Manthana Bhairava Tantra 108 Verse für die spirituelle Praxis

Aus Yogawiki

Manthana Bhairava Tantra – 108 Verse für die spirituelle Praxis: Diese 108 eigenständig formulierten deutschen Fassungen beruhen auf 108 unterschiedlichen Originalversen des Kumārikākhaṇḍa. Sie erschließen göttliche Gegenwart, Laut- und Körperordnungen, die Begegnung mit der Göttin als Lehrerin und den Weg befreiender Erkenntnis.

Die Verse sind Textaussagen aus ihrer Überlieferung. In den Dialogen sprechen die Göttin und ihr Gegenüber; ein „Ich“ behauptet keine schon vollzogene Einweihung des heutigen Lesers. Ājñā bedeutet häufig übertragene göttliche Weisung, nicht einfach Stirnchakra. Die Körperordnungen folgen dem Werk. Kurze Verständnis- und Quellenhinweise stehen am Ende.

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Ergänzende allgemeine Göttinnendarstellung; nicht als historisches Bild Kubjikās ausgewiesen.

108 Verse

  1. Ich verehre das Höchste und Nichthöchste im Himmelsraum: ohne Entfaltung, ohne eine Stütze zu brauchen. Es ist der dreifache Gipfel, der alles Durchdringende in den fünf Prinzipien und den fünf Zuständen.
  2. Er ist die Wirklichkeit von Akula und Kula, dreifach gegliedert, höchst und nichthöchst. Ich verehre das unversehrte Kula, den Grund der Kraft des Mantra-Rades.
  3. Ich verehre den Kreis der Grundlage: unten die Brahman-Höhlung, ein Rad mit vier Blütenblättern, rot und von großer Leuchtkraft.
  4. Darüber liegt an der Wurzel des Nabels ein Rad mit fünf Blütenblättern. Wie ein Rubin leuchtet dieser Vajra. Ich verehre die mit Juwelen erfüllte Stadt.
  5. In der Herzstadt mit ihren fünf Speichen liegt das Rad, getragen von einer dunkelblauen Wolke. Ich verehre den Gott Anāhata, den ungeschlagenen Klang, der in mächtigem Licht aufleuchtet.
  6. Ebenso verehre ich das reine Rad am Hals mit seinen fünf Blütenblättern. Wie glühendes Gold erstrahlt es: der Bereich des Nektars.
  7. Ich verehre das Ājñā-Rad am Ort des vierten Zustands, das Höchste und Nichthöchste. Fünffach gestaltet ruht es im Punkt zwischen den Augenbrauen, reinem Kristall gleich.
  8. Ich verehre das große göttliche Rad in der Mitte des Gaumens: unversehrt, der große Klang, makellos und mit sechzehn Speichen. Seine Gestalt ist Licht.
  9. Ich verehre Sadyojāta wie Śiva: verbunden mit Ya und den übrigen Lauten seiner Gruppe, in der Gestalt des Brahmā-Mantras, weiß wie Schnee, Jasmin und Mond.
  10. Dann verehre ich Janārdana, gegliedert durch Ta und die folgenden Laute. Wie ein Rubin leuchtet er und trägt roten Schmuck.
  11. Ich verehre Rudra, den als Dritten Verehrten, mit den fünf Lauten von Ṭa an. Er leuchtet machtvoll wie frisch gebrochene schwarze Augensalbe, furchterregend und unversehrt.
  12. Ich verehre Īśvara, fünffach gegliedert durch Ca und die folgenden Laute. Sein strahlendes Liṅga gleicht einer Blüte aus kreisendem Feuer.
  13. Über ihm verehre ich Īśānabhairava, reinem Kristall gleich. Durch die mit Ka beginnende Lautgruppe ist er mit den fünf Kräften verbunden.
  14. Immer verehre ich Sadāśiva mit den sechzehn Lauten von A bis zum Visarga. Licht ist seine Gestalt; er erweckt zur göttlichen Weisung des Kaula.
  15. Ich verehre Kulaḍāmarī, die Herrin des Rades. In der Mitte der Grundlage weilt sie und durchdringt Mantra und Mudrā.
  16. Ich verehre Uḍḍāmarī in der Stadt des Leibes, die Herrin des Rades: die Göttin in Maṇipūrṇa, die die höchste Wirklichkeit erhellt.
  17. Ich verehre Jvālinī in der Stadt des Leibes, die Herrin des Rades. In der Mitte des Herzlotus wohnt sie und erweckt den Kreis der Vollendeten.
  18. Ich verehre Śākinī, Botin und Gefährtin, die Herrin des Rades. In der Mitte des reinen Rades weilt sie und durchdringt es mit Śavarīs Wissen.
  19. Ich verehre Vyomarūpiṇī, deren Gestalt der leere Raum ist, die Herrin des Rades. Im Ājñā-Rad am Scheitel ruht sie, mit der vollendeten Wirklichkeit verbunden.
  20. Ich verehre Khecarī in der Stadt des Leibes, die Herrin des Rades. In der Mitte des namenlosen Rades weilt sie, verbunden mit der vollendeten Wirklichkeit.
  21. Sei siegreich, Göttin Mālinī! Du Reine beseitigst den Makel. Du bist die Kraft des Wissens und die Herrin, du bist die Vernunft und lässt das Licht wachsen.
  22. Du bist die Mutter aller Wesen und weilst in diesem Kreislauf des Daseins. Mutter, Göttin Vīrāvalī: Zeige dein Mitgefühl, du Liebevolle!
  23. Wenn der Schüler Hingabe besitzt, der Guru Wissen und beide Erkenntnis, dann geschieht Einweihung. Sonst bleibt sie ein bloßes Schauspiel.
  24. Lass mir liebevoll das Wissen aufleuchten. Ich bin dein Schüler, du Gütige; du bist meine Mutter. Stehe mir bei!
  25. So haben wir beide die frühere Überlieferung empfangen und durchschritten. Schaue mich darum liebevoll an und erweise mir Gnade.
  26. Schon beim bloßen Erkennen erzittert der Käfig des Körpers. Lehre mich dieses höchste Kaula-Wissen!
  27. Du allein bist das Liṅga des Raumes, und diese Erde ist sein Sitz. Alles, was sich bewegt und was unbewegt ist, geht in dir auf. Darum ist deine Gestalt das Liṅga.
  28. Du bist Mantra und höchste Vidyā, du bist göttliche Weisung, Höchstes und Nichthöchstes. Du bist Vollendung und Kraft, du Liebevolle zu allen, die Zuflucht suchen!
  29. Deine Kraft bewegt mich in jeder Geburt ins Dasein. Gesegnet ist mein sterblicher Leib, denn durch dich bin ich fähig, dich zu verehren.
  30. Das besondere Wissen der Überlieferungsfolge gilt als ein Weg zur Vollendung. Durch Demut nähert man sich jener Einheit, in der Vollendung wohnt.
  31. Diese Wohnstatt der Hingabe habe ich dir als dein Schüler dargelegt, o Göttin. Daran zweifle ich nicht: Kein Schatz ist größer als du.
  32. Du wirst verwirklicht, ohne Zweifel. Dem Hingebungsvollen wird die göttliche Weisung deutlich zuteil. Hingabe ist im Schüler, Wissen im Guru; durch die Weisung wird die Kula-Offenbarung empfangen.
  33. Die Mudrā, jener Stift des Wissens, wirkt in einem von Hingabe erfüllten Menschen. Sei mir gnädig, Herrin der Götter, und schenke mir jetzt deinen Anblick!
  34. Deinen Körper habe ich nicht gesehen; allein das Liṅga erscheint. Göttlich, aus reinem Gold, wirbelt es wie eine Flamme.
  35. Darum ist mein Geist verwirrt. Zeige dich! Brich das Liṅga auf und werde mir unmittelbar sichtbar, o Herrin!
  36. O Śambhu, das Liṅga ist aufgebrochen. In schönem Glanz bin ich hervorgetreten: in gekrümmter Gestalt, furchterregend mit dreieckigem Gesicht.
  37. Dunkelblau und rot bin ich, dreiäugig und leuchtend wie das Feuer der Zeit. Mein Blick ist der eines Löwen; darum heiße ich die Göttin mit dem Löwenblick.
  38. Als ich dich sah, die Wonne Bhairavas, zog ich mich aus Scheu zusammen. So wurde ich Vakrikā, die kleine Gekrümmte, geschmückt mit den Strahlen meiner acht Glieder.
  39. Da wurde ich Vakrā, die Gekrümmte, mit göttlichem Leib und großer Kraft. Schon mein Blick durchdrang dich. Das habe ich wahrhaftig bewirkt.
  40. Deine Kraft hat mich durchdrungen; dein Blick versetzte mich außer mich. Deinen Körper sah ich nicht, denn Schlaf und Taumel überwältigten mich.
  41. Ich höre nichts, ich sehe nichts: Ein anderer Geist hat mich fortgerissen. So bin ich, o Göttin, von deinem Blick durchdrungen worden.
  42. Treten diese Zeichen ein, geschieht im Kulakrama die Einweihung durch Durchdringung: Hören, Einsicht, geistiges Schauen, Bewusstheit, Standhaftigkeit und Geduld.
  43. Die Gestalt im Geist eines anderen wird vom Eintreten der Kraft durchdrungen. Durch den Stift des Wissens wird die Weisung unmittelbarer Erkenntnis in ihrer eigenen Gestalt empfangen.
  44. Unter den Vollendeten bin ich der Erste; mein Name ist Mitra. Ich bin dir ergeben und diene dir. Du bist der Weg, die höchste Zuflucht.
  45. Dreifach habe ich mich mit acht Gliedern ausgestreckt wie ein Stab niedergeworfen. Ich bin der Schüler, der die göttliche Weisung trägt. Du allein bist der alles durchdringende Guru.
  46. Durch die Lebensweise der Überlieferungsfamilie bin ich als Einsichtiger ganz zum Schüler geworden. Herrin der Götter, vergib mir und gewähre mir gnädig die übertragene Weisung.
  47. Vakrikā, du bist Herrin, Mutter, Göttin und die Stätte der Ruhe. Du bist mein Weg und meine Gebieterin. Zu dir nehme ich Zuflucht.
  48. Göttin, du bist die Mutter, die einzige Quelle von Himmel und Befreiung. Heute trägt meine Geburt Frucht, heute trägt meine Askese Frucht.
  49. Heute habe ich herrliche Macht empfangen, heute wurde mir die Weisung übertragen. Durch deine Gnade, Bhairavī, bin ich heute zum Herrn der Yogis geworden.
  50. Aus eigener Glut ruht es als eine Gestalt des Lichtes, die Finsternis vertreibt. Der Puruṣa ist allen gemeinsam. Weil er alles trägt, ist er Bhairava.
  51. Makellos, mit allen Kräften und alles durchdringend, wie Butter in der Milch verborgen: So ist das reine Śiva-Prinzip, höchste Wonne —
  52. unteilbar, unvergänglich, friedvoll, alles Gesagte, nach allen Seiten gewandt. Sein Wille tritt als Śakti hervor, als eine gerade, nach unten gerichtete Linie.
  53. In der Mitte des Ausströmens ist sie die Furchtbare, eine schön leuchtende Feuerflamme. Sie durchdringt den Weg der Schöpfung, die Ebene von Dharma und Adharma.
  54. Sie ist Māyā, die der eigenen Natur zugehörige Kraft, um der Schöpfung willen entstanden. Sie trägt die drei Guṇas, ist überaus mächtig, besteht aus Klang und ist Manonmanī: Geist jenseits des Denkens.
  55. Stabförmig, ohne Gestalt und mit Gestalt ist diese Gottheit Śivas. Dieses Karma, die Verunreinigung der Māyā, geht aus dem Ungegliederten hervor.
  56. In der letzten, höchsten Geburt, wenn sieben Geburten vergangen sind, zeigt sich die Schatztruhe der Erkenntnis — einer Blüte im Himmel gleich.
  57. Wie eine Blüte ist Māyā, die durch die Öffnung des Nabels strömt. Die Erkenntnis des Geistes gleicht einer Opfergabe: Sie ist Verwirklichung des Selbst.
  58. Durch die Gegebenheiten im Osten und Westen, links und rechts, werden der Reihe nach Geist und Erkenntniskraft des Begierdefreien zum Leuchten des Wunschjuwels.
  59. A und Ā, I und Ī und das Leuchten des Halbmonds: Die Vidyā, die die Augen öffnet, ist Erkenntnis und Reinigung des Geistes.
  60. Nach dem Verlassen der Sechs und dem Erreichen des Siebten ist das Achte die unvergängliche Stufe: makellos und ohne Anfang, im Klang und an seinem Ende gegenwärtig.
  61. Dies beseitigt auf höchste Weise den Irrtum der Yogis, ohne Zweifel. Wer die Unterweisung über den Sinn der Ebenen nicht kennt, wird nicht befreit.
  62. Im Krama Kumāras wird die Verwirrung durchtrennt. Dies ist die Essenz der ursprünglichen Kula-Überlieferung, weitergegeben durch den Kaula-Krama.
  63. Dir ist der Sinn der Ebenen erklärt worden, der selbst für Yogis schwer zu erkennen ist. Wer ihn durch den Strom der hundert Sūtras erkennt, findet zur entsprechenden Lebensführung.
  64. Wer durch das Verstehen der Ebenen gereinigt wird und der weitergegebenen Überlieferung zugewandt ist, erreicht die höchste Stufe: das Stille und Makellose.
  65. Auch wer die göttliche Weisung trägt, kann nicht befreien, solange er selbst verwirrt ist. Irrt sich ein Lehrer über Krama und Maṇḍala, —
  66. wird der Schüler nicht aus dem schwer zu überquerenden Meer des Daseins befreit. Darum gib den Irrtum auf und übe gründlich die Erkenntnis des Kaula.
  67. Auf diese Weise soll die Einweihung in die Auslegung geschehen, niemals anders. Wer eine Befugnis ausübt, ohne den Sinn der Schrift zu verstehen, —
  68. fügt sich selbst Schaden zu, Göttin; sein Weg verliert die Wurzel. In der ersten Überlieferung des Kaula und des westlichen Hauses —
  69. soll der für Befreiung Empfängliche andere befreien, nachdem er den Sinn der Schrift erkannt hat. Das ist ein wirklich Befugter, großer Gott. Sonst trägt er lediglich den Namen.
  70. Durch beständige Übung entsteht der Yoga der Yogis im Rad des Raumes. Wer dort das höchste Brahman erreicht, betritt den Weg zur Befreiung.
  71. Durch Umkehr gelangt er an die höchste Stätte namens Bhaga. Vollständige Herrschaft, Rechtschaffenheit, Ruhm, Glanz, —
  72. Leidenschaftslosigkeit und Befreiung: Der Ursprung dieser sechs heißt Bhaga. Auch das Festigen des Stillwerdens der Geistesbewegungen gehört dazu.
  73. Das sechsfache Selbst tritt als Gewissheit hervor, Herr der Yogis. Durch das Quirlen der drei Kanäle besitzt es die dreifache Göttlichkeit der Drei.
  74. Wer sollte nicht frei von Bindung werden, wenn er den Verlauf des großen Weges erkennt? Zu jenem dreifachen Becken aus Mond, Sonne und Feuer —
  75. gehört der heilige Sitz Uḍḍiyāṇa, Bhaga genannt und Bild der Kraft. Vollendung auf dem großen Weg zur Befreiung gilt als höchste Kraft.
  76. Durch das Widerklingen des Klangs ist sie die Namenlose, die Nektar heißt. Sie heißt Erregung, ist Mutter der Welt und die hell leuchtende Kulakaulinī.
  77. Wie eine Flamme des großen Lichtes steht sie rechts im heiligen Sitz Jāla. Als Rudrāṇī mit ihrer schrecklichen Gestalt ist sie in der Gestalt der Befreiung bekannt.
  78. Gesättigt von der Fülle des linken Nektars steht sie im linken Winkel. Als Mutter des vollkommenen Bildes ging sie in Pūrṇagiri aus der Rede hervor.
  79. Sie ist Kālī, eine Wandlung des Mondes, voller Freude an der höchsten Wonne. Aus der Grundlage der Wurzel erhebt sich die Kraft: Kaulinī, gewunden wie ein Ohrring.
  80. Der Weise soll die Unvergängliche im Geist betrachten und ganz allmählich emporheben. Dann nehme er sie innerlich in Punkt und Klang wahr, in der höchsten Wohnstatt.
  81. Im Rad des Raumes ist sie Khecarī, die im Raum Wandelnde, von der Gestalt der Mondscheibe. Als die Eine von Śiva, Selbst und Kraft lässt sie die drei zu einem einzigen Geschmack werden.
  82. Er erreicht das Höchste, jenseits von Kraft und Raum, das alles durchdringt. Sämtliche Erregungen lösen sich auf. Dann wird die höchste Stufe —
  83. ohne Zweifel erkannt. Auf jeder Stufe gewinnt er Kraft und erkennt die Wirklichkeit in seinem eigenen Körper. Dies ist meine feste Überzeugung.
  84. Wenn jenes Höchste und Nichthöchste geschaut wird, öffnet sich der Knoten im Herzen. Alle Zweifel werden durchschnitten, alle Verfehlungen schwinden.
  85. In sechzehn Gliederungen besteht die Befreiung, die „ohne Grenze“ genannt wird. An ihrem Ende liegt die höchste Befreiung: das Aufgehen an der Grenze der Leere.
  86. Die Kraft, deren Wesen die innere Leere ist, wird in der Leere zur Leerheit. Wenn nichts mehr vorhanden ist, heißt dies „mit Grenze“.
  87. Darüber liegt das höchste Sein, die höchste Stätte jenseits des Seins: frei von Mantra und Meditation, ohne Mudrā und Überlieferungsfolge.
  88. An der Grenze des Höchsten braucht sie keine Stütze und ist frei von jeder Meditation. Sie überschreitet die Opferhandlungen und ist ohne die Gliederungen des Bindu.
  89. Frei ist sie von den drei Instrumenten, frei von allem Aufzugebenden und Anzunehmenden. Frei von Sein und Nichtsein ist sie auch ohne die Wonne einzelner Zustände.
  90. Wellenlos und ganz friedvoll, Wonne der Stille, ohne eine Stütze: höchste Leere, große Leere, Grenze des Höchsten — die Stätte Śambhus.
  91. Zweifach ist der Weg zur Befreiung: mit Gestalt und makellos. Für das Gestalthafte, das immer höher steigt, gibt es keinen endgültigen Abschluss.
  92. Am Ende der Leere liegt das Ziel der Überlieferung, wenn das höchste Makellose erreicht ist: gestützt auf das Wissen der Überlieferung, nachdem die höchste Sechsergruppe verwirklicht wurde.
  93. Am Ende des Umherwanderns liegt die Leere der Zweiundvierzig. Darüber ist die höchste, wellenlose Leere: die Wirklichkeit Śambhus.
  94. Sie ist frei von Mantra und Vidyā. Nichts ist aufzugeben, nichts anzunehmen. Das Ziel liegt an Kujās Grenze; dort sammelt sich kein Mantra mehr.
  95. Wo Meditation durch Mantra und Mudrā gegliedert bleibt und sich beständig Wiederholung und Verehrung zuwendet, heißt diese Befreiung „ohne Grenze“.
  96. Der friedvolle Wille reicht vom Prinzip des Puruṣa bis zur Ursache. Das gilt als unselbstständig: Wird die Meditation aufgegeben, vergeht es.
  97. Ohne das Aufgeben der Mantras ist das Friedvolle für Befreiungssuchende schwer erreichbar. Dieses Friedvolle ist die höchste Leere, frei von allen Bestandteilen.
  98. Dies ist die Stätte im Kula, in der Meditation, Mudrās und Mantras aufgehen; ebenso Verehrung, Wiederholung, Vorschrift, Opferstoff und ritueller Dienst —
  99. in der auch die durch die Weisung bewirkte Erregung aufgeht, die acht Fähigkeiten wie das Kleinwerden, das Verlassen der Erde, das Durchdringen durch Sammlung und Erfahrungszeichen wie das Aufbrechen durch eine Mudrā —
  100. Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart und langes Leben: Wo all das nicht mehr besteht, ist Befreiung ewig und ungeboren.
  101. Am Ende des Wollens liegt das Beständige und Friedvolle, in dem alle aufgegangen sind. Es heißt „mit Grenze“: selbstständig und in alle Richtungen offen.
  102. Wenn das Erlangte nicht mehr aufgegeben wird und überhaupt nichts anderes besteht, ist dies die Herrschaft über alle Lebewesen, ausgedrückt in den zwei Silben „śāntam“: friedvoll.
  103. So lange wirken die Handlungen der Lehrsysteme auf jeder Stufe. Dem erreichten Stand entsprechend wird die Anwendung der Mantras vorgeschrieben.
  104. An der Grenze des Höchsten angekommen, kehrt der Kenner des Handelns um. So lange heißt die Durchdringung durch Erkenntnis und Handeln „ohne Grenze“, —
  105. bis man das „mit Grenze“ erreicht und in den Frieden eingeht. Frei von jenem Handeln und Wissen ist die Stätte Śambhus an Kujās Grenze.
  106. Auf dem Weg des Handelns gibt es eine Erkenntnis ohne Ende. Friedvolle Erkenntnis aber ist ohne Handeln: Dort gibt es weder Verehrung noch Meditation.
  107. Durch Übung mit der Erkenntnis des Handelns tritt hervor, was über den Willen hinausgeht. Wer den Weg der Siddhas geht, soll die Befreiung an dessen Ende als „mit Grenze“ erkennen.
  108. Die Kraft der Stufenleiter wird an der Grenze des Ungeborenen erkannt. Ohne eine Stufenleiter ist Befreiung auf dem Weg der Leere schwer zu erlangen.

Mantras aus dem Manthana Bhairava Tantra

28 gesicherte Rezitationseinträge folgen: kurze Segens- und Verehrungsformeln sowie vollständige Gebetssätze und zusammenhängende Lobpreisfolgen. Sie stammen ausschließlich aus dem hier erschlossenen Bestand. Ein Gebet wird dadurch nicht zu einem technisch eigenständigen Bīja-Mantra. Namenlisten, beschädigte Formeln und nur im ungeklärten Ritualzusammenhang verständliche Lautfolgen sind nicht als Rezitation ergänzt.

IAST ṃ = Anusvāra (ं); m̐ = Chandrabindu (ँ). Beide werden unterschieden, ebenso Vokallängen, Visarga und Avagraha. Sonderformen der Quelle bleiben bestehen. Keimsilben besitzen nicht notwendig eine wörtliche Übersetzung. Für die längeren Gebete sind unten Bedeutung und ursprünglicher Zusammenhang angegeben. Versprechen des Textes sind Ausdruck seiner Überlieferung, keine garantierten Wirkungen.

