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'''Gataprajna''' ([[Sanskrit]]: Gataprajna ''adj. und m.'') ohne Eichsicht, ohne Vernunft, in Verwirrung
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'''Gataprajna''' ([[Sanskrit]]: Gataprajna ''adj. und m.'') = Hat Leidenschaften etc. hinter sich gelassen
„Gataprajna“ ist ein zusammengesetztes Sanskrit-Wort:
* „[[gata]]“ bedeutet etwa „gegangen“, „gelangt“ oder „losgelöst“, und
* „[[prajna]]“ steht für „[[Weisheit]]“, „[[Erkenntnis]]“ oder „bewusste Einsicht“.
Zusammengenommen bezeichnet Gataprajna eine Person, deren Bewusstsein in den Zustand der Befreiung oder Gleichmut eingegangen ist — jemand, der innere Bindungen, Leidenschaften und störende Vorstellungen hinter sich gelassen hat und daher eine klare, unbeeinflusste Einsicht besitzt.
In philosophischen und [https://www.yoga-vidya.de/ spirituellen] Texten wird Gataprajna oft verwendet, um den idealen Geist eines erleuchteten oder verwirklichten Menschen zu beschreiben: dieser [[Geist]] ist frei von Anhaftung, bleibt unbewegt gegenüber Freude und Leid, erkennt die vergängliche Natur der Erscheinungen und ruht in gelassener Wachheit. Im Kontext von [[Yoga]] und [[Vedanta]] kann Gataprajna sowohl den Zustand innerer Stabilität und Unerschütterlichkeit bezeichnen als auch die praktische Fähigkeit, im Alltag ohne Reaktion auf äußere Umstände zu handeln — ein Ausdruck von reifer Unterscheidungskraft und innerer Freiheit.
=Siehe auch=
* [[Stabilität]]
* [[Freiheit]]


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Aktuelle Version vom 8. Januar 2026, 01:32 Uhr

Gataprajna

Gataprajna (Sanskrit: Gataprajna adj. und m.) = Hat Leidenschaften etc. hinter sich gelassen

„Gataprajna“ ist ein zusammengesetztes Sanskrit-Wort:

  • gata“ bedeutet etwa „gegangen“, „gelangt“ oder „losgelöst“, und
  • prajna“ steht für „Weisheit“, „Erkenntnis“ oder „bewusste Einsicht“.

Zusammengenommen bezeichnet Gataprajna eine Person, deren Bewusstsein in den Zustand der Befreiung oder Gleichmut eingegangen ist — jemand, der innere Bindungen, Leidenschaften und störende Vorstellungen hinter sich gelassen hat und daher eine klare, unbeeinflusste Einsicht besitzt.

In philosophischen und spirituellen Texten wird Gataprajna oft verwendet, um den idealen Geist eines erleuchteten oder verwirklichten Menschen zu beschreiben: dieser Geist ist frei von Anhaftung, bleibt unbewegt gegenüber Freude und Leid, erkennt die vergängliche Natur der Erscheinungen und ruht in gelassener Wachheit. Im Kontext von Yoga und Vedanta kann Gataprajna sowohl den Zustand innerer Stabilität und Unerschütterlichkeit bezeichnen als auch die praktische Fähigkeit, im Alltag ohne Reaktion auf äußere Umstände zu handeln — ein Ausdruck von reifer Unterscheidungskraft und innerer Freiheit.

Siehe auch