Münster

Aus Yogawiki
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Münster - die Regionalhauptstadt Westfalens hat ca. 300.000 Einwohner. Der Regierungssitz des Bezirks befindet sich am oberen Domplatz. Die Hälfte der Einwohner ist im Alter zwischen 20 und 50 Jahren. Mit knapp 60 000 Studenten ist Münster eine sehr junge, lebendige Stadt in der es auf 30 200ha viel zu entdecken gibt. Die Studentenstadt liegt im Nordwesten Deutschlands, ca.65 km von der niederländischen Grenze und knapp 200km von der Nordsee. Sie wird von der 43km langen Aa durchflossen. Diese führt so wenig Wasser, dass sie mit dem Kanu nicht zu befahren ist. Dafür ist es möglich auf dem stadtinternen Aasee zu segeln. Der See wurde in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts angelegt und hat eine Länge von 2,3 km. Er hat die Stadt von der Hochwassergefahr befreit und dient heute als Naherholungsziel. Ein Hafen ist am Dortmund-Ems-Kanal zu finden, der im östlichen Stadtgebiet verläuft und die Stadt an die Wasserverkehrsstraßen anschließt.

Yoga in Münster

Das Yoga Vidya Zentrum Münster ist eine in Münster die nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof in der Klarissengasse entfernt ist. Es gibt dort Yogakurse für Anfänger, offene Yogastunden, viele Workshops. Die Leiterin, Mangala Stefanie Klein, ist langjährige Yogalehrerin, Heilpraktikerin und Diplomtheologin. Jedes Jahr beginnt im Januar eine Ausbildung Münster. In ansprechenden Räumlichkeiten auf über 200qm wohnt das YogaViyaCentrum Münster. Frau Mangala Stefanie Klein und ihr Team haben dort ihren Yogatraum entstehen lassen. Übemöglichkeiten im integralen Yoga bestehen für alle Schwierigkeitsgrade, für Anfänger, Schwangere und Kinder. Das Angebot zieht Kreise über Yoga und Klang, Meditationskurse und regelmäßigen Satsang. Auch die Ausbildung zum Yogalehrer wird im Zweijahreskurs berufsbegleitend angeboten. Hier wird das umfassende Yoga nach Swami Sivananda gelehrt. Alle sechs Yogawege werden dort integriert und angewandt. Im Satsang werden Zeremonien durchgeführt, Mantras gesungen und es wird meditiert. In den gleichen Räumen praktiziert Stefanie Klein auch als Heilpraktikerin. Sie bietet Klassische Homöopathie und Klangmassage an. Das Team freut sich Sie zu einer Yogastunde begrüßen zu dürfen.

Interview mit Mangala Stefanie Klein

Münster, die Radfahrerstadt

Münster ist die heimliche Radfahrerhauptstadt. Im Schnitt besitzt jeder Einwohner 2 Fahrräder. Das Radwegnetz mit einer Länge von 4500 km überzieht die ganze Stadt und ist weitgehend übersichtlich und sehr benutzerfreundlich. Das Netz ist bestens geeignet die Stadt mit ihrer parkähnlichen Umgebung zu erkunden. Zumal die Lage zwischen 55m und 99m über NN dafür keine besondere Kondition erfordert. Dieses meist genutzte Verkehrsmittel, auch „Leeze“ genannt, gibt es auch zu leihen. Fahrradreparaturwerkstätten und Verleihstationen findet man an jeder Ecke.

