Meckerei: Unterschied zwischen den Versionen

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Meckerei ist etwas, was dich manchmal aufregen kann, und manchmal wirst du aber auch Willensäußerungen anderer [[Mensch]]en als Meckerei ansehen und manchmal was du sagst, wird auch als Meckerei angesehen werden. Man sollte vorsichtig sein, das, was andere sagen, vorschnell als Meckerei abzuqualifizieren. Meckerei hat natürlich etwas zu tun mit Meckern und Meckern hat etwas zu tun mit Ziegen. Denn die Worte von Ziegen, der Ausdruck von Ziegen wird als "Meckern" bezeichnet. Daher ist das erst einmal nichts Schlechtes.
  
Meckerei ist etwas, was dich manchmal aufregen kann, und manchmal wirst du aber auch Willensäußerungen anderer [[Mensch]]en als Meckerei ansehen und manchmal was du sagst, wird auch als Meckerei angesehen werden. Man sollte vorsichtig sein, das, was andere sagen, vorschnell als Meckerei abzuqualifizieren. Meckerei hat natürlich etwas zu tun mit Meckern und Meckern hat etwas zu tun mit Ziegen. Denn die Worte von Ziegen, der Ausdruck von Ziegen wird als „Meckern“ bezeichnet. Daher ist das erst einmal nichts Schlechtes.  
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Aber Ziegen meckern halt. Und Menschen haben aus eigenartigen Gründen keine positive Meinung von Ziegen, obgleich Ziegen sehr freundliche Lebewesen sind. Und wenn Ziegen "mäh" sagen, dann haben sie oft einen Grund dafür. Ähnlich auch bei uns Menschen, welche Meinungsäußerungen und Willensäußerungen äußern. Nicht jeder sagt es sehr geschickt. Aber anstatt, dass du dich über den Ton anderer aufregst, überlege, was sind die wertzuschätzenden Anliegen dahinter.
  
Aber Ziegen meckern halt. Und Menschen haben aus eigenartigen Gründen keine positive Meinung von Ziegen, obgleich Ziegen sehr freundliche Lebewesen sind. Und wenn Ziegen „mäh“ sagen, dann haben sie oft einen Grund dafür. Ähnlich auch bei uns Menschen, welche Meinungsäußerungen und Willensäußerungen äußern. Nicht jeder sagt es sehr geschickt. Aber anstatt, dass du dich über den Ton anderer aufregst, überlege, was sind die wertzuschätzenden Anliegen dahinter.
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Menschen - gerade in spirituellen Kreisen - sind sehr schnell darin, andere zu verurteilen. Eigenartigerweise verurteilen sie andere, weil andere urteilen. Ich hab das schon oft genug erlebt: "Jetzt hast du aber ganz verurteilend gesprochen, das war jetzt richtig urteilend. Das sollte man nicht tun." Und sie merken nicht, dass sie gerade einen anderen dafür verurteilt haben, dass sie nicht den eigenen Kommunikationsrichtlinien, die vielleicht der andere gar nicht hat, gerecht werden.  
 
 
Menschen - gerade in spirituellen Kreisen - sind sehr schnell darin, andere zu verurteilen. Eigenartigerweise verurteilen sie andere, weil andere urteilen. Ich hab das schon oft genug erlebt: „Jetzt hast du aber ganz verurteilend gesprochen, das war jetzt richtig urteilend. Das sollte man nicht tun.Und sie merken nicht, dass sie gerade einen anderen dafür verurteilt haben, dass sie nicht den eigenen Kommunikationsrichtlinien, die vielleicht der andere gar nicht hat, gerecht werden.  
 
