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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-18T11:24:04Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136335</id>
		<title>Raunächte</title>
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		<updated>2014-10-29T08:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte - Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit [[Achtsamkeit]] wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchtenläufe, wie diese lärmenden Umzüge mit Teufelsmasken und Fellkostümen genannt werden, finden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar statt – es ist also die letzte der Raunächte. Alle bösen Geister und Dämonen sowie die das &amp;quot;Heer der Geister[[wesen]]&amp;quot; anführende Winter[[göttin]] Perchta sollen nun endgültig vertrieben werden. &amp;quot;Den Sieg über die bösen Mächte demonstrierten die Perchtenläufe, bei denen, durch Peitschenknallen, Böllerschießen und Glockenläuten, viel Lärm gemacht wurde, um das Böse zu vertreiben, damit man nicht von [[Krankheit]] oder [[Tod]] befallen wurde.[http://www.lichtbote.info/Raun%C3%A4chte.htm &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte bzw. die 12 Heiligen Nächte blieben eine Zeit des Übergangs, und damit auch eine Zeit der Sühne. In diesen Tagen und Nächten sollte man sich der Taten des Alten Jahres besinnen und wenn nötig läutern. Daneben boten die Raunächte weiterhin die Möglichkeit, für das kommende Jahr Einblicke in das [[Schicksal]] zu erlangen. Deshalb wurden die Raunächte auch &amp;quot;Losnächte&amp;quot; genannt, da sie über das Los - das Schicksal - entschieden. Jede der 12 Raunächte stand dabei für einen Monat des Neuen Jahres, beginnend am 25. Dezember mit dem Monat Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den 12 Heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136333</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136333"/>
		<updated>2014-10-29T08:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Christliche Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchtenläufe, wie diese lärmenden Umzüge mit Teufelsmasken und Fellkostümen genannt werden, finden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar statt – es ist also die letzte der Raunächte. Alle bösen Geister und Dämonen sowie die das &amp;quot;Heer der Geister[[wesen]]&amp;quot; anführende Winter[[göttin]] Perchta sollen nun endgültig vertrieben werden. &amp;quot;Den Sieg über die bösen Mächte demonstrierten die Perchtenläufe, bei denen, durch Peitschenknallen, Böllerschießen und Glockenläuten, viel Lärm gemacht wurde, um das Böse zu vertreiben, damit man nicht von [[Krankheit]] oder [[Tod]] befallen wurde.[http://www.lichtbote.info/Raun%C3%A4chte.htm &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte bzw. die 12 Heiligen Nächte blieben eine Zeit des Übergangs, und damit auch eine Zeit der Sühne. In diesen Tagen und Nächten sollte man sich der Taten des Alten Jahres besinnen und wenn nötig läutern. Daneben boten die Raunächte weiterhin die Möglichkeit, für das kommende Jahr Einblicke in das [[Schicksal]] zu erlangen. Deshalb wurden die Raunächte auch &amp;quot;Losnächte&amp;quot; genannt, da sie über das Los - das Schicksal - entschieden. Jede der 12 Raunächte stand dabei für einen Monat des Neuen Jahres, beginnend am 25. Dezember mit dem Monat Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den 12 Heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136326</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136326"/>
		<updated>2014-10-29T08:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Christliche Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchtenläufe, wie diese lärmenden Umzüge mit Teufelsmasken und Fellkostümen genannt werden, finden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar statt – es ist also die letzte der Raunächte. Alle bösen Geister und Dämonen sowie die das &amp;quot;Heer der Geister[[wesen]]&amp;quot; anführende Winter[[göttin]] Perchta sollen nun endgültig vertrieben werden. &amp;quot;Den Sieg über die bösen Mächte demonstrierten die Perchtenläufe, bei denen, durch Peitschenknallen, Böllerschießen und Glockenläuten, viel Lärm gemacht wurde, um das Böse zu vertreiben, damit man nicht von [[Krankheit]] oder [[Tod]] befallen wurde.[http://www.lichtbote.info/Raun%C3%A4chte.htm &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte bzw. die 12 Heiligen Nächte blieben eine Zeit des Übergangs, und damit auch eine Zeit der Sühne. In diesen Tagen und Nächten sollte man sich der Taten des Alten Jahres besinnen und wenn nötig läutern. Daneben boten die Raunächte weiterhin die Möglichkeit, Einblicke in das Schicksal des kommenden Jahres zu erlangen. Deshalb wurden die Raunächte auch „Losnächte“ genannt, da sie über das Los - das Schicksal - entschieden. Jede der 12 Raunächte stand dabei für einen Monat des Neuen Jahres, beginnend am 25. Dezember und dem Monat Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den 12 Heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136318</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136318"/>
		<updated>2014-10-29T07:56:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Christliche Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchtenläufe, wie diese lärmenden Umzüge mit Teufelsmasken und Fellkostümen genannt werden, finden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar statt – es ist also die letzte der Raunächte. Alle bösen Geister und Dämonen sowie die das &amp;quot;Heer der Geister[[wesen]]&amp;quot; anführende Winter[[göttin]] Perchta sollen nun endgültig vertrieben werden. &amp;quot;Den Sieg über die bösen Mächte demonstrierten die Perchtenläufe, bei denen, durch Peitschenknallen, Böllerschießen und Glockenläuten, viel Lärm gemacht wurde, um das Böse zu vertreiben, damit man nicht von [[Krankheit]] oder [[Tod]] befallen wurde.[http://www.lichtbote.info/Raun%C3%A4chte.htm &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den 12 Heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136311</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136311"/>
		<updated>2014-10-29T07:42:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte und Anthroposophie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den 12 Heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136310</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136310"/>
		<updated>2014-10-29T07:42:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte und Anthroposophie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf Heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136309</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136309"/>
		<updated>2014-10-29T07:41:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136213</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136213"/>
		<updated>2014-10-28T14:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; ([http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136211</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136211"/>
		<updated>2014-10-28T14:44:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; ([http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.se-elsaesser.com/ Homepage von Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136208</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136208"/>
		<updated>2014-10-28T14:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Christliche Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; ([http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Räucherwerk|Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136207</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136207"/>
		<updated>2014-10-28T14:39:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Christliche Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; ([http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem [[Fasten]] und [[Gebet|Beten]] zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit [[Weihrauch]] oder [[Heilkräuter]]n, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und [[Dämon]]en spiegelte sich in dem Volksglauben an die &amp;quot;wilde Jagd&amp;quot;. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. &amp;quot;In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche [[Liebe]] und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des [[Christentum]]s eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen [[Raum]] am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136205</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136205"/>
		<updated>2014-10-28T14:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Christliche Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; ([http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit – nun christlichem – Aberglauben wurde den Menschen [[Angst]] gemacht. So galten die Raunächte in manchen Regionen als höchst gefährlich, sodass die Menschen sich in dieser Zeit dem Fasten und Beten zuwendeten. Auch räucherten sie weiterhin Haus und Hof mit Weihrauch oder Heilkräutern, um sich vor bösen Geistern und Unheil zu schützen, und verteilten anschließend Weihwasser. Die Angst vor bösen Geistern und Dämonen spiegelte sich in dem Volksglauben an die „wilde Jagd“. In den Raunächten, so hieß es, würden die Dämonen auf wilder Jagd durch das Land ziehen und Unheil bringen. „In vielen Regionen des deutschen Sprachraums kennt man den Anführer der wilden Jagd als den «Wode» – ein Name, der an den Obersten der germanischen Götter denken lässt: Wotan, auch Odin genannt. (…) Seine Göttergattin Freya galt als Personifikation des mütterlichen Prinzips und spendete den Menschen sinnliche Liebe und Fruchtbarkeit. Während Wotan und Freya in der heidnischen Vorstellung zwar gefürchtet waren, aber nicht ausschließlich als böse galten, setzte sich mit der Einführung des Christentums eine Art Verteufelung durch. Wotan wurde zum Anführer der gefürchteten «wilden Jagd», einer Art Totenheer, das die Menschen in den Winternächten in Angst und Schrecken versetzte, das Winde, Stürme, Eis und Schnee mit sich brachte. Freya wurde zu einer Dämonin, zur «Percht», die noch heute im alpenländischen Raum am Vorabend zu Dreikönig in lärmenden, winterlichen Umzügen mit fürchterlichen Fratzen (…) und ohrenbetäubendem Getöse vertrieben werden soll.“ [http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////raunaechte.html Willi Dommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136198</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136198"/>
		<updated>2014-10-28T14:01:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Christliche Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; ([http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten (Gemälde von Gerard van Honthorst) - die [[Geburt]] des Göttlichen [[Licht]]s auf Erden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136197</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136197"/>
		<updated>2014-10-28T13:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte - Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; ([http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten - Gemälde von Gerard van Honthorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung vermischten sich vorchristliche und christliche Traditionen. Den Raunächten, die ursprünglich zur [[Wintersonnenwende]] begannen, wurden die 12 Heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember, der [[Geburt]] des [[Christus]]-[[Kind]]es, und dem 6. Januar, den Heiligen Drei Königen, gegenübergestellt. Im Jahr 567 wurden sie auf dem Konzil von Tours als &amp;quot;Höchste Heilige Christliche Zeit&amp;quot; (Dodekahemeron) eingeführt. Damit wurde den Raunächten ein christlicher Inhalt verliehen. Auch den vorchristlichen Bräuchen der Raunächte wurde ein christlicher [[Sinn]] gegeben. So war die Wintersonnenwende die ursprüngliche Weihe-Nacht, in der die Geburt des [[Licht]]s gefeiert wurde. Nun wurde der 24./25. Dezember zum Fest der Geburt des Göttlichen Lichts auf [[Erde]]n in Form des Christus-Kindes – [[Weihnachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136181</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136181"/>
		<updated>2014-10-28T10:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; ([http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136180</id>
		<title>Weihnachten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136180"/>
		<updated>2014-10-28T10:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Weihnachten - Zeit der Wintersonnenwende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039; ist ein [[Christentum|christliches]] Hoch[[fest]] und feiert die [[Geburt]] von [[Jesus Christus]]. Weihnachten bedeutet die [[Geburt]] des [[Gott|göttlichen]] [[Licht]]es auf [[Erde]]n. In der dunkelsten [[Zeit]] des Jahres, kurz nach der Winter[[sonne]]nwende, wird das göttliche [[Licht]] in die [[Dunkelheit]] der [[Welt]] in der Ver[[körper]]ung eines kleinen [[Kind]]es hinein geboren. Das alte Jahr geht zu Ende - etwas [[Anfang|Neues]] beginnt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten - Gerard van Honthorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und &lt;br /&gt;
:nicht in dir, du bleibst noch [[Ewigkeit|ewiglich]] verloren.&amp;quot; &lt;br /&gt;
:::Angelus Silesius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten können wir uns besonders der göttlichen [[Kraft]], des göttlichen [[Licht]]es in uns öffnen und es [[Erfahrung|erfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Weihnachten ist ein [[Symbol]] für die Gottesgeburt in der [[mensch]]lichen [[Seele]]. Mit der Geburt Jesu erneuern wir die [[Gott]]esgeburt in unserem [[Herz]]en. Der Stall und die Krippe von Bethlehem ist unser Herz.“&lt;br /&gt;
:::[http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Christentum==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lorenzo-di-Credi-Geburt-Christi.JPG|thumb|Geburt Christi - Lorenzo di Credi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Wir feiern Weihnachten, auf dass diese [[Geburt]] auch in uns [[Mensch]]en geschieht. &lt;br /&gt;
::Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann? &lt;br /&gt;
::Gerade, dass sie auch in mir geschehe, darin liegt alles.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Meister Eckhart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten ist das jüngste Christusfest der Kirche und eines der 3 Hochfeste (Weihnachten, [[Ostern]] und [[Pfingsten]]) des [[Christentum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christnacht markiert die [[Geburt]]sstunde Jesu - um Mitternacht. Die frühe Christenheit beging in dieser Nacht einen Vigil[[gottesdienst]] (Vigil = Wache), der die ganze Nacht andauerte. Heute wird die Christnacht gewöhnlich mit einem einfacheren Gottesdienst gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festzeit von Weihnachten beginnt schon mit der Christvesper. Sie wird am Heiligabend, am Abend der Christnacht, gefeiert und war ursprünglich eine vorbereitende [[Andacht]]. Hier wird die [[Geschichte]] der Geburt Jesu gelesen und der [[Mensch]]werdung [[Gott]]es gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten, das Christfest, findet am 25. und 26. 12. statt, in dem die Botschaft von Weihnachten verkündet und gehört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Dass uns dieses [[Kind]] geboren ist, dass mir dieses [[Mensch]]enkind, dieser [[Gott]]essohn gehört,&lt;br /&gt;
::dass ich sein bin und er mein ist, daran hängt nun mein [[Leben]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
::([[Dietrich Bonhoeffer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Von nun an steht uns wieder unsere Heimat offen. In der Menschwerdung hat [[Gott]] sein tiefstes&lt;br /&gt;
::[[Geheimnis]] offenkundig gemacht. Gott wurde Mensch, damit der [[Mensch]] seine Heimat habe in Gott.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::([[Hildegard von Bingen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z48H3uMY4Mg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsgeschichte===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Anbetung der Heiligen Drei Könige- Albrecht-Altdorfer.jpg|thumb|Die Anbetung der Heiligen Drei Könige - Albrecht Altdorfer]]&lt;br /&gt;
Im Lukas-[[Evangelium]] findet sich der größte Teil der Geschichten über das Jesuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Geburt Jesu&#039;&#039;&#039; (Lukasevangelium Kap. 2, 1 - 20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde. Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Joseph]] zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt - weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit [[Maria]], seiner Verlobten, die gesegneten Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen [[Sohn]], hüllte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein [[Engel]] des [[Herr]]n zu ihnen, und es umstrahlte sie die [[Herrlichkeit]] des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: &amp;quot;Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch eine große [[Freude]], die dem ganzen [[Volk]]e zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Stadt Davids ein Retter geboren, der ist [[Messias]] und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein [[Kind]]lein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf einmal erschien mit dem [[Engel]] eine große Schar des [[Himmel|himmlischen]] Heeres, die [[Gott]] priesen mit den [[Wort]]en: &amp;quot;[[Ehre]] sei Gott in der Höhe und auf [[Erde]]n [[Frieden]] unter Menschen eines guten [[Wille]]ns!&amp;quot; Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum [[Himmel]] entschwanden, sagten die Hirten zueinander: &amp;quot;Lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie gingen eilends und fanden [[Maria]] und [[Joseph]] und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. [[Maria]] behielt alle diese [[Wort]]e und erwog sie in ihrem [[Herz]]en. Die Hirten aber kehrten zurück und [[Lobpreis|priesen]] und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hFsj9qURPSU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Etymologie von Weihnachten===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ze den wihen nahten&amp;quot; heißt auf Hochdeutsch &amp;quot;zu den Heiligen Nächten&amp;quot;. Der früheste Beleg hierfür, die Wendung ze wihen nahten, stammt aus einer [[Predigt]]sammlung von ca. 1170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wort]] [[Advent]] kommt von lateinisch &amp;quot;advenire&amp;quot; – ankommen, eintreffen. Advent ist die Vorbereitung auf die [[Geburt]] Jesu, auf die Ankunft des [[Herr]]n (adventus domini).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung von Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus predigt zu den Vögeln (Darstellung einer Legende aus den Fioretti von Giotto di Bondone, um 1295).jpg|thumb|Franziskus predigt zu den Vögeln - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt. Bei den Frühchristen finden sich verschiedene Datumsangaben zur Geburt Christi. Julius Africanus (vor 221) nannte den 25. März als Datum der Empfängnis Jesu Christi, wonach sich der 25. Dezember als Tag der [[Geburt]] berechnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde in der [[Kirche]] nur Epiphanias - das „[[Fest]] der Erscheinung des [[Herr]]n&amp;quot; am 6. Januar - gefeiert. Die Feier der Geburt Jesu geht auf die [[Zeit]] um 350 zurück. Weihnachten wurde nun kirchlich bestimmt am 25. Dezember begangen - wie erstmals durch den römischen Kopisten Furius Dionysius Filocalus 354 erwähnt. Im 7. und 8. Jahrhundert kam dieser Brauch auch nach Deutschland. 813 erklärte die Mainzer Synode den 25.12. zum &amp;quot;festum nativitas Christi&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in [[Ägypten]] wurde auf den 25. Dezember die Geburt des Licht[[gott]]es Horus gelegt, und im Römischen Reich wurde an diesem Tag Saturn, die Geburt des unbesiegbaren [[Sonne]]ngottes geehrt. Auch in Persien wurde der [[Licht]]gott Mithra an diesem Tag geehrt. Das [[Fest]] zu Ehren der Geburt Christi wurde also in die [[Zeit]] der [[Sonne]]ngeburt gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Symbol]]ik des [[Licht]]es in der tiefsten [[Dunkelheit]] entspricht die Zeit Christi Geburt - Christus als das &amp;quot;Licht der [[Welt]]&amp;quot; (Johannes-Evangelium 8,12) - in der [[Mitte]] der Nacht um die Winter[[sonne]]nwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit um Weihnachten beginnt mit dem [[Advent]] (vorweihnachtliche [[Buße|Buß]]- und [[Fasten]]zeit), der im 5. Jahrhundert als Vorbereitungszeit auf Weihnachten eingeführt wurde, und dauert in der römisch-katholischen Kirche bis zum Fest der [[Taufe]] Christi (erster Sonntag nach Epiphanias) und in der evangelischen Kirche bis Epiphanias (6. Januar). Mit der Christianisierung verbreitete sich Weihnachten weltweit. Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert bis heute Jesu Geburt am 6. Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reformation durch [[Martin Luther]] wurde Weihnachten ab ca. 1535 zum Tag, an dem die Kinder vom „Heiligen Christ“ beschenkt werden - als Ersatz für das Beschenken am Nikolaustag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten mit Franziskus von Assisi===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter, Giotto di Bondone (1266-1336), um 1295, San Francesco, Oberkirche, Assisi, Italien.jpg|thumb|Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
1223 feierte Franziskus Weihnachten in einer neuen Weise. In einer [[Höhle]] bei Greccio veranlasste Franziskus ein Krippenspiel mit lebenden [[Tier]]en. Daher stammt der Brauch, an Weihnachten eine Krippe mit [[Maria]], [[Joseph]], [[Jesus]], Ochs und Esel aufzubauen, später außerdem mit [[Engel]]n, [[Hirte]]n und den [[Weise]]n aus dem Morgenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Heilig]]en Franziskus war die [[Mensch]]werdung [[Gott]]es zu Weihnachten keine abstrakte [[Geschichte]] aus der [[Vergangenheit]] - sie war wahrhaftig und wirklich. In einer Weihnachtspredigt sagt er: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was nützt es, wenn ihr immer noch zur Krippe kommt, die ich euch in der Höhle zu Greccio dargestellt habe? Was nützt es, wenn ihr die [[Demut]] des göttlichen [[Kind]]es bewundert, die [[Freude]] der heiligen Jungfrau mitempfindet oder das Staunen des heiligen Josef, der nur gebraucht wurde, nicht mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die letzte Kommunion des hl. Franziskus von Assisi.-Peter-Paul-Rubens.png|thumb|Die letzte Kommunion des heiligen Franziskus von Assisi - Peter Paul Rubens]]&lt;br /&gt;
Was nützt es, wenn ihr den Eifer der Hirten verfolgt, die alles liegen- und stehenließen, nur um den Heiland zu suchen und zu schauen? Was nützt es, wenn ihr Weihnachten nur feiert, eure Geschenke aufrechnet und für ein paar Stunden gerührt seid? Ich habe euch die Krippe nicht zum Anschauen geschenkt, sondern zum Anfassen. Man muß das Kind &amp;quot;auf seinen Händen tragen&amp;quot;, muß die [[Mutter]]gottes und ihren Mann &amp;quot;in die Arme nehmen&amp;quot;, man muß sich mitten unter die Hirten gesellen und einer von ihnen werden. Mit den Gestalten der Heiligen Nacht eins werden, das ist es. Man muß selber die [[Demut]] des Kindes lernen, dem Staunen und der [[Freude]] der &amp;quot;[[Eltern]]&amp;quot; im eigenen [[Herz]]en [[Raum]] geben, man muß sich von den Hirten anstecken lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 50 Jahre nach diesem Krippenspiel findet sich die erste Krippe in Rom. Durch die Jesuiten wurde die Weihnachtskrippe ab dem 16. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet, zunächst in Portugal, bald darauf in Spanien, Italien und Süddeutschland. Die Krippen wurden zunächst an Weihnachten nur in [[Kirche]]n aufgestellt, erst ab dem 18. Jahrhundert finden sie sich in Privatwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Berührt dich [[Gott]]es [[Geist]] mit seiner [[Wesen]]heit,&lt;br /&gt;
::so wird in dir gebor&#039;n das [[Kind]] der [[Ewigkeit]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Angelus Silesius)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Gerade dort, wo wir am Ende sind, &lt;br /&gt;
::will Gott in uns geboren werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
::(Anselm Grün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten - Zeit der Wintersonnenwende==&lt;br /&gt;
Die Zeit der Winter[[sonne]]nwende gilt, besonders in der nördlichen Hemisphäre, als sehr [[heilig]]e [[Zeit]]. Die [[Raunächte]], die 12 Nächte vom 24.12. bis zum 6.1., sind eine Zeit der Einkehr, der [[Meditation]], der Besinnung des alten Jahres und der Ausrichtung auf das neue Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Zeit erhöhter [[geist]]iger Aktivität - eine Zeit, in der wir die Große [[Dunkelheit]], die unendliche Weite und die Geburt des [[Licht]]es in unseren [[Herz]]en berühren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„Im innersten [[Wesen]] der [[Seele]], im Fünklein der Vernunft, geschieht die Gottesgeburt.&lt;br /&gt;
::In dem Reinsten, Edelsten und Zartesten, was die [[Seele]] zu bieten vermag, da muss es sein&lt;br /&gt;
::in jenem tiefen [[Schweigen]], dahin nie gelangte eine Kreatur noch irgendein Bild.“ &lt;br /&gt;
::(Meister Eckehart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der Wintersonnenwende ist die Zeit der längsten Nacht (gewöhnlich die Nacht vom 21. auf den 22.12.) - und der [[Hoffnung]] auf neues [[Licht]]. Im [[Winter]] herrschen auch in der [[Natur]] [[Ruhe]] und [[Stille]] – und tief Innen schlummert das neue [[Leben]]. Die [[Baum|Bäume]] haben ihr Laub abgeworfen und ihre Lebenssäfte nach innen gezogen. So ist auch der Rückzug des [[Mensch]]en nach Innen, in die Meditation, ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten in anderen Kulturen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diwali-licht.jpg|thumb|Diwali-Licht]]&lt;br /&gt;
In weiten Teilen [[Indien]]s ist [[Diwali]], auch [[Dipavali]] genannt, der populärste Feiertag und ähnelt in manchem Weihnachten. Diwali, das [[Licht]]erfest, symbolisiert den Sieg des Lichtes über das Dunkle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Rückkehr von [[Rama]] in die [[König]]sstadt [[Ayodhya]] feiern die [[Glaube|Gläubigen]] an Diwali die Rückkehr des [[Bewusstsein]]s der [[Liebe]] [[Gott]]es in die [[Herz]]en der [[Mensch]]en - so wie zu Weihnachten die Christen der [[Geburt]] des Jesus-[[Kind]]es in ihren [[Herz]]en gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Jahre lang hatten die Bewohner von [[Ayodhya]] auf [[Feuer]] und [[Licht]] verzichten müssen. Als [[Rama]] wieder zurückkehrte, wurden überall [[Freude]]nfeuer entzündet. Heute werden an Diwali viele [[Kerze]]n angezündet - so wie auch Weihnachten die Zeit der Kerzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diwali ist eine [[Zeit]] für tiefe [[Meditation]] oder auch für Licht[[gebet]]e zum Wohle der ganzen [[Mensch]]heit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UbaJPJHjXVQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten bei Yoga Vidya===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duccio di Buoninsegna-Geburt Christi-14.Jh..jpg|thumb|Duccio - Geburt Christi]]&lt;br /&gt;
Auch bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] wird Weihnachten als eine Zeit des Eintauchens in den [[Geist]] mittels [[Meditation]] begangen. Das [[Erkenntnis|Erkennen]] unseres wahren göttlichen [[Selbst]] und mit diesem Göttlichen Kern zu verschmelzen, ist das [[Ziel]]. In dieser sehr [[heilig]]en Zeit um Weihnachten - insbesondere am 24.12. um Mitternacht - unterstützen die göttlichen Kräfte unser Bemühen. Die Christmette als Mitternachtsmeditation hilft, die [[Geburt]] [[Gott]]es im Inneren zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten, inmitten der Nacht (&amp;quot;Weih-Nacht&amp;quot;, dieser &amp;quot;geweihten Nacht&amp;quot;, &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;), zieht sich unser [[Geist]] zurück, wird ruhig und kann so die Geburt des Christus[[bewusstsein]]s erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] [[Sutra]] von [[Patanjali]] heißt es: &amp;quot;Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der [[Gedanke]]n im Geist. Dann ruht der [[Sehen]]de in seinem wahren [[Wesen]]&amp;quot;. Wenn der Geist in der Meditation zur Ruhe gekommen ist, erfährt der Meditierende seine wahre [[Natur]]. Und diese [[Erfahrung]] gleicht der Geburt Gottes im [[Mensch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|mB_X3-pA8Fk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Sivananda über Jesus und Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathis Gothart Grünewald-Isenheimer-Altar.jpg|thumb|Isenheimer Altar - Mathis Gothart Grünewald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor zweitausend Jahren inkarnierte [[Gott]] auf diesem Planeten, um der ganzen Menschheit den ruhmvollen Pfad zu ewigem [[Leben]] zu zeigen, indem Er das göttliche Leben auf dieser [[Erde]] lebte. [[Jesus]] war kein gewöhnlicher [[Mensch]]. Er war die göttliche [[Kraft]] und [[Liebe]], die auf diesem Globus aus einer bestimmten göttlichen Absicht inkarniert hatte. Seine Ankunft stand im Zeichen der Erfüllung des göttlichen Plans zum Ablauf dieser [[Welt]]. Das wird aus der Art seiner [[Geburt]] und ihres Hintergrunds sichtbar. &amp;quot;Zeit und Umstände der Geburt Jesu enthüllen ein tiefes spirituelles [[Gesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jesus Christus]] wurde nicht in einem großartigen [[Palast]] geboren. Er wurde nicht reichen und gebildeten [[Eltern]] geboren. Er wurde auch nicht im strahlenden [[Licht]] mit Kenntnis der ganzen Menschheit geboren. Jesus Christus wurde an einem [[einfach]]en bescheidenen Ort geboren - in der Ecke eines Stalls. Er wurde einfachen und armen Eltern geboren, die nichts hatten, dessen sie sich hätten rühmen können, mit der Ausnahme ihres makellosen [[Charakter]]s und ihrer [[Heilig]]keit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde er in [[Dunkelheit]] geboren, in der dunkelsten Stunde der Mitternacht, als wirklich niemand etwas davon wusste, außer ein paar von [[Gott]] gesegneten Menschen. &amp;quot;Der oben erwähnte Punkt von tiefer Bedeutung besagt, dass das spirituelle [[Erwachen]] zu dem [[Suche]]nden kommt, der vollkommen bescheiden, &#039;demütig&#039; und &#039;arm im [[Geist]]e&#039; ist. Die [[Eigenschaft]] wahrer [[Demut]] ist eine der unerlässlichsten Grundlagen. Dann kommen Einfachheit, [[Hingabe]] und das Verzichten auf jeden [[Wunsch]] nach weltlichem [[Wohlstand]] und den [[Stolz]] der Gelehrsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, so wie Christus geboren wurde, ohne dass die [[Welt]] davon Kenntnis hatte und in der Finsternis der Dunkelheit, findet die Ankunft des Christus[[bewusstsein]]s im Innern des Menschen statt, wenn das [[Ego]] überwunden wurde. &amp;quot;Das ist die Geburt zum göttlichen Leben. Vom [[Geheimnis]] dieser Geburt sprach Jesus vor Jahrhunderten in sanften [[Wort]]en zu Nikodemus. Dieser verstand nicht ganz, was Christus meinte, als er lehrte, dass der Mensch wiedergeboren werden muss, wenn er das Reich Gottes erreichen soll. &amp;quot;Wie kann das sein&amp;quot;, fragte Nikodemus. Dann erklärte Christus, dass dies eine [[Wiedergeburt]] aus dem göttlichen [[Geist]] ist, nicht den [[Körper]] betrifft, sondern die [[Seele]]. Eine solche innere geistige Geburt ist wesentlich, wenn das Höchste erreicht werden soll, wenn wahres [[Glück]] erfahren werden soll.&amp;quot; ([http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Swami Sivananda])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bräuche im Advent und zu Weihnachten==&lt;br /&gt;
===Weihnachtsessen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Veganer-Kartoffelsalat-Rezept.jpg|thumb|Veganer Kartoffelsalat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den typischen [[Nahrung|Speisen]] an Weihnachten gehören das Weihnachtsgebäck und in einigen Regionen Deutschlands der traditionelle Kartoffelsalat. Hier findest Du eine [[Veganismus|vegane]] Variante dieses Klassikers sowie eine Auswahl an Weihnachtsgebäck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veganer Kartoffelsalat&#039;&#039;&#039; (für 4 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Paprika, 1 kleine Zucchini, 500 g Kartoffeln, 1 Bund Dill, 1 Bund Petersilie, 1 Rezept vegane Mayonnaise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zuerst werden die Kartoffeln gekocht und danach abgepellt.&lt;br /&gt;
*Währendessen kann die vegane Mayonaise hergestellt werden. (siehe unten)&lt;br /&gt;
*Die Kartoffeln, Paprika und Zucchini werden in Würfel geschnitten. Der Dill und die Petersilie werden ebenfalls kleingeschnitten. Gemüse, Kartoffeln und Kräuter werden in einer Schüssel mit der Mayonnaise vermengt.&lt;br /&gt;
*Der Kartoffelsalat kann schon jetzt gegessen werden. Es ist jedoch besser, ihn ein paar Stunden oder gar über Nacht ziehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vegane Mayonnaise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,2 l Sojamilch, 2 EL Zitronensaft, 0,3 l Sonnenblumenöl, 1 EL Agavendicksaft, 1 Prise Pfeffer, 1 TL Senfmehl, 1 TL [[Ayurveda|Ayurvedisches]] Schwefelsalz, 1 TL Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vegane Mayonnaise stellt man durch eine Emulsion her.&lt;br /&gt;
*Dafür wird zuerst die Sojamilch mit dem Zitronensaft vermischt. Das Öl wird langsam dazugegeben, während die Mischung mit einem Pürierstab gemixt wird.&lt;br /&gt;
*Jetzt werden nur noch die Gewürze hinzugegeben und untergerührt.&lt;br /&gt;
*Die Mayonnaise kann jetzt schon verwendet werden, sie wird jedoch nach einiger Zeit im Kühlschrank etwas fester sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|zBuhj5ciASk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsstollen für Yogis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ayurveda weihnachtsstollen-Rezept.jpg|thumb|Weihnachtsstollen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hefeteig: 3/8 Liter Milch, 200 Gramm Mehl, 1 Würfel Frischhefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füllung: 2 Gläser Amla Mus, 150 Gramm Sultaninen, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 3 Esslöffel Honig sowie 3 Esslöffel Kokosflocken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Erwärme die [[Milch]] auf ca. 35° Celsius. Anschließend zerbröckele die Hefe und löse diese in der Milch auf. Jetzt kannst du 200 Gramm Mehl vorsichtig mit dem einem Schneebesen unterrühren. Lasse den Teig ca. 45 Minuten zugedeckt aufgehen. &lt;br /&gt;
*Wenn die Zeit verstrichen ist, gib dem Teig nach und nach wieder 300 Gramm Mehl hinzu, sowie 100 Gramm Margarine (besser Bio Ghee) und 75 Gramm Rohrzucker oder Palmenherzenzucker.&lt;br /&gt;
*Die Zutaten müssen gut verknetet werden. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Bei Bedarf einfach noch etwas Mehl hinzufügen.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig wieder 45 Minuten gehen lassen. Während der Teig aufgeht, kannst du die Füllung vorbereiten.&lt;br /&gt;
*Verflüssige für die Füllung das Amla Mus, indem du die Gläser ca. 10 Minuten im Wasserbad erhitzt. Dann kannst du die anderen Zutaten unterrühren. Die Masse darf nicht zu zäh sein, deshalb wenn nötig etwas Milch hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Teile nun den Teig in drei gleich große Teile, die du dünn ausrollst. Die Füllung wird gleichmäßig auf die drei Teigrollen aufgestrichen, die nun zu einem Zopf geflochten werden.&lt;br /&gt;
*Den Zopf auf ein gefettetes Backblech legen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 170 °C vorheizen. Der Zopf sollte auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten goldgelb backen. &lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen den Zopf mit etwas Zuckerguss bestreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lebkuchen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebkuchen-Rezept2.jpg|thumb|Lebkuchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 320g Mehl, 120g Puderzucker, 30g geriebene Mandeln, 10g Pottasche, 1 Vanilleschote, 120g Zuckerrübensirup, 50g Margarine, 40g Rohrohrzucker, Je 1 Messerspitze Zimt, Kardamon, Nelken und Sternanis, 1 Ei-Ersatz, 20 ml [[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Puderzucker, Mandeln und Pottasche miteinander vermischen. Das Mark der ausgekratzten Vanilleschote hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Den Zuckerrübensirup aufkochen und mit der Margarine, dem Zucker und dem Gewürz vermengen.&lt;br /&gt;
*Den Ei-Ersatz mit dem Wasser verrühren und zusammen mit der Sirupmasse in die Mehlschüssel geben.&lt;br /&gt;
*Alle Zutaten zu einem festen Teig kneten, dünn ausrollen und z.B. Herzformen ausschneiden oder den Teig in gleich große Stücke teilen.&lt;br /&gt;
*Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 8-12 Minuten lang backen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanillekipferl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: Mark von 2 Vanilleschoten, 200g Mehl, 50g Rohrohrzucker, 100g feingemahlene Mandeln, 150g Margarine, Puderzucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Zucker, Vanille, Mandeln und Margarine zu einem Teig verkneten und eine halbe Stunde kühl stellen. Aus dem Teig eine Rolle mit einem Durchmesser von ca. 4 cm rollen und davon ca. 1,5cm breite Scheiben abschneiden.&lt;br /&gt;
*Diese Scheiben können nun zu Kipferl geformt und auf ein Backblech gelegt werden.&lt;br /&gt;
*Die Vanillekipferl ca. 10-15 Minuten bei 175°C (Umluft) backen. Nach dem Backen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanille-Ingwer-Kekse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 220g Margarine, 140g Rohrohrzucker, 2 TL Ingwerpulver oder 5 TL frisch geriebener Ingwer, 320g Mehl, 1 Pk. Backpulver, 2 Vanilleschoten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die weiche Margarine mit dem Zucker und [[Ingwer]] schaumig rühren. Mehl mit Backpulver und Vanille vermengt zu der Margarine geben.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig auf Backpapier oder der mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und Kekse ausstechen - mit Formen oder mit einem Glas.&lt;br /&gt;
*Bei 200°C (Umluft) ca. 10-15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen können die Kekse mit Zuckerguss oder Zitronenglasur verziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Indischer Nougat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Indischer Nougat.jpg|thumb|Indischer Nougat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250 g gemahlene Nüsse (2/3 Haselnüsse, 1/3 Mandeln), 250 ml Sahne, 2 EL Agavendicksaft, 1 Prise Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die gamahlenen Nüsse in eine Pfanne geben und rösten. Dabei sollte man daneben stehen bleiben, da sie sehr schnell zu dunkel werden können.&lt;br /&gt;
*Wenn sie braun genug sind, wird die Sahne hinzugegeben. Während diese einkocht, kann der Agavendicksaft hinzugegeben werden sowie eine Prise Salz.&lt;br /&gt;
*Wenn die Masse eingedickt ist, wird sie in eine flache Form gegeben und mehrere Stunden kühlgestellt. (mind. 2 Stunden)&lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen kleine Stücke aus der Masse schneiden und aus diesen Kugeln formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xKRLexmUfv4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerste mit Bratäpfeln&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bratapfel-Rezept.jpg|thumb|Bratäpfel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Äpfel, 100 g Gerste (gekocht), 200 g fein geriebene Sellerieknolle, 50 g gehackte Walnusskerne, 1 El Ahornsirup, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone, 1 Prise Salz, etwas Bio Margarine für die Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die Äpfel waschen und in der Bratpfanne zugedeckt oder im Backofen 30 Minuten braten.&lt;br /&gt;
*Die Gerste in eine Schüssel geben. Bratäpfel im Mixer pürieren und zur Gerste geben. Den Sellerie ebenfalls zur Gerste geben.&lt;br /&gt;
*Walnüsse mit dem Ahornsirup, der Zitronenschale und dem Salz dazugeben. Die Mischung in eine gefettete feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 20 Minuten backen.&lt;br /&gt;
*Das passt dazu: Vegane süße Sahne oder Sojaghurt&lt;br /&gt;
*Variante: Das Gericht kann auch mit Roggen zubereitet werden. Einen Rest kann man mit veganer Schlagsahne vermengen und mit Früchten sowie Pistazien garnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmusik===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stille Nacht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; ist das wohl bekannteste christliche Weihnachtslied. Der Text dieses weltweit verbreiteten und in vielen [[Sprache]]n gesungenen Weihnachtsliedes stammt von Joseph Mohr, aus dem Jahr 1816. Die Melodie komponierte Franz Xaver Gruber 1818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WxrBhZvvSIQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassische Musik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist eines der beliebtesten musikalischen Werke der Weihnachts[[zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|DlwcZT1XVss}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Historia der Geburt Christi&amp;quot;, auch &amp;quot;Weihnachtshistorie&amp;quot;, von Heinrich Schütz verarbeitet die Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus zu einer herausragenden [[Musik]] des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lyrik===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stern-Himmel-Universum-star forming region of the Large Magellanic Cloud-Hubble Space Telescope.jpg|thumb|Sternenwolke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Markt und Straßen steh&#039;n verlassen,&lt;br /&gt;
:Still erleuchtet jedes Haus,&lt;br /&gt;
:Sinnend geh&#039; ich durch die Gassen,&lt;br /&gt;
:Alles sieht so festlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An den Fenstern haben [[Frau]]en&lt;br /&gt;
:Buntes Spielzeug fromm geschmückt,&lt;br /&gt;
:Tausend [[Kind]]lein steh&#039;n und schauen,&lt;br /&gt;
:Sind so wunderstill beglückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich wandre aus den Mauern&lt;br /&gt;
:Bis hinaus in&#039;s freie Feld,&lt;br /&gt;
:Hehres Glänzen, heil&#039;ges Schauern!&lt;br /&gt;
:Wie so weit und still die [[Welt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sterne hoch die Kreise schlingen,&lt;br /&gt;
:Aus des Schnees [[Einsamkeit]]&lt;br /&gt;
:Steigt&#039;s wie [[wunder]]bares Singen -&lt;br /&gt;
:O du [[gnade]]nreiche [[Zeit]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Joseph Freiherr von Eichendorff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten im Erzgebirge - Schwibbuung und Raachrmannl===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen Fenster-Erzgebirge-Licht.jpg|thumb|Weihnachten: Lichterglanz im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erzgebirge ist eine Region Deutschlands, in der Weihnachten auf besondere Weise gefeiert wird. Viele Traditionen entstammen der [[Zeit]], in der die Bergmänner noch in die Stollen zogen. In der [[Dunkelheit]] des [[Winter]]s stellten die Frauen in jedes Fenster ein [[Licht]], um den Bergmännern heimzuleuchten. Der Schwibbogen, der zu Weihnachten in fast jedem Fenster erstrahlt, [[symbol]]isiert den Stolleneingang, der früher beleuchtet war. Die Lichter des Schwibbogens sind Ausdruck der [[Sehnsucht]] der [[Berg]]leute nach Tageslicht, das sie in der dunklen Zeit des Winters kaum sehen konnten, da es bei [[Arbeit]]sbeginn noch dunkel war und sie erst nach [[Sonne]]nuntergang ihre Arbeit beendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen-Johanngeorgenstadt-Weihnacht-Bergmann.jpg|thumb|Weihnachten: Großer Schwibbogen in Johanngeorgenstadt]]&lt;br /&gt;
Der traditionelle Johanngeorgenstädter Schwibbogen zeigt mit Bergmann, Schnitzer und Klöpplerin die ursprünglichen Erwerbstätigkeiten des Erzgebirges. Auch wird an Weihnachten fast jeder Ort des Erzgebirges mit einem großen Schwibbogen geschmückt. So ist das Erzgebirge zu Weihnachten auch heute noch hell erleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schwibbogen ist auch das Raachrmannl (Räuchermännchen) sehr bekannt – eine kleine stille Holzfigur, die den Duft der Raacherkarzeln (Räucherkerzen) im [[Raum]] verbreitet. &lt;br /&gt;
Eine weitere erzgebirgische Tradition ist der Hutzenabend. Schnitzer und Klöpplerinnen machen es sich in einer Wohnung am Kachelofen gemütlich, singen gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder, erzählen sich alte Volksweisen, schnitzen und klöppeln. Auch heute noch laden kulturelle Einrichtungen im Erzgebirge die Besucher zu Weihnachten zu einem Hutzenabend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tannenbaum===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johansen Viggo-Frohe Weihnachten.jpg|thumb|Frohe Weihnachten (1891) - Johansen Viggo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachts[[baum]] bzw. Christbaum wird zu Weihnachten in [[Kirche]]n, zu Hause, auf Weihnachtsmärkten und anderen Plätzen aufgestellt und mit [[Kerze]]n, [[Licht]]erketten, Kugeln sowie [[Engel]]n und anderen Figuren geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition des Tannenbaumes stammt wahrscheinlich vom Paradiesbaum der am 24. Dezember stattfindenden Paradiesspiele bzw. von mittelalterlichen Mysterien[[spiel]]en. Noch im 18. Jahrhundert war der Christbaum nur an Fürstenhöfen zu finden, ab etwa 1800 gab es den Weihnachtsbaum auch in gehobenen Bürgerhäusern. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts hin verbreitete sich der Weihnachtsbaum auch im Kleinbürgertum. Heute ist der geschmückte Weihnachtsbaum in fast allen [[Familie]]n wichtiges [[Element]] des Weihnachts[[fest]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmarkt===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Striezelmarkt-Weihnacht-Kreuzkirche.jpg|thumb|Dresdner Striezelmarkt an der Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dresdner Striezelmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Vor fast 600 Jahren, im Jahr 1434, bewilligte Kurfürst Friedrich II. einen freien Markt am Tag vor dem Heiligen Abend – zunächst bezogen auf einen eintägigen [[Fleisch]]markt, der sich bald auf andere Waren und einen längeren [[Zeit]]raum ausdehnte. Verkaufsstände waren zunächst »Struzelwahen« oder Karren. Ab dem 16. Jahrhundert lockt eine steigende Nachfrage Händler und Handwerker aus der Umgebung und sogar aus dem Erzgebirge, der Oberlausitz und aus Böhmen nach Dresden. Der Dresdner Stollen, der im Mittelhochdeutschen Striezel genannt wird, gab dem Markt seinen [[Name]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer traditionsreicher deutscher Weihnachtsmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. 1628 wurde er erstmals schriftlich erwähnt. Fast alle Nürnberger Handwerker waren auf diesem vorweihnachtlichen Markt vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten für Kinder===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|FmHG29jYgmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsmann hat seinen [[Ursprung]] in den Legenden des [[Heilige]]n [[Nikolaus]]. Nikolaus von Myra, ein Heiliger aus dem 4. Jahrhundert, war ein Bischof, der sein vererbtes [[Vermögen]] an die Armen verteilte und als [[Schutz]]patron der [[Kind]]er [[Verehrung|verehrt]] wird. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember, an dem nach dem sich [[Entwicklung|entwickelnden]] [[Brauch]] die Kinder vom Heiligen Nikolaus beschenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] legte 1545 den Geschenktag auf den Heiligen Abend und lässt den „Heiligen Christ“ den Kindern die Geschenke bringen. Als Grund dafür gilt, dass in der evangelischen [[Kirche]] keine Heiligen[[verehrung]] üblich ist. Das Christkind erscheint ab dem 17. Jahrhundert bei den Umzügen an Weihnachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im 18. Jahrhundert brachte der Nikolaus in den katholischen Regionen die Geschenke, in den evangelischen das Christkind. Als Weihnachten immer beliebter wurde, brachte nun auch in den katholischen Gebieten das Christkind die Geschenke. Der strafende Begleiter des [[Heilige]]n Nikolaus, Knecht Ruprecht, wurde nach 1800 allmählich zum Weihnachtsmann. Er löste das Christkind und den Heiligen Nikolaus als Gabenbringer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wenn je das Göttliche auf [[Erde]]n erschien, so war es mit der [[Geburt]] Christi.&amp;quot; (Johann Wolfgang von Goethe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;In der Heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür und steht allein unter dem [[Himmel]], nur um zu spüren, wie still es ist, wie alles den [[Atem]] anhält, um auf das [[Wunder]] zu warten.&amp;quot; (Karl Heinrich Waggerl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Das ist das Wunder der Heiligen Nacht, dass in die [[Dunkelheit]] der Erde die helle [[Sonne]] scheint.&amp;quot; (Friedrich von Bodelschwingh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;br /&gt;
*[[Gottes Wille]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachtskrippe]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Raunächte]]&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Engel]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
*[[Freude]]&lt;br /&gt;
*[[Nikolaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Aurelius Augustinus, Betrachte nur, was Gott für uns geworden ist. Vom Geheimnis der Weihnacht (2002)&lt;br /&gt;
*Max Bolliger (Autor), René Villiger (Illustrator), Das Brot der Engel. Weihnachten mit Franziskus (2002)&lt;br /&gt;
*Dietrich Bonhoeffer, Wunder aller Wunder. Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer (2013)&lt;br /&gt;
*Deepak Chopra, Der dritte Jesus. Auf der Suche nach dem kosmischen Christus (2010)&lt;br /&gt;
*Günther Dellbrügger, Auferstehung - Mit dem Herzen denken (2010)&lt;br /&gt;
*Konrad Dietzfelbinger, Die Geburt des wahren Selbst im Menschen. Die Botschaft Jesu für unsere Zeit im Lukasevangelium (2003)&lt;br /&gt;
*Erhard Gass u. a., Geburt Jesu in Wort und Bild (1997) &lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Zeit der Erfüllung. Ein Begleiter für Advent und Weihnachten (2012)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachtsengel. Meditationen (2011)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachten - Einen neuen Anfang feiern. Fest zwischen den Zeiten (2007)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Ein Stern führt durch die Dunkelheit. Gedanken zu Advent und Weihnachten (2002)&lt;br /&gt;
*Raimon Panikkar, Christophanie. Erfahrung des Heiligen als Erscheinung Christi (2006)&lt;br /&gt;
*Joseph Ratzinger-Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Prolog. Die Kindheitsgeschichten (2012)&lt;br /&gt;
*Rabindranath Tagore, Licht aus der ewigen Morgenröte. Gedanken zur Geburt Jesu (2003)&lt;br /&gt;
*Sigrid Undset, Das Weihnachtswunder (1930) &lt;br /&gt;
*Geza Vermes, Thomas Ganschow, Die Geburt Jesu. Geschichte und Legende (2007) &lt;br /&gt;
*Manfred Weber (Hrsg.), Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer. Besinnliche Texte (2004)&lt;br /&gt;
*Ingeborg Weber-Kellermann, Das Weihnachtsfest. Eine Kultur- und Sozial-Geschichte der Weihnachtszeit (1978)&lt;br /&gt;
*Eckard Wolz-Gottwald, Meister Eckhart. Oder Der Weg zur Gottesgeburt im Menschen (2010)&lt;br /&gt;
*Christoph Wrembek, Der Stern - die Weisen - und wir. Die Geburt Jesu in Bethlehem (2010) &lt;br /&gt;
*Jörg Zink, Auferstehung. Und am Ende ein Gehen ins Licht (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Jesus - aus: Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/presse/aktuelle-artikel/detailansicht/article/jesus-und-yoga/ Jesus und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/2010/11/28/yoga-advent-und-weihnachten/ Yoga, Advent und Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://vegetarische-weihnachten.de/ Vegetarische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.nabu.de/oekologischleben/umweltschutztipps/rundumweihnachten/weihnachten.html NABU: Ökologisch leben - Rund um Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Heiliger_Abend.html Heiliger Abend - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienN/Natal_Geburt_des_Herrn.htm Geburt Christi - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Balthasar.htm Balthasar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Caspar.htm Caspar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Melchior.htm Melchior - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Epiphanias.html Epiphanias - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Weihnachten Weihnachten - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heiliger_Abend Heiliger Abend - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Advent Advent - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heilige_Drei_K%C3%B6nige Heilige Drei Könige - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.daskirchenjahr.de/christfestmenu.php Das Kirchenjahr - Christfest]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/ Advent - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/weihnachten.html Weihnachten - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/hl_familie.html Fest der heiligen Familie - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/dreikoenigsfest.html Epiphanie/ Dreikönigsfest - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsgottesdienste.de/index.php Gottesdienste in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.at/de/text_und_musik.asp &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; von Joseph Mohr]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.info/ &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; in verschiedenen Sprachen]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtenweltweit.de/meta/home/ Weihnachten weltweit - ökumenische Mitmachaktion für Kinder von drei bis sieben Jahren]&lt;br /&gt;
*[http://www.kinderkirche.de/themen/weihnachten.htm Kinderkirche - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.tivi.de/fernsehen/logo/index/34854/ ZDF-logo! - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.geo.de/GEOlino/weihnachten/weihnachten-rund-um-den-globus-66657.html GEOlino - Weihnachten rund um den Globus]&lt;br /&gt;
*[http://www.russlandjournal.de/russland/reiseinformationen/feiertage/weihnachten/ Russland Journal - Russische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsmarkt.net/ Weihnachtsmärkte in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.dresden.de/de/05/02/veranstaltungen/04-Weihnachten-in-Dresden.php?shortcut=Striezelmarkt Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.striezelmarkt.org/ Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.christkindlesmarkt.de/ Nürnberger Christkindlesmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.luther2017.de/18979/weihnachten Luther 2017 - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.net/weihnachtsland/volkskunst/ Weihnachtsland Erzgebirge – Raachermannel und Schwibbuung]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.de/advent/ Advent im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge-tourismus.de/handwerk-weihnachten/weihnachtsbraeuche/ Weihnachtsbräuche im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/ Seminare zu &amp;quot;Christentum&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage - Weihnachten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
Anselm Grün,  Die Weihnachtsgeschichte (Audio CD) (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Advent und Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/44-Advent_und_Weihnachten.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fantasiereise zu Jesus und Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Tiefenentspannung_Visualisierung_Jesus_Maria.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sukadev spricht zu Weihnachten über die Bergpredigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/Bergpredigt_Vorabend_4_Advent.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Feiertag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Feiertag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136179</id>
		<title>Weihnachten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136179"/>
		<updated>2014-10-28T10:02:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Weihnachten - Zeit der Wintersonnenwende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039; ist ein [[Christentum|christliches]] Hoch[[fest]] und feiert die [[Geburt]] von [[Jesus Christus]]. Weihnachten bedeutet die [[Geburt]] des [[Gott|göttlichen]] [[Licht]]es auf [[Erde]]n. In der dunkelsten [[Zeit]] des Jahres, kurz nach der Winter[[sonne]]nwende, wird das göttliche [[Licht]] in die [[Dunkelheit]] der [[Welt]] in der Ver[[körper]]ung eines kleinen [[Kind]]es hinein geboren. Das alte Jahr geht zu Ende - etwas [[Anfang|Neues]] beginnt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten - Gerard van Honthorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und &lt;br /&gt;
:nicht in dir, du bleibst noch [[Ewigkeit|ewiglich]] verloren.&amp;quot; &lt;br /&gt;
:::Angelus Silesius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten können wir uns besonders der göttlichen [[Kraft]], des göttlichen [[Licht]]es in uns öffnen und es [[Erfahrung|erfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Weihnachten ist ein [[Symbol]] für die Gottesgeburt in der [[mensch]]lichen [[Seele]]. Mit der Geburt Jesu erneuern wir die [[Gott]]esgeburt in unserem [[Herz]]en. Der Stall und die Krippe von Bethlehem ist unser Herz.“&lt;br /&gt;
:::[http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Christentum==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lorenzo-di-Credi-Geburt-Christi.JPG|thumb|Geburt Christi - Lorenzo di Credi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Wir feiern Weihnachten, auf dass diese [[Geburt]] auch in uns [[Mensch]]en geschieht. &lt;br /&gt;
::Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann? &lt;br /&gt;
::Gerade, dass sie auch in mir geschehe, darin liegt alles.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Meister Eckhart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten ist das jüngste Christusfest der Kirche und eines der 3 Hochfeste (Weihnachten, [[Ostern]] und [[Pfingsten]]) des [[Christentum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christnacht markiert die [[Geburt]]sstunde Jesu - um Mitternacht. Die frühe Christenheit beging in dieser Nacht einen Vigil[[gottesdienst]] (Vigil = Wache), der die ganze Nacht andauerte. Heute wird die Christnacht gewöhnlich mit einem einfacheren Gottesdienst gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festzeit von Weihnachten beginnt schon mit der Christvesper. Sie wird am Heiligabend, am Abend der Christnacht, gefeiert und war ursprünglich eine vorbereitende [[Andacht]]. Hier wird die [[Geschichte]] der Geburt Jesu gelesen und der [[Mensch]]werdung [[Gott]]es gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten, das Christfest, findet am 25. und 26. 12. statt, in dem die Botschaft von Weihnachten verkündet und gehört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Dass uns dieses [[Kind]] geboren ist, dass mir dieses [[Mensch]]enkind, dieser [[Gott]]essohn gehört,&lt;br /&gt;
::dass ich sein bin und er mein ist, daran hängt nun mein [[Leben]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
::([[Dietrich Bonhoeffer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Von nun an steht uns wieder unsere Heimat offen. In der Menschwerdung hat [[Gott]] sein tiefstes&lt;br /&gt;
::[[Geheimnis]] offenkundig gemacht. Gott wurde Mensch, damit der [[Mensch]] seine Heimat habe in Gott.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::([[Hildegard von Bingen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z48H3uMY4Mg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsgeschichte===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Anbetung der Heiligen Drei Könige- Albrecht-Altdorfer.jpg|thumb|Die Anbetung der Heiligen Drei Könige - Albrecht Altdorfer]]&lt;br /&gt;
Im Lukas-[[Evangelium]] findet sich der größte Teil der Geschichten über das Jesuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Geburt Jesu&#039;&#039;&#039; (Lukasevangelium Kap. 2, 1 - 20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde. Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Joseph]] zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt - weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit [[Maria]], seiner Verlobten, die gesegneten Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen [[Sohn]], hüllte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein [[Engel]] des [[Herr]]n zu ihnen, und es umstrahlte sie die [[Herrlichkeit]] des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: &amp;quot;Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch eine große [[Freude]], die dem ganzen [[Volk]]e zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Stadt Davids ein Retter geboren, der ist [[Messias]] und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein [[Kind]]lein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf einmal erschien mit dem [[Engel]] eine große Schar des [[Himmel|himmlischen]] Heeres, die [[Gott]] priesen mit den [[Wort]]en: &amp;quot;[[Ehre]] sei Gott in der Höhe und auf [[Erde]]n [[Frieden]] unter Menschen eines guten [[Wille]]ns!&amp;quot; Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum [[Himmel]] entschwanden, sagten die Hirten zueinander: &amp;quot;Lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie gingen eilends und fanden [[Maria]] und [[Joseph]] und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. [[Maria]] behielt alle diese [[Wort]]e und erwog sie in ihrem [[Herz]]en. Die Hirten aber kehrten zurück und [[Lobpreis|priesen]] und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hFsj9qURPSU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Etymologie von Weihnachten===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ze den wihen nahten&amp;quot; heißt auf Hochdeutsch &amp;quot;zu den Heiligen Nächten&amp;quot;. Der früheste Beleg hierfür, die Wendung ze wihen nahten, stammt aus einer [[Predigt]]sammlung von ca. 1170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wort]] [[Advent]] kommt von lateinisch &amp;quot;advenire&amp;quot; – ankommen, eintreffen. Advent ist die Vorbereitung auf die [[Geburt]] Jesu, auf die Ankunft des [[Herr]]n (adventus domini).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung von Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus predigt zu den Vögeln (Darstellung einer Legende aus den Fioretti von Giotto di Bondone, um 1295).jpg|thumb|Franziskus predigt zu den Vögeln - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt. Bei den Frühchristen finden sich verschiedene Datumsangaben zur Geburt Christi. Julius Africanus (vor 221) nannte den 25. März als Datum der Empfängnis Jesu Christi, wonach sich der 25. Dezember als Tag der [[Geburt]] berechnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde in der [[Kirche]] nur Epiphanias - das „[[Fest]] der Erscheinung des [[Herr]]n&amp;quot; am 6. Januar - gefeiert. Die Feier der Geburt Jesu geht auf die [[Zeit]] um 350 zurück. Weihnachten wurde nun kirchlich bestimmt am 25. Dezember begangen - wie erstmals durch den römischen Kopisten Furius Dionysius Filocalus 354 erwähnt. Im 7. und 8. Jahrhundert kam dieser Brauch auch nach Deutschland. 813 erklärte die Mainzer Synode den 25.12. zum &amp;quot;festum nativitas Christi&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in [[Ägypten]] wurde auf den 25. Dezember die Geburt des Licht[[gott]]es Horus gelegt, und im Römischen Reich wurde an diesem Tag Saturn, die Geburt des unbesiegbaren [[Sonne]]ngottes geehrt. Auch in Persien wurde der [[Licht]]gott Mithra an diesem Tag geehrt. Das [[Fest]] zu Ehren der Geburt Christi wurde also in die [[Zeit]] der [[Sonne]]ngeburt gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Symbol]]ik des [[Licht]]es in der tiefsten [[Dunkelheit]] entspricht die Zeit Christi Geburt - Christus als das &amp;quot;Licht der [[Welt]]&amp;quot; (Johannes-Evangelium 8,12) - in der [[Mitte]] der Nacht um die Winter[[sonne]]nwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit um Weihnachten beginnt mit dem [[Advent]] (vorweihnachtliche [[Buße|Buß]]- und [[Fasten]]zeit), der im 5. Jahrhundert als Vorbereitungszeit auf Weihnachten eingeführt wurde, und dauert in der römisch-katholischen Kirche bis zum Fest der [[Taufe]] Christi (erster Sonntag nach Epiphanias) und in der evangelischen Kirche bis Epiphanias (6. Januar). Mit der Christianisierung verbreitete sich Weihnachten weltweit. Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert bis heute Jesu Geburt am 6. Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reformation durch [[Martin Luther]] wurde Weihnachten ab ca. 1535 zum Tag, an dem die Kinder vom „Heiligen Christ“ beschenkt werden - als Ersatz für das Beschenken am Nikolaustag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten mit Franziskus von Assisi===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter, Giotto di Bondone (1266-1336), um 1295, San Francesco, Oberkirche, Assisi, Italien.jpg|thumb|Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
1223 feierte Franziskus Weihnachten in einer neuen Weise. In einer [[Höhle]] bei Greccio veranlasste Franziskus ein Krippenspiel mit lebenden [[Tier]]en. Daher stammt der Brauch, an Weihnachten eine Krippe mit [[Maria]], [[Joseph]], [[Jesus]], Ochs und Esel aufzubauen, später außerdem mit [[Engel]]n, [[Hirte]]n und den [[Weise]]n aus dem Morgenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Heilig]]en Franziskus war die [[Mensch]]werdung [[Gott]]es zu Weihnachten keine abstrakte [[Geschichte]] aus der [[Vergangenheit]] - sie war wahrhaftig und wirklich. In einer Weihnachtspredigt sagt er: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was nützt es, wenn ihr immer noch zur Krippe kommt, die ich euch in der Höhle zu Greccio dargestellt habe? Was nützt es, wenn ihr die [[Demut]] des göttlichen [[Kind]]es bewundert, die [[Freude]] der heiligen Jungfrau mitempfindet oder das Staunen des heiligen Josef, der nur gebraucht wurde, nicht mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die letzte Kommunion des hl. Franziskus von Assisi.-Peter-Paul-Rubens.png|thumb|Die letzte Kommunion des heiligen Franziskus von Assisi - Peter Paul Rubens]]&lt;br /&gt;
Was nützt es, wenn ihr den Eifer der Hirten verfolgt, die alles liegen- und stehenließen, nur um den Heiland zu suchen und zu schauen? Was nützt es, wenn ihr Weihnachten nur feiert, eure Geschenke aufrechnet und für ein paar Stunden gerührt seid? Ich habe euch die Krippe nicht zum Anschauen geschenkt, sondern zum Anfassen. Man muß das Kind &amp;quot;auf seinen Händen tragen&amp;quot;, muß die [[Mutter]]gottes und ihren Mann &amp;quot;in die Arme nehmen&amp;quot;, man muß sich mitten unter die Hirten gesellen und einer von ihnen werden. Mit den Gestalten der Heiligen Nacht eins werden, das ist es. Man muß selber die [[Demut]] des Kindes lernen, dem Staunen und der [[Freude]] der &amp;quot;[[Eltern]]&amp;quot; im eigenen [[Herz]]en [[Raum]] geben, man muß sich von den Hirten anstecken lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 50 Jahre nach diesem Krippenspiel findet sich die erste Krippe in Rom. Durch die Jesuiten wurde die Weihnachtskrippe ab dem 16. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet, zunächst in Portugal, bald darauf in Spanien, Italien und Süddeutschland. Die Krippen wurden zunächst an Weihnachten nur in [[Kirche]]n aufgestellt, erst ab dem 18. Jahrhundert finden sie sich in Privatwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Berührt dich [[Gott]]es [[Geist]] mit seiner [[Wesen]]heit,&lt;br /&gt;
::so wird in dir gebor&#039;n das [[Kind]] der [[Ewigkeit]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Angelus Silesius)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Gerade dort, wo wir am Ende sind, &lt;br /&gt;
::will Gott in uns geboren werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
::(Anselm Grün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten - Zeit der Wintersonnenwende==&lt;br /&gt;
Die Zeit der Winter[[sonne]]nwende gilt, besonders in der nördlichen Hemisphäre, als sehr [[heilig]]e [[Zeit]]. Die [[Raunächte]], die 12 Nächte vom 24.12. bis zum 6.1., sind eine Zeit der Einkehr, der [[Meditation]], der Besinnung des alten Jahres und der Ausrichtung auf das neue Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Zeit erhöhter [[geist]]iger Aktivität - eine Zeit, in der wir die Große [[Dunkelheit]], die unendliche Weite und die Geburt des [[Licht]]es in unseren [[Herz]]en berühren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„Im innersten [[Wesen]] der [[Seele]], im Fünklein der Vernunft, geschieht die Gottesgeburt.&lt;br /&gt;
::In dem Reinsten, Edelsten und Zartesten, was die [[Seele]] zu bieten vermag, da muss es sein - ::in jenem tiefen [[Schweigen]], dahin nie gelangte eine Kreatur noch irgendein Bild.“ &lt;br /&gt;
::(Meister Eckehart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der Wintersonnenwende ist die Zeit der längsten Nacht (gewöhnlich die Nacht vom 21. auf den 22.12.) - und der [[Hoffnung]] auf neues [[Licht]]. Im [[Winter]] herrschen auch in der [[Natur]] [[Ruhe]] und [[Stille]] – und tief Innen schlummert das neue [[Leben]]. Die [[Baum|Bäume]] haben ihr Laub abgeworfen und ihre Lebenssäfte nach innen gezogen. So ist auch der Rückzug des [[Mensch]]en nach Innen, in die Meditation, ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten in anderen Kulturen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diwali-licht.jpg|thumb|Diwali-Licht]]&lt;br /&gt;
In weiten Teilen [[Indien]]s ist [[Diwali]], auch [[Dipavali]] genannt, der populärste Feiertag und ähnelt in manchem Weihnachten. Diwali, das [[Licht]]erfest, symbolisiert den Sieg des Lichtes über das Dunkle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Rückkehr von [[Rama]] in die [[König]]sstadt [[Ayodhya]] feiern die [[Glaube|Gläubigen]] an Diwali die Rückkehr des [[Bewusstsein]]s der [[Liebe]] [[Gott]]es in die [[Herz]]en der [[Mensch]]en - so wie zu Weihnachten die Christen der [[Geburt]] des Jesus-[[Kind]]es in ihren [[Herz]]en gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Jahre lang hatten die Bewohner von [[Ayodhya]] auf [[Feuer]] und [[Licht]] verzichten müssen. Als [[Rama]] wieder zurückkehrte, wurden überall [[Freude]]nfeuer entzündet. Heute werden an Diwali viele [[Kerze]]n angezündet - so wie auch Weihnachten die Zeit der Kerzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diwali ist eine [[Zeit]] für tiefe [[Meditation]] oder auch für Licht[[gebet]]e zum Wohle der ganzen [[Mensch]]heit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UbaJPJHjXVQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten bei Yoga Vidya===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duccio di Buoninsegna-Geburt Christi-14.Jh..jpg|thumb|Duccio - Geburt Christi]]&lt;br /&gt;
Auch bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] wird Weihnachten als eine Zeit des Eintauchens in den [[Geist]] mittels [[Meditation]] begangen. Das [[Erkenntnis|Erkennen]] unseres wahren göttlichen [[Selbst]] und mit diesem Göttlichen Kern zu verschmelzen, ist das [[Ziel]]. In dieser sehr [[heilig]]en Zeit um Weihnachten - insbesondere am 24.12. um Mitternacht - unterstützen die göttlichen Kräfte unser Bemühen. Die Christmette als Mitternachtsmeditation hilft, die [[Geburt]] [[Gott]]es im Inneren zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten, inmitten der Nacht (&amp;quot;Weih-Nacht&amp;quot;, dieser &amp;quot;geweihten Nacht&amp;quot;, &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;), zieht sich unser [[Geist]] zurück, wird ruhig und kann so die Geburt des Christus[[bewusstsein]]s erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] [[Sutra]] von [[Patanjali]] heißt es: &amp;quot;Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der [[Gedanke]]n im Geist. Dann ruht der [[Sehen]]de in seinem wahren [[Wesen]]&amp;quot;. Wenn der Geist in der Meditation zur Ruhe gekommen ist, erfährt der Meditierende seine wahre [[Natur]]. Und diese [[Erfahrung]] gleicht der Geburt Gottes im [[Mensch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|mB_X3-pA8Fk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Sivananda über Jesus und Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathis Gothart Grünewald-Isenheimer-Altar.jpg|thumb|Isenheimer Altar - Mathis Gothart Grünewald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor zweitausend Jahren inkarnierte [[Gott]] auf diesem Planeten, um der ganzen Menschheit den ruhmvollen Pfad zu ewigem [[Leben]] zu zeigen, indem Er das göttliche Leben auf dieser [[Erde]] lebte. [[Jesus]] war kein gewöhnlicher [[Mensch]]. Er war die göttliche [[Kraft]] und [[Liebe]], die auf diesem Globus aus einer bestimmten göttlichen Absicht inkarniert hatte. Seine Ankunft stand im Zeichen der Erfüllung des göttlichen Plans zum Ablauf dieser [[Welt]]. Das wird aus der Art seiner [[Geburt]] und ihres Hintergrunds sichtbar. &amp;quot;Zeit und Umstände der Geburt Jesu enthüllen ein tiefes spirituelles [[Gesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jesus Christus]] wurde nicht in einem großartigen [[Palast]] geboren. Er wurde nicht reichen und gebildeten [[Eltern]] geboren. Er wurde auch nicht im strahlenden [[Licht]] mit Kenntnis der ganzen Menschheit geboren. Jesus Christus wurde an einem [[einfach]]en bescheidenen Ort geboren - in der Ecke eines Stalls. Er wurde einfachen und armen Eltern geboren, die nichts hatten, dessen sie sich hätten rühmen können, mit der Ausnahme ihres makellosen [[Charakter]]s und ihrer [[Heilig]]keit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde er in [[Dunkelheit]] geboren, in der dunkelsten Stunde der Mitternacht, als wirklich niemand etwas davon wusste, außer ein paar von [[Gott]] gesegneten Menschen. &amp;quot;Der oben erwähnte Punkt von tiefer Bedeutung besagt, dass das spirituelle [[Erwachen]] zu dem [[Suche]]nden kommt, der vollkommen bescheiden, &#039;demütig&#039; und &#039;arm im [[Geist]]e&#039; ist. Die [[Eigenschaft]] wahrer [[Demut]] ist eine der unerlässlichsten Grundlagen. Dann kommen Einfachheit, [[Hingabe]] und das Verzichten auf jeden [[Wunsch]] nach weltlichem [[Wohlstand]] und den [[Stolz]] der Gelehrsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, so wie Christus geboren wurde, ohne dass die [[Welt]] davon Kenntnis hatte und in der Finsternis der Dunkelheit, findet die Ankunft des Christus[[bewusstsein]]s im Innern des Menschen statt, wenn das [[Ego]] überwunden wurde. &amp;quot;Das ist die Geburt zum göttlichen Leben. Vom [[Geheimnis]] dieser Geburt sprach Jesus vor Jahrhunderten in sanften [[Wort]]en zu Nikodemus. Dieser verstand nicht ganz, was Christus meinte, als er lehrte, dass der Mensch wiedergeboren werden muss, wenn er das Reich Gottes erreichen soll. &amp;quot;Wie kann das sein&amp;quot;, fragte Nikodemus. Dann erklärte Christus, dass dies eine [[Wiedergeburt]] aus dem göttlichen [[Geist]] ist, nicht den [[Körper]] betrifft, sondern die [[Seele]]. Eine solche innere geistige Geburt ist wesentlich, wenn das Höchste erreicht werden soll, wenn wahres [[Glück]] erfahren werden soll.&amp;quot; ([http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Swami Sivananda])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bräuche im Advent und zu Weihnachten==&lt;br /&gt;
