Jutaka

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Jutaka

Jutaka (Sanskrit: जूटक jūṭaka n.) = daheim, verbunden

Jutaka ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Sanskrit, das in klassischen buddhistischen und indischen Texten vorkommt und wörtlich etwa „daheim“ oder „ansässig“ bedeuten kann, je nach Kontext aber unterschiedliche Nuancen annimmt.

Der erste Teil ju- kommt von der Wurzel yuj, die Grundbedeutungen wie verbinden, anfügen, zügeln oder zusammenbringen trägt; in verwandten Ableitungen findet sich die Idee von Verbindung, Bindung oder Kontrolle. Der zweite Teil -taka oder -taka-ähnliche Endungen erscheinen in verschiedenen Zusammensetzungen als Bildungsmorphem, das eine handelnde oder zustandsbeschreibende Funktion übernehmen kann. In einigen Textüberlieferungen wird jutaka als Bezeichnung für jemanden gebraucht, der in einem bestimmten Zustand verharrt, der an etwas gebunden oder daran heimisch ist — also etwa ein „Verbundener“, „Ansässiger“ oder jemand, der in einer Praxis oder Lehre verwurzelt ist.

In buddhistischen Kontexten kann jutaka auch spezifischere Bedeutungen annehmen, beispielsweise als Beiname oder Klas­sifikation für eine Person, eine meditative Verfassung oder eine typologische Zuschreibung innerhalb von Lehrreden; genaue Übersetzung und Konnotation hängen stark vom jeweiligen Werk, Abschnitt und der Grammatikform ab. Ohne einen konkreten textlichen Kontext bleibt die Übersetzung daher etwas offen: Grundsätzlich geht es aber immer um eine Form von Verbundenheit, Verankerung oder „Daheimsein“ in einem Zustand, einer Praxis oder einer Lehre.

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