Krishnacaitanya: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Sanskrit-Ausdruck "Krishnacaitanya" (कृष्णचैतन्य) setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: "[[Krishna]]" (कृष्ण), einer der wichtigsten Namen Gottes im Hinduismus, und "[[Caitanya]]" (चैतन्य), was "Bewusstsein" oder "lebendige Energie" bedeutet. Zusammengenommen lässt sich der Begriff als "das göttliche Bewusstsein Krishnas" oder "die lebendige Gegenwart Krishnas" übersetzen. | |||
Im spirituellen Kontext steht Krishnacaitanya oft für die Idee, dass Krishna nicht nur eine historische oder mythologische Figur ist, sondern eine allgegenwärtige, bewusste Kraft, die das Universum durchdringt. Besonders bekannt ist der Name durch [[Gauranga Shri Krishna Chaitanya Mahaprabhu|Chaitanya Mahaprabhu]] (1486–1534), einen verehrten Heiligen und Begründer der [[Gaudiya]]-[[Vaishnava]]-Tradition, der als Inkarnation Krishnas und [[Radha]]s verehrt wird. Seine Lehren betonen die liebende Hingabe ([[Bhakti]]) zu Krishna durch Gesang ([[Kirtan]]) und Tanz. Er liebte besonders das [[Maha Mantra]]. | |||
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In der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhagavad Gita] offenbart Krishna seinem Schüler Arjuna seine universale Gestalt (Vishvarupa) und sagt: | |||
"Ich bin die Seele in allem, das Bewusstsein in jedem Wesen." (etwa in 10.20) – das spiegelt die Essenz von "Krishnacaitanya" wider: Gott als innere Wahrheit und lebendige Intelligenz. | |||
=Siehe auch= | |||
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Version vom 14. März 2026, 02:45 Uhr

krishnacaitanya (Sanskrit: krishnacaitanya m.) = die lebendige Gegenwart Krishnas; ein Name für Caitanya
Der Sanskrit-Ausdruck "Krishnacaitanya" (कृष्णचैतन्य) setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: "Krishna" (कृष्ण), einer der wichtigsten Namen Gottes im Hinduismus, und "Caitanya" (चैतन्य), was "Bewusstsein" oder "lebendige Energie" bedeutet. Zusammengenommen lässt sich der Begriff als "das göttliche Bewusstsein Krishnas" oder "die lebendige Gegenwart Krishnas" übersetzen.
Im spirituellen Kontext steht Krishnacaitanya oft für die Idee, dass Krishna nicht nur eine historische oder mythologische Figur ist, sondern eine allgegenwärtige, bewusste Kraft, die das Universum durchdringt. Besonders bekannt ist der Name durch Chaitanya Mahaprabhu (1486–1534), einen verehrten Heiligen und Begründer der Gaudiya-Vaishnava-Tradition, der als Inkarnation Krishnas und Radhas verehrt wird. Seine Lehren betonen die liebende Hingabe (Bhakti) zu Krishna durch Gesang (Kirtan) und Tanz. Er liebte besonders das Maha Mantra.
Beispiel aus der Mythologie
In der Bhagavad Gita offenbart Krishna seinem Schüler Arjuna seine universale Gestalt (Vishvarupa) und sagt: "Ich bin die Seele in allem, das Bewusstsein in jedem Wesen." (etwa in 10.20) – das spiegelt die Essenz von "Krishnacaitanya" wider: Gott als innere Wahrheit und lebendige Intelligenz.