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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-14T19:12:40Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436715</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
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		<updated>2015-11-17T09:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Herz- und Kreislaufsystem */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436714</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436714"/>
		<updated>2015-11-17T09:49:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Herz- und Kreislaufsystem */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436709</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436709"/>
		<updated>2015-11-17T09:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Immunsystem */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436706</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436706"/>
		<updated>2015-11-17T07:34:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation und Konzentration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436705</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436705"/>
		<updated>2015-11-17T07:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* **In Bearbeitung** */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436704</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436704"/>
		<updated>2015-11-17T07:33:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436703</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436703"/>
		<updated>2015-11-17T07:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* **In Bearbeitung** */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436702</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436702"/>
		<updated>2015-11-17T07:27:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation wirkt gegen Stress */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436701</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=436701"/>
		<updated>2015-11-17T07:23:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=410875</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=410875"/>
		<updated>2015-11-11T09:45:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Psychische Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=410870</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=410870"/>
		<updated>2015-11-11T09:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=410867</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=410867"/>
		<updated>2015-11-11T09:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation hält das Gehirn jung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2014)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=410866</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=410866"/>
		<updated>2015-11-11T09:18:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation hält das Gehirn jung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining erhöht die graue Maße des Gehirns (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Britta Hölzel von der Universität Boston und Giessen erforscht wie sich Meditation auf das Gehirn auswirkt. Durch frühere Studien konnte sie bereits nachweisen, dass Meditation den Level des Stresshormons Cortisol erheblich senken kann. In der vorliegenden Studie wurden 16 gesunde  Probanden, ohne vorherige Meditationspraxis getestet. Sie durchliefen ein acht wöchiges Achtsamkeitsprogramm, bei dem sie sich einmal die Woche in der Gruppe trafen und täglich 45 Min zu Hause praktizierten. Mittels Kernspintomographie wurden die Testpersonen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Achtsamkeitsprogramm untersucht. Eine Kontrollgruppe aus 17 Personen wurde ebenfalls getestet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg der grauen Masse im linken Hippocampus in der Achtsamkeitsgruppe. Die graue Masse bezeichnet die Hirnsubstanz mit besonders vielen Nervenzellkörpern. Ebenfalls wurde ein Anstieg im cingulären Cortex, im temporoparietalen Übergang und im Kleinhirn gemessen. Diese Hirnregionen sind für das Lernen, das Erinnerungsvermögen, die emotionale Regulierung und die Selbstbezugsprozesse zuständig. Meditation ist somit fähig Hirnstrukturen zu Verändern. Die Forscherin spricht in diesen Zusammenhang von Neuroplastizität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 R+V BKK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407113</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407113"/>
		<updated>2015-11-10T09:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407112</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407112"/>
		<updated>2015-11-10T09:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Yoga fürs Erbgut (2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407111</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407111"/>
		<updated>2015-11-10T09:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407110</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407110"/>
		<updated>2015-11-10T09:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407109</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407109"/>
		<updated>2015-11-10T09:23:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation hält das Gehirn jung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407108</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407108"/>
		<updated>2015-11-10T09:22:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407107</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407107"/>
		<updated>2015-11-10T08:53:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Psychische Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407106</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407106"/>
		<updated>2015-11-10T08:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407105</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407105"/>
		<updated>2015-11-10T08:53:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von Meditation auf die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn (2012)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407104</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407104"/>
		<updated>2015-11-10T08:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Psychische Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407103</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=407103"/>
		<updated>2015-11-10T08:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Gewuenschte_Artikel&amp;diff=396338</id>
		<title>Gewuenschte Artikel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Gewuenschte_Artikel&amp;diff=396338"/>
		<updated>2015-11-07T11:07:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Prominente und Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu unteren Stichwörtern suchen wir besonders Artikel für das Yoga Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du einen Artikel zu einem dieser Stichwörter schreiben willst, ist es hilfreich, wenn du kundtust, dass du darüber schreiben wirst - so entsteht keine Doppelarbeit.&lt;br /&gt;
Um das kundzutun, hast du zwei Möglichkeiten: &lt;br /&gt;
*Schreibe eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de und sage, dass du einen Artikel schreiben willst zu dem konkreten Stichwort, und bis wann du fertig werden willst&lt;br /&gt;
*Wenn du willst und weißt wie das geht, kannst du das hier direkt in dieser Wiki Seite reinschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du einen Artikel schreiben willst, hast du zwei Möglichkeiten: &lt;br /&gt;
* Du schreibst den Artikel und schickst ihn an wiki(at)yoga-vidya.de als Email Anhang &lt;br /&gt;
* Du schreibst den Artikel und stellst ihn selbst hier ins Wiki (wenn du weißt, wie das funktioniert, Artikel hier ins Wiki zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stichwörter, zu denen wir besonders gerne Wiki Artikel hätten==&lt;br /&gt;
Zu unteren Stichwörtern/Themen suchen wir besonders Artikel. Du kannst natürlich zu jedem Stichwort etwas schreiben. Die unteren Stichwörtern sind für die User besonders interessant: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bad Meinberg und Umgebung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bad Meinberg Kraftorte Sehenswürdigkeiten Ausflugsziele]]: Hier gibt es viele Stichwörter, für die Artikel geschrieben werden sollten und/oder ide ausgebaut werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Begriffe===&lt;br /&gt;
*[[Indra]]&lt;br /&gt;
*[[Manu]]&lt;br /&gt;
*[[Fasten]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Absicht]]&lt;br /&gt;
*[[Balance]]&lt;br /&gt;
*[[Gleichgewicht]]&lt;br /&gt;
*[[Einheit]]&lt;br /&gt;
*[[Ganzheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Massage===&lt;br /&gt;
* [[Massage]]&lt;br /&gt;
* [[Fußreflexzonen]]&lt;br /&gt;
* [[5 Elemente Massage]]&lt;br /&gt;
* [[Edelstein-Massage]]&lt;br /&gt;
* [[Ganzkörpermassage]]&lt;br /&gt;
* [[Neuromuskuläre Tiefenentspannungsmassage]]&lt;br /&gt;
* [[Rückenmassage]]&lt;br /&gt;
* [[Nackenmassage]]&lt;br /&gt;
* [[Seitenlage Massage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ayurveda===&lt;br /&gt;
* [[Ayurveda Garshan Massage]]&lt;br /&gt;
* [[Ayurveda Beauty]]&lt;br /&gt;
* [[Ayurveda Kochen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogameister===&lt;br /&gt;
* [[Shiva Rea]]&lt;br /&gt;
* [[Mahavatar Babaji]]&lt;br /&gt;
* [[Baba Ramdas]]&lt;br /&gt;
* Sri [[Yukteshvar]]&lt;br /&gt;
* [[Swami Chidvilasananda]]&lt;br /&gt;
* [[Shirdi Sai Baba]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiritualität===&lt;br /&gt;
*[[Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schamanismus===&lt;br /&gt;
*[[Dämon]]&lt;br /&gt;
*[[Wicca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogastile===&lt;br /&gt;
*[[Yin Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Yang Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[TriYoga]]&lt;br /&gt;
*[[Shadow Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Prana Flow Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Amrit Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entspannung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Persönlichkeiten===&lt;br /&gt;
*[[Mircea Eliade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Engel===&lt;br /&gt;
* [[Lichtengel]]&lt;br /&gt;
* [[Engel-Orakel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prominente und Yoga===&lt;br /&gt;
*[[Lady Gaga]]&lt;br /&gt;
*[[Geri Halliwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roger Cicero]]&lt;br /&gt;
*[[Barbra Streisand]]&lt;br /&gt;
*[[Daniel Craig]]&lt;br /&gt;
*[[Richard Gere]]&lt;br /&gt;
*[[Eva Longoria]]&lt;br /&gt;
*[[Gwyneth Paltrow]]&lt;br /&gt;
*[[Ashton Kutcher]]&lt;br /&gt;
*[[Uma Thurman]]&lt;br /&gt;
*[[Will Smith]]&lt;br /&gt;
*[[Jessica Biel]]&lt;br /&gt;
*[[Halle Berry]]&lt;br /&gt;
*[[Drew Barrymore]]&lt;br /&gt;
*[[Alec Baldwin]]&lt;br /&gt;
*[[Vanessa Hudgens]] &lt;br /&gt;
*[[Meg Ryan]] &lt;br /&gt;
*[[Reese Witherspoon]] &lt;br /&gt;
*[[Helen Hunt]]&lt;br /&gt;
*[[Charlize Theron]]&lt;br /&gt;
*[[Emma Stone]]&lt;br /&gt;
*[[Kaley Cuoco]]&lt;br /&gt;
*[[Colin Farrell]]&lt;br /&gt;
*[[Kendra Wilkinson]]&lt;br /&gt;
*[[Lea Michele]]&lt;br /&gt;
*[[Peter Facinelli]]&lt;br /&gt;
*[[Amy Adams]]&lt;br /&gt;
*[[Amy Smart]]&lt;br /&gt;
*[[Isla Fisher]]&lt;br /&gt;
*[[Brooke Shields]]&lt;br /&gt;
*[[Naomi Watts]]&lt;br /&gt;
*[[Emma Roberts]]&lt;br /&gt;
*[[Rumer Willis]]&lt;br /&gt;
*[[Chris O´Donnell]]&lt;br /&gt;
*[[AnnaSophia Robb]]&lt;br /&gt;
*[[Alyssa Milano]]&lt;br /&gt;
*[[Jennie Garth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung===&lt;br /&gt;
(Artikel gerne auch mit Bezug zu Yoga, Meditation, Spiritualität etc.)&lt;br /&gt;
*[[Spieltherapie]]&lt;br /&gt;
*[[Individuum]]&lt;br /&gt;
*[[Schwäche]]&lt;br /&gt;
*[[Mentaltraining]]&lt;br /&gt;
*[[Supervision]]&lt;br /&gt;
*[[Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Intelligenz]]&lt;br /&gt;
*[[The Works]]&lt;br /&gt;
*[[Kognitive Psychologie]]&lt;br /&gt;
*[[Verhaltenstherapie]]&lt;br /&gt;
*[[Kognitive Verhaltenstherapie]]&lt;br /&gt;
*[[Gestalttherapie]]&lt;br /&gt;
*[[Tanztherapie]]&lt;br /&gt;
*[[Biodanza]]&lt;br /&gt;
*[[Impulstanz]]&lt;br /&gt;
*[[Instinkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gefühle===&lt;br /&gt;
*[[Trauer]]&lt;br /&gt;
*[[Geiz]]&lt;br /&gt;
*[[Scheinheiligkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gram]]&lt;br /&gt;
*[[Eitelkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Trost]]&lt;br /&gt;
*[[Neugier]]&lt;br /&gt;
*[[Ernst]]&lt;br /&gt;
*[[Verurteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astrologie===&lt;br /&gt;
*[[Tierkreiszeichen]]&lt;br /&gt;
*[[Steinbock (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
*[[Fische (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
*[[Wassermann (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
*[[Stier (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
*[[Zwilling (Sternzeichen)]] in Arbeit&lt;br /&gt;
*[[Krebs (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
*[[Löwe (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
*[[Waage (Sternzeichen)]] &lt;br /&gt;
*[[Skorpion (Sternzeichen)]] in Arbeit&lt;br /&gt;
*[[Schütze (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
*[[Widder (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
*[[Jungfrau (Sternzeichen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Musik===&lt;br /&gt;
*[[Sansula]]&lt;br /&gt;
*[[Tabla]]&lt;br /&gt;
*[[Harmonium]]&lt;br /&gt;
*[[Sitar]]&lt;br /&gt;
*[[Ton]]&lt;br /&gt;
*[[Klangheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Sangita Ratnakara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mythologie===&lt;br /&gt;
*[[Mythologie]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Mythologie]]&lt;br /&gt;
*[[griechische Götter]]&lt;br /&gt;
*[[römische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaft===&lt;br /&gt;
*[[Quantentheorie]]&lt;br /&gt;
