Kuravi

Aus Yogawiki
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Kuravi

Kuravi (Sanskrit: कुरवी kuravī f.) = Vogelart, eine Pfeffer-Art (Saimhali).

Der Sanskrit-Ausdruck Kuravi (कुरवी) ist nicht sehr geläufig und taucht in klassischen Texten nur selten auf. In der Regel wird er als ein Name oder eine Bezeichnung für eine bestimmte Vogelart (etwa eine Wildente oder einen Reiher) gedeutet. Im übertragenen, spirituellen Sinne kann Kuravi aber auch für eine Seele stehen, die noch nicht zur Ruhe gekommen ist – ähnlich einem Vogel, der ständig umherflattert und keinen festen Sitz findet.

In der indischen Spiritualität und im Hinduismus symbolisiert der Vogel oft den unruhigen Geist (manas), der von einem Gedanken zum nächsten fliegt. Die Yogapraxis zielt darauf ab, genau diese Unruhe zu stillen. Wenn du auf deiner Matte sitzt und deine Aufmerksamkeit immer wieder zum Atem zurückführst, dann „landest“ du wie ein Vogel, der endlich einen Ast findet. Der unbeständige Kuravi-Geist wird ruhig.

Beispiel für die Yogapraxis

Stell dir vor, du übst die einfache Wechselatmung (Nadi Shodhana). Dein Atem fließt mal durch das linke, mal durch das rechte Nasenloch. Immer wenn deine Gedanken abschweifen (wie ein Kuravi-Vogel), kehrst du sanft und ohne Zwang zum nächsten Atemzug zurück. So trainierst du die Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu verweilen.

Zitat: „Der Geist ist wie ein wilder Vogel. Wenn du ihn nicht zähmst, fliegt er davon. Wenn du ihn mit Sanftmut und Atem beobachtest, setzt er sich auf deine Hand.“ – Nach einer Lehre von Swami Vivekananda

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