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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dridha_Vrata_%E2%80%93_einen_Monat_auf_Duft_verzichten_und_Duft_verschenken&amp;diff=1326153</id>
		<title>Dridha Vrata – einen Monat auf Duft verzichten und Duft verschenken</title>
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		<updated>2026-10-13T17:10:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Dridha Vrata – einen Monat auf Duft verzichten und Duft verschenken nach Dridha Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Dridha Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dridha_Vrata&amp;diff=1326152</id>
		<title>Dridha Vrata</title>
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		<updated>2026-10-13T17:10:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Dridha Vrata – einen Monat auf Duft verzichten und Duft verschenken nach Dridha Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dridha Vrata – einen Monat auf Duft verzichten und Duft verschenken&#039;&#039;&#039; ist ein Gelübde der Selbstbeschränkung im Monat [[Chaitra]]: Du verzichtest auf duftendes Einreiben des eigenen Körpers und verschenkst am Ende Duftstoff zusammen mit zwei weißen Gewändern. Diese kurze puranische Observanz des [[Matsya Purana]] eignet sich für Menschen, die einen gewohnten persönlichen Genuss bewusst zurückstellen und in Großzügigkeit verwandeln möchten. Sie wird im Alltag gehalten; für die Übergabe ist ein ruhiger Ort zuhause oder beim beschenkten [[Brahmane|Brahmanen]] eine praktische Möglichkeit. Die eigenständige Observanz heißt [[Dridha Vrata]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sanskritname lautet dṛḍhavrata, das „feste Gelübde“. Die Quelle verbindet seine Vollendung mit dem Erlangen der Welt [[Varuna|Varunas]]. Der konkrete Weg besteht aus beständiger Zurückhaltung und einer wirklichen [[Dana|Gabe]], nicht aus einer besonderen [[Varuna Puja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotus wasser.jpg|thumb|right|250px|Eine [[Lotus|Blüte]] erinnert an Schönheit und Duft. Im Monatsgelübde wird der eigene Duftgenuss zurückgestellt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung und Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme Beginn und Ende des Chaitra-Monats nach dem Kalender deiner Tradition. Ein bestimmter Mondtag oder eine Uhrzeit wird nicht genannt. Stelle zwei weiße Gewänder und ein kleines Gefäß mit Duftstoff für die Schlussgabe bereit. Die Quelle nennt eine mit Duft gefüllte [[Shukti|Muschelschale]]; als heutige praktische Alternative eignet sich ein wiederverwendbares Schälchen mit pflanzlichem Duftstoff, etwa [[Sandelholz]]paste. Diese Gefäßalternative ist keine Vorschrift des Sanskrittextes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe wird für einen Brahmanen vorbereitet, der sie annehmen möchte. Wähle einen tatsächlich verwendbaren Duftstoff und passende Kleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Die Monatsregel beginnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nimm dir zu Beginn von Chaitra vor, den eigenen Körper während des ganzen Monats nicht mit duftenden Salben, Pasten oder Parfüm einzureiben. Die Regel betrifft [[Gandhanulepana|das duftende Einreiben]]; gewöhnliches Waschen bleibt davon unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Den Verzicht im Alltag bewahren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halte die vereinbarte Regel bis zum Monatsende. Lege die für den persönlichen Duftgebrauch vorgesehenen Mittel beiseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Die Gabe richten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fülle am Abschluss die Muschelschale beziehungsweise das gewählte heutige Ersatzgefäß mit Duftstoff. Lege die zwei weißen Gewänder dazu. Der Duft wird jetzt nicht auf deinen Körper aufgetragen, sondern als Gabe bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Übergeben und abschließen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schenke Gefäß und Inhalt sowie beide Gewänder dem vereinbarten Empfänger. Bedanke dich und lass die Gegenstände beim Beschenkten. Nach der Vollendung des Monats und der Gabe ist die befristete Regel erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als persönliche Anregung kannst du beim Abschluss wahrnehmen, wie aus „darauf möchte ich nicht verzichten“ ein freies Schenken geworden ist. Der Duft kommt nun einem anderen Menschen zugute. Die Festigkeit des Gelübdes liegt im stillen Einhalten einer überschaubaren Zusage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Vertiefung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Matsya Purana]], Kapitel 101, Vers 44: [https://vedicpeople.com/puranas/maha-puranas/matsya-purana/read/hindi/slokas-and-translation/chapter-101 Sanskrittext und Hindi-Übersetzung bei Vedic People]. Die Anleitung folgt dieser puranischen Kurzordnung.&lt;br /&gt;
* [[V. D. N. Rao]]: [https://kamakoti.org/kamakoti/articles/ESSENCE%20OF%20HINDU%20FESTIVALS%20AND%20AUSTERITIES.pdf Essence of Hindu Festivals and Austerities], Abschnitt „Over-view of Sixty Vratas“, S. 145–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptquelle legt den Verzicht auf Chaitra fest. Raos Zusammenfassung erweitert ihn auf ein Jahr; diese Erweiterung wird hier nicht übernommen. Zwei weiße Gewänder und ein gefülltes Duftgefäß bleiben erhalten. Die praktische Ersatzschale ist ausdrücklich als heutige Alternative markiert. Keine Rezitation vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seminare ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verzichtsritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhriti_Vrata_%E2%80%93_ein_Jahr_liebevoller_G%C3%B6tterb%C3%A4der_und_ein_f%C3%BCrsorglicher_Abschluss&amp;diff=1326151</id>
		<title>Dhriti Vrata – ein Jahr liebevoller Götterbäder und ein fürsorglicher Abschluss</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhriti_Vrata_%E2%80%93_ein_Jahr_liebevoller_G%C3%B6tterb%C3%A4der_und_ein_f%C3%BCrsorglicher_Abschluss&amp;diff=1326151"/>
		<updated>2026-10-13T17:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Dhriti Vrata – ein Jahr liebevoller Götterbäder und ein fürsorglicher Abschluss nach Dhriti Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Dhriti Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhriti_Vrata&amp;diff=1326150</id>
		<title>Dhriti Vrata</title>
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		<updated>2026-10-13T17:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Dhriti Vrata – ein Jahr liebevoller Götterbäder und ein fürsorglicher Abschluss nach Dhriti Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dhriti Vrata – ein Jahr liebevoller Götterbäder und ein fürsorglicher Abschluss&#039;&#039;&#039; macht das tägliche Bad einer Gottesgestalt zu einem Jahr der beständigen Hingabe. Die [[Murti]] wird mit [[Panchamrita]], den fünf süßen Badesubstanzen, gebadet; zum Abschluss werden eine Kuh, Panchamrita und eine Muschel einem [[Brahmane|Brahmanen]] geschenkt. Dieses [[Dhriti Vrata]] aus dem [[Matsya Purana]] richtet sich an Menschen, die einen täglichen Altardienst verlässlich übernehmen können. Es kann am Hausaltar geschehen; im Tempel bleibt die Zuständigkeit für das Berühren und Baden der Murti maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurzordnung spricht allgemein vom göttlichen Herrn. Für die hier beschriebene praktische Durchführung wird eine für das Baden geeignete [[Vishnu]]-Murti gewählt; eine bereits vertraute andere Gottesgestalt kann dem eigenen Traditionsrahmen entsprechen. [[Dhriti]], Beständigkeit, wird in der täglichen Zuwendung erfahrbar. Einen Anfangsmonat und eine feste Uhrzeit legt die Quelle nicht fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vishnu.jpg|thumb|right|250px|Die tägliche Zuwendung zu [[Vishnu]] trägt in dieser praktischen Ausführung das ganze Gelübdejahr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege Beginn und Ende des Jahres sowie eine verlässlich verfügbare Tageszeit fest. Benötigt werden eine unempfindliche, zum Baden bestimmte Murti, eine standfeste Auffangschale, sauberes Wasser, ein Gießgefäß und weiche saubere Tücher. Bemalte oder wasserempfindliche Bilder sind für dieses Bad nicht geeignet. Kläre bei einer Tempelgestalt vorher, wer sie berühren und baden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panchamrita besteht traditionell aus Milch, Joghurt, Ghee, Honig und Zucker. Für die praktische Ausführung bereite Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. pflanzliche Joghurtalternative), Ghee (bzw. Pflanzenöl), Honig (bzw. pflanzlichen Sirup) und Zucker vor. Die pflanzlichen Ersatzstoffe sind eine heutige vegane Anpassung. Verwende frische, sparsame Mengen und saubere Gefäße; eine bestimmte Mengenproportion schreibt dieser Quellabschnitt nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plane die Jahresgabe mit einem Brahmanen, der sie annehmen möchte: eine Kuh, frisches Panchamrita und eine [[Shankha|Muschel]]. Die Muschel wird verschenkt; ein Blasen ist nicht vorgeschrieben. Kläre für die Kuh vor Beginn dauerhafte Unterkunft, Futter, Wasser und fachkundige Betreuung sowie bei Bedarf den Verbleib bei ihrem Kalb. Auch die Gefäße für das verschenkte Panchamrita müssen zur Übergabe bereitstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Den täglichen Dienst aufnehmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wasche die Hände und richte den Badeplatz so ein, dass die Murti sicher steht und die Flüssigkeit aufgefangen wird. Sammle dich in stiller Hinwendung. Die Jahresordnung enthält keine eigene Pflichtrezitation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Panchamrita frisch bereiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib die fünf vorbereiteten Stoffe in ein sauberes Gefäß und vermische sie. Für die heutige vegane Ausführung verwendest du die oben genannten pflanzlichen Alternativen. Halte zusätzlich sauberes Wasser zum Nachspülen bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Die Murti liebevoll baden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gieße das Panchamrita vorsichtig über die dafür bestimmte Gottesgestalt und fange die Flüssigkeit auf. Vollziehe das [[Snana|Bad]] ruhig und aufmerksam. Anschließend spüle die Murti mit sauberem Wasser ab, trockne sie mit dem bereitgelegten Tuch und stelle sie wieder an ihren Platz. Nachspülen und Trocknen sind praktische Hinweise zur Pflege des verwendeten Gegenstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Den Platz täglich geordnet hinterlassen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reinige Auffangschale und Gießgefäß. Nur mit lebensmitteltauglichen, sauberen Oberflächen in Berührung gekommenes frisches Panchamrita ist zum Verzehr geeignet; andernfalls wird es entsprechend den örtlichen Möglichkeiten sachgerecht entsorgt. Badeflüssigkeit wird nicht in natürliche Gewässer gegossen. Wiederhole diesen kurzen Dienst durch das ganze Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Die Jahresgabe bereiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereite nach dem letzten Bad frisches Panchamrita für den Empfänger zu. Verwende dafür nicht die aufgefangene Badeflüssigkeit. Lege die Muschel bereit und bestätige die weitere Versorgung der Kuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Die Gaben übergeben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überreiche dem Brahmanen die Muschel und das frische Panchamrita und übertrage ihm die Kuh mit der vereinbarten Versorgung. Die Kuh kann am geeigneten bisherigen Lebensplatz bleiben, wenn dort Besitz und Verantwortung übergehen. Danke für die Annahme und lass alle Gaben beim Empfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem vollendeten Jahr und der Schenkung ist das Gelübde erfüllt. Der tägliche Gottesdienst kann freiwillig weitergehen. Als persönliche Vertiefung kannst du die gewachsene Beständigkeit auf einen anderen fürsorglichen Dienst übertragen: Eine kleine Handlung erhält ihre Tiefe, wenn sie immer wieder mit Aufmerksamkeit geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Vertiefung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Matsya Purana]], Kapitel 101, Verse 33–34: [https://vedicpeople.com/puranas/maha-puranas/matsya-purana/read/hindi/slokas-and-translation/chapter-101 Sanskrittext und Hindi-Übersetzung bei Vedic People].&lt;br /&gt;
* [[V. D. N. Rao]]: [https://kamakoti.org/kamakoti/articles/ESSENCE%20OF%20HINDU%20FESTIVALS%20AND%20AUSTERITIES.pdf Essence of Hindu Festivals and Austerities], Abschnitt „Over-view of Sixty Vratas“, S. 145–147, als ergänzende Übersicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensform Dhriti folgt der Sanskrit-Hindi-Fassung bei Vedic People; andere elektronische Wiedergaben bieten Ghriti. Die Hauptquelle nennt das Götterbad, die Jahresdauer und die drei Abschlussgaben. Die Wahl einer Vishnu-Murti, die Pflege des Badeplatzes und die pflanzlichen Materialien konkretisieren die Hauspraxis; heutige Anpassungen sind im Ablauf kenntlich gemacht. Eine zusätzliche vollständige [[Puja]] ist nicht vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hindu-Rituale – ausführliche Anleitungen|Übersicht der ausführlichen Ritualanleitungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seminare zu Hindu-Ritualen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vishnu Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gelübde mit Gabenabschluss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götterbad Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhatri_Puja_%E2%80%93_den_Amalaki-Baum_als_m%C3%BCtterliche_Lebensquelle_ehren&amp;diff=1326149</id>
		<title>Dhatri Puja – den Amalaki-Baum als mütterliche Lebensquelle ehren</title>
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		<updated>2026-10-13T17:10:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Dhatri Puja – den Amalaki-Baum als mütterliche Lebensquelle ehren nach Dhatri Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Dhatri Puja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhatri_Puja&amp;diff=1326148</id>
		<title>Dhatri Puja</title>
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		<updated>2026-10-13T17:10:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Dhatri Puja – den Amalaki-Baum als mütterliche Lebensquelle ehren nach Dhatri Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dhatri Puja – den Amalaki-Baum als mütterliche Lebensquelle ehren&#039;&#039;&#039; verbindet Baumverehrung, Ahnengedenken und die Bitte um Weisheit. In der [[Dhatri Puja]] wird der [[Amalaki]]-Baum als mütterliche Gestalt und Wohnort [[Damodara|Damodaras]] verehrt. Der [[Puja Samuccaya]] ordnet die Anleitung in seinen [[Kartika]]-Festkreis ein; ein bestimmter Mondtag und eine feste Uhrzeit werden in diesem Kapitel nicht festgelegt. Die gelobende Person handelt am Baum, ein eingeladener Brahmane empfängt die Schlussgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wähle einen frei zugänglichen Amalaki-Baum, dessen Umgebung die Feier erlaubt. Bereite 21 Blüten, einen lockeren Baumwollfaden, vier kleine Reisspeisen, acht standsichere Lichter, eine Bronzeschale, Kurkuma, [[Kumkum]], einen symbolischen Schmuck und Gold (bzw. die unten erläuterte Geldgabe) vor. Für die Verehrung am Baum: sauberes Wasser, Löffel und Auffangschale; kleines Tuch und Baumwollfaden; Sandelduft, [[Akshata|ungebrochene Reiskörner]] und Blumen; Räucherwerk; eine gefüllte Lampe mit Docht und Ghee (bzw. Pflanzenöl); vegetarische Speise, Betelblatt und Arekanuss als rituelle Gabe sowie eine [[Dakshina|Geldgabe]]. Pflanzenöl ist die heutige vegane Alternative. Verzehrbare Gaben werden nach der Verehrung als [[Prasad]] geteilt; aufgefangenes Wasser kommt an einen geeigneten sauberen Ort, Blumen werden kompostiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Reinigen und die Absicht aussprechen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bade, ziehe saubere Kleidung an und bereite den Platz vor. Setze dich gesammelt hin. Der folgende deutsche [[Sankalpa]] ist eine praktische Fassung des im Quelltext längeren Vorsatzes: „Ich verehre Dhatri und bitte um ein gutes Leben für meine Familie, um Einsicht, Kraft und beständige Hingabe an Vishnu.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Den Baum als heilige Gegenwart ehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verehre den [[Amalaki]]-Baum als [[Dhatri]]. Die Quelle sieht eine sechzehnfache Namensverehrung vor. Biete Wasser am Fuß des Baumes an; Tuch, Schmuck, Kurkuma und [[Kumkum]] werden an einer kleinen sauberen Ablage vor dem Stamm dargebracht. Eine lebende Rinde wird nicht mit Ölen oder Farbpasten bestrichen. Diese praktische Rücksicht ändert den Inhalt der Gabe nicht.&lt;br /&gt;
Die folgende [[Puja]] entfaltet die im Ritualtext vorgeschriebene Verehrung mit dem Namen der Gottheit. Sprich bei jeder Gabe denselben vollständigen Namensgruß; die jeweilige Handlung ist der Ausdruck deiner Einladung.&lt;br /&gt;
oṃ dhātryai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ धात्र्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om, Verehrung Dhatri, der Tragenden.&lt;br /&gt;
# [[Avahana|Einladen]] und [[Asana|Sitz anbieten]]: Bitte Dhatri, deine Verehrung anzunehmen, und lege eine Blüte auf die vorbereitete Ablage vor dem Baum.&lt;br /&gt;
# [[Padya|Fußwasser]], [[Arghya|Ehrenwasser]] und [[Achamaniya|Mundwasser]]: Gib für jede dieser drei Gaben getrennt einen Löffel Wasser in die Auffangschale. Beim Ehrenwasser liegen Blüte und ein paar Reiskörner in deiner Gabe.&lt;br /&gt;
# [[Snana|Baden]]: Biete dem Baum wenig reines Wasser zum Bad an. Die übrigen Wassergaben werden in der Schale aufgefangen.&lt;br /&gt;
# [[Vastra|Gewand]] und [[Yajnopavita|heilige Schnur]]: Lege das saubere kleine Tuch und einen Baumwollfaden als ehrende Gaben auf die Ablage vor dem Baum.&lt;br /&gt;
# [[Gandha|Duft]], [[Akshata|Reiskörner]] und [[Pushpa|Blüten]]: Bringe nacheinander Sandelduft, ungebrochenen Reis und die vorgesehenen Blumen dar.&lt;br /&gt;
# [[Dhupa|Räucherwerk]] und [[Dipa|Licht]]: Zeige den Duft und anschließend das bereits brennende Licht in ruhiger Bewegung vor dem Baum.&lt;br /&gt;
# [[Naivedya|Speise]]: Stelle die frische vegetarische Speise hin. Biete einen Löffel Wasser in der Schale an, verweile kurz schweigend und biete nochmals Wasser zum Abschluss der Mahlzeit an.&lt;br /&gt;
# [[Tambula|Betelgabe]] und [[Dakshina|Gabe]]: Lege ein Betelblatt mit Arekanuss, soweit vorhanden, und die vorbereitete Geldgabe dazu. Diese rituelle Betelgabe ist nicht zum eigenen Verzehr bestimmt.&lt;br /&gt;
# [[Nirajana|Lichtgruß]] und [[Namaskara|Verneigung]]: Führe die Lampe vor dem Baum und verneige dich mit gefalteten Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Einundzwanzig Namensgaben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege bei jedem der folgenden 21 Namen eine Blüte an die vorbereitete Stelle. Die Formel bedeutet jeweils „Om, Verehrung …“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ dhātryai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ धात्र्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Tragenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ śāntyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ शान्त्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung dem Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ kāntyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ कान्त्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Schönheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ medhāyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ मेधायै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Einsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ prakṛtyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ प्रकृत्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Urnatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇupatnyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ विष्णुपत्न्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung Vishnus Gefährtin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ mahālakṣmyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ महालक्ष्म्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung Mahalakshmi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ ramāyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ रमायै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung Rama, der erfreuenden Lakshmi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ kamalāyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ कमलायै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Lotusgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ indrāṇyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ इन्द्राण्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung Indrani.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ lokamātre namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ लोकमात्रे नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Mutter der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ kalyāṇyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ कल्याण्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Segensreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ kamanīyāyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ कमनीयायै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Liebenswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ sāvitryai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ सावित्र्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung Savitri.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ jagaddhātryai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ जगद्धात्र्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Trägerin der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ gāyatryai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ गायत्र्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung Gayatri.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ sudhṛtyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ सुधृत्यै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der guten Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ avyaktāyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ अव्यक्तायै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Unentfalteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ viśvarūpāyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ विश्वरूपायै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Allgestaltigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ surūpāyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ सुरूपायै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der Wohlgestalteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ abdhibhavāyai namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ अब्धिभवायै नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung der aus dem Ozean Entstandenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Die Ahnen und alle Wesen erquicken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gieße in zwei kleinen Gaben reines Wasser an die Wurzeln. Träger der heiligen Schnur belassen sie über der linken Schulter. Sprich zur ersten Gabe:&lt;br /&gt;
pitā pitāmahaś cānye aputrā ye ca gotriṇaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vṛkṣayonigatā ye ca ye ca kīṭatvam āgatāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raurave narake ye ca mahārauravasaṃjñake |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tiryagyonigatā ye ca ye ca brahmāṇḍamadhyagāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
piśācatvaṃ gatā ye ca ye ca pretatvam āgatāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
te pibantu mayā dattaṃ dhātrīmūle akṣayaṃ payaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
पिता पितामहश् चान्ये अपुत्रा ये च गोत्रिणः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वृक्षयोनिगता ये च ये च कीटत्वम् आगताः ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
रौरवे नरके ये च महारौरवसंज्ञके ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तिर्यग्योनिगता ये च ये च ब्रह्माण्डमध्यगाः ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पिशाचत्वं गता ये च ये च प्रेतत्वम् आगताः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ते पिबन्तु मया दत्तं धात्रीमूले अक्षयं पयः ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater, Großvater und andere Angehörige, auch die ohne Nachkommen; jene, die als Bäume oder kleine Lebewesen wiedergeboren sind; jene in Raurava und Maharaurava, in tierischer Geburt oder irgendwo im Weltall; jene im Zustand von Pishachas oder Preta: Mögen sie das an Dhatris Wurzel gegebene, unerschöpfliche Wasser trinken.&lt;br /&gt;
Zur zweiten Gabe:&lt;br /&gt;
ābrahmastambaparyantaṃ devarṣipitṛmānavāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tṛpyantu pitaraḥ sarve mātṛmātāmahādayaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
आब्रह्मस्तम्बपर्यन्तं देवर्षिपितृमानवाः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तृप्यन्तु पितरः सर्वे मातृमातामहादयः ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Brahma bis zum Grashalm: Götter, Weise, Ahnen und Menschen; mögen alle Ahnen, Mütter, Großväter mütterlicherseits und die übrigen Angehörigen Erquickung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Faden, Speisegaben und acht Lichter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege einen lockeren Baumwollfaden um den Baum, ohne die Rinde einzuschnüren:&lt;br /&gt;
dāmodaranivāsāyai dhātryai devyai namo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sūtreṇānena badhnāmi sarvadevanivāsinīm ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दामोदरनिवासायै धात्र्यै देव्यै नमो नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सूत्रेणानेन बध्नामि सर्वदेवनिवासिनीम् ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder und wieder Verehrung der Göttin Dhatri, in der Damodara wohnt. Mit diesem Faden umwinde ich sie, in der alle Götter gegenwärtig sind.&lt;br /&gt;
Stelle in den vier Hauptrichtungen je eine kleine Reisspeise als [[Bali]] auf Blättern oder Schalen bereit. Sprich zu jeder Gabe „oṃ dhātryai namaḥ“, wie oben ausgeschrieben. Entzünde an sicheren Plätzen acht Lichter für die acht Richtungen. Sie enthalten Ghee (bzw. Pflanzenöl). Sprich:&lt;br /&gt;
ime dīpā mayā dattāḥ pradīptā ghṛtapūritāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhātri devi namas tubhyam ataḥ śāntiṃ prayaccha me ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
इमे दीपा मया दत्ताः प्रदीप्ता घृतपूरिताः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धात्रि देवि नमस् तुभ्यम् अतः शान्तिं प्रयच्छ मे ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese von mir gegebenen, mit Ghee gefüllten Lichter brennen. Göttin Dhatri, Verehrung dir; schenke mir Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Acht Umrundungen und Schlussgabe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umrunde den Baum achtmal und verneige dich. Sprich:&lt;br /&gt;
dhātri devi namas tubhyaṃ sarvapāpakṣayaṃkari |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
putrān dehi mahāprājñe yaśo dehi balaṃ ca me ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prajñāṃ medhāṃ ca saubhāgyaṃ viṣṇubhaktiṃ ca śāśvatīm |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīrogaṃ kuru māṃ nityaṃ niṣpāpaṃ kuru sarvadā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvasvaṃ kuru māṃ devi dhanavantaṃ tathā kuru |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saṃvatsarakṛtaṃ pāpaṃ dūrīkuru mamākṣaye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
धात्रि देवि नमस् तुभ्यं सर्वपापक्षयंकरि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पुत्रान् देहि महाप्राज्ञे यशो देहि बलं च मे ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्रज्ञां मेधां च सौभाग्यं विष्णुभक्तिं च शाश्वतीम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नीरोगं कुरु मां नित्यं निष्पापं कुरु सर्वदा ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वस्वं कुरु मां देवि धनवन्तं तथा कुरु ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
संवत्सरकृतं पापं दूरीकुरु ममाक्षये ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttin Dhatri, Verehrung dir, die alle Verfehlung auflöst. Schenke Kinder, du Einsichtsvolle, guten Ruf und Kraft; Verstehen, Weisheit, gutes Geschick und bleibende Hingabe an Vishnu. Lass mich frei von Krankheit und Verfehlung leben. Mache mich ganz zu deinem Eigen und schenke mir Lebensunterhalt; Unvergängliche, nimm hinweg, was ich im vergangenen Jahr an Verfehlung getan habe.&lt;br /&gt;
Übergib einem vorher eingeladenen Brahmanen eine Bronzeschale mit Ghee (bzw. Pflanzenöl) und einer Goldgabe. Eine einfache Geldgabe statt Gold ist eine heutige Anpassung. Der überlieferte Gabenvers lautet:&lt;br /&gt;
ājyaṃ tejaḥ samuddiṣṭam ājyaṃ pāpaharaṃ smṛtam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ājyaṃ surāṇām āhāra ājye devāḥ pratiṣṭhitāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
आज्यं तेजः समुद्दिष्टम् आज्यं पापहरं स्मृतम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आज्यं सुराणाम् आहार आज्ये देवाः प्रतिष्ठिताः ।।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ghee wird als Leuchtkraft bezeichnet und als Tilger von Verfehlung erinnert. Ghee ist Nahrung der Götter; in ihm haben die Götter ihren rituellen Sitz.&lt;br /&gt;
Nimm nach der Feier die Schalen und Lichter mit. Entferne den Faden behutsam, wenn er als Festschmuck nicht länger gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innerer Abschluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine freie Anregung: Kehre zu diesem Baum zurück und schaue nach seinem Zustand. Ein Ritual an lebendigem Holz trägt weiter, wenn aus dem einmaligen Gruß auch Aufmerksamkeit für Wasser, Erde und Wachstum entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Vertiefung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Puja Samuccaya]], Kapitel 60: Dhatri-pujanavidhi. Sanskritfassung: [https://vishvasa.github.io/purANam/prakIrNam_kAvyam/padyam/stotrANi/pUjAsamuchchayaH/ Volltext des Puja Samuccaya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Narada Purana]], Uttarabhaga 45.69–70: [https://sa.wikisource.org/wiki/नारदपुराणम्-_उत्तरार्धः/अध्यायः_४५ Sanskrittext]; Parallelüberlieferung der zweiten Wassergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumverehrung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartika Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Smarta Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanvantari_Homa_%E2%80%93_Feuergebet_f%C3%BCr_Gesundheit_und_Wohlergehen&amp;diff=1326147</id>
		<title>Dhanvantari Homa – Feuergebet für Gesundheit und Wohlergehen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanvantari_Homa_%E2%80%93_Feuergebet_f%C3%BCr_Gesundheit_und_Wohlergehen&amp;diff=1326147"/>
		<updated>2026-10-13T17:10:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Dhanvantari Homa – Feuergebet für Gesundheit und Wohlergehen nach Dhanvantari Homa&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Dhanvantari Homa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanvantari_Homa&amp;diff=1326146</id>
		<title>Dhanvantari Homa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanvantari_Homa&amp;diff=1326146"/>
		<updated>2026-10-13T17:10:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Dhanvantari Homa – Feuergebet für Gesundheit und Wohlergehen nach Dhanvantari Homa&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dhanvantari Homa – Feuergebet für Gesundheit und Wohlergehen&#039;&#039;&#039; richtet sich an Menschen, die Gesundheit und Wohlergehen für sich und andere erbitten. [[Dhanvantari]], die mit dem Nektargefäß erscheinende Gestalt [[Vishnu|Vishnus]], wird hier als göttlicher Träger heilender Fürsorge verehrt. Das lange Hauptgebet ruft ihn ausdrücklich als Herrn der drei Welten und Überwinder von Krankheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:YogaVidya-Westerwald (277 von 291).jpg|thumb|right|300px|Darbringung in das heilige [[Feuer]] bei einer [[Homa]] im Yoga-Vidya-Ashram Westerwald.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung folgt der modernen, ausdrücklich vereinfachten Hausfassung &#039;&#039;[[Simplest Homa|Simplest Dhanvantari Homa]]&#039;&#039; aus der [[EasyHoma]]-Reihe von [[P. V. R. Narasimha Rao]]. Sie ist für die eigene häusliche Praxis gedacht; eine Priesterrolle wird darin nicht verlangt. Der Autor empfiehlt sie täglich, sonntags oder an einem freien Wochenende sowie am dreizehnten Mondtag der abnehmenden Hälfte, [[Krishna Trayodashi]]. Eine feste Uhrzeit ist nicht vorgeschrieben; der Vorbereitungshinweis empfiehlt frühes Aufstehen. Ein sicher eingerichteter Feuerplatz im Freien eignet sich besonders. Die Anfangsgaben, die Dhanvantari-Anrufungen und die vollständige Schlussdarbringung bilden ein zusammenhängendes [[Homa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung und Materialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bade oder wasche dich und ziehe saubere, bequeme Kleidung an. Das Handbuch empfiehlt Ruhe, ausreichenden Schlaf und bereits am Vortag vegetarische, alkoholfreie Lebensführung. Die Feiernde oder der Feiernde spricht und opfert selbst; eine helfende Person kann Material reichen. Die eigenständige Kurzfassung verwendet keine zusätzlich vorausgesetzte ausführliche Tempelliturgie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereite eine saubere, trockene, hitzebeständige Feuerschale auf feuerfester Unterlage vor. Dazu kommen trockene Kokosstücke oder unbehandeltes trockenes Brennholz, Streichhölzer und gegebenenfalls etwas Kampfer; Ghee (bzw. Pflanzenöl) in einem Metallgefäß mit eigenem Opferlöffel; Wasser mit einem zweiten Löffel sowie eine Auffangschale. Optional liegen Sesam und ungesalzene Nüsse für die Hauptgaben bereit. Stelle eine letzte etwas größere, zur kleinen Feuerstelle passende Gabe getrennt bereit. Pflanzenöl ist die auch im Handbuch zugelassene heutige Alternative. Es wird keine Lampe benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halte brennbare Gegenstände und weite Kleidung vom Feuer fern. Innenräume kommen nur mit geeigneter Feuerstelle und ausreichender Lüftung infrage. Zange, sichere Löffelablage und Löschmittel gehören zur praktischen Einrichtung. Die Quellfassung ist eine kleine häusliche Feuerverehrung; dimensioniere Brennstoff und Gaben entsprechend. [[Bija|Bija-Silben]] wie Om oder die Silben in den Hauptmantras werden als heilige Klangformen rezitiert, nicht als gewöhnliche Wörter übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollständiger Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setze dich mit Blick nach Osten vor das [[Homa Kunda]]. Nimm mit dem Wasserlöffel wenig Wasser in die rechte Hand. Sprich den [[Sankalpa]]; lass anschließend das Wasser über die Fingerspitzen vor dir auf sauberen Boden oder in die bereitgestellte Auffangschale fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ dhanvantari homakarma yathāśakti kariṣye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Dhanvantari-Homa ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Das Feuer entzünden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege einige kleine trockene Kokosstücke oder Zweige in die Feuerschale. Entzünde sie mit dem Zündmittel; ein wenig Kampfer kann als Zündhilfe dienen. Bitte innerlich das heilige Feuer, die Verehrung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Anfangsgabe an Prajapati&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib bei [[Svaha|svāhā]] einen kleinen Tropfen [[Ghee]] (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Bewusstsein dem Göttlichen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ prajāpataye svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; [[Prajapati]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Anfangsgabe an Indra&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib bei [[Svaha|svāhā]] einen kleinen Tropfen [[Ghee]] (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei inspirierte Wahrnehmung dem Göttlichen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ indrāya svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; [[Indra]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Anfangsgabe an Agni&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib bei [[Svaha|svāhā]] einen kleinen Tropfen [[Ghee]] (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei geordnetes Denken dem Göttlichen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ agnaye svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; [[Agni]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Anfangsgabe an Soma&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib bei [[Svaha|svāhā]] einen kleinen Tropfen [[Ghee]] (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Fühlen und Intuition dem Göttlichen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ somāya svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; [[Soma]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Anfangsgabe an die drei Welten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib bei [[Svaha|svāhā]] einen kleinen Tropfen [[Ghee]] (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Bewusstsein der körperlichen, geistigen und spirituellen Welt dem Göttlichen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Anfangsgabe an Ganesha&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib bei [[Svaha|svāhā]] einen kleinen Tropfen [[Ghee]] (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei vorausschauendes Handeln und das Vermeiden von Hindernissen dem Göttlichen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Gam: Verehrung [[Ganesha|Ganapati]]; diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Anfangsgabe an Varuna&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib bei [[Svaha|svāhā]] einen kleinen Tropfen [[Ghee]] (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Ausdauer beim Überwinden von Schwierigkeiten dem Göttlichen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Vam: Verehrung [[Varuna]]; diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Hauptgebet 1: Dhanvantaraye Namah&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige dir [[Dhanvantari]] im Feuer als Empfangenden der Gabe. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme. Die folgenden Hauptgebete sind im Handbuch wählbare Alternativen. Für eine klare Durchführung kannst du vorab eines auswählen und ruhig so oft wiederholen, wie deine Zeit und deine Kraft es erlauben; die Quelle setzt keine Mindestzahl. Wer mehrere Gebete verwendet, spricht sie nacheinander und bringt pro vollständiger Rezitation eine Gabe dar. Alle gedruckten Möglichkeiten sind hier vollständig aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ dhaṃ dhanvantaraye namaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Dham: Verehrung Dhanvantari; diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;11. Hauptgebet 2: Vasudeva und Dhanvantari mit dem Nektargefäß&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige dir [[Dhanvantari]] im Feuer als Empfangenden der Gabe. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ namo bhagavate vāsudevāya dhanvantaraye amṛtakalaśahastāya sarvāmayavināśanāya trailokyanāthāya śrīmahāviṣṇave svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Verehrung dem erhabenen Vasudeva, Dhanvantari, der das Gefäß des Unsterblichkeitsnektars in der Hand trägt, alle Krankheiten vernichtet, Herr der drei Welten und der herrliche große Vishnu ist. Diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;12. Schlussgabe an Agni&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei körperliches Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhūḥ agnaye svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Schlussgabe an Vayu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei geistiges Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Zwischenraum: [[Vayu]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14. Schlussgabe an Surya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei spirituelles Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ suvaḥ sūryāya svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Himmel: [[Surya]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;15. Schlussgabe an die drei Welten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Entstehende an Prajapati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. Schlussgabe an Vishnu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Erhaltene an Vishnu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇave svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; [[Vishnu]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. Schlussgabe an Rudra&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Vergehende an Rudra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ rudrāya svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; [[Rudra]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nimm ein etwas größeres, zur kleinen Flamme passendes Kokosstück, eine Nuss oder einen Zweig. Bringe diese letzte größere Gabe bei svāhā dar. Vertraue bei dieser [[Purnahuti]] dein ganzes Dasein Dhanvantari an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ dhaṃ dhanvantaraye namaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Dham: Verehrung Dhanvantari; diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Dem siebenzüngigen Feuer danken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bringe noch einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Agni dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ agnaye saptavate svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. In der Gegenwart der Gottheit verweilen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege den Löffel sicher ab. Verweile in [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und wiederhole innerlich das folgende [[Mantra]], solange es für dich stimmig ist. Dabei werden keine weiteren Gaben dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ dhaṃ dhanvantaraye namaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Dham: Verehrung Dhanvantari.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21. Frieden wünschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich den Friedensruf und beziehe dich selbst und alle anderen in diesen Wunsch ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Om, Frieden, Frieden, Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachklang und Aufräumen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als persönliche Anregung kannst du die Bitte um Wohlergehen mit einer konkreten fürsorglichen Handlung verbinden: jemandem Ruhe ermöglichen, eine hilfreiche Mahlzeit bereiten oder aufmerksam zuhören. Lass das Feuer beaufsichtigt ausbrennen und die Asche vollständig erkalten. Reinige danach die Geräte. Nicht geopferte saubere Lebensmittel bleiben zur Verwendung übrig; ins Feuer gegebene Stoffe werden nicht als Speise entnommen. Sauberes Restwasser kann an eine Pflanze gegeben werden. Diese Handhabung nach dem Ritual ist eine praktische redaktionelle Ergänzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollständige Rezitationsanhänge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Die Hauptgebete sind Alternativen; die gewählte Wiederholungszahl gilt nur für den Hauptteil. Anfangs- und Schlussgaben werden jeweils einmal gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IAST&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ dhanvantari homakarma yathāśakti kariṣye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das Feuer entzünden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Anfangsgabe an Prajapati&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prajāpataye svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Anfangsgabe an Indra&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ indrāya svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Anfangsgabe an Agni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ agnaye svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Anfangsgabe an Soma&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ somāya svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Anfangsgabe an die drei Welten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Anfangsgabe an Ganesha&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Anfangsgabe an Varuna&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Hauptgebet 1: Dhanvantaraye Namah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhaṃ dhanvantaraye namaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Hauptgebet 2: Vasudeva und Dhanvantari mit dem Nektargefäß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ namo bhagavate vāsudevāya dhanvantaraye amṛtakalaśahastāya sarvāmayavināśanāya trailokyanāthāya śrīmahāviṣṇave svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Schlussgabe an Agni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūḥ agnaye svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Schlussgabe an Vayu&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Schlussgabe an Surya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ suvaḥ sūryāya svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Schlussgabe an die drei Welten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Schlussgabe an Vishnu&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇave svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Schlussgabe an Rudra&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ rudrāya svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhaṃ dhanvantaraye namaḥ svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Dem siebenzüngigen Feuer danken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ agnaye saptavate svāhā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. In der Gegenwart der Gottheit verweilen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhaṃ dhanvantaraye namaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Frieden wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Devanagari&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भूलोके धर्मस्थापनार्थं सर्वेषां जनानां सुखशान्तिसिद्ध्यर्थं धन्वन्तरि होमकर्म यथाशक्ति करिष्ये&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das Feuer entzünden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूर् भुवः सुवर् ॐ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Anfangsgabe an Prajapati&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ प्रजापतये स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Anfangsgabe an Indra&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ इन्द्राय स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Anfangsgabe an Agni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अग्नये स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Anfangsgabe an Soma&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सोमाय स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Anfangsgabe an die drei Welten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Anfangsgabe an Ganesha&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गं गणपतये नमः स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Anfangsgabe an Varuna&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वं वरुणाय नमः स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Hauptgebet 1: Dhanvantaraye Namah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ धं धन्वन्तरये नमः स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Hauptgebet 2: Vasudeva und Dhanvantari mit dem Nektargefäß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नमो भगवते वासुदेवाय धन्वन्तरये अमृतकलशहस्ताय सर्वामयविनाशनाय त्रैलोक्यनाथाय श्रीमहाविष्णवे स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Schlussgabe an Agni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूः अग्नये स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Schlussgabe an Vayu&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भुवः वायवे स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Schlussgabe an Surya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सुवः सूर्याय स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Schlussgabe an die drei Welten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Schlussgabe an Vishnu&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ विष्णवे स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Schlussgabe an Rudra&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ रुद्राय स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ धं धन्वन्तरये नमः स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Dem siebenzüngigen Feuer danken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अग्नये सप्तवते स्वाहा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. In der Gegenwart der Gottheit verweilen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ धं धन्वन्तरये नमः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Frieden wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutsch&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Dhanvantari-Homa ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das Feuer entzünden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Anfangsgabe an Prajapati&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Prajapati]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Anfangsgabe an Indra&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Indra]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Anfangsgabe an Agni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Agni]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Anfangsgabe an Soma&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Soma]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Anfangsgabe an die drei Welten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Anfangsgabe an Ganesha&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Gam: Verehrung [[Ganesha|Ganapati]]; diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Anfangsgabe an Varuna&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Vam: Verehrung [[Varuna]]; diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Hauptgebet 1: Dhanvantaraye Namah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Dham: Verehrung Dhanvantari; diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Hauptgebet 2: Vasudeva und Dhanvantari mit dem Nektargefäß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Verehrung dem erhabenen Vasudeva, Dhanvantari, der das Gefäß des Unsterblichkeitsnektars in der Hand trägt, alle Krankheiten vernichtet, Herr der drei Welten und der herrliche große Vishnu ist. Diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Schlussgabe an Agni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Schlussgabe an Vayu&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Zwischenraum: [[Vayu]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Schlussgabe an Surya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Himmel: [[Surya]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Schlussgabe an die drei Welten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Schlussgabe an Vishnu&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Vishnu]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Schlussgabe an Rudra&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Rudra]] sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Dham: Verehrung Dhanvantari; diese Gabe sei dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Dem siebenzüngigen Feuer danken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. In der Gegenwart der Gottheit verweilen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Dham: Verehrung Dhanvantari.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Frieden wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Frieden, Frieden, Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[P. V. R. Narasimha Rao]] / [[EasyHoma]]: [https://www.vedicastrologer.org/homa/simplest/dhanvantari_ss_eng.pdf Simplest Dhanvantari Homa], S. 1–3: Vorbereitung, Vorsatz, Anfangsgaben, Hauptgebete, Schlussgaben, vollständige Hingabe und Meditation.&lt;br /&gt;
* [https://www.vedicastrologer.org/homa/simplest/dhanvantari_ss_sans-.pdf Parallelfassung mit Devanagari-Mantras]. Diese Anleitung gibt die moderne Hausfassung wieder; sie beansprucht keine vollständige klassische Tempel- oder Priesterliturgie.&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Homa]], [[Agni]], [[Bhakti]], [[Dhanvantari]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quelle kündigt vier Hauptmantras an, druckt tatsächlich zwei. Hier stehen die beiden überlieferten Optionen vollständig; weitere Formeln werden nicht ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video und Seminare ==&lt;br /&gt;
Sukadev erläutert [[Homa]], die Verehrung mit dem heiligen Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|kxY0hQTLN4E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinduistische Rituale&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dhanvantari Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilungsritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual der EasyHoma Hauspraxis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Devi_Vrata_%E2%80%93_ein_Jahr_mit_Milchspeise_und_einer_Gabe_f%C3%BCr_die_Versorgung_anderer&amp;diff=1326145</id>
		<title>Devi Vrata – ein Jahr mit Milchspeise und einer Gabe für die Versorgung anderer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Devi_Vrata_%E2%80%93_ein_Jahr_mit_Milchspeise_und_einer_Gabe_f%C3%BCr_die_Versorgung_anderer&amp;diff=1326145"/>
		<updated>2026-10-13T17:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Devi Vrata – ein Jahr mit Milchspeise und einer Gabe für die Versorgung anderer nach Devi Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Devi Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
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		<title>Devi Vrata</title>
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		<updated>2026-10-13T17:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Devi Vrata – ein Jahr mit Milchspeise und einer Gabe für die Versorgung anderer nach Devi Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Devi Vrata – ein Jahr mit Milchspeise und einer Gabe für die Versorgung anderer&#039;&#039;&#039;: Eine nährende Speise und die Gabe zweier Kühe kennzeichnen das [[Devi Vrata]] dieser Fassung. Das Jahresgelübde richtet sich an Menschen, die ihre Bitte um Versorgung mit Dank an [[Lakshmi]] verbinden und am Ende selbst Lebensgrundlagen weitergeben möchten. Der kurze Quellvers nennt keine große Altarzeremonie: Die wiederkehrende Mahlzeit und die abschließende Schenkung tragen die Übung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung folgt der [[Puranische Tradition|puranischen Überlieferung]] des [[Matsya Purana]], Kapitel 101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass und Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text nennt ein Jahr bis zum Abschluss, jedoch keinen besonderen Monat, Mondtag und keine feste Tageszeit. Die gelobende Person hält die Speiseregel im Haushalt. Empfänger der abschließenden Gabe ist ein [[Brahmane]]; eine besondere Priesterleitung während des Jahres wird nicht verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Speise ist [[Payasa]], eine süße Milchspeise, vorgesehen. Für eine heutige Küche lässt sie sich aus Reis, Milch (bzw. Pflanzenmilch) und etwas Zucker zubereiten. Die pflanzliche Fassung ist eine heutige Alternative. Der Vers enthält kein Rezept und keine Mengenangabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Payasa essend“ beschreibt die überlieferte Speiseregel, legt aber keine Uhrzeit und keine genaue Mahlzeitenzahl fest. Für eine alltagstaugliche heutige Durchführung wird Payasa regelmäßig als Teil einer ausgewogenen vegetarischen Ernährung gegessen; diese Gestaltung ist eine Anpassung und keine Behauptung einer wörtlichen ausschließlichen Payasa-Diät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plane die Gabe zweier Kühe und vereinbare sie vor Beginn mit einem Brahmanen, der deren gute Versorgung gewährleisten kann. Wo eine Tierübergabe nicht sinnvoll möglich ist, kann eine klar benannte Unterstützung für zwei Kühe in einer verlässlichen Schutzstätte an ihre Stelle treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Den Jahreszeitraum festlegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bestimme Beginn und Ende des Gelübdes. Vereinbare zugleich die spätere Schenkung. Ein zusätzlicher Feiertag oder eine besondere Fastennacht müssen nicht gesucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Payasa bereiten und bewusst essen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereite die Milchspeise mit Milch (bzw. Pflanzenmilch). Nimm sie im vereinbarten Rhythmus bewusst zu dir. Ein bestimmtes [[Naivedya]]-Mantra oder eine Pflichtdarbringung am Altar werden im Vers nicht genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Die Versorgung anderer vorbereiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setze die Speiseregel während des Jahres fort und halte die Verbindung zum vorgesehenen Empfänger. So bleibt der Abschluss eine vorbereitete Gabe und wird nicht zu einer bloßen guten Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Zwei Kühe übergeben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schenke am Jahresende beide Kühe dem vereinbarten Brahmanen. Kläre die Übergabe und die weitere Betreuung vollständig. Die Tiere werden nicht nur vorgeführt und danach zurückgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Den Jahreskreis schließen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danke für die Annahme. Beende die besondere Speiseregel und nimm eine konkrete Anregung mit: Mit wem möchtest du auch künftig Nahrung teilen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quelle verheißt [[Lakshmiloka]], die Wohnstatt Lakshmis. Als persönliche Vertiefung führt das Gelübde vom eigenen Genährtwerden zur Bereitschaft, andere zu nähren. Eine gemeinsam geteilte Mahlzeit kann diese Haltung über das Jahr hinaus lebendig halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollständige Textgrundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Quellabschnitt beschreibt die Regel und ihre religiöse Frucht. Er ist ein Lesetext; eine verpflichtende [[Mantra]]rezitation wird für diese Handlungen nicht vorgeschrieben. Die organisatorischen Hinweise erläutern die praktische Umsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IAST&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāyasāśī samānte tu dadyād viprāya goyugam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lakṣmīlokam avāpnoti hy etad devīvrataṃ smṛtam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Devanagari&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पायसाशी समान्ते तु दद्याद् विप्राय गोयुगम्।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
लक्ष्मीलोकमवाप्नोति ह्येतद् देवीव्रतं स्मृतम्॥५९&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutsch&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer Payasa isst und am Jahresende einem Brahmanen ein Paar Kühe schenkt, gelangt zur Welt Lakshmis. Dies wird Devi-Gelübde genannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Vertiefung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Matsya Purana]], Kapitel 101, Vers 59: [https://vedicpeople.com/puranas/maha-puranas/matsya-purana/read/hindi/slokas-and-translation/chapter-101/ Sanskrittext mit Hindi-Erläuterung bei Vedic People].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Devi Vrata wird hier für die besondere Regel von Matsya Purana 101.59 verwendet. Die Ernährungsanpassung und das heutige Küchenbeispiel sind von der vollständig wiedergegebenen Originalregel unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hindu-Rituale – ausführliche Anleitungen|Übersicht der ausführlichen Ritualanleitungen]] · [[Vrata]] · [[Dana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seminare zu Hindu-Ritualen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisegabenritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Budhashtami_Vrata_%E2%80%93_Budha_mit_f%C3%BCnf_Gaben_verehren_und_famili%C3%A4re_Verbundenheit_st%C3%A4rken&amp;diff=1326143</id>
		<title>Budhashtami Vrata – Budha mit fünf Gaben verehren und familiäre Verbundenheit stärken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Budhashtami_Vrata_%E2%80%93_Budha_mit_f%C3%BCnf_Gaben_verehren_und_famili%C3%A4re_Verbundenheit_st%C3%A4rken&amp;diff=1326143"/>
		<updated>2026-10-13T17:05:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Budhashtami Vrata – Budha mit fünf Gaben verehren und familiäre Verbundenheit stärken nach Budhashtami Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Budhashtami Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Budhashtami_Vrata&amp;diff=1326142</id>
		<title>Budhashtami Vrata</title>
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		<updated>2026-10-13T17:05:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Budhashtami Vrata – Budha mit fünf Gaben verehren und familiäre Verbundenheit stärken nach Budhashtami Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Budhashtami Vrata – Budha mit fünf Gaben verehren und familiäre Verbundenheit stärken&#039;&#039;&#039;: Das &#039;&#039;&#039;[[Budhashtami Vrata]]&#039;&#039;&#039; verbindet die Verehrung des Planetengottes [[Budha]] mit einer einfachen Reisgabe und einer Erzählung über Geschwister, Verlust und Hilfe für die Eltern. Es wird gehalten, wenn ein Mittwoch auf [[Ashtami]], den achten Mondtag, fällt. Die Fassung des [[Garuda Purana]] stellt das Wohlergehen der Familie und die Befreiung von belastenden Verstrickungen in den Mittelpunkt: Verehrung, gemeinsames Essen und eine Gabe an andere gehören zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass, Tradition und Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Vrata]] gehört zur [[Puranische Tradition|puranischen Tradition]]. Sowohl die helle als auch die dunkle Monatshälfte kommen infrage. Entscheidend ist die Verbindung von Mittwoch und Ashtami nach dem örtlich verwendeten [[Panchanga]]. Ein bestimmter Monat oder eine feste Uhrzeit wird für diese Fassung nicht vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text nennt einen Platz an einem Gewässer. Wähle ein sauberes, sicher zugängliches Ufer, an dem eine kleine Verehrung erlaubt ist. Eine Wasserschale am Hausaltar kann das Gewässer in einer heutigen häuslichen Anpassung vertreten. Die Gaben bleiben auf dem Altar beziehungsweise auf einer Unterlage und werden anschließend wieder mitgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelübde kann von einer Person, von Geschwistern oder gemeinsam in der Familie ausgeführt werden. Ein Priester wird im beschriebenen Ablauf nicht verlangt. Budha ist hier die mit dem Planeten Merkur verbundene Gottheit; gemeint ist nicht [[Buddha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was du vorbereitest ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Bild Budhas oder eine schlichte Zeichnung seiner Gestalt auf einem Lotos; die Quelle beschreibt ihn dunkel beziehungsweise dunkelgrün, mit Bogen und Pfeilen.&lt;br /&gt;
* Sandelduft oder duftende Paste, Blüten, Räucherwerk, eine Lampe und gekochten Reis für die fünf Gaben der [[Panchopachara Puja]]. Verwende für die Lampe Ghee (bzw. Pflanzenöl).&lt;br /&gt;
* Reis, essbare Blattgemüse und Tamarinde. Die Quelle nennt [[Kalambika]]; für die häusliche Anpassung kann vertrautes, zum Verzehr bestimmtes Blattgemüse verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Mangoblätter für eine kleine Schale und [[Kusha]]-Gras zum Umlegen. Ein sauberer wiederverwendbarer Teller ist eine praktische Anpassung, wenn die Blattmaterialien fehlen.&lt;br /&gt;
* Ein kleines Gefäß für eine Gabe ungekochten Reises und eine [[Dakshina]] nach deinen Möglichkeiten. Sprich vorher ab, wer die Lebensmittel und die Gabe erhalten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traditionelle Reismaß lautet acht kleine Handvoll, beim Abmessen unter Ausschluss zweier Finger. Dies ist ein rituelles Handmaß, keine feste Grammangabe. Bereite daraus die Mahlzeit des Gelübdes; weitere Mitessende können zusätzliche Portionen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Das Gelübde aufnehmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasche dich, bereite den Platz vor und stelle die Gaben bereit. Richte deine Aufmerksamkeit auf Budha und auf die Menschen, denen du verbunden bist. Als [[Sankalpa]] kannst du in eigenen Worten sagen: „An diesem Mittwoch-Ashtami halte ich das Budhashtami-Gelübde. Mögen meine Gedanken klar, meine Worte hilfreich und meine Beziehungen von Fürsorge getragen sein.“ Diese deutsche Absicht ist eine persönliche Formulierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dir Budha auf dem Lotos vor, mit Bogen und Pfeilen. Betrachte seine Gestalt als Ganzes und verneige dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Budha mit fünf Gaben empfangen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quelle nennt für die Verehrung folgenden [[Mantra]]. Sprich ihn bei jeder der fünf Gaben einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
buṃ budhāya svāhā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: „Bum – Budha sei diese Gabe geweiht.“ [[Bija]] &#039;&#039;buṃ&#039;&#039; ist die Keimsilbe Budhas; [[Svaha]] widmet die Gabe der Gottheit. Hier begleitet das Wort eine [[Puja]], kein zusätzliches Feueropfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bringe [[Gandha]], den Duft, dar: Gib einen kleinen Punkt Sandelpaste auf einen Opferteller oder an den dafür geeigneten Bildsockel.&lt;br /&gt;
# Lege [[Pushpa]], eine Blüte, vor Budha.&lt;br /&gt;
# Zeige [[Dhupa]], das Räucherwerk, vor dem Bild und stelle es sicher ab.&lt;br /&gt;
# Zeige [[Dipa]], die brennende Lampe, und stelle sie auf ihre feuerfeste Unterlage zurück.&lt;br /&gt;
# Bringe [[Naivedya]] dar: Stelle eine Portion der zubereiteten Reisspeise vor Budha. Halte einen Augenblick inne und widme die Speise seiner Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Die Geschichte des Gelübdes hören&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lies die folgende [[Vrata Katha]] langsam vor oder bitte eine andere Person, sie vorzulesen. Sie gibt die Erzählung des Garuda Purana in deutscher Nacherzählung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Pataliputra]] lebte der Brahmane Vira mit seiner Frau Rambha, dem Sohn [[Kaushika]] und der Tochter [[Vijaya]]. Zur Familie gehörte ein Stier. Eines Tages nahm Kaushika das Tier zur [[Ganga]] mit. Während er sich bei den Hirten aufhielt, stahlen Diebe den Stier. Verzweifelt suchte Kaushika nach ihm. Seine Schwester, die zum Wasserholen gekommen war, schloss sich ihm an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hungrig und durstig gelangten die Geschwister zu einem See. Dort sahen sie himmlische Frauen, die eine Verehrung ausführten. Kaushika bat sie um Essen. Die Frauen luden die Geschwister ein, sich zunächst an ihrem Gelübde zu beteiligen. Beide verehrten Budha und erhielten danach zwei Blattschalen mit Speise. Als die Frauen fortgegangen waren, fanden die Geschwister den Stier wieder und kehrten am Abend erleichtert nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später dachte der Vater über einen Ehemann für seine herangewachsene Tochter nach. Sein Gedanke fiel auf [[Yama]]. Kaushika hielt das Gelübde mit dem Wunsch nach einer königlichen Aufgabe und wurde König von [[Ayodhya]]. Vijaya wurde mit Yama vermählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yama bat Vijaya, während seiner Abwesenheit eine bestimmte Tür nicht zu öffnen. Sie öffnete sie dennoch und erblickte ihre Mutter in schmerzhafter Gebundenheit. Erschüttert suchte sie Hilfe. Durch Kaushika erfuhr sie erneut vom befreienden Gelübde. Sie hielt es in Anteilnahme an ihrer Mutter. Die Erzählung endet damit, dass die Mutter von ihrem Leiden frei wird und in den Himmel gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte verbindet den Wunsch nach eigenem Wohlergehen mit Mitgefühl für die Familie. Die verheißene Befreiung gehört zur religiösen Aussage des Purana; für die eigene Praxis kann daraus der Vorsatz wachsen, sich auch um die Not anderer zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Reis und Unterstützung weitergeben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fülle das vorbereitete Gefäß mit ungekochtem Reis und übergib es zusammen mit der Dakshina. Das Purana nennt dafür eine [[Karkari]], ein kleines Gefäß. Die Gabe soll nach den eigenen Möglichkeiten erfolgen. Wähle einen Empfänger, der sie sinnvoll verwenden kann, beispielsweise eine Person, die die Verehrung begleitet hat, oder einen vorher abgesprochenen Haushalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Die rituelle Mahlzeit einnehmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib die gekochte Reisspeise mit Blattgemüse und Tamarinde in die vorbereitete Mangoblattschale, die von Kusha umgeben ist, beziehungsweise auf den gewählten Teller. Empfange die Speise als [[Prasada]]. Iss ruhig und mit Dankbarkeit; bei gemeinsamer Durchführung teile sie mit den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fassung beschreibt eine geregelte Mahlzeit. Sie schreibt weder einen Verzicht auf Trinkwasser noch eine zusätzliche lange Fastenfolge vor. Ein mehrjähriger Gelübdezyklus ist für diese einzelne Budhashtami-Feier ebenfalls nicht genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Die Feier beenden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verneige dich vor Budha. Nimm einen konkreten Gedanken aus der Geschichte mit: etwa eine Person anzurufen, eine Hilfe zu leisten oder einen familiären Streit versöhnlich anzusprechen. Lösche die Lampe nach der Verehrung und räume den Platz auf. Genießbare Gaben werden verwendet, Pflanzenreste kompostiert und Gefäße gereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mantra in Devanagari ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
बुं बुधाय स्वाहा ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Artikel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Garuda Purana]], [[Acharakanda]], Kapitel 132, Verse 3–21: Budhashtami-Gelübde, fünffache Verehrung, Mantra, Reisgabe und Erzählung. [https://sa.wikisource.org/wiki/गरुडपुराणम्/आचारकाण्डः/अध्यायः_१३२ Sanskrittext].&lt;br /&gt;
* [[Agni Purana]], Kapitel 184, Verse 9–21, überliefert eine verwandte Fassung mit abweichenden Einzelheiten der Erzählung. Der vorliegende Ablauf folgt dem Garuda Purana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Budha]] · [[Vrata]] · [[Panchopachara Puja]] · [[Prasada]] · [[Hindu-Rituale – ausführliche Anleitungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seminare zu Hindu-Ritualen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Budha Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familiensegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Brahma_Pratipada_Vrata_%E2%80%93_den_Monatsbeginn_sch%C3%B6pferischer_Klarheit_und_Gro%C3%9Fz%C3%BCgigkeit_widmen&amp;diff=1326136</id>
		<title>Brahma Pratipada Vrata – den Monatsbeginn schöpferischer Klarheit und Großzügigkeit widmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Brahma_Pratipada_Vrata_%E2%80%93_den_Monatsbeginn_sch%C3%B6pferischer_Klarheit_und_Gro%C3%9Fz%C3%BCgigkeit_widmen&amp;diff=1326136"/>
		<updated>2026-10-13T17:01:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Brahma Pratipada Vrata – den Monatsbeginn schöpferischer Klarheit und Großzügigkeit widmen nach Brahma Pratipada Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Brahma Pratipada Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Brahma_Pratipada_Vrata&amp;diff=1326135</id>
		<title>Brahma Pratipada Vrata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Brahma_Pratipada_Vrata&amp;diff=1326135"/>
		<updated>2026-10-13T17:01:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Brahma Pratipada Vrata – den Monatsbeginn schöpferischer Klarheit und Großzügigkeit widmen nach Brahma Pratipada Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Brahma Pratipada Vrata – den Monatsbeginn schöpferischer Klarheit und Großzügigkeit widmen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Brahma Pratipada Vrata]] widmet den ersten Mondtag [[Brahma]], dem Schöpfer, und verbindet seine Verehrung mit monatlichem Fasten und einer nährenden Gabe. Nach dem Fasten am Vortag wird Brahma mit einer kurzen Anrufung empfangen; die anschließende Milchgabe macht aus dem persönlichen Wunsch nach Gedeihen einen Dienst an anderen. Diese Fassung folgt dem [[Agni Purana]] und umfasst einen Jahreskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass und Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beginn nennt die Quelle [[Pratipada]] in [[Chaitra]], [[Ashvina]] oder [[Kartika]]. Sie legt die helle beziehungsweise dunkle Monatshälfte hier nicht ausdrücklich fest; lege deshalb mit dem örtlichen [[Panchanga]] und deiner Familientradition einen wiederkehrenden ersten Mondtag fest. Der vorhergehende fünfzehnte Mondtag gehört als Fastentag dazu. Die Handlung kann am Hausaltar stattfinden; ein ausschließlich priesterlicher Vollzug wird nicht verlangt. Ein kundiger Begleiter kann beim Kalender und bei der Übergabe der Gabe helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereite eine [[Murti]] oder Darstellung Brahmas, einen sauberen Altarplatz, eine Blüte und Milch (bzw. Pflanzenmilch) als Gabe vor. Die Quelle nennt eine goldene Gestalt mit Gebetskette und Opferlöffeln, Wassergefäß, langem Bart und aufgebundenem Haar. Eine vorhandene Darstellung ist die ausdrücklich einfachere heutige Hausfassung; die Pflanzenmilch ist eine heutige vegane Alternative. Vereinbare vorab, wem die noch genießbare Gabe zukommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Das Jahr beginnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reinige den Platz und bestimme den ersten Termin sowie die monatlichen Wiederholungen. Formuliere deinen [[Sankalpa]] in eigenen Worten: Du möchtest den kommenden Jahreskreis Brahma widmen und deine Fähigkeiten verantwortungsvoll einsetzen. Der Text schreibt hierfür keine besondere Sanskritformel vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Am Vortag fasten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halte am vorausgehenden fünfzehnten Mondtag [[Upavasa]], also Nahrungsverzicht. Ein Verzicht auf Trinkwasser wird hier nicht vorgeschrieben. Wähle, wenn völliger Nahrungsverzicht für dich nicht möglich ist, eine einfache Mahlzeit und benenne dies als persönliche Anpassung des Gelübdes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Brahma am ersten Mondtag verehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wasche dich, ziehe saubere Kleidung an und setze dich vor die Darstellung. Betrachte Brahmas viergesichtige Gestalt als Erinnerung daran, eine Aufgabe von mehreren Seiten zu sehen. Lege eine Blüte nieder und sprich den ausdrücklich angegebenen [[Mantra]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ tatsadbrahmaṇe namaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Verehrung Brahma, dem ‚Das‘, dem Wirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Worte [[Tat]] und [[Sat]] weisen über einzelne Schöpfungen auf ihren göttlichen Grund. Die Quelle erlaubt alternativ die [[Gayatri]]; hier wird durchgehend die kurze Brahma-Anrufung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Eine nährende Gabe schenken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stelle die Milch (bzw. Pflanzenmilch) vor Brahma. Sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
brahmā me prīyatām&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge Brahma mir gewogen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überreiche danach die Gabe einer Person, die sie gebrauchen kann. Löse anschließend dein Fasten mit einer Mahlzeit. Der Sanskrittext bestimmt an dieser Stelle keine Empfängergruppe; die sinnvolle Verwendung der Gabe wird daher vorab praktisch vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Den Jahreskreis vollenden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiederhole Vortagsfasten, Verehrung und Gabe an den festgelegten monatlichen Pratipada-Terminen ein Jahr lang. Beende den letzten Termin mit derselben Widmung und einer Verneigung. Eine zusätzliche große Schlusszeremonie wird in diesem Abschnitt nicht vorgeschrieben. Nimm anschließend die erste Mahlzeit nach dem Fasten bewusst und dankbar ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinn und Abschluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brahmas schöpferische Aufgabe wird im eigenen Leben greifbar, wenn aus einem guten Gedanken eine hilfreiche Handlung wird. Wähle zum Abschluss eine konkrete Arbeit, die du sorgfältig und ohne Eitelkeit weiterführen möchtest. Die Gabe erinnert daran, dass schöpferische Kraft anderen Menschen Nahrung, Wissen oder Orientierung schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezitationen in Devanagari ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge entspricht den Gebeten und Anrufungen im Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brahma-Anrufung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ओं तत्सद्ब्रह्मणे नमः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Widmung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ब्रह्मा मे प्रीयताम्&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Weiteres ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Agni Purana]], Kapitel beziehungsweise Verse 176.1–4: [https://sa.wikisource.org/wiki/अग्निपुराणम्/अध्यायः_१७६ Sanskritfassung bei Wikisource].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kurze, ausdrücklich genannte Brahma-Anrufung ist die gewählte Rezitation. Altarblüte, Empfängerabsprache und das schlichte Fastenbrechen erläutern die praktische Hausdurchführung; sie sind keine zusätzlichen Vorschriften des Purana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hindu-Rituale – ausführliche Anleitungen|Übersicht ausführlicher Ritualanleitungen]] · [[Vrata]] · [[Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seminare zu Hindu-Ritualen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brahma Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neubeginnritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhuvaneshvari_Hrim_Japa_und_neun_Bl%C3%BCtengaben&amp;diff=1326134</id>
		<title>Bhuvaneshvari Hrim Japa und neun Blütengaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhuvaneshvari_Hrim_Japa_und_neun_Bl%C3%BCtengaben&amp;diff=1326134"/>
		<updated>2026-10-13T17:00:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Bhuvaneshvari Hrim Japa und neun Blütengaben nach Bhuvaneshvari Hrim Japa&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Bhuvaneshvari Hrim Japa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Bhuvaneshvari Hrim Japa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhuvaneshvari_Hrim_Japa&amp;diff=1326133"/>
		<updated>2026-10-13T17:00:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Bhuvaneshvari Hrim Japa und neun Blütengaben nach Bhuvaneshvari Hrim Japa&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Bhuvaneshvari]] Hrim Japa und neun Blütengaben&#039;&#039;&#039; verbindet die innere Verehrung der Herrin der Welten mit neun Blütengaben an ihre Kräfte. Die wiederholte Keimsilbe [[Hrim]] sammelt die [[Aufmerksamkeit]] in der Gegenwart der [[Göttin]]; die Gaben bringen Dankbarkeit für tragende, nährende und schützende Kräfte des Lebens zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20131010-Navaratrti-Puja-011.jpg|thumb|Göttinnenverehrung mit Blüten und gesammelter Aufmerksamkeit.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Umfang:&#039;&#039;&#039; Neun namentliche Blütengaben, stille Betrachtung und 108 Wiederholungen von Hrim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass, Voraussetzungen und Material ==&lt;br /&gt;
Für Praktizierende, die in den Bhuvaneshvari-Mantra unterwiesen sind. Benötigt werden neun Blüten, ein Teller, eine Gabenschale, ein sauberer Sitz und eine Mala. Ein Bild kann die Sammlung unterstützen. Plane etwa 15 bis 20 Minuten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vertiefung passen [[Devi Puja]], [[Devi Archanam]], [[Kameshvari Puja]]. Alle für die hier beschriebene Sitzung erforderlichen Schritte sind unten ausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Vorbereitung und Sankalpa ==&lt;br /&gt;
Lege neun Blüten auf einen Teller und stelle eine leere Gabenschale an den vorbereiteten Altarplatz. Wenn du ein Bild der Göttin verwendest, steht es dahinter. Setze dich aufrecht. Richte dich still darauf aus, die Welt und das eigene Leben als von göttlicher Gegenwart durchdrungen zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Bhuvaneshvari vergegenwärtigen ==&lt;br /&gt;
Betrachte Bhuvaneshvari still in der folgenden Gestalt nach dem [[Dhyana]] des [[Brihat Tantrasara]]: Sie leuchtet wie die aufgehende Sonne, trägt den Mond als Krone und hat drei Augen. Ihr Gesicht lächelt. Ihre vier Hände halten Elefantenstachel und Schlinge oder zeigen die Gesten des Segens und der Furchtlosigkeit. Ihre Gestalt ist die einer vollbrüstigen göttlichen Mutter. Hier wird diese Beschreibung innerlich betrachtet; ein Sanskrit-Dhyana wird nicht rezitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Die neun Kräfte mit Blüten ehren ==&lt;br /&gt;
Sprich jede der folgenden Anrufungen einmal und lege jeweils eine Blüte in die Gabenschale. Die neun Kräfte werden gemeinsam als Entfaltungen der Göttin verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gabe !! Vollständige Anrufung !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ jayāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Jaya, der Sieghaften.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ vijayāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Vijaya, der Siegreichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ ajitāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Ajita, der Unbesiegten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ aparājitāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Aparajita, der Unüberwindlichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ nityāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Nitya, der Ewigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ vilāsinyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Vilasini, der spielerisch Strahlenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ dogdhryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Dogdhri, der Nährenden und Milch Spendenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ aghorāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Aghora, der Nichtschrecklichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ maṅgalāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Mangala, der Glückverheißenden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Den Hrim Mantra wiederholen ==&lt;br /&gt;
Rezitiere die folgende vollständige Formel 108-mal leise oder im Geist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ ist hier die Keimsilbe Bhuvaneshvaris. Der Text entfaltet sie aus ha, ra, langem ī und dem Nasalpunkt. Als Bija ist sie eine Anrufung der Göttin und kein gewöhnliches übersetzbares Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganze Formel zählt als eine Wiederholung. Bewege danach eine Perle der [[Mala]] weiter; die Meru-Perle zählt nicht mit. Atme während der Rezitation natürlich und bleibe bei der Bedeutung der Anrufung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Das Japa darbringen ==&lt;br /&gt;
Stelle dir die Frucht deiner Rezitation als Gabe in der linken Hand der Göttin vor. Sprich einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;guhyātiguhyagoptrī tvaṃ gṛhāṇāsmatkṛtaṃ japam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;siddhir bhavatu me devi tvatprasādāt tvayi sthitiḥ ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Hüterin des Geheimsten. Nimm unsere Rezitation an. Durch deine Gnade möge mir Vollendung zuteilwerden: das Ruhen in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falte die Hände vor dem Herzen, neige den Kopf und bleibe einen Augenblick still. Lass die bildhafte Betrachtung im Herzen zur Ruhe kommen. Damit ist diese Sitzung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertiefung ==&lt;br /&gt;
Yoga-Vidya-Vortrag zum Ablauf einer Puja; ergänzende Einführung in die Ritualhaltung. Das Video ist eine thematische Ergänzung; der konkrete Ablauf richtet sich nach dieser Anleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JifQJmEHR3Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Devi Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Devi Archanam]]&lt;br /&gt;
* [[Kameshvari Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Shrichakra Sadhanam – Ritualhandbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Japa]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra]]&lt;br /&gt;
* [[Dhyana]]&lt;br /&gt;
* [[Bhakti]]&lt;br /&gt;
* [[Tantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinduistische Rituale&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und redaktionelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
[[Brihat Tantrasara]] von Kṛṣṇānanda Āgamavāgīśa, Sanskrit-IAST-Projektfassung, Teil 1, nach dem elektronischen Text M00013 auf Grundlage des Drucks Calcutta 1896. Die Versnummern gelten innerhalb des jeweils genannten Abschnitts. Bhuvaneshvari-Abschnitt, Verse 23–35: die Bija-Bildung wird in 23 ausdrücklich aufgelöst; die neun Pitha-Shaktis stehen in 25 und erneut im Puja-Zusammenhang von 35, der Dhyana in 33. Die weiblichen Dative der Namen sind regulär ausgeschrieben; insbesondere dogdhryai gehört zur in Vers 25 gegebenen Namensform dogdhrī und berichtigt die abweichende elektronische Schreibung dogghryai in 35. Der in der elektronischen Fassung fehlerhaft angeschlossene Dhyana wird als deutsche Betrachtung wiedergegeben. Die Zusammenstellung als neun Blütengaben mit anschließendem Japa ist redaktionell; sie beansprucht nicht die vollständige Pitha- oder Avarana-Puja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzung mit 108 Wiederholungen ist eine redaktionell begrenzte Praxisform. Ihr allgemeiner Japa-Rahmen folgt Mantramahodadhi 21.166–170, besonders 21.169; das Darbringungsgebet folgt 22.151–152. Die weibliche Form des Gebets ist auch im Brihat Tantrasara, allgemeine Puja-Paddhati, Vers 6, belegt. Die größere Purashcharana und die äußeren Avarana-Pujas des jeweiligen Gottheitenkapitels sind nicht Bestandteil dieser Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra Rituale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhavani_Vrata_%E2%80%93_einen_Tempelbaldachin_schenken_und_F%C3%BCrsorge_vollenden&amp;diff=1326131</id>
		<title>Bhavani Vrata – einen Tempelbaldachin schenken und Fürsorge vollenden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhavani_Vrata_%E2%80%93_einen_Tempelbaldachin_schenken_und_F%C3%BCrsorge_vollenden&amp;diff=1326131"/>
		<updated>2026-10-13T16:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Bhavani Vrata – einen Tempelbaldachin schenken und Fürsorge vollenden nach Bhavani Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Bhavani Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhavani_Vrata&amp;diff=1326130</id>
		<title>Bhavani Vrata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhavani_Vrata&amp;diff=1326130"/>
		<updated>2026-10-13T16:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Bhavani Vrata – einen Tempelbaldachin schenken und Fürsorge vollenden nach Bhavani Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Bhavani Vrata – einen Tempelbaldachin schenken und Fürsorge vollenden&#039;&#039;&#039; stellt eine brauchbare Gabe für einen Shiva-Tempel in den Mittelpunkt: An [[Tritiya]] wird dort einmal ein Baldachin angebracht; am Jahresende schließt eine Kuhgabe das Gelübde ab. Es richtet sich an Menschen, die einen Ort gemeinsamer Gottesverehrung unterstützen und ihre Hingabe an [[Bhavani]], eine Gestalt [[Parvati|Parvatis]], mit verantwortlicher Fürsorge verbinden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung zu diesem [[Bhavani Vrata]] folgt der [[Puranische Tradition|puranischen Überlieferung]] des [[Matsya Purana]], Kapitel 101. Die gelobende Person führt die Regel selbst aus; eine besondere Priesterleitung wird im kurzen Quellabschnitt nicht verlangt. Die Tempelgabe wird mit der zuständigen Gemeinschaft vereinbart; die übrigen Vorbereitungen können zu Hause stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotus wasser.jpg|thumb|Ein [[Lotus]] als Sinnbild von Sammlung und einer freigebigen Haltung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass und Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baldachin wird an Tritiya, dem dritten Mondtag, einmal im [[Shivalaya|Shiva-Tempel]] angebracht. Der Vers nennt keinen Monat und keine bestimmte Mondhälfte. Die Kuhgabe gehört zum Ende des Gelübdejahres; lege den Jahreszeitraum zusammen mit der Tempelgemeinschaft im Voraus fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich mit der Tempelleitung über den tatsächlich benötigten [[Vitana|Baldachin]]. Kläre Maße, Material, Befestigung und den geeigneten Ort, bevor du ihn beschaffst. Diese Absprachen ermöglichen eine brauchbare Tempelgabe. Bereite außerdem die Kuhgabe am Jahresende vor. Wer den Baldachin anbringt, muss die dafür nötige Sachkunde haben; die gelobende Person kann die Anfertigung und Anbringung veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer wirklichen Tiergabe müssen Haltung, Futter, Trinkwasser und Betreuung gesichert sein. Wo eine solche Übergabe nicht sinnvoll möglich ist, kann die Unterstützung einer verlässlichen Kuhschutzstätte eine heutige praktische Anpassung sein. Diese Unterstützung wird offen als solche benannt; sie ist nicht die im Quellvers wörtlich genannte Tierübergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Die Tempelgabe vereinbaren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bestimme mit der Tempelgemeinschaft einen passenden Tritiya-Tag. Der Vers nennt ausdrücklich einen Shiva-Tempel; die Gabe ist für diesen gemeinschaftlichen Verehrungsort bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Den Baldachin bereitstellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lasse den vereinbarten Baldachin anfertigen oder beschaffe ihn in der abgestimmten Ausführung. Die Gabe soll dem Tempel wirklich dienen und dort bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Den Baldachin einmal anbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lasse ihn am vereinbarten Tritiya-Tag an der vorgesehenen Stelle anbringen. Der Sanskrittext sagt ausdrücklich „einmal“. Es ist keine monatliche Wiederholung des Aufbaus erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Das Jahr bis zur Abschlussgabe tragen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halte das vereinbarte Ende des Gelübdejahres fest und bereite die Kuhgabe vor. Der Vers ordnet für die dazwischenliegenden Monate keine Speiseregel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Mit der Kuhgabe abschließen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollziehe am Jahresende die vorbereitete [[Godana|Kuhgabe]] an einen geeigneten Empfänger. Einen bestimmten Empfänger benennt der Einzelvers nicht. Danke sowohl für die Annahme der Tiergabe als auch für die Möglichkeit, den Tempel zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hindi-Erläuterung nennt [[Bhavaniloka]] als Ziel; der Sanskritvers selbst lässt das Ziel nach „gelangt“ unausgesprochen. Als persönliche Anregung kann die Feier den Blick darauf richten, wie hilfreiche Gaben lange nach dem Fest weiterdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollständige Textgrundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Zeilen aus dem [[Matsya Purana]] geben die Regel und ihre religiöse Frucht wieder. Sie dienen zum Lesen und Verstehen; die Quelle schreibt keine verpflichtende [[Mantra]]rezitation für die beschriebenen Handlungen vor. Die praktischen Hinweise zur Terminplanung, Übergabe und Versorgung erläutern die Durchführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IAST&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sakṛd vitānakaṃ kuryāt tṛtīyāyāṃ śivālaye |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
samānte dhenudo yāti bhavānīvratam ucyate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Devanagari&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सकृद् वितानकं कुर्यात् तृतीयायां शिवालये।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
समान्ते धेनुदो याति भवानीव्रतमुच्यते॥७७&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutsch&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Tritiya soll man einmal einen Baldachin in einem Shiva-Tempel anbringen. Wer am Jahresende eine Kuh schenkt, gelangt [zur göttlichen Wohnstatt]. Dies wird Bhavani-Gelübde genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Vertiefung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Matsya Purana]], Kapitel 101, Vers 77: [https://vedicpeople.com/puranas/maha-puranas/matsya-purana/read/hindi/slokas-and-translation/chapter-101/ Sanskrittext mit Hindi-Erläuterung bei Vedic People].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sakṛt“ bedeutet einmal: Der Baldachin wird nicht allmonatlich neu aufgebaut. Die Sanskritstelle nennt die Zielwelt nicht ausdrücklich; Bhavaniloka nennt die zugehörige Hindi-Erläuterung. Die Ergänzung in der deutschen Übersetzung steht in eckigen Klammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hindu-Rituale – ausführliche Anleitungen|Übersicht der ausführlichen Ritualanleitungen]] · [[Vrata]] · [[Dana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seminare zu Hindu-Ritualen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempelgabenritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhanu_Vrata_%E2%80%93_Saptami-Gel%C3%BCbde_mit_n%C3%A4chtlicher_Mahlzeit_und_Kuhgabe&amp;diff=1326129</id>
		<title>Bhanu Vrata – Saptami-Gelübde mit nächtlicher Mahlzeit und Kuhgabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhanu_Vrata_%E2%80%93_Saptami-Gel%C3%BCbde_mit_n%C3%A4chtlicher_Mahlzeit_und_Kuhgabe&amp;diff=1326129"/>
		<updated>2026-10-13T16:58:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Bhanu Vrata – Saptami-Gelübde mit nächtlicher Mahlzeit und Kuhgabe nach Bhanu Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Bhanu Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
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		<title>Bhanu Vrata</title>
