Furcht: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Furcht''' ist auch oft etwas anderes als [[Angst]] - vgl. beispielsweise [http://de.wikipedia.org/wiki/Buch_der_Sprichw%C3%B6rter#Bekannte_Spr.C3.BCche]
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Die '''Furcht''' beruht, im Gegensatz zur [[Angst]], meist auf einem konkreten, realen Grund, wie z.B. einer unmittelbaren [[Gefahr]] oder dem [[Gefühl]] der [[Unzulänglichkeit]]. Swami [[Sivananda]] betrachtet Furcht und Ängstlichkeit als Hemmnisse im leben und daher als negative Eigenschaft.
  
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==Swami Sivananda über Furcht==
  
:''"[[Gott]]es[[vertrauen|furcht]] gilt als Anfang von [[Religion|Religiosität]].''"
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Furcht ist eine negative Eigenschaft, eine negative Veränderung
:: [[So]] etwas steht auch wo ganz anders als beispielsweise in der [[Kirche]]; no. zehn, hier:  [[Zitat]]: [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/ueber-religion/]
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:''Gottesfurcht'' wird auch mit [[Achtsamkeit]] gleich gesetzt, vgl. [[Anselm Grün|''Führung als geistige Aufgabe'']]
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Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]
  
 
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
* [[Fehler]]
+
* [[Raja Yoga]]
* [[...]]
+
* [[Angst]]
* [[Acker|...]]
+
* [[Phobie]]
 +
* [[Psychologische Yogatherapie]]
 +
* [[Entspannung]]
 +
* [[Sinn]]
 +
 
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[[Kategorie:Glossar]]
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[[Kategorie:Deutsch]]
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[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]

Version vom 12. April 2013, 14:35 Uhr

Die Furcht beruht, im Gegensatz zur Angst, meist auf einem konkreten, realen Grund, wie z.B. einer unmittelbaren Gefahr oder dem Gefühl der Unzulänglichkeit. Swami Sivananda betrachtet Furcht und Ängstlichkeit als Hemmnisse im leben und daher als negative Eigenschaft.

Swami Sivananda über Furcht

Furcht ist eine negative Eigenschaft, eine negative Veränderung des Denkens. Sie entspringt der Unwissenheit und tntt zutage, wenn man sich mit dem Körper identifiziert und den unsterblichen Atma vergißt. Furcht ist der alte Begleiter der Gebundenheit, der Maya oder Täuschung. Furcht, Sorge und Arger nehmen dem Menschen alle Kraft, erschöpfen ihn und sind Ursache eines vorzeitigen Todes.

Niemand ist ganz frei von irgendeiner Art Furcht. Nur der Jnani- und Bhakti-Yogi hat absolut keine Furcht mehr, da er überall sein eigenes Selbst sieht. Wenn man Furcht besiegen kann, hat man die Hälfte des geistigen Pfades bestanden. Die Furcht kann verschiedene Formen annehmen. Man kann sich vor der Kugel, vor giftigen Tieren, vor einem chirurgischen Eingriff, vor Krankheiten, Geistern oder auch vor der öffentlichen Meinung fUrchten Man kann Furcht haben vor dem Feind, dem Gegner, dem Alter, dem Partner, dem Lehrer, dem Vorgesetzten und vielem anderen. Es gibt verschiedene Arten von Furcht: Furchtsamkeit, Schüchternheit, Zaghaftigkeit, Besorgnis, Schrecken und Angst. Wenn sie vorhanden ist, dann ist der ganze Körper in Schweiß gebadet, die Gedanken werden schwer wie ein Holzklotz. Manchmal treten Schock und Zusammenbruch unmittelbar ein. Oder der Mensch stirbt, weil das Herz in der Furcht stehenbleibt. Die Augen haben einen entsetzten Ausdruck. Eltern und Lehrer sollten in ihren Kindern und Schülern von Jugend an den Geist des Mutes einpflanzen. Sie sollten ihnen Taten von Helden und Rittern vorlesen. Die Kinder haben noch biegsamen und geschmeidigen Sinn und können in dieser Lebensperiode gut angeleitet werden. Man kann ihnen in diesem Alter die 169 Samskaras unauslöschlich einprägen. Enthaltsamkeit gibt ungeheure Kraft und flößt Mut ein. In dem Kapitel über Charakter-Schulung habe ich die Methoden für die Entwicklung des Mutes angegeben. Wenn ihr an das Gegenteil von Furcht denkt, also an Mut, wird das Negative, die Furcht, langsam schwinden. Allmählich wird Mut entwickelt. Stelle dir in Gedanken das Bild: »OM, Mut« vor. Wiederhole sehr oft dieses Wort oder Mantra. Ein Wort ist Mittelpunkt eines Gedankens, ein Gedanke Mittelpunkt eines mentalen Bildes, und dieses ist Mittelpunkt einer mentalen Gewohnheit. Sie wiederum ist Zentrum eines Charakterzuges im Menschen. SteJle dir ein deutliches Gedankenbild der Eigenschaft Mut vor und diese wird sich entwickeln. Das Unbewußte wird alles rur euch tun. Auch der Wille wird euch zu Hilfe kommen. Verlange, mutig zu sein und das Wollen folgt unmittelbar diesem Wunsch . Gib die Bindung an diesen vergänglichen Körper auf. Identifiziere dich nicht mit ihm. Dieser Körper gleicht der Schale einer Kokosnuß oder dem Überzug eines Kopfkissens. Denke unaufhörlich an den Bewohner, an den unsterblichen Atma. Wenn du dich mit Atma identifizierst, wird die Furcht vergehen. Dies ist die beste Methode. Gehe nachts allein in die dichten Wälder oder an einen einsamen Ort. Wandere im Dunkeln ohne Führer. Ein Frommer wird die Furcht verlieren, wenn er sich vollkommen Gott unterwirft.

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