Abhidhamma Pitaka: Unterschied zwischen den Versionen

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==Bedeutung des Abhidamma Pitaka==
 
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Abhidhamma Pitaka ist der letzte der drei [[Pitaka]], also der "Körbe" des Pali Kanons, der Schriften des Theravada Buddhismus. Es stellt eine systematischere, theoretischere Form der Belehrungen dar, verglichen mit den anderen. Abhidhamma Pitaka oder Das Höhere Wissen oder Der Korb Der Besonderen Unterweisungen beinhaltet ebenfalls Lieder, Gedichte, Hymnen und Geschichten über [[Buddha]] und seine früheren Leben. Buddhistische [[Philosophie]] und Psychologie sind die Schlüsselthemen. Einer der wichtigsten buddhistischen Texte, [[Dhammapada]], gehört zu diesem Pitaka. Dieser Text beinhaltet Buddhas Predigten sowie einfache Gespräche, in welchen er seine tiefgreifenden Grundsätze allen verständlich machte.
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Abhidhamma Pitaka ist der letzte der drei [[Pitaka]], also der "Körbe" des Pali Kanons, der Schriften des Theravada Buddhismus. Es stellt eine systematischere, theoretischere Form der Belehrungen dar, verglichen mit den anderen. Abhidhamma Pitaka oder Das Höhere Wissen oder Der Korb der besonderen Unterweisungen beinhaltet ebenfalls Lieder, Gedichte, [[Hymne]]n und Geschichten über [[Buddha]] und seine früheren Leben. Buddhistische [[Philosophie]] und Psychologie sind die Schlüsselthemen. Einer der wichtigsten buddhistischen Texte, [[Dhammapada]], gehört zu diesem Pitaka. Dieser Text beinhaltet Buddhas [[Predigt]]en sowie einfache Gespräche, in welchen er seine tiefgreifenden Grundsätze allen verständlich machte.
  
 
==Die Natur des Abhidhamma Pitaka==  
 
==Die Natur des Abhidhamma Pitaka==  
Der Abhidhamma Pitaka wurde auf unterschiedlichen Weisen beschrieben, als Philosophie, Psychologie, Metaphysik usw. Gemäß der Macmillan Enzyklopädie des Buddhismus (2004), begann er als Ausarbeitung der [[Sutra]]s, aber entwickelte später unabhängige Lehren. Laut Akademikern und Gelehrten sieht die Methodik des Abidhamma Pitaka die Dinge eher in Form von Ereignissen oder Begebenheiten als in Form von Sequenzen oder Prozessen. Die [[Tradition]] behauptet, dass der Abhidhamma Pitaka die absolute Lehre sei, während die Sutras jeweils spezifischen Zuhörern angepasst wurden.
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Der Abhidhamma Pitaka wurde auf unterschiedlichen Weisen beschrieben, als [[Philosophie]], Psychologie, Metaphysik usw. Gemäß der Macmillan Enzyklopädie des Buddhismus (2004), begann er als Ausarbeitung der [[Sutra]]s, aber entwickelte später unabhängige Lehren. Laut Akademikern und Gelehrten sieht die Methodik des Abidhamma Pitaka die Dinge eher in Form von Ereignissen oder Begebenheiten als in Form von Sequenzen oder Prozessen. Die [[Tradition]] behauptet, dass der Abhidhamma Pitaka die absolute Lehre sei, während die Sutras jeweils spezifischen Zuhörern angepasst wurden.
  
 
==Die Ursprünge des Abhidhamma Pitaka==  
 
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Gemäß der [[Schriften]] wurde der Abhidhamma Pitaka von Buddha selbst gelehrt. Die Tradition geht davon aus, dass er ihn direkt nach seiner [[Erleuchtung]] verfasst, aber erst einige Jahre später gelehrt habe und zwar als Lehre für die [[Götter]]. Danach gab er ihn an [[Sariputta]] (einer der zwei Hauptschüler Buddhas, welcher ein [[Arhant]] wurde und für seine [[Weisheit]] bekannt war) weiter, der ihn wiederum an seine [[Schüler]] weitergab. Gelehrte datieren im Allgemeinen dieses Werk um ca. 3. Jahrhundert vor Christus, aber Kontroversen behaupten, dass die Abhidhamma Methodik auf eine frühere Zeit zurückzuführen sei, möglicherweise auf Buddha selber.
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Gemäß der [[Schriften]] wurde der Abhidhamma Pitaka von Buddha selbst gelehrt. Die Tradition geht davon aus, dass er ihn direkt nach seiner [[Erleuchtung]] verfasst, aber erst einige Jahre später gelehrt habe und zwar als Lehre für die [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]. Danach gab er ihn an [[Sariputta]] (einer der zwei Hauptschüler Buddhas, welcher ein [[Arhant]] wurde und für seine [[Weisheit]] bekannt war) weiter, der ihn wiederum an seine [[Schüler]] weitergab. Gelehrte datieren im Allgemeinen dieses Werk um ca. 3. Jahrhundert vor Christus, aber Kontroversen behaupten, dass die Abhidhamma Methodik auf eine frühere Zeit zurückzuführen sei, möglicherweise auf Buddha selber.
  
