Advaitananda: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Advaitananda''': ([[Sanskrit]]: अद्वैतानन्द advaitānanda ''m.'') die Wonne der Einheit, der Nicht-Zweiheit | [[Datei:Freude ananda sonnenuntergang allein.jpg|mini|Advaitananda]] | ||
'''Advaitananda''': ([[Sanskrit]]: अद्वैतानन्द advaitānanda ''m.'') = die Wonne der Einheit, der Nicht-Zweiheit | |||
Der Ausdruck Advaitananda setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: Advaita und Ananda. | |||
* [[Advaita]] bedeutet „Nicht-Zweiheit“ oder „Einheit“ und bezieht sich auf die philosophische Lehre, dass es letztlich keine Trennung zwischen dem individuellen Selbst ([[Atman]]) und dem Absoluten ([[Brahman]]) gibt. Diese Lehre ist besonders im [https://www.yoga-vidya.de/ Advaita Vedanta] verankert, einer der wichtigsten Schulen des [[Hinduismus]], die vor allem durch den großen Weisen [[Adi Shankara]] geprägt wurde. | |||
* [[Ananda]] bedeutet „Glückseligkeit“ oder „Freude“ und beschreibt den Zustand höchster innerer Erfüllung, der aus der Erkenntnis der Einheit mit dem Göttlichen entsteht. | |||
Zusammengesetzt bedeutet Advaitananda also so etwas wie „die Glückseligkeit der Nicht-Zweiheit“ – also das tiefe Glück, das aus der Erfahrung der Einheit mit allem erwächst. | |||
=Beispiel aus der indischen Mythologie/Yoga= | |||
In der [[Bhagavad Gita]] (6.20-23) beschreibt [[Krishna]] den Zustand eines [[Yogi]]s, der in tiefer [[Meditation]] die Einheit mit Brahman verwirklicht: „Wenn der Geist zur Ruhe kommt und im Selbst verweilt, dann erfährt er eine Glückseligkeit (Ananda), die jenseits aller Sinne liegt.“ Dies ist ein klassisches Beispiel für Advaitananda – die Freude, die nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern aus der Erkenntnis der wahren Natur des Selbst entsteht. | |||
=Siehe auch= | |||
* [[Erkenntnis]] | |||
* [[Freude]] | |||
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Version vom 8. März 2026, 01:17 Uhr

Advaitananda: (Sanskrit: अद्वैतानन्द advaitānanda m.) = die Wonne der Einheit, der Nicht-Zweiheit
Der Ausdruck Advaitananda setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: Advaita und Ananda.
- Advaita bedeutet „Nicht-Zweiheit“ oder „Einheit“ und bezieht sich auf die philosophische Lehre, dass es letztlich keine Trennung zwischen dem individuellen Selbst (Atman) und dem Absoluten (Brahman) gibt. Diese Lehre ist besonders im Advaita Vedanta verankert, einer der wichtigsten Schulen des Hinduismus, die vor allem durch den großen Weisen Adi Shankara geprägt wurde.
- Ananda bedeutet „Glückseligkeit“ oder „Freude“ und beschreibt den Zustand höchster innerer Erfüllung, der aus der Erkenntnis der Einheit mit dem Göttlichen entsteht.
Zusammengesetzt bedeutet Advaitananda also so etwas wie „die Glückseligkeit der Nicht-Zweiheit“ – also das tiefe Glück, das aus der Erfahrung der Einheit mit allem erwächst.
Beispiel aus der indischen Mythologie/Yoga
In der Bhagavad Gita (6.20-23) beschreibt Krishna den Zustand eines Yogis, der in tiefer Meditation die Einheit mit Brahman verwirklicht: „Wenn der Geist zur Ruhe kommt und im Selbst verweilt, dann erfährt er eine Glückseligkeit (Ananda), die jenseits aller Sinne liegt.“ Dies ist ein klassisches Beispiel für Advaitananda – die Freude, die nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern aus der Erkenntnis der wahren Natur des Selbst entsteht.