Mutter Meera

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Mutter Meera (* 26. Dezember 1960 in Indien) ist eine in Deutschland lebende erleuchtete Inderin. Ihr Geburtsname ist Kamala Reddy.

Mutter Meera

Leben

(Zitate aus Wikipedia)

Im Alter von sechs Jahren soll Mutter Meera ihre erste Erfahrung des Samadhi gemacht haben. Ihr Onkel Bulgur Venkat Reddy traf sie, als sie 12 Jahre alt war, zum ersten Mal und erkannte in ihr das Mädchen seiner Visionen. In ihm wuchs die Überzeugung, dass sie die göttliche Mutter sei, und er nahm sich ihrer an. 1974 brachte er sie erstmals zum Sri-Aurobindo-Ashram in Pondicherry, dessen Mitglied er war. Einige Monate später brachte er sie dann auf eine Mädchenschule, wo sie etwa zwei Jahre blieb.

1976 kehrte sie nach Pondicherry zurück. Dort traf sie die ersten Besucher aus dem Westen und begann Darshan zu geben. 1979 wurde sie von ihren ersten Anhängern nach Montreal in Kanada eingeladen, wo sie bei größeren Audienzen Darshan gab und mehrfach wieder hinreiste. 1981 besuchte sie Deutschland, wo sie sich ein Jahr später niederließ und einen Deutschen heiratete. Gegenwärtig gibt sie Darshan auf Schloss Schaumburg in Balduinstein.

Mutter Meera empfängt viele Tausend Besucher zum Darshan, die in Stille stattfinden. Während des Darshans berührt sie die Besucher an den Schläfen und schaut ihnen danach in die Augen. Sie hält keine Vorträge. Nach ihrer Lehre besteht ihre Aufgabe darin, das Paramatman Licht (wörtl. Licht des höchsten Selbst) herabzubringen. Diesem Licht könne man sich durch Japa öffnen, der geistigen Wiederholung eines göttlichen Namens oder Mantras. Das könne ganz informell geschehen. Ihre Lehre gehört zu Bhakti, dem Weg der liebenden, emotionalen Hingabe an das Göttliche. Mutter Meera gehört keiner bestimmten indischen Tradition an. Ihre Arbeit hat jedoch eine gewisse Nähe zu Aurobindo.

Bericht

(Zitate aus * Mutter Meera)

Mutter Meera wurde am 26.12.1960 in Indien geboren und heiratete 1982 einen Deutschen. Sie lebt heute in Thalheim in der Nähe von Frankfurt. Am Wochenende gibt sie Satsang (spirituelles Treffen, Treffen in der Wahrheit) im Schloss Balduinstein. Jeder kann sie dort besuchen und ihren Segen (Darshan) empfangen. Jeder spirituelle Mensch solte sich mindestens einmal in seinem Leben von einem erleuchteten Meister segnen lassen. Ein Darshan ist ein wichtiger Reinigungsschritt auf dem Weg zur Erleuchtung. Oft werden Erleuchtungsenergien übertragen, die sich eines Tages zu einer großen Gnade entfalten können.

Mutter Meera vertritt die Einheit aller Religionen und den individuellen Weg jedes Menschen. Jeder darf den spirituellen Weg gehen, der zu ihm paßt. Mutter Meera hat einige Zeit im Ashram von Sri Aurobindo gelebt. Aurobindo war einer der großen indischen Heiligen der Neuzeit. Er lehrte den integralen Yoga, die Verbindung aus Meditation und Karma-Yoga. Mutter Meera gibt ihren Segen als Geschenk an alle Menschen. Ihr Darshan ist kostenlos. Am Anfang kamen nur wenige Menschen zu ihr. Aber inzwischen ist sie zu einem Mittelpunkt der spirituellen Szene in Deutschland geworden.

Mutter Meera Darshan

Nils: "Im Januar 2009 hatte ich in Hamburg Darshan bei Mutter Meera. Ich möchte euch erzählen, wie es war. Schon bei der Anmeldung vor zwei Wochen spürte ich eine gesteigerte Verbindung zu ihr. Durch meinen Entschluß ihren Segen zu empfangen, war eine starke energetische Verbindung entstanden. Die letzten zwei Wochen gestalteten sich deshalb als eine Art persönlicher Pilgerreise mit Mutter Meera. Ich ging meinen normalen Alltagsweg. Mutter Meera war die ganze Zeit verstärkt anwesend und führte mich durch viele angenehme und unangenehme Reinigungsprozesse.

