Bhujata: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Sanskrit-Ausdruck „bhujata“ leitet sich von der Wurzel „[[bhuj]]“ ab, die mehrere Bedeutungen haben kann, darunter „essen“, „genießen“, „besitzen“ oder auch „ausstrecken/auflegen“ je nach Kontext und Ableitung. Als Partizip oder abgeleitete Form kann „bhujata“ daher im Allgemeinen etwas wie „gegessen/genommen/genossen“ oder „in [[Besitz]] genommen/beansprucht“ bedeuten; manchmal wird es auch im Sinne von „ausgebreitet“ oder „angelegt“ verstanden, wenn die Wurzel im Sinn von „ausstrecken“ gebraucht wird. | |||
In Texten erscheinen solche Formen kontextabhängig — in einem rituellen oder alltäglichen [[Zusammenhang]] könnte „bhujata“ etwa bedeuten, dass jemand Nahrung zu sich genommen hat oder Genuss erfahren hat; in [[philosophisch]]en oder poetischen Zusammenhängen kann es Besitznahme, Aneignung oder das Erleben von etwas ausdrücken. Wichtig ist, dass Sanskrit-Wörter stark von ihrer syntaktischen Stellung, dem Tempus und der konkreten Verbform abhängen; ohne genaueren Satzkontext bleibt „bhujata“ eine generische Partizipform mit den genannten möglichen Bedeutungen. | |||
=Siehe auch= | |||
* [https://www.yoga-vidya.de/ Rama] | |||
* [[Sitaram]] | |||
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Aktuelle Version vom 17. Dezember 2025, 01:35 Uhr

bhujata: (Sanskrit: bhūjātā f.) = die aus der Erde Genommene, ein Beiname für Sita
Der Sanskrit-Ausdruck „bhujata“ leitet sich von der Wurzel „bhuj“ ab, die mehrere Bedeutungen haben kann, darunter „essen“, „genießen“, „besitzen“ oder auch „ausstrecken/auflegen“ je nach Kontext und Ableitung. Als Partizip oder abgeleitete Form kann „bhujata“ daher im Allgemeinen etwas wie „gegessen/genommen/genossen“ oder „in Besitz genommen/beansprucht“ bedeuten; manchmal wird es auch im Sinne von „ausgebreitet“ oder „angelegt“ verstanden, wenn die Wurzel im Sinn von „ausstrecken“ gebraucht wird.
In Texten erscheinen solche Formen kontextabhängig — in einem rituellen oder alltäglichen Zusammenhang könnte „bhujata“ etwa bedeuten, dass jemand Nahrung zu sich genommen hat oder Genuss erfahren hat; in philosophischen oder poetischen Zusammenhängen kann es Besitznahme, Aneignung oder das Erleben von etwas ausdrücken. Wichtig ist, dass Sanskrit-Wörter stark von ihrer syntaktischen Stellung, dem Tempus und der konkreten Verbform abhängen; ohne genaueren Satzkontext bleibt „bhujata“ eine generische Partizipform mit den genannten möglichen Bedeutungen.