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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga_Prominente&amp;diff=29746</id>
		<title>Yoga Prominente</title>
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		<updated>2012-08-20T20:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Prominente, die Yoga üben ==&lt;br /&gt;
Schauspieler, [[Musik]]er, andere Künstler, [[Sport]]ler, [[Politik]]er üben [[Yoga]]. Zu den Prominenten, die Yoga üben, gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schauspieler===&lt;br /&gt;
*Daniel Craig, bereitet sich für den nächsten James Bond „Skyfall“ mit Yoga und Pilates vor, um geschmeidiger zu sein als in seinen ersten beiden Filmen, bei denen er das Bodybuilding-Studio benutzte…&lt;br /&gt;
*Denise Richards, begeisterte [[Yogini]], bekannt unter anderem durch den Film &amp;quot;Blue Mountain State&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Richard Gere, bekennender Buddhist, betreibt aber auch ein Hotel an der US-Ostküste mit Yoga-Loft mit dem Ziel „einen Magnet für gleichgesinnte, kraftvolle Seelen zu schaffen.“&lt;br /&gt;
===Sportler===&lt;br /&gt;
====Fußball Spieler, die Yoga üben====&lt;br /&gt;
* Jürgen Klinsmann&lt;br /&gt;
* Jogi Löw&lt;br /&gt;
* Mike Frantz, 1. FC Nürnberg&lt;br /&gt;
* Marco Reus, Borussia Dortmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Musiker===&lt;br /&gt;
*Madonna&lt;br /&gt;
*Sting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Politiker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Prominente===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Eva Padberg&lt;br /&gt;
*Ralf Bauer, deutscher Schauspieler, begeisterter Yoga-Praktizierender, beginnt jeden Tag mit 21 Sonnengrüßen; vertreibt auch Yoga-Bücher und DVD.&lt;br /&gt;
*Susanne Fröhlich&lt;br /&gt;
*Ursula Karven, deutsche Schauspielerin, Yogini, vertreibt Bücher und DVD über Yoga und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prominente aus der Wirtschaft===&lt;br /&gt;
*Tamiko Bolton (42), Frau des Investors George Soros&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga_Prominente&amp;diff=29745</id>
		<title>Yoga Prominente</title>
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		<updated>2012-08-20T20:51:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Prominente, die Yoga üben ==&lt;br /&gt;
Schauspieler, [[Musik]]er, andere Künstler, [[Sport]]ler, [[Politik]]er üben [[Yoga]]. Zu den Prominenten, die Yoga üben, gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schauspieler===&lt;br /&gt;
*Daniel Craig bereitet sich für den nächsten James Bond „Skyfall“ mit Yoga und Pilates vor, um geschmeidiger zu sein als in seinen ersten beiden Filmen, bei denen er das Bodybuilding-Studio benutzte…&lt;br /&gt;
*Denise Richards, begeisterte [[Yogini]], bekannt unter anderem durch den Film &amp;quot;Blue Mountain State&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Richard Gere, bekennender Buddhist, betreibt aber auch ein Hotel an der US-Ostküste mit Yoga-Loft mit dem Ziel „einen &amp;quot;Magnet für gleichgesinnte, kraftvolle Seelen zu schaffen.“&lt;br /&gt;
===Sportler===&lt;br /&gt;
====Fußball Spieler, die Yoga üben====&lt;br /&gt;
* Jürgen Klinsmann&lt;br /&gt;
* Jogi Löw&lt;br /&gt;
* Mike Frantz, 1. FC Nürnberg&lt;br /&gt;
* Marco Reus, Borussia Dortmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Musiker===&lt;br /&gt;
*Madonna&lt;br /&gt;
*Sting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Politiker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Prominente===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Eva Padberg&lt;br /&gt;
*Ralf Bauer, deutscher Schauspieler, begeisterter Yoga-Praktizierender, beginnt jeden Tag mit 21 Sonnengrüßen; vertreibt auch Yoga-Bücher und DVD.&lt;br /&gt;
*Susanne Fröhlich&lt;br /&gt;
*Ursula Karven, deutsche Schauspielerin, Yogini, vertreibt Bücher und DVD über Yoga und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prominente aus der Wirtschaft===&lt;br /&gt;
*Tamiko Bolton (42), Frau des Investors George Soros&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=29744</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
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		<updated>2012-08-20T19:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Yoga, Meditation und Ayurveda werden seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier findest du eine Übersicht über alle wissenschaftliche Studien zu Yoga, Meditation und Ayurveda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien 2012==&lt;br /&gt;
* Yoga gut für die Reha nach &#039;&#039;&#039;[[Schlaganfall]]&#039;&#039;&#039;: Patienten, die mindestens zwei Mal pro Woche Yoga üben, verbessern ihren [[Gleichgewicht]]ssinn und reduzieren ihre Angst vor Stürzen. ). Randomisierte Pilotstudie, veröffentlicht in &#039;&#039;Stroke&#039;&#039; (2012; doi: 10.1161/​STROKEAHA.112.658211), zitiert nach [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
* Tägliches Yoga reduziert &#039;&#039;&#039;[[Entzündung]]smechanismen&#039;&#039;&#039; im Körper: Nach einem achtwöchigen Yogaprogramm hatten diejenigen, welche täglich 12 Minuten [[Yoga]] praktizierten, weniger Entzündungsmarker in ihrem Blut. Der Effekt war größer bei denjenigen, die Yoga praktizierten als bei denjenigen, die täglich entspannten mit den Klängen einer Entspannungs-CD. Studienleiter Lavretsky: &amp;quot;Pflegende Angehörige haben oft zu wenig [[Zeit]] und Energie, um einen Ausgleich zu ihrem anstrengenden Alltag zu suchen. Ein kurzes Yogaprogramm, das einfach zu erlernen ist, ist für diese [[Mensch]]en eine sehr effektive Methode, um [[Stress]] zu reduzieren&amp;quot;. [http://web.de/magazine/gesundheit/fitness/15883550-stress-yoga-koerper-entspannt.html Zitiert nach Web.de].  Quelle: Black DS et al. Yogic meditation reverses NF-?B and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers in a randomized controlled trial. Psychoneuroendocrinology, 2012; DOI: 10.1016/j.psyneuen.2012.06.011&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern&#039;&#039;&#039;: Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. [http://web.de/magazine/gesundheit/psychologie/15557372-meditation-verbessert-effektivitaet-nervenfasern.html Zitiert nach]&lt;br /&gt;
* Yoga reduziert &#039;&#039;&#039;Stress&#039;&#039;&#039; und dessen Begleiterscheinungen, ergab eine Studie am Klinikum Essen-Mitte unter dem Berliner Mediziner Andreas Michalsen. „Bei Yogaübenden, die Iyengar-Yoga praktizierten, registrierten die Mediziner „signifikante Effekte für die Dimension &#039;&#039;&#039;Angst&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Ärger&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depressivität&#039;&#039;&#039;“. Schmerzen in Schulter, Halswirbelsäule sowie im Rücken seien deutlich zurückgegangen.“ FOCUS Online&lt;br /&gt;
* Forscher an der indischen Rajastan-Iniversität fanden heraus, dass sich bei &#039;&#039;&#039;Migräne&#039;&#039;&#039;-Patienten Anzahl und Schwere der Schmerzanfälle reduzieren ließen. FOCUS Online&lt;br /&gt;
* Regelmäßiges Üben lindert chronische &#039;&#039;&#039;Rückenschmerzen&#039;&#039;&#039;, bilanziert eine Studie der University of Washington in Seattle. Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten einmal in der Woche Vini-Yoga, einen eher sanften Stil. Nach etwa einem halben Jahr konnten fast 80 Prozent der Kranken auf Schmerzmittel verzichten. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Übereinstimmend dazu kam die Humboldt-Universität in Berlin in &amp;quot;Effektivität von Hatha-Yoga bei &#039;&#039;&#039;Kreuzschmerzen&#039;&#039;&#039; und Hypertonie&amp;quot; zu dem Schluss: &amp;quot;Es ergab sich eine signifikante Verringerung der Schmerzintensität und Schmerzdauer bereits nach vierwöchiger Yogapraxis&amp;quot;. Moving-moments.eu&lt;br /&gt;
* Frauen mit &#039;&#039;&#039;Brustkrebs&#039;&#039;&#039; fühlen sich stärker, zuversichtlicher und leiden seltener an Schlafstörungen. Diese Ergebnisse stammen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston/Texas. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Yoga senkt den &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;, belegen drei Forscher von der amerikanischen Elite-Universität Yale, die zwölf Studien ausgewertet haben. Die Patienten – alle mit einem Blutdruck von mehr als 140 Millimetern systolisch und mindestens 90 diastolisch – konnten ihren Blutdruck derart normalisieren, dass die Einnahme von Medikamenten überflüssig wurde. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Auch &#039;&#039;&#039;Niedergeschlagenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Abgeschlagenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Angst&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;schlechte Laune&#039;&#039;&#039; lassen sich mit Yoga lindern. Ein Team der University of California registrierte, dass sich Yoga-Übende optimistischer, entspannter und zuversichtlicher fühlten. Yoga könnte sich als viel versprechende Therapie gegen Depression erweisen, glauben die Wissenschaftler. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine „einzigartige Kombination“ von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Eine weitere ACSM-Studie belegt die positiven Auswirkungen auf &#039;&#039;&#039;Herzkranke&#039;&#039;&#039;. Regelmäßiges Yogatraining steigerte die körperliche Leistungsfähigkeit der Teilnehmer auf dem Laufband um bis zu 22 Prozent. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: „Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. “ zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Die Fachzeitschrift Cardio News berichtet von einer Studie, in welcher durch Yoga Epsioden von Vorhofflimmern (Einer &#039;&#039;&#039;Herzrhythmusstörung&#039;&#039;&#039;) signifikante Verbesserung erzielt werden konnten. „Es sieht so aus, dass Yoga die Trigger abschwächen, die Vorhofflimmern verursachen“, so der Studienleiter Dr. Dhanunjaya Lakkireddy, Kardiologe in Kansas City (USA). „Wir benötigen weitere Studien, um diese Mechanismen genauer zu verstehen.“ Eine mögliche Erklärung: Eventuell verringert Yoga auch systemische Entzündungsreaktionen und Funktionsstörungen der Gefäß-Innenwände („endoteliale Dysfunktion“). Es wirkt sich außerdem positiv auf Blutdruck, Cholesterinspiegel und generellen Stress aus.“ medizin-aspekte.de&lt;br /&gt;
* Die Lehre [Yoga] lindert bei Frauen die Beschwerden der &#039;&#039;&#039;Wechseljahre&#039;&#039;&#039;, belegen indische Wissenschaftler aus Bangalore. Die Teilnehmerinnen praktizierten acht Wochen lang an fünf Tagen Yoga. Sie litten deutlich seltener an Hitzewallungen, Schlafstörungen und nächtlichem Schwitzen als vor Studienbeginn. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
* Eine Studie des American College of Sports (ACSM) [zeigt], dass nur zweieinhalb Stunden Yoga pro Woche ausreichen können, um &#039;&#039;&#039;Asthmakranken&#039;&#039;&#039; spürbar Linderung zu verschaffen. Zitiert nach Focus online&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=29743</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
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		<updated>2012-08-20T19:36:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Yoga, Meditation und Ayurveda werden seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier findest du eine Übersicht über alle wissenschaftliche Studien zu Yoga, Meditation und Ayurveda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien 2012==&lt;br /&gt;
* Yoga gut für die Reha nach &#039;&#039;&#039;[[Schlaganfall]]&#039;&#039;&#039;: Patienten, die mindestens zwei Mal pro Woche Yoga üben, verbessern ihren [[Gleichgewicht]]ssinn und reduzieren ihre Angst vor Stürzen. ). Randomisierte Pilotstudie, veröffentlicht in &#039;&#039;Stroke&#039;&#039; (2012; doi: 10.1161/​STROKEAHA.112.658211), zitiert nach [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
* Tägliches Yoga reduziert &#039;&#039;&#039;[[Entzündung]]smechanismen&#039;&#039;&#039; im Körper: Nach einem achtwöchigen Yogaprogramm hatten diejenigen, welche täglich 12 Minuten [[Yoga]] praktizierten, weniger Entzündungsmarker in ihrem Blut. Der Effekt war größer bei denjenigen, die Yoga praktizierten als bei denjenigen, die täglich entspannten mit den Klängen einer Entspannungs-CD. Studienleiter Lavretsky: &amp;quot;Pflegende Angehörige haben oft zu wenig [[Zeit]] und Energie, um einen Ausgleich zu ihrem anstrengenden Alltag zu suchen. Ein kurzes Yogaprogramm, das einfach zu erlernen ist, ist für diese [[Mensch]]en eine sehr effektive Methode, um [[Stress]] zu reduzieren&amp;quot;. [http://web.de/magazine/gesundheit/fitness/15883550-stress-yoga-koerper-entspannt.html Zitiert nach Web.de].  Quelle: Black DS et al. Yogic meditation reverses NF-?B and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers in a randomized controlled trial. Psychoneuroendocrinology, 2012; DOI: 10.1016/j.psyneuen.2012.06.011&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern&#039;&#039;&#039;: Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. [http://web.de/magazine/gesundheit/psychologie/15557372-meditation-verbessert-effektivitaet-nervenfasern.html Zitiert nach]&lt;br /&gt;
* Yoga reduziert &#039;&#039;&#039;Stress&#039;&#039;&#039; und dessen Begleiterscheinungen, ergab eine Studie am Klinikum Essen-Mitte unter dem Berliner Mediziner Andreas Michalsen. „Bei Yogaübenden, die Iyengar-Yoga praktizierten, registrierten die Mediziner „signifikante Effekte für die Dimension &#039;&#039;&#039;Angst&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Ärger&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depressivität&#039;&#039;&#039;“. Schmerzen in Schulter, Halswirbelsäule sowie im Rücken seien deutlich zurückgegangen.“ FOCUS Online&lt;br /&gt;
* Forscher an der indischen Rajastan-Iniversität fanden heraus, dass sich bei &#039;&#039;&#039;Migräne&#039;&#039;&#039;-Patienten Anzahl und Schwere der Schmerzanfälle reduzieren ließen. FOCUS Online&lt;br /&gt;
* Regelmäßiges Üben lindert chronische &#039;&#039;&#039;Rückenschmerzen&#039;&#039;&#039;, bilanziert eine Studie der University of Washington in Seattle. Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten einmal in der Woche Vini-Yoga, einen eher sanften Stil. Nach etwa einem halben Jahr konnten fast 80 Prozent der Kranken auf Schmerzmittel verzichten. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Übereinstimmend dazu kam die Humboldt-Universität in Berlin in &amp;quot;Effektivität von Hatha-Yoga bei &#039;&#039;&#039;Kreuzschmerzen&#039;&#039;&#039; und Hypertonie&amp;quot; zu dem Schluss: &amp;quot;Es ergab sich eine signifikante Verringerung der Schmerzintensität und Schmerzdauer bereits nach vierwöchiger Yogapraxis&amp;quot;. Moving-moments.eu&lt;br /&gt;
* Frauen mit &#039;&#039;&#039;Brustkrebs&#039;&#039;&#039; fühlen sich stärker, zuversichtlicher und leiden seltener an Schlafstörungen. Diese Ergebnisse stammen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston/Texas. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Yoga senkt den &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;, belegen drei Forscher von der amerikanischen Elite-Universität Yale, die zwölf Studien ausgewertet haben. Die Patienten – alle mit einem Blutdruck von mehr als 140 Millimetern systolisch und mindestens 90 diastolisch – konnten ihren Blutdruck derart normalisieren, dass die Einnahme von Medikamenten überflüssig wurde. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Auch &#039;&#039;&#039;Niedergeschlagenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Abgeschlagenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Angst&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;schlechte Laune&#039;&#039;&#039; lassen sich mit Yoga lindern. Ein Team der University of California registrierte, dass sich Yoga-Übende optimistischer, entspannter und zuversichtlicher fühlten. Yoga könnte sich als viel versprechende Therapie gegen Depression erweisen, glauben die Wissenschaftler. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine „einzigartige Kombination“ von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
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		<updated>2012-08-20T19:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Yoga, Meditation und Ayurveda werden seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier findest du eine Übersicht über alle wissenschaftliche Studien zu Yoga, Meditation und Ayurveda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien 2012==&lt;br /&gt;
* Yoga gut für die Reha nach &#039;&#039;&#039;[[Schlaganfall]]&#039;&#039;&#039;: Patienten, die mindestens zwei Mal pro Woche Yoga üben, verbessern ihren [[Gleichgewicht]]ssinn und reduzieren ihre Angst vor Stürzen. ). Randomisierte Pilotstudie, veröffentlicht in &#039;&#039;Stroke&#039;&#039; (2012; doi: 10.1161/​STROKEAHA.112.658211), zitiert nach [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
* Tägliches Yoga reduziert &#039;&#039;&#039;[[Entzündung]]smechanismen&#039;&#039;&#039; im Körper: Nach einem achtwöchigen Yogaprogramm hatten diejenigen, welche täglich 12 Minuten [[Yoga]] praktizierten, weniger Entzündungsmarker in ihrem Blut. Der Effekt war größer bei denjenigen, die Yoga praktizierten als bei denjenigen, die täglich entspannten mit den Klängen einer Entspannungs-CD. Studienleiter Lavretsky: &amp;quot;Pflegende Angehörige haben oft zu wenig [[Zeit]] und Energie, um einen Ausgleich zu ihrem anstrengenden Alltag zu suchen. Ein kurzes Yogaprogramm, das einfach zu erlernen ist, ist für diese [[Mensch]]en eine sehr effektive Methode, um [[Stress]] zu reduzieren&amp;quot;. [http://web.de/magazine/gesundheit/fitness/15883550-stress-yoga-koerper-entspannt.html Zitiert nach Web.de].  Quelle: Black DS et al. Yogic meditation reverses NF-?B and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers in a randomized controlled trial. Psychoneuroendocrinology, 2012; DOI: 10.1016/j.psyneuen.2012.06.011&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern&#039;&#039;&#039;: Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. [http://web.de/magazine/gesundheit/psychologie/15557372-meditation-verbessert-effektivitaet-nervenfasern.html Zitiert nach]&lt;br /&gt;
* Yoga reduziert Stress und dessen Begleiterscheinungen, ergab eine Studie am Klinikum Essen-Mitte unter dem Berliner Mediziner Andreas Michalsen. „Bei Yogaübenden, die Iyengar-Yoga praktizierten, registrierten die Mediziner „signifikante Effekte für die Dimension Angst, Ärger und Depressivität“. Schmerzen in Schulter, Halswirbelsäule sowie im Rücken seien deutlich zurückgegangen.“ FOCUS Online&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Redlichkeit&amp;diff=28021</id>
		<title>Redlichkeit</title>
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		<updated>2012-07-20T14:25:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Redlichkeit&#039;&#039;&#039; wird als [[Tugend]] und Charaktereigenschaft einer Person definiert, die sich gemäß bestimmten Regeln konform verhält, welche eine bestimmte [[Gesellschaft]] aufstellt.&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn ist redliches [[Verhalten]] unabhängig von gesellschaftlichen Hintergründen beschrieben, im Sinne von ethischem Verhalten.&lt;br /&gt;
Die meisten spirituellen Richtungen gehen davon aus, dass ungerechtes Verhalten gegenüber anderen Menschen oder der Erde allgemein außer den direkten Schäden bei den Betroffenen auch Schwierigkeiten im [[Energiefeld]] des Handelnden zurück bleiben, welche er nicht direkt spüren mag.&lt;br /&gt;
Indirekt können sich hier negative Energien aufbauen oder auch [[Blockade]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redliches [[Verhalten]] betrifft das Umgehen mit anderen Menschen im privaten und im geschäftlichen Sektor, und eben auch dasjenige mit der belebten und „unbelebten“ [[Umwelt]], welche wir mit der [[Menschheit]] und allen anderen Lebewesen zu teilen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des rein spirituellen Bereiches führt Redlichkeit natürlich auch zu [[Nachhaltigkeit]] und Beständigkeit, indem sich Menschen privat oder geschäftlich gerne wieder auf neue Zusammentreffen einlassen, weil sie geschätzt und ihre Interessen geachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Swami [[Sivananda]] schreibt zu Redlichkeit (fidelity): ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist die gewissenhafte und sorgfältige Ausführung der [[Aufgabe]] oder die Verrichtung der Verpflichtungen. Es ist die Gewissenhaftigkeit zu einem Ehemann oder zu einer Ehefrau. Es ist Ehrlichkeit. Es ist standhaftes Befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist herzlicher Gehorsam denen gegenüber, denen man in Zuneigung und [[Respekt]] verbunden ist. Es ist [[Loyalität]], [[Ergebenheit]] wie die Redlichkeit eines Offiziers, eheliche Redlichkeit, Redlichkeit zu einem Vater oder zu einem Freund. Redlichkeit findet ihre Gegenleistung und ihre Stärke in erhabener Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist 90% des Geschäftserfolges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist der Freund der [[Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist ehrenwerter, nichts ehrwürdiger als Redlichkeit. Es ist eine fundamentale [[Tugend]] des Geistes. &lt;br /&gt;
Redlichkeit ist das genaue Beachten der [[Wahrheit]] oder der [[Tatsache]]; Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, wie die Redlichkeit eines Berichtes oder die eines Zeugens, die Redlichkeit eines Portraits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehorsam, Standhaftigkeit, Ergebenheit, [[Glauben]], [[Treue]], Aufrichtigkeit, [[Rechtschaffenheit]], [[Wahrheftigkeit]] sind mit Redlichkeit gleichzusetzen.&lt;br /&gt;
Untreue, Treulosigkeit, Verrat, Heimtücke sind Gegenteile von Redlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei beständig wie der Polarstern. Sei treu und hingebungsvoll.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Redlichkeit</title>
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		<updated>2012-07-20T14:24:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Redlichkeit&#039;&#039;&#039; wird als [[Tugend]] und Charaktereigenschaft einer Person definiert, die sich gemäß bestimmten Regeln konform verhält, welche eine bestimmte [[Gesellschaft]] aufstellt.&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn ist redliches [[Verhalten]] unabhängig von gesellschaftlichen Hintergründen beschrieben, im Sinne von ethischem Verhalten.&lt;br /&gt;
Die meisten spirituellen Richtungen gehen davon aus, dass ungerechtes Verhalten gegenüber anderen Menschen oder der Erde allgemein außer den direkten Schäden bei den Betroffenen auch Schwierigkeiten im [[Energiefeld]] des Handelnden zurück bleiben, welche er nicht direkt spüren mag.&lt;br /&gt;
Indirekt können sich hier negative Energien aufbauen oder auch [[Blockade]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redliches [[Verhalten]] betrifft das Umgehen mit anderen Menschen im privaten und im geschäftlichen Sektor, und eben auch dasjenige mit der belebten und „unbelebten“ [[Umwelt]], welche wir mit der [[Menschheit]] und allen anderen Lebewesen zu teilen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des rein spirituellen Bereiches führt Redlichkeit natürlich auch zu [[Nachhaltigkeit]] und Beständigkeit, indem sich Menschen privat oder geschäftlich gerne wieder auf neue Zusammentreffen einlassen, weil sie geschätzt und ihre Interessen geachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Swami [[Sivananda]] schreibt zu Redlichkeit (fidelity): ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist die gewissenhafte und sorgfältige Ausführung der [[Aufgabe]] oder die Verrichtung der Verpflichtungen. Es ist die Gewissenhaftigkeit zu einem Ehemann oder zu einer Ehefrau. Es ist Ehrlichkeit. Es ist standhaftes Befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist herzlicher Gehorsam denen gegenüber, denen man in Zuneigung und [[Respekt]] verbunden ist. Es ist [[Loyalität]], [[Ergebenheit]] wie die Redlichkeit eines Offiziers, eheliche Redlichkeit, Redlichkeit zu einem Vater oder zu einem Freund. Redlichkeit findet ihre Gegenleistung und ihre Stärke in erhabener Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist 90% des Geschäftserfolges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist der Freund der [[Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist ehrenwerter, nichts ehrwürdiger als Redlichkeit. Es ist eine fundamentale [[Tugend]] des Geistes. &lt;br /&gt;
Redlichkeit ist das genaue Beachten der [[Wahrheit]] oder der [[Tatsache]]; Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, wie die Redlichkeit eines Berichtes oder die eines Zeugens, die Redlichkeit eines Portraits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehorsam, Standhaftigkeit, Ergebenheit, [[Glauben]], [[Treue]], Aufrichtigkeit, [[Rechtschaffenheit]], [[Wahrheftigkeit]] sind mit Redlichkeit gleichzusetzen.&lt;br /&gt;
Untreue, Treulosigkeit, Verrat, Heimtücke sind Gegenteile von Redlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei beständig wie der Polarstern. Sei treu und hingebungsvoll.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Redlichkeit</title>
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		<updated>2012-07-20T14:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Redlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird als Tugend und Charaktereigenschaft einer Person definiert, die sich gemäß bestimmten Regeln konform verhält, welche eine bestimmte …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Redlichkeit&#039;&#039;&#039; wird als [[Tugend]] und Charaktereigenschaft einer Person definiert, die sich gemäß bestimmten Regeln konform verhält, welche eine bestimmte [[Gesellschaft]] aufstellt.&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn ist redliches [[Verhalten]] unabhängig von gesellschaftlichen Hintergründen beschrieben, im Sinne von ethischem Verhalten.&lt;br /&gt;
Die meisten spirituellen Richtungen gehen davon aus, dass ungerechtes Verhalten gegenüber anderen Menschen oder der Erde allgemein außer den direkten Schäden bei den Betroffenen auch Schwierigkeiten im [[Energiefeld]] des Handelnden zurück bleiben, welche er nicht direkt spüren mag.&lt;br /&gt;
Indirekt können sich hier negative Energien aufbauen oder auch [[Blockade]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redliches [[Verhalten]] betrifft das Umgehen mit anderen Menschen im privaten und im geschäftlichen Sektor, und eben auch dasjenige mit der belebten und „unbelebten“ [[Umwelt]], welche wir mit der [[Menschheit]] und allen anderen Lebewesen zu teilen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des rein spirituellen Bereiches führt Redlichkeit natürlich auch zu [[Nachhaltigkeit]] und Beständigkeit, indem sich Menschen privat oder geschäftlich gerne wieder auf neue Zusammentreffen einlassen, weil sie geschätzt und ihre Interessen geachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Swami [[Sivananda]] schreibt zu Redlichkeit (fidelity): =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist die gewissenhafte und sorgfältige Ausführung der [[Aufgabe]] oder die Verrichtung der Verpflichtungen. Es ist die Gewissenhaftigkeit zu einem Ehemann oder zu einer Ehefrau. Es ist Ehrlichkeit. Es ist standhaftes Befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist herzlicher Gehorsam denen gegenüber, denen man in Zuneigung und [[Respekt]] verbunden ist. Es ist [[Loyalität]], [[Ergebenheit]] wie die Redlichkeit eines Offiziers, eheliche Redlichkeit, Redlichkeit zu einem Vater oder zu einem Freund. Redlichkeit findet ihre Gegenleistung und ihre Stärke in erhabener Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist 90% des Geschäftserfolges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redlichkeit ist der Freund der [[Gerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist ehrenwerter, nichts ehrwürdiger als Redlichkeit. Es ist eine fundamentale [[Tugend]] des Geistes. &lt;br /&gt;
Redlichkeit ist das genaue Beachten der [[Wahrheit]] oder der [[Tatsache]]; Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, wie die Redlichkeit eines Berichtes oder die eines Zeugens, die Redlichkeit eines Portraits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehorsam, Standhaftigkeit, Ergebenheit, [[Glauben]], [[Treue]], Aufrichtigkeit, [[Rechtschaffenheit]], [[Wahrheftigkeit]] sind mit Redlichkeit gleichzusetzen.&lt;br /&gt;
Untreue, Treulosigkeit, Verrat, Heimtücke sind Gegenteile von Redlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei beständig wie der Polarstern. Sei treu und hingebungsvoll.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Glaube</title>
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		<updated>2012-07-19T14:56:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Glauben&#039;&#039;&#039;) kommt vom indogermanischen *leubh- &amp;quot;begehren, lieb haben, für lieb erklären, gut heißen, loben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende Sanskritbegriff  &#039;&#039;&#039;[[Shraddha]]&#039;&#039;&#039; ist auch ein [[spiritueller Name]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;   bedeutet, ihn  immer wieder neu zu   lernen (auch als Distanzierung von der [[Maya]]...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Grundhaltung des Vertrauens..., die ein zu üben  eher wie eine [[Gnade]] für die [[Seele]] [[erfolg]]t. Ein immer wieder neues schweres [[Bemühen]] -   hart wie ein  Kampf, so zeigt auch symbolisch die  [[Bhagavadgita]].  [[Krishna]], geradezu ein [[heiliger Geist]], hilft. &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;  ist auf  solche Führung  und auf entsprechende ([[Religion|religiöse]]) [[Tradition]]en und auch Wiederholungen wie [[Herzensgebet]]e,  [[Sonnengebet]]e... angewiesen - steht sonst da wie ein  [[spiritueller Caspar Hauser]]:  [[spirituelle Freunde]] und Anleitung... zur [[Freude]], die anders als die &#039;&#039;vielen&#039;&#039; [[Sorgen]] die Menschen [[Eins|eine einzige]] sei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Antwort - &amp;quot;nein&amp;quot;, indes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;was die [[Mitte]] [[Kirche|christlichen]] und [[Judentum|jüdischen]] Glaubens aus macht: Gott glaubt an mich - (und ich will ihn nicht enttäuschen) [http://swrmediathek.de/player.htm?show=fa3a5020-1f17-11e1-8202-0026b975f2e6]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;  übersetzt  das griechische „pisteuein“ (treu sein, vertrauen). Ursprünglich also &lt;br /&gt;
wie oben beschrieben - statt etwa Sinnestäuschung o.ä.  als &amp;quot;glauben  einfach nur etwas für wahr halten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lateinisch &#039;&#039;credere&#039;&#039; (vgl. [[Credo]]) „cor dare“ zu deutsch das [[Herz]] geben/schenken - ist direkt verwandt mit der [[altindisch]]en Wurzel &#039;&#039;sraddha-&#039;&#039; „glauben“ und eine sehr alte ([[Indogermanische Sprachfamilie|indogermanische]]) Verbalkomposition. Die Bestandteile bedeuten: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa: „sein Herz (auf etwas) setzen“. Das unbestimmte „ich weiß nicht“ entspricht hingegen &#039;&#039;putare&#039;&#039; (glauben, dass).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hebräisch meist  „aman“: Sich an etwas festmachen. Die Vokabel „aman“ mit der Schreibung „Aleph-Mem-Nun“ wird nur in der [[Wortstamm|Stammesmodifikation]] des [[Althebräische Grammatik#Konjugationstämme|Hif&#039;il]] (Aussprache „hä&#039;ämin“) mit „glauben“ übersetzt. Das  drückt im allgemeinen etwas [[Kausativum|kausatives]] aus. Die Grundbedeutung der Buchstabenfolge (Wurzel) „Aleph-Mem-Nun“, die auch im ursprünglich hebräischen Wort [[Amen]] erscheint, ist „fest“ oder „unerschütterlich“, die Bedeutung im Hif&#039;il ist also „jemanden fest sein lassen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen wird aufgrund des westlich geprägten Hintergrundes der Begriff meist mit  Religion verbunden, umgangssprachlich wird als Gegenbegriff „[[Wissen]]“ angeführt, im Sinne von naturwissenschaftlich beweisbarem Wissen, in Abgrenzung zu religiösem, „unbeweisbarem“ Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen hingegen existiert der Begriff „faith“, welcher eher als „[[Vertrauen]]“ übersetzt wird und neutral auch für andere Bereiche des Lebens benutzt wird. &lt;br /&gt;
Eventuell kann man auch im Deutschen den Begriff Vertrauen einfacher verwenden, wenn es um Situationen geht, um das Leben, und die Art und Weise Dinge zu sehen oder Lebensumständen entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
Der Begriff Glaube ist abstrakter, systematischer, eventuell mit wenig Einfluss auf das unmittelbare Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sanskrit]] wird der Begriff mit beiden Bedeutungen übersetzt, [[Shraddha]]: Glaube, Vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivandanda zu Glaube (faith) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube bezeichnet eine Grundhaltung des Vertrauens in die Wahrheit der Offenbarungsreligion. Es ist Zuversicht und Vertrauen in Gott. Es ist das Vertrauen in das eigene Selbst. Es ist Vertrauen in die Aussagen, Äußerungen und Lehren des persönlichen Gurus oder des Lehrers oder der Heiligen. Es ist das Vertrauen in die heiligen Schriften.&lt;br /&gt;
Glauben ist eine feste Weltanschauung der Wahrheit, die von einem anderen ausgesagt wurde, beispielsweise entweder durch Zeugnis ablegen oder durch seine Ermächtigung ohne jeden anderen Beweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben ist, dass die persönliche Einstellung durch die göttliche Offenbarung subjektiv bestimmt ist. Er entstammt nicht aus logischen Prozessen, sondern von einer direkten inneren Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe vollkommen Glauben in Gott. Stelle dein gesamtes Leben auf ihn. Er wird dich behüten. Alle Ängste und Widerwärtigkeiten werden gänzlich verschwinden. Du kannst für immer zur Ruhe kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube sollte nicht erzwungen werden. Versuche, religiösen Glauben zu erzwingen führt zu Unglauben. &lt;br /&gt;
Glauben an Gott erhebt die Seele, reinigt das Herz und die Gefühle und führt zu Gott-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
Glaube ist die Seele der Religion. Es erzeugt neue Hoffnungen und erweckt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
Glaube ist das Auge, das den Herrn sieht, und die Hand, die sich an ihn klammert.&lt;br /&gt;
Glaube ist Kraft. Glaube ist Stärke. Glaube ist Energie im Überfluss.&lt;br /&gt;
Derjenige, der glaubt, ist stark. Derjenige, der zweifelt, ist schwach. Starker Gaube führt zu großen Taten. &lt;br /&gt;
Für manche göttliche Erkenntnis bist du wegen deines Mangels an Glauben nicht mehr empfindlich. &lt;br /&gt;
Glaube beleuchtet den spirituellen Weg, er baut eine Brücke über den Strom des Todes und führt den Aspiranten an die andere Küste der Furchtlosigkeit und der Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen ist Glaube jenseits der Reichweite von Argumenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist die Gesamtheit von Vertrauen und Treue. Glauben ist hauptsächlich personengebunden. Vertrauen kann durchaus nicht-personenbezogen sein. Wir sprechen vom Vertrauen in eine Aussage. Glauben ist ein Versprechen, weil das Versprechen von einer Person stammt. &lt;br /&gt;
Zuversicht ist das standhaftes Vertrauen in eine Aussage, diese für wahr halten oder in eine Person als würdig zu erachten. Wir haben Zutrauen in die Gleichförmigkeit der Natur. Wir haben Treue und Glauben in Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaube und Vernunft ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glaube&#039;&#039; und Vernunft? Wie  ist religiöser &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; überhaupt zu analysieren? In welchem Rahmen? Fragen  der Religionsphilosophie...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter hatte man [[Gottesbeweis]]e  allein mit der [[Vernunft]] versucht - unmöglich.  In[[direkt]]er wird oft argumentiert, dass der &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; verstärkt oder ausschließlich zu einem [[Moral|moralischen]] und konfliktlösenden Handeln führe bzw. befähigen könne. (vgl. Ulrich Schnabel Blessing-Verlag 2009, ggf. darf man es noch ein arbeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahrheitswert religiösen &#039;&#039;Glaubens&#039;&#039;?  Erfahrungen, wie  Kreuzzüge,  [[Dschihad]] lassen  fragen, ob Religionen überhaupt eine allgemein akzeptable Moral  begründen können. In dem Punkt erklärte  J. Ratzinger in einer &#039;&#039;Einführung in das Christentum&#039;&#039; – ähnlich wie vor ihm u.a. Friedrich Schleiermacher –, dass sich religiöser Glaube und naturwissenschaftliches Denken auf zwei verschiedenen Ebenen befänden. Glaube gehöre zum Bereich der Grundentscheidungen, zu denen jeder in irgendeiner Form Stellung beziehen müsse, ohne darüber letzte Gewissheit zu haben. Wenn der Mensch sein Denken  nur auf Materielles und experimentell Beweisbares reduziert, verarme er, er verschließe sich den großen Fragen über das Leben, sich selbst und Gott. ([[Radio Vatikan]]: [http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=114959 Papst erinnert an seine Regensburger Vorlesung] 28. Januar 2007. Vgl. [http://www.dbk.de/imperia/md/content/schriften/dbk2.vas/ve_135.pdf Papst Johannes Paul II.: Enzyklika FIDES ET RATIO über das Verhältnis von Glaube und Vernunft])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Immanuel Kant]] führt der Versuch, die Existenz [[Gott]]es aus der reinen Vernunft zu beweisen, zu unauflöslichen Antinomien. Gott ist aber wichtig als Postulat der praktischen Vernunft. Hin und wieder wird dies so verstanden: Gott sei nur noch nötig, um Belohnung für ethisch richtiges Handeln zu garantieren. Durch die Zweckorientierung des Glaubens gehe Kant grundsätzlich von einer atheistischen Position aus (Kants atheistischer Gottesbeweis:[http://www.brights-hamburg.de/HR/Kant.html] 7. April 2008), da im Gegensatz hierzu der rein [[suggestion]]sbasierte &#039;&#039;Glauben&#039;&#039; eines Zwecks gar nicht bedürfe.  Die Interpretation dieses Theoriestücks ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Atheismus|atheistischer]] Sicht wird &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; meist als [[Plausibilität|unplausibel]] bis [[Irrationalismus|irrational]] kritisiert bzw. abgelehnt. &#039;&#039;Glauben&#039;&#039;sinhalte seien weder [[Empirie|empirisch]] belegbar noch ihre Wahrheit sonstwie erweisbar, sondern etwa aus unzureichendem Wissen oder Einbildungen entstanden. (vgl. [[Atheismus]] und [[Religionskritik]]). Darüber hinaus befinden sich Anhänger verschiedener religiöser &#039;&#039;Glauben&#039;&#039;srichtungen wechselseitig in einem spannungsvollen Verhältnis. Für viele scheint die Wahrheit einer bestimmten Glaubensüberzeugung die Falschheit abweichender Glaubensvorstellungen zu implizieren. Dadurch entstanden und entstehen auch heute noch interreligiös begründete Konflikte (vgl. [[Absolutheitsanspruch]], [[Religionskrieg]] und [[Heiliger Krieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abgrenzung zwischen Glaube und [[Wahn]] ist festzustellen, dass Wahn sich inhaltlich auf innerweltliche, also zumindest prinzipiell sinnlich wahrnehmbare, und damit überprüfbare Gegebenheiten bezieht. Religiöser Glaube hat transzendente Sachverhalte zum Objekt und ist damit grundsätzlich nicht falsifizierbar. In Einzelfällen kann die Unterscheidung schwierig sein, insbesondere bei religiösem Wahn. Es muss dann untersucht werden, ob neben dem fraglichen Wahn andere Symptome einer [[Psychische Störung|psychischen Störung]] vorliegen. Nach {{B|Mk|3|21}} wurde auch [[Jesus von Nazareth|Jesus]] von seinen Verwandten unterstellt, er sei „von Sinnen“. Sigmund [[Sigmund_Freud#Religionskritiker_Freud|Freud]], der religiösen Glauben erstmals aus [[Psychologie|psychologischer]] Perspektive untersuchte, betrachtete diesen als eine Form psychischer Krankheit nach dem Muster der [[Neurose|Kindheitsneurose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Kritischer Rationalismus|Kritischen Rationalismus]] liegt der klassischen Darstellung der Problematik ein Denkfehler zugrunde, denn Vernunft dient nach dem Kritischen Rationalismus nicht dem Beweis oder der positiven Begründung oder Rechtfertigung (diese sind logisch unmöglich), sondern der Kritik. Aussagen für sich sind demnach weder Glaubens- noch Vernunftaussagen; schon durch die sprachliche Formulierung enthalten beide ein Theorieelement, das dem Bezug auf Erfahrung vorausgeht. Das wirkliche Problem ist die Frage der Form, in der eine Aussage vertreten wird:&amp;lt;ref&amp;gt;David Miller: [http://www.popperschule.at/schule/criticalrationalism.htm Critical Rationalism]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob der Beschluss gefasst wird, die Aussage versuchsweise zu vertreten, sie einem Maximum an Kritik auszusetzen und ständig zu versuchen, auftretende Probleme zu lösen, oder ob der gegenteilige Beschluss gefasst wird, die Aussage aufrechtzuerhalten, komme da, „was da wolle“. William W. Bartley argumentiert, dass ein solcher Beschluss unter anderem zum Niedergang des liberalen Protestantismus geführt hat: Nach Bartley vertrat diese Bewegung ihren Glauben durchaus auf eine vernünftige Weise, mit ständigem Blick auf neue wissenschaftliche Ergebnisse. Als allerdings dadurch die Grundannahmen ins Wanken gerieten (das liberale Jesus-Bild), und sie so zu einer Entscheidung zwischen Vernunft und Christentum gezwungen wurde, entschied sie sich zur Festsetzung, dass die christlichen Grundannahmen („Jesus ist der HERR“) gegenüber jeder Kritik beizubehalten sind. So wurde sie nach Bartley zu einer Ideologie. Nur vordergründig konnten sie mit einem &#039;&#039;tu-quoque&#039;&#039;-Argument dabei ihre Vernunft wahren: Dass jede Position, um vernünftig zu sein, von Kriterien der Kritik ausgehen muss, die aus logischen Gründen selbst nicht kritisiert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;William W. Bartley: &#039;&#039;Flucht ins Engagement&#039;&#039; (1986)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie einerseits im Kritischen Rationalismus, andererseits in der [[Scholastik]] wird in heutiger Philosophie und Theologie auch Glaube und Wissen stärker in Beziehung gesetzt. So schreibt der Wissenschaftsphilosoph [[Wolfgang Stegmüller]]: „Man muß nicht das Wissen beseitigen, um dem Glauben Platz zu machen. Vielmehr muß man bereits etwas glauben, um von Wissen und Wissenschaft reden zu können.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Josef Bordat: &#039;&#039;Wahrheit, Freiheit, Vernunft. Markus von Hänsel-Hohenhausen begründet das Zusammenspiel von Denken und Glauben&#039;&#039; [http://www.literaturmarkt.info/cms/front_content.php?idcat=95&amp;amp;idart=1735]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pastoralkonstitution des [[II. Vaticanum|Zweiten Vatikanischen Konzils]] begründet eine Kohärenz der „Wirklichkeiten des profanen Bereichs und des Glaubens“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html Gaudium et Spes], 1965, Absatz 36&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Ursprung in einem Gott. Darauf aufbauend plädierte 2008 der katholische Theologe und Publizist Markus von Hänsel-Hohenhausen für einen „religiösen Rationalismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus von Hänsel-Hohenhausen: &#039;&#039;Ich denke, also glaube ich / Cogito ergo credo. Von Metaphysik und Glaubenswissen als Fundament und Gunst von Naturwissenschaft und westlicher Gesellschaft.&#039;&#039; Essay. Mit einem Vorwort von Joachim Kardinal Meisner. Frankfurt, München, London, New York 2008. 307 S., ISBN 978-3-8267-0015-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Er führt in der Theoretischen Mathematik, in der Evolutionsbiologie sowie in anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen metaphysische Beweistechniken (wie die Analogie) und zahlreiche unbeweisbare, aber als bewiesen geglaubte Sätze als Argumente an, die zur Unterscheidung von „Beweiswissen“ und (naturwissenschaftlichem, dann religiösem) „Glaubenswissen“ führen. Darin sieht er einen Brückenschlag zur Nutzung des Wissens auch des christlichen Glaubens, der, da historisch verbürgt, auch nach wissenschaftlicher Methode kein blinder, sondern ein wissender Glauben sei. „Die naturwissenschaftliche Wahrnehmung des Ganzen der Welt, das Innewerden des Geistigen und der Geistprägung der Welt fordern ein Denken, das zustimmen kann – eine Zustimmung, die auf Vernunft und Intellekt beruht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hänsel-Hohenhausen, a.a.O.; S. 293&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenseits einer Illusion der Herrschaft des Subjekts führe dies zur Freiheit der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Glaubensphänomene ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;zusammenklauben&#039;&#039; (=?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;und im Vertrauen auf viele Kräfte, von denen du weißt, kannst du vertrauen, auch wo du [[Wissenschaft|nichts siehst]]. (...) offenen Auges in eine Welt der unübersichtlichen Tatsachen und weißt dabei, dass du geführt wirst;  vertrauen, dass  Leben gelingen und zu einem guten Ende führen wird, auch wenn du das nicht erzwingen kannst. Denn dein Glaube ist nicht der [[Traum]], der dir dein Leben leichter macht, sondern die Grundlage für ein Leben, das diesen Namen verdient. Glauben heißt, im Schutz einer Macht zu stehen, die wir [[Gott]] nennen. Vielleicht erlebst du irgendwann, dass alle deine Hoffnungen scheitern, dass dir alles, was dir wert und lieb ist, zwischen den Fingern zerrinnt, dass dir alles misslingt, was du doch so gut gemeint hattest. Dann heißt glauben darauf vertrauen, dass es neue Anfänge gibt, auch für ein gescheitertes Leben.&amp;quot;(Jörg Zink, Leseprobe [ www.randomhouse.de/content/edition/ex...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Für Christen ist Glaube keine [[antike]] oder [[mittelalter]]liche Vorstufe vom Wissen (etwa also eine verminderte Form der [[Naturwissenschaft]]), die entschwinden muss, wenn das „echte“ Wissen kommt, sondern etwas vom Wesen her anderes. Es ist kein bloßes Für-wahr-Halten, auch keine Vermutungsäußerung damit gemeint, etwa wie im deutschen Satz: ‚Ich glaube, dass es morgen regnet.‘ Dann bedeutet glauben so viel wie [[Meinung|meinen]]. Dieses „glauben, dass“ entspricht &#039;&#039;nicht&#039;&#039; dem Sinn des griechischen Wortes - im Gegensatz zum ‚ich glaube an‘ oder ‚ich glaube dir‘, was dem griechischen Wortstamm entspricht. Dann heißt es so viel wie: ‚Ich traue dir, ich vertraue dir, ich kann auf dich bauen. Ich habe eine Gewissheit, die weniger aus Berechnungen und Experimenten kommt.‘&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benedikt XVI.&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[Benedikt XVI.|Josef Ratzinger]]: &#039;&#039;Glaube und Zukunft.&#039;&#039; Kösel Verlag, München 1970, Neuausgabe 2007. ISBN 978-3-466-36753-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaubensakt und Glaubensinhalt ====&lt;br /&gt;