Münster und seine Kirchen

Münster ist Bistumsstadt. Wobei das Bistum weit über die Grenzen der Stadt hinausgeht. Die Diözese ist aufgeteilt in Münsterland und Niederrhein, sowie das Oldenburger Land. Bis 1803 war damit auch eine weltliche Herrschaft verbunden, die der Bischof trug. Der St.-Paulus-Dom ist eine römisch-katholische Kathedrale, die in den Jahren 1225-1264 erbaut wurde. Das Domkapitel verwaltet den Dom und berät den Bischof. Der Dom ist zugleich Grabstätte für Clemens August Graf von Galen, der 1964 zum Kardinal erhoben und 2005 von Papst Benedikt XVI. seliggesprochen wurde. Während der Dom eine romanisch-gotische Prägung hat, ist die Liebfrauen-Überwasserkirche eine rein gotische Hallenkirche, die der Kathedrale gegenüber, auf der anderen Seite der Aa liegt. Erbaut ab dem Jahre 1340, wurde der Kirche während der Zeit der Täufer der Turmhelm abgenommen um dort Kanonen zur Verteidigung zu positionieren. Auffallender im Stadtbild ist die Lambertikirche, die am höchsten Punkt des Prinzipalmarktes liegt. Mit dem Bau im spätgotischem Stil wurde im Jahre 1375 begonnen. Von Ihrer Turmspitze ist spätabends ein Turmbläser zu hören, der halbstündlich in den späten Abendstunden ein Signalruf ertönen lässt. Im Stadtgebiet gibt es noch viele weitere Kirchen und Kapellen, deren Entdeckung lohnt; z.B. die Servatiikirche, ein romanischer Hallenbau, die Clemenskirche, ein barocker Rundbau, oder die Apostelkirche, die größte evangelische Kirche der Stadt. Zudem gibt es auch eine Synagoge und eine Moschee.

Die Täufer in Münster

Als Folge der Reformation bildeten sich in Mitteleuropa neue Gedankenströme und radikale Sekten. Eine davon ist der Chiliasmus gewesen, der die Gläubigen erst im Erwachsenenalter getauft hat. Durch die Nähe zu den Niederlanden, wo sich deren Hochburg befand, entdeckte zuerst ein Pfarrer der Mauritzkirche diese neue Glaubensrichtung, die die Autorität des Papstes nicht anerkannte. Durch die Einflussnahme auf den Stadtrat und Geschäftsleute wurden alle Einwohner, die nicht an den mystischen Ritualen teilnehmen wollten, aus der Stadt vertrieben. Mit Hilfe von Jan Matthys, einem niederländischen Bäcker und selbsternanntem Führer der Täufer, wurde ein Terrorregime errichtet. Im Februar 1534 kam es zu einem Bildersturm. Bücher und Gemälde wurden verbrannt und Altäre zertrümmert. Das Stadtarchiv wurde zerstört, die Gütergemeinschaft und die Polygynie eingeführt. Diesen schreckensvollen Zeiten ist im Juni 1535 ein Ende gesetzt worden. Bischof Franz von Waldeck zog mit seinen Truppen in die Stadt ein. Die Aufrührer wurden zum Tode verurteilt und in Eisenkäfigen im Turm der Lambertikirche zur Schau gestellt. Eine Nachbildung der Käfige ist noch heute dort zu sehen.

Münster und der westfälische Friede

Der Dom und das Historische Rathaus sind die Wahrzeichen von Münster. Das gotische Rathaus gilt als einer der schönsten Profanbauten seiner Zeit und wurde nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg detailgetreu nachgebaut. Eine besondere Berühmtheit erlangte es durch den „Westfälischen Frieden“. Die Friedensverhandlungen zum Ende des Dreißigjährigen Krieges wurden dort und in Osnabrück unterzeichnet. Der Krieg zwischen Katholiken und Protestanten, der zugleich um die politische Vormachtstellung in Europa ging, wurde beendet und der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches entmachtet. Es kam zu einer Aufwertung der Fürsten. Zugleich entstand der „Frieden von Münster“, der die Beendigung des spanisch-Niederländischen Erbfolgekrieges bedeutete. Diese Unabhängigkeit wird als Geburtsstunde der Niederlande bezeichnet. Heute beschäftigt sich das „Haus der Niederlande“ mit dieser besonderen Nachbarschaft. Es beherbergt das Zentrum der Niederlande-Studien, Institut für Niederländische Philologie und eine Bibliothek mit der größten Sammlung niederländischer Literatur außerhalb der Landesgrenzen.

Ort der Stille

In der Neubrückenstraße20 dient ein ehemaliges Schwesternwohnheim als private Rückzugsmöglichkeit. Bis zu zehn Tagen kann man hier fernab von Handy, Internet und Fernsehen mitten in der Innenstadt die eigene Ruhe wiederfinden. Den betreuenden Ordensfrauen ist der Leitfaden der Hildegard von Bingen („Schaut auf das Licht!“) sehr wichtig. Auf Spendenbasis kann man in das Haus einkehren.