  
 
[[Datei:Pastries_Keks_Liebe.jpg|thumb|[[Liebe]] hilft beim Umgang mit Meckerei]]
 
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In diesem Sinne: schimpfe nicht über das, was andere sagen und schimpfe nicht vorzeitig und vorschnell darüber, auch nicht wie der Ton ist: „Ja, ich würde das ja tun, aber so wie du zu mir sprichst, werde ich unter keinen Umständen das machen.Das ist unreif. Wenn Menschen etwas sagen, Versuche vielmehr herauszufinden: Was ist ihr Anliegen? Worum geht es ihnen? Du kannst auch überlegen, ist das etwas, das man berücksichtigen soll, berücksichtigen kann? Im Normalfall heißt [[spirituelles Leben]], zu versuchen, den Anliegen vieler gerecht zu werden. Es geht darum, aus [[Liebe]] heraus zu handeln, aus [[Mitgefühl]] heraus zu handeln. Und eben nicht zu früh, das, was andere sagen, einfach nur als sinnlose Meckerei abzutun.
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In diesem Sinne: schimpfe nicht über das, was andere sagen und schimpfe nicht vorzeitig und vorschnell darüber, auch nicht wie der Ton ist: "Ja, ich würde das ja tun, aber so wie du zu mir sprichst, werde ich unter keinen Umständen das machen." Das ist unreif. Wenn Menschen etwas sagen, Versuche vielmehr herauszufinden: Was ist ihr Anliegen? Worum geht es ihnen? Du kannst auch überlegen, ist das etwas, das man berücksichtigen soll, berücksichtigen kann? Im Normalfall heißt [[spirituelles Leben]], zu versuchen, den Anliegen vieler gerecht zu werden. Es geht darum, aus [[Liebe]] heraus zu handeln, aus [[Mitgefühl]] heraus zu handeln. Und eben nicht zu früh, das, was andere sagen, einfach nur als sinnlose Meckerei abzutun.
  
Also, wenn du das nächste Mal jemanden hörst, bei dem du dir denkst: „Was meckert der so doof?, überlege: es ist ein wertzuschätzendes Anliegen.
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Also, wenn du das nächste Mal jemanden hörst, bei dem du dir denkst: "Was meckert der so doof?", überlege: es ist ein wertzuschätzendes Anliegen.
Du wirst nicht alles, was andere sagen, berücksichtigen können. Manchmal wirst du auch sagen: „Ok, was soll’s. Ich kann nicht alles berücksichtigen.Manchmal wirst du sagen: „Ich muss das tun. Das ist jetzt das Richtige, auch wenn es anderen nicht passt.
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Du wirst nicht alles, was andere sagen, berücksichtigen können. Manchmal wirst du auch sagen: "Ok, was soll’s. Ich kann nicht alles berücksichtigen." Manchmal wirst du sagen: "Ich muss das tun. Das ist jetzt das Richtige, auch wenn es anderen nicht passt."
  
 
Vielleicht auch noch etwas zu dir selbst: Ich sage:  
 
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• Aber du selbst: Versuche das, was du zu sagen hast, so zu sagen, dass andere etwas damit anfangen können. Überlege, ob das, was du sagst, vielleicht als Meckerei ankommt oder ob du’s anders ausdrücken kannst.
 
• Aber du selbst: Versuche das, was du zu sagen hast, so zu sagen, dass andere etwas damit anfangen können. Überlege, ob das, was du sagst, vielleicht als Meckerei ankommt oder ob du’s anders ausdrücken kannst.
  
Es ist zum Beispiel sinnlos über andere zu sagen: „Aha, was du wieder gemacht hast. Und hättest du’s doch anders gemacht. Und wie konntest du. ….Und so weiter. Oder: „Du hast mich nicht ausreichend beachtet. Und ihr habt nicht ausreichend mich beachtet.Und so weiter. Oder: „Wie das Wetter gestern war…“ Und so weiter.  
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Es ist zum Beispiel sinnlos über andere zu sagen: "Aha, was du wieder gemacht hast. Und hättest du’s doch anders gemacht. Und wie konntest du. …." Und so weiter. Oder: "Du hast mich nicht ausreichend beachtet. Und ihr habt nicht ausreichend mich beachtet." Und so weiter. Oder: "Wie das Wetter gestern war…" Und so weiter.  
  
