Manosamnyasa: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Manosamnyasa''' ([[Sanskrit]]: manosamnyāsa ''m.'') = Aufgabe/Überwindung von geistigen Anhaftungen.
'''Manosamnyasa''' ([[Sanskrit]]: manosamnyāsa ''m.'') = Aufgabe/Überwindung von geistigen Anhaftungen.

Version vom 6. Januar 2026, 06:14 Uhr

Mnaosamnyasa

Manosamnyasa (Sanskrit: manosamnyāsa m.) = Aufgabe/Überwindung von geistigen Anhaftungen.

Manosamnyasa ist ein Sanskrit-Ausdruck, der aus den beiden Begriffen "manas" (Geist oder Denken) und "samnyasa" (Aufgabe, Entsagung oder Loslassen) zusammengesetzt ist. Er beschreibt die vollständige Hingabe oder Aufgabe des Geistes, insbesondere im Kontext spiritueller Praxis wie Yoga oder Vedanta, wo der Geist von weltlichen Bindungen und Gedankenmustern gelöst wird, um höhere Erkenntnis oder Einheit mit dem Göttlichen zu erlangen. ​ In der yogischen Tradition geht es bei Manosamnyasa um eine innere Entsagung, die über äußere Askese hinausgeht: Der Praktizierende opfert bewusst alle mentalen Aktivitäten, Wünsche und Ego-Identifikationen, ähnlich wie bei verwandten Konzepten wie Manonasa (Zerstörung des Geistes) oder Manolaya (Auflösung des Geistes in seiner Ursache). Dies geschieht oft durch Meditation, Mantra-Wiederholung oder Hingabe (Bhakti), sodass der Geist zur Ruhe kommt und keine separaten Gedanken mehr erzeugt.

Die Praxis von Manosamnyasa führt letztlich zur Befreiung (Moksha), da der Geist nicht länger die Illusion der Individualität aufrechterhält, sondern sich im universellen Bewusstsein auflöst.

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