Premarasa: Unterschied zwischen den Versionen

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In Zusammenhang mit [[Yoga]] und indischer [[Spiritualität]] wird premarasa oft als Ergebnis spiritueller Praxis beschrieben: durch Hingabe, [[Bhakti]] (devotionale Praxis), Meditation und das Loslassen des Ich-Gefühls erfährt der Praktizierende die Gegenwart des Göttlichen als liebevollen Geschmack, der alle Dualitäten übersteigt. In der tantrischen und bhakti-tradition wird dieser „Geschmack“ als unmittelbar, sinnlich-innerlich und transformierend verstanden — nicht intellektuell, sondern gelebte Erfahrung.
In Zusammenhang mit [[Yoga]] und indischer [[Spiritualität]] wird premarasa oft als Ergebnis spiritueller Praxis beschrieben: durch Hingabe, [[Bhakti]] (devotionale Praxis), Meditation und das Loslassen des Ich-Gefühls erfährt der Praktizierende die Gegenwart des Göttlichen als liebevollen Geschmack, der alle Dualitäten übersteigt. In der tantrischen und bhakti-tradition wird dieser „Geschmack“ als unmittelbar, sinnlich-innerlich und transformierend verstanden — nicht intellektuell, sondern gelebte Erfahrung.


Beispiel aus der Yogapraxis: In einer Bhakti-[[Meditation]] oder im [[Kirtan]] (gemeinsamer Gesang heiliger Namen) kann jemand plötzlich einen tiefen, anhaltenden Empfindungszustand erleben: [[Tränen]] der Rührung, ein Gefühl warmen inneren Friedens und eine Empfindung, als würde alles „nach Liebe schmecken“ — das wäre eine alltägliche Beschreibung von premarasa.
Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus der Yogapraxis: In einer Bhakti-[[Meditation]] oder im [[Kirtan]] (gemeinsamer Gesang heiliger Namen) kann jemand plötzlich einen tiefen, anhaltenden Empfindungszustand erleben: [[Tränen]] der Rührung, ein Gefühl warmen inneren Friedens und eine Empfindung, als würde alles „nach Liebe schmecken“ — das wäre eine alltägliche Beschreibung von premarasa.


Zitat von [[Ramakrishna]], einem bekannten indischen Mystiker: „Die Liebe zu Gott ist der süße Geschmack, den das [[Herz]] immer wieder kosten will.“ Dieses Bild trifft den Kern von premarasa: Liebe als genießbare, wiederkehrende Erfahrung des Herzens.
Der berühmte [[Ramakrishna]] hat einmal gesagt: „Die Liebe zu Gott ist der süße Geschmack, den das [[Herz]] immer wieder kosten will.“ Dieses Bild trifft den Kern von premarasa: Liebe als genießbare, wiederkehrende Erfahrung des Herzens.


=Siehe auch=
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Aktuelle Version vom 16. Juni 2026, 08:25 Uhr

Premarasa

Premarasa (Sanskrit: premarasa m.) = die Essenz der Liebe; das Eingetauchtsein in den Strom der göttlichen Liebe.

„Premarasa“ setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: „prema“ (Liebe, oft verstanden als reine, selbstlose Liebe oder göttliche Liebe) und „rasa“ (Geschmack, Essenz, Gefühlston). Zusammengenommen meint premarasa also etwa „der Geschmack der Liebe“ oder „die Essenz der Liebe“ — ein innerer Zustand, in dem das Bewusstsein so erfüllt ist von Liebe, dass diese Liebe sich wie ein allumfassender, süßer Geschmack zeigt.

In Zusammenhang mit Yoga und indischer Spiritualität wird premarasa oft als Ergebnis spiritueller Praxis beschrieben: durch Hingabe, Bhakti (devotionale Praxis), Meditation und das Loslassen des Ich-Gefühls erfährt der Praktizierende die Gegenwart des Göttlichen als liebevollen Geschmack, der alle Dualitäten übersteigt. In der tantrischen und bhakti-tradition wird dieser „Geschmack“ als unmittelbar, sinnlich-innerlich und transformierend verstanden — nicht intellektuell, sondern gelebte Erfahrung.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus der Yogapraxis: In einer Bhakti-Meditation oder im Kirtan (gemeinsamer Gesang heiliger Namen) kann jemand plötzlich einen tiefen, anhaltenden Empfindungszustand erleben: Tränen der Rührung, ein Gefühl warmen inneren Friedens und eine Empfindung, als würde alles „nach Liebe schmecken“ — das wäre eine alltägliche Beschreibung von premarasa.

Der berühmte Ramakrishna hat einmal gesagt: „Die Liebe zu Gott ist der süße Geschmack, den das Herz immer wieder kosten will.“ Dieses Bild trifft den Kern von premarasa: Liebe als genießbare, wiederkehrende Erfahrung des Herzens.

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