Nichtidentifikation

Aus Yogawiki
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Nichtidentifikation bedeutet Verhaftungslosigkeit in Bezug auf jegliche Erscheinungsform, mit der man sich identifizieren oder sein eigen nennen kann: Körper, Gedanken, Gefühle, Objekte. Die Nichtidentifikation sollte soweit gehen, dass man sich noch nicht einmal mit seinem eigenen Prana, seiner "eigenen" Lebensenergie identifiziert - mit keinem einzigen Puzzleteil, das man sein eigen nennen könnte.

Nichtidentifikation mit Persönlichkeit, Emotionen, Prana

Niederschrift eines Podcasts (2014) von Sukadev

Yoga ist eine Übungspraxis für mehr Energie, für mehr Gelassenheit, für mehr Entspannung und auch für mehr Selbsterkenntnis. Und ein wichtiger Aspekt ist die Frage "Wer bin ich?" Diese Frage gehört insbesondere zu den wichtigsten Fragestellungen des Jnana Yoga, des Yoga der Erkenntnis. "Wer bin ich?" kannst du beantworten anhand der Subjekt - Objekt - Beziehung. Derjenige, der wahrnimmt ist das Subjekt, das, was wahrgenommen wird ist das Objekt. Du bist Bewusstsein, derjenige, der wahrnimmt, und das, was du wahrnehmen kannst, ist das Objekt.

Du könntest dich aber auch fragen: "Bin ich meine Lebensenergien?" Im Yoga, wie auch in vielen anderen fernöstlichen Techniken, machst du viel, um Prana, die Lebensenergien zu erhöhen, auch als "Chi" oder "Ki" bezeichnet. Bist du die Lebensenergien? Was sind überhaupt Lebensenergien? Auf Sanskrit heißen sie Prana, Lebensenergien kannst du spüren. Du kannst mal mehr Energie spüren, du kannst mal weniger Energie spüren. Du kannst auch manchmal ein sanftes Kribbeln in deinen Händen fühlen.

Angenommen, du hebst deine Hände etwas hoch, du konzentrierst dich auf deine Hände, du stellst dir vor, du atmest ein, von oben in deinen Bauch und aus, du atmest Energien in deine Hände, Einatmen von oben Energie in deinen Bauch, ausatmen Energie in deine Hände. Wenn du das ein paar Mal so machst, dann wirst du vielleicht feststellen, deine Hände kribbeln. Vielleicht spürst du auch, dass deine Hände warm werden. Yogis würden sagen, das ist Prana.

Manchmal spürst du auch Energien in anderen Teilen deines Körpers. Du kannst manchmal Unruhe spüren, das ist ein unruhiges Prana, du kannst manchmal spüren, wie dein Herz irgendwo weit wird. So wird dein Herzchakra geöffnet. Manchmal, wenn du die Augen schließt, und dich auf die Stirngegend konzentrierst, das könntest du z. B. auch jetzt machen, und dir dabei vorstellst, dass du weit weg schaust und während du mit geschlossenen Augen weit weg schaust, spürst du ein Licht in der Stirngegend oder spürst ein sanftes pulsieren. Auch das wäre zum Beispiel Prana.

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Im Yoga können wir viele Techniken anwenden, um das Prana zu erhöhen, die Lebensenergien zu steigern und mehr Prana zu haben. Dennoch ist die Frage: Bin ich das Prana? Menschen identifizieren sich sehr mit ihrem Energiezustand. Wenn sie viel Prana haben, fühlen sie sich gut, wenn sie wenig Prana haben, fühlen sie sich schlecht. Dabei fühlen sie sich nicht schlecht, weil sie wenig Prana haben, sondern weil sie denken, sie müssten mehr Prana haben, sie müssten mehr Energie haben. Sie machen sich Sorgen bezüglich der Energien. Du bist nicht das Prana. Du bist nicht die Energien. Du bist das unsterbliche Selbst, du bist der Beobachter, du bist das Bewusstsein.

