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	<title>Raurava Agama 108 Verse für die spirituelle Praxis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Yogawiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raurava_Agama_108_Verse_f%C3%BCr_die_spirituelle_Praxis&amp;diff=1319307&amp;oldid=prev</id>
		<title>Yoga Vidya: Die Seite wurde neu angelegt: „&#039;&#039;&#039;Raurava Agama – 108 Verse und Mantras&#039;&#039;&#039; versammelt 108 besonders für Meditation, Yoga, Mantra, Shiva-Bhakti, Selbsterkenntnis und Befreiung geeignete Aussagen aus dem zehn Kapitel umfassenden &#039;&#039;Rauravasūtrasaṃgraha&#039;&#039; beziehungsweise Vidyāpāda des Raurava Agama.  Die deutsche Fassung ist bewusst als fortlaufender spiritueller Lesetext gestaltet. Sanskrit und Einzelquellen stehen nicht zwischen den Versen; die genaue Konkorda…“</title>
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		<updated>2026-09-15T17:25:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raurava Agama – 108 Verse und Mantras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versammelt 108 besonders für &lt;a href=&quot;/Meditation&quot; title=&quot;Meditation&quot;&gt;Meditation&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;/Yoga&quot; title=&quot;Yoga&quot;&gt;Yoga&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;/Mantra&quot; title=&quot;Mantra&quot;&gt;Mantra&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;/Shiva&quot; title=&quot;Shiva&quot;&gt;Shiva&lt;/a&gt;-Bhakti, Selbsterkenntnis und Befreiung geeignete Aussagen aus dem zehn Kapitel umfassenden &amp;#039;&amp;#039;Rauravasūtrasaṃgraha&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise Vidyāpāda des &lt;a href=&quot;/Raurava_Agama&quot; title=&quot;Raurava Agama&quot;&gt;Raurava Agama&lt;/a&gt;.  Die deutsche Fassung ist bewusst als fortlaufender spiritueller Lesetext gestaltet. Sanskrit und Einzelquellen stehen nicht zwischen den Versen; die genaue Konkorda…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raurava Agama – 108 Verse und Mantras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versammelt 108 besonders für [[Meditation]], [[Yoga]], [[Mantra]], [[Shiva]]-Bhakti, Selbsterkenntnis und Befreiung geeignete Aussagen aus dem zehn Kapitel umfassenden &amp;#039;&amp;#039;Rauravasūtrasaṃgraha&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise Vidyāpāda des [[Raurava Agama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Fassung ist bewusst als fortlaufender spiritueller Lesetext gestaltet. Sanskrit und Einzelquellen stehen nicht zwischen den Versen; die genaue Konkordanz befindet sich gesammelt am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Licht Herz Anahata Chakra strahlen.jpg|thumb|Das Raurava Agama führt die Meditation vom äußeren Kosmos in den Herzraum und zum inneren Licht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 108 Verse zur Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, dem höchsten Herrn der göttlichen Mächte, dessen Scheitel der Sichelmond schmückt und der die Girlande der Vergänglichkeit trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, dem Herrn der Zeit, dem Großen Zeitlosen, der über die Zeit gebietet, sie hervorbringt und sie in all ihren Bewegungen kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, der alles wirkt und alles erkennt, der unbesiegbar ist und als innerstes Selbst in allen Wesen und Dingen gegenwärtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, aus dem die Wesen, Brahma und die göttlichen wie auch die widerstreitenden Kräfte hervorgehen, vor dem Schöpfer und Lenker der Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, dem Erhabenen und Verehrungswürdigen, dem Geber des Guten, dem Höchsten, der in göttlicher Schönheit und Fülle erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, der von Liebe erfüllt ist und Liebe schenkt, dessen Gegenwart beglückt, dem Geliebten Umas, der ewig von den Herzen gesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, in dessen Ordnung Dharma und Adharma ihre Früchte tragen und der sowohl Bindung als auch Befreiung in seiner umfassenden Führung hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, der Geist, Intellekt, Ichgefühl, feinstoffliche Elemente und Sinne übersteigt und Herr über Prakriti und die individuellen Seelen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, über den die großen, in ihren Gelübden gefestigten Weisen meditieren, der mit dem höchsten Om verbunden und von äußerster Feinheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ich verneige mich vor Sadashiva, dem subtilen, allgegenwärtigen und ewigen Herrn der Vidyeshvaras, der allen Tattvas zugrunde liegt und sie mit Bewusstsein erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum, Seele, Mond und Sonne, Geist, Intellekt, Ichbewusstsein und die höchste Natur stehen in der umfassenden Ordnung des Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Alles Entstandene und noch Unentstandene folgt seinem Willen. Ihm, dem höchsten Gott, dem Transzendenten und dem höchsten Selbst, gilt meine Verehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Höre mit ungeteilter Aufmerksamkeit: Die höchste Erkenntnis des Unermesslichen ist ihrem Wesen nach eine, auch wenn sie sich in vielen Formen entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese nektargleiche Erkenntnis wurde vom höchsten Herrn empfangen. Nun wird der Weg der Tattvas in geordneter und zusammengefasster Form dargelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Shiva-Tattva ist klar, höchst, friedvoll, ungeboren und unvergänglich; es ist vollkommene Befreiung, unerschütterlich und ewig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aus dieser vollkommenen Lichtfülle treten, vom Willen Shivas bewegt, acht große Kräfte und in weiterer Entfaltung acht erhabene Manifestationen hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Anantesha, Sukshma, Shivottama, Ekanetra, Ekarudra und Trimurti gehören zu diesen großen, aus der göttlichen Lichtfülle hervorgegangenen Mächten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mit Shrikantha und Shikhandin sind es acht erhabene Vidyeshvaras, strahlend wie unzählige Sonnen und aus dem einen Licht Shivas hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sie erfüllen ihre kosmischen Aufgaben, von Shivas Willenskraft bewegt. Unter diesen machtvollen Vidyeshvaras nimmt Ananta die führende Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ananta steht an der Spitze dieser großen kosmischen Herrscher; ihm ist die Macht des Handelns übertragen, damit die göttliche Ordnung sich entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;21.