Spirituelles Sterben

Aus Yogawiki

Spirituelles Sterben - Willst du wissen, wie man gut stirbt? Willst du wissen, wie du deinen Tod spirituell erlebst? Darüber spricht Krishna in der Bhagavad Gita ab dem 5. Vers des 8. Kapitels.

antakale ca mam eva smaran muktva kalevaram

yah prayati sa madbhavam yati nasty atra samsayah

„Jeder, der beim Verlassen des Körpers weiterhin an Mich denkt, gelangt zur Stunde des Todes zu Meinem Wesen. Darüber besteht kein Zweifel.“

Der Moment des Todes als Chance zur Erleuchtung - ein Vortrag von Sukadev Bretz 2018

- Anleitung zum spirituellen Sterben -

Krishna spricht jetzt als Gott, als Manifestation Gottes, und er sagt hier: Wie kannst du im Moment des Todes Gott erfahren, in Gottes Wesen eingehen, Erleuchtung erlangen, Moksha erlangen? Er sagt hier: Indem du zur Stunde des Todes an Gott denkst. Und er sagt sogar: Darüber besteht kein Zweifel.

Man könnte sagen, der einfachste Moment zur Erleuchtung zu kommen ist der Moment des Todes. Es rentiert sich, sich darauf vorzubereiten. Dann vermeidest du die nächste Geburt. Nächste Geburt heißt ja, erstmal irgendwie wieder in den Körper zu kommen, dann in der Schwangerschaft dort im Körper zu sein und zu wachsen. Im Moment der Geburt allgemeinen Gedächtnisschwund: Du vergisst, was du vorher alles gelernt hattest. Und du vergisst deine guten Vorsätze für diese Inkarnation. Und dein Kopf wird gequetscht und deine Schultern gequetscht und du schreist und japst nach Luft usw. Und dann bist du abhängig von deinen Eltern, und dann ist manches schön und manches weniger schön. Und dann willst du groß und stark sein. Und dann werden deine Hormone durcheinander gerüttelt in der Jugend.

Und irgendwann erwachst du wieder zu der tiefen spirituellen Sehnsucht. Und dann musst du wieder praktizieren usw.

Yoga als gute Vorbereitung für den Tod

Klüger ist es: Erreiche die Erleuchtung, in diesem Leben oder spätestens im Moment des Todes. Und wenn du Yoga übst, übst du Yoga natürlich zum einen, weil es gut ist für dich in diesem Leben. Krishna hat ja im 6. Kapitel gesagt: Wer Yoga übt, wird auch in diesem Leben gute Wirkung haben. Persönliche Beziehungen, beruflicher Erfolg und Gesundheit, all das wird positiv beeinflusst durch Yoga.

Aber Yoga ist auch etwas, was dich vorbereitet auf den Tod. Und falls es dir doch nicht gelingt, im Moment des Todes Gott zu verwirklichen, hilft dir Yoga nach dem Tod. Denn es heißt, in der Astralwelt wird das, woran du denkst, sich manifestieren: Wenn du Ängste hast, werden die Objekte der Ängste da sein. Wenn du an deine verstorbene Familie denkst, wirst du zu denen hinkommen. Wenn du dir Sorgen machst um deine Hinterbliebenen, wirst du in einer erdnahen Ebene sein und deren Leid und Schwierigkeit eine Weile erleben.

Wenn du Yoga übst, wirst du eine gewisse Herrschaft über den Geist haben. Idealerweise wirst du dann so sterben, dass du an Gott denkst und zur Befreiung kommst. Gelingt das in dem Moment nicht, dann kannst du nach dem Tod meditieren, Mantras wiederholen. Du hast wenigstens keine körperlichen Schmerzen mehr und es fällt dir leicht, die Zeit zwischen zwei Leben in erhabenen Ebenen zu verbringen. Und dann wirst du im nächsten Leben so wiedergeboren werden, dass du wieder zügig spirituell praktizieren kannst. Daher: Yoga ist nicht nur gut in diesem Leben. Es ist auch eine gute Todesvorbereitung, etwas Gutes für nach dem Tod.