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		<updated>2026-10-13T16:58:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Bhanu Vrata – Saptami-Gelübde mit nächtlicher Mahlzeit und Kuhgabe nach Bhanu Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Bhanu Vrata – Saptami-Gelübde mit nächtlicher Mahlzeit und Kuhgabe&#039;&#039;&#039; widmet die wiederkehrende [[Saptami]], den siebten Mondtag, einer einfachen Jahresregel: Eine Mahlzeit wird nachts eingenommen, und am Jahresende wird eine milchgebende Kuh verschenkt. Menschen, die ihre Verehrung der Sonne mit Mäßigung und konkreter Fürsorge verbinden möchten, finden darin einen klaren, wiederkehrenden Ritus. [[Bhanu]] ist ein Name [[Surya|Suryas]], der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung zu diesem [[Bhanu Vrata]] folgt der [[Puranische Tradition|puranischen Überlieferung]] des [[Matsya Purana]], Kapitel 101. Die gelobende Person führt die Regel selbst aus; eine besondere Priesterleitung wird im kurzen Quellabschnitt nicht verlangt. Die Regel lässt sich im eigenen Haushalt tragen; die Schenkung findet am zuvor vereinbarten Ort beim Empfänger statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Surya.jpg|thumb|[[Surya]], die Sonne, gibt dem [[Bhanu Vrata]] seinen Namen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass und Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saptami-Regel wird ein Jahr lang eingehalten. Der Einzelvers nennt weder eine Beschränkung auf eine Mondhälfte noch einen bestimmten Anfangsmonat. Maßgeblich ist der traditionelle Mondkalender am Ort; die eine Mahlzeit gehört zur Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notiere die Saptami-Tage und das Ende des Gelübdejahres. Sorge an jedem Gelübdetag für eine angemessene vegetarische Nachtmahlzeit. Plane die abschließende Gabe einer milchgebenden Kuh mit einer empfangenden Person, die ihre langfristige Versorgung gewährleisten kann. Einen besonderen Empfänger benennt der Vers nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die überlieferte Speiseregel nicht passend einhalten kann, wählt ein angemessenes Maß und kennzeichnet dies als heutige Anpassung; die Originalregel wird unten vollständig wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer wirklichen Tiergabe müssen Haltung, Futter, Trinkwasser und Betreuung gesichert sein. Wo eine solche Übergabe nicht sinnvoll möglich ist, kann die Unterstützung einer verlässlichen Kuhschutzstätte eine heutige praktische Anpassung sein. Diese Unterstützung wird offen als solche benannt; sie ist nicht die im Quellvers wörtlich genannte Tierübergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Das Jahr aufnehmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege den Anfang fest und richte die Praxis innerlich auf [[Surya]] aus. Der Quelle folgend besteht das Gelübde in der Speiseregel und der Abschlussgabe; eine zusätzliche [[Surya Puja|Sonnen-Puja]] wird nicht vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Saptami mit Nakta begehen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nimm an jedem betreffenden Saptami-Tag deine eine Mahlzeit nachts ein. [[Nakta]] ist eine Speiseregel, kein Verbot von Trinkwasser. Die Monatsdaten dürfen nach dem benutzten Kalender wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Die Kuhgabe vorbereiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kläre vor dem Jahresende die Übergabe einer milchgebenden Kuh. Informiere den Empfänger über den Bedarf des Tieres und seine bisherige Versorgung. Ist ein Kalb auf die Mutter angewiesen, muss auch sein Wohlergehen und der nötige Verbleib bei ihr gesichert sein. Diese Absprachen machen die Schenkung praktisch verantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Die Jahresgabe schenken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertrage nach vollendetem Jahr die Kuh tatsächlich an den vorbereiteten Empfänger. Erkläre, dass die Gabe den Abschluss deines Bhanu-Gelübdes bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Mit Dank enden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danke für die Annahme und beende die Jahresregel. Vergegenwärtige dir als persönliche Anregung die Sonne als gemeinsames Licht aller Wesen; nimm diese Weite in deine tägliche Fürsorge mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlieferung nennt [[Suryaloka]] als Frucht. Zurückhaltung und Schenkung verbinden sich: Die eigene Gewohnheit wird begrenzt, damit am Ende etwas Lebendiges zuverlässig versorgt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollständige Textgrundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Zeilen aus dem [[Matsya Purana]] geben die Regel und ihre religiöse Frucht wieder. Sie dienen zum Lesen und Verstehen; die Quelle schreibt keine verpflichtende [[Mantra]]rezitation für die beschriebenen Handlungen vor. Die praktischen Hinweise zur Terminplanung, Übergabe und Versorgung erläutern die Durchführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IAST&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saptamyāṃ naktabhug dadyāt samānte gāṃ payasvinīm |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sūryalokam avāpnoti bhānuvratam idaṃ smṛtam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Devanagari&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सप्तम्यां नक्तभुग्दद्यात् समान्ते गां पयस्विनीम्।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सूर्यलोकमवाप्नोति भानुव्रतमिदं स्मृतम्॥६०&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutsch&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer an Saptami nachts isst und am Ende des Jahres eine milchgebende Kuh schenkt, erlangt die Welt der Sonne. Dies gilt als Bhanu-Gelübde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Vertiefung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Matsya Purana]], Kapitel 101, Vers 60: [https://vedicpeople.com/puranas/maha-puranas/matsya-purana/read/hindi/slokas-and-translation/chapter-101/ Sanskrittext mit Hindi-Erläuterung bei Vedic People].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vers ist vom [[Saura Vrata]] in 101.63 und vom [[Surya Vrata]] im Magha zu unterscheiden. Diese Fassung verlangt Nakta, nicht vollständiges Saptami-Fasten und nicht die Goldlotusgabe des Saura Vrata.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hindu-Rituale – ausführliche Anleitungen|Übersicht der ausführlichen Ritualanleitungen]] · [[Vrata]] · [[Dana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seminare zu Hindu-Ritualen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Surya Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonnenritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bali_Pratipada_%E2%80%93_K%C3%B6nig_Bali_mit_Bild,_Licht_und_Gro%C3%9Fz%C3%BCgigkeit_ehren&amp;diff=1326124</id>
		<title>Bali Pratipada – König Bali mit Bild, Licht und Großzügigkeit ehren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bali_Pratipada_%E2%80%93_K%C3%B6nig_Bali_mit_Bild,_Licht_und_Gro%C3%9Fz%C3%BCgigkeit_ehren&amp;diff=1326124"/>
		<updated>2026-10-13T16:55:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Bali Pratipada – König Bali mit Bild, Licht und Großzügigkeit ehren nach Bali Pratipada&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Bali Pratipada]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bali_Pratipada&amp;diff=1326123</id>
		<title>Bali Pratipada</title>
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		<updated>2026-10-13T16:55:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Bali Pratipada – König Bali mit Bild, Licht und Großzügigkeit ehren nach Bali Pratipada&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Bali Pratipada – König Bali mit Bild, Licht und Großzügigkeit ehren&#039;&#039;&#039; ist eine häusliche Festverehrung des freigebigen Königs [[Bali]] im [[Diwali]]-Festkreis. [[Bali Pratipada]] findet an [[Kartika]]-[[Shukla Paksha]]-[[Pratipada]] statt. Die Familie zeichnet den König mit Reis, begrüßt ihn und verbindet das Gebet um [[Vishnu]]s Nähe mit einer wirklichen Gabe an andere. Die hier verwendete Familienfassung stammt aus dem [[Puja Samuccaya]], Abschnitt 67; sie unterscheidet sich von der dort ebenfalls erwähnten aufwendigen königlichen Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Person spricht am vorbereiteten Platz im Haus, Angehörige gestalten das Bild und beteiligen sich an der Gabe. Das Fest erinnert an einen König, dessen Größe in der Bereitschaft zum Geben sichtbar wird. Die Bezeichnung „künftiger Indra“ blickt auf Balis von Vishnu zugesagte künftige Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Diwali-licht.jpg|thumb|Eine Lichtgabe begleitet [[Bhakti]] und aufmerksames Beten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme den Festtag mit dem örtlichen [[Panchanga]]. Richte morgens nach dem Festbad einen sauberen erhöhten Platz mit weißem Tuch ein. Der Text nennt für die Familienform ein Lager beziehungsweise eine Liegestatt; eine saubere breite Ablage ist eine praktische Umsetzung. Bereite weißen Reis zum Zeichnen des Bildes vor. Halte Sandelpaste und frische Blüten für eine schlichte Begrüßung sowie ein Kleidungsstück oder eine andere nützliche Sachgabe für einen vereinbarten Empfänger bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Lichtgabe brauchst du eine Lampe, Baumwolldocht, Ghee (bzw. Pflanzenöl), Zündmittel und eine feuerfeste Unterlage. Pflanzenöl ist eine heutige Alternative. Verteile den Reis auf einer abnehmbaren Platte, damit sich die Zeichnung später geordnet aufnehmen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Den König darstellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeichne mit weißem Reis eine erkennbare Gestalt König Balis auf den vorbereiteten Platz. Ein schlichtes Bild genügt der Familienfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Das Anliegen aussprechen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nenne Ort und Festtag und sprich den [[Sankalpa]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mama śrīviṣṇusānnidhyasiddhyarthaṃ balipūjāṃ kariṣye |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nähe [[Vishnu]]s zu erfahren, werde ich die Verehrung [[Bali]]s vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Bali begrüßen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wende dich dem Reisbild zu. Reiche die vorbereitete Duft- und Blumengabe als schlichte praktische Ausführung des Verehrens und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
balirāja namas tubhyaṃ virocanasuta prabho |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaviṣyendra surārāte pūjeyaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Bali, Sohn [[Virochana]]s, Herr, ich grüße dich. Künftiger [[Indra]], Gegner der Götter: Nimm diese Verehrung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Um Vishnus Nähe bitten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falte die Hände und sprich das Gebet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
balirāja namas tubhyaṃ daityadānavavandita |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
indraśatro’marārāte viṣṇusānnidhyado bhava ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Bali, von Daityas und Danavas verehrt, ich grüße dich. Gegner Indras und der Unsterblichen: Schenke mir die Nähe [[Vishnu]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Die Großzügigkeit verwirklichen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übergib das Kleidungsstück oder die nützliche Gabe dem vorher vereinbarten Empfänger. Die Gabe geschieht zur Freude Balis. Niemand muss dafür eine göttliche Rolle darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Das Licht darbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fülle die Lampe mit Ghee (bzw. Pflanzenöl), lege den Docht ein, lass ihn Brennstoff aufnehmen und entzünde ihn. Stelle sie sicher vor das Reisbild und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
agnir jyotī ravir jyotir ātmajyotir ayaṃ hariḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dīpo’yaṃ deva rājendra prītyarthaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuer ist Licht, die Sonne ist Licht, [[Hari]] ist das Licht des Selbst. Herr, König, nimm diese Lampe als liebevolle Gabe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verneige dich und beende die Andacht. Die Quelle nennt Gesang und festliche Freude als Begleitung des Abends; eine Familie kann den Tag mit einem vertrauten [[Bhajan]] ausklingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktische Nachbereitung: Lass das Licht unter Aufsicht brennen, nimm die Reiszeichnung später sauber auf und verwende unverschmutzten Reis verantwortungsvoll weiter. Als persönliche Anregung wähle eine Gabe, die der empfangenden Person tatsächlich dient. Darin kann Balis Freigebigkeit lebendig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezitationen in IAST, Devanagari und deutscher Übersetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entschluss&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mama śrīviṣṇusānnidhyasiddhyarthaṃ balipūjāṃ kariṣye |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
मम श्रीविष्णुसान्निध्यसिद्ध्यर्थं बलिपूजां करिष्ये ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nähe [[Vishnu]]s zu erfahren, werde ich die Verehrung [[Bali]]s vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begrüßung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
balirāja namas tubhyaṃ virocanasuta prabho |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaviṣyendra surārāte pūjeyaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
बलिराज नमस् तुभ्यं विरोचनसुत प्रभो ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भविष्येन्द्र सुराराते पूजेयं प्रतिगृह्यताम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Bali, Sohn [[Virochana]]s, Herr, ich grüße dich. Künftiger [[Indra]], Gegner der Götter: Nimm diese Verehrung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gebet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
balirāja namas tubhyaṃ daityadānavavandita |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
indraśatro’marārāte viṣṇusānnidhyado bhava ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
बलिराज नमस् तुभ्यं दैत्यदानववन्दित ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
इन्द्रशत्रोऽमराराते विष्णुसान्निध्यदो भव ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Bali, von Daityas und Danavas verehrt, ich grüße dich. Gegner Indras und der Unsterblichen: Schenke mir die Nähe [[Vishnu]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichtgabe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
agnir jyotī ravir jyotir ātmajyotir ayaṃ hariḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dīpo’yaṃ deva rājendra prītyarthaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अग्निर् ज्योती रविर् ज्योतिर् आत्मज्योतिर् अयं हरिः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
दीपोऽयं देव राजेन्द्र प्रीत्यर्थं प्रतिगृह्यताम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuer ist Licht, die Sonne ist Licht, [[Hari]] ist das Licht des Selbst. Herr, König, nimm diese Lampe als liebevolle Gabe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Vertiefung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://vishvasa.github.io/purANam/prakIrNam_kAvyam/padyam/stotrANi/pUjAsamuchchayaH/ Puja Samuccaya, Abschnitt 67: Balirājapūjā; Abschnitt 47: vollständige Agnir-jyotī-Lichtstrophe]&lt;br /&gt;
* [https://kamakoti.org/kamakoti/articles/ESSENCE%20OF%20HINDU%20FESTIVALS%20AND%20AUSTERITIES.pdf V. D. N. Rao: Essence of Hindu Festivals and Austerities, S. 83: Kartika Bali Puja]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reisbild-Familienfassung folgt [[Puja Samuccaya]], Abschnitt 67. Der dortige Licht-Incipit &#039;&#039;agnir jyotiḥ&#039;&#039; wird durch die vollständige Lampenstrophe desselben Handbuchs ausgefüllt; sie steht in der [[Ananta Chaturdashi]]-Verehrung. Die Lichtstrophe wird damit als handbuchinterne Ergänzung kenntlich gemacht, nicht als vollständig ausgeschriebener Wortlaut des kurzen Bali-Abschnitts. Duft und Blüten konkretisieren dessen allgemeine Verehrungsanweisung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seminare ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bali Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dankritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bali Pratipada Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja Samuccaya Ritual]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyappa_Puja_%E2%80%93_Zuflucht_und_Schutz_in_der_Verehrung_Hariharaputras&amp;diff=1326058</id>
		<title>Ayyappa Puja – Zuflucht und Schutz in der Verehrung Hariharaputras</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyappa_Puja_%E2%80%93_Zuflucht_und_Schutz_in_der_Verehrung_Hariharaputras&amp;diff=1326058"/>
		<updated>2026-10-13T07:54:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Ayyappa Puja – Zuflucht und Schutz in der Verehrung Hariharaputras nach Ayyappa Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Ayyappa Puja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyappa_Puja&amp;diff=1326057</id>
		<title>Ayyappa Puja</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyappa_Puja&amp;diff=1326057"/>
		<updated>2026-10-13T07:54:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Ayyappa Puja – Zuflucht und Schutz in der Verehrung Hariharaputras nach Ayyappa Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ayyappa Puja – Zuflucht und Schutz in der Verehrung Hariharaputras&#039;&#039;&#039; ist eine ausführliche Verehrung für Menschen, die sich mit ihrer Bitte um Schutz und verlässliche Führung an [[Ayyappa]] wenden. Als [[Hariharaputra]], Sohn [[Vishnu|Haris]] und [[Shiva|Haras]], wird er wie ein hochgeehrter Gast empfangen: mit Wasser, Gewändern, Duft, Blumen, Licht und Speise. Auf 108 Namen folgen die Zufluchtsrufe des Pilgerwegs nach [[Sabarimala]]. Ihr wiederkehrendes „Bei dir ist meine Zuflucht“ führt die vielen äußeren Gaben zu einer persönlichen Haltung von [[Bhakti|Hingabe]] und Vertrauen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung folgt der südindisch geprägten [[Shodashopachara Puja]] in Fassung 1 von [[Stotra Nidhi]]. Sie kann tagsüber zu Hause oder in einer kleinen gemeinsam feiernden Gruppe ausgeführt werden, etwa als ausführlicher Verehrungstag oder zur Einstimmung auf eine Pilgerfahrt. Die gewählte Ordnung nennt keinen verpflichtenden Wochentag oder Festtermin. Wer mit der vedischen Rezitation und dem traditionellen Kalender noch nicht vertraut ist, bereitet die Feier mit einer kundigen Ritualleitung vor; ein Tempelbesuch ist für diese Hausfassung nicht vorausgesetzt. Die Tagesfassung schließt nach der Verabschiedung mit Widmung und Friedensruf. Das nur für die nächtliche Verehrung genannte [[Harivarasanam]] gehört zu einer anderen Zeitfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptverehrung verbindet Verse aus [[Purusha Sukta]] und [[Rudra Sukta]] mit dem Empfang Ayyappas. Der besondere Vorsatz nennt auch [[Purna]] und [[Pushkala]], die in dieser [[Shasta]]-Überlieferung zu seiner Gegenwart gehören. Voran stehen die vollständigen gemeinsamen Vorriten und die [[Haridra Ganapati Puja]]: Hindernisse werden [[Ganesha]] anvertraut, bevor die Aufmerksamkeit ganz zu Ayyappa übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plane einen ruhigen Zeitraum ohne weitere Verpflichtungen; die zahlreichen Namens- und Gebetsreihen brauchen Zeit. Wasche dich, trage saubere Kleidung und richte einen sauberen Altar mit einer wasserfesten [[Murti]] Ayyappas her. Stelle sie in eine flache Badeschale. Daneben bleibt ein eigener Platz für die kleine Gestalt aus [[Haridra|Kurkuma]], in der [[Ganapati]] verehrt wird. Lege die Gebetstexte so hin, dass du mit nassen Händen nicht umblättern musst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du brauchst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sauberes Wasser in ausreichender Menge; ein getrenntes Gefäß mit Trinkwasser; einen [[Kalasha]], einen kleinen Gieß- oder Schöpflöffel, eine Auffangschale, eine [[Shankha|Ritualmuschel]], ein [[Tulasi]]-Blatt und eine [[Ghanta|Glocke]]. Bewahre zum Verzehr bestimmtes Wasser getrennt von Bad- und Opferwasser auf.&lt;br /&gt;
* Kurkumapulver für Ganapati und Reiskörner, [[Kumkum]], reine Sandelpaste, ungebrochenen Reis als [[Akshata]] sowie reichlich frische Blüten oder einzelne Blütenblätter. Für die 108 Namen Ayyappas und die 29 Gliederverehrungen kannst du die kleinen Gaben vorher in getrennten Schälchen zählen.&lt;br /&gt;
* Eine standsichere Lampe für den Beginn, eine kleine Lampe mit drei Dochten für Ganapati, eine Lampe mit vier Dochten für Ayyappas abschließendes Licht, Ghee (bzw. Pflanzenöl), Zündmittel und pflanzliches Räucherwerk mit sicherer Unterlage.&lt;br /&gt;
* Für die neun aufeinanderfolgenden Badgaben: Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Ghee (bzw. Pflanzenöl), Honig (bzw. pflanzlichen Sirup), Zuckerrohrsaft, Kokoswasser, duftendes Wasser, für die äußere Ritualanwendung bestimmtes Kampferwasser und Ganga-Wasser. Je eine kleine Menge genügt. Halte zusätzlich reines Wasser zum Abspülen und ein sauberes Trockentuch bereit. Bade- und Duftwasser werden nicht getrunken.&lt;br /&gt;
* Ein kleines Gewand für Ganapati, zwei kleine saubere Tücher für Ayyappa, eine [[Yajnopavita|heilige Schnur]] für Ayyappa, ein oder zwei einfache Schmuckstücke und eine Münze für die sinnbildliche Goldgabe beim vorbereitenden Blumengebet.&lt;br /&gt;
* Zwei kleine vegetarische Speiseportionen auf eigenen Tellern. Für Ayyappa nennt der Vers [[Modaka]] aus Kichererbsen und Mungbohnen, mit Ghee (bzw. Pflanzenöl) bereitet. Dazu können weitere vegetarische Speisen und sauberes Trinkwasser bereitstehen. Halte für beide Verehrungen je ein Betelblatt und etwas Arekanuss auf einer eigenen kleinen Schale bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die pflanzlichen Alternativen sind eine heutige Praxisanpassung; die überlieferten Gebete und ihre deutschen Bedeutungen behalten die traditionellen Bezeichnungen. Auch die praktisch vereinfachte [[Tambula]]-Gabe wird ausdrücklich als solche benannt. Große Mengen sind nicht nötig: Die Gaben sollen aufmerksam und sauber gereicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fülle die Angaben im [[Sankalpa]] vor Beginn aus: Ort, Kalenderdaten, Name und gegebenenfalls [[Gotra]]. Die Ortsformel und die Form für eine gemeinsam teilnehmende Ehepartnerin werden an der betreffenden Stelle erläutert. Halte zum Lesen die ganze Folge bereit. Die untenstehenden Sanskrittexte sind vollständig; die südindischen Zufluchtsrufe stehen in derselben Umschrift und werden ebenfalls übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollständiger Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Anfang und Reinigung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setze dich vor die vorbereiteten Gottesbilder. Sprich den Gruß und benetze danach Kopf und Körper leicht mit sauberem Wasser. Das ist die vorbereitende [[Shuddhi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
śrī mahāgaṇādhipataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī gurubhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hariḥ om |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato&#039;pi vā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
puṇḍarīkākṣa puṇḍarīkākṣa puṇḍarīkākṣāya namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Verehrung dem großen Herrn der Scharen, Verehrung den Lehrern. Hari, Om. Ob unrein oder rein, in welchem Zustand man auch sei: Wer des Lotusäugigen gedenkt, ist außen und innen rein. Lotusäugiger, Lotusäugiger, Verehrung dem Lotusäugigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Gebete und Ehrung der Überlieferung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falte die Hände zur [[Prarthana]]. Die folgenden Gebete verbinden die Bitte um Hindernisfreiheit mit der Verehrung von [[Vach]], [[Shiva]], [[Vishnu]], der [[Devi]] und des [[Guru]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
śuklāmbaradharaṃ viṣṇuṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
agajānana padmārkaṃ gajānanamaharniśam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anekadaṃ taṃ bhaktānāṃ ekadantamupāsmahe ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devīṃ vācamajanayanta devāstāṃ viśvarūpāḥ paśavo vadanti |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sā no mandreṣamūrjaṃ duhānā dhenurvāgasmānupa suṣṭutaitu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yaḥ śivo nāma rūpābhyāṃ yā devī sarvamaṅgalā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tayoḥ saṃsmaraṇānnityaṃ sarvadā jaya maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tadeva lagnaṃ sudinaṃ tadeva&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tārābalaṃ candrabalaṃ tadeva |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vidyābalaṃ daivabalaṃ tadeva&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lakṣmīpate te&#039;ṅghriyugaṃ smarāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gururbrahmā gururviṣṇuḥ gururdevo maheśvaraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
guruḥ sākṣāt parabrahma tasmai śrīgurave namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lābhasteṣāṃ jayasteṣāṃ kutasteṣāṃ parābhavaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
eṣāmindīvaraśyāmo hṛdayastho janārdanaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvamaṅgala māṅgalye śive sarvārthasādhike |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaraṇye tryambake gaurī nārāyaṇi namo&#039;stu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrīlakṣmīnārāyaṇābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
umāmaheśvarābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vāṇīhiraṇyagarbhābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śacīpurandarābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
arundhatīvasiṣṭhābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrīsītārāmābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mātāpitṛbhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvebhyo mahājanebhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Man vergegenwärtige sich den weiß Gekleideten, Allgegenwärtigen, Mondfarbenen, Vierarmigen mit freundlichem Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen. Tag und Nacht verehren wir den Elefantengesichtigen, die Sonne für den Lotus des Antlitzes der Bergtochter, den Einzähnigen, der den Verehrenden viel gewährt. Die Götter brachten die Göttin Sprache hervor; vielgestaltige Wesen sprechen sie. Möge diese wohllautende, nährende Kuh, die Sprache, uns mit gutem Lob nahekommen. Wer durch Namen und Gestalt der Gütige ist, und die Göttin, die alles Glück verkörpert: Ihr beständiges Gedenken bringt Gelingen und Segen. Jener Augenblick ist günstig, jener Tag ist gut; darin liegen Sternen-, Mond-, Wissens- und Götterkraft: Herr der Lakshmi, ich gedenke deiner beiden Füße. Der Guru ist Brahma, Vishnu und Maheshvara; der Guru ist unmittelbar das höchste Brahman: Verehrung diesem heiligen Guru. Gewinn und Sieg gehören denen, in deren Herzen der dunkelblaue Janardana wohnt; woher könnte ihre Niederlage kommen? Glückbringendste unter allem Glück, Gütige, die alle Ziele erfüllt, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Verehrung dir. Verehrung Lakshmi und Narayana, Uma und Maheshvara, Vani und Hiranyagarbha, Shachi und Purandara, Arundhati und Vasishtha, Sita und Rama, Mutter und Vater sowie allen ehrwürdigen Menschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. [[Achamana]] mit Vishnus Namen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib etwas Trinkwasser in die rechte Hand und trinke zu den ersten drei Formeln je einen kleinen Schluck. Sprich danach die übrigen Namen. Die Quelle schreibt hier keine einzelnen Körperberührungen vor. Halte das Trinkwasser von dem für andere Gaben bestimmten Wasser getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ keśavāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nārāyaṇāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mādhavāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ govindāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇave namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ madhusūdanāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ trivikramāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vāmanāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīdharāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hṛṣīkeśāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ padmanābhāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dāmodarāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ saṅkarṣaṇāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vāsudevāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ pradyumnāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ aniruddhāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ puruṣottamāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ adhokṣajāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nārasiṃhāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ acyutāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ janārdanāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ upendrāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ haraye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīkṛṣṇāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Om, Keśava, Nārāyaṇa und Mādhava: euch sei diese Gabe geweiht. Om, Verehrung Govinda, Vishnu, Madhusudana, Trivikrama, Vamana, Shridhara, Hrishikesha, Padmanabha, Damodara, Sankarshana, Vasudeva, Pradyumna, Aniruddha, Purushottama, Adhokshaja, Narasimha, Achyuta, Janardana, Upendra, Hari und Shri Krishna. Diese Namen ehren Vishnu als Bewahrer, Herrn der Sinne, Lotusnabeligen, Unvergänglichen und Zuflucht aller Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Die Lampe entzünden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzünde den Docht der bereits vorbereiteten Standlampe mit Ghee (bzw. Pflanzenöl). Verehre die Lampe mit [[Haridra|Kurkuma]] und [[Kumkum]] am Lampenfuß. Sie bleibt während der Verehrung standsicher stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dīpastvaṃ brahmarūpo&#039;si jyotiṣāṃ prabhuravyayaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saubhāgyaṃ dehi putrāṃśca sarvānkāmāṃśca dehi me ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bho dīpa devi rūpastvaṃ karmasākṣī hyavighnakṛt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yāvatpūjāṃ kariṣyāmi tāvattvaṃ susthiro bhava ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dīpārādhana muhūrtaḥ sumuhūrto&#039;stu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūjārthe haridrā kuṅkuma vilepanaṃ kariṣye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Du Lampe bist Brahmans Gestalt, unvergänglicher Herr der Lichter. Gib mir Wohlergehen, Kinder und die Erfüllung guter Wünsche. O Lampe, du bist göttliche Gestalt, Zeugin der Handlung und Beseitigerin von Hindernissen. Bleibe fest, solange ich die Puja ausführe. Möge der Augenblick der Lichtverehrung günstig sein. Zur Verehrung werde ich Kurkuma und Kumkum auftragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Den Ritualraum freigeben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich das [[Bhutocchatana|Gebet zum Weichen störender Wesen]]. Die Handlung ist eine Bitte um einen ungestörten heiligen Raum; zusätzliche aggressive Gesten schreibt diese Quelle nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uttiṣṭhantu bhūtapiśācāḥ ya ete bhūmi bhārakāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
eteṣāmavirodhena brahmakarma samārabhe ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
apasarpantu te bhūtā ye bhūtā bhūmisaṃsthitāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ye bhūtā vighnakartāraste gacchantu śivā&#039;jñayā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Mögen die Geister und ruhelosen Wesen, die auf der Erde lasten, aufstehen und fortgehen. Ohne Widerstreit mit ihnen beginne ich die heilige Handlung. Die Wesen, die sich hier auf der Erde aufhalten und Hindernisse bereiten, sollen auf Shivas Geheiß weichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Atem und Gayatri sammeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollziehe [[Pranayama]] entsprechend deiner Einweisung und sprich die Formel ruhig. Die Quelle legt hier keine Atemzählung fest; erzwinge keine langen Atempausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhūḥ oṃ bhuvaḥ ogṃ suvaḥ oṃ mahaḥ oṃ janaḥ oṃ tapaḥ ogṃ satyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhiyo yo naḥ pracodayāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
omāpo jyotī raso&#039;mṛtaṃ brahma bhūrbhuvassuvarom ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Om: Erde, Zwischenraum, Himmel, die große Welt, die Welt der Geschöpfe, die Welt der Glut und die Welt der Wahrheit. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen [[Savitar]]; möge er unsere Einsicht anregen. Om, Wasser, Licht, Wesenhaftigkeit, Unsterblichkeit und Brahman; Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. [[Sankalpa]] – Ort, Zeit, Person und Anliegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nenne mit Wasser und einer Blüte in der Hand den vorbereiteten [[Sankalpa]]. Alle Einsetzfelder werden vor Beginn mit der Ritualleitung passend zu Ort, Kalender und Person ausgefüllt. Die Ortsformel der südindischen Vorlage lautet für ihren ursprünglichen Rahmen: „jambūdvīpe bhāratavarṣe bharatakhaṇḍe meroḥ dakṣiṇa digbhāge śrīśailasya … pradeśe … nadyoḥ madhyapradeśe lakṣmīnivāsagṛhe“. Die Felder Richtung, Region und beide Flussnamen müssen zum tatsächlichen indischen Ort passen. Für einen Ort außerhalb Indiens wird als ausdrücklich heutige Anpassung dieser gesamte geografische Teilsatz durch die wahrheitsgemäße deutsche Ansage ersetzt: „Auf der Erde, in {Land}, in {Region}, in {Ort}, in diesem Haus.“ Der anschließende Sanskrittext wird danach fortgesetzt. So wird keine unzutreffende indische Ortsangabe gesprochen. Der Klammerteil zur Ehepartnerin wird nur verwendet, wenn er zutrifft. Verwende als Gottheitsnamen in diesem gemeinsamen Anfang „mahāgaṇapati“; der besondere Hauptentschluss folgt vor der Hauptpuja. Gib am Ende das Wasser in die Auffangschale und die Blüte auf den Altar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mama upātta samasta duritakṣaya dvārā śrīparameśvaramuddiśya śrīparameśvara prītyarthaṃ śubhābhyāṃ śubhe śobhane muhūrte śrīmahāviṣṇorājñayā pravartamānasya adya brahmaṇaḥ dvitīyaparārthe śvetavarāhakalpe vaivasvatamanvantare kaliyuge prathamapāde jambūdvīpe bhāratavarṣe bharatakhaṇḍe meroḥ {Richtung} digbhāge śrīśailasya {Region} pradeśe {Fluss eins}, {Fluss zwei} nadyoḥ madhyapradeśe lakṣmīnivāsagṛhe samasta devatā brāhmaṇa ācārya hari hara guru caraṇa sannidhau asmin vartamane vyāvaharika cāndramānena śrī {Jahresname}  nāma saṃvatsare {Halbjahr} ayane  {Jahreszeit} ṛtau  {Monat} māse {Mondhälfte} pakṣe  {Mondtag} tithau  {Wochentag} vāsare  {Nakshatra} nakṣatre  {Yoga} yoge  {Karana} karaṇa  evaṃ guṇa viśeṣaṇa viśiṣṭāyāṃ śubhatithau śrīmān {Gotra} gotrodbhavasya {Name} nāmadheyasya (mama dharmapatnī śrīmataḥ {Gotra der Partnerin} gotrasya {Name der Partnerin} nāmadheyaḥ sametasya) mama sahakuṭumbasya kṣema sthairya dhairya vīrya vijaya abhaya āyuḥ ārogya aiśvara abhivṛddhyarthaṃ dharma artha kāma mokṣa caturvidha puruṣārtha phala siddhyarthaṃ dhana kanaka vastu vāhana samṛddhyarthaṃ sarvābhīṣṭa siddhyarthaṃ śrī mahāgaṇapati uddiśya śrī mahāgaṇapati prītyarthaṃ sambhavadbhiḥ dravyaiḥ sambhavadbhiḥ upacāraiśca sambhavatā niyamena sambhavitā prakāreṇa yāvacchakti dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjāṃ kariṣye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nirvighna pūjā parisamāptyarthaṃ ādau śrīmahāgaṇapati pūjāṃ kariṣye |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tadaṅga kalaśārādhanaṃ kariṣye |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Zur Aufhebung meiner angesammelten Verfehlungen richte ich mich auf den höchsten Herrn und handle zu seinem Wohlgefallen. In diesem günstigen Augenblick, unter der Ordnung Mahavishnus, im zweiten [[Parardha]] Brahmas, im [[Shvetavaraha Kalpa|Shvetavaraha-Kalpa]], im [[Vaivasvata Manvantara|Vaivasvata-Manvantara]], im ersten Abschnitt des [[Kali Yuga|Kali-Yuga]], am genannten Ort, in Gegenwart der Gottheiten, Brahmanen, Lehrer, Haris, Haras und des Guru: Im genannten Jahr, Halbjahr, in Jahreszeit, Monat, Mondhälfte, Mondtag, Wochentag, [[Nakshatra]], Yoga und [[Karana]], mit den genannten persönlichen Angaben, gegebenenfalls zusammen mit meiner Ehepartnerin, vollziehe ich mit meiner Familie diese Verehrung. Sie dient Wohlergehen, Beständigkeit, Mut, Kraft, Gelingen, Furchtlosigkeit, Leben, Gesundheit und Gedeihen; der Erfüllung von [[Dharma]], [[Artha]], [[Kama]] und [[Moksha]]; guter Versorgung und der Erfüllung guter Anliegen. Mit verfügbaren Materialien und Diensten, nach meinen Möglichkeiten, werde ich die sechzehnteilige Puja von Vergegenwärtigung und Anrufung an ausführen. Zur hindernisfreien Vollendung beginne ich mit der Verehrung Mahaganapatis; dazu werde ich das Wassergefäß verehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Kalasha und Wasser segnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fülle den [[Kalasha]] mit sauberem Wasser. Gib Sandelpaste, Blüte und [[Akshata|ungebrochene Reiskörner]] hinzu; lege die Hand über die Öffnung. Sprich die Verse; in der Flussanrufung ist Mahaganapati als Gottheit des vorbereitenden Dienstes eingesetzt. Sprich zuletzt dreimal Om und besprenge mit wenig Gefäßwasser die Materialien, das Gottesbild und dich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhe rudraḥ samāśritaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mūle tvasya sthito brahmā madhye mātṛgaṇāḥ smṛtā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kukṣau tu sāgarāḥ sarve saptadvīpā vasundharā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṛgvedo&#039;tha yajurvedo sāmavedo hyatharvaṇaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aṅgaiśca sahitāḥ sarve kalaśāmbu samāśritāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ākalaśeṣu dhāvati pavitre pariṣicyate |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ukthairyajñeṣu vardhate |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āpo vā idagṃ sarvaṃ viśvā bhūtānyāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prāṇā vā āpaḥ paśava āpo&#039;nnamāpo&#039;mṛtamāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
samrāḍāpo virāḍāpaḥ svarāḍāpaśchandāgsyāpo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyotīgṣyāpo yajūgṣyāpaḥ satyamāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvā devatā āpo bhūrbhuvaḥ suvarāpa om ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gaṅge ca yamune caiva godāvarī sarasvatī |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
narmade sindhu kāverī jale&#039;smin sannidhiṃ kuru ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kāverī tuṅgabhadrā ca kṛṣṇaveṇī ca gautamī |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhāgīrathīti vikhyātāḥ pañcagaṅgāḥ prakīrtitāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āyāntu śrī mahāgaṇapati pūjārthaṃ mama duritakṣayakārakāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ oṃ oṃ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: An der Öffnung des Gefäßes ist Vishnu, am Hals Rudra, am Fuß Brahma und in der Mitte die Schar der Mütter. In seinem Inneren sind alle Meere und die Erde mit ihren sieben Weltteilen. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda mit ihren Gliedern sind im Wasser gegenwärtig. Om, er strömt in die Gefäße, wird über das Reinigungssieb gegossen und wächst durch Lobgesänge in den Opfern. Alles dieses ist Wasser: alle Wesen, Lebenskräfte, Tiere, Nahrung und Unsterblichkeit; Herrschaft, Strahlkraft, Selbstherrschaft, Versmaße, Lichter, Opferformeln und Wahrheit. Alle Gottheiten sind Wasser: Erde, Zwischenraum und Himmel, Om. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri, seid in diesem Wasser gegenwärtig. Kaveri, Tungabhadra, Krishnaveni, Gautami und Bhagirathi heißen die fünf Gangas. Mögen sie zur Verehrung Mahaganapatis kommen und meine Verfehlungen tilgen. Om, Om, Om.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Muschel verehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fülle die [[Shankha|Ritualmuschel]] mit etwas Kalasha-Wasser. Schmücke ihren Rand mit Sandelpaste, Kumkum, einer Blüte und einem Tulasi-Blatt. Sprich die Verse und Namen und gib zum Abschluss einige Reiskörner als gemeinsame Verehrung. Reserviere weitere Blüten für die folgenden Gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
śaṅkhaṃ candrārka daivataṃ madhye varuṇa devatām |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pṛṣṭhe prajāpatiṃ vindyādagre gaṅgā sarasvatīm ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trailokyeyāni tīrthāni vāsudevasya cājñayā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaṅkhe tiṣṭhantu viprendrā tasmāt śaṅkhaṃ prapūjayet ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tvaṃ purā sāgarotpanno viṣṇunā vidhṛtaḥ kare |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūjitaḥ sarvadevaiśca pāñcajanya namo&#039;stu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
garbhādevārinārīṇāṃ viśīryante sahasradhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
navanādenapātāle pāñcajanya namo&#039;stu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śaṅkhāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhavalāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ pāñcajanyāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śaṅkhadevatābhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sakalapūjārthe akṣatān samarpayāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: An der Muschel sind Mond und Sonne göttlich gegenwärtig, in ihrer Mitte Varuna, am Rücken Prajapati, vorn Ganga und Sarasvati. Mögen die heiligen Badeorte der drei Welten auf Vasudevas Geheiß in der Muschel bleiben; darum soll man sie verehren. Einst aus dem Meer geboren, von Vishnu in seiner Hand gehalten und von allen Göttern verehrt: Panchajanya, Verehrung dir. Die folgende überlieferte Zeile beschreibt die erschütternde Macht ihres Tones mit dem Bild, dass die Leibesfrüchte der Frauen der Feinde zerfallen; sie ist ein altes Siegesbild und keine Handlungsanweisung gegen Menschen. Panchajanya, Verehrung dir. Om, Verehrung der Muschel, der Weißen, Panchajanya und den Muschelgottheiten. Als gemeinsame Verehrung bringe ich Reiskörner dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Glocke und Ruf zur Verehrung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib Reiskörner an den Fuß der [[Ghanta|Glocke]]. Sprich das erste Gebet, dann läute sie während des zweiten Verses. Stelle sie griffbereit für weitere Gaben ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ jayadhvani mantramātaḥ svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ghaṇṭadevatābhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sakalopacāra pūjārthe akṣatān samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āgamārthaṃ tu devānāṃ gamanārthaṃ tu rākṣasām |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ghaṇṭāravaṃ karomyādau devatāhvāna lāñchanam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Om, Siegesklang, Mutter der Mantras: Svaha. Verehrung den Gottheiten der Glocke. Als Verehrung mit allen Diensten bringe ich Reiskörner dar. Zum Kommen der Götter und zum Fortgehen störender Mächte lasse ich zu Beginn die Glocke erklingen: Sie ist das Zeichen der Einladung der Gottheiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;11. Ganapati in der Kurkuma-Gestalt willkommen heißen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forme aus dem bereitgelegten Kurkuma und wenig Wasser die kleine [[Haridra Ganapati|Ganapati-Gestalt]] auf ihrem eigenen Teller. Rufe ihn an und berühre die Gestalt behutsam beim Gebet der [[Prana Pratishtha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
asmin haridrābimbe śrīmahāgaṇapatiṃ āvāhayāmi, sthāpayāmi, pūjayāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ asunīte punarasmāsu cakṣuḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyokpaśyema sūryamuccaranta&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
manumate mṛḍayā naḥ svasti ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtaṃ vai prāṇā amṛtamāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prāṇāneva yathāsthānamupahvayate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sthiro bhava varado bhava |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sumukho bhava suprasanno bhava |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sthirāsanaṃ kuru |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: In dieser Kurkuma-Gestalt rufe ich Shri Mahaganapati an, stelle ihn auf und verehre ihn. O Lebensspenderin, gib uns wieder Sehvermögen, Lebenskraft und Freude; mögen wir die Sonne lange aufgehen sehen. Wohlgesinnte, gewähre uns Wohlergehen. Unsterblich sind die Lebenskräfte, unsterblich ist das Wasser; man ruft die Lebenskräfte an ihren jeweiligen Ort. Verehrung Mahaganapati. Bleibe fest, gewähre Segen, sei freundlich und sehr gnädig; nimm deinen Sitz beständig ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;12. Ganapati vergegenwärtigen und anrufen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betrachte Ganapati innerlich in der goldgelben Kurkuma-Farbe. Falte die Hände zu [[Dhyana]] und [[Avahana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
haridrābhaṃ caturbāhuṃ haridrāvadanaṃ prabhum |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāśāṅkuśadharaṃ devaṃ modakaṃ dantameva ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktā&#039;bhayapradātāraṃ vande vighnavināśanam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ haridrā gaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
agajānana padmārkaṃ gajānanamaharniśaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anekadaṃ taṃ bhaktānāṃ ekadantamupāsmahe ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇānāṃ tvā gaṇapatigṃ havāmahe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kaviṃ kavīnāmupamaśravastamam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ā naḥ śṛṇvannūtibhissīda sādanam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhyāyāmi | dhyānam samarpayāmi | 1 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āvāhayāmi | āvāhanaṃ samarpayāmi | 2 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Ich verehre den kurkumafarbenen, vierarmigen Herrn mit goldenem Gesicht, der Schlinge, Stachelstock, Modaka und Stoßzahn trägt, den Verehrenden Furchtlosigkeit schenkt und Hindernisse zerstört. Verehrung Haridra Ganapati. Tag und Nacht verehren wir den Elefantengesichtigen, die Sonne für den Lotus des Antlitzes der Bergtochter, den Einzähnigen, der seinen Verehrenden vieles schenkt. Wir rufen dich als Herrn der Scharen an, als Seher unter Sehern, dessen Ruhm unvergleichlich ist, den ältesten König der heiligen Worte: Brahmanaspati, höre uns und setze dich mit deiner Hilfe hier nieder. Verehrung Mahaganapati; ich vergegenwärtige dich und bringe die Sammlung dar. Ich rufe dich an und bringe die Einladung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Sitz und drei Wassergaben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib eine Blüte als [[Asana|Sitzgabe]] vor die Gestalt. Reiche dann je etwas Wasser in einem kleinen Löffel und gieße es in die Auffangschale: für die Füße, die Hände und den Mund. Diese [[Upachara|Gastdienste]] werden als [[Padya]], [[Arghya]] und [[Achamaniya]] dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
navaratnakhacita divya hema siṃhāsanaṃ samarpayāmi | 3 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi | 4 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hastayoḥ arghyaṃ samarpayāmi | 5 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mukhe ācamanīyaṃ samarpayāmi | 6 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Om, Verehrung Mahaganapati. Ich bringe den göttlichen goldenen Thron dar, mit neun Edelsteinen besetzt. Ich bringe Wasser für deine Füße, ehrendes Wasser für deine Hände und Wasser zum Mundspülen dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14. Bad und frisches Mundwasser&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprenge wenig sauberes Wasser auf die Kurkuma-Gestalt, ohne sie zu zerstören, und fange ablaufendes Wasser auf. Sprich den Wasserhymnus. Gib danach gesondert Wasser zum Mundspülen in die Auffangschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
āpo hiṣṭhā mayobhuvastā na ūrje dadhātana |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mahe raṇāya cakṣase ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yo vaḥ śivatamo rasastasya bhājayateha naḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uśatīriva mātaraḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmā araṃ gamāma vo yasya kṣayāya jinvatha |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āpo janayathā ca naḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śuddhodaka snānaṃ samarpayāmi | 7 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
snānānantaraṃ ācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Ihr Wasser seid Quellen der Freude; gebt uns Kraft und großes, klares Schauen. Lasst uns an eurem segensreichsten Saft teilhaben wie liebende Mütter. Zu eurem belebenden Bereich wollen wir gelangen; ihr Wasser, bringt uns neu hervor. Om, Verehrung Mahaganapati. Ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar; nach dem Bad reiche ich Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;15. Gewand und heilige Schnur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege ein kleines sauberes Tuch zur Gestalt. Bringe danach ausdrücklich Reiskörner als Ersatz für eine heilige Schnur dar, wie die Quelle es vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
abhi vastrā suvasanānyarṣābhi dhenūḥ sudughāḥ pūyamānaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
abhi candrā bhartave no hiraṇyābhyaśvānrathino deva soma ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vastraṃ samarpayāmi | 8 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ yajñopavītaṃ paramaṃ pavitraṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prajāpateryatsahajaṃ purastāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āyuṣyamagryaṃ prati muñca śubhraṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yajñopavītaṃ balamastu tejaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yajñopavītārthaṃ akṣatān samarpayāmi | |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Ströme uns gute Gewänder zu und reichlich Milch spendende Kühe, du dich läuternder Soma; bringe strahlendes Gold zur Erhaltung und Rosse, die den Wagen ziehen. Om, Verehrung Mahaganapati; ich bringe ein Gewand dar. Lege die höchste heilige Schnur an, die einst mit Prajapati zugleich entstand, die reine, ausgezeichnete und lebensfördernde; möge diese Schnur Kraft und Glanz sein. Verehrung Mahaganapati; für die heilige Schnur bringe ich Reiskörner dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. Duft und Schmuck&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib etwas Sandelpaste an die Gestalt und lege ein kleines Schmuckstück dazu. Diese Gegenstände werden als [[Gandha]] und [[Abharana]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gandhadvārāṃ durādharṣāṃ nityapuṣṭāṃ karīṣiṇīm |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
īśvarīgṃ sarvabhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
divya śrī gandhaṃ samarpayāmi | 9 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ābharaṇaṃ samarpayāmi | 10 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Ich rufe hier Shri an, die durch Duft zugänglich ist, die Unüberwindliche, stets Genährte, Fruchtbare, Herrin aller Wesen. Om, Verehrung Mahaganapati; ich bringe heiligen Duft und Schmuck dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. Ganapati mit Namen und Blüten ehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich jeden Namen und lege jeweils eine frische Blüte, ein Blatt oder einige Reiskörner vor die Gestalt. Die Quelle nennt sechzehn bekannte Namen und anschließend Sarvasiddhiprada sowie Mahaganapati; alle achtzehn Anrufungen bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
puṣpaiḥ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sumukhāya namaḥ | oṃ ekadantāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kapilāyanamaḥ | oṃ gajakarṇakāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lambodarāyanamaḥ | oṃ vikaṭāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vighnarājāya namaḥ | oṃ gaṇādhipāyanamaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhūmaketave namaḥ | oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ phālacandrāya namaḥ | oṃ gajānanāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ | oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ herambāya namaḥ | oṃ skandapūrvajāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sarvasiddhipradāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nānāvidha parimala patra puṣpāṇi samarpayāmi | 11 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Mit Blüten verehre ich dich. Om, Verehrung dem Freundlichgesichtigen, Einzähnigen, Goldbraunen, Elefantenohrigen, Großbäuchigen, Außergewöhnlichen, König der Hindernisse, Herrn der Scharen, Rauchbannertragenden, Aufseher der Scharen, Mondgeschmückten, Elefantengesichtigen, mit gebogenem Rüssel, mit Ohren wie Worfelschwingen, Heramba, älteren Bruder Skandas, Geber aller Vollkommenheiten und großen Herrn der Scharen. Verschiedene duftende Blätter und Blüten bringe ich dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;18. Räucherduft, dreidochtiges Licht und Mundwasser&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzünde pflanzliches Räucherwerk und zeige den Duft. Entzünde danach die drei Dochte der vorbereiteten Ganapati-Lampe mit Ghee (bzw. Pflanzenöl) und zeige ihr Licht vor Ganapati. Reiche anschließend wenig Mundwasser in die Auffangschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vanaspatyudbhavirdivyaiḥ nānā gandhaiḥ susamyutaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āghreyaḥ sarvadevānāṃ dhūpo&#039;yaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūpaṃ āghrāpayāmi | 12 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sājyaṃ trivarti samyuktaṃ vahninā yojitaṃ priyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gṛhāṇa maṅgalaṃ dīpaṃ trailokya timirāpaha ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktyā dīpaṃ prayacchāmi devāya paramātmane |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trāhimāṃ narakādghorāt divya jyotirnamo&#039;stu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pratyakṣa dīpaṃ samarpayāmi | 13 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūpa dīpānantaraṃ ācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Dieser aus Pflanzen hervorgebrachte, mit verschiedenen Düften verbundene Weihrauch möge als Duft für alle Gottheiten angenommen werden. Om, Verehrung Mahaganapati; ich reiche Räucherduft. Nimm das segensreiche Licht an, mit Ghee und drei Dochten versehen, durch Feuer entzündet, du Vertreiber der Finsternis der drei Welten. Mit Hingabe bringe ich dem höchsten göttlichen Selbst dieses Licht dar. Bewahre mich vor der schrecklichen Hölle; Verehrung dem göttlichen Licht. Verehrung Mahaganapati; ich bringe sichtbares Licht dar und danach Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Speise und Wasser darbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stelle eine kleine Portion vegetarischer Speise auf einem eigenen Teller vor Ganapati. Sprich die Gayatri und sprenge etwas Wasser um den Speiseteller. Diese Tagesfassung verwendet die erste Formel zum Umsprengen der Speise. Reiche danach mit den fünf Svaha-Formeln die Speise innerlich den Lebenskräften und lasse sie einen stillen Augenblick stehen. Gib Wasser zum Trinken, zum Abschluss der Mahlzeit, für Hände und Füße und zum Mundspülen jeweils gesondert in die Auffangschale. Trinkwasser zum späteren Verzehr bleibt in einem eigenen sauberen Gefäß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhūrbhuvassuvaḥ | tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
satyaṃ tvā ṛtena pariṣiñcāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtamastu | amṛtopastaraṇamasi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī mahāgaṇapataye namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prāṇāya svāhā | oṃ apānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vyānāya svāhā | oṃ udānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ samānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtāpidhānamasi | uttarāpośanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hastau prakṣālayāmi | pādau prakṣālayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
naivedyaṃ samarpayāmi | 14 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum, Himmel. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen [[Savitar]]; möge er unsere Einsicht anregen. Tagsüber: Ich umgieße dich, die Wahrheit, mit der rechten Ordnung. Möge es unsterblicher Nektar sein; du bist die Unterlage des Nektars. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Speise dar. Om, geweiht Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana. Zwischendurch reiche ich Trinkwasser. Du bist die schützende Decke des Nektars. Ich reiche Wasser nach der Mahlzeit, wasche Hände und Füße und reiche reines Mundwasser. Verehrung Mahaganapati; ich bringe die Speisegabe dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Tambula und abschließendes Licht&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege ein Betelblatt mit Arekanuss als rituelle [[Tambula]]-Gabe vor Ganapati; sie wird nicht verzehrt. Perlenpulver und Kampfer werden im überlieferten Vers genannt; die heutige praktische Gabe beschränkt sich auf Blatt und Nuss. Zeige anschließend das brennende Licht zur [[Nirajana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pūgīphalaśca karpūraiḥ nāgavallīdalairyutam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
muktācūrṇasamyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāmbūlaṃ samarpayāmi | 15 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedāhametaṃ puruṣaṃ mahāntam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ādityavarṇaṃ tamasastu pāre |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvāṇi rūpāṇi vicitya dhīraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nāmāni kṛtvā&#039;bhivadan, yadāste |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīrājanaṃ samarpayāmi | 16 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Nimm die Mundgabe an: Arekanuss mit Kampfer, Betelblättern und Perlenpulver. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Tambula dar. Ich kenne diesen großen Purusha, sonnenfarben jenseits der Dunkelheit, den Weisen, der alle Gestalten gestaltet, Namen gibt und sie anspricht. Verehrung Mahaganapati; ich bringe die Lichtverehrung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21. Blumengebet und Umrundung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nimm eine neue Blüte und eine Münze als sinnbildliche Goldgabe in die Hände; lege beide nach dem [[Mantrapushpa]] vor Ganapati. Vollziehe danach eine achtsame [[Pradakshina|Umrundung]] im Uhrzeigersinn und verneige dich. Die Quelle legt keine Wiederholungszahl fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sumukhaścaikadantaśca kapilo gajakarṇakaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lambodaraśca vikaṭo vighnarājo gaṇādhipaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūmaketurgaṇādhyakṣaḥ phālacandro gajānanaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vakratuṇḍaśśūrpakarṇo herambasskandapūrvajaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṣoḍaśaitāni nāmāni yaḥ paṭhecchṛṇuyādapi&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vidyārambhe vivāhe ca praveśe nirgame tathā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saṅgrāme sarvakāryeṣu vighnastasya na jāyate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
suvarṇa mantrapuṣpaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yānikāni ca pāpāni janmāntarakṛtāni ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāni tāni praṇaśyanti pradakṣiṇa pade pade ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāpo&#039;haṃ pāpakarmā&#039;haṃ pāpātmā pāpasambhavaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trāhi māṃ kṛpayā deva śaraṇāgatavatsala ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anyadhā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmātkāruṇya bhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pradakṣiṇā namaskārān samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Sumukha, Ekadanta, Kapila, Gajakarna, Lambodara, Vikata, Vighnaraja, Ganadhipa, Dhumaketu, Ganadhyaksha, Phalachandra, Gajanana, Vakratunda, Shurpakarna, Heramba und Skandapurvaja: Wer diese sechzehn Namen liest oder hört, erfährt beim Lernbeginn, bei der Hochzeit, beim Eintreten, Fortgehen, im Kampf und in seinen Tätigkeiten keine Hindernisse. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Gold und das Blumengebet dar. Was immer in früheren Geburten an Verfehlungen entstand, möge mit jedem Schritt der Umrundung vergehen. Ich bin mit Verfehlungen und ihren Folgen belastet: Bewahre mich in deiner Güte, du Freund der Zufluchtsuchenden. Eine andere Zuflucht habe ich nicht; du bist meine Zuflucht. Darum schütze mich mit Mitgefühl, Herr der Scharen. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Umrundung und Verneigung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22. Königliche Dienste, Vergebung und Segen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige dir Schirm und Wedel als königliche Dienste. Sprich das [[Kshamapana|Vergebungsgebet]]. Bei gemeinsamem Ritual bittet die Leitung um den Segen für den folgenden Hauptdienst; die anderen antworten mit der letzten Zeile. Allein sprichst du Bitte und Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
chatra cāmarādi samasta rājopacārān samarpayāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapaḥ pūjā kriyādiṣu |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande gajānanam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ gaṇādhipa |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatpūjitaṃ mayādeva paripūrṇaṃ tadastu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vakratuṇḍa mahākāya sūrya koṭi samaprabha |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nirvighnaṃ kuru me deva sarva kāryeṣu sarvadā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anayā dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjayā bhagavān sarvātmakaḥ śrī mahāgaṇapati suprīto suprasanno varado bhavantu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttare śubhakarmaṇyavighnamastu iti bhavanto bruvantu |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttare śubhakarmaṇi avighnamastu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Verehrung Mahaganapati; alle königlichen Dienste, Schirm und Wedel, bringe ich dar. Ich verehre den Elefantengesichtigen, durch dessen Gedenken und Namensnennung Mangel in Askese, Puja und Handlung vollständig wird. Herr der Scharen, was ich ohne vollkommene Mantras, Handlung oder Hingabe verehrt habe, möge für dich vollständig werden. Du mit gebogenem Rüssel und mächtigem Leib, strahlend wie Millionen Sonnen: Mache stets alle meine Handlungen frei von Hindernissen. Möge der alles beseelende Mahaganapati durch diese sechzehnteilige Verehrung erfreut, gnädig und segenspendend sein. Sprecht: Möge das folgende glückverheißende Werk ohne Hindernis sein. Antwort: Möge das folgende glückverheißende Werk ohne Hindernis sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;23. Tirtha, Prasad und Verabschiedung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berühre den Kopf ehrfürchtig mit etwas sauberem, zum Verzehr geeignetem [[Tirtha|heiligem Wasser]] oder nimm einen kleinen Schluck. Trinke kein mit Kurkumagestalt, Schmuck, Duftstoffen oder Räucherresten verunreinigtes Wasser; für die Annahme ist ein eigenes sauberes Trinkgefäß vorgesehen. Nimm Ganapatis [[Prasad]] ehrfürchtig an und stelle die Speise zum späteren Teilen beiseite. Verabschiede die angerufene Gegenwart mit [[Udvasana]] und bewege die Kurkuma-Gestalt leicht. Sie wird nach dem gesamten Ritual mit den pflanzlichen Gaben an einem sauberen geeigneten Platz der Erde übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
akālamṛtyuharaṇaṃ sarvavyādhinivāraṇam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
samastapāpakṣayakaraṃ śrī mahāgaṇapati pādodakaṃ pāvanaṃ śubham ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī mahāgaṇapati prasādaṃ śirasā gṛhṇāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ yajñena yajñamayajanta devāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāni dharmāṇi prathamānyāsan |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
te ha nākaṃ mahimānassacante |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatra pūrve sādhyāssanti devāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī mahāgaṇapati namaḥ yathāsthānaṃ udvāsayāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Das heilige Fußwasser Mahaganapatis gilt als reinigend und glückverheißend, als Abwehr unzeitigen Todes, von Krankheit und Verfehlung. Ich nehme Shri Mahaganapatis Gnade ehrfürchtig mit dem Haupt an. Durch das Opfer verehrten die Götter das Opfer; dies waren die ersten heiligen Ordnungen. Durch diese Größe erreichten sie den Himmel, wo die früheren Sadhya-Götter wohnen. Om, Verehrung Shri Mahaganapati; ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort: zum Segen, zum Wohlergehen und zur Wiederkehr. Om, Frieden, Frieden, Frieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24. [[Sankalpa]] – Ayyappas Hauptverehrung beginnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halte Wasser und eine Blüte in der rechten Hand, sprich den besonderen Vorsatz und gib das Wasser danach in die Auffangschale. Lege die Blüte vor [[Ayyappa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pūrvokta evaṃ guṇa viśeṣaṇa viśiṣṭāyāṃ śubha tithau śrī pūrṇā puṣkalāmbā sameta hariharaputra ayyappa svāminaḥ anugrahaprasāda siddhyarthaṃ puruṣasūkta sahita rudrasūkta vidhānena śrīhariharaputra ayyappa svāminaḥ prītyarthaṃ dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjāṃ kariṣye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: An diesem guten Mondtag mit den zuvor genannten Merkmalen vollziehe ich, um die Gnade Hariharaputras, des Herrn Ayyappa mit [[Purna]] und [[Pushkala]], zu erlangen und ihm Freude zu bereiten, nach der Ordnung mit [[Purusha Sukta]] und [[Rudra Sukta]] die sechzehnteilige Verehrung von Betrachtung und Einladung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;25. [[Prana Pratishtha]] – Gegenwart im Bild erbitten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berühre die bereitgestellte wasserfeste [[Murti]] behutsam mit einer Blüte. Bitte um die belebende Gegenwart der Gottheit für die Dauer dieser Verehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ asunīte punarasmāsu cakṣuḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyokpaśyema sūryamuccaranta&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
manumate mṛḍayā naḥ svasti |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtaṃ vai prāṇā amṛtamāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prāṇāneva yathāsthānamupahvayate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āvāhito bhava sthāpito bhava |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
suprasanno bhava varado bhava ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmin sarvajagannātha yāvatpūjā&#039;vasānakam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāvattvaṃ prītibhāvena bimbe&#039;smin sannidhiṃ kuru ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Om, Lebensspenderin, gib uns wieder Sehvermögen, hier Lebenskraft und Freude. Mögen wir die aufgehende Sonne lange sehen; Wohlgesinnte, gewähre uns Wohlergehen. Unsterblich sind die Lebenskräfte, unsterblich die Wasser; man ruft die Lebenskräfte an ihren jeweiligen Ort. Sei eingeladen, sei eingesetzt, sei gnädig und gewähre Segen. Herr der ganzen Welt, bleibe mit liebevoller Gesinnung in diesem Bild gegenwärtig, bis die Verehrung beendet ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;26. [[Dhyana]] – den Segen schenkenden Shasta betrachten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falte die Hände. Vergegenwärtige dir [[Shasta]] zunächst mit Lotus und Edelsteinkrone, dann auf dem Elefanten im Lichtkreis. Die beiden Gebete beschreiben unterschiedliche verehrte Ansichten derselben Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
āśyāmakomala viśālatanuṃ vicitravāsovasānamaruṇotpala vāmahastam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttuṅgaratnamakuṭaṃ kuṭilāgrakeśaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śāstāramiṣṭavaradaṃ śaraṇaṃ prapadye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tejomaṇḍalamadhyagaṃ trinayanaṃ divyāmbarālaṅkṛtaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devaṃ puṣpaśarekṣukārmukalasanmāṇikyapātrābhayam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bibhrāṇaṃ karapaṅkajairmadagajaskandhādhirūḍhaṃ vibhuṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śāstāraṃ śaraṇaṃ vrajāmi satataṃ trailokyasammohanam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ dhyāyāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Ich nehme Zuflucht zu Shasta, dunkel, von zarter und großer Gestalt, in vielfältige Gewänder gekleidet, mit rotem Lotus in der linken Hand, hoher Edelsteinkrone und gelockten Haarspitzen, dem Geber ersehnter Gaben. Immer nehme ich Zuflucht zu Shasta, dem die drei Welten Bezaubernden: im Lichtkreis, dreiäugig, in göttliche Gewänder gekleidet, mit Blumenpfeilen, Zuckerrohrbogen, glänzendem Rubinbecher und der Furchtlosigkeit verheißenden Hand, auf dem Rücken eines kraftvollen Elefanten sitzend. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, dem Sohn Haris und Haras; ich vergegenwärtige dich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. [[Avahana]] – Ayyappa einladen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege eine Blüte vor die Gestalt und sprich die Einladung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sahasraśīrṣā puruṣaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sahasrākṣaḥ sahasrapāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sa bhūmiṃ viśvato vṛtvā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
atyatiṣṭhaddaśāṅgulam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namaste rudra manyava utota iṣave namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namaste astu dhanvane bāhubhyāmuta te namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhavodbhavaṃ śivātītaṃ bhānukoṭisamaprabham |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āvāhayāmi bhūteśaṃ bhavānīsutamuttamam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ āvāhayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Der [[Purusha]] hat tausend Köpfe, tausend Augen und tausend Füße. Er umfasst die Erde von allen Seiten und ragt noch zehn Fingerbreit darüber hinaus. Verehrung dir, [[Rudra]], deinem Zorn und deinem Pfeil; Verehrung deinem Bogen und deinen beiden Armen. Ich rufe den aus [[Shiva|Bhava]] Hervorgegangenen an, der Shiva überragt, strahlend wie Millionen Sonnen: den höchsten Herrn der Wesen, Bhavanis Sohn. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich lade dich ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;28. [[Asana]] – einen Sitz darbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege eine weitere Blüte als Sitzgabe zu Füßen des Bildes. Der im Vers besungene Edelsteinthron wird dabei innerlich dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
puruṣa evedagṃ sarvam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yadbhūtaṃ yacca bhavyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
utāmṛtatvasyeśānaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yadannenātirohati ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yā ta iṣuḥ śivatamā śivaṃ babhūva te dhanuḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śivā śaravyā yā tava tayā no rudra mṛḍaya ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anekahārasamyuktaṃ nānāmaṇivirājitam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ratnasiṃhāsanaṃ deva prītyarthaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ āsanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Der Purusha ist dies alles: was war und was sein wird. Er ist Herr der Unsterblichkeit und dessen, was durch Nahrung wächst. Dein Pfeil sei der gütigste, dein Bogen gütig und dein Geschoss heilbringend; damit erweise uns Gnade, Rudra. Gott, nimm zu deiner Freude diesen mit vielen Ketten und Edelsteinen strahlenden Edelsteinthron an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe einen Sitz dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. [[Padya]] – Wasser für die Füße&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiche einen Löffel Wasser symbolisch an die Füße und lasse es in die Auffangschale fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
etāvānasya mahimā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ato jyāyāgśca pūruṣaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādo&#039;sya viśvā bhūtāni |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tripādasyāmṛtaṃ divi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yā te rudra śivā tanūraghorā&#039;pāpakāśinī |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tayā nastanuvā śantamayā giriśantābhicākaśīhi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūtanātha namaste&#039;stu narakārṇavatāraka |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādyaṃ gṛhāṇa deveśa mama saukhyaṃ vivardhaya ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: So groß ist seine Herrlichkeit; noch größer ist der Purusha. Alle Wesen bilden ein Viertel von ihm; drei Viertel sind unsterblich im Himmel. Rudra, mit deiner gütigen, nicht schrecklichen, von Übel freien Gestalt, mit deiner friedvollsten Gestalt, blicke auf uns, Herr am Berg. Herr der Wesen, Verehrung dir, der du über den Ozean höllischen Leidens hinüberführst. Herr der Götter, nimm das Fußwasser an und mehre mein Wohlergehen. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Fußwasser dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30. [[Arghya]] – ehrendes Wasser für die Hände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiche ehrendes Wasser an die Hände der Gestalt und gieße es in die Auffangschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tripādūrdhva udaitpuruṣaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādo&#039;syehā&#039;bhavātpunaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tato viṣvaṅvyakrāmat |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sāśanānaśane abhi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yāmiṣuṃ giriśanta haste bibharṣyastave |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śivāṃ giritra tāṃ kuru mā higṃsīḥ puruṣaṃ jagat ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyeṣṭharūpa namastubhyaṃ bhasmoddhūlitavigraham |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jaitrayātravibhūta tvaṃ gṛhāṇārghyaṃ mayārpitam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ hastayoḥ arghyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Drei Viertel des Purusha stiegen empor; ein Viertel erschien hier wieder. Von dort breitete er sich nach allen Seiten aus, über das Essende und das Nichtessende. Herr des Berges, mache den Pfeil in deiner Hand, den du abschießen willst, gütig; verletze weder den Menschen noch die bewegte Welt. Verehrung dir in der ältesten Gestalt, deren Leib mit Asche bestreut ist; du Glanz der siegreichen Fahrt, nimm das von mir dargebrachte Ehrenwasser an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Ehrenwasser für die Hände dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31. [[Achamaniya]] – Mundwasser reichen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiche wenig frisches Wasser symbolisch zum Mundspülen und gieße es in die Auffangschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmādvirāḍajāyata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
virājo adhi pūruṣaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sa jāto atyaricyata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
paścādbhūmimatho puraḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śivena vacasā tvā giriśācchā vadāmasi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yathā naḥ sarvamijjagadayakṣmagṃ sumanā asat ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
janārdanāya devāya samastajagadātmane |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nirmalajñānarūpāya gṛhāṇācamanaṃ vibho ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ mukhe ācamanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Aus ihm entstand [[Viraj]], und aus Viraj wiederum der Purusha. Geboren, überragte er die Erde nach hinten und nach vorn. Mit gütiger Rede sprechen wir zu dir, Herr des Berges, damit unsere ganze Welt frei von Krankheit und guten Mutes sei. Allgegenwärtiger, [[Janardana]], Gott und Selbst der ganzen Welt, Gestalt reiner Erkenntnis: Nimm dieses Mundwasser an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich reiche Wasser für den Mund.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;32. [[Panchamrita Snana]] – neun Badgaben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gieße nacheinander jeweils wenige Tropfen der neun vorbereiteten Flüssigkeiten über die wasserfeste Murti: Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Ghee (bzw. Pflanzenöl), Honig (bzw. pflanzlichen Sirup), Zuckerrohrsaft, Kokoswasser, duftendes Wasser, Kampferwasser und Ganga-Wasser. Die Quelle führt nach den ersten fünf weitere vier Flüssigkeiten an; alle neun gehören zu dieser Fassung. Vermeide große Mengen und sammle alles in der Badeschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ kṣīreṇa snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ dadhyena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ ājyena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ madhunā snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ ikṣurasena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ nārikela jalena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ saugandhikā jalena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ karpūrikā jalena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ gaṅgā jalena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Om, Verehrung Hariharaputra. Ich bade dich mit Milch. Ich bade dich mit Joghurt. Ich bade dich mit Ghee. Ich bade dich mit Honig. Ich bade dich mit Zuckerrohrsaft. Ich bade dich mit Kokoswasser. Ich bade dich mit duftendem Wasser. Ich bade dich mit Kampferwasser. Ich bade dich mit Ganga-Wasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;33. [[Shuddhodaka Snana]] – mit reinem Wasser abspülen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spüle die Murti mit wenig reinem Wasser ab, fange das Wasser auf und trockne die Gestalt mit dem bereitgelegten Tuch. Reiche anschließend gesondert Mundwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yatpuruṣeṇa haviṣā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devā yajñamatanvata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vasanto asyāsīdājyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
grīṣma idhmaśśaraddhaviḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
adhyavocadadhivaktā prathamo daivyo bhiṣak |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ahīggśca sarvāñjambhayantsarvāśca yātudhānyaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tīrthodakaiḥ kāñcanakumbhasaṃsthaiḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
suvāsitaiḥ devakṛpārasārdraiḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mayārpitaṃ snānavidhiṃ gṛhāṇa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādābjaniṣṭhyūtanadīpravāhaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ śuddhodaka snānaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
snānānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Als die Götter mit dem Purusha als Gabe das Opfer ausbreiteten, war der Frühling sein Ghee, der Sommer sein Brennholz und der Herbst die Opfergabe. Der Fürsprecher, der erste göttliche Arzt, sprach für uns; er bezwingt alle Schlangen und alle unheilvollen Wesen. Nimm die von mir dargebrachte Badeverehrung an: mit duftenden Wassern heiliger Orte in goldenen Gefäßen, erfüllt vom Saft göttlichen Mitgefühls, du, aus dessen Lotusfüßen Flüsse hervorgehen. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar. Nach dem Bad reiche ich reines Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;34. [[Vastra]] – zwei Gewänder reichen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kleide die getrocknete Murti mit zwei sauberen kleinen Tüchern oder lege die Tücher unmittelbar vor sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
saptāsyāsanparidhayaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
triḥ sapta samidhaḥ kṛtāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devā yadyajñaṃ tanvānāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
abadhnanpuruṣaṃ paśum ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asau yastāmro aruṇa uta babhruḥ sumaṅgalaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ye cemāgṃ rudrā abhito dikṣu śritāḥ sahasraśo&#039;vaiṣāgṃ heḍa īmahe ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vidyudvilāsaramyena svarṇavastreṇasamyutam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vastrayugmaṃ gṛhāṇedaṃ bhaktyā dattaṃ mayā prabho ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ vastrayugmaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Sieben Umfassungen hatte das Opfer, dreimal sieben Brennhölzer wurden bereitet; als die Götter das Opfer ausbreiteten, banden sie den Purusha als Opfertier. Jener dort, kupferrot, rötlich und braun, ist sehr glückverheißend. Der Zorn der tausendfach in allen Richtungen gegenwärtigen Rudras möge uns fernbleiben. Herr, nimm dieses Gewandpaar an, von mir mit Hingabe gegeben, schön wie das Spiel des Blitzes und mit goldfarbenem Stoff versehen. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe zwei Gewänder dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;35. [[Yajnopavita]] – die heilige Schnur darbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege die vorbereitete heilige Schnur an die Murti oder unmittelbar vor sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
taṃ yajñaṃ barhiṣi praukṣan |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
puruṣaṃ jātamagrataḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tena devā ayajanta |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sādhyā ṛṣayaśca ye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asau yo&#039;vasarpati nīlagrīvo vilohitaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
utainaṃ gopā adṛśannadṛśannudahāryaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
utainaṃ viśvā bhūtāni sa dṛṣṭo mṛḍayāti naḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rājitaṃ brahmasūtraṃ ca kāñcanaṃ uttarīyakam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
upavītaṃ gṛhāṇedaṃ bhaktyā dattaṃ mayā prabho ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ yajñopavītaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Sie besprengten den zuerst geborenen Purusha als Opfer auf dem heiligen Gras. Mit ihm opferten die Götter, die [[Sadhya|Sadhyas]] und die [[Rishi|Rishis]]. Jener, der dort hinabgeht, blauhalsig und rot: Die Hirten sahen ihn, die Wasserträgerinnen sahen ihn, alle Wesen sahen ihn; möge er, gesehen, uns Gnade erweisen. Herr, nimm diese glänzende heilige Schnur und das goldene Obergewand an, die ich dir mit Hingabe gebe. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe die heilige Schnur dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;36. [[Gandha]] – Sandelduft auftragen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trage wenig reine Sandelpaste an Stirn oder Brust der Gestalt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmādyajñātsarvahutaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sambhṛtaṃ pṛṣadājyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
paśūgstāgścakre vāyavyān |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āraṇyāngrāmyāśca ye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namo astu nīlagrīvāya sahasrākṣāya mīḍhuṣe |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
atho ye asya sattvāno&#039;haṃ tebhyo&#039;karaṃ namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvabhūtapramathana sarvajña sakalodbhava |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvātman sarvabhūteśa sugandhaṃ sagṛhāṇa bhoḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ divyaśrīcandanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Aus jenem alles umfassenden Opfer wurde die mit Quark vermischte Opferbutter gesammelt. Daraus schuf er die Tiere der Lüfte, die wilden und die zahmen. Verehrung dem Blauhalsigen, Tausendäugigen, Spendenden; auch seinen Begleitern erweise ich Verehrung. Du Bezwinger aller Wesen, Allwissender, Ursprung von allem, Selbst aller und Herr der Wesen: Nimm diesen Wohlgeruch an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe göttlichen Sandelduft dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;37. [[Abharana]] – Schmuck darbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schmücke die Gestalt mit einer kleinen Kette oder lege das vorbereitete Schmuckstück zu ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmādyajñātsarvahutaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṛcaḥ sāmāni jajñire |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
chandāgṃsi jajñire tasmāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yajustasmādajāyata ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pra muñca dhanvanastvamubhayorārtniyorjyām |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yāśca te hasta iṣavaḥ parā tā bhagavo vapa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hiraṇyahārakeyūra graiveyamaṇikaṅkaṇaiḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
suhāraṃ bhūṣaṇairyuktaṃ gṛhāṇa puruṣottama ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ ābharaṇaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Aus jenem alles umfassenden Opfer entstanden die [[Rigveda|Rigverse]] und [[Samaveda|Samangesänge]], daraus die Versmaße, daraus entstand der [[Yajurveda|Yajus]]. Löse die Sehne von beiden Bogenenden; lege die Pfeile aus deiner Hand fort, erhabener Herr. Höchster Purusha, nimm den schönen Schmuck an: goldene Ketten, Oberarmreife, Halsgeschmeide und Edelsteinarmbänder. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Schmuck dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;38. [[Akshata]] – ungebrochenen Reis anbieten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bringe einige mit Kurkuma gefärbte, ungebrochene Reiskörner vor der Gestalt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
akṣatān dhavalān divyān śālīyāṃstaṇḍulān śubhān |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haridrāmiśritān tubhyaṃ gṛhāṇāsurasaṃhara ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ akṣatān samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Du Bezwinger der [[Asura|Asuras]], nimm diese unversehrten, hellen, heiligen und glückverheißenden Reiskörner an, die mit Kurkuma vermischt sind. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe ungebrochenen Reis dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;39. [[Pushpa]] – Blumen darbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege frische Blüten oder Blütenblätter vor die Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmādaśvā ajāyanta |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ye ke cobhayādataḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gāvo ha jajñire tasmāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmājjātā ajāvayaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
avatatya dhanustvagṃ sahasrākṣa śateṣudhe |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
niśīrya śalyānāṃ mukhā śivo naḥ sumanā bhava ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aghoraparamaprakhya acintyāvyaktalakṣaṇa |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anantādityasaṅkāśaṃ puṣpāṇi pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ puṣpāṇi samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Aus ihm entstanden Pferde und alle Tiere mit Zähnen in beiden Kiefern. Daraus entstanden Kühe, daraus Ziegen und Schafe. Entspanne deinen Bogen, Tausendäugiger mit hundert Köchern; zerbrich die Spitzen der Pfeile und sei uns gütig und wohlgesinnt. Du höchst bekannte gütige Gestalt, von undenkbarem und nicht offenbar zu fassendem Wesen, strahlend wie unzählige Sonnen: Nimm diese Blumen an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Blumen dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;40. [[Anga Puja]] – die ganze Gestalt ehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich jede der folgenden 29 Anrufungen und lege jeweils ein Blütenblatt vor die Murti. Richte dabei die Aufmerksamkeit auf das genannte Körperglied oder Attribut. Die Verehrung der verborgenen Körperteile geschieht ehrfürchtig in der Vorstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ dharmaśāstre namaḥ – pādau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śilpaśāstre namaḥ – gulphau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vīraśāstre namaḥ – jaṅghe pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ yogaśāstre namaḥ – jānunīṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāśāstre namaḥ – ūrūṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ brahmaśāstre namaḥ – kaṭiṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kālaśāstre namaḥ – guhyaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śabarigirīśāya namaḥ – meḍhraṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ satyarūpāya namaḥ – nābhiṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ maṇikaṇṭhāya namaḥ – udaraṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇutanayāya namaḥ – vakṣasthalaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śivaputrāya namaḥ – pārśvau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hariharaputrāya namaḥ – hṛdayaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ trinetrāya namaḥ – kaṇṭhaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ oṅkārarūpāya namaḥ – stanau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ varadahastāya namaḥ – hastān pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhīmāya namaḥ – bāhūn pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ tejasvine namaḥ – mukhaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ aṣṭamūrtaye namaḥ – dantān pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śubhavīkṣaṇāya namaḥ – netrau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ komalāṅgāya namaḥ – karṇau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ pāpavināśāya namaḥ – lalāṭaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śatrunāśāya namaḥ – nāsikāṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ putralābhāya namaḥ – cubukaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gajādhipāya namaḥ – oṣṭhau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hariharātmajāya namaḥ – gaṇḍasthalaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇeśapūjyāya namaḥ – kavacān pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ cidrūpāya namaḥ – śiraḥ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sarveśāya namaḥ – sarvāṇyaṅgāni pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: 1. Om, Verehrung dir, Lehrer des Dharma; ich verehre deine Füße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Om, Verehrung dir, Lehrer der Handwerkskünste; ich verehre deine Knöchel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Om, Verehrung dir, Lehrer der Helden; ich verehre deine Unterschenkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Om, Verehrung dir, Lehrer des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; ich verehre deine Knie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Om, Verehrung dir, Großer Lehrer; ich verehre deine Oberschenkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Om, Verehrung dir, Lehrer des Brahman; ich verehre deine Hüften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Om, Verehrung dir, Lehrer der Zeit; ich verehre deinen verborgenen Bereich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Om, Verehrung dir, Herr des Shabari-Berges; ich verehre dein Zeugungsglied.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Om, Verehrung dir, Gestalt der Wahrheit; ich verehre deinen Nabel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Om, Verehrung dir, Manikantha; ich verehre deinen Bauch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Om, Verehrung dir, Sohn Vishnus; ich verehre deine Brust.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Om, Verehrung dir, Sohn Shivas; ich verehre deine Flanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Om, Verehrung dir, Sohn Haris und Haras; ich verehre dein Herz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Om, Verehrung dir, Dreiäugiger; ich verehre deinen Hals.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Om, Verehrung dir, Gestalt des Om; ich verehre deine beiden Brustseiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Om, Verehrung dir, Mit segnender Hand; ich verehre deine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Om, Verehrung dir, Furchtgebietender; ich verehre deine Arme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Om, Verehrung dir, Glanzvoller; ich verehre dein Antlitz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Om, Verehrung dir, Mit acht Gestalten; ich verehre deine Zähne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Om, Verehrung dir, Mit glückverheißendem Blick; ich verehre deine Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Om, Verehrung dir, Zartgliedriger; ich verehre deine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Om, Verehrung dir, Bezwinger der Verfehlungen; ich verehre deine Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Om, Verehrung dir, Bezwinger der Feinde; ich verehre deine Nase.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Om, Verehrung dir, Geber von Kindern; ich verehre dein Kinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Om, Verehrung dir, Herr der Elefanten; ich verehre deine Lippen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26. Om, Verehrung dir, Sohn Haris und Haras; ich verehre deine Wangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Om, Verehrung dir, Von Ganesha Verehrter; ich verehre deine Schutzpanzer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Om, Verehrung dir, Gestalt des Bewusstseins; ich verehre dein Haupt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Om, Verehrung dir, Herr aller; ich verehre alle deine Glieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;41. [[Ashtottara Shatanamavali]] – 108 Namen mit Blüten verehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich die 108 folgenden Namen jeweils einmal. Bringe bei jedem namaḥ eine kleine Blüte, ein Blütenblatt oder einige Reiskörner dar. Die Reihenfolge und auch wiederkehrende Namen gehören zu dieser Namensfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ mahāśāstre namaḥ | 1 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahādevāya namaḥ | 2 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahādevasutāya namaḥ | 3 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ avyayāya namaḥ | 4 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokakartre namaḥ | 5 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokabhartre namaḥ | 6 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokahartre namaḥ | 7 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ parātparāya namaḥ | 8 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ trilokarakṣakāya namaḥ | 9 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhanvine namaḥ | 10 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ tapasvine namaḥ | 11 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūtasainikāya namaḥ | 12 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mantravedine namaḥ | 13 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāvedine namaḥ | 14 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mārutāya namaḥ | 15 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ jagadīśvarāya namaḥ | 16 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokādhyakṣāya namaḥ | 17 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ agraṇye namaḥ | 18 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīmate namaḥ | 19 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ aprameyaparākramāya namaḥ | 20 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ siṃhārūḍhāya namaḥ | 21 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gajārūḍhāya namaḥ | 22 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hayārūḍhāya namaḥ | 23 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ maheśvarāya namaḥ | 24 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nānāśastradharāya namaḥ | 25 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ anarghāya namaḥ | 26 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nānāvidyāviśāradāya namaḥ | 27 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nānārūpadharāya namaḥ | 28 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vīrāya namaḥ | 29 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nānāprāṇiniṣevitāya namaḥ | 30 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūteśāya namaḥ | 31 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūtidāya namaḥ | 32 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhṛtyāya namaḥ | 33 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhujaṅgābharaṇottamāya namaḥ | 34 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ikṣudhanvine namaḥ | 35 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ puṣpabāṇāya namaḥ | 36 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahārūpāya namaḥ | 37 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāprabhave namaḥ | 38 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ māyādevīsutāya namaḥ | 39 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mānyāya namaḥ | 40 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahānītāya namaḥ | 41 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāguṇāya namaḥ | 42 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāśaivāya namaḥ | 43 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahārudrāya namaḥ | 44 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vaiṣṇavāya namaḥ | 45 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇupūjakāya namaḥ | 46 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vighneśāya namaḥ | 47 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vīrabhadreśāya namaḥ | 48 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhairavāya namaḥ | 49 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ṣaṇmukhadhruvāya namaḥ | 50 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ meruśṛṅgasamāsīnāya namaḥ | 51 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ munisaṅghaniṣevitāya namaḥ | 52 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ devāya namaḥ | 53 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhadrāya namaḥ | 54 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ jagannāthāya namaḥ | 55 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇanāthāya namaḥ | 56 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇeśvarāya namaḥ | 57 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāyogine namaḥ | 58 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāmāyine namaḥ | 59 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahājñānine namaḥ | 60 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāsthirāya namaḥ | 61 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ devaśāstre namaḥ | 62 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūtaśāstre namaḥ | 63 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhīmahāsaparākramāya namaḥ | 64 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nāgahārāya namaḥ | 65 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nāgakeśāya namaḥ | 66 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vyomakeśāya namaḥ | 67 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sanātanāya namaḥ | 68 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ saguṇāya namaḥ | 69 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nirguṇāya namaḥ | 70 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nityāya namaḥ | 71 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nityatṛptāya namaḥ | 72 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nirāśrayāya namaḥ | 73 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokāśrayāya namaḥ | 74 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇādhīśāya namaḥ | 75 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ catuṣṣaṣṭikalāmayāya namaḥ | 76 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ṛgyajuḥsāmarūpiṇe namaḥ | 77 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mallakāsurabhañjanāya namaḥ | 78 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ trimūrtaye namaḥ | 79 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ daityamathanāya namaḥ | 80 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prakṛtaye namaḥ | 81 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ puruṣottamāya namaḥ | 82 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kālajñānine namaḥ | 83 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahājñānine namaḥ | 84 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kāmadāya namaḥ | 85 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kamalekṣaṇāya namaḥ | 86 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kalpavṛkṣāya namaḥ | 87 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāvṛkṣāya namaḥ | 88 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vidyāvṛkṣāya namaḥ | 89 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vibhūtidāya namaḥ | 90 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ saṃsāratāpavicchettre namaḥ | 91 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ paśulokabhayaṅkarāya namaḥ | 92 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ rogahantre namaḥ | 93 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prāṇadātre namaḥ | 94 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ paragarvavibhañjanāya namaḥ | 95 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sarvaśāstrārthatatvajñāya namaḥ | 96 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nītimate namaḥ | 97 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ pāpabhañjanāya namaḥ | 98 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ puṣkalāpūrṇasamyuktāya namaḥ | 99 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ paramātmāya namaḥ | 100 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ satāṅgataye namaḥ | 101 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ anantādityasaṅkāśāya namaḥ | 102 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ subrahmaṇyānujāya namaḥ | 103 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ baline namaḥ | 104 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhaktānukampine namaḥ | 105 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ deveśāya namaḥ | 106 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhagavate namaḥ | 107 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhaktavatsalāya namaḥ | 108 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: 1. Om, Verehrung dem großen Lehrer Shasta.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Om, Verehrung dem großen Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Om, Verehrung dem Sohn [[Shiva|Mahadevas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Om, Verehrung dem Unvergänglichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Om, Verehrung dem Schöpfer der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Om, Verehrung dem Träger der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Om, Verehrung dem Auflöser der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Om, Verehrung dem Höchsten über allem Hohen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Om, Verehrung dem Beschützer der drei Welten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Om, Verehrung dem Bogenträger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Om, Verehrung dem Asketen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Om, Verehrung dem von einer Schar der Wesen Begleiteten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Om, Verehrung dem Kenner der Mantras.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Om, Verehrung dem großen Wissenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Om, Verehrung [[Maruta]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Om, Verehrung dem Herrn des Alls.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Om, Verehrung dem Aufseher der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Om, Verehrung dem Vorangehenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Om, Verehrung dem von Herrlichkeit Erfüllten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Om, Verehrung dem von unermesslicher Tatkraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Om, Verehrung dem auf dem Löwen Reitenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Om, Verehrung dem auf dem Elefanten Reitenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Om, Verehrung dem auf dem Pferd Reitenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Om, Verehrung dem großen Herrn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Om, Verehrung dem Träger vieler Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26. Om, Verehrung dem Unschätzbaren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Om, Verehrung dem in vielerlei Wissen Bewanderten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Om, Verehrung dem Träger vieler Gestalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Om, Verehrung dem Helden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Om, Verehrung dem von vielerlei Lebewesen Verehrten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