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Als Herr der Vidya wirkt Ananteshvara auf Maya ein und bringt durch seine Strahlen die leuchtende Kala hervor, von der die weitere Entfaltung ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;22.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aus Kala entstehen Raga und Vidya; auch das Unmanifestierte tritt hervor, und daraus entfaltet der Herr die Kräfte der Gunas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;23.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aus den Gunas entsteht Buddhi mit ihren verschiedenen Anlagen; aus der Bewegung des Intellekts geht das Ichbewusstsein, Ahamkara, hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aus Ahamkara entfalten sich die feinstofflichen Elemente, die Sinne, die Wirkorgane und die grobstofflichen Elemente: die ganze Welt der Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;25.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Anantesha, der höchste Guru, erscheint aus dem Feuer Shivas als rauchloses Licht und wirkt als ordnende Ursache der Welten im Bereich der Manifestation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;26.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Von Anantesha gelangte die Lehre zu Shrikantha, dem großen Lehrer, und von dort weiter zur Göttin, der Shakti des Herrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Göttin übergab das höchste Geheimwissen an Nandisha und Skanda; von Nandisha empfingen Brahma und Indra die Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;28.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Von Indra ging die Überlieferung weiter durch eine Folge von Lehrern, bis Ruru sie von seinem Guru Rama empfing und nun selbst weitergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;29.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Lehren über Mudra, geistliche Verpflichtung, Tattvas, Mandalas, Verehrung und die Sammlung der Mantras werden in den weiterführenden Teilen der Überlieferung entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;30.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Unzählige Mantras gehen aus dem Mund Shivas hervor; sie dienen den Sadhakas dazu, die Fesseln der großen Maya zu durchtrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;31.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In den Mandalas wird Shiva als der darin gegenwärtige Herr verehrt – von Weisen, Devas und Menschen, die nach Befreiung verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;32.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kräfte der Vidyeshvaras und Mandaleshvaras erscheinen durch die entsprechenden Mantras; ihre Zahl und ihre Wirkweisen lassen sich nicht vollständig erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;33.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; So zahlreich die Rudras, göttlichen Mächte und Hüter der Welten sind, so zahlreich sind auch die Mantras; ihre genaue Zahl entzieht sich dem Zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;34.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mantras erscheinen in unterschiedlichen Sprachen und Lautformen; sie sind von heiligen Silben getragen, rein und von der Kraft allumfassender Erkenntnis durchdrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;35.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mantra soll nicht durch oberflächliche Spekulation entkräftet werden. Wer das Gute sucht, nähert sich der überlieferten Lehre mit Sorgfalt, Vertrauen und innerer Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;36.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Alle Gottheiten sind von Mantra durchdrungen, und alle Mantras tragen Shiva in sich. Wer dies erkennt, richte sein Bewusstsein immer wieder auf Shiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;37.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Jenseits der niederen Tattvas liegt die große Maya, über die die Vidyeshvaras wachen. Ananteshvara ist von den Vidyas umgeben und ein Ozean göttlicher Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;38.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mahamaya liegt jenseits der gebundenen Maya. Sie ist die ursprüngliche Quelle, aus der die weiteren Ursachen der Welt hervorgehen und in die sie zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;39.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Im Bereich der reinen Mahamaya ist Maheshvara frei von Maya und Befleckung, subtil, allgegenwärtig und ewig, der Gott der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;40.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Anantesha, Sukshma, Shivottama, Ekanetra, Ekarudra und Trimurti gehören zu den acht Vidyeshvaras des reinen Bereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;41.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mit Shrikantha und Shikhandin sind es acht große Vidyeshvaras, strahlend wie unzählige Sonnen und von Shivas Shakti erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Drei Shaktis des unvergänglichen Urgrundes werden genannt: Vama, Jyeshtha und Raudri – Ausdrucksweisen der einen göttlichen Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;43.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Hinzu treten Jnana Shakti und Kriya Shakti: die Kraft des Erkennens und die Kraft des Wirkens, durch die Erkenntnis und kosmische Tätigkeit möglich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;44.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sadyojata, Vamadeva, Aghora, Tatpurusha und Ishana bilden die fünf großen Mantra-Aspekte Shivas; Shiva ist zugleich mit Gestalt und jenseits aller Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;45.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wer Shiva als Sakala und Nishkala, als manifest und transzendent, erkennt, wird aus dem Kreislauf des Samsara gelöst und gelangt zu Shiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;46.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Shiva ist allwissend und allwirkend, untrennbar mit Shakti verbunden; durch seinen Willen hält er die Welten in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;47.