*[[Relativitätstheorie]]&lt;br /&gt;
*[[Dimension]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körper===&lt;br /&gt;
*[[Stimme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
* [[Partnerschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Hilfsmittel]]&lt;br /&gt;
*[[Symbol]]&lt;br /&gt;
*[[Indien]]&lt;br /&gt;
*[[Schwingung]]&lt;br /&gt;
*[[Tempel]]&lt;br /&gt;
*[[Mutter]]&lt;br /&gt;
*[[Weise]]&lt;br /&gt;
*[[Mission]]&lt;br /&gt;
*[[Erde]]&lt;br /&gt;
*[[Dimension]]&lt;br /&gt;
*[[Vergangenheit]]&lt;br /&gt;
*[[Zukunft]]&lt;br /&gt;
*[[Buch]]&lt;br /&gt;
*[[Mensch]]&lt;br /&gt;
*[[Bedeutung]]&lt;br /&gt;
*[[Essen]]&lt;br /&gt;
*[[Lehre]]&lt;br /&gt;
*[[Haus]]&lt;br /&gt;
*[[Orden]]&lt;br /&gt;
*[[Sohn]]&lt;br /&gt;
*[[Eltern]]&lt;br /&gt;
*[[Anhänger]]&lt;br /&gt;
*[[Universum]]&lt;br /&gt;
*[[Botschaft]]&lt;br /&gt;
*[[Diener]]&lt;br /&gt;
*[[Spiegel]]&lt;br /&gt;
*[[Schwester]]&lt;br /&gt;
*[[Studium]]&lt;br /&gt;
*[[Ozean]]&lt;br /&gt;
*[[Ende]]&lt;br /&gt;
*[[Asket]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Begriffe==&lt;br /&gt;
*[[UFO]]&lt;br /&gt;
*[[Alien]]&lt;br /&gt;
*[[Charisma]]&lt;br /&gt;
*[[Chapati]]&lt;br /&gt;
*[[Aliens]]&lt;br /&gt;
*[[Erden]]&lt;br /&gt;
*[[Verdauung]]&lt;br /&gt;
* [[Bedeutung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über Yoga, Yoga in Wissenschaft, Wirtschaft, Geschichte==&lt;br /&gt;
* [[Yoga Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Studie]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Veganismus]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezepte, Lebensmittel etc.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jedes Rezept im Yoga Kochbuch kann aufgenommen werden - zum Rezept können vorher und nachher einige Sätze geschrieben werden, in dem der Name des Rezeptes wiederholt wird (mit Link auf http://mein.yoga-vidya.de/profile/SattwigeRezepte sowie https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kochkurs/)&lt;br /&gt;
* Jedes Rezept (das keine Milchprodukte enthält), das auf http://mein.yoga-vidya.de/profile/SattwigeRezepte steht, kann aufgenommen werden - und einige Sätze vorher und nachher zum Rezept, auch hier Links auf http://mein.yoga-vidya.de/profile/SattwigeRezepte sowie https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kochkurs/&lt;br /&gt;
* Jedes Lebensmittel kann aufgenommen werden mit Stichwort...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städte, Yoga Vidya Zentren etc.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jede Stadt mehrere Artikel schreiben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Stadt : Beschreibung Stadt, Geschichte, Kraftorte, Kirchen, Yogazentren, Esoterikszene, spirituelle Szene, Yogaszene, Vegetarier-Szene, Öko-Szene&lt;br /&gt;
# Yoga Stadt ...&lt;br /&gt;
# Yoga in Stadt&lt;br /&gt;
#Yoga Vidya Zentrum Stadt ..&lt;br /&gt;
# Yogaschule Stadt&lt;br /&gt;
# Yogastudio Stadt&lt;br /&gt;
# Yogazentrum Stadt&lt;br /&gt;
#Yoga Anfängerkurs Stadt&lt;br /&gt;
#Yoga Ausbildung Stadt&lt;br /&gt;
#Yogalehrer Ausbildung Stadt&lt;br /&gt;
#Yogatrainer Ausbildung Stadt&lt;br /&gt;
#Yogakurs Stadt&lt;br /&gt;
#Offene Yogastunde Stadt&lt;br /&gt;
#Meditation Stadt&lt;br /&gt;
#Meditationskurs Stadt&lt;br /&gt;
# Meditation lernen Stadt&lt;br /&gt;
# Ayurveda Stadt&lt;br /&gt;
# Ayurveda Ausbildung Stadt&lt;br /&gt;
# Massage Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Hamburg]] : Beschreibung Hamburg, Geschichte, Kraftorte, Kirchen, Yogazentren, Esoterikszene, spirituelle Szene, Yogaszene, Vegetarier-Szene, Öko-Szene&lt;br /&gt;
# [[Yoga Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yoga in Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yoga Vidya Zentrum Hamburg ..]]&lt;br /&gt;
# [[Yogaschule Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yogastudio Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yogazentrum Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yoga Anfängerkurs Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yoga Ausbildung Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yogalehrer Ausbildung Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yogatrainer Ausbildung Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Yogakurs Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Offene Yogastunde Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Meditation Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Meditationskurs Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[ Meditation lernen Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Ayurveda Hamburg]]&lt;br /&gt;
# [[Ayurveda Ausbildung Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprachführer==&lt;br /&gt;
===Sprachführer Hindi===&lt;br /&gt;
* [[Hindi Hallo]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Guten Tag]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Guten Morgen]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Guten Abend]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Gute Nacht]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Schlafen sie gut]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Schlaf gut]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Tschüss]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Auf Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Wie geht es dir]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Wie geht es Ihnen]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Wie heißen Sie]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Wie heißt du]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Lassen Sie mich in Ruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Fassen Sie mich nicht an]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ich rufe die Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Haltet den Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Dies ist ein Notfall]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ich habe mich verirrt]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Wie komme ich nach ]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ich bin krank]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Telefon]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ja]]&lt;br /&gt;
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* [[Hindi Danke]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Prost]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Entschuldigung]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Wo ist eine Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ich heiße]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ich hätte gerne]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Was kostet]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Zahlen bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ich spreche kein Hindi]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Eingang]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ausgang]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Eins]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Zwei]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Drei]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Vier]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Fünf]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Sechs]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Sieben]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Acht]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Neun]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Zehn]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Montag]]&lt;br /&gt;
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* [[Hindi Freitag]]&lt;br /&gt;
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* [[Hindi Woche Monat]]&lt;br /&gt;
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* [[Hindi Jetzt]]&lt;br /&gt;
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* [[Hindi Morgen]]&lt;br /&gt;
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* [[Hindi golden]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi violett]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi beige]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi türkis]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi silbern]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi bronze]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi hell]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi dunkel]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi leuchtend]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi vielfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi einfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi scharlachrot]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Haben Sie ein Zimmer frei]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ich möchte]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ich bin Veganer. Ich esse keine Milchprodukte und keine Eier.]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ohne Zwiebeln]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi Ohne Knoblauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sprachführer Malalayam===&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Hallo]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Guten Tag]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Guten Morgen]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Guten Abend]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Gute Nacht]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Schlafen sie gut]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Schlaf gut]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Tschüss]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Auf Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Wie geht es dir]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Wie geht es Ihnen]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Wie hießen Sie]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Wie heißt du]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Lassen Sie mich in Ruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Fassen Sie mich nicht an]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ich rufe die Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Haltet den Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Dies ist ein Notfall]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ich habe mich verirrt]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Wie komme ich nach ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ich bin krank]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Telefon]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ja]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Nein]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Danke]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Prost]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Entschuldigung]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Wo ist eine Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ich heiße]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ich hätte gerne]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Was kostet]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Zahlen bitte]]&lt;br /&gt;
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* [[Malalayam Später]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Heute]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Morgen]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Nacht]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Nachmittag]]&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* [[Malalayam Diese Woche]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Nächste Woche]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Uhr]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam schwarz ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam weiss ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam grau ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam rot ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam blau ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam gelb ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam grün ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam orange ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam braun ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam rosa ]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam golden]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam violett]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam beige]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam türkis]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam silbern]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam bronze]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam hell]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam dunkel]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam leuchtend]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam vielfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam einfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam scharlachrot]]&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* [[Malalayam Haben Sie ein Zimmer frei]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ich möchte]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ich bin Veganer. Ich esse keine Milchprodukte und keine Eier.]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ohne Zwiebeln]]&lt;br /&gt;
