Kularatnamala Sanskrit Devanagari
Kularatnamala Sanskrit Devanagari enthält genau den Sanskritumfang des Hauptartikels: 32 sicher zugeordnete vollständige Strophen, sechs Fragmente, zwei gesondert gekennzeichnete Strophen mit unsicherer Werkzuordnung und vier Parallelfassungen eines bereits gezählten Guru-Verses. Es handelt sich um eine Zitate- und Fragmentausgabe; vollständige Originalkapitel, eigenständige Eingangsverehrungen, Sprecherzeilen oder Kolophone sind hier nicht erschlossen.
Weitere Ausgaben: Kularatnamala · Kularatnamala 20 Verse für die spirituelle Praxis
Die Schriftfassung wurde aus dem geprüften IAST-Datensatz transliteriert. Sie ist dadurch keine neue Handschriftenedition. Der gesamte Umfang wurde durch Rücktransliteration und Vergleich mit den erfassten Devanagari-Drucklesungen technisch abgeglichen; schwierige Schriftstellen wurden zusätzlich in einer visuellen Stichprobe geprüft. Der technische Abgleich bestätigt die Übereinstimmung der Darstellungen, nicht für sich allein jede Sanskritlesung oder Übersetzungsentscheidung.
Anusvara wird als ं (IAST ṃ), Visarga als ः (ḥ) und Avagraha als ऽ (Apostroph) wiedergegeben. Vokallängen und vokalisches ṛ bleiben erhalten. Im aufgenommenen Bestand sind keine eigenständig zu übertragenden Chandrabindu-, Jihvāmūlīya- oder Upadhmānīya-Zeichen nachgewiesen. Die Striche der IAST-Fassung entsprechen । und ॥. […] kennzeichnet eine im Zitat vorgegebene Auslassung. Unsichere Wörter stehen unverändert im Text und werden daneben erläutert.
Die KRM-Kennungen sind redaktionell. TA und TAV bezeichnen den zitierenden Tantrāloka und Jayarathas Kommentar; ihre Nummern sind keine ursprünglichen Kularatnamala-Versnummern. Die Quellen werden bei jeder Position mit Druck- und PDF-Seite genannt. Die Reihenfolge bildet keine erschlossene ursprüngliche Kapitelabfolge ab.
Höchste Wirklichkeit und Überlieferungsbeziehungen
KRM-Q001 – Die Wirklichkeit, die sich nicht greifen lässt
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 282; PDF-S. 292.[1]
तत्तत्त्वं सर्वतत्त्वानां प्रधानं परिपठ्यते ॥
KRM-Q002 – Aus der Stille tritt Kraft hervor
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 282; PDF-S. 292.[1]
तस्येच्छा निर्गता शक्तिस्तद्धर्मगुणसंयुता ॥
KRM-Q003 – Die höchste Beziehung durchdringt die Folge
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 282; PDF-S. 292.[1]
कथितो देवि षष्ठस्तु यथावेशस्वरूपतः ॥
KRM-Q004 – Fünf Formen der Weitergabe
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 282; PDF-S. 292.[1]
इतरेतरमार्गेण पञ्चधा भिन्नलक्षणः ॥
KRM-Q005 – Shakti und das freie Wirken
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 283; PDF-S. 293.[1]
तच्छक्तिश्चैव सादाख्या स्वेच्छाकर्तृत्वगोचरा ॥
KRM-Q006 – Der erste und der vermittelnde Zusammenhang
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 283; PDF-S. 293.[1]
अवान्तरश्च योगेन सादाख्यात्क्रमशः पुनः ॥
Lesungshinweis: sattvaṃ … saṃbandhaṃ: syntaktisch auffällige Quellenlesung bewahrt; keine Konjektur.