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wenn alle Hüllen abgelegt sind, ruht das Selbst in seiner eigenen Reinheit und Ganzheit; es gelangt zum höchsten Nirvana, zum unvergänglichen höchsten Shiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;48.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Weisen verehren Shiva mit verborgenen Mantras, heiligen Handlungen und mantragetragenen Opfergaben, während ihr Bewusstsein auf das Höchste gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;49.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wer den höchsten inneren Zustand Shivas verehrt und die Shiva-Tantras erkennt, gelangt zum Herrn der Ursachen und nähert sich der Einheit mit Shiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;50.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Sadhaka meditiere auf die reine Kala, die alle lebendigen Kräfte durchdringt, alles erkennt, in alle Richtungen wirkt und im eigenen Wesen ruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;51.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese reine Wirklichkeit des Selbst ist frei von jeder Verdunkelung und wird von den Kräften Shivas genährt. Sie ist das reine Atma-Tattva, das der Sadhaka verwirklichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;52.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die göttlichen Kalas stehen mit yogischen Kräften in Verbindung; alle Vidyas, von denen die Agamas sprechen, sind von den Kalas Shivas durchdrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;53.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kalas von Shiva und Shakti sind glückverheißend und können Befreiung, innere Freude, geistige Kraft und die für den Weg nötige Wirksamkeit schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;54.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Dieses reine Vidya-Tattva führt zur Erfüllung. Wer die Ordnung des Shiva-Tattva wirklich erkennt, kann das Ziel verwirklichen; bloß äußeres Wissen genügt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Nishthura-, Kalakanthi- und Linga-Mudra werden ebenfalls genannt; anschließend beginnt die geordnete Erklärung der einzelnen Mudras und ihrer Merkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;56.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mit der Namaskara-Mudra wird verehrt und mit der Dhvaja-Mudra meditiert; Shashakarnika dient der besonderen rituellen Verbindung, während Mukula den heiligen Sitz symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;57.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mit der Padma-Mudra wird der heilige Sitz gestaltet; mit der Avahana-Mudra wird die göttliche Gegenwart bewusst eingeladen und im Ritual vergegenwärtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;58.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mit der Nishthura-Mudra wird die Gegenwart gefestigt und werden Hindernisse zurückgewiesen; die Kalakanthi-Mudra dient der Vollendung der Shiva-Verehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;59.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Linga-Mudra wird mit der Gestalt Shivas verbunden. Zugleich beginnt die Beschreibung der Namaskara-Geste: Die beiden Handflächen werden im Bereich des Herzens zusammengeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;60.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Nun wird die geheime Ordnung der Kalas erläutert, die zum Mantra-Körper Shivas gehören. Höre diese Lehre in ihrer überlieferten Reihenfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;61.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die fünf Brahma-Mantras entfalten sich in acht, dreizehn, acht, vier und fünf Kalas – insgesamt achtunddreißig Kräfte des einen Shiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;62.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sadyojata ist mit acht Kalas verbunden, Vamadeva mit dreizehn; so beschreibt die Shaiva-Überlieferung die Gliederung des göttlichen Mantra-Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;63.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aghora wird in acht, Tatpurusha in vier und Ishana in fünf Kalas entfaltet. Durch diese Zuordnung wird der ganze Shiva im Körper der Meditation vergegenwärtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wer in der rituellen und meditativen Praxis Shiva auf diese Weise erkennt und in Shiva-Meditation gesammelt bleibt, gelangt zu Sadashiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;65.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Nun wird der Weg der Meditation in seiner geordneten Praxis erklärt. Shiva wird als Sakala, mit Form, und als Nishkala, jenseits aller Form, betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;66.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sadyojata, Vamadeva, Aghora, Tatpurusha und Ishana sind die fünf großen Aspekte, durch die die Weisen den einen Shiva meditativ erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Nishkala-Shiva ist der höchste Gott, der den ganzen Raum durchdringt. Er steht jenseits von Prakriti und Purusha und übersteigt selbst die höchsten geschaffenen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;68.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Shiva ist allwissend, allwirkend, überall gegenwärtig und allen Richtungen zugewandt. Als innerstes Selbst wohnt er in allen Wesen und ist ewig zu meditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;69.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Yoga wird hier sechsgliedrig gelehrt: Pratyahara, Dhyana, Pranayama, Dharana, Tarka – die klare geistige Einsicht – und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;70.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die erste Konzentration ist die feurige Dharana im Nabelzentrum. Wird sie beständig gehalten, verbrennt sie die Kräfte, die den Sadhaka an Unreinheit und Rückfall binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;71.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die mondhafte Dharana wird im Herzen gehalten. Aus ihr strömt kühlende, nährende Kraft, die den ganzen Menschen durchdringt und erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;72.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Ishana-Dharana wird am Scheitel gehalten. Sie führt das Bewusstsein nach oben und richtet den Sadhaka auf den höchsten Zustand Shivas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;73.