Theologisch unterscheidet man den Glaubensakt, lateinisch „fides qua creditur“ (zu deutsch; „der Glaube, mit dem geglaubt wird“) einerseits, den Glaubensinhalt, lateinisch „fides quae creditur“ (zu deutsch: „der Glaube, der geglaubt wird“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glaubensinhalt wird in den [[Christliche Glaubensbekenntnisse|Christlichen Glaubensbekenntnissen]] zum Ausdruck gebracht und in der [[Dogmatik]] systematisch dargelegt und theologisch untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundlegende Glaubensinhalte im Christentum ====&lt;br /&gt;
*Zentral geht es beim christlichen Glauben um eine Bejahung Gottes: „Es gehört gerade zur Wahrheit des Glaubens, Gott aufgrund seiner Selbstmitteilung so zu denken, wie er ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Jüngel]], Gott als Geheimnis der Welt, 6. Aufl. Tübingen 1992, 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gemeinsam ist den meisten christlichen Strömungen der Glaube, dass alles Seiende durch [[Gott]] ([[Jahwe]]) geschaffen wurde und im Dasein gehalten wird. Im Mittelpunkt dieser Schöpfung steht der [[Mensch]], der aber nicht aus eigener Kraft zum Guten fähig ist ([[Erbsünde]]) und der Liebe [[Jesus Christus|Jesu Christi]] bedarf, um [[Heil|gerettet]] zu werden und [[ewiges Leben]] zu erlangen. Jesus Christus ist nach der [[Glaubensbekenntnis|christlichen Glaubenslehre]] der Mensch gewordene Sohn Gottes und mit Gott und dem [[Heiliger Geist|heiligen Geist]] [[Dreieinigkeit|dreieinig]]. Grundlage des Glaubens ist die heilige Schrift der [[Bibel]], welche als von Gott inspiriert angesehen wird und die [[Zehn Gebote]], insbesondere das Gebot der [[Nächstenliebe]] und das Gebot, keine anderen Götter zu verehren.&lt;br /&gt;
*Biblische Texte sind stets interpretationsbedürftig&amp;lt;!--in der Pflicht ist niemand--&amp;gt;. Zwischen vielen Stellen, die mehr implizit zur Deutung des Glaubensbegriff verwendbar sind, wird folgende besonders explizite Formulierung häufig diskutiert: „Es ist aber der Glaube das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ (Hebr 11,1) Das hier mit „Überzeugtsein“ wiedergegebene griechische &#039;&#039;elegchos&#039;&#039; bedeutet auch soviel wie Gegenbeweis, Widerlegung oder „Überführtsein“. In diese Sinne wird hier wohl gesprochen von einem Überführtwerden wider äußeren Anscheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Werke ====&lt;br /&gt;
Glaube im christlichen Sinn ist Hinwendung zu Gott, der sich dem Menschen zuerst zugewendet hat, und Abwendung von sich selbst. Er ist darum unvereinbar mit &#039;&#039;Selbstruhm&#039;&#039; und dem Vertrauen auf eigenes Tun (Röm 3,20-28). In dieser antwortenden Hinwendung liegt zugleich ein aktives, nach außen strebendes Moment. Der Glaube bewegt zur tätigen Liebe (Gal 5,6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Streitpunkt unter den christlichen [[Konfession]]en ist seit der [[Reformation]] die Frage, ob der Mensch vor Gott durch seinen Glauben allein gerechtfertigt werde, wie [[Martin Luther]] es betont hat, oder ob dazu auch die guten Werke nötig seien, weil Glaube ohne Werke tot sei, wie es im Katholizismus unterstrichen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Gemeinschaft ====&lt;br /&gt;
Nach allgemein christlicher Überzeugung ist der Glaube die [[Person|persönliche]] Antwort auf Gottes bzw. Jesu Wort. Dabei geschieht diese Antwort immer in der Gemeinschaft aller Glaubenden und [[Stellvertretung|stellvertretend]] für alle Menschen. Uneinigkeit besteht in der Frage, ob die volle Wirklichkeit des Glaubens sich im Herzen des Einzelnen vollzieht (so die meisten protestantischen Denominationen) oder ob der [[Glaube der Kirche]] [[Ontologie|ontologische]] Priorität hat (so die katholische Lehre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Religion ====&lt;br /&gt;
Besonders in der christlich-protestantischen Theologie wird nach [[Karl Barth#Die Kirchliche Dogmatik .281932.E2.80.931968.29|Karl Barth]] oft Glaube gegen [[Religion]] abgegrenzt. Barth sah Religion als eigenmächtigen Weg des Menschen zu Gott an und betonte, eine Erkenntnis des Willens Gottes gebe es nur im Glauben an Jesus Christus. Das Hören auf das Evangelium sprenge alle menschlichen Begriffe von Gott, alle ethischen Irrwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dietrich Bonhoeffer]] übernahm die Unterscheidung und radikalisierte sie in seiner Frage nach einem [[Religionsloses Christentum|Christentum ohne Religion]]. Angesichts der grundsätzlich positiv gesehenen „mündig gewordenen Welt“, des Verlusts des „religiösen Apriori“, von Innerlichkeit, Gewissen und klassischer [[Metaphysik]] habe Barth „in der nichtreliglösen Interpretation theologischer Begriffe keine konkrete Wegweisung gegeben, weder in der Dogmatik noch in der Ethik. Hier liegt seine Grenze und darum wird seine Offenbarungstheologie positivistisch, »Offenbarungspositivismus«, wie ich mich ausdrückte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Bethge (Hg.): &#039;&#039;Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft&#039;&#039;; Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1978&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;, S. 160-62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bonhoeffers Ziel war es dagegen, den Kern der Glaubenshaltungen im Rahmen der kirchlichen Tradition herauszustellen, den er nicht in Aussagen über einen Jenseits-Gott sieht, sondern in Praxis und deren Begründung in Ethik, alt- und neutestamentlicher Geschichte und Mythologie sowie mystischer Erfahrung (als ästhetisches Bewusstwerden von Grundeinstellungen, nicht übersinnliche Erfahrung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Religionsloses Christentum#Gerhard Ebeling|Gerhard Ebeling]] betonte ebenfalls die kritische Kraft des Glaubens gegen religiöse Festlegungen und Sicherheiten, sah aber Religion als Lebensbedingung des Glaubens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube im Neuen Testament ====&lt;br /&gt;
*Biblische Autoren kennen i.A. keine besondere intellektuelle Befähigung als Voraussetzung, um zum christlichen Glauben zu kommen und diesen zu entwickeln. Texte wie Apg 17 oder Röm 1, 16ff. betonen, dass der Glaube jedem offenstehe und die Gottesexistenz durch die Schöpfung bezeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schreiber des Neuen Testaments (etwa Hebr 10, 38f) betonen des Öfteren, dass Gott die Rechtfertigung durch den Glauben bewirkt, dass Christus die Erlösung vollbracht hat und damit die Gerechtsprechung durch Gott gegeben sei (und der Erlangung von Verheissungen wie ewigen Lebens). Da Christus das Gesetz bis zum Tode erfüllt hat ist der Glaube an sein Werk bedeutend und nicht die eigene Erfüllung des Gesetzes. Denn kein Mensch ist aufgrund der Sünde fähig, die Gesetze Gottes vollständig und dauernd zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Glaube ist eine feste Zuversicht und ein Nichtzweifeln an dem was man nicht sieht. Die fünf natürlichen Sinne des menschlichen Körpers (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) sind für die Wahrnehmung der Umgebung geschaffen, während der Glaube nicht daran zweifelt was man nicht sieht.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.&#039;&#039; (Hebräer 11,1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Glaube ist eine Kenntnisnahme, ein Notiz nehmen der biblischen Offenbarung. Deshalb ist das Studium der Bibel eine gute Grundlage. Aus dem Erkennen der Glaubensinhalte soll ein Anerkennen folgen. Deshalb ist ein persönlicher Willensentschluss zur Anteilhabe erforderlich. Daraus folgt ein persönliches Vertrauen. Letztendlich ist biblischer Glaube immer auch auf göttliche Offenbarung gegründet und damit ein Werk Gottes im Menschen (Matthäus 16,17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorbilder im Glauben werden in Hebräer 11 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Paulus von Tarsus]] ist Glaube (neben der Hoffnung und der Liebe) eine der drei [[Christliche Tugenden|christlichen Tugenden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube im Alten Testament ====&lt;br /&gt;
Das Christentum verehrt vor allem [[Abraham]] für seinen unerschütterlichen Glauben an Gott. Abraham verehrte damals den im ganzen Vorderen Orient bekannten Gott [[Elohim|El]], der als der Schöpfer des Alls, als der höchste Gott über allen Göttern galt und unter mancherlei Zunamen: als Höchster, als der Ewige, als der Mächtige, als der Allsehende an den verschiedensten Orten angebetet wurde. Er verehrte ihn auch als seinen Familiengott, als seinen persönlichen Gott, der so für seine Nachfahren zum Gott Abrahams und zum Gott Israels wurde und auch im Christentum eine neue Bedeutung gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Glauben an das Jenseits ist bei Abraham jedoch noch nicht die Rede. Ebenfalls ist nicht anzunehmen, dass Abraham die Existenz anderer Götter bestritt. Von diesem Gott El wusste er sich ganz persönlich angerufen. Sein Glaube sah dahingehend aus, dass er mit einer Verheißung beschenkt wurde. El stellte ihm Nachkommenschaft und Land in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog.&#039;&#039; (Gen 12,1-4)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibelwissenschaft des 20. Jahrhunderts kam zur Erkenntnis, dass der Halbnomade Abraham, nur &amp;quot;die Himmel&amp;quot;, als eine symbolische Entsprechung seines Gottes, der sich allenthalben über ihm wölbt, als seine ständige Begleitung ansieht. Er vertraut sich nicht den Göttern irgendeines Landes an, sondern nur dem Gott, dem alle Lande gehören; nicht einem Ortsgott, sondern seinem Gott, der mit ihm geht und ihn persönlich kennt, ihm nahe ist von Ort zu Ort. Gegenüber solchen Erklärungen sind wieder manche Zweifel aufgestiegen, aber richtig bleibt, dass Abraham um der Zukunft willen, die ihm der Glaube verhieß, zum Heimatlosen geworden ist, seine Heimat gerade in der Treue zu seinem Gott fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Jüdischer Glaube bezieht sich auf die ganze jüdische religiöse Tradition. Statt eines inhaltlich festgelegten Glaubens steht nach alter - schon weit vorchristlicher - Tradition [[Gerechtigkeit]] auf der Grundlage der universellen [[Nächstenliebe]]&amp;lt;ref&amp;gt;Max Wiener in: &#039;&#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen&#039;&#039;, Band III; a.a.O., S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Gleichheit aller Menschen im Mittelpunkt, was besonders im liberalen Judentum betont wird: „Das Judentum ist nicht nur ethisch, sondern die [[Ethik]] macht sein Prinzip, sein Wesen aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leo Baeck]], zitiert nach: [[Walter Homolka]]: &#039;&#039;Tradition und Erneuerung. Die Reformbewegung und ihre Dynamik als größte religiöse Strömung des Judentums&#039;&#039;; Herder Korrespondenz 11, 2007. [http://www.compass-infodienst.de/Rabbiner_Walter_Homolka__Tradition_und_Erneuerung__Die_Reformbewegung_im_Judentu.4082.0.html Online-Version]&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenwärtige Judentum, das diese Traditionen bewahrt und anpasst, wird das [[Rabbinisches Judentum|rabbinische Judentum]] genannt. Dieses umfasst den weiten Raum der Traditionen in der Neuzeit und im Mittelalter, mit Bezug  in die biblischen und vorbiblischen Zeiten, und betrifft das Mosaik der Traditionen des Judentums in der Vielfalt seiner [[Judentum|Strömungen]]. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang von &#039;&#039;jüdischen Glaubensprinzipien&#039;&#039; gesprochen, jedoch existiert im Judentum kein allgemeingültiger, zwingend geforderter Glaube, kein &#039;&#039;[[Credo]]&#039;&#039;. Das rabbinische Judentum hat den antiken Macht- und Hoheitszentralismus der Tempelpriesterschaft viel radikaler abgelegt als das in den christlichen Gemeinden und Kirchen der Fall ist, die &amp;quot;bei sich einen besonderen Priesterstand schufen, an die biblischen Vorschriften über die jüdischen Priester anknüpften&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Makower in: Walter Homolka, Walter Jacob, Tovia Ben Chorin: &#039;&#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen&#039;&#039;, Band III; Knesebeck, München, 1999, S. 233ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie sich auch in den verschiedenen christlichen [[Dogmatik]]en zeigt. Rabbiner sind keine [[Priester]] und jüdische Traditionen verwalten sich hauptsätzlich in demokratischen lokalen Gemeinden. Im Gegensatz zum Christentum oder Islam kann im Judentum jeder persönliche Glaube an den ein-einzigen [[Gott]], [[JHWH|das ewige Wesen]] akzeptiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüdische Gelehrte [[Franz Rosenzweig]] drückte es sehr einfach aus: &#039;&#039;&amp;quot;Er (der als Jude gezeugte) glaubt nicht an etwas, er ist selber Glauben.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Rosenzweig, Der Stern der Erlösung, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1990, S. 380 &amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Form ist der jüdische „Glaube“ ausgedrückt in: Gerechtigkeit und Liebe (Gottesliebe, Nächstenliebe, Feindesliebe), Tat und Erinnerung, in Freiheit zum Schutz des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturwissenschaftliche Ansätze ==&lt;br /&gt;
Der kanadische [[Neurowissenschaft]]ler [[Michael Persinger]] von der [[Laurentian University]] in [[Toronto]] manipulierte durch magnetische Felder die [[Schläfenlappen]] seiner Probanden und erzeugte dabei religiöse Empfindungen ([[Gottesmodul]]). Persinger erklärte, dass diese Phänomene den Symptomen der [[Epilepsie]] gleichen. [[Scott Atran]], Direktor für [[Anthropologie]] am [[Centre national de la recherche scientifique]] in Paris, verfolgt dagegen in seinem Werk &#039;&#039;In Gods We Trust&#039;&#039; einen darwinistischen Ansatz. Die [[Darwinismus|darwinistische]] Glaubensforschung sieht den Glauben nicht als anerzogen, sondern als im [[Bewusstsein]] des Menschen evolutionär verankert. Die Fähigkeit zum Glauben wird dabei beispielsweise als [[Spandrel (Biologie)|evolutionäres Nebenprodukt]] erklärt, es werden aber auch mögliche  [[Selektion (Evolution)|Selektionsvorteile]] untersucht. [[Justin Barlett]] dagegen sieht in einer [[Evolutionäre Psychologie|evolutionspsychologischen]] Herangehensweise den Glauben nicht als überlebenswichtige Strategie von Gemeinschaften, sondern als ein Entwicklungsstadium der menschlichen [[Psyche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christof Gestrich: Art. &#039;&#039;Glaube und Denken&#039;&#039;, in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 365-384.&lt;br /&gt;
* Andreas Grünschloß u.a., Artikel &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;, in: [[Religion in Geschichte und Gegenwart]], 4., völlig neu bearb. Aufl., Band 3, Tübingen 2000, Sp. 940-983. ISBN 3-16-146943-7&lt;br /&gt;
* John Hick: Art. &#039;&#039;Faith&#039;&#039;, Joshua L. Golding: Art. &#039;&#039;Faith (Addendum)&#039;&#039;, in: [[Encyclopedia of Philosophy]], Bd. 3, 529-537.&lt;br /&gt;
* Günter Lanczkowski u.a., Art. &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;, I-VI., in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 275-365.&lt;br /&gt;
* Henning Schröer u.a.: Art. &#039;&#039;Glaubensbekenntnis(se)&#039;&#039;, in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 384-446.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Herbert Fronhofen: [http://www.theologie-systematisch.de/erkenntnislehre/6glauben-syst.htm Auswahlbibliographie].&lt;br /&gt;
* [[Peter Knauer]]: [http://www.jesuiten.org/peter.knauer/knauer-fth.pdf Der Glaube kommt vom Hören], Ökumenische Fundamentaltheologie, Herder, Freiburg -Basel - Wien 6. A. 1991, auch Online, 156ff et passim. &lt;br /&gt;
* [[Hansjürgen Verweyen]]: [http://www.ub.uni-freiburg.de/referate/04/verweyen/ontol-01.htm Ontologische Voraussetzungen des Glaubensaktes]. Zur transzendentalen Fragen nach der Möglichkeit von Offenbarung, Patmos-Verlag Düsseldorf 1969, auch Online.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Deutsche Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Glaube&amp;diff=27968</id>
		<title>Glaube</title>
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		<updated>2012-07-19T14:29:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Glauben&#039;&#039;&#039;) kommt vom indogermanischen *leubh- &amp;quot;begehren, lieb haben, für lieb erklären, gut heißen, loben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende Sanskritbegriff  &#039;&#039;&#039;[[Shraddha]]&#039;&#039;&#039; ist auch ein [[spiritueller Name]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;   bedeutet, ihn  immer wieder neu zu   lernen (auch als Distanzierung von der [[Maya]]...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Grundhaltung des Vertrauens..., die ein zu üben  eher wie eine [[Gnade]] für die [[Seele]] [[erfolg]]t. Ein immer wieder neues schweres [[Bemühen]] -   hart wie ein  Kampf, so zeigt auch symbolisch die  [[Bhagavadgita]].  [[Krishna]], geradezu ein [[heiliger Geist]], hilft. &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;  ist auf  solche Führung  und auf entsprechende ([[Religion|religiöse]]) [[Tradition]]en und auch Wiederholungen wie [[Herzensgebet]]e,  [[Sonnengebet]]e... angewiesen - steht sonst da wie ein  [[spiritueller Caspar Hauser]]:  [[spirituelle Freunde]] und Anleitung... zur [[Freude]], die anders als die &#039;&#039;vielen&#039;&#039; [[Sorgen]] die Menschen [[Eins|eine einzige]] sei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Antwort - &amp;quot;nein&amp;quot;, indes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;was die [[Mitte]] [[Kirche|christlichen]] und [[Judentum|jüdischen]] Glaubens aus macht: Gott glaubt an mich - (und ich will ihn nicht enttäuschen) [http://swrmediathek.de/player.htm?show=fa3a5020-1f17-11e1-8202-0026b975f2e6]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;  übersetzt  das griechische „pisteuein“ (treu sein, vertrauen). Ursprünglich also &lt;br /&gt;
wie oben beschrieben - statt etwa Sinnestäuschung o.ä.  als &amp;quot;glauben  einfach nur etwas für wahr halten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lateinisch &#039;&#039;credere&#039;&#039; (vgl. [[Credo]]) „cor dare“ zu deutsch das [[Herz]] geben/schenken - ist direkt verwandt mit der [[altindisch]]en Wurzel &#039;&#039;sraddha-&#039;&#039; „glauben“ und eine sehr alte ([[Indogermanische Sprachfamilie|indogermanische]]) Verbalkomposition. Die Bestandteile bedeuten: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa: „sein Herz (auf etwas) setzen“. Das unbestimmte „ich weiß nicht“ entspricht hingegen &#039;&#039;putare&#039;&#039; (glauben, dass).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hebräisch meist  „aman“: Sich an etwas festmachen. Die Vokabel „aman“ mit der Schreibung „Aleph-Mem-Nun“ wird nur in der [[Wortstamm|Stammesmodifikation]] des [[Althebräische Grammatik#Konjugationstämme|Hif&#039;il]] (Aussprache „hä&#039;ämin“) mit „glauben“ übersetzt. Das  drückt im allgemeinen etwas [[Kausativum|kausatives]] aus. Die Grundbedeutung der Buchstabenfolge (Wurzel) „Aleph-Mem-Nun“, die auch im ursprünglich hebräischen Wort [[Amen]] erscheint, ist „fest“ oder „unerschütterlich“, die Bedeutung im Hif&#039;il ist also „jemanden fest sein lassen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen wird aufgrund des westlich geprägten Hintergrundes der Begriff meist mit  Religion verbunden, umgangssprachlich wird als Gegenbegriff „[[Wissen]]“ angeführt, im Sinne von naturwissenschaftlich beweisbarem Wissen, in Abgrenzung zu religiösem, „unbeweisbarem“ Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen hingegen existiert der Begriff „faith“, welcher eher als „[[Vertrauen]]“ übersetzt wird und neutral auch für andere Bereiche des Lebens benutzt wird. &lt;br /&gt;
Eventuell kann man auch im Deutschen den Begriff Vertrauen einfacher verwenden, wenn es um Situationen geht, um das Leben, und die Art und Weise Dinge zu sehen oder Lebensumständen entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
Der Begriff Glaube ist abstrakter, systematischer, eventuell mit wenig Einfluss auf das unmittelbare Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sanskrit]] wird der Begriff mit beiden Bedeutungen übersetzt, [[Shraddha]]: Glaube, Vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaube und Vernunft ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glaube&#039;&#039; und Vernunft? Wie  ist religiöser &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; überhaupt zu analysieren? In welchem Rahmen? Fragen  der Religionsphilosophie...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter hatte man [[Gottesbeweis]]e  allein mit der [[Vernunft]] versucht - unmöglich.  In[[direkt]]er wird oft argumentiert, dass der &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; verstärkt oder ausschließlich zu einem [[Moral|moralischen]] und konfliktlösenden Handeln führe bzw. befähigen könne. (vgl. Ulrich Schnabel Blessing-Verlag 2009, ggf. darf man es noch ein arbeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahrheitswert religiösen &#039;&#039;Glaubens&#039;&#039;?  Erfahrungen, wie  Kreuzzüge,  [[Dschihad]] lassen  fragen, ob Religionen überhaupt eine allgemein akzeptable Moral  begründen können. In dem Punkt erklärte  J. Ratzinger in einer &#039;&#039;Einführung in das Christentum&#039;&#039; – ähnlich wie vor ihm u.a. Friedrich Schleiermacher –, dass sich religiöser Glaube und naturwissenschaftliches Denken auf zwei verschiedenen Ebenen befänden. Glaube gehöre zum Bereich der Grundentscheidungen, zu denen jeder in irgendeiner Form Stellung beziehen müsse, ohne darüber letzte Gewissheit zu haben. Wenn der Mensch sein Denken  nur auf Materielles und experimentell Beweisbares reduziert, verarme er, er verschließe sich den großen Fragen über das Leben, sich selbst und Gott. ([[Radio Vatikan]]: [http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=114959 Papst erinnert an seine Regensburger Vorlesung] 28. Januar 2007. Vgl. [http://www.dbk.de/imperia/md/content/schriften/dbk2.vas/ve_135.pdf Papst Johannes Paul II.: Enzyklika FIDES ET RATIO über das Verhältnis von Glaube und Vernunft])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Immanuel Kant]] führt der Versuch, die Existenz [[Gott]]es aus der reinen Vernunft zu beweisen, zu unauflöslichen Antinomien. Gott ist aber wichtig als Postulat der praktischen Vernunft. Hin und wieder wird dies so verstanden: Gott sei nur noch nötig, um Belohnung für ethisch richtiges Handeln zu garantieren. Durch die Zweckorientierung des Glaubens gehe Kant grundsätzlich von einer atheistischen Position aus (Kants atheistischer Gottesbeweis:[http://www.brights-hamburg.de/HR/Kant.html] 7. April 2008), da im Gegensatz hierzu der rein [[suggestion]]sbasierte &#039;&#039;Glauben&#039;&#039; eines Zwecks gar nicht bedürfe.  Die Interpretation dieses Theoriestücks ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Atheismus|atheistischer]] Sicht wird &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; meist als [[Plausibilität|unplausibel]] bis [[Irrationalismus|irrational]] kritisiert bzw. abgelehnt. &#039;&#039;Glauben&#039;&#039;sinhalte seien weder [[Empirie|empirisch]] belegbar noch ihre Wahrheit sonstwie erweisbar, sondern etwa aus unzureichendem Wissen oder Einbildungen entstanden. (vgl. [[Atheismus]] und [[Religionskritik]]). Darüber hinaus befinden sich Anhänger verschiedener religiöser &#039;&#039;Glauben&#039;&#039;srichtungen wechselseitig in einem spannungsvollen Verhältnis. Für viele scheint die Wahrheit einer bestimmten Glaubensüberzeugung die Falschheit abweichender Glaubensvorstellungen zu implizieren. Dadurch entstanden und entstehen auch heute noch interreligiös begründete Konflikte (vgl. [[Absolutheitsanspruch]], [[Religionskrieg]] und [[Heiliger Krieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abgrenzung zwischen Glaube und [[Wahn]] ist festzustellen, dass Wahn sich inhaltlich auf innerweltliche, also zumindest prinzipiell sinnlich wahrnehmbare, und damit überprüfbare Gegebenheiten bezieht. Religiöser Glaube hat transzendente Sachverhalte zum Objekt und ist damit grundsätzlich nicht falsifizierbar. In Einzelfällen kann die Unterscheidung schwierig sein, insbesondere bei religiösem Wahn. Es muss dann untersucht werden, ob neben dem fraglichen Wahn andere Symptome einer [[Psychische Störung|psychischen Störung]] vorliegen. Nach {{B|Mk|3|21}} wurde auch [[Jesus von Nazareth|Jesus]] von seinen Verwandten unterstellt, er sei „von Sinnen“. Sigmund [[Sigmund_Freud#Religionskritiker_Freud|Freud]], der religiösen Glauben erstmals aus [[Psychologie|psychologischer]] Perspektive untersuchte, betrachtete diesen als eine Form psychischer Krankheit nach dem Muster der [[Neurose|Kindheitsneurose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Kritischer Rationalismus|Kritischen Rationalismus]] liegt der klassischen Darstellung der Problematik ein Denkfehler zugrunde, denn Vernunft dient nach dem Kritischen Rationalismus nicht dem Beweis oder der positiven Begründung oder Rechtfertigung (diese sind logisch unmöglich), sondern der Kritik. Aussagen für sich sind demnach weder Glaubens- noch Vernunftaussagen; schon durch die sprachliche Formulierung enthalten beide ein Theorieelement, das dem Bezug auf Erfahrung vorausgeht. Das wirkliche Problem ist die Frage der Form, in der eine Aussage vertreten wird:&amp;lt;ref&amp;gt;David Miller: [http://www.popperschule.at/schule/criticalrationalism.htm Critical Rationalism]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob der Beschluss gefasst wird, die Aussage versuchsweise zu vertreten, sie einem Maximum an Kritik auszusetzen und ständig zu versuchen, auftretende Probleme zu lösen, oder ob der gegenteilige Beschluss gefasst wird, die Aussage aufrechtzuerhalten, komme da, „was da wolle“. William W. Bartley argumentiert, dass ein solcher Beschluss unter anderem zum Niedergang des liberalen Protestantismus geführt hat: Nach Bartley vertrat diese Bewegung ihren Glauben durchaus auf eine vernünftige Weise, mit ständigem Blick auf neue wissenschaftliche Ergebnisse. Als allerdings dadurch die Grundannahmen ins Wanken gerieten (das liberale Jesus-Bild), und sie so zu einer Entscheidung zwischen Vernunft und Christentum gezwungen wurde, entschied sie sich zur Festsetzung, dass die christlichen Grundannahmen („Jesus ist der HERR“) gegenüber jeder Kritik beizubehalten sind. So wurde sie nach Bartley zu einer Ideologie. Nur vordergründig konnten sie mit einem &#039;&#039;tu-quoque&#039;&#039;-Argument dabei ihre Vernunft wahren: Dass jede Position, um vernünftig zu sein, von Kriterien der Kritik ausgehen muss, die aus logischen Gründen selbst nicht kritisiert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;William W. Bartley: &#039;&#039;Flucht ins Engagement&#039;&#039; (1986)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie einerseits im Kritischen Rationalismus, andererseits in der [[Scholastik]] wird in heutiger Philosophie und Theologie auch Glaube und Wissen stärker in Beziehung gesetzt. So schreibt der Wissenschaftsphilosoph [[Wolfgang Stegmüller]]: „Man muß nicht das Wissen beseitigen, um dem Glauben Platz zu machen. Vielmehr muß man bereits etwas glauben, um von Wissen und Wissenschaft reden zu können.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Josef Bordat: &#039;&#039;Wahrheit, Freiheit, Vernunft. Markus von Hänsel-Hohenhausen begründet das Zusammenspiel von Denken und Glauben&#039;&#039; [http://www.literaturmarkt.info/cms/front_content.php?idcat=95&amp;amp;idart=1735]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pastoralkonstitution des [[II. Vaticanum|Zweiten Vatikanischen Konzils]] begründet eine Kohärenz der „Wirklichkeiten des profanen Bereichs und des Glaubens“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html Gaudium et Spes], 1965, Absatz 36&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Ursprung in einem Gott. Darauf aufbauend plädierte 2008 der katholische Theologe und Publizist Markus von Hänsel-Hohenhausen für einen „religiösen Rationalismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus von Hänsel-Hohenhausen: &#039;&#039;Ich denke, also glaube ich / Cogito ergo credo. Von Metaphysik und Glaubenswissen als Fundament und Gunst von Naturwissenschaft und westlicher Gesellschaft.&#039;&#039; Essay. Mit einem Vorwort von Joachim Kardinal Meisner. Frankfurt, München, London, New York 2008. 307 S., ISBN 978-3-8267-0015-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Er führt in der Theoretischen Mathematik, in der Evolutionsbiologie sowie in anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen metaphysische Beweistechniken (wie die Analogie) und zahlreiche unbeweisbare, aber als bewiesen geglaubte Sätze als Argumente an, die zur Unterscheidung von „Beweiswissen“ und (naturwissenschaftlichem, dann religiösem) „Glaubenswissen“ führen. Darin sieht er einen Brückenschlag zur Nutzung des Wissens auch des christlichen Glaubens, der, da historisch verbürgt, auch nach wissenschaftlicher Methode kein blinder, sondern ein wissender Glauben sei. „Die naturwissenschaftliche Wahrnehmung des Ganzen der Welt, das Innewerden des Geistigen und der Geistprägung der Welt fordern ein Denken, das zustimmen kann – eine Zustimmung, die auf Vernunft und Intellekt beruht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hänsel-Hohenhausen, a.a.O.; S. 293&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenseits einer Illusion der Herrschaft des Subjekts führe dies zur Freiheit der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Glaubensphänomene ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;zusammenklauben&#039;&#039; (=?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;und im Vertrauen auf viele Kräfte, von denen du weißt, kannst du vertrauen, auch wo du [[Wissenschaft|nichts siehst]]. (...) offenen Auges in eine Welt der unübersichtlichen Tatsachen und weißt dabei, dass du geführt wirst;  vertrauen, dass  Leben gelingen und zu einem guten Ende führen wird, auch wenn du das nicht erzwingen kannst. Denn dein Glaube ist nicht der [[Traum]], der dir dein Leben leichter macht, sondern die Grundlage für ein Leben, das diesen Namen verdient. Glauben heißt, im Schutz einer Macht zu stehen, die wir [[Gott]] nennen. Vielleicht erlebst du irgendwann, dass alle deine Hoffnungen scheitern, dass dir alles, was dir wert und lieb ist, zwischen den Fingern zerrinnt, dass dir alles misslingt, was du doch so gut gemeint hattest. Dann heißt glauben darauf vertrauen, dass es neue Anfänge gibt, auch für ein gescheitertes Leben.&amp;quot;(Jörg Zink, Leseprobe [ www.randomhouse.de/content/edition/ex...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Für Christen ist Glaube keine [[antike]] oder [[mittelalter]]liche Vorstufe vom Wissen (etwa also eine verminderte Form der [[Naturwissenschaft]]), die entschwinden muss, wenn das „echte“ Wissen kommt, sondern etwas vom Wesen her anderes. Es ist kein bloßes Für-wahr-Halten, auch keine Vermutungsäußerung damit gemeint, etwa wie im deutschen Satz: ‚Ich glaube, dass es morgen regnet.‘ Dann bedeutet glauben so viel wie [[Meinung|meinen]]. Dieses „glauben, dass“ entspricht &#039;&#039;nicht&#039;&#039; dem Sinn des griechischen Wortes - im Gegensatz zum ‚ich glaube an‘ oder ‚ich glaube dir‘, was dem griechischen Wortstamm entspricht. Dann heißt es so viel wie: ‚Ich traue dir, ich vertraue dir, ich kann auf dich bauen. Ich habe eine Gewissheit, die weniger aus Berechnungen und Experimenten kommt.‘&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benedikt XVI.&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[Benedikt XVI.|Josef Ratzinger]]: &#039;&#039;Glaube und Zukunft.&#039;&#039; Kösel Verlag, München 1970, Neuausgabe 2007. ISBN 978-3-466-36753-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaubensakt und Glaubensinhalt ====&lt;br /&gt;
Theologisch unterscheidet man den Glaubensakt, lateinisch „fides qua creditur“ (zu deutsch; „der Glaube, mit dem geglaubt wird“) einerseits, den Glaubensinhalt, lateinisch „fides quae creditur“ (zu deutsch: „der Glaube, der geglaubt wird“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glaubensinhalt wird in den [[Christliche Glaubensbekenntnisse|Christlichen Glaubensbekenntnissen]] zum Ausdruck gebracht und in der [[Dogmatik]] systematisch dargelegt und theologisch untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundlegende Glaubensinhalte im Christentum ====&lt;br /&gt;
*Zentral geht es beim christlichen Glauben um eine Bejahung Gottes: „Es gehört gerade zur Wahrheit des Glaubens, Gott aufgrund seiner Selbstmitteilung so zu denken, wie er ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Jüngel]], Gott als Geheimnis der Welt, 6. Aufl. Tübingen 1992, 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gemeinsam ist den meisten christlichen Strömungen der Glaube, dass alles Seiende durch [[Gott]] ([[Jahwe]]) geschaffen wurde und im Dasein gehalten wird. Im Mittelpunkt dieser Schöpfung steht der [[Mensch]], der aber nicht aus eigener Kraft zum Guten fähig ist ([[Erbsünde]]) und der Liebe [[Jesus Christus|Jesu Christi]] bedarf, um [[Heil|gerettet]] zu werden und [[ewiges Leben]] zu erlangen. Jesus Christus ist nach der [[Glaubensbekenntnis|christlichen Glaubenslehre]] der Mensch gewordene Sohn Gottes und mit Gott und dem [[Heiliger Geist|heiligen Geist]] [[Dreieinigkeit|dreieinig]]. Grundlage des Glaubens ist die heilige Schrift der [[Bibel]], welche als von Gott inspiriert angesehen wird und die [[Zehn Gebote]], insbesondere das Gebot der [[Nächstenliebe]] und das Gebot, keine anderen Götter zu verehren.&lt;br /&gt;
*Biblische Texte sind stets interpretationsbedürftig&amp;lt;!--in der Pflicht ist niemand--&amp;gt;. Zwischen vielen Stellen, die mehr implizit zur Deutung des Glaubensbegriff verwendbar sind, wird folgende besonders explizite Formulierung häufig diskutiert: „Es ist aber der Glaube das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ (Hebr 11,1) Das hier mit „Überzeugtsein“ wiedergegebene griechische &#039;&#039;elegchos&#039;&#039; bedeutet auch soviel wie Gegenbeweis, Widerlegung oder „Überführtsein“. In diese Sinne wird hier wohl gesprochen von einem Überführtwerden wider äußeren Anscheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Werke ====&lt;br /&gt;
Glaube im christlichen Sinn ist Hinwendung zu Gott, der sich dem Menschen zuerst zugewendet hat, und Abwendung von sich selbst. Er ist darum unvereinbar mit &#039;&#039;Selbstruhm&#039;&#039; und dem Vertrauen auf eigenes Tun (Röm 3,20-28). In dieser antwortenden Hinwendung liegt zugleich ein aktives, nach außen strebendes Moment. Der Glaube bewegt zur tätigen Liebe (Gal 5,6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Streitpunkt unter den christlichen [[Konfession]]en ist seit der [[Reformation]] die Frage, ob der Mensch vor Gott durch seinen Glauben allein gerechtfertigt werde, wie [[Martin Luther]] es betont hat, oder ob dazu auch die guten Werke nötig seien, weil Glaube ohne Werke tot sei, wie es im Katholizismus unterstrichen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Gemeinschaft ====&lt;br /&gt;
Nach allgemein christlicher Überzeugung ist der Glaube die [[Person|persönliche]] Antwort auf Gottes bzw. Jesu Wort. Dabei geschieht diese Antwort immer in der Gemeinschaft aller Glaubenden und [[Stellvertretung|stellvertretend]] für alle Menschen. Uneinigkeit besteht in der Frage, ob die volle Wirklichkeit des Glaubens sich im Herzen des Einzelnen vollzieht (so die meisten protestantischen Denominationen) oder ob der [[Glaube der Kirche]] [[Ontologie|ontologische]] Priorität hat (so die katholische Lehre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Religion ====&lt;br /&gt;
Besonders in der christlich-protestantischen Theologie wird nach [[Karl Barth#Die Kirchliche Dogmatik .281932.E2.80.931968.29|Karl Barth]] oft Glaube gegen [[Religion]] abgegrenzt. Barth sah Religion als eigenmächtigen Weg des Menschen zu Gott an und betonte, eine Erkenntnis des Willens Gottes gebe es nur im Glauben an Jesus Christus. Das Hören auf das Evangelium sprenge alle menschlichen Begriffe von Gott, alle ethischen Irrwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dietrich Bonhoeffer]] übernahm die Unterscheidung und radikalisierte sie in seiner Frage nach einem [[Religionsloses Christentum|Christentum ohne Religion]]. Angesichts der grundsätzlich positiv gesehenen „mündig gewordenen Welt“, des Verlusts des „religiösen Apriori“, von Innerlichkeit, Gewissen und klassischer [[Metaphysik]] habe Barth „in der nichtreliglösen Interpretation theologischer Begriffe keine konkrete Wegweisung gegeben, weder in der Dogmatik noch in der Ethik. Hier liegt seine Grenze und darum wird seine Offenbarungstheologie positivistisch, »Offenbarungspositivismus«, wie ich mich ausdrückte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Bethge (Hg.): &#039;&#039;Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft&#039;&#039;; Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1978&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;, S. 160-62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bonhoeffers Ziel war es dagegen, den Kern der Glaubenshaltungen im Rahmen der kirchlichen Tradition herauszustellen, den er nicht in Aussagen über einen Jenseits-Gott sieht, sondern in Praxis und deren Begründung in Ethik, alt- und neutestamentlicher Geschichte und Mythologie sowie mystischer Erfahrung (als ästhetisches Bewusstwerden von Grundeinstellungen, nicht übersinnliche Erfahrung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Religionsloses Christentum#Gerhard Ebeling|Gerhard Ebeling]] betonte ebenfalls die kritische Kraft des Glaubens gegen religiöse Festlegungen und Sicherheiten, sah aber Religion als Lebensbedingung des Glaubens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube im Neuen Testament ====&lt;br /&gt;
*Biblische Autoren kennen i.A. keine besondere intellektuelle Befähigung als Voraussetzung, um zum christlichen Glauben zu kommen und diesen zu entwickeln. Texte wie Apg 17 oder Röm 1, 16ff. betonen, dass der Glaube jedem offenstehe und die Gottesexistenz durch die Schöpfung bezeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schreiber des Neuen Testaments (etwa Hebr 10, 38f) betonen des Öfteren, dass Gott die Rechtfertigung durch den Glauben bewirkt, dass Christus die Erlösung vollbracht hat und damit die Gerechtsprechung durch Gott gegeben sei (und der Erlangung von Verheissungen wie ewigen Lebens). Da Christus das Gesetz bis zum Tode erfüllt hat ist der Glaube an sein Werk bedeutend und nicht die eigene Erfüllung des Gesetzes. Denn kein Mensch ist aufgrund der Sünde fähig, die Gesetze Gottes vollständig und dauernd zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Glaube ist eine feste Zuversicht und ein Nichtzweifeln an dem was man nicht sieht. Die fünf natürlichen Sinne des menschlichen Körpers (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) sind für die Wahrnehmung der Umgebung geschaffen, während der Glaube nicht daran zweifelt was man nicht sieht.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.&#039;&#039; (Hebräer 11,1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Glaube ist eine Kenntnisnahme, ein Notiz nehmen der biblischen Offenbarung. Deshalb ist das Studium der Bibel eine gute Grundlage. Aus dem Erkennen der Glaubensinhalte soll ein Anerkennen folgen. Deshalb ist ein persönlicher Willensentschluss zur Anteilhabe erforderlich. Daraus folgt ein persönliches Vertrauen. Letztendlich ist biblischer Glaube immer auch auf göttliche Offenbarung gegründet und damit ein Werk Gottes im Menschen (Matthäus 16,17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorbilder im Glauben werden in Hebräer 11 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Paulus von Tarsus]] ist Glaube (neben der Hoffnung und der Liebe) eine der drei [[Christliche Tugenden|christlichen Tugenden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube im Alten Testament ====&lt;br /&gt;
