Patamga: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Patamga''' ([[Sanskrit]]: patamga ''m.'') = Falter; ein Beiname für [[Krishna]]. | |||
Patamga ist ein Sanskrit-Wort, das wörtlich „Falter“ oder „Schmetterling“ bedeutet. Im weiteren Sinne steht der Begriff bildhaft für [[Leichtigkeit]], [[Vergänglichkeit]] und die Anziehung zu schönem Licht oder Duft. In klassischen Texten und poetischer Sprache wird patamga oft verwendet, um Wesen zu beschreiben, die von Sinnesreizen angezogen werden — etwa Motten, die vom Licht angezogen werden — und so symbolisiert das Wort mancherorts Verlangen, [[Sinnlichkeit]] oder das unstete, flatterhafte Gemüt. | |||
Im [[spirituell]]en und [[philosophisch]]en Kontext kann patamga als Metapher dienen: Der suchende Mensch, der von äußeren Reizen abgelenkt wird und immer wieder seine Aufmerksamkeit von kurzlebigen [[Vergnügung]]en anziehen lässt, ähnelt dem patamga, das rastlos umherflattert. Gleichzeitig kann die bildhafte Sprache auch zarte [[Schönheit]], [[Transformation]] und Leichtigkeit betonen, wie sie mit dem Bild eines Schmetterlings assoziiert werden. | |||
In einigen [[vedisch]]en und [https://www.yoga-vidya.de/ Bhakti]-orientierten Liedern wird die hingebungsvolle [[Seele]] mit einem patamga verglichen, das vom Licht der göttlichen [[Gegenwart]] angezogen wird — ein Bild, das sowohl Sehnsucht als auch die Gefahr der Zerstreuung ausdrückt. | |||
=Siehe auch= | |||
* [[Sehnsucht]] | |||
* [[Ritual]] | |||
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Aktuelle Version vom 16. Februar 2026, 01:27 Uhr
Patamga (Sanskrit: patamga m.) = Falter; ein Beiname für Krishna.
Patamga ist ein Sanskrit-Wort, das wörtlich „Falter“ oder „Schmetterling“ bedeutet. Im weiteren Sinne steht der Begriff bildhaft für Leichtigkeit, Vergänglichkeit und die Anziehung zu schönem Licht oder Duft. In klassischen Texten und poetischer Sprache wird patamga oft verwendet, um Wesen zu beschreiben, die von Sinnesreizen angezogen werden — etwa Motten, die vom Licht angezogen werden — und so symbolisiert das Wort mancherorts Verlangen, Sinnlichkeit oder das unstete, flatterhafte Gemüt.
Im spirituellen und philosophischen Kontext kann patamga als Metapher dienen: Der suchende Mensch, der von äußeren Reizen abgelenkt wird und immer wieder seine Aufmerksamkeit von kurzlebigen Vergnügungen anziehen lässt, ähnelt dem patamga, das rastlos umherflattert. Gleichzeitig kann die bildhafte Sprache auch zarte Schönheit, Transformation und Leichtigkeit betonen, wie sie mit dem Bild eines Schmetterlings assoziiert werden.
In einigen vedischen und Bhakti-orientierten Liedern wird die hingebungsvolle Seele mit einem patamga verglichen, das vom Licht der göttlichen Gegenwart angezogen wird — ein Bild, das sowohl Sehnsucht als auch die Gefahr der Zerstreuung ausdrückt.