Rachsucht

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Rachsucht - Wortdefinition und praktische Tipps. Rachsucht ist ein heftiges, maßloses Sinnen nach Rache. Rachsucht ist ein starkes Verlangen, vermeintliches oder tatsächliches Unrecht zu sühnen. Rachsucht kann dabei krankhafte Züge annehmen und das Denken und Fühlen des Menschen vollständig beherrschen.

Wer von Rachsucht erfüllt ist, der ist zu allem bereit, um dem anderen zu schaden. Ein Rachsüchtiger ist bereit sein eigenes Leben zu ruinieren - sofern man es dem anderen heimzahlen kann. Gerade in gescheiterten Beziehungen kann Rachsucht sehr stark werden - sogenannte Rosenkriege können die Folge sein. Aber auch wer öffentlich bloßgestellt wurde, hat eine gewisse Neigung dazu, nach Rache zu sinnen.

Rachsucht kann zu großem Leiden führen. Die beste Rache ist, seine Würde zu bewahren, gelassen zu bleiben, freundlich zu bleiben. Die beste Rache ist, einem anderen, der einem Böses angetan hat, keine weitere Macht über einen selbst zu geben, indem man ständig auf Rache sinnt. Wer die Kraft des Verständnisses, der Liebe und der Vergebung auch bei erlittenem Unrecht hat, der ist auf dem Weg zum Heiligen ein gutes Stück vorangeschritten.

Mitgefühl ist eine Hilfe beim Umgang mit Rachsucht

Rachsucht in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Rachsucht gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Rachsucht - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Rachsucht sind zum Beispiel Abscheu, Bösartigkeit, Feindschaft, Heimzahlung, .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Antonyme Rachsucht - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Rachsucht sind zum Beispiel Vergebungswille, Mitgefühl, Menschlichkeit, Nächstenliebe, Selbstaufopferung, Selbstaufgabe . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Rachsucht, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Rachsucht, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Rachsucht stehen:

Eigenschaftsgruppe

Rachsucht kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Rachsucht sind zum Beispiel das Adjektiv rachsüchtig, das Verb rächen, sowie das Substantiv Rachsüchtiger.

Wer Rachsucht hat, der ist rachsüchtig beziehungsweise ein Rachsüchtiger.

Siehe auch

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