Krankhaftigkeit

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Krankhaftigkeit - einige überraschende Gedanken zu einem schwierigen Thema. Krankhaftigkeit ist das Substantiv zum Adjektiv krankhaft. Krankhaft wiederum ist eine Wortbildung aus dem Adjektiv krank. Krank kommt vom althochdeutschen Adjektiv kranc, welches schwach bedeutete. Daraus ist im Mittelhochdeutschen für kranc die Bedeutung schwach, kraftlos, klein, schmal, gering und schlecht geworden. Später verdrängte das Wort kranc bzw. krank das Adjektiv siech, welches früher für krank gestanden hat. Krankhaft ist das, was von einer Krankheit herrührt oder sich wie eine Krankheit äußert. Ein Kranker ist ein Mensch, der krank ist. Das Wort krankhaft wird oft auch im übertragenen Sinn verwendet: So spricht man von krankhafter Leidenschaft, wenn man ein Bestreben als übertrieben ansieht. Es gibt die krankhafte Wahrnehmung als Symptom eine psychischem Störung. Man kann alles Verhalten eines anderen, das einem nicht passt als krankhaft bezeichnen und damit abwerten. Man kann von der Krankhaftigkeit eines Unternehmens sprechen, wenn man meint, dass da einiges nicht ok ist. Man kann von der Krankhaftigkeit einer Wirtschaftsordnung oder auch einer Institution sprechen. Man spricht heute auch von der Neigung zur Pathologisierung sprechen: Das was man als nicht normal bezeichnet, ist dann gleich krankhaft. Früher hat man häufiger Verhaltensabweichungen als unmoralisch, unzüchtig bezeichnet und behauptet, dass man deshalb in die Hölle kommt. Heute bezeichnet man Verhaltensabweichungen gerne als krankhaft und meint damit, dass alles was einem nicht passt als Krankhaftigkeit behandlungsbedürftig bzw. zu therapieren ist.

Lachen ist die beste Medizin, manchmal auch hilfreich bei Krankhaftigkeit

Krankhaftigkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Krankhaftigkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Krankhaftigkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Krankhaftigkeit sind zum Beispiel anormal, leidend, ungesund, Abartigkeit, Pflegebedürftigkeit,, .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Antonyme Krankhaftigkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Krankhaftigkeit sind zum Beispiel Gesundheit, Vitalität, Stabilität,, . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Krankhaftigkeit, die eine positive Konnotation haben:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Krankhaftigkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Krankhaftigkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Krankhaftigkeit sind zum Beispiel das Adjektiv krankhaft, das Verb erkranken, sowie das Substantiv Erkrankter.

Wer Krankhaftigkeit hat, der ist krankhaft beziehungsweise ein Erkrankter.

Siehe auch

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