Eingangssegen

oṃ svasti
ॐ स्वस्ति

Bedeutung: Oṃ. Heil und Wohlergehen!

Bezug und Nutzen: Heil und Wohlergehen. Segenswunsch am Beginn des überlieferten Textes; keine besondere Wirkung zugesichert.

Einordnung und Rezitation: Unnummerierte Eingangsverehrung der verwendeten Textquelle; keine zusätzliche Originalstrophe. Gleichlautende Formeln stehen auch an den Anfängen der Kapitel 8, 17, 31 und 48. Oṃ wird nur dort gesprochen, wo es hier tatsächlich steht. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 1: Eingangsverehrung (invocation_1) (Q05, Druck S. [2], PDF S. 18).

Verehrung der Sandalen Śrīnāthas

śrīnāthapādukābhyāṃ namaḥ
श्रीनाथपादुकाभ्यां नमः

Bedeutung: Verehrung den beiden Sandalen Śrīnāthas!

Bezug und Nutzen: Śrīnātha und die Lehrerüberlieferung. Ehrerbietung gegenüber dem Guru und seiner Überlieferung.

Einordnung und Rezitation: Unnummerierte Eingangsverehrung der verwendeten Textquelle; keine zusätzliche Originalstrophe. Gleichlautende Formeln stehen auch an den Anfängen der Kapitel 8, 17, 31 und 48. Oṃ wird nur dort gesprochen, wo es hier tatsächlich steht. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 1: Eingangsverehrung (invocation_2) (Q05, Druck S. [2], PDF S. 18).

Verehrung Gaṇeśas

śrīgaṇeśāya namaḥ
श्रीगणेशाय नमः

Bedeutung: Verehrung dem erhabenen Gaṇeśa!

Bezug und Nutzen: Gaṇeśa. Anrufung und Verehrung Gaṇeśas; die kurze Formel nennt keine eigene Wirkung.

Einordnung und Rezitation: Unnummerierte Eingangsverehrung der verwendeten Textquelle; keine zusätzliche Originalstrophe. Gleichlautende Formeln stehen auch an den Anfängen der Kapitel 8, 17, 31 und 48. Oṃ wird nur dort gesprochen, wo es hier tatsächlich steht. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 1: Eingangsverehrung (invocation_3) (Q05, Druck S. [2], PDF S. 18).

Dakṣas Lobpreis: Erkenntnis, Räder und Göttinnen

namaste kulanāthāya kaulasiddhipradāyaka |
नमस्ते कुलनाथाय कौलसिद्धिप्रदायक ।

jñānavijñānarūpāya śrīśrīnātha namo'stu te |
hṛtpuṇḍarīkamadhyasthaṃ taruṇādityamaṇḍale ||

ज्ञानविज्ञानरूपाय श्रीश्रीनाथ नमोऽस्तु ते ।
हृत्पुण्डरीकमध्यस्थं तरुणादित्यमण्डले ॥

nityoditaprakāśāya vande vidyāmahāvratam |
śatārdhacakrasaṃghātaṃ yasyotpannaṃ śivecchayā ||

नित्योदितप्रकाशाय वन्दे विद्यामहाव्रतम् ।
शतार्धचक्रसंघातं यस्योत्पन्नं शिवेच्छया ॥

siddhaughaṃ devatāmnāyaṃ vande jñānamahārṇavam |
mantratattvārthasaṃbodhaṃ ṣaṭcakrakulaparvate ||

सिद्धौघं देवताम्नायं वन्दे ज्ञानमहार्णवम् ।
मन्त्रतत्त्वार्थसंबोधं षट्चक्रकुलपर्वते ॥

yasyecchānirgataṃ sarvaṃ vande vijñānabhāskaram |
nādabindukalājyotirānandakramapañcakam ||

यस्येच्छानिर्गतं सर्वं वन्दे विज्ञानभास्करम् ।
नादबिन्दुकलाज्योतिरानन्दक्रमपञ्चकम् ॥

pañcāvasthāṃ gato yastaṃ vande jñeyaṃ parāparam |
manobuddhirahaṃkāraṃ tyaktvā ajñānagahvaram ||

पञ्चावस्थां गतो यस्तं वन्दे ज्ञेयं परापरम् ।
मनोबुद्धिरहंकारं त्यक्त्वा अज्ञानगह्वरम् ॥

dṛśyate mantrasadbhāvaṃ vande vijñānasāgaram |
saptasāgaraparyantaṃ saṃsārārṇavagocaram ||

दृश्यते मन्त्रसद्भावं वन्दे विज्ञानसागरम् ।
सप्तसागरपर्यन्तं संसारार्णवगोचरम् ॥

niṣprapañcaṃ nirādhāraṃ vande vyomni parāparam |
trikūṭaṃ pañcatattvasthaṃ pañcāvasthagataṃ vibhum ||

निष्प्रपञ्चं निराधारं वन्दे व्योम्नि परापरम् ।
त्रिकूटं पञ्चतत्त्वस्थं पञ्चावस्थगतं विभुम् ॥

akulakulasadbhāvaṃ trikabhedaṃ parāparam |
mantracakrakalādhāraṃ vande kulamanāmayam ||

अकुलकुलसद्भावं त्रिकभेदं परापरम् ।
मन्त्रचक्रकलाधारं वन्दे कुलमनामयम् ॥

adhobrahmabilaṃ cakraṃ caturdalasamanvitam |
raktavarṇaṃ mahādīptaṃ vande ādhāramaṇḍalam ||

अधोब्रह्मबिलं चक्रं चतुर्दलसमन्वितम् ।
रक्तवर्णं महादीप्तं वन्दे आधारमण्डलम् ॥

tasyordhve nābhimūle tu cakraṃ pañcadalānvitam |
padmarāganibhaṃ vajraṃ vande pūrṇamaṇīpuram ||

तस्योर्ध्वे नाभिमूले तु चक्रं पञ्चदलान्वितम् ।
पद्मरागनिभं वज्रं वन्दे पूर्णमणीपुरम् ॥

pañcāre hṛtpure cakraṃ nīlajīmūtavāhanam |
prajvalantaṃ mahādīptaṃ vande devamanāhatam ||

पञ्चारे हृत्पुरे चक्रं नीलजीमूतवाहनम् ।
प्रज्वलन्तं महादीप्तं वन्दे देवमनाहतम् ॥

evaṃ pañcadalopetaṃ viśuddhaṃ kaṇṭhamāśritam |
taptahemanibhaprakhyaṃ vande hyamṛtagocaram ||

एवं पञ्चदलोपेतं विशुद्धं कण्ठमाश्रितम् ।
तप्तहेमनिभप्रख्यं वन्दे ह्यमृतगोचरम् ॥

turyasthāne pañcākāraṃ bindusthaṃ kopamūrdhani |
śuddhasphaṭikasaṃkāśaṃ vande ājñāparāparam ||

तुर्यस्थाने पञ्चाकारं बिन्दुस्थं कोपमूर्धनि ।
शुद्धस्फटिकसंकाशं वन्दे आज्ञापरापरम् ॥

tālumadhye mahānādaṃ ṣoḍaśāraṃ nirañjanam |
jyotirūpaṃ mahācakraṃ vande divyamanāmayam ||

तालुमध्ये महानादं षोडशारं निरञ्जनम् ।
ज्योतिरूपं महाचक्रं वन्दे दिव्यमनामयम् ॥

yakārādisamāyuktaṃ brahmamantraparigraham |
himakundendudhavalaṃ sadyo vande yathā śivam ||

यकारादिसमायुक्तं ब्रह्ममन्त्रपरिग्रहम् ।
हिमकुन्देन्दुधवलं सद्यो वन्दे यथा शिवम् ॥

tatastādivibhedena bheditaṃ tu janārdanam |
padmarāgasamaprakhyaṃ vande raktavibhūṣaṇam ||

ततस्तादिविभेदेन भेदितं तु जनार्दनम् ।
पद्मरागसमप्रख्यं वन्दे रक्तविभूषणम् ॥

ṭādipañcasamopetaṃ rudraṃ tṛtīyaṃ pūjitam |
bhinnāñjanamahādīptaṃ vande ghoramanāmayam ||

टादिपञ्चसमोपेतं रुद्रं तृतीयं पूजितम् ।
भिन्नाञ्जनमहादीप्तं वन्दे घोरमनामयम् ॥

yacca cādisvarūpeṇa īśvaraṃ pañcabheditam |
alātapuṣpasaṃkāśaṃ vande taṃ liṅgabhāsvaram ||

यच्च चादिस्वरूपेण ईश्वरं पञ्चभेदितम् ।
अलातपुष्पसंकाशं वन्दे तं लिङ्गभास्वरम् ॥

tasyordhve kādibhedena śaktipañcakayojitam |
śuddhasphaṭikarūpeṇa vande īśānabhairavam ||

तस्योर्ध्वे कादिभेदेन शक्तिपञ्चकयोजितम् ।
शुद्धस्फटिकरूपेण वन्दे ईशानभैरवम् ॥

akārādivisargāntaṣoḍaśaistu sadāśivam |
jyotirūpaṃ sadā vande kaulikājñāprabodhakam ||

अकारादिविसर्गान्तषोडशैस्तु सदाशिवम् ।
ज्योतिरूपं सदा वन्दे कौलिकाज्ञाप्रबोधकम् ॥

tatrādhāragatāṃ madhye mantramudrāvibhedakīm |
cakranāyakivikhyātāṃ vande'haṃ kulaḍāmarīm ||

तत्राधारगतां मध्ये मन्त्रमुद्राविभेदकीम् ।
चक्रनायकिविख्यातां वन्देऽहं कुलडामरीम् ॥

maṇipūrṇagatāṃ devīṃ paratattvaprakāśakīm |
cakranāyakivikhyātāṃ vande uḍḍāmarīṃ pure ||

मणिपूर्णगतां देवीं परतत्त्वप्रकाशकीम् ।
चक्रनायकिविख्यातां वन्दे उड्डामरीं पुरे ॥

hṛtpuṇḍarīkamadhyasthāṃ siddhacakraprabodhakīm |
cakranāyakivikhyātāṃ vande tāṃ jvālinīṃ pure ||

हृत्पुण्डरीकमध्यस्थां सिद्धचक्रप्रबोधकीम् ।
चक्रनायकिविख्यातां वन्दे तां ज्वालिनीं पुरे ॥

viśuddhacakramadhyasthāṃ śavarījñānabhedakīm |
cakranāyakivikhyātāṃ vande dūtīṃ ca śākinīm ||

विशुद्धचक्रमध्यस्थां शवरीज्ञानभेदकीम् ।
चक्रनायकिविख्यातां वन्दे दूतीं च शाकिनीम् ॥

ājñāmūrdhani cakrasthāṃ siddhatattvasamāyutām |
cakranāyakivikhyātāṃ vande'haṃ vyomarūpiṇīm ||

आज्ञामूर्धनि चक्रस्थां सिद्धतत्त्वसमायुताम् ।
चक्रनायकिविख्यातां वन्देऽहं व्योमरूपिणीम् ॥

anāmacakramadhyasthāṃ siddhatattvasamanvitām |
cakranāyakivikhyātāṃ vande'haṃ khecarīṃ pure ||

अनामचक्रमध्यस्थां सिद्धतत्त्वसमन्विताम् ।
चक्रनायकिविख्यातां वन्देऽहं खेचरीं पुरे ॥

kadambagolakākārāṃ ṣoḍaśānte vyavasthitām |
śuklapakṣe tvahaṃ vande pūrṇākhyāmṛtarūpiṇīm ||

कदम्बगोलकाकारां षोडशान्ते व्यवस्थिताम् ।
शुक्लपक्षे त्वहं वन्दे पूर्णाख्यामृतरूपिणीम् ॥

tanmadhye kālikābimbaṃ utsaṅgāmṛtakesarīm |
devīṃ amāmahaṃ vande candrikākārarūpiṇīm ||

तन्मध्ये कालिकाबिम्बं उत्सङ्गामृतकेसरीम् ।
देवीं अमामहं वन्दे चन्द्रिकाकाररूपिणीम् ॥

Bedeutung: Verehrung dir, dem Herrn des Kula, der die Vollendung des Kaula schenkt! Dir, dessen Wesen Wissen und erkennendes Bewusstsein ist, erhabener Śrīnātha, sei Verehrung! Du ruhst in der Mitte des Herzlotus, im Kreis der jungen Sonne. Dem immer aufgegangenen Licht gilt meine Verehrung; ich verehre das große Gelübde der Vidyā. Die Vereinigung der fünfzig Räder ist die Quelle dessen, was durch Śivas Willen hervorgegangen ist. Ich verehre den großen Ozean des Wissens, den Strom der Siddhas, die Überlieferung der Gottheit: das erwachte Erkennen des wahren Sinns der Mantra-Wirklichkeit auf dem Kula-Berg der sechs Räder. Ich verehre die Sonne des erkennenden Bewusstseins, aus deren Willen alles hervorgegangen ist. Ihre fünfgliedrige Folge besteht aus Klang, Punkt, Kraft, Licht und Wonne. Ich verehre den, der diese fünf Zustände angenommen hat, das zu Erkennende, das Höchste und Nichthöchste. Dabei sind Geist, Vernunft und Ichgefühl, die Schlucht der Unwissenheit, aufgegeben. Dann wird das wahre Wesen des Mantras geschaut; ich verehre den Ozean des erkennenden Bewusstseins. Sein Bereich ist das Meer des Daseinskreislaufs bis hin zu den Grenzen der sieben Meere. Ich verehre das Höchste und Nichthöchste im Himmelsraum, frei von Entfaltung, auf keine Stütze angewiesen: den dreifachen Gipfel, den Alldurchdringenden in den fünf Prinzipien und den fünf Zuständen. Er ist das wahre Wesen von Akula und Kula, dreifach gegliedert, das Höchste und Nichthöchste. Ich verehre das unversehrte Kula, den Grund der Kraft des Mantra-Rades. Ich verehre das Mandala des Grundes: unten die Brahman-Höhlung, das Rad mit vier Blütenblättern, von roter Farbe und großem Glanz. Darüber, an der Wurzel des Nabels, liegt das Rad mit fünf Blütenblättern. Dem Rubin gleich ist es der Vajra; ich verehre die mit Juwelen erfüllte Stadt. In der Herzstadt mit fünf Speichen ist das Rad; eine dunkelblaue Wolke ist sein Fahrzeug. Ich verehre den Gott Anāhata, den ungeschlagenen Klang, der entflammt und gewaltig leuchtet. Ebenso verehre ich das reine Rad am Hals, ausgestattet mit fünf Blütenblättern. Es glänzt wie glühendes Gold und ist der Bereich des Nektars. Ich verehre das Ājñā-Rad, das Höchste und Nichthöchste, am Ort des vierten Zustands. Fünffach gestaltet ruht es im Punkt zwischen den Augenbrauen und gleicht reinem Kristall. Ich verehre das große, göttliche und unversehrte Rad in der Mitte des Gaumens: den großen Klang, makellos, mit sechzehn Speichen, dessen Gestalt Licht ist. Ich verehre Sadyojāta wie Śiva, verbunden mit Ya und den übrigen Lauten seiner Gruppe, in der Gestalt des Brahmā-Mantras, weiß wie Schnee, Jasmin und Mond. Sodann verehre ich Janārdana, der durch die Gruppe von Ta und den folgenden Lauten gegliedert ist. Er glänzt wie ein Rubin und trägt roten Schmuck. Ich verehre den als Dritten verehrten Rudra, versehen mit den fünf Lauten von Ṭa an. Gewaltig leuchtet er wie frisch gebrochene schwarze Augensalbe; er ist furchterregend und unversehrt. Ich verehre jenen Īśvara, der mit Ca und den folgenden Lauten fünffach gegliedert ist. Sein leuchtendes Liṅga gleicht einer Blüte aus kreisendem Feuer. Über ihm verehre ich Īśānabhairava in der Gestalt reinen Kristalls, der durch die bei Ka beginnende Gruppe mit den fünf Kräften verbunden ist. Stets verehre ich Sadāśiva zusammen mit den sechzehn Lauten, von A bis zum Visarga. Seine Gestalt ist Licht; er erweckt zur Ājñā des Kaula. Ich verehre Kulaḍāmarī, die als Herrin des Rades bekannt ist. Dort in der Mitte des Grundes weilt sie und durchdringt Mantra und Mudrā. Ich verehre Uḍḍāmarī in der Stadt des Leibes, die als Herrin des Rades bekannt ist: die Göttin in Maṇipūrṇa, die die höchste Wirklichkeit erhellt. Ich verehre jene Jvālinī in der Stadt des Leibes, die als Herrin des Rades bekannt ist. Sie wohnt in der Mitte des Herzlotus und erweckt den Kreis der Siddhas. Ich verehre Śākinī, die Botin und Gefährtin, bekannt als Herrin des Rades. Sie wohnt in der Mitte des reinen Rades und durchdringt es mit Śavarīs Wissen. Ich verehre Vyomarūpiṇī, deren Gestalt der leere Raum ist, bekannt als Herrin des Rades. Sie ruht im Ājñā-Rad am Scheitel und ist mit der vollendeten Wirklichkeit verbunden. Ich verehre Khecarī in der Stadt des Leibes, die als Herrin des Rades bekannt ist. Sie weilt in der Mitte des namenlosen Rades und ist mit der vollendeten Wirklichkeit verbunden. In der hellen Monatshälfte verehre ich die Pūrṇā Genannte, deren Wesen Nektar ist. Sie hat die Gestalt einer Kadamba-Blütenkugel und ist am Ende der Sechzehn gegenwärtig. In ihrer Mitte ist das Bild Kālikās. Ich verehre die Göttin Amā, die Löwin des Nektars der Umarmung, deren Gestalt das Mondlicht ist.

Bezug und Nutzen: Śrīnātha, Śiva und die Göttinnen der inneren Räder. Verehrung der göttlichen Gegenwart in Erkenntnis, Lauten und Körperräumen.

Einordnung und Rezitation: Zusammenhängender Auszug aus Dakṣas Lobpreis. Der Erzählerhalbvers 3.88ab wird nicht rezitiert. Die anschließende, auf Wein bezogene Strophe 3.117 ist nicht aufgenommen. Die hier geschlossene Gebetsfolge enthält keine entsprechende Empfehlung. Der vollständige Hymnus setzt die Kula-Überlieferung voraus (3.140–146); seine Wirkungsangaben gelten nicht automatisch für diesen Auszug. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 3.88 cd (Q05, Druck S. 36, PDF S. 52); Kumārikākhaṇḍa 3.89 (Q05, Druck S. 36, PDF S. 52); Kumārikākhaṇḍa 3.90 (Q05, Druck S. 36, PDF S. 52); Kumārikākhaṇḍa 3.91 (Q05, Druck S. 36, PDF S. 52); Kumārikākhaṇḍa 3.92 (Q05, Druck S. 36,38, PDF S. [52, 54]); Kumārikākhaṇḍa 3.93 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.94 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.95 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.96 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.97 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.98 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.99 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.100 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.101 (Q05, Druck S. 38, PDF S. 54); Kumārikākhaṇḍa 3.102 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.103 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.104 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.105 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.106 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.107 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.108 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.109 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.110 (Q05, Druck S. 40, PDF S. 56); Kumārikākhaṇḍa 3.111 (Q05, Druck S. 42, PDF S. 58); Kumārikākhaṇḍa 3.112 (Q05, Druck S. 42, PDF S. 58); Kumārikākhaṇḍa 3.113 (Q05, Druck S. 42, PDF S. 58); Kumārikākhaṇḍa 3.114 (Q05, Druck S. 42, PDF S. 58); Kumārikākhaṇḍa 3.115 (Q05, Druck S. 42, PDF S. 58); Kumārikākhaṇḍa 3.116 (Q05, Druck S. 42, PDF S. 58).

Dakṣas Lobpreis: Kraft, heiliger Sitz und Kuṇḍalī

parāṃ tejasamāvasthāṃ tattvātmāsuparigrahām |
tejodṛptāṃ ca dakṣiṇe vande siddhadivākarām ||

परां तेजसमावस्थां तत्त्वात्मासुपरिग्रहाम् ।
तेजोदृप्तां च दक्षिणे वन्दे सिद्धदिवाकराम् ॥

śaktitritayamadhye tu aṃkurākāradevatā |
piṇḍaṃ tasyā bhagākāraṃ vande triṣkoṇapīṭhagām ||

शक्तित्रितयमध्ये तु अंकुराकारदेवता ।
पिण्डं तस्या भगाकारं वन्दे त्रिष्कोणपीठगाम् ॥

nādasthāne mahāratnaṃ jāṭharāgnisamujjvalam |
paramārthadaśādhāraṃ vande'haṃ nābhimaṇḍalam ||

नादस्थाने महारत्नं जाठराग्निसमुज्ज्वलम् ।
परमार्थदशाधारं वन्देऽहं नाभिमण्डलम् ॥

tasyāvaraṇa siddhāṅgā kuṇḍalī nāma devatā |
tristhāṃ trivalayākārāṃ vande'haṃ siddhakuṇḍalīm ||

तस्यावरण सिद्धाङ्गा कुण्डली नाम देवता ।
त्रिस्थां त्रिवलयाकारां वन्देऽहं सिद्धकुण्डलीम् ॥

anantaṃ yasya mantrasya tejorūpaṃ navātmakam |
kūṭasthaṃ paramavyomni vande kūṭaṃ yathā gurum ||

अनन्तं यस्य मन्त्रस्य तेजोरूपं नवात्मकम् ।
कूटस्थं परमव्योम्नि वन्दे कूटं यथा गुरुम् ॥

anāmāṃ paradhāmnisthāṃ śaktitritayabhāvinīm |
ekatattvasthitāṃ yatra vande vijñānaghaṭṭinīm ||

अनामां परधाम्निस्थां शक्तित्रितयभाविनीम् ।
एकतत्त्वस्थितां यत्र वन्दे विज्ञानघट्टिनीम् ॥

icchājñānakriyābhedairbheditāṃ candramūrdhani |
gamāgamakrameṇaiva vande śaktyantagocare ||

इच्छाज्ञानक्रियाभेदैर्भेदितां चन्द्रमूर्धनि ।
गमागमक्रमेणैव वन्दे शक्त्यन्तगोचरे ॥

Bedeutung: Ich verehre Parā, die in strahlender Kraft ruht und die schöne Gestalt des Wesens der Wirklichkeitsprinzipien annimmt. Rechts ist sie, stolz auf ihre Leuchtkraft, die Sonne der Vollendeten. In der Mitte der drei Kräfte ist die Gottheit in Gestalt eines Sprosses. Ihr Leib hat die Form eines Schoßes; ich verehre sie, die im dreieckigen heiligen Sitz weilt. Ich verehre das Nabelmandala: das große Juwel am Ort des Klanges, leuchtend wie das Feuer im Bauch, den tragenden Grund der Stufe höchster Wirklichkeit. Seine Umhüllung ist die Gottheit namens Kuṇḍalī, deren Glieder die Siddhas sind. Ich verehre die vollendete Kuṇḍalī, die in den Drei weilt und die Gestalt dreier Windungen besitzt. Ich verehre den Gipfel wie den Guru. Auf dem Gipfel im höchsten leeren Raum steht er; sein grenzenloser Mantra ist neunfach und hat die Gestalt strahlender Kraft. Ich verehre die Namenlose im höchsten Wohnsitz, die die drei Kräfte vergegenwärtigt. In der einen Wirklichkeit ruht sie, die alles im erkennenden Bewusstsein zusammenführt. Ich verehre sie im Bereich am Ende der Kraft, am Gipfel des Mondes. Durch die Folge des Gehens und Kommens gliedert sie sich in Willen, Wissen und Handeln.

