Titiksha

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1. Titiksha (Sanskrit तितिक्ष titikṣa adj. u. m.) geduldig; Name eines Mannes.


2. Titiksha (Sanskrit तितिक्षा titikṣā f.) geduldiges Ertragen oder Aushalten von etwas, Ausdauer, Geduld, Duldsamkeit, Duldungskraft, Langmut, Gleichmut, aber auch Vergebung; die durch äußere Einflüsse nicht zu erschütternde Stärke. Die Vierte der sechs edlen Tugenden Shatsampat eines spirituellen Aspiranten. Die fünf weiteren Tugenden des Shatsampat sind: Shama (Gleichmut), Dama (Kontrolle), Uparati (Vermeiden), Shraddha (Glauben, Vertrauen) und Samadhana (Harmonie). Titiksha ist die Fähigkeit, widrige Umstände ertragen zu können, in Hitze und Kälte, Vergnügen und Schmerz, Lob und Tadel, Erfolg und Misserfolg, Gleichmut und Gelassenheit bewahren zu können.

Geduld hier im christlichen Kontext dargestellt - Titiksha, in jeder Religion als Tugend unabdingbar

Sukadev über Titiksha

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Titiksha

Titiksha heißt Duldsamkeit, Geduld.

Titiksha ist einer der , der sechs edlen Tugenden oder auch der sechs Reichtümer. Titiksha heißt auch, etwas aushalten können, heißt, etwas ertragen können. Titiksha kann heißen, dass du Hitze und Kälte ertragen kannst. Es mag mal kalte Tage geben, mal warme Tage geben. Oder es kann mal sein, dass du in einem Raum bist, wo nicht gelüftet wird, du in einem Raum bist, wo es sehr kalt ist. Das aushalten zu können, ist Titiksha.

Titiksha heißt auch, geduldig warten zu können, zum Beispiel wenn du im Stau stehst oder irgendwo die Deutsche Bundesbahn Verspätung hat. Titiksha heißt auch, ruhig zu bleiben, wenn Menschen unfreundlich zu dir sind. Titiksha heißt auch, ruhig bleiben zu können, wenn Umstände schwierig sind. Titiksha ist also ein Zeichen geistiger Kraft und Stärke, daher wird Titiksha auch als Sampat bezeichnet, als großer Reichtum. Wenn du starkes Titiksha hast, dann hast du starkes Glück. Glück kommt nämlich nicht nur, weil alles schön ist, sondern Glück kommt, weil du in der Lage bist, ruhig zu bleiben, was auch immer geschieht.

Titiksha ist eine der Eigenschaften, die du kultivieren kannst. Du kannst Titiksha kultivieren, indem du Tapas übst, also bewusst Situationen suchst, die nicht so einfach sind, indem du bewusst das tust, wozu du keine Lust hast, auch indem du spirituelle intensive Praxis übst, Askese übst, auch mal früher aufstehst als angenehm und auch mal fastest oder auf etwas eine zeitlang verzichtest. All das erhöht Titiksha, die Fähigkeit, etwas auszuhalten.

Titiksha heißt aber auch, die Gelegenheit des Alltags willkommen zu heißen. Angenommen, jemand kritisiert dich, du kannst dich darüber ärgern oder du kannst dich freuen über die Gelegenheit für Titiksha. Angenommen, eine Situation geht schief, du kannst dich darüber ärgern oder du kannst deprimiert werden oder du kannst dafür danken, für die Gelegenheit für Titiksha. Du kannst im Stau dich furchtbar ärgern oder du kannst dich freuen über die Gelegenheit für Titiksha.

Also, Titiksha, ist eine wichtige Eigenschaft eines Aspiranten. Titiksha gehört zu den Shatsampat, den sechs Reichtümern, die Teile sind von Sadhana Chatushtaya, die Vierheit des Sadhanas, die nötig sind, um von der Unterweisung durch einen Meister zu lernen. Titiksha ist damit etwas, was wichtig ist, wenn du Vedanta verstehen willst.