31. Om, Verehrung dem Herrn der Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
32. Om, Verehrung dem Gedeihen Schenkenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
33. Om, Verehrung dem Dienenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
34. Om, Verehrung dem mit herrlichem Schlangenschmuck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
35. Om, Verehrung dem Träger des Zuckerrohrbogens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
36. Om, Verehrung dem mit Blumenpfeilen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
37. Om, Verehrung dem von großer Gestalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
38. Om, Verehrung dem großen Herrn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
39. Om, Verehrung dem Sohn [[Maya Devi|Maya Devis]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
40. Om, Verehrung dem Verehrungswürdigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
41. Om, Verehrung Mahanita.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
42. Om, Verehrung dem mit großen Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
43. Om, Verehrung dem großen Verehrer [[Shiva]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
44. Om, Verehrung dem großen [[Rudra]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
45. Om, Verehrung dem [[Vishnu]] Zugehörigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
46. Om, Verehrung dem Verehrer Vishnus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
47. Om, Verehrung dem Herrn der Hindernisse.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
48. Om, Verehrung dem Herrn [[Virabhadra]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
49. Om, Verehrung [[Bhairava]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
50. Om, Verehrung Shanmukhadhruva.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
51. Om, Verehrung dem auf dem Gipfel des [[Meru]] Sitzenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
52. Om, Verehrung dem von Scharen der Weisen Verehrten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
53. Om, Verehrung dem Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
54. Om, Verehrung dem Glückverheißenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
55. Om, Verehrung dem Herrn der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
56. Om, Verehrung dem Herrn der Scharen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
57. Om, Verehrung dem Gebieter der Scharen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
58. Om, Verehrung dem großen [[Yogi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
59. Om, Verehrung dem großen Herrn der [[Maya]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
60. Om, Verehrung dem großen Erkennenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
61. Om, Verehrung dem ganz Beständigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
62. Om, Verehrung dem Lehrer der Götter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
63. Om, Verehrung dem Lehrer der Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
64. Om, Verehrung dem von furchtgebietendem Lachen und Heldenmut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
65. Om, Verehrung dem mit Schlangen als Halskette.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
66. Om, Verehrung dem mit Schlangen als Haar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
67. Om, Verehrung dem mit dem Raum als Haar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
68. Om, Verehrung dem Ewigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
69. Om, Verehrung dem mit Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
70. Om, Verehrung dem jenseits aller Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
71. Om, Verehrung dem Immerwährenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
72. Om, Verehrung dem immer Zufriedenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
73. Om, Verehrung dem ohne äußere Stütze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
74. Om, Verehrung dem Halt der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
75. Om, Verehrung dem Gebieter der Scharen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
76. Om, Verehrung dem aus den vierundsechzig Künsten Bestehenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
77. Om, Verehrung dem als [[Rigveda]], [[Yajurveda]] und [[Samaveda]] Erscheinenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
78. Om, Verehrung dem Bezwinger Mallakasuras.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
79. Om, Verehrung der dreifachen Gestalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
80. Om, Verehrung dem Bezwinger der [[Daitya|Daityas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
81. Om, Verehrung der [[Prakriti|Urnatur]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
82. Om, Verehrung dem höchsten [[Purusha]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
83. Om, Verehrung dem Kenner der Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
84. Om, Verehrung dem großen Erkennenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
85. Om, Verehrung dem Wünsche Erfüllenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
86. Om, Verehrung dem Lotusäugigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
87. Om, Verehrung dem Wunschbaum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
88. Om, Verehrung dem großen Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
89. Om, Verehrung dem Baum des Wissens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90. Om, Verehrung dem Macht und Herrlichkeit Schenkenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
91. Om, Verehrung dem Beender der Glut des [[Samsara]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
92. Om, Verehrung dem Furchtgebietenden für die Welt der gebundenen Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
93. Om, Verehrung dem Bezwinger der Krankheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
94. Om, Verehrung dem Spender des Lebens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
95. Om, Verehrung dem Brecher fremden Hochmuts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
96. Om, Verehrung dem Kenner der Wahrheit und des Sinns aller Lehrwerke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
97. Om, Verehrung dem von rechtem Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
98. Om, Verehrung dem Bezwinger der Verfehlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
99. Om, Verehrung dem mit [[Pushkala]] und [[Purna]] Verbundenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
100. Om, Verehrung dem höchsten Selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
101. Om, Verehrung dem Ziel der Guten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
102. Om, Verehrung dem wie unzählige Sonnen Strahlenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
103. Om, Verehrung dem jüngeren Bruder [[Subrahmanya]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
104. Om, Verehrung dem Starken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
105. Om, Verehrung dem Mitfühlenden gegenüber den Gläubigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
106. Om, Verehrung dem Herrn der Götter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
107. Om, Verehrung dem Erhabenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
108. Om, Verehrung dem liebevoll den Gläubigen Zugewandten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;42. [[Dhupa]] – Räucherduft darbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzünde das vorbereitete pflanzliche Räucherwerk und zeige seinen Duft vor der Gestalt. Stelle es danach sicher ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yatpuruṣaṃ vyadadhuḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
katidhā vyakalpayan |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mukhaṃ kimasya kau bāhū |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kāvūrū pādāvucyete ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vijyaṃ dhanuḥ kapardino viśalyo bāṇavāgṃ uta |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aneśannasyeṣava ābhurasya niṣaṅgathiḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūpaṃ nānāparimalaṃ yakṣakardamamiśritam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
daśāṅgadravyasamyuktaṃ aṅgīkuru mayārpitam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ dhūpaṃ āghrāpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Als sie den Purusha aufteilten, in wie viele Teile teilten sie ihn? Was wurde sein Mund genannt, was seine Arme, was seine Schenkel und Füße? Der Bogen des Verflochtenhaarigen sei ohne Sehne, seine Pfeile ohne Spitzen. Seine Geschosse seien wirkungslos, sein Köcher leer. Nimm diesen von mir dargebrachten Weihrauch an, aus vielen Düften und zehn Räucherbestandteilen bereitet und mit [[Yakshakardama|Duftpaste]] verbunden. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich lasse dich Räucherduft empfangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;43. [[Dipa]] – Licht darbringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeige die brennende Lampe mit Ghee (bzw. Pflanzenöl) vor der Gestalt und stelle sie wieder sicher ab. Reiche nach Duft und Licht gesondert reines Mundwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
brāhmaṇo&#039;sya mukhamāsīt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bāhū rājanyaḥ kṛtaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ūrū tadasya yadvaiśyaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
padbhyāgṃ śūdro ajāyata ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yā te hetirmīḍhuṣṭama haste babhūva te dhanuḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tayā&#039;smān viśvatastvamayakṣmayā paribbhuja ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ghṛtavartisamāyuktaṃ vahninā yojitaṃ priyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dīpaṃ gṛhāṇa deveśa trailokyatimirāpaham ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ dīpaṃ darśayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūpa dīpānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Der [[Brahmane]] war sein Mund, der [[Kshatriya|Rajanya]] wurde zu seinen Armen, der [[Vaishya]] zu seinen Schenkeln; aus seinen Füßen entstand der [[Shudra]]. Mit deiner Waffe, deinem Bogen in der Hand, du reichlich Spendender, umfange uns von allen Seiten auf heilbringende Weise. Herr der Götter, nimm die liebevoll entzündete Lampe mit ihrem Ghee-Docht an, die Finsternis der drei Welten vertreibt. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich zeige Licht. Nach Räucherduft und Licht reiche ich reines Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;44. [[Naivedya]] – eine Mahlzeit und Wasser anbieten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stelle die vorbereitete Speise vor die Gestalt. Sprich die ersten Gebete und anschließend die [[Gayatri]]; sprenge dabei wenig Wasser um den Speiseteller. Sprich die Tagesformel. Bei den fünf [[Svaha]]-Rufen widme die Speise innerlich den Lebenskräften. Lass sie einen stillen Augenblick stehen und reiche danach die genannten Wassergaben jeweils gesondert in die Auffangschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
candramā manaso jātaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cakṣoḥ sūryo ajāyata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mukhādindraścāgniśca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prāṇādvāyurajāyata ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namaste astvāyudhāyānātatāya dhṛṣṇave |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ubhābhyāmuta te namo bāhubhyāṃ tava dhanvane ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sugandhān sukṛtāṃścaiva modakān ghṛta pācitān |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
naivedyaṃ gṛhyatāṃ deva caṇamudgaiḥ prakalpitān ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhakṣyaṃ bhojyaṃ ca lehyaṃ ca coṣyaṃ pānīyameva ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
idaṃ gṛhāṇa naivedyaṃ mayā dattaṃ mahāprabho ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūrbhuvassuvaḥ | tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
satyaṃ tvā ṛtena pariṣiñcāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtamastu | amṛtopastaraṇamasi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prāṇāya svāhā | oṃ apānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vyānāya svāhā | oṃ udānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ samānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtāpidhānamasi | uttarāpośanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hastau prakṣālayāmi | pādau prakṣālayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Aus seinem Geist entstand der Mond, aus seinem Auge die Sonne, aus seinem Mund [[Indra]] und [[Agni]], aus seinem Atem [[Vayu]]. Verehrung deiner kraftvollen, nicht gespannten Waffe, deinen beiden Armen und deinem Bogen. Gott, nimm als Speisegabe wohlriechende, gut bereitete, in Ghee gekochte [[Modaka|Modakas]] aus Kichererbsen und Mungbohnen an. Großer Herr, nimm diese von mir gegebenen Speisen an: zu kauen, zu essen, zu schlecken, zu saugen und zu trinken. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Speise dar. Om, Erde, Zwischenraum, Himmel. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen [[Savitar]]; möge er unsere Einsicht anregen. Ich umgieße dich, die Wahrheit, mit der rechten Ordnung. Möge es Nektar sein; du bist die Unterlage des Nektars. Om, geweiht [[Prana]], [[Apana]], [[Vyana]], [[Udana]] und [[Samana]]. Zwischendurch reiche ich Trinkwasser. Du bist die schützende Decke des Nektars. Ich reiche Wasser nach der Mahlzeit, wasche Hände und Füße und reiche reines Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;45. [[Tambula]] – den gastlichen Empfang abrunden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege ein Betelblatt mit Arekanuss auf einer eigenen kleinen Schale vor die Gestalt. Diese rituelle Gabe wird nicht verzehrt. Die heutige praktische Gabe beschränkt sich auf Blatt und Nuss; der überlieferte Vers nennt zusätzlich Kampfer und Perlenpulver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nābhyā āsīdantarikṣam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śīrṣṇo dyauḥ samavartata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
padbhyāṃ bhūmirdiśaḥ śrotrāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tathā lokāgṃ akalpayan ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pari te dhanvano hetirasmānvṛṇaktu viśvataḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
atho ya iṣudhistavāre asmanni dhehi tam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūgīphalaiḥ sakarpūraiḥ nāgavallīdalairyutam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
muktācūrṇasamāyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Aus seinem Nabel entstand der Zwischenraum, aus seinem Haupt der Himmel, aus seinen Füßen die Erde, aus seinem Gehör die Richtungen: So gestalteten sie die Welten. Die Waffe deines Bogens möge uns von allen Seiten verschonen; lege deinen Köcher weit von uns nieder. Nimm die Betelgabe an, verbunden mit Arekanuss, Kampfer, Betelblättern und Perlenpulver. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Tambula dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;46. [[Nirajana]] – vierdochtiges Segenslicht zeigen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entzünde die vier Dochte der vorbereiteten Lampe mit Ghee (bzw. Pflanzenöl). Zeige das Licht in ruhigen Kreisen vor Ayyappa. Stelle die Lampe sicher ab und reiche reines Mundwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vedāhametaṃ puruṣaṃ mahāntam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ādityavarṇaṃ tamasastu pāre |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvāṇi rūpāṇi vicitya dhīraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nāmāni kṛtvā&#039;bhivadan yadāste ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namaste astu bhagavanviśveśvarāya mahādevāya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tryambakāya tripurāntakāya trikāgnikālāya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kālāgnirudrāya nīlakaṇṭhāya mṛtyuñjayāya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarveśvarāya sadāśivāya śrīmanmahādevāya namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
caturvartisamāyuktaṃ ghṛtena ca supūritam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīrājanaṃ gṛhāṇedaṃ bhūtanātha jagatpate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ nīrājanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīrajanānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Ich erkenne jenen großen Purusha, sonnenfarben, jenseits der Finsternis; als Weiser gestaltet er alle Formen, gibt ihnen Namen und spricht sie an. Verehrung dem erhabenen Herrn des Alls, dem großen Gott, dem Dreiäugigen, dem Beender der drei Städte, dem Herrn des dreifachen Feuers, dem Rudra des Zeitenfeuers, dem Blauhalsigen, dem Besieger des Todes, dem Herrn aller, dem ewig Gütigen, dem herrlichen großen Gott. Herr der Wesen, Herr der Welt: Nimm dieses mit vier Dochten versehene und mit Ghee gefüllte Segenslicht an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Nirajana dar. Danach reiche ich reines Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;47. [[Mantrapushpa]] – das Blumengebet sprechen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nimm eine Blüte zwischen die gefalteten Hände, sprich die gesamte Folge und lege die Blüte abschließend vor Ayyappa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dhātā purastādyamudājahāra |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śakraḥ pravidvānpradiśaścatasraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamevaṃ vidvānamṛta iha bhavati |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nānyaḥ panthā ayanāya vidyate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yo rudro agnau yo apsu ya oṣadhīṣu yo rudro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viśvābhuvanā&#039;viveśa tasmai rudrāya namo astu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hrīṃ hariharaputrāya putralābhāya śatrunāśāya madagajavāhāya mahāśāstre namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūtanāthāya vidmahe bhavaputrāya dhīmahi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tannaḥ śāstā pracodayāt ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ mantrapuṣpaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Den der Schöpfer zu Beginn verkündete und den [[Indra|Shakra]], der Wissende, in den vier Richtungen erkannte: Wer ihn so erkennt, wird schon hier unsterblich; kein anderer Weg führt dorthin. Dem Rudra im Feuer, im Wasser und in den Pflanzen, dem Rudra, der alle Welten durchdringt, sei Verehrung. Om, Hrim, Verehrung dem Sohn Haris und Haras, der Kindersegen schenkt, Feinde bezwingt, den kraftvollen Elefanten reitet und der große Lehrer ist. Om, wir erkennen den Herrn der Wesen und meditieren über den Sohn [[Shiva|Bhavas]]; jener Shasta möge uns anregen. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe die Mantrablume dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;48. [[Pradakshina]] und Verneigung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umrunde den Altar im Uhrzeigersinn, sodass die Gottheit rechts bleibt, und verneige dich anschließend. Die Quelle legt hier keine Rundenzahl fest; vollziehe eine ruhige Umrundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yānikāni ca pāpāni janmāntarakṛtāni ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāni tāni praṇaśyanti pradakṣiṇa pade pade ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāpo&#039;haṃ pāpakarmā&#039;haṃ pāpātmā pāpasambhavaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trāhi māṃ kṛpayā deva śaraṇāgatavatsala ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anyadhā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmātkāruṇya bhāvena rakṣa hariharātmajā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ pradakṣiṇa namaskārān samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Welche Verfehlungen in früheren Geburten begangen wurden: Mit jedem Schritt der ehrfürchtigen Umrundung mögen sie vergehen. Ich bin fehlbar, habe falsch gehandelt und bin von Verfehlung geprägt; rette mich aus Mitgefühl, Gott, der du die Zufluchtsuchenden liebst. Es gibt für mich keine andere Zuflucht; du allein bist meine Zuflucht. Daher schütze mich aus Mitgefühl, Sohn Haris und Haras. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Umrundung und Verneigung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;49. [[Namaskara]] – Ayyappa als Beschützer grüßen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falte die Hände und verneige dich mit dem folgenden Gebet. Die beschriebenen Waffen gehören zum göttlichen Bild des Schutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ ratnābhaṃ suprasannaṃ śaśidharamakuṭaṃ ratnabhūṣābhirāmaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śūlakelaṃ kapālaṃ śaramusaladhanurbāhu saṅketadhāram |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mattebhārūḍhaṃ ādyaṃ hariharatanayaṃ komalāṅgaṃ dayāluṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viśveśaṃ bhaktavandyaṃ śatajanavaradaṃ grāmapālaṃ namāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Om. Ich verneige mich vor dem edelsteingleich Strahlenden, sehr Gnädigen, dessen Krone den Mond trägt und der mit Edelsteinschmuck schön geziert ist; der Dreizack, Schädel, Pfeil, Keule und Bogen als Zeichen trägt; vor dem ursprünglichen Sohn Haris und Haras auf dem kraftvollen Elefanten, von zarten Gliedern und voller Mitgefühl, dem Weltenherrn, den die Gläubigen grüßen, dem Segen für viele Menschen Schenkenden und Hüter des Dorfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;50. [[Sharanu Ghosha]] – 108 Zufluchtsrufe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich die vollständige Reihe in der abgedruckten Folge. Der eröffnende und der abschließende Zufluchtsruf bedeuten: „Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.“ Die dazwischenstehenden Anrufungen beziehen Gefährten, Gottheiten und Stationen des Pilgerwegs ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ śrīsvāmiye śaraṇaṃ ayyappa | 1 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hariharasutane | 2 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āpadbāndhavane | 3 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anātharakṣakane | 4 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
akhilāṇḍakoṭibrahmāṇḍanāyakane | 5 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
annadānaprabhuve | 6 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ayyappane | 7 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āriyaṅgāvu ayyāve | 8 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
accan kovil arase | 9 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kulattu pulai bālakane | 10 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
erumeli śāstāve | 11 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vāvar svāmiye | 12 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kannimūla mahāgaṇapatiye | 13 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nāgarājāve | 14 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mālikāpurattu mañjamma devi lokamātāve | 15 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karuppu svāmiye | 16 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sevippavarku ānandamūrtiye | 17 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kāśīvāsiye | 18 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haridvār nivāsiye | 19 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrīraṅgapaṭ-ṭaṇavāsiye | 20 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karuppattūr vāsiye | 21 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dvārapūḍi dharmaśāstāve | 22 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sadgurunāthane | 23 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
villāli vīrane | 24 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vīramaṇikaṇṭhane | 25 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dharmaśāstāve | 26 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaraṇughoṣapriyane | 27 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kāntamalaivāsane | 28 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ponnambalavāsane | 29 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pampāśiśuve | 30 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pandalarājakumārane | 31 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vāvaran tolane | 32 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mohinīsutane | 33 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kan-kaṇḍadaivame | 34 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kaliyugavaradane | 35 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaroganivāraṇa dhanvantaramūrtiye | 36 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mahiṣimardanane | 37 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūrṇāpuṣkalanāthane | 38 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
van-pulivāhanane | 39 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktavatsalane | 40 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūlokanāthane | 41 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aindumalaivāsane | 42 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabarigirīśane | 43 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
irumuḍipriyane | 44 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
abhiṣekapriyane | 45 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedapporuline | 46 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nityabrahmacāriye | 47 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvamaṅgaladāyakane | 48 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vīrādhivīrane | 49 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṅkārapporule | 50 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ānandarūpane | 51 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktacittādhivāsane | 52 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āśritavatsalane | 53 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūtagaṇādhipataye | 54 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaktirūpane | 55 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śāntamūrtiye | 56 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
paduneṭ-ṭāṃ paḍikku adhipatiye | 57 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttamapuruṣane | 58 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṛṣikularakṣakane | 59 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedapriyane | 60 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttarānakṣatrajātakane | 61 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tapodhanane | 62 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yeṅgal kuladaivame | 63 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jaganmohanane | 64 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mohanarūpane | 65 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mādhavasutane | 66 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yadukulavīrane | 67 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
māmalaivāsane | 68 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṣaṇmukhasodarane | 69 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedāntarūpane | 70 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaṅkarasutane | 71 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śatṛsaṃhāriṇe | 72 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sadguṇamūrtiye | 73 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
parāśaktiye | 74 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
parātparane | 75 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
parañjyotiye | 76 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
homapriyane | 77 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gaṇapati sodarane | 78 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mahāśāstāve | 79 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viṣṇusutane | 80 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sakalakalāvallabhane | 81 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lokarakṣakane | 82 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amitaguṇākarane | 83 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
alaṅkārapriyane | 84 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kannimāraikārpavane | 85 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhuvaneśvarane | 86 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mātāpitāgurudaivame | 87 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiyun puṅgāvanaye | 88 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aluthānadiye | 89 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aluthāmeḍe | 90 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kalliḍaṃ kuṇḍre | 91 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karimalai eṭrame | 92 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karimalai yerakkame | 93 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
periyāna vaṭ-ṭame | 94 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ceriyāna vaṭ-ṭame | 95 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pampā nadiye | 96 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pampayul vilakke | 97 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīlimalai eṭrame | 98 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
appācimeḍe | 99 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabarī pīṭhame | 100 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaraṅguttiyale | 101 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhasmakkulame | 102 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
paduneṭ-ṭāṃ paḍiye | 103 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
neyyābhiṣekapriyane | 104 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karpūrajyotiye | 105 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyotisvarūpane | 106 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
makarajyotiye | 107 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharasutan ānandacittan ayyan ayyappa | 108 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: 1. Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Sohn Haris und Haras.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Freund in der Not.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Beschützer der Schutzlosen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Herr unzähliger Weltalle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Herr der Speisung Bedürftiger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Ayyappa.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Herr von [[Aryankavu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. König von [[Achankovil]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Göttliches Kind von [[Kulathupuzha]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Shasta von [[Erumeli]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Herr [[Vavar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. [[Ganesha|Mahaganapati]] am Kanni-Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. [[Nagaraja|Schlangenkönig]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. [[Malikappurathamma|Manjamma Devi von Malikappuram]], Mutter der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. [[Karuppaswami]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Gestalt der Freude für die Dienenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Bewohner von [[Kashi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Bewohner von [[Haridwar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Bewohner von [[Srirangapatna]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Bewohner von Karuppattur.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. [[Dharma Shasta]] von [[Dwarapudi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Herr und wahrer Guru.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Tapferer Bogenschütze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Heldhafter [[Manikantha]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26. Lehrer des [[Dharma]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Freund der Zufluchtsrufe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Bewohner von [[Kantamala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Bewohner von [[Ponnambalamedu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Kind an der [[Pampa]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
31. Prinz von [[Pandalam]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
32. Freund [[Vavar]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
33. Sohn [[Mohini]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
34. Mit eigenen Augen erfahrbarer Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
35. Segensspender im [[Kali Yuga]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
36. [[Dhanvantari|Dhanvantari-Gestalt]], die alle Krankheiten abwehrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
37. Bezwinger der [[Mahishi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
38. Herr von [[Purna]] und [[Pushkala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
39. Reiter des mächtigen Tigers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
40. Freund der Gläubigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
41. Herr der Erdenwelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
42. Bewohner der fünf Berge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
43. Herr des [[Sabarimala|Shabari-Berges]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
44. Freund des [[Irumudi|Pilgerbündels]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
45. Freund der [[Abhisheka|rituell dargebrachten Bäder]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
46. Innerer Sinn des [[Veda]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
47. Ewig Enthaltsamer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
48. Spender allen Segens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
49. Held über allen Helden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
50. Innerer Sinn des [[Om]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
51. Gestalt der Freude.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
52. Bewohner der Herzen der Gläubigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
53. Freund der Zufluchtsuchenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
54. Herr der Scharen der Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
55. Gestalt der [[Shakti]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
56. Gestalt des Friedens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
57. Herr der achtzehn Stufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
58. Höchster Mensch und Geist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
59. Beschützer der Geschlechter der Weisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
60. Freund des Veda.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
61. Unter dem [[Uttara Phalguni|Uttara-Stern]] Geborener.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
62. Reicher an [[Tapas|spiritueller Glut]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
63. Unsere Familiengottheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
64. Bezauberer der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
65. Bezaubernde Gestalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
66. Sohn [[Vishnu|Madhavas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
67. Held des Yadu-Geschlechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
68. Bewohner des großen Berges.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
69. Bruder [[Subrahmanya|Shanmukhas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
70. Gestalt des [[Vedanta]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
71. Sohn [[Shiva|Shankaras]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
72. Bezwinger der Feinde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
73. Gestalt guter Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
74. Höchste [[Shakti]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
75. Höchster über allem Hohen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
76. Höchstes Licht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
77. Freund des [[Homa]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
78. Bruder [[Ganesha|Ganapatis]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
79. Großer Lehrer [[Shasta]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
80. Sohn [[Vishnu]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
81. Meister aller Künste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
82. Beschützer der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
83. Schatz unermesslicher Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
84. Freund festlichen Schmucks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
85. Beschützer der Erstpilger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
86. Herr der Welten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
87. Mutter, Vater, Guru und Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
88. Heiliger Blumengarten unseres Herrn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
89. Fluss [[Azhutha]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90. Anhöhe [[Azhuthamedu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
91. Steinhügel [[Kallidamkunnu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
92. Aufstieg am [[Karimala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
93. Abstieg am [[Karimala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
94. [[Periyanavattam]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
95. [[Cheriyanavattam]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
96. Fluss [[Pampa]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
97. Licht an der Pampa.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
98. Aufstieg am [[Neelimala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
99. [[Appachimedu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
100. Heiliger Sitz der [[Shabari]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
101. [[Saramkuthi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
102. [[Bhasmakulam|Heiliger Ascheteich]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
103. Achtzehn heilige Stufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
104. Freund des [[Ghee Abhisheka|Ghee-Bades]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
105. Kampferlicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
106. Gestalt des Lichtes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
107. [[Makara Jyoti|Makara-Licht]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
108. Om, heiliger Sohn Haris und Haras, von freudvollem Geist, Herr Ayyappa.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;51. [[Sharanu Prarthana]] – das Zufluchtsgebet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich die folgenden 14 Verse mit den jeweils abgedruckten Zufluchtsrufen. Die Gebete verehren verschiedene Gestalten und Beziehungen Ayyappas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|| svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūtanātha sadānanda sarvabhūtadayāparā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rakṣa rakṣa mahābāho śāstāraṃ praṇamāmyaham || 1 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lokavīraṃ mahāpūjyaṃ sarvarakṣākaraṃ vibhum |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pārvatī hṛdayānandaṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 2 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viprapūjyaṃ viśvavandyaṃ viṣṇuśambhoḥ priyaṃ sutam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kṣipraprasādanirataṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 3 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mattamātaṅgagamanaṃ kāruṇyāmṛtapūritam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvavighnaharaṃ devaṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 4 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asmatkuleśvaraṃ devaṃ asmacchatru vināśanam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asmadiṣṭapradātāraṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 5 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāṇḍyeśavaṃśatilakaṃ kerale kelivigraham |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ārtatrāṇaparaṃ devaṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 6 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pañcaratnākhyametadyo nityaṃ śuddhaḥ paṭhennaraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasya prasanno bhagavān śāstā vasati mānase || 7 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aruṇodaya saṅkāśaṃ nīlakuṇḍaladhāriṇam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīlāmbaradharaṃ devaṃ vande&#039;haṃ brahmanandanam || 8 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cāpabāṇaṃ vāmahaste raupyavetraṃ ca dakṣiṇe |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vilasatkuṇḍaladharaṃ devaṃ vande&#039;haṃ viṣṇunandanam || 9 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vyāghrārūḍhaṃ raktanetraṃ svarṇamālā vibhūṣaṇam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vīrapaṭṭadharaṃ devaṃ vande&#039;haṃ śambhunandanam || 10 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kiṅkiṇyoḍhyāṇa bhūpetaṃ pūrṇacandranibhānanam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kirātarūpa śāstāraṃ vande&#039;haṃ pāṇḍyanandanam || 11 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūtabhetālasaṃsevyaṃ kāñcanādri nivāsinam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
maṇikaṇṭhamiti khyātaṃ vande&#039;haṃ śaktinandanam || 12 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yasya dhanvantarī māta pitā rudrobhiṣak namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tvaṃ śāstāramahaṃ vande mahāvaidyaṃ dayānidhim || 13 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabari parvate pūjyaṃ śāntamānasasaṃsthitam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktaugha pāpahantāraṃ ayyappan praṇamāmyaham || 14 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Herr der Wesen, immer Freude, dem Mitgefühl für alle Wesen hingegeben: Schütze, schütze mich, Mächtigarmiger. Ich verneige mich vor [[Shasta]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Ich verneige mich vor Shasta, dem Helden der Welt, dem Hochverehrten, dem mächtigen Beschützer aller, der Freude von [[Parvati]]s Herzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Ich verneige mich vor Shasta, von Brahmanen verehrt und von der Welt gegrüßt, dem lieben Sohn [[Vishnu|Vishnus]] und [[Shiva|Shambhus]], der schnell Gnade schenkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Ich verneige mich vor Shasta, dessen Gang dem eines kraftvollen Elefanten gleicht, der vom Nektar des Mitgefühls erfüllt ist und alle Hindernisse beseitigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Ich verneige mich vor Shasta, dem Herrn unserer Familie, dem Bezwinger unserer Feinde, dem Geber des von uns Ersehnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Ich verneige mich vor Shasta, dem Schmuck des Pandya-Königsgeschlechts, dessen Gestalt in [[Kerala]] spielt, dem Gott, der sich der Rettung der Bedrängten widmet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Wer dieses „Fünf Edelsteine“ genannte Lob täglich in Reinheit liest, in dessen Geist wohnt der gnädige Herr Shasta.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Ich verehre den wie die Morgenröte Strahlenden, der blaue Ohrringe und blaue Gewänder trägt: den göttlichen Brahmanandana.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Ich verehre den Sohn Vishnus, der Bogen und Pfeil in der linken, einen silbernen Stab in der rechten Hand trägt und mit glänzenden Ohrringen geschmückt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Ich verehre den Sohn Shambhus, auf dem Tiger sitzend, mit roten Augen, goldener Halskette und dem Band eines Helden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Ich verehre Shasta in Jägergestalt, den Sohn des Pandya-Königs, mit Glöckchen und Hüftschmuck, dessen Antlitz dem Vollmond gleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Ich verehre den Sohn der [[Shakti]], dem Geister und [[Vetala|Vetalas]] dienen, der auf dem goldenen Berg wohnt und als [[Manikantha]] bekannt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Verehrung ihm, dessen Mutter [[Dhanvantari]] und dessen Vater der göttliche Arzt Rudra ist. Ich verehre dich als Shasta, den großen Arzt und Schatz des Mitgefühls.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Ich verneige mich vor Ayyappa, der am Shabari-Berg verehrt wird, im friedlichen Geist wohnt und die Verfehlungen der Scharen seiner Gläubigen tilgt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;52. [[Smarana]] – den Pilgerweg im Ruf vergegenwärtigen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich die folgenden Rufpaare in ihrer Reihenfolge. In einer Gruppe kann die zweite Hälfte gemeinsam antworten; allein sprich beide Hälften. Die genannten Bäder und Pilgerstationen werden hier besungen und sind keine neu auszuführenden Zusatzhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
svāmi śaraṇam – ayyappa śaraṇaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhagavān śaraṇam – bhagavati śaraṇaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devan śaraṇam – devī śaraṇaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devan pādam – devī pādaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmi pādam – ayyappa pādaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhagavāne – bhagavatiye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
īśvarane – īśvariye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devane – deviye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaktane – śaktiye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiye – ayyappo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pallikaṭṭu – śabarimalaikku&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
irumuḍikaṭṭu – śabarimalaikku&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kattuṅkaṭṭu – śabarimalaikku&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kalluṃmullum – kālikimettai&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ettiviḍayyā – tūkikkaviḍayyā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dehabalandā – pādabalandā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yāraikāna – svāmiyaikāna&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiyaikaṇḍāl – mokṣaṅkiṭṭuṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmimāre – ayyappamāre&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
neyyābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karpūradīpam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pālābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhasmābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tenābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
candanābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūlābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pannīrābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pambāśiśuve – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kānanavāsā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabarigirīśā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pandalarājā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pambāvāsā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vanpulivāhana – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sundararūpā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṣaṇmugasodara – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mohinitanayā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gaṇeśasodara – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hariharatanayā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anādharakṣaka – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sadgurunāthā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiye – ayyappo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ayyappo – svāmiye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmi śaraṇam – ayyappa śaraṇaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Beim Herrn ist Zuflucht – bei Ayyappa ist Zuflucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Erhabenen ist Zuflucht – bei der Göttin ist Zuflucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Gott ist Zuflucht – bei der Göttin ist Zuflucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Füße des Gottes – die Füße der Göttin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Füße des Herrn – die Füße Ayyappas&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Erhabener – o Göttin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Herr – o Herrin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Gott – o Göttin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Mächtiger – o göttliche Kraft&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Herr – o Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das heilige Pilgerbündel – nach [[Sabarimala]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweiteilige Pilgerbündel – nach Sabarimala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gebundene Pilgerlast – nach Sabarimala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steine und Dornen – ein weiches Lager für die Füße&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilf uns hinauf – hebe uns empor&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib dem Körper Kraft – gib den Füßen Kraft&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wen wollen wir sehen? – Den Herrn wollen wir sehen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn wir den Herrn sehen – wird Befreiung erlangt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O ihr Herren – o ihr Ayyappa-Pilger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ghee-Bad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kampferlicht – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Milchbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Aschebad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Honigbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sandelbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blumenbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Rosenwasserbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kind an der [[Pampa]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Waldbewohner – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr des Shabari-Berges – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
König von [[Pandalam]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewohner der Pampa – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiter des mächtigen Tigers – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schöngestaltiger – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bruder [[Shanmukha|Shanmukhas]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn [[Mohini|Mohinis]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bruder [[Ganesha|Ganeshas]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn [[Hari|Haris]] und [[Hara|Haras]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschützer der Schutzlosen – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr und wahrer Guru – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Herr – o Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Ayyappa – o Herr&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Herrn ist Zuflucht – bei Ayyappa ist Zuflucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;53. [[Mangala]] – Segen wünschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich die vollständigen Segensverse mit gefalteten Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
śaṅkarāya śaṅkarāya śaṅkarāya maṅgalam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śāṅkarī manoharāya śāśvatāya maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
guruvarāya maṅgalaṃ dattātreya maṅgalam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rājā rāma maṅgalaṃ rāmakṛṣṇa maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ayyappa maṅgalaṃ maṇikaṇṭha maṅgalam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabarīśa maṅgalaṃ śāstāya maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
maṅgalaṃ maṅgalaṃ nitya jaya maṅgalam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
maṅgalaṃ maṅgalaṃ nitya śubha maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Segen für [[Shiva|Shankara]], Shankara, Shankara; Segen dem, der Shankaris Herz erfreut, dem Ewigen. Segen dem höchsten Guru, Segen [[Dattatreya]]; Segen König [[Rama]], Segen [[Ramakrishna]]. Segen [[Ayyappa]], Segen [[Manikantha]]; Segen dem Herrn Shabaris, Segen [[Shasta]]. Segen, Segen, immer siegreicher Segen; Segen, Segen, immer glückverheißender Segen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;54. [[Prarthana]] – um Vergebung und Bewahrung bitten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich die überlieferten südindischen Gebetsworte. Die deutsche Wiedergabe erschließt ihren Gebetssinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ariñjuṃ ariyāmaluṃ teriñjuṃ teriyāmaluṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nān ceyyiṃ ellāpāvaṅgalai poruttu kātturakṣikkuṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
satyamāna ponnuṃ padineṭṭāṃ paḍiyel pasikkuṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
villāli vīran vīramaṇikaṇṭhan kāśī rāmeśvaraṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāṇḍi malayālam akkiyālaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī harihara sutan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ānanda cittan ayyanayyappan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiye śaraṇaṃ ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Vergib alle Verfehlungen, die ich wissentlich oder unwissentlich begangen habe, und bewahre mich. Wahrhaftiger Herr der goldenen achtzehn Stufen, heldenhafter Bogenschütze, tapferer Manikantha, Herr von Kashi, Rameshvaram, dem Pandya-Land und Kerala: Om, heiliger Sohn Haris und Haras, von freudvollem Geist, Herr Ayyappa. Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;55. [[Kshama Prarthana]] – Unvollkommenes anvertrauen und Prasad empfangen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bitte um Vergebung für Lücken und Fehler. Verneige dich und berühre mit der als [[Prasad]] empfangenen Blüte oder Gabe ehrfürchtig die Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapaḥ pūjā kriyādiṣu |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tamacyutam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ harātmaja |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatpūjitaṃ mayā deva paripūrṇaṃ tadastu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anayā dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjayā bhagavān sarvātmakaḥ hariharaputra śrī ayyappa svāmi suprīto suprasanno varado bhavatu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī ayyappa svāmi prasādaṃ śirasā gṛhṇāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Ich verneige mich vor [[Achyuta]], durch dessen Gedenken und Namensruf das Unvollständige in Askese, Puja und anderen Handlungen sogleich zur Vollständigkeit gelangt. Sohn [[Shiva|Haras]], was ich dir ohne genügend Mantras, Handlungen oder Hingabe dargebracht habe, möge für dich vollkommen sein. Durch diese sechzehnteilige Puja von Betrachtung und Einladung an möge der allumfassende Herr Ayyappa, Hariharaputra, erfreut, sehr gnädig und Segen spendend sein. Den Prasad des Herrn Ayyappa nehme ich ehrfürchtig mit dem Haupt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;56. [[Udvasana]] – die besondere Gegenwart verabschieden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falte die Hände und bitte Ayyappa, die für diese Puja angerufene Gegenwart wieder an seinen eigenen Ort zurückzunehmen. Die Hausmurti bleibt auf ihrem Altar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yajñena yajñamayajanta devāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāni dharmāṇi prathamānyāsan |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
te ha nākaṃ mahimānaḥ sacante |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatra pūrve sādhyāḥ santi devāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāminaṃ yathāsthānaṃ praveśayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Mit dem Opfer verehrten die Götter das Opfer; dies waren die ersten heiligen Ordnungen. Die so Großgewordenen gelangten zum Himmel, wo die ursprünglichen göttlichen [[Sadhya|Sadhyas]] sind. Om, den Herrn Ayyappa, Hariharaputra, lasse ich an seinen eigenen Ort zurückkehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;57. [[Samarpana]] und [[Shanti]] – alles widmen und Frieden wünschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprich die Widmung und den dreifachen Friedensruf. Diese Tagesfassung endet hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sarvaṃ śrī ayyappasvāmi pādārpaṇamastu |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Alles sei den Füßen des Herrn Ayyappa dargebracht. Om, Frieden, Frieden, Frieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innerer und äußerer Abschluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibe nach dem Friedensruf einen Augenblick still sitzen. Lass die Zuflucht, die du oft ausgesprochen hast, zu einer einfachen persönlichen Bitte werden: Möge dein nächster Schritt aus Vertrauen, Mitgefühl und Klarheit entstehen. Diese stille Nachwirkung ergänzt die Feier, ohne eine weitere vorgeschriebene Rezitation hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile die essbaren, sauber gehaltenen Gaben als [[Prasad]]. Die Betelgaben und das Badwasser werden nicht verzehrt. Gib pflanzliche Gaben und die kleine Kurkuma-Gestalt nach örtlicher Möglichkeit respektvoll an einem geeigneten sauberen Platz zur Erde; entferne Schmuck und nicht abbaubare Gegenstände vorher. Säubere die Gefäße und den Altar und beaufsichtige die Lampen bis zum sicheren Erlöschen. Die Hausmurti bleibt auf ihrem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollständige Rezitationstexte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Fassungen folgen derselben Reihenfolge wie die Anleitung. Die Umschrift gibt e und o ohne Längenstrich wieder; die vedischen Tonzeichen sind nicht abgedruckt. Die deutschen Bedeutungen dienen dem Verständnis und werden nicht zusätzlich als Pflichtrezitation verlangt. Die Zahlen bei Namen und Versen dienen nur der Orientierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IAST – gesamte Rezitation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Anfang und Reinigung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī mahāgaṇādhipataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī gurubhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hariḥ om |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato&#039;pi vā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
puṇḍarīkākṣa puṇḍarīkākṣa puṇḍarīkākṣāya namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gebete und Ehrung der Überlieferung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śuklāmbaradharaṃ viṣṇuṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
agajānana padmārkaṃ gajānanamaharniśam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anekadaṃ taṃ bhaktānāṃ ekadantamupāsmahe ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devīṃ vācamajanayanta devāstāṃ viśvarūpāḥ paśavo vadanti |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sā no mandreṣamūrjaṃ duhānā dhenurvāgasmānupa suṣṭutaitu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yaḥ śivo nāma rūpābhyāṃ yā devī sarvamaṅgalā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tayoḥ saṃsmaraṇānnityaṃ sarvadā jaya maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tadeva lagnaṃ sudinaṃ tadeva&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tārābalaṃ candrabalaṃ tadeva |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vidyābalaṃ daivabalaṃ tadeva&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lakṣmīpate te&#039;ṅghriyugaṃ smarāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gururbrahmā gururviṣṇuḥ gururdevo maheśvaraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
guruḥ sākṣāt parabrahma tasmai śrīgurave namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lābhasteṣāṃ jayasteṣāṃ kutasteṣāṃ parābhavaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
eṣāmindīvaraśyāmo hṛdayastho janārdanaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvamaṅgala māṅgalye śive sarvārthasādhike |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaraṇye tryambake gaurī nārāyaṇi namo&#039;stu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrīlakṣmīnārāyaṇābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
umāmaheśvarābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vāṇīhiraṇyagarbhābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śacīpurandarābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
arundhatīvasiṣṭhābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrīsītārāmābhyāṃ namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mātāpitṛbhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvebhyo mahājanebhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Achamana mit Vishnus Namen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ keśavāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nārāyaṇāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mādhavāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ govindāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇave namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ madhusūdanāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ trivikramāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vāmanāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīdharāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hṛṣīkeśāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ padmanābhāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dāmodarāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ saṅkarṣaṇāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vāsudevāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ pradyumnāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ aniruddhāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ puruṣottamāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ adhokṣajāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nārasiṃhāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ acyutāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ janārdanāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ upendrāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ haraye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīkṛṣṇāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Lampe entzünden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dīpastvaṃ brahmarūpo&#039;si jyotiṣāṃ prabhuravyayaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saubhāgyaṃ dehi putrāṃśca sarvānkāmāṃśca dehi me ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bho dīpa devi rūpastvaṃ karmasākṣī hyavighnakṛt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yāvatpūjāṃ kariṣyāmi tāvattvaṃ susthiro bhava ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dīpārādhana muhūrtaḥ sumuhūrto&#039;stu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūjārthe haridrā kuṅkuma vilepanaṃ kariṣye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Den Ritualraum freigeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttiṣṭhantu bhūtapiśācāḥ ya ete bhūmi bhārakāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
eteṣāmavirodhena brahmakarma samārabhe ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
apasarpantu te bhūtā ye bhūtā bhūmisaṃsthitāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ye bhūtā vighnakartāraste gacchantu śivā&#039;jñayā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Atem und Gayatri sammeln&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūḥ oṃ bhuvaḥ ogṃ suvaḥ oṃ mahaḥ oṃ janaḥ oṃ tapaḥ ogṃ satyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhiyo yo naḥ pracodayāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
omāpo jyotī raso&#039;mṛtaṃ brahma bhūrbhuvassuvarom ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Sankalpa – Ort, Zeit, Person und Anliegen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mama upātta samasta duritakṣaya dvārā śrīparameśvaramuddiśya śrīparameśvara prītyarthaṃ śubhābhyāṃ śubhe śobhane muhūrte śrīmahāviṣṇorājñayā pravartamānasya adya brahmaṇaḥ dvitīyaparārthe śvetavarāhakalpe vaivasvatamanvantare kaliyuge prathamapāde jambūdvīpe bhāratavarṣe bharatakhaṇḍe meroḥ {Richtung} digbhāge śrīśailasya {Region} pradeśe {Fluss eins}, {Fluss zwei} nadyoḥ madhyapradeśe lakṣmīnivāsagṛhe samasta devatā brāhmaṇa ācārya hari hara guru caraṇa sannidhau asmin vartamane vyāvaharika cāndramānena śrī {Jahresname}  nāma saṃvatsare {Halbjahr} ayane  {Jahreszeit} ṛtau  {Monat} māse {Mondhälfte} pakṣe  {Mondtag} tithau  {Wochentag} vāsare  {Nakshatra} nakṣatre  {Yoga} yoge  {Karana} karaṇa  evaṃ guṇa viśeṣaṇa viśiṣṭāyāṃ śubhatithau śrīmān {Gotra} gotrodbhavasya {Name} nāmadheyasya (mama dharmapatnī śrīmataḥ {Gotra der Partnerin} gotrasya {Name der Partnerin} nāmadheyaḥ sametasya) mama sahakuṭumbasya kṣema sthairya dhairya vīrya vijaya abhaya āyuḥ ārogya aiśvara abhivṛddhyarthaṃ dharma artha kāma mokṣa caturvidha puruṣārtha phala siddhyarthaṃ dhana kanaka vastu vāhana samṛddhyarthaṃ sarvābhīṣṭa siddhyarthaṃ śrī mahāgaṇapati uddiśya śrī mahāgaṇapati prītyarthaṃ sambhavadbhiḥ dravyaiḥ sambhavadbhiḥ upacāraiśca sambhavatā niyamena sambhavitā prakāreṇa yāvacchakti dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjāṃ kariṣye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nirvighna pūjā parisamāptyarthaṃ ādau śrīmahāgaṇapati pūjāṃ kariṣye |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tadaṅga kalaśārādhanaṃ kariṣye |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Kalasha und Wasser segnen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhe rudraḥ samāśritaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mūle tvasya sthito brahmā madhye mātṛgaṇāḥ smṛtā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kukṣau tu sāgarāḥ sarve saptadvīpā vasundharā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṛgvedo&#039;tha yajurvedo sāmavedo hyatharvaṇaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aṅgaiśca sahitāḥ sarve kalaśāmbu samāśritāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ākalaśeṣu dhāvati pavitre pariṣicyate |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ukthairyajñeṣu vardhate |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āpo vā idagṃ sarvaṃ viśvā bhūtānyāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prāṇā vā āpaḥ paśava āpo&#039;nnamāpo&#039;mṛtamāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
samrāḍāpo virāḍāpaḥ svarāḍāpaśchandāgsyāpo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyotīgṣyāpo yajūgṣyāpaḥ satyamāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvā devatā āpo bhūrbhuvaḥ suvarāpa om ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gaṅge ca yamune caiva godāvarī sarasvatī |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
narmade sindhu kāverī jale&#039;smin sannidhiṃ kuru ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kāverī tuṅgabhadrā ca kṛṣṇaveṇī ca gautamī |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhāgīrathīti vikhyātāḥ pañcagaṅgāḥ prakīrtitāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āyāntu śrī mahāgaṇapati pūjārthaṃ mama duritakṣayakārakāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ oṃ oṃ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Muschel verehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaṅkhaṃ candrārka daivataṃ madhye varuṇa devatām |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pṛṣṭhe prajāpatiṃ vindyādagre gaṅgā sarasvatīm ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trailokyeyāni tīrthāni vāsudevasya cājñayā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaṅkhe tiṣṭhantu viprendrā tasmāt śaṅkhaṃ prapūjayet ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tvaṃ purā sāgarotpanno viṣṇunā vidhṛtaḥ kare |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūjitaḥ sarvadevaiśca pāñcajanya namo&#039;stu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
garbhādevārinārīṇāṃ viśīryante sahasradhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
navanādenapātāle pāñcajanya namo&#039;stu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śaṅkhāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhavalāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ pāñcajanyāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śaṅkhadevatābhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sakalapūjārthe akṣatān samarpayāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Glocke und Ruf zur Verehrung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ jayadhvani mantramātaḥ svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ghaṇṭadevatābhyo namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sakalopacāra pūjārthe akṣatān samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āgamārthaṃ tu devānāṃ gamanārthaṃ tu rākṣasām |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ghaṇṭāravaṃ karomyādau devatāhvāna lāñchanam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Ganapati in der Kurkuma-Gestalt willkommen heißen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asmin haridrābimbe śrīmahāgaṇapatiṃ āvāhayāmi, sthāpayāmi, pūjayāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ asunīte punarasmāsu cakṣuḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyokpaśyema sūryamuccaranta&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
manumate mṛḍayā naḥ svasti ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtaṃ vai prāṇā amṛtamāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prāṇāneva yathāsthānamupahvayate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sthiro bhava varado bhava |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sumukho bhava suprasanno bhava |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sthirāsanaṃ kuru |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Ganapati vergegenwärtigen und anrufen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haridrābhaṃ caturbāhuṃ haridrāvadanaṃ prabhum |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāśāṅkuśadharaṃ devaṃ modakaṃ dantameva ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktā&#039;bhayapradātāraṃ vande vighnavināśanam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ haridrā gaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
agajānana padmārkaṃ gajānanamaharniśaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anekadaṃ taṃ bhaktānāṃ ekadantamupāsmahe ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇānāṃ tvā gaṇapatigṃ havāmahe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kaviṃ kavīnāmupamaśravastamam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ā naḥ śṛṇvannūtibhissīda sādanam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhyāyāmi | dhyānam samarpayāmi | 1 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āvāhayāmi | āvāhanaṃ samarpayāmi | 2 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Sitz und drei Wassergaben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
navaratnakhacita divya hema siṃhāsanaṃ samarpayāmi | 3 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi | 4 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hastayoḥ arghyaṃ samarpayāmi | 5 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mukhe ācamanīyaṃ samarpayāmi | 6 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Bad und frisches Mundwasser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āpo hiṣṭhā mayobhuvastā na ūrje dadhātana |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mahe raṇāya cakṣase ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yo vaḥ śivatamo rasastasya bhājayateha naḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uśatīriva mātaraḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmā araṃ gamāma vo yasya kṣayāya jinvatha |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āpo janayathā ca naḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śuddhodaka snānaṃ samarpayāmi | 7 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
snānānantaraṃ ācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Gewand und heilige Schnur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
abhi vastrā suvasanānyarṣābhi dhenūḥ sudughāḥ pūyamānaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
abhi candrā bhartave no hiraṇyābhyaśvānrathino deva soma ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vastraṃ samarpayāmi | 8 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ yajñopavītaṃ paramaṃ pavitraṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prajāpateryatsahajaṃ purastāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āyuṣyamagryaṃ prati muñca śubhraṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yajñopavītaṃ balamastu tejaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yajñopavītārthaṃ akṣatān samarpayāmi | |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Duft und Schmuck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gandhadvārāṃ durādharṣāṃ nityapuṣṭāṃ karīṣiṇīm |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
īśvarīgṃ sarvabhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
divya śrī gandhaṃ samarpayāmi | 9 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ābharaṇaṃ samarpayāmi | 10 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Ganapati mit Namen und Blüten ehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
puṣpaiḥ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sumukhāya namaḥ | oṃ ekadantāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kapilāyanamaḥ | oṃ gajakarṇakāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lambodarāyanamaḥ | oṃ vikaṭāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vighnarājāya namaḥ | oṃ gaṇādhipāyanamaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhūmaketave namaḥ | oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ phālacandrāya namaḥ | oṃ gajānanāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ | oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ herambāya namaḥ | oṃ skandapūrvajāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sarvasiddhipradāya namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nānāvidha parimala patra puṣpāṇi samarpayāmi | 11 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Räucherduft, dreidochtiges Licht und Mundwasser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vanaspatyudbhavirdivyaiḥ nānā gandhaiḥ susamyutaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āghreyaḥ sarvadevānāṃ dhūpo&#039;yaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūpaṃ āghrāpayāmi | 12 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sājyaṃ trivarti samyuktaṃ vahninā yojitaṃ priyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gṛhāṇa maṅgalaṃ dīpaṃ trailokya timirāpaha ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktyā dīpaṃ prayacchāmi devāya paramātmane |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trāhimāṃ narakādghorāt divya jyotirnamo&#039;stu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pratyakṣa dīpaṃ samarpayāmi | 13 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūpa dīpānantaraṃ ācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Speise und Wasser darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūrbhuvassuvaḥ | tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
satyaṃ tvā ṛtena pariṣiñcāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtamastu | amṛtopastaraṇamasi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī mahāgaṇapataye namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prāṇāya svāhā | oṃ apānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vyānāya svāhā | oṃ udānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ samānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtāpidhānamasi | uttarāpośanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hastau prakṣālayāmi | pādau prakṣālayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
naivedyaṃ samarpayāmi | 14 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Tambula und abschließendes Licht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūgīphalaśca karpūraiḥ nāgavallīdalairyutam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
muktācūrṇasamyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāmbūlaṃ samarpayāmi | 15 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedāhametaṃ puruṣaṃ mahāntam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ādityavarṇaṃ tamasastu pāre |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvāṇi rūpāṇi vicitya dhīraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nāmāni kṛtvā&#039;bhivadan, yadāste |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīrājanaṃ samarpayāmi | 16 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Blumengebet und Umrundung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sumukhaścaikadantaśca kapilo gajakarṇakaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lambodaraśca vikaṭo vighnarājo gaṇādhipaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūmaketurgaṇādhyakṣaḥ phālacandro gajānanaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vakratuṇḍaśśūrpakarṇo herambasskandapūrvajaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṣoḍaśaitāni nāmāni yaḥ paṭhecchṛṇuyādapi&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vidyārambhe vivāhe ca praveśe nirgame tathā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saṅgrāme sarvakāryeṣu vighnastasya na jāyate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
suvarṇa mantrapuṣpaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yānikāni ca pāpāni janmāntarakṛtāni ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāni tāni praṇaśyanti pradakṣiṇa pade pade ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāpo&#039;haṃ pāpakarmā&#039;haṃ pāpātmā pāpasambhavaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trāhi māṃ kṛpayā deva śaraṇāgatavatsala ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anyadhā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmātkāruṇya bhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pradakṣiṇā namaskārān samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Königliche Dienste, Vergebung und Segen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
chatra cāmarādi samasta rājopacārān samarpayāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapaḥ pūjā kriyādiṣu |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande gajānanam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ gaṇādhipa |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatpūjitaṃ mayādeva paripūrṇaṃ tadastu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vakratuṇḍa mahākāya sūrya koṭi samaprabha |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nirvighnaṃ kuru me deva sarva kāryeṣu sarvadā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anayā dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjayā bhagavān sarvātmakaḥ śrī mahāgaṇapati suprīto suprasanno varado bhavantu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttare śubhakarmaṇyavighnamastu iti bhavanto bruvantu |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttare śubhakarmaṇi avighnamastu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Tirtha, Prasad und Verabschiedung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
akālamṛtyuharaṇaṃ sarvavyādhinivāraṇam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
samastapāpakṣayakaraṃ śrī mahāgaṇapati pādodakaṃ pāvanaṃ śubham ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī mahāgaṇapati prasādaṃ śirasā gṛhṇāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ yajñena yajñamayajanta devāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāni dharmāṇi prathamānyāsan |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
te ha nākaṃ mahimānassacante |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatra pūrve sādhyāssanti devāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī mahāgaṇapati namaḥ yathāsthānaṃ udvāsayāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Sankalpa – Ayyappas Hauptverehrung beginnen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūrvokta evaṃ guṇa viśeṣaṇa viśiṣṭāyāṃ śubha tithau śrī pūrṇā puṣkalāmbā sameta hariharaputra ayyappa svāminaḥ anugrahaprasāda siddhyarthaṃ puruṣasūkta sahita rudrasūkta vidhānena śrīhariharaputra ayyappa svāminaḥ prītyarthaṃ dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjāṃ kariṣye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Prana Pratishtha – Gegenwart im Bild erbitten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ asunīte punarasmāsu cakṣuḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyokpaśyema sūryamuccaranta&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
manumate mṛḍayā naḥ svasti |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtaṃ vai prāṇā amṛtamāpaḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prāṇāneva yathāsthānamupahvayate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āvāhito bhava sthāpito bhava |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
suprasanno bhava varado bhava ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmin sarvajagannātha yāvatpūjā&#039;vasānakam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāvattvaṃ prītibhāvena bimbe&#039;smin sannidhiṃ kuru ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Dhyana – den Segen schenkenden Shasta betrachten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āśyāmakomala viśālatanuṃ vicitravāsovasānamaruṇotpala vāmahastam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttuṅgaratnamakuṭaṃ kuṭilāgrakeśaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śāstāramiṣṭavaradaṃ śaraṇaṃ prapadye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tejomaṇḍalamadhyagaṃ trinayanaṃ divyāmbarālaṅkṛtaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devaṃ puṣpaśarekṣukārmukalasanmāṇikyapātrābhayam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bibhrāṇaṃ karapaṅkajairmadagajaskandhādhirūḍhaṃ vibhuṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śāstāraṃ śaraṇaṃ vrajāmi satataṃ trailokyasammohanam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ dhyāyāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Avahana – Ayyappa einladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sahasraśīrṣā puruṣaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sahasrākṣaḥ sahasrapāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sa bhūmiṃ viśvato vṛtvā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
atyatiṣṭhaddaśāṅgulam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namaste rudra manyava utota iṣave namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namaste astu dhanvane bāhubhyāmuta te namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhavodbhavaṃ śivātītaṃ bhānukoṭisamaprabham |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āvāhayāmi bhūteśaṃ bhavānīsutamuttamam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ āvāhayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Asana – einen Sitz darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
puruṣa evedagṃ sarvam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yadbhūtaṃ yacca bhavyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
utāmṛtatvasyeśānaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yadannenātirohati ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yā ta iṣuḥ śivatamā śivaṃ babhūva te dhanuḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śivā śaravyā yā tava tayā no rudra mṛḍaya ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anekahārasamyuktaṃ nānāmaṇivirājitam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ratnasiṃhāsanaṃ deva prītyarthaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ āsanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Padya – Wasser für die Füße&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
etāvānasya mahimā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ato jyāyāgśca pūruṣaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādo&#039;sya viśvā bhūtāni |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tripādasyāmṛtaṃ divi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yā te rudra śivā tanūraghorā&#039;pāpakāśinī |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tayā nastanuvā śantamayā giriśantābhicākaśīhi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūtanātha namaste&#039;stu narakārṇavatāraka |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādyaṃ gṛhāṇa deveśa mama saukhyaṃ vivardhaya ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Arghya – ehrendes Wasser für die Hände&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tripādūrdhva udaitpuruṣaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādo&#039;syehā&#039;bhavātpunaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tato viṣvaṅvyakrāmat |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sāśanānaśane abhi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yāmiṣuṃ giriśanta haste bibharṣyastave |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śivāṃ giritra tāṃ kuru mā higṃsīḥ puruṣaṃ jagat ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyeṣṭharūpa namastubhyaṃ bhasmoddhūlitavigraham |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jaitrayātravibhūta tvaṃ gṛhāṇārghyaṃ mayārpitam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ hastayoḥ arghyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Achamaniya – Mundwasser reichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmādvirāḍajāyata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
virājo adhi pūruṣaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sa jāto atyaricyata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
paścādbhūmimatho puraḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śivena vacasā tvā giriśācchā vadāmasi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yathā naḥ sarvamijjagadayakṣmagṃ sumanā asat ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
janārdanāya devāya samastajagadātmane |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nirmalajñānarūpāya gṛhāṇācamanaṃ vibho ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ mukhe ācamanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Panchamrita Snana – neun Badgaben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ kṣīreṇa snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ dadhyena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ ājyena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ madhunā snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ ikṣurasena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ nārikela jalena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ saugandhikā jalena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ karpūrikā jalena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī hariharaputrāya namaḥ gaṅgā jalena snapayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Shuddhodaka Snana – mit reinem Wasser abspülen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatpuruṣeṇa haviṣā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devā yajñamatanvata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vasanto asyāsīdājyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
grīṣma idhmaśśaraddhaviḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
adhyavocadadhivaktā prathamo daivyo bhiṣak |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ahīggśca sarvāñjambhayantsarvāśca yātudhānyaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tīrthodakaiḥ kāñcanakumbhasaṃsthaiḥ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
suvāsitaiḥ devakṛpārasārdraiḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mayārpitaṃ snānavidhiṃ gṛhāṇa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pādābjaniṣṭhyūtanadīpravāhaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ śuddhodaka snānaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
snānānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Vastra – zwei Gewänder reichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saptāsyāsanparidhayaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
triḥ sapta samidhaḥ kṛtāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devā yadyajñaṃ tanvānāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
abadhnanpuruṣaṃ paśum ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asau yastāmro aruṇa uta babhruḥ sumaṅgalaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ye cemāgṃ rudrā abhito dikṣu śritāḥ sahasraśo&#039;vaiṣāgṃ heḍa īmahe ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vidyudvilāsaramyena svarṇavastreṇasamyutam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vastrayugmaṃ gṛhāṇedaṃ bhaktyā dattaṃ mayā prabho ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ vastrayugmaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Yajnopavita – die heilige Schnur darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
taṃ yajñaṃ barhiṣi praukṣan |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
puruṣaṃ jātamagrataḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tena devā ayajanta |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sādhyā ṛṣayaśca ye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asau yo&#039;vasarpati nīlagrīvo vilohitaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
utainaṃ gopā adṛśannadṛśannudahāryaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
utainaṃ viśvā bhūtāni sa dṛṣṭo mṛḍayāti naḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rājitaṃ brahmasūtraṃ ca kāñcanaṃ uttarīyakam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
upavītaṃ gṛhāṇedaṃ bhaktyā dattaṃ mayā prabho ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ yajñopavītaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Gandha – Sandelduft auftragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmādyajñātsarvahutaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sambhṛtaṃ pṛṣadājyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
paśūgstāgścakre vāyavyān |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āraṇyāngrāmyāśca ye ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namo astu nīlagrīvāya sahasrākṣāya mīḍhuṣe |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
atho ye asya sattvāno&#039;haṃ tebhyo&#039;karaṃ namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvabhūtapramathana sarvajña sakalodbhava |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvātman sarvabhūteśa sugandhaṃ sagṛhāṇa bhoḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ divyaśrīcandanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. Abharana – Schmuck darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmādyajñātsarvahutaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṛcaḥ sāmāni jajñire |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