Dein letzter Gedanke bestimmt, wer du nach dem Tod bist

Sechster Vers:

yam yam vapi smaran bhavam tyajaty ante kalevaram

tam tam evaiti kaunteya sada tad-bhava-bhavitah

„Jeder der am Ende den Körper verlässt und an irgendein Wesen denkt, geht allein zu diesem Wesen, oh Arjuna, durch sein ständiges Denken an dieses Wesen.“

Die meisten Menschen denken im Moment des Todes eben nicht an ihren Besitz, an ihr Haus, ihre Firma oder ihren Garten. Die meisten Menschen denken im Moment des Todes an jemanden. Und Krishna sagt: Woran du auch immer denken wirst, dort gehst du hin. Ist dein letzter Gedanke, deine verstorbene Mutter oder dein Vater, dein Partner oder deine Partnerin, dein vor dir gestorbener Bruder oder Schwester ‒ dann gehst du in sogenannte Pitri Loka, die Ebene der Vorfahren. Dort wirst du hingezogen, dort trefft ihr euch dann. Es gibt eine Art Familientreffen von Menschen aus diesem und früheren Leben. Und danach inkarniert ihr euch wieder in unterschiedlichen sozialen Kontexten und familiären Beziehungen, könnt weiter euer Karma ausarbeiten.

Angenommen, dein letzter Gedanke ist an deine Katze oder deinen Hund, dann wirst du vielleicht im nächsten Leben, oder erstmal in der Zwischenzeit astrale Katzen und Hunde vielleicht wahrnehmen, im nächsten Leben in einer Familie geboren werden, wo Katzen und Hunden eine Rolle spielen. Die Schriften sagen sogar, wenn dein Denken besonders stark ist, wirst du im nächsten Leben als Katze oder als Hund wiedergeboren werden. Das magst du jetzt eigenartig finden, aber die moderne biologische Forschung bestätigt, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier nicht so groß ist, wie man das früher in der westlichen Kultur gedacht hatte.

Und wenn du an den denkst, der dir Übles mitgespielt hat, dann wirst du ihn nach dem Tod wiedertreffen, dann könnt ihr euch auch nach dem Tod ärgern. Und du wirst im nächsten Leben mit diesem Menschen schon wiedergeboren werden, und ihr könnt euch auf andere Weisen auseinandersetzen.

Aber muss das sein? Nein! Denke an Gott. Und so ist es am besten, du denkst an Gott ‒ und dann gehst du in Gott ein.

Dein stärkster Gedanke in diesem Leben wird zu deinem Gedanken im Moment des Todes

Siebter Vers:

tasmat sarveshu kaleshu mam anusmara yudhya ca

mayy arpita-mano-buddhir mam evaishyasy asamsayah

„Daher denke alle Zeit nur an Mich und bemühe dich. Wenn Geist und Verstand fest auf Mich gerichtet sind, wirst du ohne Zweifel allein zu Mir kommen.“

Der letzte Gedanke im Moment des Todes ist von so großer Wichtigkeit, dass es sich rentiert, sich darauf vorzubereiten. Es wird jetzt allerdings nicht so sein, dass du merkst: Ah ich sterbe jetzt ‒ woran würde ich denn gerne denken? Und ein paar Minuten überlegst du, was sind die Alternativen, und dann denkst du, woran du denken willst. So funktioniert es leider nicht. Sondern dein stärkster Gedanke in diesem Leben wird zu dem Gedanken werden, den du im Moment des Todes hast. Wenn deine stärksten Gedanken deine Kinder sind, dann wirst du an sie denken. Wenn dein stärkster Gedanke deine Eltern, dein verstorbener Partner oder dein Partner/deine Partnerin, die dich verlassen haben, sind, dann wirst du daran denken. Wenn aber die Sehnsucht nach Gott und die Liebe zu Gott oder dein Mantra dein stärkster Gedanke ist, dann wird das leicht im Moment des Todes hervorrufbar sein, und dann kannst du daran denken.

Und wenn du jeden Tag meditierst und jeden Tag 20-30 Minuten meditierst, mit dem gleichen Mantra meditierst, mit Intensität meditierst und dabei spirituelle Erfahrungen hattest, dann wird das logischerweise der stärkste Gedanke sein. Dann wird automatisch dein Geist dort hingezogen werden.