===Weihnachtsessen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Veganer-Kartoffelsalat-Rezept.jpg|thumb|Veganer Kartoffelsalat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den typischen [[Nahrung|Speisen]] an Weihnachten gehören das Weihnachtsgebäck und in einigen Regionen Deutschlands der traditionelle Kartoffelsalat. Hier findest Du eine [[Veganismus|vegane]] Variante dieses Klassikers sowie eine Auswahl an Weihnachtsgebäck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veganer Kartoffelsalat&#039;&#039;&#039; (für 4 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Paprika, 1 kleine Zucchini, 500 g Kartoffeln, 1 Bund Dill, 1 Bund Petersilie, 1 Rezept vegane Mayonnaise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zuerst werden die Kartoffeln gekocht und danach abgepellt.&lt;br /&gt;
*Währendessen kann die vegane Mayonaise hergestellt werden. (siehe unten)&lt;br /&gt;
*Die Kartoffeln, Paprika und Zucchini werden in Würfel geschnitten. Der Dill und die Petersilie werden ebenfalls kleingeschnitten. Gemüse, Kartoffeln und Kräuter werden in einer Schüssel mit der Mayonnaise vermengt.&lt;br /&gt;
*Der Kartoffelsalat kann schon jetzt gegessen werden. Es ist jedoch besser, ihn ein paar Stunden oder gar über Nacht ziehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vegane Mayonnaise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,2 l Sojamilch, 2 EL Zitronensaft, 0,3 l Sonnenblumenöl, 1 EL Agavendicksaft, 1 Prise Pfeffer, 1 TL Senfmehl, 1 TL [[Ayurveda|Ayurvedisches]] Schwefelsalz, 1 TL Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vegane Mayonnaise stellt man durch eine Emulsion her.&lt;br /&gt;
*Dafür wird zuerst die Sojamilch mit dem Zitronensaft vermischt. Das Öl wird langsam dazugegeben, während die Mischung mit einem Pürierstab gemixt wird.&lt;br /&gt;
*Jetzt werden nur noch die Gewürze hinzugegeben und untergerührt.&lt;br /&gt;
*Die Mayonnaise kann jetzt schon verwendet werden, sie wird jedoch nach einiger Zeit im Kühlschrank etwas fester sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|zBuhj5ciASk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsstollen für Yogis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ayurveda weihnachtsstollen-Rezept.jpg|thumb|Weihnachtsstollen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hefeteig: 3/8 Liter Milch, 200 Gramm Mehl, 1 Würfel Frischhefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füllung: 2 Gläser Amla Mus, 150 Gramm Sultaninen, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 3 Esslöffel Honig sowie 3 Esslöffel Kokosflocken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Erwärme die [[Milch]] auf ca. 35° Celsius. Anschließend zerbröckele die Hefe und löse diese in der Milch auf. Jetzt kannst du 200 Gramm Mehl vorsichtig mit dem einem Schneebesen unterrühren. Lasse den Teig ca. 45 Minuten zugedeckt aufgehen. &lt;br /&gt;
*Wenn die Zeit verstrichen ist, gib dem Teig nach und nach wieder 300 Gramm Mehl hinzu, sowie 100 Gramm Margarine (besser Bio Ghee) und 75 Gramm Rohrzucker oder Palmenherzenzucker.&lt;br /&gt;
*Die Zutaten müssen gut verknetet werden. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Bei Bedarf einfach noch etwas Mehl hinzufügen.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig wieder 45 Minuten gehen lassen. Während der Teig aufgeht, kannst du die Füllung vorbereiten.&lt;br /&gt;
*Verflüssige für die Füllung das Amla Mus, indem du die Gläser ca. 10 Minuten im Wasserbad erhitzt. Dann kannst du die anderen Zutaten unterrühren. Die Masse darf nicht zu zäh sein, deshalb wenn nötig etwas Milch hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Teile nun den Teig in drei gleich große Teile, die du dünn ausrollst. Die Füllung wird gleichmäßig auf die drei Teigrollen aufgestrichen, die nun zu einem Zopf geflochten werden.&lt;br /&gt;
*Den Zopf auf ein gefettetes Backblech legen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 170 °C vorheizen. Der Zopf sollte auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten goldgelb backen. &lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen den Zopf mit etwas Zuckerguss bestreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lebkuchen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebkuchen-Rezept2.jpg|thumb|Lebkuchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 320g Mehl, 120g Puderzucker, 30g geriebene Mandeln, 10g Pottasche, 1 Vanilleschote, 120g Zuckerrübensirup, 50g Margarine, 40g Rohrohrzucker, Je 1 Messerspitze Zimt, Kardamon, Nelken und Sternanis, 1 Ei-Ersatz, 20 ml [[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Puderzucker, Mandeln und Pottasche miteinander vermischen. Das Mark der ausgekratzten Vanilleschote hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Den Zuckerrübensirup aufkochen und mit der Margarine, dem Zucker und dem Gewürz vermengen.&lt;br /&gt;
*Den Ei-Ersatz mit dem Wasser verrühren und zusammen mit der Sirupmasse in die Mehlschüssel geben.&lt;br /&gt;
*Alle Zutaten zu einem festen Teig kneten, dünn ausrollen und z.B. Herzformen ausschneiden oder den Teig in gleich große Stücke teilen.&lt;br /&gt;
*Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 8-12 Minuten lang backen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanillekipferl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: Mark von 2 Vanilleschoten, 200g Mehl, 50g Rohrohrzucker, 100g feingemahlene Mandeln, 150g Margarine, Puderzucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Zucker, Vanille, Mandeln und Margarine zu einem Teig verkneten und eine halbe Stunde kühl stellen. Aus dem Teig eine Rolle mit einem Durchmesser von ca. 4 cm rollen und davon ca. 1,5cm breite Scheiben abschneiden.&lt;br /&gt;
*Diese Scheiben können nun zu Kipferl geformt und auf ein Backblech gelegt werden.&lt;br /&gt;
*Die Vanillekipferl ca. 10-15 Minuten bei 175°C (Umluft) backen. Nach dem Backen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanille-Ingwer-Kekse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 220g Margarine, 140g Rohrohrzucker, 2 TL Ingwerpulver oder 5 TL frisch geriebener Ingwer, 320g Mehl, 1 Pk. Backpulver, 2 Vanilleschoten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die weiche Margarine mit dem Zucker und [[Ingwer]] schaumig rühren. Mehl mit Backpulver und Vanille vermengt zu der Margarine geben.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig auf Backpapier oder der mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und Kekse ausstechen - mit Formen oder mit einem Glas.&lt;br /&gt;
*Bei 200°C (Umluft) ca. 10-15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen können die Kekse mit Zuckerguss oder Zitronenglasur verziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Indischer Nougat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Indischer Nougat.jpg|thumb|Indischer Nougat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250 g gemahlene Nüsse (2/3 Haselnüsse, 1/3 Mandeln), 250 ml Sahne, 2 EL Agavendicksaft, 1 Prise Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die gamahlenen Nüsse in eine Pfanne geben und rösten. Dabei sollte man daneben stehen bleiben, da sie sehr schnell zu dunkel werden können.&lt;br /&gt;
*Wenn sie braun genug sind, wird die Sahne hinzugegeben. Während diese einkocht, kann der Agavendicksaft hinzugegeben werden sowie eine Prise Salz.&lt;br /&gt;
*Wenn die Masse eingedickt ist, wird sie in eine flache Form gegeben und mehrere Stunden kühlgestellt. (mind. 2 Stunden)&lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen kleine Stücke aus der Masse schneiden und aus diesen Kugeln formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xKRLexmUfv4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerste mit Bratäpfeln&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bratapfel-Rezept.jpg|thumb|Bratäpfel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Äpfel, 100 g Gerste (gekocht), 200 g fein geriebene Sellerieknolle, 50 g gehackte Walnusskerne, 1 El Ahornsirup, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone, 1 Prise Salz, etwas Bio Margarine für die Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die Äpfel waschen und in der Bratpfanne zugedeckt oder im Backofen 30 Minuten braten.&lt;br /&gt;
*Die Gerste in eine Schüssel geben. Bratäpfel im Mixer pürieren und zur Gerste geben. Den Sellerie ebenfalls zur Gerste geben.&lt;br /&gt;
*Walnüsse mit dem Ahornsirup, der Zitronenschale und dem Salz dazugeben. Die Mischung in eine gefettete feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 20 Minuten backen.&lt;br /&gt;
*Das passt dazu: Vegane süße Sahne oder Sojaghurt&lt;br /&gt;
*Variante: Das Gericht kann auch mit Roggen zubereitet werden. Einen Rest kann man mit veganer Schlagsahne vermengen und mit Früchten sowie Pistazien garnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmusik===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stille Nacht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; ist das wohl bekannteste christliche Weihnachtslied. Der Text dieses weltweit verbreiteten und in vielen [[Sprache]]n gesungenen Weihnachtsliedes stammt von Joseph Mohr, aus dem Jahr 1816. Die Melodie komponierte Franz Xaver Gruber 1818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WxrBhZvvSIQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassische Musik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist eines der beliebtesten musikalischen Werke der Weihnachts[[zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|DlwcZT1XVss}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Historia der Geburt Christi&amp;quot;, auch &amp;quot;Weihnachtshistorie&amp;quot;, von Heinrich Schütz verarbeitet die Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus zu einer herausragenden [[Musik]] des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lyrik===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stern-Himmel-Universum-star forming region of the Large Magellanic Cloud-Hubble Space Telescope.jpg|thumb|Sternenwolke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Markt und Straßen steh&#039;n verlassen,&lt;br /&gt;
:Still erleuchtet jedes Haus,&lt;br /&gt;
:Sinnend geh&#039; ich durch die Gassen,&lt;br /&gt;
:Alles sieht so festlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An den Fenstern haben [[Frau]]en&lt;br /&gt;
:Buntes Spielzeug fromm geschmückt,&lt;br /&gt;
:Tausend [[Kind]]lein steh&#039;n und schauen,&lt;br /&gt;
:Sind so wunderstill beglückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich wandre aus den Mauern&lt;br /&gt;
:Bis hinaus in&#039;s freie Feld,&lt;br /&gt;
:Hehres Glänzen, heil&#039;ges Schauern!&lt;br /&gt;
:Wie so weit und still die [[Welt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sterne hoch die Kreise schlingen,&lt;br /&gt;
:Aus des Schnees [[Einsamkeit]]&lt;br /&gt;
:Steigt&#039;s wie [[wunder]]bares Singen -&lt;br /&gt;
:O du [[gnade]]nreiche [[Zeit]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Joseph Freiherr von Eichendorff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten im Erzgebirge - Schwibbuung und Raachrmannl===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen Fenster-Erzgebirge-Licht.jpg|thumb|Weihnachten: Lichterglanz im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erzgebirge ist eine Region Deutschlands, in der Weihnachten auf besondere Weise gefeiert wird. Viele Traditionen entstammen der [[Zeit]], in der die Bergmänner noch in die Stollen zogen. In der [[Dunkelheit]] des [[Winter]]s stellten die Frauen in jedes Fenster ein [[Licht]], um den Bergmännern heimzuleuchten. Der Schwibbogen, der zu Weihnachten in fast jedem Fenster erstrahlt, [[symbol]]isiert den Stolleneingang, der früher beleuchtet war. Die Lichter des Schwibbogens sind Ausdruck der [[Sehnsucht]] der [[Berg]]leute nach Tageslicht, das sie in der dunklen Zeit des Winters kaum sehen konnten, da es bei [[Arbeit]]sbeginn noch dunkel war und sie erst nach [[Sonne]]nuntergang ihre Arbeit beendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen-Johanngeorgenstadt-Weihnacht-Bergmann.jpg|thumb|Weihnachten: Großer Schwibbogen in Johanngeorgenstadt]]&lt;br /&gt;
Der traditionelle Johanngeorgenstädter Schwibbogen zeigt mit Bergmann, Schnitzer und Klöpplerin die ursprünglichen Erwerbstätigkeiten des Erzgebirges. Auch wird an Weihnachten fast jeder Ort des Erzgebirges mit einem großen Schwibbogen geschmückt. So ist das Erzgebirge zu Weihnachten auch heute noch hell erleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schwibbogen ist auch das Raachrmannl (Räuchermännchen) sehr bekannt – eine kleine stille Holzfigur, die den Duft der Raacherkarzeln (Räucherkerzen) im [[Raum]] verbreitet. &lt;br /&gt;
Eine weitere erzgebirgische Tradition ist der Hutzenabend. Schnitzer und Klöpplerinnen machen es sich in einer Wohnung am Kachelofen gemütlich, singen gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder, erzählen sich alte Volksweisen, schnitzen und klöppeln. Auch heute noch laden kulturelle Einrichtungen im Erzgebirge die Besucher zu Weihnachten zu einem Hutzenabend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tannenbaum===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johansen Viggo-Frohe Weihnachten.jpg|thumb|Frohe Weihnachten (1891) - Johansen Viggo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachts[[baum]] bzw. Christbaum wird zu Weihnachten in [[Kirche]]n, zu Hause, auf Weihnachtsmärkten und anderen Plätzen aufgestellt und mit [[Kerze]]n, [[Licht]]erketten, Kugeln sowie [[Engel]]n und anderen Figuren geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition des Tannenbaumes stammt wahrscheinlich vom Paradiesbaum der am 24. Dezember stattfindenden Paradiesspiele bzw. von mittelalterlichen Mysterien[[spiel]]en. Noch im 18. Jahrhundert war der Christbaum nur an Fürstenhöfen zu finden, ab etwa 1800 gab es den Weihnachtsbaum auch in gehobenen Bürgerhäusern. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts hin verbreitete sich der Weihnachtsbaum auch im Kleinbürgertum. Heute ist der geschmückte Weihnachtsbaum in fast allen [[Familie]]n wichtiges [[Element]] des Weihnachts[[fest]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmarkt===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Striezelmarkt-Weihnacht-Kreuzkirche.jpg|thumb|Dresdner Striezelmarkt an der Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dresdner Striezelmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Vor fast 600 Jahren, im Jahr 1434, bewilligte Kurfürst Friedrich II. einen freien Markt am Tag vor dem Heiligen Abend – zunächst bezogen auf einen eintägigen [[Fleisch]]markt, der sich bald auf andere Waren und einen längeren [[Zeit]]raum ausdehnte. Verkaufsstände waren zunächst »Struzelwahen« oder Karren. Ab dem 16. Jahrhundert lockt eine steigende Nachfrage Händler und Handwerker aus der Umgebung und sogar aus dem Erzgebirge, der Oberlausitz und aus Böhmen nach Dresden. Der Dresdner Stollen, der im Mittelhochdeutschen Striezel genannt wird, gab dem Markt seinen [[Name]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer traditionsreicher deutscher Weihnachtsmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. 1628 wurde er erstmals schriftlich erwähnt. Fast alle Nürnberger Handwerker waren auf diesem vorweihnachtlichen Markt vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten für Kinder===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|FmHG29jYgmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsmann hat seinen [[Ursprung]] in den Legenden des [[Heilige]]n [[Nikolaus]]. Nikolaus von Myra, ein Heiliger aus dem 4. Jahrhundert, war ein Bischof, der sein vererbtes [[Vermögen]] an die Armen verteilte und als [[Schutz]]patron der [[Kind]]er [[Verehrung|verehrt]] wird. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember, an dem nach dem sich [[Entwicklung|entwickelnden]] [[Brauch]] die Kinder vom Heiligen Nikolaus beschenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] legte 1545 den Geschenktag auf den Heiligen Abend und lässt den „Heiligen Christ“ den Kindern die Geschenke bringen. Als Grund dafür gilt, dass in der evangelischen [[Kirche]] keine Heiligen[[verehrung]] üblich ist. Das Christkind erscheint ab dem 17. Jahrhundert bei den Umzügen an Weihnachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im 18. Jahrhundert brachte der Nikolaus in den katholischen Regionen die Geschenke, in den evangelischen das Christkind. Als Weihnachten immer beliebter wurde, brachte nun auch in den katholischen Gebieten das Christkind die Geschenke. Der strafende Begleiter des [[Heilige]]n Nikolaus, Knecht Ruprecht, wurde nach 1800 allmählich zum Weihnachtsmann. Er löste das Christkind und den Heiligen Nikolaus als Gabenbringer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wenn je das Göttliche auf [[Erde]]n erschien, so war es mit der [[Geburt]] Christi.&amp;quot; (Johann Wolfgang von Goethe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;In der Heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür und steht allein unter dem [[Himmel]], nur um zu spüren, wie still es ist, wie alles den [[Atem]] anhält, um auf das [[Wunder]] zu warten.&amp;quot; (Karl Heinrich Waggerl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Das ist das Wunder der Heiligen Nacht, dass in die [[Dunkelheit]] der Erde die helle [[Sonne]] scheint.&amp;quot; (Friedrich von Bodelschwingh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;br /&gt;
*[[Gottes Wille]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachtskrippe]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Raunächte]]&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Engel]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
*[[Freude]]&lt;br /&gt;
*[[Nikolaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Aurelius Augustinus, Betrachte nur, was Gott für uns geworden ist. Vom Geheimnis der Weihnacht (2002)&lt;br /&gt;
*Max Bolliger (Autor), René Villiger (Illustrator), Das Brot der Engel. Weihnachten mit Franziskus (2002)&lt;br /&gt;
*Dietrich Bonhoeffer, Wunder aller Wunder. Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer (2013)&lt;br /&gt;
*Deepak Chopra, Der dritte Jesus. Auf der Suche nach dem kosmischen Christus (2010)&lt;br /&gt;
*Günther Dellbrügger, Auferstehung - Mit dem Herzen denken (2010)&lt;br /&gt;
*Konrad Dietzfelbinger, Die Geburt des wahren Selbst im Menschen. Die Botschaft Jesu für unsere Zeit im Lukasevangelium (2003)&lt;br /&gt;
*Erhard Gass u. a., Geburt Jesu in Wort und Bild (1997) &lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Zeit der Erfüllung. Ein Begleiter für Advent und Weihnachten (2012)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachtsengel. Meditationen (2011)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachten - Einen neuen Anfang feiern. Fest zwischen den Zeiten (2007)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Ein Stern führt durch die Dunkelheit. Gedanken zu Advent und Weihnachten (2002)&lt;br /&gt;
*Raimon Panikkar, Christophanie. Erfahrung des Heiligen als Erscheinung Christi (2006)&lt;br /&gt;
*Joseph Ratzinger-Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Prolog. Die Kindheitsgeschichten (2012)&lt;br /&gt;
*Rabindranath Tagore, Licht aus der ewigen Morgenröte. Gedanken zur Geburt Jesu (2003)&lt;br /&gt;
*Sigrid Undset, Das Weihnachtswunder (1930) &lt;br /&gt;
*Geza Vermes, Thomas Ganschow, Die Geburt Jesu. Geschichte und Legende (2007) &lt;br /&gt;
*Manfred Weber (Hrsg.), Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer. Besinnliche Texte (2004)&lt;br /&gt;
*Ingeborg Weber-Kellermann, Das Weihnachtsfest. Eine Kultur- und Sozial-Geschichte der Weihnachtszeit (1978)&lt;br /&gt;
*Eckard Wolz-Gottwald, Meister Eckhart. Oder Der Weg zur Gottesgeburt im Menschen (2010)&lt;br /&gt;
*Christoph Wrembek, Der Stern - die Weisen - und wir. Die Geburt Jesu in Bethlehem (2010) &lt;br /&gt;
*Jörg Zink, Auferstehung. Und am Ende ein Gehen ins Licht (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Jesus - aus: Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/presse/aktuelle-artikel/detailansicht/article/jesus-und-yoga/ Jesus und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/2010/11/28/yoga-advent-und-weihnachten/ Yoga, Advent und Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://vegetarische-weihnachten.de/ Vegetarische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.nabu.de/oekologischleben/umweltschutztipps/rundumweihnachten/weihnachten.html NABU: Ökologisch leben - Rund um Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Heiliger_Abend.html Heiliger Abend - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienN/Natal_Geburt_des_Herrn.htm Geburt Christi - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Balthasar.htm Balthasar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Caspar.htm Caspar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Melchior.htm Melchior - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Epiphanias.html Epiphanias - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Weihnachten Weihnachten - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heiliger_Abend Heiliger Abend - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Advent Advent - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heilige_Drei_K%C3%B6nige Heilige Drei Könige - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.daskirchenjahr.de/christfestmenu.php Das Kirchenjahr - Christfest]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/ Advent - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/weihnachten.html Weihnachten - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/hl_familie.html Fest der heiligen Familie - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/dreikoenigsfest.html Epiphanie/ Dreikönigsfest - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsgottesdienste.de/index.php Gottesdienste in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.at/de/text_und_musik.asp &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; von Joseph Mohr]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.info/ &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; in verschiedenen Sprachen]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtenweltweit.de/meta/home/ Weihnachten weltweit - ökumenische Mitmachaktion für Kinder von drei bis sieben Jahren]&lt;br /&gt;
*[http://www.kinderkirche.de/themen/weihnachten.htm Kinderkirche - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.tivi.de/fernsehen/logo/index/34854/ ZDF-logo! - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.geo.de/GEOlino/weihnachten/weihnachten-rund-um-den-globus-66657.html GEOlino - Weihnachten rund um den Globus]&lt;br /&gt;
*[http://www.russlandjournal.de/russland/reiseinformationen/feiertage/weihnachten/ Russland Journal - Russische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsmarkt.net/ Weihnachtsmärkte in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.dresden.de/de/05/02/veranstaltungen/04-Weihnachten-in-Dresden.php?shortcut=Striezelmarkt Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.striezelmarkt.org/ Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.christkindlesmarkt.de/ Nürnberger Christkindlesmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.luther2017.de/18979/weihnachten Luther 2017 - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.net/weihnachtsland/volkskunst/ Weihnachtsland Erzgebirge – Raachermannel und Schwibbuung]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.de/advent/ Advent im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge-tourismus.de/handwerk-weihnachten/weihnachtsbraeuche/ Weihnachtsbräuche im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/ Seminare zu &amp;quot;Christentum&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage - Weihnachten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
Anselm Grün,  Die Weihnachtsgeschichte (Audio CD) (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Advent und Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/44-Advent_und_Weihnachten.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fantasiereise zu Jesus und Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Tiefenentspannung_Visualisierung_Jesus_Maria.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sukadev spricht zu Weihnachten über die Bergpredigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/Bergpredigt_Vorabend_4_Advent.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Feiertag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Feiertag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136178</id>
		<title>Weihnachten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136178"/>
		<updated>2014-10-28T10:00:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Weihnachten - Zeit der Wintersonnenwende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039; ist ein [[Christentum|christliches]] Hoch[[fest]] und feiert die [[Geburt]] von [[Jesus Christus]]. Weihnachten bedeutet die [[Geburt]] des [[Gott|göttlichen]] [[Licht]]es auf [[Erde]]n. In der dunkelsten [[Zeit]] des Jahres, kurz nach der Winter[[sonne]]nwende, wird das göttliche [[Licht]] in die [[Dunkelheit]] der [[Welt]] in der Ver[[körper]]ung eines kleinen [[Kind]]es hinein geboren. Das alte Jahr geht zu Ende - etwas [[Anfang|Neues]] beginnt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten - Gerard van Honthorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und &lt;br /&gt;
:nicht in dir, du bleibst noch [[Ewigkeit|ewiglich]] verloren.&amp;quot; &lt;br /&gt;
:::Angelus Silesius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten können wir uns besonders der göttlichen [[Kraft]], des göttlichen [[Licht]]es in uns öffnen und es [[Erfahrung|erfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Weihnachten ist ein [[Symbol]] für die Gottesgeburt in der [[mensch]]lichen [[Seele]]. Mit der Geburt Jesu erneuern wir die [[Gott]]esgeburt in unserem [[Herz]]en. Der Stall und die Krippe von Bethlehem ist unser Herz.“&lt;br /&gt;
:::[http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Christentum==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lorenzo-di-Credi-Geburt-Christi.JPG|thumb|Geburt Christi - Lorenzo di Credi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Wir feiern Weihnachten, auf dass diese [[Geburt]] auch in uns [[Mensch]]en geschieht. &lt;br /&gt;
::Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann? &lt;br /&gt;
::Gerade, dass sie auch in mir geschehe, darin liegt alles.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Meister Eckhart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten ist das jüngste Christusfest der Kirche und eines der 3 Hochfeste (Weihnachten, [[Ostern]] und [[Pfingsten]]) des [[Christentum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christnacht markiert die [[Geburt]]sstunde Jesu - um Mitternacht. Die frühe Christenheit beging in dieser Nacht einen Vigil[[gottesdienst]] (Vigil = Wache), der die ganze Nacht andauerte. Heute wird die Christnacht gewöhnlich mit einem einfacheren Gottesdienst gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festzeit von Weihnachten beginnt schon mit der Christvesper. Sie wird am Heiligabend, am Abend der Christnacht, gefeiert und war ursprünglich eine vorbereitende [[Andacht]]. Hier wird die [[Geschichte]] der Geburt Jesu gelesen und der [[Mensch]]werdung [[Gott]]es gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten, das Christfest, findet am 25. und 26. 12. statt, in dem die Botschaft von Weihnachten verkündet und gehört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Dass uns dieses [[Kind]] geboren ist, dass mir dieses [[Mensch]]enkind, dieser [[Gott]]essohn gehört,&lt;br /&gt;
::dass ich sein bin und er mein ist, daran hängt nun mein [[Leben]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
::([[Dietrich Bonhoeffer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Von nun an steht uns wieder unsere Heimat offen. In der Menschwerdung hat [[Gott]] sein tiefstes&lt;br /&gt;
::[[Geheimnis]] offenkundig gemacht. Gott wurde Mensch, damit der [[Mensch]] seine Heimat habe in Gott.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::([[Hildegard von Bingen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z48H3uMY4Mg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsgeschichte===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Anbetung der Heiligen Drei Könige- Albrecht-Altdorfer.jpg|thumb|Die Anbetung der Heiligen Drei Könige - Albrecht Altdorfer]]&lt;br /&gt;
Im Lukas-[[Evangelium]] findet sich der größte Teil der Geschichten über das Jesuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Geburt Jesu&#039;&#039;&#039; (Lukasevangelium Kap. 2, 1 - 20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde. Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Joseph]] zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt - weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit [[Maria]], seiner Verlobten, die gesegneten Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen [[Sohn]], hüllte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein [[Engel]] des [[Herr]]n zu ihnen, und es umstrahlte sie die [[Herrlichkeit]] des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: &amp;quot;Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch eine große [[Freude]], die dem ganzen [[Volk]]e zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Stadt Davids ein Retter geboren, der ist [[Messias]] und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein [[Kind]]lein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf einmal erschien mit dem [[Engel]] eine große Schar des [[Himmel|himmlischen]] Heeres, die [[Gott]] priesen mit den [[Wort]]en: &amp;quot;[[Ehre]] sei Gott in der Höhe und auf [[Erde]]n [[Frieden]] unter Menschen eines guten [[Wille]]ns!&amp;quot; Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum [[Himmel]] entschwanden, sagten die Hirten zueinander: &amp;quot;Lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie gingen eilends und fanden [[Maria]] und [[Joseph]] und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. [[Maria]] behielt alle diese [[Wort]]e und erwog sie in ihrem [[Herz]]en. Die Hirten aber kehrten zurück und [[Lobpreis|priesen]] und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hFsj9qURPSU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Etymologie von Weihnachten===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ze den wihen nahten&amp;quot; heißt auf Hochdeutsch &amp;quot;zu den Heiligen Nächten&amp;quot;. Der früheste Beleg hierfür, die Wendung ze wihen nahten, stammt aus einer [[Predigt]]sammlung von ca. 1170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wort]] [[Advent]] kommt von lateinisch &amp;quot;advenire&amp;quot; – ankommen, eintreffen. Advent ist die Vorbereitung auf die [[Geburt]] Jesu, auf die Ankunft des [[Herr]]n (adventus domini).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung von Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus predigt zu den Vögeln (Darstellung einer Legende aus den Fioretti von Giotto di Bondone, um 1295).jpg|thumb|Franziskus predigt zu den Vögeln - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt. Bei den Frühchristen finden sich verschiedene Datumsangaben zur Geburt Christi. Julius Africanus (vor 221) nannte den 25. März als Datum der Empfängnis Jesu Christi, wonach sich der 25. Dezember als Tag der [[Geburt]] berechnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde in der [[Kirche]] nur Epiphanias - das „[[Fest]] der Erscheinung des [[Herr]]n&amp;quot; am 6. Januar - gefeiert. Die Feier der Geburt Jesu geht auf die [[Zeit]] um 350 zurück. Weihnachten wurde nun kirchlich bestimmt am 25. Dezember begangen - wie erstmals durch den römischen Kopisten Furius Dionysius Filocalus 354 erwähnt. Im 7. und 8. Jahrhundert kam dieser Brauch auch nach Deutschland. 813 erklärte die Mainzer Synode den 25.12. zum &amp;quot;festum nativitas Christi&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in [[Ägypten]] wurde auf den 25. Dezember die Geburt des Licht[[gott]]es Horus gelegt, und im Römischen Reich wurde an diesem Tag Saturn, die Geburt des unbesiegbaren [[Sonne]]ngottes geehrt. Auch in Persien wurde der [[Licht]]gott Mithra an diesem Tag geehrt. Das [[Fest]] zu Ehren der Geburt Christi wurde also in die [[Zeit]] der [[Sonne]]ngeburt gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Symbol]]ik des [[Licht]]es in der tiefsten [[Dunkelheit]] entspricht die Zeit Christi Geburt - Christus als das &amp;quot;Licht der [[Welt]]&amp;quot; (Johannes-Evangelium 8,12) - in der [[Mitte]] der Nacht um die Winter[[sonne]]nwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit um Weihnachten beginnt mit dem [[Advent]] (vorweihnachtliche [[Buße|Buß]]- und [[Fasten]]zeit), der im 5. Jahrhundert als Vorbereitungszeit auf Weihnachten eingeführt wurde, und dauert in der römisch-katholischen Kirche bis zum Fest der [[Taufe]] Christi (erster Sonntag nach Epiphanias) und in der evangelischen Kirche bis Epiphanias (6. Januar). Mit der Christianisierung verbreitete sich Weihnachten weltweit. Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert bis heute Jesu Geburt am 6. Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reformation durch [[Martin Luther]] wurde Weihnachten ab ca. 1535 zum Tag, an dem die Kinder vom „Heiligen Christ“ beschenkt werden - als Ersatz für das Beschenken am Nikolaustag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten mit Franziskus von Assisi===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter, Giotto di Bondone (1266-1336), um 1295, San Francesco, Oberkirche, Assisi, Italien.jpg|thumb|Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
1223 feierte Franziskus Weihnachten in einer neuen Weise. In einer [[Höhle]] bei Greccio veranlasste Franziskus ein Krippenspiel mit lebenden [[Tier]]en. Daher stammt der Brauch, an Weihnachten eine Krippe mit [[Maria]], [[Joseph]], [[Jesus]], Ochs und Esel aufzubauen, später außerdem mit [[Engel]]n, [[Hirte]]n und den [[Weise]]n aus dem Morgenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Heilig]]en Franziskus war die [[Mensch]]werdung [[Gott]]es zu Weihnachten keine abstrakte [[Geschichte]] aus der [[Vergangenheit]] - sie war wahrhaftig und wirklich. In einer Weihnachtspredigt sagt er: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was nützt es, wenn ihr immer noch zur Krippe kommt, die ich euch in der Höhle zu Greccio dargestellt habe? Was nützt es, wenn ihr die [[Demut]] des göttlichen [[Kind]]es bewundert, die [[Freude]] der heiligen Jungfrau mitempfindet oder das Staunen des heiligen Josef, der nur gebraucht wurde, nicht mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die letzte Kommunion des hl. Franziskus von Assisi.-Peter-Paul-Rubens.png|thumb|Die letzte Kommunion des heiligen Franziskus von Assisi - Peter Paul Rubens]]&lt;br /&gt;
