = unvergängliche Liebe
Der Ausdruck "Priyaskhayah" setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: "Priya" und "Akshayah".
- "Priya" bedeutet so viel wie "lieb", "teuer" oder "geliebt", während
- "Akshayah" "unvergänglich", "ewig" oder "unzerstörbar"
heißt. Zusammengesetzt könnte man es also mit "ewig geliebt" oder "unvergängliche Liebe" übersetzen.
In der indischen Mythologie und im Yoga spielen solche Begriffe oft eine tiefe Rolle. Zum Beispiel gibt es die Vorstellung der "Akshaya Patra" – ein unerschöpflicher Segensnapf, den Krishna den Pandavas im Mahabharata schenkt. Ähnlich könnte "Priyaskhayah" auf eine Liebe hindeuten, die niemals endet, wie die Hingabe eines Bhaktas (Verehrers) zu Gott.
Ein zweites schönes Beispiel aus der Bhagavad Gita (9.22) passt dazu: Krishna sagt: "Denen, die mich stets liebend verehren und mit Hingabe meditieren, gewähre ich, was ihnen fehlt, und bewahre, was sie haben." Hier zeigt sich diese Idee der unvergänglichen, göttlichen Liebe.