Vielleicht hast du auch schon Prüfungen gehabt, vielleicht hast du irgendwann mal quietschende Bremsen neben dir gehört. Wenn du in dem Moment nur dein Mantra wiederholt hast, an Gott gedacht hast, dann heißt das, du bist schon gut verankert. Wenn du in dem Moment irgendwas Weltliches gedacht hast oder irgendwelche Schimpfwörter geistig gesagt hast oder einfach nur Angst hattest, dann weißt du: Es gibt noch einiges zu tun auf dem spirituellen Weg.

Wenn du also in einer lebensbedrohlichen Situation bist, vielleicht auch irgendwie geängstigt wirst, irgendwo gehst, wo du merkst, da könnte irgendjemand sein, und dann natürlicherweise der Gedanke an Gott und dein Mantra stark ist, dann weißt du: Du hast schon einiges erreicht in diesem Leben. Wenn nicht, vertiefe das.

Es ist gut, langfristig bei einer spirituellen Praxis zu bleiben

Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb es gut ist, langfristig bei einer spirituellen Praxis zu bleiben. Wenn du langfristige eine Hauptmeditationstechnik hast, wird das der stärkste Gedanke sein, und der wird dann auch da sein im Moment des Todes. Wenn du ständig die spirituellen Praktiken/die Meditationstechnik wechselst, gibt es keine Meditationstechnik die im Moment des Todes von selbst kommt. Dafür wird es andere Gedanken geben, die stärker sind.

Ein weiterer Grund, weshalb es gut ist, langfristig eine Hauptmeditationstechnik zu haben: ein Hauptmantra. Im Grunde genommen, wenn der Tod kommt, mache das, was du in der Meditation machst. Und wenn das, was du normalerweise in der Meditation machst, etwas ist, was dich zu Gott führt, wird dich das im Tod besonders leicht zu Gott führen.

Ich sage es immer wieder, und ich sage es auch jetzt nochmal: Es gibt einen Moment, der für die Gottverwirklichung am leichtesten ist, wie eine Chance, auf die du dich freuen kannst ‒ das ist der Tod. Du kannst dich darauf vorbereiten. Und damit du weißt, wie du dich weiter vorbereitest, sagt dir Krishna hier noch weitere Tipps. Er gibt dir weitere Tipps: Wie kannst du sterben? Und was könntest du in der Meditation vor dem Tod schon üben?

Lass deinen Geist durch Meditation fest werden

Achter Vers:

abhyasa-yoga-yuktena cetasa nanya-gamina

paramam purusham divyam yati parthanucintayan

„Wenn der Geist sich nicht anderen Dingen zuwendet, wenn er durch die Gewohnheit des Meditierens fest geworden ist und fortwährend über Gott meditiert, gelangt man zum höchsten Wesen, zum Strahlenden.“

Also, in diesem Leben, auch wenn du jetzt noch jung bist, ist es wichtig, regelmäßig zu meditieren. Lass deinen Geist durch Meditation fest werden und denke immer über das Göttliche nach. Und dann gelangst du zum höchsten Wesen, zum Strahlenden. Vielleicht sogar in diesem Leben, spätestens im Moment des Todes.

Meditiere über Brahman, das Unendliche

Neunter und zehnter Vers:

kavim puranam anusasitaram anor aniyamsam anusmared yah

sarvasya dhataram acintya-rupam aditya-varnam tamasah parastat


prayana-kale manasacalena bhaktya yukto yoga-balena caiva

bhruvor madhye pranam avesya samyak sa tam param purusham upaiti divyam

„Und wer zur Stunde des Todes meditiert über den Allwissenden, der ohne Anfang und ohne Ende ist, den Beherrscher der ganzen Welt, der kleiner ist als ein Atom, der alles erhält, dessen Gestalt nicht wahrnehmbar ist, der strahlt wie die Sonne und jenseits von Dunkelheit ist.