Das Christentum verehrt vor allem [[Abraham]] für seinen unerschütterlichen Glauben an Gott. Abraham verehrte damals den im ganzen Vorderen Orient bekannten Gott [[Elohim|El]], der als der Schöpfer des Alls, als der höchste Gott über allen Göttern galt und unter mancherlei Zunamen: als Höchster, als der Ewige, als der Mächtige, als der Allsehende an den verschiedensten Orten angebetet wurde. Er verehrte ihn auch als seinen Familiengott, als seinen persönlichen Gott, der so für seine Nachfahren zum Gott Abrahams und zum Gott Israels wurde und auch im Christentum eine neue Bedeutung gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Glauben an das Jenseits ist bei Abraham jedoch noch nicht die Rede. Ebenfalls ist nicht anzunehmen, dass Abraham die Existenz anderer Götter bestritt. Von diesem Gott El wusste er sich ganz persönlich angerufen. Sein Glaube sah dahingehend aus, dass er mit einer Verheißung beschenkt wurde. El stellte ihm Nachkommenschaft und Land in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog.&#039;&#039; (Gen 12,1-4)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibelwissenschaft des 20. Jahrhunderts kam zur Erkenntnis, dass der Halbnomade Abraham, nur &amp;quot;die Himmel&amp;quot;, als eine symbolische Entsprechung seines Gottes, der sich allenthalben über ihm wölbt, als seine ständige Begleitung ansieht. Er vertraut sich nicht den Göttern irgendeines Landes an, sondern nur dem Gott, dem alle Lande gehören; nicht einem Ortsgott, sondern seinem Gott, der mit ihm geht und ihn persönlich kennt, ihm nahe ist von Ort zu Ort. Gegenüber solchen Erklärungen sind wieder manche Zweifel aufgestiegen, aber richtig bleibt, dass Abraham um der Zukunft willen, die ihm der Glaube verhieß, zum Heimatlosen geworden ist, seine Heimat gerade in der Treue zu seinem Gott fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Jüdischer Glaube bezieht sich auf die ganze jüdische religiöse Tradition. Statt eines inhaltlich festgelegten Glaubens steht nach alter - schon weit vorchristlicher - Tradition [[Gerechtigkeit]] auf der Grundlage der universellen [[Nächstenliebe]]&amp;lt;ref&amp;gt;Max Wiener in: &#039;&#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen&#039;&#039;, Band III; a.a.O., S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Gleichheit aller Menschen im Mittelpunkt, was besonders im liberalen Judentum betont wird: „Das Judentum ist nicht nur ethisch, sondern die [[Ethik]] macht sein Prinzip, sein Wesen aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leo Baeck]], zitiert nach: [[Walter Homolka]]: &#039;&#039;Tradition und Erneuerung. Die Reformbewegung und ihre Dynamik als größte religiöse Strömung des Judentums&#039;&#039;; Herder Korrespondenz 11, 2007. [http://www.compass-infodienst.de/Rabbiner_Walter_Homolka__Tradition_und_Erneuerung__Die_Reformbewegung_im_Judentu.4082.0.html Online-Version]&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenwärtige Judentum, das diese Traditionen bewahrt und anpasst, wird das [[Rabbinisches Judentum|rabbinische Judentum]] genannt. Dieses umfasst den weiten Raum der Traditionen in der Neuzeit und im Mittelalter, mit Bezug  in die biblischen und vorbiblischen Zeiten, und betrifft das Mosaik der Traditionen des Judentums in der Vielfalt seiner [[Judentum|Strömungen]]. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang von &#039;&#039;jüdischen Glaubensprinzipien&#039;&#039; gesprochen, jedoch existiert im Judentum kein allgemeingültiger, zwingend geforderter Glaube, kein &#039;&#039;[[Credo]]&#039;&#039;. Das rabbinische Judentum hat den antiken Macht- und Hoheitszentralismus der Tempelpriesterschaft viel radikaler abgelegt als das in den christlichen Gemeinden und Kirchen der Fall ist, die &amp;quot;bei sich einen besonderen Priesterstand schufen, an die biblischen Vorschriften über die jüdischen Priester anknüpften&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Makower in: Walter Homolka, Walter Jacob, Tovia Ben Chorin: &#039;&#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen&#039;&#039;, Band III; Knesebeck, München, 1999, S. 233ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie sich auch in den verschiedenen christlichen [[Dogmatik]]en zeigt. Rabbiner sind keine [[Priester]] und jüdische Traditionen verwalten sich hauptsätzlich in demokratischen lokalen Gemeinden. Im Gegensatz zum Christentum oder Islam kann im Judentum jeder persönliche Glaube an den ein-einzigen [[Gott]], [[JHWH|das ewige Wesen]] akzeptiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüdische Gelehrte [[Franz Rosenzweig]] drückte es sehr einfach aus: &#039;&#039;&amp;quot;Er (der als Jude gezeugte) glaubt nicht an etwas, er ist selber Glauben.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Rosenzweig, Der Stern der Erlösung, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1990, S. 380 &amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Form ist der jüdische „Glaube“ ausgedrückt in: Gerechtigkeit und Liebe (Gottesliebe, Nächstenliebe, Feindesliebe), Tat und Erinnerung, in Freiheit zum Schutz des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturwissenschaftliche Ansätze ==&lt;br /&gt;
Der kanadische [[Neurowissenschaft]]ler [[Michael Persinger]] von der [[Laurentian University]] in [[Toronto]] manipulierte durch magnetische Felder die [[Schläfenlappen]] seiner Probanden und erzeugte dabei religiöse Empfindungen ([[Gottesmodul]]). Persinger erklärte, dass diese Phänomene den Symptomen der [[Epilepsie]] gleichen. [[Scott Atran]], Direktor für [[Anthropologie]] am [[Centre national de la recherche scientifique]] in Paris, verfolgt dagegen in seinem Werk &#039;&#039;In Gods We Trust&#039;&#039; einen darwinistischen Ansatz. Die [[Darwinismus|darwinistische]] Glaubensforschung sieht den Glauben nicht als anerzogen, sondern als im [[Bewusstsein]] des Menschen evolutionär verankert. Die Fähigkeit zum Glauben wird dabei beispielsweise als [[Spandrel (Biologie)|evolutionäres Nebenprodukt]] erklärt, es werden aber auch mögliche  [[Selektion (Evolution)|Selektionsvorteile]] untersucht. [[Justin Barlett]] dagegen sieht in einer [[Evolutionäre Psychologie|evolutionspsychologischen]] Herangehensweise den Glauben nicht als überlebenswichtige Strategie von Gemeinschaften, sondern als ein Entwicklungsstadium der menschlichen [[Psyche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christof Gestrich: Art. &#039;&#039;Glaube und Denken&#039;&#039;, in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 365-384.&lt;br /&gt;
* Andreas Grünschloß u.a., Artikel &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;, in: [[Religion in Geschichte und Gegenwart]], 4., völlig neu bearb. Aufl., Band 3, Tübingen 2000, Sp. 940-983. ISBN 3-16-146943-7&lt;br /&gt;
* John Hick: Art. &#039;&#039;Faith&#039;&#039;, Joshua L. Golding: Art. &#039;&#039;Faith (Addendum)&#039;&#039;, in: [[Encyclopedia of Philosophy]], Bd. 3, 529-537.&lt;br /&gt;
* Günter Lanczkowski u.a., Art. &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;, I-VI., in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 275-365.&lt;br /&gt;
* Henning Schröer u.a.: Art. &#039;&#039;Glaubensbekenntnis(se)&#039;&#039;, in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 384-446.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Herbert Fronhofen: [http://www.theologie-systematisch.de/erkenntnislehre/6glauben-syst.htm Auswahlbibliographie].&lt;br /&gt;
* [[Peter Knauer]]: [http://www.jesuiten.org/peter.knauer/knauer-fth.pdf Der Glaube kommt vom Hören], Ökumenische Fundamentaltheologie, Herder, Freiburg -Basel - Wien 6. A. 1991, auch Online, 156ff et passim. &lt;br /&gt;
* [[Hansjürgen Verweyen]]: [http://www.ub.uni-freiburg.de/referate/04/verweyen/ontol-01.htm Ontologische Voraussetzungen des Glaubensaktes]. Zur transzendentalen Fragen nach der Möglichkeit von Offenbarung, Patmos-Verlag Düsseldorf 1969, auch Online.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Deutsche Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phobie&amp;diff=27427</id>
		<title>Phobie</title>
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		<updated>2012-07-09T21:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;unbegründete&#039;&#039; [[Angst]] vor Objekten oder Situationen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im [[wald|Dschungel]] [[lösung|löst]] einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes [[Feuer]] den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.     &lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen. &lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen ([[Schwitzen]], Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder be[[Ruhe|ruhig]]t werden. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom [[experte|Fachmann]] behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre [[Wohnung]] nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die Erfolgsaussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim [[Psychologie|Psychologen]] oder beim [[Psychotherapie|Psychiater]]. Meist werden Behandlungen von der [[Krankenkasse]] übernommen. Hilfreich bei jeder Art von Angststörung ist auch Yoga und Entspannung, speziell die [[Psychologische Yogatherapie]] als ein Zweig des Yoga kann hier angesprochen werden.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden. [[Es]] ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobien entstehen wahrscheinlich durch Fehl-Verknüpfungen im Gehirn. In der heutigen Zeit, v.a. im Westen, wo Phobien vorwiegend auftreten, gibt es das [[Gefühl]] „Lebensbedrohlich!“ im alltäglichen [[Leben]] fast nicht mehr, so dass die bereitgestellte („Not-„)[[Energie]] nicht mehr zur Anwendung kommt; jedoch grundsätzlich vorhanden ist. So kann es passieren, dass sich diese Energie an alltägliche Situation anknüpft und so zu ihrem Ausleben kommt.&lt;br /&gt;
Phobien haben somit spirituell gesehen mit [[Energiearbeit]] zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[...]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Phobie</title>
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		<updated>2012-07-09T21:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;unbegründete&#039;&#039; [[Angst]] vor Objekten oder Situationen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im [[wald|Dschungel]] [[lösung|löst]] einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes [[Feuer]] den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.     &lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen. &lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen ([[Schwitzen]], Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder be[[Ruhe|ruhig]]t werden. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom [[experte|Fachmann]] behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre [[Wohnung]] nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die Erfolgsaussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim [[Psychologie|Psychologen]]oder beim [[Psychotherapie|Psychiater]]. Meist werden Behandlungen von der [[Krankenkasse]] übernommen. Hilfreich bei jeder Art von Angststörung ist auch Yoga und Entspannung, speziell die [[Psychologische Yogatherapie]] als ein Zweig des Yoga kann hier angesprochen werden.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden. [[Es]] ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobien entstehen wahrscheinlich durch Fehl-Verknüpfungen im Gehirn. In der heutigen Zeit, v.a. im Westen, wo Phobien vorwiegend auftreten, gibt es das [[Gefühl]] „Lebensbedrohlich!“ im alltäglichen [[Leben]] fast nicht mehr, so dass die bereitgestellte („Not-„)[[Energie]] nicht mehr zur Anwendung kommt; jedoch grundsätzlich vorhanden ist. So kann es passieren, dass sich diese Energie an alltägliche Situation anknüpft und so zu ihrem Ausleben kommt.&lt;br /&gt;
Phobien haben somit spirituell gesehen mit [[Energiearbeit]] zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[...]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phantasiereisen&amp;diff=27157</id>
		<title>Phantasiereisen</title>
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		<updated>2012-07-02T20:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phantasiereisen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Entspannungsmethode, in welcher unter Anleitung eines Leiters  Phantasiebilder generiert werden, die in ihrem Zusammenhang an …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phantasiereisen&#039;&#039;&#039; sind eine [[Entspannungsmethode]], in welcher unter Anleitung eines Leiters  Phantasiebilder generiert werden, die in ihrem Zusammenhang an eine Reise erinnern. Oft wird eine Wiese an einem Bach angeleitet oder ein Schwimmen mit Delfinen. Wie bei der [[Meditation]] ist das Ziel das Abschalten der [[Gedanken]], um eine tiefe [[Entspannung]] zu erreichen. Je nach Tiefengrad können sich hier auch bereits die meditationstypischen Gefühle der Wahrnehmung einer tiefen Verbundenheit mit dem Ganzen einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel wird dabei erreicht, indem die Gedanken damit beschäftigt werden, das beschriebene Bild innerlich aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu [[schamanischen Reisen]] wird in Phantasiereisen das Innere nicht aktiv auf die Suche nach spirituellen Inhalten oder Antworten geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantasiereisen sind so auch für Ungeübte einfach (mit Hilfe des Anleitenden) auszuführen und haben einen positiven gesundheitlichen Effekt, indem sie das unaufhörliche [[Gedankenkreisen]] unterbrechen. Idealerweise übt der Praktizierende das Abschalten der Gedanken ein und kann dies auch in anderen Situationen anwenden, um einen ruhigen Geist zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden Phantasiereisen im Liegen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantasiereisen werden in Kursen, als Seminare oder Einzelveranstaltungen bei entsprechenden Institutionen angeboten, oder werden als CD oder auf anderen Datenträgern verkauft.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Unterscheidungsverm%C3%B6gen&amp;diff=27156</id>
		<title>Unterscheidungsvermögen</title>
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		<updated>2012-07-02T20:27:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Unterscheidungsvermögen:&#039;&#039;&#039; Die Unterscheidung wird als Grundtätigkeit des Denkens definiert, um aktiv Dinge klassifizieren zu können.  Mit Unterscheidungsvermögen kann man Verschiedenheiten und Unterschiede, oder aber auch Gleichheiten feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn geht es um die Unterscheidungsfähigkeit der letzten [[Wahrheit]]en von [[Illusion]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda schreibt dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterscheidungsvermögen (Discrimination)===&lt;br /&gt;
Unterscheidungsvermögen oder [[Viveka]] (unterscheidende Weisheit)ist die [[Fähigkeit]] oder die [[Kraft]] des [[sattvig]]en Geistes zwischen dem Wirklichen und dem Unwirklichen, zwischen dem Beständigen und dem Unbeständigen, zwischen [[Atman]] und [[Anātman]] zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidungsvermögen dämmert durch die Gnade des Herrn in einem Menschen, der in seinem früheren Leben  tugendhafte Taten vollbrachte, wie dem Herren Opfer zu bringen ohne Erwartungen an die Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viveka oder Urteilungsvermögen wird verstärkt durch das Studium der Schriften und [[Satsang]].&lt;br /&gt;
Wenn du über Unterscheidungsvermögen verfügst, wirst du sicherlich auch dauerhafte Sachlichkeit aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der [[Weisheit]] wird auf dem starken Fundament des Unterscheidungsvermögens aufgebaut.&lt;br /&gt;
[[Brahman]] oder das Absolute allein ist die wahre unveränderliche Kraft. Alle anderen Dinge neben Brahman sind flüchtig und vergänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Unterscheidungsverm%C3%B6gen&amp;diff=27155</id>
		<title>Unterscheidungsvermögen</title>
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		<updated>2012-07-02T20:25:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: Die Seite wurde neu angelegt: „Unterscheidungsvermögen: Die Unterscheidung wird als Grundtätigkeit des Denkens definiert, um aktiv Dinge klassifizieren zu können.  Mit Unterscheidungsvermög…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unterscheidungsvermögen: Die Unterscheidung wird als Grundtätigkeit des Denkens definiert, um aktiv Dinge klassifizieren zu können.  Mit Unterscheidungsvermögen kann man Verschiedenheiten und Unterschiede, oder aber auch Gleichheiten feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn geht es um die Unterscheidungsfähigkeit der letzten [[Wahrheit]]en von [[Illusion]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda schreibt dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterscheidungsvermögen (Discrimination)==&lt;br /&gt;
Unterscheidungsvermögen oder [[Viveka]] (unterscheidende Weisheit)ist die [[Fähigkeit]] oder die [[Kraft]] des [[sattvig]]en Geistes zwischen dem Wirklichen und dem Unwirklichen, zwischen dem Beständigen und dem Unbeständigen, zwischen [[Atman]] und [[Anātman]] zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidungsvermögen dämmert durch die Gnade des Herrn in einem Menschen, der in seinem früheren Leben  tugendhafte Taten vollbrachte, wie dem Herren Opfer zu bringen ohne Erwartungen an die Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viveka oder Urteilungsvermögen wird verstärkt durch das Studium der Schriften und [[Satsang]].&lt;br /&gt;
Wenn du über Unterscheidungsvermögen verfügst, wirst du sicherlich auch dauerhafte Sachlichkeit aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der [[Weisheit]] wird auf dem starken Fundament des Unterscheidungsvermögens aufgebaut.&lt;br /&gt;
[[Brahman]] oder das Absolute allein ist die wahre unveränderliche Kraft. Alle anderen Dinge neben Brahman sind flüchtig und vergänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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	<entry>
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		<title>Phobie</title>
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		<updated>2012-06-28T17:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;unbegründete&#039;&#039; [[Angst]] vor Objekten oder Situationen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im [[wald|Dschungel]] [[lösung|löst]] einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes [[Feuer]] den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.     &lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen. &lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen ([[Schwitzen]], Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder be[[Ruhe|ruhig]]t werden. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom [[experte|Fachmann]] behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre [[Wohnung]] nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die Erfolgsaussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim [[Psychologie|Psychologen]], in der [[Yoga-Psychotherapie]] oder beim [[Psychotherapie|Psychiater]]. Meist werden Behandlungen von der [[Krankenkasse]] übernommen.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden. [[Es]] ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobien entstehen wahrscheinlich durch Fehl-Verknüpfungen im Gehirn. In der heutigen Zeit, v.a. im Westen, wo Phobien vorwiegend auftreten, gibt es das [[Gefühl]] „Lebensbedrohlich!“ im alltäglichen [[Leben]] fast nicht mehr, so dass die bereitgestellte („Not-„)[[Energie]] nicht mehr zur Anwendung kommt; jedoch grundsätzlich vorhanden ist. So kann es passieren, dass sich diese Energie an alltägliche Situation anknüpft und so zu ihrem Ausleben kommt.&lt;br /&gt;
Phobien haben somit spirituell gesehen mit [[Energiearbeit]] zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[...]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<updated>2012-06-28T17:27:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;unbegründete&#039;&#039; [[Angst]] vor Objekten oder Situationen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im [[wald|Dschungel]] [[lösung|löst]] einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes [[Feuer]] den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.     &lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen. &lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen ([[Schwitzen]], Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder be[[Ruhe|ruhig]]t werden. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom [[experte|Fachmann]] behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre [[Wohnung]] nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die [Erfolg]saussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim [[Psychologie|Psychologen]], in der [[Yoga-Psychotherapie]] oder beim [[Psychotherapie|Psychiater]]. Meist werden Behandlungen von der [[Krankenkasse]] übernommen.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden. [[Es]] ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobien entstehen wahrscheinlich durch Fehl-Verknüpfungen im Gehirn. In der heutigen Zeit, v.a. im Westen, wo Phobien vorwiegend auftreten, gibt es das [[Gefühl]] „Lebensbedrohlich!“ im alltäglichen [[Leben]] fast nicht mehr, so dass die bereitgestellte („Not-„)[[Energie]] nicht mehr zur Anwendung kommt; jedoch grundsätzlich vorhanden ist. So kann es passieren, dass sich diese Energie an alltägliche Situation anknüpft und so zu ihrem Ausleben kommt.&lt;br /&gt;
Phobien haben somit spirituell gesehen mit [[Energiearbeit]] zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[...]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Phobie</title>
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		<updated>2012-06-28T17:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die &#039;&#039;unbegründete&#039;&#039; [[Angst]] vor Objekten oder Situationen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im [[wald|Dschungel]] [[lösung|löst]] einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes [[Feuer]] den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.     &lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen. &lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen ([[Schwitzen]], Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder be[[Ruhe|ruhig]]t werden. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom [[experte|Fachmann]] behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre [[Wohnung]] nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die [Erfolg]]saussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim [[Psychologie|Psychologen]], in der [[Yoga-Psychotherapie]] oder beim [[Psychotherapie|Psychiater]]. Meist werden Behandlungen von der [[Krankenkasse]] übernommen.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden. [[Es]] ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobien entstehen wahrscheinlich durch Fehl-Verknüpfungen im Gehirn. In der heutigen Zeit, v.a. im Westen, wo Phobien vorwiegend auftreten, gibt es das [[Gefühl]] „Lebensbedrohlich!“ im alltäglichen [[Leben]] fast nicht mehr, so dass die bereitgestellte („Not-„)[[Energie]] nicht mehr zur Anwendung kommt; jedoch grundsätzlich vorhanden ist. So kann es passieren, dass sich diese Energie an alltägliche Situation anknüpft und so zu ihrem Ausleben kommt.&lt;br /&gt;
Phobien haben somit spirituell gesehen mit [[Energiearbeit]] zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[...]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phobie&amp;diff=26983</id>
		<title>Phobie</title>
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		<updated>2012-06-28T17:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die unbegründete [[Angst]] vor Objekten oder Situationen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im [[wald|Dschungel]] [[lösung|löst]] einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes [[Feuer]] den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.     &lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen. &lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen ([[Schwitzen]], Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder be[[Ruhe|ruhig]]t werden. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom [[experte|Fachmann]] behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre [[Wohnung]] nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die [Erfolg]]saussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim [[Psychologie|Psychologen]], in der [[Yoga-Psychotherapie]] oder beim [[Psychotherapie|Psychiater]]. Meist werden Behandlungen von der [[Krankenkasse]] übernommen.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden. [[Es]] ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobien entstehen wahrscheinlich durch Fehl-Verknüpfungen im Gehirn. In der heutigen Zeit, v.a. im Westen, wo Phobien vorwiegend auftreten, gibt es das [[Gefühl]] „Lebensbedrohlich!“ im alltäglichen [[Leben]] fast nicht mehr, so dass die bereitgestellte („Not-„)[[Energie]] nicht mehr zur Anwendung kommt; jedoch grundsätzlich vorhanden ist. So kann es passieren, dass sich diese Energie an alltägliche Situation anknüpft und so zu ihrem Ausleben kommt.&lt;br /&gt;
Phobien haben somit spirituell gesehen mit [[Energiearbeit]] zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[...]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Phobie</title>
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		<updated>2012-06-28T15:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die unbegründete Angst vor Objekten oder Situationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im Dschungel löst einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes Feuer den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen.&lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen (Schwitzen, Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom Fachmann behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre Wohnung nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolgsaussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim Psychologen, in der [[Yoga-Psychotherapie]] oder beim Psychiater. Meist werden Behandlungen von der Krankenkasse übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden., es ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobien entstehen wahrscheinlich durch Fehl-Verknüpfungen im Gehirn. In der heutigen Zeit, v.a. im Westen, wo Phobien vorwiegend auftreten, gibt es das [[Gefühl]] „Lebensbedrohlich!“ im alltäglichen [[Leben]] fast nicht mehr, so dass die bereitgestellte („Not-„)[[Energie]] nicht mehr zur Anwendung kommt; jedoch grundsätzlich vorhanden ist. So kann es passieren, dass sich diese Energie an alltägliche Situation anknüpft und so zu ihrem Ausleben kommt.&lt;br /&gt;
Phobien haben somit spirituell gesehen mit [[Energiearbeit]] zu tun.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Phobie</title>
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		<updated>2012-06-28T15:36:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die unbegründete Angst vor Objekten oder Situationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im Dschungel löst einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes Feuer den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen.&lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen (Schwitzen, Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom Fachmann behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre Wohnung nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolgsaussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim Psychologen, in der [[Yoga-Psychotherapie]] oder beim Psychiater. Meist werden Behandlungen von der Krankenkasse übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden., es ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere zu ersetzen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Phobie</title>
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		<updated>2012-06-28T15:35:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phobie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die unbegründete Angst vor Objekten oder Situationen.   Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegru…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phobie&#039;&#039;&#039; ist die unbegründete Angst vor Objekten oder Situationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zu unterscheiden von Angst, die ihrem Ursprung nach einen bestimmten Auslösegrund hat, z.B. eine giftige Schlange im Dschungel löst einen Erstarrungsreflex aus, oder ein unkontrolliertes Feuer den Fluchtreflex. Angst dient dem Überleben des Individuums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phobie hingegen wird willkürlich in bestimmten Situationen ausgelöst, die potentiell nicht (lebens)bedrohlich sind: auf freien Plätzen, in Aufzügen, vor harmlosen Hausspinnen.&lt;br /&gt;
Trotzdem fühlt der Betroffene ein tiefes [[Gefühl]] der [[Furcht]], zeigt körperliche Reaktionen (Schwitzen, Fluchtreflex, Schreien, Zittern, etc.) und kann mit rationalen, logischen Argumenten nicht wieder beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund müssen Phobien möglichst schnell vom Fachmann behandelt werden; insbesondere dann, wenn die Phobie(n) das alltägliche Leben einschränken, im Extremfall können Betroffene ihre Wohnung nicht mehr verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolgsaussichten sind gut, die Krankheit ist gut erforscht, es gibt verschiedene Methoden, u. a. beim Psychologen, in der [[Yoga-Psychotherapie]] oder beim Psychiater. Meist werden Behandlungen von der Krankenkasse übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von vielen gefürchtete Konfrontations-Therapie muss nicht immer Anwendung finden., es ist auch möglich, die fehl-ablaufenden Programme im Gehirn durch andere zu ersetzen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Fatalismus&amp;diff=26877</id>
		<title>Fatalismus</title>
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		<updated>2012-06-26T21:28:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Fatalismus:&#039;&#039;&#039; Im spirituellen Zusammenhang die Annahme, dass [[Karma]] und [[Schicksal]] nicht beeinflussbar seien, dass der Lebensweg von höheren Institutionen genau vorherbestimmt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt eine gewisse Passivität des Individuums, da es ja trotz Anstrengung nichts ändern kann, weder am Ablauf des Lebens noch am Wesen selbst, was Lebensführung, Charaktereigenschaften und Gedanken betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang müssen auch genaue Zukunftsdeutungen genannt werden, die Wahrsager zu sehen glauben und die zu einem bestimmten Zeitpunkt einträfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten spirituellen Strömungen widersprechen dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man würde zwar in ein spezielles Umfeld inkarniert (oder inkarniert sich selbst darin), in welchem man die anstehende Lebensaufgabe lösen kann, und es gibt zu bestimmten Tagen verschiedene Energien, die bestimmte Aufgaben unterstützen; jedoch seie der Mensch mit einem umfangreichen, freien Willen auf der Erde und kann diesen dazu einsetzen, Dinge zu tun oder sie zu lassen; sprich die Aufgabe zu lösen oder eben nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Fatalismus, also dem blinden Ergeben in das „vorbestimmte“ Schicksal bzw. eben in das, was ohnehin gerade geschieht, ist es also sehr fraglich, ob das Leben tatsächlich nützlich gelebt wird, im Sinne von Weiterentwicklung über mehrere Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch: [[Schicksal]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Fatalismus&amp;diff=26876</id>
		<title>Fatalismus</title>
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		<updated>2012-06-26T21:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fatalismus:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Im spirituellen Zusammenhang die Annahme, dass Karma und Schicksal nicht beeinflussbar seien, dass der Lebensweg von höheren Institutio…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Fatalismus:&#039;&#039;&#039; Im spirituellen Zusammenhang die Annahme, dass [[Karma]] und [[Schicksal]] nicht beeinflussbar seien, dass der Lebensweg von höheren Institutionen genau vorbestimmt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt eine gewisse Passivität des Individuums, da es ja trotz Anstrengung nichts ändern kann, weder am Ablauf des Lebens noch am Wesen selbst, was Lebensführung, Charaktereigenschaften und Gedanken betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang müssen auch genaue Zukunftsdeutungen genannt werden, die Wahrsager zu sehen glauben und die zu einem bestimmten Zeitpunkt einträfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten spirituellen Strömungen widersprechen dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man würde zwar in ein spezielles Umfeld inkarniert (oder inkarniert sich selbst darin), in welchem man die anstehende Lebensaufgabe lösen kann, und es gibt zu bestimmten Tagen verschiedene Energien, die bestimmte Aufgaben unterstützen; jedoch seie der Mensch mit einem umfangreichen, freien Willen auf der Erde und kann diesen dazu einsetzen, Dinge zu tun oder sie zu lassen; sprich die Aufgabe zu lösen oder eben nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Fatalismus, also dem blinden Ergeben in das „vorbestimmte“ Schicksal bzw. eben in das, was ohnehin gerade geschieht, ist es also sehr fraglich, ob das Leben tatsächlich nützlich gelebt wird, im Sinne von Weiterentwicklung über mehrere Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch: [[Schicksal]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schicksal&amp;diff=26875</id>
		<title>Schicksal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schicksal&amp;diff=26875"/>
		<updated>2012-06-26T20:53:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;, auch das &#039;&#039;&#039;Geschick&#039;&#039;&#039; (zu &#039;&#039;schicken&#039;&#039; „machen, dass etwas geschieht“, „Faktum“) oder &#039;&#039;Los&#039;&#039;,&#039;&#039; „[[Omen]]“, „[[Orakel]]“ – auch &#039;&#039;&#039;fatum&#039;&#039;&#039; (lat.), &#039;&#039;moira&#039;&#039; (griech.), &#039;&#039;&#039;Kismet&#039;&#039;&#039; (von {{arS|قسمة|d=qisma(t)}}); auch  [[Karma]], [[Sinn|Übersinn]], [[Tao]], [[Gottes Wille]], [[Gnade]], [[Seele]] –  ein weites Begriffsfeld dessen, was prägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, im Rahmen der Möglichkeiten dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; zu trotzen beziehungsweise an unabänderlichem [[vairagya|gelassen]] nicht zu verzweifeln. Auch [[Psychotherapie]] versucht, die Handlungs- und Änderungs-Möglichkeiten zu unterstützen, sowie [[Glaube]]  und Hoffnung auf ungeahnte Entwicklungen.&lt;br /&gt;
Die können gelegentlich von selbst &amp;quot;therapeutisch&amp;quot; wirken, sich mit dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; anzufreunden, getragen zu fühlen, vielleicht sogar zu [[vidya|wissen]]; zu [[vertrauen]]. &amp;quot;Los lassen&amp;quot; (...in Yogastunden etc.): auch mit dem &amp;quot;Los&amp;quot;,  das wir haben, zu verbinden - und sei es, [[Distanz|om shakti aham]], offene Fragen zu mögen bzw. unabänderliches (...folgt).  So schrieb der begnadete Psychotherapeut C. G. Jung, der  etwa über [[Zufall|besondere Zufälle (Synchronizität)]]   forschte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&amp;quot;Ich bin [[Santosha|zufrieden]], dass mein Leben so gegangen ist. (..) Vieles ist durch Absicht entstanden, geriet mir (.) nicht immer zum Vorteil. Das meiste aber hat sich natürlich und aus &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; entwickelt&amp;quot;. ([[Zitat|zitiert]]  im Kapitel &amp;quot;Vertraue darauf,  dass diese größere Macht  [[Gott]] ist&amp;quot;; Wunibald Müller, Lausche (...), S. 112 [[Vier-Türme-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: auch &amp;quot;&#039;&#039;Synchronistische (..) Ereignisse weisen darauf hin, daß zwischen uns und allem anderen in diesem Universum möglicherweise eine unsichtbare Verbindung besteht und nicht Zusammenhanglosigkeit oder Trennung &amp;quot;&#039;&#039; (Jean S. Bolen, Tao d. Psychologie 1998, S.20 und 65.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Stichworte: &amp;quot;&#039;&#039;(...) [[Labyrinth]], Um[[weg]]e, [[Entscheidung|Fragmente]] - die immer zur [[Mitte]] weiter gehen... (..) Es gibt  Fragmente, die (..) bleiben müssen. (..) [[Kunst]] der [[Musik|Fuge]]...&amp;quot; (Dietrich Bonhoeffer im [[Gefängnis]], zit. nach  Klemens  	Schaupp: Gott im Leben entdecken. Geistliche Begleitung. [[Topos-Verlag]], 2011,  S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Das Schicksal ist [[kraft]]los vor der göttlichen Gnade. ([[Sivananda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einerseits wird als &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; eine Art &#039;&#039;personifizierte [[höhere Macht]]&#039;&#039; begriffen, die ohne menschliches Zutun über das Leben einer Person entscheide. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut mit ihr“, „Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt“, „Das Schicksal nahm seinen Lauf“, oder der &#039;&#039;Schicksalsschlag&#039;&#039; als &#039;&#039;Handlung&#039;&#039; der Macht.&lt;br /&gt;
*Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung als persönliches Attribut, das &#039;&#039;Los&#039;&#039; eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen. In diesem Sinne ist es der Inbegriff &#039;&#039;unpersönlicher Mächte&#039;&#039;. Beispiel: „Sie hat ein trauriges Schicksal“.&lt;br /&gt;
*  Es gibt aber auch noch eine andere Form von &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;. Gemeint ist das Veränderbare. Ein Mensch glaubt daran, dass er sein eigenes &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; verändern kann, somit ist jeder in das des anderen  verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:&lt;br /&gt;
* In der [[Mythologie]] entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als &#039;&#039;personifizierte Macht&#039;&#039; (die &#039;&#039;Schicksalsgottheiten&#039;&#039; [[Fortuna (Mythologie)|Fortuna]], [[Nornen]], [[Tyche]], [[Moiren]], [[Parzen]]), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung gegenüber dem Schicksal reicht&lt;br /&gt;
* von völliger Ergebung (&#039;&#039;[[Fatalismus]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* über den Glauben an seine Überwindbarkeit (&#039;&#039;nimmer sich beugen/kräftig sich zeigen/rufet die Arme/der Gottheit herbei&#039;&#039; – [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]])&lt;br /&gt;
* bis zur völligen [[Willensfreiheit]] des Individuums (&#039;&#039;[[Voluntarismus]]&#039;&#039;), Determinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vorstellung, das Schicksal liege vorbereitet, kommt der Glaube, es gebe Möglichkeiten, im Voraus zumindest Andeutungen darauf zu bekommen, z. B. [[Orakel|Omen]]. Umgekehrt dienen vielleicht  Winke des [[Schicksal]]s als Grundlage bei [[Entscheidung|Überlegungen]] sein Leben zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Christentum steht  die  &#039;&#039;[[Gott|göttlich]]e Vorsehung&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teils:&lt;br /&gt;
Deutsche Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada zu Schicksal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] vertritt ebenfalls – wie die meisten spirituellen Strömungen – die Meinung, das Schicksal zwar eine Art Grundschiene ist, in welche man inkarniert wird (oder sich selbst inkarniert), es [[Möglichkeiten]] und [[Fähigkeiten]] mitgibt; Schicksal jedoch nicht unabänderlich ist im Sinne von „Ich bleibe passiv, weil ohnehin alles vorbestimmt ist!“&lt;br /&gt;
Aufzuarbeiten im karmischen Sinn sei nur ein kleiner Teil des Schicksals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schicksal (Destiny)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Schicksal ist dein [[Geburtsrecht]], aber sei ohne [[Furcht]]. [[Friede]] ist dein göttliches Erbe und nicht [[Ruhelosigkeit]]. [[Unsterblichkeit]] ist dein Geburtsrecht und nicht [[Sterblichkeit]], Stärke und nicht Schwäche, [[Gesundheit]] und nicht [[Krankheit]]. [[Seligkeit]] und nicht [[Kummer]], [[Wissen]] und nicht [[Ignoranz]].&lt;br /&gt;
[[Schmerz]], Kummer, Ignoranz sind alles Täuschungen. Sie können nicht leben. [[Seligkeit]], [[Freude]] und Wissen sind wahr, sie können nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Architekt deines Schicksals. Du bist der Herr deines Schicksals. Du kannst Dinge tun oder sie sein lassen. Du säst eine Tat und erntest eine [[Eigenart]]. Du säst eine Eigenart und erntest eine [[Gewohnheit]]. Du säst eine Gewohnheit und erntest deinen [[Charakter]]. Daher ist das Schicksal deine eigene [[Schöpfung]]. Du kannst es widerrufen, wenn du willst. Schicksal ist ein Bündel der Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
[[Purushartha]] (menschliches Bemühen) ist die richtige Übung. Purushartha kann dir alles geben. Ändere dein Verhalten, andere die Art deines Denkens. Du kannst dein Schicksal besiegen. Du denkst jetzt: “Ich bin der Körper”. Starte deinen Geist (Gegengedanken) und denke „Ich bin unsterblich, frei von Krankheit, geschlechtslos, [[Atman]]. Denke: „Ich bin [[Akarta]] (der Nichthandelnde) und [[Abhokta]] (Nichterfahrender)“. Du kannst den Tod besiegen und den unsterblichen Sitz der höchsten Pracht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch tugendhafte [[Handlungen]] und richtige [[Gedanken]] kannst du das Schicksal entwaffnen. Du hast einen freien Willen zum Handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strenge dich daher beharrlich in [[Selbstbefragung]] und [[Meditation]] an. Sei wachsam und gewissenhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergib dich nicht dem [[Fatalismus]]. Werde nicht ohnmächtig. Erhebe dich wie ein Löwe. Erreiche und erlange Unabhängigkeit oder [[Atma Svarajya]] (die Herrschaft über sich selbst). Es gibt einen gewaltigen Ozean des Wissens in dir. Alle Fähigkeiten schlummern in dir. Entfalte sie und werde ein [[Jivanmukta]], ein  zu Lebzeiten befreiter Weiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positive überwindet das Negative. Das ist das unveränderliche Gesetz der Natur. Purushartha, die Ziele im menschlichen Leben, ist eine gewaltige Kraft. Purushartha ist der Löwe oder der Elefant, -[[Prarabdha Karma]] (der Teil des Karmas, der im gegenwärtigen Leben aufgearbeitet werden muss) ist die Ameise oder der Schakal. Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Fatalismus wird zu [[Trägheit]] und Faulheit führen. Daher rüste dich und strenge dich auf das höchste an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögest du Selbsterkenntnis oder die Erkenntnis des Absoluten ([[Brahman-Jnana]]) in diesem Leben erreichen! Mögt ihr alle im Ozean der Glückseligkeit in einen erleuchteten Seinszustand eintauchen. Möget ihr alle strahlen wie erleuchtete Weise! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Berufung]]&lt;br /&gt;
