Kimkara: Unterschied zwischen den Versionen
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'''kimkara''' ([[Sanskrit]]: kimkara ''m.'') = ''wörtl.:'' Wer tut was? Ein "Macher", Handelnder, "Arbeiter" | |||
Der Ausdruck „kimkara“ setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „[[kim]]“ bedeutet „was?“ oder „welches?“ und „[[kara]]“ bedeutet „Macher“, „Tunender“ oder allgemein „Handelnder“. Zusammengenommen kann kimkara daher wörtlich als „wer/was tut (es)“ oder „derjenige, der etwas tut“ verstanden werden. | |||
In [[philosophisch]]en oder [https://www.yoga-vidya.de/ religiösen] Kontexten wird der [[Begriff]] manchmal verwendet, um nach dem handelnden Prinzip oder Agenten zu fragen — also nach demjenigen, der Handlungen ausführt oder die [[Ursache]]n von Handlungen in Gang setzt. Je nach Kontext kann die Betonung variieren: in einer grammatischen oder linguistischen Betrachtung bleibt es eine bloße Frageform kombiniert mit „Täter/Handelnder“, in spirituellen Texten kann es eine tiefere [[Untersuchung]] des Handelnden selbst (zum Beispiel des individuellen Ichs oder eines göttlichen Wirkens) andeuten. | |||
=Siehe auch= | |||
* [[Karma]] | |||
* [[Karma Yoga]] | |||
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Aktuelle Version vom 18. Dezember 2025, 06:32 Uhr

kimkara (Sanskrit: kimkara m.) = wörtl.: Wer tut was? Ein "Macher", Handelnder, "Arbeiter"
Der Ausdruck „kimkara“ setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „kim“ bedeutet „was?“ oder „welches?“ und „kara“ bedeutet „Macher“, „Tunender“ oder allgemein „Handelnder“. Zusammengenommen kann kimkara daher wörtlich als „wer/was tut (es)“ oder „derjenige, der etwas tut“ verstanden werden.
In philosophischen oder religiösen Kontexten wird der Begriff manchmal verwendet, um nach dem handelnden Prinzip oder Agenten zu fragen — also nach demjenigen, der Handlungen ausführt oder die Ursachen von Handlungen in Gang setzt. Je nach Kontext kann die Betonung variieren: in einer grammatischen oder linguistischen Betrachtung bleibt es eine bloße Frageform kombiniert mit „Täter/Handelnder“, in spirituellen Texten kann es eine tiefere Untersuchung des Handelnden selbst (zum Beispiel des individuellen Ichs oder eines göttlichen Wirkens) andeuten.