Und du hast mal mehr Prana, du hast mal weniger Prana, du hast mal ruhigeres Prana, du hast mal unruhigeres Prana. Du hast mal erhabeneres Prana, du hast mal grobstofflicheres Prana. All das kannst du dir bewusst machen. Du kannst dir zum Beispiel jetzt bewusst machen, ob du gerade viel oder wenig Prana hast. Hast du also viel oder wenig Energie? Hast du eine ruhigere Energie, hast du eine unruhigere Energie? Hast du leichteres, erhabeneres Prana oder eher grobstofflicheres Prana? Wenn du das erkannt hast, kannst du dir bewusst machen, dass du nicht das Prana bist, denn du kannst das Prana wahrnehmen, du kannst den Energiezustand wahrnehmen.

Du kann auch das Prana wahrnehmen, wie es jetzt vielleicht im Bauch ist. Du kannst den Energiezustand im Herzen wahrnehmen, vielleicht in der Stirn, vielleicht in den Handflächen, vielleicht in den Augen, wenn du die Augen schließt und bei geschlossenen Augen weit weg schaust, kannst du auch manchmal spüren, dass die Augen weit ausstrahlen. Du kannst auch bewusst bei geöffneten Augen Energie durch deine Augen ausstrahlen, du kannst auch anderen helfen, anderen Menschen Prana übertragen. Vielleicht hast du das schon mit deinem Partner oder deinem Kind gemacht. Du kannst auch in deinen Füßen Prana spüren. Du kannst auch über deine Hände Prana empfangen. Du kannst dir auch vorstellen dass du von anderen Menschen Energie aufnimmst, du kannst dir auch vorstellen, dass von oben Energie in dich hineinströmt.

So kannst du einiges tun, um ein Bewusstsein für Prana zu schaffen. Nur sei dir dessen bewusst, dass du nicht das Prana bist. Jetzt gehen wir nochmal die Kleshas durch in Bezug auf das Prana. Nehmen wir an, du würdest dich mit dem Prana identifizieren. Du fühlst dich vielleicht nach einer Yogastunde, nach einer Meditation sehr gut, du hast einen hohen Energiezustand. Du freust dich und denkst, ja ich bin das Prana, mir geht’s so gut, und dann hast du natürlich Wünsche, dass das Prana immer so sein wird. Du magst nicht, dass das Prana weniger wird. Du magst natürlich die Dinge tun, die dir mehr Prana geben, und du magst nicht die Dinge tun, die dir Prana wegnehmen. Du magst mit Menschen zusammen sein, die viel Prana haben, magst nicht mit Menschen zusammen sein, die dir vielleicht das Prana wegnehmen.

Das schafft schon viele Komplikationen. Denn du wirst so auch egoistisch, du willst mehr Prana haben. Und dann hast du auch Ängste, dass dir das Prana weggenommen wird. Und du spürst vielleicht, dass etwas weniger Prana da ist, dann hast du Angst, dass bald sehr viel weniger Prana da ist, und du spürst, dass du beim Umgang mit einem anderen Menschen weniger Prana hast. Dann hast du natürlich große Angst, dass dieser ein Energieräuber sein wird. Und schon die Tatsache, dass du Angst davor hast, dass andere dir das Prana wegnehmen, nimmt dir das Prana, mehr als die anderen es tatsächlich wegnehmen. Die Angst davor, dass andere dir das Prana wegnehmen, nimmt das Prana.

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Sei dir dessen bewusst, wie sehr du dich mit den Energien identifizierst und dann lerne, du kannst glücklich sein mit mehr oder mit weniger Prana. Sei dir dessen bewusst, du bist Bewusstsein jenseits von Prana. Und deine Aufgabe ist nicht nur, einfach mehr Prana zu haben. Deine Aufgabe ist, Prana aufzunehmen, deine Aufgabe ist, Prana zu geben. Wenn du mit jemandem zusammen bist, der dir Prana anscheinend wegnimmt, dann sieh es nicht so sehr als wegnehmen, sondern sieh es als schenken. Du schenkst anderen Prana. Was du schenkst, kann dir nicht genommen werden. Was du freiwillig gibst, kannst du nicht verlieren, daher sei nicht geizig mit deinem Prana im Umgang mit anderen Menschen.