Bezug und Nutzen: Parā, Kuṇḍalī und die höchste Kraft. Verehrung des Zusammenhangs von Kraft, heiligem Sitz und Erkenntnis.

Einordnung und Rezitation: Ungekürzte Gebetsstrophen 3.118–124 aus demselben Hymnus. Die an die nächtliche Observanz gebundene Strophe 3.125 wird nicht aufgenommen. Keine vollständige Wiedergabe des gesamten Hymnus. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 3.118 (Q05, Druck S. 42, PDF S. 58); Kumārikākhaṇḍa 3.119 (Q05, Druck S. 44, PDF S. 60); Kumārikākhaṇḍa 3.120 (Q05, Druck S. 44, PDF S. 60); Kumārikākhaṇḍa 3.121 (Q05, Druck S. 44, PDF S. 60); Kumārikākhaṇḍa 3.122 (Q05, Druck S. 44, PDF S. 60); Kumārikākhaṇḍa 3.123 (Q05, Druck S. 44, PDF S. 60); Kumārikākhaṇḍa 3.124 (Q05, Druck S. 44, PDF S. 60).

Dakṣas Lobpreis: Licht und innerer Raum

turyasthamamṛtaṃ śuklaṃ paramārthamukhodgatam |
dravate jñānamāśritya vande binduṃ manoratham ||

तुर्यस्थममृतं शुक्लं परमार्थमुखोद्गतम् ।
द्रवते ज्ञानमाश्रित्य वन्दे बिन्दुं मनोरथम् ॥

tasyordhve jyotimātraṃ tu kalāśeṣasya dhāriṇī |
dṛśyate binduvedhena vande koṭaramavyayam ||

तस्योर्ध्वे ज्योतिमात्रं तु कलाशेषस्य धारिणी ।
दृश्यते बिन्दुवेधेन वन्दे कोटरमव्ययम् ॥

jīvādhāramahāratnaṃ paśupāśamalāpaham |
nirmalaṃ maṇḍalākāraṃ vande cākhaṇḍamaṇḍalam ||

जीवाधारमहारत्नं पशुपाशमलापहम् ।
निर्मलं मण्डलाकारं वन्दे चाखण्डमण्डलम् ॥

sarvāṅgavyāpakaṃ devaṃ mudrāmantravibhūṣitam |
citsvarūpaprakāśasthaṃ vande śivaṃ mahāmṛtam ||

सर्वाङ्गव्यापकं देवं मुद्रामन्त्रविभूषितम् ।
चित्स्वरूपप्रकाशस्थं वन्दे शिवं महामृतम् ॥

layātītaṃ tu mantrāṇāṃ ṣoḍaśānte viparyayam |
dvādaśānte parāvasthaṃ vande nādāntamāśritam ||

लयातीतं तु मन्त्राणां षोडशान्ते विपर्ययम् ।
द्वादशान्ते परावस्थं वन्दे नादान्तमाश्रितम् ॥

paratattvaprakāśāya ātmatattvagarīyasīm |
antargatāṃ mahālakṣmīṃ vande'haṃ kālikāṃ parām ||

परतत्त्वप्रकाशाय आत्मतत्त्वगरीयसीम् ।
अन्तर्गतां महालक्ष्मीं वन्देऽहं कालिकां पराम् ॥

vidyātattvaninādena nādenākramya devatām |
mūrtimadhye bahirlakṣe vande śuṣkābhayapradām ||

विद्यातत्त्वनिनादेन नादेनाक्रम्य देवताम् ।
मूर्तिमध्ये बहिर्लक्षे वन्दे शुष्काभयप्रदाम् ॥

śivapakṣe pare vyomni gatā vidyā parāparā |
turyacakrarathārūḍhā vande śivamayīṃ kalām ||

शिवपक्षे परे व्योम्नि गता विद्या परापरा ।
तुर्यचक्ररथारूढा वन्दे शिवमयीं कलाम् ॥

śaktimadhye manaṃ kṛtvā cintayed vyomni cidghanam |
sarvadvandvavinirmuktaṃ vande śāntaṃ nirañjanam ||

शक्तिमध्ये मनं कृत्वा चिन्तयेद् व्योम्नि चिद्घनम् ।
सर्वद्वन्द्वविनिर्मुक्तं वन्दे शान्तं निरञ्जनम् ॥

nābhideśe mahāghoraṃ vyomarājakhamāśritam |
cintayan mūlasaṃgṛhyaṃ vande vyomamanādikam ||

नाभिदेशे महाघोरं व्योमराजखमाश्रितम् ।
चिन्तयन् मूलसंगृह्यं वन्दे व्योममनादिकम् ॥

hṛtpure khamanaṃ kṛtvā vyomagarbhaṃ ca mārutam |
saṃsmaran pūrvakāraṇaṃ vande jyotimaheśvaram ||

हृत्पुरे खमनं कृत्वा व्योमगर्भं च मारुतम् ।
संस्मरन् पूर्वकारणं वन्दे ज्योतिमहेश्वरम् ॥

kaṇṭhamadhye samāśritya velā iva mahodadheḥ |
paravyomasvarūpeṇa vande vyomakalārṇavam ||

कण्ठमध्ये समाश्रित्य वेला इव महोदधेः ।
परव्योमस्वरूपेण वन्दे व्योमकलार्णवम् ॥

tālumadhyagataṃ vyomaṃ uttānaṃ taḍitāhatām |
brahmaghoṣarathārūḍhāṃ vande vyomnyāśritāṃ parām ||

तालुमध्यगतं व्योमं उत्तानं तडिताहताम् ।
ब्रह्मघोषरथारूढां वन्दे व्योम्न्याश्रितां पराम् ॥

Bedeutung: Ich verehre den Punkt, den ersehnten: den weißen Nektar im vierten Zustand, hervorgegangen aus dem Mund der höchsten Wirklichkeit. Auf Wissen gestützt, schmilzt und strömt er. Darüber ist reines Licht, die Kraft, die alles trägt. Sie wird durch das Durchdringen mit dem Punkt geschaut; ich verehre die unvergängliche Höhlung. Ich verehre den ungeteilten Kreis, das große Juwel, den Grund des Lebens. Rein und kreisförmig beseitigt er den Makel der Fesseln des gebundenen Wesens. Ich verehre Śiva, den großen Nektar: den Gott, der alle Glieder durchdringt, mit Mudrā und Mantra geschmückt ist und im Licht ruht, dessen Wesen Bewusstsein ist. Ich verehre das jenseits der Auflösung Liegende: die Umkehr der Mantras am Ende der Sechzehn, den höchsten Zustand am Ende der Zwölf, der am Ende des Klanges ruht. Dem Licht der höchsten Wirklichkeit gilt die Verehrung. Ich verehre die höchste Kālikā, Mahālakṣmī im Innern, die noch über dem Prinzip des Selbst steht. Ich verehre Śuṣkā, die Furchtlosigkeit schenkt. Durch den Klang, den Widerhall der Vidyā-Wirklichkeit, ist sie in die Gottheit eingegangen und ruht in der Mitte ihrer Gestalt, am äußerlich sichtbaren Ziel. Ich verehre die aus Śiva bestehende Kraft. Die höchste und nichthöchste Vidyā ist im höchsten leeren Raum auf Śivas Seite gegenwärtig; sie fährt auf dem Wagen des Rades des vierten Zustands. Nachdem man den Geist in die Mitte der Kraft gebracht hat, soll man im leeren Raum die ungeteilte Fülle des Bewusstseins betrachten. Ich verehre das Friedvolle und Makellose, das von allen Gegensatzpaaren frei ist. Ich verehre den anfangslosen leeren Raum, indem ich im Nabel den überaus Furchterregenden betrachte, der im Raum des Raumkönigs ruht und als Ursprung zu erfassen ist. Nachdem ich den Geist in der Herzstadt zum leeren Raum gemacht habe, vergegenwärtige ich den Lebenshauch, dessen Schoß dieser Raum ist, und die ursprüngliche Ursache. Ich verehre den großen Herrn des Lichtes. In der Mitte des Halses ruhend, gleichsam am Ufer eines großen Ozeans, verehre ich das Meer der Kräfte des leeren Raumes als das Wesen des höchsten Raumes. Der Raum in der Mitte des Gaumens ist nach oben geöffnet. Ich verehre Parā, die vom Blitz getroffene Höchste, die dort im leeren Raum auf dem Wagen des Brahman-Klanges fährt.

Bezug und Nutzen: Śiva, Kālikā, Parā und die göttliche Kraft. Vergegenwärtigung von Licht, Bewusstsein und inneren Räumen.

Einordnung und Rezitation: Geschlossene Schlussfolge des Gebetstextes; die Wirkungsdarstellung ab 3.139 gehört nicht zur Rezitationsform. Nektar und weißer Punkt werden im körperlich-tantrischen Bildzusammenhang bewahrt, nicht in eine Empfehlung zum Konsum eines Trankes umgedeutet. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 3.126 (Q05, Druck S. 44, PDF S. 60); Kumārikākhaṇḍa 3.127 (Q05, Druck S. 46, PDF S. 62); Kumārikākhaṇḍa 3.128 (Q05, Druck S. 46, PDF S. 62); Kumārikākhaṇḍa 3.129 (Q05, Druck S. 46, PDF S. 62); Kumārikākhaṇḍa 3.130 (Q05, Druck S. 46, PDF S. 62); Kumārikākhaṇḍa 3.131 (Q05, Druck S. 46, PDF S. 62); Kumārikākhaṇḍa 3.132 (Q05, Druck S. 46, PDF S. 62); Kumārikākhaṇḍa 3.133 (Q05, Druck S. 46, PDF S. 62); Kumārikākhaṇḍa 3.134 (Q05, Druck S. 48, PDF S. 64); Kumārikākhaṇḍa 3.135 (Q05, Druck S. 48, PDF S. 64); Kumārikākhaṇḍa 3.136 (Q05, Druck S. 48, PDF S. 64); Kumārikākhaṇḍa 3.137 (Q05, Druck S. 48, PDF S. 64); Kumārikākhaṇḍa 3.138 (Q05, Druck S. 48, PDF S. 64).

Mālinī: Kraft des Wissens

jaya tvaṃ mālinīdevi nirmale malanāśini |
jñānaśaktiḥ prabhurdevi buddhistvaṃ tejavardhanī ||

जय त्वं मालिनीदेवि निर्मले मलनाशिनि ।
ज्ञानशक्तिः प्रभुर्देवि बुद्धिस्त्वं तेजवर्धनी ॥

Bedeutung: Sei siegreich, Göttin Mālinī, du Reine, die den Makel vernichtet! Du bist die Kraft des Wissens, die Herrin, o Göttin; du bist die Vernunft und mehrst das strahlende Licht.

Bezug und Nutzen: Mālinī. Lobpreis der Reinigung und der Kraft des Wissens.

Einordnung und Rezitation: Als vollständiger Gebetssatz beziehungsweise zusammenhängende Lobpreisfolge überliefert. Die hier wiedergegebenen Teile sind keine neue technische Mantraform. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 4.38 (Q05, Druck S. 62, PDF S. 78).

Vīrāvalī: Bitte um Mitgefühl

jananī sarvabhūtānāṃ saṃsāre'smin vyavasthitā |
mātā vīrāvalī devī kāruṇyaṃ kuru vatsale ||

जननी सर्वभूतानां संसारेऽस्मिन् व्यवस्थिता ।
माता वीरावली देवी कारुण्यं कुरु वत्सले ॥

Bedeutung: Du bist die Mutter aller Wesen, die in diesem Daseinskreislauf weilt, die Mutter, die Göttin Vīrāvalī. Erweise Mitgefühl, du Liebevolle!

Bezug und Nutzen: Vīrāvalī, Mutter aller Wesen. Ausdrückliche Bitte um Mitgefühl.

Einordnung und Rezitation: Selbstständig verständlicher Lobpreisvers vor dem umfangreichen Mālinī-Daṇḍaka. Der Daṇḍaka mit seinen Keimsilben wird nicht als vollständig geeignete Rezitationsfolge angeboten. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 4.39 (Q05, Druck S. 62, PDF S. 78).

Zwölfstrophenlobpreis an Śrīkujā

aiṃkārāsanamārūḍhāṃ vajrapadmoparisthitām |
ऐंकारासनमारूढां वज्रपद्मोपरिस्थिताम् ।

siddhiṃ māṃ dadate nityaṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
jñānaśaktiṃ mahāmāyāṃ divyajñānaprakāśakīm ||

सिद्धिं मां ददते नित्यं श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
ज्ञानशक्तिं महामायां दिव्यज्ञानप्रकाशकीम् ॥

antardhānagatāṃ devīṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
catuḥpīṭhakamadhyasthāṃ divyaśaktiprabhāvataḥ ||

अन्तर्धानगतां देवीं श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
चतुःपीठकमध्यस्थां दिव्यशक्तिप्रभावतः ॥

ṣaṭprakārasamopetāṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
menākhyaduhitā devī turyasthāne vyavasthitā ||

षट्प्रकारसमोपेतां श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
मेनाख्यदुहिता देवी तुर्यस्थाने व्यवस्थिता ॥

liṅgānte vasate nityaṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
bālakramasamopetāṃ bhagāhlādena ciñciṇīm ||

लिङ्गान्ते वसते नित्यं श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
बालक्रमसमोपेतां भगाह्लादेन चिञ्चिणीम् ॥

nādiphāntāsvarāghorāṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
candradvīpe śilā śuddhā pūjitā ca mayā purā ||

नादिफान्तास्वराघोरां श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
चन्द्रद्वीपे शिला शुद्धा पूजिता च मया पुरा ॥

saptajanmaviniṣkrāntāṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
ghorāṃ ghoratarāghorāghorajñānāvalambinīm ||

सप्तजन्मविनिष्क्रान्तां श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
घोरां घोरतराघोराघोरज्ञानावलम्बिनीम् ॥

nityayuktāṃ svacakrasthāṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
janmatrikoṇamadhyasthāṃ taruṇādityavarcasām ||

नित्ययुक्तां स्वचक्रस्थां श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
जन्मत्रिकोणमध्यस्थां तरुणादित्यवर्चसाम् ॥

divyāmājñāsvarūpeṇa śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
rudraśaktiḥ sadā pūjyā pīṭhānāṃ kīrtanādapi ||

दिव्यामाज्ञास्वरूपेण श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
रुद्रशक्तिः सदा पूज्या पीठानां कीर्तनादपि ॥

siddhiṃ sphuṭāṃ pradātārīṃ śrīkujākhyāṃ nāmāmyaham |
devataiḥ pūjitāṃ nityaṃ brahmacaryaparāyaṇaiḥ ||

सिद्धिं स्फुटां प्रदातारीं श्रीकुजाख्यां नामाम्यहम् ।
देवतैः पूजितां नित्यं ब्रह्मचर्यपरायणैः ॥

siddhayogeśvarīkhyātāṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
siddhavidyādharairyakṣairyoginīgaṇavṛndakaiḥ ||

सिद्धयोगेश्वरीख्यातां श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
सिद्धविद्याधरैर्यक्षैर्योगिनीगणवृन्दकैः ॥

vādyanṛtyaratāṃ devīṃ śrīkujākhyāṃ namāmyaham |
bharitāṃ bhairavīmugrāṃ amāntapadagāminīm ||

वाद्यनृत्यरतां देवीं श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।
भरितां भैरवीमुग्रां अमान्तपदगामिनीम् ॥

mitramātaḥ
prabhuṃ devīṃ
śrīkujākhyāṃ namāmyaham |

मित्रमातः
प्रभुं देवीं
श्रीकुजाख्यां नमाम्यहम् ।

Bedeutung: Auf dem Laut Aiṃ als ihrem Thron sitzend, über dem Vajra-Lotus gegenwärtig, Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, die mir stets Vollendung schenkt. Sie ist die Kraft des Wissens, Mahāmāyā, die göttliche Erkenntnis erhellt. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, der Göttin, die unsichtbar geworden ist. Durch die Macht ihrer göttlichen Kraft weilt sie in der Mitte der vier heiligen Sitze. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, die mit sechs Gliederungen versehen ist. Die Göttin ist Menās Tochter und weilt am Ort des vierten Zustands. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, die immer im Innern des Liṅga wohnt. Mit der Kindesfolge verbunden ist sie Ciñciṇī durch die Wonne des Schoßes. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten: die Lautfolge von Na bis Pha, lautlos und nicht furchterregend. Auf der Mondinsel ist der reine Stein, den ich schon früher verehrt habe. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, die aus sieben Geburten hervorgegangen ist. Sie ist Ghorā, die Furchtbare, Ghoratarā, die noch Furchtbarere, und Aghorā, die Nichtfurchtbare, gestützt auf Aghoras Wissen. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, die beständig verbunden ist und in ihrem eigenen Rad weilt. Sie ruht in der Mitte des Geburtsdreiecks und strahlt wie die junge Sonne. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, die als Ājñā göttlich ist. Rudras Kraft soll stets verehrt werden, auch durch das Preisen der heiligen Sitze. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, die deutliche Vollendung schenkt. Die der Enthaltsamkeit hingegebenen Gottheiten verehren sie stets. Ich verneige mich vor der Śrīkujā Genannten, die als Herrin des vollendeten Yoga bekannt ist. Gemeinsam mit Siddhas, Vidyādharas, Yakṣas und den Scharen der Yoginīs verneige ich mich vor der Śrīkujā Genannten, der Göttin, die Musik und Tanz liebt. Sie ist die erfüllte, gewaltige Bhairavī, die zum Zustand am Ende Amās gelangt. O Mutter Mitras, ich verneige mich vor der Herrin und Göttin, die Śrīkujā genannt wird.

Bezug und Nutzen: Śrīkujā / Kubjikā. Lobpreis der göttlichen Lehrerin, ihrer Erkenntniskraft und ihrer heiligen Sitze.

Einordnung und Rezitation: Die Quelle nennt zwölf Strophen. Ihre eigene Hymnenzählung ist gegenüber der Kapitelzählung um einen Halbvers versetzt: 5.72cd bis zum unnummerierten Halbvers nach 5.83. Der gesamte Lobpreis ist hier enthalten. Sein Sprecher ist Mitra im Zusammenhang seiner Weihe; eine heutige Rezitation ist keine Erteilung dieser Weihe. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 5.72 cd (Q05, Druck S. 96,98, PDF S. [112, 114]); Kumārikākhaṇḍa 5.73 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.74 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.75 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.76 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.77 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.78 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.79 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.80 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.81 (Q05, Druck S. 98, PDF S. 114); Kumārikākhaṇḍa 5.82 (Q05, Druck S. 98,100, PDF S. [114, 116]); Kumārikākhaṇḍa 5.83 (Q05, Druck S. 100, PDF S. 116); Kumārikākhaṇḍa 5: unnummerierter Halbvers (half_stanza_after_83) (Q05, Druck S. 100, PDF S. 116).

Verehrung der heiligen Sitze

trimātraṃ jyotisaṃkāśaṃ vahnimaṇḍalamadhyataḥ |
त्रिमात्रं ज्योतिसंकाशं वह्निमण्डलमध्यतः ।

śrī–udyānamahaṃ vande kaulikājñāpravartakam |
dvimātraṃ paramaṃ tīvraṃ dakṣakoṇavyavasthitam ||

श्री–उद्यानमहं वन्दे कौलिकाज्ञाप्रवर्तकम् ।
द्विमात्रं परमं तीव्रं दक्षकोणव्यवस्थितम् ॥

śrījālākhyamahaṃ vande māyājālaniyāmakam |
ekamātraṃ paraṃ sūkṣmaṃ parajñānaprasiddhidam ||

श्रीजालाख्यमहं वन्दे मायाजालनियामकम् ।
एकमात्रं परं सूक्ष्मं परज्ञानप्रसिद्धिदम् ॥

vāmakoṇagataṃ vande pūrṇākhyaṃ devadurlabham |
ardhamātraṃ susūkṣamaṃ tu paramānandarūpakam ||

वामकोणगतं वन्दे पूर्णाख्यं देवदुर्लभम् ।
अर्धमात्रं सुसूक्षमं तु परमानन्दरूपकम् ॥

tadagre saṃsthitaṃ divyaṃ śrīkāmākhyaṃ namāmyaham |
śrīcandradvīpapurāntasthaṃ tribhiḥ srotapravāhakam ||

तदग्रे संस्थितं दिव्यं श्रीकामाख्यं नमाम्यहम् ।
श्रीचन्द्रद्वीपपुरान्तस्थं त्रिभिः स्रोतप्रवाहकम् ॥

dvādaśāntagataṃ vande kaulikājñāpravartakam |
द्वादशान्तगतं वन्दे कौलिकाज्ञाप्रवर्तकम् ।

Bedeutung: Drei Maße umfassend, dem Licht gleich und inmitten des Feuerkreises gelegen, ist das erhabene Udyāna, das die Ājñā des Kaula in Bewegung setzt: Ihm erweise ich Verehrung. Zwei Maße umfassend, höchst kraftvoll und in der rechten Ecke gelegen, ist der erhabene Jāla genannte Sitz, der das Netz der Māyā lenkt: Ihm erweise ich Verehrung. Ein Maß umfassend, höchst fein und die höchste Erkenntnis zur Vollendung bringend, ist der Pūrṇa genannte Sitz in der linken Ecke, selbst für die Götter schwer zu erlangen: Ihm erweise ich Verehrung. Ein halbes Maß umfassend, überaus fein und von der Gestalt höchster Wonne, ist der göttliche erhabene Kāma genannte Sitz vor jenem: Vor ihm verneige ich mich. In der erhabenen Stadt der Mondinsel gelegen und mit drei Strömen dahinfließend, ist der Sitz am Ende der Zwölf, der die Ājñā des Kaula in Bewegung setzt: Ihm erweise ich Verehrung.