 
Diese Meckerei hilft nicht weiter. Du kannst mehr überlegen: was sind meine Anliegen und wie kann ich die in der [[Zukunft]] geschickt umsetzen? Und da, wenn du sprichst, sehr wohl(!): Der Ton macht auch die Musik. Du kannst selbst überlegen: Was sind meine Anliegen? Was sind die Menschen, mit denen ich zu tun habe? Was sind deren Anliegen? Und wie könnte ich vielleicht meine Anliegen am [[Geschick|Geschicktesten]] umsetzen?
 
Diese Meckerei hilft nicht weiter. Du kannst mehr überlegen: was sind meine Anliegen und wie kann ich die in der [[Zukunft]] geschickt umsetzen? Und da, wenn du sprichst, sehr wohl(!): Der Ton macht auch die Musik. Du kannst selbst überlegen: Was sind meine Anliegen? Was sind die Menschen, mit denen ich zu tun habe? Was sind deren Anliegen? Und wie könnte ich vielleicht meine Anliegen am [[Geschick|Geschicktesten]] umsetzen?
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Und selten wirst du deine Anliegen umgesetzt bekommen, wenn du über andere schimpfst, wenn du über die [[Vergangenheit]] schimpfst. Du kannst viel mehr überlegen: Was sind meine Anliegen, wie kann ich sie erlangen? Was wäre vielleicht eine kluge Weise, sie zu erlangen? Wie weiß ich, was andere Menschen gerne wollen? Wie ticken andere Menschen?
 
Und selten wirst du deine Anliegen umgesetzt bekommen, wenn du über andere schimpfst, wenn du über die [[Vergangenheit]] schimpfst. Du kannst viel mehr überlegen: Was sind meine Anliegen, wie kann ich sie erlangen? Was wäre vielleicht eine kluge Weise, sie zu erlangen? Wie weiß ich, was andere Menschen gerne wollen? Wie ticken andere Menschen?
  
[[Krishna]] sagt in der [[Bhagavad Gita]]: [[Yoga]] ist auch Geschick im Handeln.Daher: meckere nicht so viel, sondern überlege: Wie kannst du geschickt sprechen, geschickt kommunizieren, geschickt handeln, um deine wertzuschätzenden Anliegen umzusetzen? Nicht aus [[Ichbezogenheit]], nicht aus [[Ego]].
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[[Krishna]] sagt in der [[Bhagavad Gita]]: "[[Yoga]] ist auch Geschick im Handeln." Daher: meckere nicht so viel, sondern überlege: Wie kannst du geschickt sprechen, geschickt kommunizieren, geschickt handeln, um deine wertzuschätzenden Anliegen umzusetzen? Nicht aus [[Ichbezogenheit]], nicht aus [[Ego]].
  
 
Ich gehe davon aus, du bist ein spiritueller Mensch oder ein Mensch, der Idealistisches, Gutes will. Du willst ja nicht wirklich etwas für dich, du willst es für andere. Und selbst, wenn du dich auch um dich selbst kümmerst, tust du ja auch das, um nachher anderen besser dienen zu können. Daher:  
 
Ich gehe davon aus, du bist ein spiritueller Mensch oder ein Mensch, der Idealistisches, Gutes will. Du willst ja nicht wirklich etwas für dich, du willst es für andere. Und selbst, wenn du dich auch um dich selbst kümmerst, tust du ja auch das, um nachher anderen besser dienen zu können. Daher:  
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Das waren einige Gedanken zum Thema:  
 
