HOTA
HOTA steht für Hindu Organisations, Temples and Associations und bezeichnet ein internationales Forum zur Vernetzung hinduistischer Organisationen, Tempel, Vereinigungen, Institutionen und Sampradayas. Ziel von HOTA ist es, Zusammenarbeit, Austausch und gegenseitige Unterstützung innerhalb der hinduistischen Gemeinschaft zu fördern sowie gemeinsame Ressourcen und Erfahrungen besser nutzbar zu machen.

Das HOTA Forum versteht sich als Plattform für Dialog, Kooperation und langfristige Vernetzung hinduistischer Akteur:innen. Dabei sollen die Vielfalt hinduistischer Traditionen und spiritueller Wege erhalten bleiben und gleichzeitig gemeinsame Anliegen sichtbarer gemacht werden.
HOTA – Hindu Organisations, Temples and Associations
Leitbild und Ziele
Das HOTA Forum verfolgt das Ziel, hinduistische Organisationen auf einer gemeinsamen Plattform zusammenzubringen und den Austausch zwischen unterschiedlichen Traditionen, Tempeln und Gemeinschaften zu stärken.
Im Mittelpunkt stehen dabei:
- Vernetzung hinduistischer Organisationen
- Förderung von Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung
- bessere Nutzung gemeinsamer Ressourcen
- Austausch von Erfahrungen und Informationen
- Sichtbarkeit hinduistischen Lebens in der Gesellschaft
- Stärkung von Dharma, Kultur und Gemeinschaft
Das Forum möchte dazu beitragen, dass hinduistische Gruppen koordinierter zusammenarbeiten können, ohne ihre jeweilige Identität oder spirituelle Ausrichtung aufzugeben.
Hintergrund
Innerhalb der hinduistischen Gemeinschaft existieren weltweit zahlreiche Organisationen, Tempel und spirituelle Gemeinschaften, die sich auf unterschiedliche Weise für die Verbreitung hinduistischer Traditionen, Werte und spiritueller Praxis engagieren.
Das HOTA Forum entstand aus dem Wunsch heraus, diese verschiedenen Kräfte stärker miteinander zu verbinden. Hintergrund war die Erfahrung, dass viele Organisationen unabhängig voneinander arbeiten und vorhandene Ressourcen, Erfahrungen und Kontakte dadurch oft nicht gemeinsam genutzt werden.
Durch bessere Vernetzung und Kommunikation soll die Zusammenarbeit erleichtert und die Sichtbarkeit hinduistischer Gemeinschaften gestärkt werden.
HOTA Forum in Deutschland

Im deutschsprachigen Raum wurde HOTA im Zusammenhang mit der Deutschen Hindu-Konferenz weiterentwickelt. Ein wichtiges Treffen fand 2026 in Frankfurt am Main statt, bei dem Vertreter:innen zahlreicher hinduistischer Organisationen und Vereine zusammenkamen.
Im Mittelpunkt standen Fragen wie:
- zukünftige Zusammenarbeit
- gemeinsame Strukturen
- gegenseitige Unterstützung
- gesellschaftliche Sichtbarkeit
- Ansprechpartner:innen für Politik und Medien
- langfristige Vernetzung hinduistischer Gemeinschaften
Geplant sind regelmäßige Treffen verschiedener Organisationen und Verbände, um den Austausch weiter zu vertiefen.
Yoga Vidya beim HOTA Forum
Auch Yoga Vidya beteiligt sich am HOTA Forum und bringt sich aktiv in den Austausch und die Vernetzung hinduistischer Organisationen ein.
Beim HOTA-Treffen in Frankfurt nahm unter anderem Sukadev Bretz als Vertreter von Yoga Vidya teil. Dabei wurde deutlich, wie wichtig gegenseitiger Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit für eine lebendige spirituelle Gemeinschaft sind.
Für Yoga Vidya bedeutet Vernetzung nicht nur organisatorische Zusammenarbeit, sondern auch die Möglichkeit, gemeinsam spirituelle Werte sichtbar zu machen und Brücken zwischen unterschiedlichen Traditionen und Gemeinschaften zu bauen.
Internationale Vernetzung
HOTA wurde auch in anderen Ländern als Plattform für Zusammenarbeit aufgegriffen. In Australien wird die Initiative seit 2014 erwähnt. Darüber hinaus wurde HOTA in internationalen Zusammenhängen wie dem World Hindu Congress sichtbar.
Die Initiative unterstützt den Austausch zwischen:
- Tempeln
- spirituellen Gemeinschaften
- Vereinen
- Bildungsinstitutionen
- kulturellen Organisationen
- Dharma- und Yoga-Organisationen
Organisationsform
HOTA ist als gemeinnütziger Trust in Neu-Delhi registriert.
Die Initiative versteht sich als offenes Forum zur Förderung von Zusammenarbeit und gemeinsamer Entwicklung innerhalb der hinduistischen Gemeinschaft.
Internationale Entwicklung
HOTA wurde in verschiedenen Ländern als offenes und kooperatives Format aufgegriffen. Für Australien wird angegeben, dass HOTA dort 2014 beim dritten australischen Nationalkongress durch Swami Vigyanananda eingeführt wurde.
Im deutschsprachigen Raum wurde HOTA 2025 im Zusammenhang mit der Deutschen Hindu Konferenz thematisiert. Bereits im April 2024 fand in Frankfurt ein erstes HOTA-Treffen in Deutschland statt.
Darüber hinaus trat HOTA auch in internationalen Zusammenhängen wie dem World Hindu Congress als Forum für Austausch und Zusammenarbeit hinduistischer Organisationen in Erscheinung.
Bedeutung von HOTA
HOTA versteht sich als Plattform für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen hinduistischen Traditionen, Organisationen und Gemeinschaften.
Im weiteren Sinne ergänzt HOTA damit bestehende hinduistische Dach- und Interessenverbände wie die Vishwa Hindu Parishad, indem neben Repräsentation insbesondere praktische Kooperation und gemeinschaftliche Projekte gefördert werden.
Gerade in der Diaspora kann ein solches Forum dazu beitragen, die Vielfalt hinduistischer Gruppen sichtbarer zu machen und zugleich das Bewusstsein gemeinsamer kultureller und spiritueller Wurzeln zu stärken.
HOTA trägt dazu bei, hinduistische Organisationen stärker miteinander zu vernetzen und gemeinsame Anliegen sichtbarer zu machen. Das Forum verbindet dabei spirituelle, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte und möchte langfristig zu mehr Zusammenarbeit, Verständnis und gemeinsamer Präsenz beitragen.