Was nützt es, wenn ihr den Eifer der Hirten verfolgt, die alles liegen- und stehenließen, nur um den Heiland zu suchen und zu schauen? Was nützt es, wenn ihr Weihnachten nur feiert, eure Geschenke aufrechnet und für ein paar Stunden gerührt seid? Ich habe euch die Krippe nicht zum Anschauen geschenkt, sondern zum Anfassen. Man muß das Kind &amp;quot;auf seinen Händen tragen&amp;quot;, muß die [[Mutter]]gottes und ihren Mann &amp;quot;in die Arme nehmen&amp;quot;, man muß sich mitten unter die Hirten gesellen und einer von ihnen werden. Mit den Gestalten der Heiligen Nacht eins werden, das ist es. Man muß selber die [[Demut]] des Kindes lernen, dem Staunen und der [[Freude]] der &amp;quot;[[Eltern]]&amp;quot; im eigenen [[Herz]]en [[Raum]] geben, man muß sich von den Hirten anstecken lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 50 Jahre nach diesem Krippenspiel findet sich die erste Krippe in Rom. Durch die Jesuiten wurde die Weihnachtskrippe ab dem 16. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet, zunächst in Portugal, bald darauf in Spanien, Italien und Süddeutschland. Die Krippen wurden zunächst an Weihnachten nur in [[Kirche]]n aufgestellt, erst ab dem 18. Jahrhundert finden sie sich in Privatwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Berührt dich [[Gott]]es [[Geist]] mit seiner [[Wesen]]heit,&lt;br /&gt;
::so wird in dir gebor&#039;n das [[Kind]] der [[Ewigkeit]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Angelus Silesius)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Gerade dort, wo wir am Ende sind, &lt;br /&gt;
::will Gott in uns geboren werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
::(Anselm Grün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten - Zeit der Wintersonnenwende==&lt;br /&gt;
Die Zeit der Winter[[sonne]]nwende gilt, besonders in der nördlichen Hemisphäre, als sehr [[heilig]]e [[Zeit]]. Die [[Raunächte]], die 12 Nächte vom 24.12. bis zum 6.1., sind eine Zeit der Einkehr, der [[Meditation]], der Besinnung des alten Jahres und der Ausrichtung auf das neue Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Zeit erhöhter [[geist]]iger Aktivität - eine Zeit, in der wir die Große [[Dunkelheit]], die unendliche Weite und die Geburt des [[Licht]]es in unseren [[Herz]]en berühren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„Im innersten [[Wesen]] der [[Seele]], im Fünklein der Vernunft, geschieht die Gottesgeburt.&lt;br /&gt;
::In dem Reinsten, Edelsten und Zartesten, was die [[Seele]] zu bieten vermag, da muss es sein: ::in jenem tiefen [[Schweigen]], dahin nie gelangte eine Kreatur noch irgendein Bild.“ &lt;br /&gt;
::(Meister Eckehart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der Wintersonnenwende ist die Zeit der längsten Nacht (gewöhnlich die Nacht vom 21. auf den 22.12.) - und der [[Hoffnung]] auf neues [[Licht]]. Im [[Winter]] herrschen auch in der [[Natur]] [[Ruhe]] und [[Stille]] – und tief Innen schlummert das neue [[Leben]]. Die [[Baum|Bäume]] haben ihr Laub abgeworfen und ihre Lebenssäfte nach innen gezogen. So ist auch der Rückzug des [[Mensch]]en nach Innen, in die Meditation, ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten in anderen Kulturen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diwali-licht.jpg|thumb|Diwali-Licht]]&lt;br /&gt;
In weiten Teilen [[Indien]]s ist [[Diwali]], auch [[Dipavali]] genannt, der populärste Feiertag und ähnelt in manchem Weihnachten. Diwali, das [[Licht]]erfest, symbolisiert den Sieg des Lichtes über das Dunkle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Rückkehr von [[Rama]] in die [[König]]sstadt [[Ayodhya]] feiern die [[Glaube|Gläubigen]] an Diwali die Rückkehr des [[Bewusstsein]]s der [[Liebe]] [[Gott]]es in die [[Herz]]en der [[Mensch]]en - so wie zu Weihnachten die Christen der [[Geburt]] des Jesus-[[Kind]]es in ihren [[Herz]]en gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Jahre lang hatten die Bewohner von [[Ayodhya]] auf [[Feuer]] und [[Licht]] verzichten müssen. Als [[Rama]] wieder zurückkehrte, wurden überall [[Freude]]nfeuer entzündet. Heute werden an Diwali viele [[Kerze]]n angezündet - so wie auch Weihnachten die Zeit der Kerzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diwali ist eine [[Zeit]] für tiefe [[Meditation]] oder auch für Licht[[gebet]]e zum Wohle der ganzen [[Mensch]]heit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UbaJPJHjXVQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten bei Yoga Vidya===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duccio di Buoninsegna-Geburt Christi-14.Jh..jpg|thumb|Duccio - Geburt Christi]]&lt;br /&gt;
Auch bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] wird Weihnachten als eine Zeit des Eintauchens in den [[Geist]] mittels [[Meditation]] begangen. Das [[Erkenntnis|Erkennen]] unseres wahren göttlichen [[Selbst]] und mit diesem Göttlichen Kern zu verschmelzen, ist das [[Ziel]]. In dieser sehr [[heilig]]en Zeit um Weihnachten - insbesondere am 24.12. um Mitternacht - unterstützen die göttlichen Kräfte unser Bemühen. Die Christmette als Mitternachtsmeditation hilft, die [[Geburt]] [[Gott]]es im Inneren zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten, inmitten der Nacht (&amp;quot;Weih-Nacht&amp;quot;, dieser &amp;quot;geweihten Nacht&amp;quot;, &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;), zieht sich unser [[Geist]] zurück, wird ruhig und kann so die Geburt des Christus[[bewusstsein]]s erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] [[Sutra]] von [[Patanjali]] heißt es: &amp;quot;Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der [[Gedanke]]n im Geist. Dann ruht der [[Sehen]]de in seinem wahren [[Wesen]]&amp;quot;. Wenn der Geist in der Meditation zur Ruhe gekommen ist, erfährt der Meditierende seine wahre [[Natur]]. Und diese [[Erfahrung]] gleicht der Geburt Gottes im [[Mensch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|mB_X3-pA8Fk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Sivananda über Jesus und Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathis Gothart Grünewald-Isenheimer-Altar.jpg|thumb|Isenheimer Altar - Mathis Gothart Grünewald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor zweitausend Jahren inkarnierte [[Gott]] auf diesem Planeten, um der ganzen Menschheit den ruhmvollen Pfad zu ewigem [[Leben]] zu zeigen, indem Er das göttliche Leben auf dieser [[Erde]] lebte. [[Jesus]] war kein gewöhnlicher [[Mensch]]. Er war die göttliche [[Kraft]] und [[Liebe]], die auf diesem Globus aus einer bestimmten göttlichen Absicht inkarniert hatte. Seine Ankunft stand im Zeichen der Erfüllung des göttlichen Plans zum Ablauf dieser [[Welt]]. Das wird aus der Art seiner [[Geburt]] und ihres Hintergrunds sichtbar. &amp;quot;Zeit und Umstände der Geburt Jesu enthüllen ein tiefes spirituelles [[Gesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jesus Christus]] wurde nicht in einem großartigen [[Palast]] geboren. Er wurde nicht reichen und gebildeten [[Eltern]] geboren. Er wurde auch nicht im strahlenden [[Licht]] mit Kenntnis der ganzen Menschheit geboren. Jesus Christus wurde an einem [[einfach]]en bescheidenen Ort geboren - in der Ecke eines Stalls. Er wurde einfachen und armen Eltern geboren, die nichts hatten, dessen sie sich hätten rühmen können, mit der Ausnahme ihres makellosen [[Charakter]]s und ihrer [[Heilig]]keit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde er in [[Dunkelheit]] geboren, in der dunkelsten Stunde der Mitternacht, als wirklich niemand etwas davon wusste, außer ein paar von [[Gott]] gesegneten Menschen. &amp;quot;Der oben erwähnte Punkt von tiefer Bedeutung besagt, dass das spirituelle [[Erwachen]] zu dem [[Suche]]nden kommt, der vollkommen bescheiden, &#039;demütig&#039; und &#039;arm im [[Geist]]e&#039; ist. Die [[Eigenschaft]] wahrer [[Demut]] ist eine der unerlässlichsten Grundlagen. Dann kommen Einfachheit, [[Hingabe]] und das Verzichten auf jeden [[Wunsch]] nach weltlichem [[Wohlstand]] und den [[Stolz]] der Gelehrsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, so wie Christus geboren wurde, ohne dass die [[Welt]] davon Kenntnis hatte und in der Finsternis der Dunkelheit, findet die Ankunft des Christus[[bewusstsein]]s im Innern des Menschen statt, wenn das [[Ego]] überwunden wurde. &amp;quot;Das ist die Geburt zum göttlichen Leben. Vom [[Geheimnis]] dieser Geburt sprach Jesus vor Jahrhunderten in sanften [[Wort]]en zu Nikodemus. Dieser verstand nicht ganz, was Christus meinte, als er lehrte, dass der Mensch wiedergeboren werden muss, wenn er das Reich Gottes erreichen soll. &amp;quot;Wie kann das sein&amp;quot;, fragte Nikodemus. Dann erklärte Christus, dass dies eine [[Wiedergeburt]] aus dem göttlichen [[Geist]] ist, nicht den [[Körper]] betrifft, sondern die [[Seele]]. Eine solche innere geistige Geburt ist wesentlich, wenn das Höchste erreicht werden soll, wenn wahres [[Glück]] erfahren werden soll.&amp;quot; ([http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Swami Sivananda])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bräuche im Advent und zu Weihnachten==&lt;br /&gt;
===Weihnachtsessen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Veganer-Kartoffelsalat-Rezept.jpg|thumb|Veganer Kartoffelsalat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den typischen [[Nahrung|Speisen]] an Weihnachten gehören das Weihnachtsgebäck und in einigen Regionen Deutschlands der traditionelle Kartoffelsalat. Hier findest Du eine [[Veganismus|vegane]] Variante dieses Klassikers sowie eine Auswahl an Weihnachtsgebäck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veganer Kartoffelsalat&#039;&#039;&#039; (für 4 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Paprika, 1 kleine Zucchini, 500 g Kartoffeln, 1 Bund Dill, 1 Bund Petersilie, 1 Rezept vegane Mayonnaise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zuerst werden die Kartoffeln gekocht und danach abgepellt.&lt;br /&gt;
*Währendessen kann die vegane Mayonaise hergestellt werden. (siehe unten)&lt;br /&gt;
*Die Kartoffeln, Paprika und Zucchini werden in Würfel geschnitten. Der Dill und die Petersilie werden ebenfalls kleingeschnitten. Gemüse, Kartoffeln und Kräuter werden in einer Schüssel mit der Mayonnaise vermengt.&lt;br /&gt;
*Der Kartoffelsalat kann schon jetzt gegessen werden. Es ist jedoch besser, ihn ein paar Stunden oder gar über Nacht ziehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vegane Mayonnaise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,2 l Sojamilch, 2 EL Zitronensaft, 0,3 l Sonnenblumenöl, 1 EL Agavendicksaft, 1 Prise Pfeffer, 1 TL Senfmehl, 1 TL [[Ayurveda|Ayurvedisches]] Schwefelsalz, 1 TL Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vegane Mayonnaise stellt man durch eine Emulsion her.&lt;br /&gt;
*Dafür wird zuerst die Sojamilch mit dem Zitronensaft vermischt. Das Öl wird langsam dazugegeben, während die Mischung mit einem Pürierstab gemixt wird.&lt;br /&gt;
*Jetzt werden nur noch die Gewürze hinzugegeben und untergerührt.&lt;br /&gt;
*Die Mayonnaise kann jetzt schon verwendet werden, sie wird jedoch nach einiger Zeit im Kühlschrank etwas fester sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|zBuhj5ciASk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsstollen für Yogis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ayurveda weihnachtsstollen-Rezept.jpg|thumb|Weihnachtsstollen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hefeteig: 3/8 Liter Milch, 200 Gramm Mehl, 1 Würfel Frischhefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füllung: 2 Gläser Amla Mus, 150 Gramm Sultaninen, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 3 Esslöffel Honig sowie 3 Esslöffel Kokosflocken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Erwärme die [[Milch]] auf ca. 35° Celsius. Anschließend zerbröckele die Hefe und löse diese in der Milch auf. Jetzt kannst du 200 Gramm Mehl vorsichtig mit dem einem Schneebesen unterrühren. Lasse den Teig ca. 45 Minuten zugedeckt aufgehen. &lt;br /&gt;
*Wenn die Zeit verstrichen ist, gib dem Teig nach und nach wieder 300 Gramm Mehl hinzu, sowie 100 Gramm Margarine (besser Bio Ghee) und 75 Gramm Rohrzucker oder Palmenherzenzucker.&lt;br /&gt;
*Die Zutaten müssen gut verknetet werden. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Bei Bedarf einfach noch etwas Mehl hinzufügen.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig wieder 45 Minuten gehen lassen. Während der Teig aufgeht, kannst du die Füllung vorbereiten.&lt;br /&gt;
*Verflüssige für die Füllung das Amla Mus, indem du die Gläser ca. 10 Minuten im Wasserbad erhitzt. Dann kannst du die anderen Zutaten unterrühren. Die Masse darf nicht zu zäh sein, deshalb wenn nötig etwas Milch hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Teile nun den Teig in drei gleich große Teile, die du dünn ausrollst. Die Füllung wird gleichmäßig auf die drei Teigrollen aufgestrichen, die nun zu einem Zopf geflochten werden.&lt;br /&gt;
*Den Zopf auf ein gefettetes Backblech legen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 170 °C vorheizen. Der Zopf sollte auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten goldgelb backen. &lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen den Zopf mit etwas Zuckerguss bestreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lebkuchen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebkuchen-Rezept2.jpg|thumb|Lebkuchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 320g Mehl, 120g Puderzucker, 30g geriebene Mandeln, 10g Pottasche, 1 Vanilleschote, 120g Zuckerrübensirup, 50g Margarine, 40g Rohrohrzucker, Je 1 Messerspitze Zimt, Kardamon, Nelken und Sternanis, 1 Ei-Ersatz, 20 ml [[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Puderzucker, Mandeln und Pottasche miteinander vermischen. Das Mark der ausgekratzten Vanilleschote hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Den Zuckerrübensirup aufkochen und mit der Margarine, dem Zucker und dem Gewürz vermengen.&lt;br /&gt;
*Den Ei-Ersatz mit dem Wasser verrühren und zusammen mit der Sirupmasse in die Mehlschüssel geben.&lt;br /&gt;
*Alle Zutaten zu einem festen Teig kneten, dünn ausrollen und z.B. Herzformen ausschneiden oder den Teig in gleich große Stücke teilen.&lt;br /&gt;
*Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 8-12 Minuten lang backen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanillekipferl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: Mark von 2 Vanilleschoten, 200g Mehl, 50g Rohrohrzucker, 100g feingemahlene Mandeln, 150g Margarine, Puderzucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Zucker, Vanille, Mandeln und Margarine zu einem Teig verkneten und eine halbe Stunde kühl stellen. Aus dem Teig eine Rolle mit einem Durchmesser von ca. 4 cm rollen und davon ca. 1,5cm breite Scheiben abschneiden.&lt;br /&gt;
*Diese Scheiben können nun zu Kipferl geformt und auf ein Backblech gelegt werden.&lt;br /&gt;
*Die Vanillekipferl ca. 10-15 Minuten bei 175°C (Umluft) backen. Nach dem Backen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanille-Ingwer-Kekse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 220g Margarine, 140g Rohrohrzucker, 2 TL Ingwerpulver oder 5 TL frisch geriebener Ingwer, 320g Mehl, 1 Pk. Backpulver, 2 Vanilleschoten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die weiche Margarine mit dem Zucker und [[Ingwer]] schaumig rühren. Mehl mit Backpulver und Vanille vermengt zu der Margarine geben.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig auf Backpapier oder der mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und Kekse ausstechen - mit Formen oder mit einem Glas.&lt;br /&gt;
*Bei 200°C (Umluft) ca. 10-15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen können die Kekse mit Zuckerguss oder Zitronenglasur verziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Indischer Nougat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Indischer Nougat.jpg|thumb|Indischer Nougat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250 g gemahlene Nüsse (2/3 Haselnüsse, 1/3 Mandeln), 250 ml Sahne, 2 EL Agavendicksaft, 1 Prise Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die gamahlenen Nüsse in eine Pfanne geben und rösten. Dabei sollte man daneben stehen bleiben, da sie sehr schnell zu dunkel werden können.&lt;br /&gt;
*Wenn sie braun genug sind, wird die Sahne hinzugegeben. Während diese einkocht, kann der Agavendicksaft hinzugegeben werden sowie eine Prise Salz.&lt;br /&gt;
*Wenn die Masse eingedickt ist, wird sie in eine flache Form gegeben und mehrere Stunden kühlgestellt. (mind. 2 Stunden)&lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen kleine Stücke aus der Masse schneiden und aus diesen Kugeln formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xKRLexmUfv4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerste mit Bratäpfeln&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bratapfel-Rezept.jpg|thumb|Bratäpfel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Äpfel, 100 g Gerste (gekocht), 200 g fein geriebene Sellerieknolle, 50 g gehackte Walnusskerne, 1 El Ahornsirup, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone, 1 Prise Salz, etwas Bio Margarine für die Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die Äpfel waschen und in der Bratpfanne zugedeckt oder im Backofen 30 Minuten braten.&lt;br /&gt;
*Die Gerste in eine Schüssel geben. Bratäpfel im Mixer pürieren und zur Gerste geben. Den Sellerie ebenfalls zur Gerste geben.&lt;br /&gt;
*Walnüsse mit dem Ahornsirup, der Zitronenschale und dem Salz dazugeben. Die Mischung in eine gefettete feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 20 Minuten backen.&lt;br /&gt;
*Das passt dazu: Vegane süße Sahne oder Sojaghurt&lt;br /&gt;
*Variante: Das Gericht kann auch mit Roggen zubereitet werden. Einen Rest kann man mit veganer Schlagsahne vermengen und mit Früchten sowie Pistazien garnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmusik===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stille Nacht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; ist das wohl bekannteste christliche Weihnachtslied. Der Text dieses weltweit verbreiteten und in vielen [[Sprache]]n gesungenen Weihnachtsliedes stammt von Joseph Mohr, aus dem Jahr 1816. Die Melodie komponierte Franz Xaver Gruber 1818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WxrBhZvvSIQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassische Musik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist eines der beliebtesten musikalischen Werke der Weihnachts[[zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|DlwcZT1XVss}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Historia der Geburt Christi&amp;quot;, auch &amp;quot;Weihnachtshistorie&amp;quot;, von Heinrich Schütz verarbeitet die Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus zu einer herausragenden [[Musik]] des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lyrik===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stern-Himmel-Universum-star forming region of the Large Magellanic Cloud-Hubble Space Telescope.jpg|thumb|Sternenwolke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Markt und Straßen steh&#039;n verlassen,&lt;br /&gt;
:Still erleuchtet jedes Haus,&lt;br /&gt;
:Sinnend geh&#039; ich durch die Gassen,&lt;br /&gt;
:Alles sieht so festlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An den Fenstern haben [[Frau]]en&lt;br /&gt;
:Buntes Spielzeug fromm geschmückt,&lt;br /&gt;
:Tausend [[Kind]]lein steh&#039;n und schauen,&lt;br /&gt;
:Sind so wunderstill beglückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich wandre aus den Mauern&lt;br /&gt;
:Bis hinaus in&#039;s freie Feld,&lt;br /&gt;
:Hehres Glänzen, heil&#039;ges Schauern!&lt;br /&gt;
:Wie so weit und still die [[Welt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sterne hoch die Kreise schlingen,&lt;br /&gt;
:Aus des Schnees [[Einsamkeit]]&lt;br /&gt;
:Steigt&#039;s wie [[wunder]]bares Singen -&lt;br /&gt;
:O du [[gnade]]nreiche [[Zeit]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Joseph Freiherr von Eichendorff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten im Erzgebirge - Schwibbuung und Raachrmannl===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen Fenster-Erzgebirge-Licht.jpg|thumb|Weihnachten: Lichterglanz im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erzgebirge ist eine Region Deutschlands, in der Weihnachten auf besondere Weise gefeiert wird. Viele Traditionen entstammen der [[Zeit]], in der die Bergmänner noch in die Stollen zogen. In der [[Dunkelheit]] des [[Winter]]s stellten die Frauen in jedes Fenster ein [[Licht]], um den Bergmännern heimzuleuchten. Der Schwibbogen, der zu Weihnachten in fast jedem Fenster erstrahlt, [[symbol]]isiert den Stolleneingang, der früher beleuchtet war. Die Lichter des Schwibbogens sind Ausdruck der [[Sehnsucht]] der [[Berg]]leute nach Tageslicht, das sie in der dunklen Zeit des Winters kaum sehen konnten, da es bei [[Arbeit]]sbeginn noch dunkel war und sie erst nach [[Sonne]]nuntergang ihre Arbeit beendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen-Johanngeorgenstadt-Weihnacht-Bergmann.jpg|thumb|Weihnachten: Großer Schwibbogen in Johanngeorgenstadt]]&lt;br /&gt;
Der traditionelle Johanngeorgenstädter Schwibbogen zeigt mit Bergmann, Schnitzer und Klöpplerin die ursprünglichen Erwerbstätigkeiten des Erzgebirges. Auch wird an Weihnachten fast jeder Ort des Erzgebirges mit einem großen Schwibbogen geschmückt. So ist das Erzgebirge zu Weihnachten auch heute noch hell erleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schwibbogen ist auch das Raachrmannl (Räuchermännchen) sehr bekannt – eine kleine stille Holzfigur, die den Duft der Raacherkarzeln (Räucherkerzen) im [[Raum]] verbreitet. &lt;br /&gt;
Eine weitere erzgebirgische Tradition ist der Hutzenabend. Schnitzer und Klöpplerinnen machen es sich in einer Wohnung am Kachelofen gemütlich, singen gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder, erzählen sich alte Volksweisen, schnitzen und klöppeln. Auch heute noch laden kulturelle Einrichtungen im Erzgebirge die Besucher zu Weihnachten zu einem Hutzenabend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tannenbaum===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johansen Viggo-Frohe Weihnachten.jpg|thumb|Frohe Weihnachten (1891) - Johansen Viggo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachts[[baum]] bzw. Christbaum wird zu Weihnachten in [[Kirche]]n, zu Hause, auf Weihnachtsmärkten und anderen Plätzen aufgestellt und mit [[Kerze]]n, [[Licht]]erketten, Kugeln sowie [[Engel]]n und anderen Figuren geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition des Tannenbaumes stammt wahrscheinlich vom Paradiesbaum der am 24. Dezember stattfindenden Paradiesspiele bzw. von mittelalterlichen Mysterien[[spiel]]en. Noch im 18. Jahrhundert war der Christbaum nur an Fürstenhöfen zu finden, ab etwa 1800 gab es den Weihnachtsbaum auch in gehobenen Bürgerhäusern. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts hin verbreitete sich der Weihnachtsbaum auch im Kleinbürgertum. Heute ist der geschmückte Weihnachtsbaum in fast allen [[Familie]]n wichtiges [[Element]] des Weihnachts[[fest]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmarkt===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Striezelmarkt-Weihnacht-Kreuzkirche.jpg|thumb|Dresdner Striezelmarkt an der Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dresdner Striezelmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Vor fast 600 Jahren, im Jahr 1434, bewilligte Kurfürst Friedrich II. einen freien Markt am Tag vor dem Heiligen Abend – zunächst bezogen auf einen eintägigen [[Fleisch]]markt, der sich bald auf andere Waren und einen längeren [[Zeit]]raum ausdehnte. Verkaufsstände waren zunächst »Struzelwahen« oder Karren. Ab dem 16. Jahrhundert lockt eine steigende Nachfrage Händler und Handwerker aus der Umgebung und sogar aus dem Erzgebirge, der Oberlausitz und aus Böhmen nach Dresden. Der Dresdner Stollen, der im Mittelhochdeutschen Striezel genannt wird, gab dem Markt seinen [[Name]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer traditionsreicher deutscher Weihnachtsmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. 1628 wurde er erstmals schriftlich erwähnt. Fast alle Nürnberger Handwerker waren auf diesem vorweihnachtlichen Markt vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten für Kinder===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|FmHG29jYgmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsmann hat seinen [[Ursprung]] in den Legenden des [[Heilige]]n [[Nikolaus]]. Nikolaus von Myra, ein Heiliger aus dem 4. Jahrhundert, war ein Bischof, der sein vererbtes [[Vermögen]] an die Armen verteilte und als [[Schutz]]patron der [[Kind]]er [[Verehrung|verehrt]] wird. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember, an dem nach dem sich [[Entwicklung|entwickelnden]] [[Brauch]] die Kinder vom Heiligen Nikolaus beschenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] legte 1545 den Geschenktag auf den Heiligen Abend und lässt den „Heiligen Christ“ den Kindern die Geschenke bringen. Als Grund dafür gilt, dass in der evangelischen [[Kirche]] keine Heiligen[[verehrung]] üblich ist. Das Christkind erscheint ab dem 17. Jahrhundert bei den Umzügen an Weihnachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im 18. Jahrhundert brachte der Nikolaus in den katholischen Regionen die Geschenke, in den evangelischen das Christkind. Als Weihnachten immer beliebter wurde, brachte nun auch in den katholischen Gebieten das Christkind die Geschenke. Der strafende Begleiter des [[Heilige]]n Nikolaus, Knecht Ruprecht, wurde nach 1800 allmählich zum Weihnachtsmann. Er löste das Christkind und den Heiligen Nikolaus als Gabenbringer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wenn je das Göttliche auf [[Erde]]n erschien, so war es mit der [[Geburt]] Christi.&amp;quot; (Johann Wolfgang von Goethe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;In der Heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür und steht allein unter dem [[Himmel]], nur um zu spüren, wie still es ist, wie alles den [[Atem]] anhält, um auf das [[Wunder]] zu warten.&amp;quot; (Karl Heinrich Waggerl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Das ist das Wunder der Heiligen Nacht, dass in die [[Dunkelheit]] der Erde die helle [[Sonne]] scheint.&amp;quot; (Friedrich von Bodelschwingh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;br /&gt;
*[[Gottes Wille]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachtskrippe]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Raunächte]]&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Engel]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
*[[Freude]]&lt;br /&gt;
*[[Nikolaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Aurelius Augustinus, Betrachte nur, was Gott für uns geworden ist. Vom Geheimnis der Weihnacht (2002)&lt;br /&gt;
*Max Bolliger (Autor), René Villiger (Illustrator), Das Brot der Engel. Weihnachten mit Franziskus (2002)&lt;br /&gt;
*Dietrich Bonhoeffer, Wunder aller Wunder. Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer (2013)&lt;br /&gt;
*Deepak Chopra, Der dritte Jesus. Auf der Suche nach dem kosmischen Christus (2010)&lt;br /&gt;
*Günther Dellbrügger, Auferstehung - Mit dem Herzen denken (2010)&lt;br /&gt;
*Konrad Dietzfelbinger, Die Geburt des wahren Selbst im Menschen. Die Botschaft Jesu für unsere Zeit im Lukasevangelium (2003)&lt;br /&gt;
*Erhard Gass u. a., Geburt Jesu in Wort und Bild (1997) &lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Zeit der Erfüllung. Ein Begleiter für Advent und Weihnachten (2012)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachtsengel. Meditationen (2011)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachten - Einen neuen Anfang feiern. Fest zwischen den Zeiten (2007)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Ein Stern führt durch die Dunkelheit. Gedanken zu Advent und Weihnachten (2002)&lt;br /&gt;
*Raimon Panikkar, Christophanie. Erfahrung des Heiligen als Erscheinung Christi (2006)&lt;br /&gt;
*Joseph Ratzinger-Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Prolog. Die Kindheitsgeschichten (2012)&lt;br /&gt;
*Rabindranath Tagore, Licht aus der ewigen Morgenröte. Gedanken zur Geburt Jesu (2003)&lt;br /&gt;
*Sigrid Undset, Das Weihnachtswunder (1930) &lt;br /&gt;
*Geza Vermes, Thomas Ganschow, Die Geburt Jesu. Geschichte und Legende (2007) &lt;br /&gt;
*Manfred Weber (Hrsg.), Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer. Besinnliche Texte (2004)&lt;br /&gt;
*Ingeborg Weber-Kellermann, Das Weihnachtsfest. Eine Kultur- und Sozial-Geschichte der Weihnachtszeit (1978)&lt;br /&gt;
*Eckard Wolz-Gottwald, Meister Eckhart. Oder Der Weg zur Gottesgeburt im Menschen (2010)&lt;br /&gt;
*Christoph Wrembek, Der Stern - die Weisen - und wir. Die Geburt Jesu in Bethlehem (2010) &lt;br /&gt;
*Jörg Zink, Auferstehung. Und am Ende ein Gehen ins Licht (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Jesus - aus: Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/presse/aktuelle-artikel/detailansicht/article/jesus-und-yoga/ Jesus und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/2010/11/28/yoga-advent-und-weihnachten/ Yoga, Advent und Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://vegetarische-weihnachten.de/ Vegetarische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.nabu.de/oekologischleben/umweltschutztipps/rundumweihnachten/weihnachten.html NABU: Ökologisch leben - Rund um Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Heiliger_Abend.html Heiliger Abend - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienN/Natal_Geburt_des_Herrn.htm Geburt Christi - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Balthasar.htm Balthasar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Caspar.htm Caspar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Melchior.htm Melchior - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Epiphanias.html Epiphanias - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Weihnachten Weihnachten - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heiliger_Abend Heiliger Abend - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Advent Advent - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heilige_Drei_K%C3%B6nige Heilige Drei Könige - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.daskirchenjahr.de/christfestmenu.php Das Kirchenjahr - Christfest]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/ Advent - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/weihnachten.html Weihnachten - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/hl_familie.html Fest der heiligen Familie - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/dreikoenigsfest.html Epiphanie/ Dreikönigsfest - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsgottesdienste.de/index.php Gottesdienste in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.at/de/text_und_musik.asp &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; von Joseph Mohr]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.info/ &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; in verschiedenen Sprachen]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtenweltweit.de/meta/home/ Weihnachten weltweit - ökumenische Mitmachaktion für Kinder von drei bis sieben Jahren]&lt;br /&gt;
*[http://www.kinderkirche.de/themen/weihnachten.htm Kinderkirche - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.tivi.de/fernsehen/logo/index/34854/ ZDF-logo! - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.geo.de/GEOlino/weihnachten/weihnachten-rund-um-den-globus-66657.html GEOlino - Weihnachten rund um den Globus]&lt;br /&gt;
*[http://www.russlandjournal.de/russland/reiseinformationen/feiertage/weihnachten/ Russland Journal - Russische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsmarkt.net/ Weihnachtsmärkte in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.dresden.de/de/05/02/veranstaltungen/04-Weihnachten-in-Dresden.php?shortcut=Striezelmarkt Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.striezelmarkt.org/ Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.christkindlesmarkt.de/ Nürnberger Christkindlesmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.luther2017.de/18979/weihnachten Luther 2017 - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.net/weihnachtsland/volkskunst/ Weihnachtsland Erzgebirge – Raachermannel und Schwibbuung]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.de/advent/ Advent im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge-tourismus.de/handwerk-weihnachten/weihnachtsbraeuche/ Weihnachtsbräuche im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/ Seminare zu &amp;quot;Christentum&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage - Weihnachten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
Anselm Grün,  Die Weihnachtsgeschichte (Audio CD) (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Advent und Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/44-Advent_und_Weihnachten.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fantasiereise zu Jesus und Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Tiefenentspannung_Visualisierung_Jesus_Maria.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sukadev spricht zu Weihnachten über die Bergpredigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/Bergpredigt_Vorabend_4_Advent.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Feiertag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Feiertag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136177</id>
		<title>Weihnachten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136177"/>
		<updated>2014-10-28T10:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039; ist ein [[Christentum|christliches]] Hoch[[fest]] und feiert die [[Geburt]] von [[Jesus Christus]]. Weihnachten bedeutet die [[Geburt]] des [[Gott|göttlichen]] [[Licht]]es auf [[Erde]]n. In der dunkelsten [[Zeit]] des Jahres, kurz nach der Winter[[sonne]]nwende, wird das göttliche [[Licht]] in die [[Dunkelheit]] der [[Welt]] in der Ver[[körper]]ung eines kleinen [[Kind]]es hinein geboren. Das alte Jahr geht zu Ende - etwas [[Anfang|Neues]] beginnt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten - Gerard van Honthorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und &lt;br /&gt;
:nicht in dir, du bleibst noch [[Ewigkeit|ewiglich]] verloren.&amp;quot; &lt;br /&gt;
:::Angelus Silesius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten können wir uns besonders der göttlichen [[Kraft]], des göttlichen [[Licht]]es in uns öffnen und es [[Erfahrung|erfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Weihnachten ist ein [[Symbol]] für die Gottesgeburt in der [[mensch]]lichen [[Seele]]. Mit der Geburt Jesu erneuern wir die [[Gott]]esgeburt in unserem [[Herz]]en. Der Stall und die Krippe von Bethlehem ist unser Herz.“&lt;br /&gt;
:::[http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Christentum==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lorenzo-di-Credi-Geburt-Christi.JPG|thumb|Geburt Christi - Lorenzo di Credi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Wir feiern Weihnachten, auf dass diese [[Geburt]] auch in uns [[Mensch]]en geschieht. &lt;br /&gt;
::Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann? &lt;br /&gt;
::Gerade, dass sie auch in mir geschehe, darin liegt alles.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Meister Eckhart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten ist das jüngste Christusfest der Kirche und eines der 3 Hochfeste (Weihnachten, [[Ostern]] und [[Pfingsten]]) des [[Christentum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christnacht markiert die [[Geburt]]sstunde Jesu - um Mitternacht. Die frühe Christenheit beging in dieser Nacht einen Vigil[[gottesdienst]] (Vigil = Wache), der die ganze Nacht andauerte. Heute wird die Christnacht gewöhnlich mit einem einfacheren Gottesdienst gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festzeit von Weihnachten beginnt schon mit der Christvesper. Sie wird am Heiligabend, am Abend der Christnacht, gefeiert und war ursprünglich eine vorbereitende [[Andacht]]. Hier wird die [[Geschichte]] der Geburt Jesu gelesen und der [[Mensch]]werdung [[Gott]]es gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten, das Christfest, findet am 25. und 26. 12. statt, in dem die Botschaft von Weihnachten verkündet und gehört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Dass uns dieses [[Kind]] geboren ist, dass mir dieses [[Mensch]]enkind, dieser [[Gott]]essohn gehört,&lt;br /&gt;
::dass ich sein bin und er mein ist, daran hängt nun mein [[Leben]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
::([[Dietrich Bonhoeffer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Von nun an steht uns wieder unsere Heimat offen. In der Menschwerdung hat [[Gott]] sein tiefstes&lt;br /&gt;
::[[Geheimnis]] offenkundig gemacht. Gott wurde Mensch, damit der [[Mensch]] seine Heimat habe in Gott.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::([[Hildegard von Bingen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z48H3uMY4Mg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsgeschichte===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Anbetung der Heiligen Drei Könige- Albrecht-Altdorfer.jpg|thumb|Die Anbetung der Heiligen Drei Könige - Albrecht Altdorfer]]&lt;br /&gt;
