Padasakta: Unterschied zwischen den Versionen

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'''padasakta''' ([[Sanskrit]]: padasakta ''adj.'') sich den Lotusfüßen des Meisters zuwenden/hingeben
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'''padasakta''' ([[Sanskrit]]: padasakta ''adj.'') = sich den Lotusfüßen (des Meisters) zuwenden/hingeben
Der Sanskrit-Ausdruck "Padasakta" setzt sich aus den Wurzeln "[[Pada]]", was "Fuß", "Schritt" oder "Stufe" bedeutet, und "[[Sakta]]", das "anhaftend", "verbunden" oder "hingebungsvoll angehaftet" beschreibt, zusammen.
Wörtlich übersetzt heißt er also "an den Fuß angehaftet" oder "Fußanhaftend", was eine tiefe spirituelle Haltung ausdrückt, bei der der Gläubige oder Yoga-Praktizierende seine gesamte Aufmerksamkeit und Hingabe auf die Lotosfüße des Göttlichen – oft [[Krishna]], [[Vishnu]] oder des [[Guru]]s – richtet. In der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhakti]-Tradition symbolisiert "Padasakta" die höchste Form der Demut und des hingebenden Dienstes, bei dem der Aspirant symbolisch zu Füßen des Höheren verweilt, jegliches Ego ablegt und sich vollständig der göttlichen Präsenz unterordnet, um Reinigung und Erleuchtung zu erlangen. Diese Praxis wird in Texten wie der Bhagavad Gita oder in yogischen Kommentaren beschrieben, wo das Anhaften an den göttlichen Füßen als Weg zur [[Befreiung]] gilt, da der Staub dieser Füße selbst als heilig und befreiend verehrt wird. Im Alltag einer spirituellen Sadhana kann "Padasakta" auch die meditative Fixierung auf diesen Punkt bedeuten, die den [[Geist]] stabilisiert und zur [[Einheit]] mit dem Absoluten führt.
=Siehe auch=
* [[Bhagavad Gita]]
* [[Sadhana]]


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[[Kategorie:Sanskrit]]
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Aktuelle Version vom 6. Januar 2026, 01:43 Uhr

padasakta

padasakta (Sanskrit: padasakta adj.) = sich den Lotusfüßen (des Meisters) zuwenden/hingeben

Der Sanskrit-Ausdruck "Padasakta" setzt sich aus den Wurzeln "Pada", was "Fuß", "Schritt" oder "Stufe" bedeutet, und "Sakta", das "anhaftend", "verbunden" oder "hingebungsvoll angehaftet" beschreibt, zusammen.

Wörtlich übersetzt heißt er also "an den Fuß angehaftet" oder "Fußanhaftend", was eine tiefe spirituelle Haltung ausdrückt, bei der der Gläubige oder Yoga-Praktizierende seine gesamte Aufmerksamkeit und Hingabe auf die Lotosfüße des Göttlichen – oft Krishna, Vishnu oder des Gurus – richtet. In der Bhakti-Tradition symbolisiert "Padasakta" die höchste Form der Demut und des hingebenden Dienstes, bei dem der Aspirant symbolisch zu Füßen des Höheren verweilt, jegliches Ego ablegt und sich vollständig der göttlichen Präsenz unterordnet, um Reinigung und Erleuchtung zu erlangen. Diese Praxis wird in Texten wie der Bhagavad Gita oder in yogischen Kommentaren beschrieben, wo das Anhaften an den göttlichen Füßen als Weg zur Befreiung gilt, da der Staub dieser Füße selbst als heilig und befreiend verehrt wird. Im Alltag einer spirituellen Sadhana kann "Padasakta" auch die meditative Fixierung auf diesen Punkt bedeuten, die den Geist stabilisiert und zur Einheit mit dem Absoluten führt.

Siehe auch