Haus der Stille

Benediktushof – die offene Glaubensgemeinschaft lädt vor den Toren Münsters Menschen ein zu Exerzitien, intensiver Selbsterfahrung, Jahresgruppen und zu Aus- und Fortbildungen. Man kann am rhythmischen Tagesablauf teilnehmen und sich schöpferisch betätigen. Es werden Yoga, Taizè-Gebet, Freies Tanzen, Zen-Meditation sowie Bogenschießen, Arbeiten am Tonfeld und christliche Eucharistiefeiern angeboten. Eine seelsorgerisch-spirituelle Wegbegleitung in benediktinischer Tradition ist den Padres wichtig, die den Hof seit 1986 bewohnen und versorgen.

CUBANOVA

Wer es gerne etwas frischer und jugendlicher möchte ist im CUBA in der Achtermannstraße gut aufgehoben. Dort befinden sich der Club Cubanova, die Erwachsenenbildung SOBI e.V., das Sozialhilfebüro und die Yogaschule Patanjali unter der Leitung von Lars Rimböck unter einem Dach. Im Club gibt es Konzerte des Jazzclubs, Initiative für improvisierter Musik, eine Musikwerkstatt und den regelmäßigen PoetrySlam TATWORT. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die vom Verein getragene Erwachsenenbildung bietet Weiterbildungen und Worksphops an zu Themen wie Tái Chi Chuan, Afrikanischer Tanz, Pilates, Rhythmus und Trommeln, Gewaltfreie Kommunikation oder Grundlagen der Traumatherapie. Das Angebot ist multikulturell vielfältig. Die Unterkunft muss außerhalb organisiert werden.

Entrup 119

Name und zugleich Adresse eines interessanten landwirtschaftlichen Projektes. Durch Teilhabe und Mitgliedschaft werden 30 ha Land biodynamisch bewirtschaftet. Mit der Schafwirtschaft, dem Gärtnerhof und der Brotbäckerei werden für 200 Menschen Lebensmittel in Demeter-Qualität hergestellt. Der Hofladen hat Freitagnachmittag und Samstagvormittag geöffnet. Regelmäßige Veranstaltungen sind das Schaffest im Frühjahr, das Erntedankfest und die offenen Mitmachtage für Interessenten und Mitglieder am 1. Samstag des Monats.

Bio-Brauerei Pinkus Müller

Seit 1816 braut die Familie Müller in Münster Bier und betreibt eine Gastwirtschaft. Über die Jahrhunderte hat sich das Familienunternehmen immer wieder modernisiert und gewandelt. 1978 wurde die erste Maische in Bioqualität verarbeitet und 1988 konnte ein Vertrag mit Bioland, einem der führenden Verbände für ökologischen Landbau, geschlossen werden. Seit 1991 wird die gesamte Bierproduktion mit Bio-Rohstoffen hergestellt. Besuchen Sie die Gaststätte und genießen Sie die Münsteraner Biobierspezialität in der Kreuzstraße 4-10.

Cinema & Kurbelkiste

Freunde des Programmkinos sind in Münster in der Warendorfer Straße 45-47 zu finden. In den drei Kinosälen mit ca. 150 Sitzplätzen werden Filme vorwiegend im Originalton gezeigt. Besonderheiten sind die Filmreihen: Kino Kaffeeklatsch, Münsterländer Filmgut, Schulkino, Kurzfilme, Arthouse Sneak Pay After! und Queer Monday. Anbei liegt das Cafè Garbo. Hier könnt ihr vegetarische, vegane und bio-dynamische Spezialitäten genießen.

Cafe Prütt – Gastronomie

Aufmerksamkeit verdient dieses, ursprünglich als Volksküche und Begegnungszentrum geplante, kleine Restaurant. Wenn auch nicht leicht zu finden in der Bremer Straße gibt es dort seit über 30 Jahren vollwertige, vegetarische, internationale Küche. Von selbstgebackenem Kuchen bis zu Gemüsegratin, Kirchererbsenbällchen, Pizza oder Frischkornmüsli zum Frühstück ist alles da. Lassen Sie es sich schmecken.

SuperBioMarkt

Biolebensmittel kommen in der Gesellschaft und im Münsterland gut an. Ein gutes Beispiel dafür ist der in Münster ansässige SuperBioMarkt. Gegründet 1973 hat der Lebensmitteleinzelhändler heute mehr als 500 Mitarbeiter und ca. 25 Filialen. Das ganze Sortiment ist mit dem Biosiegel ausgezeichnet und vor allem im Frischebereich auch aus der Region. Die Filialen sind in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zu finden, im Hauptstandort Münster 6x.