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Amrita-Dharana ist allgegenwärtig und glückverheißend. Sie tränkt den ganzen Menschen mit dem Nektar der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;74.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese Dharanas sind vom Om getragen und werden im Nabel, im Herzen, am Scheitel und darüber vergegenwärtigt; sie sind nektargleich, weit und segensreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;75.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wie die Dunkelheit beim Aufgang der Sonne rasch verschwindet, so lösen sich durch echte Diksha die bindenden Kräfte von Verdienst und Schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;76.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wie die Sonne die Welten mit ihren Strahlen erhellt, so erleuchtet Shiva durch seine Shaktis das Bewusstsein des Menschen auf dem Weg von Mantra und Einweihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;77.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wie Funken aus einem lodernden Feuer hervorspringen, so gehen die Shaktis aus Shiva hervor und tragen seine verwandelnde Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;78.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese Shaktis durchdringen den eingeweihten Sadhaka. Wie Sonnenstrahlen Verunreinigung vertreiben, so reinigt die göttliche Kraft die tiefen Bindungen des Bewusstseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;79.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Durch die Vereinigung mit Shakti löst der allgegenwärtige Herr die Fesseln des Eingeweihten – wie Wasser sich mit Wasser und Milch sich mit Milch verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;80.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Durch das Mantra der Diksha gelangt der Kenner des Mantras zur Einheit. Wie ein Bündel trockenen Grases im Feuer aufgeht, wird das Alte in der Einweihung verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;81.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Was im lodernden Feuer vollständig verbrannt ist, kehrt nicht wieder in seinen früheren Zustand zurück. So führt die echte Einweihung in eine neue Weise des Seins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;82.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der wahrhaft Eingeweihte überschreitet die Wiederkehr in die gewöhnliche Gebundenheit; wenn der Körper endet, wird sein Bewusstsein mit den Eigenschaften Shivas vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;83.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Sadhaka nehme einen ruhigen Sitz ein, etwa Svastikasana oder Padmasana. Oberkörper und Nacken bleiben aufrecht, die Hände werden in einer geeigneten Mudra gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;84.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Zähne bleiben entspannt, die Augen halb geschlossen. Die nach außen strömenden Sinne werden zurückgenommen und die Macht der Sinnesverhaftung wird gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;85.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Atem wird geordnet. Oberhalb des Nabels erscheint im inneren Erleben das Herz wie die junge aufgehende Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;86.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Im Herzraum wird ein Sonnenmandala geschaut; in seiner Mitte ein Mondmandala und in dessen Mitte ein reines Feuermandala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;87.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In der Mitte dieses Feuermandalas erscheint die höchste Gegenwart, leuchtend und rein wie ein klarer Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;88.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Sadhaka sammelt dort sein Bewusstsein. Von Erkenntnis und Mantra getragen wird das innere Feuer zur Kraft, welche die Höhle des Herzens durchlichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;89.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese Bewusstseinskraft steigt zum Scheitel empor und durchbricht die Begrenzung des Körperbewusstseins; am höchsten Punkt erscheint ein stilles, unbewegtes Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;90.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Durch Yoga und Dharana wird das Bewusstsein am Scheitel gesammelt und auf die göttliche Kraft ausgerichtet; von dort löst es sich aus der bisherigen Begrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;91.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kräfte des Lebens werden nach oben gesammelt. Das Bewusstsein überschreitet die sichtbaren und unsichtbaren Welten und lässt ihre Grenzen hinter sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;92.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Jenseits der Dualität von Prakriti und Purusha wird das Selbst zu subtiler Lichtfülle, erkennt sich als mit allem verbunden und geht in den feinen Maheshvara ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;93.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Om ist die eine heilige Silbe des Brahman und ein Grundzeichen von Mantra und Tantra. Sie durchdringt die ganze Entfaltung vom Großen bis zum einzelnen Besonderen und bleibt selbst unvergänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;94.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Durch die Kräfte des Om ist die Welt gleichsam längs und quer durchwoben; seine umfassende Wirklichkeit schließt göttliche, widerstreitende und menschliche Bereiche ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;95.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Opfer, Askese, Meditation, Geben, Studium und heilige Handlung werden von den Kennern des Mantras mit Om verbunden – am Anfang, am Ende und im innersten Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;96.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Darum steht Pranava, Om, am Beginn des Mantra-Weges. Vyoma bezeichnet den ursprünglichen Raum, noch bevor die Kräfte der Formung sich darin entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;97.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Vyoma heißt Raum, weil es allgegenwärtig und unermesslich ist. Es weist auf eine Wirklichkeit, die nicht von einem anderen Raum umschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;98.