Mukunda-upanishad: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Mukunda-upanishad''' ([[Sanskrit]]: mukunda-upanishad ''f.'') Name einer [[Upanishad]] der [[Atharvaveda]]-Tradition.
'''Mukunda-upanishad''' ([[Sanskrit]]: mukunda-upanishad ''f.'') = Name einer [[Upanishad]] der [[Atharvaveda]]-Tradition.
 
Die Mukunda-Upanishad ist eine der kleineren Upanishaden, die zum vedischen Schrifttum Indiens gehört. Der Name setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: "Mukunda" und "Upanishad". "Mukunda" ist ein Beiname des Gottes Vishnu oder Krishnas und bedeutet so viel wie "der Befreier" oder "derjenige, der die Erlösung schenkt". Die Upanishaden sind spirituelle Texte, die tiefe philosophische Lehren über die Natur des Selbst, des Universums und der höchsten Wahrheit (Brahman) vermitteln.
 
Die Mukunda-Upanishad beschäftigt sich vor allem mit der Verehrung Krishnas und der Bedeutung der Hingabe (Bhakti) als Weg zur Befreiung (Moksha). Sie betont, dass wahre Erkenntnis und Liebe zu Gott den Menschen aus dem Kreislauf der Wiedergeburt befreien können. Ein zentrales Thema ist auch die Kraft des heiligen Namens "Krishna" oder "Hari", dessen Rezitation als mächtiges Mittel zur spirituellen Transformation gilt.
 
Ein schönes Beispiel aus der indischen Mythologie, das diese Hingabe verdeutlicht, ist die Geschichte von Prahlada, einem jungen Verehrer Vishnus. Trotz der grausamen Verfolgung durch seinen Vater, den Dämonenkönig Hiranyakashipu, blieb Prahlada unerschütterlich in seiner Hingabe. Am Ende erschien Vishnu in seiner Inkarnation als Narasimha (halb Mensch, halb Löwe), um Prahlada zu retten und zu zeigen, dass wahrer Glaube selbst in größter Gefahr Schutz findet.
 
Die Mukunda-Upanishad lehrt ähnlich: Wenn du dein Herz ganz öffnest und dich auf den göttlichen Namen konzentrierst, kann dich diese Hingabe aus allen weltlichen Bindungen befreien. Sie erinnert dich daran, dass das wahre Ziel nicht Reichtum oder Macht ist, sondern die innere Freiheit und die Vereinigung mit dem Göttlichen.
 
=Siehe auch=
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Version vom 24. Februar 2026, 00:47 Uhr

Mukunda-upanishad (Sanskrit: mukunda-upanishad f.) = Name einer Upanishad der Atharvaveda-Tradition.

Die Mukunda-Upanishad ist eine der kleineren Upanishaden, die zum vedischen Schrifttum Indiens gehört. Der Name setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: "Mukunda" und "Upanishad". "Mukunda" ist ein Beiname des Gottes Vishnu oder Krishnas und bedeutet so viel wie "der Befreier" oder "derjenige, der die Erlösung schenkt". Die Upanishaden sind spirituelle Texte, die tiefe philosophische Lehren über die Natur des Selbst, des Universums und der höchsten Wahrheit (Brahman) vermitteln.

Die Mukunda-Upanishad beschäftigt sich vor allem mit der Verehrung Krishnas und der Bedeutung der Hingabe (Bhakti) als Weg zur Befreiung (Moksha). Sie betont, dass wahre Erkenntnis und Liebe zu Gott den Menschen aus dem Kreislauf der Wiedergeburt befreien können. Ein zentrales Thema ist auch die Kraft des heiligen Namens "Krishna" oder "Hari", dessen Rezitation als mächtiges Mittel zur spirituellen Transformation gilt.

Ein schönes Beispiel aus der indischen Mythologie, das diese Hingabe verdeutlicht, ist die Geschichte von Prahlada, einem jungen Verehrer Vishnus. Trotz der grausamen Verfolgung durch seinen Vater, den Dämonenkönig Hiranyakashipu, blieb Prahlada unerschütterlich in seiner Hingabe. Am Ende erschien Vishnu in seiner Inkarnation als Narasimha (halb Mensch, halb Löwe), um Prahlada zu retten und zu zeigen, dass wahrer Glaube selbst in größter Gefahr Schutz findet.

Die Mukunda-Upanishad lehrt ähnlich: Wenn du dein Herz ganz öffnest und dich auf den göttlichen Namen konzentrierst, kann dich diese Hingabe aus allen weltlichen Bindungen befreien. Sie erinnert dich daran, dass das wahre Ziel nicht Reichtum oder Macht ist, sondern die innere Freiheit und die Vereinigung mit dem Göttlichen.

Siehe auch

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