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Völlerei


Völlerei - überwinden - wie geht das? Völlerei bedeutet, sich den Bauch vollzustopfen. Völlerei wird auch bezeichnet als Fresssucht, Esssucht, Schwelgerei, Unmäßigkeit, Gefräßigkeit. Völlerei, lateinisch Gula, ist die sechste der Sieben Todsünden, auch Wurzelsünden genannt. Völlerei gilt also gemäß traditionellem christlichen Glaube als etwas, das nicht nur in diesem Leben sondern auch danach bestraft wird.

Sehnsucht nach Schönheit, ein Grund für Völlerei

Jedenfalls weiß man heute, dass Völlerei zu allen möglichen Gesundheitsschäden führt. Ab einem gewissen BMI (Body-Mass-Index) erhöht sich das Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes, Krebs, Gelenkerkrankungen, auch Alzheimer und Demenz, erheblich. Daher sollte man dafür sorgen, dass man sich gesund ernährt, nicht zu viel isst, aber auch nicht zu wenig. Wer Yoga und Meditation übt, der bekommt wieder einen natürlichen Appetit, der dazu beiträgt, Gesundes zu mögen, Ungesundes nicht zu mögen, und so viel zu essen, wie gesund ist.

Es ist auch wichtig, nicht ständig Diäten zu machen, sondern sich so zu ernähren, dass man dauerhaft gesund essen kann. Jeder Mensch hat sein Wohlfühlgewicht. Es kommt nicht darauf an, ein exaktes Idealgewicht zu erreichen und zu halten. Vielmehr gilt, das Wohlfühlgewicht zu kennen. Dieses ist manchmal unter Stress etwas höher als ohne Stress. Völlerei hat manchmal genetische Ursachen:

Manche Menschen werden mit einer Essgier geboren und einem unstillbaren Appetit nach Zucker-Fett-Gemischen. Manchmal hat scheinbare Völlerei eine Ursache in den Proportionen: Menschen mit relativ langem Rumpf und kurzen Beinen werden meist dicker als Menschen mit langen Beinen. In den Beinen sind 40% der Skelettmuskulatur, also der Muskulatur, welche Kalorien verbrennt. Und gerade die Beinmuskulatur verbrennt mehr Kalorien als alle anderen Muskeln.

Die Organe, Appetit und Verdauungssystem sind dagegen meist auf die Größe des Rumpfs hin dimensioniert. So kann man oft den etwas Dickeren keine Völlerei vorwerfen - vielmehr haben sie wegen ihrer Proportionen ein zu effektives Verdauungssystem im Verhältnis zu ihren Beinen. Manchmal hat Völlerei auch psychische Ursachen: Manche Menschen versuchen mit dem Essen, ein inneres Loch zu füllen, das aus Mangel an Liebe, aus Mangel an Zuneigung, auch aus emotionaler Leere kommen kann. Hier kann die Beschäftigung mit Yoga und Meditation helfen, wieder Selbstliebe zu haben, innere Heilung zu erfahren, Kraft dafür zu bekommen, um auf andere zuzugehen.

Umgang mit Gula also mit Völlerei und grenzenloser Gier

Gula ist im Christentum ein Ausdruck, der als einer der sieben Todsünden gegolten hat. Insbesondere im Mittelalter aber auch heute wird zum Teil noch in der katholischen Kirche darüber gesprochen. Gula heißt übermäßiges Essen oder auch ungesundes Essen. Es ist, dass jemand nie genug bekommen kann, seine Kehle nie voll genug bekommen kann. Wie gehst du damit um? Im Allgemeinen ist es am Klügsten du ignorierst es.

Wenn jemand sehr viel isst und nicht aufhören kann, dann hat er es vielleicht nicht unter Kontrolle. Er kann sich nicht beherrschen. Heute wird man das nicht mehr als Charakterfehler bezeichnen, sondern man sagt, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Prädispositionen haben. Seinen Appetit unter Kontrolle zu behalten ist nicht so einfach. Oft hilft es einem Menschen, wenn man ihm etwas Vertrauen gibt, etwas Entspannung und Ruhe, dann wird auch der Heißhunger weniger. In diesem Sinne, wer viel Gula hat, Heißhunger hat, sollte auch Yoga und Meditation üben. Er kommt dann mehr zur Ruhe und kann dann vielleicht auch mit weniger Essen auskommen.

Völlerei in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Völlerei gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Völlerei - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Völlerei sind zum Beispiel Fresserei, Übertreibung, Prasserei, Ausschweifung, Schlemmerei, Exzess, Orgie, Zügellosigkeit,, Luxus, Genussfreude, Reichtum, Wohlstand, Überfluss, in saus und Braus leben, Überangebot, Übermaß, Fülle .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Völlerei - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Völlerei sind zum Beispiel Sparsamkeit, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Genügsamkeit, Mäßigung, Bedürfnislosigkeit, Disziplin, Anspruchslosigkeit Wirtschaftlichkeit, Haushaltung, Maßhaltung, Zurückhaltung, Einsparung,, Geiz, Gier, Beschränkung, Einschränkung, Geldgier, Gewinngier, Habgier, Habsucht, Kleinlichkeit, Profitgier, Raffgier, Schäbigkeit, Knauserei, Knickerei, Pfennigfuchserei, Messie sein . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Völlerei, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Völlerei, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Völlerei stehen:

Eigenschaftsgruppe

Völlerei kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Völlerei sind zum Beispiel das Adjektiv verfressen, das Verb fressen, sowie das Substantiv Fresser.

Wer Völlerei hat, der ist verfressen beziehungsweise ein Fresser.

Siehe auch

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Radhika Siegenbruk,

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