Ilayankudi Mara Nayanar

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Ilayankudi Mara Nayanar war ein Landwirt, dessen Name Maranar war. Er lebte in deinem Dorf namens Ilayankudi und war ein großer Verehrer Lord Shivas und seinen Anhängern, denen er mit großer Freude diente. Dieses Sadhana war als Maheshwara Puja bekannt (oder Verehrung der Anhänger von Maheshwara oder Lord Shiva).

Inhaltsverzeichnis

Maheshwara Puja

Wenn man einen Anhänger Lord Shivas sieht, mit den äußeren Anzeichen von Vibhuti, Rudraksham, etc., betrachte ihn wie Lord Shiva selbst, heiße ihn willkommen, werfe dich vor ihm nieder, wasche seine Hände und Füße, trinke dieses Wasser (Charanamrit), biete ihm einen Platz an, huldige ihm mit Blumen, Doopa, Deepa, und Naivedya, erfreue ihn mit schönen Worten, danke dem Herrn für diese Gelegenheit und begleite den Gast noch eine Strecke seines Weges, wenn du ihn verabschiedest. Die ist auch in Chariyai enthalten (eine der Hauptdisziplinen der Shaiviten).

Den Anhängern Shivas Essen anzubieten hatte sein Herz gereinigt und machte ihn zu einem angemessenen Empfänger der Gnade Gottes.

Tiruvalluvar sagte im Kural: Das Glück verweilt mit freudigem Herzen im Haus des Menschen, der seine Gäste mit einer angenehmen Haltung ehrt.

Nayanar war mit allem Reichtum der Erde gesegnet. Aber er betrachtete den Reichtum als Besitz des Herrn, der zum Wohle Seiner Anhänger zu nutzen war.

Lord Shiva gefiel Nayanars Hingabe sehr. Er wollte der ganzen Welt zeigen, dass seine Anhänger selbst bei der größten Katastrophe unerschrocken und in ihrer Rechtschaffenheit unerschütterlich waren. Nayanars Wohlstand schmolz dahin. Sein Reichtum hatte ihn verlassen, nicht aber seine Tugenden. Im Gegenteil, seine Hingabe an den Herrn und seine Anhänger wurde immer intensiver. Nayanar verkaufte seinen gesamten Besitz und musste sogar sich selber verkaufen, um in der Lage zu sein, den Anhängern des Herrn zu dienen.

Eines Tages regnete es stark. Nayanar und seine Frau waren am Verhungern. Niemand kam, um ihnen zu helfen. Schließlich verriegelte er die Tür und legte sich zum Schlafen nieder. Da hörte er es an der Tür klopfen und als er sie öffnete, stand dort ein Shiva Bhakta vor dem Haus, durchnässt vom Regen. Nayanar bat den Gast sofort herein, trocknete ihn ab und gab ihm frische Kleidung. "Ruhe dich aus, Swami, während wir dir etwas zu essen machen, um deinen Hunger zu stillen", sagte Nayanar und erzählte seiner Frau von seinem Dilemma: es gab nichts, was er dem Anhänger des Herrn anbieten könnte. Aber die fromme Frau schlug vor, dass Nayanar in den Garten ginge und die Getreidesamen einsammelte, die sie gerade am selben Tag gesät hatten. Nayanar nahm den Vorschlag an. Wegen des starken Regens schwammen die Körner oben und es war leicht, sie in einem Korb zu sammeln. Nachdem er die Körner hereingebracht hatte, briet und schrotete seine Frau diese und zusammen mit etwas Grünzeug aus dem eigenen Garten bereitete sie ein schönes Abendessen für den Gast. Nayanar war überglücklich. Doch als er ging, um den Gast zu wecken, war dieser verschwunden. Da sah Nayanar hinauf in den Himmel und erblickte Lord Shiva in Gestalt des Gastes und Mutter Parvathi, die auf ihn und seine Frau ihren Segen herabregnen ließen. Lord Shiva sagte: "O edle Seelen, mir gefällt eure Hingabe sehr. Ihr werdet bald in mein Reich kommen und dort für immer leben."

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