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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sankt_Rochus&amp;diff=468182</id>
		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-30T07:28:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus gutem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie [[Gott]], dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn taufte, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn [[Jesus]] alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der Pilgerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf Pilgerfahrt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kleidete er sich wie ein [[Pilger]], setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn [[Jesus Christus]] und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte [[Gott]]. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den [[Pilger]], der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmherzigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rochus und die Ungläubigen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da er mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen sollte um [[Christus]] willen, und folgte dem Wege [[Christus]], dass er sein Brot erbettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er betteln kam vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und an demselben Tag steckte er sich mit der Pest an, und viele andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pest hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pest, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochus allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rochus wird geheilt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und [[Maria]]‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sankt_Rochus&amp;diff=468181</id>
		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-30T07:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus gutem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie [[Gott]], dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn taufte, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn [[Jesus]] alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der [[Pilgerschaft]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf Pilgerfahrt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kleidete er sich wie ein [[Pilger]], setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn [[Jesus Christus]] und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte [[Gott]]. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den [[Pilger]], der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmherzigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rochus und die Ungläubigen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da er mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen sollte um [[Christus]] willen, und folgte dem Wege [[Christus]], dass er sein Brot erbettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er betteln kam vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und an demselben Tag steckte er sich mit der Pest an, und viele andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pest hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pest, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochus allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rochus wird geheilt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und [[Maria]]‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sankt_Rochus&amp;diff=468180</id>
		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-30T07:24:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Sohn aus gutem Hause */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus gutem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie [[Gott]], dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn taufte, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn [[Jesus]] alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der Pilgerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf Pilgerfahrt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kleidete er sich wie ein Pilger, setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn Jesus Christus und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte Gott. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den Pilger, der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmherzigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Rochus und die Ungläubigen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da er mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen sollte um Christi willen, und folgte dem Wege Christi, dass er sein Brot erbettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er betteln kam vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und an demselben Tag steckte er sich mit der Pest an, und viele andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pest hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pest, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochus allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rochus wird geheilt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und Maria‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sankt_Rochus&amp;diff=468053</id>