chandāgṃsi jajñire tasmāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yajustasmādajāyata ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pra muñca dhanvanastvamubhayorārtniyorjyām |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yāśca te hasta iṣavaḥ parā tā bhagavo vapa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hiraṇyahārakeyūra graiveyamaṇikaṅkaṇaiḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
suhāraṃ bhūṣaṇairyuktaṃ gṛhāṇa puruṣottama ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ ābharaṇaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. Akshata – ungebrochenen Reis anbieten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
akṣatān dhavalān divyān śālīyāṃstaṇḍulān śubhān |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haridrāmiśritān tubhyaṃ gṛhāṇāsurasaṃhara ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ akṣatān samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Pushpa – Blumen darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmādaśvā ajāyanta |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ye ke cobhayādataḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gāvo ha jajñire tasmāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmājjātā ajāvayaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
avatatya dhanustvagṃ sahasrākṣa śateṣudhe |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
niśīrya śalyānāṃ mukhā śivo naḥ sumanā bhava ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aghoraparamaprakhya acintyāvyaktalakṣaṇa |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anantādityasaṅkāśaṃ puṣpāṇi pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ puṣpāṇi samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. Anga Puja – die ganze Gestalt ehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dharmaśāstre namaḥ – pādau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śilpaśāstre namaḥ – gulphau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vīraśāstre namaḥ – jaṅghe pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ yogaśāstre namaḥ – jānunīṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāśāstre namaḥ – ūrūṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ brahmaśāstre namaḥ – kaṭiṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kālaśāstre namaḥ – guhyaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śabarigirīśāya namaḥ – meḍhraṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ satyarūpāya namaḥ – nābhiṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ maṇikaṇṭhāya namaḥ – udaraṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇutanayāya namaḥ – vakṣasthalaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śivaputrāya namaḥ – pārśvau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hariharaputrāya namaḥ – hṛdayaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ trinetrāya namaḥ – kaṇṭhaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ oṅkārarūpāya namaḥ – stanau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ varadahastāya namaḥ – hastān pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhīmāya namaḥ – bāhūn pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ tejasvine namaḥ – mukhaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ aṣṭamūrtaye namaḥ – dantān pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śubhavīkṣaṇāya namaḥ – netrau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ komalāṅgāya namaḥ – karṇau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ pāpavināśāya namaḥ – lalāṭaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śatrunāśāya namaḥ – nāsikāṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ putralābhāya namaḥ – cubukaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gajādhipāya namaḥ – oṣṭhau pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hariharātmajāya namaḥ – gaṇḍasthalaṃ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇeśapūjyāya namaḥ – kavacān pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ cidrūpāya namaḥ – śiraḥ pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sarveśāya namaḥ – sarvāṇyaṅgāni pūjayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Ashtottara Shatanamavali – 108 Namen mit Blüten verehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāśāstre namaḥ | 1 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahādevāya namaḥ | 2 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahādevasutāya namaḥ | 3 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ avyayāya namaḥ | 4 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokakartre namaḥ | 5 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokabhartre namaḥ | 6 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokahartre namaḥ | 7 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ parātparāya namaḥ | 8 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ trilokarakṣakāya namaḥ | 9 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ dhanvine namaḥ | 10 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ tapasvine namaḥ | 11 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūtasainikāya namaḥ | 12 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mantravedine namaḥ | 13 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāvedine namaḥ | 14 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mārutāya namaḥ | 15 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ jagadīśvarāya namaḥ | 16 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokādhyakṣāya namaḥ | 17 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ agraṇye namaḥ | 18 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīmate namaḥ | 19 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ aprameyaparākramāya namaḥ | 20 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ siṃhārūḍhāya namaḥ | 21 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gajārūḍhāya namaḥ | 22 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hayārūḍhāya namaḥ | 23 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ maheśvarāya namaḥ | 24 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nānāśastradharāya namaḥ | 25 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ anarghāya namaḥ | 26 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nānāvidyāviśāradāya namaḥ | 27 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nānārūpadharāya namaḥ | 28 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vīrāya namaḥ | 29 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nānāprāṇiniṣevitāya namaḥ | 30 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūteśāya namaḥ | 31 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūtidāya namaḥ | 32 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhṛtyāya namaḥ | 33 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhujaṅgābharaṇottamāya namaḥ | 34 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ikṣudhanvine namaḥ | 35 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ puṣpabāṇāya namaḥ | 36 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahārūpāya namaḥ | 37 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāprabhave namaḥ | 38 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ māyādevīsutāya namaḥ | 39 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mānyāya namaḥ | 40 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahānītāya namaḥ | 41 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāguṇāya namaḥ | 42 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāśaivāya namaḥ | 43 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahārudrāya namaḥ | 44 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vaiṣṇavāya namaḥ | 45 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ viṣṇupūjakāya namaḥ | 46 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vighneśāya namaḥ | 47 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vīrabhadreśāya namaḥ | 48 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhairavāya namaḥ | 49 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ṣaṇmukhadhruvāya namaḥ | 50 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ meruśṛṅgasamāsīnāya namaḥ | 51 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ munisaṅghaniṣevitāya namaḥ | 52 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ devāya namaḥ | 53 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhadrāya namaḥ | 54 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ jagannāthāya namaḥ | 55 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇanāthāya namaḥ | 56 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇeśvarāya namaḥ | 57 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāyogine namaḥ | 58 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāmāyine namaḥ | 59 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahājñānine namaḥ | 60 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāsthirāya namaḥ | 61 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ devaśāstre namaḥ | 62 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūtaśāstre namaḥ | 63 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhīmahāsaparākramāya namaḥ | 64 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nāgahārāya namaḥ | 65 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nāgakeśāya namaḥ | 66 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vyomakeśāya namaḥ | 67 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sanātanāya namaḥ | 68 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ saguṇāya namaḥ | 69 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nirguṇāya namaḥ | 70 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nityāya namaḥ | 71 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nityatṛptāya namaḥ | 72 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nirāśrayāya namaḥ | 73 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ lokāśrayāya namaḥ | 74 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ gaṇādhīśāya namaḥ | 75 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ catuṣṣaṣṭikalāmayāya namaḥ | 76 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ṛgyajuḥsāmarūpiṇe namaḥ | 77 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mallakāsurabhañjanāya namaḥ | 78 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ trimūrtaye namaḥ | 79 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ daityamathanāya namaḥ | 80 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prakṛtaye namaḥ | 81 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ puruṣottamāya namaḥ | 82 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kālajñānine namaḥ | 83 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahājñānine namaḥ | 84 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kāmadāya namaḥ | 85 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kamalekṣaṇāya namaḥ | 86 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ kalpavṛkṣāya namaḥ | 87 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ mahāvṛkṣāya namaḥ | 88 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vidyāvṛkṣāya namaḥ | 89 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vibhūtidāya namaḥ | 90 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ saṃsāratāpavicchettre namaḥ | 91 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ paśulokabhayaṅkarāya namaḥ | 92 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ rogahantre namaḥ | 93 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prāṇadātre namaḥ | 94 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ paragarvavibhañjanāya namaḥ | 95 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ sarvaśāstrārthatatvajñāya namaḥ | 96 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ nītimate namaḥ | 97 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ pāpabhañjanāya namaḥ | 98 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ puṣkalāpūrṇasamyuktāya namaḥ | 99 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ paramātmāya namaḥ | 100 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ satāṅgataye namaḥ | 101 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ anantādityasaṅkāśāya namaḥ | 102 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ subrahmaṇyānujāya namaḥ | 103 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ baline namaḥ | 104 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhaktānukampine namaḥ | 105 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ deveśāya namaḥ | 106 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhagavate namaḥ | 107 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhaktavatsalāya namaḥ | 108 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Dhupa – Räucherduft darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatpuruṣaṃ vyadadhuḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
katidhā vyakalpayan |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mukhaṃ kimasya kau bāhū |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kāvūrū pādāvucyete ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vijyaṃ dhanuḥ kapardino viśalyo bāṇavāgṃ uta |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aneśannasyeṣava ābhurasya niṣaṅgathiḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūpaṃ nānāparimalaṃ yakṣakardamamiśritam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
daśāṅgadravyasamyuktaṃ aṅgīkuru mayārpitam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ dhūpaṃ āghrāpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Dipa – Licht darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
brāhmaṇo&#039;sya mukhamāsīt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bāhū rājanyaḥ kṛtaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ūrū tadasya yadvaiśyaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
padbhyāgṃ śūdro ajāyata ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yā te hetirmīḍhuṣṭama haste babhūva te dhanuḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tayā&#039;smān viśvatastvamayakṣmayā paribbhuja ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ghṛtavartisamāyuktaṃ vahninā yojitaṃ priyam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dīpaṃ gṛhāṇa deveśa trailokyatimirāpaham ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ dīpaṃ darśayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhūpa dīpānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Naivedya – eine Mahlzeit und Wasser anbieten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
candramā manaso jātaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cakṣoḥ sūryo ajāyata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mukhādindraścāgniśca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
prāṇādvāyurajāyata ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namaste astvāyudhāyānātatāya dhṛṣṇave |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ubhābhyāmuta te namo bāhubhyāṃ tava dhanvane ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sugandhān sukṛtāṃścaiva modakān ghṛta pācitān |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
naivedyaṃ gṛhyatāṃ deva caṇamudgaiḥ prakalpitān ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhakṣyaṃ bhojyaṃ ca lehyaṃ ca coṣyaṃ pānīyameva ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
idaṃ gṛhāṇa naivedyaṃ mayā dattaṃ mahāprabho ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūrbhuvassuvaḥ | tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
satyaṃ tvā ṛtena pariṣiñcāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtamastu | amṛtopastaraṇamasi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ prāṇāya svāhā | oṃ apānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ vyānāya svāhā | oṃ udānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ samānāya svāhā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amṛtāpidhānamasi | uttarāpośanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hastau prakṣālayāmi | pādau prakṣālayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Tambula – den gastlichen Empfang abrunden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nābhyā āsīdantarikṣam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śīrṣṇo dyauḥ samavartata |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
padbhyāṃ bhūmirdiśaḥ śrotrāt |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tathā lokāgṃ akalpayan ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pari te dhanvano hetirasmānvṛṇaktu viśvataḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
atho ya iṣudhistavāre asmanni dhehi tam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūgīphalaiḥ sakarpūraiḥ nāgavallīdalairyutam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
muktācūrṇasamāyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Nirajana – vierdochtiges Segenslicht zeigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedāhametaṃ puruṣaṃ mahāntam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ādityavarṇaṃ tamasastu pāre |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvāṇi rūpāṇi vicitya dhīraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nāmāni kṛtvā&#039;bhivadan yadāste ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namaste astu bhagavanviśveśvarāya mahādevāya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tryambakāya tripurāntakāya trikāgnikālāya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kālāgnirudrāya nīlakaṇṭhāya mṛtyuñjayāya&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarveśvarāya sadāśivāya śrīmanmahādevāya namaḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
caturvartisamāyuktaṃ ghṛtena ca supūritam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīrājanaṃ gṛhāṇedaṃ bhūtanātha jagatpate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ nīrājanaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīrajanānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Mantrapushpa – das Blumengebet sprechen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dhātā purastādyamudājahāra |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śakraḥ pravidvānpradiśaścatasraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamevaṃ vidvānamṛta iha bhavati |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nānyaḥ panthā ayanāya vidyate ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yo rudro agnau yo apsu ya oṣadhīṣu yo rudro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viśvābhuvanā&#039;viveśa tasmai rudrāya namo astu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ hrīṃ hariharaputrāya putralābhāya śatrunāśāya madagajavāhāya mahāśāstre namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ bhūtanāthāya vidmahe bhavaputrāya dhīmahi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tannaḥ śāstā pracodayāt ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ mantrapuṣpaṃ samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Pradakshina und Verneigung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yānikāni ca pāpāni janmāntarakṛtāni ca |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāni tāni praṇaśyanti pradakṣiṇa pade pade ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāpo&#039;haṃ pāpakarmā&#039;haṃ pāpātmā pāpasambhavaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trāhi māṃ kṛpayā deva śaraṇāgatavatsala ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anyadhā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasmātkāruṇya bhāvena rakṣa hariharātmajā ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāmine namaḥ pradakṣiṇa namaskārān samarpayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Namaskara – Ayyappa als Beschützer grüßen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ ratnābhaṃ suprasannaṃ śaśidharamakuṭaṃ ratnabhūṣābhirāmaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śūlakelaṃ kapālaṃ śaramusaladhanurbāhu saṅketadhāram |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mattebhārūḍhaṃ ādyaṃ hariharatanayaṃ komalāṅgaṃ dayāluṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viśveśaṃ bhaktavandyaṃ śatajanavaradaṃ grāmapālaṃ namāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Sharanu Ghosha – 108 Zufluchtsrufe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīsvāmiye śaraṇaṃ ayyappa | 1 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hariharasutane | 2 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āpadbāndhavane | 3 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anātharakṣakane | 4 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
akhilāṇḍakoṭibrahmāṇḍanāyakane | 5 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
annadānaprabhuve | 6 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ayyappane | 7 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āriyaṅgāvu ayyāve | 8 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
accan kovil arase | 9 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kulattu pulai bālakane | 10 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
erumeli śāstāve | 11 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vāvar svāmiye | 12 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kannimūla mahāgaṇapatiye | 13 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nāgarājāve | 14 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mālikāpurattu mañjamma devi lokamātāve | 15 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karuppu svāmiye | 16 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sevippavarku ānandamūrtiye | 17 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kāśīvāsiye | 18 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haridvār nivāsiye | 19 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrīraṅgapaṭ-ṭaṇavāsiye | 20 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karuppattūr vāsiye | 21 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dvārapūḍi dharmaśāstāve | 22 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sadgurunāthane | 23 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
villāli vīrane | 24 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vīramaṇikaṇṭhane | 25 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dharmaśāstāve | 26 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaraṇughoṣapriyane | 27 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kāntamalaivāsane | 28 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ponnambalavāsane | 29 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pampāśiśuve | 30 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pandalarājakumārane | 31 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vāvaran tolane | 32 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mohinīsutane | 33 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kan-kaṇḍadaivame | 34 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kaliyugavaradane | 35 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaroganivāraṇa dhanvantaramūrtiye | 36 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mahiṣimardanane | 37 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūrṇāpuṣkalanāthane | 38 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
van-pulivāhanane | 39 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktavatsalane | 40 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūlokanāthane | 41 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aindumalaivāsane | 42 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabarigirīśane | 43 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
irumuḍipriyane | 44 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
abhiṣekapriyane | 45 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedapporuline | 46 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nityabrahmacāriye | 47 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvamaṅgaladāyakane | 48 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vīrādhivīrane | 49 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṅkārapporule | 50 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ānandarūpane | 51 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktacittādhivāsane | 52 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
āśritavatsalane | 53 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūtagaṇādhipataye | 54 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaktirūpane | 55 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śāntamūrtiye | 56 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
paduneṭ-ṭāṃ paḍikku adhipatiye | 57 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttamapuruṣane | 58 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṛṣikularakṣakane | 59 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedapriyane | 60 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
uttarānakṣatrajātakane | 61 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tapodhanane | 62 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yeṅgal kuladaivame | 63 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jaganmohanane | 64 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mohanarūpane | 65 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mādhavasutane | 66 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yadukulavīrane | 67 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
māmalaivāsane | 68 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṣaṇmukhasodarane | 69 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vedāntarūpane | 70 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaṅkarasutane | 71 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śatṛsaṃhāriṇe | 72 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sadguṇamūrtiye | 73 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
parāśaktiye | 74 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
parātparane | 75 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
parañjyotiye | 76 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
homapriyane | 77 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gaṇapati sodarane | 78 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mahāśāstāve | 79 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viṣṇusutane | 80 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sakalakalāvallabhane | 81 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lokarakṣakane | 82 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
amitaguṇākarane | 83 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
alaṅkārapriyane | 84 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kannimāraikārpavane | 85 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhuvaneśvarane | 86 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mātāpitāgurudaivame | 87 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiyun puṅgāvanaye | 88 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aluthānadiye | 89 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aluthāmeḍe | 90 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kalliḍaṃ kuṇḍre | 91 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karimalai eṭrame | 92 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karimalai yerakkame | 93 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
periyāna vaṭ-ṭame | 94 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ceriyāna vaṭ-ṭame | 95 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pampā nadiye | 96 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pampayul vilakke | 97 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīlimalai eṭrame | 98 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
appācimeḍe | 99 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabarī pīṭhame | 100 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaraṅguttiyale | 101 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhasmakkulame | 102 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
paduneṭ-ṭāṃ paḍiye | 103 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
neyyābhiṣekapriyane | 104 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karpūrajyotiye | 105 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jyotisvarūpane | 106 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
makarajyotiye | 107 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharasutan ānandacittan ayyan ayyappa | 108 |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. Sharanu Prarthana – das Zufluchtsgebet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|| svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūtanātha sadānanda sarvabhūtadayāparā |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rakṣa rakṣa mahābāho śāstāraṃ praṇamāmyaham || 1 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lokavīraṃ mahāpūjyaṃ sarvarakṣākaraṃ vibhum |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pārvatī hṛdayānandaṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 2 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viprapūjyaṃ viśvavandyaṃ viṣṇuśambhoḥ priyaṃ sutam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kṣipraprasādanirataṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 3 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mattamātaṅgagamanaṃ kāruṇyāmṛtapūritam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvavighnaharaṃ devaṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 4 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asmatkuleśvaraṃ devaṃ asmacchatru vināśanam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
asmadiṣṭapradātāraṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 5 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāṇḍyeśavaṃśatilakaṃ kerale kelivigraham |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ārtatrāṇaparaṃ devaṃ śāstāraṃ praṇamāmyaham || 6 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pañcaratnākhyametadyo nityaṃ śuddhaḥ paṭhennaraḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tasya prasanno bhagavān śāstā vasati mānase || 7 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
aruṇodaya saṅkāśaṃ nīlakuṇḍaladhāriṇam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nīlāmbaradharaṃ devaṃ vande&#039;haṃ brahmanandanam || 8 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cāpabāṇaṃ vāmahaste raupyavetraṃ ca dakṣiṇe |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vilasatkuṇḍaladharaṃ devaṃ vande&#039;haṃ viṣṇunandanam || 9 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vyāghrārūḍhaṃ raktanetraṃ svarṇamālā vibhūṣaṇam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vīrapaṭṭadharaṃ devaṃ vande&#039;haṃ śambhunandanam || 10 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kiṅkiṇyoḍhyāṇa bhūpetaṃ pūrṇacandranibhānanam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kirātarūpa śāstāraṃ vande&#039;haṃ pāṇḍyanandanam || 11 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhūtabhetālasaṃsevyaṃ kāñcanādri nivāsinam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
maṇikaṇṭhamiti khyātaṃ vande&#039;haṃ śaktinandanam || 12 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yasya dhanvantarī māta pitā rudrobhiṣak namaḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tvaṃ śāstāramahaṃ vande mahāvaidyaṃ dayānidhim || 13 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī svāmiye śaraṇaṃ ayyappa ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabari parvate pūjyaṃ śāntamānasasaṃsthitam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhaktaugha pāpahantāraṃ ayyappan praṇamāmyaham || 14 ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. Smarana – den Pilgerweg im Ruf vergegenwärtigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmi śaraṇam – ayyappa śaraṇaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhagavān śaraṇam – bhagavati śaraṇaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devan śaraṇam – devī śaraṇaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devan pādam – devī pādaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmi pādam – ayyappa pādaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhagavāne – bhagavatiye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
īśvarane – īśvariye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
devane – deviye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaktane – śaktiye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiye – ayyappo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pallikaṭṭu – śabarimalaikku&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
irumuḍikaṭṭu – śabarimalaikku&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kattuṅkaṭṭu – śabarimalaikku&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kalluṃmullum – kālikimettai&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ettiviḍayyā – tūkikkaviḍayyā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dehabalandā – pādabalandā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yāraikāna – svāmiyaikāna&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiyaikaṇḍāl – mokṣaṅkiṭṭuṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmimāre – ayyappamāre&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
neyyābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
karpūradīpam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pālābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bhasmābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tenābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
candanābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pūlābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pannīrābhiṣekam – svāmikke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pambāśiśuve – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kānanavāsā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabarigirīśā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pandalarājā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pambāvāsā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vanpulivāhana – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sundararūpā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ṣaṇmugasodara – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mohinitanayā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gaṇeśasodara – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hariharatanayā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anādharakṣaka – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sadgurunāthā – ayyappā&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiye – ayyappo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ayyappo – svāmiye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmi śaraṇam – ayyappa śaraṇaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Mangala – Segen wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śaṅkarāya śaṅkarāya śaṅkarāya maṅgalam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śāṅkarī manoharāya śāśvatāya maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
guruvarāya maṅgalaṃ dattātreya maṅgalam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rājā rāma maṅgalaṃ rāmakṛṣṇa maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ayyappa maṅgalaṃ maṇikaṇṭha maṅgalam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śabarīśa maṅgalaṃ śāstāya maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
maṅgalaṃ maṅgalaṃ nitya jaya maṅgalam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
maṅgalaṃ maṅgalaṃ nitya śubha maṅgalam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Prarthana – um Vergebung und Bewahrung bitten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ariñjuṃ ariyāmaluṃ teriñjuṃ teriyāmaluṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nān ceyyiṃ ellāpāvaṅgalai poruttu kātturakṣikkuṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
satyamāna ponnuṃ padineṭṭāṃ paḍiyel pasikkuṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
villāli vīran vīramaṇikaṇṭhan kāśī rāmeśvaraṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pāṇḍi malayālam akkiyālaṃ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrī harihara sutan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ānanda cittan ayyanayyappan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
svāmiye śaraṇaṃ ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Kshama Prarthana – Unvollkommenes anvertrauen und Prasad empfangen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapaḥ pūjā kriyādiṣu |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tamacyutam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ harātmaja |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatpūjitaṃ mayā deva paripūrṇaṃ tadastu te ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anayā dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjayā bhagavān sarvātmakaḥ hariharaputra śrī ayyappa svāmi suprīto suprasanno varado bhavatu ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
śrī ayyappa svāmi prasādaṃ śirasā gṛhṇāmi ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Udvasana – die besondere Gegenwart verabschieden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yajñena yajñamayajanta devāḥ |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tāni dharmāṇi prathamānyāsan |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
te ha nākaṃ mahimānaḥ sacante |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yatra pūrve sādhyāḥ santi devāḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śrīhariharaputra ayyappa svāminaṃ yathāsthānaṃ praveśayāmi |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Samarpana und Shanti – alles widmen und Frieden wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaṃ śrī ayyappasvāmi pādārpaṇamastu |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Devanagari – gesamte Rezitation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Anfang und Reinigung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्री महागणाधिपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्री गुरुभ्यो नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हरिः ॐ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अपवित्रः पवित्रो वा सर्वावस्थां गतोऽपि वा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यः स्मरेत् पुण्डरीकाक्षं स बाह्याभ्यन्तरः शुचिः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पुण्डरीकाक्ष पुण्डरीकाक्ष पुण्डरीकाक्षाय नमः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gebete und Ehrung der Überlieferung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शुक्लाम्बरधरं विष्णुं शशिवर्णं चतुर्भुजम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्रसन्नवदनं ध्यायेत् सर्वविघ्नोपशान्तये ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अगजानन पद्मार्कं गजाननमहर्निशम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनेकदं तं भक्तानां एकदन्तमुपास्महे ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
देवीं वाचमजनयन्त देवास्तां विश्वरूपाः पशवो वदन्ति ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सा नो मन्द्रेषमूर्जं दुहाना धेनुर्वागस्मानुप सुष्टुतैतु ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यः शिवो नाम रूपाभ्यां या देवी सर्वमङ्गला ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तयोः संस्मरणान्नित्यं सर्वदा जय मङ्गलम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तदेव लग्नं सुदिनं तदेव&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ताराबलं चन्द्रबलं तदेव ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विद्याबलं दैवबलं तदेव&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
लक्ष्मीपते तेऽङ्घ्रियुगं स्मरामि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गुरुर्ब्रह्मा गुरुर्विष्णुः गुरुर्देवो महेश्वरः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गुरुः साक्षात् परब्रह्म तस्मै श्रीगुरवे नमः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
लाभस्तेषां जयस्तेषां कुतस्तेषां पराभवः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
एषामिन्दीवरश्यामो हृदयस्थो जनार्दनः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वमङ्गल माङ्गल्ये शिवे सर्वार्थसाधिके ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शरण्ये त्र्यम्बके गौरी नारायणि नमोऽस्तु ते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्रीलक्ष्मीनारायणाभ्यां नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उमामहेश्वराभ्यां नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वाणीहिरण्यगर्भाभ्यां नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शचीपुरन्दराभ्यां नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अरुन्धतीवसिष्ठाभ्यां नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्रीसीतारामाभ्यां नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मातापितृभ्यो नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वेभ्यो महाजनेभ्यो नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Achamana mit Vishnus Namen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ केशवाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नारायणाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ माधवाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गोविन्दाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ विष्णवे नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मधुसूदनाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ त्रिविक्रमाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वामनाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीधराय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ हृषीकेशाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पद्मनाभाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ दामोदराय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सङ्कर्षणाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वासुदेवाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ प्रद्युम्नाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अनिरुद्धाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पुरुषोत्तमाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अधोक्षजाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नारसिंहाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अच्युताय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ जनार्दनाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ उपेन्द्राय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ हरये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीकृष्णाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Lampe entzünden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
दीपस्त्वं ब्रह्मरूपोऽसि ज्योतिषां प्रभुरव्ययः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सौभाग्यं देहि पुत्रांश्च सर्वान्कामांश्च देहि मे ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भो दीप देवि रूपस्त्वं कर्मसाक्षी ह्यविघ्नकृत् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यावत्पूजां करिष्यामि तावत्त्वं सुस्थिरो भव ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
दीपाराधन मुहूर्तः सुमुहूर्तोऽस्तु ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पूजार्थे हरिद्रा कुङ्कुम विलेपनं करिष्ये ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Den Ritualraum freigeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उत्तिष्ठन्तु भूतपिशाचाः य एते भूमि भारकाः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
एतेषामविरोधेन ब्रह्मकर्म समारभे ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अपसर्पन्तु ते भूता ये भूता भूमिसंस्थिताः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ये भूता विघ्नकर्तारस्ते गच्छन्तु शिवाऽज्ञया ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Atem und Gayatri sammeln&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूः ॐ भुवः ओग्ं सुवः ॐ महः ॐ जनः ॐ तपः ओग्ं सत्यम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ तत्सवितुर्वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धियो यो नः प्रचोदयात् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ओमापो ज्योती रसोऽमृतं ब्रह्म भूर्भुवस्सुवरोम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Sankalpa – Ort, Zeit, Person und Anliegen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मम उपात्त समस्त दुरितक्षय द्वारा श्रीपरमेश्वरमुद्दिश्य श्रीपरमेश्वर प्रीत्यर्थं शुभाभ्यां शुभे शोभने मुहूर्ते श्रीमहाविष्णोराज्ञया प्रवर्तमानस्य अद्य ब्रह्मणः द्वितीयपरार्थे श्वेतवराहकल्पे वैवस्वतमन्वन्तरे कलियुगे प्रथमपादे जम्बूद्वीपे भारतवर्षे भरतखण्डे मेरोः {Richtung} दिग्भागे श्रीशैलस्य {Region} प्रदेशे {Fluss eins}, {Fluss zwei} नद्योः मध्यप्रदेशे लक्ष्मीनिवासगृहे समस्त देवता ब्राह्मण आचार्य हरि हर गुरु चरण सन्निधौ अस्मिन् वर्तमने व्यावहरिक चान्द्रमानेन श्री {Jahresname}  नाम संवत्सरे {Halbjahr} अयने  {Jahreszeit} ऋतौ  {Monat} मासे {Mondhälfte} पक्षे  {Mondtag} तिथौ  {Wochentag} वासरे  {Nakshatra} नक्षत्रे  {Yoga} योगे  {Karana} करण  एवं गुण विशेषण विशिष्टायां शुभतिथौ श्रीमान् {Gotra} गोत्रोद्भवस्य {Name} नामधेयस्य (मम धर्मपत्नी श्रीमतः {Gotra der Partnerin} गोत्रस्य {Name der Partnerin} नामधेयः समेतस्य) मम सहकुटुम्बस्य क्षेम स्थैर्य धैर्य वीर्य विजय अभय आयुः आरोग्य ऐश्वर अभिवृद्ध्यर्थं धर्म अर्थ काम मोक्ष चतुर्विध पुरुषार्थ फल सिद्ध्यर्थं धन कनक वस्तु वाहन समृद्ध्यर्थं सर्वाभीष्ट सिद्ध्यर्थं श्री महागणपति उद्दिश्य श्री महागणपति प्रीत्यर्थं सम्भवद्भिः द्रव्यैः सम्भवद्भिः उपचारैश्च सम्भवता नियमेन सम्भविता प्रकारेण यावच्छक्ति ध्यान आवाहनादि षोडशोपचार पूजां करिष्ये ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
निर्विघ्न पूजा परिसमाप्त्यर्थं आदौ श्रीमहागणपति पूजां करिष्ये ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तदङ्ग कलशाराधनं करिष्ये ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Kalasha und Wasser segnen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कलशस्य मुखे विष्णुः कण्ठे रुद्रः समाश्रितः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मूले त्वस्य स्थितो ब्रह्मा मध्ये मातृगणाः स्मृता ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कुक्षौ तु सागराः सर्वे सप्तद्वीपा वसुन्धरा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ऋग्वेदोऽथ यजुर्वेदो सामवेदो ह्यथर्वणः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अङ्गैश्च सहिताः सर्वे कलशाम्बु समाश्रिताः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ आकलशेषु धावति पवित्रे परिषिच्यते ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उक्थैर्यज्ञेषु वर्धते ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आपो वा इदग्ं सर्वं विश्वा भूतान्यापः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्राणा वा आपः पशव आपोऽन्नमापोऽमृतमापः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सम्राडापो विराडापः स्वराडापश्छन्दाग्स्यापो&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ज्योतीग्ष्यापो यजूग्ष्यापः सत्यमापः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वा देवता आपो भूर्भुवः सुवराप ॐ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गङ्गे च यमुने चैव गोदावरी सरस्वती ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नर्मदे सिन्धु कावेरी जलेऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कावेरी तुङ्गभद्रा च कृष्णवेणी च गौतमी ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भागीरथीति विख्याताः पञ्चगङ्गाः प्रकीर्तिताः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आयान्तु श्री महागणपति पूजार्थं मम दुरितक्षयकारकाः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ ॐ ॐ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Muschel verehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शङ्खं चन्द्रार्क दैवतं मध्ये वरुण देवताम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पृष्ठे प्रजापतिं विन्द्यादग्रे गङ्गा सरस्वतीम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्रैलोक्येयानि तीर्थानि वासुदेवस्य चाज्ञया ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शङ्खे तिष्ठन्तु विप्रेन्द्रा तस्मात् शङ्खं प्रपूजयेत् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्वं पुरा सागरोत्पन्नो विष्णुना विधृतः करे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पूजितः सर्वदेवैश्च पाञ्चजन्य नमोऽस्तु ते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गर्भादेवारिनारीणां विशीर्यन्ते सहस्रधा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नवनादेनपाताले पाञ्चजन्य नमोऽस्तु ते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शङ्खाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ धवलाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पाञ्चजन्याय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शङ्खदेवताभ्यो नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सकलपूजार्थे अक्षतान् समर्पयामि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Glocke und Ruf zur Verehrung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ जयध्वनि मन्त्रमातः स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
घण्टदेवताभ्यो नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सकलोपचार पूजार्थे अक्षतान् समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आगमार्थं तु देवानां गमनार्थं तु राक्षसाम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
घण्टारवं करोम्यादौ देवताह्वान लाञ्छनम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Ganapati in der Kurkuma-Gestalt willkommen heißen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अस्मिन् हरिद्राबिम्बे श्रीमहागणपतिं आवाहयामि, स्थापयामि, पूजयामि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ असुनीते पुनरस्मासु चक्षुः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पुनः प्राणमिह नो धेहि भोगम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ज्योक्पश्येम सूर्यमुच्चरन्त&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मनुमते मृडया नः स्वस्ति ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अमृतं वै प्राणा अमृतमापः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्राणानेव यथास्थानमुपह्वयते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्री महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्थिरो भव वरदो भव ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सुमुखो भव सुप्रसन्नो भव ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्थिरासनं कुरु ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Ganapati vergegenwärtigen und anrufen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हरिद्राभं चतुर्बाहुं हरिद्रावदनं प्रभुम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पाशाङ्कुशधरं देवं मोदकं दन्तमेव च ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भक्ताऽभयप्रदातारं वन्दे विघ्नविनाशनम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ हरिद्रा गणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अगजानन पद्मार्कं गजाननमहर्निशं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनेकदं तं भक्तानां एकदन्तमुपास्महे ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गणानां त्वा गणपतिग्ं हवामहे&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कविं कवीनामुपमश्रवस्तमम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ज्येष्ठराजं ब्रह्मणां ब्रह्मणस्पत&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आ नः शृण्वन्नूतिभिस्सीद सादनम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ध्यायामि । ध्यानम् समर्पयामि । १ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आवाहयामि । आवाहनं समर्पयामि । २ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Sitz und drei Wassergaben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नवरत्नखचित दिव्य हेम सिंहासनं समर्पयामि । ३ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पादयोः पाद्यं समर्पयामि । ४ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हस्तयोः अर्घ्यं समर्पयामि । ५ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मुखे आचमनीयं समर्पयामि । ६ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Bad und frisches Mundwasser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आपो हिष्ठा मयोभुवस्ता न ऊर्जे दधातन ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
महे रणाय चक्षसे ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यो वः शिवतमो रसस्तस्य भाजयतेह नः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उशतीरिव मातरः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्मा अरं गमाम वो यस्य क्षयाय जिन्वथ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आपो जनयथा च नः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शुद्धोदक स्नानं समर्पयामि । ७ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्नानानन्तरं आचमनीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Gewand und heilige Schnur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अभि वस्त्रा सुवसनान्यर्षाभि धेनूः सुदुघाः पूयमानः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अभि चन्द्रा भर्तवे नो हिरण्याभ्यश्वान्रथिनो देव सोम ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वस्त्रं समर्पयामि । ८ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ यज्ञोपवीतं परमं पवित्रं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्रजापतेर्यत्सहजं पुरस्तात् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आयुष्यमग्र्यं प्रति मुञ्च शुभ्रं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यज्ञोपवीतं बलमस्तु तेजः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यज्ञोपवीतार्थं अक्षतान् समर्पयामि । ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Duft und Schmuck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गन्धद्वारां दुराधर्षां नित्यपुष्टां करीषिणीम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ईश्वरीग्ं सर्वभूतानां तामिहोपह्वये श्रियम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
दिव्य श्री गन्धं समर्पयामि । ९ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आभरणं समर्पयामि । १० ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Ganapati mit Namen und Blüten ehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पुष्पैः पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सुमुखाय नमः । ॐ एकदन्ताय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ कपिलायनमः । ॐ गजकर्णकाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ लम्बोदरायनमः । ॐ विकटाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ विघ्नराजाय नमः । ॐ गणाधिपायनमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ धूमकेतवे नमः । ॐ गणाध्यक्षाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ फालचन्द्राय नमः । ॐ गजाननाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वक्रतुण्डाय नमः । ॐ शूर्पकर्णाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ हेरम्बाय नमः । ॐ स्कन्दपूर्वजाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सर्वसिद्धिप्रदाय नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नानाविध परिमल पत्र पुष्पाणि समर्पयामि । ११ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Räucherduft, dreidochtiges Licht und Mundwasser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वनस्पत्युद्भविर्दिव्यैः नाना गन्धैः सुसम्युतः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आघ्रेयः सर्वदेवानां धूपोऽयं प्रतिगृह्यताम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धूपं आघ्रापयामि । १२ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
साज्यं त्रिवर्ति सम्युक्तं वह्निना योजितं प्रियम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गृहाण मङ्गलं दीपं त्रैलोक्य तिमिरापह ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भक्त्या दीपं प्रयच्छामि देवाय परमात्मने ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्राहिमां नरकाद्घोरात् दिव्य ज्योतिर्नमोऽस्तु ते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्रत्यक्ष दीपं समर्पयामि । १३ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धूप दीपानन्तरं आचमनीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Speise und Wasser darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूर्भुवस्सुवः । तत्सवितुर्वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सत्यं त्वा ऋतेन परिषिञ्चामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अमृतमस्तु । अमृतोपस्तरणमसि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्री महागणपतये नमः नैवेद्यं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ प्राणाय स्वाहा । ॐ अपानाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ व्यानाय स्वाहा । ॐ उदानाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ समानाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मध्ये मध्ये पानीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अमृतापिधानमसि । उत्तरापोशनं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हस्तौ प्रक्षालयामि । पादौ प्रक्षालयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नैवेद्यं समर्पयामि । १४ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Tambula und abschließendes Licht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पूगीफलश्च कर्पूरैः नागवल्लीदलैर्युतम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मुक्ताचूर्णसम्युक्तं ताम्बूलं प्रतिगृह्यताम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ताम्बूलं समर्पयामि । १५ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वेदाहमेतं पुरुषं महान्तम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आदित्यवर्णं तमसस्तु पारे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वाणि रूपाणि विचित्य धीरः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नामानि कृत्वाऽभिवदन्, यदास्ते ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नीराजनं समर्पयामि । १६ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Blumengebet und Umrundung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सुमुखश्चैकदन्तश्च कपिलो गजकर्णकः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
लम्बोदरश्च विकटो विघ्नराजो गणाधिपः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धूमकेतुर्गणाध्यक्षः फालचन्द्रो गजाननः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वक्रतुण्डश्शूर्पकर्णो हेरम्बस्स्कन्दपूर्वजः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
षोडशैतानि नामानि यः पठेच्छृणुयादपि&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विद्यारम्भे विवाहे च प्रवेशे निर्गमे तथा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सङ्ग्रामे सर्वकार्येषु विघ्नस्तस्य न जायते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सुवर्ण मन्त्रपुष्पं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यानिकानि च पापानि जन्मान्तरकृतानि च ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तानि तानि प्रणश्यन्ति प्रदक्षिण पदे पदे ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पापोऽहं पापकर्माऽहं पापात्मा पापसम्भवः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्राहि मां कृपया देव शरणागतवत्सल ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अन्यधा शरणं नास्ति त्वमेव शरणं मम ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्मात्कारुण्य भावेन रक्ष रक्ष गणाधिप ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्रदक्षिणा नमस्कारान् समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Königliche Dienste, Vergebung und Segen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागणपतये नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
छत्र चामरादि समस्त राजोपचारान् समर्पयामि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यस्य स्मृत्या च नामोक्त्या तपः पूजा क्रियादिषु ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
न्यूनं सम्पूर्णतां याति सद्यो वन्दे गजाननम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं गणाधिप ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यत्पूजितं मयादेव परिपूर्णं तदस्तु ते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वक्रतुण्ड महाकाय सूर्य कोटि समप्रभ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
निर्विघ्नं कुरु मे देव सर्व कार्येषु सर्वदा ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनया ध्यान आवाहनादि षोडशोपचार पूजया भगवान् सर्वात्मकः श्री महागणपति सुप्रीतो सुप्रसन्नो वरदो भवन्तु ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उत्तरे शुभकर्मण्यविघ्नमस्तु इति भवन्तो ब्रुवन्तु ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उत्तरे शुभकर्मणि अविघ्नमस्तु ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Tirtha, Prasad und Verabschiedung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अकालमृत्युहरणं सर्वव्याधिनिवारणम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
समस्तपापक्षयकरं श्री महागणपति पादोदकं पावनं शुभम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्री महागणपति प्रसादं शिरसा गृह्णामि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ यज्ञेन यज्ञमयजन्त देवाः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तानि धर्माणि प्रथमान्यासन् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ते ह नाकं महिमानस्सचन्ते ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यत्र पूर्वे साध्यास्सन्ति देवाः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री महागणपति नमः यथास्थानं उद्वासयामि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Sankalpa – Ayyappas Hauptverehrung beginnen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पूर्वोक्त एवं गुण विशेषण विशिष्टायां शुभ तिथौ श्री पूर्णा पुष्कलाम्बा समेत हरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिनः अनुग्रहप्रसाद सिद्ध्यर्थं पुरुषसूक्त सहित रुद्रसूक्त विधानेन श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिनः प्रीत्यर्थं ध्यान आवाहनादि षोडशोपचार पूजां करिष्ये ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Prana Pratishtha – Gegenwart im Bild erbitten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ असुनीते पुनरस्मासु चक्षुः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पुनः प्राणमिह नो धेहि भोगम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ज्योक्पश्येम सूर्यमुच्चरन्त&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मनुमते मृडया नः स्वस्ति ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अमृतं वै प्राणा अमृतमापः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्राणानेव यथास्थानमुपह्वयते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आवाहितो भव स्थापितो भव ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सुप्रसन्नो भव वरदो भव ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामिन् सर्वजगन्नाथ यावत्पूजाऽवसानकम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तावत्त्वं प्रीतिभावेन बिम्बेऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Dhyana – den Segen schenkenden Shasta betrachten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आश्यामकोमल विशालतनुं विचित्रवासोवसानमरुणोत्पल वामहस्तम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उत्तुङ्गरत्नमकुटं कुटिलाग्रकेशं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शास्तारमिष्टवरदं शरणं प्रपद्ये ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तेजोमण्डलमध्यगं त्रिनयनं दिव्याम्बरालङ्कृतं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
देवं पुष्पशरेक्षुकार्मुकलसन्माणिक्यपात्राभयम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
बिभ्राणं करपङ्कजैर्मदगजस्कन्धाधिरूढं विभुं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शास्तारं शरणं व्रजामि सततं त्रैलोक्यसम्मोहनम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः ध्यायामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Avahana – Ayyappa einladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सहस्रशीर्षा पुरुषः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सहस्राक्षः सहस्रपात् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स भूमिं विश्वतो वृत्वा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अत्यतिष्ठद्दशाङ्गुलम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नमस्ते रुद्र मन्यव उतोत इषवे नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नमस्ते अस्तु धन्वने बाहुभ्यामुत ते नमः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भवोद्भवं शिवातीतं भानुकोटिसमप्रभम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आवाहयामि भूतेशं भवानीसुतमुत्तमम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः आवाहयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Asana – einen Sitz darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पुरुष एवेदग्ं सर्वम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यद्भूतं यच्च भव्यम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उतामृतत्वस्येशानः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यदन्नेनातिरोहति ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
या त इषुः शिवतमा शिवं बभूव ते धनुः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शिवा शरव्या या तव तया नो रुद्र मृडय ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनेकहारसम्युक्तं नानामणिविराजितम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
रत्नसिंहासनं देव प्रीत्यर्थं प्रतिगृह्यताम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः आसनं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Padya – Wasser für die Füße&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
एतावानस्य महिमा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अतो ज्यायाग्श्च पूरुषः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पादोऽस्य विश्वा भूतानि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्रिपादस्यामृतं दिवि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
या ते रुद्र शिवा तनूरघोराऽपापकाशिनी ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तया नस्तनुवा शन्तमया गिरिशन्ताभिचाकशीहि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भूतनाथ नमस्तेऽस्तु नरकार्णवतारक ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पाद्यं गृहाण देवेश मम सौख्यं विवर्धय ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Arghya – ehrendes Wasser für die Hände&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्रिपादूर्ध्व उदैत्पुरुषः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पादोऽस्येहाऽभवात्पुनः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ततो विष्वङ्व्यक्रामत् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
साशनानशने अभि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यामिषुं गिरिशन्त हस्ते बिभर्ष्यस्तवे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शिवां गिरित्र तां कुरु मा हिग्ंसीः पुरुषं जगत् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ज्येष्ठरूप नमस्तुभ्यं भस्मोद्धूलितविग्रहम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
जैत्रयात्रविभूत त्वं गृहाणार्घ्यं मयार्पितम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः हस्तयोः अर्घ्यं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Achamaniya – Mundwasser reichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्माद्विराडजायत ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विराजो अधि पूरुषः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स जातो अत्यरिच्यत ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पश्चाद्भूमिमथो पुरः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शिवेन वचसा त्वा गिरिशाच्छा वदामसि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यथा नः सर्वमिज्जगदयक्ष्मग्ं सुमना असत् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
जनार्दनाय देवाय समस्तजगदात्मने ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
निर्मलज्ञानरूपाय गृहाणाचमनं विभो ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः मुखे आचमनं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Panchamrita Snana – neun Badgaben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः क्षीरेण स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः दध्येन स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः आज्येन स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः मधुना स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः इक्षुरसेन स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः नारिकेल जलेन स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः सौगन्धिका जलेन स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः कर्पूरिका जलेन स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहरपुत्राय नमः गङ्गा जलेन स्नपयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Shuddhodaka Snana – mit reinem Wasser abspülen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यत्पुरुषेण हविषा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
देवा यज्ञमतन्वत ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वसन्तो अस्यासीदाज्यम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ग्रीष्म इध्मश्शरद्धविः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अध्यवोचदधिवक्ता प्रथमो दैव्यो भिषक् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अहीग्ग्श्च सर्वाञ्जम्भयन्त्सर्वाश्च यातुधान्यः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तीर्थोदकैः काञ्चनकुम्भसंस्थैः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सुवासितैः देवकृपारसार्द्रैः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मयार्पितं स्नानविधिं गृहाण&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पादाब्जनिष्ठ्यूतनदीप्रवाहः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः शुद्धोदक स्नानं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्नानानन्तरं शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Vastra – zwei Gewänder reichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सप्तास्यासन्परिधयः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्रिः सप्त समिधः कृताः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
देवा यद्यज्ञं तन्वानाः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अबध्नन्पुरुषं पशुम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
असौ यस्ताम्रो अरुण उत बभ्रुः सुमङ्गलः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ये चेमाग्ं रुद्रा अभितो दिक्षु श्रिताः सहस्रशोऽवैषाग्ं हेड ईमहे ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विद्युद्विलासरम्येन स्वर्णवस्त्रेणसम्युतम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वस्त्रयुग्मं गृहाणेदं भक्त्या दत्तं मया प्रभो ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः वस्त्रयुग्मं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Yajnopavita – die heilige Schnur darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तं यज्ञं बर्हिषि प्रौक्षन् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पुरुषं जातमग्रतः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तेन देवा अयजन्त ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
साध्या ऋषयश्च ये ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
असौ योऽवसर्पति नीलग्रीवो विलोहितः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उतैनं गोपा अदृशन्नदृशन्नुदहार्यः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उतैनं विश्वा भूतानि स दृष्टो मृडयाति नः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
राजितं ब्रह्मसूत्रं च काञ्चनं उत्तरीयकम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उपवीतं गृहाणेदं भक्त्या दत्तं मया प्रभो ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः यज्ञोपवीतं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Gandha – Sandelduft auftragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्माद्यज्ञात्सर्वहुतः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सम्भृतं पृषदाज्यम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पशूग्स्ताग्श्चक्रे वायव्यान् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आरण्यान्ग्राम्याश्च ये ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नमो अस्तु नीलग्रीवाय सहस्राक्षाय मीढुषे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अथो ये अस्य सत्त्वानोऽहं तेभ्योऽकरं नमः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वभूतप्रमथन सर्वज्ञ सकलोद्भव ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वात्मन् सर्वभूतेश सुगन्धं सगृहाण भोः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः दिव्यश्रीचन्दनं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. Abharana – Schmuck darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्माद्यज्ञात्सर्वहुतः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ऋचः सामानि जज्ञिरे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
छन्दाग्ंसि जज्ञिरे तस्मात् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यजुस्तस्मादजायत ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्र मुञ्च धन्वनस्त्वमुभयोरार्त्नियोर्ज्याम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
याश्च ते हस्त इषवः परा ता भगवो वप ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हिरण्यहारकेयूर ग्रैवेयमणिकङ्कणैः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सुहारं भूषणैर्युक्तं गृहाण पुरुषोत्तम ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः आभरणं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. Akshata – ungebrochenen Reis anbieten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अक्षतान् धवलान् दिव्यान् शालीयांस्तण्डुलान् शुभान् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हरिद्रामिश्रितान् तुभ्यं गृहाणासुरसंहर ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः अक्षतान् समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Pushpa – Blumen darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्मादश्वा अजायन्त ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ये के चोभयादतः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गावो ह जज्ञिरे तस्मात् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्माज्जाता अजावयः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अवतत्य धनुस्त्वग्ं सहस्राक्ष शतेषुधे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
निशीर्य शल्यानां मुखा शिवो नः सुमना भव ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अघोरपरमप्रख्य अचिन्त्याव्यक्तलक्षण ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनन्तादित्यसङ्काशं पुष्पाणि प्रतिगृह्यताम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः पुष्पाणि समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. Anga Puja – die ganze Gestalt ehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ धर्मशास्त्रे नमः – पादौ पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शिल्पशास्त्रे नमः – गुल्फौ पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वीरशास्त्रे नमः – जङ्घे पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ योगशास्त्रे नमः – जानुनीं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महाशास्त्रे नमः – ऊरूं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ ब्रह्मशास्त्रे नमः – कटिं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ कालशास्त्रे नमः – गुह्यं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शबरिगिरीशाय नमः – मेढ्रं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सत्यरूपाय नमः – नाभिं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मणिकण्ठाय नमः – उदरं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ विष्णुतनयाय नमः – वक्षस्थलं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शिवपुत्राय नमः – पार्श्वौ पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ हरिहरपुत्राय नमः – हृदयं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ त्रिनेत्राय नमः – कण्ठं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ ओङ्काररूपाय नमः – स्तनौ पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वरदहस्ताय नमः – हस्तान् पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भीमाय नमः – बाहून् पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ तेजस्विने नमः – मुखं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अष्टमूर्तये नमः – दन्तान् पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शुभवीक्षणाय नमः – नेत्रौ पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ कोमलाङ्गाय नमः – कर्णौ पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पापविनाशाय नमः – ललाटं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शत्रुनाशाय नमः – नासिकां पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पुत्रलाभाय नमः – चुबुकं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गजाधिपाय नमः – ओष्ठौ पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ हरिहरात्मजाय नमः – गण्डस्थलं पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गणेशपूज्याय नमः – कवचान् पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ चिद्रूपाय नमः – शिरः पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सर्वेशाय नमः – सर्वाण्यङ्गानि पूजयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Ashtottara Shatanamavali – 108 Namen mit Blüten verehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महाशास्त्रे नमः । १ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महादेवाय नमः । २ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महादेवसुताय नमः । ३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अव्ययाय नमः । ४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ लोककर्त्रे नमः । ५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ लोकभर्त्रे नमः । ६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ लोकहर्त्रे नमः । ७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ परात्पराय नमः । ८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ त्रिलोकरक्षकाय नमः । ९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ धन्विने नमः । १० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ तपस्विने नमः । ११ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूतसैनिकाय नमः । १२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मन्त्रवेदिने नमः । १३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महावेदिने नमः । १४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मारुताय नमः । १५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ जगदीश्वराय नमः । १६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ लोकाध्यक्षाय नमः । १७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अग्रण्ये नमः । १८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीमते नमः । १९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अप्रमेयपराक्रमाय नमः । २० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सिंहारूढाय नमः । २१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गजारूढाय नमः । २२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ हयारूढाय नमः । २३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महेश्वराय नमः । २४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नानाशस्त्रधराय नमः । २५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अनर्घाय नमः । २६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नानाविद्याविशारदाय नमः । २७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नानारूपधराय नमः । २८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वीराय नमः । २९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नानाप्राणिनिषेविताय नमः । ३० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूतेशाय नमः । ३१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूतिदाय नमः । ३२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भृत्याय नमः । ३३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भुजङ्गाभरणोत्तमाय नमः । ३४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ इक्षुधन्विने नमः । ३५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पुष्पबाणाय नमः । ३६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महारूपाय नमः । ३७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महाप्रभवे नमः । ३८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मायादेवीसुताय नमः । ३९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मान्याय नमः । ४० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महानीताय नमः । ४१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महागुणाय नमः । ४२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महाशैवाय नमः । ४३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महारुद्राय नमः । ४४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वैष्णवाय नमः । ४५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ विष्णुपूजकाय नमः । ४६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ विघ्नेशाय नमः । ४७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ वीरभद्रेशाय नमः । ४८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भैरवाय नमः । ४९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ षण्मुखध्रुवाय नमः । ५० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मेरुशृङ्गसमासीनाय नमः । ५१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मुनिसङ्घनिषेविताय नमः । ५२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ देवाय नमः । ५३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भद्राय नमः । ५४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ जगन्नाथाय नमः । ५५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गणनाथाय नमः । ५६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गणेश्वराय नमः । ५७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महायोगिने नमः । ५८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महामायिने नमः । ५९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महाज्ञानिने नमः । ६० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महास्थिराय नमः । ६१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ देवशास्त्रे नमः । ६२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूतशास्त्रे नमः । ६३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भीमहासपराक्रमाय नमः । ६४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नागहाराय नमः । ६५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नागकेशाय नमः । ६६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ व्योमकेशाय नमः । ६७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सनातनाय नमः । ६८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सगुणाय नमः । ६९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ निर्गुणाय नमः । ७० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नित्याय नमः । ७१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नित्यतृप्ताय नमः । ७२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ निराश्रयाय नमः । ७३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ लोकाश्रयाय नमः । ७४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ गणाधीशाय नमः । ७५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ चतुष्षष्टिकलामयाय नमः । ७६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ ऋग्यजुःसामरूपिणे नमः । ७७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ मल्लकासुरभञ्जनाय नमः । ७८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ त्रिमूर्तये नमः । ७९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ दैत्यमथनाय नमः । ८० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ प्रकृतये नमः । ८१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पुरुषोत्तमाय नमः । ८२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ कालज्ञानिने नमः । ८३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महाज्ञानिने नमः । ८४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ कामदाय नमः । ८५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ कमलेक्षणाय नमः । ८६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ कल्पवृक्षाय नमः । ८७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ महावृक्षाय नमः । ८८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ विद्यावृक्षाय नमः । ८९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ विभूतिदाय नमः । ९० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ संसारतापविच्छेत्त्रे नमः । ९१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पशुलोकभयङ्कराय नमः । ९२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ रोगहन्त्रे नमः । ९३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ प्राणदात्रे नमः । ९४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ परगर्वविभञ्जनाय नमः । ९५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सर्वशास्त्रार्थतत्वज्ञाय नमः । ९६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ नीतिमते नमः । ९७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पापभञ्जनाय नमः । ९८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ पुष्कलापूर्णसम्युक्ताय नमः । ९९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ परमात्माय नमः । १०० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सताङ्गतये नमः । १०१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ अनन्तादित्यसङ्काशाय नमः । १०२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ सुब्रह्मण्यानुजाय नमः । १०३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ बलिने नमः । १०४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भक्तानुकम्पिने नमः । १०५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ देवेशाय नमः । १०६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भगवते नमः । १०७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भक्तवत्सलाय नमः । १०८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Dhupa – Räucherduft darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यत्पुरुषं व्यदधुः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कतिधा व्यकल्पयन् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मुखं किमस्य कौ बाहू ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कावूरू पादावुच्येते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विज्यं धनुः कपर्दिनो विशल्यो बाणवाग्ं उत ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनेशन्नस्येषव आभुरस्य निषङ्गथिः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धूपं नानापरिमलं यक्षकर्दममिश्रितम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
दशाङ्गद्रव्यसम्युक्तं अङ्गीकुरु मयार्पितम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः धूपं आघ्रापयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Dipa – Licht darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ब्राह्मणोऽस्य मुखमासीत् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
बाहू राजन्यः कृतः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ऊरू तदस्य यद्वैश्यः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पद्भ्याग्ं शूद्रो अजायत ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
या ते हेतिर्मीढुष्टम हस्ते बभूव ते धनुः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तयाऽस्मान् विश्वतस्त्वमयक्ष्मया परिब्भुज ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
घृतवर्तिसमायुक्तं वह्निना योजितं प्रियम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
दीपं गृहाण देवेश त्रैलोक्यतिमिरापहम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः दीपं दर्शयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धूप दीपानन्तरं शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Naivedya – eine Mahlzeit und Wasser anbieten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
चन्द्रमा मनसो जातः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
चक्षोः सूर्यो अजायत ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मुखादिन्द्रश्चाग्निश्च ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
प्राणाद्वायुरजायत ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नमस्ते अस्त्वायुधायानातताय धृष्णवे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उभाभ्यामुत ते नमो बाहुभ्यां तव धन्वने ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सुगन्धान् सुकृतांश्चैव मोदकान् घृत पाचितान् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नैवेद्यं गृह्यतां देव चणमुद्गैः प्रकल्पितान् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भक्ष्यं भोज्यं च लेह्यं च चोष्यं पानीयमेव च ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
इदं गृहाण नैवेद्यं मया दत्तं महाप्रभो ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः नैवेद्यं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूर्भुवस्सुवः । तत्सवितुर्वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सत्यं त्वा ऋतेन परिषिञ्चामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अमृतमस्तु । अमृतोपस्तरणमसि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ प्राणाय स्वाहा । ॐ अपानाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ व्यानाय स्वाहा । ॐ उदानाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ समानाय स्वाहा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मध्ये मध्ये पानीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अमृतापिधानमसि । उत्तरापोशनं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हस्तौ प्रक्षालयामि । पादौ प्रक्षालयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Tambula – den gastlichen Empfang abrunden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नाभ्या आसीदन्तरिक्षम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शीर्ष्णो द्यौः समवर्तत ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पद्भ्यां भूमिर्दिशः श्रोत्रात् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तथा लोकाग्ं अकल्पयन् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
परि ते धन्वनो हेतिरस्मान्वृणक्तु विश्वतः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अथो य इषुधिस्तवारे अस्मन्नि धेहि तम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पूगीफलैः सकर्पूरैः नागवल्लीदलैर्युतम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मुक्ताचूर्णसमायुक्तं ताम्बूलं प्रतिगृह्यताम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः ताम्बूलं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Nirajana – vierdochtiges Segenslicht zeigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वेदाहमेतं पुरुषं महान्तम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आदित्यवर्णं तमसस्तु पारे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वाणि रूपाणि विचित्य धीरः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नामानि कृत्वाऽभिवदन् यदास्ते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नमस्ते अस्तु भगवन्विश्वेश्वराय महादेवाय&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्र्यम्बकाय त्रिपुरान्तकाय त्रिकाग्निकालाय&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कालाग्निरुद्राय नीलकण्ठाय मृत्युञ्जयाय&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वेश्वराय सदाशिवाय श्रीमन्महादेवाय नमः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
चतुर्वर्तिसमायुक्तं घृतेन च सुपूरितम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नीराजनं गृहाणेदं भूतनाथ जगत्पते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः नीराजनं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नीरजनानन्तरं शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Mantrapushpa – das Blumengebet sprechen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धाता पुरस्ताद्यमुदाजहार ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शक्रः प्रविद्वान्प्रदिशश्चतस्रः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तमेवं विद्वानमृत इह भवति ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नान्यः पन्था अयनाय विद्यते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यो रुद्रो अग्नौ यो अप्सु य ओषधीषु यो रुद्रो&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विश्वाभुवनाऽविवेश तस्मै रुद्राय नमो अस्तु ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ ह्रीं हरिहरपुत्राय पुत्रलाभाय शत्रुनाशाय मदगजवाहाय महाशास्त्रे नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ भूतनाथाय विद्महे भवपुत्राय धीमहि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तन्नः शास्ता प्रचोदयात् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः मन्त्रपुष्पं समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Pradakshina und Verneigung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यानिकानि च पापानि जन्मान्तरकृतानि च ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तानि तानि प्रणश्यन्ति प्रदक्षिण पदे पदे ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पापोऽहं पापकर्माऽहं पापात्मा पापसम्भवः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्राहि मां कृपया देव शरणागतवत्सल ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अन्यधा शरणं नास्ति त्वमेव शरणं मम ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्मात्कारुण्य भावेन रक्ष हरिहरात्मजा ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिने नमः प्रदक्षिण नमस्कारान् समर्पयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Namaskara – Ayyappa als Beschützer grüßen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ रत्नाभं सुप्रसन्नं शशिधरमकुटं रत्नभूषाभिरामं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शूलकेलं कपालं शरमुसलधनुर्बाहु सङ्केतधारम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मत्तेभारूढं आद्यं हरिहरतनयं कोमलाङ्गं दयालुं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विश्वेशं भक्तवन्द्यं शतजनवरदं ग्रामपालं नमामि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Sharanu Ghosha – 108 Zufluchtsrufe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीस्वामिये शरणं अय्यप्प । १ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हरिहरसुतने । २ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आपद्बान्धवने । ३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनाथरक्षकने । ४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अखिलाण्डकोटिब्रह्माण्डनायकने । ५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अन्नदानप्रभुवे । ६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अय्यप्पने । ७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आरियङ्गावु अय्यावे । ८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अच्चन् कोविल् अरसे । ९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कुलत्तु पुलै बालकने । १० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
एरुमेलि शास्तावे । ११ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वावर् स्वामिये । १२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कन्निमूल महागणपतिये । १३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नागराजावे । १४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मालिकापुरत्तु मञ्जम्म देवि लोकमातावे । १५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
करुप्पु स्वामिये । १६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सेविप्पवर्कु आनन्दमूर्तिये । १७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
काशीवासिये । १८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हरिद्वार् निवासिये । १९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्रीरङ्गपट्-टणवासिये । २० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
करुप्पत्तूर् वासिये । २१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
द्वारपूडि धर्मशास्तावे । २२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सद्गुरुनाथने । २३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विल्लालि वीरने । २४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वीरमणिकण्ठने । २५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धर्मशास्तावे । २६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शरणुघोषप्रियने । २७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कान्तमलैवासने । २८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पोन्नम्बलवासने । २९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पम्पाशिशुवे । ३० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पन्दलराजकुमारने । ३१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वावरन् तोलने । ३२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मोहिनीसुतने । ३३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कन्-कण्डदैवमे । ३४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कलियुगवरदने । ३५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वरोगनिवारण धन्वन्तरमूर्तिये । ३६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
महिषिमर्दनने । ३७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पूर्णापुष्कलनाथने । ३८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वन्-पुलिवाहनने । ३९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भक्तवत्सलने । ४० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भूलोकनाथने । ४१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ऐन्दुमलैवासने । ४२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शबरिगिरीशने । ४३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
इरुमुडिप्रियने । ४४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अभिषेकप्रियने । ४५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वेदप्पोरुलिने । ४६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नित्यब्रह्मचारिये । ४७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वमङ्गलदायकने । ४८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वीराधिवीरने । ४९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ओङ्कारप्पोरुले । ५० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आनन्दरूपने । ५१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भक्तचित्ताधिवासने । ५२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आश्रितवत्सलने । ५३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भूतगणाधिपतये । ५४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शक्तिरूपने । ५५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शान्तमूर्तिये । ५६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पदुनेट्-टां पडिक्कु अधिपतिये । ५७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उत्तमपुरुषने । ५८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ऋषिकुलरक्षकने । ५९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वेदप्रियने । ६० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
उत्तरानक्षत्रजातकने । ६१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तपोधनने । ६२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
येङ्गल् कुलदैवमे । ६३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
जगन्मोहनने । ६४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मोहनरूपने । ६५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
माधवसुतने । ६६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यदुकुलवीरने । ६७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मामलैवासने । ६८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
षण्मुखसोदरने । ६९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वेदान्तरूपने । ७० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शङ्करसुतने । ७१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शतृसंहारिणे । ७२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सद्गुणमूर्तिये । ७३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पराशक्तिये । ७४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
परात्परने । ७५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
परञ्ज्योतिये । ७६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
होमप्रियने । ७७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गणपति सोदरने । ७८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
महाशास्तावे । ७९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विष्णुसुतने । ८० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सकलकलावल्लभने । ८१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
लोकरक्षकने । ८२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अमितगुणाकरने । ८३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अलङ्कारप्रियने । ८४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कन्निमारैकार्पवने । ८५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भुवनेश्वरने । ८६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मातापितागुरुदैवमे । ८७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामियुन् पुङ्गावनये । ८८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अलुथानदिये । ८९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अलुथामेडे । ९० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कल्लिडं कुण्ड्रे । ९१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
करिमलै एट्रमे । ९२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
करिमलै येरक्कमे । ९३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पेरियान वट्-टमे । ९४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
चेरियान वट्-टमे । ९५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पम्पा नदिये । ९६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पम्पयुल् विलक्के । ९७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नीलिमलै एट्रमे । ९८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अप्पाचिमेडे । ९९ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शबरी पीठमे । १०० ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शरङ्गुत्तियले । १०१ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भस्मक्कुलमे । १०२ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पदुनेट्-टां पडिये । १०३ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नेय्याभिषेकप्रियने । १०४ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कर्पूरज्योतिये । १०५ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ज्योतिस्वरूपने । १०६ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मकरज्योतिये । १०७ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरसुतन् आनन्दचित्तन् अय्यन् अय्यप्प । १०८ ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. Sharanu Prarthana – das Zufluchtsgebet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
॥ स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भूतनाथ सदानन्द सर्वभूतदयापरा ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
रक्ष रक्ष महाबाहो शास्तारं प्रणमाम्यहम् ॥ १ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