*[[Disziplin]]&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schicksal&amp;diff=26874</id>
		<title>Schicksal</title>
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		<updated>2012-06-26T20:51:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;, auch das &#039;&#039;&#039;Geschick&#039;&#039;&#039; (zu &#039;&#039;schicken&#039;&#039; „machen, dass etwas geschieht“, „Faktum“) oder &#039;&#039;Los&#039;&#039;,&#039;&#039; „[[Omen]]“, „[[Orakel]]“ – auch &#039;&#039;&#039;fatum&#039;&#039;&#039; (lat.), &#039;&#039;moira&#039;&#039; (griech.), &#039;&#039;&#039;Kismet&#039;&#039;&#039; (von {{arS|قسمة|d=qisma(t)}}); auch  [[Karma]], [[Sinn|Übersinn]], [[Tao]], [[Gottes Wille]], [[Gnade]], [[Seele]] –  ein weites Begriffsfeld dessen, was prägt. &lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, im Rahmen der Möglichkeiten dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; zu trotzen beziehungsweise an unabänderlichem [[vairagya|gelassen]] nicht zu verzweifeln. Auch [[Psychotherapie]] versucht, die Handlungs- und Änderungs-Möglichkeiten zu unterstützen, sowie [[Glaube]]  und Hoffnung auf ungeahnte Entwicklungen.&lt;br /&gt;
Die können gelegentlich von selbst &amp;quot;therapeutisch&amp;quot; wirken, sich mit dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; anzufreunden, getragen zu fühlen, vielleicht sogar zu [[vidya|wissen]]; zu [[vertrauen]]. &amp;quot;Los lassen&amp;quot; (...in Yogastunden etc.): auch mit dem &amp;quot;Los&amp;quot;,  das wir haben, zu verbinden - und sei es, [[Distanz|om shakti aham]], offene Fragen zu mögen bzw. unabänderliches (...folgt).  So schrieb der begnadete Psychotherapeut C. G. Jung, der  etwa über [[Zufall|besondere Zufälle (Synchronizität)]]   forschte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&amp;quot;Ich bin [[Santosha|zufrieden]], dass mein Leben so gegangen ist. (..) Vieles ist durch Absicht entstanden, geriet mir (.) nicht immer zum Vorteil. Das meiste aber hat sich natürlich und aus &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; entwickelt&amp;quot;. ([[Zitat|zitiert]]  im Kapitel &amp;quot;Vertraue darauf,  dass diese größere Macht  [[Gott]] ist&amp;quot;; Wunibald Müller, Lausche (...), S. 112 [[Vier-Türme-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: auch &amp;quot;&#039;&#039;Synchronistische (..) Ereignisse weisen darauf hin, daß zwischen uns und allem anderen in diesem Universum möglicherweise eine unsichtbare Verbindung besteht und nicht Zusammenhanglosigkeit oder Trennung &amp;quot;&#039;&#039; (Jean S. Bolen, Tao d. Psychologie 1998, S.20 und 65.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Stichworte: &amp;quot;&#039;&#039;(...) [[Labyrinth]], Um[[weg]]e, [[Entscheidung|Fragmente]] - die immer zur [[Mitte]] weiter gehen... (..) Es gibt  Fragmente, die (..) bleiben müssen. (..) [[Kunst]] der [[Musik|Fuge]]...&amp;quot; (Dietrich Bonhoeffer im [[Gefängnis]], zit. nach  Klemens  	Schaupp: Gott im Leben entdecken. Geistliche Begleitung. [[Topos-Verlag]], 2011,  S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Das Schicksal ist [[kraft]]los vor der göttlichen Gnade. ([[Sivananda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einerseits wird als &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; eine Art &#039;&#039;personifizierte [[höhere Macht]]&#039;&#039; begriffen, die ohne menschliches Zutun über das Leben einer Person entscheide. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut mit ihr“, „Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt“, „Das Schicksal nahm seinen Lauf“, oder der &#039;&#039;Schicksalsschlag&#039;&#039; als &#039;&#039;Handlung&#039;&#039; der Macht.&lt;br /&gt;
*Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung als persönliches Attribut, das &#039;&#039;Los&#039;&#039; eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen. In diesem Sinne ist es der Inbegriff &#039;&#039;unpersönlicher Mächte&#039;&#039;. Beispiel: „Sie hat ein trauriges Schicksal“.&lt;br /&gt;
*  Es gibt aber auch noch eine andere Form von &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;. Gemeint ist das Veränderbare. Ein Mensch glaubt daran, dass er sein eigenes &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; verändern kann, somit ist jeder in das des anderen  verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:&lt;br /&gt;
* In der [[Mythologie]] entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als &#039;&#039;personifizierte Macht&#039;&#039; (die &#039;&#039;Schicksalsgottheiten&#039;&#039; [[Fortuna (Mythologie)|Fortuna]], [[Nornen]], [[Tyche]], [[Moiren]], [[Parzen]]), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung gegenüber dem Schicksal reicht&lt;br /&gt;
* von völliger Ergebung (&#039;&#039;[[Fatalismus]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* über den Glauben an seine Überwindbarkeit (&#039;&#039;nimmer sich beugen/kräftig sich zeigen/rufet die Arme/der Gottheit herbei&#039;&#039; – [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]])&lt;br /&gt;
* bis zur völligen [[Willensfreiheit]] des Individuums (&#039;&#039;[[Voluntarismus]]&#039;&#039;), Determinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vorstellung, das Schicksal liege vorbereitet, kommt der Glaube, es gebe Möglichkeiten, im Voraus zumindest Andeutungen darauf zu bekommen, z. B. [[Orakel|Omen]]. Umgekehrt dienen vielleicht  Winke des [[Schicksal]]s als Grundlage bei [[Entscheidung|Überlegungen]] sein Leben zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Christentum steht  die  &#039;&#039;[[Gott|göttlich]]e Vorsehung&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teils:&lt;br /&gt;
Deutsche Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada zu Schicksal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] vertritt ebenfalls – wie die meisten spirituellen Strömungen – die Meinung, das Schicksal zwar eine Art Grundschiene ist, in welche man inkarniert wird (oder sich selbst inkarniert), es [[Möglichkeiten]] und [[Fähigkeiten]] mitgibt; Schicksal jedoch nicht unabänderlich ist im Sinne von „Ich bleibe passiv, weil ohnehin alles vorbestimmt ist!“&lt;br /&gt;
Aufzuarbeiten im karmischen Sinn sei nur ein kleiner Teil des Schicksals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schicksal (Destiny)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Schicksal ist dein [[Geburtsrecht]], aber sei ohne [[Furcht]]. [[Friede]] ist dein göttliches Erbe und nicht [[Ruhelosigkeit]]. [[Unsterblichkeit]] ist dein Geburtsrecht und nicht [[Sterblichkeit]], Stärke und nicht Schwäche, [[Gesundheit]] und nicht [[Krankheit]]. [[Seligkeit]] und nicht [[Kummer]], [[Wissen]] und nicht [[Ignoranz]].&lt;br /&gt;
[[Schmerz]], Kummer, Ignoranz sind alles Täuschungen. Sie können nicht leben. [[Seligkeit]], [[Freude]] und Wissen sind wahr, sie können nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Architekt deines Schicksals. Du bist der Herr deines Schicksals. Du kannst Dinge tun oder sie sein lassen. Du säst eine Tat und erntest eine [[Eigenart]]. Du säst eine Eigenart und erntest eine [[Gewohnheit]]. Du säst eine Gewohnheit und erntest deinen [[Charakter]]. Daher ist das Schicksal deine eigene [[Schöpfung]]. Du kannst es widerrufen, wenn du willst. Schicksal ist ein Bündel der Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
[[Purushartha]] (menschliches Bemühen) ist die richtige Übung. Purushartha kann dir alles geben. Ändere dein Verhalten, andere die Art deines Denkens. Du kannst dein Schicksal besiegen. Du denkst jetzt: “Ich bin der Körper”. Starte deinen Geist (Gegengedanken) und denke „Ich bin unsterblich, frei von Krankheit, geschlechtslos, [[Atman]]. Denke: „Ich bin [[Akarta]] (der Nichthandelnde) und [[Abhokta]] (Nichterfahrender)“. Du kannst den Tod besiegen und den unsterblichen Sitz der höchsten Pracht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch tugendhafte [[Handlungen]] und richtige [[Gedanken]] kannst du das Schicksal entwaffnen. Du hast einen freien Willen zum Handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strenge dich daher beharrlich in [[Selbstbefragung]] und [[Meditation]] an. Sei wachsam und gewissenhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergib dich nicht dem [[Fatalismus]]. Werde nicht ohnmächtig. Erhebe dich wie ein Löwe. Erreiche und erlange Unabhängigkeit oder [[Atma Svarajya]] (die Herrschaft über sich selbst). Es gibt einen gewaltigen Ozean des Wissens in dir. Alle Fähigkeiten schlummern in dir. Entfalte sie und werde ein [[Jivanmukta]], ein  zu Lebzeiten befreiter Weiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positive überwindet das Negative. Das ist das unveränderliche Gesetz der Natur. Purushartha, die Ziele im menschlichen Leben, ist eine gewaltige Kraft. Purushartha ist der Löwe oder der Elefant, -[[Prarabdha Karma]] (der Teil des Karmas, der im gegenwärtigen Leben aufgearbeitet werden muss) ist die Ameise oder der Schakal. Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Fatalismus wird zu [[Trägheit]] und Faulheit führen. Daher rüste dich und strenge dich auf das höchste an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögest du Selbsterkenntnis oder die Erkenntnis des Absoluten ([[Brahman-Jnana]]) in diesem Leben erreichen! Mögt ihr alle im Ozean der Glückseligkeit in einen erleuchteten Seinszustand eintauchen. Möget ihr alle strahlen wie erleuchtete Weise! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Berufung]]&lt;br /&gt;
*[[Disziplin]]&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schicksal&amp;diff=26873</id>
		<title>Schicksal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schicksal&amp;diff=26873"/>
		<updated>2012-06-26T20:50:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;, auch das &#039;&#039;&#039;Geschick&#039;&#039;&#039; (zu &#039;&#039;schicken&#039;&#039; „machen, dass etwas geschieht“, „Faktum“) oder &#039;&#039;Los&#039;&#039;,&#039;&#039; „[[Omen]]“, „[[Orakel]]“ – auch &#039;&#039;&#039;fatum&#039;&#039;&#039; (lat.), &#039;&#039;moira&#039;&#039; (griech.), &#039;&#039;&#039;Kismet&#039;&#039;&#039; (von {{arS|قسمة|d=qisma(t)}}); auch  [[Karma]], [[Sinn|Übersinn]], [[Tao]], [[Gottes Wille]], [[Gnade]], [[Seele]] –  ein weites Begriffsfeld dessen, was prägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, im Rahmen der Möglichkeiten dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; zu trotzen beziehungsweise an unabänderlichem [[vairagya|gelassen]] nicht zu verzweifeln. Auch [[Psychotherapie]] versucht, die Handlungs- und Änderungs-Möglichkeiten zu unterstützen, sowie [[Glaube]]  und Hoffnung auf ungeahnte Entwicklungen.&lt;br /&gt;
Die können gelegentlich von selbst &amp;quot;therapeutisch&amp;quot; wirken, sich mit dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; anzufreunden, getragen zu fühlen, vielleicht sogar zu [[vidya|wissen]]; zu [[vertrauen]]. &amp;quot;Los lassen&amp;quot; (...in Yogastunden etc.): auch mit dem &amp;quot;Los&amp;quot;,  das wir haben, zu verbinden - und sei es, [[Distanz|om shakti aham]], offene Fragen zu mögen bzw. unabänderliches (...folgt).  So schrieb der begnadete Psychotherapeut C. G. Jung, der  etwa über [[Zufall|besondere Zufälle (Synchronizität)]]   forschte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&amp;quot;Ich bin [[Santosha|zufrieden]], dass mein Leben so gegangen ist. (..) Vieles ist durch Absicht entstanden, geriet mir (.) nicht immer zum Vorteil. Das meiste aber hat sich natürlich und aus &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; entwickelt&amp;quot;. ([[Zitat|zitiert]]  im Kapitel &amp;quot;Vertraue darauf,  dass diese größere Macht  [[Gott]] ist&amp;quot;; Wunibald Müller, Lausche (...), S. 112 [[Vier-Türme-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: auch &amp;quot;&#039;&#039;Synchronistische (..) Ereignisse weisen darauf hin, daß zwischen uns und allem anderen in diesem Universum möglicherweise eine unsichtbare Verbindung besteht und nicht Zusammenhanglosigkeit oder Trennung &amp;quot;&#039;&#039; (Jean S. Bolen, Tao d. Psychologie 1998, S.20 und 65.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Stichworte: &amp;quot;&#039;&#039;(...) [[Labyrinth]], Um[[weg]]e, [[Entscheidung|Fragmente]] - die immer zur [[Mitte]] weiter gehen... (..) Es gibt  Fragmente, die (..) bleiben müssen. (..) [[Kunst]] der [[Musik|Fuge]]...&amp;quot; (Dietrich Bonhoeffer im [[Gefängnis]], zit. nach  Klemens  	Schaupp: Gott im Leben entdecken. Geistliche Begleitung. [[Topos-Verlag]], 2011,  S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Das Schicksal ist [[kraft]]los vor der göttlichen Gnade. ([[Sivananda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einerseits wird als &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; eine Art &#039;&#039;personifizierte [[höhere Macht]]&#039;&#039; begriffen, die ohne menschliches Zutun über das Leben einer Person entscheide. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut mit ihr“, „Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt“, „Das Schicksal nahm seinen Lauf“, oder der &#039;&#039;Schicksalsschlag&#039;&#039; als &#039;&#039;Handlung&#039;&#039; der Macht.&lt;br /&gt;
*Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung als persönliches Attribut, das &#039;&#039;Los&#039;&#039; eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen. In diesem Sinne ist es der Inbegriff &#039;&#039;unpersönlicher Mächte&#039;&#039;. Beispiel: „Sie hat ein trauriges Schicksal“.&lt;br /&gt;
*  Es gibt aber auch noch eine andere Form von &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;. Gemeint ist das Veränderbare. Ein Mensch glaubt daran, dass er sein eigenes &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; verändern kann, somit ist jeder in das des anderen  verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:&lt;br /&gt;
* In der [[Mythologie]] entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als &#039;&#039;personifizierte Macht&#039;&#039; (die &#039;&#039;Schicksalsgottheiten&#039;&#039; [[Fortuna (Mythologie)|Fortuna]], [[Nornen]], [[Tyche]], [[Moiren]], [[Parzen]]), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung gegenüber dem Schicksal reicht&lt;br /&gt;
* von völliger Ergebung (&#039;&#039;[[Fatalismus]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* über den Glauben an seine Überwindbarkeit (&#039;&#039;nimmer sich beugen/kräftig sich zeigen/rufet die Arme/der Gottheit herbei&#039;&#039; – [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]])&lt;br /&gt;
* bis zur völligen [[Willensfreiheit]] des Individuums (&#039;&#039;[[Voluntarismus]]&#039;&#039;), Determinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vorstellung, das Schicksal liege vorbereitet, kommt der Glaube, es gebe Möglichkeiten, im Voraus zumindest Andeutungen darauf zu bekommen, z. B. [[Orakel|Omen]]. Umgekehrt dienen vielleicht  Winke des [[Schicksal]]s als Grundlage bei [[Entscheidung|Überlegungen]] sein Leben zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Christentum steht  die  &#039;&#039;[[Gott|göttlich]]e Vorsehung&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teils:&lt;br /&gt;
Deutsche Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada zu Schicksal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] vertritt ebenfalls – wie die meisten spirituellen Strömungen – die Meinung, das Schicksal zwar eine Art Grundschiene ist, in welche man inkarniert wird (oder sich selbst inkarniert), es [[Möglichkeiten]] und [[Fähigkeiten]] mitgibt; Schicksal jedoch nicht unabänderlich ist im Sinne von „Ich bleibe passiv, weil ohnehin alles vorbestimmt ist!“&lt;br /&gt;
Aufzuarbeiten im karmischen Sinn sei nur ein kleiner Teil des Schicksals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schicksal (Destiny)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Schicksal ist dein [[Geburtsrecht]], aber sei ohne [[Furcht]]. [[Friede]] ist dein göttliches Erbe und nicht [[Ruhelosigkeit]]. [[Unsterblichkeit]] ist dein Geburtsrecht und nicht [[Sterblichkeit]], Stärke und nicht Schwäche, [[Gesundheit]] und nicht [[Krankheit]]. [[Seligkeit]] und nicht [[Kummer]], [[Wissen]] und nicht [[Ignoranz]].&lt;br /&gt;
[[Schmerz]], Kummer, Ignoranz sind alles Täuschungen. Sie können nicht leben. [[Seligkeit]], [[Freude]] und Wissen sind wahr, sie können nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Architekt deines Schicksals. Du bist der Herr deines Schicksals. Du kannst Dinge tun oder sie sein lassen. Du säst eine Tat und erntest eine [[Eigenart]]. Du säst eine Eigenart und erntest eine [[Gewohnheit]]. Du säst eine Gewohnheit und erntest deinen [[Charakter]]. Daher ist das Schicksal deine eigene [[Schöpfung]]. Du kannst es widerrufen, wenn du willst. Schicksal ist ein Bündel der Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
[[Purushartha]] (menschliches Bemühen) ist die richtige Übung. Purushartha kann dir alles geben. Ändere dein Verhalten, andere die Art deines Denkens. Du kannst dein Schicksal besiegen. Du denkst jetzt: “Ich bin der Körper”. Starte deinen Geist (Gegengedanken) und denke „Ich bin unsterblich, frei von Krankheit, geschlechtslos, [[Atman]]. Denke: „Ich bin [[Akarta]] (der Nichthandelnde) und [[Abhokta]] (Nichterfahrender)“. Du kannst den Tod besiegen und den unsterblichen Sitz der höchsten Pracht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch tugendhafte [[Handlungen]] und richtige [[Gedanken]] kannst du das Schicksal entwaffnen. Du hast einen freien Willen zum Handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strenge dich daher beharrlich in [[Selbstbefragung]] und [[Meditation]] an. Sei wachsam und gewissenhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergib dich nicht dem [[Fatalismus]]. Werde nicht ohnmächtig. Erhebe dich wie ein Löwe. Erreiche und erlange Unabhängigkeit oder [[Atma Svarajya]] (die Herrschaft über sich selbst). Es gibt einen gewaltigen Ozean des Wissens in dir. Alle Fähigkeiten schlummern in dir. Entfalte sie und werde ein [[Jivanmukta]], ein  zu Lebzeiten befreiter Weiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positive überwindet das Negative. Das ist das unveränderliche Gesetz der Natur. Purushartha, die Ziele im menschlichen Leben, ist eine gewaltige Kraft. Purushartha ist der Löwe oder der Elefant, -[[Prarabdha Karma]] (der Teil des Karmas, der im gegenwärtigen Leben aufgearbeitet werden muss) ist die Ameise oder der Schakal. Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Fatalismus wird zu [[Trägheit]] und Faulheit führen. Daher rüste dich und strenge dich auf das höchste an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögest du Selbsterkenntnis oder die Erkenntnis des Absoluten ([[Brahman-Jnana]]) in diesem Leben erreichen! Mögt ihr alle im Ozean der Glückseligkeit in einen erleuchteten Seinszustand eintauchen. Möget ihr alle strahlen wie erleuchtete Weise! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Berufung]]&lt;br /&gt;
*[[Disziplin]]&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
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		<title>Schicksal</title>
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		<updated>2012-06-26T20:49:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;, auch das &#039;&#039;&#039;Geschick&#039;&#039;&#039; (zu &#039;&#039;schicken&#039;&#039; „machen, dass etwas geschieht“, „Faktum“) oder &#039;&#039;Los&#039;&#039;,&#039;&#039; „[[Omen]]“, „[[Orakel]]“ – auch &#039;&#039;&#039;fatum&#039;&#039;&#039; (lat.), &#039;&#039;moira&#039;&#039; (griech.), &#039;&#039;&#039;Kismet&#039;&#039;&#039; (von {{arS|قسمة|d=qisma(t)}}); auch  [[Karma]], [[Sinn|Übersinn]], [[Tao]], [[Gottes Wille]], [[Gnade]], [[Seele]] –  ein weites Begriffsfeld dessen, was prägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, im Rahmen der Möglichkeiten dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; zu trotzen beziehungsweise an unabänderlichem [[vairagya|gelassen]] nicht zu verzweifeln. Auch [[Psychotherapie]] versucht, die Handlungs- und Änderungs-Möglichkeiten zu unterstützen, sowie [[Glaube]]  und Hoffnung auf ungeahnte Entwicklungen.&lt;br /&gt;
Die können gelegentlich von selbst &amp;quot;therapeutisch&amp;quot; wirken, sich mit dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; anzufreunden, getragen zu fühlen, vielleicht sogar zu [[vidya|wissen]]; zu [[vertrauen]]. &amp;quot;Los lassen&amp;quot; (...in Yogastunden etc.): auch mit dem &amp;quot;Los&amp;quot;,  das wir haben, zu verbinden - und sei es, [[Distanz|om shakti aham]], offene Fragen zu mögen bzw. unabänderliches (...folgt).  So schrieb der begnadete Psychotherapeut C. G. Jung, der  etwa über [[Zufall|besondere Zufälle (Synchronizität)]]   forschte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&amp;quot;Ich bin [[Santosha|zufrieden]], dass mein Leben so gegangen ist. (..) Vieles ist durch Absicht entstanden, geriet mir (.) nicht immer zum Vorteil. Das meiste aber hat sich natürlich und aus &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; entwickelt&amp;quot;. ([[Zitat|zitiert]]  im Kapitel &amp;quot;Vertraue darauf,  dass diese größere Macht  [[Gott]] ist&amp;quot;; Wunibald Müller, Lausche (...), S. 112 [[Vier-Türme-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: auch &amp;quot;&#039;&#039;Synchronistische (..) Ereignisse weisen darauf hin, daß zwischen uns und allem anderen in diesem Universum möglicherweise eine unsichtbare Verbindung besteht und nicht Zusammenhanglosigkeit oder Trennung &amp;quot;&#039;&#039; (Jean S. Bolen, Tao d. Psychologie 1998, S.20 und 65.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Stichworte: &amp;quot;&#039;&#039;(...) [[Labyrinth]], Um[[weg]]e, [[Entscheidung|Fragmente]] - die immer zur [[Mitte]] weiter gehen... (..) Es gibt  Fragmente, die (..) bleiben müssen. (..) [[Kunst]] der [[Musik|Fuge]]...&amp;quot; (Dietrich Bonhoeffer im [[Gefängnis]], zit. nach  Klemens  	Schaupp: Gott im Leben entdecken. Geistliche Begleitung. [[Topos-Verlag]], 2011,  S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Das Schicksal ist [[kraft]]los vor der göttlichen Gnade. ([[Sivananda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einerseits wird als &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; eine Art &#039;&#039;personifizierte [[höhere Macht]]&#039;&#039; begriffen, die ohne menschliches Zutun über das Leben einer Person entscheide. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut mit ihr“, „Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt“, „Das Schicksal nahm seinen Lauf“, oder der &#039;&#039;Schicksalsschlag&#039;&#039; als &#039;&#039;Handlung&#039;&#039; der Macht.&lt;br /&gt;
*Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung als persönliches Attribut, das &#039;&#039;Los&#039;&#039; eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen. In diesem Sinne ist es der Inbegriff &#039;&#039;unpersönlicher Mächte&#039;&#039;. Beispiel: „Sie hat ein trauriges Schicksal“.&lt;br /&gt;
*  Es gibt aber auch noch eine andere Form von &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;. Gemeint ist das Veränderbare. Ein Mensch glaubt daran, dass er sein eigenes &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; verändern kann, somit ist jeder in das des anderen  verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:&lt;br /&gt;
* In der [[Mythologie]] entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als &#039;&#039;personifizierte Macht&#039;&#039; (die &#039;&#039;Schicksalsgottheiten&#039;&#039; [[Fortuna (Mythologie)|Fortuna]], [[Nornen]], [[Tyche]], [[Moiren]], [[Parzen]]), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung gegenüber dem Schicksal reicht&lt;br /&gt;
* von völliger Ergebung (&#039;&#039;[[Fatalismus]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* über den Glauben an seine Überwindbarkeit (&#039;&#039;nimmer sich beugen/kräftig sich zeigen/rufet die Arme/der Gottheit herbei&#039;&#039; – [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]])&lt;br /&gt;
* bis zur völligen [[Willensfreiheit]] des Individuums (&#039;&#039;[[Voluntarismus]]&#039;&#039;), Determinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vorstellung, das Schicksal liege vorbereitet, kommt der Glaube, es gebe Möglichkeiten, im Voraus zumindest Andeutungen darauf zu bekommen, z. B. [[Orakel|Omen]]. Umgekehrt dienen vielleicht  Winke des [[Schicksal]]s als Grundlage bei [[Entscheidung|Überlegungen]] sein Leben zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Christentum steht  die  &#039;&#039;[[Gott|göttlich]]e Vorsehung&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teils:&lt;br /&gt;
{{Deutsche Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada zu Schicksal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] vertritt ebenfalls – wie die meisten spirituellen Strömungen – die Meinung, das Schicksal zwar eine Art Grundschiene ist, in welche man inkarniert wird (oder sich selbst inkarniert), es [[Möglichkeiten]] und [[Fähigkeiten]] mitgibt; Schicksal jedoch nicht unabänderlich ist im Sinne von „Ich bleibe passiv, weil ohnehin alles vorbestimmt ist!“&lt;br /&gt;
Aufzuarbeiten im karmischen Sinn sei nur ein kleiner Teil des Schicksals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schicksal (Destiny)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Schicksal ist dein [[Geburtsrecht]], aber sei ohne [[Furcht]]. [[Friede]] ist dein göttliches Erbe und nicht [[Ruhelosigkeit]]. [[Unsterblichkeit]] ist dein Geburtsrecht und nicht [[Sterblichkeit]], Stärke und nicht Schwäche, [[Gesundheit]] und nicht [[Krankheit]]. [[Seligkeit]] und nicht [[Kummer]], [[Wissen]] und nicht [[Ignoranz]].&lt;br /&gt;
[[Schmerz]], Kummer, Ignoranz sind alles Täuschungen. Sie können nicht leben. [[Seligkeit]], [[Freude]] und Wissen sind wahr, sie können nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Architekt deines Schicksals. Du bist der Herr deines Schicksals. Du kannst Dinge tun oder sie sein lassen. Du säst eine Tat und erntest eine [[Eigenart]]. Du säst eine Eigenart und erntest eine [[Gewohnheit]]. Du säst eine Gewohnheit und erntest deinen [[Charakter]]. Daher ist das Schicksal deine eigene [[Schöpfung]]. Du kannst es widerrufen, wenn du willst. Schicksal ist ein Bündel der Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
[[Purushartha]] (menschliches Bemühen) ist die richtige Übung. Purushartha kann dir alles geben. Ändere dein Verhalten, andere die Art deines Denkens. Du kannst dein Schicksal besiegen. Du denkst jetzt: “Ich bin der Körper”. Starte deinen Geist (Gegengedanken) und denke „Ich bin unsterblich, frei von Krankheit, geschlechtslos, [[Atman]]. Denke: „Ich bin [[Akarta]] (der Nichthandelnde) und [[Abhokta]] (Nichterfahrender)“. Du kannst den Tod besiegen und den unsterblichen Sitz der höchsten Pracht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch tugendhafte [[Handlungen]] und richtige [[Gedanken]] kannst du das Schicksal entwaffnen. Du hast einen freien Willen zum Handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strenge dich daher beharrlich in [[Selbstbefragung]] und [[Meditation]] an. Sei wachsam und gewissenhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergib dich nicht dem [[Fatalismus]]. Werde nicht ohnmächtig. Erhebe dich wie ein Löwe. Erreiche und erlange Unabhängigkeit oder [[Atma Svarajya]] (die Herrschaft über sich selbst). Es gibt einen gewaltigen Ozean des Wissens in dir. Alle Fähigkeiten schlummern in dir. Entfalte sie und werde ein [[Jivanmukta]], ein  zu Lebzeiten befreiter Weiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positive überwindet das Negative. Das ist das unveränderliche Gesetz der Natur. Purushartha, die Ziele im menschlichen Leben, ist eine gewaltige Kraft. Purushartha ist der Löwe oder der Elefant, -[[Prarabdha Karma]] (der Teil des Karmas, der im gegenwärtigen Leben aufgearbeitet werden muss) ist die Ameise oder der Schakal. Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Fatalismus wird zu [[Trägheit]] und Faulheit führen. Daher rüste dich und strenge dich auf das höchste an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögest du Selbsterkenntnis oder die Erkenntnis des Absoluten ([[Brahman-Jnana]]) in diesem Leben erreichen! Mögt ihr alle im Ozean der Glückseligkeit in einen erleuchteten Seinszustand eintauchen. Möget ihr alle strahlen wie erleuchtete Weise! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Berufung]]&lt;br /&gt;
*[[Disziplin]]&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schicksal&amp;diff=26871</id>
		<title>Schicksal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schicksal&amp;diff=26871"/>
		<updated>2012-06-26T20:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;, auch das &#039;&#039;&#039;Geschick&#039;&#039;&#039; (zu &#039;&#039;schicken&#039;&#039; „machen, dass etwas geschieht“, „Faktum“) oder &#039;&#039;Los&#039;&#039;,&#039;&#039; „[[Omen]]“, „[[Orakel]]“ – auch &#039;&#039;&#039;fatum&#039;&#039;&#039; (lat.), &#039;&#039;moira&#039;&#039; (griech.), &#039;&#039;&#039;Kismet&#039;&#039;&#039; (von {{arS|قسمة|d=qisma(t)}}); auch  [[Karma]], [[Sinn|Übersinn]], [[Tao]], [[Gottes Wille]], [[Gnade]], [[Seele]] –  ein weites Begriffsfeld dessen, was prägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, im Rahmen der Möglichkeiten dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; zu trotzen beziehungsweise an unabänderlichem [[vairagya|gelassen]] nicht zu verzweifeln. Auch [[Psychotherapie]] versucht, die Handlungs- und Änderungs-Möglichkeiten zu unterstützen, sowie [[Glaube]]  und Hoffnung auf ungeahnte Entwicklungen.&lt;br /&gt;
Die können gelegentlich von selbst &amp;quot;therapeutisch&amp;quot; wirken, sich mit dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; anzufreunden, getragen zu fühlen, vielleicht sogar zu [[vidya|wissen]]; zu [[vertrauen]]. &amp;quot;Los lassen&amp;quot; (...in Yogastunden etc.): auch mit dem &amp;quot;Los&amp;quot;,  das wir haben, zu verbinden - und sei es, [[Distanz|om shakti aham]], offene Fragen zu mögen bzw. unabänderliches (...folgt).  So schrieb der begnadete Psychotherapeut C. G. Jung, der  etwa über [[Zufall|besondere Zufälle (Synchronizität)]]   forschte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&amp;quot;Ich bin [[Santosha|zufrieden]], dass mein Leben so gegangen ist. (..) Vieles ist durch Absicht entstanden, geriet mir (.) nicht immer zum Vorteil. Das meiste aber hat sich natürlich und aus &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; entwickelt&amp;quot;. ([[Zitat|zitiert]]  im Kapitel &amp;quot;Vertraue darauf,  dass diese größere Macht  [[Gott]] ist&amp;quot;; Wunibald Müller, Lausche (...), S. 112 [[Vier-Türme-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: auch &amp;quot;&#039;&#039;Synchronistische (..) Ereignisse weisen darauf hin, daß zwischen uns und allem anderen in diesem Universum möglicherweise eine unsichtbare Verbindung besteht und nicht Zusammenhanglosigkeit oder Trennung &amp;quot;&#039;&#039; (Jean S. Bolen, Tao d. Psychologie 1998, S.20 und 65.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Stichworte: &amp;quot;&#039;&#039;(...) [[Labyrinth]], Um[[weg]]e, [[Entscheidung|Fragmente]] - die immer zur [[Mitte]] weiter gehen... (..) Es gibt  Fragmente, die (..) bleiben müssen. (..) [[Kunst]] der [[Musik|Fuge]]...&amp;quot; (Dietrich Bonhoeffer im [[Gefängnis]], zit. nach  Klemens  	Schaupp: Gott im Leben entdecken. Geistliche Begleitung. [[Topos-Verlag]], 2011,  S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Das Schicksal ist [[kraft]]los vor der göttlichen Gnade. ([[Sivananda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einerseits wird als &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; eine Art &#039;&#039;personifizierte [[höhere Macht]]&#039;&#039; begriffen, die ohne menschliches Zutun über das Leben einer Person entscheide. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut mit ihr“, „Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt“, „Das Schicksal nahm seinen Lauf“, oder der &#039;&#039;Schicksalsschlag&#039;&#039; als &#039;&#039;Handlung&#039;&#039; der Macht.&lt;br /&gt;
*Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung als persönliches Attribut, das &#039;&#039;Los&#039;&#039; eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen. In diesem Sinne ist es der Inbegriff &#039;&#039;unpersönlicher Mächte&#039;&#039;. Beispiel: „Sie hat ein trauriges Schicksal“.&lt;br /&gt;
*  Es gibt aber auch noch eine andere Form von &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;. Gemeint ist das Veränderbare. Ein Mensch glaubt daran, dass er sein eigenes &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; verändern kann, somit ist jeder in das des anderen  verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:&lt;br /&gt;
* In der [[Mythologie]] entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als &#039;&#039;personifizierte Macht&#039;&#039; (die &#039;&#039;Schicksalsgottheiten&#039;&#039; [[Fortuna (Mythologie)|Fortuna]], [[Nornen]], [[Tyche]], [[Moiren]], [[Parzen]]), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung gegenüber dem Schicksal reicht&lt;br /&gt;
* von völliger Ergebung (&#039;&#039;[[Fatalismus]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* über den Glauben an seine Überwindbarkeit (&#039;&#039;nimmer sich beugen/kräftig sich zeigen/rufet die Arme/der Gottheit herbei&#039;&#039; – [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]])&lt;br /&gt;
* bis zur völligen [[Willensfreiheit]] des Individuums (&#039;&#039;[[Voluntarismus]]&#039;&#039;), Determinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vorstellung, das Schicksal liege vorbereitet, kommt der Glaube, es gebe Möglichkeiten, im Voraus zumindest Andeutungen darauf zu bekommen, z. B. [[Orakel|Omen]]. Umgekehrt dienen vielleicht  Winke des [[Schicksal]]s als Grundlage bei [[Entscheidung|Überlegungen]] sein Leben zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Christentum steht  die  &#039;&#039;[[Gott|göttlich]]e Vorsehung&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teils:&lt;br /&gt;
{{Deutsche Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada zu Schicksal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] vertritt ebenfalls – wie die meisten spirituellen Strömungen – die Meinung, das Schicksal zwar eine Art Grundschiene ist, in welche man inkarniert wird (oder sich selbst inkarniert), es [[Möglichkeiten]] und [[Fähigkeiten]] mitgibt; Schicksal jedoch nicht unabänderlich ist im Sinne von „Ich bleibe passiv, weil ohnehin alles vorbestimmt ist!“&lt;br /&gt;
Aufzuarbeiten im karmischen Sinn sei nur ein kleiner Teil des Schicksals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schicksal (Destiny)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Schicksal ist dein [[Geburtsrecht]], aber sei ohne [[Furcht]]. [[Friede]] ist dein göttliches Erbe und nicht [[Ruhelosigkeit]]. [[Unsterblichkeit]] ist dein Geburtsrecht und nicht [[Sterblichkeit]], Stärke und nicht Schwäche, [[Gesundheit]] und nicht [[Krankheit]]. [[Seligkeit]] und nicht [[Kummer]], [[Wissen]] und nicht [[Ignoranz]].&lt;br /&gt;
[[Schmerz]], Kummer, Ignoranz sind alles Täuschungen. Sie können nicht leben. [[Seligkeit]], [[Freude]] und Wissen sind wahr, sie können nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Architekt deines Schicksals. Du bist der Herr deines Schicksals. Du kannst Dinge tun oder sie sein lassen. Du säst eine Tat und erntest eine [[Eigenart]]. Du säst eine Eigenart und erntest eine [[Gewohnheit]]. Du säst eine Gewohnheit und erntest deinen [[Charakter]]. Daher ist das Schicksal deine eigene [[Schöpfung]]. Du kannst es widerrufen, wenn du willst. Schicksal ist ein Bündel der Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
[[Purushartha]] (menschliches Bemühen) ist die richtige Übung. Purushartha kann dir alles geben. Ändere dein Verhalten, andere die Art deines Denkens. Du kannst dein Schicksal besiegen. Du denkst jetzt: “Ich bin der Körper”. Starte deinen Geist (Gegengedanken) und denke „Ich bin unsterblich, frei von Krankheit, geschlechtslos, [[Atman]]. Denke: „Ich bin [[Akarta]] (der Nichthandelnde) und [[Abhokta]] (Nichterfahrender)“. Du kannst den Tod besiegen und den unsterblichen Sitz der höchsten Pracht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch tugendhafte [[Handlungen]] und richtige [[Gedanken]] kannst du das Schicksal entwaffnen. Du hast einen freien Willen zum Handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strenge dich daher beharrlich in [[Selbstbefragung]] und [[Meditation]] an. Sei wachsam und gewissenhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergib dich nicht dem [[Fatalismus]]. Werde nicht ohnmächtig. Erhebe dich wie ein Löwe. Erreiche und erlange Unabhängigkeit oder [[Atma Svarajya]] (die Herrschaft über sich selbst). Es gibt einen gewaltigen Ozean des Wissens in dir. Alle Fähigkeiten schlummern in dir. Entfalte sie und werde ein [[Jivanmukta]], ein  zu Lebzeiten befreiter Weiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positive überwindet das Negative. Das ist das unveränderliche Gesetz der Natur. Purushartha, die Ziele im menschlichen Leben, ist eine gewaltige Kraft. Purushartha ist der Löwe oder der Elefant, -[[Prarabdha Karma]] (der Teil des Karmas, der im gegenwärtigen Leben aufgearbeitet werden muss) ist die Ameise oder der Schakal. Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Fatalismus wird zu [[Trägheit]] und Faulheit führen. Daher rüste dich und strenge dich auf das höchste an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögest du Selbsterkenntnis oder die Erkenntnis des Absoluten ([[Brahman-Jnana]]) in diesem Leben erreichen! Mögt ihr alle im Ozean der Glückseligkeit in einen erleuchteten Seinszustand eintauchen. Möget ihr alle strahlen wie erleuchtete Weise! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Berufung]]&lt;br /&gt;
*[[Disziplin]]&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<updated>2012-06-26T20:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;, auch das &#039;&#039;&#039;Geschick&#039;&#039;&#039; (zu &#039;&#039;schicken&#039;&#039; „machen, dass etwas geschieht“, „Faktum“) oder &#039;&#039;Los&#039;&#039;,&#039;&#039; „[[Omen]]“, „[[Orakel]]“ – auch &#039;&#039;&#039;fatum&#039;&#039;&#039; (lat.), &#039;&#039;moira&#039;&#039; (griech.), &#039;&#039;&#039;Kismet&#039;&#039;&#039; (von {{arS|قسمة|d=qisma(t)}}); auch  [[Karma]], [[Sinn|Übersinn]], [[Tao]], [[Gottes Wille]], [[Gnade]], [[Seele]] –  ein weites Begriffsfeld dessen, was prägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, im Rahmen der Möglichkeiten dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; zu trotzen beziehungsweise an unabänderlichem [[vairagya|gelassen]] nicht zu verzweifeln. Auch [[Psychotherapie]] versucht, die Handlungs- und Änderungs-Möglichkeiten zu unterstützen, sowie [[Glaube]]  und Hoffnung auf ungeahnte Entwicklungen.&lt;br /&gt;
Die können gelegentlich von selbst &amp;quot;therapeutisch&amp;quot; wirken, sich mit dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; anzufreunden, getragen zu fühlen, vielleicht sogar zu [[vidya|wissen]]; zu [[vertrauen]]. &amp;quot;Los lassen&amp;quot; (...in Yogastunden etc.): auch mit dem &amp;quot;Los&amp;quot;,  das wir haben, zu verbinden - und sei es, [[Distanz|om shakti aham]], offene Fragen zu mögen bzw. unabänderliches (...folgt).  So schrieb der begnadete Psychotherapeut C. G. Jung, der  etwa über [[Zufall|besondere Zufälle (Synchronizität)]]   forschte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&amp;quot;Ich bin [[Santosha|zufrieden]], dass mein Leben so gegangen ist. (..) Vieles ist durch Absicht entstanden, geriet mir (.) nicht immer zum Vorteil. Das meiste aber hat sich natürlich und aus &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; entwickelt&amp;quot;. ([[Zitat|zitiert]]  im Kapitel &amp;quot;Vertraue darauf,  dass diese größere Macht  [[Gott]] ist&amp;quot;; Wunibald Müller, Lausche (...), S. 112 [[Vier-Türme-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: auch &amp;quot;&#039;&#039;Synchronistische (..) Ereignisse weisen darauf hin, daß zwischen uns und allem anderen in diesem Universum möglicherweise eine unsichtbare Verbindung besteht und nicht Zusammenhanglosigkeit oder Trennung &amp;quot;&#039;&#039; (Jean S. Bolen, Tao d. Psychologie 1998, S.20 und 65.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Stichworte: &amp;quot;&#039;&#039;(...) [[Labyrinth]], Um[[weg]]e, [[Entscheidung|Fragmente]] - die immer zur [[Mitte]] weiter gehen... (..) Es gibt  Fragmente, die (..) bleiben müssen. (..) [[Kunst]] der [[Musik|Fuge]]...&amp;quot; (Dietrich Bonhoeffer im [[Gefängnis]], zit. nach  Klemens  	Schaupp: Gott im Leben entdecken. Geistliche Begleitung. [[Topos-Verlag]], 2011,  S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Das Schicksal ist [[kraft]]los vor der göttlichen Gnade. ([[Sivananda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einerseits wird als &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; eine Art &#039;&#039;personifizierte [[höhere Macht]]&#039;&#039; begriffen, die ohne menschliches Zutun über das Leben einer Person entscheide. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut mit ihr“, „Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt“, „Das Schicksal nahm seinen Lauf“, oder der &#039;&#039;Schicksalsschlag&#039;&#039; als &#039;&#039;Handlung&#039;&#039; der Macht.&lt;br /&gt;
*Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung als persönliches Attribut, das &#039;&#039;Los&#039;&#039; eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen. In diesem Sinne ist es der Inbegriff &#039;&#039;unpersönlicher Mächte&#039;&#039;. Beispiel: „Sie hat ein trauriges Schicksal“.&lt;br /&gt;
*  Es gibt aber auch noch eine andere Form von &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;. Gemeint ist das Veränderbare. Ein Mensch glaubt daran, dass er sein eigenes &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; verändern kann, somit ist jeder in das des anderen  verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:&lt;br /&gt;
* In der [[Mythologie]] entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als &#039;&#039;personifizierte Macht&#039;&#039; (die &#039;&#039;Schicksalsgottheiten&#039;&#039; [[Fortuna (Mythologie)|Fortuna]], [[Nornen]], [[Tyche]], [[Moiren]], [[Parzen]]), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung gegenüber dem Schicksal reicht&lt;br /&gt;
