Opfer: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Yogawiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
K (Opfer im Spirituellen Kontext)
(Opfer im Spirituellen Kontext)
Zeile 7: Zeile 7:
  
 
== Opfer im Spirituellen Kontext ==
 
== Opfer im Spirituellen Kontext ==
 
 
 
''Opfer'' kann mehrere Bedeutungen haben:
 
''Opfer'' kann mehrere Bedeutungen haben:
 
* Feuer-''Opfer'': Man gibt Gaben in ein Heiliges [[Feuer]], um es Gott darzubringen, um sich zu [[reinigung|reinigen]], um eine Verbindung zu Gott herzustellen. Gerade in vedischer Zeit waren die Feuer-''Opfer'' besonders wichtig. In der indischen Tradition gibt es [[Yajna]], [[Homa]], H[[avan]] und [[Agnihotra]].  
 
* Feuer-''Opfer'': Man gibt Gaben in ein Heiliges [[Feuer]], um es Gott darzubringen, um sich zu [[reinigung|reinigen]], um eine Verbindung zu Gott herzustellen. Gerade in vedischer Zeit waren die Feuer-''Opfer'' besonders wichtig. In der indischen Tradition gibt es [[Yajna]], [[Homa]], H[[avan]] und [[Agnihotra]].  
Zeile 16: Zeile 14:
 
* Verzicht zum Wohl anderer im [[Sinn]]e von [[Karma Yoga]]: Indem man auf Eigennutz verzichtet, lockert man die Schranken des Ego und kann Einheit mit anderen erfahren.
 
* Verzicht zum Wohl anderer im [[Sinn]]e von [[Karma Yoga]]: Indem man auf Eigennutz verzichtet, lockert man die Schranken des Ego und kann Einheit mit anderen erfahren.
  
 
+
Iyengar lehrt: "Sei kein Opfer deines Lebens."
 
 
'''Opfer''' sind oft [[Heide|heidnische]] Bräuche (folgt...). Etwa in Zeremonien gar Leben zu ''opfern'' oder hohe materielle Werte, die anderswo Not lindern könnten, dürfte  zu weit gehen. Bei allem [[Respekt]] gegenüber [[Tradition]]en, auf die wir angewiesen sind, u.a. statt  [[spiritueller Caspar Hauser]] zu sein...
 
 
 
Auch [[Sinn Logotherapie|sinnzentrierte Logotherapie]] weist darauf hin: ein Opfer, das nichtmals hilft, ist unangemessen (so besehen dürfte auch die Geschichte vom siehe: [[Vogel]] verschiedenes darstellen, vielleicht auch Richtung [[Vorbild]] und [[Witwenverbrennung]], sowie [[Humor]] einer Art, die Swami [[Sivananda]] [[eigentlich]] abrät...)
 
 
 
Im [[Sinn]] auch  des [[Karma]]-[[Yoga]] und des [[Bhakti]] läßt sich im psychosozialen Bereich unterscheiden: subjektiv, und von der jeweiligen Lage abhängig zu [[Entscheidung|entscheiden]]. Je nach dem fängt sich auf''opfern'' an...
 
 
 
 
 
:::''"Wenn man sich als Opfernder sieht, können sich dahinter [[Ahamkara|egoistische Tendenzen]], menschliche Schwäche oder [[Angst]] verstecken (...) oft als  [[Opferbereitschaft]] getarnt. (...) Wer sich opfert, fordert einen Täter heraus und ist auf dieser Ebene (.) mit verantwortlich. (...) [[Distanz|sich klar werden]] (..man tut es nicht mehr oder nun) bewußt. (..) "''
 
:::::Verena Reichle, Grundgedanken des  [[Buddhismus]], Frankfurt, Fischer TB, 1994 fff..., S. 73
 
 
 
 
 
--
 
* [[Arthavada|arthavāda]]
 
* [[Adhvaryu
 

Version vom 14. Juli 2013, 13:29 Uhr

Opfer sind Darbringungen von etwas, was einem wichtig ist, für etwas, was einem noch wichtiger ist. Durch Opfer kann sich der Mensch zu Höherem entwickeln. Opfer sind wichtig

  • für die persönliche Entwicklung (Ausbildung, Beruf, Hobby)
  • im menschlichen Zusammenleben (Partner, Kinder)
  • im Engagement für die Gesellschaft (politische Verantwortung, soziales Engagement, Engagement für Ökologie, für karitative Zwecke etc.)
  • für die spirituelle Entwicklung


Opfer im Spirituellen Kontext

Opfer kann mehrere Bedeutungen haben:

  • Feuer-Opfer: Man gibt Gaben in ein Heiliges Feuer, um es Gott darzubringen, um sich zu reinigen, um eine Verbindung zu Gott herzustellen. Gerade in vedischer Zeit waren die Feuer-Opfer besonders wichtig. In der indischen Tradition gibt es Yajna, Homa, Havan und Agnihotra.
  • Gaben an Gott: Man kann Gott auf verschiedene Weisen Opfergaben darbringen: Obst, Reismilch etc. in der Puja, die traditionellen Gaben (Blumen, Obst, Geld) bei Einweihungen, Besuche beim Meister bzw. im Tempel. Auch Spenden an Tempel/Moschee/Kirche/Synagoge/spirituelle Gemeinschaften/karitative Werke können als solche Opfergaben angesehen werden
  • Spiritueller Praktiken: Man kann seine spirituelle Praktiken, sein Sadhana, Gott als Opfer darbringen
  • Verzicht auf das was man mag: Dies wird auch als Santosha bzw. als Tapas bezeichnet: Man verzichtet bewusst auf das was man mag. Dies kann man tun, um seinen Geist zu beherrschen, um seinen Geist auf Gott auszurichten
  • Verzicht zum Wohl anderer im Sinne von Karma Yoga: Indem man auf Eigennutz verzichtet, lockert man die Schranken des Ego und kann Einheit mit anderen erfahren.

Iyengar lehrt: "Sei kein Opfer deines Lebens."