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Meckerei positiv sehen bei anderen, und selbst so kommunizieren, dass es von anderen nicht als Meckerei angesehen wird
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Meckerei positiv sehen bei anderen, und selbst so kommunizieren, dass es von anderen nicht als Meckerei angesehen wird.
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Vielleicht bist du umgeben von Menschen, die meckern und dir geht diese Meckerei auf den Wecker. Wie gehst du damit um?
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Zunächst einmal solltest du dir bewusst machen, Meckerei hat auch ihren Sinn. Eventuell meckern Menschen zusammen und das verbindet sie. Wenn Menschen mit anderen zusammen meckern können, dann stärkt dies die [[Gemeinschaft]]. Als solches kannst du ja sagen, ja toll, die meckern miteinander, sie verstehen sich irgendwo gut. Und wenn wir gemeinsam über einen Dritten meckern können, dann verbindet das ganz besonders.
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Also, du kannst die Meckerei anderer wertschätzen.
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Das zweite ist: Manchmal liegt hinter der Meckerei auch ein wertzuschätzendes Anliegen. Zuhören ist etwas wichtiges, ich höre den Menschen zu, die meckern. Vielleicht haben sie etwas wichtiges zu sagen, vielleicht wollen sie auf etwas aufmerksam machen.
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Die dritte Möglichkeit, es liegt an dir, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. Anstatt dir die Meckerei an zu hören oder anstatt über die Meckerei zu schimpfen oder zu versuchen, die anderen von etwas anderem zu überzeugen, was selten zu etwas führt, spreche einfach über etwas anderes. Drücke deiner Wertschätzung aus, frage Menschen um ihre Meinung bitte sie um Ihre Hilfe, bitte sie um Rat und wenn Menschen wissen, sie sind wichtig, sie werden gefragt, dann ändert sich plötzlich ihre Laune und [[Stimmung]]. Und die Menschen, die eben gemeckert haben, werden plötzlich sehr konstruktiv und inspirierend.
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== Meckerei in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen==
 
== Meckerei in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen==

Version vom 18. September 2016, 16:01 Uhr

Meckerei - Überlegungen und Tipps als praktische Lebenshilfe. Meckerei ist eine umgangssprachlich-abwertende Bezeichnung für Kritik, für Beschwerden, für Nörgelei. Meckerei ist ursprüngliche die Bezeichnung für die Lautgebung, die Sprache von Ziegen. Man kann auch ernsthafte Kritik als Meckerei abtun. Meckerei kommt vom Verb meckern, wie eine Ziege schreiben, im 17. Jahrhundert auch für lachen, seit dem 18. Jahrhundert mit der Bedeutung nörgeln, kritisieren.

Ziegen meckern - Menschen meckern auch

Meckern ist ein lautmalerisch gebildetes Wort, das die Mäh, meck-Laute der Ziege nachahmt. Meckern kommt vom lateinischen Wort miccire, blöken. Griechisch gibt es mekas mēkás (μηκάς) Ziege. Meckern allein reicht nicht aus, wenn man einen Missstand sieht. Es gilt, sich selbst einzubringen und zu schauen, wie man zu einer Lösung beitragen kann.

Meckerei positiv sehen

Meckerei ist etwas, was dich manchmal aufregen kann, und manchmal wirst du aber auch Willensäußerungen anderer Menschen als Meckerei ansehen und manchmal was du sagst, wird auch als Meckerei angesehen werden. Man sollte vorsichtig sein, das, was andere sagen, vorschnell als Meckerei abzuqualifizieren. Meckerei hat natürlich etwas zu tun mit Meckern und Meckern hat etwas zu tun mit Ziegen. Denn die Worte von Ziegen, der Ausdruck von Ziegen wird als "Meckern" bezeichnet. Daher ist das erst einmal nichts Schlechtes.

Aber Ziegen meckern halt. Und Menschen haben aus eigenartigen Gründen keine positive Meinung von Ziegen, obgleich Ziegen sehr freundliche Lebewesen sind. Und wenn Ziegen "mäh" sagen, dann haben sie oft einen Grund dafür. Ähnlich auch bei uns Menschen, welche Meinungsäußerungen und Willensäußerungen äußern. Nicht jeder sagt es sehr geschickt. Aber anstatt, dass du dich über den Ton anderer aufregst, überlege, was sind die wertzuschätzenden Anliegen dahinter.

