Sanatkumara: Unterschied zwischen den Versionen

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==Sukadev über Sanatkumara==
 
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'''Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Sanatkumara'''
 
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Sanatkumara ist einer der ganz großen [[Yogameister]], einer der Urlehrer der [[Mensch]]heit. Sanatkumara - wenn du diesen [[Name]]n hörst, kannst du dein [[Herz]] spüren und in das Herz hineinfühlen. Sanatkumara ist der wichtigste der vier [[Kumara]]s, der vier Söhne von [[Brahma]]. Kumara heißt Sohn, Sanatkumara ist der ewige Sohn, ist der ewige Sohn von Brahma, dem [[Schöpfer]]. Als Brahma die Welt geschaffen hat, hat er auch die vier Kumaras geschaffen. Die vier Kumaras sind Sanatkumara, dann Sanaka, Sanandana, auch als Sananda bezeichnet, und Sanatana. Sanatkumara ist besonders wichtig. Die vier Kumaras wurden von Brahma zu Beginn der Welt geschaffen. Brahma wollte, dass die vier Kumaras ihm bei dem Voranschreiten der Welt weiter helfen. Und die vier Kumaras waren die ersten auf dieser Erde, mindestens ist das einer der vielen Mythen, Schöpfungsmythen in Indien.
  
 
[[Datei:Sukadev mit Swami Vishnu.jpg|thumb|Swami Vishnu-devananda und Sukadev]]
 
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Sanatkumara ist einer der ganz großen [[Yogameister]], einer der Urlehrer der [[Mensch]]heit. Sanatkumara - wenn du diesen [[Name]]n hörst, kannst du dein [[Herz]] spüren und in das Herz hineinfühlen. Sanatkumara ist der wichtigste der vier [[Kumara]]s, der vier Söhne von [[Brahma]]. Kumara heißt Sohn, Sanatkumara ist der ewige Sohn, ist der ewige Sohn von Brahma, dem [[Schöpfer]]. Als Brahma die Welt geschaffen hat, hat er auch die vier Kumaras geschaffen. Die vier Kumaras sind Sanatkumara, dann Sanaka, Sanandana, auch als Sananda bezeichnet, und Sanatana. Sanatkumara ist besonders wichtig. Die vier Kumaras wurden von Brahma zu Beginn der Welt geschaffen. Brahma wollte, dass die vier Kumaras ihm bei dem Voranschreiten der Welt weiter helfen. Und die vier Kumaras waren die ersten auf dieser Erde, mindestens ist das einer der vielen Mythen, Schöpfungsmythen in Indien.
 
  
 
Die vier Kumaras überlegten aber: „Warum sollen wir weiter in die Schöpfung hineingehen? Alles, was geschöpft wird, geht irgendwann zu Ende, unser physischer Körper ist geschaffen, er wird irgendwann zu Ende gehen. Warum sollten wir dort weiter hineingehen? Sollten wir nicht lieber fragen, was ewig ist?“ Deshalb auch Sanat – Sanatana heißt ja ewig. „Wäre es nicht klüger, wir suchen nach dem Ewigen?“ Und so gibt es die alte Aussagen: „Ist der Schüler bereit, ist der Meister nicht weit.“ Die vier Kumaras hatten die tiefe Sehnsucht, Gott zu erfahren, sie wollten das Ewige erfahren. Es gab aber noch keinen Menschen als [[Guru]], aber ist der Schüler bereit, ist der Meister nicht weit. Da es keine anderen Menschen gab, manifestierte sich [[Shiva]]. Shiva nahm menschliche Gestalt an als [[Dakshinamurti]], Verkörperung der Einweihung. Es gibt schöne Bilder, wie Dakshinamurti unter einem Baum ist und die vier Kumaras sich vor ihm verneigen. Dakshinamurti hob seine Hand und machte [[Chinmudra]]. Chinmudra heißt, drei Finger gestreckt, der Zeigefinger gebeugt, und die Spitze des Zeigefingers berührt die Spitze des Daumens. Und das sahen die vier Kumaras, sie meditierten darüber, was es bedeutet. Als sie erkannten, was es bedeutet erfuhren sie die höchste [[Verwirklichung]].  
 
Die vier Kumaras überlegten aber: „Warum sollen wir weiter in die Schöpfung hineingehen? Alles, was geschöpft wird, geht irgendwann zu Ende, unser physischer Körper ist geschaffen, er wird irgendwann zu Ende gehen. Warum sollten wir dort weiter hineingehen? Sollten wir nicht lieber fragen, was ewig ist?“ Deshalb auch Sanat – Sanatana heißt ja ewig. „Wäre es nicht klüger, wir suchen nach dem Ewigen?“ Und so gibt es die alte Aussagen: „Ist der Schüler bereit, ist der Meister nicht weit.“ Die vier Kumaras hatten die tiefe Sehnsucht, Gott zu erfahren, sie wollten das Ewige erfahren. Es gab aber noch keinen Menschen als [[Guru]], aber ist der Schüler bereit, ist der Meister nicht weit. Da es keine anderen Menschen gab, manifestierte sich [[Shiva]]. Shiva nahm menschliche Gestalt an als [[Dakshinamurti]], Verkörperung der Einweihung. Es gibt schöne Bilder, wie Dakshinamurti unter einem Baum ist und die vier Kumaras sich vor ihm verneigen. Dakshinamurti hob seine Hand und machte [[Chinmudra]]. Chinmudra heißt, drei Finger gestreckt, der Zeigefinger gebeugt, und die Spitze des Zeigefingers berührt die Spitze des Daumens. Und das sahen die vier Kumaras, sie meditierten darüber, was es bedeutet. Als sie erkannten, was es bedeutet erfuhren sie die höchste [[Verwirklichung]].  