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der höchste Herr wird Vyapi, der Allesdurchdringende, genannt, weil er durch die Strahlen seiner Shakti alle Ebenen erfüllt, ohne selbst von etwas Äußerem begrenzt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;99.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Derselbe unvergängliche Herr kann Gestalt annehmen, ohne seine grenzenlose Natur zu verlieren. Darum wird er als Vyomarupa, von der Natur des Raumes, verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Verehrung sei Shiva, dem Großen, dem Allgegenwärtigen, dem höchsten Selbst – dem Allesdurchdringenden, der die Gestalt des grenzenlosen Raumes trägt und alles übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;101.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Vyoma umfasst ohne Rest die höheren, mittleren und niederen Ebenen. Shiva wird deshalb als Sarvavyapi verehrt: als der, dessen Gegenwart nichts ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;102.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wegen seiner tiefen Friedlichkeit und weil er auch jenseits allen kosmischen Wirkens ruht, nennen die Kenner der großen Tantras Sadashiva den wahrhaft Glückverheißenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;103.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Shivas eigener Yoga ist der Shiva-Sadbhava-Yoga: die beständige Verankerung in der reinen Wirklichkeit Shivas, die frei von innerer Krankheit und Begrenzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;104.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sadashiva ist von anfangsloser Shiva-Wirklichkeit durchdrungen und ruht auf dem Sitz des Mantra-Yoga; deshalb wird er als der im Yoga-Thron Festgegründete verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;105.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Weil Shiva unablässig im zeitlosen Yoga gegründet ist, nennen ihn die Kenner der Tattvas den ewigen Yogi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;106.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Dhyana ist das ununterbrochene geistige Verweilen bei der Wirklichkeit. Wenn der Geist zur Fülle gelangt, entsteht tiefe Genügsamkeit und Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;107.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aus innerer Festigkeit und vollkommener Ruhe erwächst das höchste Nirvana. Meditation wird so zur Nahrung des göttlichen Bewusstseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;108.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Shiva ist allwissend, über allem, Herr von allem, Wirkender von allem und vollkommen frei. Er ist das Selbst aller und Ursprung, Erhalter und Auflösung aller Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sahasrara-Chakra-sharada.jpg|thumb|Die Ishana-Dharana richtet das Bewusstsein zum Scheitel und auf den höchsten Zustand Shivas.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mantras ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Formeln sind im bearbeiteten Vidyāpāda ausdrücklich belegt. Sie werden hier als Textzeugnisse und zur kontemplativen Lektüre dokumentiert. Spezifische Mudra-, Nyasa- und Diksha-Mantras gehören in der traditionellen Agama-Praxis in einen Guru- und Einweihungskontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Universales Shiva-Mantra ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oṃ namaḥ śivāya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus den Mudra-Mantras ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ namo namaḥ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ upakalpāya dhyānādhipataye&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ śaśakarṇī śaśakarṇī&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ mukulī mukulā&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ padmodbhave&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ anantarūpāya jaṭilāya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ prapīḍanāya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ kālakalpāśani huṃ phaṭ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ namaḥ śivāya śivatarāya namo namaḥ&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dharana-Mantras ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agneyī:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oṃ jvalad dīpta sahasre jvālāmālini vasa svairaṃ dīpya dīpya paśupatiḥ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saumyā:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oṃ śrīṃ oṃ namaḥ śivāya plāvaya amṛtāyāmṛta yonaye satye satye śāntabrahmaṇe variṣṭhayogaṃ dhara dhara plāvayāmṛtena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aiśānī:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oṃ oṃ śrīyogarūpāyānāśritāya sarvaprabhave jyotīrūpāya namaḥ ṭhaḥ ṭhaḥ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amṛtā:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oṃ namaḥ śivāya amṛtāya paśutattvānugrahāyāmṛtarūpiṇe amṛtīkuru svāhā&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lange Vyomavyāpi-Mantra wird in Kapitel 10 Glied für Glied ausgelegt. Da die bearbeitete Vorlage an dieser Stelle keine zweifelsfrei normalisierte durchgehende Langform bietet, wird er hier nicht aus Einzelstücken rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shiva.jpg|thumb|Shiva als das alles durchdringende Bewusstsein – Ziel der Meditation und Befreiung im Raurava Agama.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Wiki Artikel zum Raurava Agama:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Raurava Agama|Übersicht, deutsche Übersetzung und Sanskrit Text]]&lt;br /&gt;
* [[Raurava Agama 108 Verse für die spirituelle Praxis|108 Praxisverse und Mantras]] &lt;br /&gt;
* [[Raurava Agama Sanskrit Devanagari|Sanskrit in Devanagari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|8YVHxtxSyb8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lwkJZ8P6GDg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2vp-sZI1plc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkordanz ==&lt;br /&gt;