Übe daher Titiksha, entwickle Titiksha und sei dankbar für jede Gelegenheit, Titiksha üben zu können. Titiksha – Geduld, Duldungskraft, die Fähigkeit, etwas auszuhalten, die Fähigkeit, glücklich zu sein, auch wenn die äußeren Umstände nicht so einfach sind.

Worte von Swami Sivananda

Auszug aus der "Göttlichen Erkenntnis"

Titiksha ist Duldungskraft. Der Aspirant muß geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen. Shri Shankara definiert es im Vivekachudamani wie folgt: "Das Ertragen von Anfechtungen, ohne sich um ihre Beseitigung zu kümmern, und das gleichzeitige Freisein von Furcht oder Wehklagen über sie, heißt Titiksha, Duldungskraft. Das Atma Anatma Viveka sagt, Titiksha ist gegeben, wenn ein Mensch, auch wenn er im Recht ist und einen anderen bestrafen müsste, das Unrecht erdulden kann."

Manche Menschen machen Panchagni-Tapas (Fünffeueraskese). Sie sitzen von vier Feuern an allen Seiten umgeben, und das fünfte Feuer ist die strahlende Sonne über dem Kopf. Aber törichte strenge Askesen verurteilt Shri Krishna in der Bhagavad Gita: “Diese Menschen, die schreckliche und in den Schriften nicht vorgesehene Askesen üben, die eine Beute von Heuchelei und Egoismus sind, getrieben von der Kraft von Lust und Verhaftung, sinnlos alle Elemente des Körpers und auch Mich, der im Körper weilt, quälen - wisse, dass ihre Vorsätze dämonisch sind.” (XXII-5,6).

Für manche Menschen ist Titiksha das Ziel. Aber Titiksha ist nur ein Mittel. Überall, wo Bewegung ist, überall, wo sich Leben manifestiert, sind die beiden gegensätzlichen Kräfte, die Gegensatzpaare. Manche unwissende Menschen möchten unangenehme Erfahrungen loswerden und nur bei den angenehmen bleiben. Das ist der Gipfel der Dummheit. Kann es Licht geben ohne Schatten, Rosen ohne Dornen, Gewinn ohne Verlust, Erfolg ohne Misserfolg, Sieg allein ohne Niederlage oder nur Freude allein ohne Schmerz? Ein weiser Mensch, der sie richtig versteht und eng mit ihnen zusammenarbeitet, kann glücklich sein, sonst niemand. Ein Weiser grollt nie. Er versteht es, sich im unveränderlichen, immerwährenden, beobachtenden Bewusstsein festzusetzen, das sich in seinem verbirgt und jenseits der Gegensatzpaare ist, und beobachtet dann die Bewegungen und Phänomene dieses Universums mit unerschütterlichem Geist. Er sieht Intelligenz in jedem Zoll der Schöpfung. Er hat ein sehr umfassendes Verständnis von den ewigen Naturgesetzen und Gegensatzpaaren. Das ist wahres Titiksha auf der Grundlage von Erkenntnis. Diese Menschen sind physischen Titikshus (die nur physisches Erdulden üben), die sich durch physische Qual trainiert haben überlegen, denn letztere werden Anzeichen von Misserfolg aufweisen, wenn sie mit einer ernsten Katastrophe konfrontiert werden. Ein Titikshu, der sein Titiksha durch Erkenntnis entwickelt hat, ist der König der Titikshus.

Dieser Körper ist dein Instrument, aber er ist nicht dein Selbst. Titiksha (Duldsamkeit) entwickelt deine Willenskraft. Sie ist eine der Eigenschaften, die ein Schüler auf dem Pfad des Jnana braucht. Sie schafft Glück im Diesseits und im Jenseits. Doch sie hat eine Kehrseite. Die Leute halten jene, die Titiksha umsetzen fälschlicherweise für impotente Weicheier. Ertrage mit Freude was die Menschen dir auch an Schmerzen und Problemen bescheren. Das ist Titiksha.