		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-29T08:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Sohn aus reichem Hause */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus gutem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie Gott, dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn tauft, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn Jesus alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der Pilgerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf Pilgerfahrt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kleidete er sich wie ein Pilger, setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn Jesus Christus und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte Gott. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den Pilger, der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmherzigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rochus und die Ungläubigen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da er mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen sollte um Christi willen, und folgte dem Wege Christi, dass er sein Brot erbettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er betteln kam vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und an demselben Tag steckte er sich mit der Pest an, und viele andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pest hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pest, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochus allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rochus wird geheilt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und Maria‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sankt_Rochus&amp;diff=468052</id>
		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-29T08:23:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Rochus und die Ungläubigen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus reichem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie Gott, dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn tauft, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn Jesus alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der Pilgerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf Pilgerfahrt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kleidete er sich wie ein Pilger, setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn Jesus Christus und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte Gott. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den Pilger, der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmherzigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rochus und die Ungläubigen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da er mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen sollte um Christi willen, und folgte dem Wege Christi, dass er sein Brot erbettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er betteln kam vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und an demselben Tag steckte er sich mit der Pest an, und viele andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pest hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pest, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochus allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Rochus wird geheilt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und Maria‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-29T08:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus reichem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie Gott, dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn tauft, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn Jesus alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
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== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
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Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der Pilgerschaft. &lt;br /&gt;
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== Auf Pilgerfahrt ==&lt;br /&gt;
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Also kleidete er sich wie ein Pilger, setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn Jesus Christus und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte Gott. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
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== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
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Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den Pilger, der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmherzigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
