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	<title>Reserve - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Yogawiki</subtitle>
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		<title>Sukadev: Die Seite wurde neu angelegt: „&#039;&#039;&#039;Reserve&#039;&#039;&#039; ist das was man zurückgelegt hat. Reserve ist ein Vorrat, eine Rücklage für den Bedarfsfall. Es gibt die eiserne Reserve. Man kann noch Kraftr…“</title>
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		<updated>2016-01-08T16:03:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reserve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das was man zurückgelegt hat. Reserve ist ein Vorrat, eine Rücklage für den Bedarfsfall. Es gibt die eiserne Reserve. Man kann noch Kraftr…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reserve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das was man zurückgelegt hat. Reserve ist ein Vorrat, eine Rücklage für den Bedarfsfall. Es gibt die eiserne Reserve. Man kann noch Kraftreserven haben. Reserve kann auch eine innere [[Zurückhaltung]] sein: Manche Menschen haben eine gewisse [[Reserviertheit]], wenn es um Yoga und Meditation geht. Man kann andere auch aus der Reserve locken, d.h. sie dazu motivieren, sich mehr zu öffnen, zu engagieren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Apfel-essen-nahrung.jpg|thumb|Wieviele Nahrungs-Reserven braucht der Mensch?]]&lt;br /&gt;
==Begriffsherkunft Reserve - Etymologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Substantiv]] Reserve kommt vom Verb reservieren, aufbewahren, zurücklegen, aufheben, sich zurückhalten. Dieses [[Verb]] kommt vom [[französisch]]en réserver, vorbehalten, aufsparen, und hat im 16. Jahrhundert [[Eingang]] in die deutsche [[Sprache]] gefunden. Das französische réserver kommt vom lateinischen reservare, aufsparen, aufbewahren, vorbehalten. Réserve war im Französischen im 17. Jahrhundert insbesondere die Ersatztruppe, der Nachschub, später auch die zum Kampf einsatzbereiten nicht aktiv dienenden Soldaten. Im 19. Jahrhundert entstand daraus im Deutschen die Bedeutung Vorbehalt, Zurückhaltung, [[Verschlossenheit]], [[Kühle]]. Heute gibt es auch den Ausdruck [[Reserviertheit]], der sowohl positiv konnotiert sein kann wie das Wort [[Coolness]], als auch negative Bedeutung haben kann wie Verschlossenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reserve und Gier nach Reichtum==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch war in grauer Vorzeit den Jahreszeiten und unterschiedlichen Klimata ausgesetzt. Im Unterschied zu wechselwarmen Tieren kann er seinen Stoffwechsel bei Kälte nicht runterfahren - und braucht ständig Nahrung. Im Unterschied zu Tieren, die einen Winterschlaf haben, muss der Mensch ständig etwas essen. Und im Unterschied zu Tieren wie [[Katze]] und Wolf ist die Temperaturregulierung des Menschen nicht übermäßig gut. Der Mensch friert relativ schnell und kann auch schnell den Kältetod sterben. So ist der Mensch darauf angewiesen, Vorräte anzulegen, eiserne Reserven zu haben, ein [[Haus]] zu bauen, Kleider zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grundsatz, für die [[Not]] vorzusorgen, ist vermutlich die [[Notwendigkeit]] für Vorratshaltung, für Reserven für die Not, entstanden. Der Mensch mit seinem alles überragenden Intellekt kann dann weit in die Zukunft schauen - und so seine Reserven ins Unendliche vergrößern wollen. Darauf stürzen sich dann die Emotionen, das Belohnungssystem, die Gier nach immer mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich wird der Mensch zum [[Sklave]] dieser [[Gier]]: Er ist nie [[zufrieden]], kann sein [[Leben]] nicht genießen, er braucht immer mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gutes Karma als gute Reserve==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderen gutes zu tun, schafft eine gute [https://www.yoga-vidya.de/karma/ karmische] Reserve: Spenden und [[uneigennütziges Dienen]] schafft gutes Karma - von der man dann lange zehren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings empfiehlt Yoga uneigennütziges Dienen, [[Nächstenliebe]] und [[Barmherzigkeit]] nicht, um sich eine Reserve von gutem Karma anzueignen - sondern einfach um [[Verbundenheit]], [[Liebe]], [[Einheit]] zu erfahren, letztlich weil es etwas zutiefst Menschliches und Lohn in sich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile was du hast mit anderen - das ist ein viel besserer Grundsatz als jede Menge Reservevorräte anzuhäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gott als beste Reserve==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich ist [[Gott]] die beste [[Sicherheit]], die unverwüstlichste Reserve. Selbst wenn wir physisch sterben - Gott gibt sogar Sicherheit über den [[Tod]] hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben ohne Reserven==&lt;br /&gt;
[[Jesus Christus]] empfiehlt in der Bergpredigt den Verzicht auf alle Reserven. Der heilige [[Franz von Assisi]] hat das gelebt, gelehrt und gepredigt. In [[Indien]] gibt es das Konzept des [[Sadhu]], des [[Sannyasi]], der keine Vorräte, keine Reserven hält. Dieses Leben ist ein intensive Leben, ein [[Leben im Hier und Jetzt]]. Allerdings ist es nicht für alle geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mit gesundem Menschenverstand zu richtigen Reserven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen, die im normalen [[Leben]] leben, die eine [[Familie]] zu versorgen haben oder auch sonst eine [[Verantwortung]] für andere tragen, müssen sich auch um Reserven kümmern. Es gilt, das richtige Maß zu finden. Wie so oft, ist der [[Mittelweg]], die [[Goldene Mitte]], auch hier wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mönch]]&lt;br /&gt;
* [[Nonne]]&lt;br /&gt;
* [[Gier]]&lt;br /&gt;
* [[Ashram]]&lt;br /&gt;
* [[Sannyas]]&lt;br /&gt;
* [[Swami]]&lt;br /&gt;
* [[Macke]]&lt;br /&gt;
* [[Makel]]&lt;br /&gt;
* [[Manipulation]]&lt;br /&gt;
* [[Menschen-Unkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Mutwillige Zerstörung]]&lt;br /&gt;
* [[Nicht abschalten können]]&lt;br /&gt;
* [[Nicht über den Tellerrand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
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