KRM-Q007 – Göttliche Träger der Lehre
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 283; PDF-S. 293.[1]
तृतीयस्तु पुनर्देवि श्रीकण्ठो नन्दिना सह ॥
KRM-Q008 – Von den Göttern zu den Sehern
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 283; PDF-S. 293.[1]
ऋषीणां च समासेन नन्दिना प्रतिपादितम् ॥
KRM-Q009 – Erklären und verehren
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 283; PDF-S. 293.[1]
व्याख्यानक्रमयोगेन विद्यापीठप्रपूजने ॥
KRM-Q010 – Lehrer und Schüler als lebendige Verbindung
Fundstelle: TAV 1.274; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 283; PDF-S. 293.[1]
इति पञ्चप्रकारोऽयं संबन्धः परिकीर्तितः ॥
KRM-Q011 – In jeder Beziehung wirkt die höchste Kraft
Fundstelle: TAV 1.275; KSTS-TAV-I, gedruckte S. 284; PDF-S. 294.[1]
महानवान्तरो दिव्यो मिश्रोऽदिव्यश्च तत्परः ॥
Der Weg der Wirklichkeitsprinzipien
KRM-Q012 – Den Weg der Wirklichkeit verstehen
Fundstelle: TAV 11.28; KSTS-TAV-VII, gedruckte S. 20; PDF-S. 2303.[2]
चरशक्तिद्वयं पूर्वं तदूर्ध्वं पञ्चकं स्मृतम् ॥
Lesungshinweis: Chiffrierte Terminologie; Jayarathas Auslegung ist vom zitierten Text zu trennen.
KRM-Q013 – Die verborgene Ordnung der Bildwörter
Fundstelle: TAV 11.28; KSTS-TAV-VII, gedruckte S. 20; PDF-S. 2303.[2]
व्याप्तिर्वैकुण्ठसङ्घट्टो व्याप्तिश्चैव तु लम्बिका ॥
Lesungshinweis: Chiffrierte Terminologie; Jayarathas Auslegung ist vom zitierten Text zu trennen.
KRM-Q014 – Halbmond, Gewundene und Punkt
Fundstelle: TAV 11.28; KSTS-TAV-VII, gedruckte S. 20; PDF-S. 2303.[2]
शान्तं चैव प्रशान्तं च विन्दुर्नित्योदितस्तथा ॥
Lesungshinweis: Chiffrierte Terminologie; Jayarathas Auslegung ist vom zitierten Text zu trennen.
KRM-Q015 – Klang und sechs Kreise
Fundstelle: TAV 11.28; KSTS-TAV-VII, gedruckte S. 20; PDF-S. 2303.[2]
शक्तितत्त्वं तु षट्चक्रं शिवतत्त्वं तथैव च ॥
Lesungshinweis: Chiffrierte Terminologie; Jayarathas Auslegung ist vom zitierten Text zu trennen.
KRM-Q016 – Einweihung verlangt Kenntnis
Fundstelle: TAV 11.28; KSTS-TAV-VII, gedruckte S. 20; PDF-S. 2303.[2]
लौकिको यो न जानाति कथं दीक्षां तु कारयेत् ॥
Lesungshinweis: Chiffrierte Terminologie; Jayarathas Auslegung ist vom zitierten Text zu trennen.
Fragmente zur Pavitra-Erzählung
KRM-F001 – Pavitra als Verehrer
Fundstelle: TAV 28.114–121; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 49; PDF-S. 3366.[3]
Fragment; keine vollständige Originalstrophe.
KRM-F002 – Der ältere Bruder Vāsukis
Fundstelle: TAV 28.114–121; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 50; PDF-S. 3367.[3]
Fragment; keine vollständige Originalstrophe.
KRM-F003 – Mythische Askese
Fundstelle: TAV 28.114–121; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 50; PDF-S. 3367.[3]
Fragment; keine vollständige Originalstrophe.
Todeszeit und Befreiung
KRM-F004 – Historischer Umgang mit der Todeszeit
Fundstelle: TA 28.256d–259ab mit TAV; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 100–101; PDF-S. 3417, 3418.[3]
मोक्षार्थी न भयं गच्छेत्त्यजेद्देहमशङ्कितः ।
तीर्थायतनपुण्येषु कालं वा वञ्चयेत्प्रिये ॥
अयोगिनामयं पन्था योगी योगेन वञ्चयेत् ।
वञ्चने त्वसमर्थः सन् क्षेत्रमायतनं व्रजेत् ॥
Fragment; elf erhaltene Versfüße, keine ursprüngliche Strophenabgrenzung rekonstruiert.
Lesungshinweis: Elf Versfüße als ein zusammenhängendes Zitatfragment; die Abgrenzung ursprünglicher Kularatnamālā-Strophen ist nicht unabhängig gesichert. Historischer Sterbe- und Todesüberwindungskontext.
KRM-Q017 – Historische Todeszeichen
Fundstelle: TAV 28.256d–259ab; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 101; PDF-S. 3418.[3]
धूमो वा मस्तके नश्येद्दशाहं न स जीवति ॥
Lesungshinweis: hṛtpādau und dhūmo vā mastake naśyet bleiben ungewöhnlich; keine medizinische Rekonstruktion.