Bezug und Nutzen: Udyāna, Jāla, Pūrṇa, Kāma und die innere Stätte am Zwölferende. Verehrung der heiligen Sitze und ihrer inneren Laut- und Lichtgestalten.

Einordnung und Rezitation: Vollständige Gebetsfolge 6.207cd–212ab; die erzählenden Halbverse davor und danach sind nicht Bestandteil der Rezitation. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 6.207 cd (Q05, Druck S. 142, PDF S. 158); Kumārikākhaṇḍa 6.208 (Q05, Druck S. 142,144, PDF S. [158, 160]); Kumārikākhaṇḍa 6.209 (Q05, Druck S. 144, PDF S. 160); Kumārikākhaṇḍa 6.210 (Q05, Druck S. 144, PDF S. 160); Kumārikākhaṇḍa 6.211 (Q05, Druck S. 144, PDF S. 160); Kumārikākhaṇḍa 6.212 ab (Q05, Druck S. 144, PDF S. 160).

Pīṭha-Lobpreis: Saumyāsyā und weitere Pīṭha-Göttinnen

aṭṭahāse kadambasthāṃ saumyāsyāṃ vajradhāriṇīm |
अट्टहासे कदम्बस्थां सौम्यास्यां वज्रधारिणीम् ।

mahāghaṇṭasamopetāṃ praṇamāmi śivaṃkarīm |
caritrāyāṃ karañjasthāṃ kṛṣṇākhyāṃ śaktidhāriṇīm ||

महाघण्टसमोपेतां प्रणमामि शिवंकरीम् ।
चरित्रायां करञ्जस्थां कृष्णाख्यां शक्तिधारिणीम् ॥

mahābalasamopetāṃ praṇamāmi susiddhidām |
agnikena samopetāṃ daṇḍahastāṃ nagaukasām ||

महाबलसमोपेतां प्रणमामि सुसिद्धिदाम् ।
अग्निकेन समोपेतां दण्डहस्तां नगौकसाम् ॥

kaulagiryāṃ mahālakṣmīṃ naumi lakṣmīvivardhanīm |
jvālāmukhīṃ jayantyāyāṃ nimbasthāṃ khaḍgadhāriṇīm ||

कौलगिर्यां महालक्ष्मीं नौमि लक्ष्मीविवर्धनीम् ।
ज्वालामुखीं जयन्त्यायां निम्बस्थां खड्गधारिणीम् ॥

mahāpretasamopetāṃ naumi sarvārthasiddhidām |
aśvatthasthāṃ mahāmāyāmujjainyāṃ pāśadhāriṇīm ||

महाप्रेतसमोपेतां नौमि सर्वार्थसिद्धिदाम् ।
अश्वत्थस्थां महामायामुज्जैन्यां पाशधारिणीम् ॥

mahākālayutāṃ naumi sarvārthapratipādinīm |
महाकालयुतां नौमि सर्वार्थप्रतिपादिनीम् ।

Bedeutung: Vor Saumyāsyā, der Göttin mit dem freundlichen Antlitz, die in Aṭṭahāsa im Kadamba-Baum weilt und den Vajra trägt, die mit Mahāghaṇṭa vereint ist und Heil bewirkt, verneige ich mich. Vor der Kṛṣṇā genannten, die in Caritrā im Karañja-Baum weilt und den Speer trägt, die mit Mahābala vereint ist und gute Vollendung schenkt, verneige ich mich. Die mit Agnika vereinte, einen Stab in der Hand haltende und im Baum wohnende Mahālakṣmī preise ich in Kaulagiri als die Mehrerin des Gedeihens. Jvālāmukhī, die in Jayantī im Nimba-Baum weilt und ein Schwert trägt, die mit Mahāpreta vereint ist und alle Ziele gelingen lässt, preise ich. Mahāmāyā, die in Ujjainī im Aśvattha-Baum weilt und eine Schlinge trägt, die mit Mahākāla vereint ist und alle Ziele gewährt, preise ich.

Bezug und Nutzen: Saumyāsyā und weitere Pīṭha-Göttinnen. Der Wortlaut preist unter anderem Erkenntnis, Reinigung, Gedeihen und Furchtlosigkeit; er gibt keine Gewähr für ein bestimmtes Ergebnis.

Einordnung und Rezitation: Vollständige zusammenhängende Anrufungen aus der geprüften Satzgrenzen-Konkordanz zu Kapitel 16. Andere Anrufungen des Zyklus, die Schädigung, Zwang, Trank oder unsichere Lesungen enthalten, sind ausgelassen. Waffen und Schädel sind hier Attribute der Göttinnen; der Auszug enthält keine Aufforderung zu einer entsprechenden Handlung. Im ursprünglichen Ritus gehört der Lobpreis zu einem überlieferten Mantra- und Pīṭha-Rahmen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 16.33 cd (Q05, Druck S. 184, PDF S. 778); Kumārikākhaṇḍa 16.34 (Q05, Druck S. 184, PDF S. 778); Kumārikākhaṇḍa 16.35 (Q05, Druck S. 184, PDF S. 778); Kumārikākhaṇḍa 16.36 (Q05, Druck S. 184, PDF S. 778); Kumārikākhaṇḍa 16.37 (Q05, Druck S. 184, PDF S. 778); Kumārikākhaṇḍa 16.38 ab (Q05, Druck S. 184, PDF S. 778).

Pīṭha-Lobpreis: Śāṅkarī, Karṇamoṭī und Ambikā

vārāṇasyāṃ tu tālasthāṃ ūrdhvakeśīṃ gadāyudhām |
वाराणस्यां तु तालस्थां ऊर्ध्वकेशीं गदायुधाम् ।

praṇaumi śirasā devīṃ śāṅkarīṃ śāṅkarānvitām |
karṇamoṭīṃ vaṭasthāṃ tu saśūlāṃ hetukānvitām ||

प्रणौमि शिरसा देवीं शाङ्करीं शाङ्करान्विताम् ।
कर्णमोटीं वटस्थां तु सशूलां हेतुकान्विताम् ॥

śrīkoṭe śrīpradāṃ naumi rājyasaṃpatpradāyinīm |
virajāyāmbikādevīṃ mudrāpaṭṭiśadhāriṇīm ||

श्रीकोटे श्रीप्रदां नौमि राज्यसंपत्प्रदायिनीम् ।
विरजायाम्बिकादेवीं मुद्रापट्टिशधारिणीम् ॥

analena samopetāṃ praṇamāmi jayāvahām |
अनलेन समोपेतां प्रणमामि जयावहाम् ।

Bedeutung: Vor der hochhaarigen Göttin, die in Vārāṇasī im Palmyra-Baum weilt und eine Keule als Waffe hat, vor Śāṅkarī, die mit Śāṅkara vereint ist, verneige ich mein Haupt. Karṇamoṭī, die im Banyan-Baum weilt, einen Dreizack hat und mit Hetuka vereint ist, preise ich in Śrīkoṭa als Spenderin des Glücks, die Herrschaft und Reichtum schenkt. Vor der Göttin Ambikā in Virajā, die Siegel und Paṭṭiśa-Speer trägt, die mit Anala vereint ist und Sieg bringt, verneige ich mich.

Bezug und Nutzen: Śāṅkarī, Karṇamoṭī und Ambikā. Der Wortlaut preist unter anderem Erkenntnis, Reinigung, Gedeihen und Furchtlosigkeit; er gibt keine Gewähr für ein bestimmtes Ergebnis.

Einordnung und Rezitation: Vollständige zusammenhängende Anrufungen aus der geprüften Satzgrenzen-Konkordanz zu Kapitel 16. Andere Anrufungen des Zyklus, die Schädigung, Zwang, Trank oder unsichere Lesungen enthalten, sind ausgelassen. Waffen und Schädel sind hier Attribute der Göttinnen; der Auszug enthält keine Aufforderung zu einer entsprechenden Handlung. Im ursprünglichen Ritus gehört der Lobpreis zu einem überlieferten Mantra- und Pīṭha-Rahmen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 16.39 cd (Q05, Druck S. 184,186, PDF S. [778, 780]); Kumārikākhaṇḍa 16.40 (Q05, Druck S. 186, PDF S. 780); Kumārikākhaṇḍa 16.41 (Q05, Druck S. 186, PDF S. 780); Kumārikākhaṇḍa 16.42 ab (Q05, Druck S. 186, PDF S. 780).

Pīṭha-Lobpreis: Vakrā und Cāmuṇḍā

romajaṅghasamopetāṃ nagare tu halāyudhām |
रोमजङ्घसमोपेतां नगरे तु हलायुधाम् ।

vakrāṃ gacchanivāsinyāṃ namāmi varasiddhaye |
kumbhakena samopetāṃ khaṭvāṅgakarabhūṣitām ||

वक्रां गच्छनिवासिन्यां नमामि वरसिद्धये ।
कुम्भकेन समोपेतां खट्वाङ्गकरभूषिताम् ॥

namāmi pāpaśuddhyarthaṃ cāmuṇḍāṃ pauṇḍravardhane |
नमामि पापशुद्ध्यर्थं चामुण्डां पौण्ड्रवर्धने ।

Bedeutung: Vor der mit Romajaṅgha vereinten, in Nagara den Pflug als Waffe tragenden Vakrā, die im Gehölz wohnt, verneige ich mich, um die ersehnte Gabe zu erlangen. Vor der mit Kumbhaka vereinten Göttin, deren Hand der Khaṭvāṅga-Stab schmückt, vor Cāmuṇḍā in Pauṇḍravardhana verneige ich mich zur Reinigung von Schuld.

Bezug und Nutzen: Vakrā und Cāmuṇḍā. Der Wortlaut preist unter anderem Erkenntnis, Reinigung, Gedeihen und Furchtlosigkeit; er gibt keine Gewähr für ein bestimmtes Ergebnis.

Einordnung und Rezitation: Vollständige zusammenhängende Anrufungen aus der geprüften Satzgrenzen-Konkordanz zu Kapitel 16. Andere Anrufungen des Zyklus, die Schädigung, Zwang, Trank oder unsichere Lesungen enthalten, sind ausgelassen. Waffen und Schädel sind hier Attribute der Göttinnen; der Auszug enthält keine Aufforderung zu einer entsprechenden Handlung. Im ursprünglichen Ritus gehört der Lobpreis zu einem überlieferten Mantra- und Pīṭha-Rahmen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 16.47 cd (Q05, Druck S. 186, PDF S. 780); Kumārikākhaṇḍa 16.48 (Q05, Druck S. 186, PDF S. 780); Kumārikākhaṇḍa 16.49 ab (Q05, Druck S. 186,188, PDF S. [780, 782]).

Pīṭha-Lobpreis: Bhagnanāsā, Śāradā und weitere Göttinnen

bhagnanāsāṃ rājagṛhe mahākarṇasamanvitām |
भग्ननासां राजगृहे महाकर्णसमन्विताम् ।

vajraśaktidharāṃ naumi aśeṣaphaladāyikām |
guhyeśvarīṃ mahābhogāṃ nityaṃ paśupateryutām ||

वज्रशक्तिधरां नौमि अशेषफलदायिकाम् ।
गुह्येश्वरीं महाभोगां नित्यं पशुपतेर्युताम् ॥

nepāle saṃsthitāṃ naumi bhavaghorāndhahāriṇīm |
kāśmīre śāradāṃ devīṃ vidyeśvarasamanvitām ||

नेपाले संस्थितां नौमि भवघोरान्धहारिणीम् ।
काश्मीरे शारदां देवीं विद्येश्वरसमन्विताम् ॥

vidyāpīṭhasamopetāṃ vidyājñānapradāyikām |
gaddiharaṇe mahāśaktiṃ naumi duḥkhakṣayaṃkarīm ||

विद्यापीठसमोपेतां विद्याज्ञानप्रदायिकाम् ।
गद्दिहरणे महाशक्तिं नौमि दुःखक्षयंकरीम् ॥

mahāśarasamopetāṃ pārvatīṃ parvatasthitām |
jayeśvarīṃ kulūtāyāṃ cakreśīṃ nagnavāsasām ||

महाशरसमोपेतां पार्वतीं पर्वतस्थिताम् ।
जयेश्वरीं कुलूतायां चक्रेशीं नग्नवाससाम् ॥

kapālīśasamopetāṃ bhogamokṣaphalapradām |
siṃghuhāre kulālākhyāṃ citrabhogasamanvitām ||

कपालीशसमोपेतां भोगमोक्षफलप्रदाम् ।
सिंघुहारे कुलालाख्यां चित्रभोगसमन्विताम् ॥

bhairavena samopetāṃ naumi kilviṣanāśanīm |
bhojapuryāṃ mahācampāṃ lulantīṃ paramāṃ kalām ||

भैरवेन समोपेतां नौमि किल्विषनाशनीम् ।
भोजपुर्यां महाचम्पां लुलन्तीं परमां कलाम् ॥

kailāsena samopetāṃ naumi duḥsvapnanāśanīm |
strīrājye ambikādevīṃ durgamārgakṣayaṃkarīm ||

कैलासेन समोपेतां नौमि दुःस्वप्ननाशनीम् ।
स्त्रीराज्ये अम्बिकादेवीं दुर्गमार्गक्षयंकरीम् ॥

naṭeśvarasamāyuktāṃ naumi jñānārthasiddhaye |
mahendre tu mahāmāyāṃ khaḍgahastāṃ namāmyahaṃ ||

नटेश्वरसमायुक्तां नौमि ज्ञानार्थसिद्धये ।
महेन्द्रे तु महामायां खड्गहस्तां नमाम्यहं ॥

mahāmerusamopetāṃ mahadārtinikṛntanīm |
antarvedyāṃ mahāraktāṃ sarvajñānaughadāyinīm ||

महामेरुसमोपेतां महदार्तिनिकृन्तनीम् ।
अन्तर्वेद्यां महारक्तां सर्वज्ञानौघदायिनीम् ॥

caṇḍeśvarasamopetāṃ nityaṃ naumyaparājitām |
muśalahastāṃ mahāmāyāṃ trilocanasamāyutām ||

चण्डेश्वरसमोपेतां नित्यं नौम्यपराजिताम् ।
मुशलहस्तां महामायां त्रिलोचनसमायुताम् ॥

krūrahasthāṃ mahākālīṃ sarvadvandvavināśanīm |
mahāśmaśāne ghaṇṭāle ghaṇṭālīṃ paramāyudhām ||

क्रूरहस्थां महाकालीं सर्वद्वन्द्वविनाशनीम् ।
महाश्मशाने घण्टाले घण्टालीं परमायुधाम् ॥

ahinoghasamopetāṃ bhairavīṃ praṇamāmi tām |
ciñciṇīṃ tu kadambasthāṃ ciñcinīvṛkṣanāyikām ||

अहिनोघसमोपेतां भैरवीं प्रणमामि ताम् ।
चिञ्चिणीं तु कदम्बस्थां चिञ्चिनीवृक्षनायिकाम् ॥

naumi bhadreśvarayutāṃ mahāpāpakṣayaṃkarīm |
नौमि भद्रेश्वरयुतां महापापक्षयंकरीम् ।

Bedeutung: Bhagnanāsā in Rājagṛha, die mit Mahākarṇa vereint ist, Vajra und Speer trägt und ausnahmslos alle Früchte schenkt, preise ich. Guhyeśvarī, die große Freuden genießt und stets mit Paśupati vereint ist, die in Nepāla weilt und die schreckliche Blindheit des Daseins fortnimmt, preise ich. Die Göttin Śāradā in Kāśmīra, die mit Vidyeśvara vereint ist, die mit dem Sitz der Vidyā verbunden ist und Vidyā und Erkenntnis schenkt, preise ich. In Gaddiharaṇa preise ich Mahāśakti, die Leiden schwinden lässt, Pārvatī, die mit Mahāśara vereint ist und auf dem Berg weilt. Jayeśvarī in Kulūtā, die Herrin des Rades, die nackt ist, die mit Kapālīśa vereint ist und als Frucht Genuss und Befreiung gewährt, preise ich. Die Kulālā genannte Göttin in Siṃghuhāra, die vielfältigen Genuss besitzt, die mit Bhairava vereint ist und Schuld vernichtet, preise ich. Mahācampā in Bhojapurī, die sich wiegend bewegt, die höchste Kraft, die mit Kailāsa vereint ist und böse Träume vernichtet, preise ich. Die Göttin Ambikā im Reich der Frauen, die den beschwerlichen Weg beseitigt, die mit Naṭeśvara vereint ist, preise ich, um das Ziel der Erkenntnis zu erlangen. In Mahendra verneige ich mich vor Mahāmāyā mit dem Schwert in der Hand, die mit Mahāmeru vereint ist und großes Leid abschneidet. Die tiefrote Göttin in Antarvedī, die alle Ströme der Erkenntnis schenkt, die mit Caṇḍeśvara vereint ist, die Unbesiegbare, preise ich immerdar. Mahāmāyā, die eine Mörserkeule in der Hand hält und mit Trilocana vereint ist, Mahākālī, die in Krūraha [Ortslesung unsicher] weilt und alle Gegensatzpaare vernichtet, preise ich. Vor Ghaṇṭālī, die auf dem großen Verbrennungsplatz Ghaṇṭāla weilt und die höchste Waffe hat, vor dieser mit Ahinogha vereinten Bhairavī verneige ich mich. Ciñciṇī, die im Kadamba weilt, die Herrin des Tamarindenbaumes, die mit Bhadreśvara vereint ist und große Schuld vernichtet, preise ich.

Bezug und Nutzen: Bhagnanāsā, Śāradā und weitere Göttinnen. Der Wortlaut preist unter anderem Erkenntnis, Reinigung, Gedeihen und Furchtlosigkeit; er gibt keine Gewähr für ein bestimmtes Ergebnis.

Einordnung und Rezitation: Vollständige zusammenhängende Anrufungen aus der geprüften Satzgrenzen-Konkordanz zu Kapitel 16. Andere Anrufungen des Zyklus, die Schädigung, Zwang, Trank oder unsichere Lesungen enthalten, sind ausgelassen. Waffen und Schädel sind hier Attribute der Göttinnen; der Auszug enthält keine Aufforderung zu einer entsprechenden Handlung. Im ursprünglichen Ritus gehört der Lobpreis zu einem überlieferten Mantra- und Pīṭha-Rahmen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 16.56 cd (Q05, Druck S. 188, PDF S. 782); Kumārikākhaṇḍa 16.57 (Q05, Druck S. 188, PDF S. 782); Kumārikākhaṇḍa 16.58 (Q05, Druck S. 188, PDF S. 782); Kumārikākhaṇḍa 16.59 (Q05, Druck S. 188,190, PDF S. [782, 784]); Kumārikākhaṇḍa 16.60 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.61 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.62 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.63 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.64 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.65 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.66 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.67 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.68 (Q05, Druck S. 190, PDF S. 784); Kumārikākhaṇḍa 16.69 ab (Q05, Druck S. 190,192, PDF S. [784, 786]).

Pīṭha-Lobpreis: Göttinnen der heiligen Orte und der Erkenntnis

laṃguḍe cchinnamuṇḍākhyāṃ krodharājasamanvitām |
लंगुडे च्छिन्नमुण्डाख्यां क्रोधराजसमन्विताम् ।

kartarīkarahastāṃ tu naumi pāpakṣayaṃkarīm |
kāmaśare śmaśāne tu kāmalakṣmīṃ jagatpatim ||

कर्तरीकरहस्तां तु नौमि पापक्षयंकरीम् ।
कामशरे श्मशाने तु कामलक्ष्मीं जगत्पतिम् ॥

manmathena samāyuktāṃ trikoṇākārasaṃsthitām |
ekakoṇe śmaśānākhye trikoṇāṃ raktavāsasām ||

मन्मथेन समायुक्तां त्रिकोणाकारसंस्थिताम् ।
एककोणे श्मशानाख्ये त्रिकोणां रक्तवाससाम् ॥

triśireṇa samopetāṃ nṛmuṇḍakarabhūṣitām |
ekavīre śmaśāne tu mātaṅgīṃ kulanāyikām ||

त्रिशिरेण समोपेतां नृमुण्डकरभूषिताम् ।
एकवीरे श्मशाने तु मातङ्गीं कुलनायिकाम् ॥

mātaṅgīśasamopetāṃ naumi nūpurahastikām |
ḍohare tu śivādūtīṃ asurasuravanditām ||

मातङ्गीशसमोपेतां नौमि नूपुरहस्तिकाम् ।
डोहरे तु शिवादूतीं असुरसुरवन्दिताम् ॥

hayaśīrṣasamopetāṃ dhanubāṇadharāṃ parām |
śrīparvate mahāsiddhāṃ siddhamārgavikāsinīm ||

हयशीर्षसमोपेतां धनुबाणधरां पराम् ।
श्रीपर्वते महासिद्धां सिद्धमार्गविकासिनीम् ॥

jyotiliṅgasamopetāṃ mahāyudhadharāṃ śubhām |
oṇake tu mahāśaktiṃ apavargavikāsinīm ||

ज्योतिलिङ्गसमोपेतां महायुधधरां शुभाम् ।
ओणके तु महाशक्तिं अपवर्गविकासिनीम् ॥

parānandasamāyuktāṃ puṣpacāpakarodyatām |
cchāyācchatre tu caṇḍinyāṃ ūrdhvakeśīṃ mahaujasīm ||

परानन्दसमायुक्तां पुष्पचापकरोद्यताम् ।
च्छायाच्छत्रे तु चण्डिन्यां ऊर्ध्वकेशीं महौजसीम् ॥

ūrdhvakeśasamopetāṃ mantramātṛkarodyatām |
śailapṛṣṭhe tu trijaṭāṃ śailarājasamāyutām ||

ऊर्ध्वकेशसमोपेतां मन्त्रमातृकरोद्यताम् ।
शैलपृष्ठे तु त्रिजटां शैलराजसमायुताम् ॥

mahāḍamarukahastāṃ ca tamāndhabhayahāriṇīm |
hakkaḍokke rudraśaktiṃ bhagākhyāṃ siddhavāsanām ||

महाडमरुकहस्तां च तमान्धभयहारिणीम् ।
हक्कडोक्के रुद्रशक्तिं भगाख्यां सिद्धवासनाम् ॥

śrīkaṇṭhasahitāṃ naumi agnijvālākalānvitām |
devīkoṭṭe mahāmāyāṃ iṣupāśakarānvitām ||

श्रीकण्ठसहितां नौमि अग्निज्वालाकलान्विताम् ।
देवीकोट्टे महामायां इषुपाशकरान्विताम् ॥

vikarālasamopetāṃ saṃsārabhayanāśanīm |
mahāmāyāvane ghore caṇḍakāpālinīṃ śubhām ||

विकरालसमोपेतां संसारभयनाशनीम् ।
महामायावने घोरे चण्डकापालिनीं शुभाम् ॥

pracaṇḍasaṃyutāṃ naumi sarasṛṅgakarodyatām |
śrīmaccandrapure ramye ciñcinīkulamālinīm ||