Stelle dir vor, Licht und Energie strömt in dich hinein, im Umgang mit anderen Menschen stelle dir vor, wie du beim Ausatmen, diese Energie diesen Menschen schickst. So wie du merkst, jemand anders scheint dir Energie zu nehmen, verbinde dich bewusst mit dem kosmischen Energiespender. Geh beim Einatmen zu diesem kosmischen Energiespender, stell dir vor, von oben strömt Energie ein oder von hinten, oder von links, oder von rechts, oder von unten. Und beim Ausatmen schickst du Energie dem Menschen, mit dem du jetzt zu tun hast oder gleich zu tun haben wirst.

Und wenn du im Umgang mit anderen merkst, dass du nachher doch weniger Energie hast, ist es nicht weiter tragisch. Übe anschließend wieder deine Meditation, deine Yogapraktiken oder was auch immer es sein mag, oder regeneriere dich über Entspannung, über Musik, über einen Spaziergang im Wald. Und es mag Phasen geben, wo du mehr tun kannst für deine Energien, und es mag Phasen geben, wo du weniger tun kannst für deine Energien. So wirst du mal mit mehr Energie leben können und mal mit weniger Energie.

Ich will noch auf eine Besonderheit eingehen. Es gibt nämlich Menschen, die haben Phasen mit sehr hoher Energie und sehr niedriger Energie. Sie haben ein sogenanntes zyklothymisches Temperament. Und da ist es wichtig, dass du lernst, so ist eben dein Temperament. Du hast Phasen mit mehr Energie, Phasen mit weniger Energie, und es ist gut, dass du weißt, egal ob du viel Energie oder wenig Energie hast, du bist immer noch du selbst. Lerne mit diesen Hochenergiephasen geschickt umzugehen, und lerne mit Niedrigenergiephasen umzugehen. Niedrigenergiephasen muss nicht heißen Depression und Hochenergiephase muss nicht heißen manische Übersteigerung, sondern du kannst dir sagen: "Ist doch großartig, ich kann viele Erfahrungen machen, ich kann Hochenergie-Erfahrung machen, ich kann Niedrigenergie-Erfahrung machen. Ich hab ein reichhaltiges Erfahrungspektrum."

Wenn du das so annimmst, dann kannst du sehr viel spielerischer mit dir selbst umgehen. Sei dir also jetzt bewusst, wie ist deine Energie in diesem Moment? Du kannst die Energie erhöhen durch tiefe Bauchatmung, durch Visualisierung, durch Affirmationen, wie z. B.: "Ich bin voller Kraft und Energie, mir geht es gut, ich freue mich auf den weiteren Tag." Sei dir auch bewusst, ob du dich besonders stark mit deinem Prana identifizierst, und ob du verschiedene Ängste hast, das Prana zu verlieren. In diesen Fällen, lerne es zu erkennen und lerne dich zu lösen von der Identifikation, erkenne dich als Seele, erkenne dich als Bewusstsein und sei dir dessen bewusst, auch Prana ist nur ein Mittel zur Erfahrung. Prana ist ein Mittel, dass du zur Verfügung hast. Es steuert zwar auch dein Empfinden, den Gemütszustand und die Körpergesundheit, aber du bist nicht das Prana.

Nichtidentifikation mit den Gedanken

Niederschrift eines Podcasts (2014) von Sukadev

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Jetzt möchte ich dir ein paar Anregungen geben zum Umgang mit deinen Gedanken vom Standpunkt des Jnana Yoga aus, des Yoga der Erkenntnis. Die Grundlage des Jnana Yoga der Erkenntnis ist, wie du vermutlich inzwischen weißt: frage "wer bin ich", erkenne dein Selbst und sei frei. Löse dich von Verhaftungen, löse dich insbesondere von Identifikationen. Löse dich auch von Gedanken. Du bist nicht die Gedanken. Du bist Bewusstsein. Du kannst z.B. jetzt einen Moment lang ruhig sein, einen Moment lang schauen, was passiert, wenn du in die Ruhe gehst. In dem Moment, wo du versuchst, in die Ruhe zu gehen, merkst du, da sind alle möglichen Gedanken.