KRM-Q018 – Erkenntnis ist nicht an einen reinen Ort gebunden
Fundstelle: TA 28.310 mit TAV; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 122; PDF-S. 3439.[3]
सचिन्तको वा गतचिन्तको वा ज्ञानी विमोक्षं लभतेऽपि चान्ते ॥
Verpflichtung und Sühne
KRM-F005 – Fragment zur Tötung einer Frau
Fundstelle: TAV 28.416–418; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 178; PDF-S. 3495.[3]
Fragment; keine vollständige Originalstrophe.
Lesungshinweis: Der Druck setzt vor dem zitierten Versfuß Auslassungspunkte; kein verloren überlieferter Gesamtvers rekonstruierbar.
Die vorausgehenden Druckpunkte sind als redaktionelles […] wiedergegeben.
KRM-Q019 – Übertretung einer Verpflichtung
Fundstelle: TAV 28.416–418; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 179; PDF-S. 3496. Kapitelzuordnung im zitierenden Kommentar: 14 (nach Jayarathas Angabe auf S. 178).[3]
कुरुते कुलजो देवि तस्य वक्ष्यामि निष्कृतिम् ॥
Lesungshinweis: Originalkapitel 14 ist nur durch Jayarathas Rückverweis, nicht durch einen erhaltenen Kolophon bezeugt.
KRM-Q020 – Sühne und ihre Grenze
Fundstelle: TAV 28.416–418; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 179; PDF-S. 3496. Kapitelzuordnung im zitierenden Kommentar: 14 (nach Jayarathas Angabe auf S. 178).[3]
शक्तिनाशान्महादोषो नरकं शाश्वतं प्रिये ॥
Lesungshinweis: Originalkapitel 14 ist nur durch Jayarathas Rückverweis, nicht durch einen erhaltenen Kolophon bezeugt.
Mālinī, Lautgestalt und Einweihung
KRM-Q021 – Lampen in vier Richtungen
Fundstelle: TAV 29.55; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 40; PDF-S. 3541.[3]
वर्णसङ्ख्यान्वरारोहे चतुर्दिक्षु गतान्न्यसेत् ॥
KRM-F006 – Ankündigung der Mālinī-Verehrung
Fundstelle: TAV 29.55; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 40; PDF-S. 3541.[3]
Fragment; keine vollständige Originalstrophe.
KRM-Q022 – Chiffren eines Lautgebildes
Fundstelle: TAV 29.192–195; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 127; PDF-S. 3628.[3]
शूलदण्डासनस्थं तु वामभूषणसंयुतम् ॥
Lesungshinweis: Vor der dritten Strophe zeigt इति उपक्रम्य eine nicht bezifferte Auslassung im Zitat an. Körperbezeichnungen sind hier Lautchiffren.
KRM-Q023 – Das göttliche Waffenmantra
Fundstelle: TAV 29.192–195; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 127; PDF-S. 3628.[3]
दिव्यास्त्रमेतत्परमं नापुण्यो लभते स्फुटम् ॥
Lesungshinweis: Vor der dritten Strophe zeigt इति उपक्रम्य eine nicht bezifferte Auslassung im Zitat an. Körperbezeichnungen sind hier Lautchiffren.
Jayarathas Zitatführung zeigt vor dieser Strophe eine Auslassung unbekannten Umfangs an. Daraus wird keine Aussage über den Verlust entsprechender Handschriftenverse abgeleitet.
KRM-Q024 – Das Lautgebilde im Shiva-Hand-Ritus
Fundstelle: TAV 29.192–195; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 127; PDF-S. 3628.[3]
यावत् स्तुभ्यत्यसौ देवि स्वयमेव चलत्यसौ ॥
Lesungshinweis: Vor der dritten Strophe zeigt इति उपक्रम्य eine nicht bezifferte Auslassung im Zitat an. Körperbezeichnungen sind hier Lautchiffren.
KRM-Q025 – Mālinī als loderndes Feuer
Fundstelle: TAV 29.201–202; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 132; PDF-S. 3633.[3]
ज्वलज्ज्वलनसङ्काशां पादाद्यावच्छिखान्तकम् ॥
KRM-Q026 – Einweihung durch die Lautfolge
Fundstelle: TAV 29.201–202; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 132; PDF-S. 3633.[3]
एषा दीक्षा महादेवी मालिनीविजये प्रिये ॥
Lesungshinweis: Gedrucktes mahādevī mit langem ī bewahrt; syntaktische Deutung als Anrede bleibt wahrscheinlich, aber nicht normalisiert.