* von völliger Ergebung (&#039;&#039;[[Fatalismus]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* über den Glauben an seine Überwindbarkeit (&#039;&#039;nimmer sich beugen/kräftig sich zeigen/rufet die Arme/der Gottheit herbei&#039;&#039; – [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]])&lt;br /&gt;
* bis zur völligen [[Willensfreiheit]] des Individuums (&#039;&#039;[[Voluntarismus]]&#039;&#039;), Determinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vorstellung, das Schicksal liege vorbereitet, kommt der Glaube, es gebe Möglichkeiten, im Voraus zumindest Andeutungen darauf zu bekommen, z. B. [[Orakel|Omen]]. Umgekehrt dienen vielleicht  Winke des [[Schicksal]]s als Grundlage bei [[Entscheidung|Überlegungen]] sein Leben zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Christentum steht  die  &#039;&#039;[[Gott|göttlich]]e Vorsehung&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teils:&lt;br /&gt;
{{Deutsche Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada zu Schicksal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] vertritt ebenfalls – wie die meisten spirituellen Strömungen – die Meinung, das Schicksal zwar eine Art Grundschiene ist, in welche man inkarniert wird (oder sich selbst inkarniert), es [[Möglichkeiten]] und [[Fähigkeiten]] mitgibt; Schicksal jedoch nicht unabänderlich ist im Sinne von „Ich bleibe passiv, weil ohnehin alles vorbestimmt ist!“&lt;br /&gt;
Aufzuarbeiten im karmischen Sinn sei nur ein kleiner Teil des Schicksals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schicksal (Destiny)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Schicksal ist dein [[Geburtsrecht]], aber sei ohne [[Furcht]]. [[Friede]] ist dein göttliches Erbe und nicht [[Ruhelosigkeit]]. [[Unsterblichkeit]] ist dein Geburtsrecht und nicht [[Sterblichkeit]], Stärke und nicht Schwäche, [[Gesundheit]] und nicht [[Krankheit]]. [[Seligkeit]] und nicht [[Kummer]], [[Wissen]] und nicht [[Ignoranz]].&lt;br /&gt;
[[Schmerz]], Kummer, Ignoranz sind alles Täuschungen. Sie können nicht leben. [[Seligkeit]], [[Freude]] und Wissen sind wahr, sie können nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Architekt deines Schicksals. Du bist der Herr deines Schicksals. Du kannst Dinge tun oder sie sein lassen. Du säst eine Tat und erntest eine [[Eigenart]]. Du säst eine Eigenart und erntest eine [[Gewohnheit]]. Du säst eine Gewohnheit und erntest deinen [[Charakter]]. Daher ist das Schicksal deine eigene [[Schöpfung]]. Du kannst es widerrufen, wenn du willst. Schicksal ist ein Bündel der Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
[[Purushartha]] (menschliches Bemühen) ist die richtige Übung. Purushartha kann dir alles geben. Ändere dein Verhalten, andere die Art deines Denkens. Du kannst dein Schicksal besiegen. Du denkst jetzt: “Ich bin der Körper”. Starte deinen Geist (Gegengedanken) und denke „Ich bin unsterblich, frei von Krankheit, geschlechtslos, [[Atman]]. Denke: „Ich bin [[Akarta]] (der Nichthandelnde) und [[Abhokta]] (Nichterfahrender)“. Du kannst den Tod besiegen und den unsterblichen Sitz der höchsten Pracht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch tugendhafte [[Handlungen]] und richtige [[Gedanken]] kannst du das Schicksal entwaffnen. Du hast einen freien Willen zum Handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strenge dich daher beharrlich in [[Selbstbefragung]] und [[Meditation]] an. Sei wachsam und gewissenhaft. &lt;br /&gt;
Ergib dich nicht dem [[Fatalismus]]. Werde nicht ohnmächtig. Erhebe dich wie ein Löwe. Erreiche und erlange Unabhängigkeit oder [[Atma Svarajya]] (die Herrschaft über sich selbst). Es gibt einen gewaltigen Ozean des Wissens in dir. Alle Fähigkeiten schlummern in dir. Entfalte sie und werde ein [[Jivanmukta]], ein  zu Lebzeiten befreiter Weiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positive überwindet das Negative. Das ist das unveränderliche Gesetz der Natur. Purushartha, die Ziele im menschlichen Leben, ist eine gewaltige Kraft. Purushartha ist der Löwe oder der Elefant, -[[Prarabdha Karma]] (der Teil des Karmas, der im gegenwärtigen Leben aufgearbeitet werden muss) ist die Ameise oder der Schakal. Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Fatalismus wird zu [[Trägheit]] und Faulheit führen. Daher rüste dich und strenge dich auf das höchste an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögest du Selbsterkenntnis oder die Erkenntnis des Absoluten ([[Brahman-Jnana]]) in diesem Leben erreichen! Mögt ihr alle im Ozean der Glückseligkeit in einen erleuchteten Seinszustand eintauchen. Möget ihr alle strahlen wie erleuchtete Weise! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Berufung]]&lt;br /&gt;
*[[Disziplin]]&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schicksal&amp;diff=26869</id>
		<title>Schicksal</title>
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		<updated>2012-06-26T20:39:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;, auch das &#039;&#039;&#039;Geschick&#039;&#039;&#039; (zu &#039;&#039;schicken&#039;&#039; „machen, dass etwas geschieht“, „Faktum“) oder &#039;&#039;Los&#039;&#039;,&#039;&#039; „[[Omen]]“, „[[Orakel]]“ – auch &#039;&#039;&#039;fatum&#039;&#039;&#039; (lat.), &#039;&#039;moira&#039;&#039; (griech.), &#039;&#039;&#039;Kismet&#039;&#039;&#039; (von {{arS|قسمة|d=qisma(t)}}); auch  [[Karma]], [[Sinn|Übersinn]], [[Tao]], [[Gottes Wille]], [[Gnade]], [[Seele]] –  ein weites Begriffsfeld dessen, was prägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, im Rahmen der Möglichkeiten dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; zu trotzen beziehungsweise an unabänderlichem [[vairagya|gelassen]] nicht zu verzweifeln. Auch [[Psychotherapie]] versucht, die Handlungs- und Änderungs-Möglichkeiten zu unterstützen, sowie [[Glaube]]  und Hoffnung auf ungeahnte Entwicklungen.&lt;br /&gt;
Die können gelegentlich von selbst &amp;quot;therapeutisch&amp;quot; wirken, sich mit dem &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; anzufreunden, getragen zu fühlen, vielleicht sogar zu [[vidya|wissen]]; zu [[vertrauen]]. &amp;quot;Los lassen&amp;quot; (...in Yogastunden etc.): auch mit dem &amp;quot;Los&amp;quot;,  das wir haben, zu verbinden - und sei es, [[Distanz|om shakti aham]], offene Fragen zu mögen bzw. unabänderliches (...folgt).  So schrieb der begnadete Psychotherapeut C. G. Jung, der  etwa über [[Zufall|besondere Zufälle (Synchronizität)]]   forschte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&amp;quot;Ich bin [[Santosha|zufrieden]], dass mein Leben so gegangen ist. (..) Vieles ist durch Absicht entstanden, geriet mir (.) nicht immer zum Vorteil. Das meiste aber hat sich natürlich und aus &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; entwickelt&amp;quot;. ([[Zitat|zitiert]]  im Kapitel &amp;quot;Vertraue darauf,  dass diese größere Macht  [[Gott]] ist&amp;quot;; Wunibald Müller, Lausche (...), S. 112 [[Vier-Türme-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: auch &amp;quot;&#039;&#039;Synchronistische (..) Ereignisse weisen darauf hin, daß zwischen uns und allem anderen in diesem Universum möglicherweise eine unsichtbare Verbindung besteht und nicht Zusammenhanglosigkeit oder Trennung &amp;quot;&#039;&#039; (Jean S. Bolen, Tao d. Psychologie 1998, S.20 und 65.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Stichworte: &amp;quot;&#039;&#039;(...) [[Labyrinth]], Um[[weg]]e, [[Entscheidung|Fragmente]] - die immer zur [[Mitte]] weiter gehen... (..) Es gibt  Fragmente, die (..) bleiben müssen. (..) [[Kunst]] der [[Musik|Fuge]]...&amp;quot; (Dietrich Bonhoeffer im [[Gefängnis]], zit. nach  Klemens  	Schaupp: Gott im Leben entdecken. Geistliche Begleitung. [[Topos-Verlag]], 2011,  S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Das Schicksal ist [[kraft]]los vor der göttlichen Gnade. ([[Sivananda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einerseits wird als &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; eine Art &#039;&#039;personifizierte [[höhere Macht]]&#039;&#039; begriffen, die ohne menschliches Zutun über das Leben einer Person entscheide. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut mit ihr“, „Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt“, „Das Schicksal nahm seinen Lauf“, oder der &#039;&#039;Schicksalsschlag&#039;&#039; als &#039;&#039;Handlung&#039;&#039; der Macht.&lt;br /&gt;
*Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung als persönliches Attribut, das &#039;&#039;Los&#039;&#039; eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen. In diesem Sinne ist es der Inbegriff &#039;&#039;unpersönlicher Mächte&#039;&#039;. Beispiel: „Sie hat ein trauriges Schicksal“.&lt;br /&gt;
*  Es gibt aber auch noch eine andere Form von &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;. Gemeint ist das Veränderbare. Ein Mensch glaubt daran, dass er sein eigenes &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039; verändern kann, somit ist jeder in das des anderen  verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:&lt;br /&gt;
* In der [[Mythologie]] entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als &#039;&#039;personifizierte Macht&#039;&#039; (die &#039;&#039;Schicksalsgottheiten&#039;&#039; [[Fortuna (Mythologie)|Fortuna]], [[Nornen]], [[Tyche]], [[Moiren]], [[Parzen]]), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung gegenüber dem Schicksal reicht&lt;br /&gt;
* von völliger Ergebung (&#039;&#039;[[Fatalismus]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* über den Glauben an seine Überwindbarkeit (&#039;&#039;nimmer sich beugen/kräftig sich zeigen/rufet die Arme/der Gottheit herbei&#039;&#039; – [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]])&lt;br /&gt;
* bis zur völligen [[Willensfreiheit]] des Individuums (&#039;&#039;[[Voluntarismus]]&#039;&#039;), Determinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vorstellung, das Schicksal liege vorbereitet, kommt der Glaube, es gebe Möglichkeiten, im Voraus zumindest Andeutungen darauf zu bekommen, z. B. [[Orakel|Omen]]. Umgekehrt dienen vielleicht  Winke des [[Schicksal]]s als Grundlage bei [[Entscheidung|Überlegungen]] sein Leben zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Christentum steht  die  &#039;&#039;[[Gott|göttlich]]e Vorsehung&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teils:&lt;br /&gt;
{{Deutsche Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada zu Schicksal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] vertritt ebenfalls – wie die meisten spirituellen Strömungen – die Meinung, das Schicksal zwar eine Art Grundschiene ist, in welche man inkarniert wird (oder sich selbst inkarniert), es [[Möglichkeiten]] und [[Fähigkeiten]] mitgibt; Schicksal jedoch nicht unabänderlich ist im Sinne von „Ich bleibe passiv, weil ohnehin alles vorbestimmt ist!“&lt;br /&gt;
Aufzuarbeiten im karmischen Sinn sei nur ein kleiner Teil des Schicksals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schicksal (Destiny)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Schicksal ist dein [[Geburtsrecht]], aber sei ohne [[Furcht]]. [[Friede]] ist dein göttliches Erbe und nicht [[Ruhelosigkeit]]. [[Unsterblichkeit]] ist dein Geburtsrecht und nicht [[Sterblichkeit]], Stärke und nicht Schwäche, [[Gesundheit]] und nicht [[Krankheit]]. [[Seligkeit]] und nicht [[Kummer]], [[Wissen]] und nicht [[Ignoranz]].&lt;br /&gt;
[[Schmerz]], Kummer, Ignoranz sind alles Täuschungen. Sie können nicht leben. [[Seligkeit]], [[Freude]] und Wissen sind wahr, sie können nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Architekt deines Schicksals. Du bist der Herr deines Schicksals. Du kannst Dinge tun oder sie sein lassen. Du säst eine Tat und erntest eine [[Eigenart]]. Du säst eine Eigenart und erntest eine [[Gewohnheit]]. Du säst eine Gewohnheit und erntest deinen [[Charakter]]. Daher ist das Schicksal deine eigene [[Schöpfung]]. Du kannst es widerrufen, wenn du willst. Schicksal ist ein Bündel der Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
[[Purushartha]] (menschliches Bemühen) ist die richtige Übung. Purushartha kann dir alles geben. Ändere dein Verhalten, andere die Art deines Denkens. Du kannst dein Schicksal besiegen. Du denkst jetzt: “Ich bin der Körper”. Starte deinen Geist (Gegengedanken) und denke „Ich bin unsterblich, frei von Krankheit, geschlechtslos, [[Atman]]. Denke: „Ich bin [[Akarta]] (der Nichthandelnde) und [[Abhokta]] (Nichterfahrender)“. Du kannst den Tod besiegen und den unsterblichen Sitz der höchsten Pracht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch tugendhafte [[Handlungen]] und richtige [[Gedanken]] kannst du das Schicksal entwaffnen. Du hast einen freien Willen zum Handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strenge dich daher beharrlich in [[Selbstbefragung]] und [[Meditation]] an. Sei wachsam und gewissenhaft. &lt;br /&gt;
Ergib dich nicht dem [[Fatalismus]]. Werde nicht ohnmächtig. Erhebe dich wie ein Löwe. Erreiche und erlange Unabhängigkeit oder [[Atma Svarajya]] (die Herrschaft über sich selbst). Es gibt einen gewaltigen Ozean des Wissens in dir. Alle Fähigkeiten schlummern in dir. Entfalte sie und werde ein [[Jivanmukta]], ein  zu Lebzeiten befreiter Weiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positive überwindet das Negative. Das ist das unveränderliche Gesetz der Natur. Purushartha, die Ziele im menschlichen Leben, ist eine gewaltige Kraft. Purushartha ist der Löwe oder der Elefant, -[[Prarabdha Karma]] (der Teil des Karmas, der im gegenwärtigen Leben aufgearbeitet werden muss) ist die Ameise oder der Schakal. Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Fatalismus wird zu [[Trägheit]] und Faulheit führen. Daher rüste dich und strenge dich auf das höchste an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögest du Selbsterkenntnis oder die Erkenntnis des Absoluten ([[Brahman-Jnana]]) in diesem Leben erreichen! Mögt ihr alle im Ozean der Glückseligkeit in einen erleuchteten Seinszustand eintauchen. Möget ihr alle strahlen wie erleuchtete Weise! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Berufung]]&lt;br /&gt;
*[[Disziplin]]&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sehnsucht&amp;diff=26860</id>
		<title>Sehnsucht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sehnsucht&amp;diff=26860"/>
		<updated>2012-06-26T14:22:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sehnsucht:&#039;&#039;&#039; wird definiert als krankhaftes [[Verlangen]] nach einer Person oder einer (nicht unbedingt dinglichen) Sache, die man nicht erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn geht es um die Suche nach der letztendlichen [[Wahrheit]], &amp;quot;Warum bin ich hier, was ist meine [[Aufgabe]], wie funktioniert die [[Welt]], wer hat sie erschaffen?&amp;quot; Viele Menschen fühlen sich Uneins, spüren etwas Fehlendes, obwohl es ihnen &amp;quot;objektiv“ gesehen  (soweit es so etwas wie „Objektivität“ geben kann) an nichts Äußerem mangelt wie [[Nahrung]], [[Kleidung]], Unterkunft und [[Partnerschaft]] mit Kindern. Und doch treibt es gerade zu diesem Zeitpunkt einige Menschen zu einer tieferen [[Sinnsuche]]. Dieser Antrieb ist von Sehnsucht geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sehnsucht entsteht laut vielen spirituellen Traditionen aus einer gewissen Beschränktheit heraus, welche dem irdischen Leben anhaftet. Die Wiedererlangung lange vorhandenen Wissens, welches kurzzeitig nicht mehr verfügbar ist, verdeckt ist, unbewusst liegt; ist das Ziel, welches erreicht werden will. Damit einhergehend auch ein Gefühl der energetischen Verbundenheit mit dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Ziel erreicht hat, die letztendliche Wahrheit gefunden, den Sinn erkannt hat; derjenige ist erleuchtet oder hat Samadhi erfahren. Yogis benutzen auch den Begriff &#039;&#039;selbstverwirklicht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] sagt zu dieser Sehnsucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Sehnsucht (Aspiration)&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist der brennende Wunsch, [[Gottesbewusstsein]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist das Streben nach höheren Wirklichkeiten oder das Anvisieren höherer Dinge.&lt;br /&gt;
Gott ist das eine wahre Ziel sämtlicher wirklichen menschlichen Sehnsüchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist aufrichtiges [[Verlangen]] oder der sehnliche Wunsch für das,  welches  über der eigenen gegenwärtigen Reichweite liegt , hauptsächlich das Edele, Reine und Spirituelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnen ist sich Erheben oder Aufwärts streben. Sehnen ist das ernsthafte Begehren,  der Wunsch oder das Verlangen für etwas Hohes und Gutes, welches jetzt noch nicht erreicht werden kann; und das auf dem Weg dorthin von etlichen Mühen begleitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<title>Sehnsucht</title>
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		<updated>2012-06-26T14:21:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sehnsucht:&#039;&#039;&#039; wird definiert als krankhaftes [[Verlangen]] nach einer Person oder einer (nicht unbedingt dinglichen) Sache, die man nicht erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn geht es um die Suche nach der letztendlichen [[Wahrheit]], &amp;quot;Warum bin ich hier, was ist meine [[Aufgabe]], wie funktioniert die [[Welt]], wer hat sie erschaffen?&amp;quot; Viele Menschen fühlen sich Uneins, spüren etwas Fehlendes, obwohl es ihnen &amp;quot;objektiv“ gesehen  (soweit es so etwas wie „Objektivität“ geben kann) an nichts Äußerem mangelt wie [[Nahrung]], [[Kleidung]], Unterkunft und [[Partnerschaft]] mit Kindern. Und doch treibt es gerade zu diesem Zeitpunkt einige Menschen zu einer tieferen [[Sinnsuche]]. Dieser Antrieb ist von Sehnsucht geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sehnsucht entsteht laut vielen spirituellen Traditionen aus einer gewissen Beschränktheit heraus, welche dem irdischen Leben anhaftet. Die Wiedererlangung lange vorhandenen Wissens, welches kurzzeitig nicht mehr verfügbar ist, verdeckt ist, unbewusst liegt; ist das Ziel, welches erreicht werden will. Damit einhergehend auch ein Gefühl der energetischen Verbundenheit mit dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Ziel erreicht hat, die letztendliche Wahrheit gefunden, den Sinn erkannt hat; derjenige ist erleuchtet oder hat Samadhi erfahren. Yogis benutzen auch den Begriff &#039;&#039;selbstverwirklicht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] sagt zu dieser Sehnsucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Sehnsucht (Aspiration)&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist der brennende Wunsch, [[Gottesbewusstsein]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist das Streben nach höheren Wirklichkeiten oder das Anvisieren höherer Dinge.&lt;br /&gt;
Gott ist das eine wahre Ziel sämtlicher wirklichen menschlichen Sehnsüchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist aufrichtiges [[Verlangen]] oder der sehnliche Wunsch für das,  welches  über der eigenen gegenwärtigen Reichweite liegt , hauptsächlich das Edele, Reine und Spirituelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnen ist sich Erheben oder Aufwärts streben. Sehnen ist das ernsthafte Begehren,  der Wunsch oder das Verlangen für etwas Hohes und Gutes, welches jetzt noch nicht erreicht werden kann; und das auf dem Weg dorthin von etlichen Mühen begleitet ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sehnsucht&amp;diff=26857</id>
		<title>Sehnsucht</title>
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		<updated>2012-06-26T14:19:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sehnsucht:&#039;&#039;&#039; wird definiert als krankhaftes [[Verlangen]] nach einer Person oder einer (nicht unbedingt dinglichen) Sache, die man nicht erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn geht es um die Suche nach der letztendlichen [[Wahrheit]], &amp;quot;Warum bin ich hier, was ist meine [[Aufgabe]], wie funktioniert die [[Welt]], wer hat sie erschaffen?&amp;quot; Viele Menschen fühlen sich Uneins, spüren etwas Fehlendes, obwohl es ihnen &amp;quot;objektiv“ gesehen  (soweit es so etwas wie „Objektivität“ geben kann) an nichts Äußerem mangelt wie [[Nahrung]], [[Kleidung]], Unterkunft und [[Partnerschaft]] mit Kindern. Und doch treibt es gerade zu diesem Zeitpunkt einige Menschen zu einer tieferen [[Sinnsuche]]. Dieser Antrieb ist von Sehnsucht geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sehnsucht entsteht laut vielen spirituellen Traditionen aus einer gewissen Beschränktheit heraus, welche dem irdischen Leben anhaftet. Die Wiedererlangung lange vorhandenen Wissens, welches kurzzeitig nicht mehr verfügbar ist, verdeckt ist, unbewusst liegt; ist das Ziel, welches erreicht werden will. Damit einhergehend auch ein Gefühl der energetischen Verbundenheit mit dem Ganzen.&lt;br /&gt;
Wer dieses Ziel erreicht hat, die letztendliche Wahrheit gefunden, den Sinn erkannt hat; derjenige ist erleuchtet oder hat Samadhi erfahren. Yogis benutzen auch den Begriff selbstverwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] sagt zu dieser Sehnsucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Sehnsucht (Aspiration)&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist der brennende Wunsch, [[Gottesbewusstsein]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist das Streben nach höheren Wirklichkeiten oder das Anvisieren höherer Dinge.&lt;br /&gt;
Gott ist das eine wahre Ziel sämtlicher wirklichen menschlichen Sehnsüchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist aufrichtiges [[Verlangen]] oder der sehnliche Wunsch für das,  welches  über der eigenen gegenwärtigen Reichweite liegt , hauptsächlich das Edele, Reine und Spirituelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnen ist sich Erheben oder Aufwärts streben. Sehnen ist das ernsthafte Begehren,  der Wunsch oder das Verlangen für etwas Hohes und Gutes, welches jetzt noch nicht erreicht werden kann; und das auf dem Weg dorthin von etlichen Mühen begleitet ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sehnsucht&amp;diff=26856</id>
		<title>Sehnsucht</title>
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		<updated>2012-06-26T14:18:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sehnsucht:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird definiert als krankhaftes Verlangen nach einer Person oder einer (nicht unbedingt dinglichen) Sache, die man nicht erreichen kann.   Im …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sehnsucht:&#039;&#039;&#039; wird definiert als krankhaftes [[Verlangen]] nach einer Person oder einer (nicht unbedingt dinglichen) Sache, die man nicht erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im spirituellen Sinn geht es um die Suche nach der letztendlichen [[Wahrheit]], &amp;quot;Warum bin ich hier, was ist meine [[Aufgabe]], wie funktioniert die [[Welt]], wer hat sie erschaffen?&amp;quot; Viele Menschen fühlen sich Uneins, spüren etwas Fehlendes, obwohl es ihnen &amp;quot;objektiv“ gesehen  (soweit es so etwas wie „Objektivität“ geben kann) an nichts Äußerem mangelt wie [[Nahrung]], [[Kleidung]], Unterkunft und [[Partnerschaft]] mit Kindern. Und doch treibt es gerade zu diesem Zeitpunkt einige Menschen zu einer tieferen [[Sinnsuche]]. Dieser Antrieb ist von Sehnsucht geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sehnsucht entsteht laut vielen spirituellen Traditionen aus einer gewissen Beschränktheit heraus, welche dem irdischen Leben anhaftet. Die Wiedererlangung lange vorhandenen Wissens, welches kurzzeitig nicht mehr verfügbar ist, verdeckt ist, unbewusst liegt; ist das Ziel, welches erreicht werden will. Damit einhergehend auch ein Gefühl der energetischen Verbundenheit mit dem Ganzen.&lt;br /&gt;
Wer dieses Ziel erreicht hat, die letztendliche Wahrheit gefunden, den Sinn erkannt hat; derjenige ist erleuchtet oder hat Samadhi erfahren. Yogis benutzen auch den Begriff selbstverwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] sagt zu dieser Sehnsucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sehnsucht (Aspiration)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist der brennende Wunsch, [[Gottesbewusstsein]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist das Streben nach höheren Wirklichkeiten oder das Anvisieren höherer Dinge.&lt;br /&gt;
Gott ist das eine wahre Ziel sämtlicher wirklichen menschlichen Sehnsüchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist aufrichtiges [[Verlangen]] oder der sehnliche Wunsch für das,  welches  über der eigenen gegenwärtigen Reichweite liegt , hauptsächlich das Edele, Reine und Spirituelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnen ist sich Erheben oder Aufwärts streben. Sehnen ist das ernsthafte Begehren,  der Wunsch oder das Verlangen für etwas Hohes und Gutes, welches jetzt noch nicht erreicht werden kann; und das auf dem Weg dorthin von etlichen Mühen begleitet ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hingabe&amp;diff=26580</id>
		<title>Hingabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hingabe&amp;diff=26580"/>
		<updated>2012-06-21T23:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hingabe&#039;&#039;&#039; bedeutet hier eine Art Arbeitstechnik oder eine Technik, an eine Aufgabe heranzugehen: Etwas ganz im Hier und Jetzt tun; ohne, dass die [[Gedanken]] dabei abschweifen (wie das ja oft der Fall ist), praktisch mit allen Körpern und [[Energie]]n auf einen Punkt focussiert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Tun selbst davon unabhängig. Dies kann bei Küchenarbeit genauso angewandt werden wie beim [[Kirtan]]-Singen oder beim meditativen Spaziergang. &lt;br /&gt;
Wer dies anwendet, wird bemerken, dass viele quälende Gedanken bei ungeliebten Tätigkeiten ausbleiben, wie: &amp;quot;Wann bin ich endlich damit fertig, wie belohne oder entschädige ich mich danach dafür?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Es ist also eine Anwendung, die jeder im täglichen Leben sehr profitabel praktizieren kann. In der yogischen Tradition spricht man von einem ruhigen Geist. Der Praktizierende wird merken, dass ein gewisser quälender Zeitfaktor weg fällt, da man nur im &amp;quot;Jetzt&amp;quot; agiert, weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
Dies wiederum geht mit einem Gefühl tiefer [[Zufriedenheit]] einher, welches man auch als &amp;quot;liebevoll&amp;quot; bezeichnen kann. Eventuell kann man auch die [[Verbundenheit]] mit Allem spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buddhisten nennen das jederzeit im Hier-und-Jetzt-sein [[ZEN]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffe==&lt;br /&gt;
Der englische Begriff &amp;quot;application&amp;quot; wird heute nicht mehr als &amp;quot;Hingabe&amp;quot; übersetzt, „application“ meint „Anwendung, Gebrauch“. Im modernen Englisch wird eher „abandon“ oder „devotion&amp;quot; genutzt, was im deutsche &amp;quot;Selbstvergessenheit, Ergebenheit&amp;quot; heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche mag es vielleicht etwas problematisch sein, wenn Hingabe als Aufforderung gebraucht wird. Hingabe ist mit Gefühlen besetzt, und etwas mit einem bestimmten Gefühl tun zu müssen mag abschreckend wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe im erzwungen Sinn oder im Sinne von &amp;quot;sich in etwas verlieren&amp;quot; ist jedoch nicht gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivanada]] erklärt noch einmal die ursprüngliche Herkunft des Wortes „Application“ und schreibt dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das englische Wort für Hingabe lautet Application, es leitet sich vom Wortstamm applicatio, Bindung an, Verbindung zu; von applicatu, verbinden, anheften her. Es ist die Kunst, den [[Geist]] zu binden. Es ist Stärke der [[Gedanken]] in Hingabe. Es ist eingehende [[Beobachtung]].&lt;br /&gt;
Hingabe ist [[Sorgfalt]]. Hingabe ist genaue Überlegung und [[Achtsamkeit]]. Gewissenhafter Eifer ist Hingabe.&lt;br /&gt;
Hingabe ist das Überprüfen oder das Verwirklichen eines globalen Gesetzes zu allen Angelegenheiten oder zu bestimmten Anlässen. Es ist auch die Eigenschaft des Seins und daher wird es benutzt als das yogische [[Yama-Niyama]] im täglichen Leben.&lt;br /&gt;
Hingabe ist das Fixieren der [[Aufmerksamkeit]] genau auf das, womit man sich gerade beschäftigt. &lt;br /&gt;
Stetige Hingabe anzuwenden ist ein gesundes Training für jeden Menschen.&lt;br /&gt;
Ein Mensch der ausgestattet ist mit der [[Tugend]] der Hingabe wird in all seinen Handlungen erfolgreich sein. Wohlstand ist sein Begleiter.&lt;br /&gt;
Ein Mensch mit Hingabe steht früh auf und geht zur rechten Zeit zu Bett. Er verschwendet keine Sekunde. Er ist immer aufmerksam, umsichtig und gewissenhaft. Er ist immer aktiv. &lt;br /&gt;
Er lässt keine Gelegenheit ungenutzt vorbeigehen. Er gleicht einem Chirurg im Operationssaal. Er ist wie der Kapitän eines Schiffes.&lt;br /&gt;
Er ist gesund. Sein [[Geist]] ist hell und froh. Seine [[Gedanken]] sind klar. Seine Wohnung ist ordentlich. Er ist systematisch in seiner Arbeit. Er hat Entschlusskraft und Bestimmtheit. Weder bereut noch bedauert er. &lt;br /&gt;
Er ist wohlhabend. Er ist frei von Not. Er steigt zu Vormacht und zu Ansehen auf. Er erlangt Ruhm, er wird geehrt und respektiert.&lt;br /&gt;
Was immer du zu tun beschließt, tu es jetzt, erledige es sofort. Zögere keine Sekunde. Schiebe nichts bis zum Abend auf, was du bereits am Morgen ausführen kannst.&lt;br /&gt;
Dieser Augenblick gehört dir. Die nächste Sekunde ist im Mutterleib der Zukunft. Du weißt nicht zu was sie führt. &lt;br /&gt;
Sei nicht zu sehr von der Zukunft abhängig. Bedauere nicht die Vergangenheit. Lebe dein  Leben beständig in der [[Gegenwart]]. Handle, handle, handle jetzt. Bemühe, bemühe, bemühe dich jetzt. Betätige, betätige, betätige dich. Setze deine ganze [[Lebenskraft]], Stärke und Energie ein. Du wirst zwangsläufig erfolgreich sein. Du wirst leicht alle [[Versuchungen]] und [[Hindernisse]] überwinden. Ein Mensch mit ernsthafter Hingabe kennt keine Erfolglosigkeit. Ohne ernsthafte Hingabe kannst du nicht in tiefe [[Meditation]] und [[Samadhi]] gelangen. &lt;br /&gt;
Faulheit, [[Trägheit]], Untätigkeit. Achtlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Aufschub sind die Gegensätze zu Hingabe.&lt;br /&gt;
O Ram! Fördere Hingabe und du erhältst Erfolg, Reichtum, Friede und Wohlstand und Befreiung (Kaivalay) jetzt und hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mehr aus buddhistischer Sicht: ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;quot;Hingabe&amp;quot;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Nachteile und Vorteile&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir keine Hingabe besitzen, leiden wir unter [[Armut]] und werden meist in den niederen Existenzbereichen geboren. Falls wir in ähnlichen Umständen geboren werden, werden wir arm, [[Bedürftigkeit|bedürftig]] und hilflos sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niederen Existenzen antworteten: Wir waren von [[Geiz]] besessen und haben nicht das Geringste [[dana|verschenkt]] - so sind wir nun in einer Niederen Welt geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nicht hingebungsvoll sind, bleiben wir ohne Besitz und sind unfähig, die Wesen zu führen, ganz zu [[schweigen]] vom Erlangen der höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Hingebungsvoll sind, werden in allen Leben Reichtum und [[Glück]] erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Hingebungsvoll nach der höchsten Erkenntnis streben unterbinden wir eine Geburt in den niederen Existenzen, verhindern [[Armut]] sowie emotionale Schleier und intellektuelle Schleier. Wenn wir Hingabe praktizieren erlangen wir grenzenlosen Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen besseren Helfer gegen zukünftige Armut als in Rechter Weise gespendete Gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yogis, Bodhisattvas, Meister, lehren als erstes die Hingabe, da sie Wissen, dass sich alle Wesen wünschen, wirklich glücklich zu sein, und dass es kein Lebewesen gibt, die ohne Wohlstand glücklich sind, und dass Wohlstand aus Hingabe entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner sind Freigiebige in der Lage, andern zu helfen, denn angezogen von Hingabe, werden sie zur Lehre der Befreiung geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe führt in Leid gefangene Wesen zur völligen Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist es für Freigebige einfach, die unübertroffene Höchste Erkenntnis zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hingebungsvolle ist die höchste Erkenntnis nicht schwer zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe ist Erleuchtung nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, ist unser, was wir zu Hause behalten, ist nicht unser.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, hat Werte, was wir zu Hause behalten, ist wertlos.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, brauchen wir nicht zu schützen, was wir zu Hause behalten, müssen wir schützen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, macht keine Sorgen, was wir zu Hause behalten, macht Sorgen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, führt auf direktem Weg zur höchsten Erkenntnis, was wir zu Hause behalten, führt als nächstes zu schädlichen Handlungen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, bringt großen Wohlstand, was wir zu Hause behalten, bringt keinen Wohlstand.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, wird zu einem unerschöpflichen Schatz, was wir zu Hause behalten, wird sich erschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Essenz von Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Essenz von Hingabe ist eine von Anhaften freie Geisteshaltung, die Besitz völlig hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Essenz von Hingabe?&lt;br /&gt;
Es ist eine nicht anhaftende, spontan entstehende Geisteshaltung, die zu Freigebigem Handeln, dem völligem Hergeben von Besitz, führt.&lt;br /&gt;
Einteilung der Hingabe&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden drei Formen der Hingabe: die Gabe materieller Dinge, die Gabe der Furchtlosigkeit und die Gabe der Lehre zur höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe materieller Dinge bringt Sicherheit für die [[körper]]liche Existenz anderer, die Gabe der Furchtlosigkeit -das Bedeutet der Schutz gegen Gefahren- bringt Sicherheit für das Leben anderer und die Gabe der Lehre der Höchsten Erkenntnis bringt Sicherheit für den Geist anderer. Die ersten bewirken das Glück der anderen, in diesem Leben und die Gabe der Lehre zu höchsten Erkenntnis bewirkt ihr Glück in kommenden Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Merkmale&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Geben materieller Dinge sollten wir unterscheiden zwischen unreiner Hingabe und die wir nicht [[praxis|praktizieren]] sollten, und [[reinigung|reiner]] Hingabe, worin wir uns üben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Unreine Hingabe in Hinblick auf materielle Dinge&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materielle Hingabe kann in Hinblick auf vier [[Aspekte]] unrein sein: die [[Absicht]], die Gabe, die Empfänger und die Art zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Absicht ist verkehrte und niedere Absicht. Hingabe mit verkehrter Absicht beinhaltet: Geben, um andern zu schaden, Geben, um in diesem Leben Ruhm zu erlangen und Geben aus Rivalität. Diese drei unterlassen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, damit andere getötet, gefesselt, bestraft, ins Gefängnis geworfen oder vertrieben werden.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um [[Auftritt|berühmt]] und gelobt zu werden.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um andere zu [[Wettbewerb|übertreffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freigebigkeit mit niederer Absicht ist: Geben aus Angst vor Armut in kommenden Leben sowie das geben aus dem Wunsch nach Geburt und Wohlergehen als Mensch oder in den Götterbereichen. Auch das sind keine Beweggründe für uns:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir [[Geschenk|schenken]] nicht aus [[Angst]] vor Armut und Not.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um Unterstützung von den  Tieren, Menschen, Göttern und Ishvara zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Gaben: Wir geben weder Gift, Feuer, Waffen noch ähnliche Dinge, wenn sie dem Empfänger schaden könnten oder dieser anderen damit Schaden zufügen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem Gift nutzt, dem kann sogar Gift gegeben werden, aber wem reichhaltige Nahrung schadet dem sollte keines gegeben werden.&lt;br /&gt;
Wir sollten etwas unangenehmes tun, wenn es andern nutzt - genauso, wie es ratsam sein kann, einem eine [[rotes Kreuz|blutende]] Wunde zunähen, wenn sie blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sollten wir keine Fallen geben, Netze und andere Jagdgegenstände. Kurz wir geben nichts, was schadet und Leid verursacht, selbst wenn wir darum gebeten werden. Wir verschenken weder Mutter noch Vater und verpfänden diese auch nicht. Wir verschenken nicht unsere Kinder unsere Frauen oder andere Angehörige ohne deren Wunsch und freudiges Einwilligung. Wenn wir Reich sind geben wir nicht wenig, aber verschenken nichts, was Gemeinschaftseigentum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Empfänger: Die negativen Absichten verfolgen sollten wir nicht geben.Auch solchen, die nicht Herr ihres Geistes sind, weil sie von negativen Einflüssen besessen sind, und solchen die verrückt, geistig gestört verwirrt sind, sollten wir unseren Körper nicht hergeben, denn sie brauchen ihn nicht wirklich. Wir können uns auf ihre Worte nicht verlassen, denn sie sagen und tun, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Auch sollten wir solchen, die bereits völlig gesättigt sind, nichts weiter zu essen geben oder zu trinken anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Arten zu geben: Geben ohne [[Freude]] dabei zu empfinden, mit [[Ärger]] oder mit [[neurose|aufgewühltem]] Geist, niederträchtig, verächtlich, respektlos. Bettlern sollten wir geben ohne sie zu beschimpfen, zu bedrohen oder zu demütigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Reine Hingabe in Hinblick auf materielle Dinge&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Hingabe bezieht sich auf drei Aspekte des Gebens: die Objekte, die Empfänger und die Art zu geben. Die Objekte werden in innere und äußere Objekte unterteilt. Mit inneren Objekten sind die verschiedenen Körperteile gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Absicht nicht zutiefst rein ist, sollten wir unseren Körper nicht hergeben, sondern ihn in diesem und in späteren Leben der Verwirklichung des großen Zieles zur höchsten Erkenntnis einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Objekte sind Essen und Trinken, Kleidung, Fortbewegungsmittel, Kinder, Lebenspartner und alles, über das wir in Übereinstimmung mit der Liebe des Dharma verfügen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Objekte sind Geld, Getreide, Silber, Gold, Juwelen, Schmuck, Tiere, Elefanten, Pferde, Kinder, Eltern, Haus u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen alles hergeben was wir an äußeren und inneren Dingen besitzen.&lt;br /&gt;
Sei es unser Körper oder Besitz, es gibt nichts, was wir andern nicht schenken dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen alles außer das notwendigste zum leben, Spirituelle Praxis zum wohle der Lebewesen, notwendige Kleidung und Reinigung - Gegenstände hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebt alles her, außer die Spirituelle Praxis zum wohle der Lebewesen, notwendige Kleidung und notwendige Reinigungs – Gegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn würden wir diese verschenken, so könnte der nutzen für andere Schaden erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Empfängern gibt es vier Gruppen, die sich durch bestimmte Merkmale auszeichnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualitäten besitzen,&lt;br /&gt;
Erkenntnis strebende, die uns geholfen haben, -Vater, -Mutter, -Freunde,&lt;br /&gt;
die leiden, -Kranke, -Bedürftige und Schutzlose und&lt;br /&gt;
die Schaden stiften, wie Feinde und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die die mit Qualitäten, sind solche, die uns Helfen,u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die richtige Art zu geben beinhaltet klare Absicht und klares Verhalten.&lt;br /&gt;
Klare Absicht bedeutet, mit wahrhaftigen Mitgefühl zum Wohl der Wesen und für die höchste Erkenntnis zu geben und zum klarem verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir spenden unsere Aufgabe mit Freude und Respekt, eigenständig, zur richtigen Zeit und ohne anderen zu schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freudig bedeutet - zu allen drei Zeiten froh darüber zu sein: sich vor dem Geben zu freuen, beim geben voller Freude und offen zu sein und nach dem Geben nichts zu bereuen.&lt;br /&gt;
Respektvoll bedeutet – mit Respekt vor dem andern zu geben.&lt;br /&gt;
Eigenständig bedeutet – nicht andere damit zu beauftragen.&lt;br /&gt;
Zur richtigen Zeit bedeutet, dann zugeben, wenn man etwas geben kann.&lt;br /&gt;
Ohne anderen zu schaden bedeutet, zu geben, ohne Angehörige und anderen, für die wir Verantwortung tragen, zu schaden.&lt;br /&gt;
Aber wenn uns Dinge allein gehören die wir von Angehörigen bekommen haben, sollten wir sie nicht verschenken, wenn Angehörige an der Herstellung beteiligt waren, enttäuscht Tränen vergießen würden. Man sollte auch kein Besitz verschenken, der von anderen weggenommen, gestohlen oder erschwindelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib immer wieder, gib unparteiisch und gib, um die Wünsche vollkommen zu erfüllen.&lt;br /&gt;
Immer wieder zu geben bedeutet: diese Eigenschaft den „Spendens“ zu pflegen.&lt;br /&gt;
Gib Unparteiisch bedeutet: dass beim Schenken niemand bevorzugt werden sollte.&lt;br /&gt;
Gib, um die Wünsche vollkommen zu erfüllen bedeutet: die Gabe in Übereinstimmung mit den Wünschen des Empfängers gegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Gabe der Furchtlosigkeit&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe der Furchtlosigkeit besteht darin, denen Schutz zu gewähren, die Furcht vor Räubern, wilden Tieren, Krankheiten, Naturkatastrophen und ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten Wissen: Furchtlosigkeit zu Schenken bedeutet, diejenigen gut zu beschützen die sich vor, Löwen, Tiger, Krokodile, Verfolgung, Könige, Räuber, Naturkatastrophen und ähnliches Fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Gabe der Belehrung&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gabe der Lehre zur Erkenntnis kann man in vier Gesichtspunkte fassen: die Empfänger, die Motivation, authentisches Lehrern und die Art und Weise die Erkenntnis zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Empfänger des Geschenkes der Erkenntnis sind, die sie hören möchten und die Respekt vor der Erkenntnis und die diese Erkenntnis lehren und gelehrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motivation sollte darauf ausgerichtet sein niedere Beweggründe aufzugeben und mit guter Motivation zu lehren. Das bedeutet die Erkenntnis mit einer von reiner Hingebungsvollen Einstellung zu unterrichten, ohne nach Materiellem Vorteil, Ehre, Lob, Ansehen zu trachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit einer klaren Geisteshaltung mit reiner Hingabe, das Geschenk der Erkenntnis macht, der wird von denen, die die höchste Erkenntnis erlangt haben aufs höchste gelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit guter Motivation zu lehren bedeutet, die Erkenntnis aus tiefem Mitgefühl weiterzugeben zum wohl der Lebewesen.&lt;br /&gt;