लोकवीरं महापूज्यं सर्वरक्षाकरं विभुम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पार्वती हृदयानन्दं शास्तारं प्रणमाम्यहम् ॥ २ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विप्रपूज्यं विश्ववन्द्यं विष्णुशम्भोः प्रियं सुतम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
क्षिप्रप्रसादनिरतं शास्तारं प्रणमाम्यहम् ॥ ३ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मत्तमातङ्गगमनं कारुण्यामृतपूरितम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वविघ्नहरं देवं शास्तारं प्रणमाम्यहम् ॥ ४ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अस्मत्कुलेश्वरं देवं अस्मच्छत्रु विनाशनम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अस्मदिष्टप्रदातारं शास्तारं प्रणमाम्यहम् ॥ ५ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पाण्ड्येशवंशतिलकं केरले केलिविग्रहम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आर्तत्राणपरं देवं शास्तारं प्रणमाम्यहम् ॥ ६ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पञ्चरत्नाख्यमेतद्यो नित्यं शुद्धः पठेन्नरः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तस्य प्रसन्नो भगवान् शास्ता वसति मानसे ॥ ७ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अरुणोदय सङ्काशं नीलकुण्डलधारिणम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नीलाम्बरधरं देवं वन्देऽहं ब्रह्मनन्दनम् ॥ ८ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
चापबाणं वामहस्ते रौप्यवेत्रं च दक्षिणे ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विलसत्कुण्डलधरं देवं वन्देऽहं विष्णुनन्दनम् ॥ ९ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
व्याघ्रारूढं रक्तनेत्रं स्वर्णमाला विभूषणम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वीरपट्टधरं देवं वन्देऽहं शम्भुनन्दनम् ॥ १० ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
किङ्किण्योढ्याण भूपेतं पूर्णचन्द्रनिभाननम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
किरातरूप शास्तारं वन्देऽहं पाण्ड्यनन्दनम् ॥ ११ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भूतभेतालसंसेव्यं काञ्चनाद्रि निवासिनम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मणिकण्ठमिति ख्यातं वन्देऽहं शक्तिनन्दनम् ॥ १२ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यस्य धन्वन्तरी मात पिता रुद्रोभिषक् नमः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
त्वं शास्तारमहं वन्दे महावैद्यं दयानिधिम् ॥ १३ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री स्वामिये शरणं अय्यप्प ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शबरि पर्वते पूज्यं शान्तमानससंस्थितम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भक्तौघ पापहन्तारं अय्यप्पन् प्रणमाम्यहम् ॥ १४ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. Smarana – den Pilgerweg im Ruf vergegenwärtigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामि शरणम् – अय्यप्प शरणं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भगवान् शरणम् – भगवति शरणं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
देवन् शरणम् – देवी शरणं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
देवन् पादम् – देवी पादं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामि पादम् – अय्यप्प पादं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भगवाने – भगवतिये&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ईश्वरने – ईश्वरिये&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
देवने – देविये&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शक्तने – शक्तिये&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामिये – अय्यप्पो&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पल्लिकट्टु – शबरिमलैक्कु&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
इरुमुडिकट्टु – शबरिमलैक्कु&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कत्तुङ्कट्टु – शबरिमलैक्कु&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कल्लुंमुल्लुम् – कालिकिमेत्तै&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
एत्तिविडय्या – तूकिक्कविडय्या&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
देहबलन्दा – पादबलन्दा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यारैकान – स्वामियैकान&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामियैकण्डाल् – मोक्षङ्किट्टुं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामिमारे – अय्यप्पमारे&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नेय्याभिषेकम् – स्वामिक्के&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कर्पूरदीपम् – स्वामिक्के&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पालाभिषेकम् – स्वामिक्के&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
भस्माभिषेकम् – स्वामिक्के&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तेनाभिषेकम् – स्वामिक्के&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
चन्दनाभिषेकम् – स्वामिक्के&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पूलाभिषेकम् – स्वामिक्के&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पन्नीराभिषेकम् – स्वामिक्के&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पम्बाशिशुवे – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
काननवासा – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शबरिगिरीशा – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पन्दलराजा – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पम्बावासा – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वन्पुलिवाहन – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सुन्दररूपा – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
षण्मुगसोदर – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मोहिनितनया – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गणेशसोदर – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हरिहरतनया – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनाधरक्षक – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सद्गुरुनाथा – अय्यप्पा&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामिये – अय्यप्पो&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अय्यप्पो – स्वामिये&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामि शरणम् – अय्यप्प शरणं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Mangala – Segen wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शङ्कराय शङ्कराय शङ्कराय मङ्गलम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शाङ्करी मनोहराय शाश्वताय मङ्गलम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
गुरुवराय मङ्गलं दत्तात्रेय मङ्गलम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
राजा राम मङ्गलं रामकृष्ण मङ्गलम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अय्यप्प मङ्गलं मणिकण्ठ मङ्गलम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
शबरीश मङ्गलं शास्ताय मङ्गलम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मङ्गलं मङ्गलं नित्य जय मङ्गलम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मङ्गलं मङ्गलं नित्य शुभ मङ्गलम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Prarthana – um Vergebung und Bewahrung bitten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अरिञ्जुं अरियामलुं तेरिञ्जुं तेरियामलुं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नान् चेय्यिं एल्लापावङ्गलै पोरुत्तु कात्तुरक्षिक्कुं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सत्यमान पोन्नुं पदिनेट्टां पडियेल् पसिक्कुं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विल्लालि वीरन् वीरमणिकण्ठन् काशी रामेश्वरं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पाण्डि मलयालम् अक्कियालं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्री हरिहर सुतन्&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
आनन्द चित्तन् अय्यनय्यप्पन्&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
स्वामिये शरणं अय्यप्प&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Kshama Prarthana – Unvollkommenes anvertrauen und Prasad empfangen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यस्य स्मृत्या च नामोक्त्या तपः पूजा क्रियादिषु ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
न्यूनं सम्पूर्णतां याति सद्यो वन्दे तमच्युतम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं हरात्मज ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यत्पूजितं मया देव परिपूर्णं तदस्तु ते ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अनया ध्यान आवाहनादि षोडशोपचार पूजया भगवान् सर्वात्मकः हरिहरपुत्र श्री अय्यप्प स्वामि सुप्रीतो सुप्रसन्नो वरदो भवतु ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
श्री अय्यप्प स्वामि प्रसादं शिरसा गृह्णामि ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Udvasana – die besondere Gegenwart verabschieden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यज्ञेन यज्ञमयजन्त देवाः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तानि धर्माणि प्रथमान्यासन् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ते ह नाकं महिमानः सचन्ते ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यत्र पूर्वे साध्याः सन्ति देवाः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ श्रीहरिहरपुत्र अय्यप्प स्वामिनं यथास्थानं प्रवेशयामि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Samarpana und Shanti – alles widmen und Frieden wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वं श्री अय्यप्पस्वामि पादार्पणमस्तु ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Bedeutungen – gesamte Rezitation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Anfang und Reinigung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verehrung dem großen Herrn der Scharen, Verehrung den Lehrern. Hari, Om. Ob unrein oder rein, in welchem Zustand man auch sei: Wer des Lotusäugigen gedenkt, ist außen und innen rein. Lotusäugiger, Lotusäugiger, Verehrung dem Lotusäugigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gebete und Ehrung der Überlieferung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man vergegenwärtige sich den weiß Gekleideten, Allgegenwärtigen, Mondfarbenen, Vierarmigen mit freundlichem Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen. Tag und Nacht verehren wir den Elefantengesichtigen, die Sonne für den Lotus des Antlitzes der Bergtochter, den Einzähnigen, der den Verehrenden viel gewährt. Die Götter brachten die Göttin Sprache hervor; vielgestaltige Wesen sprechen sie. Möge diese wohllautende, nährende Kuh, die Sprache, uns mit gutem Lob nahekommen. Wer durch Namen und Gestalt der Gütige ist, und die Göttin, die alles Glück verkörpert: Ihr beständiges Gedenken bringt Gelingen und Segen. Jener Augenblick ist günstig, jener Tag ist gut; darin liegen Sternen-, Mond-, Wissens- und Götterkraft: Herr der Lakshmi, ich gedenke deiner beiden Füße. Der Guru ist Brahma, Vishnu und Maheshvara; der Guru ist unmittelbar das höchste Brahman: Verehrung diesem heiligen Guru. Gewinn und Sieg gehören denen, in deren Herzen der dunkelblaue Janardana wohnt; woher könnte ihre Niederlage kommen? Glückbringendste unter allem Glück, Gütige, die alle Ziele erfüllt, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Verehrung dir. Verehrung Lakshmi und Narayana, Uma und Maheshvara, Vani und Hiranyagarbha, Shachi und Purandara, Arundhati und Vasishtha, Sita und Rama, Mutter und Vater sowie allen ehrwürdigen Menschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Achamana mit Vishnus Namen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Keśava, Nārāyaṇa und Mādhava: euch sei diese Gabe geweiht. Om, Verehrung Govinda, Vishnu, Madhusudana, Trivikrama, Vamana, Shridhara, Hrishikesha, Padmanabha, Damodara, Sankarshana, Vasudeva, Pradyumna, Aniruddha, Purushottama, Adhokshaja, Narasimha, Achyuta, Janardana, Upendra, Hari und Shri Krishna. Diese Namen ehren Vishnu als Bewahrer, Herrn der Sinne, Lotusnabeligen, Unvergänglichen und Zuflucht aller Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Lampe entzünden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du Lampe bist Brahmans Gestalt, unvergänglicher Herr der Lichter. Gib mir Wohlergehen, Kinder und die Erfüllung guter Wünsche. O Lampe, du bist göttliche Gestalt, Zeugin der Handlung und Beseitigerin von Hindernissen. Bleibe fest, solange ich die Puja ausführe. Möge der Augenblick der Lichtverehrung günstig sein. Zur Verehrung werde ich Kurkuma und Kumkum auftragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Den Ritualraum freigeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mögen die Geister und ruhelosen Wesen, die auf der Erde lasten, aufstehen und fortgehen. Ohne Widerstreit mit ihnen beginne ich die heilige Handlung. Die Wesen, die sich hier auf der Erde aufhalten und Hindernisse bereiten, sollen auf Shivas Geheiß weichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Atem und Gayatri sammeln&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om: Erde, Zwischenraum, Himmel, die große Welt, die Welt der Geschöpfe, die Welt der Glut und die Welt der Wahrheit. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen [[Savitar]]; möge er unsere Einsicht anregen. Om, Wasser, Licht, Wesenhaftigkeit, Unsterblichkeit und Brahman; Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Sankalpa – Ort, Zeit, Person und Anliegen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Aufhebung meiner angesammelten Verfehlungen richte ich mich auf den höchsten Herrn und handle zu seinem Wohlgefallen. In diesem günstigen Augenblick, unter der Ordnung Mahavishnus, im zweiten [[Parardha]] Brahmas, im [[Shvetavaraha Kalpa|Shvetavaraha-Kalpa]], im [[Vaivasvata Manvantara|Vaivasvata-Manvantara]], im ersten Abschnitt des [[Kali Yuga|Kali-Yuga]], am genannten Ort, in Gegenwart der Gottheiten, Brahmanen, Lehrer, Haris, Haras und des Guru: Im genannten Jahr, Halbjahr, in Jahreszeit, Monat, Mondhälfte, Mondtag, Wochentag, [[Nakshatra]], Yoga und [[Karana]], mit den genannten persönlichen Angaben, gegebenenfalls zusammen mit meiner Ehepartnerin, vollziehe ich mit meiner Familie diese Verehrung. Sie dient Wohlergehen, Beständigkeit, Mut, Kraft, Gelingen, Furchtlosigkeit, Leben, Gesundheit und Gedeihen; der Erfüllung von [[Dharma]], [[Artha]], [[Kama]] und [[Moksha]]; guter Versorgung und der Erfüllung guter Anliegen. Mit verfügbaren Materialien und Diensten, nach meinen Möglichkeiten, werde ich die sechzehnteilige Puja von Vergegenwärtigung und Anrufung an ausführen. Zur hindernisfreien Vollendung beginne ich mit der Verehrung Mahaganapatis; dazu werde ich das Wassergefäß verehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Kalasha und Wasser segnen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Öffnung des Gefäßes ist Vishnu, am Hals Rudra, am Fuß Brahma und in der Mitte die Schar der Mütter. In seinem Inneren sind alle Meere und die Erde mit ihren sieben Weltteilen. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda mit ihren Gliedern sind im Wasser gegenwärtig. Om, er strömt in die Gefäße, wird über das Reinigungssieb gegossen und wächst durch Lobgesänge in den Opfern. Alles dieses ist Wasser: alle Wesen, Lebenskräfte, Tiere, Nahrung und Unsterblichkeit; Herrschaft, Strahlkraft, Selbstherrschaft, Versmaße, Lichter, Opferformeln und Wahrheit. Alle Gottheiten sind Wasser: Erde, Zwischenraum und Himmel, Om. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri, seid in diesem Wasser gegenwärtig. Kaveri, Tungabhadra, Krishnaveni, Gautami und Bhagirathi heißen die fünf Gangas. Mögen sie zur Verehrung Mahaganapatis kommen und meine Verfehlungen tilgen. Om, Om, Om.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Muschel verehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Muschel sind Mond und Sonne göttlich gegenwärtig, in ihrer Mitte Varuna, am Rücken Prajapati, vorn Ganga und Sarasvati. Mögen die heiligen Badeorte der drei Welten auf Vasudevas Geheiß in der Muschel bleiben; darum soll man sie verehren. Einst aus dem Meer geboren, von Vishnu in seiner Hand gehalten und von allen Göttern verehrt: Panchajanya, Verehrung dir. Die folgende überlieferte Zeile beschreibt die erschütternde Macht ihres Tones mit dem Bild, dass die Leibesfrüchte der Frauen der Feinde zerfallen; sie ist ein altes Siegesbild und keine Handlungsanweisung gegen Menschen. Panchajanya, Verehrung dir. Om, Verehrung der Muschel, der Weißen, Panchajanya und den Muschelgottheiten. Als gemeinsame Verehrung bringe ich Reiskörner dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Glocke und Ruf zur Verehrung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Siegesklang, Mutter der Mantras: Svaha. Verehrung den Gottheiten der Glocke. Als Verehrung mit allen Diensten bringe ich Reiskörner dar. Zum Kommen der Götter und zum Fortgehen störender Mächte lasse ich zu Beginn die Glocke erklingen: Sie ist das Zeichen der Einladung der Gottheiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Ganapati in der Kurkuma-Gestalt willkommen heißen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser Kurkuma-Gestalt rufe ich Shri Mahaganapati an, stelle ihn auf und verehre ihn. O Lebensspenderin, gib uns wieder Sehvermögen, Lebenskraft und Freude; mögen wir die Sonne lange aufgehen sehen. Wohlgesinnte, gewähre uns Wohlergehen. Unsterblich sind die Lebenskräfte, unsterblich ist das Wasser; man ruft die Lebenskräfte an ihren jeweiligen Ort. Verehrung Mahaganapati. Bleibe fest, gewähre Segen, sei freundlich und sehr gnädig; nimm deinen Sitz beständig ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Ganapati vergegenwärtigen und anrufen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich verehre den kurkumafarbenen, vierarmigen Herrn mit goldenem Gesicht, der Schlinge, Stachelstock, Modaka und Stoßzahn trägt, den Verehrenden Furchtlosigkeit schenkt und Hindernisse zerstört. Verehrung Haridra Ganapati. Tag und Nacht verehren wir den Elefantengesichtigen, die Sonne für den Lotus des Antlitzes der Bergtochter, den Einzähnigen, der seinen Verehrenden vieles schenkt. Wir rufen dich als Herrn der Scharen an, als Seher unter Sehern, dessen Ruhm unvergleichlich ist, den ältesten König der heiligen Worte: Brahmanaspati, höre uns und setze dich mit deiner Hilfe hier nieder. Verehrung Mahaganapati; ich vergegenwärtige dich und bringe die Sammlung dar. Ich rufe dich an und bringe die Einladung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Sitz und drei Wassergaben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Verehrung Mahaganapati. Ich bringe den göttlichen goldenen Thron dar, mit neun Edelsteinen besetzt. Ich bringe Wasser für deine Füße, ehrendes Wasser für deine Hände und Wasser zum Mundspülen dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Bad und frisches Mundwasser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Wasser seid Quellen der Freude; gebt uns Kraft und großes, klares Schauen. Lasst uns an eurem segensreichsten Saft teilhaben wie liebende Mütter. Zu eurem belebenden Bereich wollen wir gelangen; ihr Wasser, bringt uns neu hervor. Om, Verehrung Mahaganapati. Ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar; nach dem Bad reiche ich Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Gewand und heilige Schnur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ströme uns gute Gewänder zu und reichlich Milch spendende Kühe, du dich läuternder Soma; bringe strahlendes Gold zur Erhaltung und Rosse, die den Wagen ziehen. Om, Verehrung Mahaganapati; ich bringe ein Gewand dar. Lege die höchste heilige Schnur an, die einst mit Prajapati zugleich entstand, die reine, ausgezeichnete und lebensfördernde; möge diese Schnur Kraft und Glanz sein. Verehrung Mahaganapati; für die heilige Schnur bringe ich Reiskörner dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Duft und Schmuck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich rufe hier Shri an, die durch Duft zugänglich ist, die Unüberwindliche, stets Genährte, Fruchtbare, Herrin aller Wesen. Om, Verehrung Mahaganapati; ich bringe heiligen Duft und Schmuck dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Ganapati mit Namen und Blüten ehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Blüten verehre ich dich. Om, Verehrung dem Freundlichgesichtigen, Einzähnigen, Goldbraunen, Elefantenohrigen, Großbäuchigen, Außergewöhnlichen, König der Hindernisse, Herrn der Scharen, Rauchbannertragenden, Aufseher der Scharen, Mondgeschmückten, Elefantengesichtigen, mit gebogenem Rüssel, mit Ohren wie Worfelschwingen, Heramba, älteren Bruder Skandas, Geber aller Vollkommenheiten und großen Herrn der Scharen. Verschiedene duftende Blätter und Blüten bringe ich dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Räucherduft, dreidochtiges Licht und Mundwasser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser aus Pflanzen hervorgebrachte, mit verschiedenen Düften verbundene Weihrauch möge als Duft für alle Gottheiten angenommen werden. Om, Verehrung Mahaganapati; ich reiche Räucherduft. Nimm das segensreiche Licht an, mit Ghee und drei Dochten versehen, durch Feuer entzündet, du Vertreiber der Finsternis der drei Welten. Mit Hingabe bringe ich dem höchsten göttlichen Selbst dieses Licht dar. Bewahre mich vor der schrecklichen Hölle; Verehrung dem göttlichen Licht. Verehrung Mahaganapati; ich bringe sichtbares Licht dar und danach Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Speise und Wasser darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Erde, Zwischenraum, Himmel. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen [[Savitar]]; möge er unsere Einsicht anregen. Tagsüber: Ich umgieße dich, die Wahrheit, mit der rechten Ordnung. Möge es unsterblicher Nektar sein; du bist die Unterlage des Nektars. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Speise dar. Om, geweiht Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana. Zwischendurch reiche ich Trinkwasser. Du bist die schützende Decke des Nektars. Ich reiche Wasser nach der Mahlzeit, wasche Hände und Füße und reiche reines Mundwasser. Verehrung Mahaganapati; ich bringe die Speisegabe dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Tambula und abschließendes Licht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nimm die Mundgabe an: Arekanuss mit Kampfer, Betelblättern und Perlenpulver. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Tambula dar. Ich kenne diesen großen Purusha, sonnenfarben jenseits der Dunkelheit, den Weisen, der alle Gestalten gestaltet, Namen gibt und sie anspricht. Verehrung Mahaganapati; ich bringe die Lichtverehrung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Blumengebet und Umrundung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sumukha, Ekadanta, Kapila, Gajakarna, Lambodara, Vikata, Vighnaraja, Ganadhipa, Dhumaketu, Ganadhyaksha, Phalachandra, Gajanana, Vakratunda, Shurpakarna, Heramba und Skandapurvaja: Wer diese sechzehn Namen liest oder hört, erfährt beim Lernbeginn, bei der Hochzeit, beim Eintreten, Fortgehen, im Kampf und in seinen Tätigkeiten keine Hindernisse. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Gold und das Blumengebet dar. Was immer in früheren Geburten an Verfehlungen entstand, möge mit jedem Schritt der Umrundung vergehen. Ich bin mit Verfehlungen und ihren Folgen belastet: Bewahre mich in deiner Güte, du Freund der Zufluchtsuchenden. Eine andere Zuflucht habe ich nicht; du bist meine Zuflucht. Darum schütze mich mit Mitgefühl, Herr der Scharen. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Umrundung und Verneigung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Königliche Dienste, Vergebung und Segen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verehrung Mahaganapati; alle königlichen Dienste, Schirm und Wedel, bringe ich dar. Ich verehre den Elefantengesichtigen, durch dessen Gedenken und Namensnennung Mangel in Askese, Puja und Handlung vollständig wird. Herr der Scharen, was ich ohne vollkommene Mantras, Handlung oder Hingabe verehrt habe, möge für dich vollständig werden. Du mit gebogenem Rüssel und mächtigem Leib, strahlend wie Millionen Sonnen: Mache stets alle meine Handlungen frei von Hindernissen. Möge der alles beseelende Mahaganapati durch diese sechzehnteilige Verehrung erfreut, gnädig und segenspendend sein. Sprecht: Möge das folgende glückverheißende Werk ohne Hindernis sein. Antwort: Möge das folgende glückverheißende Werk ohne Hindernis sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Tirtha, Prasad und Verabschiedung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das heilige Fußwasser Mahaganapatis gilt als reinigend und glückverheißend, als Abwehr unzeitigen Todes, von Krankheit und Verfehlung. Ich nehme Shri Mahaganapatis Gnade ehrfürchtig mit dem Haupt an. Durch das Opfer verehrten die Götter das Opfer; dies waren die ersten heiligen Ordnungen. Durch diese Größe erreichten sie den Himmel, wo die früheren Sadhya-Götter wohnen. Om, Verehrung Shri Mahaganapati; ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort: zum Segen, zum Wohlergehen und zur Wiederkehr. Om, Frieden, Frieden, Frieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Sankalpa – Ayyappas Hauptverehrung beginnen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An diesem guten Mondtag mit den zuvor genannten Merkmalen vollziehe ich, um die Gnade Hariharaputras, des Herrn Ayyappa mit [[Purna]] und [[Pushkala]], zu erlangen und ihm Freude zu bereiten, nach der Ordnung mit [[Purusha Sukta]] und [[Rudra Sukta]] die sechzehnteilige Verehrung von Betrachtung und Einladung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Prana Pratishtha – Gegenwart im Bild erbitten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Lebensspenderin, gib uns wieder Sehvermögen, hier Lebenskraft und Freude. Mögen wir die aufgehende Sonne lange sehen; Wohlgesinnte, gewähre uns Wohlergehen. Unsterblich sind die Lebenskräfte, unsterblich die Wasser; man ruft die Lebenskräfte an ihren jeweiligen Ort. Sei eingeladen, sei eingesetzt, sei gnädig und gewähre Segen. Herr der ganzen Welt, bleibe mit liebevoller Gesinnung in diesem Bild gegenwärtig, bis die Verehrung beendet ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Dhyana – den Segen schenkenden Shasta betrachten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich nehme Zuflucht zu Shasta, dunkel, von zarter und großer Gestalt, in vielfältige Gewänder gekleidet, mit rotem Lotus in der linken Hand, hoher Edelsteinkrone und gelockten Haarspitzen, dem Geber ersehnter Gaben. Immer nehme ich Zuflucht zu Shasta, dem die drei Welten Bezaubernden: im Lichtkreis, dreiäugig, in göttliche Gewänder gekleidet, mit Blumenpfeilen, Zuckerrohrbogen, glänzendem Rubinbecher und der Furchtlosigkeit verheißenden Hand, auf dem Rücken eines kraftvollen Elefanten sitzend. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, dem Sohn Haris und Haras; ich vergegenwärtige dich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Avahana – Ayyappa einladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Purusha]] hat tausend Köpfe, tausend Augen und tausend Füße. Er umfasst die Erde von allen Seiten und ragt noch zehn Fingerbreit darüber hinaus. Verehrung dir, [[Rudra]], deinem Zorn und deinem Pfeil; Verehrung deinem Bogen und deinen beiden Armen. Ich rufe den aus [[Shiva|Bhava]] Hervorgegangenen an, der Shiva überragt, strahlend wie Millionen Sonnen: den höchsten Herrn der Wesen, Bhavanis Sohn. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich lade dich ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Asana – einen Sitz darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Purusha ist dies alles: was war und was sein wird. Er ist Herr der Unsterblichkeit und dessen, was durch Nahrung wächst. Dein Pfeil sei der gütigste, dein Bogen gütig und dein Geschoss heilbringend; damit erweise uns Gnade, Rudra. Gott, nimm zu deiner Freude diesen mit vielen Ketten und Edelsteinen strahlenden Edelsteinthron an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe einen Sitz dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Padya – Wasser für die Füße&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So groß ist seine Herrlichkeit; noch größer ist der Purusha. Alle Wesen bilden ein Viertel von ihm; drei Viertel sind unsterblich im Himmel. Rudra, mit deiner gütigen, nicht schrecklichen, von Übel freien Gestalt, mit deiner friedvollsten Gestalt, blicke auf uns, Herr am Berg. Herr der Wesen, Verehrung dir, der du über den Ozean höllischen Leidens hinüberführst. Herr der Götter, nimm das Fußwasser an und mehre mein Wohlergehen. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Fußwasser dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Arghya – ehrendes Wasser für die Hände&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Viertel des Purusha stiegen empor; ein Viertel erschien hier wieder. Von dort breitete er sich nach allen Seiten aus, über das Essende und das Nichtessende. Herr des Berges, mache den Pfeil in deiner Hand, den du abschießen willst, gütig; verletze weder den Menschen noch die bewegte Welt. Verehrung dir in der ältesten Gestalt, deren Leib mit Asche bestreut ist; du Glanz der siegreichen Fahrt, nimm das von mir dargebrachte Ehrenwasser an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Ehrenwasser für die Hände dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Achamaniya – Mundwasser reichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus ihm entstand [[Viraj]], und aus Viraj wiederum der Purusha. Geboren, überragte er die Erde nach hinten und nach vorn. Mit gütiger Rede sprechen wir zu dir, Herr des Berges, damit unsere ganze Welt frei von Krankheit und guten Mutes sei. Allgegenwärtiger, [[Janardana]], Gott und Selbst der ganzen Welt, Gestalt reiner Erkenntnis: Nimm dieses Mundwasser an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich reiche Wasser für den Mund.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Panchamrita Snana – neun Badgaben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, Verehrung Hariharaputra. Ich bade dich mit Milch. Ich bade dich mit Joghurt. Ich bade dich mit Ghee. Ich bade dich mit Honig. Ich bade dich mit Zuckerrohrsaft. Ich bade dich mit Kokoswasser. Ich bade dich mit duftendem Wasser. Ich bade dich mit Kampferwasser. Ich bade dich mit Ganga-Wasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Shuddhodaka Snana – mit reinem Wasser abspülen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Götter mit dem Purusha als Gabe das Opfer ausbreiteten, war der Frühling sein Ghee, der Sommer sein Brennholz und der Herbst die Opfergabe. Der Fürsprecher, der erste göttliche Arzt, sprach für uns; er bezwingt alle Schlangen und alle unheilvollen Wesen. Nimm die von mir dargebrachte Badeverehrung an: mit duftenden Wassern heiliger Orte in goldenen Gefäßen, erfüllt vom Saft göttlichen Mitgefühls, du, aus dessen Lotusfüßen Flüsse hervorgehen. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar. Nach dem Bad reiche ich reines Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Vastra – zwei Gewänder reichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieben Umfassungen hatte das Opfer, dreimal sieben Brennhölzer wurden bereitet; als die Götter das Opfer ausbreiteten, banden sie den Purusha als Opfertier. Jener dort, kupferrot, rötlich und braun, ist sehr glückverheißend. Der Zorn der tausendfach in allen Richtungen gegenwärtigen Rudras möge uns fernbleiben. Herr, nimm dieses Gewandpaar an, von mir mit Hingabe gegeben, schön wie das Spiel des Blitzes und mit goldfarbenem Stoff versehen. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe zwei Gewänder dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Yajnopavita – die heilige Schnur darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie besprengten den zuerst geborenen Purusha als Opfer auf dem heiligen Gras. Mit ihm opferten die Götter, die [[Sadhya|Sadhyas]] und die [[Rishi|Rishis]]. Jener, der dort hinabgeht, blauhalsig und rot: Die Hirten sahen ihn, die Wasserträgerinnen sahen ihn, alle Wesen sahen ihn; möge er, gesehen, uns Gnade erweisen. Herr, nimm diese glänzende heilige Schnur und das goldene Obergewand an, die ich dir mit Hingabe gebe. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe die heilige Schnur dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Gandha – Sandelduft auftragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus jenem alles umfassenden Opfer wurde die mit Quark vermischte Opferbutter gesammelt. Daraus schuf er die Tiere der Lüfte, die wilden und die zahmen. Verehrung dem Blauhalsigen, Tausendäugigen, Spendenden; auch seinen Begleitern erweise ich Verehrung. Du Bezwinger aller Wesen, Allwissender, Ursprung von allem, Selbst aller und Herr der Wesen: Nimm diesen Wohlgeruch an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe göttlichen Sandelduft dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. Abharana – Schmuck darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus jenem alles umfassenden Opfer entstanden die [[Rigveda|Rigverse]] und [[Samaveda|Samangesänge]], daraus die Versmaße, daraus entstand der [[Yajurveda|Yajus]]. Löse die Sehne von beiden Bogenenden; lege die Pfeile aus deiner Hand fort, erhabener Herr. Höchster Purusha, nimm den schönen Schmuck an: goldene Ketten, Oberarmreife, Halsgeschmeide und Edelsteinarmbänder. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Schmuck dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. Akshata – ungebrochenen Reis anbieten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du Bezwinger der [[Asura|Asuras]], nimm diese unversehrten, hellen, heiligen und glückverheißenden Reiskörner an, die mit Kurkuma vermischt sind. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe ungebrochenen Reis dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Pushpa – Blumen darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus ihm entstanden Pferde und alle Tiere mit Zähnen in beiden Kiefern. Daraus entstanden Kühe, daraus Ziegen und Schafe. Entspanne deinen Bogen, Tausendäugiger mit hundert Köchern; zerbrich die Spitzen der Pfeile und sei uns gütig und wohlgesinnt. Du höchst bekannte gütige Gestalt, von undenkbarem und nicht offenbar zu fassendem Wesen, strahlend wie unzählige Sonnen: Nimm diese Blumen an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Blumen dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. Anga Puja – die ganze Gestalt ehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Om, Verehrung dir, Lehrer des Dharma; ich verehre deine Füße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Om, Verehrung dir, Lehrer der Handwerkskünste; ich verehre deine Knöchel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Om, Verehrung dir, Lehrer der Helden; ich verehre deine Unterschenkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Om, Verehrung dir, Lehrer des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; ich verehre deine Knie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Om, Verehrung dir, Großer Lehrer; ich verehre deine Oberschenkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Om, Verehrung dir, Lehrer des Brahman; ich verehre deine Hüften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Om, Verehrung dir, Lehrer der Zeit; ich verehre deinen verborgenen Bereich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Om, Verehrung dir, Herr des Shabari-Berges; ich verehre dein Zeugungsglied.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Om, Verehrung dir, Gestalt der Wahrheit; ich verehre deinen Nabel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Om, Verehrung dir, Manikantha; ich verehre deinen Bauch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Om, Verehrung dir, Sohn Vishnus; ich verehre deine Brust.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Om, Verehrung dir, Sohn Shivas; ich verehre deine Flanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Om, Verehrung dir, Sohn Haris und Haras; ich verehre dein Herz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Om, Verehrung dir, Dreiäugiger; ich verehre deinen Hals.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Om, Verehrung dir, Gestalt des Om; ich verehre deine beiden Brustseiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Om, Verehrung dir, Mit segnender Hand; ich verehre deine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Om, Verehrung dir, Furchtgebietender; ich verehre deine Arme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Om, Verehrung dir, Glanzvoller; ich verehre dein Antlitz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Om, Verehrung dir, Mit acht Gestalten; ich verehre deine Zähne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Om, Verehrung dir, Mit glückverheißendem Blick; ich verehre deine Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Om, Verehrung dir, Zartgliedriger; ich verehre deine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Om, Verehrung dir, Bezwinger der Verfehlungen; ich verehre deine Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Om, Verehrung dir, Bezwinger der Feinde; ich verehre deine Nase.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Om, Verehrung dir, Geber von Kindern; ich verehre dein Kinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Om, Verehrung dir, Herr der Elefanten; ich verehre deine Lippen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26. Om, Verehrung dir, Sohn Haris und Haras; ich verehre deine Wangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Om, Verehrung dir, Von Ganesha Verehrter; ich verehre deine Schutzpanzer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Om, Verehrung dir, Gestalt des Bewusstseins; ich verehre dein Haupt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Om, Verehrung dir, Herr aller; ich verehre alle deine Glieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Ashtottara Shatanamavali – 108 Namen mit Blüten verehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Om, Verehrung dem großen Lehrer Shasta.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Om, Verehrung dem großen Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Om, Verehrung dem Sohn [[Shiva|Mahadevas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Om, Verehrung dem Unvergänglichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Om, Verehrung dem Schöpfer der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Om, Verehrung dem Träger der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Om, Verehrung dem Auflöser der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Om, Verehrung dem Höchsten über allem Hohen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Om, Verehrung dem Beschützer der drei Welten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Om, Verehrung dem Bogenträger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Om, Verehrung dem Asketen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Om, Verehrung dem von einer Schar der Wesen Begleiteten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Om, Verehrung dem Kenner der Mantras.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Om, Verehrung dem großen Wissenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Om, Verehrung [[Maruta]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Om, Verehrung dem Herrn des Alls.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Om, Verehrung dem Aufseher der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Om, Verehrung dem Vorangehenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Om, Verehrung dem von Herrlichkeit Erfüllten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Om, Verehrung dem von unermesslicher Tatkraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Om, Verehrung dem auf dem Löwen Reitenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Om, Verehrung dem auf dem Elefanten Reitenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Om, Verehrung dem auf dem Pferd Reitenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Om, Verehrung dem großen Herrn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Om, Verehrung dem Träger vieler Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26. Om, Verehrung dem Unschätzbaren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Om, Verehrung dem in vielerlei Wissen Bewanderten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Om, Verehrung dem Träger vieler Gestalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Om, Verehrung dem Helden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Om, Verehrung dem von vielerlei Lebewesen Verehrten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
31. Om, Verehrung dem Herrn der Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
32. Om, Verehrung dem Gedeihen Schenkenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
33. Om, Verehrung dem Dienenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
34. Om, Verehrung dem mit herrlichem Schlangenschmuck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
35. Om, Verehrung dem Träger des Zuckerrohrbogens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
36. Om, Verehrung dem mit Blumenpfeilen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
37. Om, Verehrung dem von großer Gestalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
38. Om, Verehrung dem großen Herrn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
39. Om, Verehrung dem Sohn [[Maya Devi|Maya Devis]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
40. Om, Verehrung dem Verehrungswürdigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
41. Om, Verehrung Mahanita.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
42. Om, Verehrung dem mit großen Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
43. Om, Verehrung dem großen Verehrer [[Shiva]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
44. Om, Verehrung dem großen [[Rudra]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
45. Om, Verehrung dem [[Vishnu]] Zugehörigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
46. Om, Verehrung dem Verehrer Vishnus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
47. Om, Verehrung dem Herrn der Hindernisse.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
48. Om, Verehrung dem Herrn [[Virabhadra]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
49. Om, Verehrung [[Bhairava]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
50. Om, Verehrung Shanmukhadhruva.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
51. Om, Verehrung dem auf dem Gipfel des [[Meru]] Sitzenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
52. Om, Verehrung dem von Scharen der Weisen Verehrten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
53. Om, Verehrung dem Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
54. Om, Verehrung dem Glückverheißenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
55. Om, Verehrung dem Herrn der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
56. Om, Verehrung dem Herrn der Scharen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
57. Om, Verehrung dem Gebieter der Scharen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
58. Om, Verehrung dem großen [[Yogi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
59. Om, Verehrung dem großen Herrn der [[Maya]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
60. Om, Verehrung dem großen Erkennenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
61. Om, Verehrung dem ganz Beständigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
62. Om, Verehrung dem Lehrer der Götter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
63. Om, Verehrung dem Lehrer der Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
64. Om, Verehrung dem von furchtgebietendem Lachen und Heldenmut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
65. Om, Verehrung dem mit Schlangen als Halskette.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
66. Om, Verehrung dem mit Schlangen als Haar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
67. Om, Verehrung dem mit dem Raum als Haar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
68. Om, Verehrung dem Ewigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
69. Om, Verehrung dem mit Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
70. Om, Verehrung dem jenseits aller Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
71. Om, Verehrung dem Immerwährenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
72. Om, Verehrung dem immer Zufriedenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
73. Om, Verehrung dem ohne äußere Stütze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
74. Om, Verehrung dem Halt der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
75. Om, Verehrung dem Gebieter der Scharen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
76. Om, Verehrung dem aus den vierundsechzig Künsten Bestehenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
77. Om, Verehrung dem als [[Rigveda]], [[Yajurveda]] und [[Samaveda]] Erscheinenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
78. Om, Verehrung dem Bezwinger Mallakasuras.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
79. Om, Verehrung der dreifachen Gestalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
80. Om, Verehrung dem Bezwinger der [[Daitya|Daityas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
81. Om, Verehrung der [[Prakriti|Urnatur]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
82. Om, Verehrung dem höchsten [[Purusha]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
83. Om, Verehrung dem Kenner der Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
84. Om, Verehrung dem großen Erkennenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
85. Om, Verehrung dem Wünsche Erfüllenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
86. Om, Verehrung dem Lotusäugigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
87. Om, Verehrung dem Wunschbaum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
88. Om, Verehrung dem großen Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
89. Om, Verehrung dem Baum des Wissens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90. Om, Verehrung dem Macht und Herrlichkeit Schenkenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
91. Om, Verehrung dem Beender der Glut des [[Samsara]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
92. Om, Verehrung dem Furchtgebietenden für die Welt der gebundenen Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
93. Om, Verehrung dem Bezwinger der Krankheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
94. Om, Verehrung dem Spender des Lebens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
95. Om, Verehrung dem Brecher fremden Hochmuts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
96. Om, Verehrung dem Kenner der Wahrheit und des Sinns aller Lehrwerke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
97. Om, Verehrung dem von rechtem Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
98. Om, Verehrung dem Bezwinger der Verfehlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
99. Om, Verehrung dem mit [[Pushkala]] und [[Purna]] Verbundenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
100. Om, Verehrung dem höchsten Selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
101. Om, Verehrung dem Ziel der Guten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
102. Om, Verehrung dem wie unzählige Sonnen Strahlenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
103. Om, Verehrung dem jüngeren Bruder [[Subrahmanya]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
104. Om, Verehrung dem Starken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
105. Om, Verehrung dem Mitfühlenden gegenüber den Gläubigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
106. Om, Verehrung dem Herrn der Götter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
107. Om, Verehrung dem Erhabenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
108. Om, Verehrung dem liebevoll den Gläubigen Zugewandten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Dhupa – Räucherduft darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie den Purusha aufteilten, in wie viele Teile teilten sie ihn? Was wurde sein Mund genannt, was seine Arme, was seine Schenkel und Füße? Der Bogen des Verflochtenhaarigen sei ohne Sehne, seine Pfeile ohne Spitzen. Seine Geschosse seien wirkungslos, sein Köcher leer. Nimm diesen von mir dargebrachten Weihrauch an, aus vielen Düften und zehn Räucherbestandteilen bereitet und mit [[Yakshakardama|Duftpaste]] verbunden. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich lasse dich Räucherduft empfangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Dipa – Licht darbringen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Brahmane]] war sein Mund, der [[Kshatriya|Rajanya]] wurde zu seinen Armen, der [[Vaishya]] zu seinen Schenkeln; aus seinen Füßen entstand der [[Shudra]]. Mit deiner Waffe, deinem Bogen in der Hand, du reichlich Spendender, umfange uns von allen Seiten auf heilbringende Weise. Herr der Götter, nimm die liebevoll entzündete Lampe mit ihrem Ghee-Docht an, die Finsternis der drei Welten vertreibt. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich zeige Licht. Nach Räucherduft und Licht reiche ich reines Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Naivedya – eine Mahlzeit und Wasser anbieten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus seinem Geist entstand der Mond, aus seinem Auge die Sonne, aus seinem Mund [[Indra]] und [[Agni]], aus seinem Atem [[Vayu]]. Verehrung deiner kraftvollen, nicht gespannten Waffe, deinen beiden Armen und deinem Bogen. Gott, nimm als Speisegabe wohlriechende, gut bereitete, in Ghee gekochte [[Modaka|Modakas]] aus Kichererbsen und Mungbohnen an. Großer Herr, nimm diese von mir gegebenen Speisen an: zu kauen, zu essen, zu schlecken, zu saugen und zu trinken. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Speise dar. Om, Erde, Zwischenraum, Himmel. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen [[Savitar]]; möge er unsere Einsicht anregen. Ich umgieße dich, die Wahrheit, mit der rechten Ordnung. Möge es Nektar sein; du bist die Unterlage des Nektars. Om, geweiht [[Prana]], [[Apana]], [[Vyana]], [[Udana]] und [[Samana]]. Zwischendurch reiche ich Trinkwasser. Du bist die schützende Decke des Nektars. Ich reiche Wasser nach der Mahlzeit, wasche Hände und Füße und reiche reines Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Tambula – den gastlichen Empfang abrunden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus seinem Nabel entstand der Zwischenraum, aus seinem Haupt der Himmel, aus seinen Füßen die Erde, aus seinem Gehör die Richtungen: So gestalteten sie die Welten. Die Waffe deines Bogens möge uns von allen Seiten verschonen; lege deinen Köcher weit von uns nieder. Nimm die Betelgabe an, verbunden mit Arekanuss, Kampfer, Betelblättern und Perlenpulver. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Tambula dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Nirajana – vierdochtiges Segenslicht zeigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich erkenne jenen großen Purusha, sonnenfarben, jenseits der Finsternis; als Weiser gestaltet er alle Formen, gibt ihnen Namen und spricht sie an. Verehrung dem erhabenen Herrn des Alls, dem großen Gott, dem Dreiäugigen, dem Beender der drei Städte, dem Herrn des dreifachen Feuers, dem Rudra des Zeitenfeuers, dem Blauhalsigen, dem Besieger des Todes, dem Herrn aller, dem ewig Gütigen, dem herrlichen großen Gott. Herr der Wesen, Herr der Welt: Nimm dieses mit vier Dochten versehene und mit Ghee gefüllte Segenslicht an. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Nirajana dar. Danach reiche ich reines Mundwasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Mantrapushpa – das Blumengebet sprechen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den der Schöpfer zu Beginn verkündete und den [[Indra|Shakra]], der Wissende, in den vier Richtungen erkannte: Wer ihn so erkennt, wird schon hier unsterblich; kein anderer Weg führt dorthin. Dem Rudra im Feuer, im Wasser und in den Pflanzen, dem Rudra, der alle Welten durchdringt, sei Verehrung. Om, Hrim, Verehrung dem Sohn Haris und Haras, der Kindersegen schenkt, Feinde bezwingt, den kraftvollen Elefanten reitet und der große Lehrer ist. Om, wir erkennen den Herrn der Wesen und meditieren über den Sohn [[Shiva|Bhavas]]; jener Shasta möge uns anregen. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe die Mantrablume dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Pradakshina und Verneigung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welche Verfehlungen in früheren Geburten begangen wurden: Mit jedem Schritt der ehrfürchtigen Umrundung mögen sie vergehen. Ich bin fehlbar, habe falsch gehandelt und bin von Verfehlung geprägt; rette mich aus Mitgefühl, Gott, der du die Zufluchtsuchenden liebst. Es gibt für mich keine andere Zuflucht; du allein bist meine Zuflucht. Daher schütze mich aus Mitgefühl, Sohn Haris und Haras. Om, Verehrung dem Herrn Ayyappa, Hariharaputra; ich bringe Umrundung und Verneigung dar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Namaskara – Ayyappa als Beschützer grüßen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om. Ich verneige mich vor dem edelsteingleich Strahlenden, sehr Gnädigen, dessen Krone den Mond trägt und der mit Edelsteinschmuck schön geziert ist; der Dreizack, Schädel, Pfeil, Keule und Bogen als Zeichen trägt; vor dem ursprünglichen Sohn Haris und Haras auf dem kraftvollen Elefanten, von zarten Gliedern und voller Mitgefühl, dem Weltenherrn, den die Gläubigen grüßen, dem Segen für viele Menschen Schenkenden und Hüter des Dorfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Sharanu Ghosha – 108 Zufluchtsrufe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Sohn Haris und Haras.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Freund in der Not.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Beschützer der Schutzlosen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Herr unzähliger Weltalle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Herr der Speisung Bedürftiger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Ayyappa.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Herr von [[Aryankavu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. König von [[Achankovil]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Göttliches Kind von [[Kulathupuzha]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Shasta von [[Erumeli]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Herr [[Vavar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. [[Ganesha|Mahaganapati]] am Kanni-Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. [[Nagaraja|Schlangenkönig]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. [[Malikappurathamma|Manjamma Devi von Malikappuram]], Mutter der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. [[Karuppaswami]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Gestalt der Freude für die Dienenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Bewohner von [[Kashi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Bewohner von [[Haridwar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Bewohner von [[Srirangapatna]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Bewohner von Karuppattur.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. [[Dharma Shasta]] von [[Dwarapudi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Herr und wahrer Guru.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Tapferer Bogenschütze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Heldhafter [[Manikantha]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26. Lehrer des [[Dharma]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Freund der Zufluchtsrufe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Bewohner von [[Kantamala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Bewohner von [[Ponnambalamedu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Kind an der [[Pampa]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
31. Prinz von [[Pandalam]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
32. Freund [[Vavar]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
33. Sohn [[Mohini]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
34. Mit eigenen Augen erfahrbarer Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
35. Segensspender im [[Kali Yuga]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
36. [[Dhanvantari|Dhanvantari-Gestalt]], die alle Krankheiten abwehrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
37. Bezwinger der [[Mahishi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
38. Herr von [[Purna]] und [[Pushkala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
39. Reiter des mächtigen Tigers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
40. Freund der Gläubigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
41. Herr der Erdenwelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
42. Bewohner der fünf Berge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
43. Herr des [[Sabarimala|Shabari-Berges]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
44. Freund des [[Irumudi|Pilgerbündels]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
45. Freund der [[Abhisheka|rituell dargebrachten Bäder]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
46. Innerer Sinn des [[Veda]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
47. Ewig Enthaltsamer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
48. Spender allen Segens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
49. Held über allen Helden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
50. Innerer Sinn des [[Om]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
51. Gestalt der Freude.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
52. Bewohner der Herzen der Gläubigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
53. Freund der Zufluchtsuchenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
54. Herr der Scharen der Wesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
55. Gestalt der [[Shakti]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
56. Gestalt des Friedens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
57. Herr der achtzehn Stufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
58. Höchster Mensch und Geist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
59. Beschützer der Geschlechter der Weisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
60. Freund des Veda.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
61. Unter dem [[Uttara Phalguni|Uttara-Stern]] Geborener.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
62. Reicher an [[Tapas|spiritueller Glut]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
63. Unsere Familiengottheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
64. Bezauberer der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
65. Bezaubernde Gestalt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
66. Sohn [[Vishnu|Madhavas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
67. Held des Yadu-Geschlechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
68. Bewohner des großen Berges.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
69. Bruder [[Subrahmanya|Shanmukhas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
70. Gestalt des [[Vedanta]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
71. Sohn [[Shiva|Shankaras]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
72. Bezwinger der Feinde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
73. Gestalt guter Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
74. Höchste [[Shakti]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
75. Höchster über allem Hohen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
76. Höchstes Licht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
77. Freund des [[Homa]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
78. Bruder [[Ganesha|Ganapatis]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
79. Großer Lehrer [[Shasta]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
80. Sohn [[Vishnu]]s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
81. Meister aller Künste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
82. Beschützer der Welt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
83. Schatz unermesslicher Eigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
84. Freund festlichen Schmucks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
85. Beschützer der Erstpilger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
86. Herr der Welten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
87. Mutter, Vater, Guru und Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
88. Heiliger Blumengarten unseres Herrn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
89. Fluss [[Azhutha]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90. Anhöhe [[Azhuthamedu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
91. Steinhügel [[Kallidamkunnu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
92. Aufstieg am [[Karimala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
93. Abstieg am [[Karimala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
94. [[Periyanavattam]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
95. [[Cheriyanavattam]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
96. Fluss [[Pampa]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
97. Licht an der Pampa.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
98. Aufstieg am [[Neelimala]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
99. [[Appachimedu]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
100. Heiliger Sitz der [[Shabari]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
101. [[Saramkuthi]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
102. [[Bhasmakulam|Heiliger Ascheteich]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
103. Achtzehn heilige Stufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
104. Freund des [[Ghee Abhisheka|Ghee-Bades]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
105. Kampferlicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
106. Gestalt des Lichtes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
107. [[Makara Jyoti|Makara-Licht]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
108. Om, heiliger Sohn Haris und Haras, von freudvollem Geist, Herr Ayyappa.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. Sharanu Prarthana – das Zufluchtsgebet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Herr der Wesen, immer Freude, dem Mitgefühl für alle Wesen hingegeben: Schütze, schütze mich, Mächtigarmiger. Ich verneige mich vor [[Shasta]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Ich verneige mich vor Shasta, dem Helden der Welt, dem Hochverehrten, dem mächtigen Beschützer aller, der Freude von [[Parvati]]s Herzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Ich verneige mich vor Shasta, von Brahmanen verehrt und von der Welt gegrüßt, dem lieben Sohn [[Vishnu|Vishnus]] und [[Shiva|Shambhus]], der schnell Gnade schenkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Ich verneige mich vor Shasta, dessen Gang dem eines kraftvollen Elefanten gleicht, der vom Nektar des Mitgefühls erfüllt ist und alle Hindernisse beseitigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Ich verneige mich vor Shasta, dem Herrn unserer Familie, dem Bezwinger unserer Feinde, dem Geber des von uns Ersehnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Ich verneige mich vor Shasta, dem Schmuck des Pandya-Königsgeschlechts, dessen Gestalt in [[Kerala]] spielt, dem Gott, der sich der Rettung der Bedrängten widmet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Wer dieses „Fünf Edelsteine“ genannte Lob täglich in Reinheit liest, in dessen Geist wohnt der gnädige Herr Shasta.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Ich verehre den wie die Morgenröte Strahlenden, der blaue Ohrringe und blaue Gewänder trägt: den göttlichen Brahmanandana.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Ich verehre den Sohn Vishnus, der Bogen und Pfeil in der linken, einen silbernen Stab in der rechten Hand trägt und mit glänzenden Ohrringen geschmückt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Ich verehre den Sohn Shambhus, auf dem Tiger sitzend, mit roten Augen, goldener Halskette und dem Band eines Helden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Ich verehre Shasta in Jägergestalt, den Sohn des Pandya-Königs, mit Glöckchen und Hüftschmuck, dessen Antlitz dem Vollmond gleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Ich verehre den Sohn der [[Shakti]], dem Geister und [[Vetala|Vetalas]] dienen, der auf dem goldenen Berg wohnt und als [[Manikantha]] bekannt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Verehrung ihm, dessen Mutter [[Dhanvantari]] und dessen Vater der göttliche Arzt Rudra ist. Ich verehre dich als Shasta, den großen Arzt und Schatz des Mitgefühls.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Om, heiliger Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Ich verneige mich vor Ayyappa, der am Shabari-Berg verehrt wird, im friedlichen Geist wohnt und die Verfehlungen der Scharen seiner Gläubigen tilgt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. Smarana – den Pilgerweg im Ruf vergegenwärtigen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Herrn ist Zuflucht – bei Ayyappa ist Zuflucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Erhabenen ist Zuflucht – bei der Göttin ist Zuflucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Gott ist Zuflucht – bei der Göttin ist Zuflucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Füße des Gottes – die Füße der Göttin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Füße des Herrn – die Füße Ayyappas&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Erhabener – o Göttin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Herr – o Herrin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Gott – o Göttin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Mächtiger – o göttliche Kraft&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Herr – o Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das heilige Pilgerbündel – nach [[Sabarimala]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweiteilige Pilgerbündel – nach Sabarimala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gebundene Pilgerlast – nach Sabarimala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steine und Dornen – ein weiches Lager für die Füße&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilf uns hinauf – hebe uns empor&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib dem Körper Kraft – gib den Füßen Kraft&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wen wollen wir sehen? – Den Herrn wollen wir sehen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn wir den Herrn sehen – wird Befreiung erlangt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O ihr Herren – o ihr Ayyappa-Pilger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ghee-Bad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kampferlicht – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Milchbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Aschebad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Honigbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sandelbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blumenbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Rosenwasserbad – für den Herrn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kind an der [[Pampa]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Waldbewohner – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr des Shabari-Berges – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
König von [[Pandalam]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewohner der Pampa – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiter des mächtigen Tigers – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schöngestaltiger – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bruder [[Shanmukha|Shanmukhas]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn [[Mohini|Mohinis]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bruder [[Ganesha|Ganeshas]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn [[Hari|Haris]] und [[Hara|Haras]] – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschützer der Schutzlosen – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr und wahrer Guru – Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Herr – o Ayyappa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Ayyappa – o Herr&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Herrn ist Zuflucht – bei Ayyappa ist Zuflucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Mangala – Segen wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Segen für [[Shiva|Shankara]], Shankara, Shankara; Segen dem, der Shankaris Herz erfreut, dem Ewigen. Segen dem höchsten Guru, Segen [[Dattatreya]]; Segen König [[Rama]], Segen [[Ramakrishna]]. Segen [[Ayyappa]], Segen [[Manikantha]]; Segen dem Herrn Shabaris, Segen [[Shasta]]. Segen, Segen, immer siegreicher Segen; Segen, Segen, immer glückverheißender Segen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Prarthana – um Vergebung und Bewahrung bitten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vergib alle Verfehlungen, die ich wissentlich oder unwissentlich begangen habe, und bewahre mich. Wahrhaftiger Herr der goldenen achtzehn Stufen, heldenhafter Bogenschütze, tapferer Manikantha, Herr von Kashi, Rameshvaram, dem Pandya-Land und Kerala: Om, heiliger Sohn Haris und Haras, von freudvollem Geist, Herr Ayyappa. Herr Ayyappa, bei dir ist meine Zuflucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Kshama Prarthana – Unvollkommenes anvertrauen und Prasad empfangen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich verneige mich vor [[Achyuta]], durch dessen Gedenken und Namensruf das Unvollständige in Askese, Puja und anderen Handlungen sogleich zur Vollständigkeit gelangt. Sohn [[Shiva|Haras]], was ich dir ohne genügend Mantras, Handlungen oder Hingabe dargebracht habe, möge für dich vollkommen sein. Durch diese sechzehnteilige Puja von Betrachtung und Einladung an möge der allumfassende Herr Ayyappa, Hariharaputra, erfreut, sehr gnädig und Segen spendend sein. Den Prasad des Herrn Ayyappa nehme ich ehrfürchtig mit dem Haupt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Udvasana – die besondere Gegenwart verabschieden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Opfer verehrten die Götter das Opfer; dies waren die ersten heiligen Ordnungen. Die so Großgewordenen gelangten zum Himmel, wo die ursprünglichen göttlichen [[Sadhya|Sadhyas]] sind. Om, den Herrn Ayyappa, Hariharaputra, lasse ich an seinen eigenen Ort zurückkehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Samarpana und Shanti – alles widmen und Frieden wünschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alles sei den Füßen des Herrn Ayyappa dargebracht. Om, Frieden, Frieden, Frieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptordnung folgt [[Stotra Nidhi]], &#039;&#039;Sri Ayyappa Shodasopachara Puja 1&#039;&#039;, vom erneuten [[Sankalpa]] bis zur Widmung und [[Shanti]]. Die verlinkten 108 Namen und die vollständige Reihe der Zufluchtsrufe sind ausgeschrieben. Die ausdrücklich nächtliche Ergänzung [[Harivarasanam]] bleibt außerhalb dieser Tagesfassung. Im sechsten Vers des Zufluchtsgebets wird die im Haupttext stehende Lesart „kerale“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsamen Vorriten und die [[Haridra Ganapati Puja]] stammen aus derselben Sammlung. Die im Muschelgebet unklare Stotra-Nidhi-Lesart wird nach der Sanskrit- und IAST-Parallele im [[Puja Sangraha]] von [[Srirama Ramanuja Acharya]], S. 13, Abschnitt 21, als „vāsudevasya cājñayā“ gelesen: „auf Vasudevas Geheiß“. Ungewöhnliche Namensformen der Ayyappa-Fassung bleiben erhalten; nicht sicher auflösbare Namen werden im Deutschen als Eigennamen wiedergegeben. Die südindischen Pilgerrufe und das regionale Schlussgebet werden in der Umschrift der Quelle und mit sinngemäßer deutscher Bedeutung wiedergegeben. Die Devanagari-Fassung gibt denselben Lesetext wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://stotranidhi.com/en/sri-ayyappa-shodasopachara-puja-1-in-english/ Stotra Nidhi: Sri Ayyappa Shodasopachara Puja 1, Umschrift]&lt;br /&gt;
* [https://stotranidhi.com/hi/sri-ayyappa-shodasopachara-puja-1-in-sanskrit/ Stotra Nidhi: Sri Ayyappa Shodasopachara Puja 1, Devanagari]&lt;br /&gt;
* [https://stotranidhi.com/en/sri-ayyappa-ashtottara-shatanamavali-in-english/ Stotra Nidhi: Sri Ayyappa Ashtottara Shatanamavali]&lt;br /&gt;
* [https://stotranidhi.com/hi/sri-ayyappa-ashtottara-shatanamavali-in-sanskrit/ Stotra Nidhi: Sri Ayyappa Ashtottara Shatanamavali, Devanagari]&lt;br /&gt;
* [https://stotranidhi.com/en/sri-ayyappa-sharanu-gosha-1-in-english/ Stotra Nidhi: Sri Ayyappa Sharanu Gosha 1]&lt;br /&gt;
* [https://stotranidhi.com/hi/sri-ayyappa-sharanu-gosha-1-in-sanskrit/ Stotra Nidhi: Sri Ayyappa Sharanu Gosha 1, Devanagari]&lt;br /&gt;
* [https://stotranidhi.com/en/puja-vidhanam-poorvangam-in-english/ Stotra Nidhi: Puja Vidhanam Poorvangam]&lt;br /&gt;
* [https://stotranidhi.com/en/sri-haridra-ganapati-puja-in-english/ Stotra Nidhi: Sri Haridra Ganapati Puja]&lt;br /&gt;
* [https://www.srimatham.com/uploads/5/5/4/9/5549439/puja_sangraha.pdf Puja Sangraha, S. 13, Abschnitt 21]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Ayyappa]], [[Shasta]], [[Sabarimala]], [[Puja]], [[Bhakti Yoga]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayyappa Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual südindischer Shasta Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayushya_Homa&amp;diff=1326056</id>
		<title>Ayushya Homa</title>
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		<updated>2026-10-13T07:54:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Weiterleitung nach Ayushya Homa – Lebenssegen zum ersten Geburtstag gemäß Homa Sangraha erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Ayushya Homa – Lebenssegen zum ersten Geburtstag gemäß Homa Sangraha]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayu_Vrata&amp;diff=1326055</id>
		<title>Ayu Vrata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayu_Vrata&amp;diff=1326055"/>
		<updated>2026-10-13T07:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ayu Vrata&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sanskrit: आयुर्व्रत āyurvrata &amp;#039;&amp;#039;n.&amp;#039;&amp;#039;) bedeutet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gelübde für ein langes Leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Observanz zur Erhaltung der Lebenskraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ayu (āyus) heißt Leben, Lebensdauer, Lebenskraft; Vrata heißt Gelübde, feierliches Versprechen, religiöse Observanz. Mit Ayu Vrata werden Gelübde, Fastentage und Rituale bezeichnet, die mit der Absicht vollzogen werden, ein langes, gesundes Leben zu erlangen – für sich selb…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ayu Vrata&#039;&#039;&#039; (Sanskrit: आयुर्व्रत āyurvrata &#039;&#039;n.&#039;&#039;) bedeutet &#039;&#039;&#039;Gelübde für ein langes Leben&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;Observanz zur Erhaltung der Lebenskraft&#039;&#039;&#039;. Ayu (āyus) heißt Leben, Lebensdauer, Lebenskraft; [[Vrata]] heißt Gelübde, feierliches Versprechen, religiöse Observanz. Mit Ayu Vrata werden Gelübde, Fastentage und Rituale bezeichnet, die mit der Absicht vollzogen werden, ein langes, gesundes Leben zu erlangen – für sich selbst oder für einen geliebten Menschen. Der Begriff wird nicht einheitlich verwendet und kann sowohl ein bestimmtes Gelübde als auch allgemein die Gruppe der Langlebigkeits-Gelübde bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ayus – das Leben als Gabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der indischen Tradition gilt ein langes Leben nicht als Selbstzweck, sondern als kostbare Gelegenheit zur spirituellen Entwicklung. Die menschliche Geburt wird als seltenes Geschenk betrachtet, weil nur der Mensch bewusst nach [[Moksha]], der Befreiung, streben kann. Ein langes, gesundes Leben schenkt Zeit für [[Sadhana]], für [[Seva]] und für die Erfüllung des eigenen [[Dharma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in den [[Veden]] finden sich zahlreiche Gebete um ein Leben von hundert Jahren. Ein bekannter Wunsch lautet „Jivema sharadah shatam“ – mögen wir hundert Herbste leben. Auch der Name des [[Ayurveda]], des „Wissens vom Leben“, leitet sich von Ayus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen von Ayu Vrata ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelübde und Rituale für ein langes Leben können unterschiedliche Formen annehmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fasten ([[Upavasa]]):&#039;&#039;&#039; Zeitweiliges Fasten oder Verzicht auf bestimmte Speisen an festgelegten Tagen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mantra-Japa:&#039;&#039;&#039; Die Wiederholung des [[Mahamrityunjaya Mantra]] gilt als besonders kraftvoll für Gesundheit, Heilung und langes Leben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Homa:&#039;&#039;&#039; Ein Feuerritual wie das &#039;&#039;&#039;Ayushya Homa&#039;&#039;&#039; wird oft zu Geburtstagen, besonders für Kinder, durchgeführt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Puja:&#039;&#039;&#039; Verehrung von Gottheiten, die mit Leben und Heilung verbunden sind, etwa [[Shiva]] als Mrityunjaya („Besieger des Todes“) oder [[Dhanvantari]], dem Gott der Heilkunst.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dana:&#039;&#039;&#039; Wohltätige Gaben, besonders [[Anna Dana]], gelten als Quelle von Segen und Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vratas für das Leben anderer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele traditionelle Vratas werden für das lange Leben eines anderen Menschen gehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Vat Savitri Vrata]]:&#039;&#039;&#039; Verheiratete Frauen fasten und verehren den Banyanbaum, in Erinnerung an [[Savitri]], die durch ihre Treue und Weisheit ihren Mann [[Satyavan]] vom Todesgott [[Yama]] zurückgewann.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Karva Chauth:&#039;&#039;&#039; Vor allem in Nordindien fasten Ehefrauen von Sonnenaufgang bis Mondaufgang für das Wohlergehen und lange Leben ihres Mannes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gelübde für Kinder:&#039;&#039;&#039; Eltern halten Fastentage oder Gelübde für Gesundheit und Schutz ihrer Kinder, etwa das Jivitputrika Vrata in Ostindien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Vratas drückt sich die Kraft der Liebe und Hingabe aus: Man verzichtet selbst, um einem anderen Segen zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ayu Vrata aus yogischer Sicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicht des Yoga lässt sich Ayu Vrata auch als bewusste Lebensweise verstehen, die die Lebenskraft erhält und stärkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Maßvolle Lebensführung:&#039;&#039;&#039; Regelmäßigkeit, ausreichend Schlaf und Mäßigung, wie es die [[Bhagavad Gita]] (VI.16–17) empfiehlt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sattvige Ernährung:&#039;&#039;&#039; Einfache, frische, [[Sattva|sattvige]] Nahrung erhält Gesundheit und Klarheit.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pranayama:&#039;&#039;&#039; Nach yogischer Auffassung ist die Lebensdauer mit dem Atem verbunden. Ruhiges, tiefes Atmen und [[Pranayama]] sollen Prana sammeln und die Lebenskraft stärken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Asanas:&#039;&#039;&#039; Regelmäßige [[Asana]]-Praxis erhält den Körper geschmeidig und gesund.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Brahmacharya:&#039;&#039;&#039; Mäßigung und Bewahrung der Lebensenergie ([[Ojas]]) gelten als Grundlage für Vitalität.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Positive Geisteshaltung:&#039;&#039;&#039; Gelassenheit, Zufriedenheit ([[Santosha]]) und Freude wirken sich heilsam auf Körper und Geist aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Sivananda]] betonte, dass ein gesunder Körper ein wertvolles Werkzeug für die Gottverwirklichung ist. Zugleich lehrte er, dass das wahre Selbst, der [[Atman]], unsterblich ist. Das höchste Ziel ist nicht ein möglichst langes Leben im Körper, sondern die Erkenntnis des unsterblichen Selbst – das Ende der Angst vor dem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ayu Vrata im Alltag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein persönliches Ayu Vrata kann zum Beispiel so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein [[Sankalpa]] fassen, für einen bestimmten Zeitraum eine gesunde Lebensweise einzuhalten&lt;br /&gt;
* Täglich das Mahamrityunjaya Mantra wiederholen, etwa 108 Mal mit einer [[Mala]]&lt;br /&gt;
* An bestimmten Tagen fasten oder leicht essen, etwa an [[Ekadashi]]&lt;br /&gt;
* Das Vrata einem geliebten Menschen widmen, der krank ist oder Schutz braucht&lt;br /&gt;
* Zu Geburtstagen ein Gebet, ein Licht oder eine kleine Puja für Gesundheit und langes Leben darbringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vrata]]&lt;br /&gt;
* [[Mahamrityunjaya Mantra]]&lt;br /&gt;
* [[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Vat Savitri Vrata]]&lt;br /&gt;
* [[Upavasa]]&lt;br /&gt;
* [[Ekadashi]]&lt;br /&gt;
* [[Ojas]]&lt;br /&gt;
* [[Prana]]&lt;br /&gt;
* [[Ahimsa Vrata]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayudha_Puja&amp;diff=1326054</id>
		<title>Ayudha Puja</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayudha_Puja&amp;diff=1326054"/>
		<updated>2026-10-13T07:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ayudha Puja&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]] आयुधपूजा āyudha &#039;&#039;n.&#039;&#039; &amp;quot;Gerät, Waffe&amp;quot;; pūjā &#039;&#039;f.&#039;&#039; &amp;quot;Verehrung&amp;quot;) Verehrung des Göttlichen in den [[schachtel|Gebrauchsgegenstände]]n des täglichen Lebens. In einem engeren Sinn ist [[Ayudha]] [[Puja]] auch die Darbringung der Waffen an [[Gott]] bzw. die Bitte um Gottes Segen für Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In moderner Spiritualität kann man unter Ayudha Puja auch verstehen, Gott anzurufen in all seinen Werkzeugen und Gegenständen. Oder du kannst sagen, dass alles, was du mit Geräten machst, eine Puja, eine [[Gottesverehrung]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu auch mit Anleitung unter &#039;&#039;&#039;[[Ayudha Puja – Werkzeuge und Arbeitsmittel mit Dankbarkeit ehren]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Puja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ayudha uja आयुधपूजा āyudha pūjā Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Ayudha uja, आयुधपूजा, āyudha pūjā ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|yOitZJefqqs}} &lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Ayudha_Puja.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Avapaka_Dana_%E2%80%93_Haushaltsgef%C3%A4%C3%9Fe_f%C3%BCr_ein_friedliches_Zuhause_verschenken&amp;diff=1326053</id>
		<title>Avapaka Dana – Haushaltsgefäße für ein friedliches Zuhause verschenken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Avapaka_Dana_%E2%80%93_Haushaltsgef%C3%A4%C3%9Fe_f%C3%BCr_ein_friedliches_Zuhause_verschenken&amp;diff=1326053"/>
		<updated>2026-10-13T07:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Avapaka Dana – Haushaltsgefäße für ein friedliches Zuhause verschenken nach Avapaka Dana&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Avapaka Dana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Avapaka_Dana&amp;diff=1326052</id>
		<title>Avapaka Dana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Avapaka_Dana&amp;diff=1326052"/>
		<updated>2026-10-13T07:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Avapaka Dana – Haushaltsgefäße für ein friedliches Zuhause verschenken nach Avapaka Dana&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Avapaka Dana – Haushaltsgefäße für ein friedliches Zuhause verschenken&#039;&#039;&#039; ist eine gemeinsame Haushaltsgabe an [[Makara Sankranti]]: Eine Frau ordnet große und kleine Gefäße auf einem Getreidehaufen an, ehrt sie und verteilt sie an [[Brahmane|Brahmanen]] und verheiratete Frauen. Ihr Gebet richtet sich auf ein gut versorgtes, friedliches Zuhause und auf das gedeihliche Zusammenleben mit den Menschen, die zu ihrem Haushalt gehören. Charakteristisch ist das ganze Gefäßensemble, aus dem mehrere Empfänger brauchbare Dinge erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avapaka Dana]] gehört zu den eigenständig benannten [[Dana|Schenkungsriten]] dieses Handbuchs. Die Anleitung folgt dem Abschnitt über [[Sankranti Dana|Schenkungen zum Sonnenübergang]] im [[Puja Samuccaya]] von [[Vasudeva Lakshmana Panshikar]]. Die dort beschriebene [[Smarta]]-Hauspraxis nennt Frauen als Ausführende. Anlass ist der Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen [[Makara]]; den örtlichen Festtag und die günstige Festzeit entnimmst du einem [[Panchanga]]. Eine bestimmte Uhrzeit schreibt dieser Einzelritus nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Surya.jpg|thumb|right|250px|Die Haushaltsgabe ist [[Surya]] geweiht; die beschenkten Menschen erhalten die Gefäße zur eigenen Verwendung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kurze Feier kann zu Hause an einem sauberen Platz stattfinden, an dem die Gabe vorbereitet und übergeben werden kann. Die gebende Frau spricht das Gebet selbst; eine kundige Person kann sie bei der Vorbereitung begleiten. Der Text verlangt für diesen Schenkungsritus keine eigene Priesterleitung. Für diese Gefäßgabe nennt die Quelle ausdrücklich Brahmanen und verheiratete Frauen als Empfänger. Eine Schenkung an andere Menschen ist als heutige Erweiterung möglich; sie wird damit nicht zur historischen Empfängerregel erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereite vor: verschiedene neue oder einwandfreie Haushaltsgefäße in großen und kleinen Größen, traditionell aus Kupfer, Ton oder vergleichbaren Materialien; trockenes Getreide; eine saubere Unterlage oder flache Wanne; frische Blüten und Geld für die abschließenden Gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollständiger Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Die Gabe vorbereiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Breite das Getreide auf der sauberen Unterlage aus. Ordne die großen und kleinen Gefäße darauf zu einer sichtbaren Gruppe an. Vereinbare vorher, wer welches Gefäß bekommt. Verwende für Lebensmittel nur dafür geeignete Gefäße; die Quelle verlangt keine bestimmte Anzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Den Entschluss sprechen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nenne Ort, Datum und das Fest [[Makara Sankranti]]. Sprich zunächst den gemeinsamen Anliegensteil des [[Sankalpa]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mama śrīsavitṛprītidvārā sakalapāpakṣayapūrvakaṃ iha janmani janmāṃtare ca sthirasaubhāgyakulābhivṛddhidhanadhānyasamṛddhidīrghāyuḥ puṣṭimahaiśvaryamaṃgalābhyudayasukhasaṃpadādikalpoktaphalasiddhaye asminmakarasaṃkramapuṇyaparvakāle&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Durch das Wohlgefallen des erhabenen Sonnengottes [[Savitar]] und nach Aufhebung aller Verfehlungen, zur Erlangung der in der Ritualordnung genannten Früchte für mich in diesem und in künftigen Leben: beständiges eheliches Wohlergehen, Gedeihen der Familie, Reichtum an Geld und Getreide, langes Leben, Nahrung und Stärkung, große Fülle, glückverheißender Aufstieg, Freude und Glück – zu dieser heiligen Festzeit des Sonnenübergangs in Makara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füge das besondere Anliegen dieser Schenkung hinzu und schließe damit den Sanskritentschluss ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mama sarvaguṇopetabhṛtyasuhṛdbhartṛputrādiparivṛtāyā uttamagṛhasukhaśāṃtisamṛddhyādisiddhaye āvāpakadānaṃ kariṣye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Umgeben von mit guten Eigenschaften versehenen Bediensteten, Freunden, Ehemann, Kindern und weiteren nahen Menschen werde ich die Gefäßgabe vollziehen, um ein gutes Zuhause, Freude, Frieden, Gedeihen und die weiteren Segensfrüchte zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinsame Anliegensteil ist vollständig ausgeschrieben. Der besondere Entschluss dieser Gefäßgabe ist auch in der Quelle vollständig erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Gabe und Empfänger ehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begrüße die eingeladenen Personen respektvoll. Ehre die vorbereiteten Gaben und die Empfänger, wie es die gemeinsame Anfangsregel des Handbuchs verlangt. Für diese schlichte Hausausführung kannst du frische Blüten dazulegen und die Empfänger freundlich willkommen heißen; dies konkretisiert die nicht näher ausgeschriebene Ehrung. Halte Nahrung und Gebrauchsflächen sauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Mit dem vollständigen Gebet schenken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blicke auf das vorbereitete Ensemble und sprich den vollständigen Vers und die anschließende Übergabeerklärung. Verteile danach die Gefäße an die eingeladenen Personen. Der Getreideuntergrund wird sauber gehalten und anschließend ebenfalls zum Verbrauch weitergegeben oder im Haushalt verwendet; diese Handhabung ist eine praktische Ergänzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nānāvidhāni bhāṃḍāni sthūlasūkṣmāṇyanekaśaḥ|&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rāśīkṛtāni dāsyāmi sarvakāmasamṛddhaye||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Vielerlei Gefäße, große und kleine in großer Zahl, habe ich zusammengetragen; ich werde sie verschenken, damit alle guten Anliegen gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich anschließend den überlieferten Teil der Übergabeerklärung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nānābhāṃḍaracitaṃ imamāvāpakaṃ sūryadaivatyaṃ sopaskaraṃ saṃkalpoktaphalasiddhaye nānānāmagotrebhyo viprebhyaḥ suvāsinībhyaśca&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung:&#039;&#039;&#039; Dieses aus vielerlei Gefäßen zusammengestellte Ensemble, Surya geweiht und mit Zubehör ausgestattet, zur Erlangung der im Entschluss genannten Früchte, den Brahmanen verschiedener Namen und Familienlinien sowie den verheirateten Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließe auf Deutsch ab: „Ich übergebe euch diese Gabe.“ Die Vorlage kürzt das abschließende Tätigkeitswort ab; die deutsche Schlussformel macht die Übergabe in dieser Hausfassung ausführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Die Schenkung abschließen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überreiche die gesonderte [[Dakshina]] als Geldgabe; bei mehreren Empfängern verteilst du sie passend. Die Quelle stellt diese Ergänzung an das Ende der gemeinsamen Schenkungsordnung. Danke für die Annahme. Die übergebenen Gegenstände bleiben beim Empfänger. Räume den Platz auf und kompostiere die verwendeten Blüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Übergabe entsteht Platz für das Leben eines anderen Haushalts. Frage nach, was wirklich gebraucht wird, und nimm diese Aufmerksamkeit mit nach Hause: Frieden wächst auch daraus, die alltäglichen Bedürfnisse der Mitmenschen wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenhängende Rezitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Fassungen enthalten den gemeinsamen Anliegensteil, das besondere Anliegen und die Schenkungsgebete. Die ausdrücklich angegebenen deutschen Schlussworte gehören an den bezeichneten Stellen dazu; abgekürzte Sanskritenden werden nicht ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IAST&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsamer Anliegensteil&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mama śrīsavitṛprītidvārā sakalapāpakṣayapūrvakaṃ iha janmani janmāṃtare ca sthirasaubhāgyakulābhivṛddhidhanadhānyasamṛddhidīrghāyuḥ puṣṭimahaiśvaryamaṃgalābhyudayasukhasaṃpadādikalpoktaphalasiddhaye asminmakarasaṃkramapuṇyaparvakāle&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderer Entschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mama sarvaguṇopetabhṛtyasuhṛdbhartṛputrādiparivṛtāyā uttamagṛhasukhaśāṃtisamṛddhyādisiddhaye āvāpakadānaṃ kariṣye&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenkungsgebet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nānāvidhāni bhāṃḍāni sthūlasūkṣmāṇyanekaśaḥ|&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rāśīkṛtāni dāsyāmi sarvakāmasamṛddhaye||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferter Teil der Übergabeerklärung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nānābhāṃḍaracitaṃ imamāvāpakaṃ sūryadaivatyaṃ sopaskaraṃ saṃkalpoktaphalasiddhaye nānānāmagotrebhyo viprebhyaḥ suvāsinībhyaśca&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschluss auf Deutsch: „Ich übergebe euch diese Gabe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Devanagari&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsamer Anliegensteil&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
मम श्रीसवितृप्रीतिद्वारा सकलपापक्षयपूर्वकं इह जन्मनि जन्मांतरे च स्थिरसौभाग्यकुलाभिवृद्धिधनधान्यसमृद्धिदीर्घायुः पुष्टिमहैश्वर्यमंगलाभ्युदयसुखसंपदादिकल्पोक्तफलसिद्धये अस्मिन्मकरसंक्रमपुण्यपर्वकाले&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderer Entschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
मम सर्वगुणोपेतभृत्यसुहृद्भर्तृपुत्रादिपरिवृताया उत्तमगृहसुखशांतिसमृद्ध्यादिसिद्धये आवापकदानं करिष्ये&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenkungsgebet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नानाविधानि भांडानि स्थूलसूक्ष्माण्यनेकशः।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
राशीकृतानि दास्यामि सर्वकामसमृद्धये॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferter Teil der Übergabeerklärung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नानाभांडरचितं इममावापकं सूर्यदैवत्यं सोपस्करं संकल्पोक्तफलसिद्धये नानानामगोत्रेभ्यो विप्रेभ्यः सुवासिनीभ्यश्च&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschluss auf Deutsch: „Ich übergebe euch diese Gabe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutsche Bedeutung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsamer Anliegensteil&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Wohlgefallen des erhabenen Sonnengottes [[Savitar]] und nach Aufhebung aller Verfehlungen, zur Erlangung der in der Ritualordnung genannten Früchte für mich in diesem und in künftigen Leben: beständiges eheliches Wohlergehen, Gedeihen der Familie, Reichtum an Geld und Getreide, langes Leben, Nahrung und Stärkung, große Fülle, glückverheißender Aufstieg, Freude und Glück – zu dieser heiligen Festzeit des Sonnenübergangs in Makara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderer Entschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben von mit guten Eigenschaften versehenen Bediensteten, Freunden, Ehemann, Kindern und weiteren nahen Menschen werde ich die Gefäßgabe vollziehen, um ein gutes Zuhause, Freude, Frieden, Gedeihen und die weiteren Segensfrüchte zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenkungsgebet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vielerlei Gefäße, große und kleine in großer Zahl, habe ich zusammengetragen; ich werde sie verschenken, damit alle guten Anliegen gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferter Teil der Übergabeerklärung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses aus vielerlei Gefäßen zusammengestellte Ensemble, Surya geweiht und mit Zubehör ausgestattet, zur Erlangung der im Entschluss genannten Früchte, den Brahmanen verschiedener Namen und Familienlinien sowie den verheirateten Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschluss auf Deutsch: „Ich übergebe euch diese Gabe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle und weitere Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vasudeva Lakshmana Panshikar]]: &#039;&#039;[[Puja Samuccaya]]&#039;&#039;, Abschnitt 79, „Saṅkrāntidānāni“, Einzelabschnitt „आवापक“; [https://vishvAsa.github.io/purANam/prakIrNam_kAvyam/padyam/stotrANi/pUjAsamuchchayaH/ Sanskritvolltext].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsame Anfangsregel dieses Kapitels gilt ausdrücklich auch für die folgenden Einzelgaben: Entschluss, Ehrung von Gabe und Empfänger sowie abschließende [[Dakshina]]. Die vollständig angegebenen Sanskritverse sind die jeweiligen Schenkungsgebete. Die ausdrücklich bezeichneten deutschen Schlussworte, der einfache Blumengruß und die Hinweise zum häuslichen Umgang mit den Gaben sind heutige praktische Ausführungen dieser Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Dana]], [[Makara Sankranti]], [[Surya]], [[Karma Yoga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Surya Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freigebigkeitsritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haussegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makara Sankranti Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Smarta Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aupasana_Homa&amp;diff=1326051</id>
		<title>Aupasana Homa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aupasana_Homa&amp;diff=1326051"/>
		<updated>2026-10-13T07:51:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Weiterleitung nach Aupasana Homa – ehelicher Feuerdienst gemäß Ashvalayana erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Aupasana Homa – ehelicher Feuerdienst gemäß Ashvalayana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashva_Vrata_%E2%80%93_Fastengel%C3%BCbde_mit_goldenem_Pferdegespann&amp;diff=1326050</id>
		<title>Ashva Vrata – Fastengelübde mit goldenem Pferdegespann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashva_Vrata_%E2%80%93_Fastengel%C3%BCbde_mit_goldenem_Pferdegespann&amp;diff=1326050"/>
		<updated>2026-10-13T07:51:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Ashva Vrata – Fastengelübde mit goldenem Pferdegespann nach Ashva Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Ashva Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashva_Vrata&amp;diff=1326049</id>