KRM-Q027 – Abschluss der Einweihung
Fundstelle: TAV 29.282–283; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 168; PDF-S. 3669.[3]
चरुः प्राश्यः कुलाचार्यैर्महापातकनाशनः ॥
Lesungshinweis: pacitvā (nicht pāktvā) ist die gedruckte Arbeitslesung. Zusammensetzung des caru im Zitat selbst nicht genannt.
Kaula-Lehre und andere Überlieferungen
KRM-Q028 – Der Anspruch einer zusammenführenden Lehre
Fundstelle: TA 37.26 mit TAV; KSTS-TAV-XII, gedruckte S. 400; PDF-S. 3903.[4]
एकत्र मिलितं कौलं श्रीषडर्धकशासने ॥
KRM-Q029 – Polemischer Vergleich der Überlieferungen
Fundstelle: TA 37.27 mit TAV; KSTS-TAV-XII, gedruckte S. 400; PDF-S. 3903.[4]
दक्षिणं रौद्रकर्माढ्यं वामं सिद्धिसमाकुलम् ॥
KRM-Q030 – Aufforderung zur Unterscheidung von Lehrwegen
Fundstelle: TA 37.28 mit TAV; KSTS-TAV-XII, gedruckte S. 400–401; PDF-S. 3903, 3904.[4]
मोक्षविद्याविहीनं च विनयं त्यज दूरतः ॥
Guru, Erkenntnis und Befreiung
KRM-Q031 – Erkenntnis kann im Augenblick befreien
Fundstelle: Śivasūtravimarśinī III.42; KSTS-SSV, gedruckte S. 135; PDF-S. 159.[5]
मुक्तस्तेनैव कालेन यन्त्रं तिष्ठति केवलम् ॥
KRM-Q032 – Ein Augenblick in der höchsten Wirklichkeit
Fundstelle: Śivasūtravimarśinī III.42; KSTS-SSV, gedruckte S. 135; PDF-S. 159.[5]
क्षणमात्रस्थितो योगी स मुक्तो मोचयेत्प्रजाः ॥
Parallelfassungen zu KRM-Q031
Die folgenden Fassungen gehören zum Vergleich derselben Guru-Strophe. Sie werden nicht als zusätzliche Originalverse gezählt. Die Leitfassung im fortlaufenden Text bleibt diejenige Kṣemarājas.
KRM-Q031-V1
Fundstelle: TA 37.29; KSTS-TAV-XII, gedruckte S. 401; PDF-S. 3904.[4]
मुक्तस्तेनैव कालेन यन्त्रं तिष्ठति केवलम् ॥
Gleiche Grundstrophe, abweichender erster Halbvers; keine weitere Originalstrophe gezählt.
KRM-Q031-V2
Fundstelle: TA 13.230cd–231ab, Parallelüberlieferung; LUPTA-II, gedruckte S. 40, Zitat4; PDF-S. 273.[6]
तदैव किल मुक्तोऽसौ यन्त्रं तिष्ठति केवलम् ॥
Leitbeleg für diese Parallelfassung: Luptāgamasaṃgraha II40; im Tantrāloka doppelte Zuschreibung an Ratnamālā und Gama. Keine sichere unabhängige Rezension. Der Wortlaut wurde außerdem unmittelbar am KSTS-Druck, Band VIII, S. 143 (PDF-S. 2536), bestätigt; dessen Wortabstand yasminkāle ist die einzige Abweichung.[7]
KRM-Q031-V3
Fundstelle: Yogarāja, Paramārthasāra-Kommentar 83; LUPTA-II, gedruckte S. 40, Zitat5; zitierte Ausgabe S.163; PDF-S. 273.[6]
मुक्तस्तत्रैव कालेऽसौ यन्त्रवत् केवलं वसेत् ॥
Leitbeleg für den Wortlaut: Luptāgamasaṃgraha II40, Zitat 5; Zuschreibung im Yogarāja-Text: Kularatnamālikā sāhasrikā. Nicht zusätzlich gezählt.
