Ekbhav: Unterschied zwischen den Versionen

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'''ekbhav''' ([[Hindi]]: ekbhāv ) Erfahrung der Einheit in Vielheit; vgl. [[ekabhava|ekabhāva]]
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'''ekbhav''' ([[Hindi]]: ekbhāv ) = Erfahrung der Einheit in Vielheit; vgl. [[ekabhava|ekabhāva]]
 
Der Sanskrit-Ausdruck „ekbhav“ setzt sich aus „[[ek]]“ (eins, einzig) und „[[bhav]]“ (Sein, Zustand, Werden) zusammen. Wörtlich bedeutet er also etwa „Einsein“ oder „Einheit des Seins“, und im philosophischen Gebrauch bezeichnet er das Konzept einer grundlegenden [[Einheit]] oder [[Identität]] hinter der Vielfalt der Erscheinungen. In Schulen wie der [https://www.yoga-vidya.de/ Vedanta]-[[Philosophie]] oder in bestimmten tantrischen und bhakti-orientierten Texten wird ekbhav verwendet, um den ontologischen Grundzustand zu beschreiben, in dem alle individuellen Unterschiede — [[Subjekt]] und [[Objekt]], Vielfalt und Vielheit — aufgehoben sind und als Ausdruck einer einzigen Realität verstanden werden.
 
In praktischer und spiritueller Hinsicht kann ekbhav auf zwei Ebenen gelesen werden: als metaphysische Lehre, die die Nicht-Zweiheit oder Einheit von [[Atman]] (individuelles Selbst) und [[Brahman]] (ultimative Wirklichkeit) betont, und als Erfahrungsbeschreibung für mystische Zustände, in denen ein Suchender ein unmittelbares Gefühl der Verschmelzung oder Identität mit dem Ganzen erlebt. Je nach Kontext betont ekbhav entweder die abstrakte, philosophische Idee einer ontologischen Einheit oder die konkrete, psychologisch-[[spirituell]]e Erfahrung, in der die Trennung zwischen Ich und Welt vergeht.
 
=Siehe auch=
* [[Ich]]
* [[Welt]]


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Aktuelle Version vom 17. Dezember 2025, 06:34 Uhr

Ekbhav erfahren wie Buddha

ekbhav (Hindi: ekbhāv ) = Erfahrung der Einheit in Vielheit; vgl. ekabhāva

Der Sanskrit-Ausdruck „ekbhav“ setzt sich aus „ek“ (eins, einzig) und „bhav“ (Sein, Zustand, Werden) zusammen. Wörtlich bedeutet er also etwa „Einsein“ oder „Einheit des Seins“, und im philosophischen Gebrauch bezeichnet er das Konzept einer grundlegenden Einheit oder Identität hinter der Vielfalt der Erscheinungen. In Schulen wie der Vedanta-Philosophie oder in bestimmten tantrischen und bhakti-orientierten Texten wird ekbhav verwendet, um den ontologischen Grundzustand zu beschreiben, in dem alle individuellen Unterschiede — Subjekt und Objekt, Vielfalt und Vielheit — aufgehoben sind und als Ausdruck einer einzigen Realität verstanden werden.

In praktischer und spiritueller Hinsicht kann ekbhav auf zwei Ebenen gelesen werden: als metaphysische Lehre, die die Nicht-Zweiheit oder Einheit von Atman (individuelles Selbst) und Brahman (ultimative Wirklichkeit) betont, und als Erfahrungsbeschreibung für mystische Zustände, in denen ein Suchender ein unmittelbares Gefühl der Verschmelzung oder Identität mit dem Ganzen erlebt. Je nach Kontext betont ekbhav entweder die abstrakte, philosophische Idee einer ontologischen Einheit oder die konkrete, psychologisch-spirituelle Erfahrung, in der die Trennung zwischen Ich und Welt vergeht.

Siehe auch