Menschen - gerade in spirituellen Kreisen - sind sehr schnell darin, andere zu verurteilen. Eigenartigerweise verurteilen sie andere, weil andere urteilen. Ich hab das schon oft genug erlebt: "Jetzt hast du aber ganz verurteilend gesprochen, das war jetzt richtig urteilend. Das sollte man nicht tun." Und sie merken nicht, dass sie gerade einen anderen dafür verurteilt haben, dass sie nicht den eigenen Kommunikationsrichtlinien, die vielleicht der andere gar nicht hat, gerecht werden.

Liebe hilft beim Umgang mit Meckerei

In diesem Sinne: schimpfe nicht über das, was andere sagen und schimpfe nicht vorzeitig und vorschnell darüber, auch nicht wie der Ton ist: "Ja, ich würde das ja tun, aber so wie du zu mir sprichst, werde ich unter keinen Umständen das machen." Das ist unreif. Wenn Menschen etwas sagen, Versuche vielmehr herauszufinden: Was ist ihr Anliegen? Worum geht es ihnen? Du kannst auch überlegen, ist das etwas, das man berücksichtigen soll, berücksichtigen kann? Im Normalfall heißt spirituelles Leben, zu versuchen, den Anliegen vieler gerecht zu werden. Es geht darum, aus Liebe heraus zu handeln, aus Mitgefühl heraus zu handeln. Und eben nicht zu früh, das, was andere sagen, einfach nur als sinnlose Meckerei abzutun.

Also, wenn du das nächste Mal jemanden hörst, bei dem du dir denkst: "Was meckert der so doof?", überlege: es ist ein wertzuschätzendes Anliegen. Du wirst nicht alles, was andere sagen, berücksichtigen können. Manchmal wirst du auch sagen: "Ok, was soll’s. Ich kann nicht alles berücksichtigen." Manchmal wirst du sagen: "Ich muss das tun. Das ist jetzt das Richtige, auch wenn es anderen nicht passt."

Vielleicht auch noch etwas zu dir selbst: Ich sage: • Was andere sagen, achte nicht zu sehr auf den Ton, sondern geh‘ auf das Anliegen ein. • Schimpfe nicht zu sehr darüber, dass Menschen ihr Anliegen nicht richtig ausgedrückt haben. Versuche das zu ignorieren. • Aber du selbst: Versuche das, was du zu sagen hast, so zu sagen, dass andere etwas damit anfangen können. Überlege, ob das, was du sagst, vielleicht als Meckerei ankommt oder ob du’s anders ausdrücken kannst.

Es ist zum Beispiel sinnlos über andere zu sagen: "Aha, was du wieder gemacht hast. Und hättest du’s doch anders gemacht. Und wie konntest du. …." Und so weiter. Oder: "Du hast mich nicht ausreichend beachtet. Und ihr habt nicht ausreichend mich beachtet." Und so weiter. Oder: "Wie das Wetter gestern war…" Und so weiter.

Diese Meckerei hilft nicht weiter. Du kannst mehr überlegen: was sind meine Anliegen und wie kann ich die in der Zukunft geschickt umsetzen? Und da, wenn du sprichst, sehr wohl(!): Der Ton macht auch die Musik. Du kannst selbst überlegen: Was sind meine Anliegen? Was sind die Menschen, mit denen ich zu tun habe? Was sind deren Anliegen? Und wie könnte ich vielleicht meine Anliegen am Geschicktesten umsetzen?

Und selten wirst du deine Anliegen umgesetzt bekommen, wenn du über andere schimpfst, wenn du über die Vergangenheit schimpfst. Du kannst viel mehr überlegen: Was sind meine Anliegen, wie kann ich sie erlangen? Was wäre vielleicht eine kluge Weise, sie zu erlangen? Wie weiß ich, was andere Menschen gerne wollen? Wie ticken andere Menschen?