Im Lukas-[[Evangelium]] findet sich der größte Teil der Geschichten über das Jesuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Geburt Jesu&#039;&#039;&#039; (Lukasevangelium Kap. 2, 1 - 20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde. Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Joseph]] zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt - weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit [[Maria]], seiner Verlobten, die gesegneten Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen [[Sohn]], hüllte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein [[Engel]] des [[Herr]]n zu ihnen, und es umstrahlte sie die [[Herrlichkeit]] des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: &amp;quot;Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch eine große [[Freude]], die dem ganzen [[Volk]]e zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Stadt Davids ein Retter geboren, der ist [[Messias]] und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein [[Kind]]lein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf einmal erschien mit dem [[Engel]] eine große Schar des [[Himmel|himmlischen]] Heeres, die [[Gott]] priesen mit den [[Wort]]en: &amp;quot;[[Ehre]] sei Gott in der Höhe und auf [[Erde]]n [[Frieden]] unter Menschen eines guten [[Wille]]ns!&amp;quot; Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum [[Himmel]] entschwanden, sagten die Hirten zueinander: &amp;quot;Lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie gingen eilends und fanden [[Maria]] und [[Joseph]] und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. [[Maria]] behielt alle diese [[Wort]]e und erwog sie in ihrem [[Herz]]en. Die Hirten aber kehrten zurück und [[Lobpreis|priesen]] und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hFsj9qURPSU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Etymologie von Weihnachten===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ze den wihen nahten&amp;quot; heißt auf Hochdeutsch &amp;quot;zu den Heiligen Nächten&amp;quot;. Der früheste Beleg hierfür, die Wendung ze wihen nahten, stammt aus einer [[Predigt]]sammlung von ca. 1170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wort]] [[Advent]] kommt von lateinisch &amp;quot;advenire&amp;quot; – ankommen, eintreffen. Advent ist die Vorbereitung auf die [[Geburt]] Jesu, auf die Ankunft des [[Herr]]n (adventus domini).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung von Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus predigt zu den Vögeln (Darstellung einer Legende aus den Fioretti von Giotto di Bondone, um 1295).jpg|thumb|Franziskus predigt zu den Vögeln - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt. Bei den Frühchristen finden sich verschiedene Datumsangaben zur Geburt Christi. Julius Africanus (vor 221) nannte den 25. März als Datum der Empfängnis Jesu Christi, wonach sich der 25. Dezember als Tag der [[Geburt]] berechnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde in der [[Kirche]] nur Epiphanias - das „[[Fest]] der Erscheinung des [[Herr]]n&amp;quot; am 6. Januar - gefeiert. Die Feier der Geburt Jesu geht auf die [[Zeit]] um 350 zurück. Weihnachten wurde nun kirchlich bestimmt am 25. Dezember begangen - wie erstmals durch den römischen Kopisten Furius Dionysius Filocalus 354 erwähnt. Im 7. und 8. Jahrhundert kam dieser Brauch auch nach Deutschland. 813 erklärte die Mainzer Synode den 25.12. zum &amp;quot;festum nativitas Christi&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in [[Ägypten]] wurde auf den 25. Dezember die Geburt des Licht[[gott]]es Horus gelegt, und im Römischen Reich wurde an diesem Tag Saturn, die Geburt des unbesiegbaren [[Sonne]]ngottes geehrt. Auch in Persien wurde der [[Licht]]gott Mithra an diesem Tag geehrt. Das [[Fest]] zu Ehren der Geburt Christi wurde also in die [[Zeit]] der [[Sonne]]ngeburt gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Symbol]]ik des [[Licht]]es in der tiefsten [[Dunkelheit]] entspricht die Zeit Christi Geburt - Christus als das &amp;quot;Licht der [[Welt]]&amp;quot; (Johannes-Evangelium 8,12) - in der [[Mitte]] der Nacht um die Winter[[sonne]]nwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit um Weihnachten beginnt mit dem [[Advent]] (vorweihnachtliche [[Buße|Buß]]- und [[Fasten]]zeit), der im 5. Jahrhundert als Vorbereitungszeit auf Weihnachten eingeführt wurde, und dauert in der römisch-katholischen Kirche bis zum Fest der [[Taufe]] Christi (erster Sonntag nach Epiphanias) und in der evangelischen Kirche bis Epiphanias (6. Januar). Mit der Christianisierung verbreitete sich Weihnachten weltweit. Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert bis heute Jesu Geburt am 6. Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reformation durch [[Martin Luther]] wurde Weihnachten ab ca. 1535 zum Tag, an dem die Kinder vom „Heiligen Christ“ beschenkt werden - als Ersatz für das Beschenken am Nikolaustag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten mit Franziskus von Assisi===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter, Giotto di Bondone (1266-1336), um 1295, San Francesco, Oberkirche, Assisi, Italien.jpg|thumb|Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
1223 feierte Franziskus Weihnachten in einer neuen Weise. In einer [[Höhle]] bei Greccio veranlasste Franziskus ein Krippenspiel mit lebenden [[Tier]]en. Daher stammt der Brauch, an Weihnachten eine Krippe mit [[Maria]], [[Joseph]], [[Jesus]], Ochs und Esel aufzubauen, später außerdem mit [[Engel]]n, [[Hirte]]n und den [[Weise]]n aus dem Morgenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Heilig]]en Franziskus war die [[Mensch]]werdung [[Gott]]es zu Weihnachten keine abstrakte [[Geschichte]] aus der [[Vergangenheit]] - sie war wahrhaftig und wirklich. In einer Weihnachtspredigt sagt er: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was nützt es, wenn ihr immer noch zur Krippe kommt, die ich euch in der Höhle zu Greccio dargestellt habe? Was nützt es, wenn ihr die [[Demut]] des göttlichen [[Kind]]es bewundert, die [[Freude]] der heiligen Jungfrau mitempfindet oder das Staunen des heiligen Josef, der nur gebraucht wurde, nicht mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die letzte Kommunion des hl. Franziskus von Assisi.-Peter-Paul-Rubens.png|thumb|Die letzte Kommunion des heiligen Franziskus von Assisi - Peter Paul Rubens]]&lt;br /&gt;
Was nützt es, wenn ihr den Eifer der Hirten verfolgt, die alles liegen- und stehenließen, nur um den Heiland zu suchen und zu schauen? Was nützt es, wenn ihr Weihnachten nur feiert, eure Geschenke aufrechnet und für ein paar Stunden gerührt seid? Ich habe euch die Krippe nicht zum Anschauen geschenkt, sondern zum Anfassen. Man muß das Kind &amp;quot;auf seinen Händen tragen&amp;quot;, muß die [[Mutter]]gottes und ihren Mann &amp;quot;in die Arme nehmen&amp;quot;, man muß sich mitten unter die Hirten gesellen und einer von ihnen werden. Mit den Gestalten der Heiligen Nacht eins werden, das ist es. Man muß selber die [[Demut]] des Kindes lernen, dem Staunen und der [[Freude]] der &amp;quot;[[Eltern]]&amp;quot; im eigenen [[Herz]]en [[Raum]] geben, man muß sich von den Hirten anstecken lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 50 Jahre nach diesem Krippenspiel findet sich die erste Krippe in Rom. Durch die Jesuiten wurde die Weihnachtskrippe ab dem 16. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet, zunächst in Portugal, bald darauf in Spanien, Italien und Süddeutschland. Die Krippen wurden zunächst an Weihnachten nur in [[Kirche]]n aufgestellt, erst ab dem 18. Jahrhundert finden sie sich in Privatwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Berührt dich [[Gott]]es [[Geist]] mit seiner [[Wesen]]heit,&lt;br /&gt;
::so wird in dir gebor&#039;n das [[Kind]] der [[Ewigkeit]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Angelus Silesius)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Gerade dort, wo wir am Ende sind, &lt;br /&gt;
::will Gott in uns geboren werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
::(Anselm Grün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten - Zeit der Wintersonnenwende==&lt;br /&gt;
Die Zeit der Winter[[sonne]]nwende gilt, besonders in der nördlichen Hemisphäre, als sehr [[heilig]]e [[Zeit]]. Die [[Rauhnächte]], die 12 Nächte vom 24.12. bis zum 6.1., sind eine Zeit der Einkehr, der [[Meditation]], der Besinnung des alten Jahres und der Ausrichtung auf das neue Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Zeit erhöhter [[geist]]iger Aktivität - eine Zeit, in der wir die Große [[Dunkelheit]], die unendliche Weite und die Geburt des [[Licht]]es in unseren [[Herz]]en berühren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„Im innersten [[Wesen]] der [[Seele]], im Fünklein der Vernunft, geschieht die Gottesgeburt.&lt;br /&gt;
::In dem Reinsten, Edelsten und Zartesten, was die [[Seele]] zu bieten vermag, da muss es sein: ::in jenem tiefen [[Schweigen]], dahin nie gelangte eine Kreatur noch irgendein Bild.“ &lt;br /&gt;
::(Meister Eckehart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der Wintersonnenwende ist die Zeit der längsten Nacht (gewöhnlich die Nacht vom 21. auf den 22.12.) - und der [[Hoffnung]] auf neues [[Licht]]. Im [[Winter]] herrschen auch in der [[Natur]] [[Ruhe]] und [[Stille]] – und tief Innen schlummert das neue [[Leben]]. Die [[Baum|Bäume]] haben ihr Laub abgeworfen und ihre Lebenssäfte nach innen gezogen. So ist auch der Rückzug des [[Mensch]]en nach Innen, in die Meditation, ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten in anderen Kulturen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diwali-licht.jpg|thumb|Diwali-Licht]]&lt;br /&gt;
In weiten Teilen [[Indien]]s ist [[Diwali]], auch [[Dipavali]] genannt, der populärste Feiertag und ähnelt in manchem Weihnachten. Diwali, das [[Licht]]erfest, symbolisiert den Sieg des Lichtes über das Dunkle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Rückkehr von [[Rama]] in die [[König]]sstadt [[Ayodhya]] feiern die [[Glaube|Gläubigen]] an Diwali die Rückkehr des [[Bewusstsein]]s der [[Liebe]] [[Gott]]es in die [[Herz]]en der [[Mensch]]en - so wie zu Weihnachten die Christen der [[Geburt]] des Jesus-[[Kind]]es in ihren [[Herz]]en gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Jahre lang hatten die Bewohner von [[Ayodhya]] auf [[Feuer]] und [[Licht]] verzichten müssen. Als [[Rama]] wieder zurückkehrte, wurden überall [[Freude]]nfeuer entzündet. Heute werden an Diwali viele [[Kerze]]n angezündet - so wie auch Weihnachten die Zeit der Kerzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diwali ist eine [[Zeit]] für tiefe [[Meditation]] oder auch für Licht[[gebet]]e zum Wohle der ganzen [[Mensch]]heit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UbaJPJHjXVQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten bei Yoga Vidya===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duccio di Buoninsegna-Geburt Christi-14.Jh..jpg|thumb|Duccio - Geburt Christi]]&lt;br /&gt;
Auch bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] wird Weihnachten als eine Zeit des Eintauchens in den [[Geist]] mittels [[Meditation]] begangen. Das [[Erkenntnis|Erkennen]] unseres wahren göttlichen [[Selbst]] und mit diesem Göttlichen Kern zu verschmelzen, ist das [[Ziel]]. In dieser sehr [[heilig]]en Zeit um Weihnachten - insbesondere am 24.12. um Mitternacht - unterstützen die göttlichen Kräfte unser Bemühen. Die Christmette als Mitternachtsmeditation hilft, die [[Geburt]] [[Gott]]es im Inneren zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten, inmitten der Nacht (&amp;quot;Weih-Nacht&amp;quot;, dieser &amp;quot;geweihten Nacht&amp;quot;, &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;), zieht sich unser [[Geist]] zurück, wird ruhig und kann so die Geburt des Christus[[bewusstsein]]s erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] [[Sutra]] von [[Patanjali]] heißt es: &amp;quot;Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der [[Gedanke]]n im Geist. Dann ruht der [[Sehen]]de in seinem wahren [[Wesen]]&amp;quot;. Wenn der Geist in der Meditation zur Ruhe gekommen ist, erfährt der Meditierende seine wahre [[Natur]]. Und diese [[Erfahrung]] gleicht der Geburt Gottes im [[Mensch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|mB_X3-pA8Fk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Sivananda über Jesus und Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathis Gothart Grünewald-Isenheimer-Altar.jpg|thumb|Isenheimer Altar - Mathis Gothart Grünewald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor zweitausend Jahren inkarnierte [[Gott]] auf diesem Planeten, um der ganzen Menschheit den ruhmvollen Pfad zu ewigem [[Leben]] zu zeigen, indem Er das göttliche Leben auf dieser [[Erde]] lebte. [[Jesus]] war kein gewöhnlicher [[Mensch]]. Er war die göttliche [[Kraft]] und [[Liebe]], die auf diesem Globus aus einer bestimmten göttlichen Absicht inkarniert hatte. Seine Ankunft stand im Zeichen der Erfüllung des göttlichen Plans zum Ablauf dieser [[Welt]]. Das wird aus der Art seiner [[Geburt]] und ihres Hintergrunds sichtbar. &amp;quot;Zeit und Umstände der Geburt Jesu enthüllen ein tiefes spirituelles [[Gesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jesus Christus]] wurde nicht in einem großartigen [[Palast]] geboren. Er wurde nicht reichen und gebildeten [[Eltern]] geboren. Er wurde auch nicht im strahlenden [[Licht]] mit Kenntnis der ganzen Menschheit geboren. Jesus Christus wurde an einem [[einfach]]en bescheidenen Ort geboren - in der Ecke eines Stalls. Er wurde einfachen und armen Eltern geboren, die nichts hatten, dessen sie sich hätten rühmen können, mit der Ausnahme ihres makellosen [[Charakter]]s und ihrer [[Heilig]]keit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde er in [[Dunkelheit]] geboren, in der dunkelsten Stunde der Mitternacht, als wirklich niemand etwas davon wusste, außer ein paar von [[Gott]] gesegneten Menschen. &amp;quot;Der oben erwähnte Punkt von tiefer Bedeutung besagt, dass das spirituelle [[Erwachen]] zu dem [[Suche]]nden kommt, der vollkommen bescheiden, &#039;demütig&#039; und &#039;arm im [[Geist]]e&#039; ist. Die [[Eigenschaft]] wahrer [[Demut]] ist eine der unerlässlichsten Grundlagen. Dann kommen Einfachheit, [[Hingabe]] und das Verzichten auf jeden [[Wunsch]] nach weltlichem [[Wohlstand]] und den [[Stolz]] der Gelehrsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, so wie Christus geboren wurde, ohne dass die [[Welt]] davon Kenntnis hatte und in der Finsternis der Dunkelheit, findet die Ankunft des Christus[[bewusstsein]]s im Innern des Menschen statt, wenn das [[Ego]] überwunden wurde. &amp;quot;Das ist die Geburt zum göttlichen Leben. Vom [[Geheimnis]] dieser Geburt sprach Jesus vor Jahrhunderten in sanften [[Wort]]en zu Nikodemus. Dieser verstand nicht ganz, was Christus meinte, als er lehrte, dass der Mensch wiedergeboren werden muss, wenn er das Reich Gottes erreichen soll. &amp;quot;Wie kann das sein&amp;quot;, fragte Nikodemus. Dann erklärte Christus, dass dies eine [[Wiedergeburt]] aus dem göttlichen [[Geist]] ist, nicht den [[Körper]] betrifft, sondern die [[Seele]]. Eine solche innere geistige Geburt ist wesentlich, wenn das Höchste erreicht werden soll, wenn wahres [[Glück]] erfahren werden soll.&amp;quot; ([http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Swami Sivananda])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bräuche im Advent und zu Weihnachten==&lt;br /&gt;
===Weihnachtsessen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Veganer-Kartoffelsalat-Rezept.jpg|thumb|Veganer Kartoffelsalat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den typischen [[Nahrung|Speisen]] an Weihnachten gehören das Weihnachtsgebäck und in einigen Regionen Deutschlands der traditionelle Kartoffelsalat. Hier findest Du eine [[Veganismus|vegane]] Variante dieses Klassikers sowie eine Auswahl an Weihnachtsgebäck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veganer Kartoffelsalat&#039;&#039;&#039; (für 4 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Paprika, 1 kleine Zucchini, 500 g Kartoffeln, 1 Bund Dill, 1 Bund Petersilie, 1 Rezept vegane Mayonnaise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zuerst werden die Kartoffeln gekocht und danach abgepellt.&lt;br /&gt;
*Währendessen kann die vegane Mayonaise hergestellt werden. (siehe unten)&lt;br /&gt;
*Die Kartoffeln, Paprika und Zucchini werden in Würfel geschnitten. Der Dill und die Petersilie werden ebenfalls kleingeschnitten. Gemüse, Kartoffeln und Kräuter werden in einer Schüssel mit der Mayonnaise vermengt.&lt;br /&gt;
*Der Kartoffelsalat kann schon jetzt gegessen werden. Es ist jedoch besser, ihn ein paar Stunden oder gar über Nacht ziehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vegane Mayonnaise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,2 l Sojamilch, 2 EL Zitronensaft, 0,3 l Sonnenblumenöl, 1 EL Agavendicksaft, 1 Prise Pfeffer, 1 TL Senfmehl, 1 TL [[Ayurveda|Ayurvedisches]] Schwefelsalz, 1 TL Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vegane Mayonnaise stellt man durch eine Emulsion her.&lt;br /&gt;
*Dafür wird zuerst die Sojamilch mit dem Zitronensaft vermischt. Das Öl wird langsam dazugegeben, während die Mischung mit einem Pürierstab gemixt wird.&lt;br /&gt;
*Jetzt werden nur noch die Gewürze hinzugegeben und untergerührt.&lt;br /&gt;
*Die Mayonnaise kann jetzt schon verwendet werden, sie wird jedoch nach einiger Zeit im Kühlschrank etwas fester sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|zBuhj5ciASk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsstollen für Yogis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ayurveda weihnachtsstollen-Rezept.jpg|thumb|Weihnachtsstollen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hefeteig: 3/8 Liter Milch, 200 Gramm Mehl, 1 Würfel Frischhefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füllung: 2 Gläser Amla Mus, 150 Gramm Sultaninen, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 3 Esslöffel Honig sowie 3 Esslöffel Kokosflocken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Erwärme die [[Milch]] auf ca. 35° Celsius. Anschließend zerbröckele die Hefe und löse diese in der Milch auf. Jetzt kannst du 200 Gramm Mehl vorsichtig mit dem einem Schneebesen unterrühren. Lasse den Teig ca. 45 Minuten zugedeckt aufgehen. &lt;br /&gt;
*Wenn die Zeit verstrichen ist, gib dem Teig nach und nach wieder 300 Gramm Mehl hinzu, sowie 100 Gramm Margarine (besser Bio Ghee) und 75 Gramm Rohrzucker oder Palmenherzenzucker.&lt;br /&gt;
*Die Zutaten müssen gut verknetet werden. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Bei Bedarf einfach noch etwas Mehl hinzufügen.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig wieder 45 Minuten gehen lassen. Während der Teig aufgeht, kannst du die Füllung vorbereiten.&lt;br /&gt;
*Verflüssige für die Füllung das Amla Mus, indem du die Gläser ca. 10 Minuten im Wasserbad erhitzt. Dann kannst du die anderen Zutaten unterrühren. Die Masse darf nicht zu zäh sein, deshalb wenn nötig etwas Milch hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Teile nun den Teig in drei gleich große Teile, die du dünn ausrollst. Die Füllung wird gleichmäßig auf die drei Teigrollen aufgestrichen, die nun zu einem Zopf geflochten werden.&lt;br /&gt;
*Den Zopf auf ein gefettetes Backblech legen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 170 °C vorheizen. Der Zopf sollte auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten goldgelb backen. &lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen den Zopf mit etwas Zuckerguss bestreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lebkuchen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebkuchen-Rezept2.jpg|thumb|Lebkuchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 320g Mehl, 120g Puderzucker, 30g geriebene Mandeln, 10g Pottasche, 1 Vanilleschote, 120g Zuckerrübensirup, 50g Margarine, 40g Rohrohrzucker, Je 1 Messerspitze Zimt, Kardamon, Nelken und Sternanis, 1 Ei-Ersatz, 20 ml [[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Puderzucker, Mandeln und Pottasche miteinander vermischen. Das Mark der ausgekratzten Vanilleschote hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Den Zuckerrübensirup aufkochen und mit der Margarine, dem Zucker und dem Gewürz vermengen.&lt;br /&gt;
*Den Ei-Ersatz mit dem Wasser verrühren und zusammen mit der Sirupmasse in die Mehlschüssel geben.&lt;br /&gt;
*Alle Zutaten zu einem festen Teig kneten, dünn ausrollen und z.B. Herzformen ausschneiden oder den Teig in gleich große Stücke teilen.&lt;br /&gt;
*Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 8-12 Minuten lang backen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanillekipferl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: Mark von 2 Vanilleschoten, 200g Mehl, 50g Rohrohrzucker, 100g feingemahlene Mandeln, 150g Margarine, Puderzucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Zucker, Vanille, Mandeln und Margarine zu einem Teig verkneten und eine halbe Stunde kühl stellen. Aus dem Teig eine Rolle mit einem Durchmesser von ca. 4 cm rollen und davon ca. 1,5cm breite Scheiben abschneiden.&lt;br /&gt;
*Diese Scheiben können nun zu Kipferl geformt und auf ein Backblech gelegt werden.&lt;br /&gt;
*Die Vanillekipferl ca. 10-15 Minuten bei 175°C (Umluft) backen. Nach dem Backen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanille-Ingwer-Kekse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 220g Margarine, 140g Rohrohrzucker, 2 TL Ingwerpulver oder 5 TL frisch geriebener Ingwer, 320g Mehl, 1 Pk. Backpulver, 2 Vanilleschoten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die weiche Margarine mit dem Zucker und [[Ingwer]] schaumig rühren. Mehl mit Backpulver und Vanille vermengt zu der Margarine geben.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig auf Backpapier oder der mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und Kekse ausstechen - mit Formen oder mit einem Glas.&lt;br /&gt;
*Bei 200°C (Umluft) ca. 10-15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen können die Kekse mit Zuckerguss oder Zitronenglasur verziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Indischer Nougat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Indischer Nougat.jpg|thumb|Indischer Nougat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250 g gemahlene Nüsse (2/3 Haselnüsse, 1/3 Mandeln), 250 ml Sahne, 2 EL Agavendicksaft, 1 Prise Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die gamahlenen Nüsse in eine Pfanne geben und rösten. Dabei sollte man daneben stehen bleiben, da sie sehr schnell zu dunkel werden können.&lt;br /&gt;
*Wenn sie braun genug sind, wird die Sahne hinzugegeben. Während diese einkocht, kann der Agavendicksaft hinzugegeben werden sowie eine Prise Salz.&lt;br /&gt;
*Wenn die Masse eingedickt ist, wird sie in eine flache Form gegeben und mehrere Stunden kühlgestellt. (mind. 2 Stunden)&lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen kleine Stücke aus der Masse schneiden und aus diesen Kugeln formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xKRLexmUfv4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerste mit Bratäpfeln&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bratapfel-Rezept.jpg|thumb|Bratäpfel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Äpfel, 100 g Gerste (gekocht), 200 g fein geriebene Sellerieknolle, 50 g gehackte Walnusskerne, 1 El Ahornsirup, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone, 1 Prise Salz, etwas Bio Margarine für die Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die Äpfel waschen und in der Bratpfanne zugedeckt oder im Backofen 30 Minuten braten.&lt;br /&gt;
*Die Gerste in eine Schüssel geben. Bratäpfel im Mixer pürieren und zur Gerste geben. Den Sellerie ebenfalls zur Gerste geben.&lt;br /&gt;
*Walnüsse mit dem Ahornsirup, der Zitronenschale und dem Salz dazugeben. Die Mischung in eine gefettete feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 20 Minuten backen.&lt;br /&gt;
*Das passt dazu: Vegane süße Sahne oder Sojaghurt&lt;br /&gt;
*Variante: Das Gericht kann auch mit Roggen zubereitet werden. Einen Rest kann man mit veganer Schlagsahne vermengen und mit Früchten sowie Pistazien garnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmusik===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stille Nacht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; ist das wohl bekannteste christliche Weihnachtslied. Der Text dieses weltweit verbreiteten und in vielen [[Sprache]]n gesungenen Weihnachtsliedes stammt von Joseph Mohr, aus dem Jahr 1816. Die Melodie komponierte Franz Xaver Gruber 1818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WxrBhZvvSIQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassische Musik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist eines der beliebtesten musikalischen Werke der Weihnachts[[zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|DlwcZT1XVss}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Historia der Geburt Christi&amp;quot;, auch &amp;quot;Weihnachtshistorie&amp;quot;, von Heinrich Schütz verarbeitet die Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus zu einer herausragenden [[Musik]] des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lyrik===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stern-Himmel-Universum-star forming region of the Large Magellanic Cloud-Hubble Space Telescope.jpg|thumb|Sternenwolke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Markt und Straßen steh&#039;n verlassen,&lt;br /&gt;
:Still erleuchtet jedes Haus,&lt;br /&gt;
:Sinnend geh&#039; ich durch die Gassen,&lt;br /&gt;
:Alles sieht so festlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An den Fenstern haben [[Frau]]en&lt;br /&gt;
:Buntes Spielzeug fromm geschmückt,&lt;br /&gt;
:Tausend [[Kind]]lein steh&#039;n und schauen,&lt;br /&gt;
:Sind so wunderstill beglückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich wandre aus den Mauern&lt;br /&gt;
:Bis hinaus in&#039;s freie Feld,&lt;br /&gt;
:Hehres Glänzen, heil&#039;ges Schauern!&lt;br /&gt;
:Wie so weit und still die [[Welt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sterne hoch die Kreise schlingen,&lt;br /&gt;
:Aus des Schnees [[Einsamkeit]]&lt;br /&gt;
:Steigt&#039;s wie [[wunder]]bares Singen -&lt;br /&gt;
:O du [[gnade]]nreiche [[Zeit]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Joseph Freiherr von Eichendorff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten im Erzgebirge - Schwibbuung und Raachrmannl===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen Fenster-Erzgebirge-Licht.jpg|thumb|Weihnachten: Lichterglanz im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erzgebirge ist eine Region Deutschlands, in der Weihnachten auf besondere Weise gefeiert wird. Viele Traditionen entstammen der [[Zeit]], in der die Bergmänner noch in die Stollen zogen. In der [[Dunkelheit]] des [[Winter]]s stellten die Frauen in jedes Fenster ein [[Licht]], um den Bergmännern heimzuleuchten. Der Schwibbogen, der zu Weihnachten in fast jedem Fenster erstrahlt, [[symbol]]isiert den Stolleneingang, der früher beleuchtet war. Die Lichter des Schwibbogens sind Ausdruck der [[Sehnsucht]] der [[Berg]]leute nach Tageslicht, das sie in der dunklen Zeit des Winters kaum sehen konnten, da es bei [[Arbeit]]sbeginn noch dunkel war und sie erst nach [[Sonne]]nuntergang ihre Arbeit beendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen-Johanngeorgenstadt-Weihnacht-Bergmann.jpg|thumb|Weihnachten: Großer Schwibbogen in Johanngeorgenstadt]]&lt;br /&gt;
Der traditionelle Johanngeorgenstädter Schwibbogen zeigt mit Bergmann, Schnitzer und Klöpplerin die ursprünglichen Erwerbstätigkeiten des Erzgebirges. Auch wird an Weihnachten fast jeder Ort des Erzgebirges mit einem großen Schwibbogen geschmückt. So ist das Erzgebirge zu Weihnachten auch heute noch hell erleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schwibbogen ist auch das Raachrmannl (Räuchermännchen) sehr bekannt – eine kleine stille Holzfigur, die den Duft der Raacherkarzeln (Räucherkerzen) im [[Raum]] verbreitet. &lt;br /&gt;
Eine weitere erzgebirgische Tradition ist der Hutzenabend. Schnitzer und Klöpplerinnen machen es sich in einer Wohnung am Kachelofen gemütlich, singen gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder, erzählen sich alte Volksweisen, schnitzen und klöppeln. Auch heute noch laden kulturelle Einrichtungen im Erzgebirge die Besucher zu Weihnachten zu einem Hutzenabend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tannenbaum===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johansen Viggo-Frohe Weihnachten.jpg|thumb|Frohe Weihnachten (1891) - Johansen Viggo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachts[[baum]] bzw. Christbaum wird zu Weihnachten in [[Kirche]]n, zu Hause, auf Weihnachtsmärkten und anderen Plätzen aufgestellt und mit [[Kerze]]n, [[Licht]]erketten, Kugeln sowie [[Engel]]n und anderen Figuren geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition des Tannenbaumes stammt wahrscheinlich vom Paradiesbaum der am 24. Dezember stattfindenden Paradiesspiele bzw. von mittelalterlichen Mysterien[[spiel]]en. Noch im 18. Jahrhundert war der Christbaum nur an Fürstenhöfen zu finden, ab etwa 1800 gab es den Weihnachtsbaum auch in gehobenen Bürgerhäusern. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts hin verbreitete sich der Weihnachtsbaum auch im Kleinbürgertum. Heute ist der geschmückte Weihnachtsbaum in fast allen [[Familie]]n wichtiges [[Element]] des Weihnachts[[fest]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmarkt===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Striezelmarkt-Weihnacht-Kreuzkirche.jpg|thumb|Dresdner Striezelmarkt an der Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dresdner Striezelmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Vor fast 600 Jahren, im Jahr 1434, bewilligte Kurfürst Friedrich II. einen freien Markt am Tag vor dem Heiligen Abend – zunächst bezogen auf einen eintägigen [[Fleisch]]markt, der sich bald auf andere Waren und einen längeren [[Zeit]]raum ausdehnte. Verkaufsstände waren zunächst »Struzelwahen« oder Karren. Ab dem 16. Jahrhundert lockt eine steigende Nachfrage Händler und Handwerker aus der Umgebung und sogar aus dem Erzgebirge, der Oberlausitz und aus Böhmen nach Dresden. Der Dresdner Stollen, der im Mittelhochdeutschen Striezel genannt wird, gab dem Markt seinen [[Name]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer traditionsreicher deutscher Weihnachtsmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. 1628 wurde er erstmals schriftlich erwähnt. Fast alle Nürnberger Handwerker waren auf diesem vorweihnachtlichen Markt vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten für Kinder===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|FmHG29jYgmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsmann hat seinen [[Ursprung]] in den Legenden des [[Heilige]]n [[Nikolaus]]. Nikolaus von Myra, ein Heiliger aus dem 4. Jahrhundert, war ein Bischof, der sein vererbtes [[Vermögen]] an die Armen verteilte und als [[Schutz]]patron der [[Kind]]er [[Verehrung|verehrt]] wird. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember, an dem nach dem sich [[Entwicklung|entwickelnden]] [[Brauch]] die Kinder vom Heiligen Nikolaus beschenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] legte 1545 den Geschenktag auf den Heiligen Abend und lässt den „Heiligen Christ“ den Kindern die Geschenke bringen. Als Grund dafür gilt, dass in der evangelischen [[Kirche]] keine Heiligen[[verehrung]] üblich ist. Das Christkind erscheint ab dem 17. Jahrhundert bei den Umzügen an Weihnachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im 18. Jahrhundert brachte der Nikolaus in den katholischen Regionen die Geschenke, in den evangelischen das Christkind. Als Weihnachten immer beliebter wurde, brachte nun auch in den katholischen Gebieten das Christkind die Geschenke. Der strafende Begleiter des [[Heilige]]n Nikolaus, Knecht Ruprecht, wurde nach 1800 allmählich zum Weihnachtsmann. Er löste das Christkind und den Heiligen Nikolaus als Gabenbringer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wenn je das Göttliche auf [[Erde]]n erschien, so war es mit der [[Geburt]] Christi.&amp;quot; (Johann Wolfgang von Goethe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;In der Heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür und steht allein unter dem [[Himmel]], nur um zu spüren, wie still es ist, wie alles den [[Atem]] anhält, um auf das [[Wunder]] zu warten.&amp;quot; (Karl Heinrich Waggerl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Das ist das Wunder der Heiligen Nacht, dass in die [[Dunkelheit]] der Erde die helle [[Sonne]] scheint.&amp;quot; (Friedrich von Bodelschwingh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;br /&gt;
*[[Gottes Wille]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachtskrippe]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Raunächte]]&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Engel]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
*[[Freude]]&lt;br /&gt;
*[[Nikolaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Aurelius Augustinus, Betrachte nur, was Gott für uns geworden ist. Vom Geheimnis der Weihnacht (2002)&lt;br /&gt;
*Max Bolliger (Autor), René Villiger (Illustrator), Das Brot der Engel. Weihnachten mit Franziskus (2002)&lt;br /&gt;
*Dietrich Bonhoeffer, Wunder aller Wunder. Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer (2013)&lt;br /&gt;
*Deepak Chopra, Der dritte Jesus. Auf der Suche nach dem kosmischen Christus (2010)&lt;br /&gt;
*Günther Dellbrügger, Auferstehung - Mit dem Herzen denken (2010)&lt;br /&gt;
*Konrad Dietzfelbinger, Die Geburt des wahren Selbst im Menschen. Die Botschaft Jesu für unsere Zeit im Lukasevangelium (2003)&lt;br /&gt;
*Erhard Gass u. a., Geburt Jesu in Wort und Bild (1997) &lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Zeit der Erfüllung. Ein Begleiter für Advent und Weihnachten (2012)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachtsengel. Meditationen (2011)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachten - Einen neuen Anfang feiern. Fest zwischen den Zeiten (2007)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Ein Stern führt durch die Dunkelheit. Gedanken zu Advent und Weihnachten (2002)&lt;br /&gt;
*Raimon Panikkar, Christophanie. Erfahrung des Heiligen als Erscheinung Christi (2006)&lt;br /&gt;
*Joseph Ratzinger-Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Prolog. Die Kindheitsgeschichten (2012)&lt;br /&gt;
*Rabindranath Tagore, Licht aus der ewigen Morgenröte. Gedanken zur Geburt Jesu (2003)&lt;br /&gt;
*Sigrid Undset, Das Weihnachtswunder (1930) &lt;br /&gt;
*Geza Vermes, Thomas Ganschow, Die Geburt Jesu. Geschichte und Legende (2007) &lt;br /&gt;
*Manfred Weber (Hrsg.), Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer. Besinnliche Texte (2004)&lt;br /&gt;
*Ingeborg Weber-Kellermann, Das Weihnachtsfest. Eine Kultur- und Sozial-Geschichte der Weihnachtszeit (1978)&lt;br /&gt;
*Eckard Wolz-Gottwald, Meister Eckhart. Oder Der Weg zur Gottesgeburt im Menschen (2010)&lt;br /&gt;
*Christoph Wrembek, Der Stern - die Weisen - und wir. Die Geburt Jesu in Bethlehem (2010) &lt;br /&gt;
*Jörg Zink, Auferstehung. Und am Ende ein Gehen ins Licht (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Jesus - aus: Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/presse/aktuelle-artikel/detailansicht/article/jesus-und-yoga/ Jesus und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/2010/11/28/yoga-advent-und-weihnachten/ Yoga, Advent und Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://vegetarische-weihnachten.de/ Vegetarische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.nabu.de/oekologischleben/umweltschutztipps/rundumweihnachten/weihnachten.html NABU: Ökologisch leben - Rund um Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Heiliger_Abend.html Heiliger Abend - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienN/Natal_Geburt_des_Herrn.htm Geburt Christi - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Balthasar.htm Balthasar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Caspar.htm Caspar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Melchior.htm Melchior - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Epiphanias.html Epiphanias - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Weihnachten Weihnachten - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heiliger_Abend Heiliger Abend - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Advent Advent - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heilige_Drei_K%C3%B6nige Heilige Drei Könige - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.daskirchenjahr.de/christfestmenu.php Das Kirchenjahr - Christfest]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/ Advent - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/weihnachten.html Weihnachten - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/hl_familie.html Fest der heiligen Familie - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/dreikoenigsfest.html Epiphanie/ Dreikönigsfest - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsgottesdienste.de/index.php Gottesdienste in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.at/de/text_und_musik.asp &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; von Joseph Mohr]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.info/ &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; in verschiedenen Sprachen]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtenweltweit.de/meta/home/ Weihnachten weltweit - ökumenische Mitmachaktion für Kinder von drei bis sieben Jahren]&lt;br /&gt;