		<title>Ashva Vrata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashva_Vrata&amp;diff=1326049"/>
		<updated>2026-10-13T07:51:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Ashva Vrata – Fastengelübde mit goldenem Pferdegespann nach Ashva Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ashva Vrata – Fastengelübde mit goldenem Pferdegespann&#039;&#039;&#039; verbindet eine Zeit des Fastens mit der Schenkung eines goldenen Wagenmodells samt zwei Pferden. Dieses [[Ashva Vrata]] aus dem [[Matsya Purana]] richtet sich an Menschen, die einen persönlichen Vorsatz durch eine wertvolle, tatsächlich übergebene Gabe besiegeln möchten. Es lässt sich zuhause vorbereiten und an einem vereinbarten Ort abschließen. Der kurze Quellvers nennt keinen bestimmten Festtag und keinen erforderlichen Ritualleiter. Die Gabe ist ein Goldmodell eines von zwei Pferden gezogenen Wagens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fastenregel gehört zur historischen religiösen Observanz. Wähle für heutige Praxis ein gesundheitlich angemessenes Maß; eine entsprechend veränderte Regel wird ausdrücklich als Anpassung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Surya.jpg|thumb|right|250px|[[Surya]] mit Pferdegespann: Das Bild zeigt den Sonnenwagen; die Gabe beim Ashva Vrata ist ein eigenes Goldmodell mit zwei Pferden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Verabrede den Übergabetermin und einen Empfänger, der die Goldarbeit annehmen möchte. Der Vers lässt Person und sozialen Stand des Empfängers offen. Eine religiöse Gemeinschaft oder eine unterstützenswerte Person ist daher eine praktische Wahl. Kläre zugleich Dauer und Beginn des Fastens nach deiner gelebten Ritualtradition: Sanskrittext und Hindi-Übersetzung nennen lediglich das vollzogene Fasten, ohne eine Stundenzahl oder mehrere Tage festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besorge ein goldenes Wagenmodell mit einem Gespann aus zwei Pferden. Der Text verlangt mehr als zwei [[Pala]] Gold. Dieses historische Gewichtsmaß wird hier erhalten; die örtliche Umrechnung klärst du mit einer kundigen Person. Eine kleinere oder vergoldete Arbeit wäre eine heutige Materialanpassung. Ein sauberes Tablett kann für den Transport dienen. Halte Trinkwasser und geeignete vegetarische Nahrung für den vereinbarten Abschluss des Fastens bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Den Vorsatz aufnehmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lege vor Beginn fest, wann du fastest und wann du die Gabe überreichst. Du kannst den Entschluss in eigenen Worten ausdrücken: eine Zeit bewusster Mäßigung mit freigebigem Teilen zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Die vereinbarte Fastenzeit halten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Führe das zuvor geklärte [[Upavasa|Fasten]] beziehungsweise deine offen benannte heutige Anpassung aus. Die Quelle setzt bei der folgenden Übergabe ein vollzogenes Fasten voraus. Gestalte diese Zeit ruhig und aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Das Pferdegespann bereitlegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stelle das saubere Goldmodell auf die vorbereitete Unterlage. Prüfe, dass Wagen und beide Pferde vollständig zur Gabe gehören. Kläre, ob auch das Transporttablett verschenkt wird oder anschließend zurückkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Die Gabe übergeben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem vereinbarten Fasten überreiche den goldenen Wagen mit beiden Pferden der ausgewählten Person oder Gemeinschaft. Ein freundliches deutsches Widmungswort kann die Übergabe begleiten. Lass die Goldarbeit vollständig in die Verfügung des Empfängers übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Dankbar abschließen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danke für die Annahme. Mit vollzogenem Fasten und tatsächlicher Schenkung ist die überlieferte Handlungsfolge erfüllt. Beende das Fasten im vorher vereinbarten, für dich angemessenen Rahmen mit Trinkwasser und verträglicher vegetarischer Nahrung. Bewahre übrige Lebensmittel sachgerecht auf oder teile sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quelle verheißt einen langen Aufenthalt im Himmel und später königliche Würde. Diese traditionelle Fruchtbeschreibung kann an Großherzigkeit erinnern: Stärke gewinnt eine freundliche Gestalt, wenn man mit dem eigenen Besitz anderen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenverse in drei Fassungen ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Verse aus dem [[Matsya Purana]] sind die vollständige Textgrundlage dieses Gelübdes. Sie erläutern die Handlung und ihre religiöse Frucht. Sie können zur Vorbereitung gelesen werden; eine verpflichtende [[Mantra]]rezitation wird nicht vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IAST&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haimaṃ paladvayād ūrdhvaṃ ratham aśvayugānvitam |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dadan kṛtopavāsaḥ syād divi kalpaśataṃ vaset |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kalpānte rājarājaḥ syād aśvavratam idaṃ smṛtam ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Devanagari&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
हैमं पलद्वयाद् ऊर्ध्वं रथम् अश्वयुगान्वितम् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ददन् कृतोपवासः स्याद् दिवि कल्पशतं वसेत् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कल्पान्ते राजराजः स्याद् अश्वव्रतम् इदं स्मृतम् ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutsch&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer nach vollzogenem Fasten einen goldenen Wagen mit einem Pferdepaar von mehr als zwei Pala verschenkt, verweilt hundert Weltalter im Himmel. Am Ende dieser Weltalter wird er ein König der Könige. Dies gilt als Ashva-Gelübde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Matsya Purana]], Kapitel 101, Vers 71: [https://sa.wikisource.org/wiki/मत्स्यपुराणम्/अध्यायः_१०१ Sanskrittext bei Wikisource].&lt;br /&gt;
* [https://www.transliteral.org/pages/z111208075602/view Sanskrit-Parallele bei TransLiteral], Kapitel 101.&lt;br /&gt;
* [https://vedicpeople.com/puranas/maha-puranas/matsya-purana/read/hindi/slokas-and-translation/chapter-101 Sanskrittext mit Hindi-Übersetzung bei Vedic People], Kapitel 101, zum Textvergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vers 71 ist in den verglichenen Sanskritfassungen belegt. Weder Fastendauer noch Empfänger werden im Vers näher bestimmt; die vorherige Absprache ist praktische Ausführung. Es werden Goldfiguren verschenkt. Die Gewichtsangabe betrifft die Goldgabe des Wagens mit Gespann. Die Fruchtbeschreibung wird als traditionelle Verheißung wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertiefung ==&lt;br /&gt;
[[Hindu-Rituale – ausführliche Anleitungen|Übersicht der ausführlichen Ritualanleitungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seminare zu Hindu-Ritualen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gelübde mit Gabenabschluss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freigebigkeitsritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashunya_Shayana_Vrata&amp;diff=1326048</id>
		<title>Ashunya Shayana Vrata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashunya_Shayana_Vrata&amp;diff=1326048"/>
		<updated>2026-10-13T07:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Weiterleitung nach Ashunya Shayana Vrata – um eheliche Verbundenheit und ein geborgenes Zuhause bitten erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Ashunya Shayana Vrata – um eheliche Verbundenheit und ein geborgenes Zuhause bitten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtatara_Puja_mit_acht_Bl%C3%BCtengaben&amp;diff=1326047</id>
		<title>Ashtatara Puja mit acht Blütengaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtatara_Puja_mit_acht_Bl%C3%BCtengaben&amp;diff=1326047"/>
		<updated>2026-10-13T07:49:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Ashtatara Puja mit acht Blütengaben nach Ashtatara Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Ashtatara Puja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtatara_Puja&amp;diff=1326046</id>
		<title>Ashtatara Puja</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtatara_Puja&amp;diff=1326046"/>
		<updated>2026-10-13T07:49:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Ashtatara Puja mit acht Blütengaben nach Ashtatara Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ashtatara Puja mit acht Blütengaben&#039;&#039;&#039; verehrt [[Tara]] in acht benannten Gestalten. Die Folge entspricht der im [[Brihat Tantrasara]] zitierten Liste des [[Maya]]-[[Tantra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KaliMitShiva gr.jpg|thumb|Kali und Shiva: göttliche Kraft und unveränderliches Bewusstsein.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Umfang:&#039;&#039;&#039; 8 ausgeschriebene Namensanrufungen mit ebenso vielen Blütengaben, stille Betrachtung und Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass und spirituelle Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die acht Namen geben der Hinwendung zu Tara unterschiedliche Färbungen: kraftvolle Erscheinung, Erkenntnis, Liebe und schützende [[Göttlichkeit]]. Jede Gabe gilt einer Gestalt; am Ende wird die Zusammengehörigkeit des ganzen Kreises betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen und Material ==&lt;br /&gt;
Für Menschen, die mit [[Puja]] und Sanskritaussprache vertraut sind. Diese einfache Namensverehrung verwendet keine besonderen Bija-[[Mantra]]s und setzt keine gesonderte Unterweisung in eine Körperweihe voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 Blüten oder einzelne Blütenblätter, zwei kleine Teller und ein sauberer Andachtsplatz. Ein passendes Bild ist hilfreich, aber nicht erforderlich. Plane zehn bis fünfzehn Minuten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandte Ritualanleitungen sind [[Kali Puja]] und [[Devi Puja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Den Platz und die Gaben vorbereiten ==&lt;br /&gt;
Wasche die Hände. Lege 8 frische Blüten oder 8 einzelne saubere Blütenblätter auf einen kleinen Teller. Ein zweiter, leerer Teller nimmt die Gaben auf. Setze dich so, dass beide Teller gut erreichbar sind. Der Gabenteller liegt vor dem Gottheitsbild oder vor dem innerlich gewählten Mittelpunkt der Verehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten dienen dem ehrfürchtigen Darbringen. Wähle eine kleine Menge, die du ohne Eile aufnehmen und wieder ablegen kannst. Gehe die Namensfolge vor Beginn einmal lesend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Die Verehrung innerlich eröffnen ==&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige Tara nach deinem vertrauten Gottheitsbild. Betrachte die folgenden acht Namen als einen zu ihr gehörenden Kreis. Für diese Namensandacht genügt die ruhige Gegenwart der Namen; die in anderen Abschnitten behandelten Bija-Unterschiede werden hier nicht zusätzlich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falte die Hände und benenne dein Anliegen still in eigenen Worten. Lass den Blick dann zum leeren Gabenteller zurückkehren. Stelle dir vor, dass jede einzelne Gabe als Ausdruck deiner Hingabe empfangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Die Namen mit Blüten darbringen ==&lt;br /&gt;
Nimm für jede Zeile eine neue Blüte. Sprich die fett gedruckte Formel einmal vollständig und lege danach die Blüte ab. Folge der Reihenfolge von 1 bis 8; die deutsche Übersetzung dient dem Verstehen und muss nicht zusätzlich rezitiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gabe und Ablage !! Vollständige Anrufung und deutsche Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ tārāyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung der Tara, der Hinüberführenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ ugrāyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung der Ugra, der Gewaltigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ mahogrāyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung der Mahogra, der überaus Gewaltigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ vajrāyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung der Vajra, der Vajra-Gestalt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ kālyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung der Kali.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ sarasvatyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung der Sarasvati.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ kāmeśvaryai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung der Kameshvari, der Herrin des Verlangens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ bhadrakālyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung der Bhadrakali, der heilvollen Kali.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibe bei jeder Gabe einen kurzen Augenblick aufmerksam. Die ganze Tabelle bildet einen einzigen vollständigen Durchgang; zusätzliche Namen oder Bijas werden für diese Andacht nicht benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga-Vidya-Vortrag über Mantra Chaitanya. Das Video vertieft die Haltung der Praxis; die konkrete Ritualfolge steht in dieser Anleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Cl5BdDX8aqU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. In der Gegenwart der verehrten Gestalten verweilen ==&lt;br /&gt;
Lege beide Hände entspannt ab. Betrachte die dargebrachten Blüten etwa eine Minute lang und schließe dann, wenn es angenehm ist, die Augen. Nimm die Vielgestaltigkeit der Namen in eine gemeinsame Haltung der Verehrung auf. Es braucht jetzt keine weitere Rezitation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Die Andacht abschließen ==&lt;br /&gt;
Falte die Hände, neige den Kopf und danke still. Beende die Andacht bewusst, bevor du dich erhebst. Lass die Blüten noch eine angemessene Zeit am Andachtsplatz liegen. Verwelkte Blüten werden später sauber aufgenommen und, wo möglich, kompostiert. Räume die Teller auf, sodass der Platz für die nächste Praxis vorbereitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kali Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Devi Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Devi Archanam]]&lt;br /&gt;
* [[Kameshvari Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Mantramahodadhi]]&lt;br /&gt;
* [[Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
* [[Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra]]&lt;br /&gt;
* [[Japa]]&lt;br /&gt;
* [[Dhyana]]&lt;br /&gt;
* [[Bhakti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und redaktionelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
[[Brihat Tantrasara]] von Krishnananda Agamavagisha, Sanskrit-IAST-Projektfassung nach dem elektronischen Text M00013 auf Grundlage des Drucks Calcutta 1896. Die Verszählung beginnt in den einzelnen Abschnitten neu. Teil 1, Tara-Abschnitt, Vers 90. Diese Liste endet mit Bhadrakali. Die abweichende Liste in Vers 50 endet mit Chamunda; die beiden Aufzählungen werden hier nicht vermischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quelle überliefert die Namen in einem größeren Ritualzusammenhang. Die hier verwendeten Formeln Om + Name im Dativ + namah sind redaktionell gebildete schlichte Namensanrufungen. Sie werden nicht als die besonderen Bija-Mantras oder als vollständige Avarana-Puja der Quelle ausgegeben. Die Zahl der Blüten entspricht genau der ausgewählten Namensfolge. Die praktische Aufstellung, der stille Vorsatz und der Abschluss bilden einen redaktionellen Rahmen für diese eigenständige Namensverehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinduistische Rituale&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra Rituale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtamatrika_Puja_mit_acht_Bl%C3%BCtengaben&amp;diff=1326045</id>
		<title>Ashtamatrika Puja mit acht Blütengaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtamatrika_Puja_mit_acht_Bl%C3%BCtengaben&amp;diff=1326045"/>
		<updated>2026-10-13T07:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Ashtamatrika Puja mit acht Blütengaben nach Ashtamatrika Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Ashtamatrika Puja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtamatrika_Puja&amp;diff=1326044</id>
		<title>Ashtamatrika Puja</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtamatrika_Puja&amp;diff=1326044"/>
		<updated>2026-10-13T07:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Ashtamatrika Puja mit acht Blütengaben nach Ashtamatrika Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ashtamatrika Puja mit acht Blütengaben&#039;&#039;&#039; verehrt acht göttliche Mütter nach der Namensfolge im [[Mantramahodadhi]]. Sie umfasst [[Brahmi]], [[Maheshvari]], [[Kaumari]], [[Vaishnavi]], [[Varahi]], [[Indrani]], [[Chamunda]] und [[Mahalakshmi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20131010-Navaratrti-Puja-011.jpg|thumb|Göttinnenverehrung während Navaratri.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Umfang:&#039;&#039;&#039; Acht Namensformeln mit acht Blüten und einer zweiten stilleren Rezitationsrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass und spirituelle Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die Mütter verkörpern die Vielfalt göttlicher Kräfte. Ihre Verehrung kann das Empfinden vertiefen, von einer Wirklichkeit getragen zu sein, die viele Gestalten annimmt. Die Folge bewahrt bewusst die achte Gestalt Mahalakshmi, wie sie in dieser Quelle genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen und Material ==&lt;br /&gt;
Für Puja-Kundige. Die Anleitung ist eine selbstständige Namensandacht; sie setzt keine Durchführung des umfassenden Pranapratishtha-Rituals voraus, in dessen Zusammenhang die Liste überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Blüten und zwei Teller; ein Göttinnenbild ist möglich. Plane zehn Minuten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandte Ritualanleitungen sind [[Devi Puja]] und [[Devi Archanam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Den Mutterkreis bereiten ==&lt;br /&gt;
Lege acht Blüten auf einen kleinen Teller. Stelle davor einen größeren leeren Teller für die Gaben. Ein Göttinnenbild kann in der Mitte des Altars stehen. Vergegenwärtige die acht Mütter als verschiedene göttliche Kräfte innerhalb einer Verehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Mit gefalteten Händen ankommen ==&lt;br /&gt;
Schließe für einige Atemzüge die Augen. Nimm wahr, was dich trägt: Leben, Nahrung, Beziehungen und die Möglichkeit zu lernen. Dieser Dank wird still gehalten; er ist eine heutige Einstimmung und kein zusätzlicher Quellvers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Acht Mütter mit Blüten ehren ==&lt;br /&gt;
Nimm für jede Tabellenzeile eine Blüte. Sprich die Namensformel einmal vollständig und lege die Blüte auf den größeren Teller. Ordne die Gaben im Kreis, beginnend oben und weiter im Uhrzeigersinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gabe und Ablage !! Vollständige Anrufung und deutsche Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ brāhmyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung Brahmi, der Kraft Brahmas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ māheśvaryai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung Maheshvari, der Kraft Shivas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ kaumāryai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung Kaumari, der Kraft Kumaras.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiṣṇavyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung Vaishnavi, der Kraft Vishnus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ vārāhyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung Varahi, der Kraft Varahas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ indrāṇyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung Indrani, der Kraft Indras.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ cāmuṇḍāyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung Chamunda.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ mahālakṣmyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Om. Verehrung Mahalakshmi.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga-Vidya-Vortrag zum Ablauf einer Puja. Das Video vertieft die Haltung der Praxis; die konkrete Ritualfolge steht in dieser Anleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JifQJmEHR3Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Den Kreis im Herzen wiederholen ==&lt;br /&gt;
Falte die Hände und rezitiere die acht Formeln aus Schritt 3 noch einmal in derselben Reihenfolge, diesmal ohne neue Blütengaben. Lass nach jeder Formel einen Atemzug Stille. Die äußeren Gaben werden so mit innerer Erinnerung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Die Vielfalt in Einheit beschließen ==&lt;br /&gt;
Betrachte die acht Blüten als einen gemeinsamen Kreis. Neige den Kopf und verweile still. Lass die Blüten am Altar, bis sie respektvoll entfernt werden. Die Andacht endet hier; eine anschließende Göttinnen-Puja bildet einen eigenen Ablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Devi Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Devi Archanam]]&lt;br /&gt;
* [[Durga Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Durga Nityarchana Krama]]&lt;br /&gt;
* [[Mantramahodadhi]]&lt;br /&gt;
* [[Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
* [[Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra]]&lt;br /&gt;
* [[Japa]]&lt;br /&gt;
* [[Dhyana]]&lt;br /&gt;
* [[Bhakti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und redaktionelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
[[Mantramahodadhi]] von Mahidhara, Sanskrit-IAST-Projektfassung mit gesondert gekennzeichneten Erläuterungen aus der Naukā. 1.63–65. Die Liste nennt ausdrücklich Brahmi und als achte Mutter Mahalakshmi. Sie wird nicht mit einer anderen Ashtamatrika-Liste vereinheitlicht. Die ausgeschriebenen Dativformeln verwenden das gebräuchliche Om-Namah-Muster. Der einfache Blütenkreis, die zweite Rezitationsrunde und der zeitliche Umfang sind redaktionell festgelegte Elemente dieser begrenzten Andacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinduistische Rituale&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra Rituale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtabhairava_Puja&amp;diff=1326042</id>
		<title>Ashtabhairava Puja</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtabhairava_Puja&amp;diff=1326042"/>
		<updated>2026-10-13T07:48:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Weiterleitung nach Ashtabhairava Puja mit acht Blütengaben erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Ashtabhairava Puja mit acht Blütengaben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashoka_Ashtami_Vrata&amp;diff=1326041</id>
		<title>Ashoka Ashtami Vrata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashoka_Ashtami_Vrata&amp;diff=1326041"/>
		<updated>2026-10-13T07:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Weiterleitung nach Ashoka Ashtami Vrata – mit acht Blütenknospen Trost und neuen Lebensmut erbitten erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Ashoka Ashtami Vrata – mit acht Blütenknospen Trost und neuen Lebensmut erbitten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Arunachala_Giripradakshina&amp;diff=1326039</id>
		<title>Arunachala Giripradakshina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Arunachala_Giripradakshina&amp;diff=1326039"/>
		<updated>2026-10-13T07:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Weiterleitung nach Arunachala Giripradakshina – Shiva in einer stillen Bergumrundung verehren erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Arunachala Giripradakshina – Shiva in einer stillen Bergumrundung verehren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aparajita_Puja&amp;diff=1326037</id>
		<title>Aparajita Puja</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aparajita_Puja&amp;diff=1326037"/>
		<updated>2026-10-13T07:44:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Weiterleitung nach Aparajita Puja – Schutz und Zuversicht für einen guten Aufbruch erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Aparajita Puja – Schutz und Zuversicht für einen guten Aufbruch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Puja_nach_dem_Brihat_Tantrasara&amp;diff=1326036</id>
		<title>Annapurna Puja nach dem Brihat Tantrasara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Puja_nach_dem_Brihat_Tantrasara&amp;diff=1326036"/>
		<updated>2026-10-13T07:43:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Annapurna Puja nach dem Brihat Tantrasara nach Annapurna Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Annapurna Puja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Puja&amp;diff=1326035</id>
		<title>Annapurna Puja</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Puja&amp;diff=1326035"/>
		<updated>2026-10-13T07:43:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Annapurna Puja nach dem Brihat Tantrasara nach Annapurna Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Annapurna Puja nach dem Brihat Tantrasara&#039;&#039;&#039; erschließt eine einzelne Ritualform aus dem [[Brihat Tantrasara]]. Diese Anleitung dient dazu, Nahrung als Gabe der göttlichen Mutter zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußere Handlung und die innere Hinwendung gehören zusammen: Jede bewusst dargebrachte Gabe kann Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und die Erinnerung an das Göttliche vertiefen. Die historischen Wirkungsangaben des Werkes bleiben als Aussagen der Überlieferung kenntlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck und Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung setzt Vertrautheit mit [[Puja]], Sanskritaussprache und den hier ausdrücklich genannten [[Nyasa]]- und Mudra-Verfahren voraus. Besondere Mantraformen werden innerhalb ihrer Überlieferung praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gewählte Form:&#039;&#039;&#039; Annapurna Puja. Andere Grundmantras sind eigenständige Formen; sie werden nicht zusätzlich in diese Durchführung eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zu dieser Form:&#039;&#039;&#039; Die Rezitationsfassung löst die in P2-0160 genannten Wörter redaktionell auf; die Anrede annapūrṇe ist grammatisch ausgeführt. P2-0161–0164 nennen alternative Präfixe; sie werden hier nicht zusätzlich rezitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung und Materialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sauberer Sitz, ein geeigneter Verehrungsträger, Wassergefäße, Duftstoff, Blüten, Räucherwerk, Lampe und Speise. Wenn die Quelle ein [[Yantra]] nennt, wird dessen konkrete Anordnung vor Beginn vorbereitet. Besondere Gaben stehen bei der betreffenden Handlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die unten ausgeführte vollständige Gabenfolge zusätzlich: Gewand, Schmuck, Badewasser, Mundspülwasser und Madhuparka aus Ghī, Joghurt und Honig. Ein rein geistiger Ersatz einer materiellen Gabe ist als solcher zu verstehen und wird nicht als wortgleiche äußere Durchführung ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richte die Gaben vor Beginn so ein, dass während der Verehrung nichts gesucht werden muss. Bestimme den verwendeten [[Mantra]] und den Verehrungsträger. Die Materialanordnung ist eine redaktionelle Durchführungshilfe; verbindliche Sondergaben stehen bei den Einzelbelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Sammeln und den Vorsatz fassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich aufrecht vor den Verehrungsplatz, erinnere dich an den [[Guru]] und richte deine Absicht auf die in diesem Artikel genannte Gottheit. Fasse den Vorsatz in klaren eigenen Worten. Die anschließend verwendete Mantraform wird für die ganze Durchführung beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Grundmantra ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrim, Verehrung, o Erhabene, große Herrin, Annapurna, svaha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Innere Vorbereitung und Nyasa ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zugehörige Ausführung des Rückverweises ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Belege erläutern den hier benötigten Rückverweis. Führe nur die darin für diese Stelle bezeichnete Handlung aus. Eigene Seherzuordnung, Grundmantra und besonderes Dhyana dieses Artikels bleiben maßgeblich; mitzitierte andere Ritualformen werden nicht zusätzlich ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== P2-0068 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Pīṭha-[[Nyasa|Nyāsa]]: „Oṃ. Der tragenden Kraft sei Verehrung; der Prakṛti; Kūrma; Ananta; der Erde; dem Milchozean; der weißen Insel; dem Juwelenpavillon; dem Wunschbaum; dem Juwelenaltar; dem Edelsteinlöwenthron.“ Dies alles im Herzen. Danach an der rechten Schulter Dharma, links Erkenntnis, am linken Oberschenkel Leidenschaftslosigkeit, rechts Herrschaftskraft; am Mund Adharma, links Unwissenheit, am Nabel Nicht-Leidenschaftslosigkeit, rechts Nicht-Herrschaftskraft, überall beginnend mit Praṇava und endend auf namaḥ. So im Śāradā: An den beiden Schultern und Oberschenkeln setze der Verständige rechtsherum Dharma, Erkenntnis, Leidenschaftslosigkeit und Herrschaftskraft, an Mund, Seite, Nabel und Seite die Gegenkräfte ein. Wieder im Herzen: „Oṃ. Ananta sei Verehrung“, ebenso dem Lotus; „aṃ, dem Sonnenkreis mit zwölf Kalās“, „uṃ, dem Mondkreis mit sechzehn“, „maṃ, dem Feuerkreis mit zehn“, „saṃ, Sattva“, „raṃ, Rajas“, „taṃ, Tamas“, „āṃ, [[Atman|Ātman]]“, „aṃ, dem inneren Ātman“, „paṃ, dem höchsten Ātman“, „hrīṃ, dem Erkenntnis-Ātman“, jeweils namaḥ. Danach auf den Staubfäden des Herzlotus von Osten an die im jeweiligen Ritualhandbuch genannten Pīṭha-Kräfte, in der Mitte den Pīṭha-Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;atha pīṭhanyāsaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ ādhāraśaktaye nama, prakṛtaye, kūrmāya, anantāya, pṛthivyai&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kṣīrasamudrāya, śvetadvīpāya, maṇimaṇḍapāya, kalpavṛkṣāya,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;maṇivedikāyai, ratnasiṃhāsanāya |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;etatsarvaṃ hṛdi |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato dakṣiṇaskandhe dharmāya, vāmaskandhe jñānāya, vāmorau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vairāgyāya, dakṣiṇorau aiśvaryāya, mukhe adharmāya, vāmapārśve&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ajñānāya, nābhau avairāgyāya, dakṣiṇapārśve anaiśvaryāya,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sarvatra praṇavādinamo&#039;ntena nyaset |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca śāradāyām:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aṃsoruyugmayorvidvānprādakṣiṇyena sādhakaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dharmaṃ jñānañca vairāgyamaiśvaryaṃ kramaśaḥ sudhīḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mukhapārśva - nābhipārśveṣvadharmādīnprakalpayediti |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;punaśca hṛdi oṃ anantāya namaḥ, evaṃ padmāya, aṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sūryamaṇḍalāya dvādaśakalātmane namaḥ, uṃ somamaṇḍalāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṣoḍaśakalātmane namaḥ, maṃ vahnimaṇḍalāya daśakalātmane&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;namaḥ, saṃ sattvāya, raṃ rajase, taṃ tamase, āṃ ātmane, aṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;antarātmane, paṃ paramātmane, hrīṃ jñānātmane |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sarvatra namaḥ, ityantaṃ vinyasya hṛtpadmasya pūrvādikeśareṣu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tattatkalpokta pīṭhaśaktīrmadhye pīṭhamanuñca nyaset&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 64 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ पीठन्यासः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ आधारशक्तये नम, प्रकृतये, कूर्माय, अनन्ताय, पृथिव्यै&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
क्षीरसमुद्राय, श्वेतद्वीपाय, मणिमण्डपाय, कल्पवृक्षाय,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मणिवेदिकायै, रत्नसिंहासनाय ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
एतत्सर्वं हृदि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ततो दक्षिणस्कन्धे धर्माय, वामस्कन्धे ज्ञानाय, वामोरौ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वैराग्याय, दक्षिणोरौ ऐश्वर्याय, मुखे अधर्माय, वामपार्श्वे&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अज्ञानाय, नाभौ अवैराग्याय, दक्षिणपार्श्वे अनैश्वर्याय,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वत्र प्रणवादिनमोऽन्तेन न्यसेत् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तथा च शारदायाम्:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अंसोरुयुग्मयोर्विद्वान्प्रादक्षिण्येन साधकः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
धर्मं ज्ञानञ्च वैराग्यमैश्वर्यं क्रमशः सुधीः ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मुखपार्श्व - नाभिपार्श्वेष्वधर्मादीन्प्रकल्पयेदिति ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पुनश्च हृदि ॐ अनन्ताय नमः, एवं पद्माय, अं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सूर्यमण्डलाय द्वादशकलात्मने नमः, उं सोममण्डलाय&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
षोडशकलात्मने नमः, मं वह्निमण्डलाय दशकलात्मने&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नमः, सं सत्त्वाय, रं रजसे, तं तमसे, आं आत्मने, अं&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अन्तरात्मने, पं परमात्मने, ह्रीं ज्ञानात्मने ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वत्र नमः, इत्यन्तं विन्यस्य हृत्पद्मस्य पूर्वादिकेशरेषु&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तत्तत्कल्पोक्त पीठशक्तीर्मध्ये पीठमनुञ्च न्यसेत्&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
॥ ६४ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== P2-0131 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verehrungsverfahren: Nachdem man entsprechend dem allgemeinen Pūjāverfahren die morgendlichen Handlungen bis zum Sitznyāsa ausgeführt hat, setzt man auf die im Osten beginnenden Staubfäden des Herzlotus und in seine Mitte die Sitzkräfte: Jayā, Vijayā, Ajitā, Aparājitā, Nityā, Vilāsinī, Dogdhrī, Aghorā und Maṅgalā. Die Formel lautet „oṃ jayāya namaḥ“ und entsprechend weiter: Oṃ, Verehrung Jayā. Auf dem Fruchtboden: „hrīṃ sarvaśaktikamalāsanāya namaḥ – Hrīṃ, Verehrung dem Lotussitz aller Kräfte“. [Die Vorlage verwendet hier bei Jayā „jayāya“, später jedoch „jayāyai“.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asyāḥ pūjāprayogaḥ:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sāmānyapūjāpaddhatyuktakrameṇa prātaḥkṛtyādi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pīṣṭhanyāsāntaṃ karmaṃ vidhāya hṛtpadmasya pūrvādikeśareṣu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;madhye ca pīṭhaśaktīrnyaset |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;jayā vijayā ajitā aparājitā nityā vilāsinī dogdhrī aghorā maṅgalā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vākyantu:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ jayāya namaḥ ityādi |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;karṇikāyāṃ hrīṃ sarvaśaktikamalāsanāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 25 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अस्याः पूजाप्रयोगः:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सामान्यपूजापद्धत्युक्तक्रमेण प्रातःकृत्यादि&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पीष्ठन्यासान्तं कर्मं विधाय हृत्पद्मस्य पूर्वादिकेशरेषु&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मध्ये च पीठशक्तीर्न्यसेत् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तद्यथा:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
जया विजया अजिता अपराजिता नित्या विलासिनी दोग्ध्री अघोरा मङ्गला ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
वाक्यन्तु:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ॐ जयाय नमः इत्यादि ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
कर्णिकायां ह्रीं सर्वशक्तिकमलासनाय नमः&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
॥ २५ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== P2-0140 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellt man die Muschel nach dem im Initiationsverfahren beschriebenen Ablauf auf. Anschließend verehrt man den Sitz nach dem allgemeinen Pūjāverfahren und dann die Sitzkräfte. [Die Vorlage verweist auf das Bhuvaneśvarīyantra, Abbildung 15; die Abbildung liegt im Text nicht vor.] Auf den Staubfäden, beginnend im Osten: „oṃ jayāyai namaḥ – Verehrung Jayā“, entsprechend Vijayā, Ajitā, Aparājitā, Nityā, Vilāsinī, Dogdhrī und Aghorā; in der Mitte Maṅgalā. Im Nibandha heißt es: Dann verehrt man den mit neun Kräften versehenen Sitz: zuerst Jayā, danach Vijayā, Ajitā, Aparājitā, Nityā, Vilāsinī, Dogdhrī, Aghorā und Maṅgalā. Nachdem man den mit dem [[Bija|Bīja]] versehenen Sitz dargebracht hat, bildet man mit dem Grundmantra die Gestalt der Gottheit. Überall erfolgt die Verehrung mit oṃ am Anfang und namaḥ am Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato dīkṣāpaddhatyuktakrameṇa śaṅkhasthāpanaṃ kuryāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ sāmānyapūjāpaddhatyuktakrameṇa pīṭhapūjāṃ vidhāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pīṭhaśaktiḥ pūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(bhuvaneśvarī yantram, citra 15) |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pūrvādikeśareṣu oṃ jayāyai namaḥ, evaṃ vijayāyai ajitāyai,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aparājitāyai, nityāyai, vilāsinyai dogghryai, aghorāyai, madhye&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;maṅgalāyai |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca nibandhe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ sampūjayetpīṭhaṃ navaśaktisamanvitam jayākhyā vijayā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;paścāt ajitā cāparājitā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;nityā vilāsinī dogghro tvaghorā maṅgalā&#039;pi ca |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bījāḍhyamāsanaṃ dattvā mūrtiṃ mūlena kalpayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sarvatra praṇavādinamo&#039;ntena pūjayet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 35 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ततो दीक्षापद्धत्युक्तक्रमेण शङ्खस्थापनं कुर्यात् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ततः सामान्यपूजापद्धत्युक्तक्रमेण पीठपूजां विधाय&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पीठशक्तिः पूजयेत् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
(भुवनेश्वरी यन्त्रम्, चित्र १५) ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तद्यथा:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पूर्वादिकेशरेषु ॐ जयायै नमः, एवं विजयायै अजितायै,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अपराजितायै, नित्यायै, विलासिन्यै दोग्घ्र्यै, अघोरायै, मध्ये&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
मङ्गलायै ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
तथा च निबन्धे:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ततः सम्पूजयेत्पीठं नवशक्तिसमन्वितम् जयाख्या विजया&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
पश्चात् अजिता चापराजिता ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
नित्या विलासिनी दोग्घ्रो त्वघोरा मङ्गलाऽपि च ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
बीजाढ्यमासनं दत्त्वा मूर्तिं मूलेन कल्पयेत् ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
सर्वत्र प्रणवादिनमोऽन्तेन पूजयेत्&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
॥ ३५ ॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausgeschriebene Hand- und Körperfolge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe zuerst den Handnyasa, anschließend den Körpernyasa in der Tabellenreihenfolge aus. Die ausgeschriebene Folge setzt die Gliederregel aus P2-0166 und P2-0082–0083 um. Die Ortsnamen in der Tabelle geben zugleich die Bedeutung der Zuordnungsformeln an; die Abschlusslaute bleiben Ritualausrufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Handstelle !! Handformel !! Körperstelle !! Körperformel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || Beide Daumen || &#039;&#039;&#039;hrīṃ aṃguṣṭhābhyāṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; || Herz || &#039;&#039;&#039;hrīṃ hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || Beide Zeigefinger || &#039;&#039;&#039;hrīṃ tarjanībhyāṃ svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; || Kopf || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śirase svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || Beide Mittelfinger || &#039;&#039;&#039;hrīṃ madhyamābhyāṃ vaṣaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; || Haarschopf || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || Beide Ringfinger || &#039;&#039;&#039;hrīṃ anāmikābhyāṃ huṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; || Schutzpanzer || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || Beide kleinen Finger || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kaniṣṭhābhyāṃ vauṣaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; || Drei Augen || &#039;&#039;&#039;hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || Handflächen und Handrücken || &#039;&#039;&#039;hrīṃ karatalapṛṣṭhābhyāṃ phaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; || Waffe / Abgrenzung || &#039;&#039;&#039;hrīṃ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die morgendliche Vorbereitung und die für diese Mantraform vorgeschriebenen inneren Reinigungen. Setze die genannten Sitzkräfte im Herzlotus ein. Beim Sehernyasa werden Seher, Versmaß und Gottheit an Kopf, Mund und Herz zugeordnet. Führe danach den besonderen Hand- und Körpernyasa aus. Die folgenden Belege bestimmen die konkreten Namen, Laute und Zuordnungen; es wird keine fremde Gottheitsform eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beleg P2-0165:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asyāḥ pūjāprayoga:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;prātaḥkṛtyādi pīṭhanyāsāntaṃ karma vidhāya hṛtpadmasya keśareṣu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;madhye ca bhuvaneśvarīpīṭhamantroktapīṭhaśaktīrvinyasya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṛṣyādinyāsaṃ kuryāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śirasi oṃ brahmaṇe ṛṣaye namaḥ, mukhe paṃktaye chandase namaḥ, hṛdi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annapūrṇāyai devatāyai namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatraiva:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;eteṣāṃ mantrarāśīnāṃ ṛṣirbrahmā udāhṛtaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;paṃktiśchandaḥ samākhyātaṃ devatā cānnapūrṇikā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 60 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verehrungsverfahren: Nachdem man die morgendlichen Handlungen bis zum Sitznyāsa ausgeführt hat, setzt man auf die Staubfäden des Herzlotus und in die Mitte die im Bhuvaneśvarī-Sitzmantra genannten Sitzkräfte und vollzieht den Nyāsa des Sehers und der weiteren Zuordnungen. Auf dem Kopf: „oṃ brahmaṇe ṛṣaye namaḥ – Verehrung dem Seher Brahmā“; am Mund: „paṃktaye chandase namaḥ – Verehrung dem Versmaß Paṅkti“; am Herzen: „annapūrṇāyai devatāyai namaḥ – Verehrung der Gottheit Annapūrṇā“. Dort heißt es: Für diese Mantragruppen wird Brahmā als Seher genannt; Paṅkti ist das Versmaß, Annapūrṇikā die Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beleg P2-0166:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ karāṅganyāsau:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ aṃguṣṭhābyāṃ namaḥ, hrīṃ hṛdayāya namaḥ ityādi |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sarvatra māyābījena kuryāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca nibandhe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aṅgāni māyayā kuryāttato devīṃ vicintayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kalpe ca: yadvījādyā bhavedvidyā tadbījenāṅgakalpanā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 61 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt der Hand- und Gliedernyāsa: „hrīṃ aṃguṣṭhābhyāṃ namaḥ“ an den Daumen, „hrīṃ hṛdayāya namaḥ“ am Herzen und entsprechend weiter. Überall soll man das Māyābīja verwenden. Im Nibandha heißt es: Man soll die Glieder mit Māyā bilden und dann über die Göttin meditieren. Im Kalpa: Mit welchem Bīja die Vidyā beginnt, mit eben diesem werden die Glieder gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Dhyana und innere Darbringung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige die Gottheit nach dem folgenden Dhyana. Nimm Farbe, Gestalt, Haltung, Attribute und Sitz als zusammengehöriges Bild wahr. Sprich den Dhyana-Text und verweile in der Vorstellung. Bringe danach die Gaben zunächst innerlich dar, wie es die Quelle vor der äußeren Verehrung vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beleg P2-0167:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato dhyānam:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;raktāṃ vicitravasanāṃ navacandracūḍāmannapradānaniratāṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;stanabhāranamrām ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;nṛtyantamindusakalābharaṇaṃ vilokya hṛṣṭāṃ bhaje bhagavatīṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhavaduḥkhahantrīm |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Ich verehre die rote Göttin, die ein vielfarbiges Gewand trägt, deren Haupt den jungen Mond trägt und die unablässig Nahrung verteilt. Unter der Last ihrer Brüste neigt sie sich. Beim Anblick des Tanzenden, dessen Schmuck die Mondsichel ist, freut sie sich. Sie vernichtet das Leid des Daseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Den Sitz verehren und die Gottheit anrufen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereite das Arghya vor und verehre den äußeren Sitz mit den für diese Gottheit bezeichneten Kräften. Wenn ein [[Yantra]] verwendet wird, halte die im Einzelbeleg genannten Ebenen und Richtungen auseinander. Stelle die Gottheit im Zentrum vor und rufe sie mit dem Grundmantra an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beleg P2-0168:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ samānyokta pīṭhapūjāṃ vidhāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhuvaneśvarīmantroktajayādipīṭhamanvantāṃ pīṭhapūjāṃ vidhāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;punardhyātvā āvāhanādi pañcapuṣpāñjalidānaparyantaṃ karma&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vidhāya āvaraṇapūjāmārabhet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;keśareṣu agnikoṇe hrīṃ hṛdayāya namaḥ, nair-ṛte hrīṃ śirase&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;svāhā, vāyavye hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ, aiśānyāṃ hrīṃ kavacāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;huṃ, madhye hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ, caturdikṣu hrīṃ astrāya phaṭ ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aṣṭadaleṣu:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pūrvādikrameṇa brāhmyai māheśvaryai vaiṣṇavyai vārāhyai&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;indrāṇyai cāmuṇḍāyai mahālakṣmyai praṇavādinamo&#039;ntena pūjayet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatraiva:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;daleṣu pūjayedetāḥ brāhmyādyāḥ kramataḥ sudhīḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śūdrasya praṇavasthale caturdaśasvaro vindusaṃyuktaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kālikāpurāṇe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mantrasya setukaraṇe uktatvāt ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca: caturdaśasvareṇāḍhyaṃ vindubhūṣitamastakam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śūdrasya praṇavaṃ devi kathitaṃ tantravedibhiḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 63 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verehrt man den Sitz nach dem allgemeinen Verfahren und führt die im Bhuvaneśvarīmantra beschriebene Sitzverehrung mit Jayā und den übrigen Kräften bis zum Sitzmantra aus. Man meditiert erneut, vollzieht Anrufung und die übrigen Handlungen bis zur Darbringung der fünf Handvoll Blumen und beginnt die Umkreisverehrung. Auf den Staubfäden im Südosten: „hrīṃ hṛdayāya namaḥ“ für das Herz; im Südwesten „hrīṃ śirase svāhā“ für den Kopf; im Nordwesten „hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ“ für die Haarlocke; im Nordosten „hrīṃ kavacāya huṃ“ für den Schutzpanzer; in der Mitte „hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ“ für die drei Augen; in den vier Richtungen „hrīṃ astrāya phaṭ“ für die Waffe. Auf den acht Blättern, im Osten beginnend, verehrt man Brāhmī, Māheśvarī, Vaiṣṇavī, Vārāhī, Indrāṇī, Cāmuṇḍā und Mahālakṣmī, mit oṃ am Anfang und namaḥ am Schluss. Dort heißt es: Der Einsichtige soll diese, Brāhmī und die übrigen, der Reihe nach auf den Blättern verehren. [Für acht Blätter nennt die Vorlage nur sieben Göttinnen; Kaumārī fehlt in dieser Liste.] Für einen Śūdra steht anstelle von oṃ der vierzehnte Vokal mit Bindu, wie es im Kālikāpurāṇa bei der Bildung der Mantrabrücke gelehrt wird. Dazu heißt es: Göttin, die Tantrakundigen nennen den mit dem vierzehnten Vokal versehenen und am Scheitel mit Bindu geschmückten Laut den Praṇava des Śūdra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Anrufungsformel P1-0536 wird nach dem Grundmantra an die gewählte Gottheit gerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ihāgaccha ihāgaccha | iha tiṣṭha iha tiṣṭha | iha sannidhehi iha sannidhehi | iha sannirudhyasva ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm hierher, komm hierher. Bleibe hier, bleibe hier. Sei hier gegenwärtig, sei hier gegenwärtig. Verweile hier gesammelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleite die Anrufung mit den unterwiesenen Mudras. Die besondere Vorschrift der Gottheit bestimmt die anschließende Einsetzung der Lebenskraft. Die im Beleg zugleich erwähnten späteren Schritte werden an ihrem Platz in der folgenden Reihenfolge ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Gaben bis zu den Blüten und die Umkreisverehrung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die acht Mütter ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verkürzte Mütterreihe wird nach der vollständigen Folge P2-0138 einschließlich Kaumari ausgeführt. Beginne im Osten und schreite im Uhrzeigersinn über die acht Blätter fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Blatt !! Formel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Osten || &#039;&#039;&#039;oṃ brāhmyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südosten || &#039;&#039;&#039;oṃ māheśvaryai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Süden || &#039;&#039;&#039;oṃ kaumāryai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südwesten || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiṣṇavyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Westen || &#039;&#039;&#039;oṃ vārāhyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordwesten || &#039;&#039;&#039;oṃ indrāṇyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norden || &#039;&#039;&#039;oṃ cāmuṇḍāyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordosten || &#039;&#039;&#039;oṃ mahālakṣmyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vollständige Richtungshüterfolge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle von „Indra und die übrigen“ verehre die Richtungshüter nach der ausdrücklich allgemeinen Reihe P2-0142. Jede Formel ehrt den genannten Herrn samt Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Vollständige Formel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Osten || &#039;&#039;&#039;oṃ lāṃ indrāya devādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südosten || &#039;&#039;&#039;oṃ rāṃ agnaye tejodhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Süden || &#039;&#039;&#039;oṃ yāṃ yamāya pretādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südwesten || &#039;&#039;&#039;oṃ kṣāṃ nirṛtaye rakṣodhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Westen || &#039;&#039;&#039;oṃ vāṃ varuṇāya jalādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordwesten || &#039;&#039;&#039;oṃ yāṃ vāyave prāṇādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norden || &#039;&#039;&#039;oṃ sāṃ somāya tārādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordosten || &#039;&#039;&#039;oṃ hāṃ īśānāya gaṇādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwischen Osten und Nordosten || &#039;&#039;&#039;oṃ āṃ brahmaṇe prajādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwischen Südwesten und Westen || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ anantāya nāgādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die vorgeschriebene äußere Waffenreihe nach P2-0144 lautet vollständig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort / Reihenfolge !! Darbringungsformel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Osten || &#039;&#039;&#039;oṃ vajrāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südosten || &#039;&#039;&#039;oṃ śaktaye namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Süden || &#039;&#039;&#039;oṃ daṇḍāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südwesten || &#039;&#039;&#039;oṃ khaḍgāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Westen || &#039;&#039;&#039;oṃ pāśāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordwesten || &#039;&#039;&#039;oṃ aṃkuśāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norden || &#039;&#039;&#039;oṃ gadāyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordosten || &#039;&#039;&#039;oṃ śūlāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwischen Osten und Nordosten || &#039;&#039;&#039;oṃ padmāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwischen Südwesten und Westen || &#039;&#039;&#039;oṃ cakrāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe die im Einzelritual genannten Gaben bis einschließlich der Blüten dar. Bei sechzehn Upacaras sind die dort genannten Gaben vollständig einzubeziehen. Wo fünf Blumenhandvoll vorgeschrieben sind, bringe sie mit dem Grundmantra an Scheitel, Herz, Grundlage, Füßen und der gesamten vorgestellten Gestalt dar. Erst anschließend folgt der bezeichnete Umkreis. Diese fünf Zuordnungen folgen P2-0104.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Reihenfolge und Gabe !! Handlung !! Rezitation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Sitz || Biete der vergegenwärtigten Gottheit ihren Sitz an. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Willkommen || Begrüße die Gottheit mit gefalteten Händen. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Fußwasser || Bringe eine kleine Wassergabe an den vorgestellten Füßen dar. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Arghya || Reiche das vorbereitete Ehrenwasser dar. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Mundspülwasser || Biete eine frische Wassergabe an. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Madhuparka || Bringe die Mischung aus Ghī, Joghurt und Honig dar; Zusammensetzung nach P1-0539. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Erneutes Mundspülen || Reiche nach dem Madhuparka nochmals Wasser dar. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Bad || Bringe das Badewasser dar; ein empfindliches Bild wird nicht mit ungeeigneten Flüssigkeiten übergossen. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Gewand || Reiche das vorgesehene Gewand dar. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. Schmuck || Biete den Schmuck an. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. Duftstoff || Bringe den Duftstoff dar. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. Blüten || Lege die Blüten mit ihrer natürlichen Oberseite nach oben nieder. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutsche Bedeutung der bei jeder Gabe wiederholten Formel:&#039;&#039;&#039; Hrim, Verehrung, o Erhabene, große Herrin, Annapurna, svaha.&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden vier Glieder sind Räucherwerk, Licht, Speise und Verneigung. Sie werden an den unten bezeichneten Stellen ausgeführt. Damit sind die sechzehn Gaben aus P2-0099 vollständig berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beleg P2-0168:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ samānyokta pīṭhapūjāṃ vidhāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhuvaneśvarīmantroktajayādipīṭhamanvantāṃ pīṭhapūjāṃ vidhāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;punardhyātvā āvāhanādi pañcapuṣpāñjalidānaparyantaṃ karma&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vidhāya āvaraṇapūjāmārabhet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;keśareṣu agnikoṇe hrīṃ hṛdayāya namaḥ, nair-ṛte hrīṃ śirase&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;svāhā, vāyavye hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ, aiśānyāṃ hrīṃ kavacāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;huṃ, madhye hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ, caturdikṣu hrīṃ astrāya phaṭ ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aṣṭadaleṣu:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pūrvādikrameṇa brāhmyai māheśvaryai vaiṣṇavyai vārāhyai&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;indrāṇyai cāmuṇḍāyai mahālakṣmyai praṇavādinamo&#039;ntena pūjayet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatraiva:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;daleṣu pūjayedetāḥ brāhmyādyāḥ kramataḥ sudhīḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śūdrasya praṇavasthale caturdaśasvaro vindusaṃyuktaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kālikāpurāṇe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mantrasya setukaraṇe uktatvāt ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca: caturdaśasvareṇāḍhyaṃ vindubhūṣitamastakam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śūdrasya praṇavaṃ devi kathitaṃ tantravedibhiḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 63 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verehrt man den Sitz nach dem allgemeinen Verfahren und führt die im Bhuvaneśvarīmantra beschriebene Sitzverehrung mit Jayā und den übrigen Kräften bis zum Sitzmantra aus. Man meditiert erneut, vollzieht Anrufung und die übrigen Handlungen bis zur Darbringung der fünf Handvoll Blumen und beginnt die Umkreisverehrung. Auf den Staubfäden im Südosten: „hrīṃ hṛdayāya namaḥ“ für das Herz; im Südwesten „hrīṃ śirase svāhā“ für den Kopf; im Nordwesten „hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ“ für die Haarlocke; im Nordosten „hrīṃ kavacāya huṃ“ für den Schutzpanzer; in der Mitte „hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ“ für die drei Augen; in den vier Richtungen „hrīṃ astrāya phaṭ“ für die Waffe. Auf den acht Blättern, im Osten beginnend, verehrt man Brāhmī, Māheśvarī, Vaiṣṇavī, Vārāhī, Indrāṇī, Cāmuṇḍā und Mahālakṣmī, mit oṃ am Anfang und namaḥ am Schluss. Dort heißt es: Der Einsichtige soll diese, Brāhmī und die übrigen, der Reihe nach auf den Blättern verehren. [Für acht Blätter nennt die Vorlage nur sieben Göttinnen; Kaumārī fehlt in dieser Liste.] Für einen Śūdra steht anstelle von oṃ der vierzehnte Vokal mit Bindu, wie es im Kālikāpurāṇa bei der Bildung der Mantrabrücke gelehrt wird. Dazu heißt es: Göttin, die Tantrakundigen nennen den mit dem vierzehnten Vokal versehenen und am Scheitel mit Bindu geschmückten Laut den Praṇava des Śūdra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Räucherwerk, Licht und Speise; Übersicht der fünf Gaben ===&lt;br /&gt;
Nach der Umkreisverehrung folgen Räucherwerk, Licht und Speise. Duftstoff und Blüten sind in der Tabelle zur Übersicht nochmals genannt und werden nicht deshalb ein zweites Mal verlangt. Wo die besondere Anweisung sechzehn oder weitere Gaben nennt, führe diese vollständig aus. Die gemeinsame Gruppe der fünf Gaben besteht nach P2-0100 aus Duftstoff, Blüten, Räucherwerk, Licht und Speise. P1-0540 schreibt vor, bei jeder Gabe den Grundmantra zu sprechen. Verwende dabei ausschließlich den oben bezeichneten [[Mantra]] dieser Ritualform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gabe !! Konkrete Handlung !! Rezitation und Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Duftstoff || Bringe den Duftstoff vor der Gottheit dar. || Sprich &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;; die Gabe bedeutet: „Dir bringe ich diesen Duft dar.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blüten || Lege die Blüten auf dem vorgesehenen Platz nieder, mit der natürlichen Oberseite nach oben. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;; danach, nach P1-0540: &#039;&#039;&#039;etāni puṣpāṇi vauṣaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; – „Diese Blüten, vaushat.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Räucherwerk || Lass die Glocke mit der linken Hand erklingen und führe das Räuchergefäß vor der Gottheit. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;; Bedeutung der Handlung: „Dir bringe ich diesen Duft des Räucherwerks dar.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Licht || Bringe die brennende Lampe vor der Gottheit bis zur Höhe ihres Blickes dar. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;; Bedeutung der Handlung: „Dir bringe ich dieses Licht dar.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Speise || Stelle die Speise vor die Gottheit. Besprenge sie mit &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;, rezitiere den Grundmantra achtmal und vollziehe die unterwiesene Dhenu-Mudra. Reiche die Gabe mit dem Grundmantra dar. || &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; ist der rituelle Abgrenzungslaut; der Grundmantra richtet die Gabe an die Gottheit. Die achtsfache Besprechung folgt P2-0106.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Sätze erläutern die Gaben; sie sind keine dem [[Brihat Tantrasara]] zugeschriebenen Sanskritverse. Die konkreten Mantra-Zusätze, die im Einzelritual stehen, haben Vorrang. Die einfachen Handhabungshinweise führen die Angaben P2-0100, P2-0103–0106 und P1-0540 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Japa, Darbringung und Abschluss ===&lt;br /&gt;
Setze dich nach den äußeren Gaben gesammelt hin und wiederhole den Grundmantra dieser Form. Wenn die besondere Paddhati keine Sitzungszahl nennt, nennt die allgemeine Ordnung 100 oder 1008 Wiederholungen (P2-0111). Eine Purascharana-Gesamtzahl ist davon zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe das vollzogene [[Japa]] der Gottheit dar. Die allgemeine Formel lautet in einer redaktionell geglätteten Lesefassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ guhyātiguhyagoptrī tvaṃ gṛhāṇāsmatkṛtaṃ japam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;siddhir bhavatu me devi tvatprasādāt tvayi sthite ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Om. Du Hüterin des Allerverborgensten, nimm das von uns vollzogene Japa an. Möge mir durch deine Gnade Vollendung zuteilwerden, o Göttin, da du in mir gegenwärtig bist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formen guhyāti-/gṛhāṇāsmat- sind gegenüber dem beschädigten Wortabstand der Vorlage grammatisch geglättet; der Sanskritwortlaut von P2-0111 bleibt als Beleg erhalten. Preist die betreffende Tradition die Gottheit mit einem eigenen Stotra, schließt sich dieses hier an. Verneige dich anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe die Umkreisgottheiten innerlich in die Hauptgottheit zurück. Sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kṣamasva&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verzeihe!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die unterwiesene Samhara-Mudra, nimm den Duft der dargebrachten Blüte wahr und führe den Lichtglanz der Gottheit in den Lotus deines Herzens zurück (P2-0120). Verweile einen Augenblick in dieser Gegenwart. Die Quelle beschreibt damit die Rücknahme der rituellen Anrufung; die Verehrung wirkt als Erinnerung im Alltag weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Purascharana: gesonderter Gesamtumfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Zahlen betreffen die besondere Vollendungspraxis und sind kein zusätzliches Soll jeder einzelnen [[Puja]]. Sie werden zusammen mit dem [[Guru]] dem gewählten [[Mantra]] zugeordnet. Ein hier genanntes Feueropfer benötigt seine eigene vollständige [[Homa]]-Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0160:&#039;&#039;&#039; Māyā, die Herzformel, danach „bhagavati“, anschließend das Wort „māheśvari“, dann „annapūrṇa“ und zweimal ṭha ergeben das siebzehnsilbige Mantra. [Der Annapūrṇāmantrawortlaut ist in der Vorlage in verschlüsselter Form gegeben; ṭha ṭha bezeichnet gewöhnlich svāhā.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0169:&#039;&#039;&#039; Danach verehrt man wie zuvor Indra und die übrigen Richtungshüter sowie den Donnerkeil und die übrigen Waffen und vollendet die Handlungen vom Räucherwerk bis zur Entlassung. Das Puraścaraṇajapa beträgt sechzehntausend Wiederholungen. Dazu heißt es: Man soll das Mantra vorschriftsmäßig sechzehntausendmal wiederholen und anschließend mit geklärter Butter versehenem Reis ein Zehntel dieser Zahl im Feuer opfern. Dieses Mantra ist mit oṃ am Anfang achtzehnsilbig; es kann auch mit Māyā oder dem Śrībīja beginnen. Ohne Māyā, mit oṃ, dem Liebesbīja, dem Śrībīja oder Vāgbhava am Anfang, ist es siebzehnsilbig, wie im Schutztext dargelegt. Die besondere Regel lautet: Mit demjenigen Bīja, mit dem das Mantra beginnt, bildet man seine Glieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenwortlaut in IAST und deutscher Übersetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Belege gehören ausschließlich zur bezeichneten Ritualform oder zu ausdrücklich benannten gemeinsamen Vorhandlungen. Die Kennungen P1/P2/P3/P6 mit vierstelliger Nummer sind redaktionelle Fundstellen der vorhandenen Werkfassung, keine neu erfundenen Versnummern. Die überlieferte Originalnummer steht jeweils daneben. Sanskritanweisungen beschreiben Handlungen; sie werden nicht insgesamt als [[Mantra]] rezitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0160&amp;quot;&amp;gt;P2-0160 · Originalnummer 55&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;athānnapūrṇāmantrāḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;māyāhṛdbhagavatyante māheśvaripadaṃ tataḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annapūrṇa ṭhayugalaṃ manuḥ saptadaśākṣaraḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 55 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Māyā, die Herzformel, danach „bhagavati“, anschließend das Wort „māheśvari“, dann „annapūrṇa“ und zweimal ṭha ergeben das siebzehnsilbige Mantra. [Der Annapūrṇāmantrawortlaut ist in der Vorlage in verschlüsselter Form gegeben; ṭha ṭha bezeichnet gewöhnlich svāhā.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0161&amp;quot;&amp;gt;P2-0161 · Originalnummer 56&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kalpe ca:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;praṇavādyā yadā devi tadā saptadaśākṣarī |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annapradāmokṣadā ca sadā vibhavadāyinī&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 56 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kalpa heißt es: Göttin, wenn sie mit dem Praṇava, oṃ, beginnt, ist sie siebzehnsilbig. Sie schenkt Nahrung, Befreiung und stets Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0162&amp;quot;&amp;gt;P2-0162 · Originalnummer 57&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;māyādyā ca yadā devi tadā sā sakaleṣṭadā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śrībījādyā yadā devi tadā sukhavivarddhinī&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 57 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttin, wenn sie mit Māyā beginnt, schenkt sie alles Gewünschte. Wenn sie mit dem Śrībīja beginnt, vermehrt sie das Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0163&amp;quot;&amp;gt;P2-0163 · Originalnummer 58&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vāgbījādyā yadā vāgīśatvapradāyinī |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kāmādyā ca yadā vidyā sarvakāmapradāyinī&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 58 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie mit dem Sprachbīja beginnt, schenkt sie Herrschaft über die Sprache. Wenn die Vidyā mit dem Liebesbīja beginnt, erfüllt sie alle Wünsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0164&amp;quot;&amp;gt;P2-0164 · Originalnummer 59&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tāramāyādikā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vidyā bhogamokṣapradāyinī |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;māyāśrībījayugmādyā sadā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vibhavadāyinī śrīmāyāyugmabījādyā sarvasampattipūraṇī&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 59 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Vidyā mit Tārā und Māyā beginnt, schenkt sie Genuss und Befreiung. Wenn sie mit dem Paar Māyā- und Śrībīja beginnt, schenkt sie stets Wohlstand. Wenn sie mit dem Bījapaar Śrī und Māyā beginnt, erfüllt sie jeglichen Reichtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0165&amp;quot;&amp;gt;P2-0165 · Originalnummer 60&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asyāḥ pūjāprayoga:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;prātaḥkṛtyādi pīṭhanyāsāntaṃ karma vidhāya hṛtpadmasya keśareṣu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;madhye ca bhuvaneśvarīpīṭhamantroktapīṭhaśaktīrvinyasya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṛṣyādinyāsaṃ kuryāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śirasi oṃ brahmaṇe ṛṣaye namaḥ, mukhe paṃktaye chandase namaḥ, hṛdi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annapūrṇāyai devatāyai namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatraiva:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;eteṣāṃ mantrarāśīnāṃ ṛṣirbrahmā udāhṛtaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;paṃktiśchandaḥ samākhyātaṃ devatā cānnapūrṇikā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 60 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verehrungsverfahren: Nachdem man die morgendlichen Handlungen bis zum Sitznyāsa ausgeführt hat, setzt man auf die Staubfäden des Herzlotus und in die Mitte die im Bhuvaneśvarī-Sitzmantra genannten Sitzkräfte und vollzieht den Nyāsa des Sehers und der weiteren Zuordnungen. Auf dem Kopf: „oṃ brahmaṇe ṛṣaye namaḥ – Verehrung dem Seher Brahmā“; am Mund: „paṃktaye chandase namaḥ – Verehrung dem Versmaß Paṅkti“; am Herzen: „annapūrṇāyai devatāyai namaḥ – Verehrung der Gottheit Annapūrṇā“. Dort heißt es: Für diese Mantragruppen wird Brahmā als Seher genannt; Paṅkti ist das Versmaß, Annapūrṇikā die Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0166&amp;quot;&amp;gt;P2-0166 · Originalnummer 61&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ karāṅganyāsau:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ aṃguṣṭhābyāṃ namaḥ, hrīṃ hṛdayāya namaḥ ityādi |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sarvatra māyābījena kuryāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca nibandhe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aṅgāni māyayā kuryāttato devīṃ vicintayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kalpe ca: yadvījādyā bhavedvidyā tadbījenāṅgakalpanā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 61 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt der Hand- und Gliedernyāsa: „hrīṃ aṃguṣṭhābhyāṃ namaḥ“ an den Daumen, „hrīṃ hṛdayāya namaḥ“ am Herzen und entsprechend weiter. Überall soll man das Māyābīja verwenden. Im Nibandha heißt es: Man soll die Glieder mit Māyā bilden und dann über die Göttin meditieren. Im Kalpa: Mit welchem Bīja die Vidyā beginnt, mit eben diesem werden die Glieder gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0167&amp;quot;&amp;gt;P2-0167 · Originalnummer 62&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato dhyānam:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;raktāṃ vicitravasanāṃ navacandracūḍāmannapradānaniratāṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;stanabhāranamrām ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;nṛtyantamindusakalābharaṇaṃ vilokya hṛṣṭāṃ bhaje bhagavatīṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhavaduḥkhahantrīm |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;evaṃ dhyātvā mānasaiḥ sampūjya śaṅkhasthāpanaṃ kuryāt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 62 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Ich verehre die rote Göttin, die ein vielfarbiges Gewand trägt, deren Haupt den jungen Mond trägt und die unablässig Nahrung verteilt. Unter der Last ihrer Brüste neigt sie sich. Beim Anblick des Tanzenden, dessen Schmuck die Mondsichel ist, freut sie sich. Sie vernichtet das Leid des Daseins. Nachdem man so meditiert und mit geistigen Gaben verehrt hat, stellt man die Muschel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0168&amp;quot;&amp;gt;P2-0168 · Originalnummer 63&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ samānyokta pīṭhapūjāṃ vidhāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhuvaneśvarīmantroktajayādipīṭhamanvantāṃ pīṭhapūjāṃ vidhāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;punardhyātvā āvāhanādi pañcapuṣpāñjalidānaparyantaṃ karma&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vidhāya āvaraṇapūjāmārabhet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;keśareṣu agnikoṇe hrīṃ hṛdayāya namaḥ, nair-ṛte hrīṃ śirase&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;svāhā, vāyavye hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ, aiśānyāṃ hrīṃ kavacāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;huṃ, madhye hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ, caturdikṣu hrīṃ astrāya phaṭ ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aṣṭadaleṣu:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pūrvādikrameṇa brāhmyai māheśvaryai vaiṣṇavyai vārāhyai&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;indrāṇyai cāmuṇḍāyai mahālakṣmyai praṇavādinamo&#039;ntena pūjayet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatraiva:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;daleṣu pūjayedetāḥ brāhmyādyāḥ kramataḥ sudhīḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śūdrasya praṇavasthale caturdaśasvaro vindusaṃyuktaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kālikāpurāṇe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mantrasya setukaraṇe uktatvāt ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca: caturdaśasvareṇāḍhyaṃ vindubhūṣitamastakam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śūdrasya praṇavaṃ devi kathitaṃ tantravedibhiḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 63 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verehrt man den Sitz nach dem allgemeinen Verfahren und führt die im Bhuvaneśvarīmantra beschriebene Sitzverehrung mit Jayā und den übrigen Kräften bis zum Sitzmantra aus. Man meditiert erneut, vollzieht Anrufung und die übrigen Handlungen bis zur Darbringung der fünf Handvoll Blumen und beginnt die Umkreisverehrung. Auf den Staubfäden im Südosten: „hrīṃ hṛdayāya namaḥ“ für das Herz; im Südwesten „hrīṃ śirase svāhā“ für den Kopf; im Nordwesten „hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ“ für die Haarlocke; im Nordosten „hrīṃ kavacāya huṃ“ für den Schutzpanzer; in der Mitte „hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ“ für die drei Augen; in den vier Richtungen „hrīṃ astrāya phaṭ“ für die Waffe. Auf den acht Blättern, im Osten beginnend, verehrt man Brāhmī, Māheśvarī, Vaiṣṇavī, Vārāhī, Indrāṇī, Cāmuṇḍā und Mahālakṣmī, mit oṃ am Anfang und namaḥ am Schluss. Dort heißt es: Der Einsichtige soll diese, Brāhmī und die übrigen, der Reihe nach auf den Blättern verehren. [Für acht Blätter nennt die Vorlage nur sieben Göttinnen; Kaumārī fehlt in dieser Liste.] Für einen Śūdra steht anstelle von oṃ der vierzehnte Vokal mit Bindu, wie es im Kālikāpurāṇa bei der Bildung der Mantrabrücke gelehrt wird. Dazu heißt es: Göttin, die Tantrakundigen nennen den mit dem vierzehnten Vokal versehenen und am Scheitel mit Bindu geschmückten Laut den Praṇava des Śūdra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0169&amp;quot;&amp;gt;P2-0169 · Originalnummer 64&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ataḥ pūrvādau indrādīnvajrādīṃśca pūrvavatsampūjya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dhūpādivisarjanāntaṃ karma samāpayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asya puraścaraṇajapaḥ ṣoḍaśasahasrasaṃkhyaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;yathāvidhi japenmantraṃ vasuyugmasahasrakam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sājyennānnena juhuyāttaddaśāṃśamanantaram |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(ayaṃ mantraḥ praṇavādiraṣṭādaśākṣaraḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;māyādiḥ śrībījādiśca |) tathā māyāṃ vinā praṇavādiḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kāmādiḥ śrībījādirvāgbhavādiśca saptadaśākṣaraḥ kavace tathā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pratipādanāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;viśeṣastu:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;yadyadbījādiko mantrastenaivāṅga prakalpanā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 64 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verehrt man wie zuvor Indra und die übrigen Richtungshüter sowie den Donnerkeil und die übrigen Waffen und vollendet die Handlungen vom Räucherwerk bis zur Entlassung. Das Puraścaraṇajapa beträgt sechzehntausend Wiederholungen. Dazu heißt es: Man soll das Mantra vorschriftsmäßig sechzehntausendmal wiederholen und anschließend mit geklärter Butter versehenem Reis ein Zehntel dieser Zahl im Feuer opfern. Dieses Mantra ist mit oṃ am Anfang achtzehnsilbig; es kann auch mit Māyā oder dem Śrībīja beginnen. Ohne Māyā, mit oṃ, dem Liebesbīja, dem Śrībīja oder Vāgbhava am Anfang, ist es siebzehnsilbig, wie im Schutztext dargelegt. Die besondere Regel lautet: Mit demjenigen Bīja, mit dem das Mantra beginnt, bildet man seine Glieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgeschriebene Belege zu den Rückverweisen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stellen liefern die im Hauptbeleg vorausgesetzten Zuordnungen und Handlungen. Das Grundmantra bleibt dasjenige der oben bezeichneten Ritualform; ein anderer [[Mantra]] im Vergleichsbeleg wird nicht zusätzlich übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P1-0536&amp;quot;&amp;gt;P1-0536 · Originalnummer 40 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tasā0 4&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;athā : mūlamantramuccaran amuka ihāgaccha ihāgaccha iha&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tiṣṭha iha tiṣṭha iha sannidhehi iha sannidhehi iha sannirudhyasva&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ityāvāhanādikaṃ kṛtvā, huṃ ityavaguṇṭhya, devatāṅge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṣaḍaṅganyāsaṃ kṛtvā, vamiti dhenumudrayā amṛtīkṛtya,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;paramīkaraṇamudrayā paramīkuryāt | tataḥ prāṇapratiṣṭhāṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kṛtvā ṣoḍaśopacāraiḥ pūjayet || 39 ka ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;yathā : mūlamuccārya idamāsanaṃ amukadevatāyai namaḥ,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;amukadeva svāgatante iti svāgatam | tato mūlamuccārya etatpādyaṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;amukadevatāyai namaḥ iti pādāmbuje dadyāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;etatśyāmādūrvābjaviṣṇukrāntābhirītam | arghyaṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;amukadevatāyai svāhā iti&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;gandhapuṣpākṣatayavakuśāgratilasarṣapadūrvātmakamarghyaṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śirasi dadyāt | vaiṣṇave tu arghyādikrameṇaiva deyamiti vadanti | tato&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mūlamuccārya idamācamanīyaṃ amukadevatāyai svadhā iti&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;jātīlavaṅgakakkolātmakamācamanīyaṃ vadane dadyāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;svadhāmantreṇa vadane dadyādācamanīyakaṃ ityatrasudhāpāṭhaṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kurvantaḥ sudhāśabdasyāmṛtavācakatvādamṛtavācakaśabdādya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;jalavācakatvādidamācamanīyaṃ vamiti vadanti&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 40 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun: Unter Rezitation des Grundmantras rufe man die Gottheit: „O [Name], komm hierher, komm hierher; bleibe hier, bleibe hier; sei hier gegenwärtig, sei hier gegenwärtig; halte dich hier fest.“ Mit huṃ verhülle man, vollziehe den sechsgliedrigen Nyāsa an der Gottheit, mache mit vaṃ und Dhenu-Mudrā nektarhaft und erhebe mit der Paramīkaraṇa-Mudrā zur höchsten Gegenwart. Danach setze man die Lebenskräfte ein und verehre mit sechzehn Darbringungen. [„tasā0 4“ ist ein Druckvermerk; eingeschobene Originalnummer 39 ka.] Nach dem Grundmantra: „Dieser Sitz ist für die [genannte] Gottheit, Verehrung“; als Willkommensgruß „O [Gottheit], willkommen“. Dann nach dem Grundmantra „Dieses Fußwasser ist für die [Gottheit], Verehrung“ und an ihren Lotusfüßen darbringen; es enthält Śyāmā, Dūrvā, Lotus und Viṣṇukrāntā. „Dieses Arghya ist für die [Gottheit], svāhā“ und auf ihrem Kopf darbringen; es besteht aus Duftstoff, Blüten, ungebrochenen Reiskörnern, Gerste, Kuśa-Spitzen, Sesam, Senf und Dūrvā. Im vaiṣṇavischen Bereich sagen manche, Arghya sei als Erstes zu geben. Dann nach dem Grundmantra „Dieses Mundwasser ist für die [Gottheit], svadhā“ und in ihrem Mund darbringen; es besteht aus Jātī, Gewürznelke und Kakkola. Manche lesen statt „mit dem Svadhā-Mantra das Mundwasser in den Mund geben“ sudhā und sagen, weil sudhā Unsterblichkeitsnektar und dessen Bezeichnung wiederum Wasser bedeute, laute die Formel „Dieses Mundwasser – vaṃ“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P1-0540&amp;quot;&amp;gt;P1-0540 · Originalnummer 44 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mantrapuṭitamātṛkāvarṇena tattannyāsasthānāni pūjayitvā etāni&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;puṣpāṇi vauṣaṭ iti | sarvatra dāne mūlamantroccāraṇam&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 44 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verehre man die jeweiligen Nyāsa-Stellen mit den vom Mantra umhüllten Mātṛkā-Buchstaben und spreche „Diese Blüten, vauṣaṭ“. Bei sämtlichen Darbringungen ist der Grundmantra auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0100&amp;quot;&amp;gt;P2-0100 · Originalnummer 95 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;athavā eṣāmapyabhāve pañcopacārān kalpayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;gandhādayo naivedyāntā pūjā pañcoparacārikā iti&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 95 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man soll, wenn auch diese Gaben fehlen, fünf Verehrungsgaben bereitstellen. Die Verehrung mit fünf Gaben reicht vom Duftstoff bis zur Speise: Duftstoff, Blumen, Räucherwerk, Licht und Speise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0103&amp;quot;&amp;gt;P2-0103 · Originalnummer 98 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;puṣpadāne tu viśeṣaḥ:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;puṣpaṃ vā yadi vā patraṃ phale neṣṭhamadhomukham |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;duḥkhadaṃ tatsamādhyātaṃ yathotpannaṃ tathārpaṇaṃ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;adhomukha phalaṃ neṣṭaṃ puṣpāñjalividhau na ca |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sarvasva dravyadāne&#039;yaṃ kramaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ādau mūlaṃ tato dravyaṃ devatāyai tataḥ padam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śrītattvacintāmaṇau:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hṛdvahnivallabhātoyamantraṃ pādyādiṣu kramāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;namo vauṣaṭ gandhapuṣpe hṛdānyāni nivedayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mūlamuccārya etatpādyaṃ amukadevatāyai namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ityādinā syāt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 98 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Darbringen von Blumen gilt eine besondere Regel: Eine Blume, ein Blatt oder eine Frucht soll nicht mit der Oberseite nach unten dargebracht werden. Eine solche Gabe gilt als leidbringend; man soll sie so darbringen, wie sie gewachsen ist. Eine nach unten gerichtete Frucht ist nicht erwünscht; bei der Handvoll Blumen, puṣpāñjali, gilt diese Einschränkung nicht. Für alle Gaben gilt folgende Reihenfolge: zuerst das Grundmantra, dann die Bezeichnung der Gabe, danach die Bezeichnung der Gottheit. Im Śrītattvacintāmaṇi heißt es: Für Fußwasser und die folgenden Wassergaben verwendet man der Reihe nach namaḥ, svāhā und das Wassermantra; für Duftstoff namaḥ, für Blumen vauṣaṭ, für die übrigen Gaben namaḥ. Nachdem man das Grundmantra ausgesprochen hat, sagt man beispielsweise: „Dieses Fußwasser für die Gottheit [Name], namaḥ.“ [„toyamantra“ bezeichnet hier das Wassermantra; dessen genaue Lautform wird an dieser Stelle nicht angegeben. Die erste Verszeile ist in ihrer Zuordnung verkürzt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0104&amp;quot;&amp;gt;P2-0104 · Originalnummer 99 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato mūrddhahṛdguhyapādasarvāṅgakeṣu mūlena&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pañcapuṣpāñjalīna dattvā tattatkalpoktāvaraṇapūjāṃ kuryāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pañcapuṣpāñjalīn dattvā parivārārcanaṃ carediti bhaṭṭaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato dhūpadīpau dadyāt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 99 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt man mit dem Grundmantra fünf Handvoll Blumen dar: am Scheitel, am Herzen, an der verborgenen Stelle, an den Füßen und am ganzen Körper. Anschließend vollzieht man die Verehrung der umgebenden Gottheiten nach dem betreffenden Ritualtext. Dazu sagt Bhaṭṭa: „Nachdem man fünf Handvoll Blumen gegeben hat, vollziehe man die Verehrung des Gefolges.“ Danach soll man Räucherwerk und Licht darbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0105&amp;quot;&amp;gt;P2-0105 · Originalnummer 100 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;jayadhvani - mantramātaḥ rvāheti puṣpākṣatairghaṇṭāṃ sampūjya,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vāmahastena tāṃ vādayan, tattanmantreṇa nīcairdhūpaṃ evaṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dṛṣṭiparyantaṃ dīpaṃ dadyāt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 100 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies geschieht so: Mit Blumen und ungebrochenen Reiskörnern verehrt man die Glocke unter dem Mantra „jayadhvani-mantramātaḥ … svāhā“. Dann läutet man sie mit der linken Hand und bringt mit dem jeweiligen Mantra das Räucherwerk niedrig, das Licht dagegen bis zur Höhe der Augen dar. [Der Glockenmantrawortlaut ist durch „rvāheti“ beschädigt; „jayadhvani“ bedeutet Siegesklang, „mantramātaḥ“ Mutter der Mantras. Eine vollständige Lautform lässt sich hier nicht sicher herstellen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0106&amp;quot;&amp;gt;P2-0106 · Originalnummer 1 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato mūlena puṣpāñjalitrayaṃ dattvā, naivedyamānīya, phaḍiti&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;samprokṣya, cakramudrayā abhirakṣya, tadupari mūlamaṣṭadhā japtvā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dhunumudrayā amṛtīkṛtya, mūlamuccārya naivedyaṃ dadyāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;yattoyamadhyaṃpātrasya tadādāya nivedayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;anyatoyairyadutsṛṣṭamarghyapātrasthitetaraiḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;na gṛhṇāti mahādevo dattaṃ vidhiśatairapi |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;iti vacanādupārānarghyapātrasthalenotsṛjya dadyāt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 1 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt man mit dem Grundmantra drei Handvoll Blumen, bringt die Speise herbei, besprengt sie mit „phaṭ“, schützt sie durch die Cakramudrā, wiederholt das Grundmantra achtmal über ihr, verwandelt sie mit der Dhenumudrā in Nektar und reicht sie unter Aussprechen des Grundmantras dar. Man soll das Wasser aus dem Arghyagefäß nehmen und damit die Gabe weihen. Wird sie mit anderem Wasser geweiht, das sich nicht im Arghyagefäß befindet, nimmt Mahādeva sie selbst bei hundert vorgeschriebenen Verfahren nicht an. Nach diesem Ausspruch soll man die Verehrungsgaben mit dem Wasser des Arghyagefäßes weihen und darbringen. [„dhunumudrayā“ und die abschließende Prosa sind fehlerhaft überliefert; die erkennbare Dhenumudrā und die Weihung mit Arghyawasser bestimmen den Sinn.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0111&amp;quot;&amp;gt;P2-0111 · Originalnummer 6 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato&#039;ṣṭottarasahasraṃ śataṃ vā japtvā oṃ guhyatiguhyāgoptā tvaṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;gṛhaṇasmatkṛtaṃ japam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;siddhirbhavatu me deva tvatprasādāttvayi sthite |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;anyatra goptrī devīti viśeṣaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;iti japaṃ samarpyaṃ stutvā natvā&#039;ṣṭāṅgapramāṇaṃ kuryāt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 6 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wiederholt man das Mantra eintausendachtmal oder hundertmal und spricht: „Oṃ. Du bist der Hüter des Allerverborgensten. Nimm das von uns vollzogene [[Japa]] an. Gott, möge mir durch deine Gnade Vollendung zuteilwerden, da du in mir gegenwärtig bist.“ Bei einer Göttin lautet die besondere Form „Hüterin“ und „Göttin“. Nachdem man so das Japa dargebracht hat, preist man die Gottheit, verneigt sich und vollzieht die Verneigung mit acht Gliedern. [Die Vorlage schreibt am Schluss „pramāṇaṃ“; gemeint ist nach der unmittelbar folgenden Erklärung praṇāma, Verneigung.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b id=&amp;quot;P2-0120&amp;quot;&amp;gt;P2-0120 · Originalnummer 15 · Rückverweis&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato devatāṅge āvaraṇadevatā nilāpya, kṣamasveti visarjanaṃ kṛtvā,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;saṃhāramudrayā tattejaḥ puṣpaiḥ sārddhamāghrāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;svahṛdayamānayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(puraścaraṇacandrikāyām:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kṣamasveti vadanmūmantreṇa vyāpakaṃ triśa iti&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vacanātvisarjanāntaraṃ vyāpakaṃ kuryāt |)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;nidhāya devatāṃ paścātsvīyahṛtsarasīruhe |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;suṣumnāvartmanā puṣpamāghrāyodvāsayettataḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 15 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lässt man die umgebenden Gottheiten im Körper der Hauptgottheit aufgehen, entlässt sie mit „Verzeihe!“ und atmet mit der Saṃhāramudrā ihren Lichtglanz zusammen mit dem Duft der Blumen ein, um ihn in das eigene Herz zu führen. In der Puraścaraṇacandrikā heißt es: „Während man ‚Verzeihe!‘ sagt, vollziehe man mit dem Grundmantra dreimal den umfassenden Nyāsa.“ Nach diesem Ausspruch soll man nach der Entlassung den umfassenden Nyāsa ausführen. Weiter heißt es: Nachdem man die Gottheit in den Lotus des eigenen Herzens eingesetzt hat, atmet man den Blumenduft durch den Weg der Suṣumnā ein und vollzieht dann die Entlassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanskrit in Devanagari ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schriftfassung stammt aus der gesicherten Vorlage und ist aus IAST abgeleitet. Sie ist kein unabhängiger Textzeuge. Ritualgrenzen innerhalb einer Einheit wurden in beiden Schriftfassungen an derselben Einleitungsformel getrennt; der ungeteilte Beleg bleibt im Quellenarchiv erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0160&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अथान्नपूर्णामन्त्राः&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मायाहृद्भगवत्यन्ते माहेश्वरिपदं ततः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अन्नपूर्ण ठयुगलं मनुः सप्तदशाक्षरः&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ५५ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0161&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कल्पे च:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;प्रणवाद्या यदा देवि तदा सप्तदशाक्षरी ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अन्नप्रदामोक्षदा च सदा विभवदायिनी&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ५६ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0162&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मायाद्या च यदा देवि तदा सा सकलेष्टदा ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;श्रीबीजाद्या यदा देवि तदा सुखविवर्द्धिनी&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ५७ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0163&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;वाग्बीजाद्या यदा वागीशत्वप्रदायिनी ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कामाद्या च यदा विद्या सर्वकामप्रदायिनी&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ५८ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0164&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तारमायादिका&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;विद्या भोगमोक्षप्रदायिनी ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मायाश्रीबीजयुग्माद्या सदा ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;विभवदायिनी श्रीमायायुग्मबीजाद्या सर्वसम्पत्तिपूरणी&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ५९ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0165&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अस्याः पूजाप्रयोग:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;प्रातःकृत्यादि पीठन्यासान्तं कर्म विधाय हृत्पद्मस्य केशरेषु&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मध्ये च भुवनेश्वरीपीठमन्त्रोक्तपीठशक्तीर्विन्यस्य&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ऋष्यादिन्यासं कुर्यात् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तद्यथा:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;शिरसि ॐ ब्रह्मणे ऋषये नमः, मुखे पंक्तये छन्दसे नमः, हृदि&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अन्नपूर्णायै देवतायै नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तत्रैव:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;एतेषां मन्त्रराशीनां ऋषिर्ब्रह्मा उदाहृतः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पंक्तिश्छन्दः समाख्यातं देवता चान्नपूर्णिका&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ६० ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0166&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततः कराङ्गन्यासौ:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ह्रीं अंगुष्ठाब्यां नमः, ह्रीं हृदयाय नमः इत्यादि ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;सर्वत्र मायाबीजेन कुर्यात् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च निबन्धे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अङ्गानि मायया कुर्यात्ततो देवीं विचिन्तयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कल्पे च: यद्वीजाद्या भवेद्विद्या तद्बीजेनाङ्गकल्पना&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ६१ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0167&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततो ध्यानम्:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;रक्तां विचित्रवसनां नवचन्द्रचूडामन्नप्रदाननिरतां&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;स्तनभारनम्राम् ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नृत्यन्तमिन्दुसकलाभरणं विलोक्य हृष्टां भजे भगवतीं&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;भवदुःखहन्त्रीम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;एवं ध्यात्वा मानसैः सम्पूज्य शङ्खस्थापनं कुर्यात्&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ६२ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0168&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततः समान्योक्त पीठपूजां विधाय&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;भुवनेश्वरीमन्त्रोक्तजयादिपीठमन्वन्तां पीठपूजां विधाय&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पुनर्ध्यात्वा आवाहनादि पञ्चपुष्पाञ्जलिदानपर्यन्तं कर्म&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;विधाय आवरणपूजामारभेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तद्यथा:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;केशरेषु अग्निकोणे ह्रीं हृदयाय नमः, नैर्-ऋते ह्रीं शिरसे&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;स्वाहा, वायव्ये ह्रीं शिखायै वषट्, ऐशान्यां ह्रीं कवचाय&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;हुं, मध्ये ह्रीं नेत्रत्रयाय वौषट्, चतुर्दिक्षु ह्रीं अस्त्राय फट् ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अष्टदलेषु:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पूर्वादिक्रमेण ब्राह्म्यै माहेश्वर्यै वैष्णव्यै वाराह्यै&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;इन्द्राण्यै चामुण्डायै महालक्ष्म्यै प्रणवादिनमोऽन्तेन पूजयेत्&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तत्रैव:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;दलेषु पूजयेदेताः ब्राह्म्याद्याः क्रमतः सुधीः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;शूद्रस्य प्रणवस्थले चतुर्दशस्वरो विन्दुसंयुक्तः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कालिकापुराणे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मन्त्रस्य सेतुकरणे उक्तत्वात् ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च: चतुर्दशस्वरेणाढ्यं विन्दुभूषितमस्तकम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;शूद्रस्य प्रणवं देवि कथितं तन्त्रवेदिभिः&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ६३ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0169&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अतः पूर्वादौ इन्द्रादीन्वज्रादींश्च पूर्ववत्सम्पूज्य&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;धूपादिविसर्जनान्तं कर्म समापयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अस्य पुरश्चरणजपः षोडशसहस्रसंख्यः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;यथाविधि जपेन्मन्त्रं वसुयुग्मसहस्रकम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;साज्येन्नान्नेन जुहुयात्तद्दशांशमनन्तरम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(अयं मन्त्रः प्रणवादिरष्टादशाक्षरः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मायादिः श्रीबीजादिश्च ।) तथा मायां विना प्रणवादिः&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कामादिः श्रीबीजादिर्वाग्भवादिश्च सप्तदशाक्षरः कवचे तथा&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;प्रतिपादनात् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;विशेषस्तु:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;यद्यद्बीजादिको मन्त्रस्तेनैवाङ्ग प्रकल्पना&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ६४ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Übersetzung des Ritualabschnitts ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0160&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Māyā, die Herzformel, danach „bhagavati“, anschließend das Wort „māheśvari“, dann „annapūrṇa“ und zweimal ṭha ergeben das siebzehnsilbige [[Mantra]]. [Der Annapūrṇāmantrawortlaut ist in der Vorlage in verschlüsselter Form gegeben; ṭha ṭha bezeichnet gewöhnlich svāhā.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0161&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kalpa heißt es: Göttin, wenn sie mit dem Praṇava, oṃ, beginnt, ist sie siebzehnsilbig. Sie schenkt Nahrung, Befreiung und stets Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0162&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttin, wenn sie mit Māyā beginnt, schenkt sie alles Gewünschte. Wenn sie mit dem Śrībīja beginnt, vermehrt sie das Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0163&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie mit dem Sprachbīja beginnt, schenkt sie Herrschaft über die Sprache. Wenn die Vidyā mit dem Liebesbīja beginnt, erfüllt sie alle Wünsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0164&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Vidyā mit Tārā und Māyā beginnt, schenkt sie Genuss und Befreiung. Wenn sie mit dem Paar Māyā- und Śrībīja beginnt, schenkt sie stets Wohlstand. Wenn sie mit dem Bījapaar Śrī und Māyā beginnt, erfüllt sie jeglichen Reichtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0165&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verehrungsverfahren: Nachdem man die morgendlichen Handlungen bis zum Sitznyāsa ausgeführt hat, setzt man auf die Staubfäden des Herzlotus und in die Mitte die im Bhuvaneśvarī-Sitzmantra genannten Sitzkräfte und vollzieht den Nyāsa des Sehers und der weiteren Zuordnungen. Auf dem Kopf: „oṃ brahmaṇe ṛṣaye namaḥ – Verehrung dem Seher Brahmā“; am Mund: „paṃktaye chandase namaḥ – Verehrung dem Versmaß Paṅkti“; am Herzen: „annapūrṇāyai devatāyai namaḥ – Verehrung der Gottheit Annapūrṇā“. Dort heißt es: Für diese Mantragruppen wird Brahmā als Seher genannt; Paṅkti ist das Versmaß, Annapūrṇikā die Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0166&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt der Hand- und Gliedernyāsa: „hrīṃ aṃguṣṭhābhyāṃ namaḥ“ an den Daumen, „hrīṃ hṛdayāya namaḥ“ am Herzen und entsprechend weiter. Überall soll man das Māyābīja verwenden. Im Nibandha heißt es: Man soll die Glieder mit Māyā bilden und dann über die Göttin meditieren. Im Kalpa: Mit welchem Bīja die Vidyā beginnt, mit eben diesem werden die Glieder gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0167&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Ich verehre die rote Göttin, die ein vielfarbiges Gewand trägt, deren Haupt den jungen Mond trägt und die unablässig Nahrung verteilt. Unter der Last ihrer Brüste neigt sie sich. Beim Anblick des Tanzenden, dessen Schmuck die Mondsichel ist, freut sie sich. Sie vernichtet das Leid des Daseins. Nachdem man so meditiert und mit geistigen Gaben verehrt hat, stellt man die Muschel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0168&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verehrt man den Sitz nach dem allgemeinen Verfahren und führt die im Bhuvaneśvarīmantra beschriebene Sitzverehrung mit Jayā und den übrigen Kräften bis zum Sitzmantra aus. Man meditiert erneut, vollzieht Anrufung und die übrigen Handlungen bis zur Darbringung der fünf Handvoll Blumen und beginnt die Umkreisverehrung. Auf den Staubfäden im Südosten: „hrīṃ hṛdayāya namaḥ“ für das Herz; im Südwesten „hrīṃ śirase svāhā“ für den Kopf; im Nordwesten „hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ“ für die Haarlocke; im Nordosten „hrīṃ kavacāya huṃ“ für den Schutzpanzer; in der Mitte „hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ“ für die drei Augen; in den vier Richtungen „hrīṃ astrāya phaṭ“ für die Waffe. Auf den acht Blättern, im Osten beginnend, verehrt man Brāhmī, Māheśvarī, Vaiṣṇavī, Vārāhī, Indrāṇī, Cāmuṇḍā und Mahālakṣmī, mit oṃ am Anfang und namaḥ am Schluss. Dort heißt es: Der Einsichtige soll diese, Brāhmī und die übrigen, der Reihe nach auf den Blättern verehren. [Für acht Blätter nennt die Vorlage nur sieben Göttinnen; Kaumārī fehlt in dieser Liste.] Für einen Śūdra steht anstelle von oṃ der vierzehnte Vokal mit Bindu, wie es im Kālikāpurāṇa bei der Bildung der Mantrabrücke gelehrt wird. Dazu heißt es: Göttin, die Tantrakundigen nennen den mit dem vierzehnten Vokal versehenen und am Scheitel mit Bindu geschmückten Laut den Praṇava des Śūdra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0169&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verehrt man wie zuvor Indra und die übrigen Richtungshüter sowie den Donnerkeil und die übrigen Waffen und vollendet die Handlungen vom Räucherwerk bis zur Entlassung. Das Puraścaraṇajapa beträgt sechzehntausend Wiederholungen. Dazu heißt es: Man soll das Mantra vorschriftsmäßig sechzehntausendmal wiederholen und anschließend mit geklärter Butter versehenem Reis ein Zehntel dieser Zahl im Feuer opfern. Dieses Mantra ist mit oṃ am Anfang achtzehnsilbig; es kann auch mit Māyā oder dem Śrībīja beginnen. Ohne Māyā, mit oṃ, dem Liebesbīja, dem Śrībīja oder Vāgbhava am Anfang, ist es siebzehnsilbig, wie im Schutztext dargelegt. Die besondere Regel lautet: Mit demjenigen Bīja, mit dem das Mantra beginnt, bildet man seine Glieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Rituale ==&lt;br /&gt;