* [[Malalayam Ohne Knoblauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sprachführer Tamil===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tamil Hallo]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Guten Tag]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Guten Morgen]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Guten Abend]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Gute Nacht]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Schlafen sie gut]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Schlaf gut]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Tschüss]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Auf Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Wie geht es dir]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Wie geht es Ihnen]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Wie hießen Sie]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Wie heißt du]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Lassen Sie mich in Ruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Fassen Sie mich nicht an]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ich rufe die Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Haltet den Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Dies ist ein Notfall]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ich habe mich verirrt]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Wie komme ich nach ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ich bin krank]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Telefon]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ja]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Nein]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Danke]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Prost]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Entschuldigung]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Wo ist eine Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ich heiße]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ich hätte gerne]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Was kostet]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Zahlen bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ich spreche kein Tamil]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Eingang]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ausgang]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Eins]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Zwei]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Drei]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Vier]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Fünf]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Sechs]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Sieben]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Acht]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Neun]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Zehn]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Montag]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Dienstag]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Mittwoch]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Donnerstag]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Freitag]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Samstag ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Sonntag]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Sekunde]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Minute]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Stunde]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Woche Monat]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Jahr]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Jetzt]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Später]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Heute]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Morgen]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Nacht]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Nachmittag]]&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* [[Tamil Diese Woche]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Nächste Woche]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Uhr]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil schwarz ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil weiss ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil grau ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil rot ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil blau ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil gelb ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil grün ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil orange ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil braun ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil rosa ]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil golden]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil violett]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil beige]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil türkis]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil silbern]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil bronze]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil hell]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil dunkel]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil leuchtend]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil vielfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil einfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil scharlachrot]]&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* [[Tamil Haben Sie ein Zimmer frei]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ich möchte]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ich bin Veganer. Ich esse keine Milchprodukte und keine Eier.]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ohne Zwiebeln]]&lt;br /&gt;
* [[Tamil Ohne Knoblauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sprachführer Gujarati===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Hallo]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Guten Tag]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Guten Morgen]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Guten Abend]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Gute Nacht]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Schlafen sie gut]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Schlaf gut]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Tschüss]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Auf Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Wie geht es dir]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Wie geht es Ihnen]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Wie hießen Sie]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Wie heißt du]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Lassen Sie mich in Ruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Fassen Sie mich nicht an]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ich rufe die Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Haltet den Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Dies ist ein Notfall]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ich habe mich verirrt]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Wie komme ich nach ]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ich bin krank]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Telefon]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ja]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Nein]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Danke]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Prost]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Entschuldigung]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Wo ist eine Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ich heiße]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ich hätte gerne]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Was kostet]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Zahlen bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ich spreche kein Gujarati]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Eingang]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ausgang]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Eins]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Zwei]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Drei]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Vier]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Fünf]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Sechs]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Sieben]]&lt;br /&gt;
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* [[Gujarati Neun]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Zehn]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Montag]]&lt;br /&gt;
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* [[Gujarati violett]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati beige]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati türkis]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati silbern]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati bronze]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati hell]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati dunkel]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati leuchtend]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati vielfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati einfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati scharlachrot]]&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* [[Gujarati Haben Sie ein Zimmer frei]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ich möchte]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ich bin Veganer. Ich esse keine Milchprodukte und keine Eier.]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ohne Zwiebeln]]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Ohne Knoblauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sprachführer Bengali===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bengali Hallo]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Guten Tag]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Guten Morgen]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Guten Abend]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Gute Nacht]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Schlafen sie gut]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Schlaf gut]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Tschüss]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Auf Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Wie geht es dir]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Wie geht es Ihnen]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Wie hießen Sie]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Wie heißt du]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Lassen Sie mich in Ruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Fassen Sie mich nicht an]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ich rufe die Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Polizei]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Haltet den Dieb]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Dies ist ein Notfall]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ich habe mich verirrt]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Wie komme ich nach ]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ich bin krank]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Telefon]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ja]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Nein]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Danke]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Prost]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Entschuldigung]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Wo ist eine Toilette]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ich heiße]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ich hätte gerne]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Was kostet]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Zahlen bitte]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ich spreche kein Bengali]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Eingang]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ausgang]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Eins]]&lt;br /&gt;
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* [[Bengali Acht]]&lt;br /&gt;
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* [[Bengali beige]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali türkis]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali silbern]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali bronze]]&lt;br /&gt;
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* [[Bengali dunkel]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali leuchtend]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali vielfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali einfarbig]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali scharlachrot]]&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* [[Bengali Haben Sie ein Zimmer frei]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ich möchte]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ich bin Veganer. Ich esse keine Milchprodukte und keine Eier.]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ohne Zwiebeln]]&lt;br /&gt;
* [[Bengali Ohne Knoblauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yogalehrer, Seminarleiter etc.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Artikel für jeden Yoga Vidya Seminarleiter, Ausbildungsleiter, Zentrumsleiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprichwörter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Sprichwort SEO-gerecht beschreiben, d.h. mehrmals erwähnen, Geschichte, Bedeutung, Interpretation, insbesondere vom spirituellen Standpunkt und vom Yoga  aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie zu Yoga, Meditation, Ayurveda, Esoterik, Spiritualität, Naturheilkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jedes Buch zu oberer Themengruppe einen Kurzeintrag, z.B. einfach Titel, Autor, Text auf Rückseite, Verlag, Erscheinungsdatum und Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Götter und Göttinnen==&lt;br /&gt;