Krishna sagt in der Bhagavad Gita: "Yoga ist auch Geschick im Handeln." Daher: meckere nicht so viel, sondern überlege: Wie kannst du geschickt sprechen, geschickt kommunizieren, geschickt handeln, um deine wertzuschätzenden Anliegen umzusetzen? Nicht aus Ichbezogenheit, nicht aus Ego.

Ich gehe davon aus, du bist ein spiritueller Mensch oder ein Mensch, der Idealistisches, Gutes will. Du willst ja nicht wirklich etwas für dich, du willst es für andere. Und selbst, wenn du dich auch um dich selbst kümmerst, tust du ja auch das, um nachher anderen besser dienen zu können. Daher: • vermeide Meckereien, • vermeide das, was andere als Meckerei ansehen würden, • lerne es, geschickt und gut zu kommunizieren.

Das waren einige Gedanken zum Thema: Meckerei positiv sehen bei anderen, und selbst so kommunizieren, dass es von anderen nicht als Meckerei angesehen wird.

Meckerei bei anderen

Aus einem Vortrag von Sukadev Bretz

Vielleicht bist du umgeben von Menschen, die meckern und dir geht diese Meckerei auf den Wecker. Wie gehst du damit um?

Zunächst einmal solltest du dir bewusst machen, Meckerei hat auch ihren Sinn. Eventuell meckern Menschen zusammen und das verbindet sie. Wenn Menschen mit anderen zusammen meckern können, dann stärkt dies die Gemeinschaft. Als solches kannst du ja sagen, ja toll, die meckern miteinander, sie verstehen sich irgendwo gut. Und wenn wir gemeinsam über einen Dritten meckern können, dann verbindet das ganz besonders. Also, du kannst die Meckerei anderer wertschätzen.

Das zweite ist: Manchmal liegt hinter der Meckerei auch ein wertzuschätzendes Anliegen. Zuhören ist etwas wichtiges, ich höre den Menschen zu, die meckern. Vielleicht haben sie etwas wichtiges zu sagen, vielleicht wollen sie auf etwas aufmerksam machen.

Die dritte Möglichkeit, es liegt an dir, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. Anstatt dir die Meckerei an zu hören oder anstatt über die Meckerei zu schimpfen oder zu versuchen, die anderen von etwas anderem zu überzeugen, was selten zu etwas führt, spreche einfach über etwas anderes. Drücke deiner Wertschätzung aus, frage Menschen um ihre Meinung bitte sie um Ihre Hilfe, bitte sie um Rat und wenn Menschen wissen, sie sind wichtig, sie werden gefragt, dann ändert sich plötzlich ihre Laune und Stimmung. Und die Menschen, die eben gemeckert haben, werden plötzlich sehr konstruktiv und inspirierend.

Meckerei in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Meckerei gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Meckerei - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Meckerei sind zum Beispiel Beschwerde, Genörgel, Tadel, Begutachtung, Besprechung, Reklamation .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Meckerei - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Meckerei sind zum Beispiel Lob, Zuspruch, Anerkennung, Verherrlichung . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Meckerei, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Meckerei, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Meckerei stehen:

Eigenschaftsgruppe

Meckerei kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Meckerei sind zum Beispiel das Adjektiv meckerig, das Verb meckern, sowie das Substantiv Meckerer.

Wer Meckerei hat, der ist meckerig beziehungsweise ein Meckerer.

Siehe auch

Seminare zum Thema Kreativität und Künste Yoga Vidya Seminare

Kreativität und kreatives Gestalten Seminare:

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10.12.2019 - 10.12.2019 - Mantra-Konzert mit The Love Keys
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13.12.2019 - 15.12.2019 - Tanz und Yoga
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