<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.yoga-vidya.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Sonnenblume</id>
	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.yoga-vidya.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Sonnenblume"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Sonnenblume"/>
	<updated>2026-04-19T04:51:08Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.6</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Divine_Life_Society&amp;diff=28064</id>
		<title>Divine Life Society</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Divine_Life_Society&amp;diff=28064"/>
		<updated>2012-07-21T10:46:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Divine Life Society&#039;&#039;&#039; ist eine Organisation der hinduistischen Reform Bewegegung, die von [[Swami Sivananda]] 1936 gegründet wurde. Der Hauptsitz der Divine Life Society ist der [[Sivananda Ashram]] in Rishikesh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Organisationsform=&lt;br /&gt;
Der President der Divine Life Society ist [[Swami Vimalananda]]. Es gibt einen General Secretary der Organisation, [[Swami Padmanabhananda]]. Eine Beschreibung der Strukturen oder Organe wurde in der Selbstdarstellung nicht gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ziele =&lt;br /&gt;
Das Ziel der Divine Life Society ist es, hinduistisches spirituelles Wissen zu verbreiten, die Traditionen und kulturellen Praktiken [[Indien]]s zu erhalten und ein weltweite Wiederauflebung der [[Spiritualität]] zu erreichen. Damit soll das Lebenswerk von [[Swami Sivananda]] fortgesetzt werden. Folgende Methoden werden dazu haupsächlich gewählt:&lt;br /&gt;
* die Verbreitung von Büchern, Schriften und Zeitschriften zu den Themen Yoga und Vedanta, vor allem von Swami Sivananda und seinen Schülern&lt;br /&gt;
* die Organisation und Duchführung von spirituellen Konferenzen&lt;br /&gt;
* die Eröffnung von Yogacentern&lt;br /&gt;
* die Förderung von Schülern in ihrer spirituellen Entwicklung duch die systematische Vermittlung von Yoga und Philosophie&lt;br /&gt;
* die Gründung von Wohltätigkeitsorganisationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abteilungen=&lt;br /&gt;
* Der [[Sivananda Ashram]] als Hauptsitz der Divine Life Society mit Gästehaus, Tempeln, Bibliothek etc.&lt;br /&gt;
* Die [[Yoga-Vedanta Forest Acedemy]] schult Suchende im Yoga mit dem Ziel der persönliches spirituellen Entwiklung und zum Dienst an der Menschheit&lt;br /&gt;
* Die [[Yoga-Vedanta Forest Academy Press]] druckt Schriften zu spirituellen und kulturellen Themen&lt;br /&gt;
* Die [[Sivananda Publication League]] publiziert die Schriften der Divine Life Society&lt;br /&gt;
* Die [[Free Literature Section]] verbreitet kostenlose Schriften weltweit&lt;br /&gt;
* Die [[Sivananda Ayurvedic Pharmaceutical Works]] produziert und verbreitet Ayurvedische Medizin für die Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
* Das [[Sivananda Charitable Hospital]] bietet kostenlose medizinische Dienstleistungen&lt;br /&gt;
* Das [[Annapurna Annakshetra]], die [[Ashram]]küche, die neben Bewohner, Gäste und Schüler auch zahlreiche Menschen aus der Umgebung kostenlos mit Essen versorgt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr von einer Pilgerreise im Jahr 1936 lebte Swami Sivananda in einer alte Hütte (Kutir) an den Ufern des [[Ganges]] in Rishikesh. Schüler, die seine Unterstützung suchten, lebten dort mit ihm unter schwierigen Bedingungen. Er gründete die Divine Life Society, und der König von Tehri-Garhwal schenkte ihm Land, um dort den Sivananda Ashram zu bauen. Nach Swami Sivanandas [[Mahasamadhi]] im Jahr 1963 wurde [[Swami Chidananda]] Präsident der Divine Life Society und ist es bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Niederlassungen weltweit =&lt;br /&gt;
* [http://www.divinelifesociety.org/ Hauptquatier in Rishikesh]&lt;br /&gt;
* [http://www.dlsaus.org Divine Life Society, Australia] (Seit 1986)&lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org.my/main.htm Divine Life Society, Malaysia] (Seit 1953)&lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.dls.org.za/ Divine Life Society, South Africa] (Seit 1986)&lt;br /&gt;
* [http://users.telenet.be/yoga.vedanta.aalst/ Yoga Vedanta Aalst (Belgien)]&lt;br /&gt;
* [http://www.divya-jyoti.de/default.htm Divja Jyotis Webseite (Deutschland)]&lt;br /&gt;
* [http://www.divyajivan.org/ Ahmedabad]&lt;br /&gt;
weitere Zentren gibt es in Frankreich, England, Italien, Mauritius, Nepal, Hong Kong, USA, Venuzuala, Trinidad und Tobago und Uruguay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kritik=&lt;br /&gt;
Der Divine Life Society wird teilweise Nähe zu nationalistischen Hindu-Organisationen und nationalistische Ansichten nachgesagt. Trotz der starken Betonung der Einheit aller Religionen können sich andere Religionsgemeinschaften durch den Schwerpunkt der hinduistischen Erklärungsmuster harabgesetzt fühlen. Die starke Betonung der Größe des kulturellen (hinduistischen) Erbes Indiens bietet nationalistischen Organisationen den Anlass, andere Kulturen, wie den Islam, durch ihre Politik auszugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
[[Sivananda Ashram]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sivananda and the Divine Life Society: A Paradigm of the &amp;quot;secularism,&amp;quot; &amp;quot;puritanism&amp;quot; and &amp;quot;cultural Dissimulation&amp;quot; of a Neo-Hindu Religious Society&#039;&#039;, by Robert John Fornaro. Published by Syracuse University, 1969.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;From man to God-man: the inspiring life-story of Swami Sivananda&#039;&#039;, by N. Ananthanarayanan. Published by Indian Publ. Trading Corp., 1970.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Swami Sivananda and the Divine Life Society: An Illustration of Revitalization Movement&#039;&#039;, by Satish Chandra Gyan. Published by s.n, 1979.&lt;br /&gt;
* [http://www.dlshq.org/download/download.htm Swami Sivanandas Bücher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
* [http://www.sivanandaonline.org/public_html The official website of Divine Life Society]&lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org/teachings/teachers/sivananda/sivananda.html Teachings of Sivananda]&lt;br /&gt;
* [http://swami-krishnananda.org Swami Krishnananda, former General Secretary of the Divine Life Society]&lt;br /&gt;
* [http://sivanandaonline.org/newsupdates/?page_id=356 Photos of Sivanandashram in Risikesh]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Parabelnonline/DivineLifeS.html Artikel über die Divine Life Society bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [http://www.dlshq.org/branches/branches.htm Liste von Niederlassungen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28060</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28060"/>
		<updated>2012-07-21T10:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; sowie das Resultat der &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; je nach Inhalt der &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; abhängig ist vom Subjekt der &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; sind Begriffe wie Vermutung, [[Glaube]], Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. Auf diese Weise können etwa Naturgesetzte erforscht und Zusammenhänge verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] die &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;gewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; begünstigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall: Selbsterkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Karl Jaspers beinhaltet &#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039; immer eine unaufhebbare Differenz zwischen einem erkennenden Subjekt und dem Erkanntem, was auch &#039;&#039;&#039;Subjekt-Objekt-Spaltung&#039;&#039;&#039; genannt wird. Das Subjekt (der Erkennende) ist also unterschiedlich vom Objekt (dem Erkannten). Dies sei auch bei der Erforschung des Selbst der Fall, also bei der Selbstreflexion. Wenn also im Rahmen von Erkenntnissen über sich selbst jemand seinen eigenen Charakter oder seine eigenen Gefühle erkennt (z.B. Ich bin sehr fleißig oder ich fühle mich gut.), dann ist der Unterschied zwischen dem Erkennenden (das Ich) und dem Erkannten (die Charaktereigenschaften und Gefühle) nachvollziehbar. Die &#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039; bezieht sich hier also auf etwas, das vom Ich noch getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht besonders interessant ist jedoch genau diese &#039;&#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039;, also die Erkenntnis über das eigene Selbst. Hier gibt es dann kein vom Subjekt getrenntes Objekt der Erkenntnis, was der Grund dafür ist, warum diese &#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039; eine besondere Herausforderung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wer oder was ist also dieses Selbst?&#039;&#039;&#039; Es scheint keine Beschreibung möglich, denn was immer man beschreiben kann, bleibt aufgrund Jaspers Subjekt-Objekt-Spaltung unterschiedlich vom Selbst, welches erkannt werden möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rein aus dieser Logik heraus schließen sind hier sog. mystische Erklärungsansätze folgerichtig an. Im [[Vedanta]] wird genau diese Aussage vertreten. [[Shankaracharya]] schrieb schon im 8./9. Jahrhundert von dem Unterschied zwischen dem absoluten Bewusstsein und dem erlebbaren Menschen mit Körper und Geist in der Materie. Seine Schlussfolgerung, mit der er sich auf uralte indische Schriften bezieht, ist, dass das Selbst als Quintessenz nichts als Bewusstsein ist. Alles was wir wahrnehmen können hingegen sei nur geschaffenes Objekt und mithin nicht unsere wahre Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Weg zur Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039; in diesem Sinne ist der Weg über die &#039;&#039;&#039;Negation&#039;&#039;&#039; alles Wahrnehmbaren als das Selbst. „Ich sehe meinen Körper, also bin ich nicht der Körper. Ich denke etwas, also bin ich nicht die Gedanken. Ich fühle etwas, also bin ich nicht meine Gefühle.“ Auf diese Weise kann man sich dem Erkennen der Größe des Selbst annähern. Hier kann man zurecht von einer Unfassbarkeit des Selbst sprechen. Dieser Erkenntnisprozess wird in der Regel mehrere Leben dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenz zwischen Subjekt und Objekt kann man auch als &#039;&#039;&#039;[[Dualität]]&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Zur &#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039; gehört also die Erkenntnis dessen, was jenseits dieser Dualität liegt: Das Selbst, höhere Selbst, allgemeine Selbst, universellen Prinzip, Gott oder wie man es bezeichnen mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28059</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28059"/>
		<updated>2012-07-21T10:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, [[Glaube]], Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. Auf diese Weise können etwa Naturgesetzte erforscht und Zusammenhänge verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] die Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall: Selbsterkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Karl Jaspers beinhaltet Erkenntnis immer eine unaufhebbare Differenz zwischen einem erkennenden Subjekt und dem Erkanntem, was auch &#039;&#039;&#039;Subjekt-Objekt-Spaltung&#039;&#039;&#039; genannt wird. Das Subjekt (der Erkennende) ist also unterschiedlich vom Objekt (dem Erkannten). Dies sei auch bei der Erforschung des Selbst der Fall, also bei der Selbstreflexion. Wenn also im Rahmen von Erkenntnissen über sich selbst jemand seinen eigenen Charakter oder seine eigenen Gefühle erkennt (z.B. Ich bin sehr fleißig oder ich fühle mich gut.), dann ist der Unterschied zwischen dem Erkennenden (das Ich) und dem Erkannten (die Charaktereigenschaften und Gefühle) nachvollziehbar. Die Selbsterkenntnis bezieht sich hier also auf etwas, das vom Ich noch getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht besonders interessant ist jedoch genau diese &#039;&#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039;, also die Erkenntnis über das eigene Selbst. Hier gibt es dann kein vom Subjekt getrenntes Objekt der Erkenntnis, was der Grund dafür ist, warum diese Selbsterkenntnis eine besondere Herausforderung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wer oder was ist also dieses Selbst?&#039;&#039;&#039; Es scheint keine Beschreibung möglich, denn was immer man beschreiben kann, bleibt aufgrund Jaspers Subjekt-Objekt-Spaltung unterschiedlich vom Selbst, welches erkannt werden möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rein aus dieser Logik heraus schließen sind hier sog. mystische Erklärungsansätze folgerichtig an. Im [[Vedanta]] wird genau diese Aussage vertreten. [[Shankaracharya]] schrieb schon im 8./9. Jahrhundert von dem Unterschied zwischen dem absoluten Bewusstsein und dem erlebbaren Menschen mit Körper und Geist in der Materie. Seine Schlussfolgerung, mit der er sich auf uralte indische Schriften bezieht, ist, dass das Selbst als Quintessenz nichts als Bewusstsein ist. Alles was wir wahrnehmen können hingegen sei nur geschaffenes Objekt und mithin nicht unsere wahre Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Weg zur Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039; in diesem Sinne ist der Weg über die &#039;&#039;&#039;Negation&#039;&#039;&#039; alles Wahrnehmbaren als das Selbst. „Ich sehe meinen Körper, also bin ich nicht der Körper. Ich denke etwas, also bin ich nicht die Gedanken. Ich fühle etwas, also bin ich nicht meine Gefühle.“ Auf diese Weise kann man sich dem Erkennen der Größe des Selbst annähern. Hier kann man zurecht von einer Unfassbarkeit des Selbst sprechen. Dieser Erkenntnisprozess wird in der Regel mehrere Leben dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenz zwischen Subjekt und Objekt kann man auch als &#039;&#039;&#039;[[Dualität]]&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Zur Selbsterkenntnis gehört also die Erkenntnis dessen, was jenseits dieser Dualität liegt: Das Selbst, höhere Selbst, allgemeine Selbst, universellen Prinzip, Gott oder wie man es bezeichnen mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Glaube&amp;diff=28058</id>