Diese bereits im Yoga-Vidya-Wiki verzeichneten Rituale vertiefen verwandte Formen der Verehrung:&lt;br /&gt;
* [[Durga Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Kali Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Devi Archanam]]&lt;br /&gt;
* [[Durga Nityarchana Krama]]&lt;br /&gt;
* [[Shrichakra Navavarana Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Mahalakshmi Puja Vidhi]]&lt;br /&gt;
* [[Lakshmi Puja]]&lt;br /&gt;
* [[Pushpanjali]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Einzelanleitungen dieser Ausgabe:&lt;br /&gt;
* Bhuvaneshvari Puja mit Hrim nach dem Brihat Tantrasara&lt;br /&gt;
* Bhuvaneshvari Puja mit Aim Hrim Shrim nach dem Brihat Tantrasara&lt;br /&gt;
* Bhuvaneshvari Puja mit Aim Hrim Aim nach dem Brihat Tantrasara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und redaktionelle Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textgrundlage ist der in dieser Ausgabe gesicherte Ritualauszug des [[Brihat Tantrasara]] von Krishnananda Agamavagisha. Sanskrit und deutsche Übersetzung wurden aus der vorhandenen Fassung übernommen und der einzelnen Ritualform zugeordnet. Die praktische Gliederung und die ausdrücklich genannten Durchführungshilfen sind redaktionelle Ergänzungen. Eine neue unabhängige Kollation sämtlicher Sanskritlesungen wurde nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Darbringungs- und Abschlussbelege stammen aus P1-0536–0540 sowie P2-0100–0120. Sie werden nur in dem dort bezeichneten Umfang herangezogen. Besondere Mantravorschriften, Gaben, Zahlen und Rückverweise der jeweiligen Gottheit haben Vorrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querverweise zu bereits vorhandenen Ritualseiten wurden mit [https://wiki.yoga-vidya.de/Kategorie:Puja der Kategorie Puja] und den daraus erreichbaren Seiten abgeglichen. [https://wiki.yoga-vidya.de/Kategorie:Tantra_Rituale Tantra Rituale] bietet die ergänzende Übersicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Verehrung im Alltag weitertragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm die Erinnerung an die verehrte Gegenwart mit in dein Handeln. Die Gabe einer Blüte, die Wiederholung eines Mantras und eine bewusste Verneigung können daran erinnern, auch im Umgang mit anderen aufmerksam, wahrhaftig und gütig zu sein. Diese Anregung begleitet die überlieferte Praxis; sie ist kein zusätzliches Ritual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra Rituale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Annapurna Ritual]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Homa_f%C3%BCr_Nahrung_und_F%C3%BClle&amp;diff=1326034</id>
		<title>Annapurna Homa für Nahrung und Fülle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Homa_f%C3%BCr_Nahrung_und_F%C3%BClle&amp;diff=1326034"/>
		<updated>2026-10-13T07:43:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Annapurna Homa für Nahrung und Fülle nach Annapurna Homa&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Annapurna Homa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Homa&amp;diff=1326033</id>
		<title>Annapurna Homa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Homa&amp;diff=1326033"/>
		<updated>2026-10-13T07:43:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Annapurna Homa für Nahrung und Fülle nach Annapurna Homa&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Annapurna Homa für Nahrung und Fülle&#039;&#039;&#039; verbindet die vollständige Annapurna-Puja mit dem &#039;&#039;Saṃkṣepahomaprayoga&#039;&#039; des [[Brihat Tantrasara]]. Nach der Bereitung und Verehrung des Feuers wird Annapurna im Feuer vergegenwärtigt. Es folgen die Voropfer, 108 kleine Gaben aus gekochtem Reis mit Ghee und eine abschließende Purnahuti. Alle Mantras, auch die Feuer-Anrufungen und die vorausgehende Puja, stehen in diesem Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck, Gelegenheit und Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Das Homa ist eine Verehrung der nährenden göttlichen Mutter: Dank für Nahrung, Bitte um gedeihlichen Lebensunterhalt und bewusste Hingabe der eigenen Anstrengungen. Es kann eine Annapurna-Sadhana begleiten oder bei einer Feier des gemeinsamen Speisens stattfinden. Der gewählte Kalpa schreibt dafür keinen einzelnen Wochentag oder Festtermin vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung richtet sich an für den Annapurna-Mantra unterwiesene Puja- und Sanskrit-Kundige, die ein kleines Homa-Feuer sicher führen können. Sie führt das quellenbelegte kompakte Homa-Verfahren vollständig aus. Die Zahl 108 stammt aus der allgemeinen Homa-Regel des Kompendiums; der Reis mit Ghee aus dem Annapurna-Kalpa. Damit ist eine persönliche Homa-Anwendung festgelegt. Sie wird nicht als Erfüllung der besonderen Purashcharana mit 16.000 Japa und 1.600 Homa-Gaben ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mula-Mantra lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ. Verehrung dir, erhabene Göttin, große Herrin, Annapurna, du von Nahrung Erfüllte. Svāhā: Dir sei die Hingabe dargebracht. Hrīṃ ist die Shakti-Keimkraft und hat keine wörtliche Satzübersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten und bereitlegen ==&lt;br /&gt;
* Gereinigter Sitz und Altar; Unterlage für das gezeichnete Yantra; frische rote oder andere geeignete Blüten, Akshata und Sandelpaste. Für die vielen Avarana-Gaben genügen jeweils kleine Mengen.&lt;br /&gt;
* Gewöhnliches Wassergefäß, besonderes Arghya-Gefäß mit Unterlage, Sprinkelschale, Löffel, Abwasserschale und kleine Schälchen für die einzelnen Dienste; sauberes Trinkwasser gesondert.&lt;br /&gt;
* Für Arghya: Duftstoff, Blüte, ungebrochener Reis, Gerste, Kusha-Spitzen, Sesam, weißer Senf und Durva in Wasser. Für das Fußwasser nennt die Quelle Shyama, Durva, Lotus und Vishnukranta; für Mundwasser Jati, Nelke und Kakkola. Die Pflanzennamen müssen als Puja-Material richtig bestimmt sein; dies ist kein Auftrag, unbekannte Pflanzen einzunehmen.&lt;br /&gt;
* Etwas Honig, Joghurt und Ghee für Madhuparka; Badewasser; kleines Gewand und Schmuckgabe; Räucherwerk, sichere Lampe und Glocke; frische Speise und Betelblatt. Bereite insbesondere eine saubere Portion gekochten Reises beziehungsweise einer vegetarischen Reisspeise vor. Sie wird als Naivedya dargebracht und nach Abschluss als Prasad geteilt. Reis mit Ghee wird im besonderen Homa-Abschnitt ausdrücklich genannt; eine bestimmte Naivedya-Rezeptur schreibt dieser Puja-Kalpa nicht vor.&lt;br /&gt;
* Wenig Puffreis, weißer Senf, Sandel, saubere Ritualasche, Durva, Kusha und Akshata für die äußere Reinigung; Blüten für Guru und Türgottheiten.&lt;br /&gt;
* Eine Zählhilfe für 108 Gayatri- und 100 Mula-Mantra-Wiederholungen; einen sauberen Stein in einer eigenen Auffangschale für die Aghamarshana-Handlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle brennbare Gegenstände mit Abstand zur Lampe und zum Räucherhalter auf. Benutztes Opferwasser kommt in die Auffangschale. Die Mengen werden in diesen Abschnitten nicht pauschal festgelegt; bereite kleine, für alle genannten Dienste ausreichende Portionen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichne auf eine saubere feste Unterlage einen achtblättrigen Lotus mit einem Sechsstern aus zwei ineinandergestellten Dreiecken im Zentrum; umgib ihn mit einem Quadrat mit vier Öffnungen in den Hauptrichtungen. Dies ist das im allgemeinen Abschnitt ausdrücklich zugelassene Yantra, wenn der einzelne Kalpa keine andere Zeichnung vorschreibt. Lass zwischen Mitte, Staubfäden, Blattflächen, Blattspitzen und äußerem Quadrat genügend Platz für kleine Gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtungen lesen:&#039;&#039;&#039; Die Paddhati legt hier Ritualrichtungen fest: O ist die dem Praktizierenden zugewandte Vorderseite der Gottheit; W liegt hinter ihr. Vom Praktizierenden aus gesehen liegt S links und N rechts. Die acht Plätze laufen also: vorne O → vorne links SO → links S → hinten links SW → hinten W → hinten rechts NW → rechts N → vorne rechts NO. „Rechts von der Gottheit“ liegt für dich links. Diese Zuordnung gilt für den Gottheitssitz und seine Umkreise; tatsächliche Raumrichtungen werden davon unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erläuterung ersetzt keine besondere Yantra-Weihe. Eine temporäre Zeichnung wird in der nachstehenden Puja angerufen und am Schluss wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusätzlich für das Homa vorbereiten ==&lt;br /&gt;
* Kleine geeignete Homa-Schale auf nicht brennbarer Fläche; trockenes unbehandeltes Homa-Holz, Steinfunken-Zündgerät und sauberes Zündmaterial.&lt;br /&gt;
* Zwei weitere kleine feuersichere Schalen für Übernahme und ausgesonderten Glutanteil; Zange und hitzefeste Hilfsmittel.&lt;br /&gt;
* Ghee-Schale, Homa-Löffel, zwei saubere Kusha-Halme von ungefähr einer Handspanne Länge; 108 kleine Portionen gekochter Reis mit wenig Ghee, eine weitere für die Purnahuti und Ghee für die Voropfer.&lt;br /&gt;
* Blumen und Akshata für die Ränder; Zeichenmaterial für den kalten Boden der Feuerstelle.&lt;br /&gt;
* Ein sauberer mit Wasser gefüllter Kalasha, nordöstlich der Feuerstelle auf dem erhöhten Puja-Altar in der Mitte des Annapurna-Yantras. Die nachstehende Anrufung und Prana-Pratishtha gelten dem Kalasha als Träger der göttlichen Gegenwart. Lege die Anrufungsblüte an seine Öffnung und halte die Hand bei der Einsetzung über das Gefäß. Die Yantra-Gaben liegen ringsum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe die Feuerhandlung im Freien oder an einem ausdrücklich dafür geeigneten Ort durch. Lass Abstand zu Kleidung und anderem Brennbaren, sorge für Luftzufuhr und halte geeignetes Löschmaterial bereit. Die Mengen sollen zur kleinen Schale passen; große Brennstoffmengen sind kein Bestandteil der liturgischen Zählung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handgesten für diesen Ablauf ==&lt;br /&gt;
Die Gesten werden an den angegebenen Stellen eingesetzt; übe ihre Fingerstellung vor Beginn. Erzwinge keine schmerzhafte Verschränkung. Bei den Gesten ohne eigene Formel wird nur das beim Handlungsschritt genannte Mantra gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Mudra !! Ausführung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aṅkuśa || Mittelfinger der rechten Hand ausstrecken; den Zeigefinger an dessen mittleres Glied legen und etwas hakenförmig beugen. Die übrigen Finger locker einziehen. Beim Herbeiziehen der Tirthas die Geste vom vorgestellten heiligen Ort zum Wasser führen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Āvāhanī || Beide Handflächen vor der Brust zusammenlegen; die Daumen an die Grundglieder der Ringfinger legen. So die Gottheit einladen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sthāpanī || Die gleiche zusammengelegte Handstellung mit den Fingerspitzen nach unten wenden: Einsetzung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sannidhāpanī || Beide Fäuste nebeneinander zusammenführen, die Daumen aufrichten: Vergegenwärtigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sannirodhinī || Die Daumen in diese Fäuste hineinnehmen: das Verweilen erbitten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Avaguṇṭhana || Linke Faust bilden, Zeigefinger nach unten ausstrecken und mit ihm die äußere Begrenzung des Gegenstandes umrunden. Das bezeichnet eine schützende Umhüllung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dhenu || Handflächen zueinander halten. Die Spitzen des rechten kleinen Fingers und linken Ringfingers, des linken kleinen Fingers und rechten Ringfingers, des rechten Zeigefingers und linken Mittelfingers sowie des linken Zeigefingers und rechten Mittelfingers paarweise verbinden. Die verschränkten Finger nach unten halten; stelle dir herabströmenden Nektar vor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gālinī || Jeden kleinen Finger mit dem Daumen der gegenüberliegenden Hand verbinden. Zeige-, Mittel- und Ringfinger beider Hände gerade und beieinander halten. Die Geste über dem Wassergefäß zeigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Matsya || Die linke Handfläche auf den rechten Handrücken legen. Die Daumen wie seitliche Flossen bewegen; mit der Geste das Gefäß bedecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Paramīkaraṇa || Daumen ineinanderhaken, die übrigen Finger ausstrecken. Die Gabe beziehungsweise die Erscheinungsform als von göttlicher Gegenwart erfüllt vergegenwärtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cakra || Die Handflächen einander zuwenden, die Finger etwas beugen und spreizen; die kleinen Finger und die Daumen jeweils miteinander in Berührung bringen. Den so angedeuteten Schutzkreis über der Speise zeigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saṃhāra || Linke Handfläche nach unten, rechte nach oben halten, die Finger ineinander verschränken und die verbundenen Hände behutsam wenden. Bei der Rücknahme die Gegenwart mit dem Duft der Blüte ins Herz zurückführen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Reinigung, Guru und Eintritt in den Puja-Raum ==&lt;br /&gt;
Beginne nach dem Waschen beziehungsweise Baden, mit sauberer Kleidung und sauberem Mund. Die persönlichen täglichen Pflichten deiner Tradition bleiben vorausgesetzt; dieser Artikel beginnt mit der konkreten Vorbereitung der Puja. Sitze tagsüber nach Osten, nachts nach Norden. Ein dauernd konsekriertes Tempelbild verlangt seine eigene Tempelordnung; hier wird eine für diese Sitzung angerufene Gegenwart auf einem Puja-Yantra verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dir über dem Scheitel den Guru vor: weiß leuchtend, mit zwei Händen, segnend, mit seiner roten Shakti. Bringe ihm im Geist Duft, Blumen, Räucherwerk, Licht und Speise dar. Sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;akhaṇḍamaṇḍalākāraṃ vyāptaṃ yena carācaram |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatpadaṃ darśitaṃ yena tasmai śrīgurave namaḥ ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung dem verehrten Guru, durch den jene Wirklichkeit gezeigt wurde, deren ungeteilte Ganzheit alles Bewegliche und Unbewegliche durchdringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ajñānatimirāndhasya jñānāñjanaśalākayā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;cakṣurunmīlitaṃ yena tasmai śrīgurave namaḥ ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung dem verehrten Guru, der die durch das Dunkel des Nichtwissens verschlossenen Augen mit dem Stift der Erkenntnis geöffnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe drei kleine Schlucke sauberen Wassers als Achamana aus. Sprich zu jedem Schluck eine der folgenden Formeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Schluck !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || &#039;&#039;&#039;oṃ ātmatattvāya svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Prinzip des Selbst dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || &#039;&#039;&#039;oṃ vidyātattvāya svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Prinzip der Erkenntnis dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || &#039;&#039;&#039;oṃ śivatattvāya svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Shiva-Prinzip dargebracht.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1.1 Tantrische Sandhya vor der Puja ===&lt;br /&gt;
Die allgemeine Paddhati verlangt vor der Puja eine tantrische Sandhya. Führe nach dem eben beschriebenen Achamana die folgende Folge aus. Wenn diese Tages-Sandhya bereits vollständig vollzogen wurde, wird sie vor derselben Puja nicht noch einmal angesetzt. Persönliche vedische Tagespflichten, soweit sie zur eigenen Unterweisung gehören, gehen der tantrischen Sandhya voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rufe in einer Schale sauberen Wassers die Tirthas an. Zeige Ankusha-Mudra und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati | narmade sindhu kāveri jale&#039;smin sannidhiṃ kuru ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Seid in diesem Wasser gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib mit Kusha dreimal etwas Wasser zur Erde beziehungsweise in eine dafür bestimmte Auffangschale; rezitiere zu jeder Gabe &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;. Besprenge dann mit derselben Formel siebenmal den Scheitel. Führe anschließend drei Wechselatemzüge aus. Zähle durch innerliche Om-Wiederholung. Die Quelle erlaubt bei begrenzter Atemkapazität ausdrücklich 1 : 4 : 2 statt 16 : 64 : 32. Ein Zählwert ist eine kurze innere Wiederholung, keine festgelegte Sekundenzahl. Halte nur mühelos; diese Puja ist kein Anlass, eine ungeübte Atemretention zu erzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Atemzug !! Einatmen !! Halten !! Ausatmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || links: 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide Nasenlöcher geschlossen: 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || rechts: 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || rechts: 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide geschlossen: 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || links: 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || links: 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide geschlossen: 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || rechts: 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschließe das rechte Nasenloch mit dem rechten Daumen, das linke mit Ring- und kleinem Finger; Zeige- und Mittelfinger bleiben von der Nase weg. &#039;&#039;Om&#039;&#039; vergegenwärtigt die göttliche Ganzheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze danach die sechs Mantraglieder am Körper ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Handlung !! Vollständige Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Mittel-, Ring- und Zeigefinger das Herz berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dem Herzen: Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Mittel- und Zeigefinger den Scheitel berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śirase svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Haupt: dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit dem Daumen die Shikha-Stelle am hinteren Scheitel berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Shikha: Bekräftigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Arme kreuzen; beide Hände an die gegenüberliegenden Oberarme legen. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039; || Der schützenden Hülle: huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeige-, Mittel- und Ringfinger vor rechtem Auge, Stirnmitte und linkem Auge halten; die Augen nicht drücken. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Den drei Augen: Weihe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Zeige- und Mittelfinger in die gegenüberliegende Handfläche klatschen und den Schutz nach außen vergegenwärtigen. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Schutzwaffe: phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm etwas Wasser in die linke Handfläche und bedecke es mit rechts. Sprich dreimal die vollständige Elementfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;haṃ yaṃ vaṃ laṃ raṃ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bija-Kräfte von Raum, Luft, Wasser, Erde und Feuer. Die Quelle nennt hier genau diese Reihenfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinde an der rechten Hand Daumen- und Ringfingerspitze zur Tattva-Mudra. Nimm damit beziehungsweise lasse durch die Finger etwas Wasser tropfen und besprenge siebenmal den Kopf, jedes Mal mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;. Gib den Rest in die rechte Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige das Wasser als leuchtend. Nimm seine Lichtkraft im Geist durch die linke Nasenbahn in den Körper auf; sie wäscht die belastenden Handlungen rein. Führe die nun als dunkel vorgestellte Last durch die rechte Nasenbahn zurück in das Wasser der rechten Hand. Das ist eine Visualisierung; ziehe kein Wasser in die Nase. Gib dieses Wasser auf einen vor dir liegenden sauberen Stein in einer Auffangschale und sprich &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039; – die Abgrenzung und Entlassung der Belastung. Dies ist die Aghamarshana-Handlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasche die Hände und vollziehe nochmals drei kleine Achamana-Schlucke wie oben. Biete dann mit einem kleinen Wasserstrahl zur Sonne hin – oder vor der vergegenwärtigten Sonne in die Schale – ein Arghya dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ haṃsaḥ idam arghyaṃ svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ, Haṃsaḥ. Dieses Ehrenwasser sei dargebracht. Die Formel gilt hier der solaren Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige Annapurna im Sonnenkreis. Biete dreimal je eine kleine Wassergabe mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ sūryamaṇḍalasthāyai annapūrṇāyai namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Verehrung Annapurna, gegenwärtig im Sonnenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halte bei der morgendlichen Gayatri die goldrote, wie die aufgehende Sonne leuchtende Brahmi mit Buch und Gebetskette gegenwärtig. Mittags nennt die allgemeine Paddhati eine dunkle, vierarmige Göttin mit Muschel, Diskus, Keule und Lotus auf dem Sonnensitz; abends eine weiße, dreiäugige Göttin in weißem Gewand auf dem Stier, mit Segen, Schlinge, Dreizack und Schädelgefäß. Diese Bilder begleiten die Meditation; sie führen hier keine zusätzlichen Einzelmantras ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezitiere danach 108-mal die folgende Gayatri. Die Bija- und Namensmantras werden dadurch nicht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhagavatyai vidmahe māheśvaryai dhīmahi tan no’nnapūrṇe pracodayāt |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir möchten die erhabene Göttin erkennen. Über die große Herrin meditieren wir. Annapurna, möge sie uns anregen und führen. Die überlieferte letzte Anrede steht im Vokativ; sie wird hier nicht stillschweigend zu einer anderen Mantrafassung geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige 108er-Zahl folgt § 33. Der Text lässt bei Unvermögen auch zehn zu; wenn du diese bezeugte Erleichterung brauchst, entscheide dies vor Beginn. Damit ist die hier gewählte tantrische Sandhya-Folge aus §§ 7–14 und 31–37 abgeschlossen. Gehe nun zur Bereitung des gewöhnlichen Arghya und zum Eintritt in den Puja-Raum über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege links vor dir eine kleine Unterlage mit Dreieck, Kreis und äußerer quadratischer Einfassung an. Gib eine Blüte auf die Unterlage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ ādhāraśaktaye namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Verehrung der tragenden Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spüle das gewöhnliche Arghya-Gefäß mit &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039; aus und fülle es mit &#039;&#039;&#039;namaḥ&#039;&#039;&#039; mit Wasser. Phaṭ markiert Abgrenzung und Reinigung; namaḥ bedeutet Verehrung. Zeige Ankusha-Mudra und rufe die heiligen Flüsse ins Wasser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati | narmade sindhu kāveri jale&#039;smin sannidhiṃ kuru ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Seid in diesem Wasser gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib mit &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; etwas Duftstoff und eine Blüte hinein. Zeige Dhenu-Mudra, sprich achtmal &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; und stelle dir das Wasser als Nektar vor. Om ist die heilige Grundsilbe, keine übersetzbare Gegenstandsbezeichnung. Dieses Wasser dient der Reinigung und den äußeren Vorbereitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besprenge den Türbereich mit etwas Wasser und &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039;. Lege bei jeder folgenden Formel eine Blüte oder etwas Akshata an die genannte Stelle; ein sauberer kleiner Teller am jeweiligen Ort genügt zum Auffangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Obere Türmitte, erste Gabe || &#039;&#039;&#039;oṃ vighnāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vighna, dem Herrn der Hindernisse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Obere Türmitte, zweite Gabe || &#039;&#039;&#039;oṃ mahālakṣmyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Mahalakshmi.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Obere Türmitte, dritte Gabe || &#039;&#039;&#039;oṃ sarasvatyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Sarasvati.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rechter Pfosten || &#039;&#039;&#039;oṃ vighnāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vighna.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Linker Pfosten || &#039;&#039;&#039;oṃ kṣetrapālāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Hüter des Ortes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eine Türseite || &#039;&#039;&#039;oṃ gaṅgāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ganga.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Andere Türseite || &#039;&#039;&#039;oṃ yamunāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Yamuna.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwelle || &#039;&#039;&#039;oṃ astrāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Schutzwaffe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tatsächlicher Südwesten des Raumes, nach dem Eintritt || &#039;&#039;&#039;oṃ vāstupuruṣāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Vastu-Purusha, der Gegenwart im bebauten Raum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ebendort, zweite Gabe || &#039;&#039;&#039;oṃ brahmaṇe namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Brahma.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt mit dem rechten Fuß zuerst ein; berühre dabei den linken Pfosten und nimm die rechte Schulter etwas zurück. Vergegenwärtige die Gottheit mit ihrem Mula-Mantra &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; und richte einen klaren Blick in den Raum. Besprenge den Zwischenraum mit &#039;&#039;&#039;astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; – „der Schutzwaffe: phaṭ“ – und stampfe dreimal mit der linken Ferse auf den Boden. Besprich eine kleine Mischung aus Puffreis, weißem Senf, Sandel, sauberer Ritualasche, Durva, Kusha und Akshata siebenmal mit &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039;, streue sie an die Ränder des Platzes und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ apasarpantu te bhūtā ye bhūtā bhuvi saṃsthitāḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ye bhūtā vighnakartāras te naśyantu śivājñayā ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Es mögen jene Wesen weichen, die sich auf der Erde aufhalten. Die Wesen, die Hindernisse bereiten, mögen durch Shivas Gebot verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre unter dem Sitz die tragende Kraft mit einer Blüte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ ādhāraśaktikamalāsanāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīm. Verehrung dem Lotussitz der tragenden Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühre den Sitz. Vergegenwärtige für diese Sitzformel Meruprishtha als Rishi, Sutala als Metrum und Kurma als Gottheit. Sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tvaṃ ca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Erde, Göttin, die Welten werden von dir getragen, und du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache diesen Sitz rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich. Halte links die Wassergefäße, rechts die Opfergaben und hinter dir eine Schale für benutztes Wasser bereit. Reinige die Ablageflächen vorher und trenne Trinkwasser, Opferwasser und Abwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre links die Guru-Reihe mit je einer Blüte: &#039;&#039;&#039;oṃ gurubhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; („den Gurus Verehrung“), &#039;&#039;&#039;oṃ paramagurubhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; („den Gurus der Gurus Verehrung“), &#039;&#039;&#039;oṃ parāparagurubhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; („der weiterführenden Guru-Reihe Verehrung“). Rechts sprich &#039;&#039;&#039;oṃ gaṇeśāya namaḥ&#039;&#039;&#039; („Ganesha Verehrung“). Über dem Scheitel vergegenwärtige Annapurna mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerreibe eine duftende Blüte zwischen den Händen mit &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039;. Klatsche dreimal, jeweils etwas höher, und schnippe in die acht Richtungen sowie nach oben und unten. Umgrenze den Platz mit wenigen Wassertropfen unter &#039;&#039;&#039;raṃ&#039;&#039;&#039;; stelle dir eine schützende Feuerwand vor. &#039;&#039;Raṃ&#039;&#039; ist das Feuer-Bija.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Bhutashuddhi: den Körper als göttlichen Ort erneuern ==&lt;br /&gt;
Lege die Hände mit den Handflächen nach oben in den Schoß. Der Text bietet ausdrücklich zwei Bhutashuddhi-Verfahren; hier steht seine Alternative aus der &#039;&#039;Puraścaraṇacandrikā&#039;&#039; (§ 52). Sie ist eine im Kompendium überlieferte Wahlform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige im Herzen einen Lotus: Dharma ist seine Wurzel, Erkenntnis sein Stängel, die acht Herrlichkeitskräfte sind seine Blütenblätter, Losgelöstheit seine Mitte. Lass ihn mit &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; aufleuchten. In seiner Mitte ruht dein individuelles Bewusstsein als kleine Flamme. Erwecke im Geist Kundalini an der Basis der Wirbelsäule und führe die Flamme mit ihr durch Sushumna bis zur Einheit mit dem höchsten Selbst über dem Scheitel. Lass die Begrenzung auf den gewöhnlichen Körper in dieser Einheit ruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Rückkehr folgt die allgemeine Anweisung desselben Abschnitts: Bringe Kundalini, Lebensbewusstsein und die körperbildenden Prinzipien wieder an ihre Orte. Sprich dabei &#039;&#039;&#039;so&#039;ham&#039;&#039;&#039; und vergegenwärtige das Lebensbewusstsein im Herzen. Die Formel bezeichnet die Einheit des Selbst mit dem höchsten Bewusstsein. Lege die rechte Hand auf das Herz und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;āṃ so&#039;ham&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Āṃ; ich bin Das. Das Bija und die Identitätsformel dienen hier der Einsetzung des Lebensbewusstseins in den erneuerten Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausführliche Variante mit den Element-Bijas und drei Atemzyklen steht in [[Bhutashuddhi nach dem Brihat Tantrasara]]. Innerhalb dieser Puja wähle ein Verfahren; führe nicht beide nacheinander aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Matrika-Nyasa: die Lautkräfte einsetzen ==&lt;br /&gt;
Sprich zunächst die Zuordnung des Mantras:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asya mātṛkāmantrasya brahmā ṛṣiḥ gāyatrī chandaḥ mātṛkāsarasvatī devatā halo bījāni svarāḥ śaktayo mātṛkānyāse viniyogaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diesen Matrika-Mantra ist Brahma der Seher, Gayatri das Metrum und Matrika-Sarasvati die Gottheit; die Konsonanten sind die Keimsilben, die Vokale die Kräfte. Seine Anwendung ist der Matrika-Nyasa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Berührung !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scheitel || &#039;&#039;&#039;oṃ brahmaṇe ṛṣaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Brahma als Seher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mund || &#039;&#039;&#039;oṃ gāyatrīchandase namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Gayatri-Metrum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ mātṛkāsarasvatyai devatāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Gottheit Matrika-Sarasvati.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unterleibsregion, über der Kleidung || &#039;&#039;&#039;oṃ vyañjanebhyo bījebhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung den Konsonanten als Keimkräften.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Füße || &#039;&#039;&#039;oṃ svarebhyaḥ śaktibhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung den Vokalen als Kräften.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.1 Hand-Nyasa ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Handlung !! Vollständige Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide Daumen mit den Zeigefingern berühren. || &#039;&#039;&#039;aṃ kaṃ khaṃ gaṃ ghaṃ ṅaṃ āṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden Daumen eingesetzt; namaḥ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide Zeigefinger mit den Daumen berühren. || &#039;&#039;&#039;iṃ caṃ chaṃ jaṃ jhaṃ ñaṃ īṃ tarjanībhyāṃ svāhā&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden Zeigefingern eingesetzt; svāhā.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide Mittelfinger mit den Daumen berühren. || &#039;&#039;&#039;uṃ ṭaṃ ṭhaṃ ḍaṃ ḍhaṃ ṇaṃ ūṃ madhyamābhyāṃ vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden Mittelfingern eingesetzt; vaṣaṭ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide Ringfinger mit den Daumen berühren. || &#039;&#039;&#039;eṃ taṃ thaṃ daṃ dhaṃ naṃ aiṃ anāmikābhyāṃ huṃ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden Ringfingern eingesetzt; huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide kleinen Finger mit den Daumen berühren. || &#039;&#039;&#039;oṃ paṃ phaṃ baṃ bhaṃ maṃ auṃ kaniṣṭhābhyāṃ vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden kleinen Fingern eingesetzt; vauṣaṭ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit der jeweils anderen Hand über Handfläche und Handrücken streichen. || &#039;&#039;&#039;aṃ yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ haṃ laṃ kṣaṃ aḥ karatalapṛṣṭhābhyāṃ phaṭ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in Handflächen und Handrücken eingesetzt; phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.2 Sechsgliedriger Körper-Nyasa ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Handlung !! Vollständige Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Mittel-, Ring- und Zeigefinger das Herz berühren. || &#039;&#039;&#039;aṃ kaṃ khaṃ gaṃ ghaṃ ṅaṃ āṃ hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dem Herzen: Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Mittel- und Zeigefinger den Scheitel berühren. || &#039;&#039;&#039;iṃ caṃ chaṃ jaṃ jhaṃ ñaṃ īṃ śirase svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Haupt: dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit dem Daumen die Shikha-Stelle am hinteren Scheitel berühren. || &#039;&#039;&#039;uṃ ṭaṃ ṭhaṃ ḍaṃ ḍhaṃ ṇaṃ ūṃ śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Shikha: Bekräftigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Arme kreuzen; beide Hände an die gegenüberliegenden Oberarme legen. || &#039;&#039;&#039;eṃ taṃ thaṃ daṃ dhaṃ naṃ aiṃ kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039; || Der schützenden Hülle: huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeige-, Mittel- und Ringfinger vor rechtem Auge, Stirnmitte und linkem Auge halten; die Augen nicht drücken. || &#039;&#039;&#039;oṃ paṃ phaṃ baṃ bhaṃ maṃ auṃ netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Den drei Augen: Weihe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Zeige- und Mittelfinger in die gegenüberliegende Handfläche klatschen und den Schutz nach außen vergegenwärtigen. || &#039;&#039;&#039;aṃ yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ haṃ laṃ kṣaṃ aḥ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Schutzwaffe: phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.3 Innere Matrika ===&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige die folgenden Lotuszentren im Körper. Sprich die Lautreihe langsam und setze jeweils einen Laut auf ein Blütenblatt, vom vorderen Blatt aus im Umlauf. Es handelt sich um innere Einsetzung, nicht um Berührung innerer Organe. Die hier gewählte allgemeine Fassung setzt die Bindu-Laute ohne zusätzliche Namah-Endung ein; der Text nennt daneben eine besondere vaishnavitische Form mit Namah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zentrum !! Vollständige Lautfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hals, 16 Blätter || &#039;&#039;&#039;aṃ āṃ iṃ īṃ uṃ ūṃ ṛṃ ṝṃ ḷṃ ḹṃ eṃ aiṃ oṃ auṃ aṃ aḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz, 12 Blätter || &#039;&#039;&#039;kaṃ khaṃ gaṃ ghaṃ ṅaṃ caṃ chaṃ jaṃ jhaṃ ñaṃ ṭaṃ ṭhaṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nabel, 10 Blätter || &#039;&#039;&#039;ḍaṃ ḍhaṃ ṇaṃ taṃ thaṃ daṃ dhaṃ naṃ paṃ phaṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Svadhishthana, 6 Blätter || &#039;&#039;&#039;baṃ bhaṃ maṃ yaṃ raṃ laṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Muladhara, 4 Blätter || &#039;&#039;&#039;vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ajna zwischen den Brauen, 2 Blätter || &#039;&#039;&#039;haṃ kṣaṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laute sind die &#039;&#039;Matrika&#039;&#039;, die „Mutterkräfte“ der Sprache. Sie haben an dieser Stelle keine einzeln übersetzbare Satzbedeutung. Die beiden &#039;&#039;aṃ&#039;&#039; in der Vokalreihe sind kein Druckfehler: am Anfang steht der mit Bindu versehene Vokal a, an der vorletzten Position Anusvara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.4 Äußere Matrika ===&lt;br /&gt;
Stelle dir die weiße, dreiäugige Göttin der Sprache vor: Die Matrika-Schriftlaute bilden ihren Leib; Mondsichel, Perlenkette, Nektargefäß, Wissensbuch und Handgeste vergegenwärtigen ihre Kräfte. Dies ist eine Visualisierungsanweisung, kein zusätzlich zu rezitierender Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutze für Stirn Mittel- und Ringfinger; für den Gesichtsumriss die drei mittleren Finger; vor den Augen Daumen und Ringfinger; an den Ohren die Daumen; an den Nasenflügeln Daumen und kleinen Finger; an den Wangen die drei mittleren Finger; an den Lippen den Mittelfinger; an den Zahnreihen den Ringfinger, ohne unrein gewordene Finger anschließend an Gaben zu bringen; am Scheitel den Mittelfinger, am Mund Mittel- und Ringfinger. Für Gliedmaßen, Flanken und Rücken nimm Mittel-, Ring- und kleinen Finger, am Nabel zusätzlich den Daumen, am Bauch alle fünf Finger. Herz, Schultern und Nacken berühre mit der Handfläche. Die letzten sechs Einsetzungen führen vom Herzen zum Zielort. Berühre nur die Körperoberfläche; bei bekleideten oder schwer erreichbaren Stellen vergegenwärtige die Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich zu jeder Stelle genau die ausgeschriebene Formel. Alle bedeuten: „Verehrung der hier eingesetzten Lautkraft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Körperstelle !! Formel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || Stirn || &#039;&#039;&#039;aṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || Umriss des Gesichts || &#039;&#039;&#039;āṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || rechtes Auge || &#039;&#039;&#039;iṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || linkes Auge || &#039;&#039;&#039;īṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || rechtes Ohr || &#039;&#039;&#039;uṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || linkes Ohr || &#039;&#039;&#039;ūṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || rechtes Nasenloch || &#039;&#039;&#039;ṛṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || linkes Nasenloch || &#039;&#039;&#039;ṝṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9 || rechte Wange || &#039;&#039;&#039;ḷṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || linke Wange || &#039;&#039;&#039;ḹṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11 || Oberlippe || &#039;&#039;&#039;eṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12 || Unterlippe || &#039;&#039;&#039;aiṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13 || obere Zahnreihe || &#039;&#039;&#039;oṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14 || untere Zahnreihe || &#039;&#039;&#039;auṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15 || Scheitelöffnung || &#039;&#039;&#039;aṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16 || Mund || &#039;&#039;&#039;aḥ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17 || rechter Oberarmansatz || &#039;&#039;&#039;kaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18 || rechter Ellbogen || &#039;&#039;&#039;khaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19 || rechtes Handgelenk || &#039;&#039;&#039;gaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || rechte Fingerwurzeln || &#039;&#039;&#039;ghaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21 || rechte Fingerspitzen || &#039;&#039;&#039;ṅaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22 || linker Oberarmansatz || &#039;&#039;&#039;caṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23 || linker Ellbogen || &#039;&#039;&#039;chaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24 || linkes Handgelenk || &#039;&#039;&#039;jaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25 || linke Fingerwurzeln || &#039;&#039;&#039;jhaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26 || linke Fingerspitzen || &#039;&#039;&#039;ñaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27 || rechter Beinansatz || &#039;&#039;&#039;ṭaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28 || rechtes Knie || &#039;&#039;&#039;ṭhaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29 || rechter Knöchel || &#039;&#039;&#039;ḍaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30 || rechte Zehenwurzeln || &#039;&#039;&#039;ḍhaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31 || rechte Zehenspitzen || &#039;&#039;&#039;ṇaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32 || linker Beinansatz || &#039;&#039;&#039;taṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33 || linkes Knie || &#039;&#039;&#039;thaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34 || linker Knöchel || &#039;&#039;&#039;daṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35 || linke Zehenwurzeln || &#039;&#039;&#039;dhaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36 || linke Zehenspitzen || &#039;&#039;&#039;naṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37 || rechte Körperseite || &#039;&#039;&#039;paṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38 || linke Körperseite || &#039;&#039;&#039;phaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39 || Rücken || &#039;&#039;&#039;baṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40 || Nabel || &#039;&#039;&#039;bhaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41 || Bauch || &#039;&#039;&#039;maṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42 || Herz || &#039;&#039;&#039;yaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43 || rechte Schulter || &#039;&#039;&#039;raṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44 || Nacken || &#039;&#039;&#039;laṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45 || linke Schulter || &#039;&#039;&#039;vaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46 || vom Herzen zur rechten Hand || &#039;&#039;&#039;śaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 47 || vom Herzen zur linken Hand || &#039;&#039;&#039;ṣaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 48 || vom Herzen zum rechten Fuß || &#039;&#039;&#039;saṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 49 || vom Herzen zum linken Fuß || &#039;&#039;&#039;haṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 50 || vom Herzen zum Bauch || &#039;&#039;&#039;laṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 51 || vom Herzen zum Mund || &#039;&#039;&#039;kṣaṃ namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Pranayama und innerer Pitha-Nyasa ==&lt;br /&gt;
Führe drei Wechselatemzüge aus. Zähle durch innerliche Om-Wiederholung. Die Quelle erlaubt bei begrenzter Atemkapazität ausdrücklich 1 : 4 : 2 statt 16 : 64 : 32. Ein Zählwert ist eine kurze innere Wiederholung, keine festgelegte Sekundenzahl. Halte nur mühelos; diese Puja ist kein Anlass, eine ungeübte Atemretention zu erzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Atemzug !! Einatmen !! Halten !! Ausatmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || links: 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide Nasenlöcher geschlossen: 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || rechts: 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || rechts: 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide geschlossen: 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || links: 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || links: 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide geschlossen: 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || rechts: 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschließe das rechte Nasenloch mit dem rechten Daumen, das linke mit Ring- und kleinem Finger; Zeige- und Mittelfinger bleiben von der Nase weg. &#039;&#039;Om&#039;&#039; vergegenwärtigt die göttliche Ganzheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühre zu jeder Formel den angegebenen Körperort und stelle dir den göttlichen Sitz im Herzen vor. Die negativen Gegenprinzipien werden in diesen tragenden Sitz eingeordnet; sie sind kein Auftrag, sie zu kultivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ ādhāraśaktaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der tragenden Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ prakṛtaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Urnatur.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ kūrmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Kurma, der tragenden Schildkröte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ anantāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ananta, dem Unendlichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ pṛthivyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Erde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ kṣīrasamudrāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Milchozean.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ śvetadvīpāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Weißen Insel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ maṇimaṇḍapāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Edelsteinhalle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ kalpavṛkṣāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Wunschbaum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ maṇivedikāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Edelsteinaltar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ ratnasiṃhāsanāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Edelsteinthron.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rechte Schulter || &#039;&#039;&#039;oṃ dharmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Dharma, der tragenden Ordnung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| linke Schulter || &#039;&#039;&#039;oṃ jñānāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| linker Oberschenkel || &#039;&#039;&#039;oṃ vairāgyāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Losgelöstheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rechter Oberschenkel || &#039;&#039;&#039;oṃ aiśvaryāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der göttlichen Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mund || &#039;&#039;&#039;oṃ adharmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Gegenprinzip zum Dharma.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| linke Flanke || &#039;&#039;&#039;oṃ ajñānāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Nichtwissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nabel || &#039;&#039;&#039;oṃ avairāgyāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Anhaftung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rechte Flanke || &#039;&#039;&#039;oṃ anaiśvaryāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Unvermögen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ anantāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ananta, dem Unendlichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;oṃ padmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Lotus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;aṃ sūryamaṇḍalāya dvādaśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Sonnenkreis mit zwölf Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;uṃ somamaṇḍalāya ṣoḍaśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Mondkreis mit sechzehn Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;maṃ vahnimaṇḍalāya daśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Feuerkreis mit zehn Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;saṃ sattvāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Sattva, dem Prinzip der Klarheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;raṃ rajase namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Rajas, dem Prinzip der Aktivität.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;taṃ tamase namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Tamas, dem Prinzip der Trägheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;āṃ ātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Selbst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;aṃ antarātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem inneren Selbst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;paṃ paramātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem höchsten Selbst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;hrīṃ jñānātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Erkenntnis-Selbst.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun die neun Kräfte auf den acht Staubfadenpositionen des Lotus und in der Mitte einsetzen. Die Orte werden im Herzlotus visualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ jayāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Jaya, der Sieghaften.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ vijayāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vijaya, der Überwindenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ ajitāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ajita, der Unbesiegten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ aparājitāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Aparajita, der Unüberwindlichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ nityāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Nitya, der Ewigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ vilāsinyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vilasini, der Spielenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ dogdhryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Dogdhri, der Nährenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ aghorāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Aghora, der Nichtschrecklichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ maṅgalāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Mangala, der Heilvollen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss im Zentrum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ sarvaśaktikamalāsanāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ. Verehrung dem Lotussitz aller Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Der besondere Nyasa für Annapurna ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Berührung !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scheitel || &#039;&#039;&#039;oṃ brahmaṇe ṛṣaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Om. Verehrung Brahma als Seher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mund || &#039;&#039;&#039;paṅktaye chandase namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Pankti-Metrum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;annapūrṇāyai devatāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Annapurna als Gottheit.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.1 Hände ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Handlung !! Vollständige Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide Daumen mit den Zeigefingern berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden Daumen eingesetzt; namaḥ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide Zeigefinger mit den Daumen berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ tarjanībhyāṃ svāhā&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden Zeigefingern eingesetzt; svāhā.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide Mittelfinger mit den Daumen berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ madhyamābhyāṃ vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden Mittelfingern eingesetzt; vaṣaṭ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide Ringfinger mit den Daumen berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ anāmikābhyāṃ huṃ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden Ringfingern eingesetzt; huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beide kleinen Finger mit den Daumen berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kaniṣṭhābhyāṃ vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in beiden kleinen Fingern eingesetzt; vauṣaṭ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit der jeweils anderen Hand über Handfläche und Handrücken streichen. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ karatalapṛṣṭhābhyāṃ phaṭ&#039;&#039;&#039; || Die genannten Lautkräfte werden in Handflächen und Handrücken eingesetzt; phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.2 Körper ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Handlung !! Vollständige Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Mittel-, Ring- und Zeigefinger das Herz berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dem Herzen: Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Mittel- und Zeigefinger den Scheitel berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śirase svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Haupt: dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit dem Daumen die Shikha-Stelle am hinteren Scheitel berühren. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Shikha: Bekräftigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Arme kreuzen; beide Hände an die gegenüberliegenden Oberarme legen. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039; || Der schützenden Hülle: huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeige-, Mittel- und Ringfinger vor rechtem Auge, Stirnmitte und linkem Auge halten; die Augen nicht drücken. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Den drei Augen: Weihe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mit Zeige- und Mittelfinger in die gegenüberliegende Handfläche klatschen und den Schutz nach außen vergegenwärtigen. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Schutzwaffe: phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 6. Dhyana und innere Darbringung ==&lt;br /&gt;
Baue das folgende Dhyana-Bild im Herzen auf. Der Vers beschreibt die Visualisierung; du kannst ihn dazu rezitieren, er ist kein zusätzlicher Japa-Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;raktāṃ vicitravasanāṃ navacandracūḍām&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annapradānaniratāṃ stanabhāranamrām |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;nṛtyantam induśakalābharaṇaṃ vilokya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hṛṣṭāṃ bhaje bhagavatīṃ bhavaduḥkhahantrīm ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verehre die erhabene Göttin, die das Leid des Daseins hinwegnimmt: rot, in vielfarbigem Gewand, mit der jungen Mondsichel auf dem Haupt. Sie ist ganz dem Spenden von Nahrung zugewandt, von der Fülle ihrer Brüste sanft geneigt. Freude erfüllt sie beim Anblick des Tanzenden, dessen Schmuck die Mondsichel ist – Shiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe der so vergegenwärtigten Gottheit im Geist Duft, Blumen, Räucherwerk, Licht und Speise dar. Nimm dir für jede Gabe einen eigenen Moment. Für diese &#039;&#039;mānasopacāra&#039;&#039;-Stelle schreibt der Gottheitenabschnitt keine zusätzlichen fünf Lautformeln vor. Sprich deshalb keine erfundenen Zusatzmantras. Halte danach das Gottesbild gesammelt gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 7. Vishesharghya: das besondere Opferwasser ==&lt;br /&gt;
Bereite links vor dem Altar ein besonderes Arghya-Gefäß auf einer eigenen dreieckigen Unterlage vor. Du kannst eine sauber aufgestellte Puja-Muschel oder das vom Text ebenfalls zugelassene Kupfergefäß verwenden. Es ist vom gewöhnlichen Reinigungswasser zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spüle das Gefäß mit &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039; und gib unter &#039;&#039;&#039;namaḥ&#039;&#039;&#039; Sandel, Blüten, Akshata, Gerste, Kusha-Spitzen, Sesam, weißen Senf und Durva hinein. Fülle es mit Wasser, während du die Matrika rückwärts rezitierst; schließe mit dem Mula-Mantra. Die Rezitation bezeichnet die Rückführung aller Lautkräfte in das geheiligte Wasser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kṣaṃ laṃ haṃ saṃ ṣaṃ śaṃ vaṃ laṃ raṃ yaṃ maṃ bhaṃ baṃ phaṃ paṃ naṃ dhaṃ daṃ thaṃ taṃ ṇaṃ ḍhaṃ ḍaṃ ṭhaṃ ṭaṃ ñaṃ jhaṃ jaṃ chaṃ caṃ ṅaṃ ghaṃ gaṃ khaṃ kaṃ aḥ aṃ auṃ oṃ aiṃ eṃ ḹṃ ḷṃ ṝṃ ṛṃ ūṃ uṃ īṃ iṃ āṃ aṃ | hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lautkräfte der hier wiedergegebenen Matrika-Fassung in umgekehrter Folge; anschließend der Mula-Mantra von Annapurna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unterlage || &#039;&#039;&#039;maṃ vahnimaṇḍalāya daśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Feuerkreis mit zehn Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gefäß || &#039;&#039;&#039;aṃ sūryamaṇḍalāya dvādaśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Sonnenkreis mit zwölf Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser || &#039;&#039;&#039;uṃ somamaṇḍalāya ṣoḍaśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Mondkreis mit sechzehn Kalas.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige Ankusha-Mudra zum Herbeiziehen der Tirthas und sprich über dem Wasser erneut die vollständige Flussanrufung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati | narmade sindhu kāveri jale&#039;smin sannidhiṃ kuru ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Seid in diesem Wasser gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rufe Annapurna ins Wasser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annapūrṇe ihāvaha iha tiṣṭha |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annapurna, bringe deine Gegenwart hierher und verweile hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige Avagunthana mit &#039;&#039;&#039;huṃ&#039;&#039;&#039;, Galini mit &#039;&#039;&#039;vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; und blicke unter &#039;&#039;&#039;vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; gesammelt ins Wasser. Diese Schlusslaute bezeichnen Schutz, Befestigung und Weihe. Setze die sechs Mantraglieder durch Berührung der Außenseite beziehungsweise Zeigen über dem Wasser ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Glied !! Formel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;hrīṃ hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haupt || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śirase svāhā&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Shikha || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutzhülle || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Augen || &#039;&#039;&#039;hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutzwaffe || &#039;&#039;&#039;hrīṃ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege eine duftende Blüte mit &#039;&#039;&#039;namaḥ&#039;&#039;&#039; hinein, bedecke das Gefäß mit Matsya-Mudra und sprich achtmal &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;. Zeige Dhenu mit &#039;&#039;&#039;vaṃ&#039;&#039;&#039; – dem Wasser- und Nektar-Bija – und sichere die Begrenzung mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039;. Entnimm etwas Wasser in eine eigene Sprinkelschale. Besprenge damit unter je einer Wiederholung von &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; dreimal dich selbst und die bereitgelegten Materialien. Der restliche Arghya-Inhalt bleibt für die Gaben reserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8. Guru-Reihe und äußerer Gottheitssitz ==&lt;br /&gt;
Verehre zunächst die Guru-Reihe am nördlichen Rand des Yantras, von NW nach NO fortschreitend, mit je einer kleinen Gabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Stelle der Reihe !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || &#039;&#039;&#039;oṃ gurubhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Den Gurus Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || &#039;&#039;&#039;oṃ paramagurubhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Den übergeordneten Gurus Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || &#039;&#039;&#039;oṃ parāparagurubhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Der weiterführenden Guru-Reihe Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || &#039;&#039;&#039;oṃ parameṣṭhigurubhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Den höchsten Gurus Verehrung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege zu jeder Formel eine kleine Blüten- oder Akshata-Gabe am angegebenen Platz ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ ādhāraśaktaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der tragenden Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ prakṛtaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Urnatur.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ kūrmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Kurma, der tragenden Schildkröte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ śeṣāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Shesha, der tragenden Weltenschlange.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ pṛthivyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Erde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ kṣīrasamudrāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Milchozean.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ śvetadvīpāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Weißen Insel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ maṇimaṇḍapāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Edelsteinhalle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ kalpavṛkṣāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Wunschbaum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ maṇivedikāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Edelsteinaltar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ ratnasiṃhāsanāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Edelsteinthron.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ dharmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Dharma, der tragenden Ordnung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ jñānāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ vairāgyāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Losgelöstheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ aiśvaryāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der göttlichen Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ adharmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Gegenprinzip zum Dharma.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ ajñānāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Nichtwissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ avairāgyāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Anhaftung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ anaiśvaryāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Unvermögen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ anantāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ananta, dem Unendlichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;oṃ padmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Lotus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;aṃ sūryamaṇḍalāya dvādaśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Sonnenkreis mit zwölf Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;uṃ somamaṇḍalāya ṣoḍaśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Mondkreis mit sechzehn Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;maṃ vahnimaṇḍalāya daśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Feuerkreis mit zehn Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;saṃ sattvāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Sattva, dem Prinzip der Klarheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;raṃ rajase namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Rajas, dem Prinzip der Aktivität.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;taṃ tamase namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Tamas, dem Prinzip der Trägheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;āṃ ātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Selbst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;aṃ antarātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem inneren Selbst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;paṃ paramātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem höchsten Selbst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte des Yantras || &#039;&#039;&#039;hrīṃ jñānātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Erkenntnis-Selbst.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun die neun Kräfte auf den acht Staubfadenpositionen des Lotus und in der Mitte einsetzen. Gib auch hier jeweils eine kleine Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ jayāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Jaya, der Sieghaften.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ vijayāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vijaya, der Überwindenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ ajitāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ajita, der Unbesiegten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ aparājitāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Aparajita, der Unüberwindlichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ nityāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Nitya, der Ewigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ vilāsinyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vilasini, der Spielenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ dogdhryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Dogdhri, der Nährenden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ aghorāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Aghora, der Nichtschrecklichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ maṅgalāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Mangala, der Heilvollen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss im Zentrum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ sarvaśaktikamalāsanāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ. Verehrung dem Lotussitz aller Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 9. Anrufung und Einsetzung der Lebensgegenwart ==&lt;br /&gt;
Nimm eine duftende Blüte. Rezitiere &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; und vergegenwärtige die Erscheinungsform. Der vollständige Annapurna-Mantra vergegenwärtigt die nährende Göttin auf ihrem Lotussitz. Wiederhole innerlich das Dhyana aus Abschnitt 6. Führe die leuchtende Gegenwart aus dem Herzen durch Sushumna und den Atem in die Blüte; lege diese in die Mitte des Yantras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich die folgende Anrufung; zeige dabei zu ihāgaccha Avahani, zu iha tiṣṭha Sthapani, zu sannidhehi Sannidhapani, zu sannirudhyasva Sannirodhini:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā annapūrṇe ihāgaccha ihāgaccha iha tiṣṭha iha tiṣṭha iha sannidhehi iha sannidhehi iha sannirudhyasva |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annapurna, komm hierher, komm hierher; verweile hier, verweile hier; sei hier gegenwärtig, sei hier gegenwärtig; bleibe hier gesammelt gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige Avagunthana mit &#039;&#039;&#039;huṃ&#039;&#039;&#039;. Setze die sechs Glieder jetzt an der visualisierten Gottheit ein, indem du auf die betreffenden Orte im Zentrum zeigst. Alle Formeln sind hier erneut ausgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort an der Gottheit !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;hrīṃ hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dem Herzen: Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scheitel || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śirase svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Haupt: dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Shikha || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Shikha: Bekräftigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutzhülle || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039; || Der schützenden Hülle: huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drei Augen || &#039;&#039;&#039;hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Den drei Augen: Weihe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutz nach außen || &#039;&#039;&#039;hrīṃ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Schutzwaffe: phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige Dhenu mit &#039;&#039;&#039;vaṃ&#039;&#039;&#039; und danach Paramikarana. Vergegenwärtige die Gottheit als vollständig von Nektar und Bewusstsein erfüllt. Es folgt die zeitweilige Prana-Pratishtha für diese Puja; sie ist keine dauerhafte Tempel- oder Bildweihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asya prāṇapratiṣṭhāmantrasya brahmaviṣṇumaheśvarā ṛṣayaḥ | ṛgyajuḥsāmāni chandāṃsi | caitanyaṃ devatā | prāṇapratiṣṭhāyāṃ viniyogaḥ ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diesen Mantra sind Brahma, Vishnu und Maheshvara die Seher, Rik, Yajus und Saman die Versmaße, Bewusstsein die Gottheit; seine Anwendung ist die Einsetzung der Lebensgegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halte die rechte Hand über das Zentrum, ohne die Gaben zu verschieben. Sprich jede der folgenden vier Formeln vollständig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;āṃ hrīṃ kroṃ yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ hauṃ haṃsaḥ annapūrṇāyāḥ prāṇā iha prāṇāḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebenskräfte von Annapurna seien hier als Lebenskräfte gegenwärtig. Die vorangestellten Bijas rufen die Lebens- und Bewusstseinskräfte auf; sie sind keine übersetzbaren Wörter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;āṃ hrīṃ kroṃ yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ hauṃ haṃsaḥ annapūrṇāyāḥ jīva iha sthitaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lebendige Bewusstsein von Annapurna sei hier gegenwärtig. Die vorangestellten Bijas rufen die Lebens- und Bewusstseinskräfte auf; sie sind keine übersetzbaren Wörter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;āṃ hrīṃ kroṃ yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ hauṃ haṃsaḥ annapūrṇāyāḥ sarvendriyāṇi |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sinnes- und Wirkungskräfte von Annapurna [seien hier gegenwärtig]. Die vorangestellten Bijas rufen die Lebens- und Bewusstseinskräfte auf; sie sind keine übersetzbaren Wörter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;āṃ hrīṃ kroṃ yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ hauṃ haṃsaḥ annapūrṇāyāḥ vāṅmanaścakṣuḥśrotraghrāṇaprāṇā ihāgatya sukhaṃ ciraṃ tiṣṭhantu svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rede, Geist, Sehen, Hören, Riechen und Lebenskräfte von Annapurna mögen hierherkommen und lange in Freude verweilen. Dargebracht sei dies. Die vorangestellten Bijas rufen die Lebens- und Bewusstseinskräfte auf; sie sind keine übersetzbaren Wörter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Die ersten Dienste und fünf Blütengaben ==&lt;br /&gt;
Die sechzehn Dienste bilden eine zusammenhängende Folge; Räucherwerk, Licht, Speise und Verneigung folgen nach den Begleitgottheiten. Beginne mit der Sitzgabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Dienst !! Handlung !! Vollständige Formel !! Übersetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sitz || Lege eine Blüte als Sitzgabe in die Mitte. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idam āsanaṃ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diesen Sitz bringe ich Annapurna verehrend dar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrüße danach Annapurna:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā annapūrṇe svāgataṃ te |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annapurna, willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Dienst !! Handlung !! Vollständige Formel !! Übersetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fußwasser || Gib etwas mit Shyama, Durva, Lotus und Vishnukranta bereitetes Fußwasser in die Auffangschale vor dem Zentrum. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā etat pādyaṃ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dieses Fußwasser bringe ich Annapurna dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehrenwasser || Hebe das Arghya zum gedachten Haupt und gieße eine kleine Gabe in die Auffangschale. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idam arghyaṃ annapūrṇāyai svāhā&#039;&#039;&#039; || Dieses Ehrenwasser sei Annapurna dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mundwasser || Biete an der gedachten Mundhöhe dreimal je etwas mit Jati, Nelke und Kakkola aromatisiertes Wasser dar; jede Gabe in die Auffangschale. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idam ācamanīyaṃ annapūrṇāyai svadhā&#039;&#039;&#039; || Dieses Mundwasser sei Annapurna dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Madhuparka || Biete die kleine Mischung aus Honig, Joghurt und Ghee in einem eigenen Schälchen dar. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā eṣa madhuparkaḥ annapūrṇāyai svadhā&#039;&#039;&#039; || Diese süße Ehrengabe sei Annapurna dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erneutes Mundwasser || Biete erneut ein wenig sauberes Mundwasser dar. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idam punarācamanīyaṃ annapūrṇāyai svadhā&#039;&#039;&#039; || Dieses erneute Mundwasser sei Annapurna dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bad || Biete Badewasser an; bei einem Papier-Yantra nur in einer Schale vor dem Zentrum, nicht darüber gießen. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idaṃ snānīyaṃ annapūrṇāyai nivedayāmi&#039;&#039;&#039; || Dieses Badewasser bringe ich Annapurna dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleidung || Lege ein kleines sauberes Stoffstück als Kleidgabe neben das Zentrum. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idaṃ vastraṃ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dieses Gewand bringe ich Annapurna verehrend dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schmuck || Lege ein Schmuckstück oder eine kleine Schmuckgabe dazu. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idam ābharaṇaṃ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diesen Schmuck bringe ich Annapurna verehrend dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Duft || Lege etwas Sandelpaste in eine kleine Schale oder an die dafür vorgesehene Unterlage. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā eṣa gandhaḥ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diesen Duft bringe ich Annapurna verehrend dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blumen || Lege frische Blumen auf das Yantra, mit der natürlichen Oberseite nach oben. || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā etāni puṣpāṇi annapūrṇāyai vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Diese Blumen seien Annapurna geweiht.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre nun die sechs Mantraglieder an der vorgestellten Gestalt Annapurnas. Lege für jede Tabellenzeile eine kleine Blütengabe am Yantra-Zentrum ab und beziehe sie innerlich auf den genannten Ort. Die allgemeine Puja-Folge schreibt diese Verehrung vor den fünf Pushpanjalis vor (§ 97); die Verehrung im äußeren Umkreis folgt danach gesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort an Annapurnas Gestalt !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herz || &#039;&#039;&#039;hrīṃ hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dem Herzen: Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haupt || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śirase svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Haupt sei die Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Shikha || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Shikha: Bekräftigung durch vaṣaṭ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutzhülle || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039; || Der schützenden Hülle: huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Drei Augen || &#039;&#039;&#039;hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Den drei Augen: Weihe durch vauṣaṭ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutz nach außen || &#039;&#039;&#039;hrīṃ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Schutzwaffe: phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe anschließend fünf Pushpanjalis dar: Halte jeweils etwas Blüte in beiden Händen, rezitiere &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; einmal und lege die Gabe in Beziehung zu (1) Haupt, (2) Herz, (3) Unterleib, (4) Füßen und (5) ganzer Gestalt der Gottheit ab. Beim Yantra geschieht dies am Zentrum; die verschiedenen Körperorte werden dabei vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 11. Avarana-Puja: das Gefolge verehren ==&lt;br /&gt;
Für jede Tabellenzeile gib eine kleine Blüte oder Akshata auf den genannten Ort. Die Plätze und die vollständigen Namensformeln sind ausgeschrieben; die Namen allein sind keine ausreichende Rezitationsanweisung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre die sechs Mantraglieder an den Staubfäden beziehungsweise in der Mitte; die sechste Gabe wird auf die vier Hauptrichtungen verteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;hrīṃ hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dem Herzen: Verehrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śirase svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Haupt: dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;hrīṃ śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Shikha: Bekräftigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;hrīṃ kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039; || Der schützenden Hülle: huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Den drei Augen: Weihe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| alle vier Hauptrichtungen || &#039;&#039;&#039;hrīṃ astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Schutzwaffe: phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Lotusblatt oder besonderer Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ brāhmyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Brahmi.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ māheśvaryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Maheshvari.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ kaumāryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Kaumari.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiṣṇavyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vaishnavi.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ vārāhyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Varahi.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ indrāṇyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Indrani.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ cāmuṇḍāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Chamunda.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ mahālakṣmyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Mahalakshmi.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre außerhalb der Lotusblätter die zehn Richtungswächter. Die oberen und unteren Richtungen erhalten die eigens angegebenen Zwischenplätze. Gib zu jeder Formel eine kleine Gabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Platz !! Vollständige Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ lāṃ indrāya devādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Indra, Herr der Götter, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ rāṃ agnaye tejo’dhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni, Herr der Glut und Leuchtkraft, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ yāṃ yamāya pretādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Yama, Herr der Verstorbenen, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ kṣāṃ nirṛtaye rakṣo’dhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Nirriti, Herr der Rakshasas, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ vāṃ varuṇāya jalādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Varuna, Herr des Wassers, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ yāṃ vāyave prāṇādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vayu, Herr der Lebenskräfte, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ sāṃ somāya tārādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Soma, Herr der Sterne, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ hāṃ īśānāya gaṇādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ishana, Herr der Scharen, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwischen O und NO, als Oben || &#039;&#039;&#039;oṃ āṃ brahmaṇe prajādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Brahma, Herr der Geschöpfe, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwischen SW und W, als Unten || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ anantāya nāgādhipataye sāyudhāya savāhanāya saparivārāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ananta, Herr der Nagas, mit Waffe, Reittier und Gefolge.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre danach die zehn Waffen beziehungsweise Attribute unmittelbar außerhalb ihrer Träger, in derselben Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Platz !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ vajrāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Donnerkeil.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ śaktaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Speer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ daṇḍāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Stab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ khaḍgāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Schwert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ pāśāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Schlinge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ aṅkuśāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Lenkhaken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ gadāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Keule.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ śūlāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Dreizack.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwischen O und NO, als Oben || &#039;&#039;&#039;oṃ padmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Lotus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zwischen SW und W, als Unten || &#039;&#039;&#039;oṃ cakrāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Diskus.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 12. Räucherwerk, Licht und Speise ==&lt;br /&gt;
Lege Blüte und Akshata an die Glocke und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;jayadhvani mantramātaḥ svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Klang des Sieges, Mutter der Mantras: Dir sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Läute mit links; führe mit rechts zunächst Räucherwerk unterhalb des Gesichts der Gottheit vor und dann die Lampe bis zur gedachten Augenhöhe. Stelle den Räucherhalter links von der Gottheit oder davor ab; die Lampe rechts oder davor. Im Mandala meint „rechts“ die rechte Seite der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gabe !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Räucherwerk || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā eṣa dhūpaḥ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dieses Räucherwerk bringe ich Annapurna verehrend dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Licht || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā eṣa dīpaḥ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Dieses Licht bringe ich Annapurna verehrend dar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe drei weitere Blütenhandvoll dar, jeweils mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;. Stelle die Speise vor die Gottheit. Besprenge sie mit &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039;, zeige Cakra-Mudra, sprich achtmal &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; und zeige Dhenu-Mudra. Vergegenwärtige die Speise als Nektar. Entnimm einen Tropfen aus dem besonderen Arghya-Gefäß und gib ihn zur Darbringung in die Auffangschale; halte Speise und benutztes Wasser getrennt. Sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idaṃ naivedyaṃ annapūrṇāyai namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Speise bringe ich Annapurna verehrend dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biete erneut Mundwasser und danach ein Betelblatt als Tambula an. Verwende das Betelblatt als Ritualgabe; eine Einnahme von Arekanuss ist für diese Anleitung nicht vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idam punarācamanīyaṃ annapūrṇāyai svadhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses erneute Mundwasser sei Annapurna dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idaṃ tāmbūlaṃ annapūrṇāyai namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Tambula bringe ich Annapurna verehrend dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich freudig &#039;&#039;&#039;jaya jaya&#039;&#039;&#039; – „Sieg! Heil!“ –, gib nochmals etwas besonderes Arghya mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idam arghyaṃ annapūrṇāyai svāhā&#039;&#039;&#039; und eine Blütenhandvoll mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;. Wenn du singst, tanzt oder ein zusätzliches Stotra rezitierst, kommt es hier; der Quellabschnitt schreibt kein bestimmtes längeres Stotra vor. Die vorgeschriebenen Texte sind vollständig im Ablauf enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 13. Hingabe, Japa und Verneigung vor dem Homa ==&lt;br /&gt;
Nimm etwas sauberes Wasser in die rechte Hand und gieße es bei der folgenden Hingabe in die Auffangschale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ itaḥ pūrvaṃ prāṇabuddhidehadharmādhikārato jāgratsvapnasuṣuptyavasthāsu manasā vācā hastābhyāṃ padbhyām udareṇa śiśnā yat smṛtaṃ yad uktaṃ yat kṛtaṃ tat sarvaṃ brahmārpaṇaṃ bhavatu svāhā | māṃ madīyaṃ sakalaṃ samyak annapūrṇāyai samarpaye | oṃ tat sat ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Was bis hierher aus dem Wirken von Lebenskraft, Einsicht und Körper im Wachen, Träumen und Tiefschlaf durch Geist, Rede, Hände, Füße, Bauch und Zeugungsorgan gedacht, gesagt oder getan wurde, möge ganz dem Brahman dargebracht sein. Mich selbst und alles Meine übergebe ich vollständig Annapurna. Om, Das ist die Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich zum Japa. Rezitiere den Mula-Mantra &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; genau 100-mal. Die allgemeine Paddhati nennt 100 oder 1.008; diese tägliche Puja verwendet die kleinere der beiden genannten Zahlen. Eine Mala mit 108 Perlen kann als Zählhilfe dienen, aber die hier gewählte Zahl bleibt 100. Sprich jede Wiederholung vollständig, leise oder im Geist, und halte die Dhyana-Gestalt gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließe die Japa-Sammlung mit den drei bereits zu Beginn verwendeten Atemzügen ab. Die allgemeine Atemregel nennt ausdrücklich Anfang und Ende der Handlung (§ 63ka). Verwende wieder die erlaubte kleine Zählung 1 : 4 : 2 mit innerlichem &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Atemzug !! Einatmen !! Mühelos halten !! Ausatmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || links, 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide Nasenlöcher geschlossen, 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || rechts, 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || rechts, 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide geschlossen, 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || links, 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || links, 1 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || beide geschlossen, 4 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039; || rechts, 2 × &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rechte Nasenloch wird mit dem rechten Daumen, das linke mit Ring- und kleinem Finger geschlossen. Om vergegenwärtigt die göttliche Ganzheit. Halte den Atem nur so, wie es ohne Anstrengung möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe das Japa dar: Lege eine Blüte und einen Tropfen Wasser symbolisch an die linke Hand der Gottheit und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ guhyātiguhyagoptrī tvaṃ gṛhāṇāsmatkṛtaṃ japam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;siddhir bhavatu me devi tvatprasādāt tvayi sthitā ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Du Hüterin des überaus Geheimen, nimm dieses von uns vollzogene Japa an. Möge die in dir gründende Vollendung mir durch deine Gnade zuteilwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verneige dich mit Händen, Knien und Stirn beziehungsweise mit der ganzen körperlich möglichen Verneigung; richte dabei auch Blick, Rede und Geist auf die Gottheit. Dies ist der abschließende sechzehnte Dienst. Die Quelle beschreibt für Shakti eine dreieckige Pradakshina: vom Süden zum Nordwesten, von dort zum Nordosten und zurück zum Süden des Ritualzentrums. Führe diesen Weg achtsam aus, wenn um den Altar Platz ist. Die äußere Verneigung kann laut allgemeiner Paddhati auch innerlich vergegenwärtigt werden, wenn die räumliche Ausführung nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angerufene Gegenwart bleibt für das Homa bestehen. Die Rücknahme erfolgt nach dem Feueropfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. Der vollständige Saṃkṣepa-Homa-Ablauf ==&lt;br /&gt;