Version vom 11. März 2015, 16:35 Uhr

Sanatkumara (Sanskrit: Sanatkumāra m.) Einer der vier Kumaras (ursprüngliche Heilige). Die anderen sind Sana, Sanaka und Sanandana.

Shankaracharya mit den vier Schülern des Dashanami Ordens

Sukadev über Sanatkumara

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Sanatkumara

Sanatkumara ist einer der ganz großen Yogameister, einer der Urlehrer der Menschheit. Sanatkumara - wenn du diesen Namen hörst, kannst du dein Herz spüren und in das Herz hineinfühlen. Sanatkumara ist der wichtigste der vier Kumaras, der vier Söhne von Brahma. Kumara heißt Sohn, Sanatkumara ist der ewige Sohn, ist der ewige Sohn von Brahma, dem Schöpfer. Als Brahma die Welt geschaffen hat, hat er auch die vier Kumaras geschaffen. Die vier Kumaras sind Sanatkumara, dann Sanaka, Sanandana, auch als Sananda bezeichnet, und Sanatana. Sanatkumara ist besonders wichtig. Die vier Kumaras wurden von Brahma zu Beginn der Welt geschaffen. Brahma wollte, dass die vier Kumaras ihm bei dem Voranschreiten der Welt weiter helfen. Und die vier Kumaras waren die ersten auf dieser Erde, mindestens ist das einer der vielen Mythen, Schöpfungsmythen in Indien.

Swami Vishnu-devananda und Sukadev

Die vier Kumaras überlegten aber: „Warum sollen wir weiter in die Schöpfung hineingehen? Alles, was geschöpft wird, geht irgendwann zu Ende, unser physischer Körper ist geschaffen, er wird irgendwann zu Ende gehen. Warum sollten wir dort weiter hineingehen? Sollten wir nicht lieber fragen, was ewig ist?“ Deshalb auch Sanat – Sanatana heißt ja ewig. „Wäre es nicht klüger, wir suchen nach dem Ewigen?“ Und so gibt es die alte Aussagen: „Ist der Schüler bereit, ist der Meister nicht weit.“ Die vier Kumaras hatten die tiefe Sehnsucht, Gott zu erfahren, sie wollten das Ewige erfahren. Es gab aber noch keinen Menschen als Guru, aber ist der Schüler bereit, ist der Meister nicht weit. Da es keine anderen Menschen gab, manifestierte sich Shiva. Shiva nahm menschliche Gestalt an als Dakshinamurti, Verkörperung der Einweihung. Es gibt schöne Bilder, wie Dakshinamurti unter einem Baum ist und die vier Kumaras sich vor ihm verneigen. Dakshinamurti hob seine Hand und machte Chinmudra. Chinmudra heißt, drei Finger gestreckt, der Zeigefinger gebeugt, und die Spitze des Zeigefingers berührt die Spitze des Daumens. Und das sahen die vier Kumaras, sie meditierten darüber, was es bedeutet. Als sie erkannten, was es bedeutet erfuhren sie die höchste Verwirklichung.

Die Fünf Finger haben folgende Bedeutung: Der Zeigefinger symbolisiert das Ego. Das Ego ist normalerweise mit den drei kleineren Fingern zusammen und damit mit den drei Gunas, Sattva, Rajas und Tamas, also mit den drei Eigenschaften in der Welt. Wenn das Ego sich neigt und verbeugt und sich dann mit Brahman verbindet, mit dem Göttlichen, dann entsteht Einheit, dann ist Nirvikalpa Samadhi erreicht. Die vier Kumaras meditierten darüber, Sanatkumara meditierte darüber. Und Sanatkumara erfuhr zusammen mit den anderen Kumaras den höchsten Bewusstseinszustand der Befreiung. Es heißt, dass Brahma nicht ganz begeistert davon war und so dachte er, dann schafft er eben die Menschen als Männer und Frauen. Die werden dann ausreichend Anziehungskräfte haben und dann wird es genügend Komplikationen geben, dass die Schöpfung voranschreitet. Aber die vier Kumaras existierten weiter als Urmeister und gerade Sanatkumara wurde der Guru von einigen Meistern und anderen Schülern. Es gibt auch einige Bücher, in denen die Lehren von Sanatkumara beschrieben werden. Und es heißt, Sanatkumara existiert auch heute noch in subtiler Form. Wenn du daher den Namen Sanatkumara bewusst aussprichst, spürst du seine Gegenwart und kannst fühlen, er wird dir helfen, was auch immer da ist. Sanatkumara ist einer der großen Vedanta-Meister, der großen Jnana-Yoga-Meister, einer derjenigen, der dir großen Segen geben kann. Sanatkumara Maharaj Ji Ki Jaya

Siehe auch

Literatur

  • Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005

Weblinks

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