		<title>Glaube</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Glaube&amp;diff=28058"/>
		<updated>2012-07-21T10:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Glauben&#039;&#039;&#039;) kommt vom indogermanischen *leubh- &amp;quot;begehren, lieb haben, für lieb erklären, gut heißen, loben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende Sanskritbegriff  &#039;&#039;&#039;[[Shraddha]]&#039;&#039;&#039; ist auch ein [[spiritueller Name]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;   bedeutet, ihn  immer wieder neu zu   lernen (auch als Distanzierung von der [[Maya]]...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Grundhaltung des Vertrauens..., die ein zu üben  eher wie eine [[Gnade]] für die [[Seele]] [[erfolg]]t. Ein immer wieder neues schweres [[Bemühen]] -   hart wie ein  Kampf, so zeigt auch symbolisch die  [[Bhagavadgita]].  [[Krishna]], geradezu ein [[heiliger Geist]], hilft. &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;  ist auf  solche Führung  und auf entsprechende ([[Religion|religiöse]]) [[Tradition]]en und auch Wiederholungen wie [[Herzensgebet]]e,  [[Sonnengebet]]e... angewiesen - steht sonst da wie ein  [[spiritueller Caspar Hauser]]:  [[spirituelle Freunde]] und Anleitung... zur [[Freude]], die anders als die &#039;&#039;vielen&#039;&#039; [[Sorgen]] die Menschen [[Eins|eine einzige]] sei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Antwort - &amp;quot;nein&amp;quot;, indes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;was die [[Mitte]] [[Kirche|christlichen]] und [[Judentum|jüdischen]] Glaubens aus macht: Gott glaubt an mich - (und ich will ihn nicht enttäuschen) [http://swrmediathek.de/player.htm?show=fa3a5020-1f17-11e1-8202-0026b975f2e6]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;  übersetzt  das griechische „pisteuein“ (treu sein, vertrauen). Ursprünglich also &lt;br /&gt;
wie oben beschrieben - statt etwa Sinnestäuschung o.ä.  als &amp;quot;glauben  einfach nur etwas für wahr halten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lateinisch &#039;&#039;credere&#039;&#039; (vgl. [[Credo]]) „cor dare“ zu deutsch das [[Herz]] geben/schenken - ist direkt verwandt mit der [[altindisch]]en Wurzel &#039;&#039;sraddha-&#039;&#039; „glauben“ und eine sehr alte ([[Indogermanische Sprachfamilie|indogermanische]]) Verbalkomposition. Die Bestandteile bedeuten: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa: „sein Herz (auf etwas) setzen“. Das unbestimmte „ich weiß nicht“ entspricht hingegen &#039;&#039;putare&#039;&#039; (glauben, dass).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hebräisch meist  „aman“: Sich an etwas festmachen. Die Vokabel „aman“ mit der Schreibung „Aleph-Mem-Nun“ wird nur in der [[Wortstamm|Stammesmodifikation]] des [[Althebräische Grammatik#Konjugationstämme|Hif&#039;il]] (Aussprache „hä&#039;ämin“) mit „glauben“ übersetzt. Das  drückt im allgemeinen etwas [[Kausativum|kausatives]] aus. Die Grundbedeutung der Buchstabenfolge (Wurzel) „Aleph-Mem-Nun“, die auch im ursprünglich hebräischen Wort [[Amen]] erscheint, ist „fest“ oder „unerschütterlich“, die Bedeutung im Hif&#039;il ist also „jemanden fest sein lassen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen wird aufgrund des westlich geprägten Hintergrundes der Begriff meist mit  Religion verbunden, umgangssprachlich wird als Gegenbegriff „[[Wissen]]“ angeführt, im Sinne von naturwissenschaftlich beweisbarem Wissen, in Abgrenzung zu religiösem, „unbeweisbarem“ Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen hingegen existiert der Begriff „faith“, welcher eher als „[[Vertrauen]]“ übersetzt wird und neutral auch für andere Bereiche des Lebens benutzt wird. &lt;br /&gt;
Eventuell kann man auch im Deutschen den Begriff Vertrauen einfacher verwenden, wenn es um Situationen geht, um das Leben, und die Art und Weise Dinge zu sehen oder Lebensumständen entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
Der Begriff Glaube ist abstrakter, systematischer, eventuell mit wenig Einfluss auf das unmittelbare Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sanskrit]] wird der Begriff mit beiden Bedeutungen übersetzt, [[Shraddha]]: Glaube, Vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivandanda zu Glaube (faith) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube bezeichnet eine Grundhaltung des Vertrauens in die Wahrheit der Offenbarungsreligion. Es ist Zuversicht und Vertrauen in Gott. Es ist das Vertrauen in das eigene Selbst. Es ist Vertrauen in die Aussagen, Äußerungen und Lehren des persönlichen Gurus oder des Lehrers oder der Heiligen. Es ist das Vertrauen in die heiligen Schriften.&lt;br /&gt;
Glauben ist eine feste Weltanschauung der Wahrheit, die von einem anderen ausgesagt wurde, beispielsweise entweder durch Zeugnis ablegen oder durch seine Ermächtigung ohne jeden anderen Beweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben ist, dass die persönliche Einstellung durch die göttliche Offenbarung subjektiv bestimmt ist. Er entstammt nicht aus logischen Prozessen, sondern von einer direkten inneren Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe vollkommen Glauben in Gott. Stelle dein gesamtes Leben auf ihn. Er wird dich behüten. Alle Ängste und Widerwärtigkeiten werden gänzlich verschwinden. Du kannst für immer zur Ruhe kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube sollte nicht erzwungen werden. Versuche, religiösen Glauben zu erzwingen führt zu Unglauben. &lt;br /&gt;
Glauben an Gott erhebt die Seele, reinigt das Herz und die Gefühle und führt zu Gott-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
Glaube ist die Seele der Religion. Es erzeugt neue Hoffnungen und erweckt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
Glaube ist das Auge, das den Herrn sieht, und die Hand, die sich an ihn klammert.&lt;br /&gt;
Glaube ist Kraft. Glaube ist Stärke. Glaube ist Energie im Überfluss.&lt;br /&gt;
Derjenige, der glaubt, ist stark. Derjenige, der zweifelt, ist schwach. Starker Gaube führt zu großen Taten. &lt;br /&gt;
Für manche göttliche [[Erkenntnis]] bist du wegen deines Mangels an Glauben nicht mehr empfindlich. &lt;br /&gt;
Glaube beleuchtet den spirituellen Weg, er baut eine Brücke über den Strom des Todes und führt den Aspiranten an die andere Küste der Furchtlosigkeit und der Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen ist Glaube jenseits der Reichweite von Argumenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist die Gesamtheit von Vertrauen und Treue. Glauben ist hauptsächlich personengebunden. Vertrauen kann durchaus nicht-personenbezogen sein. Wir sprechen vom Vertrauen in eine Aussage. Glauben ist ein Versprechen, weil das Versprechen von einer Person stammt. &lt;br /&gt;
Zuversicht ist das standhaftes Vertrauen in eine Aussage, diese für wahr halten oder in eine Person als würdig zu erachten. Wir haben Zutrauen in die Gleichförmigkeit der Natur. Wir haben Treue und Glauben in Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaube und Vernunft ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glaube&#039;&#039; und Vernunft? Wie  ist religiöser &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; überhaupt zu analysieren? In welchem Rahmen? Fragen  der Religionsphilosophie...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter hatte man [[Gottesbeweis]]e  allein mit der [[Vernunft]] versucht - unmöglich.  In[[direkt]]er wird oft argumentiert, dass der &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; verstärkt oder ausschließlich zu einem [[Moral|moralischen]] und konfliktlösenden Handeln führe bzw. befähigen könne. (vgl. Ulrich Schnabel Blessing-Verlag 2009, ggf. darf man es noch ein arbeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahrheitswert religiösen &#039;&#039;Glaubens&#039;&#039;?  Erfahrungen, wie  Kreuzzüge,  [[Dschihad]] lassen  fragen, ob Religionen überhaupt eine allgemein akzeptable Moral  begründen können. In dem Punkt erklärte  J. Ratzinger in einer &#039;&#039;Einführung in das Christentum&#039;&#039; – ähnlich wie vor ihm u.a. Friedrich Schleiermacher –, dass sich religiöser Glaube und naturwissenschaftliches Denken auf zwei verschiedenen Ebenen befänden. Glaube gehöre zum Bereich der Grundentscheidungen, zu denen jeder in irgendeiner Form Stellung beziehen müsse, ohne darüber letzte Gewissheit zu haben. Wenn der Mensch sein Denken  nur auf Materielles und experimentell Beweisbares reduziert, verarme er, er verschließe sich den großen Fragen über das Leben, sich selbst und Gott. ([[Radio Vatikan]]: [http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=114959 Papst erinnert an seine Regensburger Vorlesung] 28. Januar 2007. Vgl. [http://www.dbk.de/imperia/md/content/schriften/dbk2.vas/ve_135.pdf Papst Johannes Paul II.: Enzyklika FIDES ET RATIO über das Verhältnis von Glaube und Vernunft])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Immanuel Kant]] führt der Versuch, die Existenz [[Gott]]es aus der reinen Vernunft zu beweisen, zu unauflöslichen Antinomien. Gott ist aber wichtig als Postulat der praktischen Vernunft. Hin und wieder wird dies so verstanden: Gott sei nur noch nötig, um Belohnung für ethisch richtiges Handeln zu garantieren. Durch die Zweckorientierung des Glaubens gehe Kant grundsätzlich von einer atheistischen Position aus (Kants atheistischer Gottesbeweis:[http://www.brights-hamburg.de/HR/Kant.html] 7. April 2008), da im Gegensatz hierzu der rein [[suggestion]]sbasierte &#039;&#039;Glauben&#039;&#039; eines Zwecks gar nicht bedürfe.  Die Interpretation dieses Theoriestücks ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Atheismus|atheistischer]] Sicht wird &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; meist als [[Plausibilität|unplausibel]] bis [[Irrationalismus|irrational]] kritisiert bzw. abgelehnt. &#039;&#039;Glauben&#039;&#039;sinhalte seien weder [[Empirie|empirisch]] belegbar noch ihre Wahrheit sonstwie erweisbar, sondern etwa aus unzureichendem Wissen oder Einbildungen entstanden. (vgl. [[Atheismus]] und [[Religionskritik]]). Darüber hinaus befinden sich Anhänger verschiedener religiöser &#039;&#039;Glauben&#039;&#039;srichtungen wechselseitig in einem spannungsvollen Verhältnis. Für viele scheint die Wahrheit einer bestimmten Glaubensüberzeugung die Falschheit abweichender Glaubensvorstellungen zu implizieren. Dadurch entstanden und entstehen auch heute noch interreligiös begründete Konflikte (vgl. [[Absolutheitsanspruch]], [[Religionskrieg]] und [[Heiliger Krieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abgrenzung zwischen Glaube und [[Wahn]] ist festzustellen, dass Wahn sich inhaltlich auf innerweltliche, also zumindest prinzipiell sinnlich wahrnehmbare, und damit überprüfbare Gegebenheiten bezieht. Religiöser Glaube hat transzendente Sachverhalte zum Objekt und ist damit grundsätzlich nicht falsifizierbar. In Einzelfällen kann die Unterscheidung schwierig sein, insbesondere bei religiösem Wahn. Es muss dann untersucht werden, ob neben dem fraglichen Wahn andere Symptome einer [[Psychische Störung|psychischen Störung]] vorliegen. Nach {{B|Mk|3|21}} wurde auch [[Jesus von Nazareth|Jesus]] von seinen Verwandten unterstellt, er sei „von Sinnen“. Sigmund [[Sigmund_Freud#Religionskritiker_Freud|Freud]], der religiösen Glauben erstmals aus [[Psychologie|psychologischer]] Perspektive untersuchte, betrachtete diesen als eine Form psychischer Krankheit nach dem Muster der [[Neurose|Kindheitsneurose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Kritischer Rationalismus|Kritischen Rationalismus]] liegt der klassischen Darstellung der Problematik ein Denkfehler zugrunde, denn Vernunft dient nach dem Kritischen Rationalismus nicht dem Beweis oder der positiven Begründung oder Rechtfertigung (diese sind logisch unmöglich), sondern der Kritik. Aussagen für sich sind demnach weder Glaubens- noch Vernunftaussagen; schon durch die sprachliche Formulierung enthalten beide ein Theorieelement, das dem Bezug auf Erfahrung vorausgeht. Das wirkliche Problem ist die Frage der Form, in der eine Aussage vertreten wird:&amp;lt;ref&amp;gt;David Miller: [http://www.popperschule.at/schule/criticalrationalism.htm Critical Rationalism]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob der Beschluss gefasst wird, die Aussage versuchsweise zu vertreten, sie einem Maximum an Kritik auszusetzen und ständig zu versuchen, auftretende Probleme zu lösen, oder ob der gegenteilige Beschluss gefasst wird, die Aussage aufrechtzuerhalten, komme da, „was da wolle“. William W. Bartley argumentiert, dass ein solcher Beschluss unter anderem zum Niedergang des liberalen Protestantismus geführt hat: Nach Bartley vertrat diese Bewegung ihren Glauben durchaus auf eine vernünftige Weise, mit ständigem Blick auf neue wissenschaftliche Ergebnisse. Als allerdings dadurch die Grundannahmen ins Wanken gerieten (das liberale Jesus-Bild), und sie so zu einer Entscheidung zwischen Vernunft und Christentum gezwungen wurde, entschied sie sich zur Festsetzung, dass die christlichen Grundannahmen („Jesus ist der HERR“) gegenüber jeder Kritik beizubehalten sind. So wurde sie nach Bartley zu einer Ideologie. Nur vordergründig konnten sie mit einem &#039;&#039;tu-quoque&#039;&#039;-Argument dabei ihre Vernunft wahren: Dass jede Position, um vernünftig zu sein, von Kriterien der Kritik ausgehen muss, die aus logischen Gründen selbst nicht kritisiert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;William W. Bartley: &#039;&#039;Flucht ins Engagement&#039;&#039; (1986)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie einerseits im Kritischen Rationalismus, andererseits in der [[Scholastik]] wird in heutiger Philosophie und Theologie auch Glaube und Wissen stärker in Beziehung gesetzt. So schreibt der Wissenschaftsphilosoph [[Wolfgang Stegmüller]]: „Man muß nicht das Wissen beseitigen, um dem Glauben Platz zu machen. Vielmehr muß man bereits etwas glauben, um von Wissen und Wissenschaft reden zu können.