=== H1. Feuerstelle reinigen und Mandala anlegen ===&lt;br /&gt;
Beginne mit einer kalten, sauberen, feuersicheren Homa-Schale. Die nachstehenden Richtungsbezeichnungen der Feuerstelle beziehen sich auf die wirklichen Himmelsrichtungen. Sitze westlich und blicke nach Osten. Die zuvor erläuterten, auf die Gottheit bezogenen Ritualrichtungen bleiben für den Puja-Altar gültig; verwechsle beide Ordnungen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke die Feuerstelle gesammelt mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; an. Berühre beziehungsweise beklopfe sie leicht mit Kusha unter &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039;, besprenge sie unter &#039;&#039;&#039;phaṭ&#039;&#039;&#039; und umhülle sie unter &#039;&#039;&#039;huṃ&#039;&#039;&#039;. Der Mula-Mantra vergegenwärtigt Annapurna, Phaṭ grenzt ab und reinigt, Huṃ bezeichnet die schützende Hülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib eine Blüte in die Mitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā oṃ kuṇḍāya namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ und die vollständige Annapurna-Anrufung; Om. Verehrung der Opferfeuerstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziehe drei parallele Linien mit ihren Enden nach Osten und drei mit ihren Enden nach Norden. Verehre die drei östlichen Linienenden in der Reihenfolge Mukunda, Isha, Purandara, dann die drei nördlichen Brahma, Vaivasvata, Indu. Gib an jedes Linienende eine kleine Gabe. Die Linie ist ein rituelles Zeichen auf dem kalten Boden der Schale, kein glühender Gegenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Reihe !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ostenden 1 || &#039;&#039;&#039;oṃ mukundāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Mukunda, dem Befreier.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ostenden 2 || &#039;&#039;&#039;oṃ īśāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Isha, dem Herrn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ostenden 3 || &#039;&#039;&#039;oṃ purandarāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Purandara, Indra.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordenden 1 || &#039;&#039;&#039;oṃ brahmaṇe namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Brahma.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordenden 2 || &#039;&#039;&#039;oṃ vaivasvatāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vaivasvata, Yama.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordenden 3 || &#039;&#039;&#039;oṃ indave namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Indu, dem Mond.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichne in die Mitte ein Dreieck, darum einen aus zwei Dreiecken gebildeten Sechsstern, darum einen Kreis, außen einen achtblättrigen Lotus und schließlich ein Quadrat mit vier Toren. Die Verschachtelung des Kurztextes wird hier anhand der parallelen Beschreibung im [[Mahanirvana Tantra]] 6.124 klargestellt. Gib eine Blütenhandvoll unter &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; darauf; besprenge Zeichnung und Materialien mit &#039;&#039;&#039;oṃ&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== H2. Sitz des Feuers und göttliches Elternpaar ===&lt;br /&gt;
Verehre das Feuer-Pitha auf der noch kalten Zeichnung. Gib zu jeder Tabellenzeile wenig Blüte oder Akshata:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Platz im Feuer-Mandala !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ ādhāraśaktaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der tragenden Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ prakṛtaye namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Urnatur.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ kūrmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Kurma, der tragenden Schildkröte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ anantāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ananta, dem Unendlichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ pṛthivyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Erde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ kṣīrasamudrāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Milchozean.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ śvetadvīpāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Weißen Insel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ maṇimaṇḍapāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Edelsteinhalle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ kalpavṛkṣāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Wunschbaum.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ maṇivedikāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Edelsteinaltar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ ratnasiṃhāsanāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Edelsteinthron.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ dharmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Dharma, der tragenden Ordnung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ jñānāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ vairāgyāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Losgelöstheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ aiśvaryāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der göttlichen Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ adharmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Gegenprinzip zum Dharma.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ ajñānāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Nichtwissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ avairāgyāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der Anhaftung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ anaiśvaryāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Unvermögen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ anantāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ananta, dem Unendlichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ padmāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Lotus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;aṃ sūryamaṇḍalāya dvādaśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Sonnenkreis mit zwölf Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ somamaṇḍalāya ṣoḍaśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Mondkreis mit sechzehn Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;raṃ vahnimaṇḍalāya daśakalātmane namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Feuerkreis mit zehn Kalas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ pītāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der gelben Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ śvetāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der weißen Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ aruṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der rötlichen Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ kṛṣṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der schwarzen Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ dhūmrāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der rauchfarbenen Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ tīvrāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der intensiven Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ sphuliṅginyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der funkensprühenden Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ rucirāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der glänzenden Kraft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ jvālinyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung der flammenden Kraft.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;raṃ vahnyāsanāya namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raṃ. Verehrung dem Sitz des Feuers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige unter diesem Sitz Vagishvari, nach dem Bad am Ende ihrer Monatszeit, mit Augen wie blauen Lotussen, in Vereinigung mit Vagishvara. Dies ist das symbolische Elternpaar des zu gebärenden Feuers; die Anweisung betrifft die Visualisierung. Verehre beide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ vāgīśvarāya namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om, Hrīṃ. Verehrung Vagishvara, dem Herrn der Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ vāgīśvaryai namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om, Hrīṃ. Verehrung Vagishvari, der Herrin der Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe beiden nacheinander fünf Dienste dar. Stelle die kleinen Gaben vor die Feuerstelle; Räucherwerk und Licht werden vorgezeigt. Alle Gabeformeln lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Empfänger und Gabe !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvara, Duft || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ eṣa gandhaḥ vāgīśvarāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Duft – bringe ich Vagishvara dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvara, Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ etat puṣpaṃ vāgīśvarāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Blüte – bringe ich Vagishvara dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvara, Räucherwerk || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ eṣa dhūpaḥ vāgīśvarāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Räucherwerk – bringe ich Vagishvara dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvara, Licht || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ eṣa dīpaḥ vāgīśvarāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Licht – bringe ich Vagishvara dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvara, Speise || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ idaṃ naivedyaṃ vāgīśvarāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Speise – bringe ich Vagishvara dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvari, Duft || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ eṣa gandhaḥ vāgīśvaryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Duft – bringe ich Vagishvari dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvari, Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ etat puṣpaṃ vāgīśvaryai vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Blüte – bringe ich Vagishvari dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvari, Räucherwerk || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ eṣa dhūpaḥ vāgīśvaryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Räucherwerk – bringe ich Vagishvari dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvari, Licht || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ eṣa dīpaḥ vāgīśvaryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Licht – bringe ich Vagishvari dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vagishvari, Speise || &#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ idaṃ naivedyaṃ vāgīśvaryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Speise – bringe ich Vagishvari dar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich über der Feuerstätte &#039;&#039;&#039;oṃ vahneryogapīṭhāya namaḥ&#039;&#039;&#039; – „Verehrung dem Yoga-Sitz des Feuers“. Verehre an den vier Seiten O, S, W, N mit je einer Blüte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ vāmāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Vama.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ jyeṣṭhāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Jyeshtha.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ raudryai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Raudri.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ ambikāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Ambika.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā annapūrṇākuṇḍāya namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vollständigen Annapurna-Anrufung: Verehrung der Annapurna-Feuerstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== H3. Feuer übernehmen, reinigen und einsetzen ===&lt;br /&gt;
Bereite auf einer zweiten feuersicheren kleinen Schale eine saubere Glut beziehungsweise kleine Flamme aus geeignetem trockenem Holz vor. Der Text nennt durch Brennstein, Feuerbohren oder Steinfunken gewonnenes Feuer sowie geeignetes übernommenes Ritualfeuer; hier wird ein durch Funken entzündetes Holzfeuer verwendet. Ein modernes Funkenzündgerät ist eine praktische Umsetzung und wird im alten Text nicht als Gerät genannt. Behandle den entzündeten Brennstoff mit Zange und geeigneten hitzefesten Gefäßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke das Feuer mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; an – „Annapurna: geweiht“. Sprich &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; zur Abgrenzung und übernimm mit &#039;&#039;&#039;raṃ&#039;&#039;&#039; die zur Homa bestimmte Glut. Sondere mit der Zange eine winzige Glutmenge in ein zweites feuerfestes Gefäß ab. Sprich dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā huṃ phaṭ kravyādebhyaḥ svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Annapurna-Anrufung, dann Huṃ, Phaṭ. Den fleischverzehrenden Feuermächten sei dieser ausgesonderte Anteil dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um die Absonderung eines Anteils des Feuers; dazu wird hier kein Fleisch geopfert. Bewahre auch diese kleine Glut gesichert auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schütze den verbleibenden Feueranteil mit &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039;, zeige Avagunthana mit &#039;&#039;&#039;huṃ&#039;&#039;&#039; und Dhenu-Mudra zur Nektarisierung. Führe das kleine geeignete Trägergefäß dreimal im Uhrzeigersinn über den Randbereich der Homa-Schale. Knie beim Einsetzen so, dass du das Gefäß sicher handhaben kannst; lege die Glut von deiner Seite in die Mitte. Vergegenwärtige das Feuer als Shiva-Keim, der in den Schoß der zuvor visualisierten Göttin eingesetzt wird. Diese Bildsprache gehört zur Ritualdeutung des Feuers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre und belebe das eingesetzte Feuer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ vahnimūrtaye namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ. Verehrung der Gestalt des Feuers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;raṃ vahnicaitanyāya namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raṃ. Verehrung dem Bewusstsein des Feuers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege kleine trockene Hölzer so an, dass eine ruhige Flamme entsteht, und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ citpiṅgala hana hana daha daha paca paca sarvajñājñāpaya svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Du goldbraunes Bewusstseinsfeuer: schlage, schlage; verbrenne, verbrenne; verwandle durch Hitze, verwandle; Allwissender, lass dein Gebot wirksam werden. Svaha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richte die Anrufung auf das rituelle Feuer und die Verwandlung der Gaben. Verneige dich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;agniṃ prajvalitaṃ vande jātavedaṃ hutāśanam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;suvarṇavarṇam amalaṃ samiddhaṃ viśvatomukham ||&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verehre das entzündete Feuer, Jatavedas, den Verzehrer der Opfergaben: goldfarben, rein, gut entflammt und nach allen Seiten gewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib dem Feuer den Namen der Hauptgottheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;agne tvaṃ annapūrṇānāmāsi |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agni, du trägst den Namen Annapurna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== H4. Agni verehren und sein Gefolge einsetzen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ vaiśvānara jātaveda ihāvaha lohitākṣa sarvakarmāṇi sādhaya svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Allmenschenfeuer, Jatavedas, führe die göttliche Gegenwart hierher, Rotäugiger; bringe alle rituellen Handlungen zur Erfüllung. Svaha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biete Ehrenwasser in einer kleinen Schale vor dem Feuer an; gieße kein Wasser in die aktive Flamme. Danach folgen Duft, Blüte, Räucherwerk, Licht und Speise vor der Feuerstelle. Der Feuer-Mantra bleibt als Vorsatz jeder Gabe vollständig erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gabe !! Vollständige Formel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehrenwasser || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiśvānara jātaveda ihāvaha lohitākṣa sarvakarmāṇi sādhaya svāhā idam arghyaṃ agnaye svāhā&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Duft || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiśvānara jātaveda ihāvaha lohitākṣa sarvakarmāṇi sādhaya svāhā eṣa gandhaḥ agnaye namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blüte || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiśvānara jātaveda ihāvaha lohitākṣa sarvakarmāṇi sādhaya svāhā etat puṣpaṃ agnaye vauṣaṭ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Räucherwerk || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiśvānara jātaveda ihāvaha lohitākṣa sarvakarmāṇi sādhaya svāhā eṣa dhūpaḥ agnaye namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Licht || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiśvānara jātaveda ihāvaha lohitākṣa sarvakarmāṇi sādhaya svāhā eṣa dīpaḥ agnaye namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Speise || &#039;&#039;&#039;oṃ vaiśvānara jātaveda ihāvaha lohitākṣa sarvakarmāṇi sādhaya svāhā idaṃ naivedyaṃ agnaye namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Formel bedeutet nach der ausgeschriebenen Agni-Anrufung: „Diese [genannte Gabe] bringe ich Agni dar.“ Hier sind &#039;&#039;namaḥ&#039;&#039;, &#039;&#039;vauṣaṭ&#039;&#039; und &#039;&#039;svāhā&#039;&#039; die jeweiligen Darbringungsworte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre Agnis sieben Zungen mit der im Kurzverfahren ausdrücklich vorgesehenen Sammelformel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ agner hiraṇyādisaptajihvābhyo namaḥ |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Verehrung den sieben Zungen Agnis, beginnend mit Hiranya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten sechs Glieder und acht Gestalten sind im Kurztext abgekürzt; die folgende Tabelle löst sie mit der anschließenden &#039;&#039;Bṛhaddhomapaddhati&#039;&#039; auf. Gib die kleinen Blüten-/Akshata-Gaben auf den äußeren Rand beziehungsweise vergegenwärtige die genannten Orte im Feuer, ohne mit der Hand in die Flamme zu greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ sahasrārciṣe hṛdayāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung dem Herzen des Tausendflammigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ svastipūrṇāya śirase svāhā&#039;&#039;&#039; || Dem Haupt des von Heil Erfüllten sei die Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ uttiṣṭhapuruṣāya śikhāyai vaṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Shikha des sich erhebenden Purusha: Bekräftigung durch vaṣaṭ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ dhūmavyāpine kavacāya huṃ&#039;&#039;&#039; || Der schützenden Hülle des mit Rauch Durchdringenden: huṃ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte || &#039;&#039;&#039;oṃ saptajihvāya netratrayāya vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Den drei Augen des Siebenzüngigen: Weihe durch vauṣaṭ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| alle vier Hauptrichtungen || &#039;&#039;&#039;oṃ dhanurdharāya astrāya phaṭ&#039;&#039;&#039; || Der Schutzwaffe des Bogenträgers: phaṭ.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Lotusblatt im Feuer-Mandala !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye jātavedase namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni als Jatavedas, Kenner der Geschöpfe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SO || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye saptajihvāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni als Siebenzüngigem.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye havyavāhanāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni als Träger der Opfergabe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SW || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye aśvodarajāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni als im Pferdebauch Geborenem.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| W || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye vaiśvānarāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni als Allmenschenfeuer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NW || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye kaumāratejase namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni als jugendlichem Glanz.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye viśvamukhāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni als Allgesichtigem.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| NO || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye devamukhāya namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung Agni als Mund der Götter.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre danach vier weitere Kreise, jeweils außerhalb des vorherigen. Für diese Gruppen schreibt das Kurzverfahren selbst Sammelformeln vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kreis !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| acht Shaktis || &#039;&#039;&#039;oṃ brāhmyādyaṣṭaśaktibhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung den acht Kräften, beginnend mit Brahmi.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| acht Schätze || &#039;&#039;&#039;oṃ padmādyaṣṭanidhibhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung den acht Schätzen, beginnend mit Padma.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Richtungswächter || &#039;&#039;&#039;oṃ indrādilokapālebhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung den Richtungswächtern, beginnend mit Indra.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waffen || &#039;&#039;&#039;oṃ vajrādyastrebhyo namaḥ&#039;&#039;&#039; || Verehrung den Waffen, beginnend mit dem Donnerkeil.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== H5. Die ersten Ghee-Gaben ===&lt;br /&gt;
Lege zwei etwa eine Handspanne lange, saubere Kusha-Halme in die Ghee-Schale, sodass links, Mitte und rechts unterschieden werden können. Vergegenwärtige links Ida, rechts Pingala und in der Mitte Sushumna. Nimm mit dem Homa-Löffel jeweils nur eine kleine Gabe. Anweisungen wie „rechtes Auge“ bezeichnen die visualisierten Augen Agnis, nicht wechselnde Stellen, an denen du Brennstoff außerhalb des Feuers verteilen sollst. Gib jede Gabe bei &#039;&#039;svāhā&#039;&#039; ruhig in die Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Entnahmestelle und Ziel !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ghee rechts entnehmen; rechtes Feuerauge || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye svāhā&#039;&#039;&#039; || Om. Agni sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ghee links; linkes Feuerauge || &#039;&#039;&#039;oṃ somāya svāhā&#039;&#039;&#039; || Om. Soma sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ghee aus der Mitte; Stirnauge || &#039;&#039;&#039;oṃ agnīṣomābhyāṃ svāhā&#039;&#039;&#039; || Om. Agni und Soma sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ghee rechts mit „oṃ namaḥ“ entnehmen; Feuermund || &#039;&#039;&#039;oṃ agnaye sviṣṭikṛte svāhā&#039;&#039;&#039; || Om. Agni, dem Vollender des gut Geopferten, sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entnahmeformel beim letzten Schritt lautet vollständig &#039;&#039;&#039;oṃ namaḥ&#039;&#039;&#039; – „Om, Verehrung“. Opfere nun je einmal mit den drei großen Weltrufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;oṃ bhūḥ svāhā&#039;&#039;&#039; || Om. Der Erdsphäre sei die Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;oṃ bhuvaḥ svāhā&#039;&#039;&#039; || Om. Der Zwischenraumsphäre sei die Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;oṃ svaḥ svāhā&#039;&#039;&#039; || Om. Der Himmelssphäre sei die Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib anschließend drei weitere Ghee-Gaben, jede mit dem vollständigen Feuer-Mantra:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ vaiśvānara jātaveda ihāvaha lohitākṣa sarvakarmāṇi sādhaya svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Allmenschenfeuer, Jatavedas, führe die göttliche Gegenwart hierher, Rotäugiger; bringe alle rituellen Handlungen zur Erfüllung. Svaha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== H6. Annapurna im Feuer vergegenwärtigen ===&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige jetzt Annapurnas Sitz im Feuer. Führe die vollständig ausgeschriebene Pitha-Folge aus Abschnitt 8 dieses Artikels innerlich am Feuer aus: Grundlagen, Dharma und Gegenprinzipien, die drei Lichtkreise, die drei Gunas, die vier Selbstformen, die neun im Annapurna-Kalpa vorausgesetzten Jaya-Shaktis und der Lotussitz. Die räumlichen Gaben bleiben am Rand; berühre keine Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige die rote, vielfarbig gekleidete Annapurna wie im Dhyana in Abschnitt 6. Sprich ihren Mula-Mantra &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; und führe die bereits am Altar verehrte Gegenwart in das Feuer. Bringe Duft, Blüte, Räucherwerk, Licht und Speise am Feuer dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gabe !! Formel !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Duft || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā eṣa gandhaḥ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Duft – bringe ich Annapurna dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blüte || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā etat puṣpaṃ annapūrṇāyai vauṣaṭ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Blüte – bringe ich Annapurna dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Räucherwerk || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā eṣa dhūpaḥ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Räucherwerk – bringe ich Annapurna dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Licht || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā eṣa dīpaḥ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Licht – bringe ich Annapurna dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Speise || &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā idaṃ naivedyaṃ annapūrṇāyai namaḥ&#039;&#039;&#039; || Diese Gabe – Speise – bringe ich Annapurna dar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib nun &#039;&#039;&#039;25 kleine Ghee-Gaben&#039;&#039;&#039; in den gedachten Mund Annapurnas, jede mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ. Verehrung dir, erhabene Göttin, große Herrin, Annapurna, du von Nahrung Erfüllte. Dir sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige anschließend die Einheit von dir selbst, Feuer und Gottheit. Gib &#039;&#039;&#039;11 weitere Ghee-Gaben&#039;&#039;&#039; mit derselben vollständig rezitierten Formel &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mantraglieder und Begleitgottheiten lässt das Kurzverfahren gemeinsame Gaben zu. Opfere je einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā aṅgadevatābhyaḥ svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vollständigen Annapurna-Anrufung: Den Gottheiten der Mantraglieder sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā āvaraṇadevatābhyaḥ svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vollständigen Annapurna-Anrufung: Den Gottheiten der Umkreise sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== H7. Das eigentliche Annapurna-Homa mit 108 Gaben ===&lt;br /&gt;
Für jede Hauptgabe wird der vollständige siebzehnsilbige Mantra genau einmal gesprochen. Sein abschließendes Svāhā ist bereits das Opferwort; unmittelbar dahinter wird kein zweites Svāhā angehängt. Bei den gesonderten Formeln für die Glieder und Umkreise steht nach dem vollständigen Mula-Mantra dagegen eine eigene Empfängerformel mit Svāhā.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formuliere dein Vorhaben klar. Für die hier gewählte alltägliche Annapurna-Verehrung kann es lauten: „Ich vollziehe 108 Reis-Ghee-Gaben zur Verehrung Annapurnas und aus Dankbarkeit für Nahrung und zur Bitte um gedeihlichen Lebensunterhalt.“ Das ist eine deutsche Absichtserklärung; der Kurztext ordnet an dieser Stelle einen Sankalpa an, gibt aber keinen ausformulierten Sanskrit-Satz vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib &#039;&#039;&#039;108 kleine Portionen sauberen gekochten Reises mit wenig Ghee&#039;&#039;&#039; nacheinander ins Feuer. Nimm einen Homa-Löffel, sprich pro Gabe den gesamten Mantra und lass die Portion bei &#039;&#039;svāhā&#039;&#039; in die Flamme gleiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ. Verehrung dir, erhabene Göttin, große Herrin, Annapurna, du von Nahrung Erfüllte. Dir sei diese Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zähle die 108 Hauptgaben gesondert; die vorherigen 25 und 11 Gaben gehören nicht zu diesen 108. Halte ein ruhiges Tempo. Wenn die Flamme kleiner wird, ergänze wenig trockenes Holz und warte, bis sie die nächste kleine Gabe aufnehmen kann. Übergieße das Feuer nicht mit großen Ghee-Mengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl folgt der allgemeinen Regel des Kompendiums für Homa ohne besondere Zahlenvorgabe. Gekochter Reis mit Ghee ist der für Annapurna ausdrücklich genannte Homa-Stoff (§ 64 ihres Kalpa). Diese 108 Gaben sind &#039;&#039;&#039;keine abgekürzte Erfüllung der 16.000-Japa-Purashcharana&#039;&#039;&#039;; dafür gelten eigene Pflichten und Zählungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== H8. Purnahuti und Rücknahme ===&lt;br /&gt;
Bereite eine letzte, für die kleine Feuerstelle gut verträgliche Gabe derselben Reis-Ghee-Mischung vor. Die &#039;&#039;Purnahuti&#039;&#039; bezeichnet die abschließende ganze Hingabe; sie verlangt hier keine gefährlich große Brennstoffmenge. Opfere einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrīṃ. Verehrung dir, erhabene Göttin, große Herrin, Annapurna, du von Nahrung Erfüllte. Dir sei diese abschließende Gabe dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergegenwärtige, dass mit dieser Gabe die gesamte Handlung übergeben ist. Die Gesamtzahl der hier festgelegten Feuer-Gaben beträgt 157: 4 Augen-/Mundgaben, 3 Weltrufe, 3 Agni-Anrufungen, 25 und 11 Einigungsgaben, 2 gemeinsame Gaben an Glieder und Umkreise, 108 Hauptgaben und 1 Purnahuti. Die vorangehenden Blüten- und Wassergaben werden nicht mitgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beende die Verehrung an Feuer und Altar mit dem folgenden gemeinsamen Abschluss. Die Rücknahme wird einmal für die gesamte angerufene Gegenwart vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15. Gemeinsamer Abschluss an Feuer und Altar ==&lt;br /&gt;
Lass die Begleitgottheiten in Annapurna eingehen. Vergegenwärtige die am Altar und im Feuer verehrte Annapurna als dieselbe göttliche Gegenwart. Zeige Samhara-Mudra, nimm eine geopferte Blüte vom Puja-Altar und atme ihren Duft sanft ein. Führe dabei die leuchtende Gegenwart durch Sushumna in den Herzlotus zurück. Sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kṣamasva |&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib; sieh mir Unvollkommenheiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich anschließend dreimal &#039;&#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039; und vergegenwärtige Annapurna im ganzen Körper. Damit ist die für diese Sitzung angerufene Gegenwart aus den äußeren Ritualträgern zurückgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib eine angemessene Dakshina beziehungsweise eine vorher dafür bestimmte Gabe an die berechtigte empfangende Person; der Text schreibt hier keinen zusätzlichen Sanskrit-Satz vor. Vergegenwärtige &#039;&#039;acchidra&#039;&#039;, die Geschlossenheit der Darbringung. Die Zusammenführung von Altar- und Feuerabschluss löst den Anschluss beider im Artikel vollständig beschriebenen Riten auf; es wird keine zweite Anrufung oder Rücknahme dazwischengeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse die Glut beaufsichtigt auf einer sicheren Fläche ausbrennen. Auch der abgesonderte Glutanteil bleibt bis zum vollständigen Erlöschen gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege im Nordosten auf einer kleinen dreieckigen Unterlage die verbliebenen Blütenreste ab und sprich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ śeṣikāyai namaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om. Verehrung Sheshika, der Empfängerin der verbliebenen Gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm etwas von der unverdorbenen, sauber gehaltenen Speise als [[Prasad]] und teile den Rest. Ein Schluck reinen, trinkbaren Weihwassers gehört zum beschriebenen Abschluss; Wasser mit Asche, ungeeigneten Duftstoffen oder bereits abgewaschenen Rückständen wird nicht getrunken. Lege Blumenreste an einen sauberen dafür vorgesehenen Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Textentscheidungen ==&lt;br /&gt;
[[Brihat Tantrasara|Bṛhattantrasāra]] des Kṛṣṇānanda Āgamavāgīśa; Sanskrit-Grundlage: Muktabodha, E-Text M00013, nach der Kalkutta-Ausgabe von 1896, die bereitgestellten Dateien &#039;&#039;Brihat_Tantrasara_Sanskrit_1.txt&#039;&#039; und &#039;&#039;Brihat_Tantrasara_Sanskrit_2.txt&#039;&#039;. Die Absatznummern beginnen innerhalb der Abschnitte wieder neu; deshalb wird immer der Abschnitt mitgenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pariccheda 2, &#039;&#039;Sāmānyapūjāpaddhati&#039;&#039;: Guru-Verehrung; §§ 7–14 und 31–37 tantrische Sandhya und Gayatris; §§ 44–58 Bhutashuddhi und Matrika; §§ 59–64 Atem und Pitha, einschließlich der Anfangs-/Endregel § 63ka; §§ 84–98 Guru-Reihe, äußeres Pitha, Ritualrichtungen, allgemeines Yantra, Anrufung und Dienste einschließlich der Gliederverehrung § 97; §§ 99–100 sowie die neu beginnende Zählung §§ 1–20: Avarana-Übergang, Räucherwerk, Speise, Hingabe, Japa und Abschluss.&lt;br /&gt;
* Pariccheda 1, &#039;&#039;Dīkṣāprakaraṇa&#039;&#039;: gewöhnliches Arghya und Tür-/Sitzreinigung (§§ 97–100 und Fortsetzung); besonderes Arghya (§§ 19–26 der neu beginnenden Zählung); Anrufung und Dienste (§§ 39ka–46). Diese Bausteine werden vom allgemeinen Puja-Abschnitt ausdrücklich zurückverwiesen.&lt;br /&gt;
* Pariccheda 2, &#039;&#039;Annapūrṇāmantrāḥ&#039;&#039;, §§ 55–64: Mantra-Varianten, Rückverweis auf das Bhuvaneshvari-Pitha, Brahma/Pankti/Annapurna-Zuordnung, Hrīm-Nyasa, Dhyana und Avarana. Hier ist ausschließlich die mit Hrīṃ beginnende siebzehnsilbige Fassung ausgeführt.&lt;br /&gt;
* Pariccheda 2, &#039;&#039;Bhuvaneśvarīmantra&#039;&#039;, §§ 36ka–37: ausgeschriebene zehn Dikpalas und ihre Attribute; &#039;&#039;Maheśamantra&#039;&#039;, § 16: acht Matrikas.&lt;br /&gt;
* Pariccheda 3, &#039;&#039;Yantrasaṃskāra&#039;&#039;, §§ 35–36: allgemeine Prana-Pratishtha. Die im Quelltext vorgesehenen Einsetzstellen für den Gottheitsnamen wurden grammatisch auf Annapurna bezogen.&lt;br /&gt;
* Pariccheda 4, &#039;&#039;Mudrāprakaraṇa&#039;&#039;: Anrufungs- und Abschlussgesten, Ankusha, Dhenu, Galini, Matsya und Cakra. Für die Tattva-Mudra ergänzt [[Gandharva Tantra]] 8.20, die ausdrücklich ausgeschriebene Definition aṅguṣṭhānāmikāyogaṃ tattvamudreyam īritā (Verbindung von Daumen und Ringfinger), die Handbeschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflösung der Kurzverweise:&#039;&#039;&#039; Die Quelle gibt viele Serien als „ebenso“ oder „mit Om am Anfang und Namah am Ende“ an. Die Tabellen führen diese Regeln aus; sie sind keine Behauptung, dass jede Zeile im Druck schon einzeln ausgeschrieben steht. Die Reihenfolge und Namen stammen aus den genannten Abschnitten. Die Gabeformeln folgen der ausdrücklichen Regel &#039;&#039;Mula-Mantra – Gabe – Empfänger im Dativ – Darbringungswort&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lesekorrekturen:&#039;&#039;&#039; In der digitalen Matrika-Liste werden das versehentliche &#039;&#039;vaṃ&#039;&#039; am Rücken zu &#039;&#039;baṃ&#039;&#039; und &#039;&#039;yaṃ&#039;&#039; auf dem Weg zur linken Hand zu &#039;&#039;ṣaṃ&#039;&#039; berichtigt; die Alphabetfolge und die unmittelbar angeführten Parallelverse sichern die Zuordnung. Die sechs Svadhishthana-Laute beginnen mit &#039;&#039;ba&#039;&#039;, wie die ausgeschriebene Reihe &#039;&#039;ba bha ma …&#039;&#039; bestätigt. Das zweite &#039;&#039;laṃ&#039;&#039; vor &#039;&#039;kṣaṃ&#039;&#039; bleibt als Lesart der Vorlage erhalten; andere Alphabetsysteme notieren an dieser Stelle &#039;&#039;ḻaṃ&#039;&#039;. Das verschlüsselte &#039;&#039;māyā-hṛt-bhagavati … ṭhayugala&#039;&#039; wird als &#039;&#039;hrīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039; aufgelöst. Der unmittelbar anschließende Text bestätigt die Varianten nach dem Anfangsbija und ihre Silbenzahl. Ein zusätzliches Om gehört nicht zum hier gewählten siebzehnsilbigen Mula-Mantra. Der Hrīm-Nyasa benutzt sechsmal dasselbe Bija, nicht die sechs langen Vokalvarianten. In § 63 fehlt in der digitalen Siebenerliste Kaumari; die ausdrückliche Anweisung &#039;&#039;aṣṭadaleṣu … brāhmyādyāḥ&#039;&#039; verlangt acht Muttergottheiten. Ihre vollständige Reihenfolge wird aus der ausgeschriebenen Acht-Matrika-Liste desselben Kompendiums (Maheśamantra § 16) ergänzt. Die Annapurna-Gayatri bewahrt &#039;&#039;annapūrṇe&#039;&#039; aus der Vorlage. &#039;&#039;induśakalābharaṇam&#039;&#039; im Dhyana normalisiert die Verwechslung von śa und sa. Die Hingabeformel liest &#039;&#039;prāṇabuddhidehadharmādhikārato&#039;&#039; nach [[Shri Vidyarnava Tantra]], Shvasa 13, Druck-S. 276 (M00217), statt des verkürzten &#039;&#039;dharmākārato&#039;&#039; der Digitalvorlage; &#039;&#039;samarpaye&#039;&#039; setzt die dargebrachte Selbsthingabe in die erste Person. Die Japa-Darbringung liest &#039;&#039;tvayi sthitā&#039;&#039; entsprechend der dort zitierten Soma-Shambhu-Parallelstelle in Shvasa 16, Druck-S. 367: Die weibliche Form bezieht sich auf &#039;&#039;siddhi&#039;&#039;, die Vollendung. Die Digitalvorlage des Brihat Tantrasara hat hier &#039;&#039;sthite&#039;&#039;. Die innere Matrika enthält 50 Laute. Die äußere Liste enthält durch das zusätzliche &#039;&#039;laṃ&#039;&#039; vor &#039;&#039;kṣaṃ&#039;&#039; tatsächlich 51 Positionen, obwohl die Vorlage sie konventionell als Fünfzigerfolge bezeichnet. Die äußere Einsetzung und die rückläufige Arghya-Reihe geben diese längere Lesefassung vollständig wieder. Die Formen tejo’dhipataye und rakṣo’dhipataye zeigen das ausgefallene a durch Avagraha an. Die Sanskrit-Worttrennung und offensichtliche Schreibfehler der Digitalisierung sind normalisiert; die Fassung enthält keine vedischen Tonakzente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Ziele und Zählungen:&#039;&#039;&#039; Für die gesonderte Purashcharana werden 16.000 Japa und ein Zehntel, also 1.600 Homa-Gaben aus gekochtem Reis mit Ghee, genannt (§ 64). Diese besondere Zählung wird nicht mit den 100 Japa der täglichen Puja verwechselt. Der Kalpa verbindet die verschiedenen Anfangsbijas mit unterschiedlichen Wunschzielen; hier werden ihre Namen und Zahlen nicht zu einer Mischfassung kombiniert. Die Wirkungsangaben sind Aussagen der jeweiligen Ritualtradition. Sie werden hier weder als Erfolgsgarantie noch als Ersatz für praktische Entscheidungen ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusätzliche Quellen zum Homa ==&lt;br /&gt;
* [[Brihat Tantrasara]], Pariccheda 3, &#039;&#039;Saṃkṣepahomaprayoga&#039;&#039;, §§ 1–17: Feuerstelle, Liniengottheiten, Feuer-Pitha, Elternpaar des Feuers, Feuerübernahme, Agni-Verehrung, erste Ghee-Gaben, Gottheit im Feuer, Homa und Rücknahme.&lt;br /&gt;
* Unmittelbar vorangehende allgemeine Homa-Regel § 77: 108 oder 1.000 Gaben bei fehlender Sonderzahl. Hier gilt 108 für die persönliche Tagesanwendung.&lt;br /&gt;
* Pariccheda 3, &#039;&#039;Bṛhaddhomapaddhati&#039;&#039;, §§ 9–11 und 16: vollständige Agni-Glieder und acht Agni-Gestalten hinter den Kurzverweisen.&lt;br /&gt;
* Annapurna-Kalpa, Pariccheda 2, § 64: gekochter Reis mit Ghee als Homa-Stoff; die dortige Sonderzahl 1.600 gehört zur gesonderten Purashcharana.&lt;br /&gt;
* [[Mahanirvana Tantra]] 6.124: parallele, klarere Anordnung von Dreieck, Sechsstern, Kreis, Lotus und vier Toren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im allgemeinen Homa-Verfahren offenen Gottheitsnamen sind grammatisch auf Annapurna bezogen. Die Sammelformeln für Gottheitengruppen stammen aus dem gewählten Kurzverfahren; sie sind keine redaktionell gekürzte Liste einer großen Homa-Paddhati. Die digitale Angabe von zwölf Feuer-Kalas wurde anhand der allgemeinen Arghya-Lehre desselben Werkes zu zehn berichtigt. Sonne und Mond behalten zwölf und sechzehn. Im Feuer-Pitha (H2) folgen die Anfangssilben der betreffenden Kurz-Homa-Stelle: aṃ für die Sonne, oṃ für den Mond und raṃ für das Feuer. Die anderen Pitha- und Arghya-Abschnitte bewahren ihre dort überlieferten Silben. Die Lesart sviṣṭikṛte der vorliegenden Homa-Quelle bleibt erhalten; sie wird nicht stillschweigend durch die verbreitete Form sviṣṭakṛte ersetzt. Die vollständige große Feuer-Samskara-Folge wird für dieses ausdrücklich überlieferte kompakte Verfahren nicht vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Annapurna Puja für Nahrung und Fülle]]&lt;br /&gt;
* [[Mala Weihe für die Annapurna Sadhana]]&lt;br /&gt;
* [[Ganesha Homa nach dem Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
* [[Lakshmi Puja nach dem Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
* [[Homa]]&lt;br /&gt;
* [[Yajna]]&lt;br /&gt;
* [[Tantra Ritualanleitungen Sammlung 03]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra Rituale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shaktismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Bhairavi_Puja_nach_dem_Brihat_Tantrasara&amp;diff=1326032</id>
		<title>Annapurna Bhairavi Puja nach dem Brihat Tantrasara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Bhairavi_Puja_nach_dem_Brihat_Tantrasara&amp;diff=1326032"/>
		<updated>2026-10-13T07:43:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Annapurna Bhairavi Puja nach dem Brihat Tantrasara nach Annapurna Bhairavi Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Annapurna Bhairavi Puja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Bhairavi_Puja&amp;diff=1326031</id>
		<title>Annapurna Bhairavi Puja</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annapurna_Bhairavi_Puja&amp;diff=1326031"/>
		<updated>2026-10-13T07:43:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Annapurna Bhairavi Puja nach dem Brihat Tantrasara nach Annapurna Bhairavi Puja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Annapurna Bhairavi Puja nach dem Brihat Tantrasara&#039;&#039;&#039; beschreibt eine Ritualpraxis des [[Brihat Tantrasara]], um die nährende Gegenwart [[Annapurna]] Bhairavis zu verehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Vorausgesetzt sind die Kenntnis von [[Puja]] und Sanskritrezitation sowie der zu dieser Gottheitsform gehörenden Reinigung, [[Nyasa|Nyasas]] und [[Mudra|Mudras]]. Wo die Quelle auf die allgemeine Paddhati verweist, gehört diese Vorbereitung zur Durchführung. Die Besonderheiten und die konkret belegten Formeln folgen unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung und Ritualmittel ==&lt;br /&gt;
Das zur jeweiligen Form beschriebene [[Yantra]], [[Arghya]]-Gefäß, Wasser, Blumen, Duftstoff, Räucherwerk, Licht und Speise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang und Überlieferung ==&lt;br /&gt;
Das Yantra umfasst Dreieck, vier, acht und sechzehn Blätter. Die Göttin schenkt Nahrung; ihre Nyasas und ihre [[Avarana]]-Folge stehen in [[#P2-0745|P2-0745]]–0752. Die ausgeschriebene zwanzigsilbige Form löst die in [[#P2-0743|P2-0743]] genannten [[Bija|Bijas]] und Abschlusswörter auf. Die neunzehnsilbige Alternative ist eine andere Form und wird nicht angehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmantra ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ hrīṃ śrīṃ klīṃ namo bhagavati māheśvari annapūrṇe svāhā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutung und Funktion:&#039;&#039;&#039; Om, Hrim, Shrim, Klim; Verehrung dir, erhabene Göttin, große Herrin, Annapurna; Svaha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
# Zeichne Dreieck, vier, acht und sechzehn Lotusblätter sowie die viertorige Erdumfassung. Verehre die beiden Sitzkraft-Reihen [[#P2-0745|P2-0745]] und den Sadashiva-Lotussitz.&lt;br /&gt;
# Berühre Kopf, Mund, Herz, Geschlecht, Füße und Körper mit den Zuordnungen Brahma, Pankti, Annapurneshvaribhairavi, Hrim, Shrim und Klim. Führe anschließend den Hand- und [[Nyasa|Gliedernyasa]] mit den sechs langen Vokalen aus.&lt;br /&gt;
# Lege die neun Mantrawörter zuerst von Scheitel bis Geschlecht und anschließend zurück auf. Vollziehe danach die in [[#P2-0749|P2-0749]] beschriebene Auflegung der vier [[Bija|Bijas]] und der restlichen Wörter.&lt;br /&gt;
# Meditiere die goldglänzende, kumkumrote Göttin, die sich an der Nahrungsgabe und am tanzenden [[Shiva]] erfreut. Verehre innerlich, stelle die Muschel auf, rufe [[Annapurna]] an und bringe fünf Blumenhandvoll dar.&lt;br /&gt;
# Verehre im Dreieck Shiva, [[Varaha]] und Narayana, rechts und links Bhumi und Shri; auf den vier Blättern Paravidya, [[Bhuvaneshvari]], Kamala und Subhaga. Es folgen die acht Mütter im Westen beginnend und die sechzehn Annapurna-Gestalten im Osten beginnend ([[#P2-0752|P2-0752]]).&lt;br /&gt;
# Verehre außen die Weltenhüter und vollende Räucherwerk, die weiteren Gaben und Entlassung. Die gesonderte [[Purashcharana|Purascharana]] beträgt 100.000 [[Japa]] und 10.000 Gaben von Nahrung mit [[Ghee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanskrit und deutsche Übersetzung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0743&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0743 · 24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;athānnapūrṇā - bhairavī :&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tāraśca bhuvaneśānī śrībījaṃ kāmabījakam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hṛdante bhagavatyante māheśvaripadaṃ tataḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annapūrṇe ṭhayugalaṃ vidyeyaṃ viṃśadakṣarī&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 24 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Annapūrṇābhairavī. Tāra, Bhuvaneśānī, das Śrī-[[Bija|Bīja]] und das Kāma-Bīja; nach Hṛd und nach „bhagavati“ folgt das Wort „māheśvari“, dann „annapūrṇe“ und das Ṭha-Paar. Diese [[Vidya|Vidyā]] hat zwanzig Silben. [Hṛd bezeichnet hier namaḥ; das Ṭha-Paar bezeichnet svāhā. Der Wortteil lautet: Verehrung dir, o erhabene Göttin, o große Herrin, o Annapūrṇā.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0744&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0744 · 25&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca kalpe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kāmabījaṃ vinā devi śrībījapūrvikā yadā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ūnaviṃśākṣarī devi dhanadhānyasamṛddhidā&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 25 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch im Kalpa: Wenn sie ohne das Kāma-Bīja steht, o Göttin, und das Śrī-Bīja vorangestellt ist, dann hat sie neunzehn Silben, o Göttin, und gewährt Überfluss an Reichtum und Getreide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0745&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0745 · 26&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asyāḥ pūjāḥ:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;prātaḥkṛtyādi - sāmānpūjāpaddhatyuktapīṭhanyāsāntaṃ vidhāya,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;keśareṣu pūrvādi oṃ vāmāyai namaḥ, evaṃ jyeṣṭhāyai raudryaṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kālyai kalavikaraṇyai balavikaraṇyai balapramathanyai&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sarvabhūtadamanyai, madhye manonmanyai |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatsamīpe oṃ jayāyai vijayāyai ajitāyai aparājitāyai nityāyai vilāsinyai&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dogdhryai aghorāyai, madhye maṅgalāyai, sarvatra oṃkārādinamo&#039;ntena&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadupari hsauḥ sadāśivamahāpretapadmāsanāya namaḥ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 26 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Verehrung: Nachdem man die morgendlichen Verrichtungen bis einschließlich des in der allgemeinen Verehrungsordnung angegebenen [[Nyasa|Nyāsa]] des Kultsitzes ausgeführt hat, [verehre man] auf den Staubfäden, im Osten beginnend, mit „oṃ vāmāyai namaḥ“ Vāmā und entsprechend Jyeṣṭhā, Raudrī, [[Kali|Kālī]], Kalavikaraṇī, Balavikaraṇī, Balapramathanī und Sarvabhūtadamanī; in der Mitte Manonmanī. In ihrer Nähe verehre man Jayā, Vijayā, Ajitā, Aparājitā, Nityā, Vilāsinī, Dogdhrī und Aghorā; in der Mitte Maṅgalā. Überall beginnt die Formel mit oṃ und endet mit namaḥ. Darüber: „hsauḥ sadāśivamahāpretapadmāsanāya namaḥ“ — Verehrung dem Lotussitz, dessen großer Leichnam Sadāśiva ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0746&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0746 · 27&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ ṛṣyādinyāsaḥ:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śirasi brahmaṇe ṛṣaye namaḥ, mukhe paṃkticchandase namaḥ, hṛdi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annapūrṇeśvaryai bhairavyai devatāyai namaḥ, guhye hrīṃ bījāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;namaḥ, pādayoḥ śrīṃ śaktaye namaḥ, sarvāṅge klīṃ kīlakāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca jñānārṇave:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bījañca bhuvaneśānī śrībījaṃ śaktirucyate |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kīlakaṃ kāmabījaṃ syādityādi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 27 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach der [[Nyasa|Nyāsa]] des Sehers und der übrigen Zuordnungen: Am Kopf „brahmaṇe ṛṣaye namaḥ“ — Verehrung dem Seher Brahmā; am Mund „paṃkticchandase namaḥ“ — Verehrung dem Versmaß Paṅkti; am Herzen „annapūrṇeśvaryai bhairavyai devatāyai namaḥ“ — Verehrung der Gottheit Annapūrṇeśvarībhairavī; am Geschlecht „hrīṃ bījāya namaḥ“ — hrīṃ, Verehrung dem [[Bija|Bīja]]; an den Füßen „śrīṃ śaktaye namaḥ“ — śrīṃ, Verehrung der Kraft; am ganzen Körper „klīṃ kīlakāya namaḥ“ — klīṃ, Verehrung dem Verschluss. So auch im Jñānārṇava: Bhuvaneśānī ist das Bīja; das Śrī-Bīja wird [[Shakti|Śakti]] genannt. Das Kāma-Bīja ist der Kīlaka — und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0747&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0747 · 28&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ karāṅganyāsau:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hrāṃ aṃguṣṭhābhyāṃ namaḥ, ityādinā evaṃ hṛdayādiṣu hrāṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hṛdayāya namaḥ ityādinā ca |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca jñānārṇave:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhuvaneśyā maheśāni ṣaḍdīrghasvarasaṃyuktayā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;saḍaṅgānityādi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 28 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach die Nyāsas an Händen und Körpergliedern: Mit „hrāṃ aṃguṣṭhābhyāṃ namaḥ“ — hrāṃ, Verehrung den beiden Daumen — und so weiter; ebenso an Herz und den weiteren Stellen mit „hrāṃ hṛdayāya namaḥ“ — hrāṃ, Verehrung dem Herzen — und so weiter. So im Jñānārṇava: Mit Bhuvaneśī, verbunden mit den sechs langen Vokalen, o Maheśānī, [vollziehe man] die sechs Glieder — und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0748&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0748 · 29&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ padanyāsaḥ:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mūrdhni oṃ namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;cakṣuṣoḥ hrīṃ namaḥ śrīṃ namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;karṇayoḥ klīṃ namaḥ namo namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;nasorbhagavati namaḥ māheśvari namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mukhe annapūrṇe namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;guhye svāhā namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;punarguhyādi mūrddhāntaṃ nyast |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;jñārṇave:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ekaṃ ekaṃ punaścaikaṃ punarekaṃ dvayaṃ tataḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;catuścatustathā dvābhyāṃ padānyetāni pārvati |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;padānyetāni deveśi navadvāreṣu vinyaset |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;guhyādi brahmarandhrāntaṃ padānāṃ navakaṃ nyaset&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 29 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach der Wort-[[Nyasa|Nyāsa]]: Auf dem Scheitel „oṃ namaḥ“; auf den beiden Augen „hrīṃ namaḥ“ und „śrīṃ namaḥ“; auf den beiden Ohren „klīṃ namaḥ“ und „namo namaḥ“; auf den beiden Nasenöffnungen „bhagavati namaḥ“ — Verehrung, o erhabene Göttin — und „māheśvari namaḥ“ — Verehrung, o große Herrin; am Mund „annapūrṇe namaḥ“ — Verehrung, o [[Annapurna|Annapūrṇā]]; am Geschlecht „svāhā namaḥ“. Wieder lege man sie vom Geschlecht bis zum Scheitel auf. Im Jñānārṇava: Eins, eins, wieder eins, wieder eins, dann zwei; vier, vier, ebenso zwei: Dies sind die Wörter, o Pārvatī. Diese Wörter lege man auf die neun Öffnungen, o Herrin der Götter. Die neun Wörter lege man vom Geschlecht bis zur Brahmā-Öffnung auf. [Die Zahlen bezeichnen hier offenbar die Silbenzahlen der Mantra-Abschnitte; die überlieferte Zahlenreihe ist gegenüber den neun Wörtern unvollständig.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0749&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0749 · 30&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato brahmarandhramukhahṛdayamūlādhāreṣu caturbījāni vinyasya,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śeṣaṃ bhrūmadhyanāsikākaṇṭhanābhiliṅgeṣu pañcasu sarvatra&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;namo&#039;ntāni nyaset ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;taduktaṃ tatraiva:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;brahmarandhrāsyahṛdayamūlādhāreṣvanukramāt |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;caturbījāni vinyasya pareṣvanyāṃśca vinyaset |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhrūmadhyanāsikākaṇṭhanābhiliṅgeṣu pañcasu |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pūrvavatkramato devi namaḥ prabhṛtikaṃ nyaset |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato mūlena vyāpakaṃ vinyasya dhyānaṃ kuryāt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 30 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lege man die vier [[Bija|Bījas]] auf die Brahmā-Öffnung, den Mund, das Herz und [[Muladhara Chakra|Mūlādhāra]]; den Rest lege man auf die fünf Stellen zwischen den Brauen, Nase, Hals, Nabel und Geschlecht, überall mit namaḥ am Ende. Dies wird dort auch gesagt: Nachdem man die vier Bījas der Reihe nach auf Brahmā-Öffnung, Mund, Herz und Mūlādhāra gelegt hat, lege man die übrigen auf die anderen Stellen. Auf die fünf Stellen zwischen den Brauen, Nase, Hals, Nabel und Geschlecht lege man wie zuvor der Reihe nach die mit namaḥ beginnenden [Mantra-Abschnitte] auf, o Göttin. Danach vollziehe man mit dem [[Mantra|Grundmantra]] den den ganzen Körper durchdringenden [[Nyasa|Nyāsa]] und meditiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0750&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0750 · 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tadyathā:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;taptakāñcanavarṇābhāṃ bālendukṛtaśekharām |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;navaratnaprabhādīptamukuṭāṃ kuṃkumāruṇām |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;citravastraparīdhānāṃ sapharākṣīṃ trilocanām |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;suvarṇakalasākārapīnonnatapayodharām |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;gokṣīradhāmadhavalaṃ pañcavaktraṃ trilocanam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;prasannavadanaṃ śambhuṃ nīlakaṇṭhavirājitam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kapardinaṃ sphuratsarpabhūṣaṇaṃ kundasannibham |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;nṛtyantamaniśaṃ hṛṣṭaṃ dṛṣṭvānandamayīṃ parām |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sānandamukhalolākṣīṃ mekhalāḍhyanitambinīm |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;annadānaratāṃ nityāṃ bhūmiśrībhyāmalaṃkṛtām |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;evaṃ dhyātvā mānasaiḥ sampūjya, śaṅkhasthāpanaṃ kuryāt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 31 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So: Sie glänzt in der Farbe glühenden Goldes und trägt die junge Mondsichel als Kopfschmuck. Ihre Krone leuchtet im Glanz der neun Edelsteine; sie ist kuṃkumarot und trägt bunte Gewänder. Ihre Augen gleichen Fischen; sie ist dreiäugig. Ihre vollen, hohen Brüste haben die Gestalt goldener Krüge. Sie sieht Śambhu, weiß wie Kuhmilch, fünfgesichtig und dreiäugig, mit heiterem Antlitz, herrlich mit blauem Hals, mit verfilztem Haar, mit Schmuck aus bewegten Schlangen und weiß wie Jasminblüten, der unablässig freudig tanzt. So ist die höchste Göttin von Wonne erfüllt; ihr Gesicht ist freudig, ihre Augen sind bewegt. Ihre Hüften sind mit einem Gürtel geschmückt. Sie ist die Ewige, die sich an der Gabe von Nahrung erfreut, und ist mit Bhūmi und Śrī geziert. Nachdem man so meditiert und sie mit geistigen Gaben verehrt hat, stelle man die Muschel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0751&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0751 · 32&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asyāḥ pūjāyantram:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;trikoṇañca catuḥpatraṃ vasupatraṃ tataḥ param |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kalā patrañca bhuvimbaṃ caturdvāraṃ samālikhet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 32 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verehrungs-[[Yantra]]: Man zeichne ein Dreieck, vier Blütenblätter, danach acht Blütenblätter, einen Kranz von sechzehn Blütenblättern und die Erdumfassung mit vier Toren. [Die Vorlage liest beschädigt „bhuvimbaṃ“.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0752&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0752 · 33ka&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(citra 31)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataḥ pīṭhapūjāṃ vidhāya, punardhyātvā, āvāhanādi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pañcapuṣpāñjalidānaparyantaṃ vidhāya, āvaraṇapūjāmārabhet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;karṇikāyāmagnīśāsuravāyumadhyeṣu dikṣu ca hrāṃ hṛdayāya&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;namaḥ ityādinā pūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatastrikoṇāgre oṃ hauṃ namaḥ śivāya nama iti śivaṃ pūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vāyukoṇe oṃ namo bhagavate varāharūpāya bhurbhūvaḥsvaḥpataye&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhūpatitvaṃ me dehi dadāpaya svāhā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;iti mantreṇa varāhaṃ pūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;jñānārṇave:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;oṃ namaḥ padamābhāṣya tato bhagavate padam |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato varāha rūpāya bhūrbhūvaḥsvaḥpatintathā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṅe&#039;ntañca bhūpatitvañca me dehīti dadāpaya |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vahnijāyānvito mantro varāhasya varānane |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dakṣiṇa - koṇe oṃ namo nārāyaṇāyeti nārāyaṇaṃ pūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato dakṣiṇe vāme ca oṃ glauṃ śrīṃ annaṃ me dehyannādhipataye&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;mamānnaṃ pradāpaya svāhā śrīṃ glauṃ ityanena bhūmiśriyau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataścaturdaleṣu purata ārabhya oṃ paravidyāyai namaḥ hrīṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhuvaneśvaryai namaḥ śrīṃ kamalāyai namaḥ klīṃ subhagāyai&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;namaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca jñānārṇave:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tāreṇa paravidyāñca bhuvaneśīṃ tadātmanā |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kamalāṃ ramayā bhadre kāmena subhagāṃ yajet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aṣṭapatreṣu paścimāditaḥ brāhmayādyā mātṝḥ pūjapet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṣoḍaśadaleṣu pūrvādi naṃ amṛtāyai annapūrṇāyai namaḥ moṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;madanāyai annapūrṇāyai namaḥ evaṃ bhaṃ tuṣṭyaṃ gaṃ puṣṭyai&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;vaṃ prītyai tiṃ ratyai māṃ hriyai (kriyāyai) heṃ śriyai śvaṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sudhāyai riṃ rātryai aṃ jyotsnāyai nnaṃ haimavatyai pūṃ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;chāyāyairṇe purṇimāyai svāṃ nityāyai hāṃ amāvasyāyai |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;etā annapūrṇāśabdāntā namo&#039;ntāśca pūjayet ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca jñānārṇave:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;śeṣairvarṇaiḥ prapūjyāśca annapūrṇāntaśabditāḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tataścaturasre lokapālānpūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tatraiva:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;caturasre lokapālānkrameṇa paripūjayet |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tato dhūpādivisarjanāntaṃ karma samāpayet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 33ka ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abbildung 31.] Nachdem man den Kultsitz verehrt hat, meditiere man erneut, vollziehe die Handlungen von der Herbeirufung bis zur Darbringung von fünf Blumenhandvoll und beginne die Verehrung der umgebenden Kreise. Im Lotuszentrum, an den Stellen Feuer, Īśāna, Asura, Wind und Mitte sowie in den Richtungen verehre man mit „hrāṃ hṛdayāya namaḥ“ — hrāṃ, Verehrung dem Herzen — und den weiteren Formeln. Danach verehre man an der Spitze des Dreiecks [[Shiva|Śiva]] mit „oṃ hauṃ namaḥ śivāya namaḥ“ — oṃ hauṃ, Verehrung; Verehrung Śiva. In der Windecke verehre man [[Varaha|Varāha]] mit „oṃ namo bhagavate varāharūpāya bhūrbhuvaḥsvaḥpataye bhūpatitvaṃ me dehi dadāpaya svāhā“ — oṃ, Verehrung dem Erhabenen in Ebergestalt, dem Herrn von Erde, Zwischenraum und Himmel: Gib mir Herrschaft über die Erde, lass sie mir geben; svāhā. Im Jñānārṇava: Nachdem man „oṃ namaḥ“ gesprochen hat, folgt „bhagavate“, danach „varāharūpāya“ und „bhūrbhuvaḥsvaḥpati“, mit der Dativendung ṅe; dann „bhūpatitvaṃ me dehi dadāpaya“. Mit der Gattin des Feuers, svāhā, verbunden ist dies der [[Mantra]] Varāhas, o Schönangesichtige. In der südlichen Ecke verehre man Nārāyaṇa mit „oṃ namo nārāyaṇāya“ — oṃ, Verehrung Nārāyaṇa. Danach verehre man rechts und links Bhūmi und Śrī mit „oṃ glauṃ śrīṃ annaṃ me dehyannādhipataye mamānnaṃ pradāpaya svāhā śrīṃ glauṃ“ — oṃ glauṃ śrīṃ, gib mir Nahrung; dem Herrn der Nahrung [Dativform der Vorlage]: Lass mir Nahrung geben; svāhā śrīṃ glauṃ. Dann auf den vier Blütenblättern, vorn beginnend: „oṃ paravidyāyai namaḥ“ — Verehrung Paravidyā; „hrīṃ bhuvaneśvaryai namaḥ“ — Verehrung [[Bhuvaneshvari|Bhuvaneśvarī]]; „śrīṃ kamalāyai namaḥ“ — Verehrung Kamalā; „klīṃ subhagāyai namaḥ“ — Verehrung Subhagā. So im Jñānārṇava: Verehre Paravidyā mit Tāra, Bhuvaneśī mit ihrem eigenen [Bīja], Kamalā mit Ramā, o Heilvolle, und Subhagā mit Kāma. Auf den acht Blütenblättern verehre man, im Westen beginnend, die Mütter [[Brahmi|Brāhmī]] und die übrigen. Auf den sechzehn Blütenblättern, im Osten beginnend: „naṃ amṛtāyai annapūrṇāyai namaḥ“, „moṃ madanāyai annapūrṇāyai namaḥ“ und entsprechend bhaṃ Tuṣṭi, gaṃ Puṣṭi, vaṃ Prīti, tiṃ Rati, māṃ Hrī (alternativ Kriyā), heṃ Śrī, śvaṃ Sudhā, riṃ Rātri, aṃ Jyotsnā, nnaṃ Haimavatī, pūṃ Chāyā, rṇe Pūrṇimā, svāṃ Nityā und hāṃ Amāvasyā. Bei allen setze man hinter den Namen „annapūrṇāyai“ und am Ende „namaḥ“: Verehrung der jeweiligen [[Annapurna|Annapūrṇā]]-Gestalt. [Die Verbindung bei Chāyā und Pūrṇimā ist in der Vorlage beschädigt; die Laute sind unverändert wiedergegeben.] So im Jñānārṇava: Mit den übrigen Lauten verehre man sie, wobei „Annapūrṇā“ das abschließende Namenswort bildet. Dann verehre man im Viereck die Weltenhüter. Ebendort: Im Viereck verehre man die Weltenhüter der Reihe nach. Danach beende man die Handlung mit Räucherwerk und den weiteren Gaben bis zur Entlassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;P2-0753&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;P2-0753 · 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;asyāḥ puraścaraṇaṃ lakṣajapaḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tathā ca:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;evaṃ dhyātvā japenmantraṃ lakṣasaṃkhyamananyadhīḥ |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sājyenānnena juhuyāttaddaśāṃśamanantaram&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;|| 34 ||&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorbereitende [[Mantra]]-Praxis besteht aus 100.000 Wiederholungen. So heißt es: Nachdem man so meditiert hat, wiederhole man den Mantra 100.000-mal mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Unmittelbar danach opfere man ein Zehntel dieser Zahl mit Nahrung, der zerlassene Butter beigegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanskrit in Devanagari ==&lt;br /&gt;
Die Schriftfassung deckt dieselben ausgewählten Textstellen wie die IAST-Fassung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0743 · 24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अथान्नपूर्णा - भैरवी :&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तारश्च भुवनेशानी श्रीबीजं कामबीजकम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;हृदन्ते भगवत्यन्ते माहेश्वरिपदं ततः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अन्नपूर्णे ठयुगलं विद्येयं विंशदक्षरी&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ २४ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0744 · 25&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च कल्पे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कामबीजं विना देवि श्रीबीजपूर्विका यदा ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ऊनविंशाक्षरी देवि धनधान्यसमृद्धिदा&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ २५ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0745 · 26&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अस्याः पूजाः:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;प्रातःकृत्यादि - सामान्पूजापद्धत्युक्तपीठन्यासान्तं विधाय,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;केशरेषु पूर्वादि ॐ वामायै नमः, एवं ज्येष्ठायै रौद्र्यं&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;काल्यै कलविकरण्यै बलविकरण्यै बलप्रमथन्यै&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;सर्वभूतदमन्यै, मध्ये मनोन्मन्यै ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तत्समीपे ॐ जयायै विजयायै अजितायै अपराजितायै नित्यायै विलासिन्यै&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;दोग्ध्र्यै अघोरायै, मध्ये मङ्गलायै, सर्वत्र ओंकारादिनमोऽन्तेन&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पूजयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तदुपरि ह्सौः सदाशिवमहाप्रेतपद्मासनाय नमः&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ २६ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0746 · 27&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततः ऋष्यादिन्यासः:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;शिरसि ब्रह्मणे ऋषये नमः, मुखे पंक्तिच्छन्दसे नमः, हृदि&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अन्नपूर्णेश्वर्यै भैरव्यै देवतायै नमः, गुह्ये ह्रीं बीजाय&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नमः, पादयोः श्रीं शक्तये नमः, सर्वाङ्गे क्लीं कीलकाय&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च ज्ञानार्णवे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;बीजञ्च भुवनेशानी श्रीबीजं शक्तिरुच्यते ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कीलकं कामबीजं स्यादित्यादि&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ २७ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0747 · 28&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततः कराङ्गन्यासौ:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ह्रां अंगुष्ठाभ्यां नमः, इत्यादिना एवं हृदयादिषु ह्रां&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;हृदयाय नमः इत्यादिना च ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च ज्ञानार्णवे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;भुवनेश्या महेशानि षड्दीर्घस्वरसंयुक्तया ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;सडङ्गानित्यादि&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ २८ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0748 · 29&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततः पदन्यासः:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मूर्ध्नि ॐ नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;चक्षुषोः ह्रीं नमः श्रीं नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कर्णयोः क्लीं नमः नमो नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नसोर्भगवति नमः माहेश्वरि नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मुखे अन्नपूर्णे नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;गुह्ये स्वाहा नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पुनर्गुह्यादि मूर्द्धान्तं न्यस्त् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ज्ञार्णवे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;एकं एकं पुनश्चैकं पुनरेकं द्वयं ततः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;चतुश्चतुस्तथा द्वाभ्यां पदान्येतानि पार्वति ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पदान्येतानि देवेशि नवद्वारेषु विन्यसेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;गुह्यादि ब्रह्मरन्ध्रान्तं पदानां नवकं न्यसेत्&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ २९ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0749 · 30&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततो ब्रह्मरन्ध्रमुखहृदयमूलाधारेषु चतुर्बीजानि विन्यस्य,&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;शेषं भ्रूमध्यनासिकाकण्ठनाभिलिङ्गेषु पञ्चसु सर्वत्र&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नमोऽन्तानि न्यसेत् ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तदुक्तं तत्रैव:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ब्रह्मरन्ध्रास्यहृदयमूलाधारेष्वनुक्रमात् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;चतुर्बीजानि विन्यस्य परेष्वन्यांश्च विन्यसेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;भ्रूमध्यनासिकाकण्ठनाभिलिङ्गेषु पञ्चसु ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पूर्ववत्क्रमतो देवि नमः प्रभृतिकं न्यसेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततो मूलेन व्यापकं विन्यस्य ध्यानं कुर्यात्&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ३० ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0750 · 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तद्यथा:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तप्तकाञ्चनवर्णाभां बालेन्दुकृतशेखराम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नवरत्नप्रभादीप्तमुकुटां कुंकुमारुणाम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;चित्रवस्त्रपरीधानां सफराक्षीं त्रिलोचनाम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;सुवर्णकलसाकारपीनोन्नतपयोधराम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;गोक्षीरधामधवलं पञ्चवक्त्रं त्रिलोचनम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;प्रसन्नवदनं शम्भुं नीलकण्ठविराजितम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कपर्दिनं स्फुरत्सर्पभूषणं कुन्दसन्निभम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नृत्यन्तमनिशं हृष्टं दृष्ट्वानन्दमयीं पराम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;सानन्दमुखलोलाक्षीं मेखलाढ्यनितम्बिनीम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अन्नदानरतां नित्यां भूमिश्रीभ्यामलंकृताम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;एवं ध्यात्वा मानसैः सम्पूज्य, शङ्खस्थापनं कुर्यात्&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ३१ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0751 · 32&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अस्याः पूजायन्त्रम्:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;त्रिकोणञ्च चतुःपत्रं वसुपत्रं ततः परम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कला पत्रञ्च भुविम्बं चतुर्द्वारं समालिखेत्&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ३२ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0752 · 33ka&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(चित्र ३१)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततः पीठपूजां विधाय, पुनर्ध्यात्वा, आवाहनादि&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पञ्चपुष्पाञ्जलिदानपर्यन्तं विधाय, आवरणपूजामारभेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कर्णिकायामग्नीशासुरवायुमध्येषु दिक्षु च ह्रां हृदयाय&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नमः इत्यादिना पूजयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततस्त्रिकोणाग्रे ॐ हौं नमः शिवाय नम इति शिवं पूजयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;वायुकोणे ॐ नमो भगवते वराहरूपाय भुर्भूवःस्वःपतये&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;भूपतित्वं मे देहि ददापय स्वाहा ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;इति मन्त्रेण वराहं पूजयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ज्ञानार्णवे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ॐ नमः पदमाभाष्य ततो भगवते पदम् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततो वराह रूपाय भूर्भूवःस्वःपतिन्तथा ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ङेऽन्तञ्च भूपतित्वञ्च मे देहीति ददापय ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;वह्निजायान्वितो मन्त्रो वराहस्य वरानने ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;दक्षिण - कोणे ॐ नमो नारायणायेति नारायणं पूजयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततो दक्षिणे वामे च ॐ ग्लौं श्रीं अन्नं मे देह्यन्नाधिपतये&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ममान्नं प्रदापय स्वाहा श्रीं ग्लौं इत्यनेन भूमिश्रियौ&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;पूजयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततश्चतुर्दलेषु पुरत आरभ्य ॐ परविद्यायै नमः ह्रीं&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;भुवनेश्वर्यै नमः श्रीं कमलायै नमः क्लीं सुभगायै&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;नमः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च ज्ञानार्णवे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तारेण परविद्याञ्च भुवनेशीं तदात्मना ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;कमलां रमया भद्रे कामेन सुभगां यजेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अष्टपत्रेषु पश्चिमादितः ब्राह्मयाद्या मातॄः पूजपेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;षोडशदलेषु पूर्वादि नं अमृतायै अन्नपूर्णायै नमः मों&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;मदनायै अन्नपूर्णायै नमः एवं भं तुष्ट्यं गं पुष्ट्यै&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;वं प्रीत्यै तिं रत्यै मां ह्रियै (क्रियायै) हें श्रियै श्वं&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;सुधायै रिं रात्र्यै अं ज्योत्स्नायै न्नं हैमवत्यै पूं&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;छायायैर्णे पुर्णिमायै स्वां नित्यायै हां अमावस्यायै ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;एता अन्नपूर्णाशब्दान्ता नमोऽन्ताश्च पूजयेत् ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च ज्ञानार्णवे:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;शेषैर्वर्णैः प्रपूज्याश्च अन्नपूर्णान्तशब्दिताः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततश्चतुरस्रे लोकपालान्पूजयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तत्रैव:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;चतुरस्रे लोकपालान्क्रमेण परिपूजयेत् ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ततो धूपादिविसर्जनान्तं कर्म समापयेत्&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ३३क ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;P2-0753 · 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;अस्याः पुरश्चरणं लक्षजपः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;तथा च:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;एवं ध्यात्वा जपेन्मन्त्रं लक्षसंख्यमनन्यधीः ।&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;साज्येनान्नेन जुहुयात्तद्दशांशमनन्तरम्&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;॥ ३४ ॥&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Textstand ==&lt;br /&gt;
* [[Krishnananda Agamavagisha]]: [[Brihat Tantrasara]]. Grundlage ist die gespeicherte deutsche Gesamtausgabe mit den zugehörigen IAST- und Devanagari-Dateien, Bearbeitungsstand 4. Oktober 2026.&lt;br /&gt;
* Die Kennungen P1 bis P5 mit vierstelliger Nummer bezeichnen die Fundstellen der Gesamtausgabe. Die daneben stehende Verszählung einschließlich Zusatznummern bleibt erhalten.&lt;br /&gt;
* Lokale Hinweise in eckigen Klammern kennzeichnen Lesarten, Textlücken und Übersetzungsprobleme. Ein neuer Vergleich mit einer gedruckten Sanskritedition wurde für diese Ritualredaktion nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
* [[Brihat Tantrasara Übersetzung 2#P2-0743|Brihat Tantrasara Übersetzung 2: P2-0743–P2-0753]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Brihat Tantrasara Ritualartikel Übersicht]]&lt;br /&gt;
* [[Triputa Puja nach dem Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
* [[Tripurabhairavi Puja nach dem Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
* [[Shulini Puja nach dem Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
* [[Nityaklinna Puja nach dem Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
* [[Mahishamardini Puja nach dem Brihat Tantrasara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kundalini Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Indische Schriften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chakras&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Energiearbeit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra Rituale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Annapurna Ritual]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annaprashana&amp;diff=1326030</id>
		<title>Annaprashana</title>
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		<updated>2026-10-13T07:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Anna Dana&#039;&#039;&#039; (Sanskrit: अन्नदान annadāna &#039;&#039;n.&#039;&#039;) bedeutet &#039;&#039;&#039;Gabe von Nahrung&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;Speisen von Bedürftigen&#039;&#039;&#039;. Anna heißt Nahrung, Speise, insbesondere gekochter Reis; [[Dana]] heißt Geben, Gabe, Spende. Anna Dana ist das selbstlose Verschenken von Nahrung an Hungernde, Bedürftige, Pilger, Sadhus und Gäste. In der indischen Tradition gilt Anna Dana als eine der höchsten Formen der Wohltätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Anna Dana ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Schriften heißt es oft: „Anna danam maha danam“ – die Gabe von Nahrung ist die große Gabe. Nahrung erhält das Leben unmittelbar. Wer einem Hungrigen zu essen gibt, schenkt ihm Leben. Anders als bei anderen Gaben ist der Empfänger, sobald er gesättigt ist, vollkommen zufrieden und wünscht sich nicht mehr. Deshalb gilt Anna Dana als besonders reine und segensreiche Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Taittiriya Upanishad]] heißt es „Annam Brahma“ – Nahrung ist [[Brahman]]. Die Upanishad ermahnt, niemanden abzuweisen, der um Unterkunft bittet, und reichlich Nahrung bereitzuhalten. Nahrung wird so als heilig betrachtet, und ihre Weitergabe wird zum Gottesdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anna Dana als Karma Yoga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Dana ist ein Ausdruck von [[Karma Yoga]], dem Yoga des selbstlosen Dienens. Entscheidend ist die innere Haltung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ohne Erwartung:&#039;&#039;&#039; Man gibt, ohne Dank, Anerkennung oder Gegenleistung zu erwarten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mit Respekt:&#039;&#039;&#039; Der Empfangende wird nicht als Bittsteller gesehen, sondern als Ausdruck des Göttlichen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mit Freude:&#039;&#039;&#039; Das Geben geschieht gerne und aus dem Herzen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Als Gottesdienst:&#039;&#039;&#039; Man dient Gott in allen Wesen. „Atithi Devo Bhava“ – der Gast ist wie Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bhagavad Gita]] (XVII.20) beschreibt die sattvige Gabe ([[Sattva|sattvisch]]) als eine, die aus Pflichtgefühl gegeben wird, zur rechten Zeit, am rechten Ort, einem würdigen Empfänger, ohne etwas zurückzuerwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anna Dana bei Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Sivananda]] legte großen Wert auf Anna Dana und den Dienst an Armen und Kranken. Schon in seinen frühen Jahren in [[Rishikesh]] teilte er seine Nahrung mit anderen Sadhus und versorgte Kranke. Im Sivananda Ashram der [[Divine Life Society]] werden bis heute regelmäßig Sadhus, Pilger und Bedürftige gespeist. Swami Sivananda lehrte: „Gib, gib, gib“ – das Geben reinigt das Herz, überwindet Selbstsucht und öffnet für die göttliche Gnade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anna Dana in der indischen Tradition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tempel:&#039;&#039;&#039; In vielen indischen Tempeln wird täglich kostenlos Essen ausgegeben, oft an Tausende Menschen. Die gesegnete Speise heißt [[Prasad]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ashrams:&#039;&#039;&#039; In Ashrams werden Pilger und Sadhus traditionell verköstigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Feste:&#039;&#039;&#039; Zu religiösen Festen, Geburtstagen, Todestagen und besonderen Anlässen wird Anna Dana durchgeführt, oft verbunden mit [[Puja]] und [[Kirtan]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sikh-Tradition:&#039;&#039;&#039; Der Langar, die kostenlose Gemeinschaftsküche in jedem Gurdwara, ist eine bekannte Form der Nahrungsspende für alle Menschen unabhängig von Herkunft und Religion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gedenken an Verstorbene:&#039;&#039;&#039; Anna Dana wird oft zum Gedenken an Verstorbene geübt, im Glauben, dass das Verdienst ([[Punya]]) ihnen zugutekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anna Dana und die fünf Opfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vedischen Tradition gibt es die fünf täglichen Opfer ([[Pancha Maha Yajna]]). Eines davon ist &#039;&#039;&#039;[[Manushya Yajna]]&#039;&#039;&#039;, das Opfer für die Menschen, das vor allem in der Gastfreundschaft und im Speisen von Gästen und Bedürftigen besteht. Ein weiteres ist &#039;&#039;&#039;[[Bhuta Yajna]]&#039;&#039;&#039;, das Opfer für die Tiere und anderen Wesen, etwa indem man Tiere füttert. Anna Dana verwirklicht so den Gedanken, dass der Mensch Teil eines großen Kreislaufs des Gebens und Nehmens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anna Dana im Alltag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Dana kann auch im modernen Alltag geübt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gäste herzlich bewirten&lt;br /&gt;
* Bedürftigen eine Mahlzeit schenken oder spenden&lt;br /&gt;
* Tafeln, Suppenküchen und Hilfsprojekte unterstützen&lt;br /&gt;
* Lebensmittel nicht verschwenden, sondern teilen&lt;br /&gt;
* Bei Festen und Satsangs gemeinsam essen und Prasad verteilen&lt;br /&gt;
* Vor dem Essen ein Tischgebet sprechen und die Nahrung als Gabe Gottes annehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dana]]&lt;br /&gt;
* [[Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Seva]]&lt;br /&gt;
* [[Prasad]]&lt;br /&gt;
* [[Pancha Maha Yajna]]&lt;br /&gt;
* [[Annapurna]]&lt;br /&gt;
* [[Tischgebet]]&lt;br /&gt;
* [[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Annaprashana &#039;&#039;&#039;, [[Sanskrit]] अन्नप्राशन annaprāśana &#039;&#039; n. &#039;&#039;, erste Fütterung des Kindes mit Reis. Annaprashana ist ein [[Sanskrit Substantiv]] [[sächlich]]en [[Geschlecht]]s und bedeutet auf Deutsch erste Fütterung des Kindes mit [[Reis]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:240px-Shakti als Durga Mahisasuramardini.JPG|thumb|[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Durga.html Durga] überwindet den Dämonen Mahishasura]]&lt;br /&gt;
==Verschiedene Schreibweisen für Annaprashana ==&lt;br /&gt;
Sanskrit wird in Indien in der [[Devanagari]] [[Schrift]] geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird die Devanagari Schrift in die Römische Schrift transkribiert. Annaprashana auf Devanagari wird geschrieben अन्नप्राशन, in der wissenschaftlichen [[IAST]] [[Transliteration]] mit [[Diakritische Zeichen|diakritischen Zeichen]] wird dieses Wort geschrieben &amp;quot; annaprāśana &amp;quot;, in der [[Harvard-Kyoto]] Umschrift &amp;quot; annaprAzana &amp;quot;, in der [[Velthuis]] Transkription &amp;quot; annapraa&amp;quot;sana &amp;quot;, in der modernen Internet [[Itrans]] Transkription &amp;quot; annaprAshana &amp;quot;, in der [[SLP1]] Transliteration &amp;quot; annaprASana &amp;quot;, in der [[IPA]] Schrift &amp;quot; ənnəprɑːɕənə &amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Video zum Thema Annaprashana ==&lt;br /&gt;
Annaprashana ist ein Wort aus der Sanskrit Sprache. Sanskrit ist auch die Sprache von [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] und [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga]. Hier ein Video zu diesem Thema:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XMWwcuY0ma8}}&lt;br /&gt;
==Ähnliche Sanskrit Wörter wie Annaprashana ==&lt;br /&gt;
Hier einige Links zu Sanskritwörtern, die entweder vom Sanskrit oder vom Deutschen her ähnliche Bedeutung haben wie Annaprashana:&lt;br /&gt;
===Sanskrit Wörter alphabetisch vor Annaprashana ===&lt;br /&gt;
* [[ Annapati ]]&lt;br /&gt;
* [[ Annapatni ]]&lt;br /&gt;
* [[ Annaprada ]]&lt;br /&gt;
===Sanskrit Wörter im Alphabeth nach Annaprashana ===&lt;br /&gt;
* [[ Annaraksa ]]&lt;br /&gt;
* [[ Annasanskartar ]]&lt;br /&gt;
* [[ Annatin ]]&lt;br /&gt;
===Sanskrit Wörter ähnlich wie Annaprashana ===&lt;br /&gt;
* [[ Navagat ]]&lt;br /&gt;
* [[ Agrayana ]]&lt;br /&gt;
* [[ Navayajna ]]&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Otto Böhtlingk]]: [[Sanskrit-Wörterbuch in kürzerer Fassung]]. Sankt Petersburg, 1879-1889, genannt &amp;quot;[[Kleines Petersburger Wörterbuch]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Otto Böhtlingk und Rudolph Roth, [[Sanskrit Wörterbuch]], Sankt Petersburg 1855-1875, genannt &amp;quot;[[Großes Petersburger Wörterbuch]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
Diese beiden [[Sanskrit Wörterbücher]] werden auch als [[Petersburger Wörterbücher]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Arten der Liebe]]&lt;br /&gt;
* [http://www.mantra-om-shiva.de/shiva-und-parvati-wie-hatha-yoga-in-die-welt-gekommen-ist/ Parvati]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ ausbildung yoga]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit lernen leicht gemacht]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-ausbildung/ Ayurveda Ausbildung Seminare]&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung Sanskrit-Deutsch==&lt;br /&gt;
=== Annaprashana Deutsche Übersetzung===&lt;br /&gt;
Das Sanskrit Wort Annaprashana kann übersetzt werden ins Deutsche mit erste Fütterung des Kindes mit Reis.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Akshaya_Tritiya_Vrata_%E2%80%93_Vishnu_mit_Reis_verehren_und_Nahrung_teilen&amp;diff=1326025</id>
		<title>Akshaya Tritiya Vrata – Vishnu mit Reis verehren und Nahrung teilen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Akshaya_Tritiya_Vrata_%E2%80%93_Vishnu_mit_Reis_verehren_und_Nahrung_teilen&amp;diff=1326025"/>
		<updated>2026-10-13T07:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Akshaya Tritiya Vrata – Vishnu mit Reis verehren und Nahrung teilen nach Akshaya Tritiya Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Akshaya Tritiya Vrata]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Akshaya_Tritiya_Vrata&amp;diff=1326024</id>
		<title>Akshaya Tritiya Vrata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Akshaya_Tritiya_Vrata&amp;diff=1326024"/>
		<updated>2026-10-13T07:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sukadev: Sukadev verschob die Seite Akshaya Tritiya Vrata – Vishnu mit Reis verehren und Nahrung teilen nach Akshaya Tritiya Vrata&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Akshaya Tritiya Vrata – Vishnu mit Reis verehren und Nahrung teilen&#039;&#039;&#039;: An [[Akshaya Tritiya]] wird in dieser kurzen Observanz ungebrochener Reis zum Zeichen einer Gabe, deren guter Sinn fortbesteht: Die Feiernden baden, ehren [[Vishnu]] mit Reis und verschenken Reis sowie geröstetes Getreidemehl. Erst danach essen sie selbst von entsprechender Nahrung. Das [[Akshaya Tritiya Vrata]] richtet sich an Menschen, die ihren Wunsch nach dauerhaftem Gedeihen mit tätiger Großzügigkeit verbinden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung folgt dem [[Matsya Purana]], Kapitel 65, in der [[Puranische Tradition|puranischen Tradition]]. Die Feiernden handeln selbst; [[Brahmane|Brahmanen]] empfangen die Nahrungsgaben. Eine besondere Priesterleitung wird im Kapitel nicht verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vishnu.jpg|thumb|[[Vishnu]] als bewahrende göttliche Gegenwart.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlass und Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Termin ist die [[Shukla Tritiya]] des Monats [[Vaishakha]], der dritte Mondtag der zunehmenden Hälfte. Die Verbindung mit dem [[Nakshatra]] [[Krittika]] wird besonders gepriesen, ist jedoch keine Bedingung für die alljährliche Observanz. Bestimme den Tag anhand eines Kalenders für deinen Ort. Eine genaue Uhrzeit wird nicht angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häuslicher Altar oder ein geeigneter Platz mit einer Vishnu-Darstellung dient als praktische Möglichkeit. Bereite sauberes Badewasser, etwas ungebrochenen Reis zum Bad, weiteren trockenen Reis für die Darbringung, eine Schale vor dem Bild sowie getrennte essbare Gaben vor: Reis und gut bereitetes [[Sattu]], Mehl aus geröstetem Getreide. Für die eigene anschließende Mahlzeit werden Reis und Sattu in bekömmlich zubereiteter Form vorgesehen. Mengen nennt der Text nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Speiseverzicht gehört zum Gelübde; die Beschreibung führt danach ausdrücklich zur eigenen Mahlzeit. Die praktische Hauptfolge hält die eigene Mahlzeit bis nach Verehrung und Schenkung zurück. Das ist keine Aufforderung zu einem mehrtägigen Fasten. Vereinbare die Annahme der Nahrungsgaben vorab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Mit Reiswasser baden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gib etwas ungebrochenen Reis in das vorbereitete Badewasser und bade beziehungsweise wasche dich damit. Halte Reis aus dem Bad von allen späteren Speisegaben getrennt. Die Quelle schreibt zu diesem Bad keine verpflichtende Rezitation vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Vishnu mit Akshata ehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tritt vor die Vishnu-Darstellung, verneige dich und bringe den trockenen [[Akshata|ungebrochenen Reis]] dar. Bei einem empfindlichen Bild lege ihn in die Schale davor. Der Quelltext verlangt hier ausdrücklich Reis; eine feste Anzahl von Körnern oder ein bestimmtes Mantra wird nicht genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Reis und Sattu verschenken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übergib den eingeladenen Brahmanen die sauberen Lebensmittel. Die Gabe soll tatsächlich als Nahrung dienen; verschenke deshalb getrennte, verwendbare Vorräte und keine mit Badewasser oder Blumenschmuck vermischten Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Die eigene Mahlzeit einnehmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nimm nach der Schenkung die vorbereitete Mahlzeit aus entsprechender Nahrung zu dir. Der Übergang vom Verzicht zum Essen gehört zur angegebenen Folge. Genieße die Speise mit Dank für die Menschen, deren Arbeit sie ermöglicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Die Verehrung abschließen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verneige dich noch einmal und räume den Platz auf. Die Gaben bleiben bei den Empfängern. Saubere essbare Altarreiskörner können später mitgekocht werden; für das Bad verwendete Körner werden nicht gegessen. Diese Hinweise regeln den praktischen Umgang nach der Verehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Akshaya]] bedeutet unvergänglich. Die spirituelle Einladung dieses Tages besteht darin, eine gute Absicht in eine konkrete Gabe zu verwandeln. Als persönliche Anregung kannst du eine Form der Nahrungshilfe wählen, die auch nach dem Fest weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanskrittexte und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelltext zur Gabenfolge, 65.4–5 – Lesetext, keine Pflichtrezitation&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IAST&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
akṣatais tu narāḥ snātā viṣṇor dattvā tathākṣatām |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vipreṣu dattvā tān eva tathā saktūn susaṃskṛtān |&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
yathānnabhu mahābhāga phalam akṣayyam aśnute ||&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Devanagari&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
अक्षतैस्तु नराः स्नाता विष्णोर्दत्त्वा तथाक्षताम्।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
विप्रेषु दत्त्वा तानेव तथा सक्तून् सुसंस्कृतान्।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
यथान्नभु महाभाग फलमक्षय्यमश्नुते॥&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutsch&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Menschen mit ungebrochenem Reis gebadet und Vishnu solchen Reis dargebracht haben, schenken sie den Brahmanen ebenfalls Reis und gut bereitetes Sattu. Indem sie entsprechende Nahrung essen, erlangen sie, o Glücklicher, unvergängliche Frucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Vertiefung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Matsya Purana]], Kapitel 65: [https://vedicpeople.com/puranas/maha-puranas/matsya-purana/read/hindi/slokas-and-translation/chapter-065/ Sanskrittext mit Hindi-Erläuterung bei Vedic People].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kapitel preist auch [[Japa]] und [[Homa]] an diesem Tag, führt sie jedoch nicht als notwendige Bestandteile der hier beschriebenen Reis- und Sattu-Folge aus. Diese Anleitung ergänzt deshalb keine Feuerzeremonie. Die Textgrundlage unterscheidet diese Observanz von anderen Akshaya-Tritiya-Riten wie [[Dharma Ghata Dana – Wasserkruggabe für die Ahnen an Akshaya Tritiya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hindu-Rituale – ausführliche Anleitungen|Übersicht der ausführlichen Ritualanleitungen]] · [[Vrata]] · [[Dana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seminare zu Hindu-Ritualen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rituale Anleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vrata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vishnu Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akshaya Tritiya Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisegabenritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual Puranische Tradition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sukadev</name></author>
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