प्रचण्डसंयुतां नौमि सरसृङ्गकरोद्यताम् ।
श्रीमच्चन्द्रपुरे रम्ये चिञ्चिनीकुलमालिनीम् ॥

lambodarasamāyuktāṃ taḍitkoṭikarodyatām |
mahāmalayadeśe tu mahāmantramaheśvarīm ||

लम्बोदरसमायुक्तां तडित्कोटिकरोद्यताम् ।
महामलयदेशे तु महामन्त्रमहेश्वरीम् ॥

cakreśvarasamopetāṃ kūṣmāṇḍāyudhahastikām |
mālave tu mahākālīṃ kālakaṅkālahastikām ||

चक्रेश्वरसमोपेतां कूष्माण्डायुधहस्तिकाम् ।
मालवे तु महाकालीं कालकङ्कालहस्तिकाम् ॥

meghanādasamāyuktāṃ jñānavijñānadāyikām |
मेघनादसमायुक्तां ज्ञानविज्ञानदायिकाम् ।

Bedeutung: Die Cchinnamuṇḍā genannte Göttin in Laṃguḍa, die mit Krodharāja vereint ist, die ein Schneidmesser in der Hand hält und Schuld vernichtet, preise ich. Kāmalakṣmī, die Herrin der Welt, auf dem Verbrennungsplatz Kāmaśara, die mit Manmatha vereint ist und die Gestalt eines Dreiecks hat, preise ich. Die rot gekleidete Trikoṇā auf dem Ekakoṇa genannten Verbrennungsplatz, die mit Triśira vereint ist und deren Hand ein Menschenkopf schmückt, preise ich. Mātaṅgī, die Herrin des Kula, auf dem Verbrennungsplatz Ekavīra, die mit Mātaṅgīśa vereint ist und einen Fußring in der Hand hält, preise ich. Die von Asuras und Göttern verehrte Śivādūtī in Ḍohara, die mit Hayaśīrṣa vereint ist, Bogen und Pfeil trägt, die Höchste, preise ich. Mahāsiddhā auf Śrīparvata, die den Weg der Siddhas entfaltet, die mit Jyotiliṅga vereint ist, eine große Waffe trägt und heilvoll ist, preise ich. Mahāśakti in Oṇaka, die Befreiung entfaltet, die mit Parānanda vereint ist und in der erhobenen Hand einen Blumenbogen hält, preise ich. Caṇḍinī in Cchāyācchatra, die hochhaarige, überaus kraftvolle Göttin, die mit Ūrdhvakeśa vereint ist und in der erhobenen Hand die Mutter der Mantras hält, preise ich. Trijaṭā auf Śailapṛṣṭha, die mit Śailarāja vereint ist, die eine große Ḍamaru-Trommel in der Hand hält und die Furcht vor dichter Finsternis fortnimmt, preise ich. Rudras Kraft in Hakkaḍokka, die Bhaga Genannte, deren inneres Streben erfüllt ist, die mit Śrīkaṇṭha vereint und mit der Kraft der Feuerflamme ausgestattet ist, preise ich. Mahāmāyā in Devīkoṭṭa, die Pfeil und Schlinge in den Händen hält, die mit Vikarāla vereint ist und die Furcht vor dem Daseinskreislauf vernichtet, preise ich. Die heilvolle Caṇḍakāpālinī im schrecklichen Wald der Mahāmāyā, die mit Pracaṇḍa vereint ist und in den erhobenen Händen Pfeil und Horn hält, preise ich. Ciñcinīkulamālinī im ehrwürdigen, lieblichen Candrapura, die mit Lambodara vereint ist und zehn Millionen Blitze in der erhobenen Hand hält, preise ich. Mahāmantramaheśvarī im Land Mahāmalaya, die mit Cakreśvara vereint ist und einen Kürbis als Waffe in der Hand hält, preise ich. Mahākālī in Mālava, die das Gerippe des Todes in der Hand hält, die mit Meghanāda vereint ist und Erkenntnis und unterscheidendes Wissen schenkt, preise ich.

Bezug und Nutzen: Göttinnen der heiligen Orte und der Erkenntnis. Der Wortlaut preist unter anderem Erkenntnis, Reinigung, Gedeihen und Furchtlosigkeit; er gibt keine Gewähr für ein bestimmtes Ergebnis.

Einordnung und Rezitation: Vollständige zusammenhängende Anrufungen aus der geprüften Satzgrenzen-Konkordanz zu Kapitel 16. Andere Anrufungen des Zyklus, die Schädigung, Zwang, Trank oder unsichere Lesungen enthalten, sind ausgelassen. Waffen und Schädel sind hier Attribute der Göttinnen; der Auszug enthält keine Aufforderung zu einer entsprechenden Handlung. Im ursprünglichen Ritus gehört der Lobpreis zu einem überlieferten Mantra- und Pīṭha-Rahmen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 16.70 cd (Q05, Druck S. 192, PDF S. 786); Kumārikākhaṇḍa 16.71 (Q05, Druck S. 192, PDF S. 786); Kumārikākhaṇḍa 16.72 (Q05, Druck S. 192, PDF S. 786); Kumārikākhaṇḍa 16.73 (Q05, Druck S. 192, PDF S. 786); Kumārikākhaṇḍa 16.74 (Q05, Druck S. 192, PDF S. 786); Kumārikākhaṇḍa 16.75 (Q05, Druck S. 192, PDF S. 786); Kumārikākhaṇḍa 16.76 (Q05, Druck S. 192, PDF S. 786); Kumārikākhaṇḍa 16.77 (Q05, Druck S. 192, PDF S. 786); Kumārikākhaṇḍa 16.78 (Q05, Druck S. 192,194, PDF S. [786, 788]); Kumārikākhaṇḍa 16.79 (Q05, Druck S. 194, PDF S. 788); Kumārikākhaṇḍa 16.80 (Q05, Druck S. 194, PDF S. 788); Kumārikākhaṇḍa 16.81 (Q05, Druck S. 194, PDF S. 788); Kumārikākhaṇḍa 16.82 (Q05, Druck S. 194, PDF S. 788); Kumārikākhaṇḍa 16.83 (Q05, Druck S. 194, PDF S. 788); Kumārikākhaṇḍa 16.84 (Q05, Druck S. 194, PDF S. 788); Kumārikākhaṇḍa 16.85 ab (Q05, Druck S. 194, PDF S. 788).

Pīṭha-Lobpreis: Mahālakṣmī

mahālakṣmīvane ghore mahālakṣmīṃ jagatsukhām |
महालक्ष्मीवने घोरे महालक्ष्मीं जगत्सुखाम् ।

naumi tumburusaṃyuktāṃ varadābhayagocarām |
नौमि तुम्बुरुसंयुक्तां वरदाभयगोचराम् ।

Bedeutung: Mahālakṣmī im schrecklichen Wald der Mahālakṣmī, die Freude der Welt, die mit Tumburu vereint ist und Gaben und Furchtlosigkeit gewährt, preise ich.

Bezug und Nutzen: Mahālakṣmī. Der Wortlaut preist unter anderem Erkenntnis, Reinigung, Gedeihen und Furchtlosigkeit; er gibt keine Gewähr für ein bestimmtes Ergebnis.

Einordnung und Rezitation: Vollständige zusammenhängende Anrufungen aus der geprüften Satzgrenzen-Konkordanz zu Kapitel 16. Andere Anrufungen des Zyklus, die Schädigung, Zwang, Trank oder unsichere Lesungen enthalten, sind ausgelassen. Waffen und Schädel sind hier Attribute der Göttinnen; der Auszug enthält keine Aufforderung zu einer entsprechenden Handlung. Im ursprünglichen Ritus gehört der Lobpreis zu einem überlieferten Mantra- und Pīṭha-Rahmen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 16.86 cd (Q05, Druck S. 194, PDF S. 788); Kumārikākhaṇḍa 16.87 ab (Q05, Druck S. 194,196, PDF S. [788, 790]).

Die zehn weiteren Pīṭha-Göttinnen

candradvīpe kulālākhyāṃ vidyārājasamanvitām |
ṭaṅkaṭīkarahastāṃ tu paścime praṇamāmi tām ||

चन्द्रद्वीपे कुलालाख्यां विद्याराजसमन्विताम् ।
टङ्कटीकरहस्तां तु पश्चिमे प्रणमामि ताम् ॥

raktāṃ karālāṃ caṇḍākṣīṃ mahocchuṣmāṃ tu bhairavīm |
oṃkāre cāgnikāṃ naumi japyamālākarodyatām ||

रक्तां करालां चण्डाक्षीं महोच्छुष्मां तु भैरवीम् ।
ओंकारे चाग्निकां नौमि जप्यमालाकरोद्यताम् ॥

jālandharasthitāṃ devīṃ kāmalakṣmīṃ jagatprabhām |
phaleśvarasamopetāṃ alakṣmītamanāśanīm ||

जालन्धरस्थितां देवीं कामलक्ष्मीं जगत्प्रभाम् ।
फलेश्वरसमोपेतां अलक्ष्मीतमनाशनीम् ॥

pūrṇagirye mahāgrīvāṃ muṇḍakhaṭvāṅgadhāriṇīm |
pūrṇeśvarasamāyuktāṃ vande'haṃ sarvamaṅgalām ||

पूर्णगिर्ये महाग्रीवां मुण्डखट्वाङ्गधारिणीम् ।
पूर्णेश्वरसमायुक्तां वन्देऽहं सर्वमङ्गलाम् ॥

manodbhavāṃ kāmarūpe kādyakhaṭvāṅgahastikām |
kāmeśvarasamopetāṃ nityaṃ naumyaparājitām ||

मनोद्भवां कामरूपे काद्यखट्वाङ्गहस्तिकाम् ।
कामेश्वरसमोपेतां नित्यं नौम्यपराजिताम् ॥

tisrapīṭhe tribhuvanāṃ tridaśādhipatīśvarīm |
kapāladaṇḍahastāṃ tu varadāṃ viśvarūpiṇīm ||

तिस्रपीठे त्रिभुवनां त्रिदशाधिपतीश्वरीम् ।
कपालदण्डहस्तां तु वरदां विश्वरूपिणीम् ॥

kṛtivāsasamopetāṃ cāmuṇḍāṃ muṇḍadhāriṇīm |
ekāmre saṃsthitāṃ devīṃ namāmyaśubhahāriṇīm ||

कृतिवाससमोपेतां चामुण्डां मुण्डधारिणीम् ।
एकाम्रे संस्थितां देवीं नमाम्यशुभहारिणीम् ॥

agnikena samopetāṃ kṣuradhārakarārpitām |
kāmakoṭṭe mokṣalakṣmīṃ namāmi śrīvivṛddhaye ||

अग्निकेन समोपेतां क्षुरधारकरार्पिताम् ।
कामकोट्टे मोक्षलक्ष्मीं नमामि श्रीविवृद्धये ॥

asvarāṃ tu mahādevīṃ nityamarbudavāsinīm |
arbudeśvarasaṃyuktāṃ naumi vighnārtihāriṇīm ||

अस्वरां तु महादेवीं नित्यमर्बुदवासिनीम् ।
अर्बुदेश्वरसंयुक्तां नौमि विघ्नार्तिहारिणीम् ॥

hiraṇyapurasaṃsthāṃ tu parāṃ śivasamāyutām |
jñānapustakahastāṃ tu paramārthaphalapradām ||

हिरण्यपुरसंस्थां तु परां शिवसमायुताम् ।
ज्ञानपुस्तकहस्तां तु परमार्थफलप्रदाम् ॥

Bedeutung: Ich verneige mich vor der Kulālā genannten Göttin auf Candradvīpa im Westen, die mit Vidyārāja vereint ist und eine Axt in der Hand hält. Ich preise die rote, schreckliche, wildäugige Bhairavī Mahocchuṣmā, Agnikā in Oṃkāra, die eine Gebetskette in der erhobenen Hand hält. Ich preise Kāmalakṣmī, die in Jālandhara weilende Göttin, den Glanz der Welt, die mit Phaleśvara vereint ist und die Finsternis des Unglücks vernichtet. Ich verehre Mahāgrīvā in Pūrṇagirya, die einen abgetrennten Kopf und einen Khaṭvāṅga-Stab trägt, die mit Pūrṇeśvara vereint und ganz und gar heilvoll ist. Immerdar preise ich die aus dem Geist geborene, unbesiegbare Göttin in Kāmarūpa, die Kādya [wohl eine Schädelschale] und einen Khaṭvāṅga-Stab in der Hand hält und mit Kāmeśvara vereint ist. Ich preise Tribhuvanā in Tisrapīṭha, die Herrin über die Herren der Götter, die eine Schädelschale und einen Stab in der Hand hält, Gaben gewährt und alle Gestalten umfasst. Ich verneige mich vor der in Ekāmra weilenden Göttin Cāmuṇḍā, die mit Kṛtivāsa vereint ist, einen abgetrennten Kopf trägt und Unheil fortnimmt. Ich verneige mich vor Mokṣalakṣmī in Kāmakoṭṭa, die mit Agnika vereint ist und eine Rasierklinge in der Hand hält, damit Glück und Gedeihen wachsen. Ich preise die große Göttin Asvarā, die immerdar in Arbuda wohnt, mit Arbudeśvara vereint ist und die Bedrängnis durch Hindernisse fortnimmt. Ich preise Parā, die Höchste, die in Hiraṇyapura weilt und mit Śiva vereint ist, ein Buch der Erkenntnis in der Hand hält und als Frucht die höchste Wirklichkeit gewährt.

Bezug und Nutzen: Kulālā, Agnikā, Kāmalakṣmī und die weiteren genannten Göttinnen. Lobpreis der heiligen Sitze und der ihnen zugeordneten göttlichen Kräfte.

Einordnung und Rezitation: Vollständige zehnteilige Anrufungsfolge nach 16.88. Die ikonographischen Waffen sind Attribute, keine Handlungsempfehlungen. Rezitation im Ritual setzt den im Kapitel beschriebenen Überlieferungsrahmen voraus; daraus wird hier keine frei erfundene Bīja-Reihe ergänzt. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 16.89 (Q05, Druck S. 196, PDF S. 790); Kumārikākhaṇḍa 16.90 (Q05, Druck S. 196, PDF S. 790); Kumārikākhaṇḍa 16.91 (Q05, Druck S. 196, PDF S. 790); Kumārikākhaṇḍa 16.92 (Q05, Druck S. 196, PDF S. 790); Kumārikākhaṇḍa 16.93 (Q05, Druck S. 196, PDF S. 790); Kumārikākhaṇḍa 16.94 (Q05, Druck S. 196, PDF S. 790); Kumārikākhaṇḍa 16.95 (Q05, Druck S. 196, PDF S. 790); Kumārikākhaṇḍa 16.96 (Q05, Druck S. 196, PDF S. 790); Kumārikākhaṇḍa 16.97 (Q05, Druck S. 198, PDF S. 792); Kumārikākhaṇḍa 16.98 (Q05, Druck S. 198, PDF S. 792).

Māyā-Lobpreis

aim̐ namo'stu te mahāmāye ajite tejarūpiṇi |
somamaṇḍalamadhyasthe nādarūpe khamāśrite ||

ऐँ नमोऽस्तु ते महामाये अजिते तेजरूपिणि ।
सोममण्डलमध्यस्थे नादरूपे खमाश्रिते ॥

aiṃkāravigrahāvasthe divyaliṅge napuṃsake |
kalisyāṃ parame mātaḥ ante ambe kulāmbike ||

ऐंकारविग्रहावस्थे दिव्यलिङ्गे नपुंसके ।
कलिस्यां परमे मातः अन्ते अम्बे कुलाम्बिके ॥

ādipīṭhasamudbhūte pañcāśatpīṭhamāśrite |
vahnikapilasaṃkāśe sphurannāḍīprabodhake ||

आदिपीठसमुद्भूते पञ्चाशत्पीठमाश्रिते ।
वह्निकपिलसंकाशे स्फुरन्नाडीप्रबोधके ॥

visargānte samudbhūte vāgbhave parameśvari |
hakārārdhakalādhāre śūnyabhūte khagodite ||

विसर्गान्ते समुद्भूते वाग्भवे परमेश्वरि ।
हकारार्धकलाधारे शून्यभूते खगोदिते ॥

bindusthe caiva candrasthe khecarīcakramāśrite |
devīnāṃ gurumānāmbe kubjike parameśvari ||

बिन्दुस्थे चैव चन्द्रस्थे खेचरीचक्रमाश्रिते ।
देवीनां गुरुमानाम्बे कुब्जिके परमेश्वरि ॥

īśvarāntargate mātaḥ ātmānandavibhedite |
kūṭasthe devadeveśi yogapīṭhe vyavasthite ||

ईश्वरान्तर्गते मातः आत्मानन्दविभेदिते ।
कूटस्थे देवदेवेशि योगपीठे व्यवस्थिते ॥

durgamārgodite bhīme maṇḍalānte kalau yuge |
āvarte ca nirāvarte laye viśrāmakāriṇi ||

दुर्गमार्गोदिते भीमे मण्डलान्ते कलौ युगे ।
आवर्ते च निरावर्ते लये विश्रामकारिणि ॥

maṅgalā tvaṃ mahādevi oṃkārapīṭhamāśrite |
devi jālandhare māye pūrṇapīṭhe adhomukhi ||

मङ्गला त्वं महादेवि ओंकारपीठमाश्रिते ।
देवि जालन्धरे माये पूर्णपीठे अधोमुखि ॥

tvaṃ ca kāmeśvarī klinne yoginī kāmarūpake |
māyā tvaṃ bhairavīśaktirnāyakī pīṭhapañcake ||

त्वं च कामेश्वरी क्लिन्ने योगिनी कामरूपके ।
माया त्वं भैरवीशक्तिर्नायकी पीठपञ्चके ॥

kālī tvaṃ caiva ujjainyāṃ ardhapīṭheśvareśvarī |
tvaṃ ca pīṭhopapīṭheṣu tvamādyā kramamaṇḍale ||

काली त्वं चैव उज्जैन्यां अर्धपीठेश्वरेश्वरी ।
त्वं च पीठोपपीठेषु त्वमाद्या क्रममण्डले ॥

pañcapraṇavamadhyasthe pūrṇānte kulamātare |
mātṛcakrasthite devi ṣaḍyoginiparāvṛte ||

पञ्चप्रणवमध्यस्थे पूर्णान्ते कुलमातरे ।
मातृचक्रस्थिते देवि षड्योगिनिपरावृते ॥

tvaṃ ca sā ḍākinī māyā aprameyātitejasā |
kiṅkiṇī jvālaghoṣāṇāṃ vīṇāpaṭahadundubhī ||

त्वं च सा डाकिनी माया अप्रमेयातितेजसा ।
किङ्किणी ज्वालघोषाणां वीणापटहदुन्दुभी ॥

tridhāmadhāmasaṃghaṭṭe tridhāgatisamāśrite |
triprakāragate śānte mātṛmantratanupriye ||

त्रिधामधामसंघट्टे त्रिधागतिसमाश्रिते ।
त्रिप्रकारगते शान्ते मातृमन्त्रतनुप्रिये ॥

aiṃkārāsanamārūḍhe bindurūpe tridhāgate |
hrīm̐kārajanani devi kṣām̐ kṣām̐ klīm̐kārabhedani ||

ऐंकारासनमारूढे बिन्दुरूपे त्रिधागते ।
ह्रीँकारजननि देवि क्षाँ क्षाँ क्लीँकारभेदनि ॥

vyāpaki vyāptivarṇānāṃ yām̐rām̐lām̐vām̐nivāsini |
hemahemāvati devi haṃsini haṃsamadhyage ||

व्यापकि व्याप्तिवर्णानां याँराँलाँवाँनिवासिनि ।
हेमहेमावति देवि हंसिनि हंसमध्यगे ॥

haṃsanādeśvari bhīme vakradehe adhomukhi |
subhage vimale śānte prameyajñānavallabhe ||

हंसनादेश्वरि भीमे वक्रदेहे अधोमुखि ।
सुभगे विमले शान्ते प्रमेयज्ञानवल्लभे ॥

brahmarūpasvarūpe ca aim̐–hrīm̐–śrīm̐–samayāvṛte |
hrīm̐kāratriguṇāvarte hrīm̐ hrīm̐ mantratanu priye ||

ब्रह्मरूपस्वरूपे च ऐँ–ह्रीँ–श्रीँ–समयावृते ।
ह्रीँकारत्रिगुणावर्ते ह्रीँ ह्रीँ मन्त्रतनु प्रिये ॥

māyārūpadharīdevi gajajihve gajeśvari |
tvameva vidyujjihvā ca hrām̐ hrīm̐ hrūm̐ ca bhagodbhave ||

मायारूपधरीदेवि गजजिह्वे गजेश्वरि ।
त्वमेव विद्युज्जिह्वा च ह्राँ ह्रीँ ह्रूँ च भगोद्भवे ॥

bhavodbhave bhavātīte turyasthe turyamūrdhani |
praśāntapadamārūḍhe ṣaṭtyāgāt saptameśvari ||

भवोद्भवे भवातीते तुर्यस्थे तुर्यमूर्धनि ।
प्रशान्तपदमारूढे षट्त्यागात् सप्तमेश्वरि ॥

sūkṣme caiva susūkṣme ca susthite ca surādhipe |
ānande ca nirānande amarīkramabhūṣite ||

सूक्ष्मे चैव सुसूक्ष्मे च सुस्थिते च सुराधिपे ।
आनन्दे च निरानन्दे अमरीक्रमभूषिते ॥

glūm̐kāre pārthive brāhmī slūm̐kāre tvaṃ ca vaiṣṇavī |
plūm̐kāre tvaṃ kule raudrī mlūm̐kāre tvaṃ ca īśvarī ||

ग्लूँकारे पार्थिवे ब्राह्मी स्लूँकारे त्वं च वैष्णवी ।
प्लूँकारे त्वं कुले रौद्री म्लूँकारे त्वं च ईश्वरी ॥

nlūm̐kāre nāyakī nandā nityānandapare ratā |
māyā tvaṃ sarvasiddhīnāṃ pīṭhānāṃ saṃsthitā ume ||

न्लूँकारे नायकी नन्दा नित्यानन्दपरे रता ।
माया त्वं सर्वसिद्धीनां पीठानां संस्थिता उमे ॥

me māte parame māye me śive me sarasvati |
me mātā me ca me bhāryā me ca jīvāntarālaye ||

मे माते परमे माये मे शिवे मे सरस्वति ।
मे माता मे च मे भार्या मे च जीवान्तरालये ॥

prabhurme divyaśaktistvaṃ ārakte tattvavāsase |
sarvāṅgasundari klinne jīvanāḍigate śubhe ||