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== Rochus und die Ungläubigen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da er mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen sollte um Christi willen, und folgte dem Wege Christi, dass er sein Brot erbettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er betteln kam vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und an demselben Tag steckte er sich mit der Pest an, und viele andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pest hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pest, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochus allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rochus wird gehielt&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und Maria‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sankt_Rochus&amp;diff=468050</id>
		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-29T08:08:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Der Ausgestoßene */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus reichem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie Gott, dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn tauft, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn Jesus alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der Pilgerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf Pilgerfahrt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kleidete er sich wie ein Pilger, setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn Jesus Christus und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte Gott. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den Pilger, der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmherzigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da er mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen sollte um Christi willen, und folgte dem Wege Christi, dass er sein Brot erbettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er betteln kam vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und auf denselben Tag kam ihn die Pestilenz an, und viel andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pestilenz hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pestilenz, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochum allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und Maria‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sankt_Rochus&amp;diff=468026</id>
		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-28T13:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus reichem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie Gott, dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn tauft, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn Jesus alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der Pilgerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf Pilgerfahrt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kleidete er sich wie ein Pilger, setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn Jesus Christus und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte Gott. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den Pilger, der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmherzigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da ihn mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen wollte um Christi willen, und folgte dem Wege Christi, dass er sein Brot bettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er kam betteln vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und auf denselben Tag kam ihn die Pestilenz an, und viel andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pestilenz hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pestilenz, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochum allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und Maria‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<title>Sankt Rochus</title>
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		<updated>2015-11-28T13:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: Die Seite wurde neu angelegt: „ == Sohn aus reichem Hause ==  In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königl…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Sohn aus reichem Hause ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist eine Stadt, genannt Montpellier, und über die herrschte ein Fürst, Johannes, der geboren war von dem königlichen Geschlecht von Frankreich. Und der hatte eine Hausfrau, genannt Libera. Und da sie keinen Erben hatten, so baten sie Gott, dass er ihnen ein Kind geben soll. Und um der Fürsprache willen der Mutter Gottes, so empfing seine Frau und gebar einen Sohn. Und da man ihn tauft, so ward er Rochus genannt. Und als das Kind geboren ward, so hatte es ein Kreuz gedrückt in seine Haut auf der linken Seiten. Und da dies die Eltern sahen, so verwunderten sie sich, und benedeiten den Herrn. Und die Mutter, ob gleich sie edel war und zart, nährt und sorgte für das Kind selber. Und wenn die Mutter fastet zwei Tage in der Wochen, so enthielt sich auch das heilige Kindlein zwei Tag von der Mutter Brüsten und sog nicht, als einmal des Tages. Und als das Kind war sieben Jahre alt geworden war, so nahm es auf sich mancherlei Buße. Und das Kreuz wuchs mit seinem andern Leibe und schien größer. Darnach wurde sein Vater krank, und rief Rochus und sprach: »0 Rochus, mein alleiniger Sohn, ich soll nun sterben. So befehle ich dir vier Dinge mit meinem Erbe: das erste, dass du Unserm Herrn Jesus alle Zeit dienen sollst. Das andere, dass du solltest dich der Armen erinnern. Das dritte, dass ich dich einsetze als Besitzer meiner Güter und Ausgeber, dass du sie möglichst austeilst an die Armen. Das vierte, dass du fleißig die Hospitäler der Kranken versorgst und der Armen.« Und Rochus gelobte dem Vater, dass er alle diese Dinge mit Ernst vollbringen wölle.&lt;br /&gt;