KRM-Q031-V4
Fundstelle: Mahārthamañjarīparimala zu Strophe 66; TSS-MMP, gedruckte S. 173; PDF-S. 191.[8]
तदैव किल मुक्तोऽसौ यत्र तिष्ठति केवलम् ॥
Weitere Parallelfassung der Guru-Strophe, nicht zusätzlich gezählt. Leitquelle: T. Ganapati Śāstrī, 1919, S. 173. Der Druck liest prabhāṣitam und im Schluss yatra. Der Apparat verzeichnet zur letzteren Stelle eine ntraṃ-Lesung der Handschrift kha; die elektronische Transkription bietet yantraṃ. Hier wird die Drucklesung yatra bewahrt. Der Kontext beschreibt den Blick des Gurus und unmittelbare Befreiung.[9]
Lesungshinweis: yatra tiṣṭhati kevalam: syntaktisch unsichere Schlusskonstruktion; keine Emendation.
Anhang: zwei unsicher zugeordnete Śrīmālā-Strophen
Der ältere Beleg nennt nur Śrīmālā. Die Identifizierung mit Kularatnamālā wird in Luptāgamasaṃgraha II vertreten, bleibt hier aber unsicher. Diese beiden Strophen stehen außerhalb des sicheren Originalverszählers.[6]
KRM-U001 – Aufsteigende Zustände
Fundstelle: TAV 29.238–239; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 149; PDF-S. 3650.[3]
सैव मोक्षपदावस्था सैव ज्ञानस्य भाजनम् ॥
Lesungshinweis: V. V. Dvivedi identifiziert Śrīmālā mit Kularatnamālā/Ratnamālā (Luptāgamasaṃgraha II, Einleitung S. 72, Eintrag 324). Der ältere Quellentext selbst nennt nur Śrīmālā; deswegen getrennt und nicht zum sicher zugeschriebenen Bestand gezählt. Nichtklassischer Numerus im Sanskrit beibehalten.
KRM-U002 – Störende Ergriffenheit
Fundstelle: TAV 29.238–239; KSTS-TAV-XI, gedruckte S. 149; PDF-S. 3650.[3]
तदा पैशाच आवेशः स वै विघ्नस्य कारणम् ॥
Lesungshinweis: V. V. Dvivedi identifiziert Śrīmālā mit Kularatnamālā/Ratnamālā (Luptāgamasaṃgraha II, Einleitung S. 72, Eintrag 324). Der ältere Quellentext selbst nennt nur Śrīmālā; deswegen getrennt und nicht zum sicher zugeschriebenen Bestand gezählt. Nichtklassischer Numerus im Sanskrit beibehalten.
Weitere Ausgaben: Kularatnamala · Kularatnamala 20 Verse für die spirituelle Praxis
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Literatur und Quellen
- Abhinavagupta: Tantrāloka, mit Jayarathas Tantrālokaviveka, Kashmir Series of Texts and Studies (KSTS), Band I, zu 1.274–275, S. 281–284. Zusammengesetztes Digitalisat, PDF-S. 291–294. Die Zahlen 1.274–275 gehören zum zitierenden Tantrāloka.
- Abhinavagupta/Jayaratha: Tantrāloka mit Tantrālokaviveka, KSTS, Band VII, zu 11.28, S. 20; Erklärung im umgebenden Kommentar. Digitalisat, Zitat PDF-S. 2303.
- Abhinavagupta: Tantrāloka mit Jayarathas Viveka, hg. von Madhusudan Kaul Shastri, Band VIII, Kashmir Series of Texts and Studies 47, Srinagar 1926, 13.230cd–231ab, S. 143. Zusammengesetztes Digitalisat, PDF-S. 2536; Titelblatt mit Band- und Reihenangabe PDF-S. 2394.
- Abhinavagupta/Jayaratha: Tantrāloka mit Tantrālokaviveka, KSTS, Band XI, Ahnika 28 und 29. Digitalisat. Gedruckte Seiten und abweichende PDF-Seiten sind bei jedem Zitat angegeben; die Paginierung beginnt im Band erneut.
- Abhinavagupta/Jayaratha: Tantrāloka mit Tantrālokaviveka, KSTS, Band XII, 37.25–29, S. 400–401. Digitalisat, PDF-S. 3903–3904.
- Kṣemarāja: Śivasūtravimarśinī, hg. von J. C. Chatterji, KSTS 1, Srinagar 1911, zu III.42, S. 135. Digitalisat, PDF-S. 159. III.43 beginnt auf der folgenden Seite; abweichende Stellenangaben in der Sekundärliteratur wurden am Druck kontrolliert.
