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'''Amsumali''': ([[Sanskrit]]: अम्शुमालि amśumālī ''m.'') = der Teile schmückt | |||
Amsumali ist kein sehr gebräuchlicher oder eindeutig dokumentierter Sanskrit-Begriff; am ehesten lässt sich die Form als zusammengesetzt deuten und aus Wurzeln und Wortgliedern erklären. Wenn man die Bestandteile rekonstruiert, könnte amsumali aus [[amsa]] und [[mali]] bestehen. | |||
* [[Amsa]] bedeutet in klassischem Sanskrit meist „Teil“, „Glied“ oder „Schenkel/Arm“ (je nach Kontext auch „Teil eines Ganzen“). Es wird auch in philosophischen Texten verwendet, um einen Aspekt oder Anteil zu bezeichnen. | |||
* [[Mali]] (auch malin/leihen je nach Schreibung) kann auf mehrere Weisen gedeutet werden: als „[[Gärtner Sanskrit|Gärtner]]“ oder „Blumenbinder“ im Volksgebrauch (von der Wurzel mali = pflegen, schmücken), oder seltener als Ableitung zu malen = „schmücken, bedecken“. | |||
Zusammengesetzt würde amsa+mali also wörtlich etwas wie „Teilgärtner“, „der Anteile schmückt“ oder freier „jemand, der Teile schmückt oder ordnet“ ergeben. | |||
Ohne belegte Quellen bleibt das aber spekulativ. In manchen regionalen oder volkssprachlichen Traditionen können ähnliche Formen als Eigennamen, Familiennamen oder lokale Bezeichnungen auftauchen, ohne dass sie in klassischen Sanskrit-Wörterbüchern stehen. Falls du den Begriff in einem bestimmten Text, einer Inschrift, einem Ritualkontext oder als Namen gesehen hast, wäre dieser Kontext entscheidend für die korrekte Bedeutung: als Personenname kann er rein nominativ gebraucht werden, als Fachbegriff könnte er eine spezielle rituelle oder [https://www.yoga-vidya.de/ philosophische] Nuance tragen. | |||
=Siehe auch= | |||
* [[Blume]] | |||
* [[Garten]] | |||
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2026, 22:41 Uhr

Amsumali: (Sanskrit: अम्शुमालि amśumālī m.) = der Teile schmückt
Amsumali ist kein sehr gebräuchlicher oder eindeutig dokumentierter Sanskrit-Begriff; am ehesten lässt sich die Form als zusammengesetzt deuten und aus Wurzeln und Wortgliedern erklären. Wenn man die Bestandteile rekonstruiert, könnte amsumali aus amsa und mali bestehen.
- Amsa bedeutet in klassischem Sanskrit meist „Teil“, „Glied“ oder „Schenkel/Arm“ (je nach Kontext auch „Teil eines Ganzen“). Es wird auch in philosophischen Texten verwendet, um einen Aspekt oder Anteil zu bezeichnen.
- Mali (auch malin/leihen je nach Schreibung) kann auf mehrere Weisen gedeutet werden: als „Gärtner“ oder „Blumenbinder“ im Volksgebrauch (von der Wurzel mali = pflegen, schmücken), oder seltener als Ableitung zu malen = „schmücken, bedecken“.
Zusammengesetzt würde amsa+mali also wörtlich etwas wie „Teilgärtner“, „der Anteile schmückt“ oder freier „jemand, der Teile schmückt oder ordnet“ ergeben.
Ohne belegte Quellen bleibt das aber spekulativ. In manchen regionalen oder volkssprachlichen Traditionen können ähnliche Formen als Eigennamen, Familiennamen oder lokale Bezeichnungen auftauchen, ohne dass sie in klassischen Sanskrit-Wörterbüchern stehen. Falls du den Begriff in einem bestimmten Text, einer Inschrift, einem Ritualkontext oder als Namen gesehen hast, wäre dieser Kontext entscheidend für die korrekte Bedeutung: als Personenname kann er rein nominativ gebraucht werden, als Fachbegriff könnte er eine spezielle rituelle oder philosophische Nuance tragen.