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== Der letzte Wille ==&lt;br /&gt;
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Und als Rochus zwanzig Jahre alt war, so starb seine Mutter und eine kurze Zeit danach, da begann er, das Testament seines Vaters auszurichten. Er besuchte die Häuser der armen Menschen; und die Kranken, und die Bedürfnisse waren, die tröstet er mit Rat und Tat. Die armen Töchter stattet er mit Ehemännern aus, und alles, was ihm sein Vater vermacht hatte, das gab er den Armen. Und da er das Testament seines Vaters vollbracht hatte, so machte er einen Aufsatz seiner Landschaft und des, was Montpellier solle gelassen werden und seinen Leuten; und wollt sein Leben verbringen auf der Pilgerschaft. &lt;br /&gt;
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== Auf Pilgerfahrt&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Also kleidete er sich wie ein Pilger, setzte sich einen Pilgerhut auf, nahm einen Sack auf seine Schultern und einen Stab in seine rechte Hand. Und als er viel Landschaften durchwandert hatte, kam er nach Rom, wo gerade die Pest wütete, so dass in Rom kein Platz war, an dem es nicht gefährlich war. Und er kam in das Haus eines Kardinals, der auch kurz darnach krank war an der Pest. Und da machte Rochus ein Kreuz an seine Stirne und erlöste ihn. Und als ihn der Kardinal fragte, aus welchem Land und Geschlecht er stamme, so offenbarte er dies; verschmähte jedoch die weltliche Ehre. Bei dem Kardinal blieb er drei Jahre, und binnen dieser Zeit, so diente er den Armen und den Kranken mit großer Sorgfalt. Und als der Kardinal gestorben war, so reiste er von Rom und kam gen Placentia&#039;, denn er hatte vernommen, dass dort die Pest grässlich regiere. Denn Sankt Rochus vermochte, dass er alle Menschen in dem Namen Unsers Herrn Jesus Christus und durch sein Heiliges Leiden erlöste von der Pest. Und erst ging er in das Hospital, und da er eine lange Zeit darin gewesen und alle Kranken hatte gesund gemacht, so hörte er des Nachts eine Stimme, ein Engel, der sprach: »0 Rochus, steh auf! Und die Pestilenz, die du hast, die mach gesund!« Und recht fort, so fühlte er, dass er an einem Bein die Pest hatte, und er dankte Gott. Und als er sehr gepeinigt war und mit seinem Leiden nirgends rasten mochte, so wurden all die Kranken bewegt mit Zorn, dass sie nicht schlafen konnten, und ihn suchten und klagten. Also ging Sankt Rochus hastig aus der Kammer vor die Haustüre, so lange, bis es begann, Tag zu werden.  &lt;br /&gt;
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== Der Ausgestoßene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Morgens, da die Bürger der Stadt vorbei gingen und sahen den Pilger, der Rochus genannt wurde, vor dem Hospital liegen, so beschimpften sie den Chef des Hospital wegen seiner Roheit und Unbarmherzigkeit. Aber der entschuldigt sich und sprach: »Der Pilger hat die Pest, und wider unseren Willen ist er hinaus gegangen.« Da dies die Bürger hörten, so trieben sie ihn aus der Stadt, auf dass die Stadt durch ihn nicht gefährdet werde. Und Sankt Rochus ging geduldig aus der Stadt und kam in einen Wald nicht fern von Placentia. &lt;br /&gt;
Und dort machte er eine Hütte von Reisern und machte sein Gebet zu unserm Herrn. Und sobald als er sein Gebet getan hätt, da kam ein Nebel von oben, und der ward verwandelt in einen schönen und klaren Brunnen neben seiner Hütten, und daraus labet sich Sankt Rochus. Nicht fern von dem Walde war ein Dorf gelegen, und darin wohnten Hofleute, und unter denen war einer, der Gotthard genannt war. Und der hatte einen Jagdhund, den er sehr kecklich auf gezogen hatte. Und dieser Hund kam alle Tage und nahm ein Stück Brotes von des Junkers Tafel und brachte es Sankt Rochus. Und da Gotthardus merket, daß der Hund dies täglich täte, und wußte nicht, wem, noch wohin er das Brot brächte, so hieß er, ihm auf einen Tag schön Weißbrot auf die Tafel legen. Und der Hund kam und nahm das von der Tafel, als er pfleget, und trug es zu Sankt Rochus. Und Gotthardus folget dem Hund auf seinen Füßen nach und sah da, dass er das Brot Sankt Rocho brachte. Und er grüßte ehrwürdiglich Sankt Rochum und saß nieder neben ihn. Und Sankt Rochus fürchtet, dass er von der Krankheit solle empfangen, und sprach: »Freund, geh von mir! denn ich habe die Pestilenz.« Und also ging Gotthardus von Sankt Rocho wieder in sein Haus und sprach in sich selbst: »Fürwahr, der Mann, den ich in der Wüsten verlassen habe, der ist ein Gottes Knecht, dem der Hund, der ein unvernünftig Tier ist, also das Brot bringet. Und ich, der das sehe, sollte das eher tun, denn ich bin ein Mensch und dazu ein Christ.