*[http://www.kinderkirche.de/themen/weihnachten.htm Kinderkirche - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.tivi.de/fernsehen/logo/index/34854/ ZDF-logo! - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.geo.de/GEOlino/weihnachten/weihnachten-rund-um-den-globus-66657.html GEOlino - Weihnachten rund um den Globus]&lt;br /&gt;
*[http://www.russlandjournal.de/russland/reiseinformationen/feiertage/weihnachten/ Russland Journal - Russische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsmarkt.net/ Weihnachtsmärkte in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.dresden.de/de/05/02/veranstaltungen/04-Weihnachten-in-Dresden.php?shortcut=Striezelmarkt Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.striezelmarkt.org/ Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.christkindlesmarkt.de/ Nürnberger Christkindlesmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.luther2017.de/18979/weihnachten Luther 2017 - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.net/weihnachtsland/volkskunst/ Weihnachtsland Erzgebirge – Raachermannel und Schwibbuung]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.de/advent/ Advent im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge-tourismus.de/handwerk-weihnachten/weihnachtsbraeuche/ Weihnachtsbräuche im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/ Seminare zu &amp;quot;Christentum&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage - Weihnachten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
Anselm Grün,  Die Weihnachtsgeschichte (Audio CD) (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Advent und Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/44-Advent_und_Weihnachten.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fantasiereise zu Jesus und Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Tiefenentspannung_Visualisierung_Jesus_Maria.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sukadev spricht zu Weihnachten über die Bergpredigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/Bergpredigt_Vorabend_4_Advent.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Feiertag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Feiertag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136176</id>
		<title>Weihnachten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachten&amp;diff=136176"/>
		<updated>2014-10-28T09:59:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039; ist ein [[Christentum|christliches]] Hoch[[fest]] und feiert die [[Geburt]] von [[Jesus Christus]]. Weihnachten bedeutet die [[Geburt]] des [[Gott|göttlichen]] [[Licht]]es auf [[Erde]]n. In der dunkelsten [[Zeit]] des Jahres, kurz nach der Winter[[sonne]]nwende, wird das göttliche [[Licht]] in die [[Dunkelheit]] der [[Welt]] in der Ver[[körper]]ung eines kleinen [[Kind]]es hinein geboren. Das alte Jahr geht zu Ende - etwas [[Anfang|Neues]] beginnt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Anbetung-der-Hirten-Jesus-Gerard-van-Honthorst.jpg|thumb|Anbetung der Hirten - Gerard van Honthorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und &lt;br /&gt;
:nicht in dir, du bleibst noch [[Ewigkeit|ewiglich]] verloren.&amp;quot; &lt;br /&gt;
:::Angelus Silesius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten können wir uns besonders der göttlichen [[Kraft]], des göttlichen [[Licht]]es in uns öffnen und es [[Erfahrung|erfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Weihnachten ist ein [[Symbol]] für die Gottesgeburt in der [[mensch]]lichen [[Seele]]. Mit der Geburt Jesu erneuern wir die [[Gott]]esgeburt in unserem [[Herz]]en. Der Stall und die Krippe von Bethlehem ist unser [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz].“&lt;br /&gt;
:::[http://www.se-elsaesser.com/ Sebastian Elsaesser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Christentum==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lorenzo-di-Credi-Geburt-Christi.JPG|thumb|Geburt Christi - Lorenzo di Credi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Wir feiern Weihnachten, auf dass diese [[Geburt]] auch in uns [[Mensch]]en geschieht. &lt;br /&gt;
::Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann? &lt;br /&gt;
::Gerade, dass sie auch in mir geschehe, darin liegt alles.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Meister Eckhart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten ist das jüngste Christusfest der Kirche und eines der 3 Hochfeste (Weihnachten, [[Ostern]] und [[Pfingsten]]) des [[Christentum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christnacht markiert die [[Geburt]]sstunde Jesu - um Mitternacht. Die frühe Christenheit beging in dieser Nacht einen Vigil[[gottesdienst]] (Vigil = Wache), der die ganze Nacht andauerte. Heute wird die Christnacht gewöhnlich mit einem einfacheren Gottesdienst gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festzeit von Weihnachten beginnt schon mit der Christvesper. Sie wird am Heiligabend, am Abend der Christnacht, gefeiert und war ursprünglich eine vorbereitende [[Andacht]]. Hier wird die [[Geschichte]] der Geburt Jesu gelesen und der [[Mensch]]werdung [[Gott]]es gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten, das Christfest, findet am 25. und 26. 12. statt, in dem die Botschaft von Weihnachten verkündet und gehört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Dass uns dieses [[Kind]] geboren ist, dass mir dieses [[Mensch]]enkind, dieser [[Gott]]essohn gehört,&lt;br /&gt;
::dass ich sein bin und er mein ist, daran hängt nun mein [[Leben]].&amp;quot; &lt;br /&gt;
::([[Dietrich Bonhoeffer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Von nun an steht uns wieder unsere Heimat offen. In der Menschwerdung hat [[Gott]] sein tiefstes&lt;br /&gt;
::[[Geheimnis]] offenkundig gemacht. Gott wurde Mensch, damit der [[Mensch]] seine Heimat habe in Gott.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::([[Hildegard von Bingen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z48H3uMY4Mg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsgeschichte===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Anbetung der Heiligen Drei Könige- Albrecht-Altdorfer.jpg|thumb|Die Anbetung der Heiligen Drei Könige - Albrecht Altdorfer]]&lt;br /&gt;
Im Lukas-[[Evangelium]] findet sich der größte Teil der Geschichten über das Jesuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Geburt Jesu&#039;&#039;&#039; (Lukasevangelium Kap. 2, 1 - 20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde. Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Joseph]] zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt - weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit [[Maria]], seiner Verlobten, die gesegneten Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen [[Sohn]], hüllte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein [[Engel]] des [[Herr]]n zu ihnen, und es umstrahlte sie die [[Herrlichkeit]] des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: &amp;quot;Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch eine große [[Freude]], die dem ganzen [[Volk]]e zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Stadt Davids ein Retter geboren, der ist [[Messias]] und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein [[Kind]]lein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf einmal erschien mit dem [[Engel]] eine große Schar des [[Himmel|himmlischen]] Heeres, die [[Gott]] priesen mit den [[Wort]]en: &amp;quot;[[Ehre]] sei Gott in der Höhe und auf [[Erde]]n [[Frieden]] unter Menschen eines guten [[Wille]]ns!&amp;quot; Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum [[Himmel]] entschwanden, sagten die Hirten zueinander: &amp;quot;Lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie gingen eilends und fanden [[Maria]] und [[Joseph]] und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. [[Maria]] behielt alle diese [[Wort]]e und erwog sie in ihrem [[Herz]]en. Die Hirten aber kehrten zurück und [[Lobpreis|priesen]] und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hFsj9qURPSU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Etymologie von Weihnachten===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ze den wihen nahten&amp;quot; heißt auf Hochdeutsch &amp;quot;zu den Heiligen Nächten&amp;quot;. Der früheste Beleg hierfür, die Wendung ze wihen nahten, stammt aus einer [[Predigt]]sammlung von ca. 1170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wort]] [[Advent]] kommt von lateinisch &amp;quot;advenire&amp;quot; – ankommen, eintreffen. Advent ist die Vorbereitung auf die [[Geburt]] Jesu, auf die Ankunft des [[Herr]]n (adventus domini).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung von Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus predigt zu den Vögeln (Darstellung einer Legende aus den Fioretti von Giotto di Bondone, um 1295).jpg|thumb|Franziskus predigt zu den Vögeln - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt. Bei den Frühchristen finden sich verschiedene Datumsangaben zur Geburt Christi. Julius Africanus (vor 221) nannte den 25. März als Datum der Empfängnis Jesu Christi, wonach sich der 25. Dezember als Tag der [[Geburt]] berechnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde in der [[Kirche]] nur Epiphanias - das „[[Fest]] der Erscheinung des [[Herr]]n&amp;quot; am 6. Januar - gefeiert. Die Feier der Geburt Jesu geht auf die [[Zeit]] um 350 zurück. Weihnachten wurde nun kirchlich bestimmt am 25. Dezember begangen - wie erstmals durch den römischen Kopisten Furius Dionysius Filocalus 354 erwähnt. Im 7. und 8. Jahrhundert kam dieser Brauch auch nach Deutschland. 813 erklärte die Mainzer Synode den 25.12. zum &amp;quot;festum nativitas Christi&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in [[Ägypten]] wurde auf den 25. Dezember die Geburt des Licht[[gott]]es Horus gelegt, und im Römischen Reich wurde an diesem Tag Saturn, die Geburt des unbesiegbaren [[Sonne]]ngottes geehrt. Auch in Persien wurde der [[Licht]]gott Mithra an diesem Tag geehrt. Das [[Fest]] zu Ehren der Geburt Christi wurde also in die [[Zeit]] der [[Sonne]]ngeburt gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Symbol]]ik des [[Licht]]es in der tiefsten [[Dunkelheit]] entspricht die Zeit Christi Geburt - Christus als das &amp;quot;Licht der [[Welt]]&amp;quot; (Johannes-Evangelium 8,12) - in der [[Mitte]] der Nacht um die Winter[[sonne]]nwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit um Weihnachten beginnt mit dem [[Advent]] (vorweihnachtliche [[Buße|Buß]]- und [[Fasten]]zeit), der im 5. Jahrhundert als Vorbereitungszeit auf Weihnachten eingeführt wurde, und dauert in der römisch-katholischen Kirche bis zum Fest der [[Taufe]] Christi (erster Sonntag nach Epiphanias) und in der evangelischen Kirche bis Epiphanias (6. Januar). Mit der Christianisierung verbreitete sich Weihnachten weltweit. Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert bis heute Jesu Geburt am 6. Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reformation durch [[Martin Luther]] wurde Weihnachten ab ca. 1535 zum Tag, an dem die Kinder vom „Heiligen Christ“ beschenkt werden - als Ersatz für das Beschenken am Nikolaustag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten mit Franziskus von Assisi===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter, Giotto di Bondone (1266-1336), um 1295, San Francesco, Oberkirche, Assisi, Italien.jpg|thumb|Franziskus verzichtet auf die irdischen Güter - Giotto di Bondone]]&lt;br /&gt;
1223 feierte Franziskus Weihnachten in einer neuen Weise. In einer [[Höhle]] bei Greccio veranlasste Franziskus ein Krippenspiel mit lebenden [[Tier]]en. Daher stammt der Brauch, an Weihnachten eine Krippe mit [[Maria]], [[Joseph]], [[Jesus]], Ochs und Esel aufzubauen, später außerdem mit [[Engel]]n, [[Hirte]]n und den [[Weise]]n aus dem Morgenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Heilig]]en Franziskus war die [[Mensch]]werdung [[Gott]]es zu Weihnachten keine abstrakte [[Geschichte]] aus der [[Vergangenheit]] - sie war wahrhaftig und wirklich. In einer Weihnachtspredigt sagt er: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was nützt es, wenn ihr immer noch zur Krippe kommt, die ich euch in der Höhle zu Greccio dargestellt habe? Was nützt es, wenn ihr die [[Demut]] des göttlichen [[Kind]]es bewundert, die [[Freude]] der heiligen Jungfrau mitempfindet oder das Staunen des heiligen Josef, der nur gebraucht wurde, nicht mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die letzte Kommunion des hl. Franziskus von Assisi.-Peter-Paul-Rubens.png|thumb|Die letzte Kommunion des heiligen Franziskus von Assisi - Peter Paul Rubens]]&lt;br /&gt;
Was nützt es, wenn ihr den Eifer der Hirten verfolgt, die alles liegen- und stehenließen, nur um den Heiland zu suchen und zu schauen? Was nützt es, wenn ihr Weihnachten nur feiert, eure Geschenke aufrechnet und für ein paar Stunden gerührt seid? Ich habe euch die Krippe nicht zum Anschauen geschenkt, sondern zum Anfassen. Man muß das Kind &amp;quot;auf seinen Händen tragen&amp;quot;, muß die [[Mutter]]gottes und ihren Mann &amp;quot;in die Arme nehmen&amp;quot;, man muß sich mitten unter die Hirten gesellen und einer von ihnen werden. Mit den Gestalten der Heiligen Nacht eins werden, das ist es. Man muß selber die [[Demut]] des Kindes lernen, dem Staunen und der [[Freude]] der &amp;quot;[[Eltern]]&amp;quot; im eigenen [[Herz]]en [[Raum]] geben, man muß sich von den Hirten anstecken lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 50 Jahre nach diesem Krippenspiel findet sich die erste Krippe in Rom. Durch die Jesuiten wurde die Weihnachtskrippe ab dem 16. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet, zunächst in Portugal, bald darauf in Spanien, Italien und Süddeutschland. Die Krippen wurden zunächst an Weihnachten nur in [[Kirche]]n aufgestellt, erst ab dem 18. Jahrhundert finden sie sich in Privatwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Berührt dich [[Gott]]es [[Geist]] mit seiner [[Wesen]]heit,&lt;br /&gt;
::so wird in dir gebor&#039;n das [[Kind]] der [[Ewigkeit]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
::(Angelus Silesius)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Gerade dort, wo wir am Ende sind, &lt;br /&gt;
::will Gott in uns geboren werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
::(Anselm Grün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten - Zeit der Wintersonnenwende==&lt;br /&gt;
Die Zeit der Winter[[sonne]]nwende gilt, besonders in der nördlichen Hemisphäre, als sehr [[heilig]]e [[Zeit]]. Die [[Rauhnächte]], die 12 Nächte vom 24.12. bis zum 6.1., sind eine Zeit der Einkehr, der [[Meditation]], der Besinnung des alten Jahres und der Ausrichtung auf das neue Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Zeit erhöhter [[geist]]iger Aktivität - eine Zeit, in der wir die Große [[Dunkelheit]], die unendliche Weite und die Geburt des [[Licht]]es in unseren [[Herz]]en berühren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„Im innersten [[Wesen]] der [[Seele]], im Fünklein der Vernunft, geschieht die Gottesgeburt.&lt;br /&gt;
::In dem Reinsten, Edelsten und Zartesten, was die [[Seele]] zu bieten vermag, da muss es sein: ::in jenem tiefen [[Schweigen]], dahin nie gelangte eine Kreatur noch irgendein Bild.“ &lt;br /&gt;
::(Meister Eckehart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der Wintersonnenwende ist die Zeit der längsten Nacht (gewöhnlich die Nacht vom 21. auf den 22.12.) - und der [[Hoffnung]] auf neues [[Licht]]. Im [[Winter]] herrschen auch in der [[Natur]] [[Ruhe]] und [[Stille]] – und tief Innen schlummert das neue [[Leben]]. Die [[Baum|Bäume]] haben ihr Laub abgeworfen und ihre Lebenssäfte nach innen gezogen. So ist auch der Rückzug des [[Mensch]]en nach Innen, in die Meditation, ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weihnachten in anderen Kulturen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diwali-licht.jpg|thumb|Diwali-Licht]]&lt;br /&gt;
In weiten Teilen [[Indien]]s ist [[Diwali]], auch [[Dipavali]] genannt, der populärste Feiertag und ähnelt in manchem Weihnachten. Diwali, das [[Licht]]erfest, symbolisiert den Sieg des Lichtes über das Dunkle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Rückkehr von [[Rama]] in die [[König]]sstadt [[Ayodhya]] feiern die [[Glaube|Gläubigen]] an Diwali die Rückkehr des [[Bewusstsein]]s der [[Liebe]] [[Gott]]es in die [[Herz]]en der [[Mensch]]en - so wie zu Weihnachten die Christen der [[Geburt]] des Jesus-[[Kind]]es in ihren [[Herz]]en gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Jahre lang hatten die Bewohner von [[Ayodhya]] auf [[Feuer]] und [[Licht]] verzichten müssen. Als [[Rama]] wieder zurückkehrte, wurden überall [[Freude]]nfeuer entzündet. Heute werden an Diwali viele [[Kerze]]n angezündet - so wie auch Weihnachten die Zeit der Kerzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diwali ist eine [[Zeit]] für tiefe [[Meditation]] oder auch für Licht[[gebet]]e zum Wohle der ganzen [[Mensch]]heit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UbaJPJHjXVQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten bei Yoga Vidya===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duccio di Buoninsegna-Geburt Christi-14.Jh..jpg|thumb|Duccio - Geburt Christi]]&lt;br /&gt;
Auch bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] wird Weihnachten als eine Zeit des Eintauchens in den [[Geist]] mittels [[Meditation]] begangen. Das [[Erkenntnis|Erkennen]] unseres wahren göttlichen [[Selbst]] und mit diesem Göttlichen Kern zu verschmelzen, ist das [[Ziel]]. In dieser sehr [[heilig]]en Zeit um Weihnachten - insbesondere am 24.12. um Mitternacht - unterstützen die göttlichen Kräfte unser Bemühen. Die Christmette als Mitternachtsmeditation hilft, die [[Geburt]] [[Gott]]es im Inneren zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten, inmitten der Nacht (&amp;quot;Weih-Nacht&amp;quot;, dieser &amp;quot;geweihten Nacht&amp;quot;, &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;), zieht sich unser [[Geist]] zurück, wird ruhig und kann so die Geburt des Christus[[bewusstsein]]s erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] [[Sutra]] von [[Patanjali]] heißt es: &amp;quot;Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der [[Gedanke]]n im Geist. Dann ruht der [[Sehen]]de in seinem wahren [[Wesen]]&amp;quot;. Wenn der Geist in der Meditation zur Ruhe gekommen ist, erfährt der Meditierende seine wahre [[Natur]]. Und diese [[Erfahrung]] gleicht der Geburt Gottes im [[Mensch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|mB_X3-pA8Fk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Sivananda über Jesus und Weihnachten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathis Gothart Grünewald-Isenheimer-Altar.jpg|thumb|Isenheimer Altar - Mathis Gothart Grünewald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor zweitausend Jahren inkarnierte [[Gott]] auf diesem Planeten, um der ganzen Menschheit den ruhmvollen Pfad zu ewigem [[Leben]] zu zeigen, indem Er das göttliche Leben auf dieser [[Erde]] lebte. [[Jesus]] war kein gewöhnlicher [[Mensch]]. Er war die göttliche [[Kraft]] und [[Liebe]], die auf diesem Globus aus einer bestimmten göttlichen Absicht inkarniert hatte. Seine Ankunft stand im Zeichen der Erfüllung des göttlichen Plans zum Ablauf dieser [[Welt]]. Das wird aus der Art seiner [[Geburt]] und ihres Hintergrunds sichtbar. &amp;quot;Zeit und Umstände der Geburt Jesu enthüllen ein tiefes spirituelles [[Gesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jesus Christus]] wurde nicht in einem großartigen [[Palast]] geboren. Er wurde nicht reichen und gebildeten [[Eltern]] geboren. Er wurde auch nicht im strahlenden [[Licht]] mit Kenntnis der ganzen Menschheit geboren. Jesus Christus wurde an einem [[einfach]]en bescheidenen Ort geboren - in der Ecke eines Stalls. Er wurde einfachen und armen Eltern geboren, die nichts hatten, dessen sie sich hätten rühmen können, mit der Ausnahme ihres makellosen [[Charakter]]s und ihrer [[Heilig]]keit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde er in [[Dunkelheit]] geboren, in der dunkelsten Stunde der Mitternacht, als wirklich niemand etwas davon wusste, außer ein paar von [[Gott]] gesegneten Menschen. &amp;quot;Der oben erwähnte Punkt von tiefer Bedeutung besagt, dass das spirituelle [[Erwachen]] zu dem [[Suche]]nden kommt, der vollkommen bescheiden, &#039;demütig&#039; und &#039;arm im [[Geist]]e&#039; ist. Die [[Eigenschaft]] wahrer [[Demut]] ist eine der unerlässlichsten Grundlagen. Dann kommen Einfachheit, [[Hingabe]] und das Verzichten auf jeden [[Wunsch]] nach weltlichem [[Wohlstand]] und den [[Stolz]] der Gelehrsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, so wie Christus geboren wurde, ohne dass die [[Welt]] davon Kenntnis hatte und in der Finsternis der Dunkelheit, findet die Ankunft des Christus[[bewusstsein]]s im Innern des Menschen statt, wenn das [[Ego]] überwunden wurde. &amp;quot;Das ist die Geburt zum göttlichen Leben. Vom [[Geheimnis]] dieser Geburt sprach Jesus vor Jahrhunderten in sanften [[Wort]]en zu Nikodemus. Dieser verstand nicht ganz, was Christus meinte, als er lehrte, dass der Mensch wiedergeboren werden muss, wenn er das Reich Gottes erreichen soll. &amp;quot;Wie kann das sein&amp;quot;, fragte Nikodemus. Dann erklärte Christus, dass dies eine [[Wiedergeburt]] aus dem göttlichen [[Geist]] ist, nicht den [[Körper]] betrifft, sondern die [[Seele]]. Eine solche innere geistige Geburt ist wesentlich, wenn das Höchste erreicht werden soll, wenn wahres [[Glück]] erfahren werden soll.&amp;quot; ([http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Swami Sivananda])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bräuche im Advent und zu Weihnachten==&lt;br /&gt;
===Weihnachtsessen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Veganer-Kartoffelsalat-Rezept.jpg|thumb|Veganer Kartoffelsalat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den typischen [[Nahrung|Speisen]] an Weihnachten gehören das Weihnachtsgebäck und in einigen Regionen Deutschlands der traditionelle Kartoffelsalat. Hier findest Du eine [[Veganismus|vegane]] Variante dieses Klassikers sowie eine Auswahl an Weihnachtsgebäck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veganer Kartoffelsalat&#039;&#039;&#039; (für 4 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Paprika, 1 kleine Zucchini, 500 g Kartoffeln, 1 Bund Dill, 1 Bund Petersilie, 1 Rezept vegane Mayonnaise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zuerst werden die Kartoffeln gekocht und danach abgepellt.&lt;br /&gt;
*Währendessen kann die vegane Mayonaise hergestellt werden. (siehe unten)&lt;br /&gt;
*Die Kartoffeln, Paprika und Zucchini werden in Würfel geschnitten. Der Dill und die Petersilie werden ebenfalls kleingeschnitten. Gemüse, Kartoffeln und Kräuter werden in einer Schüssel mit der Mayonnaise vermengt.&lt;br /&gt;
*Der Kartoffelsalat kann schon jetzt gegessen werden. Es ist jedoch besser, ihn ein paar Stunden oder gar über Nacht ziehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vegane Mayonnaise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,2 l Sojamilch, 2 EL Zitronensaft, 0,3 l Sonnenblumenöl, 1 EL Agavendicksaft, 1 Prise Pfeffer, 1 TL Senfmehl, 1 TL [[Ayurveda|Ayurvedisches]] Schwefelsalz, 1 TL Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vegane Mayonnaise stellt man durch eine Emulsion her.&lt;br /&gt;
*Dafür wird zuerst die Sojamilch mit dem Zitronensaft vermischt. Das Öl wird langsam dazugegeben, während die Mischung mit einem Pürierstab gemixt wird.&lt;br /&gt;
*Jetzt werden nur noch die Gewürze hinzugegeben und untergerührt.&lt;br /&gt;
*Die Mayonnaise kann jetzt schon verwendet werden, sie wird jedoch nach einiger Zeit im Kühlschrank etwas fester sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|zBuhj5ciASk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsstollen für Yogis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ayurveda weihnachtsstollen-Rezept.jpg|thumb|Weihnachtsstollen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hefeteig: 3/8 Liter Milch, 200 Gramm Mehl, 1 Würfel Frischhefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füllung: 2 Gläser Amla Mus, 150 Gramm Sultaninen, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 3 Esslöffel Honig sowie 3 Esslöffel Kokosflocken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Erwärme die [[Milch]] auf ca. 35° Celsius. Anschließend zerbröckele die Hefe und löse diese in der Milch auf. Jetzt kannst du 200 Gramm Mehl vorsichtig mit dem einem Schneebesen unterrühren. Lasse den Teig ca. 45 Minuten zugedeckt aufgehen. &lt;br /&gt;
*Wenn die Zeit verstrichen ist, gib dem Teig nach und nach wieder 300 Gramm Mehl hinzu, sowie 100 Gramm Margarine (besser Bio Ghee) und 75 Gramm Rohrzucker oder Palmenherzenzucker.&lt;br /&gt;
*Die Zutaten müssen gut verknetet werden. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Bei Bedarf einfach noch etwas Mehl hinzufügen.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig wieder 45 Minuten gehen lassen. Während der Teig aufgeht, kannst du die Füllung vorbereiten.&lt;br /&gt;
*Verflüssige für die Füllung das Amla Mus, indem du die Gläser ca. 10 Minuten im Wasserbad erhitzt. Dann kannst du die anderen Zutaten unterrühren. Die Masse darf nicht zu zäh sein, deshalb wenn nötig etwas Milch hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Teile nun den Teig in drei gleich große Teile, die du dünn ausrollst. Die Füllung wird gleichmäßig auf die drei Teigrollen aufgestrichen, die nun zu einem Zopf geflochten werden.&lt;br /&gt;
*Den Zopf auf ein gefettetes Backblech legen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 170 °C vorheizen. Der Zopf sollte auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten goldgelb backen. &lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen den Zopf mit etwas Zuckerguss bestreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lebkuchen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebkuchen-Rezept2.jpg|thumb|Lebkuchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 320g Mehl, 120g Puderzucker, 30g geriebene Mandeln, 10g Pottasche, 1 Vanilleschote, 120g Zuckerrübensirup, 50g Margarine, 40g Rohrohrzucker, Je 1 Messerspitze Zimt, Kardamon, Nelken und Sternanis, 1 Ei-Ersatz, 20 ml [[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Puderzucker, Mandeln und Pottasche miteinander vermischen. Das Mark der ausgekratzten Vanilleschote hinzugeben.&lt;br /&gt;
*Den Zuckerrübensirup aufkochen und mit der Margarine, dem Zucker und dem Gewürz vermengen.&lt;br /&gt;
*Den Ei-Ersatz mit dem Wasser verrühren und zusammen mit der Sirupmasse in die Mehlschüssel geben.&lt;br /&gt;
*Alle Zutaten zu einem festen Teig kneten, dünn ausrollen und z.B. Herzformen ausschneiden oder den Teig in gleich große Stücke teilen.&lt;br /&gt;
*Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 8-12 Minuten lang backen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanillekipferl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: Mark von 2 Vanilleschoten, 200g Mehl, 50g Rohrohrzucker, 100g feingemahlene Mandeln, 150g Margarine, Puderzucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Mehl, Zucker, Vanille, Mandeln und Margarine zu einem Teig verkneten und eine halbe Stunde kühl stellen. Aus dem Teig eine Rolle mit einem Durchmesser von ca. 4 cm rollen und davon ca. 1,5cm breite Scheiben abschneiden.&lt;br /&gt;
*Diese Scheiben können nun zu Kipferl geformt und auf ein Backblech gelegt werden.&lt;br /&gt;
*Die Vanillekipferl ca. 10-15 Minuten bei 175°C (Umluft) backen. Nach dem Backen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vanille-Ingwer-Kekse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teig: 220g Margarine, 140g Rohrohrzucker, 2 TL Ingwerpulver oder 5 TL frisch geriebener Ingwer, 320g Mehl, 1 Pk. Backpulver, 2 Vanilleschoten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die weiche Margarine mit dem Zucker und [[Ingwer]] schaumig rühren. Mehl mit Backpulver und Vanille vermengt zu der Margarine geben.&lt;br /&gt;
*Anschließend den Teig auf Backpapier oder der mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und Kekse ausstechen - mit Formen oder mit einem Glas.&lt;br /&gt;
*Bei 200°C (Umluft) ca. 10-15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen können die Kekse mit Zuckerguss oder Zitronenglasur verziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Indischer Nougat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Indischer Nougat.jpg|thumb|Indischer Nougat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250 g gemahlene Nüsse (2/3 Haselnüsse, 1/3 Mandeln), 250 ml Sahne, 2 EL Agavendicksaft, 1 Prise Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die gamahlenen Nüsse in eine Pfanne geben und rösten. Dabei sollte man daneben stehen bleiben, da sie sehr schnell zu dunkel werden können.&lt;br /&gt;
*Wenn sie braun genug sind, wird die Sahne hinzugegeben. Während diese einkocht, kann der Agavendicksaft hinzugegeben werden sowie eine Prise Salz.&lt;br /&gt;
*Wenn die Masse eingedickt ist, wird sie in eine flache Form gegeben und mehrere Stunden kühlgestellt. (mind. 2 Stunden)&lt;br /&gt;
*Nach dem Abkühlen kleine Stücke aus der Masse schneiden und aus diesen Kugeln formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xKRLexmUfv4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerste mit Bratäpfeln&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bratapfel-Rezept.jpg|thumb|Bratäpfel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zutaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Äpfel, 100 g Gerste (gekocht), 200 g fein geriebene Sellerieknolle, 50 g gehackte Walnusskerne, 1 El Ahornsirup, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone, 1 Prise Salz, etwas Bio Margarine für die Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die Äpfel waschen und in der Bratpfanne zugedeckt oder im Backofen 30 Minuten braten.&lt;br /&gt;
*Die Gerste in eine Schüssel geben. Bratäpfel im Mixer pürieren und zur Gerste geben. Den Sellerie ebenfalls zur Gerste geben.&lt;br /&gt;
*Walnüsse mit dem Ahornsirup, der Zitronenschale und dem Salz dazugeben. Die Mischung in eine gefettete feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 20 Minuten backen.&lt;br /&gt;
*Das passt dazu: Vegane süße Sahne oder Sojaghurt&lt;br /&gt;
*Variante: Das Gericht kann auch mit Roggen zubereitet werden. Einen Rest kann man mit veganer Schlagsahne vermengen und mit Früchten sowie Pistazien garnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmusik===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stille Nacht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; ist das wohl bekannteste christliche Weihnachtslied. Der Text dieses weltweit verbreiteten und in vielen [[Sprache]]n gesungenen Weihnachtsliedes stammt von Joseph Mohr, aus dem Jahr 1816. Die Melodie komponierte Franz Xaver Gruber 1818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WxrBhZvvSIQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassische Musik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist eines der beliebtesten musikalischen Werke der Weihnachts[[zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|DlwcZT1XVss}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Historia der Geburt Christi&amp;quot;, auch &amp;quot;Weihnachtshistorie&amp;quot;, von Heinrich Schütz verarbeitet die Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus zu einer herausragenden [[Musik]] des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lyrik===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stern-Himmel-Universum-star forming region of the Large Magellanic Cloud-Hubble Space Telescope.jpg|thumb|Sternenwolke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Markt und Straßen steh&#039;n verlassen,&lt;br /&gt;
:Still erleuchtet jedes Haus,&lt;br /&gt;
:Sinnend geh&#039; ich durch die Gassen,&lt;br /&gt;
:Alles sieht so festlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An den Fenstern haben [[Frau]]en&lt;br /&gt;
:Buntes Spielzeug fromm geschmückt,&lt;br /&gt;
:Tausend [[Kind]]lein steh&#039;n und schauen,&lt;br /&gt;
:Sind so wunderstill beglückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich wandre aus den Mauern&lt;br /&gt;
:Bis hinaus in&#039;s freie Feld,&lt;br /&gt;
:Hehres Glänzen, heil&#039;ges Schauern!&lt;br /&gt;
:Wie so weit und still die [[Welt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sterne hoch die Kreise schlingen,&lt;br /&gt;
:Aus des Schnees [[Einsamkeit]]&lt;br /&gt;
:Steigt&#039;s wie [[wunder]]bares Singen -&lt;br /&gt;
:O du [[gnade]]nreiche [[Zeit]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Joseph Freiherr von Eichendorff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten im Erzgebirge - Schwibbuung und Raachrmannl===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen Fenster-Erzgebirge-Licht.jpg|thumb|Weihnachten: Lichterglanz im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erzgebirge ist eine Region Deutschlands, in der Weihnachten auf besondere Weise gefeiert wird. Viele Traditionen entstammen der [[Zeit]], in der die Bergmänner noch in die Stollen zogen. In der [[Dunkelheit]] des [[Winter]]s stellten die Frauen in jedes Fenster ein [[Licht]], um den Bergmännern heimzuleuchten. Der Schwibbogen, der zu Weihnachten in fast jedem Fenster erstrahlt, [[symbol]]isiert den Stolleneingang, der früher beleuchtet war. Die Lichter des Schwibbogens sind Ausdruck der [[Sehnsucht]] der [[Berg]]leute nach Tageslicht, das sie in der dunklen Zeit des Winters kaum sehen konnten, da es bei [[Arbeit]]sbeginn noch dunkel war und sie erst nach [[Sonne]]nuntergang ihre Arbeit beendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwibbogen-Johanngeorgenstadt-Weihnacht-Bergmann.jpg|thumb|Weihnachten: Großer Schwibbogen in Johanngeorgenstadt]]&lt;br /&gt;
Der traditionelle Johanngeorgenstädter Schwibbogen zeigt mit Bergmann, Schnitzer und Klöpplerin die ursprünglichen Erwerbstätigkeiten des Erzgebirges. Auch wird an Weihnachten fast jeder Ort des Erzgebirges mit einem großen Schwibbogen geschmückt. So ist das Erzgebirge zu Weihnachten auch heute noch hell erleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schwibbogen ist auch das Raachrmannl (Räuchermännchen) sehr bekannt – eine kleine stille Holzfigur, die den Duft der Raacherkarzeln (Räucherkerzen) im [[Raum]] verbreitet. &lt;br /&gt;