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Josef Bordat: &#039;&#039;Wahrheit, Freiheit, Vernunft. Markus von Hänsel-Hohenhausen begründet das Zusammenspiel von Denken und Glauben&#039;&#039; [http://www.literaturmarkt.info/cms/front_content.php?idcat=95&amp;amp;idart=1735]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pastoralkonstitution des [[II. Vaticanum|Zweiten Vatikanischen Konzils]] begründet eine Kohärenz der „Wirklichkeiten des profanen Bereichs und des Glaubens“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html Gaudium et Spes], 1965, Absatz 36&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Ursprung in einem Gott. Darauf aufbauend plädierte 2008 der katholische Theologe und Publizist Markus von Hänsel-Hohenhausen für einen „religiösen Rationalismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus von Hänsel-Hohenhausen: &#039;&#039;Ich denke, also glaube ich / Cogito ergo credo. Von Metaphysik und Glaubenswissen als Fundament und Gunst von Naturwissenschaft und westlicher Gesellschaft.&#039;&#039; Essay. Mit einem Vorwort von Joachim Kardinal Meisner. Frankfurt, München, London, New York 2008. 307 S., ISBN 978-3-8267-0015-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Er führt in der Theoretischen Mathematik, in der Evolutionsbiologie sowie in anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen metaphysische Beweistechniken (wie die Analogie) und zahlreiche unbeweisbare, aber als bewiesen geglaubte Sätze als Argumente an, die zur Unterscheidung von „Beweiswissen“ und (naturwissenschaftlichem, dann religiösem) „Glaubenswissen“ führen. Darin sieht er einen Brückenschlag zur Nutzung des Wissens auch des christlichen Glaubens, der, da historisch verbürgt, auch nach wissenschaftlicher Methode kein blinder, sondern ein wissender Glauben sei. „Die naturwissenschaftliche Wahrnehmung des Ganzen der Welt, das Innewerden des Geistigen und der Geistprägung der Welt fordern ein Denken, das zustimmen kann – eine Zustimmung, die auf Vernunft und Intellekt beruht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hänsel-Hohenhausen, a.a.O.; S. 293&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenseits einer Illusion der Herrschaft des Subjekts führe dies zur Freiheit der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Glaubensphänomene ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;zusammenklauben&#039;&#039; (=?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;und im Vertrauen auf viele Kräfte, von denen du weißt, kannst du vertrauen, auch wo du [[Wissenschaft|nichts siehst]]. (...) offenen Auges in eine Welt der unübersichtlichen Tatsachen und weißt dabei, dass du geführt wirst;  vertrauen, dass  Leben gelingen und zu einem guten Ende führen wird, auch wenn du das nicht erzwingen kannst. Denn dein Glaube ist nicht der [[Traum]], der dir dein Leben leichter macht, sondern die Grundlage für ein Leben, das diesen Namen verdient. Glauben heißt, im Schutz einer Macht zu stehen, die wir [[Gott]] nennen. Vielleicht erlebst du irgendwann, dass alle deine Hoffnungen scheitern, dass dir alles, was dir wert und lieb ist, zwischen den Fingern zerrinnt, dass dir alles misslingt, was du doch so gut gemeint hattest. Dann heißt glauben darauf vertrauen, dass es neue Anfänge gibt, auch für ein gescheitertes Leben.&amp;quot;(Jörg Zink, Leseprobe [ www.randomhouse.de/content/edition/ex...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Für Christen ist Glaube keine [[antike]] oder [[mittelalter]]liche Vorstufe vom Wissen (etwa also eine verminderte Form der [[Naturwissenschaft]]), die entschwinden muss, wenn das „echte“ Wissen kommt, sondern etwas vom Wesen her anderes. Es ist kein bloßes Für-wahr-Halten, auch keine Vermutungsäußerung damit gemeint, etwa wie im deutschen Satz: ‚Ich glaube, dass es morgen regnet.‘ Dann bedeutet glauben so viel wie [[Meinung|meinen]]. Dieses „glauben, dass“ entspricht &#039;&#039;nicht&#039;&#039; dem Sinn des griechischen Wortes - im Gegensatz zum ‚ich glaube an‘ oder ‚ich glaube dir‘, was dem griechischen Wortstamm entspricht. Dann heißt es so viel wie: ‚Ich traue dir, ich vertraue dir, ich kann auf dich bauen. Ich habe eine Gewissheit, die weniger aus Berechnungen und Experimenten kommt.‘&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benedikt XVI.&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[Benedikt XVI.|Josef Ratzinger]]: &#039;&#039;Glaube und Zukunft.&#039;&#039; Kösel Verlag, München 1970, Neuausgabe 2007. ISBN 978-3-466-36753-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaubensakt und Glaubensinhalt ====&lt;br /&gt;
Theologisch unterscheidet man den Glaubensakt, lateinisch „fides qua creditur“ (zu deutsch; „der Glaube, mit dem geglaubt wird“) einerseits, den Glaubensinhalt, lateinisch „fides quae creditur“ (zu deutsch: „der Glaube, der geglaubt wird“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glaubensinhalt wird in den [[Christliche Glaubensbekenntnisse|Christlichen Glaubensbekenntnissen]] zum Ausdruck gebracht und in der [[Dogmatik]] systematisch dargelegt und theologisch untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundlegende Glaubensinhalte im Christentum ====&lt;br /&gt;
*Zentral geht es beim christlichen Glauben um eine Bejahung Gottes: „Es gehört gerade zur Wahrheit des Glaubens, Gott aufgrund seiner Selbstmitteilung so zu denken, wie er ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Jüngel]], Gott als Geheimnis der Welt, 6. Aufl. Tübingen 1992, 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gemeinsam ist den meisten christlichen Strömungen der Glaube, dass alles Seiende durch [[Gott]] ([[Jahwe]]) geschaffen wurde und im Dasein gehalten wird. Im Mittelpunkt dieser Schöpfung steht der [[Mensch]], der aber nicht aus eigener Kraft zum Guten fähig ist ([[Erbsünde]]) und der Liebe [[Jesus Christus|Jesu Christi]] bedarf, um [[Heil|gerettet]] zu werden und [[ewiges Leben]] zu erlangen. Jesus Christus ist nach der [[Glaubensbekenntnis|christlichen Glaubenslehre]] der Mensch gewordene Sohn Gottes und mit Gott und dem [[Heiliger Geist|heiligen Geist]] [[Dreieinigkeit|dreieinig]]. Grundlage des Glaubens ist die heilige Schrift der [[Bibel]], welche als von Gott inspiriert angesehen wird und die [[Zehn Gebote]], insbesondere das Gebot der [[Nächstenliebe]] und das Gebot, keine anderen Götter zu verehren.&lt;br /&gt;
*Biblische Texte sind stets interpretationsbedürftig&amp;lt;!--in der Pflicht ist niemand--&amp;gt;. Zwischen vielen Stellen, die mehr implizit zur Deutung des Glaubensbegriff verwendbar sind, wird folgende besonders explizite Formulierung häufig diskutiert: „Es ist aber der Glaube das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ (Hebr 11,1) Das hier mit „Überzeugtsein“ wiedergegebene griechische &#039;&#039;elegchos&#039;&#039; bedeutet auch soviel wie Gegenbeweis, Widerlegung oder „Überführtsein“. In diese Sinne wird hier wohl gesprochen von einem Überführtwerden wider äußeren Anscheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Werke ====&lt;br /&gt;
Glaube im christlichen Sinn ist Hinwendung zu Gott, der sich dem Menschen zuerst zugewendet hat, und Abwendung von sich selbst. Er ist darum unvereinbar mit &#039;&#039;Selbstruhm&#039;&#039; und dem Vertrauen auf eigenes Tun (Röm 3,20-28). In dieser antwortenden Hinwendung liegt zugleich ein aktives, nach außen strebendes Moment. Der Glaube bewegt zur tätigen Liebe (Gal 5,6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Streitpunkt unter den christlichen [[Konfession]]en ist seit der [[Reformation]] die Frage, ob der Mensch vor Gott durch seinen Glauben allein gerechtfertigt werde, wie [[Martin Luther]] es betont hat, oder ob dazu auch die guten Werke nötig seien, weil Glaube ohne Werke tot sei, wie es im Katholizismus unterstrichen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Gemeinschaft ====&lt;br /&gt;
Nach allgemein christlicher Überzeugung ist der Glaube die [[Person|persönliche]] Antwort auf Gottes bzw. Jesu Wort. Dabei geschieht diese Antwort immer in der Gemeinschaft aller Glaubenden und [[Stellvertretung|stellvertretend]] für alle Menschen. Uneinigkeit besteht in der Frage, ob die volle Wirklichkeit des Glaubens sich im Herzen des Einzelnen vollzieht (so die meisten protestantischen Denominationen) oder ob der [[Glaube der Kirche]] [[Ontologie|ontologische]] Priorität hat (so die katholische Lehre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Religion ====&lt;br /&gt;
Besonders in der christlich-protestantischen Theologie wird nach [[Karl Barth#Die Kirchliche Dogmatik .281932.E2.80.931968.29|Karl Barth]] oft Glaube gegen [[Religion]] abgegrenzt. Barth sah Religion als eigenmächtigen Weg des Menschen zu Gott an und betonte, eine [[Erkenntnis]] des Willens Gottes gebe es nur im Glauben an Jesus Christus. Das Hören auf das Evangelium sprenge alle menschlichen Begriffe von Gott, alle ethischen Irrwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dietrich Bonhoeffer]] übernahm die Unterscheidung und radikalisierte sie in seiner Frage nach einem [[Religionsloses Christentum|Christentum ohne Religion]]. Angesichts der grundsätzlich positiv gesehenen „mündig gewordenen Welt“, des Verlusts des „religiösen Apriori“, von Innerlichkeit, Gewissen und klassischer [[Metaphysik]] habe Barth „in der nichtreliglösen Interpretation theologischer Begriffe keine konkrete Wegweisung gegeben, weder in der Dogmatik noch in der Ethik. Hier liegt seine Grenze und darum wird seine Offenbarungstheologie positivistisch, »Offenbarungspositivismus«, wie ich mich ausdrückte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Bethge (Hg.): &#039;&#039;Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft&#039;&#039;; Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1978&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;, S. 160-62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bonhoeffers Ziel war es dagegen, den Kern der Glaubenshaltungen im Rahmen der kirchlichen Tradition herauszustellen, den er nicht in Aussagen über einen Jenseits-Gott sieht, sondern in Praxis und deren Begründung in Ethik, alt- und neutestamentlicher Geschichte und Mythologie sowie mystischer Erfahrung (als ästhetisches Bewusstwerden von Grundeinstellungen, nicht übersinnliche Erfahrung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Religionsloses Christentum#Gerhard Ebeling|Gerhard Ebeling]] betonte ebenfalls die kritische Kraft des Glaubens gegen religiöse Festlegungen und Sicherheiten, sah aber Religion als Lebensbedingung des Glaubens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube im Neuen Testament ====&lt;br /&gt;
*Biblische Autoren kennen i.A. keine besondere intellektuelle Befähigung als Voraussetzung, um zum christlichen Glauben zu kommen und diesen zu entwickeln. Texte wie Apg 17 oder Röm 1, 16ff. betonen, dass der Glaube jedem offenstehe und die Gottesexistenz durch die Schöpfung bezeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schreiber des Neuen Testaments (etwa Hebr 10, 38f) betonen des Öfteren, dass Gott die Rechtfertigung durch den Glauben bewirkt, dass Christus die Erlösung vollbracht hat und damit die Gerechtsprechung durch Gott gegeben sei (und der Erlangung von Verheissungen wie ewigen Lebens). Da Christus das Gesetz bis zum Tode erfüllt hat ist der Glaube an sein Werk bedeutend und nicht die eigene Erfüllung des Gesetzes. Denn kein Mensch ist aufgrund der Sünde fähig, die Gesetze Gottes vollständig und dauernd zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Glaube ist eine feste Zuversicht und ein Nichtzweifeln an dem was man nicht sieht. Die fünf natürlichen Sinne des menschlichen Körpers (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) sind für die Wahrnehmung der Umgebung geschaffen, während der Glaube nicht daran zweifelt was man nicht sieht.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.&#039;&#039; (Hebräer 11,1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Glaube ist eine Kenntnisnahme, ein Notiz nehmen der biblischen Offenbarung. Deshalb ist das Studium der Bibel eine gute Grundlage. Aus dem Erkennen der Glaubensinhalte soll ein Anerkennen folgen. Deshalb ist ein persönlicher Willensentschluss zur Anteilhabe erforderlich. Daraus folgt ein persönliches Vertrauen. Letztendlich ist biblischer Glaube immer auch auf göttliche Offenbarung gegründet und damit ein Werk Gottes im Menschen (Matthäus 16,17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorbilder im Glauben werden in Hebräer 11 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Paulus von Tarsus]] ist Glaube (neben der Hoffnung und der Liebe) eine der drei [[Christliche Tugenden|christlichen Tugenden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube im Alten Testament ====&lt;br /&gt;