Swami Sivananda - ein Meister der viel Titiksha aufbrachte und praktizierte

Samadhkhasukham dheeram so-amritatvaya kalpate - Wer Durchhaltevermögen, Titiksha, besitzt, wer zwischen Freude und Schmerz in Balance bleibt, wer standhaft ist, der ist für die Unsterblichkeit gemacht. (Gita, II-15)

Mouni Baba ist ein großer Titikshu. Er ist ein Vairagi. Er lebt in einem Wald zwei Meilen außerhalb von Chitrakut. Er steht im Sommer von acht Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang in der schrecklich heißen Sonne. Welch fantastische Duldsamkeit. Wahrlich bemerkenswert! Laufe ab und zu barfuß in deinem Haus. Trainiere den Körper für physische Arbeit. Sei nicht völlig abhängig von Dienern. Wasch all deine Kleidung selbst und verstehe, welche Würde körperliche Arbeit besitzt. Nimm nur Medikamente, wenn es absolut nötig ist. Entwickle Schritt für Schritt dein Aushaltevermögen. All das sind Formen von Titiksha.

Vergrößere unbedingt deine Duldsamkeit (Titiksha), ertrage Kälte wie Hitze, Schmerz, Hunger usw. Titiksha, die Kraft, viel auszuhalten, ist eine Tugend, die ein Yogi, Jnani und Bhakta besitzen sollte. Viel Mühsal und Entsagung müssen die Schüler bei einer erfolgreichen Umsetzung des Yoga durchmachen. Titiksha entwickelt die Willenskraft.

Aus diesem Grund sagt Krishna zu Arjuna: „Der Kontakt der Sinne mit der Materie, Oh Sohn der Kunti, bringt Kälte und Hitze, Freude und Schmerz, die kommen und gehen und unbeständig sind; ertrage sie mutig, Oh Bharata! Der Mensch, den diese nicht quälen, Oh Größter der Menschen, der zwischen Freude und Schmerz im Gleichgewicht steht, mit Standfestigkeit, der ist für die Ewigkeit gemacht“ (Gita, II-14,15).

Ein schwacher Mensch geht aus schrecklichen Prüfungen und Widrigkeiten als starker und erhabener Mensch hervor. Prüfungen sind ein Schmelztiegel, in den Mutter Natur den Menschen wirft, wenn sie aus ihm einen Supermann formen will. Darum habe keine Angst vor Schwierigkeiten und widrigen Umständen. Sie sind verkleideter Segen. Nutze sie für die Entwicklung von Titiksha.

  • Titiksha ist ein Zustand der Weisheit. Sie ist ein Mittel, Wissen zu erlangen. Einige Heilige machen sich Titiksha zum Lebensziel. Bis ans Lebensende stehen sie im Winter auf einem Bein im kalten Wasser und im Sommer unter der brennenden Sonne. Titiksha für sich selbst genommen kann aber das größte menschliche Ziel nicht gewährleisten.
  • Titiksha ist ein Weg zum Ziel. Einige verwenden ihr ganzes Leben darauf, in der Sonne und in der Kälte zu stehen, ohne Decken etc. Sie vergessen und verfehlen das Ziel. Das Ziel ist Jnana. Ein Mensch mit starker Willenskraft braucht überhaupt keine Titiksha zu üben. Er kann zu jedem Moment jegliche Art von strengem Tapas ausüben. Benutze deinen gesunden Menschenverstand. Führe ein einfaches und natürliches Leben.

