Shakti Gayatri Mantra Sarvasammohinyai

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Shakti Gayatri Mantra Sarvasammohinyai wendet sich an Shakti als Mutter des Universums. Seine drei Teile verbinden das Erkennen der Göttin, die Sammlung auf ihre Gegenwart und die Bitte um geistige Führung.

Die göttliche Mutter in der Gestalt Durgas.

Das Mantra

Vereinfachte Schrift
Sarvasammohinyai Vidmahe Vishvajananyai Dhimahi Tannah Shaktih Prachodayat

IAST
sarvasammohinyai vidmahe viśvajananyai dhīmahi tannaḥ śaktiḥ pracodayāt

Devanagari
सर्वसम्मोहिन्यै विद्महे विश्वजनन्यै धीमहि तन्नः शक्तिः प्रचोदयात्

Wofür rezitiert: Zur Meditation über Shakti und zur Bitte um geistige Führung.
Devata: Shakti.

Bedeutung und spirituelle Ausrichtung

Sinngemäße Übersetzung: Mögen wir die alles Bezaubernde erkennen. Wir meditieren über die Mutter des Universums. Möge diese Shakti uns anregen und führen.

Sarvasammohinī bezeichnet die alles bezaubernde Göttin, Viśvajananī die Mutter der Welt. Das Mantra betrachtet dieselbe göttliche Kraft zunächst in ihrer anziehenden Fülle und dann als Ursprung des Lebens. Mit tannaḥ śaktiḥ pracodayāt richtet sich die Bitte auf ihre Führung.

Für die Meditation lässt sich besonders das Wort Viśvajananī aufnehmen: Die göttliche Mutter wird nicht nur in einer einzelnen Gestalt angesprochen, sondern in ihrer Beziehung zum ganzen Universum. Die Verehrung kann dadurch mit einem Gefühl der Verbundenheit und einer achtsamen Haltung gegenüber anderen Wesen verbunden werden.

Aussprache und Praxis

Sprich zunächst die drei Satzteile einzeln und verbinde sie dann zu einer ruhigen Rezitation. Bei viśvajananyai gehören śva und nya jeweils eng zusammen; dhīmahi beginnt mit einem langen ī. Das abschließende ḥ in śaktiḥ ist ein hörbarer Hauch.

Praxisanregung
Richte dich vor dem Japa auf die göttliche Mutter aus. Nach einigen Wiederholungen kannst du still werden und die Bitte um Führung nachklingen lassen. Als persönliche Vertiefung eignet sich die Frage, wie du heute mit mehr Aufmerksamkeit und Güte handeln möchtest.

Verwandte Mantras und Vertiefung

Quelle

Brihat Tantrasara, 2. Pariccheda, 35.

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