Das Christentum verehrt vor allem [[Abraham]] für seinen unerschütterlichen Glauben an Gott. Abraham verehrte damals den im ganzen Vorderen Orient bekannten Gott [[Elohim|El]], der als der Schöpfer des Alls, als der höchste Gott über allen Göttern galt und unter mancherlei Zunamen: als Höchster, als der Ewige, als der Mächtige, als der Allsehende an den verschiedensten Orten angebetet wurde. Er verehrte ihn auch als seinen Familiengott, als seinen persönlichen Gott, der so für seine Nachfahren zum Gott Abrahams und zum Gott Israels wurde und auch im Christentum eine neue Bedeutung gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Glauben an das Jenseits ist bei Abraham jedoch noch nicht die Rede. Ebenfalls ist nicht anzunehmen, dass Abraham die Existenz anderer Götter bestritt. Von diesem Gott El wusste er sich ganz persönlich angerufen. Sein Glaube sah dahingehend aus, dass er mit einer Verheißung beschenkt wurde. El stellte ihm Nachkommenschaft und Land in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog.&#039;&#039; (Gen 12,1-4)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibelwissenschaft des 20. Jahrhunderts kam zur [[Erkenntnis]], dass der Halbnomade Abraham, nur &amp;quot;die Himmel&amp;quot;, als eine symbolische Entsprechung seines Gottes, der sich allenthalben über ihm wölbt, als seine ständige Begleitung ansieht. Er vertraut sich nicht den Göttern irgendeines Landes an, sondern nur dem Gott, dem alle Lande gehören; nicht einem Ortsgott, sondern seinem Gott, der mit ihm geht und ihn persönlich kennt, ihm nahe ist von Ort zu Ort. Gegenüber solchen Erklärungen sind wieder manche Zweifel aufgestiegen, aber richtig bleibt, dass Abraham um der Zukunft willen, die ihm der Glaube verhieß, zum Heimatlosen geworden ist, seine Heimat gerade in der Treue zu seinem Gott fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Jüdischer Glaube bezieht sich auf die ganze jüdische religiöse Tradition. Statt eines inhaltlich festgelegten Glaubens steht nach alter - schon weit vorchristlicher - Tradition [[Gerechtigkeit]] auf der Grundlage der universellen [[Nächstenliebe]]&amp;lt;ref&amp;gt;Max Wiener in: &#039;&#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen&#039;&#039;, Band III; a.a.O., S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Gleichheit aller Menschen im Mittelpunkt, was besonders im liberalen Judentum betont wird: „Das Judentum ist nicht nur ethisch, sondern die [[Ethik]] macht sein Prinzip, sein Wesen aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leo Baeck]], zitiert nach: [[Walter Homolka]]: &#039;&#039;Tradition und Erneuerung. Die Reformbewegung und ihre Dynamik als größte religiöse Strömung des Judentums&#039;&#039;; Herder Korrespondenz 11, 2007. [http://www.compass-infodienst.de/Rabbiner_Walter_Homolka__Tradition_und_Erneuerung__Die_Reformbewegung_im_Judentu.4082.0.html Online-Version]&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenwärtige Judentum, das diese Traditionen bewahrt und anpasst, wird das [[Rabbinisches Judentum|rabbinische Judentum]] genannt. Dieses umfasst den weiten Raum der Traditionen in der Neuzeit und im Mittelalter, mit Bezug  in die biblischen und vorbiblischen Zeiten, und betrifft das Mosaik der Traditionen des Judentums in der Vielfalt seiner [[Judentum|Strömungen]]. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang von &#039;&#039;jüdischen Glaubensprinzipien&#039;&#039; gesprochen, jedoch existiert im Judentum kein allgemeingültiger, zwingend geforderter Glaube, kein &#039;&#039;[[Credo]]&#039;&#039;. Das rabbinische Judentum hat den antiken Macht- und Hoheitszentralismus der Tempelpriesterschaft viel radikaler abgelegt als das in den christlichen Gemeinden und Kirchen der Fall ist, die &amp;quot;bei sich einen besonderen Priesterstand schufen, an die biblischen Vorschriften über die jüdischen Priester anknüpften&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Makower in: Walter Homolka, Walter Jacob, Tovia Ben Chorin: &#039;&#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen&#039;&#039;, Band III; Knesebeck, München, 1999, S. 233ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie sich auch in den verschiedenen christlichen [[Dogmatik]]en zeigt. Rabbiner sind keine [[Priester]] und jüdische Traditionen verwalten sich hauptsätzlich in demokratischen lokalen Gemeinden. Im Gegensatz zum Christentum oder Islam kann im Judentum jeder persönliche Glaube an den ein-einzigen [[Gott]], [[JHWH|das ewige Wesen]] akzeptiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüdische Gelehrte [[Franz Rosenzweig]] drückte es sehr einfach aus: &#039;&#039;&amp;quot;Er (der als Jude gezeugte) glaubt nicht an etwas, er ist selber Glauben.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Rosenzweig, Der Stern der Erlösung, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1990, S. 380 &amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Form ist der jüdische „Glaube“ ausgedrückt in: Gerechtigkeit und Liebe (Gottesliebe, Nächstenliebe, Feindesliebe), Tat und Erinnerung, in Freiheit zum Schutz des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturwissenschaftliche Ansätze ==&lt;br /&gt;
Der kanadische [[Neurowissenschaft]]ler [[Michael Persinger]] von der [[Laurentian University]] in [[Toronto]] manipulierte durch magnetische Felder die [[Schläfenlappen]] seiner Probanden und erzeugte dabei religiöse Empfindungen ([[Gottesmodul]]). Persinger erklärte, dass diese Phänomene den Symptomen der [[Epilepsie]] gleichen. [[Scott Atran]], Direktor für [[Anthropologie]] am [[Centre national de la recherche scientifique]] in Paris, verfolgt dagegen in seinem Werk &#039;&#039;In Gods We Trust&#039;&#039; einen darwinistischen Ansatz. Die [[Darwinismus|darwinistische]] Glaubensforschung sieht den Glauben nicht als anerzogen, sondern als im [[Bewusstsein]] des Menschen evolutionär verankert. Die Fähigkeit zum Glauben wird dabei beispielsweise als [[Spandrel (Biologie)|evolutionäres Nebenprodukt]] erklärt, es werden aber auch mögliche  [[Selektion (Evolution)|Selektionsvorteile]] untersucht. [[Justin Barlett]] dagegen sieht in einer [[Evolutionäre Psychologie|evolutionspsychologischen]] Herangehensweise den Glauben nicht als überlebenswichtige Strategie von Gemeinschaften, sondern als ein Entwicklungsstadium der menschlichen [[Psyche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christof Gestrich: Art. &#039;&#039;Glaube und Denken&#039;&#039;, in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 365-384.&lt;br /&gt;
* Andreas Grünschloß u.a., Artikel &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;, in: [[Religion in Geschichte und Gegenwart]], 4., völlig neu bearb. Aufl., Band 3, Tübingen 2000, Sp. 940-983. ISBN 3-16-146943-7&lt;br /&gt;
* John Hick: Art. &#039;&#039;Faith&#039;&#039;, Joshua L. Golding: Art. &#039;&#039;Faith (Addendum)&#039;&#039;, in: [[Encyclopedia of Philosophy]], Bd. 3, 529-537.&lt;br /&gt;
* Günter Lanczkowski u.a., Art. &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;, I-VI., in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 275-365.&lt;br /&gt;
* Henning Schröer u.a.: Art. &#039;&#039;Glaubensbekenntnis(se)&#039;&#039;, in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 384-446.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Herbert Fronhofen: [http://www.theologie-systematisch.de/erkenntnislehre/6glauben-syst.htm Auswahlbibliographie].&lt;br /&gt;
* [[Peter Knauer]]: [http://www.jesuiten.org/peter.knauer/knauer-fth.pdf Der Glaube kommt vom Hören], Ökumenische Fundamentaltheologie, Herder, Freiburg -Basel - Wien 6. A. 1991, auch Online, 156ff et passim. &lt;br /&gt;
* [[Hansjürgen Verweyen]]: [http://www.ub.uni-freiburg.de/referate/04/verweyen/ontol-01.htm Ontologische Voraussetzungen des Glaubensaktes]. Zur transzendentalen Fragen nach der Möglichkeit von Offenbarung, Patmos-Verlag Düsseldorf 1969, auch Online.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Deutsche Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Glaube&amp;diff=28056</id>
		<title>Glaube</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Glaube&amp;diff=28056"/>
		<updated>2012-07-21T10:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Glauben&#039;&#039;&#039;) kommt vom indogermanischen *leubh- &amp;quot;begehren, lieb haben, für lieb erklären, gut heißen, loben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende Sanskritbegriff  &#039;&#039;&#039;[[Shraddha]]&#039;&#039;&#039; ist auch ein [[spiritueller Name]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;   bedeutet, ihn  immer wieder neu zu   lernen (auch als Distanzierung von der [[Maya]]...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Grundhaltung des Vertrauens..., die ein zu üben  eher wie eine [[Gnade]] für die [[Seele]] [[erfolg]]t. Ein immer wieder neues schweres [[Bemühen]] -   hart wie ein  Kampf, so zeigt auch symbolisch die  [[Bhagavadgita]].  [[Krishna]], geradezu ein [[heiliger Geist]], hilft. &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;  ist auf  solche Führung  und auf entsprechende ([[Religion|religiöse]]) [[Tradition]]en und auch Wiederholungen wie [[Herzensgebet]]e,  [[Sonnengebet]]e... angewiesen - steht sonst da wie ein  [[spiritueller Caspar Hauser]]:  [[spirituelle Freunde]] und Anleitung... zur [[Freude]], die anders als die &#039;&#039;vielen&#039;&#039; [[Sorgen]] die Menschen [[Eins|eine einzige]] sei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Antwort - &amp;quot;nein&amp;quot;, indes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;was die [[Mitte]] [[Kirche|christlichen]] und [[Judentum|jüdischen]] Glaubens aus macht: Gott glaubt an mich - (und ich will ihn nicht enttäuschen) [http://swrmediathek.de/player.htm?show=fa3a5020-1f17-11e1-8202-0026b975f2e6]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;  übersetzt  das griechische „pisteuein“ (treu sein, vertrauen). Ursprünglich also &lt;br /&gt;
wie oben beschrieben - statt etwa Sinnestäuschung o.ä.  als &amp;quot;glauben  einfach nur etwas für wahr halten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lateinisch &#039;&#039;credere&#039;&#039; (vgl. [[Credo]]) „cor dare“ zu deutsch das [[Herz]] geben/schenken - ist direkt verwandt mit der [[altindisch]]en Wurzel &#039;&#039;sraddha-&#039;&#039; „glauben“ und eine sehr alte ([[Indogermanische Sprachfamilie|indogermanische]]) Verbalkomposition. Die Bestandteile bedeuten: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa: „sein Herz (auf etwas) setzen“. Das unbestimmte „ich weiß nicht“ entspricht hingegen &#039;&#039;putare&#039;&#039; (glauben, dass).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hebräisch meist  „aman“: Sich an etwas festmachen. Die Vokabel „aman“ mit der Schreibung „Aleph-Mem-Nun“ wird nur in der [[Wortstamm|Stammesmodifikation]] des [[Althebräische Grammatik#Konjugationstämme|Hif&#039;il]] (Aussprache „hä&#039;ämin“) mit „glauben“ übersetzt. Das  drückt im allgemeinen etwas [[Kausativum|kausatives]] aus. Die Grundbedeutung der Buchstabenfolge (Wurzel) „Aleph-Mem-Nun“, die auch im ursprünglich hebräischen Wort [[Amen]] erscheint, ist „fest“ oder „unerschütterlich“, die Bedeutung im Hif&#039;il ist also „jemanden fest sein lassen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen wird aufgrund des westlich geprägten Hintergrundes der Begriff meist mit  Religion verbunden, umgangssprachlich wird als Gegenbegriff „[[Wissen]]“ angeführt, im Sinne von naturwissenschaftlich beweisbarem Wissen, in Abgrenzung zu religiösem, „unbeweisbarem“ Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen hingegen existiert der Begriff „faith“, welcher eher als „[[Vertrauen]]“ übersetzt wird und neutral auch für andere Bereiche des Lebens benutzt wird. &lt;br /&gt;
Eventuell kann man auch im Deutschen den Begriff Vertrauen einfacher verwenden, wenn es um Situationen geht, um das Leben, und die Art und Weise Dinge zu sehen oder Lebensumständen entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
Der Begriff Glaube ist abstrakter, systematischer, eventuell mit wenig Einfluss auf das unmittelbare Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sanskrit]] wird der Begriff mit beiden Bedeutungen übersetzt, [[Shraddha]]: Glaube, Vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivandanda zu Glaube (faith) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube bezeichnet eine Grundhaltung des Vertrauens in die Wahrheit der Offenbarungsreligion. Es ist Zuversicht und Vertrauen in Gott. Es ist das Vertrauen in das eigene Selbst. Es ist Vertrauen in die Aussagen, Äußerungen und Lehren des persönlichen Gurus oder des Lehrers oder der Heiligen. Es ist das Vertrauen in die heiligen Schriften.&lt;br /&gt;
Glauben ist eine feste Weltanschauung der Wahrheit, die von einem anderen ausgesagt wurde, beispielsweise entweder durch Zeugnis ablegen oder durch seine Ermächtigung ohne jeden anderen Beweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben ist, dass die persönliche Einstellung durch die göttliche Offenbarung subjektiv bestimmt ist. Er entstammt nicht aus logischen Prozessen, sondern von einer direkten inneren Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe vollkommen Glauben in Gott. Stelle dein gesamtes Leben auf ihn. Er wird dich behüten. Alle Ängste und Widerwärtigkeiten werden gänzlich verschwinden. Du kannst für immer zur Ruhe kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube sollte nicht erzwungen werden. Versuche, religiösen Glauben zu erzwingen führt zu Unglauben. &lt;br /&gt;
Glauben an Gott erhebt die Seele, reinigt das Herz und die Gefühle und führt zu Gott-Bewusstsein. &lt;br /&gt;
Glaube ist die Seele der Religion. Es erzeugt neue Hoffnungen und erweckt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
Glaube ist das Auge, das den Herrn sieht, und die Hand, die sich an ihn klammert.&lt;br /&gt;
Glaube ist Kraft. Glaube ist Stärke. Glaube ist Energie im Überfluss.&lt;br /&gt;
Derjenige, der glaubt, ist stark. Derjenige, der zweifelt, ist schwach. Starker Gaube führt zu großen Taten. &lt;br /&gt;
Für manche göttliche [[Link-Text]]Erkenntnis bist du wegen deines Mangels an Glauben nicht mehr empfindlich. &lt;br /&gt;
