Yoga Dana Vrata

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Yoga Dana Vrata – siebenundzwanzig Kalenderverbindungen mit hilfreichen Gaben begleiten verbindet die 27 Yogas des indischen Kalenders mit einer Folge unterschiedlicher Gaben. Es richtet sich an Menschen, die ihre Freigebigkeit regelmäßig üben und einander verbundene Lebensbereiche unterstützen möchten: Nahrung, Kleidung, Schutz vor Witterung und Lebensunterhalt. Diese Fassung des Bhavishya Purana beginnt mit Vishkambha und durchläuft die Kalender-Yogas der Reihe nach. Gemeint sind hier astronomische Zeitabschnitte, keine Körperübungen des Yoga. Die Gaben werden von einer haushaltführenden Person an geeignete Empfänger übergeben; ein besonderer Tempelort ist nicht vorgeschrieben.

Vorbereitung

Lass die örtlich geltenden Yogas in einem Panchanga bestimmen. Der Text schreibt keine beliebige Reihe von 27 aufeinanderfolgenden Sonnentagen vor. Für jeden Yoga gilt die Regel einer einzigen Mahlzeit (Ekabhukta). Die 27 Kalender-Yogas und ihre Gaben sind in der folgenden Tabelle zugeordnet.

Nr. Kalender-Yoga Gabe
1 Vishkambha Ghee (bzw. Pflanzenöl)
2 Priti Öl
3 Ayushman Früchte
4 Saubhagya Zuckerrohr
5 Shobhana Gerste
6 Atiganda Weizen
7 Sukarman Kichererbsen
8 Dhriti Bohnen
9 Shula geschälter Shali-Reis
10 Ganda Salz
11 Vriddhi Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt)
12 Dhruva Milch (bzw. Pflanzenmilch)
13 Vyaghata Kleidung
14 Harshana Gold
15 Vajra eine Decke
16 Siddhi eine Kuh
17 Vyatipata ein Stier
18 Variyan ein Schirm
19 Parigha ein Paar Schuhe
20 Shiva Kampfer
21 Siddha Kumkum
22 Sadhya Sandelholz
23 Shubha Blumen
24 Shukla Eisen
25 Brahma Gold
26 Indra Kupfer
27 Vaidhriti Silber

Die Wiederholung von Gold gehört zur überlieferten Liste. Pflanzliche Alternativen sind heutige Anpassungen. Der Quelltext legt keine Gewichte fest. Tiere nur an Menschen mit geeigneter Haltung übergeben; eine Patenschaft an ihrer Stelle wäre eine ausdrücklich abweichende heutige Form.

Durchführung

1. Die Folge verbindlich planen
Notiere für alle 27 Positionen Termin, Gabe und Empfänger. Dadurch wird aus der Reihe eine tatsächlich ausführbare Verpflichtung. Ein geeigneter häuslicher Platz für Vorbereitung und Übergabe ist eine praktische Ortswahl.

2. Am jeweiligen Termin reinigen
Bade beziehungsweise wasche dich vor der Gabe. Die Quelle nennt das Bad ausdrücklich. Bereite die an diesem Termin vorgesehene Gabe in verwendbarem Zustand vor.

3. Die Tagesregel halten
Nimm am betreffenden Yogatag eine Mahlzeit ein. Eine bestimmte Uhrzeit, ein Wasserverzicht und zusätzliche mehrtägige Fastenstrecken stehen nicht in dieser Fassung.

4. Die zugeordnete Gabe überreichen
Überreiche die Gabe persönlich und respektvoll. Beginne mit der ersten Position, sobald Vishkambha gilt, und führe die Reihe entsprechend dem Kalender fort. Die Vorschrift nennt hier keine auszuschreibende Mantrafolge; ein persönlicher Dank kann die Übergabe begleiten.

5. Die Reihe abschließen
Vermerke jede tatsächliche Übergabe. Nach der Silber-Gabe ist die beschriebene Reihe beendet. Ein zusätzliches Feueropfer oder eine große Schlussgabe wird in diesem Abschnitt nicht gefordert.

Spiritueller Abschluss

Die unterschiedlichen Gaben erinnern daran, dass Fürsorge mehr umfasst als einen einzelnen Geldbetrag. Als freiwillige Nachbetrachtung frage dich: Welche Gabe hat einem Menschen wirklich geholfen? Die traditionelle Verheißung ungetrennter Verbundenheit kann so in aufmerksamer Beziehungspflege Gestalt gewinnen.

Quellen und verwandte Praxis