प्रभुर्मे दिव्यशक्तिस्त्वं आरक्ते तत्त्ववाससे ।
सर्वाङ्गसुन्दरि क्लिन्ने जीवनाडिगते शुभे ॥

hrām̐hrīm̐hrūm̐kāramantraistu calase syandase jagat |
mantrāveśapade gauri śaktyante ca samāśrite ||

ह्राँह्रीँह्रूँकारमन्त्रैस्तु चलसे स्यन्दसे जगत् ।
मन्त्रावेशपदे गौरि शक्त्यन्ते च समाश्रिते ॥

kulamātaṅginīcakre vidyādevīti kubjike |
pūrṇacandranibhākāre candrapūrṇabhagānane ||

कुलमातङ्गिनीचक्रे विद्यादेवीति कुब्जिके ।
पूर्णचन्द्रनिभाकारे चन्द्रपूर्णभगानने ॥

saptāviṃśapadairbhedaiḥ aṣṭāviṃśatpadodbhave |
cakranāyaki kaulīśe īśvarīkulamāśrite ||

सप्ताविंशपदैर्भेदैः अष्टाविंशत्पदोद्भवे ।
चक्रनायकि कौलीशे ईश्वरीकुलमाश्रिते ॥

siddhapañcāśarūpeṇa kamale kamaleśvari |
aṭṭahāsasamudbhūte haṃsamaṇḍalabhūṣite ||

सिद्धपञ्चाशरूपेण कमले कमलेश्वरि ।
अट्टहाससमुद्भूते हंसमण्डलभूषिते ॥

somamaṇḍalamadhyasthe māyā tvaṃ sūryamaṇḍale |
tvamagnimaṇḍalāntasthe dīptajihve maheśvari ||

सोममण्डलमध्यस्थे माया त्वं सूर्यमण्डले ।
त्वमग्निमण्डलान्तस्थे दीप्तजिह्वे महेश्वरि ॥

vāyuvege manāntasthe parāparavisarpite |
śūnye śūnyāntarāvasthe māruti siddhasevite ||

वायुवेगे मनान्तस्थे परापरविसर्पिते ।
शून्ये शून्यान्तरावस्थे मारुति सिद्धसेविते ॥

nirālambe gate devi ākāśe duratikrame |
jñānavijñānagambhīre jñeyarūpe ca kevale ||

निरालम्बे गते देवि आकाशे दुरतिक्रमे ।
ज्ञानविज्ञानगम्भीरे ज्ञेयरूपे च केवले ॥

sthitilayakarīdevi janani tattvamaṇḍale |
tattvānāṃ kṣobhaṇī śaktiḥ ajñānatamabhedanī ||

स्थितिलयकरीदेवि जननि तत्त्वमण्डले ।
तत्त्वानां क्षोभणी शक्तिः अज्ञानतमभेदनी ॥

mātarī sarvadevānāṃ mama prāṇapriye ume |
viśveśvarī jagaddhātrī saṃpradāyapradāyinī ||

मातरी सर्वदेवानां मम प्राणप्रिये उमे ।
विश्वेश्वरी जगद्धात्री संप्रदायप्रदायिनी ॥

namaste paranirvāṇe jagadyonimahāmbike |
smara tvaṃ samayaṃ pūrvaṃ snehena manavigraham ||

नमस्ते परनिर्वाणे जगद्योनिमहाम्बिके ।
स्मर त्वं समयं पूर्वं स्नेहेन मनविग्रहम् ॥

tuṣṭā bhava pare'smākaṃ mātā tvaṃ tridaśairapi |
तुष्टा भव परेऽस्माकं माता त्वं त्रिदशैरपि ।

Bedeutung: Aim̐. Verehrung sei dir, Mahāmāyā, große Māyā! Unbesiegte, du Gestalt des Lichtglanzes! Du wohnst in der Mitte des Mondkreises, bist Klang und ruhst im Raum. Du bist in der Gestalt des Lautes Aiṃ gegründet, göttliches Liṅga, weder männlich noch weiblich! Höchste Mutter am Ende des Kali-Zeitalters! Mutter, Mutter des Kula! Du bist aus dem ursprünglichen heiligen Sitz hervorgegangen und ruhst in den fünfzig heiligen Sitzen. Feuerfarben leuchtest du rötlichbraun; aufblitzend erweckst du den Kanal. Du gehst am Ende des Visarga hervor! Vāgbhava, höchste Göttin! Du trägst die halbe Kraft des Lautes Ha, bist Leere und gehst im Raum auf. Du stehst im Bindu und im Mond und ruhst im Kreis der Khecarīs. Als Lehrerin geehrte Mutter der Göttinnen, Kubjikā, höchste Göttin! Du bist im Innern des Herrn, Mutter, und entfaltest dich als Wonne des Selbst. Du wohnst im Kūṭa-Laut, Herrin des Gottes der Götter, gegründet im heiligen Sitz des Yoga. Du erscheinst auf dem schwer zugänglichen Weg, Furchtbare, im Innern des Maṇḍala im Kali-Zeitalter! Du bist Wirbel und Freiheit vom Wirbel und schenkst Ruhe in der Auflösung. Du bist Maṅgalā, große Göttin, und ruhst im heiligen Sitz des Oṃ. Göttin, Māyā in Jālandhara, im heiligen Sitz Pūrṇa nach unten gewandt! Du bist Kāmeśvarī, Herrin des Verlangens, Feuchte, die Yoginī in Kāmarūpa. Du bist Māyā, Bhairavīs Kraft, die Herrin in den fünf heiligen Sitzen. Du bist Kālī in Ujjain und die Herrin des Herrn des halben heiligen Sitzes. Du bist in den Haupt- und Nebensitzen, die Ursprüngliche im Kramamaṇḍala. Du bist inmitten der fünf Praṇavas, im Innern der Fülle, Mutter des Kula! Im Kreis der Mütter stehend, Göttin, bist du von sechs Yoginīs umgeben. Du bist jene Ḍākinī, Māyā, durch deinen übergroßen Glanz unermesslich. Im Tosen der Flammen bist du das Schellenklingen, Vīṇā, Trommel und Kesselpauke. Du bist die Vereinigung der Stätte der drei Stätten und ruhst in dreifacher Bewegung. In drei Arten gehend, Friedvolle, Geliebte, deren Leib aus Müttern und Mantra besteht! Du hast den Sitz des Lautes Aiṃ bestiegen, bist von Bindu-Gestalt und gehst dreifach. Mutter des Lautes Hrīm̐, Göttin, du durchdringst die Laute Kṣām̐, Kṣām̐ und Klīm̐! Du Durchdringende der durchdringenden Laute, die du in Yām̐, Rām̐, Lām̐ und Vām̐ wohnst! Goldene, Hemāvatī, Göttin, Haṃsinī, weiblicher Haṃsa, inmitten des Haṃsa! Herrin des Haṃsa-Klanges, Furchtbare, mit gekrümmtem Leib, nach unten gewandt! Glückselige, Reine, Friedvolle, Geliebte der Erkenntnis dessen, was zu erkennen ist! Dein Wesen hat die Gestalt des Brahman. Du bist von Aim̐, Hrīm̐ und Śrīm̐, den [Lauten der] Verpflichtung, umgeben. Du kreist in den drei Eigenschaften des Lautes Hrīm̐. Hrīm̐, Hrīm̐: Geliebte, dein Leib ist Mantra! Göttin, du trägst die Gestalt der Māyā! Elefantenzüngige, Herrin der Elefanten! Du bist auch die Blitzzüngige. Hrām̐, Hrīm̐, Hrūm̐! Du aus der Yoni Entstandene! Du entstehst aus dem Werden und bist jenseits des Werdens. Du ruhst im vierten Zustand, am Scheitel des vierten Zustands. Du hast die Stätte tiefen Friedens bestiegen; nach dem Verlassen der sechs bist du die Herrin des siebten. Feine und Allerfeinste, fest Gegründete, Herrin der Götter! Wonne und Jenseits der Wonne, geschmückt mit der Übertragungsfolge Amarīs, der Unsterblichen! Im irdischen Laut Glūm̐ bist du Brāhmī, im Laut Slūm̐ bist du Vaiṣṇavī. Im Laut Plūm̐ bist du Raudrī im Kula, und im Laut Mlūm̐ bist du Īśvarī. Im Laut Nlūm̐ bist du die Herrin Nandā, der höchsten ewigen Wonne hingegeben. Du bist Māyā, in den heiligen Sitzen aller Vollendungen gegründet, Umā. Meine Mutter, Höchste, Māyā! Meine Śivā, meine Sarasvatī! Meine Mutter und meine Gemahlin, du Wohnstatt im Innern meines Lebens! Du bist mein Herr, meine göttliche Kraft. Tiefrote, die du in der Wirklichkeit wohnst! An allen Gliedern Schöne, Feuchte, die du im Kanal des Lebens gehst, Segensvolle! Mit den Mantras Hrām̐, Hrīm̐ und Hrūm̐ bewegst du die Welt und lässt sie fließen. Gaurī, du ruhst in der Stätte des Ergriffenseins durch Mantra und am Ende der Kraft. Kubjikā, Göttin der Vidyā im Kreis der Kulamātaṅginī! Deine Gestalt gleicht dem Vollmond; dein Antlitz ist die Yoni des vollen Mondes. Du gehst aus der achtundzwanzigfachen Stätte mit ihren siebenundzwanzig Unterteilungen hervor. Herrin des Chakras, Herrin der Kaulas, gegründet im Kula der Īśvarī! Im Lotus bist du in der Gestalt von fünfzig Siddhas, Herrin des Lotus. Du bist aus Aṭṭahāsa hervorgegangen und mit dem Haṃsa-Kreis geschmückt. Du stehst inmitten des Mondkreises; im Sonnenkreis bist du Māyā. Du bist im Innern des Feuerkreises, mit leuchtender Zunge, große Herrin! Du bist die Schnelligkeit des Windes und wohnst im Denken. Du entfaltest dich als Höchstes und Niederes. Leere, inmitten der Leere gegründet, Windkraft, von den Siddhas verehrt! Göttin, du bist in das Haltlose eingegangen, in den schwer zu überschreitenden Raum. Tief in Wissen und Erkenntnis, von der Gestalt des zu Erkennenden, die Eine! Göttin, du bewirkst Erhaltung und Auflösung, Mutter im Kreis der Wirklichkeitsprinzipien! Du bist die Kraft, die diese Prinzipien in Bewegung versetzt und die Finsternis des Nichtwissens durchdringt. Mutter aller Götter, meinem Lebenshauch lieb, Umā! Herrin des Alls, Trägerin der Welt, die du die Überlieferung schenkst! Verehrung dir, höchstes Nirvāṇa, große Mutter, Schoß der Welt! Gedenke mit Liebe der früheren Verpflichtung, [die] die Gestalt des Denkens [ist; Deutung unsicher]. Sei uns gnädig, Höchste; auch für die Götter bist du Mutter.

Bezug und Nutzen: Mahāmāyā, Kubjikā und ihre göttlichen Gestalten. Der Text verbindet den Lobpreis mit göttlicher Erkenntnis, Gnade und Befreiung (26.92–94). Dies sind überlieferte Aussagen, keine garantierten Wirkungen.

Einordnung und Rezitation: Vollständiger Lobpreis von der Anrufung 26.57 bis zur Schlussbitte 26.91ab. Die Selbstbezeichnung des Lobpreises 26.91cd bleibt außerhalb der Rezitation. Die Deutung der Schlusswendung in 26.90 ist unsicher und in der Übersetzung markiert. Eingestreute Keimsilben sind Teile dieses Hymnus; sie werden nicht als unabhängig belegte Einzelmantras ausgegeben. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 26.57 (Q05, Druck S. 154, PDF S. 1412); Kumārikākhaṇḍa 26.58 (Q05, Druck S. 154, PDF S. 1412); Kumārikākhaṇḍa 26.59 (Q05, Druck S. 154, PDF S. 1412); Kumārikākhaṇḍa 26.60 (Q05, Druck S. 154, PDF S. 1412); Kumārikākhaṇḍa 26.61 (Q05, Druck S. 154, PDF S. 1412); Kumārikākhaṇḍa 26.62 (Q05, Druck S. 154, PDF S. 1412); Kumārikākhaṇḍa 26.63 (Q05, Druck S. 154, PDF S. 1412); Kumārikākhaṇḍa 26.64 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.65 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.66 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.67 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.68 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.69 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.70 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.71 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.72 (Q05, Druck S. 156, PDF S. 1414); Kumārikākhaṇḍa 26.73 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.74 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.75 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.76 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.77 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.78 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.79 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.80 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.81 (Q05, Druck S. 158, PDF S. 1416); Kumārikākhaṇḍa 26.82 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.83 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.84 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.85 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.86 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.87 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.88 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.89 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.90 (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418); Kumārikākhaṇḍa 26.91 ab (Q05, Druck S. 160, PDF S. 1418).

Anrufung der ursprünglichen Göttin

anādinidhane śānte ādināthe kulodbhave |
kandaguhyāntarāvasthe namāmi paramāmṛte ||

अनादिनिधने शान्ते आदिनाथे कुलोद्भवे ।
कन्दगुह्यान्तरावस्थे नमामि परमामृते ॥

dvādaśānte trikoṇasthe kandādhārasamudbhave |
vāme vāmāntarālīne namāmi paramāvyaye ||

द्वादशान्ते त्रिकोणस्थे कन्दाधारसमुद्भवे ।
वामे वामान्तरालीने नमामि परमाव्यये ॥

sarvakāmaiḥ susaṃpūrṇe icchāśaktiradhiṣṭhite |
icchayā sṛjase sarvaṃ trailokyaṃ sacarācaram ||

सर्वकामैः सुसंपूर्णे इच्छाशक्तिरधिष्ठिते ।
इच्छया सृजसे सर्वं त्रैलोक्यं सचराचरम् ॥

kāmeśvarīti kāmākhye kāmarūpe svayaṃbhuve |
kāmapīṭhāntarāvasthe kāmarūpe namāmi te ||

कामेश्वरीति कामाख्ये कामरूपे स्वयंभुवे ।
कामपीठान्तरावस्थे कामरूपे नमामि ते ॥

Bedeutung: Du ohne Anfang und Ende, Friedvolle, ursprüngliche Herrin, aus dem Kula Geborene! Du ruhst im Inneren der geheimen Höhle der Wurzel. Höchster Nektar, ich verneige mich vor dir. Du im Dreieck am Zwölferende, aus der Grundlage der Wurzel Hervorgegangene! Vāmā, im Inneren der Frau verborgen, höchste Unvergängliche – ich verneige mich vor dir. Ganz erfüllt von allen Wünschen und von der Willenskraft getragen, erschaffst du durch deinen Willen alles: die drei Welten mit allem Beweglichen und Unbeweglichen. Du Kāmeśvarī in Kāmākhya, Selbstentstandene in Kāmarūpa! Du ruhst im Inneren des heiligen Kāma-Sitzes. Kāmarūpā, ich verneige mich vor dir.

Bezug und Nutzen: Kaulinī, Vāmā und Kāmeśvarī. Verehrung der anfangs- und endlosen Göttin als Ursprung und innerer Gegenwart.

Einordnung und Rezitation: Vier vollständige, selbstständig verständliche Gebetsstrophen aus dem Anfang des Kapitels. Die anschließende längere Beschreibung führt zu Weinbezügen (29.9) und ist deshalb nicht Teil dieses Rezitationseintrags. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 29.2 (Q05, Druck S. 210, PDF S. 1468); Kumārikākhaṇḍa 29.3 (Q05, Druck S. 210, PDF S. 1468); Kumārikākhaṇḍa 29.4 (Q05, Druck S. 210, PDF S. 1468); Kumārikākhaṇḍa 29.5 (Q05, Druck S. 210, PDF S. 1468).

Bhairavī als Mutter der Siddhas

bhairavasahitāṃ vande ājñāsiddhipradāyikām |
yogeśīṃ siddhamātrīṃ ca khecarīṃ bhūcarīṃ tathā ||

भैरवसहितां वन्दे आज्ञासिद्धिप्रदायिकाम् ।
योगेशीं सिद्धमात्रीं च खेचरीं भूचरीं तथा ॥

Bedeutung: Ich verehre sie, die mit Bhairava vereint ist und die Vollendung der Ājñā gewährt: die Herrin des Yoga, die Mutter der Siddhas, Khecarī und ebenso Bhūcarī.

Bezug und Nutzen: Bhairavī, Khecarī und Bhūcarī. Verehrung der Göttin, die im Text Vollendung der Ājñā gewährt.

Einordnung und Rezitation: Gebetsstrophe vor dem Beginn der Yoga-Unterweisung (36.25–27). Die Ājñā bezeichnet übertragene Vollmacht; das Lesen der Strophe ersetzt diese Übertragung nicht. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 36.26 (Q05, Druck S. 146, PDF S. 2080).

Śrīnātha, Gestalt des Aiṃ-Lautes

sūtrākāropadeśaṃ śivapadaprathitaṃ kaulikaṃ śaktibhedaṃ pīṭhadvārairvibhinnaṃ udayati jagataḥ pīṭhapīṭhādhipatyam |
vande cakraṃ surīśaṃ sthitilayavibhavaṃ siddhanāthaṃ varīśam nāmnā aiṃkāramūrtiḥ prabhavati vasudhāṃ tattvabhedaiśca yuktām ||

सूत्राकारोपदेशं शिवपदप्रथितं कौलिकं शक्तिभेदं पीठद्वारैर्विभिन्नं उदयति जगतः पीठपीठाधिपत्यम् ।
वन्दे चक्रं सुरीशं स्थितिलयविभवं सिद्धनाथं वरीशम् नाम्ना ऐंकारमूर्तिः प्रभवति वसुधां तत्त्वभेदैश्च युक्ताम् ॥

Bedeutung: Die Unterweisung in Sūtra-Gestalt, von Śivas Stätte her kundgemacht, ist die Kaulika-Gliederung der Kraft. Durch die Tore der heiligen Sitze vielfältig gegliedert, geht die Herrschaft jedes heiligen Sitzes über die Welt auf. Ich verehre das Rad, den Herrn der Götter, dessen Macht Bestehen und Auflösung umfasst, Siddhanātha, den vortrefflichen Herrn. Er heißt „Gestalt des Aiṃ-Lautes“ und herrscht über die Erde mit ihren unterschiedlichen Wirklichkeitsprinzipien.

Bezug und Nutzen: Śrīnātha / Siddhanātha. Lobpreis der Erkenntnis, der Kraft und der göttlichen Herrschaft über Bestehen und Auflösung.

Einordnung und Rezitation: Als vollständiger Gebetssatz beziehungsweise zusammenhängende Lobpreisfolge überliefert. Die hier wiedergegebenen Teile sind keine neue technische Mantraform. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 38.28 (Q05, Druck S. 194, PDF S. 2128).

Verehrung der Lehrerlinie

pāramparyakramāyātaṃ ājñāśekharabhāṣitam |
namāmi siddhasantānaṃ śrīnāthaṃ tu jagadgurum ||

पारम्पर्यक्रमायातं आज्ञाशेखरभाषितम् ।
नमामि सिद्धसन्तानं श्रीनाथं तु जगद्गुरुम् ॥

Bedeutung: Ich verneige mich vor dem, was durch die Folge der Überlieferung herabgekommen und vom Gipfel der Ājñā verkündet worden ist: vor der Linie der Siddhas und vor Śrīnātha, dem Lehrer der Welt.

Bezug und Nutzen: Śrīnātha und die Siddha-Linie. Ehrerbietung gegenüber dem Weltlehrer und der überlieferten Linie.

Einordnung und Rezitation: Als vollständiger Gebetssatz beziehungsweise zusammenhängende Lobpreisfolge überliefert. Die hier wiedergegebenen Teile sind keine neue technische Mantraform. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 39.1 (Q05, Druck S. 200, PDF S. 2134).

Oḍīśanātha: Erkenntnis und Befreiung

mokṣārthaṃ jñānahetoḥ prakaṭitanilaye siddhaśabdaṃ amoghaṃ vighnavyāghātadakṣaṃ sthitamamalamajaṃ maṅgalānāṃ nidhānam |
jñānabhāvaiḥ prapannaṃ bahuvividhaphalaṃ divyamānandabhūtaṃ śrīmadoḍīśanāthaṃ vyapagatakaluṣaṃ pādapadmaṃ namāmi ||

मोक्षार्थं ज्ञानहेतोः प्रकटितनिलये सिद्धशब्दं अमोघं विघ्नव्याघातदक्षं स्थितममलमजं मङ्गलानां निधानम् ।
ज्ञानभावैः प्रपन्नं बहुविविधफलं दिव्यमानन्दभूतं श्रीमदोडीशनाथं व्यपगतकलुषं पादपद्मं नमामि ॥

Bedeutung: Um Befreiung und Erkenntnis zu erlangen, verneige ich mich vor dem ehrwürdigen Oḍīśanātha, vor seinem Lotusfuß: Im offenbar gewordenen Wohnsitz ist er das vollendete, unfehlbare Wort, geschickt im Beseitigen von Hindernissen, rein und ungeboren, eine Schatzkammer allen Segens. Durch Zustände der Erkenntnis wird er erreicht; er bringt vielfältige Früchte, ist göttlich, zur Wonne geworden und frei von Befleckung.

Bezug und Nutzen: Oḍīśanātha. Die Strophe nennt ausdrücklich Befreiung und Erkenntnis als Anliegen der Verehrung.

Einordnung und Rezitation: Eigenständige vollständige Lobpreisstrophe. Benachbarte unsichere beziehungsweise auf Trank bezogene Strophen sind nicht aufgenommen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 44.64 (Q05, Druck S. 328, PDF S. 2262).