Als ich meinen Darshan bekam, war ich ziemlich cool. Ich erwartete nichts außer einer Berührung und einem Blick. Ich nutze den Darshan vor allem um Mutter Meera gründlich von ganz nah zu betrachten. Ich sah eine sanfte indische Frau mittleren Alters, die die unglaubliche Mühe auf sich nahm, zehntausende von Menschen persönlich zu berühren. Das eigentliche Wunder geschah bereits am Anfang. Ich setzte mich auf meinen Stuhl in der zwanzigsten Reihe ganz links außen, Mutter Meera kam herein und begann mit den Berührungen. Ich sah von hinten im Saal einmal zu ihr nach vorne hin. Von ihrem Herzen kam ein Energiestrahl zu mir. Er löste Verspannungen in meinem Herzchakra und ich musste eine halbe Stunde lang weinen. Mir rannen die Tränen über das Gesicht und ich fühlte ich mich tief mit Mutter Meera verbunden. Der eigentliche Darshan war dieser Energiestrahl.

Nach dem Darshan kaufte ich mir im Vorraum ein großes Foto von Mutter Meera und einige Räucherstäbchen. Damit machte ich dann zuhause mein persönliches Dankbarkeitsritual. Ich hängte das Bild in meinem Zimmer auf, verbeugte mich vor Mutter Meera und zündete ein Räucherstäbchen an. Ich verbinde mich jeden Tag weiterhin geistig mindestens einmal mit ihr und lebe dadurch dauerhaft in ihrer Führung. Jedenfalls glaube ich das. Zweifel gibt es manchmal auch bei mir. Die Fähigkeit der Allgegenwart eines vollständig Erleuchteten ist schwer zu begreifen. Allerdings habe ich in meinen dreiundzwanzig Jahren als Yogi auch schon die Fähigkeit der Wahrnehmung über große Entfernungen entwickelt und oft durch Gespräche mit den betroffenen Personen nachgeprüft. Insofern kann ich meine Zweifel immer wieder positiv ausräumen. Bei Mutter Meera ist es wie bei mir, nur eben viel umfassender. Aber grundsätzlich entspricht die Fähigkeit der Allgegenwart auch meiner persönlichen Erfahrung.

Ich kann deshalb auch mit Überzeugung die dritte große Lehre von Mutter Meera vertreten: den täglichen Meister-Yoga (die tägliche gedankliche Verbindung mit einem oder mit allen erleuchteten Meistern). Wer sich jeden Tag durch ein Buch, ein Gebet, eine Meditation oder ein Orakel mit den erleuchteten Meistern verbindet, wird von ihnen positiv durch das Leben geführt, vor übergroßem Leid bewahrt und letztlich in ein Leben im Licht gebracht."

Darshan

(Zitate aus * Mutter Meera)

Am 17. August 2011 gab Mutter Meera ihren zweiten Darshan in Hamburg. Ein Darshan ist eine Segensübertragung. Nach dem indischen Yoga besteht ein vollständiger Darshan aus dem Sehen, Hören und der Berührung durch einen Erleuchteten. Die größte Gnade ist die Berührung durch einen Erleuchteten. Das Besondere an Mutter Meera ist, dass sie jeden einzelnen Besucher berührt und ihn energetisch reinigt. Daraus entsteht dann innere Heilung, inneres Glück, Erleuchtung und der Aufstieg in die Lichtebene.

Nils: "Für mich ist Mutter Meera eines der größten derzeit auf der Erde anwesenden erleuchteten Wesen. Nach ihrer eigenen Angabe ist sie ein Avatar, die Inkarnation der göttlichen Mutter auf der Erde. Im Hinduismus werden Menschen, die sich zu einem Leben in Gott (zur Heiligkeit) hin entwickelt haben, Erleuchtete genannt. Avatare sind dagegen erleuchtete Seelen, die von Anfang an erleuchtet waren und direkt aus Gott zur Erde kommen. Rama war ein Avatar, Krishna war ein Avatar, Jesus war ein Avatar, Mutter Meera ist ein Avatar.