* [[Götterbilder]]&lt;br /&gt;
* [[Gottesbild]]&lt;br /&gt;
* [[Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Buddhistische Götter]] &lt;br /&gt;
* [[Germanische Götter]] &lt;br /&gt;
* [[Keltische Götter]] &lt;br /&gt;
* [[Chinesische Götter]] &lt;br /&gt;
* [[Götter Hinduismus]] &lt;br /&gt;
* [[Gottheiten Hinduismus]] &lt;br /&gt;
* [[Gottheiten Hinduismus]] &lt;br /&gt;
* [[Götter Buddhismus]] &lt;br /&gt;
* [[Göttinnen Buddhismus]] &lt;br /&gt;
* [[Gottheiten Buddhismus]] &lt;br /&gt;
* [[Tibetische Götter]] &lt;br /&gt;
* [[Tibetische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Tibetische Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Hinduistische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Buddhistische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Germanische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Keltische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Chinesische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Hinduistische Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Buddhistische Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Germanische Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Keltische Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Chinesische Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Indische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Germanische Gottheit]] &lt;br /&gt;
* [[Germanische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Griechische Götter]] &lt;br /&gt;
* [[Griechische Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Griechische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Römische Götter]] &lt;br /&gt;
* [[Römische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Römische Göttinnen]] &lt;br /&gt;
* [[Babylonische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ägyptische Gottheiten]] &lt;br /&gt;
* [[Indische Gottheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gott==&lt;br /&gt;
* [[Gibt es Gott]] &lt;br /&gt;
* [[Gott Sprüche]] &lt;br /&gt;
* [[Gott Zitate]] &lt;br /&gt;
* [[Gott Christentum]] &lt;br /&gt;
* [[Gott Definition]] &lt;br /&gt;
* [[Gott Judentum]] &lt;br /&gt;
* [[Gott Islam]] &lt;br /&gt;
* [[Gott suchen]] &lt;br /&gt;
* [[Lieber Gott bitte hilf mir]] &lt;br /&gt;
* [[Gott erkennen]] &lt;br /&gt;
* [[Hilfe von Gott]] &lt;br /&gt;
* [[Gott bitte hilf mir]] &lt;br /&gt;
* [[Gott Hilfe]] &lt;br /&gt;
* [[Gott suchen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Artikel zum Thema Liebe===&lt;br /&gt;
(Hier ist es möglich, über Google gefunden zu werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liebesbriefe]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesgedichte]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeskummer Zitate]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeskunst]]&lt;br /&gt;
* [[Liebessprüche zum Nachdenken]]&lt;br /&gt;
* [[Liebst du mich]]&lt;br /&gt;
* [[Warum ich dich liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Verliebt verlobt verheiratet]]&lt;br /&gt;
* [[Wahre Liebe Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Zauber der Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Stichwörter zum Thema Liebe===&lt;br /&gt;
* [[Helden der Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Gedichte Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Grußkarten Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Käufliche Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe dich]]&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe dich weil]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe auf Umwegen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[In Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hallo Lieber Gott hier ist Anna]]&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe das Leben]]&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe dich Gedicht]]&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe dich SMS]]&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe dich Texte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe ihn]]&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe sie]]&lt;br /&gt;
* [[Ich liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Instinktive Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Jesus Liebt dich]]&lt;br /&gt;
* [[Kann Liebe Sünde sein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Klassiker der Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Kommerzielle Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Kurze Liebesgedichte]]&lt;br /&gt;
* [[Landliebe]]&lt;br /&gt;
* [[Lass Liebe das Motto deines Lebens sein]]&lt;br /&gt;
* [[Lebensweisheiten Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liebe Bengali]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Buddhismus]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Christentum]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Definition]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe des Lebens]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe dich]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Film]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Gedicht]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe gestehen]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Gott über alles]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Gott und deinen Nächsten]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Gott]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Grüße]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Gujarati]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Hindi]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Islam]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Judentum]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe lernen]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe machen]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe meines Lebens]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe ohne Leiden]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Sanskrit]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe statt Drogen]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Tamil]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Test]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe und Sport]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Zitate]]&lt;br /&gt;
* [[Lieben lernen]]&lt;br /&gt;
* [[Lieber Gott mach mich fromm]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesbeweis]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesbeweise]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesbriefe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liebesengel]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeserklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liebesfilm]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesgedicht]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesgedichte]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesgeschenk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liebesgeschichten]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesgöttin]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeskummer Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeskummer Weisheiten]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeskummer Zitate]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeskunst]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesleben]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesromane]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesspielzeug]]&lt;br /&gt;
* [[Liebessprüche zum Nachdenken]]&lt;br /&gt;
* [[Liebessprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Liebesurlaub]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeszauber]]&lt;br /&gt;
* [[Liebeszitate]]&lt;br /&gt;
* [[Lust und Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Mein Lieber Scholli]]&lt;br /&gt;
* [[Meine Lieben]]&lt;br /&gt;
* [[Mit Liebe heilen]]&lt;br /&gt;
* [[Orakel Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Planet Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Seelenpartner]]&lt;br /&gt;
* [[Sexuelle Revolution]]&lt;br /&gt;
* [[Sich selbst Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Sich selbst lieben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sportliebe]]&lt;br /&gt;
* [[Spruch Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Streitfall Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Sturm der Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Todsünde Selbstliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Und dabei liebe ich euch beide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vergebliche Liebesmüh]]&lt;br /&gt;
* [[Verlieben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Verrückt vor Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wa(h)re Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wahrsagen Liebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zärtlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Zitat Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Liebe]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Weisheiten, Sprüche, Zitate und mehr==&lt;br /&gt;
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All diese Seiten können aufgebaut werden wie [[Tibetische Weisheiten]] und [[Buddhistische Weisheiten]]. Zu allen Stichwörtern sind auch Seiten mit Gedichte, Sprüche, Zitate möglich: Gedichte Freundschaft, Sprüche Freundschaft, Zitate Freundschft etc. Zu all diesen Begriffen gibt es ein recht hohes Suchaufkommen - und es passt zum Konzept von Yoga Wiki.&lt;br /&gt;
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* [[Zitate Bibel]]&lt;br /&gt;
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* [[Zitate Liebesschmerz]]&lt;br /&gt;
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* [[Islamische Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Gedichte Alter]]&lt;br /&gt;
* [[Gedichte Jahreswechsel]]&lt;br /&gt;
* [[Laotse Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Indianische Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Kölsche Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Gedichte Zukunft]]&lt;br /&gt;
* [[Indianische Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Friedrich Nietzsche]]&lt;br /&gt;
* [[Schamanische Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Gedichte Erfolg]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Erfolg]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Familie]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Liebeskummer]]&lt;br /&gt;
* [[Asiatische Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Shaolin Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Thailändische Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Geburtstag]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Hochzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Vertrauen]]&lt;br /&gt;
* [[Jüdische Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Alter]]&lt;br /&gt;
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* [[Asiatische Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Hoffnung]]&lt;br /&gt;
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* [[Sprichwörter Abschied]]&lt;br /&gt;
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* [[Buddhistische Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Liebesschmerz]]&lt;br /&gt;
* [[Gedichte Geduld]]&lt;br /&gt;
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* [[Christliche Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Zitate]]&lt;br /&gt;
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* [[Sprichwörter Trennung]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Ramana Maharshi]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Zend Avesta]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Upanishaden]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Ramakrishna]]&lt;br /&gt;
* [[Gedichte Swami Sivanandas]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Yoga Sutra]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Paulus]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Sri Aurobindo]]&lt;br /&gt;
* [[Taoistische Zitate]]&lt;br /&gt;
* [[Taoistische Sprüche]]&lt;br /&gt;
* [[Schamanische Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Kleine Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Shaolin Sprichwörter]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche Swami Sivanandas]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche Swami Vishnu-devanandas]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate des Konfuzius]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Ammaji]]&lt;br /&gt;
* [[Sprichwörter Jahreswechsel]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Sai Baba]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Swami Vishnu-devanandas]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Bhagavad Gita]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Swami Sivanandas]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Oscat Wilde]]&lt;br /&gt;
* [[Zitate Salomos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachyoga etc.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Links auf Lachyoga bzw. Hasya Yoga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lach-Yoga]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==In Artbeit Daniel==&lt;br /&gt;
*[[Ken Wilber]]&lt;br /&gt;
*[[Don Miguel Ruiz]]&lt;br /&gt;
*[[Carl Gustav Jung|C. G. Jung]]&lt;br /&gt;
*[[Enneagramm]]&lt;br /&gt;
*[[Myers-Briggs Typenindikator]]&lt;br /&gt;
*[[Aldous Huxley]]&lt;br /&gt;
*[[Tao Te King]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367168</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367168"/>
		<updated>2015-10-21T08:46:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkältung===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367164</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367164"/>