« Und also in den Gedanken kehret er wieder zu Sankt Rocho und sprach: »Heiliger Pilgrim, ich begehre, dir Barmher¬zigkeit zu beweisen, und darum komme ich zu dir, daß ich dich nun nimmer mehr lassen will. « Und Rochus dankte Gott, dass er ihm Gotthard gesandt hatte, und er lehrte ihn das Gesetz Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als sie eine Zeit lang bei einander gewesen waren und der Hund kein Brot brachte, so suchte er Rat, wie er Brot kriegen könnte. Und da ihn mehr und mehr hungerte, so fragte er Sankt Rochus. Und der antwortet ihm und ermahnte ihn, dass er all sein Gut hinter sich lassen wollte um Christi willen, und folgte dem Wege Christi, dass er sein Brot bettle. Aber Gotthard sprach, weil er reich und bekannt dort wäre, so schämte er sich, das Brot zu betteln unter seinen Freunden und Nachbauern. Und da ihn Sankt Rochus stets ermahnte, dass er das tun söllte, so ging er nach Placentia, wo er auch sehr wohl bekannt war, und bat das Brot. Und als er kam betteln vor seines Vaters Haus, so begann er, Gotthard so sehr zu schelten und zu verspotten, dass er sein Geschlecht und seine Freunde und all seine Magen&#039; beschäme mit offenem Brotbetteln. Und er stieß ihn hinweg und verspottet ihn und sprach: »Welche Not drängt Gotthard dazu, dass er vor der anderen Bürger Haus geht, Brot betteln?« Und auf denselben Tag kam ihn die Pestilenz an, und viel andere, die Gotthard die Almosen verweigert hatten. Und als Gotthard wieder kam zu Sankt Rocho, so erzählte er diese Worte, die man ihm gesagt hatte. Und Sankt Rochus ging nach Placentia und ließ Gotthard in dem Wald. Und ob gleich Sankt Rochus selbst die Pestilenz hatte, so ging er noch mit großer Mühe und half der ganzen Stadt. Und erlöste das Hospital von der Pestilenz, und kam danach wieder zu Gotthard. Und danach ging Gotthard nach Placentia wegen Sachen, die er da zu tun hatte, und ließ Sankt Rochum allein in dem Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sankt Rochus sprach ein Gebet, dass ihn Gott erlösen solle von dieser Krankheit. Und Unser Herr erlöste ihn, und gebot ihm, dass er wieder in seine Landschaft gehen sölle. Und als er ging zu seiner Landschaft, so ward er gefangen und versperret. Und man legte ihn in einen Kerker, und da lag er acht Jahre, und die litt er geduldig, und lobte Gott den Herrn. Und in dem achten Jahr, da sah der Verwahrer, der ihn bewachet und ihm Speis brachte, alle Tage in dem düstern Kerker ein großes Licht, und sah Sankt Rochum alle Zeit betete. Und das berichtete er seinem Herrn, und dies Gerücht kam durch die ganze Stadt. Und da Sankt Rochus erkannte, dass die Zeit nahte, dass er sterben sollte, so rief er zu sich den Bewahrer des Kerkers und bat ihn, dass er seinem Herrn sagen solle, dass er begehre um Gottes und Maria‘s Gnade, dass er ihm einem Priester sende in den Kerker, dem er beichten möchte. Und das geschah also, und danach starb er in dem Herrn. Und da der Richter den Verwahrer in den Kerker sendet, dass er Rochum aus dem Kerker holen solle, so fand er ihn tot. Und unter seinem Haupte fand er eine Schrifttafel, und darauf war geschrieben sein Name und seine Macht. Und da sie den Namen gelesen hatten, so erkannten sie, dass er gewesen des Johannes Sohn von Montpellier. Und da trugen sie ihn aus dem Gefängnis und begruben ihn ehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<title>Aleister Crowley</title>
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		<updated>2015-11-26T09:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Abtei Thelema in Cefalu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aleister Crowley&#039;&#039;&#039;, eigentlich Edward Alexander Crowley, wurde am 12. Oktober 1875 als Sohn eines wohlhabenden Brauereibesitzers in Leamington Spa geboren und war ein britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aleister Crowley 1912.jpg|thumb|Aleister Crowley 1912 im Alter von 37 Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm und Lady Frieda Harris entworfene [[Tarot]], zusammen mit seinen okkulten [[Schriften]], kamen nach seinem [[Tod]] im Laufe der Hippiebewegung zu großer Beliebtheit. Er war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts und kann zu den Wegbereitern des [[Yoga]] und der [[Esoterik]] im Westen gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühe Jahre==&lt;br /&gt;
Aleister Crowleys Vater starb als er zwölf Jahre alt war. Daraufhin erbte er ein beachtliches Vermögen, welches er im Erwachsenenalter größtenteils für seine Reisen und okkulte Bildung ausgab. Aleister Crowley besuchte strenge katholische Privatschulen, wo er sich aufgrund seines rebellischen und leicht bisexuellen [[Wesen]]s, wenig Freunde machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crowley studierte ab 1895 am Trinity College in Cambridge, verließ dies aber ohne Abschluss und liess sich daraufhin beim Hermetic Order of the Golden Dawn einweihen, um sein okkultes Wissen weiter zu vertiefen. Dieser Orden war ein Zusammenschluss von wohlhabenden Künstlern, Wissenschaftlern und Okkultisten, welcher sich hauptsächlich mit dem westlich magischen System der [[Kabbalah]] beschäftigte, nach der sich auch das Gradsystem strukturierte (Sephiroth 1-10). Crowley durchlief dort schnell alle Initiationsstufen, verstritt sich mit der Führung und flog raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1902 begann er auf Ceylon, [[Yoga]] zu praktizieren, welches ihm von Allan Bennett, einem alten Freund vom Golden Dawn und Pionier des Yoga und [[Buddhismus]] in England, nähergebracht wurde. Im Jahr 1903 heiratete er Rose Edith Kelly.