Männer gab es bei dem Darshan nur wenige. Aber die Frauen waren alle da. Jedenfalls erschien es mir so. Etwa 8 000 Frauen, wenn man alle sechs Veranstaltungen zusammenzählt. Bei dem großen Andrang gab es an zwei Tagen jeweils um 10, 14 und 18 Uhr einen zweistündigen Darshan. Ich war sehr pünktlich und bekam deshalb einen Platz in der zweiten Reihe. Von dort aus konnte ich gut Mutter Meera sehen. Ich konnte genau beobachten, wie sie ihren Darshan gab. Die Menschen knieten sich vor ihr nieder, beugten ihren Kopf herunter und Mutter Meera berührte sie am Körper (links und rechts am Kopf). Dabei spürte sie in das äußere Energiefeld und heilte dort, was es zu heilen gab. Dann richteten sich die Menschen auf und Mutter Meera blickte ihnen in die Augen. Sie spürte in die Menschen hinein und reinigte sie innerlich. Nach ihren eigenen Angaben löst sie Verknotungen im Kundalini-Kanal.

Ich besitze die Fähigkeit zu einem Menschen hin zu sehen und dann in sein Energiefeld spüren zu können. Ich konzentrierte mich auf den Körper von Mutter Meera. Plötzlich kam der Gedanke "Ich bin eins mit Mutter Meera" und ihre Energie ging auf mich über. In kurzer Zeit war mein Körper so voller Energie, dass ich in eine tiefe Meditation trat. Allerdings war ich auch mit den anderen Menschen im Raum innerlich verbunden. Diese anderen Menschen sollten zwar auch meditieren, taten es aber überwiegend nicht. Sie saßen äußerlich ruhig da und dachten innerlich ständig vor sich hin. Also dachte es auch in meinem Kopf ständig vor sich hin.

Da ich nun so viel Denkenergie bekam, begann ich alle Probleme zu lösen, die ich gerade hatte. Zuerst natürlich mein Lieblingsproblem. Sollte ich als Yogi weiter alleine leben oder doch eine Freundin haben. Ich will euch nicht mit diesem Thema langweilen. Mein derzeitiges Ergebnis ist, dass ich meine innere Verwirrung akzeptiere und die Dinge sich alleine entwickeln lasse. Da ich mich von meinen erleuchteten Meistern geführt glaube, wird schon alles so kommen, wie es soll. Bedauerlicherweise sind meine Meister im Moment offensichtlich der Ansicht, dass es für mich am besten ist noch einige Zeit keine Freundin zu haben.

Als zweites beschäftigte ich mich mit dem Sinn meines Lebens. Ist es verrückt als abgeschiedener Yogi zu leben oder ist es eine gute Idee? Gibt es ein Leben nach dem Tod und wenn ja, was bedeutet das für mich? Da ich jeden Tag fernsehe, vermute ich immer wieder, dass der Sinn des Lebens darin besteht Karriere zu machen, reich zu werden und eine schöne Frau zu heiraten. Dann lese ich in meinen spirituellen Büchern und glaube danach wieder an das innere Glück, die Erleuchtung und ein Leben nach dem Tod.

Ich glaube, dass der innere Konflikt zwischen weltlichen und spirituellen Wünschen bei den meisten heutigen spirituellen Menschen zu finden ist. Bei meiner Beobachtung der Frauen stellte ich fest, dass kaum jemand dankbar oder besonders glücklich über den Darshan war. Sie sahen es eher wie einen Arztbesuch an. Sie warteten geduldig, bis sie an die Reihe kamen, ließen sich kurz abchecken und gingen dann wieder. Alles ohne größere innere Regung. Dabei hatten sie sich gerade eine Fahrkarte ins Paradies abgeholt. Aber sie glaubten eben auch eher an das Paradies der Reichen und Schönen im Fernsehen als an das Paradies im Jenseits. Alle sahen zu viel fern, wie unser kleiner Yogi auch.