Markt am Domplatz

Wer die erste Stadtrundfahrt schon unternommen hat, kennt den großen Domplatz. Dort findet am Mittwoch und am Samstag von 7-14:30Uhr ein vielfältiger Wochenmarkt statt. Vom Biobäcker über Waffelbäcker, Fischhändler und biodynamischen Gemüseanbau ist dort alles zu finden und lädt mit mehreren Standcafes zum Verweilen ein. Auch verschiedene Imbissstände sind zu finden. Wer im Angebot nur Biolebensmittel haben möchte, der kommt am Freitagnachmittag zwischen 12 und 18Uhr. Das große Wochenmarktangebot zieht sich bis in die kleineren Stadtviertelmärkte und zeigt die Regionalliebe und die Nachfrage nach unverarbeiteten Lebensmitteln der Münsteraner.

Gruene Wiese – Bekleidung

Eine sehr große Auswahl an ökologischer und fairer Bekleidung bietet die Gruene Wiese am Spiekerhof. Für Frauen und Männer gibt es dort die aktuelle Mode von den Schuhen bis zur Mütze aus natürlichen Rohstoffen wie Baumwolle, Hanf oder Leinen. Wenn Kunststoffe zum Einsatz kommen, dann in recycelter Form der PET-Flasche als Rucksack oder Reisetasche. Viel Freude beim Stöbern.

LiLa Kunterbunt – Kinderbekleidung

Wer dann für die kleinen Menschlein weitershoppen möchte, hat es nicht weit. In der Nähe des Theaters gibt es im kreativbuntem LiLaShop alles was das Mütterherz begehrt: vom Tragesystem über Krabbelschuhe bis zur Bekleidung in Größe 128. Alles in gewohnt guter Bio Qualität.

Westfälische Wilhelms-Universität

Mit rund 42 000 Studenten ist die WWU die fünftgrößte Hochschule in Deutschland. Ihr Studienangebot umfasst 280 Studiengänge in 15 Fachbereichen. Nahezu 8000 Studenten legen jährlich ihr Examen ab. Dabei wird neueste Forschung in Exzellenzcluster wie „Religion und Politik“ oder „Cells in Motion“ betrieben. Die 219 Lehrgebäude sind über das Stadtgebiet verteilt. Die Universität betreibt drei Museen, das Archäologische Museum, das Bibelmuseum und den Botanischen Garten. Ebenfalls im Angebot sind verschiedene musikalische Ensembles, englischsprachige Programme, die Kinder- und Junioruniversität und ein intensiver Kontakt zu den niederländischen Nachbarn. Das rege Münsteraner Studentenleben aktiviert die ganze Stadt und bringt immer wieder neue Impulse.

Capoeira in Münster

Münster hat mehrere Capoeiravereine. Capoeira ist ein Tanzkampf aus Brasilien. Dabei wird sich in akrobatischer Weise zu selbstgemachter Musik bewegt. Während sich zwei „Kämpfer“ in der Mitte des Kreises treffen, singt die Gruppe portugiesische Lieder, die Rituale und Lebensphilosophien aus Afrika und Brasilien transportieren. Es wird getrommelt, gesungen und geklatscht, wobei im Vordergrund die Bewegung und die Lebensfreude stehen. Schnuppertraining ist jederzeit möglich.

Offene Meditationen in Münster

Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag hat die Dharmagruppe in der Kanalstraße 9 ihre Türen geöffnet. In Buddhistischer Tradition wird in Tibetisches Heilyoga, Meditation Liebende Güte und Stilles Sitzen eingeführt. Die Beginner treffen sich mittwochs. Seit 1985 trifft sich in Münster eine Zen-Gruppe. In der Tradition des japanischen Soto-Zen werden jeden Donnerstag zweimal eine halbe Stunde gesessen und weitere Rituale gepflegt in der Aegidiistraße 61/62. Wer die Meditation im Diamantweg des Buddhismus erlernen möchte, ist jeden ersten Montag im Monat in der Grevener Straße 228 willkommen, im Diamantweg Buddhismus Karma Kagyu Linie.

Siehe auch