Um das leiden ein Ende zu setzen, Widmen wir das Geschenk, der Erkenntnis zur Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Authentisches lehren bedeutet: den Sinn der Aneinander gegliederten Unterweisungen frei von Widersprüchlichkeiten zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschenk der Erkenntnis zu lehren, ist, die Erkenntnisse verständlich darzulegen und den Erkenntnis Suchenden, in die Grundlage des Verstehens einzuführen, das sie zutiefst erfasst und bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Richtige Art und Weise die Erkenntnis zu lehren ist, ihn nicht sofort zu erläutern, wenn man darum gebeten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gebeten werden, unsere Gabe der Erkenntnis zu erklären, so können wir antworten : Ihr müsst mit mir Geduld haben, bis ich mich ausführlich genug damit befasst habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und:&lt;br /&gt;
Wir sollten nicht sofort. Aber wenn wir den Empfänger geprüft haben und für geeignet halten, dann können wir ihn sogar ohne dessen Bitte hin Unterweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sollte der Ort an dem wir unsere Erkenntnisse Unterweisen sauber und angenehm sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten einen breiten, bequemen Sitz an einem saubere und Angenehmen Ort errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Platz an diesen Ort, der angenehm gestaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsere Erkenntnisse zu lehren, sollten wir uns waschen, gute Kleider anlegen und auf Sauberkeit und angemessenes Benehmen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir unsere Erkenntnisse lehren, sollte auf Sauberkeit achten, sich achtsam verhalten sowie gut gewaschen und gut gekleidet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns so, umgeben haben von Zuhörern, auf den uns vorherbestimmten Platz niederlassen, und sollten ein entsprechendes Mantra rezitieren, das die Macht hat alle störenden Einflüsse bezwingt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddham charanam gachaami / Dharmam charanam gachaami / Sangham charanam gagchaami //&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Om tryambakam]]: &#039;&#039;Om tryambakam yajamahe sugandhim pushtivardhanam / urvarukamiva bandhanan mrityor mukshia maamritat //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ah hung shri // Om mani padma hung //&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach können wir unsere besten Erkenntnisse auf zusammenhänge, klar und in angenehmer Weise verständlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Das Verstärken der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Methoden, um die drei Arten von Hingabe, die Gabe materieller Dinge, die Gabe der Furchtlosigkeit und die Gabe der Lehre zur höchsten Erkenntnis zu vervielfachen auch wenn die Gaben nur klein sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können aus kleinen Gaben große machen. Sie vermehren durch die Kraft der Liebe und Erkenntnis, machen sie grenzenlos durch die Kraft der Widmung“ Zum Wohle und Schutz aller Lebewesen für die höchste Erkenntnis zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe durch die Kraft der Liebe zu vermehren bedeutet, gewiss zu sein, dass die drei Aspekte einer Handlung völlig rein sind: Gebender, Gabe und Empfänger gleichen der höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe durch die Kraft der Liebe auszudehnen bedeutet, ihre positive Kraft zu mehren, indem wir beim Geben die Kraft der Liebe zur Anwendung bringen: Wir beginnen mit dem Wunsch, dass durch die Gabe alle Wesen zur höchsten Erkenntnis geführt werden -während des Gebens haften wir nicht an der Gabe – und nach Abschluss der Handlung bleiben wir frei von Erwartungen hinsichtlich der Wirkung unserer Hingabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaben spenden, mit der Absicht das alle Lebewesen daraus Nutzen haben und ohne die Absicht auf die Wirkung zu erwarten- so praktizieren wir beim Spenden vollkommene Hingabe und dadurch haben selbst kleine Gaben unermesslichen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingaben durch die Kraft der Liebe, das alle Lebewesen zur höchsten Erkenntnis gelangen, zu Widmen haben ein grenzenlosen Nutzen für alle Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machen keine Geschenke mit der Erwartung auf die Auswirkung, sondern widmen alle Gaben der Unübertrefflichen reinen vollkommenen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Widmung werden nicht nur die Gaben vermehrt sondern auch unerschöpflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie ein einziger Wassertropfen, der in den Ozean fällt, bis ans Ende der Zeit nicht verloren geht und sich niemals erschöpft, genauso werden die der Erkenntnis gerichteten Wurzeln der Heilsamen Handlungen bis zum Verwirklichen der Höchsten Erkenntnis nicht verlorenen gehen und sich nie erschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Das Reinigen der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Essenz von den Tugenden und der Liebe zu handeln reinigt all unser Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Hingabe von Liebe durchdrungen ist, führt sie zum Erlangen der Höchsten Erkenntnis und nicht in die Niederen Existenzen. Diese Art von Hingabe führt uns zum Allgegenwärtigen Brahman/Nirvana/Paradies, denn sie ist wirklich vollkommen Makellos rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Liebe durchdrungen zu sein bedeutet, Hingebungsvolle Handlungen mit den vier von Mudras zu versehen, verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Praktizieren Hingabe in dem wir die vier Mudras anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die innere Mudra, ist die Liebe des Körpers,&lt;br /&gt;
die äußere Mudra, ist die Liebe des Besitzes,&lt;br /&gt;
die Mudra des Handelns, ist die Liebe des Geistes&lt;br /&gt;
und die Mudra des Empfängers, ist die Liebe der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem wir sie mit diesen vier Mudras anschließen, praktizieren wir wahre Freigebigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gefühl – Mitgefühl durchdrungen zu sein bedeutet, zu geben, weil uns das Leid einzelner Lebewesen oder aller Wesen ein unerträgliches Gefühl in uns ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Wirkung der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwei Arten von Wirkungen: die letztendliche und die vorläufige.&lt;br /&gt;
Die letztendliche Wirkung ist das Erlangen der höchsten Erkenntnis :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir die befreiende Wirkung der der Hingabe vollendet, verwirklichen wir die Absolute, reine, vollendete Erkenntnis erlangen wir „Aham Brahma Asmi“, „das Nirvana“ oder „das Paradies“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Materiellen Gaben ist die vorläufige Wirkung, das wir – auch wenn wir das nicht wollen – großen Wohlstand erfahren. Außerdem werden wir ermächtigt, andere um uns zu sammeln und sie in Verbindung zu bringen mit der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verhindern dadurch das wir und andere in niedere Bewusstseinsbereiche gelangen, als hungriger Geist, beendet Armut und ebenso alle Gefühlsschleier. Wenn wir dies praktizieren, erlangen wir große Freude an dem was wir haben, erlangen großen Reichtum und durch diese große Hingabe in Leid gefangene Wesen zur vollen Reife zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahrung zu geben macht stark, Kleider zu schenken verleiht frisches Aussehen, notwendige Mittel darzubringen bringt angenehme Bedingungen und Atari bringt gutes Augenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geben wir anderen, die sich fürchten, Schutz, können die ihnen Angst und schlechte Gedanken ihnen nichts mehr anhaben und wir erlangen überlegen Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir anderen die Gabe der höchsten Erkenntnis, so werden wir selbst schnell die vollkommene Erkenntnis erlangten begegnen, in ihrer nähe sein und Erfüllung in all unseren Wünschen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir auf die richtige Art und Weise vom Herzen zuhören, werden wir frei von den Gefühlsschleiern und in der Begleitung die die Höchste Erkenntnis erlangt haben sein und schnell die Absolute klare Erkenntnis erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftliche und mündliche Unterweisung vom meinem Lehrer Mönch Garchen Rinpoche, aus den Zusammenstellungen vom Meister Gampopa, frei Formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tri Ratna Dharmadhatu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. auch  &#039;&#039;Hingabe&#039;&#039; und Weggabe, in: [http://mein.yoga-vidya.de/video/kinderyoga-und-bildungs]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hingabe&amp;diff=26579</id>
		<title>Hingabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hingabe&amp;diff=26579"/>
		<updated>2012-06-21T23:07:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hingabe&#039;&#039;&#039; bedeutet hier eine Art Arbeitstechnik oder eine Technik, an eine Aufgabe heranzugehen: Etwas ganz im Hier und Jetzt tun; ohne, dass die [[Gedanken]] dabei abschweifen (wie das ja oft der Fall ist), praktisch mit allen Körpern und [[Energie]]n auf einen Punkt focussiert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Tun selbst davon unabhängig. Dies kann bei Küchenarbeit genauso angewandt werden wie beim [[Kirtan]]-Singen oder beim meditativen Spaziergang. &lt;br /&gt;
Wer dies anwendet, wird bemerken, dass viele quälende Gedanken bei ungeliebten Tätigkeiten ausbleiben, wie: &amp;quot;Wann bin ich endlich damit fertig, wie belohne oder entschädige ich mich danach dafür?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Es ist also eine Anwendung, die jeder im täglichen Leben sehr profitabel praktizieren kann. In der yogischen Tradition spricht man von einem ruhigen Geist. Der Praktizierende wird merken, dass ein gewisser quälender Zeitfaktor weg fällt, da man nur im &amp;quot;Jetzt&amp;quot; agiert, weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
Dies wiederum geht mit einem Gefühl tiefer [[Zufriedenheit]] einher, welches man auch als &amp;quot;liebevoll&amp;quot; bezeichnen kann. Eventuell kann man auch die [[Verbundenheit]] mit Allem spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buddhisten nennen das jederzeit im Hier-und-Jetzt-sein [[ZEN]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffe==&lt;br /&gt;
Der englische Begriff &amp;quot;application&amp;quot; wird heute nicht mehr als &amp;quot;Hingabe&amp;quot; übersetzt, „application“ meint „Anwendung, Gebrauch“. Im modernen Englisch wird eher „abandon“ oder „devotion&amp;quot; genutzt, was im deutsche &amp;quot;Selbstvergessenheit, Ergebenheit&amp;quot; heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche mag es vielleicht etwas problematisch sein, wenn Hingabe als Aufforderung gebraucht wird. Hingabe ist mit Gefühlen besetzt, und etwas mit einem bestimmten Gefühl tun zu müssen mag abschreckend wirken.&lt;br /&gt;
Hingabe im erzwungen Sinn oder im Sinne von &amp;quot;sich in etwas verlieren&amp;quot; ist also nicht gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivanada]] erklärt noch einmal die ursprüngliche Herkunft des Wortes „Application“ und schreibt dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das englische Wort für Hingabe lautet Application, es leitet sich vom Wortstamm applicatio, Bindung an, Verbindung zu; von applicatu, verbinden, anheften her. Es ist die Kunst, den [[Geist]] zu binden. Es ist Stärke der [[Gedanken]] in Hingabe. Es ist eingehende [[Beobachtung]].&lt;br /&gt;
Hingabe ist [[Sorgfalt]]. Hingabe ist genaue Überlegung und [[Achtsamkeit]]. Gewissenhafter Eifer ist Hingabe.&lt;br /&gt;
Hingabe ist das Überprüfen oder das Verwirklichen eines globalen Gesetzes zu allen Angelegenheiten oder zu bestimmten Anlässen. Es ist auch die Eigenschaft des Seins und daher wird es benutzt als das yogische [[Yama-Niyama]] im täglichen Leben.&lt;br /&gt;
Hingabe ist das Fixieren der [[Aufmerksamkeit]] genau auf das, womit man sich gerade beschäftigt. &lt;br /&gt;
Stetige Hingabe anzuwenden ist ein gesundes Training für jeden Menschen.&lt;br /&gt;
Ein Mensch der ausgestattet ist mit der [[Tugend]] der Hingabe wird in all seinen Handlungen erfolgreich sein. Wohlstand ist sein Begleiter.&lt;br /&gt;
Ein Mensch mit Hingabe steht früh auf und geht zur rechten Zeit zu Bett. Er verschwendet keine Sekunde. Er ist immer aufmerksam, umsichtig und gewissenhaft. Er ist immer aktiv. &lt;br /&gt;
Er lässt keine Gelegenheit ungenutzt vorbeigehen. Er gleicht einem Chirurg im Operationssaal. Er ist wie der Kapitän eines Schiffes.&lt;br /&gt;
Er ist gesund. Sein [[Geist]] ist hell und froh. Seine [[Gedanken]] sind klar. Seine Wohnung ist ordentlich. Er ist systematisch in seiner Arbeit. Er hat Entschlusskraft und Bestimmtheit. Weder bereut noch bedauert er. &lt;br /&gt;
Er ist wohlhabend. Er ist frei von Not. Er steigt zu Vormacht und zu Ansehen auf. Er erlangt Ruhm, er wird geehrt und respektiert.&lt;br /&gt;
Was immer du zu tun beschließt, tu es jetzt, erledige es sofort. Zögere keine Sekunde. Schiebe nichts bis zum Abend auf, was du bereits am Morgen ausführen kannst.&lt;br /&gt;
Dieser Augenblick gehört dir. Die nächste Sekunde ist im Mutterleib der Zukunft. Du weißt nicht zu was sie führt. &lt;br /&gt;
Sei nicht zu sehr von der Zukunft abhängig. Bedauere nicht die Vergangenheit. Lebe dein  Leben beständig in der [[Gegenwart]]. Handle, handle, handle jetzt. Bemühe, bemühe, bemühe dich jetzt. Betätige, betätige, betätige dich. Setze deine ganze [[Lebenskraft]], Stärke und Energie ein. Du wirst zwangsläufig erfolgreich sein. Du wirst leicht alle [[Versuchungen]] und [[Hindernisse]] überwinden. Ein Mensch mit ernsthafter Hingabe kennt keine Erfolglosigkeit. Ohne ernsthafte Hingabe kannst du nicht in tiefe [[Meditation]] und [[Samadhi]] gelangen. &lt;br /&gt;
Faulheit, [[Trägheit]], Untätigkeit. Achtlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Aufschub sind die Gegensätze zu Hingabe.&lt;br /&gt;
O Ram! Fördere Hingabe und du erhältst Erfolg, Reichtum, Friede und Wohlstand und Befreiung (Kaivalay) jetzt und hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mehr aus buddhistischer Sicht: ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;quot;Hingabe&amp;quot;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Nachteile und Vorteile&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir keine Hingabe besitzen, leiden wir unter [[Armut]] und werden meist in den niederen Existenzbereichen geboren. Falls wir in ähnlichen Umständen geboren werden, werden wir arm, [[Bedürftigkeit|bedürftig]] und hilflos sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niederen Existenzen antworteten: Wir waren von [[Geiz]] besessen und haben nicht das Geringste [[dana|verschenkt]] - so sind wir nun in einer Niederen Welt geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nicht hingebungsvoll sind, bleiben wir ohne Besitz und sind unfähig, die Wesen zu führen, ganz zu [[schweigen]] vom Erlangen der höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Hingebungsvoll sind, werden in allen Leben Reichtum und [[Glück]] erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Hingebungsvoll nach der höchsten Erkenntnis streben unterbinden wir eine Geburt in den niederen Existenzen, verhindern [[Armut]] sowie emotionale Schleier und intellektuelle Schleier. Wenn wir Hingabe praktizieren erlangen wir grenzenlosen Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen besseren Helfer gegen zukünftige Armut als in Rechter Weise gespendete Gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yogis, Bodhisattvas, Meister, lehren als erstes die Hingabe, da sie Wissen, dass sich alle Wesen wünschen, wirklich glücklich zu sein, und dass es kein Lebewesen gibt, die ohne Wohlstand glücklich sind, und dass Wohlstand aus Hingabe entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner sind Freigiebige in der Lage, andern zu helfen, denn angezogen von Hingabe, werden sie zur Lehre der Befreiung geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe führt in Leid gefangene Wesen zur völligen Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist es für Freigebige einfach, die unübertroffene Höchste Erkenntnis zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hingebungsvolle ist die höchste Erkenntnis nicht schwer zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe ist Erleuchtung nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, ist unser, was wir zu Hause behalten, ist nicht unser.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, hat Werte, was wir zu Hause behalten, ist wertlos.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, brauchen wir nicht zu schützen, was wir zu Hause behalten, müssen wir schützen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, macht keine Sorgen, was wir zu Hause behalten, macht Sorgen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, führt auf direktem Weg zur höchsten Erkenntnis, was wir zu Hause behalten, führt als nächstes zu schädlichen Handlungen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, bringt großen Wohlstand, was wir zu Hause behalten, bringt keinen Wohlstand.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, wird zu einem unerschöpflichen Schatz, was wir zu Hause behalten, wird sich erschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Essenz von Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Essenz von Hingabe ist eine von Anhaften freie Geisteshaltung, die Besitz völlig hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Essenz von Hingabe?&lt;br /&gt;
Es ist eine nicht anhaftende, spontan entstehende Geisteshaltung, die zu Freigebigem Handeln, dem völligem Hergeben von Besitz, führt.&lt;br /&gt;
Einteilung der Hingabe&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden drei Formen der Hingabe: die Gabe materieller Dinge, die Gabe der Furchtlosigkeit und die Gabe der Lehre zur höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe materieller Dinge bringt Sicherheit für die [[körper]]liche Existenz anderer, die Gabe der Furchtlosigkeit -das Bedeutet der Schutz gegen Gefahren- bringt Sicherheit für das Leben anderer und die Gabe der Lehre der Höchsten Erkenntnis bringt Sicherheit für den Geist anderer. Die ersten bewirken das Glück der anderen, in diesem Leben und die Gabe der Lehre zu höchsten Erkenntnis bewirkt ihr Glück in kommenden Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Merkmale&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Geben materieller Dinge sollten wir unterscheiden zwischen unreiner Hingabe und die wir nicht [[praxis|praktizieren]] sollten, und [[reinigung|reiner]] Hingabe, worin wir uns üben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Unreine Hingabe in Hinblick auf materielle Dinge&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materielle Hingabe kann in Hinblick auf vier [[Aspekte]] unrein sein: die [[Absicht]], die Gabe, die Empfänger und die Art zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Absicht ist verkehrte und niedere Absicht. Hingabe mit verkehrter Absicht beinhaltet: Geben, um andern zu schaden, Geben, um in diesem Leben Ruhm zu erlangen und Geben aus Rivalität. Diese drei unterlassen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, damit andere getötet, gefesselt, bestraft, ins Gefängnis geworfen oder vertrieben werden.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um [[Auftritt|berühmt]] und gelobt zu werden.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um andere zu [[Wettbewerb|übertreffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freigebigkeit mit niederer Absicht ist: Geben aus Angst vor Armut in kommenden Leben sowie das geben aus dem Wunsch nach Geburt und Wohlergehen als Mensch oder in den Götterbereichen. Auch das sind keine Beweggründe für uns:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir [[Geschenk|schenken]] nicht aus [[Angst]] vor Armut und Not.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um Unterstützung von den  Tieren, Menschen, Göttern und Ishvara zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Gaben: Wir geben weder Gift, Feuer, Waffen noch ähnliche Dinge, wenn sie dem Empfänger schaden könnten oder dieser anderen damit Schaden zufügen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem Gift nutzt, dem kann sogar Gift gegeben werden, aber wem reichhaltige Nahrung schadet dem sollte keines gegeben werden.&lt;br /&gt;
Wir sollten etwas unangenehmes tun, wenn es andern nutzt - genauso, wie es ratsam sein kann, einem eine [[rotes Kreuz|blutende]] Wunde zunähen, wenn sie blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sollten wir keine Fallen geben, Netze und andere Jagdgegenstände. Kurz wir geben nichts, was schadet und Leid verursacht, selbst wenn wir darum gebeten werden. Wir verschenken weder Mutter noch Vater und verpfänden diese auch nicht. Wir verschenken nicht unsere Kinder unsere Frauen oder andere Angehörige ohne deren Wunsch und freudiges Einwilligung. Wenn wir Reich sind geben wir nicht wenig, aber verschenken nichts, was Gemeinschaftseigentum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Empfänger: Die negativen Absichten verfolgen sollten wir nicht geben.Auch solchen, die nicht Herr ihres Geistes sind, weil sie von negativen Einflüssen besessen sind, und solchen die verrückt, geistig gestört verwirrt sind, sollten wir unseren Körper nicht hergeben, denn sie brauchen ihn nicht wirklich. Wir können uns auf ihre Worte nicht verlassen, denn sie sagen und tun, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Auch sollten wir solchen, die bereits völlig gesättigt sind, nichts weiter zu essen geben oder zu trinken anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Arten zu geben: Geben ohne [[Freude]] dabei zu empfinden, mit [[Ärger]] oder mit [[neurose|aufgewühltem]] Geist, niederträchtig, verächtlich, respektlos. Bettlern sollten wir geben ohne sie zu beschimpfen, zu bedrohen oder zu demütigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Reine Hingabe in Hinblick auf materielle Dinge&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Hingabe bezieht sich auf drei Aspekte des Gebens: die Objekte, die Empfänger und die Art zu geben. Die Objekte werden in innere und äußere Objekte unterteilt. Mit inneren Objekten sind die verschiedenen Körperteile gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Absicht nicht zutiefst rein ist, sollten wir unseren Körper nicht hergeben, sondern ihn in diesem und in späteren Leben der Verwirklichung des großen Zieles zur höchsten Erkenntnis einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Objekte sind Essen und Trinken, Kleidung, Fortbewegungsmittel, Kinder, Lebenspartner und alles, über das wir in Übereinstimmung mit der Liebe des Dharma verfügen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Objekte sind Geld, Getreide, Silber, Gold, Juwelen, Schmuck, Tiere, Elefanten, Pferde, Kinder, Eltern, Haus u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen alles hergeben was wir an äußeren und inneren Dingen besitzen.&lt;br /&gt;
Sei es unser Körper oder Besitz, es gibt nichts, was wir andern nicht schenken dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen alles außer das notwendigste zum leben, Spirituelle Praxis zum wohle der Lebewesen, notwendige Kleidung und Reinigung - Gegenstände hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebt alles her, außer die Spirituelle Praxis zum wohle der Lebewesen, notwendige Kleidung und notwendige Reinigungs – Gegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn würden wir diese verschenken, so könnte der nutzen für andere Schaden erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Empfängern gibt es vier Gruppen, die sich durch bestimmte Merkmale auszeichnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualitäten besitzen,&lt;br /&gt;
Erkenntnis strebende, die uns geholfen haben, -Vater, -Mutter, -Freunde,&lt;br /&gt;
die leiden, -Kranke, -Bedürftige und Schutzlose und&lt;br /&gt;
die Schaden stiften, wie Feinde und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die die mit Qualitäten, sind solche, die uns Helfen,u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die richtige Art zu geben beinhaltet klare Absicht und klares Verhalten.&lt;br /&gt;
Klare Absicht bedeutet, mit wahrhaftigen Mitgefühl zum Wohl der Wesen und für die höchste Erkenntnis zu geben und zum klarem verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir spenden unsere Aufgabe mit Freude und Respekt, eigenständig, zur richtigen Zeit und ohne anderen zu schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freudig bedeutet - zu allen drei Zeiten froh darüber zu sein: sich vor dem Geben zu freuen, beim geben voller Freude und offen zu sein und nach dem Geben nichts zu bereuen.&lt;br /&gt;
Respektvoll bedeutet – mit Respekt vor dem andern zu geben.&lt;br /&gt;
Eigenständig bedeutet – nicht andere damit zu beauftragen.&lt;br /&gt;
Zur richtigen Zeit bedeutet, dann zugeben, wenn man etwas geben kann.&lt;br /&gt;
Ohne anderen zu schaden bedeutet, zu geben, ohne Angehörige und anderen, für die wir Verantwortung tragen, zu schaden.&lt;br /&gt;
Aber wenn uns Dinge allein gehören die wir von Angehörigen bekommen haben, sollten wir sie nicht verschenken, wenn Angehörige an der Herstellung beteiligt waren, enttäuscht Tränen vergießen würden. Man sollte auch kein Besitz verschenken, der von anderen weggenommen, gestohlen oder erschwindelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib immer wieder, gib unparteiisch und gib, um die Wünsche vollkommen zu erfüllen.&lt;br /&gt;
Immer wieder zu geben bedeutet: diese Eigenschaft den „Spendens“ zu pflegen.&lt;br /&gt;
Gib Unparteiisch bedeutet: dass beim Schenken niemand bevorzugt werden sollte.&lt;br /&gt;
Gib, um die Wünsche vollkommen zu erfüllen bedeutet: die Gabe in Übereinstimmung mit den Wünschen des Empfängers gegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Gabe der Furchtlosigkeit&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe der Furchtlosigkeit besteht darin, denen Schutz zu gewähren, die Furcht vor Räubern, wilden Tieren, Krankheiten, Naturkatastrophen und ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten Wissen: Furchtlosigkeit zu Schenken bedeutet, diejenigen gut zu beschützen die sich vor, Löwen, Tiger, Krokodile, Verfolgung, Könige, Räuber, Naturkatastrophen und ähnliches Fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Gabe der Belehrung&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gabe der Lehre zur Erkenntnis kann man in vier Gesichtspunkte fassen: die Empfänger, die Motivation, authentisches Lehrern und die Art und Weise die Erkenntnis zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Empfänger des Geschenkes der Erkenntnis sind, die sie hören möchten und die Respekt vor der Erkenntnis und die diese Erkenntnis lehren und gelehrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motivation sollte darauf ausgerichtet sein niedere Beweggründe aufzugeben und mit guter Motivation zu lehren. Das bedeutet die Erkenntnis mit einer von reiner Hingebungsvollen Einstellung zu unterrichten, ohne nach Materiellem Vorteil, Ehre, Lob, Ansehen zu trachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit einer klaren Geisteshaltung mit reiner Hingabe, das Geschenk der Erkenntnis macht, der wird von denen, die die höchste Erkenntnis erlangt haben aufs höchste gelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit guter Motivation zu lehren bedeutet, die Erkenntnis aus tiefem Mitgefühl weiterzugeben zum wohl der Lebewesen.&lt;br /&gt;
Um das leiden ein Ende zu setzen, Widmen wir das Geschenk, der Erkenntnis zur Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Authentisches lehren bedeutet: den Sinn der Aneinander gegliederten Unterweisungen frei von Widersprüchlichkeiten zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschenk der Erkenntnis zu lehren, ist, die Erkenntnisse verständlich darzulegen und den Erkenntnis Suchenden, in die Grundlage des Verstehens einzuführen, das sie zutiefst erfasst und bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Richtige Art und Weise die Erkenntnis zu lehren ist, ihn nicht sofort zu erläutern, wenn man darum gebeten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gebeten werden, unsere Gabe der Erkenntnis zu erklären, so können wir antworten : Ihr müsst mit mir Geduld haben, bis ich mich ausführlich genug damit befasst habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und:&lt;br /&gt;
Wir sollten nicht sofort. Aber wenn wir den Empfänger geprüft haben und für geeignet halten, dann können wir ihn sogar ohne dessen Bitte hin Unterweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sollte der Ort an dem wir unsere Erkenntnisse Unterweisen sauber und angenehm sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten einen breiten, bequemen Sitz an einem saubere und Angenehmen Ort errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Platz an diesen Ort, der angenehm gestaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsere Erkenntnisse zu lehren, sollten wir uns waschen, gute Kleider anlegen und auf Sauberkeit und angemessenes Benehmen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir unsere Erkenntnisse lehren, sollte auf Sauberkeit achten, sich achtsam verhalten sowie gut gewaschen und gut gekleidet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns so, umgeben haben von Zuhörern, auf den uns vorherbestimmten Platz niederlassen, und sollten ein entsprechendes Mantra rezitieren, das die Macht hat alle störenden Einflüsse bezwingt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddham charanam gachaami / Dharmam charanam gachaami / Sangham charanam gagchaami //&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Om tryambakam]]: &#039;&#039;Om tryambakam yajamahe sugandhim pushtivardhanam / urvarukamiva bandhanan mrityor mukshia maamritat //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ah hung shri // Om mani padma hung //&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach können wir unsere besten Erkenntnisse auf zusammenhänge, klar und in angenehmer Weise verständlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Das Verstärken der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Methoden, um die drei Arten von Hingabe, die Gabe materieller Dinge, die Gabe der Furchtlosigkeit und die Gabe der Lehre zur höchsten Erkenntnis zu vervielfachen auch wenn die Gaben nur klein sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können aus kleinen Gaben große machen. Sie vermehren durch die Kraft der Liebe und Erkenntnis, machen sie grenzenlos durch die Kraft der Widmung“ Zum Wohle und Schutz aller Lebewesen für die höchste Erkenntnis zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe durch die Kraft der Liebe zu vermehren bedeutet, gewiss zu sein, dass die drei Aspekte einer Handlung völlig rein sind: Gebender, Gabe und Empfänger gleichen der höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe durch die Kraft der Liebe auszudehnen bedeutet, ihre positive Kraft zu mehren, indem wir beim Geben die Kraft der Liebe zur Anwendung bringen: Wir beginnen mit dem Wunsch, dass durch die Gabe alle Wesen zur höchsten Erkenntnis geführt werden -während des Gebens haften wir nicht an der Gabe – und nach Abschluss der Handlung bleiben wir frei von Erwartungen hinsichtlich der Wirkung unserer Hingabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaben spenden, mit der Absicht das alle Lebewesen daraus Nutzen haben und ohne die Absicht auf die Wirkung zu erwarten- so praktizieren wir beim Spenden vollkommene Hingabe und dadurch haben selbst kleine Gaben unermesslichen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingaben durch die Kraft der Liebe, das alle Lebewesen zur höchsten Erkenntnis gelangen, zu Widmen haben ein grenzenlosen Nutzen für alle Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machen keine Geschenke mit der Erwartung auf die Auswirkung, sondern widmen alle Gaben der Unübertrefflichen reinen vollkommenen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Widmung werden nicht nur die Gaben vermehrt sondern auch unerschöpflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie ein einziger Wassertropfen, der in den Ozean fällt, bis ans Ende der Zeit nicht verloren geht und sich niemals erschöpft, genauso werden die der Erkenntnis gerichteten Wurzeln der Heilsamen Handlungen bis zum Verwirklichen der Höchsten Erkenntnis nicht verlorenen gehen und sich nie erschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Das Reinigen der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Essenz von den Tugenden und der Liebe zu handeln reinigt all unser Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Hingabe von Liebe durchdrungen ist, führt sie zum Erlangen der Höchsten Erkenntnis und nicht in die Niederen Existenzen. Diese Art von Hingabe führt uns zum Allgegenwärtigen Brahman/Nirvana/Paradies, denn sie ist wirklich vollkommen Makellos rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Liebe durchdrungen zu sein bedeutet, Hingebungsvolle Handlungen mit den vier von Mudras zu versehen, verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Praktizieren Hingabe in dem wir die vier Mudras anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die innere Mudra, ist die Liebe des Körpers,&lt;br /&gt;
die äußere Mudra, ist die Liebe des Besitzes,&lt;br /&gt;
die Mudra des Handelns, ist die Liebe des Geistes&lt;br /&gt;
und die Mudra des Empfängers, ist die Liebe der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem wir sie mit diesen vier Mudras anschließen, praktizieren wir wahre Freigebigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gefühl – Mitgefühl durchdrungen zu sein bedeutet, zu geben, weil uns das Leid einzelner Lebewesen oder aller Wesen ein unerträgliches Gefühl in uns ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Wirkung der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwei Arten von Wirkungen: die letztendliche und die vorläufige.&lt;br /&gt;
Die letztendliche Wirkung ist das Erlangen der höchsten Erkenntnis :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir die befreiende Wirkung der der Hingabe vollendet, verwirklichen wir die Absolute, reine, vollendete Erkenntnis erlangen wir „Aham Brahma Asmi“, „das Nirvana“ oder „das Paradies“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Materiellen Gaben ist die vorläufige Wirkung, das wir – auch wenn wir das nicht wollen – großen Wohlstand erfahren. Außerdem werden wir ermächtigt, andere um uns zu sammeln und sie in Verbindung zu bringen mit der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verhindern dadurch das wir und andere in niedere Bewusstseinsbereiche gelangen, als hungriger Geist, beendet Armut und ebenso alle Gefühlsschleier. Wenn wir dies praktizieren, erlangen wir große Freude an dem was wir haben, erlangen großen Reichtum und durch diese große Hingabe in Leid gefangene Wesen zur vollen Reife zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahrung zu geben macht stark, Kleider zu schenken verleiht frisches Aussehen, notwendige Mittel darzubringen bringt angenehme Bedingungen und Atari bringt gutes Augenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geben wir anderen, die sich fürchten, Schutz, können die ihnen Angst und schlechte Gedanken ihnen nichts mehr anhaben und wir erlangen überlegen Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir anderen die Gabe der höchsten Erkenntnis, so werden wir selbst schnell die vollkommene Erkenntnis erlangten begegnen, in ihrer nähe sein und Erfüllung in all unseren Wünschen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir auf die richtige Art und Weise vom Herzen zuhören, werden wir frei von den Gefühlsschleiern und in der Begleitung die die Höchste Erkenntnis erlangt haben sein und schnell die Absolute klare Erkenntnis erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftliche und mündliche Unterweisung vom meinem Lehrer Mönch Garchen Rinpoche, aus den Zusammenstellungen vom Meister Gampopa, frei Formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tri Ratna Dharmadhatu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. auch  &#039;&#039;Hingabe&#039;&#039; und Weggabe, in: [http://mein.yoga-vidya.de/video/kinderyoga-und-bildungs]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hingabe&amp;diff=26578</id>
		<title>Hingabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hingabe&amp;diff=26578"/>
		<updated>2012-06-21T23:06:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hingabe&#039;&#039;&#039; bedeutet hier eine Art Arbeitstechnik oder eine Technik, an eine Aufgabe heranzugehen: Etwas ganz im Hier und Jetzt tun; ohne, dass die [[Gedanken]] dabei abschweifen (wie das ja oft der Fall ist), praktisch mit allen Körpern und [[Energie]]n auf einen Punkt focussiert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Tun selbst davon unabhängig. Dies kann bei Küchenarbeit genauso angewandt werden wie beim [[Kirtan]]-Singen oder beim meditativen Spaziergang. &lt;br /&gt;
Wer dies anwendet, wird bemerken, dass viele quälende Gedanken bei ungeliebten Tätigkeiten ausbleiben, wie: &amp;quot;Wann bin ich endlich damit fertig, wie belohne oder entschädige ich mich danach dafür?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Es ist also eine Anwendung, die jeder im täglichen Leben sehr profitabel praktizieren kann. In der yogischen Tradition spricht man von einem ruhigen Geist. Der Praktizierende wird merken, dass ein gewisser quälender Zeitfaktor weg fällt, da man nur im &amp;quot;Jetzt&amp;quot; agiert, weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
Dies wiederum geht mit einem Gefühl tiefer [[Zufriedenheit]] einher, welches man auch als &amp;quot;liebevoll&amp;quot; bezeichnen kann. Eventuell kann man auch die [[Verbundenheit]] mit Allem spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buddhisten nennen das jederzeit im Hier-und-Jetzt-sein [[ZEN]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Begriffe=&lt;br /&gt;
Der englische Begriff &amp;quot;application&amp;quot; wird heute nicht mehr als &amp;quot;Hingabe&amp;quot; übersetzt, „application“ meint „Anwendung, Gebrauch“. Im modernen Englisch wird eher „abandon“ oder „devotion&amp;quot; genutzt, was im deutsche &amp;quot;Selbstvergessenheit, Ergebenheit&amp;quot; heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche mag es vielleicht etwas problematisch sein, wenn Hingabe als Aufforderung gebraucht wird. Hingabe ist mit Gefühlen besetzt, und etwas mit einem bestimmten Gefühl tun zu müssen mag abschreckend wirken.&lt;br /&gt;
Hingabe im erzwungen Sinn oder im Sinne von &amp;quot;sich in etwas verlieren&amp;quot; ist also nicht gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivanada]] erklärt noch einmal die ursprüngliche Herkunft des Wortes „Application“ und schreibt dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das englische Wort für Hingabe lautet Application, es leitet sich vom Wortstamm applicatio, Bindung an, Verbindung zu; von applicatu, verbinden, anheften her. Es ist die Kunst, den [[Geist]] zu binden. Es ist Stärke der [[Gedanken]] in Hingabe. Es ist eingehende [[Beobachtung]].&lt;br /&gt;
Hingabe ist [[Sorgfalt]]. Hingabe ist genaue Überlegung und [[Achtsamkeit]]. Gewissenhafter Eifer ist Hingabe.&lt;br /&gt;
Hingabe ist das Überprüfen oder das Verwirklichen eines globalen Gesetzes zu allen Angelegenheiten oder zu bestimmten Anlässen. Es ist auch die Eigenschaft des Seins und daher wird es benutzt als das yogische [[Yama-Niyama]] im täglichen Leben.&lt;br /&gt;
Hingabe ist das Fixieren der [[Aufmerksamkeit]] genau auf das, womit man sich gerade beschäftigt. &lt;br /&gt;
Stetige Hingabe anzuwenden ist ein gesundes Training für jeden Menschen.&lt;br /&gt;
Ein Mensch der ausgestattet ist mit der [[Tugend]] der Hingabe wird in all seinen Handlungen erfolgreich sein. Wohlstand ist sein Begleiter.&lt;br /&gt;
Ein Mensch mit Hingabe steht früh auf und geht zur rechten Zeit zu Bett. Er verschwendet keine Sekunde. Er ist immer aufmerksam, umsichtig und gewissenhaft. Er ist immer aktiv. &lt;br /&gt;
Er lässt keine Gelegenheit ungenutzt vorbeigehen. Er gleicht einem Chirurg im Operationssaal. Er ist wie der Kapitän eines Schiffes.&lt;br /&gt;
Er ist gesund. Sein [[Geist]] ist hell und froh. Seine [[Gedanken]] sind klar. Seine Wohnung ist ordentlich. Er ist systematisch in seiner Arbeit. Er hat Entschlusskraft und Bestimmtheit. Weder bereut noch bedauert er. &lt;br /&gt;
Er ist wohlhabend. Er ist frei von Not. Er steigt zu Vormacht und zu Ansehen auf. Er erlangt Ruhm, er wird geehrt und respektiert.&lt;br /&gt;
Was immer du zu tun beschließt, tu es jetzt, erledige es sofort. Zögere keine Sekunde. Schiebe nichts bis zum Abend auf, was du bereits am Morgen ausführen kannst.&lt;br /&gt;
Dieser Augenblick gehört dir. Die nächste Sekunde ist im Mutterleib der Zukunft. Du weißt nicht zu was sie führt. &lt;br /&gt;
Sei nicht zu sehr von der Zukunft abhängig. Bedauere nicht die Vergangenheit. Lebe dein  Leben beständig in der [[Gegenwart]]. Handle, handle, handle jetzt. Bemühe, bemühe, bemühe dich jetzt. Betätige, betätige, betätige dich. Setze deine ganze [[Lebenskraft]], Stärke und Energie ein. Du wirst zwangsläufig erfolgreich sein. Du wirst leicht alle [[Versuchungen]] und [[Hindernisse]] überwinden. Ein Mensch mit ernsthafter Hingabe kennt keine Erfolglosigkeit. Ohne ernsthafte Hingabe kannst du nicht in tiefe [[Meditation]] und [[Samadhi]] gelangen. &lt;br /&gt;
Faulheit, [[Trägheit]], Untätigkeit. Achtlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Aufschub sind die Gegensätze zu Hingabe.&lt;br /&gt;