		<updated>2015-10-21T07:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367163</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367163"/>
		<updated>2015-10-21T07:47:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Soziologische Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367162</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367162"/>
		<updated>2015-10-21T07:46:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367161</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367161"/>
		<updated>2015-10-21T07:31:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation beugt Erkältungen vor (2012) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367160</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367160"/>
		<updated>2015-10-21T07:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Psychische Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367159</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367159"/>
		<updated>2015-10-21T07:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Psychische Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
===kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367158</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367158"/>
		<updated>2015-10-21T07:25:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367157</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367157"/>
		<updated>2015-10-21T07:16:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* **In Bearbeitung** */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
*[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation/ Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367156</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367156"/>
		<updated>2015-10-21T07:16:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367155</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367155"/>
		<updated>2015-10-21T07:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperteile===&lt;br /&gt;
====Herz- und Kreislaufsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)=====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)=====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Immunsystem====&lt;br /&gt;
=====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)=====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)=====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Magen-Darm Trakt====&lt;br /&gt;
=====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)=====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten/Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
=====Meditation beugt Erkältungen vor (2012)=====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===mehrere Studien===&lt;br /&gt;
[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367154</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367154"/>
		<updated>2015-10-21T07:08:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* =Krankheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten===&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (2012)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===mehrere Studien===&lt;br /&gt;
[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367153</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367153"/>
		<updated>2015-10-21T07:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankheiten==&lt;br /&gt;
====Erkältung====&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (2012)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Lungenentzündung sind als nicht meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kopfschmerzen/Migräne====&lt;br /&gt;
=====Meditation bei Migräne=====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===mehrere Studien===&lt;br /&gt;
[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367152</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367152"/>
		<updated>2015-10-21T07:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===mehrere Studien===&lt;br /&gt;
[http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367151</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367151"/>
		<updated>2015-10-21T06:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* **In Bearbeitung** */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ärztliche Empfehlungen===&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367150</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367150"/>
		<updated>2015-10-21T06:27:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367149</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367149"/>
		<updated>2015-10-21T06:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Yoga fürs Erbgut (2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367088</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367088"/>
		<updated>2015-10-20T08:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367087</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367087"/>
		<updated>2015-10-20T08:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Migräne====&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.brigitte.de/gesund/natuerlich-heilen/meditation-572737/2.html Brigitte]:&lt;br /&gt;
* Meditation hilft gegen chronische Schmerzen, Asthma, Schuppenflechte, Allergien, Arteriosklerose.&lt;br /&gt;
* Wer meditiert hat 87% geringere Wahrscheinlichkeit, psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
* Meditierende haben um 73% seltener mit Atemwegserkrankungen zu tun (Ashtma, COPD - chronische Bronchitis etc.)&lt;br /&gt;
* Nach 4 Wochen regelmäßiger Meditation schneiden die Meditierenden um 40 Prozent besser ab als die Nichtmeditierenden.&lt;br /&gt;
* Meditierende entwickeln halb so oft wie Nichtmeditierende eine Krebserkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Zur-Ruhe-kommen-mit-Meditation-185369.html Zur Ruhe kommen mit Meditation 10/2012. Apotheken Umschau.]:&lt;br /&gt;
* Spiegel der Stresshormone Adrenalin und Coritol wird niedriger&lt;br /&gt;
* Hautwiderstand wächst&lt;br /&gt;
* Muskelspannung lässt nach&lt;br /&gt;
* bessert Asthma, Bluthochdruck, Schlafstörungen&lt;br /&gt;
* Cholesterinspiegel senkt sich (bei dauerhaft regelmäßiger Praxis über 10-20 Jahre)&lt;br /&gt;
* Denkfähigkeit, Konzentration und emotionale Stabilität steigern sich&lt;br /&gt;
* gut geeignet als Begleitbehandlung für Krebspatienten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367086</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367086"/>
		<updated>2015-10-20T08:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
===Meditation bei Migräne===&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.brigitte.de/gesund/natuerlich-heilen/meditation-572737/2.html Brigitte]:&lt;br /&gt;
* Meditation hilft gegen chronische Schmerzen, Asthma, Schuppenflechte, Allergien, Arteriosklerose.&lt;br /&gt;
* Wer meditiert hat 87% geringere Wahrscheinlichkeit, psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
* Meditierende haben um 73% seltener mit Atemwegserkrankungen zu tun (Ashtma, COPD - chronische Bronchitis etc.)&lt;br /&gt;
* Nach 4 Wochen regelmäßiger Meditation schneiden die Meditierenden um 40 Prozent besser ab als die Nichtmeditierenden.&lt;br /&gt;
* Meditierende entwickeln halb so oft wie Nichtmeditierende eine Krebserkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Zur-Ruhe-kommen-mit-Meditation-185369.html Zur Ruhe kommen mit Meditation 10/2012. Apotheken Umschau.]:&lt;br /&gt;
* Spiegel der Stresshormone Adrenalin und Coritol wird niedriger&lt;br /&gt;
* Hautwiderstand wächst&lt;br /&gt;
* Muskelspannung lässt nach&lt;br /&gt;
* bessert Asthma, Bluthochdruck, Schlafstörungen&lt;br /&gt;
* Cholesterinspiegel senkt sich (bei dauerhaft regelmäßiger Praxis über 10-20 Jahre)&lt;br /&gt;
* Denkfähigkeit, Konzentration und emotionale Stabilität steigern sich&lt;br /&gt;
* gut geeignet als Begleitbehandlung für Krebspatienten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367082</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367082"/>
		<updated>2015-10-20T08:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopfschmerzen/Migräne===&lt;br /&gt;
===Meditation bei Migräne===&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)===&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von Achtsamkeitstraining auf das [[Reizdarmsyndrom]]. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen [[Achtsamkeit]]strainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilf bei Migräne===&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.brigitte.de/gesund/natuerlich-heilen/meditation-572737/2.html Brigitte]:&lt;br /&gt;
* Meditation hilft gegen chronische Schmerzen, Asthma, Schuppenflechte, Allergien, Arteriosklerose.&lt;br /&gt;
* Wer meditiert hat 87% geringere Wahrscheinlichkeit, psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
* Meditierende haben um 73% seltener mit Atemwegserkrankungen zu tun (Ashtma, COPD - chronische Bronchitis etc.)&lt;br /&gt;
* Nach 4 Wochen regelmäßiger Meditation schneiden die Meditierenden um 40 Prozent besser ab als die Nichtmeditierenden.&lt;br /&gt;
* Meditierende entwickeln halb so oft wie Nichtmeditierende eine Krebserkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Zur-Ruhe-kommen-mit-Meditation-185369.html Zur Ruhe kommen mit Meditation 10/2012. Apotheken Umschau.]:&lt;br /&gt;
* Spiegel der Stresshormone Adrenalin und Coritol wird niedriger&lt;br /&gt;
* Hautwiderstand wächst&lt;br /&gt;
* Muskelspannung lässt nach&lt;br /&gt;
* bessert Asthma, Bluthochdruck, Schlafstörungen&lt;br /&gt;
* Cholesterinspiegel senkt sich (bei dauerhaft regelmäßiger Praxis über 10-20 Jahre)&lt;br /&gt;
* Denkfähigkeit, Konzentration und emotionale Stabilität steigern sich&lt;br /&gt;
* gut geeignet als Begleitbehandlung für Krebspatienten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367077</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367077"/>
		<updated>2015-10-20T08:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)====&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)====&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)===&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von Achtsamkeitstraining auf das [[Reizdarmsyndrom]]. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen [[Achtsamkeit]]strainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilf bei Migräne===&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.brigitte.de/gesund/natuerlich-heilen/meditation-572737/2.html Brigitte]:&lt;br /&gt;
* Meditation hilft gegen chronische Schmerzen, Asthma, Schuppenflechte, Allergien, Arteriosklerose.&lt;br /&gt;
* Wer meditiert hat 87% geringere Wahrscheinlichkeit, psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
* Meditierende haben um 73% seltener mit Atemwegserkrankungen zu tun (Ashtma, COPD - chronische Bronchitis etc.)&lt;br /&gt;
* Nach 4 Wochen regelmäßiger Meditation schneiden die Meditierenden um 40 Prozent besser ab als die Nichtmeditierenden.&lt;br /&gt;
* Meditierende entwickeln halb so oft wie Nichtmeditierende eine Krebserkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Zur-Ruhe-kommen-mit-Meditation-185369.html Zur Ruhe kommen mit Meditation 10/2012. Apotheken Umschau.]:&lt;br /&gt;
* Spiegel der Stresshormone Adrenalin und Coritol wird niedriger&lt;br /&gt;
* Hautwiderstand wächst&lt;br /&gt;
* Muskelspannung lässt nach&lt;br /&gt;
* bessert Asthma, Bluthochdruck, Schlafstörungen&lt;br /&gt;
* Cholesterinspiegel senkt sich (bei dauerhaft regelmäßiger Praxis über 10-20 Jahre)&lt;br /&gt;
* Denkfähigkeit, Konzentration und emotionale Stabilität steigern sich&lt;br /&gt;
* gut geeignet als Begleitbehandlung für Krebspatienten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367076</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367076"/>
		<updated>2015-10-20T08:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Meditation gegen chronische Schmerzen und Stress (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)===&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)===&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von Achtsamkeitstraining auf das [[Reizdarmsyndrom]]. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen [[Achtsamkeit]]strainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilf bei Migräne===&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.brigitte.de/gesund/natuerlich-heilen/meditation-572737/2.html Brigitte]:&lt;br /&gt;
* Meditation hilft gegen chronische Schmerzen, Asthma, Schuppenflechte, Allergien, Arteriosklerose.&lt;br /&gt;
* Wer meditiert hat 87% geringere Wahrscheinlichkeit, psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
* Meditierende haben um 73% seltener mit Atemwegserkrankungen zu tun (Ashtma, COPD - chronische Bronchitis etc.)&lt;br /&gt;
* Nach 4 Wochen regelmäßiger Meditation schneiden die Meditierenden um 40 Prozent besser ab als die Nichtmeditierenden.&lt;br /&gt;
* Meditierende entwickeln halb so oft wie Nichtmeditierende eine Krebserkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Zur-Ruhe-kommen-mit-Meditation-185369.html Zur Ruhe kommen mit Meditation 10/2012. Apotheken Umschau.]:&lt;br /&gt;
* Spiegel der Stresshormone Adrenalin und Coritol wird niedriger&lt;br /&gt;
* Hautwiderstand wächst&lt;br /&gt;
* Muskelspannung lässt nach&lt;br /&gt;
* bessert Asthma, Bluthochdruck, Schlafstörungen&lt;br /&gt;
* Cholesterinspiegel senkt sich (bei dauerhaft regelmäßiger Praxis über 10-20 Jahre)&lt;br /&gt;
* Denkfähigkeit, Konzentration und emotionale Stabilität steigern sich&lt;br /&gt;
* gut geeignet als Begleitbehandlung für Krebspatienten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367074</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367074"/>