Sei stets friedlich, gelassen und souverän. Übe dies. Werde nie nervös oder aufgeregt. Steh fest wie ein Fels. Bleibe gefasst und ruhig. Werde nie ungeduldig. Wenn Du ruhig bist, kannst Du aus deinem Inneren Hilfe und Kraft beziehen. Die göttliche Energie wird zu dir fließen. Wenn Du ruhig und friedlich bist, kannst Du die leise innere Stimme vernehmen. All das sind Übungen in Titiksha. Lerne die Psychologie des Menschen. Analysiere die menschliche Natur. Wenn Du mit anderen Geistern verkehrst, pass dich gut an. Habe vollkommene Anpassungsfähigkeit. Entwickle Toleranz. Nur dann kannst Du glücklich sein. Die beste aller Tugenden ist Gleichmut. Entwickle deshalb diese Tugend mit Geduld und Ausdauer. Andere Tugenden werden dir dann von alleine zufallen.

Wo immer Du hingehst, trägst Du deinen eigenen Geist mit dir herum, deine Vasanas und Samskaras. Raga-Dvesha ist überall, selbst in den Höhlen des Himalayas. Erschaffe dir deine eigene Welt und dein eigenes Umfeld aus dem Inneren heraus. Nur dann kannst Du überall und unter allen Umständen glücklich sein. Titiksha ist ein Weg zum Glück. Passe dich dem Temperament und der Mentalität derer an, mit denen Du verkehrst. Das ist das Geheimnis des Glücks. Ertrage Schwierigkeiten geduldig. Passe den Geist allen Umständen und allen Orten an. Nur dann kannst Du wirklich stark sein. Titiksha ist ein Weg zu innerer Stärke.

Ein Yogaschüler, der sich unter herausfordernden Umständen, Versuchungen und ungünstigen Gegebenheiten entwickelt, wird beharrlich. Er wird sehr mächtig. Mutter Prakriti weiß sehr gut, wie sie ihre Kinder schult und formt. Darum mosere nicht. Grummle nicht. Halte deinen Geist allzeit und in allen Situationen ruhig. Titiksha verhilft dir zur Ruhe des Geistes.

Wenn Du unparteiisch bist, wenn Du Meister deiner Sinne bist, wen dein Geist inmitten endloser Probleme, Schwierigkeiten, Krankheit und auch Feierlichkeiten ruhig bleibt, wenn Du nichts begehrst und nichts ablehnst, dann bist Du in Besitz von Seelenruhe. Die Wahrheit wird von alleine aufsteigen, allerdings nur in einem ruhigen Geist. Entwickle diese Tugend Titiksha darum mit allen Mitteln. Versagen ist einfach nur der Pfeiler für den Erfolg. Lass dich von Misserfolg nicht entmutigen. Sei gewappnet. Steh auf. Sei mutig. Sieh den Schwierigkeiten ins Auge. Besiege sie eine nach der anderen. Lass unter keinen Umständen den Mut sinken. Geh wie ein spiritueller Löwe. Besiege die Schwierigkeiten eine nach der anderen.

Hab keine Angst vor öffentlicher Kritik

Sukadev im Meditationssitz - Meditation hilft bei vielem - auch um Titiksha zu entwickeln

Die Leute beleidigen Mahadeva, Sri Sankaracharya, Krishna und Rama immer noch. Sie werden von Ewigkeit zu Ewigkeit so weitermachen. Auf der Welt schwärmt es nur so vor tamasischen Menschen. Sattvische Menschen sind sehr selten. Lehre deinen Geist Disziplin. Bleibe in allen Situationen und jederzeit standfest. Behalte einen ruhigen, ausgeglichenen Geist. Das ist das höchste Jnana. Nun steh auf. Mach dich klar für die Schlacht und kämpfe mit den Indriyas und dem Geist. Diene der Welt mit doppelter Kraft und Energie. Mögest Du glorreich gedeihen. Mögest Du den Zustand von Kaivalya erreichen.