Die Nummern 1–108 sind die Nummern dieser Lesefolge. Dahinter steht jeweils Kapitel.Vers des Vidyāpāda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 1.17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;21&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;22&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;23&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 2.17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;28&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;29&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;30&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;31&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;32&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;33&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;34&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;36&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 3.28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;37&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;38&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;39&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;41&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;43&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;44&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;45&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;46&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;47&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;48&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;49&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;50&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;51&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;52&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;53&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;54&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 4.46&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 5.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;56&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 5.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;57&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 5.5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;58&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 5.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;59&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 5.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;60&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 6.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;61&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 6.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;62&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 6.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;63&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 6.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 6.23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;65&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;66&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;68&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;69&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;70&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;71&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;72&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;73&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;74&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 7.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;75&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 8.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;76&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 8.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;77&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 8.5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;78&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 8.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;79&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 8.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;80&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 8.8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;81&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 8.9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;82&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 8.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;83&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;84&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;85&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;86&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;87&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;88&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;89&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;90&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;91&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;92&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 9.15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;93&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;94&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;95&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;96&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;97&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;98&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;99&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;101&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;102&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.15&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;103&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.21&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;104&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;105&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;106&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;107&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;108&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → 10.89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textgrundlage ==&lt;br /&gt;
S. P. Sabharathnam Sivacharyar, &amp;#039;&amp;#039;Rauravāgama – Vidyāpāda&amp;#039;&amp;#039;, Sanskrit/Transliteration mit englischer Übersetzung. Zur kritischen Textgeschichte siehe N. R. Bhatt (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Rauravāgama&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, Institut Français de Pondichéry, sowie Dominic Goodall, „The Rauravasūtrasaṅgraha Revisited“, 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shiva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mantra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yoga Vidya</name></author>
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