"Wessen Geist unerschütterlich, wer voller Hingabe ist, wer mit der Kraft von Yoga den Lebensatem zwischen den Augenbrauen festhält, erreicht dieses höchste strahlende Wesen.“

Krishna gibt dir mehrere Meditationstechniken und mehrere Weisen, zu Gott zu kommen. Er hat zunächst gesagt: An Gott zu denken im Moment der Meditation, letztlich mit Hingabe, das ist der Bhakti Yoga-Aspekt. Und jetzt geht er vom Jnana Yoga-Aspekt aus: Schon in diesem Leben meditiere über Gott als Brahman, das Unendliche, das Ewige, und mache das im Moment der Meditation.

Krishna gibt uns noch einen dritten Tipp. Aber zunächst sagt er noch: Das, was die Kenner der Veden „das Unvergängliche“ nennen, das, wohin die Selbstbeherrschten und die Leidenschaftslosen eingehen, und das, wofür die Menschen, die es ersehnen in Schülerschaft leben, dieses Ziel werde ich dir kurz erläutern.

Es geht jetzt um Raja Yoga, es geht um das, was die Selbstbeherrschten machen, was Menschen machen, die bewusst Praktiken üben. Also zuallererst hat er gesagt: Bhakti Yoga, denke an Gott, richte deinen Geist auf Gott, bete zu Gott, auch im Moment des Todes. Zweitens den Jnana Yoga-Weg: Meditiere in diesem Leben über das Unendliche und das Ewige, das Absolute, das Unveränderliche. Und mache das auch im Tod. Und jetzt etwas systematischer.

Alle Tore verriegeln und mit dem Leben abschließen

Zwölfter Vers:

sarva-dvarani samyamya mano hridi nirudhya ca

murdhny adhayatmanah pranam asthito yoga-dharanam

„Nachdem er alle Tore verriegelt, den Geist im Herzen eingeschlossen hat, nachdem er den Lebensatem im Kopf festgehalten hat und Konzentration übt, wenn der Sterbende das einsilbige ‚Om‘ für Brahman spricht und beim Verlassen des Körpers an Mich denkt, erreicht er das höchste Ziel.“

Das ist jetzt praktisch wie eine Anleitung. Angenommen du stirbst, angenommen, das geht plötzlich, dann kommt vielleicht die Hingabe an Gott oder das Unendliche und Ewige. Oder mach es systematisch: Krishna sagt „alle Tore verriegelt“, was zunächst einmal heißt: Wenn du merkst, du stirbst, lass alles los, überlasse alles Gott, deine Aufgabe ist zu Ende. Und es ist eben auch wichtig, dass du, bevor du stirbst, deinen Frieden mit der Welt gemacht hast. Dass du vielleicht dein Vermächtnis weitergegeben hast, dein Testament gemacht hast. Dass du sagst: Ich habe nichts mehr mit der Welt zu tun. Wenn du gestorben bist, sind deine Aufgaben in dieser Welt erledigt.

Versuche nicht, nach dem Tod noch deinen Angehörigen, die trauern, irgendwas zu sagen. Versuche nicht, deinen Angehörigen noch zu helfen. Vertraue sie Gott an, übergib sie Gott. Deine Aufgabe ist zu Ende.

Das ist praktisch, was du machen solltest. Am besten schon jetzt. Dass du sagst, wenn ich sterbe, habe ich nichts mehr mit dieser Welt zu tun. Ich habe nichts mehr mit meiner Familie, auch nichts mit meinem Unternehmen, noch nicht mal mit meinem gemeinnützigen Verein zu tun. Jetzt tue ich alles, so gut wie ich kann und ich lasse los. Und wenn ich sterbe, ist alles vorbei. Gott wird sich darum kümmern.

Das ist also etwas, was du schon in diesem Leben tun kannst. Umso mehr, wenn du hörst, du hast eine lebensbedrohliche Krankheit. Umso mehr, wenn du ein Alter erreicht hast, wo du weißt, Leben ist endlich. (Das weißt du schon immer, aber das wird dir bewusst, wenn du ein gewisses Alter hast.)

Gut, wenn du dich so vorbereitet hast, dann geht es weiter. Ich habe ja auch ein Buch geschrieben, „Karma und Reinkarnation“, wo ich diesen Vorbereitungsprozess auf den Tod noch detaillierter beschreibe. Dort beziehe ich mich auf diese Verse der Bhagavad Gita und gebe noch ein paar praktische Tipps. Das sei dir also auch ans Herz gelegt, was du machen kannst, bevor du stirbst und wie du auch Menschen helfen kannst, die sterben. Und wie du Menschen helfen kannst, die gestorben sind.