- Vrajavallabha Dvivedi (Hg.): Luptāgamasaṃgraha, Band II, Sampurnanand Sanskrit University, Varanasi 1983; Sanskrit S. 39–40,145–146,178; Einleitung S. 29–30,61,72,76. Digitalisat. Die drei Sanskritabschnitte stehen auf PDF-S. 272–273,378–379 und 411.
- Maheśvarānanda: Mahārthamañjarī with the Commentary Parimala, hg. von T. Ganapati Śāstrī, Trivandrum Sanskrit Series 66, Trivandrum 1919, Kommentar zu 66, S. 173. Digitalisat, PDF-S. 191; Kontext S. 172–174.
- Maheśvarānanda: Mahārthamañjarī mit eigenem Kommentar Parimala, elektronische Muktabodha-Transkription, Katalog M00035, in der Wiedergabe von Vishvasa; laut Metadaten nach Trivandrum Sanskrit Series 66 (1919). Elektronischer Sanskrittext. Sanskrit-Chāyā und Kommentar zu Strophen 1–71; Hilfsquelle für den Fassungsvergleich, kein unabhängiger Handschriftenzeuge.
Einzelnachweise
- ↑ 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 Abhinavagupta: Tantrāloka, mit Jayarathas Tantrālokaviveka, Kashmir Series of Texts and Studies (KSTS), Band I, zu 1.274–275, S. 281–284. Zusammengesetztes Digitalisat, PDF-S. 291–294. Die Zahlen 1.274–275 gehören zum zitierenden Tantrāloka.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Abhinavagupta/Jayaratha: Tantrāloka mit Tantrālokaviveka, KSTS, Band VII, zu 11.28, S. 20; Erklärung im umgebenden Kommentar. Digitalisat, Zitat PDF-S. 2303.
- ↑ 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 Abhinavagupta/Jayaratha: Tantrāloka mit Tantrālokaviveka, KSTS, Band XI, Ahnika 28 und 29. Digitalisat. Gedruckte Seiten und abweichende PDF-Seiten sind bei jedem Zitat angegeben; die Paginierung beginnt im Band erneut.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 Abhinavagupta/Jayaratha: Tantrāloka mit Tantrālokaviveka, KSTS, Band XII, 37.25–29, S. 400–401. Digitalisat, PDF-S. 3903–3904.
- ↑ 5,0 5,1 Kṣemarāja: Śivasūtravimarśinī, hg. von J. C. Chatterji, KSTS 1, Srinagar 1911, zu III.42, S. 135. Digitalisat, PDF-S. 159. III.43 beginnt auf der folgenden Seite; abweichende Stellenangaben in der Sekundärliteratur wurden am Druck kontrolliert.
- ↑ 6,0 6,1 6,2 Vrajavallabha Dvivedi (Hg.): Luptāgamasaṃgraha, Band II, Sampurnanand Sanskrit University, Varanasi 1983; Sanskrit S. 39–40,145–146,178; Einleitung S. 29–30,61,72,76. Digitalisat. Die drei Sanskritabschnitte stehen auf PDF-S. 272–273,378–379 und 411.
- ↑ Abhinavagupta: Tantrāloka mit Jayarathas Viveka, hg. von Madhusudan Kaul Shastri, Band VIII, Kashmir Series of Texts and Studies 47, Srinagar 1926, 13.230cd–231ab, S. 143. Zusammengesetztes Digitalisat, PDF-S. 2536; Titelblatt mit Band- und Reihenangabe PDF-S. 2394.
- ↑ Maheśvarānanda: Mahārthamañjarī with the Commentary Parimala, hg. von T. Ganapati Śāstrī, Trivandrum Sanskrit Series 66, Trivandrum 1919, Kommentar zu 66, S. 173. Digitalisat, PDF-S. 191; Kontext S. 172–174.
- ↑ Maheśvarānanda: Mahārthamañjarī mit eigenem Kommentar Parimala, elektronische Muktabodha-Transkription, Katalog M00035, in der Wiedergabe von Vishvasa; laut Metadaten nach Trivandrum Sanskrit Series 66 (1919). Elektronischer Sanskrittext. Sanskrit-Chāyā und Kommentar zu Strophen 1–71; Hilfsquelle für den Fassungsvergleich, kein unabhängiger Handschriftenzeuge.