Abhidhamma Pitaka besteht aus sieben Büchern, wie folgt:  
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==Siehe auch==   
 
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*[[Sutra]]
 
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*[[Vinaya Pitaka]]  
 
*[[Sutra Pitaka]]
 
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*[[Theravada]]   
 
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*[[Buddhismus]]
 
*[[Buddhismus]]
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*[[Buddha]]
  
 
[[Kategorie:Buddhismus]]
 
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[[Kategorie:Schriften]]
 
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Aktuelle Version vom 7. April 2020, 17:14 Uhr

Abhidhamma Pitaka (Pali: अभिधम्मपिटक abhidhammapiṭaka; Sanskrit: अभिधर्मपिटक abhidharmapiṭaka n.) wörtl.: "Korb (piṭaka) der höheren Lehrreden (Abhidhamma)", ein Teil des Tripitaka bzw. Pali-Kanons.

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Der Abhidhamma Pitaka ist derjenige Teil der als Pali-Kanon bekannten frühbuddhistischen Texte des Theravada-Buddhismus, der sich ausführlich mit den metaphysischen, die höchste Wahrheit betreffenden Lehren (abhidhamma) des historischen Buddha befasst.

Bedeutung des Abhidamma Pitaka

Abhidhamma Pitaka ist der letzte der drei Pitaka, also der "Körbe" des Pali Kanons, der Schriften des Theravada Buddhismus. Es stellt eine systematischere, theoretischere Form der Belehrungen dar, verglichen mit den anderen. Abhidhamma Pitaka oder Das Höhere Wissen oder Der Korb der besonderen Unterweisungen beinhaltet ebenfalls Lieder, Gedichte, Hymnen und Geschichten über Buddha und seine früheren Leben. Buddhistische Philosophie und Psychologie sind die Schlüsselthemen. Einer der wichtigsten buddhistischen Texte, Dhammapada, gehört zu diesem Pitaka. Dieser Text beinhaltet Buddhas Predigten sowie einfache Gespräche, in welchen er seine tiefgreifenden Grundsätze allen verständlich machte.

Die Natur des Abhidhamma Pitaka

Der Abhidhamma Pitaka wurde auf unterschiedlichen Weisen beschrieben, als Philosophie, Psychologie, Metaphysik usw. Gemäß der Macmillan Enzyklopädie des Buddhismus (2004), begann er als Ausarbeitung der Sutras, aber entwickelte später unabhängige Lehren. Laut Akademikern und Gelehrten sieht die Methodik des Abidhamma Pitaka die Dinge eher in Form von Ereignissen oder Begebenheiten als in Form von Sequenzen oder Prozessen. Die Tradition behauptet, dass der Abhidhamma Pitaka die absolute Lehre sei, während die Sutras jeweils spezifischen Zuhörern angepasst wurden.

Die Ursprünge des Abhidhamma Pitaka

Gemäß der Schriften wurde der Abhidhamma Pitaka von Buddha selbst gelehrt. Die Tradition geht davon aus, dass er ihn direkt nach seiner Erleuchtung verfasst, aber erst einige Jahre später gelehrt habe und zwar als Lehre für die Götter. Danach gab er ihn an Sariputta (einer der zwei Hauptschüler Buddhas, welcher ein Arhant wurde und für seine Weisheit bekannt war) weiter, der ihn wiederum an seine Schüler weitergab. Gelehrte datieren im Allgemeinen dieses Werk um ca. 3. Jahrhundert vor Christus, aber Kontroversen behaupten, dass die Abhidhamma Methodik auf eine frühere Zeit zurückzuführen sei, möglicherweise auf Buddha selber.

Abhidhamma Pitaka besteht aus sieben Büchern:

  • Dhammasangani (-sangani oder -sangani)
  • Vibhanga (vibhanga)
  • Dhatukatha (dhatukatha)
  • Puggalapannatti (-paññatti)
  • Kathavatthu (katha-)
  • Yamaka
  • Patthana (patthana)

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Siehe auch