O Ram! Fördere Hingabe und du erhältst Erfolg, Reichtum, Friede und Wohlstand und Befreiung (Kaivalay) jetzt und hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mehr aus buddhistischer Sicht: ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;quot;Hingabe&amp;quot;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Nachteile und Vorteile&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir keine Hingabe besitzen, leiden wir unter [[Armut]] und werden meist in den niederen Existenzbereichen geboren. Falls wir in ähnlichen Umständen geboren werden, werden wir arm, [[Bedürftigkeit|bedürftig]] und hilflos sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niederen Existenzen antworteten: Wir waren von [[Geiz]] besessen und haben nicht das Geringste [[dana|verschenkt]] - so sind wir nun in einer Niederen Welt geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nicht hingebungsvoll sind, bleiben wir ohne Besitz und sind unfähig, die Wesen zu führen, ganz zu [[schweigen]] vom Erlangen der höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Hingebungsvoll sind, werden in allen Leben Reichtum und [[Glück]] erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Hingebungsvoll nach der höchsten Erkenntnis streben unterbinden wir eine Geburt in den niederen Existenzen, verhindern [[Armut]] sowie emotionale Schleier und intellektuelle Schleier. Wenn wir Hingabe praktizieren erlangen wir grenzenlosen Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen besseren Helfer gegen zukünftige Armut als in Rechter Weise gespendete Gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yogis, Bodhisattvas, Meister, lehren als erstes die Hingabe, da sie Wissen, dass sich alle Wesen wünschen, wirklich glücklich zu sein, und dass es kein Lebewesen gibt, die ohne Wohlstand glücklich sind, und dass Wohlstand aus Hingabe entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner sind Freigiebige in der Lage, andern zu helfen, denn angezogen von Hingabe, werden sie zur Lehre der Befreiung geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe führt in Leid gefangene Wesen zur völligen Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist es für Freigebige einfach, die unübertroffene Höchste Erkenntnis zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hingebungsvolle ist die höchste Erkenntnis nicht schwer zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe ist Erleuchtung nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, ist unser, was wir zu Hause behalten, ist nicht unser.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, hat Werte, was wir zu Hause behalten, ist wertlos.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, brauchen wir nicht zu schützen, was wir zu Hause behalten, müssen wir schützen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, macht keine Sorgen, was wir zu Hause behalten, macht Sorgen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, führt auf direktem Weg zur höchsten Erkenntnis, was wir zu Hause behalten, führt als nächstes zu schädlichen Handlungen.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, bringt großen Wohlstand, was wir zu Hause behalten, bringt keinen Wohlstand.&lt;br /&gt;
Was wir hergeben, wird zu einem unerschöpflichen Schatz, was wir zu Hause behalten, wird sich erschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Essenz von Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Essenz von Hingabe ist eine von Anhaften freie Geisteshaltung, die Besitz völlig hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Essenz von Hingabe?&lt;br /&gt;
Es ist eine nicht anhaftende, spontan entstehende Geisteshaltung, die zu Freigebigem Handeln, dem völligem Hergeben von Besitz, führt.&lt;br /&gt;
Einteilung der Hingabe&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden drei Formen der Hingabe: die Gabe materieller Dinge, die Gabe der Furchtlosigkeit und die Gabe der Lehre zur höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe materieller Dinge bringt Sicherheit für die [[körper]]liche Existenz anderer, die Gabe der Furchtlosigkeit -das Bedeutet der Schutz gegen Gefahren- bringt Sicherheit für das Leben anderer und die Gabe der Lehre der Höchsten Erkenntnis bringt Sicherheit für den Geist anderer. Die ersten bewirken das Glück der anderen, in diesem Leben und die Gabe der Lehre zu höchsten Erkenntnis bewirkt ihr Glück in kommenden Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Merkmale&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Geben materieller Dinge sollten wir unterscheiden zwischen unreiner Hingabe und die wir nicht [[praxis|praktizieren]] sollten, und [[reinigung|reiner]] Hingabe, worin wir uns üben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Unreine Hingabe in Hinblick auf materielle Dinge&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materielle Hingabe kann in Hinblick auf vier [[Aspekte]] unrein sein: die [[Absicht]], die Gabe, die Empfänger und die Art zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Absicht ist verkehrte und niedere Absicht. Hingabe mit verkehrter Absicht beinhaltet: Geben, um andern zu schaden, Geben, um in diesem Leben Ruhm zu erlangen und Geben aus Rivalität. Diese drei unterlassen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, damit andere getötet, gefesselt, bestraft, ins Gefängnis geworfen oder vertrieben werden.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um [[Auftritt|berühmt]] und gelobt zu werden.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um andere zu [[Wettbewerb|übertreffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freigebigkeit mit niederer Absicht ist: Geben aus Angst vor Armut in kommenden Leben sowie das geben aus dem Wunsch nach Geburt und Wohlergehen als Mensch oder in den Götterbereichen. Auch das sind keine Beweggründe für uns:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir [[Geschenk|schenken]] nicht aus [[Angst]] vor Armut und Not.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um Unterstützung von den  Tieren, Menschen, Göttern und Ishvara zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Gaben: Wir geben weder Gift, Feuer, Waffen noch ähnliche Dinge, wenn sie dem Empfänger schaden könnten oder dieser anderen damit Schaden zufügen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem Gift nutzt, dem kann sogar Gift gegeben werden, aber wem reichhaltige Nahrung schadet dem sollte keines gegeben werden.&lt;br /&gt;
Wir sollten etwas unangenehmes tun, wenn es andern nutzt - genauso, wie es ratsam sein kann, einem eine [[rotes Kreuz|blutende]] Wunde zunähen, wenn sie blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sollten wir keine Fallen geben, Netze und andere Jagdgegenstände. Kurz wir geben nichts, was schadet und Leid verursacht, selbst wenn wir darum gebeten werden. Wir verschenken weder Mutter noch Vater und verpfänden diese auch nicht. Wir verschenken nicht unsere Kinder unsere Frauen oder andere Angehörige ohne deren Wunsch und freudiges Einwilligung. Wenn wir Reich sind geben wir nicht wenig, aber verschenken nichts, was Gemeinschaftseigentum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Empfänger: Die negativen Absichten verfolgen sollten wir nicht geben.Auch solchen, die nicht Herr ihres Geistes sind, weil sie von negativen Einflüssen besessen sind, und solchen die verrückt, geistig gestört verwirrt sind, sollten wir unseren Körper nicht hergeben, denn sie brauchen ihn nicht wirklich. Wir können uns auf ihre Worte nicht verlassen, denn sie sagen und tun, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Auch sollten wir solchen, die bereits völlig gesättigt sind, nichts weiter zu essen geben oder zu trinken anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Arten zu geben: Geben ohne [[Freude]] dabei zu empfinden, mit [[Ärger]] oder mit [[neurose|aufgewühltem]] Geist, niederträchtig, verächtlich, respektlos. Bettlern sollten wir geben ohne sie zu beschimpfen, zu bedrohen oder zu demütigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Reine Hingabe in Hinblick auf materielle Dinge&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Hingabe bezieht sich auf drei Aspekte des Gebens: die Objekte, die Empfänger und die Art zu geben. Die Objekte werden in innere und äußere Objekte unterteilt. Mit inneren Objekten sind die verschiedenen Körperteile gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Absicht nicht zutiefst rein ist, sollten wir unseren Körper nicht hergeben, sondern ihn in diesem und in späteren Leben der Verwirklichung des großen Zieles zur höchsten Erkenntnis einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Objekte sind Essen und Trinken, Kleidung, Fortbewegungsmittel, Kinder, Lebenspartner und alles, über das wir in Übereinstimmung mit der Liebe des Dharma verfügen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Objekte sind Geld, Getreide, Silber, Gold, Juwelen, Schmuck, Tiere, Elefanten, Pferde, Kinder, Eltern, Haus u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen alles hergeben was wir an äußeren und inneren Dingen besitzen.&lt;br /&gt;
Sei es unser Körper oder Besitz, es gibt nichts, was wir andern nicht schenken dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen alles außer das notwendigste zum leben, Spirituelle Praxis zum wohle der Lebewesen, notwendige Kleidung und Reinigung - Gegenstände hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebt alles her, außer die Spirituelle Praxis zum wohle der Lebewesen, notwendige Kleidung und notwendige Reinigungs – Gegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn würden wir diese verschenken, so könnte der nutzen für andere Schaden erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Empfängern gibt es vier Gruppen, die sich durch bestimmte Merkmale auszeichnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualitäten besitzen,&lt;br /&gt;
Erkenntnis strebende, die uns geholfen haben, -Vater, -Mutter, -Freunde,&lt;br /&gt;
die leiden, -Kranke, -Bedürftige und Schutzlose und&lt;br /&gt;
die Schaden stiften, wie Feinde und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die die mit Qualitäten, sind solche, die uns Helfen,u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die richtige Art zu geben beinhaltet klare Absicht und klares Verhalten.&lt;br /&gt;
Klare Absicht bedeutet, mit wahrhaftigen Mitgefühl zum Wohl der Wesen und für die höchste Erkenntnis zu geben und zum klarem verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir spenden unsere Aufgabe mit Freude und Respekt, eigenständig, zur richtigen Zeit und ohne anderen zu schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freudig bedeutet - zu allen drei Zeiten froh darüber zu sein: sich vor dem Geben zu freuen, beim geben voller Freude und offen zu sein und nach dem Geben nichts zu bereuen.&lt;br /&gt;
Respektvoll bedeutet – mit Respekt vor dem andern zu geben.&lt;br /&gt;
Eigenständig bedeutet – nicht andere damit zu beauftragen.&lt;br /&gt;
Zur richtigen Zeit bedeutet, dann zugeben, wenn man etwas geben kann.&lt;br /&gt;
Ohne anderen zu schaden bedeutet, zu geben, ohne Angehörige und anderen, für die wir Verantwortung tragen, zu schaden.&lt;br /&gt;
Aber wenn uns Dinge allein gehören die wir von Angehörigen bekommen haben, sollten wir sie nicht verschenken, wenn Angehörige an der Herstellung beteiligt waren, enttäuscht Tränen vergießen würden. Man sollte auch kein Besitz verschenken, der von anderen weggenommen, gestohlen oder erschwindelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib immer wieder, gib unparteiisch und gib, um die Wünsche vollkommen zu erfüllen.&lt;br /&gt;
Immer wieder zu geben bedeutet: diese Eigenschaft den „Spendens“ zu pflegen.&lt;br /&gt;
Gib Unparteiisch bedeutet: dass beim Schenken niemand bevorzugt werden sollte.&lt;br /&gt;
Gib, um die Wünsche vollkommen zu erfüllen bedeutet: die Gabe in Übereinstimmung mit den Wünschen des Empfängers gegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Gabe der Furchtlosigkeit&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe der Furchtlosigkeit besteht darin, denen Schutz zu gewähren, die Furcht vor Räubern, wilden Tieren, Krankheiten, Naturkatastrophen und ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten Wissen: Furchtlosigkeit zu Schenken bedeutet, diejenigen gut zu beschützen die sich vor, Löwen, Tiger, Krokodile, Verfolgung, Könige, Räuber, Naturkatastrophen und ähnliches Fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Gabe der Belehrung&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gabe der Lehre zur Erkenntnis kann man in vier Gesichtspunkte fassen: die Empfänger, die Motivation, authentisches Lehrern und die Art und Weise die Erkenntnis zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Empfänger des Geschenkes der Erkenntnis sind, die sie hören möchten und die Respekt vor der Erkenntnis und die diese Erkenntnis lehren und gelehrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motivation sollte darauf ausgerichtet sein niedere Beweggründe aufzugeben und mit guter Motivation zu lehren. Das bedeutet die Erkenntnis mit einer von reiner Hingebungsvollen Einstellung zu unterrichten, ohne nach Materiellem Vorteil, Ehre, Lob, Ansehen zu trachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit einer klaren Geisteshaltung mit reiner Hingabe, das Geschenk der Erkenntnis macht, der wird von denen, die die höchste Erkenntnis erlangt haben aufs höchste gelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit guter Motivation zu lehren bedeutet, die Erkenntnis aus tiefem Mitgefühl weiterzugeben zum wohl der Lebewesen.&lt;br /&gt;
Um das leiden ein Ende zu setzen, Widmen wir das Geschenk, der Erkenntnis zur Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Authentisches lehren bedeutet: den Sinn der Aneinander gegliederten Unterweisungen frei von Widersprüchlichkeiten zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschenk der Erkenntnis zu lehren, ist, die Erkenntnisse verständlich darzulegen und den Erkenntnis Suchenden, in die Grundlage des Verstehens einzuführen, das sie zutiefst erfasst und bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Richtige Art und Weise die Erkenntnis zu lehren ist, ihn nicht sofort zu erläutern, wenn man darum gebeten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gebeten werden, unsere Gabe der Erkenntnis zu erklären, so können wir antworten : Ihr müsst mit mir Geduld haben, bis ich mich ausführlich genug damit befasst habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und:&lt;br /&gt;
Wir sollten nicht sofort. Aber wenn wir den Empfänger geprüft haben und für geeignet halten, dann können wir ihn sogar ohne dessen Bitte hin Unterweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sollte der Ort an dem wir unsere Erkenntnisse Unterweisen sauber und angenehm sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten einen breiten, bequemen Sitz an einem saubere und Angenehmen Ort errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Platz an diesen Ort, der angenehm gestaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsere Erkenntnisse zu lehren, sollten wir uns waschen, gute Kleider anlegen und auf Sauberkeit und angemessenes Benehmen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir unsere Erkenntnisse lehren, sollte auf Sauberkeit achten, sich achtsam verhalten sowie gut gewaschen und gut gekleidet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns so, umgeben haben von Zuhörern, auf den uns vorherbestimmten Platz niederlassen, und sollten ein entsprechendes Mantra rezitieren, das die Macht hat alle störenden Einflüsse bezwingt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddham charanam gachaami / Dharmam charanam gachaami / Sangham charanam gagchaami //&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Om tryambakam]]: &#039;&#039;Om tryambakam yajamahe sugandhim pushtivardhanam / urvarukamiva bandhanan mrityor mukshia maamritat //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ah hung shri // Om mani padma hung //&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach können wir unsere besten Erkenntnisse auf zusammenhänge, klar und in angenehmer Weise verständlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Das Verstärken der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Methoden, um die drei Arten von Hingabe, die Gabe materieller Dinge, die Gabe der Furchtlosigkeit und die Gabe der Lehre zur höchsten Erkenntnis zu vervielfachen auch wenn die Gaben nur klein sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können aus kleinen Gaben große machen. Sie vermehren durch die Kraft der Liebe und Erkenntnis, machen sie grenzenlos durch die Kraft der Widmung“ Zum Wohle und Schutz aller Lebewesen für die höchste Erkenntnis zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe durch die Kraft der Liebe zu vermehren bedeutet, gewiss zu sein, dass die drei Aspekte einer Handlung völlig rein sind: Gebender, Gabe und Empfänger gleichen der höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe durch die Kraft der Liebe auszudehnen bedeutet, ihre positive Kraft zu mehren, indem wir beim Geben die Kraft der Liebe zur Anwendung bringen: Wir beginnen mit dem Wunsch, dass durch die Gabe alle Wesen zur höchsten Erkenntnis geführt werden -während des Gebens haften wir nicht an der Gabe – und nach Abschluss der Handlung bleiben wir frei von Erwartungen hinsichtlich der Wirkung unserer Hingabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaben spenden, mit der Absicht das alle Lebewesen daraus Nutzen haben und ohne die Absicht auf die Wirkung zu erwarten- so praktizieren wir beim Spenden vollkommene Hingabe und dadurch haben selbst kleine Gaben unermesslichen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingaben durch die Kraft der Liebe, das alle Lebewesen zur höchsten Erkenntnis gelangen, zu Widmen haben ein grenzenlosen Nutzen für alle Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machen keine Geschenke mit der Erwartung auf die Auswirkung, sondern widmen alle Gaben der Unübertrefflichen reinen vollkommenen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Widmung werden nicht nur die Gaben vermehrt sondern auch unerschöpflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie ein einziger Wassertropfen, der in den Ozean fällt, bis ans Ende der Zeit nicht verloren geht und sich niemals erschöpft, genauso werden die der Erkenntnis gerichteten Wurzeln der Heilsamen Handlungen bis zum Verwirklichen der Höchsten Erkenntnis nicht verlorenen gehen und sich nie erschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Das Reinigen der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Essenz von den Tugenden und der Liebe zu handeln reinigt all unser Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Hingabe von Liebe durchdrungen ist, führt sie zum Erlangen der Höchsten Erkenntnis und nicht in die Niederen Existenzen. Diese Art von Hingabe führt uns zum Allgegenwärtigen Brahman/Nirvana/Paradies, denn sie ist wirklich vollkommen Makellos rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Liebe durchdrungen zu sein bedeutet, Hingebungsvolle Handlungen mit den vier von Mudras zu versehen, verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Praktizieren Hingabe in dem wir die vier Mudras anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die innere Mudra, ist die Liebe des Körpers,&lt;br /&gt;
die äußere Mudra, ist die Liebe des Besitzes,&lt;br /&gt;
die Mudra des Handelns, ist die Liebe des Geistes&lt;br /&gt;
und die Mudra des Empfängers, ist die Liebe der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem wir sie mit diesen vier Mudras anschließen, praktizieren wir wahre Freigebigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gefühl – Mitgefühl durchdrungen zu sein bedeutet, zu geben, weil uns das Leid einzelner Lebewesen oder aller Wesen ein unerträgliches Gefühl in uns ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Die Wirkung der Hingabe&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwei Arten von Wirkungen: die letztendliche und die vorläufige.&lt;br /&gt;
Die letztendliche Wirkung ist das Erlangen der höchsten Erkenntnis :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir die befreiende Wirkung der der Hingabe vollendet, verwirklichen wir die Absolute, reine, vollendete Erkenntnis erlangen wir „Aham Brahma Asmi“, „das Nirvana“ oder „das Paradies“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Materiellen Gaben ist die vorläufige Wirkung, das wir – auch wenn wir das nicht wollen – großen Wohlstand erfahren. Außerdem werden wir ermächtigt, andere um uns zu sammeln und sie in Verbindung zu bringen mit der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verhindern dadurch das wir und andere in niedere Bewusstseinsbereiche gelangen, als hungriger Geist, beendet Armut und ebenso alle Gefühlsschleier. Wenn wir dies praktizieren, erlangen wir große Freude an dem was wir haben, erlangen großen Reichtum und durch diese große Hingabe in Leid gefangene Wesen zur vollen Reife zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahrung zu geben macht stark, Kleider zu schenken verleiht frisches Aussehen, notwendige Mittel darzubringen bringt angenehme Bedingungen und Atari bringt gutes Augenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geben wir anderen, die sich fürchten, Schutz, können die ihnen Angst und schlechte Gedanken ihnen nichts mehr anhaben und wir erlangen überlegen Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir anderen die Gabe der höchsten Erkenntnis, so werden wir selbst schnell die vollkommene Erkenntnis erlangten begegnen, in ihrer nähe sein und Erfüllung in all unseren Wünschen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir auf die richtige Art und Weise vom Herzen zuhören, werden wir frei von den Gefühlsschleiern und in der Begleitung die die Höchste Erkenntnis erlangt haben sein und schnell die Absolute klare Erkenntnis erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftliche und mündliche Unterweisung vom meinem Lehrer Mönch Garchen Rinpoche, aus den Zusammenstellungen vom Meister Gampopa, frei Formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tri Ratna Dharmadhatu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. auch  &#039;&#039;Hingabe&#039;&#039; und Weggabe, in: [http://mein.yoga-vidya.de/video/kinderyoga-und-bildungs]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mitfreude&amp;diff=26487</id>
		<title>Mitfreude</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mitfreude&amp;diff=26487"/>
		<updated>2012-06-20T22:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mitfreude&#039;&#039;&#039;, (original: Complacency, sanskrit: [[Mudita]]). Ein Begriff, der im Deutschen kaum gebraucht wird, gemeint ist &#039;&#039;Freude teilen&#039;&#039;, im Sinne von &amp;quot;ich habe mich mit ihm gefreut&amp;quot;. Sicherlich ein bekannter Zustand, umso interessanter, dass es dafür keine Bezeichnung gibt, ähnlich den Begriffen &#039;&#039;[[Mitleid]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Mitgefühl]]&#039;, welche in [[Deutschland]] aber meist in Trauer- oder Verlustsituationen gebraucht werden. &lt;br /&gt;
Mit[[freude]]:  das [[Gefühl]], welches der andere empfindet, zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituell betrachtet heißt es, auf eine [[Wellenlänge]] mit einem anderen [[Mensch]]en zu gehen und somit das Energiefeld  der Freude möglicherweise zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gegenteil dazu mag in Richtung [[Neid]] oder [[Eifersucht]] gehen, [[Ärger]] welche das Leben ungemein schwer machen - [[himsa]]..&lt;br /&gt;
In dem Sinn ist der Weg der Mitfreude sehr wichtig, um &amp;quot;einen ruhigen Geist&amp;quot; zu  haben.&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, diese [[Fähigkeit]] für jeden Menschen zu entwickeln, nicht nur für diejenigen, die man mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivananda schreibt zum Begriff Mitfreude: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitfreude ist der [[Seinszustand]], in sich selbst bzw. mit anderen zufrieden zu sein. &lt;br /&gt;
Es ist die [[Selbstzufriedenheit]]. Es ist die Zufriedenheit mit den eingehen [[Handlung]]en oder dem Umfeld. Es ist erfreulich, es ist [[Gutartigkeit]]. Sie ist die Sichtbarwerdung der ruhigen [[Zufriedenheit]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitfreude ist die Neigung oder die Charakteranlage, sich anderer zu erfreuen. Es handelt sich um [[Zuvorkommenheit]] oder [[Liebenswürdigkeit]]. Ein Mensch der Mitfreude passt sich an, gleicht sich an, gibt nach. &lt;br /&gt;
Eltern lieben ihre Kinder mit der [[Liebe]] der Mitfreude. &lt;br /&gt;
Die [[Charaktereigenschaft]] oder der Wunsch, andere zu erfreuen oder ihnen entgegenzukommen ist Mitfreude.&lt;br /&gt;
Derjenige, der Mitfreude hat, ist nicht auf jene eifersüchtig, die in einer besseren Stellung sind. Er wird [[Chitta-prasada]]  (≡ ruhigen Geist) oder innere [[Ruhe]] haben. Mitfreude löscht Eifersucht aus und füllt das [[Herz]] mit [[Liebe]].&lt;br /&gt;
Menschen vervollkommnen sich in den seltensten Fällen, wenn sie kein anderes Modell als sich selbst zum imitieren haben.&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Menschen versagen in ihren Leben, weil sie nie lernen zu wachen und sie verstärken ihre [[Schwachpunkte]].&lt;br /&gt;
Mitfreude macht einen Vorgesetzten liebenswert, eine Gleichgestellten angenehm und eine Untergebenen annehmbar. Sie bereitet allen Freude, vorverurteilt niemanden, verstärkt Freundschaft, verdoppelt die Liebe.&lt;br /&gt;
Mitfreude ist eine soziale [[Tugend]]. Sie verleiht jeder [[Eigenschaft]], die ein Mensch besitzt, Glanz und Großartigkeit. &lt;br /&gt;
Wenn Mitfreude mit [[Gerechtigkeit]] und [[Großherzigkeit]] vereint ist, mach sie eine Menschen zum Mittelunkt der [[Anziehung]], [[Bewunderung]], Liebe. [[Respekt]] und Ehre&lt;br /&gt;
Mitfreude versüßt [[Unterhaltung]], ebnet Unterschiede und macht jeden in der [[Gruppe]] mit sich selbst zufrieden. Sie wirkt ausgleichend  in der [[Gesellschaft]]. &lt;br /&gt;
Mitfreude entwickelt [[Gutherzigkeit]] und beiderseitige [[Güte]], sie besänftigt die [[Unruhe|Unruhig]]en und macht die Grimmigen menschlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mifreude&amp;diff=26486</id>
		<title>Mifreude</title>
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		<updated>2012-06-20T22:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: hat „Mifreude“ nach „Mitfreude“ verschoben und dabei eine Weiterleitung überschrieben: Schreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Mitfreude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Mitfreude</title>
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		<updated>2012-06-20T22:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: hat „Mifreude“ nach „Mitfreude“ verschoben und dabei eine Weiterleitung überschrieben: Schreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mitfreude&#039;&#039;&#039;, (original: Complacency, sanskrit: [[Mudita]]). Ein Begriff, der im Deutschen kaum gebraucht wird, gemeint ist &#039;&#039;Freude teilen&#039;&#039;, im Sinne von &amp;quot;ich habe mich mit ihm gefreut&amp;quot;. Sicherlich ein bekannter Zustand, umso interessanter, dass es dafür keine Bezeichnung gibt, ähnlich &#039;&#039;[[Mitleid]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Mitgefühl]]&#039;&#039; (in [[Deutschland]] manchmal womöglich negativ behaftet). &lt;br /&gt;
Mit[[freude]]:  das [[Gefühl]], welches der andere empfindet, zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituell betrachtet heißt es, auf eine [[Wellenlänge]] mit einem anderen [[Mensch]]en zu gehen und das als [[Kraftfeld]] möglicherweise zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gegenteil dazu mag in Richtung [[Neid]] oder [[Eifersucht]] gehen, [[Ärger]] welche das Leben ungemein schwer machen - [[himsa]]..&lt;br /&gt;
In dem Sinn ist der Weg der Mitfreude sehr wichtig, um &amp;quot;einen ruhigen Geist&amp;quot; zu  haben.&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, diese [[Fähigkeit]] für jeden Menschen zu entwickeln, nicht nur für diejenigen, die man mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivananda schreibt zum Begriff Mitfreude: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitfreude ist der [[Seinszustand]], in sich selbst bzw. mit anderen zufrieden zu sein. &lt;br /&gt;
Es ist die [[Selbstzufriedenheit]]. Es ist die Zufriedenheit mit den eingehen [[Handlung]]en oder dem Umfeld. Es ist erfreulich, es ist [[Gutartigkeit]]. Sie ist die Sichtbarwerdung der ruhigen [[Zufriedenheit]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitfreude ist die Neigung oder die Charakteranlage, sich anderer zu erfreuen. Es handelt sich um [[Zuvorkommenheit]] oder [[Liebenswürdigkeit]]. Ein Mensch der Mitfreude passt sich an, gleicht sich an, gibt nach. &lt;br /&gt;
Ein Vater liebt seinen Sohn (sc.: [[eigentlich]]) mit der [[Liebe]] der Mitfreude. &lt;br /&gt;
Die [[Charaktereigenschaft]] oder der Wunsch, andere zu erfreuen oder ihnen entgegenzukommen ist Mitfreude.&lt;br /&gt;
Derjenige, der Mitfreude hat, ist nicht auf jene eifersüchtig, die in einer besseren Stellung sind. Er wird [[Chitta-prasada]]  (≡ ruhigen Geist) oder innere [[Ruhe]] haben. Mitfreude löscht Eifersucht aus und füllt das [[Herz]] mit [[Liebe]].&lt;br /&gt;
Menschen vervollkommnen sich in den seltensten Fällen, wenn sie kein anderes Modell als sich selbst zum imitieren haben.&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Menschen versagen in ihren Leben, weil sie nie lernen zu wachen und sie verstärken ihre [[Schwachpunkte]].&lt;br /&gt;
Mitfreude macht einen Vorgesetzten liebenswert, eine Gleichgestellten angenehm und eine Untergebenen annehmbar. Sie bereitet allen Freude, vorverurteilt niemanden, verstärkt Freundschaft, verdoppelt die Liebe.&lt;br /&gt;
Mitfreude ist eine soziale [[Tugend]]. Sie verleiht jeder [[Eigenschaft]], die ein Mensch besitzt, Glanz und Großartigkeit. &lt;br /&gt;
Wenn Mitfreude mit [[Gerechtigkeit]] und [[Großherzigkeit]] vereint ist, mach sie eine Menschen zum Mittelunkt der [[Anziehung]], [[Bewunderung]], Liebe. [[Respekt]] und Ehre&lt;br /&gt;
Mitfreude versüßt [[Unterhaltung]], ebnet Unterschiede und macht jeden in der [[Gruppe]] mit sich selbst zufrieden. Sie wirkt ausgleichend  in der [[Gesellschaft]]. &lt;br /&gt;
Mitfreude entwickelt [[Gutherzigkeit]] und beiderseitige [[Güte]], sie besänftigt die [[Unruhe|Unruhig]]en und macht die Grimmigen menschlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26484</id>
		<title>Anpassungsbereitschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26484"/>
		<updated>2012-06-20T22:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Anpassungsbereitschaft:&#039;&#039;&#039; Der [[Wille]], sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere [[Bereitschaft]], sich auf Situationen einzustellen, die nicht unbedingt den eigenen [[Bedürfnisse]]n bzw. [[Wünsche]]n entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mangelnder Anpassungsbereitschaft wird es zu Reibereien kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anpassungsbereitschaft kann es um Anpassung an [[äußere Gegebenheiten]] gehen, oder um Anpassung gegenüber anderen [[Menschen]] oder Gruppen. Im Allgemeinen meint Anpassungsbereitschaft, zum Zweck eines [[Zusammenleben]]s eigene Belange zurückzustecken. Es wird also verzichtet, aber dafür im Gegenzug auch gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gemeint sein, sich an unabänderliche Gegebenheiten anzupassen, wie z.B. das Klima, oder andere feststoffliche Dinge, welche man (zumindest kurzzeitig) nutzen muss, z.B. Gebäude. Spirituell gesehen verliert der Mensch sehr viel [[Energie]], wenn er mit etwas hadert, wenn er  sich durchgehend über etwas ärgert, was er (im Moment) nicht ändern kann. Anpassung kann hier andere Kleidung sein, technische Anpassungen, phantasievolle Verschönerungen, etc. Somit könnte der unmittelbare [[Mangelzustand]] abgestellt sein, und sich nach Abschluss der Arbeiten (oder schon während) ein [[Gefühl]] der [[Zufriedenheit]] auf das Geleistete einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell mag hier ein Satz von [[Buddha]] das Ganze erhellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn Du ein [[Problem]] hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, mache es nicht zu einem Problem!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hier um Anpassungsbereitschaft, um eine andere Sicht der Dinge, eben um Reibereien und damit Energieverlust zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] geht noch speziell darauf ein, was Anpassungsbereitschaft des Einzelnen für andere Menschen in seiner Umgebung bedeutet und letztendlich für den [[Erfolg]] im [[Leben]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;Anpassungsbereitschaft (Adaptability)&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anpassungsbereitschaft ist eine [[Tugend]] oder die [[Eigenschaft]], sich anderen anzupassen oder sich anderen anzugleichen, wie auch immer deren [[Wesensart]] sein mag. Ein anpassungsbereiter Mensch kommt anderen entgegen, wie auch immer deren [[Naturell]] ist. Dies ist eine sehr erstrebenswerte Gepflogenheit oder [[Eigenschaft]], um [[Erfolg]] im Leben zu haben. Diese Fähigkeit muss langsam entwickelt werden. Die große Mehrheit der Menschen weiß nicht, wie man sich anderen anpasst. Anpassungsbereitschaft ist eine besondere [[Gabe]] oder der [[Mut]], um die Herzen anderer zu gewinnen und letztendlich der Kampf im Leben, in dem man sich ein bisschen verbiegt.&lt;br /&gt;
Die Ehefrau weiß nicht, wie sie sich ihrem Gatten anpassen soll. Sie verärgert ihn und schafft damit Raum für Streit im Hause und so kommt es zur Scheidung. Der Angestellte weiß nicht, wie er sich seinem Vorgesetzten anpassen soll. Er hat mit ihm [[Auseinandersetzung]]en und es kommt zu einer sofortigen Kündigung. Der [[Schüler]] weiß nicht wie es sich seinem [[Meister]] anpassen soll. Der Kaufmann weiß nicht, wie er sich seinen Kunden anpassen soll und daher verliert er seine Kundschaft und sein Geschäft. Der Politiker weiß nicht, wie er sich seinem Volk  anpassen soll. Er muss daher den Staatsdienst verlassen. Die [[Welt]] basiert auf Anpassungsfähigkeit der [[Lebewesen]]. Derjenige, der die Kunst der [[Anpassung]] kennt, wird gut im Leben und in dieser Welt vorankommen und er ist immer zufrieden mit allen Gegebenheiten des Lebens.&lt;br /&gt;
Der Mensch muss [[nachgiebig]] sein, wenn er sich anpassen will. Man benötigt kein großes Wissen oder Genialität, um Anpassungsfähigkeit zu entwickeln. Wenn der Angestellte die [[Handlungsweisen]], [[Gewohnheiten]] und das Naturell seines Vorgesetzten versteht und er sich dementsprechend  anzupassen weiß, wird er Platz für seinen Angestellten in seinem Herzen schaffen. Du wirst sein Liebling. Er wird alles tun, was du willst. Er wird deine Fehler entschuldigen. Ein egoistischer, stolzer Mensch wird es sehr schwer finden, sich anzupassen. Er wird immer in [[Schwierigkeiten]] geraten. Seine Bemühungen werden erfolgslos sein. [[Egoismus]] und [[Stolz]] sind die beiden wesentlichen und unüberwindlichen [[Hindernisse]] auf dem Weg, wenn man Anpassungsfähigkeit entwickeln will.&lt;br /&gt;
Wenn ein Schüler nicht weiß, wie er sich seinen Mitschülern anpassen soll, mit denen er zusammen lebt, entstehen Reibereien, und die Freundschaft steht auf dem Spiel. Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass eine [[Freundschaft]] lange besteht. Ein anpassungsfähiger Mensch kann mit jedem überall auf der Welt zurechtkommen. Jeder liebt diesen Menschen unbewusst. Anpassungsfähigkeit verleiht unermessliche [[Stärke]] und grenzenlose [[Freude]]. Anpassungsfähigkeit entwickelt [[Willenskraft]]. &lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss [[Opfer]] bringen. Es bezwingt die [[Selbstsucht]]. Ein anpassungsfähiger Mensch wird mit anderen das teilen, was er besitzt. Er muss [[Kränkungen]] und [[Beschimpfungen]] ertragen. Ein anpassungsfähiger Mensch entwickelt das [[Gefühl]] der Einheit oder des Einsseins mit dem Leben. Für das vedantische [[Sadhana]] stellt es eine unermessliche Hilfe dar.&lt;br /&gt;
Derjenige, der sich anpasst, muss die Gefühle von [[Mitleid]], [[Abneigung]], [[Verachtung]] ([[Ghrina]]), [[Geringschätzung]] und die Idee der [[Überlegenheit]] bekämpfen. Er muss mit allen Umgang pflegen. Er muss alle umarmen. Anpassungsfähigkeit einwickelt universelle [[Liebe]] und tötet [[Hass]].&lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss alle unfreundlichen Worte gegenüber  seinen Mitmenschen meiden. Er muss [[Geduld]] und [[Ausdauer]] entwickeln. Diese [[Tugenden]] werden sich von alleine entwickeln, wenn er bemüht ist, sich einzufügen und anzupassen. Ein anpassungsfähiger Mensch kann in jeder Umgebung leben. Er kann die Hitze Benares‘ (ehem. Fürstenstaat in Uttar-Pradesh, Indien, Anm. des Autors) oder Afrikas ertragen, er kann in einer Baracke leben. Er kann an einem frostigen kalten Ort leben. Er entwickelt das [[Gleichweicht des Geistes]]. Es kann extreme Hitze und Kälte verkraften. Anpassungsfähigkeit bringt ihm eventuell [[Atmajnana]] . Derjenigen, der diese vornehme Tugend hat, ist ein großer Mensch in allen drei Welten. Er ist immer heiter und erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26483</id>
		<title>Anpassungsbereitschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26483"/>
		<updated>2012-06-20T22:20:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Wille]], sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere [[Bereitschaft]], sich auf Situationen einzustellen, die nicht unbedingt den eigenen [[Bedürfnisse]]n bzw. [[Wünsche]]n entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mangelnder Anpassungsbereitschaft wird es zu Reibereien kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anpassungsbereitschaft kann es um Anpassung an [[äußere Gegebenheiten]] gehen, oder um Anpassung gegenüber anderen [[Menschen]] oder Gruppen. Im Allgemeinen meint Anpassungsbereitschaft, zum Zweck eines [[Zusammenleben]]s eigene Belange zurückzustecken. Es wird also verzichtet, aber dafür im Gegenzug auch gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gemeint sein, sich an unabänderliche Gegebenheiten anzupassen, wie z.B. das Klima, oder andere feststoffliche Dinge, welche man (zumindest kurzzeitig) nutzen muss, z.B. Gebäude. Spirituell gesehen verliert der Mensch sehr viel [[Energie]], wenn er mit etwas hadert, wenn er  sich durchgehend über etwas ärgert, was er (im Moment) nicht ändern kann. Anpassung kann hier andere Kleidung sein, technische Anpassungen, phantasievolle Verschönerungen, etc. Somit könnte der unmittelbare [[Mangelzustand]] abgestellt sein, und sich nach Abschluss der Arbeiten (oder schon während) ein [[Gefühl]] der [[Zufriedenheit]] auf das Geleistete einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell mag hier ein Satz von [[Buddha]] das Ganze erhellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn Du ein [[Problem]] hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, mache es nicht zu einem Problem!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hier um Anpassungsbereitschaft, um eine andere Sicht der Dinge, eben um Reibereien und damit Energieverlust zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] geht noch speziell darauf ein, was Anpassungsbereitschaft des Einzelnen für andere Menschen in seiner Umgebung bedeutet und letztendlich für den [[Erfolg]] im [[Leben]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;Anpassungsbereitschaft (Adaptability)&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anpassungsbereitschaft ist eine [[Tugend]] oder die [[Eigenschaft]], sich anderen anzupassen oder sich anderen anzugleichen, wie auch immer deren [[Wesensart]] sein mag. Ein anpassungsbereiter Mensch kommt anderen entgegen, wie auch immer deren [[Naturell]] ist. Dies ist eine sehr erstrebenswerte Gepflogenheit oder [[Eigenschaft]], um [[Erfolg]] im Leben zu haben. Diese Fähigkeit muss langsam entwickelt werden. Die große Mehrheit der Menschen weiß nicht, wie man sich anderen anpasst. Anpassungsbereitschaft ist eine besondere [[Gabe]] oder der [[Mut]], um die Herzen anderer zu gewinnen und letztendlich der Kampf im Leben, in dem man sich ein bisschen verbiegt.&lt;br /&gt;
Die Ehefrau weiß nicht, wie sie sich ihrem Gatten anpassen soll. Sie verärgert ihn und schafft damit Raum für Streit im Hause und so kommt es zur Scheidung. Der Angestellte weiß nicht, wie er sich seinem Vorgesetzten anpassen soll. Er hat mit ihm [[Auseinandersetzung]]en und es kommt zu einer sofortigen Kündigung. Der [[Schüler]] weiß nicht wie es sich seinem [[Meister]] anpassen soll. Der Kaufmann weiß nicht, wie er sich seinen Kunden anpassen soll und daher verliert er seine Kundschaft und sein Geschäft. Der Politiker weiß nicht, wie er sich seinem Volk  anpassen soll. Er muss daher den Staatsdienst verlassen. Die [[Welt]] basiert auf Anpassungsfähigkeit der [[Lebewesen]]. Derjenige, der die Kunst der [[Anpassung]] kennt, wird gut im Leben und in dieser Welt vorankommen und er ist immer zufrieden mit allen Gegebenheiten des Lebens.&lt;br /&gt;
Der Mensch muss [[nachgiebig]] sein, wenn er sich anpassen will. Man benötigt kein großes Wissen oder Genialität, um Anpassungsfähigkeit zu entwickeln. Wenn der Angestellte die [[Handlungsweisen]], [[Gewohnheiten]] und das Naturell seines Vorgesetzten versteht und er sich dementsprechend  anzupassen weiß, wird er Platz für seinen Angestellten in seinem Herzen schaffen. Du wirst sein Liebling. Er wird alles tun, was du willst. Er wird deine Fehler entschuldigen. Ein egoistischer, stolzer Mensch wird es sehr schwer finden, sich anzupassen. Er wird immer in [[Schwierigkeiten]] geraten. Seine Bemühungen werden erfolgslos sein. [[Egoismus]] und [[Stolz]] sind die beiden wesentlichen und unüberwindlichen [[Hindernisse]] auf dem Weg, wenn man Anpassungsfähigkeit entwickeln will.&lt;br /&gt;
Wenn ein Schüler nicht weiß, wie er sich seinen Mitschülern anpassen soll, mit denen er zusammen lebt, entstehen Reibereien, und die Freundschaft steht auf dem Spiel. Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass eine [[Freundschaft]] lange besteht. Ein anpassungsfähiger Mensch kann mit jedem überall auf der Welt zurechtkommen. Jeder liebt diesen Menschen unbewusst. Anpassungsfähigkeit verleiht unermessliche [[Stärke]] und grenzenlose [[Freude]]. Anpassungsfähigkeit entwickelt [[Willenskraft]]. &lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss [[Opfer]] bringen. Es bezwingt die [[Selbstsucht]]. Ein anpassungsfähiger Mensch wird mit anderen das teilen, was er besitzt. Er muss [[Kränkungen]] und [[Beschimpfungen]] ertragen. Ein anpassungsfähiger Mensch entwickelt das [[Gefühl]] der Einheit oder des Einsseins mit dem Leben. Für das vedantische [[Sadhana]] stellt es eine unermessliche Hilfe dar.&lt;br /&gt;
Derjenige, der sich anpasst, muss die Gefühle von [[Mitleid]], [[Abneigung]], [[Verachtung]] ([[Ghrina]]), [[Geringschätzung]] und die Idee der [[Überlegenheit]] bekämpfen. Er muss mit allen Umgang pflegen. Er muss alle umarmen. Anpassungsfähigkeit einwickelt universelle [[Liebe]] und tötet [[Hass]].&lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss alle unfreundlichen Worte gegenüber  seinen Mitmenschen meiden. Er muss [[Geduld]] und [[Ausdauer]] entwickeln. Diese [[Tugenden]] werden sich von alleine entwickeln, wenn er bemüht ist, sich einzufügen und anzupassen. Ein anpassungsfähiger Mensch kann in jeder Umgebung leben. Er kann die Hitze Benares‘ (ehem. Fürstenstaat in Uttar-Pradesh, Indien, Anm. des Autors) oder Afrikas ertragen, er kann in einer Baracke leben. Er kann an einem frostigen kalten Ort leben. Er entwickelt das [[Gleichweicht des Geistes]]. Es kann extreme Hitze und Kälte verkraften. Anpassungsfähigkeit bringt ihm eventuell [[Atmajnana]] . Derjenigen, der diese vornehme Tugend hat, ist ein großer Mensch in allen drei Welten. Er ist immer heiter und erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26482</id>