Glaube beleuchtet den spirituellen Weg, er baut eine Brücke über den Strom des Todes und führt den Aspiranten an die andere Küste der Furchtlosigkeit und der Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen ist Glaube jenseits der Reichweite von Argumenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist die Gesamtheit von Vertrauen und Treue. Glauben ist hauptsächlich personengebunden. Vertrauen kann durchaus nicht-personenbezogen sein. Wir sprechen vom Vertrauen in eine Aussage. Glauben ist ein Versprechen, weil das Versprechen von einer Person stammt. &lt;br /&gt;
Zuversicht ist das standhaftes Vertrauen in eine Aussage, diese für wahr halten oder in eine Person als würdig zu erachten. Wir haben Zutrauen in die Gleichförmigkeit der Natur. Wir haben Treue und Glauben in Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaube und Vernunft ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glaube&#039;&#039; und Vernunft? Wie  ist religiöser &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; überhaupt zu analysieren? In welchem Rahmen? Fragen  der Religionsphilosophie...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter hatte man [[Gottesbeweis]]e  allein mit der [[Vernunft]] versucht - unmöglich.  In[[direkt]]er wird oft argumentiert, dass der &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; verstärkt oder ausschließlich zu einem [[Moral|moralischen]] und konfliktlösenden Handeln führe bzw. befähigen könne. (vgl. Ulrich Schnabel Blessing-Verlag 2009, ggf. darf man es noch ein arbeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahrheitswert religiösen &#039;&#039;Glaubens&#039;&#039;?  Erfahrungen, wie  Kreuzzüge,  [[Dschihad]] lassen  fragen, ob Religionen überhaupt eine allgemein akzeptable Moral  begründen können. In dem Punkt erklärte  J. Ratzinger in einer &#039;&#039;Einführung in das Christentum&#039;&#039; – ähnlich wie vor ihm u.a. Friedrich Schleiermacher –, dass sich religiöser Glaube und naturwissenschaftliches Denken auf zwei verschiedenen Ebenen befänden. Glaube gehöre zum Bereich der Grundentscheidungen, zu denen jeder in irgendeiner Form Stellung beziehen müsse, ohne darüber letzte Gewissheit zu haben. Wenn der Mensch sein Denken  nur auf Materielles und experimentell Beweisbares reduziert, verarme er, er verschließe sich den großen Fragen über das Leben, sich selbst und Gott. ([[Radio Vatikan]]: [http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=114959 Papst erinnert an seine Regensburger Vorlesung] 28. Januar 2007. Vgl. [http://www.dbk.de/imperia/md/content/schriften/dbk2.vas/ve_135.pdf Papst Johannes Paul II.: Enzyklika FIDES ET RATIO über das Verhältnis von Glaube und Vernunft])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Immanuel Kant]] führt der Versuch, die Existenz [[Gott]]es aus der reinen Vernunft zu beweisen, zu unauflöslichen Antinomien. Gott ist aber wichtig als Postulat der praktischen Vernunft. Hin und wieder wird dies so verstanden: Gott sei nur noch nötig, um Belohnung für ethisch richtiges Handeln zu garantieren. Durch die Zweckorientierung des Glaubens gehe Kant grundsätzlich von einer atheistischen Position aus (Kants atheistischer Gottesbeweis:[http://www.brights-hamburg.de/HR/Kant.html] 7. April 2008), da im Gegensatz hierzu der rein [[suggestion]]sbasierte &#039;&#039;Glauben&#039;&#039; eines Zwecks gar nicht bedürfe.  Die Interpretation dieses Theoriestücks ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Atheismus|atheistischer]] Sicht wird &#039;&#039;Glaube&#039;&#039; meist als [[Plausibilität|unplausibel]] bis [[Irrationalismus|irrational]] kritisiert bzw. abgelehnt. &#039;&#039;Glauben&#039;&#039;sinhalte seien weder [[Empirie|empirisch]] belegbar noch ihre Wahrheit sonstwie erweisbar, sondern etwa aus unzureichendem Wissen oder Einbildungen entstanden. (vgl. [[Atheismus]] und [[Religionskritik]]). Darüber hinaus befinden sich Anhänger verschiedener religiöser &#039;&#039;Glauben&#039;&#039;srichtungen wechselseitig in einem spannungsvollen Verhältnis. Für viele scheint die Wahrheit einer bestimmten Glaubensüberzeugung die Falschheit abweichender Glaubensvorstellungen zu implizieren. Dadurch entstanden und entstehen auch heute noch interreligiös begründete Konflikte (vgl. [[Absolutheitsanspruch]], [[Religionskrieg]] und [[Heiliger Krieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abgrenzung zwischen Glaube und [[Wahn]] ist festzustellen, dass Wahn sich inhaltlich auf innerweltliche, also zumindest prinzipiell sinnlich wahrnehmbare, und damit überprüfbare Gegebenheiten bezieht. Religiöser Glaube hat transzendente Sachverhalte zum Objekt und ist damit grundsätzlich nicht falsifizierbar. In Einzelfällen kann die Unterscheidung schwierig sein, insbesondere bei religiösem Wahn. Es muss dann untersucht werden, ob neben dem fraglichen Wahn andere Symptome einer [[Psychische Störung|psychischen Störung]] vorliegen. Nach {{B|Mk|3|21}} wurde auch [[Jesus von Nazareth|Jesus]] von seinen Verwandten unterstellt, er sei „von Sinnen“. Sigmund [[Sigmund_Freud#Religionskritiker_Freud|Freud]], der religiösen Glauben erstmals aus [[Psychologie|psychologischer]] Perspektive untersuchte, betrachtete diesen als eine Form psychischer Krankheit nach dem Muster der [[Neurose|Kindheitsneurose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Kritischer Rationalismus|Kritischen Rationalismus]] liegt der klassischen Darstellung der Problematik ein Denkfehler zugrunde, denn Vernunft dient nach dem Kritischen Rationalismus nicht dem Beweis oder der positiven Begründung oder Rechtfertigung (diese sind logisch unmöglich), sondern der Kritik. Aussagen für sich sind demnach weder Glaubens- noch Vernunftaussagen; schon durch die sprachliche Formulierung enthalten beide ein Theorieelement, das dem Bezug auf Erfahrung vorausgeht. Das wirkliche Problem ist die Frage der Form, in der eine Aussage vertreten wird:&amp;lt;ref&amp;gt;David Miller: [http://www.popperschule.at/schule/criticalrationalism.htm Critical Rationalism]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob der Beschluss gefasst wird, die Aussage versuchsweise zu vertreten, sie einem Maximum an Kritik auszusetzen und ständig zu versuchen, auftretende Probleme zu lösen, oder ob der gegenteilige Beschluss gefasst wird, die Aussage aufrechtzuerhalten, komme da, „was da wolle“. William W. Bartley argumentiert, dass ein solcher Beschluss unter anderem zum Niedergang des liberalen Protestantismus geführt hat: Nach Bartley vertrat diese Bewegung ihren Glauben durchaus auf eine vernünftige Weise, mit ständigem Blick auf neue wissenschaftliche Ergebnisse. Als allerdings dadurch die Grundannahmen ins Wanken gerieten (das liberale Jesus-Bild), und sie so zu einer Entscheidung zwischen Vernunft und Christentum gezwungen wurde, entschied sie sich zur Festsetzung, dass die christlichen Grundannahmen („Jesus ist der HERR“) gegenüber jeder Kritik beizubehalten sind. So wurde sie nach Bartley zu einer Ideologie. Nur vordergründig konnten sie mit einem &#039;&#039;tu-quoque&#039;&#039;-Argument dabei ihre Vernunft wahren: Dass jede Position, um vernünftig zu sein, von Kriterien der Kritik ausgehen muss, die aus logischen Gründen selbst nicht kritisiert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;William W. Bartley: &#039;&#039;Flucht ins Engagement&#039;&#039; (1986)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie einerseits im Kritischen Rationalismus, andererseits in der [[Scholastik]] wird in heutiger Philosophie und Theologie auch Glaube und Wissen stärker in Beziehung gesetzt. So schreibt der Wissenschaftsphilosoph [[Wolfgang Stegmüller]]: „Man muß nicht das Wissen beseitigen, um dem Glauben Platz zu machen. Vielmehr muß man bereits etwas glauben, um von Wissen und Wissenschaft reden zu können.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Josef Bordat: &#039;&#039;Wahrheit, Freiheit, Vernunft. Markus von Hänsel-Hohenhausen begründet das Zusammenspiel von Denken und Glauben&#039;&#039; [http://www.literaturmarkt.info/cms/front_content.php?idcat=95&amp;amp;idart=1735]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pastoralkonstitution des [[II. Vaticanum|Zweiten Vatikanischen Konzils]] begründet eine Kohärenz der „Wirklichkeiten des profanen Bereichs und des Glaubens“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html Gaudium et Spes], 1965, Absatz 36&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Ursprung in einem Gott. Darauf aufbauend plädierte 2008 der katholische Theologe und Publizist Markus von Hänsel-Hohenhausen für einen „religiösen Rationalismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus von Hänsel-Hohenhausen: &#039;&#039;Ich denke, also glaube ich / Cogito ergo credo. Von Metaphysik und Glaubenswissen als Fundament und Gunst von Naturwissenschaft und westlicher Gesellschaft.&#039;&#039; Essay. Mit einem Vorwort von Joachim Kardinal Meisner. Frankfurt, München, London, New York 2008. 307 S., ISBN 978-3-8267-0015-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Er führt in der Theoretischen Mathematik, in der Evolutionsbiologie sowie in anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen metaphysische Beweistechniken (wie die Analogie) und zahlreiche unbeweisbare, aber als bewiesen geglaubte Sätze als Argumente an, die zur Unterscheidung von „Beweiswissen“ und (naturwissenschaftlichem, dann religiösem) „Glaubenswissen“ führen. Darin sieht er einen Brückenschlag zur Nutzung des Wissens auch des christlichen Glaubens, der, da historisch verbürgt, auch nach wissenschaftlicher Methode kein blinder, sondern ein wissender Glauben sei. „Die naturwissenschaftliche Wahrnehmung des Ganzen der Welt, das Innewerden des Geistigen und der Geistprägung der Welt fordern ein Denken, das zustimmen kann – eine Zustimmung, die auf Vernunft und Intellekt beruht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hänsel-Hohenhausen, a.a.O.; S. 293&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenseits einer Illusion der Herrschaft des Subjekts führe dies zur Freiheit der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Glaubensphänomene ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;zusammenklauben&#039;&#039; (=?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;und im Vertrauen auf viele Kräfte, von denen du weißt, kannst du vertrauen, auch wo du [[Wissenschaft|nichts siehst]]. (...) offenen Auges in eine Welt der unübersichtlichen Tatsachen und weißt dabei, dass du geführt wirst;  vertrauen, dass  Leben gelingen und zu einem guten Ende führen wird, auch wenn du das nicht erzwingen kannst. Denn dein Glaube ist nicht der [[Traum]], der dir dein Leben leichter macht, sondern die Grundlage für ein Leben, das diesen Namen verdient. Glauben heißt, im Schutz einer Macht zu stehen, die wir [[Gott]] nennen. Vielleicht erlebst du irgendwann, dass alle deine Hoffnungen scheitern, dass dir alles, was dir wert und lieb ist, zwischen den Fingern zerrinnt, dass dir alles misslingt, was du doch so gut gemeint hattest. Dann heißt glauben darauf vertrauen, dass es neue Anfänge gibt, auch für ein gescheitertes Leben.&amp;quot;(Jörg Zink, Leseprobe [ www.randomhouse.de/content/edition/ex...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Für Christen ist Glaube keine [[antike]] oder [[mittelalter]]liche Vorstufe vom Wissen (etwa also eine verminderte Form der [[Naturwissenschaft]]), die entschwinden muss, wenn das „echte“ Wissen kommt, sondern etwas vom Wesen her anderes. Es ist kein bloßes Für-wahr-Halten, auch keine Vermutungsäußerung damit gemeint, etwa wie im deutschen Satz: ‚Ich glaube, dass es morgen regnet.‘ Dann bedeutet glauben so viel wie [[Meinung|meinen]]. Dieses „glauben, dass“ entspricht &#039;&#039;nicht&#039;&#039; dem Sinn des griechischen Wortes - im Gegensatz zum ‚ich glaube an‘ oder ‚ich glaube dir‘, was dem griechischen Wortstamm entspricht. Dann heißt es so viel wie: ‚Ich traue dir, ich vertraue dir, ich kann auf dich bauen. Ich habe eine Gewissheit, die weniger aus Berechnungen und Experimenten kommt.‘&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benedikt XVI.&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[Benedikt XVI.|Josef Ratzinger]]: &#039;&#039;Glaube und Zukunft.&#039;&#039; Kösel Verlag, München 1970, Neuausgabe 2007. ISBN 978-3-466-36753-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaubensakt und Glaubensinhalt ====&lt;br /&gt;
Theologisch unterscheidet man den Glaubensakt, lateinisch „fides qua creditur“ (zu deutsch; „der Glaube, mit dem geglaubt wird“) einerseits, den Glaubensinhalt, lateinisch „fides quae creditur“ (zu deutsch: „der Glaube, der geglaubt wird“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glaubensinhalt wird in den [[Christliche Glaubensbekenntnisse|Christlichen Glaubensbekenntnissen]] zum Ausdruck gebracht und in der [[Dogmatik]] systematisch dargelegt und theologisch untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundlegende Glaubensinhalte im Christentum ====&lt;br /&gt;
*Zentral geht es beim christlichen Glauben um eine Bejahung Gottes: „Es gehört gerade zur Wahrheit des Glaubens, Gott aufgrund seiner Selbstmitteilung so zu denken, wie er ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Jüngel]], Gott als Geheimnis der Welt, 6. Aufl. Tübingen 1992, 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gemeinsam ist den meisten christlichen Strömungen der Glaube, dass alles Seiende durch [[Gott]] ([[Jahwe]]) geschaffen wurde und im Dasein gehalten wird. Im Mittelpunkt dieser Schöpfung steht der [[Mensch]], der aber nicht aus eigener Kraft zum Guten fähig ist ([[Erbsünde]]) und der Liebe [[Jesus Christus|Jesu Christi]] bedarf, um [[Heil|gerettet]] zu werden und [[ewiges Leben]] zu erlangen. Jesus Christus ist nach der [[Glaubensbekenntnis|christlichen Glaubenslehre]] der Mensch gewordene Sohn Gottes und mit Gott und dem [[Heiliger Geist|heiligen Geist]] [[Dreieinigkeit|dreieinig]]. Grundlage des Glaubens ist die heilige Schrift der [[Bibel]], welche als von Gott inspiriert angesehen wird und die [[Zehn Gebote]], insbesondere das Gebot der [[Nächstenliebe]] und das Gebot, keine anderen Götter zu verehren.&lt;br /&gt;