		<updated>2015-10-20T08:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* **In Bearbeitung** */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)===&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Meditation gegen chronische Schmerzen und Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[ Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Behörde des US amerikanischen Departments of Health and Human Services hat im Frühjahr 2013 einen Bericht veröffentlicht, demzufolge [[Achtsamkeitsmeditation]] ein wirksames Mittel ist, um chronische und akute [[Schmerz]]en zu verringern. Die Behörde untersuchte 14.788 Studien über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], von denen aber nur 34 sehr strengen wissenschaftlichen Kriterien genügten. Auch wenn der Nachweis nicht streng wissenschaftlich belegt war, konnte die Behörde auch Nutzen und Wirkung von [[Yoga]] bei der Bewältung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angst] erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)===&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von Achtsamkeitstraining auf das [[Reizdarmsyndrom]]. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen [[Achtsamkeit]]strainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilf bei Migräne===&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.brigitte.de/gesund/natuerlich-heilen/meditation-572737/2.html Brigitte]:&lt;br /&gt;
* Meditation hilft gegen chronische Schmerzen, Asthma, Schuppenflechte, Allergien, Arteriosklerose.&lt;br /&gt;
* Wer meditiert hat 87% geringere Wahrscheinlichkeit, psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
* Meditierende haben um 73% seltener mit Atemwegserkrankungen zu tun (Ashtma, COPD - chronische Bronchitis etc.)&lt;br /&gt;
* Nach 4 Wochen regelmäßiger Meditation schneiden die Meditierenden um 40 Prozent besser ab als die Nichtmeditierenden.&lt;br /&gt;
* Meditierende entwickeln halb so oft wie Nichtmeditierende eine Krebserkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Zur-Ruhe-kommen-mit-Meditation-185369.html Zur Ruhe kommen mit Meditation 10/2012. Apotheken Umschau.]:&lt;br /&gt;
* Spiegel der Stresshormone Adrenalin und Coritol wird niedriger&lt;br /&gt;
* Hautwiderstand wächst&lt;br /&gt;
* Muskelspannung lässt nach&lt;br /&gt;
* bessert Asthma, Bluthochdruck, Schlafstörungen&lt;br /&gt;
* Cholesterinspiegel senkt sich (bei dauerhaft regelmäßiger Praxis über 10-20 Jahre)&lt;br /&gt;
* Denkfähigkeit, Konzentration und emotionale Stabilität steigern sich&lt;br /&gt;
* gut geeignet als Begleitbehandlung für Krebspatienten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Themen===&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367069</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=367069"/>
		<updated>2015-10-20T07:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robert: /* Immunsystem */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wissenschaftliche Studien zur [[Meditation]] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden.  Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson „How Positive Emotions Build Physical Health“ (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten „Liebende-Güte-Meditation“ (auch „Loving-Kindness Meditation“ oder „Meta-Meditation“) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forcherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, , dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Bluthochdruck (1993)====&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von Meditation auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilte die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Gesundheitsbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävetion von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [[Meditation]]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tägliche Kirtan-Kriya Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2012)===&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 NewsRoom], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Dr. Shaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [[Angst]], [[Depression]], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit: Meditation beschleunigt Genesung==&lt;br /&gt;
===Meditation gegen chronische Schmerzen und Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[ Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Behörde des US amerikanischen Departments of Health and Human Services hat im Frühjahr 2013 einen Bericht veröffentlicht, demzufolge [[Achtsamkeitsmeditation]] ein wirksames Mittel ist, um chronische und akute [[Schmerz]]en zu verringern. Die Behörde untersuchte 14.788 Studien über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], von denen aber nur 34 sehr strengen wissenschaftlichen Kriterien genügten. Auch wenn der Nachweis nicht streng wissenschaftlich belegt war, konnte die Behörde auch Nutzen und Wirkung von [[Yoga]] bei der Bewältung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angst] erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden vom Reizdarmsyndrom (2011)===&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von Achtsamkeitstraining auf das [[Reizdarmsyndrom]]. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen [[Achtsamkeit]]strainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bafragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Ausserdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [[Angst]]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilf bei Migräne===&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [[Meditation]] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Zentrum der Gesundheit], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Aponet], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Sinexx], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ Wordpress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation beugt Erkältungen vor (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für Erkältungen und Grippe sind als nicht meditierende. Erwachsene, die acht Wochen lang [[Achtsamkeitsmeditation]]en praktizierten, hatten 76% weniger [[Krankheit]]stage als die nicht meditierenden. Wurden sie doch einmal krank, dann erholten sie sich auch schneller als die andere Gruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.brigitte.de/gesund/natuerlich-heilen/meditation-572737/2.html Brigitte]:&lt;br /&gt;
* Meditation hilft gegen chronische Schmerzen, Asthma, Schuppenflechte, Allergien, Arteriosklerose.&lt;br /&gt;
* Wer meditiert hat 87% geringere Wahrscheinlichkeit, psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
* Meditierende haben um 73% seltener mit Atemwegserkrankungen zu tun (Ashtma, COPD - chronische Bronchitis etc.)&lt;br /&gt;
* Nach 4 Wochen regelmäßiger Meditation schneiden die Meditierenden um 40 Prozent besser ab als die Nichtmeditierenden.&lt;br /&gt;
* Meditierende entwickeln halb so oft wie Nichtmeditierende eine Krebserkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Zur-Ruhe-kommen-mit-Meditation-185369.html Zur Ruhe kommen mit Meditation 10/2012. Apotheken Umschau.]:&lt;br /&gt;
* Spiegel der Stresshormone Adrenalin und Coritol wird niedriger&lt;br /&gt;
* Hautwiderstand wächst&lt;br /&gt;
* Muskelspannung lässt nach&lt;br /&gt;
* bessert Asthma, Bluthochdruck, Schlafstörungen&lt;br /&gt;
* Cholesterinspiegel senkt sich (bei dauerhaft regelmäßiger Praxis über 10-20 Jahre)&lt;br /&gt;
* Denkfähigkeit, Konzentration und emotionale Stabilität steigern sich&lt;br /&gt;
* gut geeignet als Begleitbehandlung für Krebspatienten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studien zitiert nach [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Volkmann, Anne: Meditation stärkt Immunsystem 02/2013]:&lt;br /&gt;
* reduziert [[Stress]] und [[Angst]]&lt;br /&gt;
* erhöhte Aktivität der Killerzellen&lt;br /&gt;
* geringere Konzentration des C-reaktiven Protein (CRP), das für Entzündungen im [[Körper]] anzeigt&lt;br /&gt;
* daher insgesamt stärkere Immunabwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===So wirkt sich Yoga auf den Körper aus (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der kanadischen Calgary University haben die Auswirkungen der [[Meditation]] auf den menschlichen [[Körper]] untersucht. Zur Untersuchung der Annahme, dass [[Yoga]] und Meditation positive Auswirkungen auf den Körper haben, wurden als Probanden 88 [[Frau]]en mit einer überstandenen Therapie für Brustkrebs im Stadium I bis III ausgewählt, bei welchen allen [[Depression]]en einsetzten. Nach Aufteilung der Probandinnen in drei Gruppen, erhielt jede Gruppe eine unterschiedliche Art der Unterstützung, wobei zum ersten Mal die Auswirkungen von Meditation und Gruppentherapie auf Körperzellen untersucht wurden. Bereits nach einem kurzen [[Zeit]]raum konnten positive, biologische Effekte von Yoga, Meditation und Gruppengesprächen nachgewiesen werden. [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Meditation und Entspannung: So wirkt sich Yoga auf den Körper aus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Konzentration==&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442303.JPG|thumb|Den Fokus immer wieder auf nur eine Sache richten]]&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
[http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten, 11.04.2013 gepostet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation wirkt gegen Stress==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft schon nach kurzer Zeit gegen Stress (Wissenschaftliche Studie, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgehende Studien hatten bereits belegt, dass Achtsamkeitsmeditation nebenbei auch noch die kognitive Leistung und die [[Konzentration]] steigert und den allgemeinen Gesundheitszustand und das physische und mentale Wohlbefinden verbessert. Auch Personen, denen ihr Berufs- und Familienalltag wenig Zeit lässt, haben daher die Möglichkeit, kurz zu praktizieren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung zur Studie unter [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Presseerklärung der Carnegie Mellon University]; [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation senkt Stresshormon Cortisol und macht gelassener (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Britta Hölzel&#039;&#039;&#039;, die in Frankfurt Psychologie studiert hat und an der Harvard Medical School in Boston und auch an anderen Instituten erforscht, wie sich Meditation und Yoga auf [[Stress]] und [[Gehirn]] auswirken, konnte durch eine [[Studie]] nachweisen, dass regelmäßige Meditation den Pegel des Stresshormons Cortisol senkt. Die Versuchspersonen ihrer [[Studie]] praktizierten 8 Wochen lang täglich etwa 25 Minuten Meditation und Hölzel registierte einen signifikanten Cortisol-Rückgang. Mittels Kernspintomographie wurde festgestellt, dass die graue Substanz der Versuchspersonen nach der Meditation zugenommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress, so Hölzel, sei zwar ein überlebenswichtiger Prozess, weil er uns Energie für Kampf oder Flucht bereitstelle, doch durch zuviel Dauerstress komme es nicht nur zu Bluthochdruck, [[Herz]]- und anderen Erkrankungen, auch Gehirnzellen des Hippocampus könnten absterben. Der Hippocampus sei für das &#039;&#039;&#039;Erinnerungsvermögen&#039;&#039;&#039; zuständig und besonders anfällig für Stress; hier auftretende Schäden könnten zu Lücken bei der Erinnerung und einer Unfähigkeit führen, die eigenen Emotionen zu regulieren. Durch Absenken des Stressniveaus, z.B. durch Meditation, könne man die Schäden aber wieder rückgängig machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation und die damit verbundenen Achtsamkeitsübungen lernten die Probanden der Meditationsgruppe auch, auf ihren [[Körper]] zu hören und wüssten daher eher, wann die [[Zeit]] für ein kurzes Ausruhen gekommen sei. Außerdem lernten sie, ungewollte Ereignisse im [[Alltag]] erst einmal nicht negativ zu bewerten, sondern wertfreier anzunehmen und reduzierten auch hierdurch ihren Stress.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britta Hölzels Forschung ergab übrigens auch, dass Multitasking keineswegs sinnvoll ist, da es gewissermaßen das Gegenteil von [[Achtsamkeit]] ist - so lenken uns z.B. ständig eingehende E-Mails oder Unterbrechungen von der Aufgabe ab, der wir uns gerade widmen wollen, und verhindern, dass wir einen Flow-Zustand erreichen. Entsprechende Versuche führten bei den Testpersonen zu einem Abfall der Arbeitsleistung um 10 IQ-Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21071182 Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiges Interview der R&amp;amp;V Betriebskrankenkasse mit Dr. Britta Hölzel unter [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Ausführliche Studie in englischer Sprache.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx Mark Wheeler: Yoga reduces stress; now it’s known why]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist sehr gut gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
In Innsbruck fand man bei einer Studie mit Medizinstudenten heraus, dass Meditation die Herzfrequenz vermindert und den Stresslevel senkt. Die entspannende Wirkung von Meditation hält auch längere Zeit an als bei Studenten, die sich nur mit Musik entspannten. Die Entspannungstiefe ging auch weiter. Wissenschaftliche Studien belegen viele positive Auswirkungen von Meditation (Zitiert nach [http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/Meditieren-ist-das-Beste-gegen-Stress;art114,1105692 Meditieren ist das Beste gegen Stress])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448747.JPG|thumb|Sich vom Druck und der Last des Alltags befreien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hilft bei [[Stress]]bewältigung&lt;br /&gt;
* verringert die [[Atem]]frequenz&lt;br /&gt;
* lindert nervöse Spannungszustände&lt;br /&gt;
* steigert das Wohlbefinden&lt;br /&gt;
* verbessert die [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* unterstützt Therapien gegen Bluthochdruck, chronische [[Schmerz]]en, [[Schlafstörung]]en, stressbedingte Erkrankungen, [[Angststörung]]en, [[Depression]]en&lt;br /&gt;