Eine weitere erzgebirgische Tradition ist der Hutzenabend. Schnitzer und Klöpplerinnen machen es sich in einer Wohnung am Kachelofen gemütlich, singen gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder, erzählen sich alte Volksweisen, schnitzen und klöppeln. Auch heute noch laden kulturelle Einrichtungen im Erzgebirge die Besucher zu Weihnachten zu einem Hutzenabend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tannenbaum===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johansen Viggo-Frohe Weihnachten.jpg|thumb|Frohe Weihnachten (1891) - Johansen Viggo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachts[[baum]] bzw. Christbaum wird zu Weihnachten in [[Kirche]]n, zu Hause, auf Weihnachtsmärkten und anderen Plätzen aufgestellt und mit [[Kerze]]n, [[Licht]]erketten, Kugeln sowie [[Engel]]n und anderen Figuren geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition des Tannenbaumes stammt wahrscheinlich vom Paradiesbaum der am 24. Dezember stattfindenden Paradiesspiele bzw. von mittelalterlichen Mysterien[[spiel]]en. Noch im 18. Jahrhundert war der Christbaum nur an Fürstenhöfen zu finden, ab etwa 1800 gab es den Weihnachtsbaum auch in gehobenen Bürgerhäusern. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts hin verbreitete sich der Weihnachtsbaum auch im Kleinbürgertum. Heute ist der geschmückte Weihnachtsbaum in fast allen [[Familie]]n wichtiges [[Element]] des Weihnachts[[fest]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachtsmarkt===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Striezelmarkt-Weihnacht-Kreuzkirche.jpg|thumb|Dresdner Striezelmarkt an der Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dresdner Striezelmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Vor fast 600 Jahren, im Jahr 1434, bewilligte Kurfürst Friedrich II. einen freien Markt am Tag vor dem Heiligen Abend – zunächst bezogen auf einen eintägigen [[Fleisch]]markt, der sich bald auf andere Waren und einen längeren [[Zeit]]raum ausdehnte. Verkaufsstände waren zunächst »Struzelwahen« oder Karren. Ab dem 16. Jahrhundert lockt eine steigende Nachfrage Händler und Handwerker aus der Umgebung und sogar aus dem Erzgebirge, der Oberlausitz und aus Böhmen nach Dresden. Der Dresdner Stollen, der im Mittelhochdeutschen Striezel genannt wird, gab dem Markt seinen [[Name]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer traditionsreicher deutscher Weihnachtsmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. 1628 wurde er erstmals schriftlich erwähnt. Fast alle Nürnberger Handwerker waren auf diesem vorweihnachtlichen Markt vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weihnachten für Kinder===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|FmHG29jYgmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsmann hat seinen [[Ursprung]] in den Legenden des [[Heilige]]n [[Nikolaus]]. Nikolaus von Myra, ein Heiliger aus dem 4. Jahrhundert, war ein Bischof, der sein vererbtes [[Vermögen]] an die Armen verteilte und als [[Schutz]]patron der [[Kind]]er [[Verehrung|verehrt]] wird. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember, an dem nach dem sich [[Entwicklung|entwickelnden]] [[Brauch]] die Kinder vom Heiligen Nikolaus beschenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] legte 1545 den Geschenktag auf den Heiligen Abend und lässt den „Heiligen Christ“ den Kindern die Geschenke bringen. Als Grund dafür gilt, dass in der evangelischen [[Kirche]] keine Heiligen[[verehrung]] üblich ist. Das Christkind erscheint ab dem 17. Jahrhundert bei den Umzügen an Weihnachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im 18. Jahrhundert brachte der Nikolaus in den katholischen Regionen die Geschenke, in den evangelischen das Christkind. Als Weihnachten immer beliebter wurde, brachte nun auch in den katholischen Gebieten das Christkind die Geschenke. Der strafende Begleiter des [[Heilige]]n Nikolaus, Knecht Ruprecht, wurde nach 1800 allmählich zum Weihnachtsmann. Er löste das Christkind und den Heiligen Nikolaus als Gabenbringer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wenn je das Göttliche auf [[Erde]]n erschien, so war es mit der [[Geburt]] Christi.&amp;quot; (Johann Wolfgang von Goethe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;In der Heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür und steht allein unter dem [[Himmel]], nur um zu spüren, wie still es ist, wie alles den [[Atem]] anhält, um auf das [[Wunder]] zu warten.&amp;quot; (Karl Heinrich Waggerl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Das ist das Wunder der Heiligen Nacht, dass in die [[Dunkelheit]] der Erde die helle [[Sonne]] scheint.&amp;quot; (Friedrich von Bodelschwingh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;br /&gt;
*[[Gottes Wille]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachtskrippe]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Raunächte]]&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Engel]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
*[[Freude]]&lt;br /&gt;
*[[Nikolaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Aurelius Augustinus, Betrachte nur, was Gott für uns geworden ist. Vom Geheimnis der Weihnacht (2002)&lt;br /&gt;
*Max Bolliger (Autor), René Villiger (Illustrator), Das Brot der Engel. Weihnachten mit Franziskus (2002)&lt;br /&gt;
*Dietrich Bonhoeffer, Wunder aller Wunder. Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer (2013)&lt;br /&gt;
*Deepak Chopra, Der dritte Jesus. Auf der Suche nach dem kosmischen Christus (2010)&lt;br /&gt;
*Günther Dellbrügger, Auferstehung - Mit dem Herzen denken (2010)&lt;br /&gt;
*Konrad Dietzfelbinger, Die Geburt des wahren Selbst im Menschen. Die Botschaft Jesu für unsere Zeit im Lukasevangelium (2003)&lt;br /&gt;
*Erhard Gass u. a., Geburt Jesu in Wort und Bild (1997) &lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Zeit der Erfüllung. Ein Begleiter für Advent und Weihnachten (2012)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachtsengel. Meditationen (2011)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Weihnachten - Einen neuen Anfang feiern. Fest zwischen den Zeiten (2007)&lt;br /&gt;
*Anselm Grün, Ein Stern führt durch die Dunkelheit. Gedanken zu Advent und Weihnachten (2002)&lt;br /&gt;
*Raimon Panikkar, Christophanie. Erfahrung des Heiligen als Erscheinung Christi (2006)&lt;br /&gt;
*Joseph Ratzinger-Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Prolog. Die Kindheitsgeschichten (2012)&lt;br /&gt;
*Rabindranath Tagore, Licht aus der ewigen Morgenröte. Gedanken zur Geburt Jesu (2003)&lt;br /&gt;
*Sigrid Undset, Das Weihnachtswunder (1930) &lt;br /&gt;
*Geza Vermes, Thomas Ganschow, Die Geburt Jesu. Geschichte und Legende (2007) &lt;br /&gt;
*Manfred Weber (Hrsg.), Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer. Besinnliche Texte (2004)&lt;br /&gt;
*Ingeborg Weber-Kellermann, Das Weihnachtsfest. Eine Kultur- und Sozial-Geschichte der Weihnachtszeit (1978)&lt;br /&gt;
*Eckard Wolz-Gottwald, Meister Eckhart. Oder Der Weg zur Gottesgeburt im Menschen (2010)&lt;br /&gt;
*Christoph Wrembek, Der Stern - die Weisen - und wir. Die Geburt Jesu in Bethlehem (2010) &lt;br /&gt;
*Jörg Zink, Auferstehung. Und am Ende ein Gehen ins Licht (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Jesus - aus: Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/presse/aktuelle-artikel/detailansicht/article/jesus-und-yoga/ Jesus und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/2010/11/28/yoga-advent-und-weihnachten/ Yoga, Advent und Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://vegetarische-weihnachten.de/ Vegetarische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.nabu.de/oekologischleben/umweltschutztipps/rundumweihnachten/weihnachten.html NABU: Ökologisch leben - Rund um Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Heiliger_Abend.html Heiliger Abend - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienN/Natal_Geburt_des_Herrn.htm Geburt Christi - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Balthasar.htm Balthasar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Caspar.htm Caspar - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Melchior.htm Melchior - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Epiphanias.html Epiphanias - Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Weihnachten Weihnachten - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heiliger_Abend Heiliger Abend - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Advent Advent - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heilige_Drei_K%C3%B6nige Heilige Drei Könige - Kathpedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.daskirchenjahr.de/christfestmenu.php Das Kirchenjahr - Christfest]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/ Advent - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/weihnachten.html Weihnachten - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/hl_familie.html Fest der heiligen Familie - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.festjahr.de/festtage/dreikoenigsfest.html Epiphanie/ Dreikönigsfest - Kirchliches Festjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsgottesdienste.de/index.php Gottesdienste in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.at/de/text_und_musik.asp &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; von Joseph Mohr]&lt;br /&gt;
*[http://www.stillenacht.info/ &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; in verschiedenen Sprachen]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtenweltweit.de/meta/home/ Weihnachten weltweit - ökumenische Mitmachaktion für Kinder von drei bis sieben Jahren]&lt;br /&gt;
*[http://www.kinderkirche.de/themen/weihnachten.htm Kinderkirche - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.tivi.de/fernsehen/logo/index/34854/ ZDF-logo! - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.geo.de/GEOlino/weihnachten/weihnachten-rund-um-den-globus-66657.html GEOlino - Weihnachten rund um den Globus]&lt;br /&gt;
*[http://www.russlandjournal.de/russland/reiseinformationen/feiertage/weihnachten/ Russland Journal - Russische Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.weihnachtsmarkt.net/ Weihnachtsmärkte in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.dresden.de/de/05/02/veranstaltungen/04-Weihnachten-in-Dresden.php?shortcut=Striezelmarkt Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.striezelmarkt.org/ Dresdner Striezelmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.christkindlesmarkt.de/ Nürnberger Christkindlesmarkt]&lt;br /&gt;
*[http://www.luther2017.de/18979/weihnachten Luther 2017 - Weihnachten]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.net/weihnachtsland/volkskunst/ Weihnachtsland Erzgebirge – Raachermannel und Schwibbuung]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge.de/advent/ Advent im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
*[http://www.erzgebirge-tourismus.de/handwerk-weihnachten/weihnachtsbraeuche/ Weihnachtsbräuche im Erzgebirge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/ Seminare zu &amp;quot;Christentum&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage - Weihnachten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
Anselm Grün,  Die Weihnachtsgeschichte (Audio CD) (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Advent und Weihnachten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/44-Advent_und_Weihnachten.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fantasiereise zu Jesus und Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Tiefenentspannung_Visualisierung_Jesus_Maria.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sukadev spricht zu Weihnachten über die Bergpredigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/Bergpredigt_Vorabend_4_Advent.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Feiertag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Feiertag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136135</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136135"/>
		<updated>2014-10-28T08:27:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine [[wunder]]bare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur [[Ruhe]] zu kommen und sich in einer [[stille]]n Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich [[Raum|Räume]] zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner [[Seele]] lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer [[heilig]]en Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die [[Arbeit]] auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. &amp;quot;Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des [[Alltag]]s ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende [[Mutter]]schoß ist dunkel. Der Samen in der [[Erde]], der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines [[Ritual]] durchführen, indem wir in [[Andacht|andächtiger]], meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in eine Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene [[Intuition]] eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven [[Energie]]n einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu [[Reinigung|reinigen]] und den persönlichen [[Raum]] für diese heilige Zeit zu [[Schutz|schützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136130</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136130"/>
		<updated>2014-10-28T08:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen getrieben und unruhig fühlen, sind die Raunächte eine wunderbare Gelegenheit, zum Ausklang des Jahres zur Ruhe zu kommen und sich in einer stillen Zeit auf das Neue Jahr hin auszurichten. Sich Räume zu schaffen, in denen man ganz bei sich ankommt, seiner Seele lauschen kann und aufmerksam ist für die Zeichen der Höheren Welten, [[Meditation]], [[Innenschau]], Reflexion des Alten Jahres, [[Herz]]öffnung und Empfangsbereitschaft für das Göttliche [[Licht]] - all das lässt die Raunächte zu einer besonderen, einer heiligen Zeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Raunächte in dieser Weise zu begehen, sollten wir die Arbeit auf das Notwendigste reduzieren und Zeit für Besinnung und [[Achtsamkeit]] schaffen. „Die Zwölften sind Schwellenzeit, Zeit außerhalb der Zeit, in der die gewohnten Regeln des Alltags ausgesetzt sind. Es geht um ein Innehalten – diese Zeit war mit Arbeitstabus belegt, es war wichtig, zu ruhen, nach innen zu horchen. Was will jetzt wirken? Welche Kräfte bestimmen mein Leben? (…) die Dunkelheit ist auch zutiefst fruchtbar. Der bergende Mutterschoß ist dunkel. Der Samen in der Erde, der Keim im Ei – alles Leben beginnt in Dunkelheit. Insofern liegt in der Dunkelheit auch grenzenloses Potential. Wage ich es, mich der Dunkelheit und ihrem Potential zu öffnen? (…)“ ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie unsere Vorfahren können wir in den Raunächten Einblicke in das kommende Jahr gewinnen. In jeder der 12 Raunächte können wir zum Beispiel ein kleines Ritual durchführen, indem wir in andächtiger, meditativer Atmosphäre ein Karten-Set befragen und so etwas über den jeweiligen Monat des Neuen Jahres erfahren. Die erste der Raunächte vom 25. auf den 26. Dezember steht dabei für den Monat Januar, usw. Auch auf [[Traum|Träume]] sollten wir in dieser Zeit besonders achten, denn sie sind ebenso Vorboten für das Neue Jahr. Es wird empfohlen, alles, was an Träumen und Eingebungen sowie besonderen Begegnungen während der Raunächte geschieht, in einer Art Tagebuch, auch Raunachtsbuch genannt, aufzuschreiben. Bei der Deutung dieser Ereignisse spielt die eigene Intuition eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist es genauso möglich, wie unsere Vorfahren das Haus zu räuchern, um die positiven Energien einzuladen, das Haus sowie die eigene [[Aura]] zu reinigen und den persönlichen Raum für diese heilige Zeit zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136080</id>
		<title>Raunächte</title>
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		<updated>2014-10-28T07:04:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Etymologie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen weihenacht und heyligen drey künigtag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache für alle teüfel gespenst vnd zauberey.[http://ganzheitlichschlafen.wordpress.com/2011/12/22/die-12-rauhnachte-die-zeit-zwischen-den-jahren/ &amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136076</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136076"/>
		<updated>2014-10-28T06:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wortes &amp;quot;Raunächte&amp;quot; ist nicht eindeutig geklärt. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; könnte sich sowohl vom mittelhochdeutschen Wort &amp;quot;rûch&amp;quot; (haarig, aber auch wild), vom Althochdeutschen &amp;quot;rüh&amp;quot; (rau) oder vom Althochdeutschen &amp;quot;rüch&amp;quot; (Geheimnis) ableiten. Außerdem findet sich noch die Erklärung, dass &amp;quot;Raunächte&amp;quot; von &amp;quot;raunen&amp;quot; herstammt und sich auf die [[Mystik|mystische]] Zeit der [[Geheimnis]]se bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raunächte als Herleitung von den Wörtern &amp;quot;haarig; wild&amp;quot; bezöge sich auf die &amp;quot;wilden Dämonen&amp;quot; bzw. bösen [[Geist]]er, die man sich als mit Fell bekleidet vorgestellt hatte und die dem damaligen [[Glaube]]n zufolge in den Raunächten ihr Un[[wesen]] trieben. Daneben könnte sich das Wort &amp;quot;Raunächte&amp;quot; auch auf &amp;quot;Rauch&amp;quot; beziehen, denn es gab und gibt den Brauch, in den Raunächten Haus und Hof zu räuchern, um die bösen Geister zu vertreiben. Diese Bräuche wurden allerdings lange Zeit nur mündlich überliefert. Erst 1534 berichtet Sebastian Franck in einem Buch über das Räuchern in den Raunächten: &amp;quot;Die zwolff naecht zwischen Weihenacht und Heyligen drey Künig tag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache / für alle teüfel gespenst vnd zauberey.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136044</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136044"/>
		<updated>2014-10-27T15:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte und Anthroposophie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] sieht in den zwölf heiligen Nächten die Offenbarung der heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136043</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136043"/>
		<updated>2014-10-27T15:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039;, auch Rauchnächte bzw. Zwölfte (zwölf Nächte), sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136042</id>
		<title>Raunächte</title>
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		<updated>2014-10-27T14:57:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte - Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039; sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; ([http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/# Nayoma de Haën])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136041</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136041"/>
		<updated>2014-10-27T14:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte - Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039; sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie [die Raunächte, A.d.R.] sind ein heute noch vor allem in den [[Berg]]en lebendiger Brauch, der ungebrochen seit mindestens germanisch-keltischer Zeit besteht und möglicherweise noch älteren [[Ursprung]]s ist. Denn die weibliche [[Gottheit]] als Herrin über Wetter und Fruchtbarkeit, [[Leben]] und [[Tod]] und als Hüterin der so überlebenswichtigen Künste des Spinnens und Webens, sie war zu germanisch-keltischer Zeit bereits auf dem Rückzug. Dass die dunkelste, unsicherste Zeit des Jahres so vollständig auf sie ausgerichtet ist, deutet daher darauf hin, dass das [[Wissen]] um diese [[heilig]]e, höchst numinose Zeit möglicherweise sogar noch älter ist.&amp;quot; (Nayoma de Haën, http://www.mystica.tv/mystische-raunachte-nayoma-de-haen/#)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136039</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136039"/>
		<updated>2014-10-27T14:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039; sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte heute==&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136038</id>
		<title>Raunächte</title>
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		<updated>2014-10-27T14:50:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte und Anthroposophie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039; sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.&amp;quot; ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136035</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=136035"/>
		<updated>2014-10-27T14:49:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte - Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039; sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.&amp;quot; (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin Wotan.jpg|thumb|Odin - Abbildung in einer isländischen Eddahandschrift]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Germanen feierten mit dem Julfest, der [[Wintersonnenwende]], die Geburt der Sonne sowie die Geburt des neuen Jahres – eine Zeit, in der die Tage langsam wieder länger werden, eine Zeit, in der das Licht noch mit der Dunkelheit kämpft, über die es letztlich siegen wird. Da der germanische [[Mond]]kalender pro Jahr nur 354 Tage umfasste und sich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten ergab, wurden diese 11 Tage zwischen Ende des einen und Beginn des neuen Jahres als &amp;quot;tote Tage&amp;quot; eingeschoben. Diese Tage waren Tage außerhalb der Mondmonatsrechnung – eine Zeit außerhalb der Zeit. &amp;quot;Raunächte&amp;quot; wurde sie genannt, da sie sich im Jahreskreis in der Jahresnacht befindet – der dunkelsten Zeit des Jahres. Damit waren die Tage &amp;quot;Nächte&amp;quot;, und jede der Raunächte dauerte von 24 Uhr bis 24 Uhr der folgenden Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raunächte waren [[heilig]]e Nächte, in denen nicht gearbeitet, sondern beobachtet und mit Aufmerksamkeit wahrgenommen werden sollte. Diese besonders [[Mystik|mystische]] Zeit war geprägt durch den Zugang zu anderen [[Welt]]en. [[Orakel]]deutungen und andere [[Ritual]]e, um Einblicke in das Kommende zu gewinnen, haben sich bis in heutige Zeit erhalten. Auch den Ahnen wurde gedacht und sich vor den dunklen Mächten in Acht genommen. Laut germanischem [[Glaube]]n zog in den Raunächten das wilde Heer von Odin umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.“ ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Odin_Wotan.jpg&amp;diff=136026</id>
		<title>Datei:Odin Wotan.jpg</title>
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		<updated>2014-10-27T14:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: Abbildung von Odin auf Sleipnir aus der isländischen Eddahandschrift NKS 1867 4to von Ólafur Brynjúlfsson aus dem Jahre 1760&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abbildung von Odin auf Sleipnir aus der isländischen Eddahandschrift NKS 1867 4to von Ólafur Brynjúlfsson aus dem Jahre 1760&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=135924</id>
		<title>Raunächte</title>
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		<updated>2014-10-27T09:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Raunächte - Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039; sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der [[Wintersonnenwende]]. Auch vor dem Auftreten des [[Christus]] hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die [[Geburt]] der [[Sonne]]. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien.“ (Sebastian Elsaesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.“ ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=135900</id>
		<title>Raunächte</title>
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		<updated>2014-10-27T07:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039; sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.“ ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Reinhardt Stiehle, Das Rätsel der Raunächte (2011)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=135899</id>
		<title>Raunächte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Raun%C3%A4chte&amp;diff=135899"/>
		<updated>2014-10-27T06:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Raunächte&#039;&#039;&#039; sind die Tage und Nächte zwischen der Weihe-Nacht – der [[Wintersonnenwende]] – und dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige bzw. der Erscheinung des Herrn (Epiphanias). In der dunkelsten Zeit des Jahres, zur [[Zeit]] der Wintersonnenwende, wenden sich die Menschen nach innen, kommen zur [[Ruhe]], lauschen ihrer [[Seele]]. In dieser besonderen Zeit – einer Zeit zwischen den Jahren – sind die Grenzen zwischen den Welten nicht so scharf, Tore öffnen sich, göttliches [[Licht]] strahlt. Wie insbesondere [[Weihnachten]] sind die Raunächte eine Zeit, in der die [[Geburt]] des göttlichen Lichtes im Menschen geschehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiskristalle Winter.JPG|thumb|Raunächte - Zeit sich nach [[Innenschau|Innen]] zu wenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte - Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogel Winter.JPG|thumb|Raunächte - In der Einsamkeit der [[Seele]] lauschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gtmuVrj4ZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Raunächte und Anthroposophie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Nebel Baum.JPG|thumb|Raunächte - Zeit für [[Meditation]], [[Kontemplation]], [[Ruhe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wieder ohne dass man es so recht gewusst hat in der bisherigen Wissenschaft, stehen sie da, diese zwölf heiligen Nächte, wie aus den verborgenen weisen [[Seele]]ntiefen der [[Menschheit]] festgesetzt, wie wenn sie sagen wollten: empfindet alle Tiefe des [[Weihnachten|Christenfestes]]; aber versenkt euch dann während der zwölf heiligen Nächte in die heiligsten Geheimnisse des [[Kosmos]]! – Das heißt in das Land des [[Universum]]s, aus dem der Christus heruntergezogen ist auf die Erde. Denn nur, wenn die Menschheit den Willen haben wird, sich inspirieren zu lassen durch den [[Gedanke]]n an den heiligen kindlichen Gottes[[ursprung]] des Menschen, sich inspirieren zu lassen von jener [[Weisheit]], welche in die zwölf Kräfte, in die zwölf heiligen Kräfte des Universums dringt, die symbolisch dargestellt sind in den zwölf Zeichen des Tierkreises, die sich aber nur in [[Wahrheit]] darstellen durch die [[spirituell]]e Weisheit – nur wenn die Menschheit sich vertieft in die wahre spirituelle Weisheit und der Zeiten Lauf erkennen lernt im großen Weltall und im einzelnen Menschen, nur dann wird zu ihrem eigenen Heile die Menschheit der [[Zukunft]], durch Geisteswissenschaft befruchtet, die [[Inspiration]] finden, die da kommen kann von dem Jesu-Geburtsfest zum Eindringen in die zuversichtlichsten, [[hoffnung]]sreichsten Zukunftsgedanken.“ ([[Rudolf Steiner]], 21. Dezember 1911[http://www.waldorfkindergarten-aachen.de/winter2011-rauhnaechte.html )]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Y4Eb3EX6Q0M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb|Raunächte - Das Alte verabschieden, sich auf das Neue ausrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|M8NX9W_j1ws}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wintersonnenwende]]&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Silvester]]&lt;br /&gt;
*[[Herzensgebet]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Gnade]]&lt;br /&gt;
*[[Stille]]&lt;br /&gt;
*[[Licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte (2012) &lt;br /&gt;
*Nayoma de Haën, Das Mysterium der Raunächte: Meditationen und Traumreisen für die Zeit zwischen den Jahren (2012)&lt;br /&gt;
*Valentin Kirschgruber, Das Wunder der Raunächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr (2013)&lt;br /&gt;
*Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Raunächte - Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte (2009)&lt;br /&gt;
*Christopher Weidner, Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte. Rituale, Brauchtum, Weissagungen (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-im-winter-die-tage-vor-dem-neuen-jahr/ Yoga im Winter: Raunächte…]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/die-sechs-yoga-wege/ Die sechs Yoga-Wege]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Sivananda/sivananda.htm Swami Sivananda Fotogalerie]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditation-yoga/ Meditation &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/public_html Internetseiten der Divine Life Society]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Internetseiten von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/ Schweigen – Stille]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontemplation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=T%C3%A4tige_N%C3%A4chstenliebe&amp;diff=135892</id>
		<title>Tätige Nächstenliebe</title>
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		<updated>2014-10-26T16:27:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tätige Nächstenliebe&#039;&#039;&#039; heißt aktiv etwas für andere zu machen. Tätige Nächstenliebe heißt tätig zu sein. Tätige Nächstenliebe heißt Gutes zu tun mit [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]. Tätige Nächstenliebe heißt, einem anderen zu helfen, ihm beizustehen, [[Opfer]] für ihn bringen. Siehe einen umfangreichen Artikel zum Stichwort &#039;&#039;&#039;[[Nächstenliebe]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Tier Kind Hund.JPG|thumb|[[Tierliebe]] als [[Nächstenliebe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundlage der tätigen Nächstenliebe==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Nächstenliebe kommt aus dem [[Christentum]]. Nächstenliebe ist die Übersetzung des griechischen Begriffs [[Agape]] und des lateinischen Begriffs [[Caritas]]. Diese Ausdrücke in den Urfassungen der Bibel werden mal als Liebe, mal als Nächstenliebe übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bibel wird mehrmals das Gebot ausgesprochen: &amp;quot;[[Liebe deinen Nächsten wie dich selbst]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebot gilt es zu leben - aber nicht starr, sondern eben mit Liebe. Mehr zur christlichen Grundlage tätiger Nächstenliebe mit vielen Bibelzitaten unter dem Stichwort &#039;&#039;&#039;[[Christliche Liebe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich sagt Jesus, dass tätige Nächstenliebe zusammen mit [[Gottesliebe]] zur Erlösung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|IL8vyFT2D9Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Tätigsein==&lt;br /&gt;
Es reicht nicht aus, nur Liebe zu spüren, nur in einem [[Gefühl]] zu schwelgen. Es ist auch wichtig, tätig zu sein, für andere da zu sein, zu dienen, zu helfen. So ist tätige Nächstenliebe eben auch Tätigsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Liebe==&lt;br /&gt;
Es reicht auch nicht aus, anderen Gutes zu tun. Ein Heizkörper entwickelt sich [[spirituell]] nicht weiter - auch wenn er für Menschen im Winter so viel Gutes tut. Ebenso: Ein Mensch, der sich für andere Menschen, für eine gute Sache engagiert, ohne dabei Liebe zu spüren, kommt spirituell nicht sehr weiter und wird auch nicht [[glück]]lich. Es gilt das, was man Gutes tut, auch mit Liebe zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Liebe zu einem Menschen==&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die engagieren sich mit großer [[Energie]] und Enthusiasmus. Sie vergessen dabei manchmal die Menschen für die sie das machen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das Gute, das man tut, macht man für die Menschen. Tätige Nächstenliebe ist immer Liebe zu einem anderen. Daher: Wenn du dich für etwas engagierst, achte auf die Menschen, mit denen du zu tun hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|VcEAjRHrBwU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Christliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Christliche Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Uneigennützige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Agape]]&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/karma/karma-yoga/ Karma Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/ Christentum]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=T%C3%A4tige_N%C3%A4chstenliebe&amp;diff=135891</id>
		<title>Tätige Nächstenliebe</title>
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		<updated>2014-10-26T16:27:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Tätige Nächstenliebe als Liebe zu einem Menschen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tätige Nächstenliebe&#039;&#039;&#039; heißt aktiv etwas für andere zu machen. Tätige Nächstenliebe heißt tätig zu sein. Tätige Nächstenliebe heißt Gutes zu tun mit [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]. Tätige Nächstenliebe heißt, einem anderen zu helfen, ihm beizustehen, [[Opfer]] für ihn bringen. Siehe einen umfangreichen Artikel zum Stichwort &#039;&#039;&#039;[[Nächstenliebe]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Tier Kind Hund.JPG|thumb|[[Tierliebe]] als [[Nächstenliebe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundlage der tätigen Nächstenliebe==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Nächstenliebe kommt aus dem [[Christentum]]. Nächstenliebe ist die Übersetzung des griechischen Begriffs [[Agape]] und des lateinischen Begriffs [[Caritas]]. Diese Ausdrücke in den Urfassungen der Bibel werden mal als Liebe, mal als Nächstenliebe übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bibel wird mehrmals das Gebot ausgesprochen: &amp;quot;[[Liebe deinen Nächsten wie dich selbst]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebot gilt es zu leben - aber nicht starr, sondern eben mit Liebe. Mehr zur christlichen Grundlage tätiger Nächstenliebe mit vielen Bibelzitaten unter dem Stichwort &#039;&#039;&#039;[[Christliche Liebe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich sagt Jesus, dass tätige Nächstenliebe zusammen mit [[Gottesliebe]] zur Erlösung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|IL8vyFT2D9Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Tätigsein==&lt;br /&gt;
Es reicht nicht aus, nur Liebe zu spüren, nur in einem [[Gefühl]] zu schwelgen. Es ist auch wichtig, tätig zu sein, für andere da zu sein, zu dienen, zu helfen. So ist tätige Nächstenliebe eben auch Tätigsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Liebe==&lt;br /&gt;
Es reicht auch nicht aus, anderen Gutes zu tun. Ein Heizkörper entwickelt sich [[spirituell]] nicht weiter - auch wenn er für Menschen im Winter so viel Gutes tut. Ebenso: Ein Mensch, der sich für andere Menschen, für eine gute Sache engagiert, ohne dabei Liebe zu spüren, kommt spirituell nicht sehr weiter und wird auch nicht [[glück]]lich. Es gilt das, was man Gutes tut, auch mit Liebe zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Liebe zu einem Menschen==&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die engagieren sich mit großer [[Energie]] und Enthusiasmus. Sie vergessen dabei manchmal die Menschen für die sie das machen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das Gute, das man tut, macht man für die Menschen. Tätige Nächstenliebe ist immer Liebe zu einem anderen. Daher: Wenn du dich für etwas engagierst, achte auf die Menschen, mit denen du zu tun hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|VcEAjRHrBwU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Christliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Christliche Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Uneigennützige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Agape]]&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/karma/karma-yoga/ Karma Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/ Christentum]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nächstenliebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=T%C3%A4tige_N%C3%A4chstenliebe&amp;diff=135890</id>
		<title>Tätige Nächstenliebe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=T%C3%A4tige_N%C3%A4chstenliebe&amp;diff=135890"/>
		<updated>2014-10-26T16:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tätige Nächstenliebe&#039;&#039;&#039; heißt aktiv etwas für andere zu machen. Tätige Nächstenliebe heißt tätig zu sein. Tätige Nächstenliebe heißt Gutes zu tun mit [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]. Tätige Nächstenliebe heißt, einem anderen zu helfen, ihm beizustehen, [[Opfer]] für ihn bringen. Siehe einen umfangreichen Artikel zum Stichwort &#039;&#039;&#039;[[Nächstenliebe]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Tier Kind Hund.JPG|thumb|[[Tierliebe]] als [[Nächstenliebe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundlage der tätigen Nächstenliebe==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Nächstenliebe kommt aus dem [[Christentum]]. Nächstenliebe ist die Übersetzung des griechischen Begriffs [[Agape]] und des lateinischen Begriffs [[Caritas]]. Diese Ausdrücke in den Urfassungen der Bibel werden mal als Liebe, mal als Nächstenliebe übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bibel wird mehrmals das Gebot ausgesprochen: &amp;quot;[[Liebe deinen Nächsten wie dich selbst]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebot gilt es zu leben - aber nicht starr, sondern eben mit Liebe. Mehr zur christlichen Grundlage tätiger Nächstenliebe mit vielen Bibelzitaten unter dem Stichwort &#039;&#039;&#039;[[Christliche Liebe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich sagt Jesus, dass tätige Nächstenliebe zusammen mit [[Gottesliebe]] zur Erlösung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|IL8vyFT2D9Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Tätigsein==&lt;br /&gt;
Es reicht nicht aus, nur Liebe zu spüren, nur in einem [[Gefühl]] zu schwelgen. Es ist auch wichtig, tätig zu sein, für andere da zu sein, zu dienen, zu helfen. So ist tätige Nächstenliebe eben auch Tätigsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Liebe==&lt;br /&gt;