Gedanken kommen, Gedanken gehen. Gedanken, Bilder, Worte, Gefühle, all das kommt. Es kommt und es geht. Du kannst nicht verhindern, dass Gedanken kommen, du kannst nicht verhindern, dass Gedanken auch wieder gehen. Du hast aber einen gewissen Einfluss auf die Gedanken. Vielleicht kannst du doch verhindern, dass Gedanken bleiben. Es heißt, du kannst nicht beeinflussen, ob die Vögel der Gedanken vorbeizwitschern und vorbeifliegen, aber du kannst verhindern, dass die Vögel ein Nest bauen und sich niederlassen. In diesem Sinne kannst du schauen, welche Gedanken hast du, und du kannst dir bewusst machen, dass du nicht die Gedanken bist.

So schnell kommen alle möglichen Gedanken in deinen Kopf, und es gibt keine Notwendigkeit, den Gedanken zu folgen. Es ist gut, dass du Gedanken hast. Es ist gut, dass Gedanken kreativ sind. Es ist gut, dass Gedanken dir alle möglichen Vorschläge machen. Aber du bist nicht die Gedanken, und du musst den Gedanken nicht folgen, du brauchst noch nicht einmal die Gedanken wirklich zu beherrschen. Du kannst sie beobachten. Wenn du also mal merkst, da kommt irgendein Gedanke zu dir, dann kannst du überlegen: Ist der Gedanke hilfreich? Ist er störend? Du kannst dann feststellen, "ja, das ist jetzt kein Gedanke, dem ich folgen will", wirst dann den Gedanken aber wahrscheinlich trotzdem nicht gleich loswerden.

Du brauchst ihn auch nicht los zu werden, du kannst einfach beobachten: "Aha, da ist der Gedanke. Der Gedanke hat die und die Inhalte, ich spüre ihn da und da, aber ich bin nicht der Gedanke." Es gibt sogar bestimmte Möglichkeiten, wie du dich von Gedanken lösen kannst. Du kannst dir z.B. vorstellen, dass deine Augenlider wie die Leinwand eines Kinofilms sind. Und du schaust auf diese Leinwand, und dann bist du neugierig, welche Bilder dort kommen. Und so bist du Zuschauer der Bildgedanken. Genauso kannst du dann auch schauen, ob du die Bildgedanken mal vorübergehend abschaltest.

Du könntest dir vorstellen, dass du deinen Projektor, deinen innerlichen Projektor, abschaltest. Ein paar Momente ist dann Ruhe. Danach kommen wieder neue Bildgedanken. Das ist ganz amüsant. Das ist ein schönes Spiel, das du ab und zu mal ausprobieren kannst. Die Bildgedanken beobachten, als ob sie auf die Leinwand deiner Augenlider projiziert werden, und dann ab und zu mal abschalten. Genauso kannst du umgehen mit deinen Wortgedanken. Du kannst dir vorstellen, deine Ohren sind wie die Lautsprecher eines Radios. Und du kannst dir vorstellen, dein innerer Dialog, deine inneren Wortgedanken, sind wie Radiosendungen. Du hörst eine Weile zu, vielleicht ein bisschen fasziniert, amüsiert, hörst du den Wortgedanken zu, die in deinem inneren Geist ablaufen. Du hörst ihnen zu, und dann kannst du mal schauen, ob du das Radio abschaltest.

Normalerweise geht das. Ein paar Sekunden, vielleicht sogar länger, sind die Wortgedanken weg. Das ist wie ein defektes Radio, die Wortgedanken fangen wieder von selbst an. Du kannst das ein paar Mal ausprobieren und wirst dann feststellen: "Ja, es stimmt. Ich bin nicht meine Gedanken." Gedanken sind meistens Zusammensetzungen aus Worten, aus Bildern und aus Gefühlen. Indem du eine dieser drei Komponenten herauslöst und dich davon löst, kannst du dich insgesamt von der Identifikation mit den Gedanken lösen.