*Biblische Texte sind stets interpretationsbedürftig&amp;lt;!--in der Pflicht ist niemand--&amp;gt;. Zwischen vielen Stellen, die mehr implizit zur Deutung des Glaubensbegriff verwendbar sind, wird folgende besonders explizite Formulierung häufig diskutiert: „Es ist aber der Glaube das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ (Hebr 11,1) Das hier mit „Überzeugtsein“ wiedergegebene griechische &#039;&#039;elegchos&#039;&#039; bedeutet auch soviel wie Gegenbeweis, Widerlegung oder „Überführtsein“. In diese Sinne wird hier wohl gesprochen von einem Überführtwerden wider äußeren Anscheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Werke ====&lt;br /&gt;
Glaube im christlichen Sinn ist Hinwendung zu Gott, der sich dem Menschen zuerst zugewendet hat, und Abwendung von sich selbst. Er ist darum unvereinbar mit &#039;&#039;Selbstruhm&#039;&#039; und dem Vertrauen auf eigenes Tun (Röm 3,20-28). In dieser antwortenden Hinwendung liegt zugleich ein aktives, nach außen strebendes Moment. Der Glaube bewegt zur tätigen Liebe (Gal 5,6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Streitpunkt unter den christlichen [[Konfession]]en ist seit der [[Reformation]] die Frage, ob der Mensch vor Gott durch seinen Glauben allein gerechtfertigt werde, wie [[Martin Luther]] es betont hat, oder ob dazu auch die guten Werke nötig seien, weil Glaube ohne Werke tot sei, wie es im Katholizismus unterstrichen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Gemeinschaft ====&lt;br /&gt;
Nach allgemein christlicher Überzeugung ist der Glaube die [[Person|persönliche]] Antwort auf Gottes bzw. Jesu Wort. Dabei geschieht diese Antwort immer in der Gemeinschaft aller Glaubenden und [[Stellvertretung|stellvertretend]] für alle Menschen. Uneinigkeit besteht in der Frage, ob die volle Wirklichkeit des Glaubens sich im Herzen des Einzelnen vollzieht (so die meisten protestantischen Denominationen) oder ob der [[Glaube der Kirche]] [[Ontologie|ontologische]] Priorität hat (so die katholische Lehre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube und Religion ====&lt;br /&gt;
Besonders in der christlich-protestantischen Theologie wird nach [[Karl Barth#Die Kirchliche Dogmatik .281932.E2.80.931968.29|Karl Barth]] oft Glaube gegen [[Religion]] abgegrenzt. Barth sah Religion als eigenmächtigen Weg des Menschen zu Gott an und betonte, eine Erkenntnis des Willens Gottes gebe es nur im Glauben an Jesus Christus. Das Hören auf das Evangelium sprenge alle menschlichen Begriffe von Gott, alle ethischen Irrwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dietrich Bonhoeffer]] übernahm die Unterscheidung und radikalisierte sie in seiner Frage nach einem [[Religionsloses Christentum|Christentum ohne Religion]]. Angesichts der grundsätzlich positiv gesehenen „mündig gewordenen Welt“, des Verlusts des „religiösen Apriori“, von Innerlichkeit, Gewissen und klassischer [[Metaphysik]] habe Barth „in der nichtreliglösen Interpretation theologischer Begriffe keine konkrete Wegweisung gegeben, weder in der Dogmatik noch in der Ethik. Hier liegt seine Grenze und darum wird seine Offenbarungstheologie positivistisch, »Offenbarungspositivismus«, wie ich mich ausdrückte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Bethge (Hg.): &#039;&#039;Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft&#039;&#039;; Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1978&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;, S. 160-62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bonhoeffers Ziel war es dagegen, den Kern der Glaubenshaltungen im Rahmen der kirchlichen Tradition herauszustellen, den er nicht in Aussagen über einen Jenseits-Gott sieht, sondern in Praxis und deren Begründung in Ethik, alt- und neutestamentlicher Geschichte und Mythologie sowie mystischer Erfahrung (als ästhetisches Bewusstwerden von Grundeinstellungen, nicht übersinnliche Erfahrung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Religionsloses Christentum#Gerhard Ebeling|Gerhard Ebeling]] betonte ebenfalls die kritische Kraft des Glaubens gegen religiöse Festlegungen und Sicherheiten, sah aber Religion als Lebensbedingung des Glaubens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube im Neuen Testament ====&lt;br /&gt;
*Biblische Autoren kennen i.A. keine besondere intellektuelle Befähigung als Voraussetzung, um zum christlichen Glauben zu kommen und diesen zu entwickeln. Texte wie Apg 17 oder Röm 1, 16ff. betonen, dass der Glaube jedem offenstehe und die Gottesexistenz durch die Schöpfung bezeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schreiber des Neuen Testaments (etwa Hebr 10, 38f) betonen des Öfteren, dass Gott die Rechtfertigung durch den Glauben bewirkt, dass Christus die Erlösung vollbracht hat und damit die Gerechtsprechung durch Gott gegeben sei (und der Erlangung von Verheissungen wie ewigen Lebens). Da Christus das Gesetz bis zum Tode erfüllt hat ist der Glaube an sein Werk bedeutend und nicht die eigene Erfüllung des Gesetzes. Denn kein Mensch ist aufgrund der Sünde fähig, die Gesetze Gottes vollständig und dauernd zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Glaube ist eine feste Zuversicht und ein Nichtzweifeln an dem was man nicht sieht. Die fünf natürlichen Sinne des menschlichen Körpers (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) sind für die Wahrnehmung der Umgebung geschaffen, während der Glaube nicht daran zweifelt was man nicht sieht.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.&#039;&#039; (Hebräer 11,1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Glaube ist eine Kenntnisnahme, ein Notiz nehmen der biblischen Offenbarung. Deshalb ist das Studium der Bibel eine gute Grundlage. Aus dem Erkennen der Glaubensinhalte soll ein Anerkennen folgen. Deshalb ist ein persönlicher Willensentschluss zur Anteilhabe erforderlich. Daraus folgt ein persönliches Vertrauen. Letztendlich ist biblischer Glaube immer auch auf göttliche Offenbarung gegründet und damit ein Werk Gottes im Menschen (Matthäus 16,17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorbilder im Glauben werden in Hebräer 11 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Paulus von Tarsus]] ist Glaube (neben der Hoffnung und der Liebe) eine der drei [[Christliche Tugenden|christlichen Tugenden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glaube im Alten Testament ====&lt;br /&gt;
Das Christentum verehrt vor allem [[Abraham]] für seinen unerschütterlichen Glauben an Gott. Abraham verehrte damals den im ganzen Vorderen Orient bekannten Gott [[Elohim|El]], der als der Schöpfer des Alls, als der höchste Gott über allen Göttern galt und unter mancherlei Zunamen: als Höchster, als der Ewige, als der Mächtige, als der Allsehende an den verschiedensten Orten angebetet wurde. Er verehrte ihn auch als seinen Familiengott, als seinen persönlichen Gott, der so für seine Nachfahren zum Gott Abrahams und zum Gott Israels wurde und auch im Christentum eine neue Bedeutung gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Glauben an das Jenseits ist bei Abraham jedoch noch nicht die Rede. Ebenfalls ist nicht anzunehmen, dass Abraham die Existenz anderer Götter bestritt. Von diesem Gott El wusste er sich ganz persönlich angerufen. Sein Glaube sah dahingehend aus, dass er mit einer Verheißung beschenkt wurde. El stellte ihm Nachkommenschaft und Land in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog.&#039;&#039; (Gen 12,1-4)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibelwissenschaft des 20. Jahrhunderts kam zur Erkenntnis, dass der Halbnomade Abraham, nur &amp;quot;die Himmel&amp;quot;, als eine symbolische Entsprechung seines Gottes, der sich allenthalben über ihm wölbt, als seine ständige Begleitung ansieht. Er vertraut sich nicht den Göttern irgendeines Landes an, sondern nur dem Gott, dem alle Lande gehören; nicht einem Ortsgott, sondern seinem Gott, der mit ihm geht und ihn persönlich kennt, ihm nahe ist von Ort zu Ort. Gegenüber solchen Erklärungen sind wieder manche Zweifel aufgestiegen, aber richtig bleibt, dass Abraham um der Zukunft willen, die ihm der Glaube verhieß, zum Heimatlosen geworden ist, seine Heimat gerade in der Treue zu seinem Gott fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Jüdischer Glaube bezieht sich auf die ganze jüdische religiöse Tradition. Statt eines inhaltlich festgelegten Glaubens steht nach alter - schon weit vorchristlicher - Tradition [[Gerechtigkeit]] auf der Grundlage der universellen [[Nächstenliebe]]&amp;lt;ref&amp;gt;Max Wiener in: &#039;&#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen&#039;&#039;, Band III; a.a.O., S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Gleichheit aller Menschen im Mittelpunkt, was besonders im liberalen Judentum betont wird: „Das Judentum ist nicht nur ethisch, sondern die [[Ethik]] macht sein Prinzip, sein Wesen aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leo Baeck]], zitiert nach: [[Walter Homolka]]: &#039;&#039;Tradition und Erneuerung. Die Reformbewegung und ihre Dynamik als größte religiöse Strömung des Judentums&#039;&#039;; Herder Korrespondenz 11, 2007. [http://www.compass-infodienst.de/Rabbiner_Walter_Homolka__Tradition_und_Erneuerung__Die_Reformbewegung_im_Judentu.4082.0.html Online-Version]&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenwärtige Judentum, das diese Traditionen bewahrt und anpasst, wird das [[Rabbinisches Judentum|rabbinische Judentum]] genannt. Dieses umfasst den weiten Raum der Traditionen in der Neuzeit und im Mittelalter, mit Bezug  in die biblischen und vorbiblischen Zeiten, und betrifft das Mosaik der Traditionen des Judentums in der Vielfalt seiner [[Judentum|Strömungen]]. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang von &#039;&#039;jüdischen Glaubensprinzipien&#039;&#039; gesprochen, jedoch existiert im Judentum kein allgemeingültiger, zwingend geforderter Glaube, kein &#039;&#039;[[Credo]]&#039;&#039;. Das rabbinische Judentum hat den antiken Macht- und Hoheitszentralismus der Tempelpriesterschaft viel radikaler abgelegt als das in den christlichen Gemeinden und Kirchen der Fall ist, die &amp;quot;bei sich einen besonderen Priesterstand schufen, an die biblischen Vorschriften über die jüdischen Priester anknüpften&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Makower in: Walter Homolka, Walter Jacob, Tovia Ben Chorin: &#039;&#039;Die Lehren des Judentums nach den Quellen&#039;&#039;, Band III; Knesebeck, München, 1999, S. 233ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie sich auch in den verschiedenen christlichen [[Dogmatik]]en zeigt. Rabbiner sind keine [[Priester]] und jüdische Traditionen verwalten sich hauptsätzlich in demokratischen lokalen Gemeinden. Im Gegensatz zum Christentum oder Islam kann im Judentum jeder persönliche Glaube an den ein-einzigen [[Gott]], [[JHWH|das ewige Wesen]] akzeptiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüdische Gelehrte [[Franz Rosenzweig]] drückte es sehr einfach aus: &#039;&#039;&amp;quot;Er (der als Jude gezeugte) glaubt nicht an etwas, er ist selber Glauben.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Rosenzweig, Der Stern der Erlösung, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1990, S. 380 &amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Form ist der jüdische „Glaube“ ausgedrückt in: Gerechtigkeit und Liebe (Gottesliebe, Nächstenliebe, Feindesliebe), Tat und Erinnerung, in Freiheit zum Schutz des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturwissenschaftliche Ansätze ==&lt;br /&gt;
Der kanadische [[Neurowissenschaft]]ler [[Michael Persinger]] von der [[Laurentian University]] in [[Toronto]] manipulierte durch magnetische Felder die [[Schläfenlappen]] seiner Probanden und erzeugte dabei religiöse Empfindungen ([[Gottesmodul]]). Persinger erklärte, dass diese Phänomene den Symptomen der [[Epilepsie]] gleichen. [[Scott Atran]], Direktor für [[Anthropologie]] am [[Centre national de la recherche scientifique]] in Paris, verfolgt dagegen in seinem Werk &#039;&#039;In Gods We Trust&#039;&#039; einen darwinistischen Ansatz. Die [[Darwinismus|darwinistische]] Glaubensforschung sieht den Glauben nicht als anerzogen, sondern als im [[Bewusstsein]] des Menschen evolutionär verankert. Die Fähigkeit zum Glauben wird dabei beispielsweise als [[Spandrel (Biologie)|evolutionäres Nebenprodukt]] erklärt, es werden aber auch mögliche  [[Selektion (Evolution)|Selektionsvorteile]] untersucht. [[Justin Barlett]] dagegen sieht in einer [[Evolutionäre Psychologie|evolutionspsychologischen]] Herangehensweise den Glauben nicht als überlebenswichtige Strategie von Gemeinschaften, sondern als ein Entwicklungsstadium der menschlichen [[Psyche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christof Gestrich: Art. &#039;&#039;Glaube und Denken&#039;&#039;, in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 365-384.&lt;br /&gt;
* Andreas Grünschloß u.a., Artikel &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;, in: [[Religion in Geschichte und Gegenwart]], 4., völlig neu bearb. Aufl., Band 3, Tübingen 2000, Sp. 940-983. ISBN 3-16-146943-7&lt;br /&gt;
* John Hick: Art. &#039;&#039;Faith&#039;&#039;, Joshua L. Golding: Art. &#039;&#039;Faith (Addendum)&#039;&#039;, in: [[Encyclopedia of Philosophy]], Bd. 3, 529-537.&lt;br /&gt;
* Günter Lanczkowski u.a., Art. &#039;&#039;Glaube&#039;&#039;, I-VI., in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 275-365.&lt;br /&gt;
* Henning Schröer u.a.: Art. &#039;&#039;Glaubensbekenntnis(se)&#039;&#039;, in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 13, 384-446.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Herbert Fronhofen: [http://www.theologie-systematisch.de/erkenntnislehre/6glauben-syst.htm Auswahlbibliographie].&lt;br /&gt;