Vijaya und die Lehrer der Erkenntnis

śrīvimalātmajairdivyai raśmibhiḥ sarvadevatāḥ |
श्रीविमलात्मजैर्दिव्यै रश्मिभिः सर्वदेवताः ।

śāntyātītādhvagā yena dīkṣitāḥ kulaśāsane |
ādyaṃ taṃ vijayaṃ naumi bhaktyā śrīnāthabhāskaram ||

शान्त्यातीताध्वगा येन दीक्षिताः कुलशासने ।
आद्यं तं विजयं नौमि भक्त्या श्रीनाथभास्करम् ॥

śabdabrahmātmako yo'sau śāntyadhvapadavartinām |
anugrahakaraṃ vande sādākhyaṃ pravaraṃ gurum ||

शब्दब्रह्मात्मको योऽसौ शान्त्यध्वपदवर्तिनाम् ।
अनुग्रहकरं वन्दे सादाख्यं प्रवरं गुरुम् ॥

anantamavyayaṃ kāruṇyānugrahe sthitam |
vidyāvartmagataṃ rudramanantaṃ taṃ namāmyaham ||

अनन्तमव्ययं कारुण्यानुग्रहे स्थितम् ।
विद्यावर्त्मगतं रुद्रमनन्तं तं नमाम्यहम् ॥

śubhaṃ karoti yo nityaṃ pratiṣṭhāntaravāsinām |
vīramātṛgaṇaṃ rudraṃ taṃ vande śaṃkaraṃ prabhum ||

शुभं करोति यो नित्यं प्रतिष्ठान्तरवासिनाम् ।
वीरमातृगणं रुद्रं तं वन्दे शंकरं प्रभुम् ॥

nivṛttyadhvagataṃ yena nānārūpāvatārakam |
kṛtvā māyāmalaṃ dagdhaṃ śrīkaṇṭhaṃ taṃ namāmyaham ||

निवृत्त्यध्वगतं येन नानारूपावतारकम् ।
कृत्वा मायामलं दग्धं श्रीकण्ठं तं नमाम्यहम् ॥

Bedeutung: [Ich preise den,] durch dessen göttliche Strahlen, die aus dem ehrwürdigen Reinen selbst hervorgehen, alle Gottheiten, die auf dem Weg jenseits des Friedens stehen, in die Kula-Lehre eingeweiht wurden. Voll Hingabe verneige ich mich vor diesem Ersten, Vijaya, der Sonne Śrīnātha. Ich verehre Sādākhya, den vortrefflichsten Guru, der das Klang-Brahman selbst ist und denen Gnade schenkt, die auf der Stufe des Friedensweges verweilen. Ich verneige mich vor Ananta, dem Grenzenlosen und Unvergänglichen, der in Mitgefühl und Gnade verweilt: vor diesem Rudra, der auf dem Weg der Erkenntnis steht. Ich verehre den Herrn Śaṃkara, den Rudra, dessen Schar die Helden und Mütter bilden und der denen, die im Bereich der Festigung wohnen, stets Heil bringt. Ich verneige mich vor Śrīkaṇṭha, der auf dem Weg der Rückkehr steht, in vielerlei Gestalten herabstieg und die Unreinheit der Māyā verbrannte.

Bezug und Nutzen: Vijaya / Śrīnātha, Sādākhya, Ananta, Śaṃkara und Śrīkaṇṭha. Verehrung der Lehrer als Träger von Erkenntnis und Gnade.

Einordnung und Rezitation: Geschlossene Gebetsfolge 46.156cd–161. Der vollständige Lehrerhymnus gehört zur Verehrung vor dem Śrīmata oder Siddha-Maṇḍala (46.202–203). Seine weiteren Wirkungsangaben werden nicht auf diesen Auszug übertragen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 46.156 cd (Q05, Druck S. 374,376, PDF S. [2308, 2310]); Kumārikākhaṇḍa 46.157 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310); Kumārikākhaṇḍa 46.158 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310); Kumārikākhaṇḍa 46.159 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310); Kumārikākhaṇḍa 46.160 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310); Kumārikākhaṇḍa 46.161 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310).

Lehrer der heiligen Sitze

yaḥ prītyā pūrvapīṭhe tu śrīdevyā mitratāṃ gatam |
jñānārthī mitranāthaṃ taṃ śrīguruṃ praṇamāmyaham ||

यः प्रीत्या पूर्वपीठे तु श्रीदेव्या मित्रतां गतम् ।
ज्ञानार्थी मित्रनाथं तं श्रीगुरुं प्रणमाम्यहम् ॥

śrīmaddakṣiṇapīṭhābje kulacaryāvratena tu |
kṛtaṃ yenādhikāraṃ taṃ caryānāthaṃ namāmyaham ||

श्रीमद्दक्षिणपीठाब्जे कुलचर्याव्रतेन तु ।
कृतं येनाधिकारं तं चर्यानाथं नमाम्यहम् ॥

pūrṇagiryāśrame yena vijñāya kulapañcakam |
kṛtaṃ ṣaṣṭhādhikāraṃ ca śrīṣaṣṭhanāthaṃ namāmyaham ||

पूर्णगिर्याश्रमे येन विज्ञाय कुलपञ्चकम् ।
कृतं षष्ठाधिकारं च श्रीषष्ठनाथं नमाम्यहम् ॥

mahatoḍḍāmaraṃ rūpamālambya jagadudbhavam |
śritaṃ śrīmadhyapīṭhābje oḍḍīśaṃ taṃ namāmyaham ||

महतोड्डामरं रूपमालम्ब्य जगदुद्भवम् ।
श्रितं श्रीमध्यपीठाब्जे ओड्डीशं तं नमाम्यहम् ॥

Bedeutung: Nach Erkenntnis strebend, verneige ich mich vor dem ehrwürdigen Guru Mitranātha, der im östlichen Sitz aus Liebe zur Freundschaft mit der ehrwürdigen Göttin gelangte. Ich verneige mich vor Caryānātha, der durch das Gelübde der Kula-Lebenspraxis im Lotus des ehrwürdigen südlichen Sitzes Vollmacht errichtete. Ich verneige mich vor Śrīṣaṣṭhanātha, der in der Einsiedelei Pūrṇagiris die Fünfheit des Kula erkannte und die Vollmacht des sechsten [Bereichs] errichtete. Ich verneige mich vor Oḍḍīśa, der eine große, gewaltige, aus der Welt hervorgegangene Gestalt annahm und im Lotus des ehrwürdigen mittleren Sitzes Zuflucht fand.

Bezug und Nutzen: Mitranātha, Caryānātha, Śrīṣaṣṭhanātha und Oḍḍīśa. Verehrung von Freundschaft, Erkenntnis und übertragener Vollmacht.

Einordnung und Rezitation: Ungekürzte eigenständige Gebetsfolge. Die vorangehende Wein-Strophe 46.162 ist ausgelassen; der Auszug empfiehlt keine Observanz mit ausgeschlossenen Substanzen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 46.163 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310); Kumārikākhaṇḍa 46.164 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310); Kumārikākhaṇḍa 46.165 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310); Kumārikākhaṇḍa 46.166 (Q05, Druck S. 376, PDF S. 2310).

Gulmanātha und Stambha

dvitīyāśramamadhyasthaṃ candrakoṭisamaprabham |
bālarūpadharaṃ śvetaṃ gulmanāthaṃ namāmyaham ||

द्वितीयाश्रममध्यस्थं चन्द्रकोटिसमप्रभम् ।
बालरूपधरं श्वेतं गुल्मनाथं नमाम्यहम् ॥

śaradgaganasaṃkāśaṃ krūrabhrū kamalekṣaṇam |
tṛtīyātmapade stambhaṃ śaktyagniṃ taṃ namāmyaham ||

शरद्गगनसंकाशं क्रूरभ्रू कमलेक्षणम् ।
तृतीयात्मपदे स्तम्भं शक्त्यग्निं तं नमाम्यहम् ॥

Bedeutung: Ich verneige mich vor Gulmanātha, der in der Mitte der zweiten Einsiedelei steht, so strahlend wie zehn Millionen Monde, weiß und von kindlicher Gestalt. Ich verneige mich vor Stambha, dem Feuer der Śakti in der dritten Stätte des Selbst: dem Herbsthimmel gleich, mit strengen Brauen und Lotusaugen.

Bezug und Nutzen: Gulmanātha und Stambha. Vergegenwärtigung der Lehrer in Mondlicht, kindlicher Gestalt und Kraftfeuer.

Einordnung und Rezitation: Zwei vollständige Gebetsstrophen. Die Weinmetapher in 46.181 und die unsichere Deutung von 46.184 werden nicht in den Eintrag hineingezogen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 46.182 (Q05, Druck S. 380, PDF S. 2314); Kumārikākhaṇḍa 46.183 (Q05, Druck S. 380, PDF S. 2314).

Vaṭasiṃha und die Sonnen des Kula

sūryābje pañcamādhāre raśmirūpaṃ sadoditam |
ardhenduvadanākhyaṃ taṃ tad vaṭasiṃhaṃ namāmyaham ||

सूर्याब्जे पञ्चमाधारे रश्मिरूपं सदोदितम् ।
अर्धेन्दुवदनाख्यं तं तद् वटसिंहं नमाम्यहम् ॥

kulaṣaṣṭhāmbuje ṣaṣṭhe vyomapañcakamastake |
ārūḍhonmattakaulārkaṃ virajeśaṃ namāmyaham ||

कुलषष्ठाम्बुजे षष्ठे व्योमपञ्चकमस्तके ।
आरूढोन्मत्तकौलार्कं विरजेशं नमाम्यहम् ॥

nityaṃ yat saptamādhāre uditaṃ kulabhāskaram |
śrīpūpātmājayānandanāthaṃ taṃ praṇamāmyaham ||

नित्यं यत् सप्तमाधारे उदितं कुलभास्करम् ।
श्रीपूपात्माजयानन्दनाथं तं प्रणमाम्यहम् ॥

yastridhāmakalāgrāsapade lakṣmyālayāṣṭame |
dhvanitejo'bhayānandakauleśaṃ taṃ namāmyaham ||

यस्त्रिधामकलाग्रासपदे लक्ष्म्यालयाष्टमे ।
ध्वनितेजोऽभयानन्दकौलेशं तं नमाम्यहम् ॥

cidābhogarasāsvādamadena vikalendriyam |
namāmi kulamātaṅgaṃ ratneśaṃ navamāśrame ||

चिदाभोगरसास्वादमदेन विकलेन्द्रियम् ।
नमामि कुलमातङ्गं रत्नेशं नवमाश्रमे ॥

daśame rudramārtaṇḍaṃ bhūrikālānaladyutim |
śrībimbaṃ vimalākhyaṃ ca śrīguruṃ taṃ namāmyaham ||

दशमे रुद्रमार्तण्डं भूरिकालानलद्युतिम् ।
श्रीबिम्बं विमलाख्यं च श्रीगुरुं तं नमाम्यहम् ॥

aghoraṃ ghorasaṃsārakarmabandhanikṛntakam |
ekādaśāśrame khaḍgaṃ vijayākhyaṃ namāmyaham ||

अघोरं घोरसंसारकर्मबन्धनिकृन्तकम् ।
एकादशाश्रमे खड्गं विजयाख्यं नमाम्यहम् ॥

Bedeutung: Ich verneige mich vor Vaṭasiṃha, der „Halbmondgesicht“ genannt wird, der im Sonnenlotus der fünften Stütze als ewig aufgegangener Strahl erscheint. Ich verneige mich vor Virajeśa, der berauschten, aufgestiegenen Sonne des Kaula, im sechsten Kula-Lotus, in der sechsten [Stütze], über den fünf Leerräumen. Ich verneige mich vor Śrīpūpātmā, Jayānandanātha, der in der siebten Stütze stets als Sonne des Kula aufgegangen ist. Ich verneige mich vor Kauleśa, Abhayānanda, der Leuchtkraft des Klanges in der achten, Lakṣmī gewidmeten Wohnstatt: dort, wo die Kalās der drei Stätten verschlungen werden. Ich verneige mich vor Kulamātaṅga, Ratneśa in der neunten Einsiedelei, dessen Sinne vom Rausch des Genusses am Geschmack der Bewusstseinsweite überwältigt sind. Ich verneige mich vor dem ehrwürdigen Guru Śrībimba, Vimala genannt, der in der zehnten [Stütze] als Rudramārtaṇḍa mit dem Glanz des gewaltigen Feuers der Zeit leuchtet. Ich verneige mich vor Khaḍga, Vijaya genannt, in der elften Einsiedelei: vor Aghora, der die Fesseln des Handelns im schrecklichen Kreislauf des Daseins durchschneidet.

Bezug und Nutzen: Vaṭasiṃha, Virajeśa, Jayānandanātha, Kauleśa, Ratneśa, Śrībimba und Vijaya. Lobpreis von Bewusstseinsweite, göttlichem Licht und dem Durchtrennen der Bindung.

Einordnung und Rezitation: Sieben vollständige Anrufungen. Ekstase und Rausch der Bewusstseinsweite werden im Wortlaut benannt; diese Strophen schreiben keinen Konsum von Rauschmitteln vor. Die Unterwerfungsbeschreibung ab 46.192 ist nicht aufgenommen. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 46.185 (Q05, Druck S. 380, PDF S. 2314); Kumārikākhaṇḍa 46.186 (Q05, Druck S. 380, PDF S. 2314); Kumārikākhaṇḍa 46.187 (Q05, Druck S. 380, PDF S. 2314); Kumārikākhaṇḍa 46.188 (Q05, Druck S. 380, PDF S. 2314); Kumārikākhaṇḍa 46.189 (Q05, Druck S. 380, PDF S. 2314); Kumārikākhaṇḍa 46.190 (Q05, Druck S. 382, PDF S. 2316); Kumārikākhaṇḍa 46.191 (Q05, Druck S. 382, PDF S. 2316).

Śrīnātha, der Weltguru

brāhmyādisahitaṃ mūlaṃ kubjāmbā cāvyayaṃ vibhum |
ब्राह्म्यादिसहितं मूलं कुब्जाम्बा चाव्ययं विभुम् ।

śrīnāthamacalaṃ nityaṃ sarvajñatvādi kāmadam |
vande mūlādhikārasthaṃ bodharūpaṃ jagadgurum ||

श्रीनाथमचलं नित्यं सर्वज्ञत्वादि कामदम् ।
वन्दे मूलाधिकारस्थं बोधरूपं जगद्गुरुम् ॥

Bedeutung: [Ich verehre] den Ursprung, von Brāhmī und den übrigen begleitet, und Mutter Kubjā, unvergänglich und allgegenwärtig, Śrīnātha, den Unbeweglichen, Ewigen, der Allwissenheit und das weitere Ersehnte gewährt: Ich verehre den Weltguru, der die ursprüngliche Vollmacht innehat und dessen Gestalt Erkenntnis ist.

Bezug und Nutzen: Śrīnātha, Mutter Kubjā und Brāhmī mit ihren Gefährtinnen. Verehrung des Weltgurus als Erkenntnisgestalt.

Einordnung und Rezitation: Die vollständige Schlussanrufung beginnt in 46.200cd; die vorausgehende Darstellung von Zügelung und Begnadigung ist nicht Teil dieser Gebetsform. Die überlieferte Lautgestalt und ihre Vokallängen bewahren. Heutige Anregung: langsam und aufmerksam als Gebet lesen. Eine besondere Wiederholungszahl für diesen Auszug wird nicht vorgeschrieben.

Fundstellen: Kumārikākhaṇḍa 46.200 cd (Q05, Druck S. 382,384, PDF S. [2316, 2318]); Kumārikākhaṇḍa 46.201 (Q05, Druck S. 384, PDF S. 2318).

Hinweise zur Lektüre

Die ersten zwanzig Verse sind Gebetsstrophen aus Dakṣas Lobpreis. Sie geben die besonderen Laut- und Körperordnungen des Werkes wieder. Die Begegnung mit der Göttin in den folgenden Versen ist eine Erzählung göttlicher Unterweisung und Einweihung. Sie wird nicht als selbst auszuführende Übertragung auf andere Menschen angeboten.

In der abschließenden Befreiungslehre meint „mit Grenze“ die erreichte Vollendung; „ohne Grenze“ bezeichnet die noch weiterführende Folge. Das Überschreiten der Mantras ist dort das Ende eines Weges. Die abschließende Stufenleiter macht deutlich, dass dies keine pauschale Aufforderung zum Aufgeben der Übung ist. „Wonne der Stille“ gibt nirānanda kontextbezogen wieder; sprachlich ist auch „ohne Wonne“ möglich.

Fundstellen der 108 Praxisverse

  • 1: Kumārikākhaṇḍa 3.95; Q05, Druck S. 38, PDF S. 54.
  • 2: Kumārikākhaṇḍa 3.96; Q05, Druck S. 38, PDF S. 54.
  • 3: Kumārikākhaṇḍa 3.97; Q05, Druck S. 38, PDF S. 54.
  • 4: Kumārikākhaṇḍa 3.98; Q05, Druck S. 38, PDF S. 54.
  • 5: Kumārikākhaṇḍa 3.99; Q05, Druck S. 38, PDF S. 54.
  • 6: Kumārikākhaṇḍa 3.100; Q05, Druck S. 38, PDF S. 54.
  • 7: Kumārikākhaṇḍa 3.101; Q05, Druck S. 38, PDF S. 54.
  • 8: Kumārikākhaṇḍa 3.102; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 9: Kumārikākhaṇḍa 3.103; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 10: Kumārikākhaṇḍa 3.104; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 11: Kumārikākhaṇḍa 3.105; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 12: Kumārikākhaṇḍa 3.106; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 13: Kumārikākhaṇḍa 3.107; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 14: Kumārikākhaṇḍa 3.108; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 15: Kumārikākhaṇḍa 3.109; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 16: Kumārikākhaṇḍa 3.110; Q05, Druck S. 40, PDF S. 56.
  • 17: Kumārikākhaṇḍa 3.111; Q05, Druck S. 42, PDF S. 58.
  • 18: Kumārikākhaṇḍa 3.112; Q05, Druck S. 42, PDF S. 58.
  • 19: Kumārikākhaṇḍa 3.113; Q05, Druck S. 42, PDF S. 58.
  • 20: Kumārikākhaṇḍa 3.114; Q05, Druck S. 42, PDF S. 58.
  • 21: Kumārikākhaṇḍa 4.38; Q05, Druck S. 62, PDF S. 78.
  • 22: Kumārikākhaṇḍa 4.39; Q05, Druck S. 62, PDF S. 78.
  • 23: Kumārikākhaṇḍa 5.7; Q05, Druck S. 84, PDF S. 100.
  • 24: Kumārikākhaṇḍa 5.13; Q05, Druck S. 86, PDF S. 102.
  • 25: Kumārikākhaṇḍa 5.14; Q05, Druck S. 86, PDF S. 102.
  • 26: Kumārikākhaṇḍa 5.17; Q05, Druck S. 86, PDF S. 102.
  • 27: Kumārikākhaṇḍa 5.18; Q05, Druck S. 86, PDF S. 102.
  • 28: Kumārikākhaṇḍa 5.19; Q05, Druck S. 86, PDF S. 102.
  • 29: Kumārikākhaṇḍa 5.20; Q05, Druck S. 86, PDF S. 102.
  • 30: Kumārikākhaṇḍa 5.21; Q05, Druck S. 86, PDF S. 102.
  • 31: Kumārikākhaṇḍa 5.24; Q05, Druck S. 88, PDF S. 104.
  • 32: Kumārikākhaṇḍa 5.25; Q05, Druck S. 88, PDF S. 104.
  • 33: Kumārikākhaṇḍa 5.26; Q05, Druck S. 88, PDF S. 104.
  • 34: Kumārikākhaṇḍa 5.27; Q05, Druck S. 88, PDF S. 104.
  • 35: Kumārikākhaṇḍa 5.28; Q05, Druck S. 88, PDF S. 104.
  • 36: Kumārikākhaṇḍa 5.29; Q05, Druck S. 88, PDF S. 104.
  • 37: Kumārikākhaṇḍa 5.30; Q05, Druck S. 88, PDF S. 104.
  • 38: Kumārikākhaṇḍa 5.31; Q05, Druck S. 88, PDF S. 104.
  • 39: Kumārikākhaṇḍa 5.32; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 40: Kumārikākhaṇḍa 5.33; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 41: Kumārikākhaṇḍa 5.34; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 42: Kumārikākhaṇḍa 5.35; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 43: Kumārikākhaṇḍa 5.36; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 44: Kumārikākhaṇḍa 5.37; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 45: Kumārikākhaṇḍa 5.38; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 46: Kumārikākhaṇḍa 5.39; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 47: Kumārikākhaṇḍa 5.40; Q05, Druck S. 90, PDF S. 106.
  • 48: Kumārikākhaṇḍa 5.41; Q05, Druck S. 90,92, PDF S. [106, 108].
  • 49: Kumārikākhaṇḍa 5.42; Q05, Druck S. 92, PDF S. 108.
  • 50: Kumārikākhaṇḍa 13.78; Q05, Druck S. 110, PDF S. 704.
  • 51: Kumārikākhaṇḍa 13.79; Q05, Druck S. 110, PDF S. 704.
  • 52: Kumārikākhaṇḍa 13.80; Q05, Druck S. 110, PDF S. 704.
  • 53: Kumārikākhaṇḍa 13.81; Q05, Druck S. 110, PDF S. 704.
  • 54: Kumārikākhaṇḍa 13.82; Q05, Druck S. 110, PDF S. 704.
  • 55: Kumārikākhaṇḍa 13.83; Q05, Druck S. 112, PDF S. 706.
  • 56: Kumārikākhaṇḍa 65.2; Q05, Druck S. 280, PDF S. 2839.
  • 57: Kumārikākhaṇḍa 65.3; Q05, Druck S. 280, PDF S. 2839.
  • 58: Kumārikākhaṇḍa 65.6; Q05, Druck S. 280, PDF S. 2839.
  • 59: Kumārikākhaṇḍa 65.8; Q05, Druck S. 282, PDF S. 2841.
  • 60: Kumārikākhaṇḍa 65.9; Q05, Druck S. 282, PDF S. 2841.
  • 61: Kumārikākhaṇḍa 65.14; Q05, Druck S. 282, PDF S. 2841.
  • 62: Kumārikākhaṇḍa 65.15; Q05, Druck S. 282, PDF S. 2841.
  • 63: Kumārikākhaṇḍa 65.16; Q05, Druck S. 284, PDF S. 2843.
  • 64: Kumārikākhaṇḍa 65.17; Q05, Druck S. 284, PDF S. 2843.
  • 65: Kumārikākhaṇḍa 65.18; Q05, Druck S. 284, PDF S. 2843.
  • 66: Kumārikākhaṇḍa 65.19; Q05, Druck S. 284, PDF S. 2843.
  • 67: Kumārikākhaṇḍa 65.20; Q05, Druck S. 284, PDF S. 2843.
  • 68: Kumārikākhaṇḍa 65.21; Q05, Druck S. 284, PDF S. 2843.
  • 69: Kumārikākhaṇḍa 65.22; Q05, Druck S. 284, PDF S. 2843.
  • 70: Kumārikākhaṇḍa 65.24; Q05, Druck S. 284, PDF S. 2843.
  • 71: Kumārikākhaṇḍa 65.25; Q05, Druck S. 286, PDF S. 2845.
  • 72: Kumārikākhaṇḍa 65.26; Q05, Druck S. 286, PDF S. 2845.
  • 73: Kumārikākhaṇḍa 65.27; Q05, Druck S. 286, PDF S. 2845.
  • 74: Kumārikākhaṇḍa 65.28; Q05, Druck S. 286, PDF S. 2845.
  • 75: Kumārikākhaṇḍa 65.29; Q05, Druck S. 286, PDF S. 2845.
  • 76: Kumārikākhaṇḍa 65.30; Q05, Druck S. 286, PDF S. 2845.
  • 77: Kumārikākhaṇḍa 65.31; Q05, Druck S. 286, PDF S. 2845.
  • 78: Kumārikākhaṇḍa 65.32; Q05, Druck S. 286, PDF S. 2845.
  • 79: Kumārikākhaṇḍa 65.38; Q05, Druck S. 288, PDF S. 2847.
  • 80: Kumārikākhaṇḍa 65.39; Q05, Druck S. 288, PDF S. 2847.
  • 81: Kumārikākhaṇḍa 65.40; Q05, Druck S. 288, PDF S. 2847.
  • 82: Kumārikākhaṇḍa 65.67; Q05, Druck S. 294, PDF S. 2853.
  • 83: Kumārikākhaṇḍa 65.68; Q05, Druck S. 294, PDF S. 2853.
  • 84: Kumārikākhaṇḍa 65.69; Q05, Druck S. 294, PDF S. 2853.
  • 85: Kumārikākhaṇḍa 68.66; Q05, Druck S. 344, PDF S. 2903.
  • 86: Kumārikākhaṇḍa 68.67; Q05, Druck S. 346, PDF S. 2905.
  • 87: Kumārikākhaṇḍa 68.68; Q05, Druck S. 346, PDF S. 2905.
  • 88: Kumārikākhaṇḍa 68.69; Q05, Druck S. 346, PDF S. 2905.
  • 89: Kumārikākhaṇḍa 68.70; Q05, Druck S. 346, PDF S. 2905.
  • 90: Kumārikākhaṇḍa 68.71; Q05, Druck S. 346, PDF S. 2905.
  • 91: Kumārikākhaṇḍa 68.72; Q05, Druck S. 346, PDF S. 2905.
  • 92: Kumārikākhaṇḍa 68.74; Q05, Druck S. 346, PDF S. 2905.
  • 93: Kumārikākhaṇḍa 68.80; Q05, Druck S. 348, PDF S. 2907.
  • 94: Kumārikākhaṇḍa 68.81; Q05, Druck S. 348, PDF S. 2907.
  • 95: Kumārikākhaṇḍa 68.84; Q05, Druck S. 348, PDF S. 2907.
  • 96: Kumārikākhaṇḍa 68.85; Q05, Druck S. 348, PDF S. 2907.
  • 97: Kumārikākhaṇḍa 68.86; Q05, Druck S. 348, PDF S. 2907.
  • 98: Kumārikākhaṇḍa 68.87; Q05, Druck S. 348,350, PDF S. [2907, 2909].
  • 99: Kumārikākhaṇḍa 68.88; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 100: Kumārikākhaṇḍa 68.89; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 101: Kumārikākhaṇḍa 68.90; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 102: Kumārikākhaṇḍa 68.91; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 103: Kumārikākhaṇḍa 68.92; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 104: Kumārikākhaṇḍa 68.93; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 105: Kumārikākhaṇḍa 68.94; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 106: Kumārikākhaṇḍa 68.95; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 107: Kumārikākhaṇḍa 68.96; Q05, Druck S. 350, PDF S. 2909.
  • 108: Kumārikākhaṇḍa 68.97; Q05, Druck S. 352, PDF S. 2911.