* hilft Krebspatienten, besser mit ihrer [[Krankheit]] umzugehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt die stressmindernde [[Wirkung]] von Meditation. Diese beeinflusst Hirnströme, Immunsystem und reguliert unter anderem die Ausschüttung der beiden Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] nach unten. Des Weiteren werden einer Studie des Heartmath-Institute zufolge die zwei Mandelkerne so beeinflusst, dass sich [[Gelassenheit]] und [[Freude]] einstellt. Auch das Immunglobulin A (IgA) wurde durch Meditation um etwa 50 Prozent erhöht. Bei zusätzlicher Rezeption harmonisierender [[Musik]] erhöhte sich die Ausschüttung des Antikörper-Hormons sogar um das Zweieinhalbfache. [http://www.blick.ch/life/ratgeber/fitness/so-bringen-sie-den-stress-weg-id2306036.html Werner Vontobel: So bringen Sie den Stress weg, Blick, 17.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
[http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkungen von Meditation schon nach kurzer Dauer (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie am Zentrum für [[Achtsamkeit]] der Massachusetts Universität hat 2011 als erste durch (Achtsamkeits-)Meditation  ausgelöste Veränderungen im Kortex dokumentiert. Es wurden Veränderungen in Gehirnregionen gemessen, die mit Lern- und Gedächtnisprozesse, Selbstwahrnehmung, [[Empathie]] und [[Stress]] in Verbindung stehen. So konnte nachgewiesen werden, dass durch [[Achtsamkeitsmeditation]] innerhalb von nur acht Wochen erhebliche und dauerhafte Wirkungen in Bezug auf Stressreduktion erzielt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110121144007.htm Mindfulness meditation training changes brain structure in eight weeks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.massgeneral.org/about/pressrelease.aspx?id=1329 Massachusetts General Hospital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.psyn-journal.com/article/S0925-4927%2810%2900288-X/abstract Britta K. Hölzel,James Carmody,Mark Vangel,Christina Congleton,Sita M. Yerramsetti,Tim Gard,Sara W. Lazar: Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Psyche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medititation bei Bürokrankheiten (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [[Meditation]] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilft Meditation beim Rauchstopp? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen „Integrative Body-Mind Training“ (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Neue Studie: Hilft Meditation beim Rauchstopp? 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man durch Meditation Mitgefühl und Empathie entwickelt (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Der Begriff Meditation wie er im westlichen Kulturkreis verwendet wird, fasst unterschiedliche mentale Techniken zusammen, die mehr [[Entspannung]], [[Ruhe]], [[Gelassenheit]], [[Konzentration]] und [[Stress]]abbau bringen und zu reiner [[Gedanke]]nfreiheit führen sollen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass sich das positiv auf die [[Stimmung]], die psychische und physische Gesundheit auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleiten lässt sich dies über unterschiedliche Wege beispielsweise mit der [[Anapana]]-Meditation. Bei dieser wird die [[Aufmerksamkeit]] auf das Ein- und Ausatmen gelegt. Wenn Gedanken aufkommen oder weitergestrickt werden, lenkt man sein [[Bewusstsein]] immer wieder sanft zum Atem zurück. Auch ein [[Weg]] wäre die [[Vipassana]]-Meditation, bei der die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperregionen wandert. Auch hier werden Gedanken losgelassen. Bei unangenehmen [[Körper]]gefühlen wie Jucken oder Kribbeln soll dabei keine Gegenbewegung eingeleitet werden, damit Körper und [[Geist]] ruhig bleiben und sich die Regung auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442498.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert, 29.05.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation stärkt Empathie/Mitgefühl (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia/USA aus dem Jahr 2012 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;[[Cognitively-Based Compassion Training]]s&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. Zitiert nach: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen, 6.10.2012] [http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/compassion_meditation_boost_neural_basis_empathy_203265.html Compassion Meditation Boost Neural Basis Empathy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das Cognitively-Based Compassion Training (CBCT) konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [[Meditation]]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach einer US-amerikanischen Studie der Emory University konnten Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [[Depressionen]] hat. [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen 10/2012. Heute.info] [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch 10/2012. Science.Orf.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirkung unterschiedlicher Meditationsformen auf die Empathie (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital (MGH), der Universität Boston (BU) und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [[Meditation]]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [[Angst]]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. Daraus lässt sich schließen, dass [[Meditation]] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [[Depression]]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [[Meditation]]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink McCarthy, April: Meditation verändert messbar das Gehirn. We are change. 11/2012] [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Heyes, J.D.: Meditation verändert die Verarbeitung von Gefühlen im Gehirn 11/2012. Kopp Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Signatur des Mitgefühls (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und  Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc.  vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Beck, Mario: Der Blick geht nach innen 11/2012. E-paper, Leipziger Volkszeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten „ReSource-Projekt“ meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [[Meditation]]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art „Signatur des Mitgefühls“ zu finden. [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Barthélémy, Andrea: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls 27.12.2013, Handelsblatt/dpa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft gegen negative Gefühle (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bewirkt liberalere Haltung (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Lotussitz mit Chin Mudra]]&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [[Meditation]]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [[Meditation]]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. Zitiert nach: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern, 12.06.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation kann Schmerzen lindern (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie an [[Versuchsperson]]en aus dem Jahr 2012 zeigt, dass regelmäßige Meditationsübungen auch die Schmerzintensität senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Versuchspersonen stellten sich Forschern der Wake Forst University in Winston-Salem (USA) zur Verfügung. Die Meditations-Übung dauerte insgesamt 1,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Meditation auf das Schmerzempfinden wurde mit einem Wärmeschmerz (50°) am Bein getestet. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schmerzempfindung. Die Schmerzreaktion im Hirn wurde mittels Kernspintomografie aufgezeichnet. Nach dieser Testreihe wurden die Teilnehmer in die Atem-Meditation eingewiesen. Nach der Meditationspraxis wurde das Schmerzempfinden erneut getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationspraxis wurden die [[Schmerz]]en zu 40% weniger intensiv und zu 57% weniger unangenehm empfunden. Dies seien Werte, die viele Schmerzmittel nicht erreichen können, sagen die Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Meditation den Schmerz subjektiv lindern kann, sei schon früher in wissenschatflichen Studien belegt worden , wie ein Wissenschaftler kommentiert. Aber jetzt wurde erstmals die Schmerzempfindung via Messung der Hirnaktivitäten dokumentiert. Die Meditation reduziere die Aktivität in jener Hirnregion, die für das Schmerzempfinden und Erkennen der Schmerzlokalisation wichtig sei. Aber auch in anderen Hirnregionen, die an der Bewertung von [[Sinne]]seindrücken beteiligt sind, konnten Reaktionen beobachtet werden. Zitiert nach [http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Meditation_kann_Schmerzen_lindern.php Meditation kann Schmerzen lindern, 09/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation bei Depression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Patienten, die an [[Depression]] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im Raum, was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. Laut dem Fachjournal „Frontiers of Psychiatry“ erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [[Yoga]] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei Depressionen und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/___Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Segener, Nicole: Sonnengruß statt Psychopharmaka 01/2013. Wissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [[Meditation]] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine im Frühjahr 2013 begonnene Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt untersucht, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. [http://www.muk.uni-frankfurt.de/43890785/243 Hilft Meditation bei der Behandlung chronischer Depression? 10/2012. Marketing und Kommunikation - Goethe Universität Frankfurt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (Wissenschaftliche Studien)===&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; von 1986 wie folgt zusammen (zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] :&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [[Meditation]] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation zur Angstüberwindung===&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonnen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [[Meditation]] bei der Bekämpfung von [[Angst]]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]].Es wurd festgestellt, dass [[Meditation]] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
===Meditation bei Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. (Japanese Journal of Public Health 37 (10 Suppl.): p 729)&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation und Hirnforschung==&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“ in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html „Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung“. Spiegel Ausgabe Nr. 21 (18.05.2013)], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ „Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft“, Yogan, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönche in der Magnetröhre===&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen wie Meditation die Hirnströme verändern, wurden buddhistische Mönche in die Magnetröhre geschickt. Die Untersuchung zeigt: Meditation verstärkt die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verstärkt Empathie, Hilfsbereitschaft und die kognitiven Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schädel mit Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;Frontiers in Human Neuroscience&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wirkt Meditation? (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott derzeit über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [[Meditation]] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation? 12/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Die lernende Seele (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [[Yoga]]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [[Angst]]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [[Meditation]] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hält das Gehirn jung===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [[Meditation]] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie (2014) wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne MEditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit 11/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie Meditation das Gehirn verändert (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie [[Beten]] [[Angst]] und [[Depression]]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900448288.JPG|thumb|Sich auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: „Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert“, 18.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation===&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [[Angst]]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [[Depression]] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900442466.JPG|thumb|[[Tratak]] - die Kerzenmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der „Defokussierung“ beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online, 6.12.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