* [[Peter Knauer]]: [http://www.jesuiten.org/peter.knauer/knauer-fth.pdf Der Glaube kommt vom Hören], Ökumenische Fundamentaltheologie, Herder, Freiburg -Basel - Wien 6. A. 1991, auch Online, 156ff et passim. &lt;br /&gt;
* [[Hansjürgen Verweyen]]: [http://www.ub.uni-freiburg.de/referate/04/verweyen/ontol-01.htm Ontologische Voraussetzungen des Glaubensaktes]. Zur transzendentalen Fragen nach der Möglichkeit von Offenbarung, Patmos-Verlag Düsseldorf 1969, auch Online.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Deutsche Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28053</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28053"/>
		<updated>2012-07-21T10:18:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. Auf diese Weise können etwa Naturgesetzte erforscht und Zusammenhänge verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] bei der Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall: Selbsterkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Karl Jaspers beinhaltet Erkenntnis immer eine unaufhebbare Differenz zwischen einem erkennenden Subjekt und dem Erkanntem, was auch &#039;&#039;&#039;Subjekt-Objekt-Spaltung&#039;&#039;&#039; genannt wird. Das Subjekt (der Erkennende) ist also unterschiedlich vom Objekt (dem Erkannten). Dies sei auch bei der Erforschung des Selbst der Fall, also bei der Selbstreflexion. Wenn also im Rahmen von Erkenntnissen über sich selbst jemand seinen eigenen Charakter oder seine eigenen Gefühle erkennt (z.B. Ich bin sehr fleißig oder ich fühle mich gut.), dann ist der Unterschied zwischen dem Erkennenden (das Ich) und dem Erkannten (die Charaktereigenschaften und Gefühle) nachvollziehbar. Die Selbsterkenntnis bezieht sich hier also auf etwas, das vom Ich noch getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht besonders interessant ist jedoch genau diese &#039;&#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039;, also die Erkenntnis über das eigene Selbst. Hier gibt es dann kein vom Subjekt getrenntes Objekt der Erkenntnis, was der Grund dafür ist, warum diese Selbsterkenntnis eine besondere Herausforderung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wer oder was ist also dieses Selbst?&#039;&#039;&#039; Es scheint keine Beschreibung möglich, denn was immer man beschreiben kann, bleibt aufgrund Jaspers Subjekt-Objekt-Spaltung unterschiedlich vom Selbst, welches erkannt werden möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rein aus dieser Logik heraus schließen sind hier sog. mystische Erklärungsansätze folgerichtig an. Im [[Vedanta]] wird genau diese Aussage vertreten. [[Shankaracharya]] schrieb schon im 8./9. Jahrhundert von dem Unterschied zwischen dem absoluten Bewusstsein und dem erlebbaren Menschen mit Körper und Geist in der Materie. Seine Schlussfolgerung, mit der er sich auf uralte indische Schriften bezieht, ist, dass das Selbst als Quintessenz nichts als Bewusstsein sind. Alles was wir wahrnehmen können hingegen sei nur geschaffenes Objekt und mithin nicht unsere wahre Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Weg zur Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039; in diesem Sinne ist der Weg über die &#039;&#039;&#039;Negation&#039;&#039;&#039; alles Wahrnehmbaren als das Selbst. „Ich sehe meinen Körper, also bin ich nicht der Körper. Ich denke etwas, also bin ich nicht die Gedanken. Ich fühle etwas, also bin ich nicht meine Gefühle.“ Auf diese Weise kann man sich dem Erkennen der Größe des Selbst annähern. Hier kann man zurecht von einer Unfassbarkeit des Selbst sprechen. Dieser Erkenntnisprozess wird in der Regel mehrere Leben dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenz zwischen Subjekt und Objekt kann man auch als &#039;&#039;&#039;[[Dualität]]&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Zur Selbsterkenntnis gehört also die Erkenntnis dessen, was jenseits dieser Dualität liegt: Das Selbst, höhere Selbst, allgemeine Selbst, universellen Prinzip, Gott oder wie man es bezeichnen mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28052</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28052"/>
		<updated>2012-07-21T10:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. Auf diese Weise können etwa Naturgesetzte erforscht und Zusammenhänge verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] bei der Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall: Selbsterkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Karl Jaspers beinhaltet Erkenntnis immer eine unaufhebbare Differenz zwischen einem erkennenden Subjekt und dem Erkanntem, was auch &#039;&#039;&#039;Subjekt-Objekt-Spaltung&#039;&#039;&#039; genannt wird. Das Subjekt (der Erkennende) ist also unterschiedlich vom Objekt (dem Erkannten). Dies sei auch bei der Erforschung des Selbst der Fall, also bei der Selbstreflexion. Wenn also im Rahmen von Erkenntnissen über sich selbst jemand seinen eigenen Charakter oder seine eigenen Gefühle erkennt (z.B. Ich bin sehr fleißig oder ich fühle mich gut.), dann ist der Unterschied zwischen dem Erkennenden (das Ich) und dem Erkannten (die Charaktereigenschaften und Gefühle) nachvollziehbar. Die Selbsterkenntnis bezieht sich hier also auf etwas, das vom Ich noch getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht besonders interessant ist jedoch genau diese &#039;&#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039;, also die Erkenntnis über das eigene Selbst. Hier gibt es dann kein vom Subjekt getrenntes Objekt der Erkenntnis, was der Grund dafür ist, warum diese Selbsterkenntnis eine besondere Herausforderung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wer oder was ist also dieses Selbst?&#039;&#039;&#039; Es scheint keine Beschreibung möglich, denn was immer man beschreiben kann, bleibt aufgrund Jaspers Subjekt-Objekt-Spaltung unterschiedlich vom Selbst, welches erkannt werden möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rein aus dieser Logik heraus schließen sind hier sog. mystische Erklärungsansätze folgerichtig an. Im [[Vedanta]] wird genau diese Aussage vertreten. [[Shankaracharya]] schrieb schon im 8./9. Jahrhundert von dem Unterschied zwischen dem absoluten Bewusstsein und dem erlebbaren Menschen mit Körper und Geist in der Materie. Seine Schlussfolgerung, mit der er sich auf uralte indische Schriften bezieht, ist, dass das Selbst als Quintessenz nichts als Bewusstsein sind. Alles was wir wahrnehmen können hingegen sei nur geschaffenes Objekt und mithin nicht unsere wahre Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Weg zur Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039; in diesem Sinne ist der Weg über die &#039;&#039;&#039;[[Negation]]&#039;&#039;&#039; alles Wahrnehmbaren als das Selbst. „Ich sehe meinen Körper, also bin ich nicht der Körper. Ich denke etwas, also bin ich nicht die Gedanken. Ich fühle etwas, also bin ich nicht meine Gefühle.“ Auf diese Weise kann man sich dem Erkennen der Größe des Selbst annähern. Hier kann man zurecht von einer Unfassbarkeit des Selbst sprechen. Dieser Erkenntnisprozess wird in der Regel mehrere Leben dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenz zwischen Subjekt und Objekt kann man auch als &#039;&#039;&#039;[[Dualität]]&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Zur Selbsterkenntnis gehört also die Erkenntnis dessen, was jenseits dieser Dualität liegt: Das Selbst, höhere Selbst, allgemeine Selbst, universellen Prinzip, Gott oder wie man es bezeichnen mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28051</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28051"/>
		<updated>2012-07-21T10:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. Auf diese Weise können etwa Naturgesetzte erforscht und Zusammenhänge verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] bei der Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall: Selbsterkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Karl Jaspers beinhaltet Erkenntnis immer eine unaufhebbare Differenz zwischen einem erkennenden Subjekt und dem Erkanntem, was auch &#039;&#039;&#039;Subjekt-Objekt-Spaltung&#039;&#039;&#039; genannt wird. Das Subjekt (der Erkennende) ist also unterschiedlich vom Objekt (dem Erkannten). Dies sei auch bei der Erforschung des Selbst der Fall, also bei der Selbstreflexion. Wenn also im Rahmen von Erkenntnissen über sich selbst jemand seinen eigenen Charakter oder seine eigenen Gefühle erkennt (z.B. Ich bin sehr fleißig oder ich fühle mich gut.), dann ist der Unterschied zwischen dem Erkennenden (das Ich) und dem Erkannten (die Charaktereigenschaften und Gefühle) nachvollziehbar. Die Selbsterkenntnis bezieht sich hier also auf etwas, das vom Ich noch getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht besonders interessant ist jedoch genau diese &#039;&#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039;, also die Erkenntnis über das eigene Selbst. Hier gibt es dann kein vom Subjekt getrenntes Objekt der Erkenntnis, was der Grund dafür ist, warum diese Selbsterkenntnis eine besondere Herausforderung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wer oder was ist also dieses Selbst?&#039;&#039;&#039; Es scheint keine Beschreibung möglich, denn was immer man beschreiben kann, bleibt aufgrund Jaspers Subjekt-Objekt-Spaltung unterschiedlich vom Selbst, welches erkannt werden möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rein aus dieser Logik heraus schließen sind hier sog. mystische Erklärungsansätze folgerichtig an. Im [[Vedanta]] wird genau diese Aussage vertreten. [[Shankaracharya]] schrieb schon im 8./9. Jahrhundert von dem Unterschied zwischen dem absoluten Bewusstsein und dem erlebbaren Menschen mit Körper und Geist in der Materie. Seine Schlussfolgerung, mit der er sich auf uralte indische Schriften bezieht, ist, dass das Selbst als Quintessenz nichts als Bewusstsein sind. Alles was wir wahrnehmen können hingegen sei nur geschaffenes Objekt und mithin nicht unsere wahre Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Weg zur Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039; in diesem Sinne ist der Weg über die [[&#039;&#039;&#039;Negation&#039;&#039;&#039;]] alles Wahrnehmbaren als das Selbst. „Ich sehe meinen Körper, also bin ich nicht der Körper. Ich denke etwas, also bin ich nicht die Gedanken. Ich fühle etwas, also bin ich nicht meine Gefühle.“ Auf diese Weise kann man sich dem Erkennen der Größe des Selbst annähern. Hier kann man zurecht von einer Unfassbarkeit des Selbst sprechen. Dieser Erkenntnisprozess wird in der Regel mehrere Leben dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenz zwischen Subjekt und Objekt kann man auch als &#039;&#039;&#039;[[Dualität]]&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Zur Selbsterkenntnis gehört also die Erkenntnis dessen, was jenseits dieser Dualität liegt: Das Selbst, höhere Selbst, allgemeine Selbst, universellen Prinzip, Gott oder wie man es bezeichnen mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Selbsterkenntnis&amp;diff=28049</id>
		<title>Selbsterkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Selbsterkenntnis&amp;diff=28049"/>
		<updated>2012-07-21T10:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: Weiterleitung nach Erkenntnis erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#Weiterleitung[[Erkenntnis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28000</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=28000"/>
		<updated>2012-07-20T11:14:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. Auf diese Weise können etwa Naturgesetzte erforscht und Zusammenhänge verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] bei der Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall: Selbsterkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Karl Jaspers beinhaltet Erkenntnis immer eine unaufhebbare Differenz zwischen einem erkennenden Subjekt und dem Erkanntem. Das Subjekt (der Erkennende) ist also unterschiedlich vom Objekt (dem Erkannten). Dies sei auch bei der Erforschung des Selbst der Fall, also bei der Selbstreflexion. Wenn also im Rahmen von Erkenntnissen über sich selbst jemand seinen eigenen Charakter oder seine eigenen Gefühle erkennt (z.B. Ich bin sehr fleißig oder ich fühle mich gut.), dann ist der Unterschied zwischen dem Erkennenden (das Ich) und dem Erkannten (die Charaktereigenschaften und Gefühle) nachvollziehbar. Die Selbsterkenntnis bezieht sich hier also auf etwas, das vom Ich noch getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht besonders interessant ist jedoch genau diese Selbsterkenntnis, also die Erkenntnis über das eigene Selbst. Hier gibt es dann kein vom Subjekt getrenntes Objekt der Erkenntnis, was der Grund dafür ist, warum diese Selbsterkenntnis eine besondere Herausforderung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer oder was ist also dieses Selbst? Es scheint keine Beschreibung möglich, denn was immer man beschreiben kann, bleibt aufgrund Jaspers Subjekt-Objekt-Spaltung unterschiedlich vom Selbst, welches erkannt werden möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rein aus dieser Logik heraus schließen sind hier sog. mystische Erklärungsansätze folgerichtig an. Im [[Vedanta]] wird genau diese Aussage vertreten. [[Shankaracharya]] schrieb schon im 8./9. Jahrhundert von dem Unterschied zwischen dem absoluten Bewusstsein und dem erlebbaren Menschen mit Körper und Geist in der Materie. Seine Schlussfolgerung, mit der er sich auf uralte indische Schriften bezieht, ist, dass das Selbst als Quintessenz nichts als Bewusstsein sind. Alles was wir wahrnehmen können hingegen sei nur geschaffenes Objekt und mithin nicht unsere wahre Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Weg zur Selbsterkenntnis in diesem Sinne ist der Weg über die Negation alles Wahrnehmbaren als das Selbst. „Ich sehe meinen Körper, also bin ich nicht der Körper. Ich denke etwas, also bin ich nicht die Gedanken. Ich fühle etwas, also bin ich nicht meine Gefühle.“ Auf diese Weise kann man sich dem Erkennen der Größe des Selbst annähern. Hier kann man zurecht von einer Unfassbarkeit des Selbst sprechen. Dieser Erkenntnisprozess wird in der Regel mehrere Leben dauern.&lt;br /&gt;