Bist Du Atman, bist Du der Geist oder der Körper? Obgleich Du meine Schriften 1001 Mal gelesen hast, identifizierst Du dich dennoch mit deinem Geist und deinem Körper, und verlierst die Balance sobald harsche Kritik lautgemacht wird. So stark ist dein Ego. Die Leute können deinen Körper und deinen Geist kritisieren. Du selbst kannst ja deinen Körper und Geist nicht leiden. Und die, welche deinen Körper und Geist kritisieren, werden dir zu Freunden. Warum, mein lieber Krishna, regst Du dich noch auf? Du bist immer noch schwach. Du bist spirituell nicht gewachsen. Ignoriere die Kritik. Warum brütest Du über der Vergangenheit? Das ist eine schlechte Angewohnheit. So kannst Du keinen Frieden im Geist finden. Sei erhaben über Kritik und triviale Bemerkungen. Steh fest wie jener Fels dort. Werde eisern. Tue jenen, die versuchen, dich zu vergiften oder dir weh zu tun Gutes. Setze das direkt um – entwickle Titiksha in hohem Maße.

Versuche, Alle zu lieben, selbst deinen schlimmsten Feind, der dich vernichten will, der plant, dich zu vergiften, der schon das Schwert zieht, um dir den Kopf abzuschlagen. Das ist selbstverständlich schwierig, doch Du musst es üben, wenn Du wirklich spirituelle Entwicklung wünschst. Das ist echtes Sannyasa. Ein echter Sannyasin ist jemand, der das Empfinden hat, keinen Körper zu besitzen. Lebe, arbeite und meditiere unter Menschen, die nach deiner Zerstörung trachten und im schlechtesten, feindlichsten Umfeld. Nur dann kannst Du spirituell erwachsen. Nur dann kannst Du den ruhigen Geist eines Weisen haben. Diese Methode ist natürlich sehr schwierig, doch sie macht einen wirklich standfest.

  • Titiksha verhilft dir zu bedingungsloser Liebe

Es ist ein großer Verlust für dich, wenn Du den öffentlichen Dienst verlässt, weil ein paar eifersüchtige Leute versucht haben, dich anzuschwärzen und Du allerlei bittere Erfahrungen machen musstest. Deine spirituelle Entwicklung würde dadurch sehr verzögert werden. Du brauchst moralische Stärke und tugendhaften Mut, um öffentliche Kritik, grobe Bemerkungen und Verfolgung auszuhalten. Doch dein Leiden ist nichts, verglichen mit der Verfolgung, die Rama und die fünf Pandavas auf sich nehmen mussten. Zeig deine Männlichkeit, deine tugendhafte Moral und deine spirituelle Stärke jetzt. Die innere Kraft, die Du während dieser sechs Jahre Meditieren erlangt hast, wird nun auf die Probe gestellt. Wenn Du wirklich aufrichtig meditiert hast, müsstest Du jetzt genug Kraft besitzen, um diesen Schwierigkeiten mit einem Lächeln zu begegnen. Wenn Du keine Stärke besitzt, zeigt das, das bei deinem Meditieren etwas nicht richtig gelaufen ist.

Echte Meditation verleiht immense innere Stärke

Hab keine Angst vor Beleidigung, Respektlosigkeit, Entehrung, Verleumdung oder harten Worten. Trage sie wie Schmuck an deinem Körper. Das ist Titiksha.

Viele machen sich sehr verrückt, wenn sie ein wenig schlechtes Gerede über sich verbreitet hören. Hab keine Angst, das sind eitle Klänge. Das sind nur Schwingungen in der Luft. Sie sind überhaupt nicht da. Was ist denn schon Lästerei? Was ist böser Tratsch? Analysiere sie. Übe Vichara. Es wird sich in Luft auflösen. Lass Gerede ins eine Ohr hinein und sofort wieder zum anderen hinaus. Du bist der unsterbliche Atman, für den es kein Geräusch gibt (Asabda). Nichts kann dich treffen. Du bist unverwundbar. Über die Erkenntnis: Ich bin das unendliche Selbst, erreichst du die höchste Form von Titiksha.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

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