Also erst „Tore verriegeln“, das sind die zehn Sinne. Du sagst: Nichts mehr zu tun in dieser Welt, keine Handlungsorgane mehr zu tun und nichts mehr zu erleben. Mein äußeres Leben ist vorbei. Dann gibst du deinen Geist in dein Herz hinein, in die Mitte. Jetzt bringe dein Bewusstsein und auch deinen Lebensatem, dein Prana, zum dritten Auge. Hier übe die Konzentration. Dann wiederhole dein Mantra. Krishna erwähnt hier „Om“, aber jedes Moksha Mantra, das in diesem Leben dein Hauptmantra ist, wiederhole das. Dann ‒ er sagt, sprich das Mantra für Brahman ‒ wende dich ans Unendliche. Und dann richte deinen Geist an Gott aus. Wenn du eine persönliche Gottesbeziehung hast, wiederhole das Mantra und bitte Gott oder deinen Guru um Hilfe. Und dann wirst du das höchste Ziel erreichen.

Nochmal die Schritte:

  • 1. Tore verschließen, alles Äußere Gott anvertrauen (alle Angehörigen, alles, was du gemacht hast, sagen: Ich vertraue es Gott an, ich habe nichts mehr damit zu tun),
  • 2. Geist nach Innen richten, in die Mitte deines Herzens,
  • 3. zum Punkt zwischen den Augenbrauen (dritter Schritt)
  • 4. Mantra wiederholen, an Gott denken ‒

so erreichst du das Höchste.

Das Höchste erreichen

Vierzehnter Vers:

ananya-cetah satatam yo mam smarati nityasah

tasyaham sulabhah partha nitya-yuktasya yoginah

„Ich bin leicht zu erreichen für diesen stets selbstbewussten Yogi, der fortwährend und über eine lange Zeit mit aufrichtigem und einpünktigem Geist an nichts anderes als Mich denkt, oh Arjuna.“ Also zum einen: In diesem Leben kannst du Gott erfahren. Aber spätestens im Moment des Todes. Und wenn dein spirituelles Streben einpünktig ist, geht’s doch relativ leicht.

Fünfzehnter Vers:

mam upetya punar janma duhkhalayam asasvatam

napnuvanti mahatmanah samsiddhim paramam gatah

„Und wenn diese großen Seelen zu Mir gelangt sind, werden sie hier an diesem nicht-ewigen Ort des Schmerzes nicht wiedergeboren. Sie haben höchste Vollkommenheit und Befreiung erlangt.“

Es gibt also einen Weg aus dieser Vergänglichkeit und aus diesem Leiden. Das ist die Gottverwirklichung. Strebe danach mit ganzem Herzen. Meditiere jeden Tag. Lerne, was du machen kannst, wenn der Tod kommt. In jedem Moment kann es einen Unfall geben. Und wann immer es einen Moment gibt, dann übe diese Schritte. Praktiziere sie praktisch in der Meditation und gehe sie im Moment des Todes durch.

Im Moment des Todes erreiche die Erleuchtung.

Mehr Information, auch über das Buch „Karma und Reinkarnation“ oder auch weitere Tipps, wie man sterben kann, wie du dich selbst auf den Tod vorbereiten kannst und wie du anderen helfen kannst, sich auf den Tod vorzubereiten, findest du auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt. (Wenn dir das zu kompliziert ist, dann gib einfach in eine Suchmaschine „Tod Yoga Vidya“ ein.)

Video - Anleitung zum spirituellen Sterben

Siehe auch

Bhagavad Gita Podcast

Literatur

  • Sukadev Bretz: Die Bhagavad Gita für Menschen von heute
  • Sukadev Bretz: Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute
  • Sukadev Bretz, Ulrike Schöber: Der Pfad zur Gelassenheit
  • Swami Sivananda: Srimad Bhagavad Gita
  • Swami Sivananda: Die Kraft der Gedanken
  • Swami Sivananda: Sadhana
  • Swami Sivananda: Inspiration und Weisheit

Seminare

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