Sancara

Aus Yogawiki
sancara und Mediattion

sancara (Sanskrit: sancāra m.) = wandern der Gedanken

Sancara ist ein Sanskrit-Begriff, der sich auf innere Bewegung, Unruhe oder Wandel im Geist bezieht. Er umfasst Gedanken, Emotionen und mentale Impulse, die den Geist in verschiedene Richtungen ziehen und so innere Ruhe und Klarheit stören.

Im yogischen Kontext wird sancara oft als die Ursache für Unruhe, Ablenkung und Identifikation mit flüchtigen Eindrücken beschrieben; das Ziel meditativer Praxis ist, diese Bewegungen zu erkennen, zu beruhigen und schließlich die Spitzenaktivität des Geistes zu mildern, sodass stabiles Bewusstsein möglich wird.

Ein einfaches Beispiel aus dem Yoga: Wenn beim Sitzen Gedanken über Vergangenheit und Zukunft auftauchen, sind das sancara — mentale Bewegungen, die dich vom gegenwärtigen Beobachten ablenken. In den Yoga Sutras wird an verschiedenen Stellen darauf hingewiesen, dass das Zur-Ruhe-Bringen der sancara zu einem klareren, ungetrübten Bewusstseinszustand führt.

Kurzes Zitat (vereinfacht paraphrasiert aus yogischer Tradition): „Wenn die Bewegungen des Geistes still werden, offenbart sich das wahre Selbst.“

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