Der kleine Yogi konnte wenigstens zuhause dann Gefühle von Glück und Dankbarkeit entwickeln. Er hatte sich vor dem Darshan viele Räucherstäbchen, Bilder von Mutter Meera, ein Buch, eine Mala (Gebetskette) und eine kleine Ganeshafigur gekauft. Ganesha ist der Gott des Glücks im indischen Yoga, der auch die Freude am Leben lehrt. Jetzt roch es in meiner ganzen Yogihütte nach Mutter Meera (nach Sandelholz). Ich schalte schöne Meditationsmusik aus dem Internet an und stellte den kleinen Ganesha auf meinen Hausaltar. Ich begann zu meditieren. Aus dem Ganesha floß Mutter Meeras Enegie zu mir. Ich dachte das Mantra: "Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Ich sah mich wie Mutter Meera als einen Helfer aller Wesen, gelangte so in ein Einheitsbewusstsein und trat in eine tiefe Energie aus Glück und Dankbarkeit ein."

Zitate

  • "Auf dem Rücken des Menschen verläuft eine weiße Linie, von den Zehen bis zum Kopf. (...) sie weist hier und da Verknotungen auf, die göttliche Personen auflösen helfen. (...) Wenn ich euren Kopf halte, löse ich diese Knoten. Ich beseitige auch andere Hindernisse für eure Sadhana (spirituelle Praxis). (...) Erreicht die Linie den Scheitel, haben die Menschen den Paramatman-Darshan. Wenn die Linie über den Kopf hinausreicht, besteht eine ständige Verbindung mit Paramatman." - Mutter Meera: Antworten, Teil I. 1994, Seite 38 f.
  • "Es ist nicht nötig, zu mir hierher zu kommen; ich kann überall helfen." (Wichtig ist die geistige Verbindung durch ein Mantra, ein Gebet, eine Meditation.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 87.
  • "Gott ist still. Alles kommt aus der Stille. In Stille kann mehr Arbeit getan werden." (Lebt in der Ruhe und handelt aus dem Sein heraus.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 77.
  • "Ich nehme jeden an, der aufrichtig zu mir kommt." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 38.
  • "Ich schaue in jeden Winkel eures Seins. Ich betrachte alles in euch, um zu sehen, wo ich helfen, wo ich heilen und Kraft geben kann." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 81.
  • "Ihr dürft das materielle Leben genießen, doch bringt es dem Göttlichen dar." (Lebt die Freude als Teil des spirituellen Weges.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 122.
  • "Jede Religion hat ihre grundlegenden Bücher. Es ist hilfreich, diese Hauptwerke der Religionen zu lesen." (In allen Religionen kann man die Wahrheit finden.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 134.
  • "Manche Seelen gehen nach dem Tod direkt zu Gott, die meisten dagegen haben eine Bindung an den Körper und werden deshalb wieder in einen physischen Körper hineingeboren. Da man sich seine Wünsche in der feinstofflichen Welt nicht erfüllen kann, muß man, solange man Wünsche hat, wieder einen Körper annehmen. Manche hochentwickelte Seelen (...) können ihren (...) feinstofflichen Körper behalten, um anderen zu helfen." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 166.
  • "Mein Werk (...) ist für die ganze Welt." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 40.
  • "Wer zu mir zum Darshan kommt, empfängt, was immer er braucht." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 59.
  • "Beten hilft stets." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 112.

"Die Gnade wirkt automatisch, wenn das Streben aufrichtig ist." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 34.

  • "Die Reise hat kein Ende. Die guten Eigenschaften des Geistes können unendlich gesteigert werden." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 139.
  • "Im Augenblick des Todes kann der Verwirklichte wählen, nicht in Paramatman einzugehen, sondern zurückzukehren, um anderen zu helfen." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 140.
  • "Selbst der Avatar muß in jedem Augenblick das Verlangen haben, in Gott zu sein." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 115.

Literatur

  • Antworten, Teil I von Mutter Meera
  • Antworten, Teil II von Mutter Meera
  • Die Mutter - von Adilakshmi
  • Martin Goodman: "In Search of the Divine Mother"
  • Der Pfad ins Herz, Eine spirituelle Reise, Andrew Harvey

Siehe auch

Weblinks