Angenommen, du bist mehr Gefühlsmensch, dann ist es besonders effektiv, du löst dich von den Gefühlen, wie ich es im letzten Abschnitt beschrieben habe, indem du die Gefühle lokalisierst, indem du sie beobachtest. Die Gefühle von oben, von unten, von links, von rechts, von hinten und vorne. So merkst du: "Ich bin nicht die Gefühle, ich bin der Beobachter." Bist du jemand, der gerne bildlich denkt, gut, dann schaue dir die Bilder an und schalte sie ab und zu mal ab. So weißt du: "Ich bin auch nicht die Bilder."

Bist du jemand, der mehr in Worten denkt, der ständig innere Worte spricht und dem die Worte, die eigenen, besonders wichtig sind, gut, dann stelle dir vor, die Worte sind wie eine Radiosendung. Höre diesen Worten zu und stelle sie ab. Und selbst wenn du sie nicht abstellen kannst, so wie eine Radiosendung dir alles Mögliche erzählt, und du musst damit nichts anstellen, so ähnlich mag auch dein Geist dir alles Mögliche erzählen, und du musst nichts damit anstellen. Gedanken mögen kommen. Es heißt nicht, dass du das tun musst, was deine Gedanken dir so sagen. Du kannst lernen, gelassener mit deinen Gedanken umzugehen, indem du dich nicht damit identifizierst.

Werde dir öfters bewusst, was für Gedanken du hast, werde dir öfters bewusst, wie die Gedanken ablaufen, und schaue den Bildgedanken zu, höre den Wortgedanken zu, spüre die Gefühlsgedanken, und ab und zu löse dich davon oder stelle sie ab. Das ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Gelassenheit. Wenn du eben erkennst, du bist nicht wirklich die Gedanken, fällt es dir leichter, dich von den Gedanken zu lösen und vielleicht sogar die Gedanken zu ersetzen und vorübergehend zum Stillstand zu bringen. Im Raja Yoga sagt man ja: "Yogas chitta vritti nirodah." Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist.

Indem du deinen Geist zur Ruhe bringst, ruhst du in deinem wahren Wesen. "Tada drastuh svarupe vasthanam." Wenn du deine Gedanken zur Ruhe gebracht hast, dann ruhst du in deinem wahren Wesen. Und dein wahres Wesen ist Bewusstsein. Dein wahres Wesen ist unbegrenztes Sein. In deinem wahren Wesen ist Liebe, in deinem wahren Wesen ist Freude. Und so ist ein guter Schritt, Gedanken und Gefühle zu beobachten, dich nicht zu identifizieren. Dann fällt es leichter, diese zur Ruhe zu bringen, dann fällt es leichter, zu dir selbst zu kommen.

Es wird dir nicht gelingen, jederzeit die Gedanken zu beherrschen. Es ist auch nicht notwendig. Es ist noch nicht einmal notwendig, dass du jederzeit die Gedanken beobachtest. Schon allein, dass du das ab und zu mal machst, gibt dir eine gute Grundlage für Gelassenheit. Wenn du ein paar Mal deine Gedanken beobachtet hast, kannst du das als Erinnerung behalten, und du weißt auch künftig, dass du nicht deine Gedanken bist, du bist nicht deinen Gedanken ausgeliefert, und du kannst deine Gedanken auch bis zu einem gewissen Grad ändern. Denke darüber nach, praktiziere einiges und probiere es aus.

Eine weitere Möglichkeit ist die Meditation, denn gerade in der Meditation lernst du ja, deine Gedanken zu beobachten, du lernst es, dich von deinen Gedanken zu lösen, du lernst es, bewusst Gedanken des Friedens und der Positivität zu erzeugen, und du lernst auch, jenseits der Gedanken zu gehen, um das zu erfahren, was du wirklich bist.

Siehe auch

Literatur

  • Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)
  • Swami Sivananda, Jnana Yoga, Hrsg.: Divine Life Society, 2007
  • Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)
  • Swami Sivananda, Shrimad Bhagavad Gita. Erläuternder Text und Kommentar von Swami Sivananda (1998)
  • Swami Sivananda, Sadhana – Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit

Seminare

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