Die Differenz zwischen Subjekt und Objekt kann man auch als Dualität bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Selbsterkenntnis gehört also die Erkenntnis dessen, was jenseits dieser Dualität liegt: Das Selbst, höhere Selbst, allgemeine Selbst, universellen Prinzip, Gott oder wie man es bezeichnen mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27952</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27952"/>
		<updated>2012-07-19T11:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. Auf diese Weise können etwa Naturgesetzte erforscht und Zusammenhänge verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] bei der Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall: Selbsterkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein beinhaltet Erkenntnis immer die Beziehung zwischen einem erkennenden [[Subjekt]] und dem Erkanntem. Das Subjekt (der Erkennende) ist also unterschiedlich vom [[Objekt]] (dem Erkannten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht besonders interessant ist jedoch die Selbsterkenntnis, also die Erkenntnis über das eigene [[Selbst]]. Hier gibt es dann kein vom Subjekt getrenntes Objekt der Erkenntnis, was der Grund dafür ist, warum die Selbsterkenntnis eine besondere Herausforderung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27942</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27942"/>
		<updated>2012-07-19T10:46:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: /* Wege der Erkenntnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. Auf diese Weise können etwa Naturgesetzte erforscht und Zusammenhänge verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] bei der Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27940</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27940"/>
		<updated>2012-07-19T10:32:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die [[Meditation]] bei der Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der [[Konzentration]], so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der [[Ausdünnung des Geistes]], so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27938</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27938"/>
		<updated>2012-07-19T10:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas komplexer ist die Erkenntnis durch logisches Denken in Zusammenhängen, durch Tests, Forschung, Erklärungen, Studium von Schriften etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus yogischer Sicht unterstützt auch die Meditation bei der Erkenntnisgewinnung. Sie wirkt zum einen durch Verbesserung der Konzentration, so dass man sich besser auf ein Objekt der Erkenntnis fokussieren kann. Zum anderen hilft die Meditation bei der Ausdünnung des Geistes, so dass quasi spontane Eingebung, Aha-Erlebnisse, einen Schub an Erkenntnis begünstigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27935</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27935"/>
		<updated>2012-07-19T10:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den [[Intuition|menschlichen]] [[subtil|Sinnen]] aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Die_G%C3%B6ttliche_Erkenntnis&amp;diff=27934</id>
		<title>Die Göttliche Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Die_G%C3%B6ttliche_Erkenntnis&amp;diff=27934"/>
		<updated>2012-07-19T10:14:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Die Göttliche Erkenntnis&#039;&#039;&#039; (Originaltitel: &#039;&#039;&#039;Bliss Divine&#039;&#039;&#039;) ist eine der bekanntesten und populärsten Schriften [[Swami]] [[Sivananda]]s. Das Werk sammlt spirituelle Schriften und praktische Anleitungen aus seinen zahlreichen Büchern in alphabethischer Reihenfolge, gedacht auch für die tägliche Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchtipps]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27904</id>
		<title>Mensch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27904"/>
		<updated>2012-07-18T11:10:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039;: Im Laufe der [[Evolution]] bildeten sich viele verschiedene  [[Tier]]- und  [[Pflanzen]]arten. Eine Tierrart entwickelte immer  [[mehr]] ihre geistigen  [[Fähigkeit]]en, so dass weitaus mehr als Überleben und  [[Forpflanzen]] möglich wurde. Das  [[Dasein]] auf diesem  [[Planet]]en bekam eine neue Richtung für diese Spezies. Sie  [[Zeit|lernten und lernen]] viel durch Versuch und  [[Irrtum]]. Sie sind in der  [[Lage], sich zu Höherem zu entwickeln als sie derzeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Körper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27903</id>
		<title>Mensch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27903"/>
		<updated>2012-07-18T11:09:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039;: Im Laufe der [[Evolution]] bildeten sich viele verschiedene  [[Tier]]- und  [[Pflanzen]]arten. Eine Tierrart entwickelte immer  [[mehr]] ihre geistigen  [[Fähigkeit]]en, so dass weitaus mehr als Überleben und  [[Forpflanzen]] möglich wurde. Das  [[Dasein]] auf diesem  [[Planeten]] bekam eine neue Richtung für diese Spezies. Sie  [[Zeit|lernten und lernen]] viel durch Versuch und  [[Irrtum]]. Sie sind in der  [[Lage], sich zu Höherem zu entwickeln als sie derzeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Körper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27902</id>
		<title>Mensch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27902"/>
		<updated>2012-07-18T11:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039;: Im Laufe der [[Evolution]] bildeten sich viele verschiedene  [[Tier]]- und  [[Pflanzen]]arten. Eine Tierrart entwickelte immer  [[mehr]] ihre geistigen  [[Fähigkeit]]en, so dass weitaus mehr als Überleben und  [[Forpflanzen]] möglich wurde. Das  [[Dasein]] auf diesem  [[Planeten]] bekam eine neue Richtung für diese Spezies. Sie  [[Zeit|lernten und lernen]] viel durch Versuch und  [[Irtum]]. Sie sind in der  [[Lage], sich zu Höherem zu entwickeln als sie derzeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Körper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27901</id>
		<title>Mensch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27901"/>
		<updated>2012-07-18T11:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039;: Im Laufe der [[Evolution]] bildeten sich viele verschiedene  [[Tier]]- und  [[Pflanzen]]arten. Eine Tierrart [[Evolution|entwickelte]] immer  [[mehr]] ihre geistigen  [[Fähigkeit]]en, so dass weitaus mehr als Überleben und  [[Forpflanzen]] möglich wurde. Das  [[Dasein]] auf diesem  [[Planeten]] bekam eine neue Richtung für diese Spezies. Sie  [[Zeit|lernten und lernen]] viel durch Versuch und  [[Irtum]]. Sie sind in der  [[Lage], sich zu Höherem zu entwickeln als sie derzeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Körper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27900</id>
		<title>Mensch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mensch&amp;diff=27900"/>
		<updated>2012-07-18T11:07:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039;: Im Laufe der [[Evolution]] bildeten sich viele verschiedene  [[Tier]]- und  [[Pflanzen]]arten. Eine Tierrart [[Entwicklung|Evolution|entwickelte]] immer  [[mehr]] ihre geistigen  [[Fähigkeit]]en, so dass weitaus mehr als Überleben und  [[Forpflanzen]] möglich wurde. Das  [[Dasein]] auf diesem  [[Planeten]] bekam eine neue Richtung für diese Spezies. Sie  [[Zeit|lernten und lernen]] viel durch Versuch und  [[Irtum]]. Sie sind in der  [[Lage], sich zu Höherem zu entwickeln als sie derzeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Körper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27896</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27896"/>
		<updated>2012-07-18T10:51:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27895</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27895"/>
		<updated>2012-07-18T10:51:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;br /&gt;
{{sntf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27894</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27894"/>
		<updated>2012-07-18T10:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;br /&gt;
{{stnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27892</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27892"/>
		<updated>2012-07-18T10:50:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiung]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27889</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27889"/>
		<updated>2012-07-18T10:39:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis Erkenntis bei Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chakren&amp;diff=27888</id>
		<title>Chakren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chakren&amp;diff=27888"/>
		<updated>2012-07-18T10:33:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: Weiterleitung nach Chakra erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung[[chakra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27887</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27887"/>
		<updated>2012-07-18T10:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas [[Wahrheit|Wahres]] für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27886</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27886"/>
		<updated>2012-07-18T10:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele [[Mensch]]en gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas Wahres für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27885</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27885"/>
		<updated>2012-07-18T10:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an [[Wissen]], [[Bewusstsein]], [[Einsicht]]. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom [[Subjekt]], das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven [[Prozess]] der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele Menschen gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas Wahres für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27884</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27884"/>
		<updated>2012-07-18T10:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an Wissen, Bewusstsein, Einsicht. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom Subjekt, das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven Prozess der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele Menschen gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas Wahres für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27883</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27883"/>
		<updated>2012-07-18T10:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an Wissen, Bewusstsein, Einsicht. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom Subjekt, das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven Prozess der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele Menschen gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas Wahres für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege der Erkenntnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27882</id>
		<title>Erkenntnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erkenntnis&amp;diff=27882"/>
		<updated>2012-07-18T10:18:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonnenblume: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Zugewinn an Wissen, Bewusstsein, Einsicht. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht.   Begriff: Grundlegen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039; ist ein Zugewinn an Wissen, Bewusstsein, Einsicht. Dieser Artikel behandelt den Begriff der Erkenntnis aus Yogischer Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begriff:&lt;br /&gt;
Grundlegend handelt es sich bei Erkenntnis um den Akt und das Ergebnis des Zugewinns an Wissen, Einsicht oder Bewusstsein. Aufgrund einer Erkenntnis wird etwas zunächst nicht Offensichtliches durchschaut. Eine Erkenntnis ist abhängig vom Subjekt, das etwas erkannt hat. Eine andere Person kann diesen subjektiven Prozess der Erkenntnis sowie das Resultat der Erkenntnis je nach Inhalt der Erkenntnis ggf. nicht ohne weiteres nachvollziehen. Stellt sich der Inhalt der Erkenntnis für viele Menschen gleich dar, spricht man eher von Wissen, da dies objektiverer Natur ist und eher überprüfbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Erkenntnis abhängig ist vom Subjekt der Erkenntnis, man also nicht von einem allgemeingültigen Prozess oder Ergebnis sprechen kann, wird der Inhalt einer Erkenntnis als gesichert also als relativ wahr angesehen. Das Relative bezieht sich hier auf das Subjekt, welches davon ausgeht, etwas Wahres für sich entdeckt zu haben, selbst nicht von einer absoluten Wahrheit gesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von der Erkenntnis sind Begriffe wie Vermutung, Glaube, Erfahren etc. womit sich ein Artikel im allgemeinen Wikipedia ausführlich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wege der Erkenntnis:&lt;br /&gt;
Je nach Art des zu erkennenden Inhaltes eignen sich verschiedene Methoden des Erkennens. &lt;br /&gt;
Manchmal reicht die schlichte Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen aus, um etwas zu erkennen. Hier bewegt man sich eher im Bereich von allgemein nachvollziehbarem Wissen wie das aktuelle Wetter oder die Haarfarbe einer Person.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonnenblume</name></author>
	</entry>
</feed>