		<title>Anpassungsbereitschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26482"/>
		<updated>2012-06-20T22:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: /* Anpassungsbereitschaft (Adaptability) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Wille, sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere Bereitschaft, sich auf Situationen einzustellen, die nicht unbedingt den eigenen Bedürfnissen bzw. Wünschen entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mangelnder Anpassungsbereitschaft wird es zu Reibereien kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anpassungsbereitschaft kann es um Anpassung an äußere Gegebenheiten gehen, oder um Anpassung gegenüber anderen Menschen oder Gruppen. Im Allgemeinen meint Anpassungsbereitschaft, zum Zweck eines Zusammenlebens eigene Belange zurückzustecken. Es wird also verzichtet, aber dafür im Gegenzug auch gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gemeint sein, sich an unabänderliche Gegebenheiten anzupassen, wie z.B. das Klima, oder andere feststoffliche Dinge, welche man (zumindest kurzzeitig) nutzen muss, z.B. Gebäude. Spirituell gesehen verliert der Mensch sehr viel Energie, wenn er mit etwas hadert, wenn er  sich durchgehend über etwas ärgert, was er (im Moment) nicht ändern kann. Anpassung kann hier andere Kleidung sein, technische Anpassungen, phantasievolle Verschönerungen, etc. Somit könnte der unmittelbare Mangelzustand abgestellt sein, und sich nach Abschluss der Arbeiten (oder schon während) ein Gefühl der Zufriedenheit auf das Geleistete einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell mag hier ein Satz von Buddha das Ganze erhellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn Du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, mache es nicht zu einem Problem!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hier um Anpassungsbereitschaft, um eine andere Sicht der Dinge, eben um Reibereien und damit Energieverlust zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda geht noch speziell darauf ein, was Anpassungsbereitschaft des Einzelnen für andere Menschen in seiner Umgebung bedeutet und letztendlich für den Erfolg im Leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;Anpassungsbereitschaft (Adaptability)&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anpassungsbereitschaft ist eine Tugend oder die Eigenschaft, sich anderen anzupassen oder sich anderen anzugleichen, wie auch immer deren Wesensart sein mag. Ein anpassungsbereiter Mensch kommt anderen entgegen, wie auch immer deren Naturell ist. Dies ist eine sehr erstrebenswerte Gepflogenheit oder Eigenschaft, um Erfolg im Leben zu haben. Diese Fähigkeit muss langsam entwickelt werden. Die große Mehrheit der Menschen weiß nicht, wie man sich anderen anpasst. Anpassungsbereitschaft ist eine besondere Gabe oder der Mut, um die Herzen anderer zu gewinnen und letztendlich der Kampf im Leben, in dem man sich ein bisschen verbiegt.&lt;br /&gt;
Die Ehefrau weiß nicht, wie sie sich ihrem Gatten anpassen soll. Sie verärgert ihn und schafft damit Raum für Streit im Hause und so kommt es zur Scheidung. Der Angestellte weiß nicht, wie er sich seinem Vorgesetzten anpassen soll. Er hat mit ihm Auseinandersetzungen und es kommt zu einer sofortigen Kündigung. Der Schüler weiß nicht wie es sich seinem Meister anpassen soll. Der Kaufmann weiß nicht, wie er sich seinen Kunden anpassen soll und daher verliert er seine Kundschaft und sein Geschäft. Der Politiker weiß nicht, wie er sich seinem Volk  anpassen soll. Er muss daher den Staatsdienst verlassen. Die Welt basiert auf Anpassungsfähigkeit der Lebewesen. Derjenige, der die Kunst der Anpassung kennt, wird gut im Leben und in dieser Welt vorankommen und er ist immer zufrieden mit allen Gegebenheiten des Lebens.&lt;br /&gt;
Der Mensch muss nachgiebig sein, wenn er sich anpassen will. Man benötigt kein großes Wissen oder Genialität, um Anpassungsfähigkeit zu entwickeln. Wenn der Angestellte die Handlungsweisen, Gewohnheiten und das Naturell seines Vorgesetzten versteht und er sich dementsprechend  anzupassen weiß, wird er Platz für seinen Angestellten in seinem Herzen schaffen. Du wirst sein Liebling. Er wird alles tun, was du willst. Er wird deine Fehler entschuldigen. Ein egoistischer, stolzer Mensch wird es sehr schwer finden, sich anzupassen. Er wird immer in Schwierigkeiten geraten. Seine Bemühungen werden erfolgslos sein. Egoismus und Stolz sind die beiden wesentlichen und unüberwindlichen Hindernisse auf dem Weg, wenn man Anpassungsfähigkeit entwickeln will.&lt;br /&gt;
Wenn ein Schüler nicht weiß, wie er sich seinen Mitschülern anpassen soll, mit denen er zusammen lebt, entstehen Reibereien, und die Freundschaft steht auf dem Spiel. Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass eine Freundschaft lange besteht. Ein anpassungsfähiger Mensch kann mit jedem überall auf der Welt zurechtkommen. Jeder liebt diesen Menschen unbewusst. Anpassungsfähigkeit verleiht unermessliche Stärke und grenzenlose Freude. Anpassungsfähigkeit entwickelt Willenskraft. &lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss Opfer bringen. Es bezwingt die Selbstsucht. Ein anpassungsfähiger Mensch wird mit anderen das teilen, was er besitzt. Er muss Kränkungen und Beschimpfungen ertragen. Ein anpassungsfähiger Mensch entwickelt das Gefühl der Einheit oder des Einsseins mit dem Leben. Für das vedantische Sadhana stellt es eine unermessliche Hilfe dar.&lt;br /&gt;
Derjenige, der sich anpasst, muss die Gefühle von Mitleid, Abneigung, Verachtung (Ghrina), Geringschätzung und die Idee der Überlegenheit bekämpfen. Er muss mit allen Umgang pflegen. Er muss alle umarmen. Anpassungsfähigkeit einwickelt universelle Liebe und tötet Hass.&lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss alle unfreundlichen Worte gegenüber  seinen Mitmenschen meiden. Er muss Geduld und Ausdauer entwickeln. Diese Tugenden werden sich von alleine entwickeln, wenn er bemüht ist, sich einzufügen und anzupassen. Ein anpassungsfähiger Mensch kann in jeder Umgebung leben. Er kann die Hitze Benares‘ (ehem. Fürstenstaat in Uttar-Pradesh, Indien, Anm. des Autors) oder Afrikas ertragen, er kann in einer Baracke leben. Er kann an einem frostigen kalten Ort leben. Er entwickelt das Gleichweicht des Geistes. Es kann extreme Hitze und Kälte verkraften. Anpassungsfähigkeit bringt ihm eventuell Atmajnana . Derjenigen, der diese vornehme Tugend hat, ist ein großer Mensch in allen drei Welten. Er ist immer heiter und erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26481</id>
		<title>Anpassungsbereitschaft</title>
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		<updated>2012-06-20T22:06:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: /* Anpassungsbereitschaft (Adaptability) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Wille, sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere Bereitschaft, sich auf Situationen einzustellen, die nicht unbedingt den eigenen Bedürfnissen bzw. Wünschen entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mangelnder Anpassungsbereitschaft wird es zu Reibereien kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anpassungsbereitschaft kann es um Anpassung an äußere Gegebenheiten gehen, oder um Anpassung gegenüber anderen Menschen oder Gruppen. Im Allgemeinen meint Anpassungsbereitschaft, zum Zweck eines Zusammenlebens eigene Belange zurückzustecken. Es wird also verzichtet, aber dafür im Gegenzug auch gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gemeint sein, sich an unabänderliche Gegebenheiten anzupassen, wie z.B. das Klima, oder andere feststoffliche Dinge, welche man (zumindest kurzzeitig) nutzen muss, z.B. Gebäude. Spirituell gesehen verliert der Mensch sehr viel Energie, wenn er mit etwas hadert, wenn er  sich durchgehend über etwas ärgert, was er (im Moment) nicht ändern kann. Anpassung kann hier andere Kleidung sein, technische Anpassungen, phantasievolle Verschönerungen, etc. Somit könnte der unmittelbare Mangelzustand abgestellt sein, und sich nach Abschluss der Arbeiten (oder schon während) ein Gefühl der Zufriedenheit auf das Geleistete einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell mag hier ein Satz von Buddha das Ganze erhellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn Du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, mache es nicht zu einem Problem!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hier um Anpassungsbereitschaft, um eine andere Sicht der Dinge, eben um Reibereien und damit Energieverlust zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda geht noch speziell darauf ein, was Anpassungsbereitschaft des Einzelnen für andere Menschen in seiner Umgebung bedeutet und letztendlich für den Erfolg im Leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;Anpassungsbereitschaft (Adaptability)&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anpassungsbereitschaft ist eine Tugend oder die Eigenschaft, sich anderen anzupassen oder sich anderen anzugleichen, wie auch immer deren Wesensart sein mag. Ein anpassungsbereiter Mensch kommt anderen entgegen, wie auch immer deren Naturell ist. Dies ist eine sehr erstrebenswerte Gepflogenheit oder Eigenschaft, um Erfolg im Leben zu haben. Diese Fähigkeit muss langsam entwickelt werden. Die große Mehrheit der Menschen weiß nicht, wie man sich anderen anpasst. Anpassungsbereitschaft ist eine besondere Gabe oder der Mut, um die Herzen anderer zu gewinnen und letztendlich der Kampf im Leben, in dem man sich ein bisschen verbiegt.&lt;br /&gt;
Die Ehefrau weiß nicht, wie sie sich ihrem Gatten anpassen soll. Sie verärgert ihn und schafft damit Raum für Streit im Hause und so kommt es zur Scheidung. Der Angestellte weiß nicht, wie er sich seinem Vorgesetzten anpassen soll. Er hat mit ihm Auseinandersetzungen und es kommt zu einer sofortigen Kündigung. Der Schüler weiß nicht wie es sich seinem Meister anpassen soll. Der Kaufmann weiß nicht, wie er sich seinen Kunden anpassen soll und daher verliert er seine Kundschaft und sein Geschäft. Der Politiker weiß nicht, wie er sich seinem Volk  anpassen soll. Er muss daher den Staatsdienst verlassen. Die Welt basiert auf Anpassungsfähigkeit der Lebewesen. Derjenige, der die Kunst der Anpassung kennt, wird gut im Leben und in dieser Welt vorankommen und er ist immer zufrieden mit allen Gegebenheiten des Lebens.&lt;br /&gt;
Der Mensch muss nachgiebig sein, wenn er sich anpassen will. Man benötigt kein großes Wissen oder Genialität, um Anpassungsfähigkeit zu entwickeln. Wenn der Angestellte die Handlungsweisen, Gewohnheiten und das Naturell seines Vorgesetzten versteht und er sich dementsprechend  anzupassen weiß, wird er Platz für seinen Angestellten in seinem Herzen schaffen. Du wirst sein Liebling. Er wird alles tun, was du willst. Er wird deine Fehler entschuldigen. Ein egoistischer, stolzer Mensch wird es sehr schwer finden, sich anzupassen. Er wird immer in Schwierigkeiten geraten. Seine Bemühungen werden erfolgslos sein. Egoismus und Stolz sind die beiden wesentlichen und unüberwindlichen Hindernisse auf dem Weg, wenn man Anpassungsfähigkeit entwickeln will.&lt;br /&gt;
Wenn ein Schüler nicht weiß, wie er sich seinen Mitschülern anpassen soll, mit denen er zusammen lebt, entstehen Reibereien, und die Freundschaft steht auf dem Spiel. Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass eine Freundschaft lange besteht. Ein anpassungsfähiger Mensch kann mit jedem überall auf der Welt zurechtkommen. Jeder liebt diesen Menschen unbewusst. Anpassungsfähigkeit verleiht unermessliche Stärke und grenzenlose Freude. Anpassungsfähigkeit entwickelt Willenskraft. &lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss Opfer bringen. Es bezwingt die Selbstsucht. Ein anpassungsfähiger Mensch wird mit anderen das teilen, was er besitzt. Er muss Kränkungen und Beschimpfungen ertragen. Ein anpassungsfähiger Mensch entwickelt das Gefühl der Einheit oder des Einsseins mit dem Leben. Für das vedantische Sadhana stellt es eine unermessliche Hilfe dar.&lt;br /&gt;
Derjenige, der sich anpasst, muss die Gefühle von Mitleid, Abneigung, Verachtung (Ghrina), Geringschätzung und die Idee der Überlegenheit bekämpfen. Er muss mit allen Umgang pflegen. Er muss alle umarmen. Anpassungsfähigkeit einwickelt universelle Liebe und tötet Hass.&lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss alle unfreundlichen Worte gegenüber  seinen Mitmenschen meiden. Er muss Geduld und Ausdauer entwickeln. Diese Tugenden werden sich von alleine entwickeln, wenn er bemüht ist, sich einzufügen und anzupassen. Ein anpassungsfähiger Mensch kann in jeder Umgebung leben. Er kann die Hitze Benares‘ (ehem. Fürstenstaat in Uttar-Pradesh, Indien, Anm. des Autors) oder Afrikas ertragen, er kann in einer Baracke leben. Er kann an einem frostigen kalten Ort leben. Er entwickelt das Gleichweicht des Geistes. Es kann extreme Hitze und Kälte verkraften. Anpassungsfähigkeit bringt ihm eventuell Atmajnana . Derjenigen, der diese vornehme Tugend hat, ist ein großer Mensch in allen drei Welten. Er ist immer heiter und erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Anpassungsbereitschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26480"/>
		<updated>2012-06-20T22:05:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Wille, sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere Bereitschaft, sich auf Situationen einzustellen, die nicht unbedingt den eigenen Bedürfnissen bzw. Wünschen entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mangelnder Anpassungsbereitschaft wird es zu Reibereien kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anpassungsbereitschaft kann es um Anpassung an äußere Gegebenheiten gehen, oder um Anpassung gegenüber anderen Menschen oder Gruppen. Im Allgemeinen meint Anpassungsbereitschaft, zum Zweck eines Zusammenlebens eigene Belange zurückzustecken. Es wird also verzichtet, aber dafür im Gegenzug auch gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gemeint sein, sich an unabänderliche Gegebenheiten anzupassen, wie z.B. das Klima, oder andere feststoffliche Dinge, welche man (zumindest kurzzeitig) nutzen muss, z.B. Gebäude. Spirituell gesehen verliert der Mensch sehr viel Energie, wenn er mit etwas hadert, wenn er  sich durchgehend über etwas ärgert, was er (im Moment) nicht ändern kann. Anpassung kann hier andere Kleidung sein, technische Anpassungen, phantasievolle Verschönerungen, etc. Somit könnte der unmittelbare Mangelzustand abgestellt sein, und sich nach Abschluss der Arbeiten (oder schon während) ein Gefühl der Zufriedenheit auf das Geleistete einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell mag hier ein Satz von Buddha das Ganze erhellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn Du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, mache es nicht zu einem Problem!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hier um Anpassungsbereitschaft, um eine andere Sicht der Dinge, eben um Reibereien und damit Energieverlust zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda geht noch speziell darauf ein, was Anpassungsbereitschaft des Einzelnen für andere Menschen in seiner Umgebung bedeutet und letztendlich für den Erfolg im Leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassungsbereitschaft (Adaptability)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anpassungsbereitschaft ist eine Tugend oder die Eigenschaft, sich anderen anzupassen oder sich anderen anzugleichen, wie auch immer deren Wesensart sein mag. Ein anpassungsbereiter Mensch kommt anderen entgegen, wie auch immer deren Naturell ist. Dies ist eine sehr erstrebenswerte Gepflogenheit oder Eigenschaft, um Erfolg im Leben zu haben. Diese Fähigkeit muss langsam entwickelt werden. Die große Mehrheit der Menschen weiß nicht, wie man sich anderen anpasst. Anpassungsbereitschaft ist eine besondere Gabe oder der Mut, um die Herzen anderer zu gewinnen und letztendlich der Kampf im Leben, in dem man sich ein bisschen verbiegt.&lt;br /&gt;
Die Ehefrau weiß nicht, wie sie sich ihrem Gatten anpassen soll. Sie verärgert ihn und schafft damit Raum für Streit im Hause und so kommt es zur Scheidung. Der Angestellte weiß nicht, wie er sich seinem Vorgesetzten anpassen soll. Er hat mit ihm Auseinandersetzungen und es kommt zu einer sofortigen Kündigung. Der Schüler weiß nicht wie es sich seinem Meister anpassen soll. Der Kaufmann weiß nicht, wie er sich seinen Kunden anpassen soll und daher verliert er seine Kundschaft und sein Geschäft. Der Politiker weiß nicht, wie er sich seinem Volk  anpassen soll. Er muss daher den Staatsdienst verlassen. Die Welt basiert auf Anpassungsfähigkeit der Lebewesen. Derjenige, der die Kunst der Anpassung kennt, wird gut im Leben und in dieser Welt vorankommen und er ist immer zufrieden mit allen Gegebenheiten des Lebens.&lt;br /&gt;
Der Mensch muss nachgiebig sein, wenn er sich anpassen will. Man benötigt kein großes Wissen oder Genialität, um Anpassungsfähigkeit zu entwickeln. Wenn der Angestellte die Handlungsweisen, Gewohnheiten und das Naturell seines Vorgesetzten versteht und er sich dementsprechend  anzupassen weiß, wird er Platz für seinen Angestellten in seinem Herzen schaffen. Du wirst sein Liebling. Er wird alles tun, was du willst. Er wird deine Fehler entschuldigen. Ein egoistischer, stolzer Mensch wird es sehr schwer finden, sich anzupassen. Er wird immer in Schwierigkeiten geraten. Seine Bemühungen werden erfolgslos sein. Egoismus und Stolz sind die beiden wesentlichen und unüberwindlichen Hindernisse auf dem Weg, wenn man Anpassungsfähigkeit entwickeln will.&lt;br /&gt;
Wenn ein Schüler nicht weiß, wie er sich seinen Mitschülern anpassen soll, mit denen er zusammen lebt, entstehen Reibereien, und die Freundschaft steht auf dem Spiel. Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass eine Freundschaft lange besteht. Ein anpassungsfähiger Mensch kann mit jedem überall auf der Welt zurechtkommen. Jeder liebt diesen Menschen unbewusst. Anpassungsfähigkeit verleiht unermessliche Stärke und grenzenlose Freude. Anpassungsfähigkeit entwickelt Willenskraft. &lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss Opfer bringen. Es bezwingt die Selbstsucht. Ein anpassungsfähiger Mensch wird mit anderen das teilen, was er besitzt. Er muss Kränkungen und Beschimpfungen ertragen. Ein anpassungsfähiger Mensch entwickelt das Gefühl der Einheit oder des Einsseins mit dem Leben. Für das vedantische Sadhana stellt es eine unermessliche Hilfe dar.&lt;br /&gt;
Derjenige, der sich anpasst, muss die Gefühle von Mitleid, Abneigung, Verachtung (Ghrina), Geringschätzung und die Idee der Überlegenheit bekämpfen. Er muss mit allen Umgang pflegen. Er muss alle umarmen. Anpassungsfähigkeit einwickelt universelle Liebe und tötet Hass.&lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss alle unfreundlichen Worte gegenüber  seinen Mitmenschen meiden. Er muss Geduld und Ausdauer entwickeln. Diese Tugenden werden sich von alleine entwickeln, wenn er bemüht ist, sich einzufügen und anzupassen. Ein anpassungsfähiger Mensch kann in jeder Umgebung leben. Er kann die Hitze Benares‘ (ehem. Fürstenstaat in Uttar-Pradesh, Indien, Anm. des Autors) oder Afrikas ertragen, er kann in einer Baracke leben. Er kann an einem frostigen kalten Ort leben. Er entwickelt das Gleichweicht des Geistes. Es kann extreme Hitze und Kälte verkraften. Anpassungsfähigkeit bringt ihm eventuell Atmajnana . Derjenigen, der diese vornehme Tugend hat, ist ein großer Mensch in allen drei Welten. Er ist immer heiter und erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26479</id>
		<title>Anpassungsbereitschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26479"/>
		<updated>2012-06-20T22:05:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Wille, sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere Bereitschaft, sich auf Situationen einzustellen, die nicht unbedingt den eigenen Bedürfnissen bzw. Wünschen entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mangelnder Anpassungsbereitschaft wird es zu Reibereien kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anpassungsbereitschaft kann es um Anpassung an äußere Gegebenheiten gehen, oder um Anpassung gegenüber anderen Menschen oder Gruppen. Im Allgemeinen meint Anpassungsbereitschaft, zum Zweck eines Zusammenlebens eigene Belange zurückzustecken. Es wird also verzichtet, aber dafür im Gegenzug auch gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gemeint sein, sich an unabänderliche Gegebenheiten anzupassen, wie z.B. das Klima, oder andere feststoffliche Dinge, welche man (zumindest kurzzeitig) nutzen muss, z.B. Gebäude. Spirituell gesehen verliert der Mensch sehr viel Energie, wenn er mit etwas hadert, wenn er  sich durchgehend über etwas ärgert, was er (im Moment) nicht ändern kann. Anpassung kann hier andere Kleidung sein, technische Anpassungen, phantasievolle Verschönerungen, etc. Somit könnte der unmittelbare Mangelzustand abgestellt sein, und sich nach Abschluss der Arbeiten (oder schon während) ein Gefühl der Zufriedenheit auf das Geleistete einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell mag hier ein Satz von Buddha das Ganze erhellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn Du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, mache es nicht zu einem Problem!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hier um Anpassungsbereitschaft, um eine andere Sicht der Dinge, eben um Reibereien und damit Energieverlust zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda geht noch speziell darauf ein, was Anpassungsbereitschaft des Einzelnen für andere Menschen in seiner Umgebung bedeutet und letztendlich für den Erfolg im Leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassungsbereitschaft (Adaptability)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anpassungsbereitschaft ist eine Tugend oder die Eigenschaft, sich anderen anzupassen oder sich anderen anzugleichen, wie auch immer deren Wesensart sein mag. Ein anpassungsbereiter Mensch kommt anderen entgegen, wie auch immer deren Naturell ist. Dies ist eine sehr erstrebenswerte Gepflogenheit oder Eigenschaft, um Erfolg im Leben zu haben. Diese Fähigkeit muss langsam entwickelt werden. Die große Mehrheit der Menschen weiß nicht, wie man sich anderen anpasst. Anpassungsbereitschaft ist eine besondere Gabe oder der Mut, um die Herzen anderer zu gewinnen und letztendlich der Kampf im Leben, in dem man sich ein bisschen verbiegt.&lt;br /&gt;
Die Ehefrau weiß nicht, wie sie sich ihrem Gatten anpassen soll. Sie verärgert ihn und schafft damit Raum für Streit im Hause und so kommt es zur Scheidung. Der Angestellte weiß nicht, wie er sich seinem Vorgesetzten anpassen soll. Er hat mit ihm Auseinandersetzungen und es kommt zu einer sofortigen Kündigung. Der Schüler weiß nicht wie es sich seinem Meister anpassen soll. Der Kaufmann weiß nicht, wie er sich seinen Kunden anpassen soll und daher verliert er seine Kundschaft und sein Geschäft. Der Politiker weiß nicht, wie er sich seinem Volk  anpassen soll. Er muss daher den Staatsdienst verlassen. Die Welt basiert auf Anpassungsfähigkeit der Lebewesen. Derjenige, der die Kunst der Anpassung kennt, wird gut im Leben und in dieser Welt vorankommen und er ist immer zufrieden mit allen Gegebenheiten des Lebens.&lt;br /&gt;
Der Mensch muss nachgiebig sein, wenn er sich anpassen will. Man benötigt kein großes Wissen oder Genialität, um Anpassungsfähigkeit zu entwickeln. Wenn der Angestellte die Handlungsweisen, Gewohnheiten und das Naturell seines Vorgesetzten versteht und er sich dementsprechend  anzupassen weiß, wird er Platz für seinen Angestellten in seinem Herzen schaffen. Du wirst sein Liebling. Er wird alles tun, was du willst. Er wird deine Fehler entschuldigen. Ein egoistischer, stolzer Mensch wird es sehr schwer finden, sich anzupassen. Er wird immer in Schwierigkeiten geraten. Seine Bemühungen werden erfolgslos sein. Egoismus und Stolz sind die beiden wesentlichen und unüberwindlichen Hindernisse auf dem Weg, wenn man Anpassungsfähigkeit entwickeln will.&lt;br /&gt;
Wenn ein Schüler nicht weiß, wie er sich seinen Mitschülern anpassen soll, mit denen er zusammen lebt, entstehen Reibereien, und die Freundschaft steht auf dem Spiel. Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass eine Freundschaft lange besteht. Ein anpassungsfähiger Mensch kann mit jedem überall auf der Welt zurechtkommen. Jeder liebt diesen Menschen unbewusst. Anpassungsfähigkeit verleiht unermessliche Stärke und grenzenlose Freude. Anpassungsfähigkeit entwickelt Willenskraft. &lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss Opfer bringen. Es bezwingt die Selbstsucht. Ein anpassungsfähiger Mensch wird mit anderen das teilen, was er besitzt. Er muss Kränkungen und Beschimpfungen ertragen. Ein anpassungsfähiger Mensch entwickelt das Gefühl der Einheit oder des Einsseins mit dem Leben. Für das vedantische Sadhana stellt es eine unermessliche Hilfe dar.&lt;br /&gt;
Derjenige, der sich anpasst, muss die Gefühle von Mitleid, Abneigung, Verachtung (Ghrina), Geringschätzung und die Idee der Überlegenheit bekämpfen. Er muss mit allen Umgang pflegen. Er muss alle umarmen. Anpassungsfähigkeit einwickelt universelle Liebe und tötet Hass.&lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss alle unfreundlichen Worte gegenüber  seinen Mitmenschen meiden. Er muss Geduld und Ausdauer entwickeln. Diese Tugenden werden sich von alleine entwickeln, wenn er bemüht ist, sich einzufügen und anzupassen. Ein anpassungsfähiger Mensch kann in jeder Umgebung leben. Er kann die Hitze Benares‘ (ehem. Fürstenstaat in Uttar-Pradesh, Indien, Anm. des Autors) oder Afrikas ertragen, er kann in einer Baracke leben. Er kann an einem frostigen kalten Ort leben. Er entwickelt das Gleichweicht des Geistes. Es kann extreme Hitze und Kälte verkraften. Anpassungsfähigkeit bringt ihm eventuell Atmajnana . Derjenigen, der diese vornehme Tugend hat, ist ein großer Mensch in allen drei Welten. Er ist immer heiter und erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26478</id>
		<title>Anpassungsbereitschaft</title>
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		<updated>2012-06-20T22:02:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Wille, sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere Bereitschaft, sich auf Situationen einzustellen, die nicht unbedingt den eigenen Bedürfnissen bzw. Wünschen entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mangelnder Anpassungsbereitschaft wird es zu Reibereien kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anpassungsbereitschaft kann es um Anpassung an äußere Gegebenheiten gehen, oder um Anpassung gegenüber anderen Menschen oder Gruppen. Im Allgemeinen meint Anpassungsbereitschaft, zum Zweck eines Zusammenlebens eigene Belange zurückzustecken. Es wird also verzichtet, aber dafür im Gegenzug auch gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gemeint sein, sich an unabänderliche Gegebenheiten anzupassen, wie z.B. das Klima, oder andere feststoffliche Dinge, welche man (zumindest kurzzeitig) nutzen muss, z.B. Gebäude. Spirituell gesehen verliert der Mensch sehr viel Energie, wenn er mit etwas hadert, wenn er  sich durchgehend über etwas ärgert, was er (im Moment) nicht ändern kann. Anpassung kann hier andere Kleidung sein, technische Anpassungen, phantasievolle Verschönerungen, etc. Somit könnte der unmittelbare Mangelzustand abgestellt sein, und sich nach Abschluss der Arbeiten (oder schon während) ein Gefühl der Zufriedenheit auf das Geleistete einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell mag hier ein Satz von Buddha das Ganze erhellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn Du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, mache es nicht zu einem Problem!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hier um Anpassungsbereitschaft, um eine andere Sicht der Dinge, eben um Reibereien und damit Energieverlust zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda geht noch speziell darauf ein, was Anpassungsbereitschaft des Einzelnen für andere Menschen in seiner Umgebung bedeutet und letztendlich für den Erfolg im Leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anpassungsbereitschaft (Adaptability)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anpassungsbereitschaft ist eine Tugend oder die Eigenschaft, sich anderen anzupassen oder sich anderen anzugleichen, wie auch immer deren Wesensart sein mag. Ein anpassungsbereiter Mensch kommt anderen entgegen, wie auch immer deren Naturell ist. Dies ist eine sehr erstrebenswerte Gepflogenheit oder Eigenschaft, um Erfolg im Leben zu haben. Diese Fähigkeit muss langsam entwickelt werden. Die große Mehrheit der Menschen weiß nicht, wie man sich anderen anpasst. Anpassungsbereitschaft ist eine besondere Gabe oder der Mut, um die Herzen anderer zu gewinnen und letztendlich der Kampf im Leben, in dem man sich ein bisschen verbiegt.&lt;br /&gt;
Die Ehefrau weiß nicht, wie sie sich ihrem Gatten anpassen soll. Sie verärgert ihn und schafft damit Raum für Streit im Hause und so kommt es zur Scheidung. Der Angestellte weiß nicht, wie er sich seinem Vorgesetzten anpassen soll. Er hat mit ihm Auseinandersetzungen und es kommt zu einer sofortigen Kündigung. Der Schüler weiß nicht wie es sich seinem Meister anpassen soll. Der Kaufmann weiß nicht, wie er sich seinen Kunden anpassen soll und daher verliert er seine Kundschaft und sein Geschäft. Der Politiker weiß nicht, wie er sich seinem Volk  anpassen soll. Er muss daher den Staatsdienst verlassen. Die Welt basiert auf Anpassungsfähigkeit der Lebewesen. Derjenige, der die Kunst der Anpassung kennt, wird gut im Leben und in dieser Welt vorankommen und er ist immer zufrieden mit allen Gegebenheiten des Lebens.&lt;br /&gt;
Der Mensch muss nachgiebig sein, wenn er sich anpassen will. Man benötigt kein großes Wissen oder Genialität, um Anpassungsfähigkeit zu entwickeln. Wenn der Angestellte die Handlungsweisen, Gewohnheiten und das Naturell seines Vorgesetzten versteht und er sich dementsprechend  anzupassen weiß, wird er Platz für seinen Angestellten in seinem Herzen schaffen. Du wirst sein Liebling. Er wird alles tun, was du willst. Er wird deine Fehler entschuldigen. Ein egoistischer, stolzer Mensch wird es sehr schwer finden, sich anzupassen. Er wird immer in Schwierigkeiten geraten. Seine Bemühungen werden erfolgslos sein. Egoismus und Stolz sind die beiden wesentlichen und unüberwindlichen Hindernisse auf dem Weg, wenn man Anpassungsfähigkeit entwickeln will.&lt;br /&gt;
Wenn ein Schüler nicht weiß, wie er sich seinen Mitschülern anpassen soll, mit denen er zusammen lebt, entstehen Reibereien, und die Freundschaft steht auf dem Spiel. Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass eine Freundschaft lange besteht. Ein anpassungsfähiger Mensch kann mit jedem überall auf der Welt zurechtkommen. Jeder liebt diesen Menschen unbewusst. Anpassungsfähigkeit verleiht unermessliche Stärke und grenzenlose Freude. Anpassungsfähigkeit entwickelt Willenskraft. &lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss Opfer bringen. Es bezwingt die Selbstsucht. Ein anpassungsfähiger Mensch wird mit anderen das teilen, was er besitzt. Er muss Kränkungen und Beschimpfungen ertragen. Ein anpassungsfähiger Mensch entwickelt das Gefühl der Einheit oder des Einsseins mit dem Leben. Für das vedantische Sadhana stellt es eine unermessliche Hilfe dar.&lt;br /&gt;
Derjenige, der sich anpasst, muss die Gefühle von Mitleid, Abneigung, Verachtung (Ghrina), Geringschätzung und die Idee der Überlegenheit bekämpfen. Er muss mit allen Umgang pflegen. Er muss alle umarmen. Anpassungsfähigkeit einwickelt universelle Liebe und tötet Hass.&lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss alle unfreundlichen Worte gegenüber  seinen Mitmenschen meiden. Er muss Geduld und Ausdauer entwickeln. Diese Tugenden werden sich von alleine entwickeln, wenn er bemüht ist, sich einzufügen und anzupassen. Ein anpassungsfähiger Mensch kann in jeder Umgebung leben. Er kann die Hitze Benares‘ (ehem. Fürstenstaat in Uttar-Pradesh, Indien, Anm. des Autors) oder Afrikas ertragen, er kann in einer Baracke leben. Er kann an einem frostigen kalten Ort leben. Er entwickelt das Gleichweicht des Geistes. Es kann extreme Hitze und Kälte verkraften. Anpassungsfähigkeit bringt ihm eventuell Atmajnana . Derjenigen, der diese vornehme Tugend hat, ist ein großer Mensch in allen drei Welten. Er ist immer heiter und erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anpassungsbereitschaft&amp;diff=26477</id>
		<title>Anpassungsbereitschaft</title>
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		<updated>2012-06-20T21:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: Die Seite wurde neu angelegt: „Der Wille, sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere Bereitschaft, sich auf Situationen einzu…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Wille, sich gegebenen Situationen anzupassen; die des Menschen angeborene Anpassungsfähigkeit auch zu nutzen; innere Bereitschaft, sich auf Situationen einzustellen, die nicht unbedingt den eigenen Bedürfnissen bzw. Wünschen entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mangelnder Anpassungsbereitschaft wird es zu Reibereien kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anpassungsbereitschaft kann es um Anpassung an äußere Gegebenheiten gehen, oder um Anpassung gegenüber anderen Menschen oder Gruppen. Im Allgemeinen meint Anpassungsbereitschaft, zum Zweck eines Zusammenlebens eigene Belange zurückzustecken. Es wird also verzichtet, aber dafür im Gegenzug auch gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gemeint sein, sich an unabänderliche Gegebenheiten anzupassen, wie z.B. das Klima, oder andere feststoffliche Dinge, welche man (zumindest kurzzeitig) nutzen muss, z.B. Gebäude. Spirituell gesehen verliert der Mensch sehr viel Energie, wenn er mit etwas hadert, wenn er  sich durchgehend über etwas ärgert, was er (im Moment) nicht ändern kann. Anpassung kann hier andere Kleidung sein, technische Anpassungen, phantasievolle Verschönerungen, etc. Somit könnte der unmittelbare Mangelzustand abgestellt sein, und sich nach Abschluss der Arbeiten (oder schon während) ein Gefühl der Zufriedenheit auf das Geleistete einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell mag hier ein Satz von Buddha das ganze erhellen:&lt;br /&gt;
„Wenn Du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, mache es nicht zu einem Problem!“&lt;br /&gt;
Es geht hier um Anpassungsbereitschaft, um eine andere Sicht der Dinge, eben um Reibereien und damit Energieverlust zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda geht noch speziell darauf ein, was Anpassungsbereitschaft des Einzelnen für andere Menschen in seiner Umgebung bedeutet und letztendlich für Erfolg im Leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anpassungsbereitschaft (Adaptability)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anpassungsbereitschaft ist eine Tugend oder die Eigenschaft, sich anderen anzupassen oder sich anderen anzugleichen, wie auch immer deren Wesensart sein mag. Ein anpassungsbereiter Mensch kommt anderen entgegen, wie auch immer deren Naturell ist. Dies ist eine sehr erstrebenswerte Gepflogenheit oder Eigenschaft, um Erfolg im Leben zu haben. Diese Fähigkeit muss langsam entwickelt werden. Die große Mehrheit der Menschen weiß nicht, wie man sich anderen anpasst. Anpassungsbereitschaft ist eine besondere Gabe oder der Mut, um die Herzen anderer zu gewinnen und letztendlich der Kampf im Leben, in dem man sich ein bisschen verbiegt.&lt;br /&gt;
Die Ehefrau weiß nicht, wie sie sich ihrem Gatten anpassen soll. Sie verärgert ihn und schafft damit Raum für Streit im Hause und so kommt es zur Scheidung. Der Angestellte weiß nicht, wie er sich seinem Vorgesetzten anpassen soll. Er hat mit ihm Auseinandersetzungen und es kommt zu einer sofortigen Kündigung. Der Schüler weiß nicht wie es sich seinem Meister anpassen soll. Der Kaufmann weiß nicht, wie er sich seinen Kunden anpassen soll und daher verliert er seine Kundschaft und sein Geschäft. Der Politiker weiß nicht, wie er sich seinem Volk  anpassen soll. Er muss daher den Staatsdienst verlassen. Die Welt basiert auf Anpassungsfähigkeit der Lebewesen. Derjenige, der die Kunst der Anpassung kennt, wird gut im Leben und in dieser Welt vorankommen und er ist immer zufrieden mit allen Gegebenheiten des Lebens.&lt;br /&gt;
Der Mensch muss nachgiebig sein, wenn er sich anpassen will. Man benötigt kein großes Wissen oder Genialität, um Anpassungsfähigkeit zu entwickeln. Wenn der Angestellte die Handlungsweisen, Gewohnheiten und das Naturell seines Vorgesetzten versteht und er sich dementsprechend  anzupassen weiß, wird er Platz für seinen Angestellten in seinem Herzen schaffen. Du wirst sein Liebling. Er wird alles tun, was du willst. Er wird deine Fehler entschuldigen. Ein egoistischer, stolzer Mensch wird es sehr schwer finden, sich anzupassen. Er wird immer in Schwierigkeiten geraten. Seine Bemühungen werden erfolgslos sein. Egoismus und Stolz sind die beiden wesentlichen und unüberwindlichen Hindernisse auf dem Weg, wenn man Anpassungsfähigkeit entwickeln will.&lt;br /&gt;
Wenn ein Schüler nicht weiß, wie er sich seinen Mitschülern anpassen soll, mit denen er zusammen lebt, entstehen Reibereien, und die Freundschaft steht auf dem Spiel. Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass eine Freundschaft lange besteht. Ein anpassungsfähiger Mensch kann mit jedem überall auf der Welt zurechtkommen. Jeder liebt diesen Menschen unbewusst. Anpassungsfähigkeit verleiht unermessliche Stärke und grenzenlose Freude. Anpassungsfähigkeit entwickelt Willenskraft. &lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss Opfer bringen. Es bezwingt die Selbstsucht. Ein anpassungsfähiger Mensch wird mit anderen das teilen, was er besitzt. Er muss Kränkungen und Beschimpfungen ertragen. Ein anpassungsfähiger Mensch entwickelt das Gefühl der Einheit oder des Einsseins mit dem Leben. Für das vedantische Sadhana stellt es eine unermessliche Hilfe dar.&lt;br /&gt;
Derjenige, der sich anpasst, muss die Gefühle von Mitleid, Abneigung, Verachtung (Ghrina), Geringschätzung und die Idee der Überlegenheit bekämpfen. Er muss mit allen Umgang pflegen. Er muss alle umarmen. Anpassungsfähigkeit einwickelt universelle Liebe und tötet Hass.&lt;br /&gt;
Ein anpassungsfähiger Mensch muss alle unfreundlichen Worte gegenüber  seinen Mitmenschen meiden. Er muss Geduld und Ausdauer entwickeln. Diese Tugenden werden sich von alleine entwickeln, wenn er bemüht ist, sich einzufügen und anzupassen. Ein anpassungsfähiger Mensch kann in jeder Umgebung leben. Er kann die Hitze Benares‘ (ehem. Fürstenstaat in Uttar-Pradesh, Indien, Anm. des Autors) oder Afrikas ertragen, er kann in einer Baracke leben. Er kann an einem frostigen kalten Ort leben. Er entwickelt das Gleichweicht des Geistes. Es kann extreme Hitze und Kälte verkraften. Anpassungsfähigkeit bringt ihm eventuell Atmajnana . Derjenigen, der diese vornehme Tugend hat, ist ein großer Mensch in allen drei Welten. Er ist immer heiter und erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mitfreude&amp;diff=26130</id>
		<title>Mitfreude</title>
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		<updated>2012-06-13T11:40:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thom68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mitfreude&#039;&#039;&#039;, (original: Complacency, sanskrit: [[Mudita]]). Ein Begriff, der im Deutschen kaum gebraucht wird, gemeint ist &#039;&#039;Freude teilen&#039;&#039;, im Sinne von &amp;quot;ich habe mich mit ihm gefreut&amp;quot;. Sicherlich ein bekannter Zustand, umso interessanter, dass es dafür keine Bezeichnung gibt, ähnlich &#039;&#039;[[Mitleid]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Mitgefühl]]&#039;&#039;, welches in Deutschland meist negativ behaftet ist. &lt;br /&gt;
Mitfreude umfasst die Fähigkeit, sich mit anderen zu freuen, das [[Gefühl]], welches der andere empfindet, zu teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituell betrachtet heißt es, auf eine [[Wellenlänge]] mit einem anderen Menschen zu gehen und dieses Gefühl als Kraftfeld möglicherweis zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gegenteil dazu mag in Richtung [[Neid]] oder [[Eifersucht]] gehen, welche das Leben ungemein schwer machen.&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist der Weg der Mitfreude sehr wichtig, um &amp;quot;einen ruhigen Geist&amp;quot; zu  haben.&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, diese Fähigkeit für jeden Menschen zu entwickeln, nicht nur für diejenigen, die man mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivananda schreibt zum Begriff Mitfreude: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitfreude ist der [[Seinszustand]], in sich selbst bzw. mit anderen zufrieden zu sein. &lt;br /&gt;
Es ist die Selbstzufriedenheit. Es ist die Zufriedenheit mit den eingehen Handlungen oder dem Umfeld. Es ist erfreulich, es ist [[Gutartigkeit]]. Sie ist die Sichtbarwerdung der ruhigen [[Zufriedenheit]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitfreude ist die Neigung oder die Charakteranlage, sich anderer zu erfreuen. Es handelt sich um [[Zuvorkommenheit]] oder [[Liebenswürdigkeit]]. Ein Mensch der Mitfreude passt sich an, gleicht sich an, gibt nach. &lt;br /&gt;
Ein Vater liebt seinen Sohn mit der Liebe der Mitfreude.&lt;br /&gt;
Die [[Charaktereigenschaft]] oder der Wunsch, andere zu erfreuen oder ihnen entgegenzukommen ist Mitfreude.&lt;br /&gt;
Derjenige, der Mitfreude hat, ist nicht auf jene eifersüchtig, die in einer besseren Stellung sind. Er wird [[Chitta-prasada]]  (≡ ruhigen Geist) oder innere Ruhe haben. Mitfreude löscht Eifersucht aus und füllt das Herz mit Liebe.&lt;br /&gt;
Menschen vervollkommnen sich in den seltensten Fällen, wenn sie kein anderes Modell als sich selbst zum imitieren haben.&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Menschen versagen in ihren Leben, weil sie nie lernen zu wachen und sie verstärken ihre [[Schwachpunkte]].&lt;br /&gt;
Mitfreude macht einen Vorgesetzten liebenswert, eine Gleichgestellten angenehm und eine Untergebenen annehmbar. Sie bereitet allen Freude, vorverurteilt niemanden, verstärkt Freundschaft, verdoppelt die Liebe.&lt;br /&gt;
Mitfreude ist eine soziale [[Tugend]]. Sie verleiht jeder [[Eigenschaft]], die ein Mensch besitzt, Glanz und Großartigkeit. &lt;br /&gt;
Wenn Mitfreude mit [[Gerechtigkeit]] und [[Großherzigkeit]] vereint ist, mach sie eine Menschen zum Mittelunkt der Anziehung, Bewunderung, Liebe. Respekt und Ehre&lt;br /&gt;
Mitfreude versüßt Unterhaltung, ebnet Unterschiede und macht jeden in der Gruppe mit sich selbst zufrieden. Sie wirkt ausgleichend  in der [[Gesellschaft]]. &lt;br /&gt;
Mitfreude entwickelt Gutherzigkeit und beiderseitige Güte, sie besänftigt die U[[nruhig]]en und macht die Grimmigen menschlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thom68</name></author>
	</entry>
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