Es reicht auch nicht aus, anderen Gutes zu tun. Ein Heizkörper entwickelt sich [[spirituell]] nicht weiter - auch wenn er für Menschen im Winter so viel Gutes tut. Ebenso: Ein Mensch, der sich für andere Menschen, für eine gute Sache engagiert, ohne dabei Liebe zu spüren, kommt spirituell nicht sehr weiter und wird auch nicht [[glück]]lich. Es gilt das, was man Gutes tut, auch mit Liebe zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätige Nächstenliebe als Liebe zu einem Menschen==&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die engagieren sich mit großer [[Energie]] und [[Enthusiasmus]]. Sie vergessen dabei manchmal die Menschen für die sie das machen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das Gute, das man tut, macht man für die Menschen. Tätige Nächstenliebe ist immer Liebe zu einem anderen. Daher: Wenn du dich für etwas engagierst, achte auf die Menschen, mit denen du zu tun hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|VcEAjRHrBwU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Christliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Christliche Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Uneigennützige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Agape]]&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/karma/karma-yoga/ Karma Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/ Christentum]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/christentum/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nächstenliebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Triebhafte_Liebe&amp;diff=135889</id>
		<title>Triebhafte Liebe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Triebhafte_Liebe&amp;diff=135889"/>
		<updated>2014-10-26T16:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Triebhafte Liebe&#039;&#039;&#039; ist eine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe], welche von den Trieben gesteuert wird. Triebhafte Liebe ist [[animalische Liebe]], [[tierische Liebe]], also die Liebe der Tiere. Tiere folgen ihren Instinkten und Trieben - daher ist die Liebe der Tiere immer auch triebhafte Liebe. Bei Menschen ist [[Sexualität]], die Liebe, normalerweise durch Konventionen geregelt. Selbst die sogenannten Ureinwohner waren nicht so naiv wie es die Europäer gedacht hatten. Reine triebhafte Liebe ist in menschlichen [[Gesellschaft]]en nicht üblich und vermutlich gar nicht denkbar. Innerhalb bestimmter Grenzen ist aber triebhafte Liebe etwas Öffnendes, etwas Befreiendes. Ähnliche [[Bedeutung]] mit kleinen Nuancen haben [[direkte Liebe]], [[ungezügelte Liebe]], [[leidenschaftliche Liebe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rose Liebe.JPG|thumb|Triebhafte Liebe - dem Instinkt folgen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chancen und Gefahren triebhafter Liebe==&lt;br /&gt;
Liebe, insbesondere die [[sexuelle Liebe]], die [[erotische Liebe]], die [[körper]]liche [[Liebe]], ist ja immer auch triebhaft. Triebhafte Liebe ist die Grundlage der [[Sexualität]]. Und Sexualität kann energetisieren, [[Kraft]] geben, die Grundlage sein für eine tiefere Liebe und auch für [[Nächstenliebe]]. Wer seine triebhafte Liebe in einer festen Beziehung leben kann, hat normalerweise mehr [[Energie]] für den [[Alltag]], auch für uneigennützigen Dienst und gemeinnütziges Engagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Z0hDxy7NaUI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungezügelte triebhafte Liebe kann jedoch sehr verletzend wirken. Ungezügelte triebhafte Liebe kann Menschen zu Sex mit [[Kind]]ern, zu Vergewaltigung führen. Ungezügelte triebhafte Liebe kann auch den Partner anekeln. Ungezügelte triebhafte Liebe kann zum Fremdgehen führen und die feste Partnerbeziehung gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es gut, triebhafte Liebe zu kanalisieren, zu sublimieren, z.B. durch eine Ehe, durch eine feste Beziehung. Es ist gut, dass beide Partner über ihre jeweiligen [[Wunsch|Wünsche]] und Grenzen sprechen. Aus triebhafter Liebe kann [[tiefe Liebe]], [[spirituelle Liebe]] werden. Wenn die Partner jedoch merken, dass sie irgendwie müde und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ energielos] werden, ihnen Sex keinen Spaß mehr macht, können sie sich darauf verständigen, wieder triebhafte Liebe zu inszenieren. Es kann sogar hilfreich sein, wie Theater zu spielen, um erst mal auf den Geschmack zu kommen. Dann kann man sich den Trieben überlassen. Vorher sollte man jedoch unbedingt die Grenzen des jeweils anderen kennen - und ein Stopp-Signal ausmachen, an dem die Inszenierung tiebhafter Liebe angehalten wird. Nichtverletzen, [[Ahimsa]], ist auch bei triebhafter Liebe das oberste Gebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gQ4drEP8H1E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ungezügelte Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erotische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erste Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Zärtliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesbeziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Triebhafte Liebe</title>
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		<updated>2014-10-26T16:19:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Triebhafte Liebe&#039;&#039;&#039; ist eine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe], welche von den Trieben gesteuert wird. Triebhafte Liebe ist [[animalische Liebe]], [[tierische Liebe]], also die Liebe der Tiere. Tiere folgen ihren Instinkten und Trieben - daher ist die Liebe der Tiere immer auch triebhafte Liebe. Bei Menschen ist [[Sexualität]], die Liebe, normalerweise durch Konventionen geregelt. Selbst die sogenannten Ureinwohner waren nicht so naiv wie es die Europäer gedacht hatten. Reine triebhafte Liebe ist in menschlichen [[Gesellschaft]]en nicht üblich und vermutlich gar nicht denkbar. Innerhalb bestimmter Grenzen ist aber triebhafte Liebe etwas Öffnendes, etwas Befreiendes. Ähnliche [[Bedeutung]] mit kleinen Nuancen haben [[direkte Liebe]], [[ungezügelte Liebe]], [[leidenschaftliche Liebe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rose Liebe.JPG|thumb|Triebhafte Liebe - dem Instinkt folgen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chancen und Gefahren triebhafter Liebe==&lt;br /&gt;
Liebe, insbesondere die [[sexuelle Liebe]], die [[erotische Liebe]], die [[körperliche Liebe]], ist ja immer auch triebhaft. Triebhafte Liebe ist die Grundlage der [[Sexualität]]. Und Sexualität kann energetisieren, [[Kraft]] geben, die Grundlage sein für eine [[tiefere Liebe]] und auch für [[Nächstenliebe]]. Wer seine triebhafte Liebe in einer festen Beziehung leben kann, hat normalerweise mehr [[Energie]] für den [[Alltag]], auch für uneigennützigen Dienst und [[gemeinnütziges Engagement]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Z0hDxy7NaUI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungezügelte triebhafte Liebe kann jedoch sehr verletzend wirken. Ungezügelte triebhafte Liebe kann Menschen zu Sex mit [[Kind]]ern, zu Vergewaltigung führen. Ungezügelte triebhafte Liebe kann auch den Partner anekeln. Ungezügelte triebhafte Liebe kann zum Fremdgehen führen und die feste Partnerbeziehung gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es gut, triebhafte Liebe zu kanalisieren, zu sublimieren, z.B. durch eine Ehe, durch eine feste Beziehung. Es ist gut, dass beide Partner über ihre jeweiligen [[Wunsch|Wünsche]] und Grenzen sprechen. Aus triebhafter Liebe kann [[tiefe Liebe]], [[spirituelle Liebe]] werden. Wenn die Partner jedoch merken, dass sie irgendwie müde und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ energielos] werden, ihnen Sex keinen Spaß mehr macht, können sie sich darauf verständigen, wieder triebhafte Liebe zu inszenieren. Es kann sogar hilfreich sein, wie Theater zu spielen, um erst mal auf den Geschmack zu kommen. Dann kann man sich den Trieben überlassen. Vorher sollte man jedoch unbedingt die Grenzen des jeweils anderen kennen - und ein Stopp-Signal ausmachen, an dem die Inszenierung tiebhafter Liebe angehalten wird. [[Nichtverletzen]], [[Ahimsa]], ist auch bei triebhafter Liebe das oberste [[Gebot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ungezügelte Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erotische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erste Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Zärtliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesbeziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<title>Triebhafte Liebe</title>
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		<updated>2014-10-26T16:14:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Triebhafte Liebe&#039;&#039;&#039; ist eine [[Liebe]], welche von den [[Triebe]]n gesteuert wird. Triebhafte Liebe ist [[animalische Liebe]], [[tierische Liebe]], also die Liebe der Tiere. Tiere folgen ihren [[Instinkte]]n und Trieben - daher ist die Liebe der Tiere immer auch triebhafte Liebe. Bei Menschen ist [[Sexualität]], die Liebe, normalerweise durch [[Konventionen]] geregelt. Selbst die sogenannten [[Ureinwohner]] waren nicht so naiv wie es die [[Europäer]] gedacht hatten. Reine triebhafte Liebe ist in menschlichen [[Gesellschaft]]en nicht üblich und vermutlich gar nicht denkbar. Innerhalb bestimmter Grenzen ist aber triebhafte Liebe etwas Öffnendes, etwas Befreiendes. Ähnliche [[Bedeutung]] mit kleinen Nuancen haben [[direkte Liebe]], [[ungezügelte Liebe]], [[leidenschaftliche Liebe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chancen und Gefahren triebhafter Liebe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe, insbesondere die [[sexuelle Liebe]], die [[erotische Liebe]], die [[körperliche Liebe]], ist ja immer auch triebhaft. Triebhafte Liebe ist die Grundlage der Sexualität. Und Sexualität kann energetisieren, Kraft geben, die Grundlage sein für eine [[tiefere Liebe]] und auch für [[Nächstenliebe]]. Wer seine triebhafte Liebe in einer festen Beziehung leben kann, hat normalerweise mehr [[Energie]] für den [[Alltag]], auch für uneigennützigen Dienst und [[gemeinnütziges Engagement]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungezügelte triebhafte Liebe kann jedoch sehr verletzend wirken. Ungezügelte triebhafte Liebe kann Menschen zu Sex mit Kindern, zu Vergewaltigung führen. Ungezügelte triebhafte Liebe kann auch den Partner anekeln. Ungezügelte triebhafte Liebe kann zum Fremdgehen führen und die feste Partnerbeziehung gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es gut, triebhafte Liebe zu kanalisieren, zu sublimieren, z.B. durch eine Ehe, durch eine feste Beziehung. Es ist gut, dass beide Partner über ihre jeweiligen [[Wünsche]] und Grenzen sprechen. Aus triebhafter Liebe kann [[tiefe Liebe]], [[spirituelle Liebe]] werden. Wenn die [[Partner]] jedoch merken, dass sie irgendwie müde und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ energielos] werden, ihnen Sex keinen [[Spaß]] mehr macht, können sie sich darauf verständigen, wieder triebhafte Liebe zu inszenieren. Es kann sogar hilfreich sein, wie Theater zu spielen, um erst mal auf den Geschmack zu kommen. Dann kann man sich den Trieben überlassen. Vorher sollte man jedoch unbedingt die Grenzen des jeweils anderen kennen - und ein Stopp-Signal ausmachen, an dem die Inszenierung tiebhafter Liebe angehalten wird. [[Nichtverletzen]], [[Ahimsa]], ist auch bei triebhafter Liebe das oberste [[Gebot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ungezügelte Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erotische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Sanfte Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erste Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Zärtliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesbeziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tote_Liebe&amp;diff=135886</id>
		<title>Tote Liebe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tote_Liebe&amp;diff=135886"/>
		<updated>2014-10-26T16:13:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tote Liebe&#039;&#039;&#039; ist eine Liebe, die [[tot]] ist. Tote Liebe ist eigentlich ein Widerspruch in sich: Denn es ist ja gerade die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe], die einen lebendig macht. Von toter Liebe spricht man manchmal, wenn ein Paar, das schon lange miteinander zusammen ist, sich nicht mehr liebt, keine Liebe mehr zueinander empfindet. Im anderen Kontext ist jemand die tote Liebe: Man liebt diesen Menschen weiterhin, man kann aber wegen dieser Liebe zu einem Toten sich nicht für [[neue Liebe]] öffnen. Auch Liebe ist der [https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/ Reinkarnation] unterworfen: Auch eine tote Liebe kann wieder zu neuem Leben erweckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Tanz Tango.JPG|thumb|Die [[Liebe]] wieder entfachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tipps zur Wiederbelebung der Liebe==&lt;br /&gt;
Falls du in einer [[Beziehung]] lebst, in der du deine Liebe als tot empfindest, frage dich: Was muss ich tun, um die Liebe wieder zu neuem Leben zu erwecken. Oder sprich offen zu deinem Partner, dass du eure Liebe als tote Liebe empfindest, und dass du sie gerne wiederauferstehen lassen möchtest. Und frage ihn, sie: Was müsste ich tun, damit unsere Liebe wiederauferstehen kann. Dann wird typischerweise dein Partner fragen, was er tun kann. Oft hilft weniger die Ursachenforschung, warum die Liebe erkaltet ist. Häufiger hilft mehr, zu überleben, was man tun kann, um der Liebe neues Leben zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Z0hDxy7NaUI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nicht jede tote Liebe ist eine schlechte Liebe==&lt;br /&gt;
Manchmal ist die Liebe zwischen zwei Menschen erkaltet, scheinbar tot. Außenstehende meinen dann oft, Ratschläge geben zu müssen, eventuell sogar zu [[Trennung]] und [[Scheidung]] raten zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist Menschen aber ein Anliegen außerhalb der Zweierbeziehung wichtiger. Sie nehmen es gerne in Kauf, dass ihre Liebe eher eine [[pragmatische Liebe]] geworden ist, oder einfach ein Nebeneinanderherleben. Die beiden haben sich aneinander gewöhnt, sie geben sich gegenseitig Sicherheit, haben eine [[Arbeit]]steilung im Zusammenleben, die für beide ok ist. Eventuell hat der eine sogar eine Außenbeziehung. Man sollte sich davor hüten, ein solches Arrangement zu verurteilen. Menschen sind unterschiedlich, [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] ist unterschiedlich, was Menschen als [[Aufgabe]] und als Werte haben, ist unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manchmal ist eine für außenstehende tot wirkende Liebe einfach eine sehr [[tiefe Liebe]], eine [[reife Liebe]], die für andere nicht begreifbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1cPctq6SQ24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Erste Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Zärtliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Vergängliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erotische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesbeziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partnerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tote_Liebe&amp;diff=135885</id>
		<title>Tote Liebe</title>
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		<updated>2014-10-26T16:11:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tote Liebe&#039;&#039;&#039; ist eine Liebe, die [[tot]] ist. Tote Liebe ist eigentlich ein Widerspruch in sich: Denn es ist ja gerade die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe], die einen lebendig macht. Von toter Liebe spricht man manchmal, wenn ein Paar, das schon lange miteinander zusammen ist, sich nicht mehr liebt, keine Liebe mehr zueinander empfindet. Im anderen Kontext ist jemand die tote Liebe: Man liebt diesen Menschen weiterhin, man kann aber wegen dieser Liebe zu einem Toten sich nicht für [[neue Liebe]] öffnen. Auch Liebe ist der [https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/ Reinkarnation] unterworfen: Auch eine tote Liebe kann wieder zu neuem Leben erweckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Tanz Tango.JPG|thumb|Die [[Liebe]] wieder entfachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tipps zur Wiederbelebung der Liebe==&lt;br /&gt;
Falls du in einer [[Beziehung]] lebst, in der du deine Liebe als tot empfindest, frage dich: Was muss ich tun, um die Liebe wieder zu neuem Leben zu erwecken. Oder sprich offen zu deinem Partner, dass du eure Liebe als tote Liebe empfindest, und dass du sie gerne wiederauferstehen lassen möchtest. Und frage ihn, sie: Was müsste ich tun, damit unsere Liebe wiederauferstehen kann. Dann wird typischerweise dein Partner fragen, was er tun kann. Oft hilft weniger die Ursachenforschung, warum die Liebe erkaltet ist. Häufiger hilft mehr, zu überleben, was man tun kann, um der Liebe neues Leben zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Z0hDxy7NaUI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nicht jede tote Liebe ist eine schlechte Liebe==&lt;br /&gt;
Manchmal ist die Liebe zwischen zwei Menschen erkaltet, scheinbar tot. Außenstehende meinen dann oft, Ratschläge geben zu müssen, eventuell sogar zu [[Trennung]] und [[Scheidung]] raten zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist Menschen aber ein Anliegen außerhalb der Zweierbeziehung wichtiger. Sie nehmen es gerne in Kauf, dass ihre Liebe eher eine [[pragmatische Liebe]] geworden ist, oder einfach ein Nebeneinanderherleben. Die beiden haben sich aneinander gewöhnt, sie geben sich gegenseitig Sicherheit, haben eine [[Arbeit]]steilung im Zusammenleben, die für beide ok ist. Eventuell hat der eine sogar eine Außenbeziehung. Man sollte sich davor hüten, ein solches Arrangement zu verurteilen. Menschen sind unterschiedlich, [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] ist unterschiedlich, was Menschen als [[Aufgabe]] und als Werte haben, ist unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manchmal ist eine für außenstehende tot wirkende Liebe einfach eine sehr [[tiefe Liebe]], eine [[reife Liebe]], die für andere nicht begreifbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1cPctq6SQ24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Erste Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Zärtliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Vergängliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erotische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesbeziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partnerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<updated>2014-10-26T16:09:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<title>Tote Liebe</title>
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		<updated>2014-10-26T16:06:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tote Liebe&#039;&#039;&#039; ist eine Liebe, die [[tot]] ist. Tote Liebe ist eigentlich ein Widerspruch in sich: Denn es ist ja gerade die [[Liebe]], die einen lebendig macht. Von toter Liebe spricht man manchmal, wenn ein Paar, das schon lange miteinander zusammen ist, sich nicht mehr liebt, keine Liebe mehr zueinander empfindet. Im anderen Kontext ist jemand die tote Liebe: Man liebt diesen Menschen weiterhin, man kann aber wegen dieser Liebe zu einem Toten sich nicht für [[neue Liebe]] öffnen. Auch Liebe ist der [https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/ Reinkarnation] unterworfen: Auch eine tote Liebe kann wieder zu neuem Leben erweckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tipps zur Wiederbelebung der Liebe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls du in einer Beziehung lebst, in der du deine Liebe als tot empfindest, frage dich: Was muss ich tun, um die Liebe wieder zu neuem Leben zu erwecken. Oder sprich offen zu deinem Partner, dass du eure Liebe als tote Liebe empfindest, und dass du sie gerne wiederauferstehen lassen möchtest. Und frage ihn, sie: Was müsste ich tun, damit unsere Liebe wiederauferstehen kann. Dann wird typischerweise dein Partner fragen, was er tun kann. Oft hilft weniger die Ursachenforschung, warum die Liebe erkaltet ist. Häufiger hilft mehr, zu überleben, was man tun kann, um der Liebe neues Leben zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nicht jede tote Liebe ist eine schlechte Liebe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist die Liebe zwischen zwei Menschen erkaltet, scheinbar tot. Außenstehende meinen dann oft, Ratschläge geben zu müssen, eventuell sogar zu [[Trennung]] und [[Scheidung]] raten zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist Menschen aber ein Anliegen außerhalb der [[Zweierbeziehung]] wichtiger. Sie nehmen es gerne in Kauf, dass ihre Liebe eher eine [[pragmatische Liebe]] geworden ist, oder einfach ein Nebeneinanderherleben. Die beiden haben sich aneinander gewöhnt, sie geben sich gegenseitig Sicherheit, haben eine Arbeitsteilung im Zusammenleben, die für beide ok ist. Eventuell hat der eine sogar eine Außenbeziehung. Man sollte sich davor hüten, ein solches Arrangement zu verurteilen. Menschen sind unterschiedlich, [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] ist unterschiedlich, was Menschen als Aufgabe und als Werte haben, ist unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manchmal ist eine für außenstehende tot wirkende Liebe einfach eine sehr [[tiefe Liebe]], eine [[reife Liebe]], die für andere nicht begreifbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Erste Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Zärtliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Vergängliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Ewige Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erotische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesbeziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partnerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tierische_Liebe&amp;diff=135882</id>
		<title>Tierische Liebe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tierische_Liebe&amp;diff=135882"/>
		<updated>2014-10-26T16:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tierische Liebe&#039;&#039;&#039; ist heftige [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe], [[ungezügelte Liebe]], spontane Liebe. Als tierische [[Liebe]] kann man die Liebe in der Tierwelt bezeichnen. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, wie [[Tier]]e liebevoll miteinander umgehen. Es gibt ja auch unter den Tieren monogame oder weitestgehend monogame Liebe, z.B. bei den Schwanen und vielen anderen Vogelarten. Tierische Liebe ist aber auch eine Liebe, die natürlich ist, sich um Konventionen wenig schert, die spontan ist. Der Ausdruck tierische Liebe kann anerkennend aber auch abwertend, spöttisch gemeint sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Tier Hund Katze.JPG|thumb|Tierische Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tierische Liebe als Film==&lt;br /&gt;
Tierische Liebe ist auch ein Film aus dem Jahr 1995 des Regisseurs Ulrich Seidl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===STORY des Films Tierische Liebe===&lt;br /&gt;
Hier die Story des Films Tierische Liebe, wie sie auf dem Cover zur DVD &amp;quot;Tierische Liebe&amp;quot; erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Menschen der Großstadt. Menschen in Wien. Einsame Menschen. Zwei arbeitslose junge Männer, die irgendwo in Wien in einem Kellerloch hausen und mit ihren Tieren Geld erbetteln. Ein aus dem Gefängnis Entlassener, der auf Kosten seiner Braut ein neues [[Leben]] beginnen will. Eine alleinstehende Schauspielerin, die von Männern die Nase voll hat und sich in einen Husky verliebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein an [[Asthma]] erkrankter Frühpensionist, der sein Leben nur noch durch seinen Fernsehapparat erlebt. Zwei in Geldnot geratene, ältere Herren, die auf achtzehn Quadratmetern zusammen leben und seit Jahren auf die Auszahlung einer Erbschaft warten. In Zeiten der Hightech-Gesellschaft, in der Kommunikation so wichtig ist wie nie zuvor, ist menschliche Nähe selten geworden. Hunde, Ratten, Hasen und andere Kleintiere dienen als Ansprechpartner, als Lebensgefährten, Streichelobjekte und Bettgenossen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E9yq6F_AgPk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kritiken zum Film Tierische Liebe===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mehr Kälte, Einsamkeit, Schrecken ist in einem einzigen Film nicht vorstellbar.&amp;quot; (FAZ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;... noch nie habe ich im Kino so geradewegs in die Hölle geschaut.&amp;quot; (Werner Herzog) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;In seiner vielleicht radikalsten [[Arbeit]] wirft Ulrich Seidl einen Blick auf das bisweilen libidinöse Verhältnis des Wieners zu seinen vierbeinigen Freunden - und zeigt dabei mehr Elend, Einsamkeit, [[Schmerz]] und Verbitterung, als dem Zuseher lieb sein kann. Harter Stoff - der sich aber wohltuend von der sozialpornographischen Effekthascherei mancher &amp;quot;Unterschichten-TV&amp;quot;-Dokus unterscheidet.&amp;quot; (Filmtipps.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Tierliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Hundeliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Katzenliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Pferdeliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Naturliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Animalische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Erotische Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Leidenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesbeziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partnerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tierische_Liebe&amp;diff=135881</id>
		<title>Tierische Liebe</title>
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		<updated>2014-10-26T16:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tierische Liebe&#039;&#039;&#039; ist heftige [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe], [[ungezügelte Liebe]], spontane Liebe. Als tierische [[Liebe]] kann man die Liebe in der Tierwelt bezeichnen. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, wie [[Tier]]e liebevoll miteinander umgehen. Es gibt ja auch unter den Tieren monogame oder weitestgehend [[monogame Liebe]], z.B. bei den Schwanen und vielen anderen Vogelarten. Tierische Liebe ist aber auch eine Liebe, die natürlich ist, sich um Konventionen wenig schert, die spontan ist. Der Ausdruck tierische Liebe kann anerkennend aber auch abwertend, spöttisch gemeint sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Tier Hund Katze.JPG|thumb|Tierische Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tierische Liebe als Film==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tierische Liebe ist auch ein Film aus dem Jahr 1995 des Regisseurs Ulrich Seidl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===STORY des Films Tierische Liebe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die Story des Films Tierische Liebe, wie sie auf dem Cover zur DVD &amp;quot;Tierische Liebe&amp;quot; erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Menschen der Großstadt. Menschen in Wien. Einsame Menschen. Zwei arbeitslose junge Männer, die irgendwo in Wien in einem Kellerloch hausen und mit ihren Tieren Geld erbetteln. Ein aus dem Gefängnis Entlassener, der auf Kosten seiner Braut ein neues Leben beginnen will. Eine alleinstehende Schauspielerin, die von Männern die Nase voll hat und sich in einen Husky verliebt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein an Asthma erkrankter Frühpensionist, der sein Leben nur noch durch seinen Fernsehapparat erlebt. Zwei in Geldnot geratene, ältere Herren, die auf achtzehn Quadratmetern zusammen leben und seit Jahren auf die Auszahlung einer Erbschaft warten. In Zeiten der Hightech-Gesellschaft, in der Kommunikation so wichtig ist wie nie zuvor, ist menschliche Nähe selten geworden. Hunde, Ratten, Hasen und andere Kleintiere dienen als Ansprechpartner, als Lebensgefährten, Streichelobjekte und Bettgenossen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kritiken zum Film Tierische Liebe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mehr Kälte, Einsamkeit, Schrecken ist in einem einzigen Film nicht vorstellbar.&amp;quot; (FAZ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;... noch nie habe ich im Kino so geradewegs in die Hölle geschaut.&amp;quot; (Werner Herzog) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;In seiner vielleicht radikalsten Arbeit wirft Ulrich Seidl einen Blick auf das bisweilen libidinöse Verhältnis des Wieners zu seinen vierbeinigen Freunden - und zeigt dabei mehr Elend, Einsamkeit, Schmerz und Verbitterung, als dem Zuseher lieb sein kann. Harter Stoff - der sich aber wohltuend von der sozialpornographischen Effekthascherei mancher &amp;quot;Unterschichten-TV&amp;quot;-Dokus unterscheidet.&#039;&#039; (Filmtipps.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tierliebe]]&lt;br /&gt;
* [[Hundeliebe]]&lt;br /&gt;
* [[Katzenliebe]]&lt;br /&gt;
* [[Pferdeliebe]]&lt;br /&gt;
* [[Naturliebe]]&lt;br /&gt;
* [[Animalische Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Leidenschaftliche Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Romantische Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Erotische Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Leidenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierwelt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partnerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Liebe_Tier_Hund_Katze.JPG&amp;diff=135880</id>
		<title>Datei:Liebe Tier Hund Katze.JPG</title>
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		<updated>2014-10-26T16:01:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<title>Therapeutische Liebe</title>
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		<updated>2014-10-26T15:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Therapeutische Liebe von Bezugspersonen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Therapeutische Liebe&#039;&#039;&#039; ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe], die therapeutisch wirkt. Auf gewisse [[Weise]] wirkt jede Liebe therapeutisch: Der Mensch ist ein Liebeswesen. Der Mensch braucht Liebe. Wenn der Mensch irgendwann eine enttäuschte Liebe erfahren hat, braucht er [[neue Liebe]], um wieder heil zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Pferd Kind Tier.JPG|thumb|Therapeutische Liebe - [[Tierliebe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebesbeziehung als therapeutische Liebe==&lt;br /&gt;
Es ist z.B. bekannt, dass Drogensüchtige und Alkoholsüchtige oft von ihrer [[Sucht]] loskommen, wenn eine neue Liebe ins Leben tritt, eine Liebe zu einem Menschen, welcher die Sucht nicht akzeptieren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ein Partner vom anderen verlassen wurde, und der verlassene Partner sehr verzweifelt ist, kann eine neue Liebesbeziehung mehr bewirken als eine Therapie - wenn denn die neue Beziehung tief und erfüllend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch psychische Erkrankungen können sich bessern durch die therapeutische Wirkung einer Liebesbeziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|mVbbWq0gCZg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Therapeutische Liebe von Bezugspersonen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Kind Katze Tier.JPG|thumb|[[Liebe]] zum Haustier als Therapeutische Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in der [[Kindheit]] von den [[Eltern]] kaum Liebe erfahren hat, für den kann die Fürsorge eines Lehrers, einer Nachbarin, einer Großmutter wie eine therapeutische Liebe sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung eines [[Psychotherapeut]]en zu einem Klienten beziehungsweise Patienten ist typischerweise von Einfühlungsvermögen und [[Mitgefühl]] geprägt. Diese professionelle Beziehung kann zu einer therapeutischen Liebe werden - wobei sehr darauf geachtet werden muss, dass daraus keine [[sex]]uelle [[Beziehung]] wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim Reiten und mit vielen Haustieren kann die Beziehung zum Tier therapeutische Liebe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist auch die tiefe Verbindung zwischen [[Guru]] und [[Schüler]] eine Liebe, die für den Schüler therapeutisch wirken kann. Die [[Guru-Schüler-Liebe]] kann zu tiefgreifender Heilung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1cPctq6SQ24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
*[[Psychologie]]&lt;br /&gt;
*[[Heilung]]&lt;br /&gt;
*[[Erziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Guru]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Arten der Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tierliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Natur]]&lt;br /&gt;
*[[Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Spiritualität]]&lt;br /&gt;
*[[Hingabe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Therapeutische_Liebe&amp;diff=135878</id>
		<title>Therapeutische Liebe</title>
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		<updated>2014-10-26T15:55:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Therapeutische Liebe&#039;&#039;&#039; ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe], die therapeutisch wirkt. Auf gewisse [[Weise]] wirkt jede Liebe therapeutisch: Der Mensch ist ein Liebeswesen. Der Mensch braucht Liebe. Wenn der Mensch irgendwann eine enttäuschte Liebe erfahren hat, braucht er [[neue Liebe]], um wieder heil zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Pferd Kind Tier.JPG|thumb|Therapeutische Liebe - [[Tierliebe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebesbeziehung als therapeutische Liebe==&lt;br /&gt;
Es ist z.B. bekannt, dass Drogensüchtige und Alkoholsüchtige oft von ihrer [[Sucht]] loskommen, wenn eine neue Liebe ins Leben tritt, eine Liebe zu einem Menschen, welcher die Sucht nicht akzeptieren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ein Partner vom anderen verlassen wurde, und der verlassene Partner sehr verzweifelt ist, kann eine neue Liebesbeziehung mehr bewirken als eine Therapie - wenn denn die neue Beziehung tief und erfüllend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch psychische Erkrankungen können sich bessern durch die therapeutische Wirkung einer Liebesbeziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|mVbbWq0gCZg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Therapeutische Liebe von Bezugspersonen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Kind Katze Tier.JPG|thumb|[[Liebe]] zum Haustier als Therapeutische Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in der [[Kindheit]] von den [[Eltern]] kaum Liebe erfahren hat, für den kann die Fürsorge eines Lehrers, einer Nachbarin, einer Großmutter wie eine therapeutische Liebe sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung eines [[Psychotherapeut]]en zu einem Klienten beziehungsweise Patienten ist typischerweise von Einfühlungsvermögen und [[Mitgefühl]] geprägt. Diese professionelle Beziehung kann zu einer therapeutischen Liebe werden - wobei sehr darauf geachtet werden muss, dass daraus keine [[sexuelle Beziehung]] wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim Reiten und mit vielen Haustieren kann die Beziehung zum Tier therapeutische Liebe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist auch die tiefe Verbindung zwischen [[Guru]] und [[Schüler]] eine Liebe, die für den Schüler therapeutisch wirken kann. Die [[Guru-Schüler-Liebe]] kann zu tiefgreifender Heilung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1cPctq6SQ24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
*[[Psychologie]]&lt;br /&gt;
*[[Heilung]]&lt;br /&gt;
*[[Erziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Guru]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefe Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Arten der Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Tierliebe]]&lt;br /&gt;
*[[Natur]]&lt;br /&gt;
*[[Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Spiritualität]]&lt;br /&gt;
*[[Hingabe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)&lt;br /&gt;
*Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)&lt;br /&gt;
*Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)&lt;br /&gt;
*Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/dieneliebereinige.html Swami Sivananda: Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere, verwirkliche]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/bhakti.html Swami Sivananda: Bhakti]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-wege/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/swamisivananda.html Artikel von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/IntegralYoga/Integraler-Yoga.htm Swami Sivanandas Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/ganzheitl_yoga.html Der ganzheitliche Yoga in der Tradition von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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