Ergänzende heutige Meditation

Heutiges Meditationsbild als Ergänzung zur Lektüre.

Heutige Anahata-Chakra-Meditation mit Sukadev; keine Rekonstruktion eines Rituals dieser Schrift.

Quellen und Anmerkungen

IAST und Devanagari beruhen auf demselben gesicherten Arbeitswortlaut. Die Devanagari-Fassung ist eine Transliteration, keine neue Handschriftenedition. Eckige Klammern, Lücken und andere Unsicherheitszeichen werden erhalten. Unnummerierte Sprecherzeilen, Eingangsverehrungen und Kolophone zählen nicht als zusätzliche Originalverse. Bei lediglich zitierten Teilen werden keine fehlenden Nachbarverse ergänzt. Ausführliche Quellen- und Lesungshinweise stehen am Ende des jeweiligen Artikels.

  • Q05: Textgrundlage[1]

Stellenverzeichnis

Die Kennungen KuKh, YKh(1), YKh(2) und SKh bezeichnen Kumārikākhaṇḍa, die beiden zitierten Yogakhaṇḍa-Fassungen und Siddhakhaṇḍa. Druck- und PDF-Seiten werden getrennt angegeben. Unnummerierte Teile sind mit redaktionellen Kennungen erschlossen; daraus entstehen keine neuen Originalversnummern.

  • Kumārikākhaṇḍa 1: Eingangsverehrung (invocation_1); und zugehörige unnummerierte Teile — Q05 Textband 1: Druck S. [2]; PDF S. 18.
  • Kumārikākhaṇḍa 3.88; Kumārikākhaṇḍa 3.89; Kumārikākhaṇḍa 3.90; Kumārikākhaṇḍa 3.91 — Q05 Textband 1: Druck S. 36; PDF S. 52.
  • Kumārikākhaṇḍa 3.92 — Q05 Textband 1: Druck S. 36,38; PDF S. [52, 54].
  • Kumārikākhaṇḍa 3.93; Kumārikākhaṇḍa 3.94; Kumārikākhaṇḍa 3.95; Kumārikākhaṇḍa 3.96; Kumārikākhaṇḍa 3.97; Kumārikākhaṇḍa 3.98; Kumārikākhaṇḍa 3.99; Kumārikākhaṇḍa 3.100; Kumārikākhaṇḍa 3.101 — Q05 Textband 1: Druck S. 38; PDF S. 54.
  • Kumārikākhaṇḍa 3.102; Kumārikākhaṇḍa 3.103; Kumārikākhaṇḍa 3.104; Kumārikākhaṇḍa 3.105; Kumārikākhaṇḍa 3.106; Kumārikākhaṇḍa 3.107; Kumārikākhaṇḍa 3.108; Kumārikākhaṇḍa 3.109; Kumārikākhaṇḍa 3.110 — Q05 Textband 1: Druck S. 40; PDF S. 56.
  • Kumārikākhaṇḍa 3.111; Kumārikākhaṇḍa 3.112; Kumārikākhaṇḍa 3.113; Kumārikākhaṇḍa 3.114; Kumārikākhaṇḍa 3.115; Kumārikākhaṇḍa 3.116; Kumārikākhaṇḍa 3.118 — Q05 Textband 1: Druck S. 42; PDF S. 58.
  • Kumārikākhaṇḍa 3.119; Kumārikākhaṇḍa 3.120; Kumārikākhaṇḍa 3.121; Kumārikākhaṇḍa 3.122; Kumārikākhaṇḍa 3.123; Kumārikākhaṇḍa 3.124; Kumārikākhaṇḍa 3.126 — Q05 Textband 1: Druck S. 44; PDF S. 60.
  • Kumārikākhaṇḍa 3.127; Kumārikākhaṇḍa 3.128; Kumārikākhaṇḍa 3.129; Kumārikākhaṇḍa 3.130; Kumārikākhaṇḍa 3.131; Kumārikākhaṇḍa 3.132; Kumārikākhaṇḍa 3.133 — Q05 Textband 1: Druck S. 46; PDF S. 62.
  • Kumārikākhaṇḍa 3.134; Kumārikākhaṇḍa 3.135; Kumārikākhaṇḍa 3.136; Kumārikākhaṇḍa 3.137; Kumārikākhaṇḍa 3.138 — Q05 Textband 1: Druck S. 48; PDF S. 64.
  • Kumārikākhaṇḍa 4.38; Kumārikākhaṇḍa 4.39 — Q05 Textband 1: Druck S. 62; PDF S. 78.
  • Kumārikākhaṇḍa 5.7 — Q05 Textband 1: Druck S. 84; PDF S. 100.
  • Kumārikākhaṇḍa 5.13; Kumārikākhaṇḍa 5.14; Kumārikākhaṇḍa 5.17; Kumārikākhaṇḍa 5.18; Kumārikākhaṇḍa 5.19; Kumārikākhaṇḍa 5.20; Kumārikākhaṇḍa 5.21 — Q05 Textband 1: Druck S. 86; PDF S. 102.
  • Kumārikākhaṇḍa 5.24; Kumārikākhaṇḍa 5.25; Kumārikākhaṇḍa 5.26; Kumārikākhaṇḍa 5.27; Kumārikākhaṇḍa 5.28; Kumārikākhaṇḍa 5.29; Kumārikākhaṇḍa 5.30; Kumārikākhaṇḍa 5.31 — Q05 Textband 1: Druck S. 88; PDF S. 104.
  • Kumārikākhaṇḍa 5.32; Kumārikākhaṇḍa 5.33; Kumārikākhaṇḍa 5.34; Kumārikākhaṇḍa 5.35; Kumārikākhaṇḍa 5.36; Kumārikākhaṇḍa 5.37; Kumārikākhaṇḍa 5.38; Kumārikākhaṇḍa 5.39; Kumārikākhaṇḍa 5.40 — Q05 Textband 1: Druck S. 90; PDF S. 106.
  • Kumārikākhaṇḍa 5.41 — Q05 Textband 1: Druck S. 90,92; PDF S. [106, 108].
  • Kumārikākhaṇḍa 5.42 — Q05 Textband 1: Druck S. 92; PDF S. 108.
  • Kumārikākhaṇḍa 5.72 — Q05 Textband 1: Druck S. 96,98; PDF S. [112, 114].
  • Kumārikākhaṇḍa 5.73; Kumārikākhaṇḍa 5.74; Kumārikākhaṇḍa 5.75; Kumārikākhaṇḍa 5.76; Kumārikākhaṇḍa 5.77; Kumārikākhaṇḍa 5.78; Kumārikākhaṇḍa 5.79; Kumārikākhaṇḍa 5.80; Kumārikākhaṇḍa 5.81 — Q05 Textband 1: Druck S. 98; PDF S. 114.
  • Kumārikākhaṇḍa 5.82 — Q05 Textband 1: Druck S. 98,100; PDF S. [114, 116].
  • Kumārikākhaṇḍa 5.83 — Q05 Textband 1: Druck S. 100; PDF S. 116.
  • Kumārikākhaṇḍa 6.207 — Q05 Textband 1: Druck S. 142; PDF S. 158.
  • Kumārikākhaṇḍa 6.208 — Q05 Textband 1: Druck S. 142,144; PDF S. [158, 160].
  • Kumārikākhaṇḍa 6.209; Kumārikākhaṇḍa 6.210; Kumārikākhaṇḍa 6.211; Kumārikākhaṇḍa 6.212 — Q05 Textband 1: Druck S. 144; PDF S. 160.
  • Kumārikākhaṇḍa 13.78; Kumārikākhaṇḍa 13.79; Kumārikākhaṇḍa 13.80; Kumārikākhaṇḍa 13.81; Kumārikākhaṇḍa 13.82 — Q05 Textband 2: Druck S. 110; PDF S. 704.
  • Kumārikākhaṇḍa 13.83 — Q05 Textband 2: Druck S. 112; PDF S. 706.
  • Kumārikākhaṇḍa 16.33; Kumārikākhaṇḍa 16.34; Kumārikākhaṇḍa 16.35; Kumārikākhaṇḍa 16.36; Kumārikākhaṇḍa 16.37; Kumārikākhaṇḍa 16.38 — Q05 Textband 2: Druck S. 184; PDF S. 778.
  • Kumārikākhaṇḍa 16.39 — Q05 Textband 2: Druck S. 184,186; PDF S. [778, 780].
  • Kumārikākhaṇḍa 16.40; Kumārikākhaṇḍa 16.41; Kumārikākhaṇḍa 16.42; Kumārikākhaṇḍa 16.47; Kumārikākhaṇḍa 16.48 — Q05 Textband 2: Druck S. 186; PDF S. 780.
  • Kumārikākhaṇḍa 16.49 — Q05 Textband 2: Druck S. 186,188; PDF S. [780, 782].
  • Kumārikākhaṇḍa 16.56; Kumārikākhaṇḍa 16.57; Kumārikākhaṇḍa 16.58 — Q05 Textband 2: Druck S. 188; PDF S. 782.
  • Kumārikākhaṇḍa 16.59 — Q05 Textband 2: Druck S. 188,190; PDF S. [782, 784].
  • Kumārikākhaṇḍa 16.60; Kumārikākhaṇḍa 16.61; Kumārikākhaṇḍa 16.62; Kumārikākhaṇḍa 16.63; Kumārikākhaṇḍa 16.64; Kumārikākhaṇḍa 16.65; Kumārikākhaṇḍa 16.66; Kumārikākhaṇḍa 16.67; Kumārikākhaṇḍa 16.68 — Q05 Textband 2: Druck S. 190; PDF S. 784.
  • Kumārikākhaṇḍa 16.69 — Q05 Textband 2: Druck S. 190,192; PDF S. [784, 786].
  • Kumārikākhaṇḍa 16.70; Kumārikākhaṇḍa 16.71; Kumārikākhaṇḍa 16.72; Kumārikākhaṇḍa 16.73; Kumārikākhaṇḍa 16.74; Kumārikākhaṇḍa 16.75; Kumārikākhaṇḍa 16.76; Kumārikākhaṇḍa 16.77 — Q05 Textband 2: Druck S. 192; PDF S. 786.
  • Kumārikākhaṇḍa 16.78 — Q05 Textband 2: Druck S. 192,194; PDF S. [786, 788].
  • Kumārikākhaṇḍa 16.79; Kumārikākhaṇḍa 16.80; Kumārikākhaṇḍa 16.81; Kumārikākhaṇḍa 16.82; Kumārikākhaṇḍa 16.83; Kumārikākhaṇḍa 16.84; Kumārikākhaṇḍa 16.85; Kumārikākhaṇḍa 16.86 — Q05 Textband 2: Druck S. 194; PDF S. 788.
  • Kumārikākhaṇḍa 16.87 — Q05 Textband 2: Druck S. 194,196; PDF S. [788, 790].
  • Kumārikākhaṇḍa 16.89; Kumārikākhaṇḍa 16.90; Kumārikākhaṇḍa 16.91; Kumārikākhaṇḍa 16.92; Kumārikākhaṇḍa 16.93; Kumārikākhaṇḍa 16.94; Kumārikākhaṇḍa 16.95; Kumārikākhaṇḍa 16.96 — Q05 Textband 2: Druck S. 196; PDF S. 790.
  • Kumārikākhaṇḍa 16.97; Kumārikākhaṇḍa 16.98 — Q05 Textband 2: Druck S. 198; PDF S. 792.
  • Kumārikākhaṇḍa 26.57; Kumārikākhaṇḍa 26.58; Kumārikākhaṇḍa 26.59; Kumārikākhaṇḍa 26.60; Kumārikākhaṇḍa 26.61; Kumārikākhaṇḍa 26.62; Kumārikākhaṇḍa 26.63 — Q05 Textband 3: Druck S. 154; PDF S. 1412.
  • Kumārikākhaṇḍa 26.64; Kumārikākhaṇḍa 26.65; Kumārikākhaṇḍa 26.66; Kumārikākhaṇḍa 26.67; Kumārikākhaṇḍa 26.68; Kumārikākhaṇḍa 26.69; Kumārikākhaṇḍa 26.70; Kumārikākhaṇḍa 26.71; Kumārikākhaṇḍa 26.72 — Q05 Textband 3: Druck S. 156; PDF S. 1414.
  • Kumārikākhaṇḍa 26.73; Kumārikākhaṇḍa 26.74; Kumārikākhaṇḍa 26.75; Kumārikākhaṇḍa 26.76; Kumārikākhaṇḍa 26.77; Kumārikākhaṇḍa 26.78; Kumārikākhaṇḍa 26.79; Kumārikākhaṇḍa 26.80; Kumārikākhaṇḍa 26.81 — Q05 Textband 3: Druck S. 158; PDF S. 1416.
  • Kumārikākhaṇḍa 26.82; Kumārikākhaṇḍa 26.83; Kumārikākhaṇḍa 26.84; Kumārikākhaṇḍa 26.85; Kumārikākhaṇḍa 26.86; Kumārikākhaṇḍa 26.87; Kumārikākhaṇḍa 26.88; Kumārikākhaṇḍa 26.89; Kumārikākhaṇḍa 26.90; Kumārikākhaṇḍa 26.91 — Q05 Textband 3: Druck S. 160; PDF S. 1418.
  • Kumārikākhaṇḍa 29.2; Kumārikākhaṇḍa 29.3; Kumārikākhaṇḍa 29.4; Kumārikākhaṇḍa 29.5 — Q05 Textband 3: Druck S. 210; PDF S. 1468.
  • Kumārikākhaṇḍa 36.26 — Q05 Textband 4: Druck S. 146; PDF S. 2080.
  • Kumārikākhaṇḍa 38.28 — Q05 Textband 4: Druck S. 194; PDF S. 2128.
  • Kumārikākhaṇḍa 39.1 — Q05 Textband 4: Druck S. 200; PDF S. 2134.
  • Kumārikākhaṇḍa 44.64 — Q05 Textband 4: Druck S. 328; PDF S. 2262.
  • Kumārikākhaṇḍa 46.156 — Q05 Textband 4: Druck S. 374,376; PDF S. [2308, 2310].
  • Kumārikākhaṇḍa 46.157; Kumārikākhaṇḍa 46.158; Kumārikākhaṇḍa 46.159; Kumārikākhaṇḍa 46.160; Kumārikākhaṇḍa 46.161; Kumārikākhaṇḍa 46.163; Kumārikākhaṇḍa 46.164; Kumārikākhaṇḍa 46.165; Kumārikākhaṇḍa 46.166 — Q05 Textband 4: Druck S. 376; PDF S. 2310.
  • Kumārikākhaṇḍa 46.182; Kumārikākhaṇḍa 46.183; Kumārikākhaṇḍa 46.185; Kumārikākhaṇḍa 46.186; Kumārikākhaṇḍa 46.187; Kumārikākhaṇḍa 46.188; Kumārikākhaṇḍa 46.189 — Q05 Textband 4: Druck S. 380; PDF S. 2314.
  • Kumārikākhaṇḍa 46.190; Kumārikākhaṇḍa 46.191 — Q05 Textband 4: Druck S. 382; PDF S. 2316.
  • Kumārikākhaṇḍa 46.200 — Q05 Textband 4: Druck S. 382,384; PDF S. [2316, 2318].
  • Kumārikākhaṇḍa 46.201 — Q05 Textband 4: Druck S. 384; PDF S. 2318.
  • Kumārikākhaṇḍa 65.2; Kumārikākhaṇḍa 65.3; Kumārikākhaṇḍa 65.6 — Q05 Textband 5: Druck S. 280; PDF S. 2839.
  • Kumārikākhaṇḍa 65.8; Kumārikākhaṇḍa 65.9; Kumārikākhaṇḍa 65.14; Kumārikākhaṇḍa 65.15 — Q05 Textband 5: Druck S. 282; PDF S. 2841.
  • Kumārikākhaṇḍa 65.16; Kumārikākhaṇḍa 65.17; Kumārikākhaṇḍa 65.18; Kumārikākhaṇḍa 65.19; Kumārikākhaṇḍa 65.20; Kumārikākhaṇḍa 65.21; Kumārikākhaṇḍa 65.22; Kumārikākhaṇḍa 65.24 — Q05 Textband 5: Druck S. 284; PDF S. 2843.
  • Kumārikākhaṇḍa 65.25; Kumārikākhaṇḍa 65.26; Kumārikākhaṇḍa 65.27; Kumārikākhaṇḍa 65.28; Kumārikākhaṇḍa 65.29; Kumārikākhaṇḍa 65.30; Kumārikākhaṇḍa 65.31; Kumārikākhaṇḍa 65.32 — Q05 Textband 5: Druck S. 286; PDF S. 2845.
  • Kumārikākhaṇḍa 65.38; Kumārikākhaṇḍa 65.39; Kumārikākhaṇḍa 65.40 — Q05 Textband 5: Druck S. 288; PDF S. 2847.
  • Kumārikākhaṇḍa 65.67; Kumārikākhaṇḍa 65.68; Kumārikākhaṇḍa 65.69 — Q05 Textband 5: Druck S. 294; PDF S. 2853.
  • Kumārikākhaṇḍa 68.66 — Q05 Textband 5: Druck S. 344; PDF S. 2903.
  • Kumārikākhaṇḍa 68.67; Kumārikākhaṇḍa 68.68; Kumārikākhaṇḍa 68.69; Kumārikākhaṇḍa 68.70; Kumārikākhaṇḍa 68.71; Kumārikākhaṇḍa 68.72; Kumārikākhaṇḍa 68.74 — Q05 Textband 5: Druck S. 346; PDF S. 2905.
  • Kumārikākhaṇḍa 68.80; Kumārikākhaṇḍa 68.81; Kumārikākhaṇḍa 68.84; Kumārikākhaṇḍa 68.85; Kumārikākhaṇḍa 68.86 — Q05 Textband 5: Druck S. 348; PDF S. 2907.
  • Kumārikākhaṇḍa 68.87 — Q05 Textband 5: Druck S. 348,350; PDF S. [2907, 2909].
  • Kumārikākhaṇḍa 68.88; Kumārikākhaṇḍa 68.89; Kumārikākhaṇḍa 68.90; Kumārikākhaṇḍa 68.91; Kumārikākhaṇḍa 68.92; Kumārikākhaṇḍa 68.93; Kumārikākhaṇḍa 68.94; Kumārikākhaṇḍa 68.95; Kumārikākhaṇḍa 68.96 — Q05 Textband 5: Druck S. 350; PDF S. 2909.
  • Kumārikākhaṇḍa 68.97 — Q05 Textband 5: Druck S. 352; PDF S. 2911.

Literatur

  • Mark S. G. Dyczkowski (Herausgabe, Übersetzung und Kommentar): Manthānabhairavatantram Kumārikākhaṇḍaḥ. The Section Concerning the Virgin Goddess of the Tantra of the Churning Bhairava. Indira Gandhi National Centre for the Arts / D.K. Printworld, 2009. Einleitung in drei Bindungen, Text und Übersetzung in fünf, Anmerkungen in fünf, Konkordanz in einer weiteren Bindung. Der verwendete digitale Bestand ist oben genauer abgegrenzt.
  1. Mark S. G. Dyczkowski (Herausgabe, Übersetzung, Kommentar): Manthānabhairavatantram Kumārikākhaṇḍaḥ. Digitales Editionskonvolut, 3655 PDF-Seiten. Digitaler Satz-/Arbeitsstand mit Text, Anmerkungen und Anhängen; keine durchgehende Kollation mit der Druckausgabe von 2009. Leitquelle für Kumārikākhaṇḍa 1–47 und 63–69 sowie bezeichnete Ergänzungen.

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