Namaste

Aus Yogawiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Namaste (Sanskrit: नमस्ते namas te) Namaste ist in Indien und in einigen anderen Ländern Asiens eine Grußformel oder Grußgeste (Mudra), die Ehrerbietung für einen anderen Menschen, für das Göttliche in ihm und das Göttliche an sich ausdrückt. Der Gruß kommt erstmals im Rigveda III,33,8 vor. Namas bedeutet "Verbeugung, Verehrung, Gruß" und te ist das Pronomen "dir" (Tvad), wörtlich übersetzt bedeutet es: "Verehrung sei dir (dargebracht)."

Namaste

Im Normalfall werden bei der Geste, die Innenhandflächen aneinandergelegt und in der Nähe des Herzens an die Brust gelegt. In der westlichen Welt spricht man dazu auch das Wort Namaste aus. Wenn die Hände an der Stelle zwischen den Augenbrauen abgelegt werden, drückt man damit eine größere Eherbietung aus. Auf diese Art werden insbesondere spirituelle Lehrer gegrüßt. Legt man die Hände über dem Kopf zusammen, so gilt der Gruß dem Göttlichen.

In den verschiedenen Sprachen des indischen Subkontinents wird der eigentliche Akt dieser Grußgeste Namaskara genannt, die gefalteten Hände heißen auch Anjali Mudra.

Einer Überlieferung zufolge soll Mahatma Gandhi auf die Frage von Albert Einstein, was er denn mit dem GrußNamaste ausdrücken wolle, folgendes geantwortet haben: "Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum wohnt. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide eins sind."

Sukadev über Namaste

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Namaste

"Nama" heißt Ehrerbietung, "Te" heißt „an dich“, „dir“. "Namaste" – Ehrerbietung dir. Namaste ist der typische indische Gruß. Namaste – Ehrerbietung dir. Namaste ist sogar ein Gruß, der nicht nur von Hindus ausgeführt wird, auch Moslems, Christen, alle können sagen, „Namaste – Ehrerbietung dir“. Das „Ehrerbietung dir“ kann sich an jemanden richten, oder aber man hat einfach eine allgemein respektvolle Haltung vor allem.

"Namaste" kann aber auch heißen: „Ehrerbietung dir, Oh Gott, der du in diesem Menschen drin bist.“ Tief im Herzen ist das Göttliche. So kannst du, wenn du Namaste sagst, es zum einen sagen aus Ehrerbietung vor diesem Menschen, denn jeder Mensch ist etwas Großartiges, in jedem Mensch manifestiert sich etwas Großartiges. Und du kannst auch Gott in dem Menschen verehren, und du kannst auch beides machen. Du kannst sehen, dieser Mensch ist etwas Großartiges, und Gott manifestiert sich in diesem Mensch als etwas Großartiges. Namaste – Ehrerbietung dir. Namaste – Ehrerbietung an das Göttliche in dir.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Seminare

Asana Intensivseminare

16. Jun 2017 - 18. Jun 2017 - Yin Yoga
Yin Yoga bereichert seit einiger Zeit die Welt des Yoga. Yin Yoga ist ein Yoga Stil, der immer populärer wird. Im Yin Yoga steht mehr das sanfte statische Dehnen in bestimmten Yin Yoga Positionen…
Shanti Wade,
16. Jun 2017 - 18. Jun 2017 - Theorie und Praxis der 84 Hauptasanas
Ziel dieses Seminars ist es, die Hauptasanas genauer zu analysieren. Die einzelnen Asanas werden gemeinsam studiert und besprochen. Ihre Wirkungen auf verschiedenen Ebenen sowie Kontraindikationen,…
Ananta Duda,

Ernährung

18. Jun 2017 - 23. Jun 2017 - Wandern, Wildkräuter und Yoga im Allgäu
Erlebe die Ursprünglichkeit der Natur beim Wandern durchs Allgäu. Entdecke die verschiedenen Wildkräuter an Gewässern, im Wald und auf der Wiese. Praktiziere Yoga.In diesem Yoga Seminar lernst…
Sitaram Kube,
23. Jun 2017 - 25. Jun 2017 - Nahrung für die Seele
Aufgrund einer Erkrankung von Leela Mata findet ein Seminarleiterwechsel zu Galit Zairi statt. Es kann zu Abweichungen im Seminarablauf kommen.Essen ist nicht einfach etwas, wie wir „irgendwie“…
Galit Zairi,

Multimedia

Was Namaste bedeutet – mp3-Vortrag mit Sukadev

Html5mediator: file extension not recognized

Agni Namaste Mantra – Homa Mantras 11.Teil

  • Html5mediator: file extension not recognized