US-Mediziner aus Boston haben herausgefunden, dass ein achtwöchiger Meditationskurs bleibende [[Auswirkung]]en auf das [[Gehirn]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Meditationstraining auch dann einen Einfluss auf die Verarbeitung von [[Emotion]]en hat, wenn das Gehirn sich nicht in einem meditativen Zustand befindet. Diese Daten konnten anhand funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen werden. Die Probanden wurden acht Wochen lang in der [[Achtsamkeitsmeditation]] und in einer Meditation zur Entwicklung von [[Liebe]] und [[Mitgefühl]] geschult. Die Untersuchungen zeigten einen deutlichen Rückgang der Aktivität in der rechten Hälfte der [[Amygdala]] bei den Probanden, die in der Achtsamkeitsmeditation unterrichtet wurden, was heißt, dass sie emotional stabiler wurden. Bei jenen, die auf Liebe und Mitgefühl meditiert hatten, konnte man eine stärkere Reaktion auf negative Abbildungen sehen, die leidende [[Mensch]]en darstellten. Es stellte sich heraus, dass Mitgefühl gegenüber anderen auch den Probanden selbst gut tat, denn sie zeigten eine verminderte [[Depression]]sreaktion. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/studie-zeigt-meditation-erzeugt.html Studie zeigt: Meditation erzeugt anhaltende Veränderungen im Hirn, 11/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück lässt sich durch viel Übung erlernen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [[Meditation]] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Kast, Bas: Der Om-Effekt 01/2005. Der Tagesspiegel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben 20 Personen mit [[Meditationserfahrung]] ([[Einsichtsmeditation]], [[Vipassana]]) und 15 nicht meditierende Personen mit Hirnscans untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die kortikale Plastizität bei den Meditierenden nachhaltig verdichtet. Das fördert die [[Aufmerksamkeit]], die Verarbeitung von [[Sinne]]seindrücken und das Wohlbefinden. Sie konnten herausfinden, dass sich die Struktur des Gehirns auch noch im hohen Alter verändern kann. Die Hirnstruktur wird durch die Meditation hervorgerufen und nicht die Hirndichte fördert die Meditation. Sie konnten feststellen, dass die Hirndichte bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung größer ist und diese auch tiefer in die Meditation gehen können. Sie sind vergleichbar mit den Hirnarealen bei Musikern und Jongleuren, die sich an den Stellen verdichten, an denen ihre Fähigkeiten liegen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz, 10.01.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuere Hirnforschung===&lt;br /&gt;
Ulrich Kraft schreibt in seinem Artikel [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Meditation - Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;, 09/2005] über neuere Forschungen im Bereich des Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetterwolken.jpg|thumb|Unwetter oder Sonnenschein? - Optimismus in der eigenen Wahrnehmung kultivieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation macht optimistischer&#039;&#039;&#039;: Richard Davidson, ein amerikanischer Emotionsforscher, untersuchte in einer wissenschaftlichen Studie buddhistische [[Mönche in der Magnetröhre]] auf ihre Hirnaktivität und stellte fest, dass der linke Präfrontale Cortex sehr ausgeprägt ist, was eine optimistische und positive Grundstimmung im [[Mensch]]en hervorruft. Er untersuchte auch Meditationsleihen, denen ein Meditationstraining durch John Kabat-Zinn zuteil wurde, und es fand erneut eine Verlagerung der Hirnaktivität in den linken Präfrontalen Cortex statt und die Testpersonen fühlten sich wohler mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft weniger vom Äußeren gestört zu werden&#039;&#039;&#039;: Paul Ekman, Psychologe an der University of California in San Francisco beschäftigt sich mit grundlegenden [[Emotion]]en wie der Schreck, der einem bei einem überraschenden Geräusch durch die Glieder fährt und eine bestimmte Reaktion hervorruft, die man „Startle Reflex“ nennt. Menschen, die von [[Natur]] aus entspannter sind, reagieren weniger. Ein buddhistischer Mönch jedoch konnte diesen Reflex vollkommen kontrollieren und das obwohl er eine automatische Reaktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation hilft für Konzentration&#039;&#039;&#039;: Olivia Carter, eine australische Forscherin, untersuchte 76 buddhistische Mönche mit 5 bis 54 Jahren Meditationserfahrung. Sie wollte herausfinden, ob ein Mensch, der in Meditation erfahren ist, den binokularen Effekt überlisten kann. Der binokulare Effekt stellt sich dann ein, wenn ein [[Auge]] eine Bildinformation bekommt, die nicht zu dem Bild für das andere Auge passt und das Auge dabei von einem Bild zum anderen wechselt. Es stellt sich heraus, das die buddhistischen Mönche durch die Ein-Punkt-Meditation ein Bild bis zu fünf Minuten lang halten konnten, wobei ein normaler Mensch das Bild nur für 2,6 Sekunden halten kann. Wenn die Mönche allerdings mit einer anderen Form der Meditation meditierten, die mehr nach innen ging, konnten sie das Bild auch nur sehr kurz halten, weil der Effekt automatisch abläuft und ihre [[Aufmerksamkeit]] nach Innen gezogen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Meditation erhöht die Gamma-Aktivität auf 40Hz&#039;&#039;&#039; bei einem meditierenden buddhistischen Mönch nachvollziehbar. Solche Wellen tauchen im normalen menschlichen [[Geist]] nur für kurze [[Zeit]] auf, bei einem Meditierenden allerdings für einen längeren Zeitraum. Diese Gamma-Wellen stehen für [[Mitgefühl]] und extreme [[Wachheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation beeinflusst Genexpression (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Keinert, Julia: Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression 12/2013, Huffington Post] [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Erstkontakt Bloq] [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression 01/2014, Grenzwissenschaft aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie (2013) vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga fürs Erbgut (2014)===&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [[Depression]]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chrsomosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verändert die Körpertemperatur (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
[http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[[Meditation]] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren, 09.04.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Dass [[Meditation]] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und [[Emotionskontrolle]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
[http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation reduziert Schmerzen (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Die im „Journal of Neuroscience” erschienene [[Studie]] von Fadel Zeidan, Wake Forest University, belegt, dass [[Schmerz]]en bereits nach vier [[Tag]]en [[Meditation]]seinweisung mit einer Nettodauer von eineinhalb Stunden reduziert werden können. Fokus der sogenannten [[Achtsamkeitsmeditation]] war die eigene [[Atmung]]. Um das Schmerzempfinden zu testen, wurde den Probanden eine 50 Grad heiße Platte am rechten Bein befestigt und über sechs Minuten lang immer wieder an- und ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meditationsunterweisung wurden die Teilnehmer erneut diesen Schmerzen unterzogen und sollten jedes Mal im Anschluss bewerten, wie stark sich der Schmerz angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang sollten die Probanden allerdings auch während der Prozedur meditieren. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzen zu 40 Prozent als niedriger und zu 57 Prozent weniger als unangenehm erlebt wurden. Diese Ergebnisse zur Schmerzreduktion übertreffen einige Tests, die zuvor mit Schmerzmitteln durchgeführt wurden. Überdies maßen die Forscher im MRT die beteiligten Hirnregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Gyrus postcentralis, ein Hirnareal, das für Lokalisation und Intensität von Schmerzen zuständig ist, als auch im orbitofrontalen Cortex, wo die Bewertung von [[Sinne]]seindrücken stattfindet wurde eine erhöhte Aktivität festgestellt. Ein interdisziplinäres Medizin-Forscherteam untersucht nun, inwiefern diese Effekte auf die Placebotechnik zurückzuführen sind. Mangels Kontrollgruppe und niedriger Anzahl an Probanden, ist auch diese Studie noch nicht repräsentativ, dennoch aber ein interessanter Hinweis auf die schmerzlösende [[Wirkung]] von meditativen Techniken. [http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/10/gesundheit/schmerzen-lindern-durch-meditation-statt-arznei/ Schmerzen lindern durch Meditation statt Arznei 10/2012. gute-nachrichten.com] [http://www.pr-inside.com/de/ist-meditation-eine-placebotechn-r3396156.htm Ist Meditation eine Placebotechnik? 09/2012. PR-inside.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden===&lt;br /&gt;
Auf dem 3. Kongress &amp;quot;[[Meditation]] und Wissenschaft&amp;quot; (Oktober 2014) präsentierten Wissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse zur [[Achtsamkeit]]sforschung. Thema dieses Kongresses war die &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie er den Zeitablauf empfindet. Durch [[Mediation]] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George,  Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2012 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte  [[Meditationsraum|Meditationsräume]] und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [[Yoga]] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Studie zitiert nach [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag===&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen aus der Achtsamkeitsstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Artikel zum Thema: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (Pilotstudie, 1999/2001)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Marcus Stück&#039;&#039;&#039; vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [[Yoga]] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [[Meditation]] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [[Meditation]] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband „Psyche &amp;amp; Berg“ 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [[Yoga]] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über die [[Studie]] und weitere spannende Berichte, auch aus dem Karakorum (Gasherbrum I), unter [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien oder Berichte älteren Datums==&lt;br /&gt;
===Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum Sept. 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [[Meditation]] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass &#039;&#039;&#039;Yoga [[Stress]] reduzieren&#039;&#039;&#039; konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern &#039;&#039;&#039;signifikante Veränderungen herbeiführen&#039;&#039;&#039; konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frau in Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Bericht unter [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein (2013): &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebtsheitsgrad von Meditation==&lt;br /&gt;
===Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (Wissenschaftliche Studie)===&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. In den Top 10 landete auch [[Meditieren]]/[[Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. [http://www.open-report.de/artikel/Studie%3A+Sex+immer+noch+beliebteste+Aktivit%C3%A4t/189826.html Volkmann, Anne: Studie: Sex immer noch beliebteste Aktivität 11/2012. Open Report.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===7 wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation===&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [[Meditation]]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]] [http://pps.sagepub.com/content/6/6/537.abstract]. &lt;br /&gt;
*Meditation reduziert [[Stress]]: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538]. &lt;br /&gt;
*Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/]&lt;br /&gt;
*Meditation steigert die [[Kreativität]]: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract].&lt;br /&gt;
*Meditation hilft bei [[Depression]]en: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety]. &lt;br /&gt;
*Meditation lindert [[Schmerz]]en: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html].&lt;br /&gt;
*Meditation verbessert den [[Schlaf]]: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern.&lt;br /&gt;
*Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/].&lt;br /&gt;
entnommen aus [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bluthochdruck===&lt;br /&gt;
(Studie hat nur indirekt mit Meditation zu tun/ keine aussagekräftigen Ergebnisse)&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der American Heart Association (AHA) stellte Untersuchungen von [[Meditation]], nicht-invasiven Verfahren, Hilfsmitteln und Trainingsprogrammen zur Behandlung von Hypertonie zusammen. Der Report zeigte, dass die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) Bluthochdruck um 5 mmHg (Systole) und 3 mmHg (Distole) senken kann und damit als Prophylaxe wie auch [[Therapie]] geeignet ist. [https://nebadonien.files.wordpress.com/2013/05/tm-senkt-blutdruck.pdf „American Heart Association informiert Ärzte über die blutdrucksenkende Wirkung der Transzendentalen Meditation“ (2013), Nebadonien Wordpress], Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/61/6/1360.long American Heart Association: „Beyond Medications and Diet: Alternative Approaches to Lowering Blood Pressure: A Scientific Statement From the American Heart Association.” (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Society for Meditation and Meditation Research: www.smmr.de&lt;br /&gt;
* „Die neuronale Erleuchtung“; Zeitschriftenartikel aus „Gehirn und Geist“: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.) http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation: http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/&lt;br /&gt;
* Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung: http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl&lt;br /&gt;
* Meditation und Bewusstseinsforschung http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/podpress_trac/web/10079/0/78_Atem-Beobachtung-Bauch.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robert</name></author>
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