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liber Legis - Das Buch des Gesetzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stelae front.jpg|thumb|Die Stele des Anchefenchons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihren Flitterwochen in Kairo channelte er ein Werk, dass er selbst &amp;quot;Das Buch des Gesetzes&amp;quot; taufte und das zum bekanntesten Werk des [[Okkultismus]] im 20. Jahrhundert werden sollte. Er schrieb darin das Gesetz von Thelema/[[Agape]] nieder: &amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz.&amp;quot; Und &amp;quot;Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.&amp;quot; Thelema (griechisch: Willen) und Agape (griechisch: Liebe) haben den selben Zahlenwert wenn man die Quersumme der Buchstaben bildet: 93. Diese Zahl ist auch das Erkennungsmerkmal von Thelema und wird als Gruß und Abschied verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen. 93 93/93&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Grundsätze, die dem [[Yama]] und [[Niyama]] des Yoga in sehr reduzierter Form (ala Kategorischer Imerpativ von Immanuel Kant) entsprechen, versuchte Aleister Crowley ab dem Jahr 1907 in seinem ersten magischen Orden, dem &amp;quot;Astrum Argenteum&amp;quot; (&amp;quot;Silberner Stern&amp;quot;) mit einem Stufenweg der Selbsteinweihung zu kombinieren, welchen er auf den Hauptpfeilern des [[Raja Yoga]] und des Lebensbaums der Kabbalah, errichtete. Diesem Gerüst fügte er eine eigene [[Mythologie]] hinzu, die bei näherer Betrachtung dem tantrischen [[Weg]] nicht unähnlich ist, jedoch auf drei ägyptischen Gottheiten beruht, dies zu einem heiligen Androgyn zu verschmelzen gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1. Nuit (Nacht)   2. Hadit(Sonnenscheibe)      3. Ra-Hoor-Khuit (Horus der zwei Horizonte) &lt;br /&gt;
: 1.   Shakti  (Kali)    2. Shiva (Purusha)                  3. Ardanarishvara (Svarupa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem er das Buch des Gesetzes channelte führte ihn seine Frau Rose Edith Kelly im Boulaq Museum in Kairo zu einer ägyptischen Steele mit der, für Crowley wichtigen, Nummer 666, wodurch er sich nochmals in seinem Tun bestätigt sah. [http://iao131.com/2013/06/09/yama-niyama-of-thelema-what-is-the-ideal-thelemite/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Enochische Engelsmagie==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 trennte sich Crowley von seiner Frau und zog mit einem deutschen Abenteurer namens Victor Neuburg, mit dem er auch sexuelle [[Beziehung]] unterhielt, durch die Sahara, wo sie eine Reihe von [[Ritual]]en mit der enochischen Engelsmagie des englischen Mathematikers John Dee vollführten, die auch der Selbsteinweihung dienen sollten. Bei diesen Ritualen wird eine festgelegte Reihe von [[Engel]]n angerufen, die einem mit Visionen (entweder innerlich oder im Obsidian Spiegel) auf dem spirituellen Weg weiterhelfen. Crowley schrieb Erfahrungen und Resultate dieser Rituale in einem Buch mit dem Namen &amp;quot;The Vision and the Voice&amp;quot; nieder und begann, sein magisches System in mehrere Schriften (Equinox Zeitschrift) weiter zu systematisieren. Aus der Perspektive des Yoga handelt es sich dabei um spezielle [[Mantra]]s, die einer bestimmten, ehemals christlichen Hierarchie folgen und das [[Bewusstsein]] durch [[Invokation]] eines Engels schrittweise in höhere Sphären ziehen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordo Templi Orientis==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 wurde Aleister Crowley in den magischen Ordo Templi Orientis des deutschen Chemikers Theodor Reuss aufgenommen und erhielt Zugang zu den sexualmagischen Praktiken der oberen Ränge, die er alsbald in sein System integrierte. Dabei handelt es sich im [[Prinzip]] um Abwandlungen von tantrischen Visualisierungspraktiken, in welcher der [[Aspirant]] sein Bewusstsein im Moment des, möglichst lange herausgezögerten, Orgasmus völlig auf ein bestimmtes, im voraus festgelegtes [[Ziel]] konzentriert und das Eintreten desselben im besten Fall wahrscheinlicher macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange, bis Aleister Crowley zum Anführer des O.T.O. in Großbritannien und Irland erkoren wurde. Während eines Aufenthalts in Russland verfasste er die gnostische Messe, das zentrale Ritual der Selbsteinweihung für seinen neuen Orden, in dem die Vereinigung von männlich/weiblich wieder Anhand von seiner bewährten Trilogie aus ägyptschen Gottheiten (Nuit/Hadit/Ra-Hoor-Khuit) symbolisch vollzogen wird. &#039;&#039;&#039;Auch dieses Ritual kann man leicht aus tantrischer Sicht deuten.&#039;&#039;&#039; [http://iao131.com/2014/04/28/the-symbolic-dimensions-of-the-gnostic-mass-2/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abtei Thelema in Cefalu==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thelema Abbey Abtei.jpg|thumb|Thelema Abtei 2005 [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de Copyright]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des ersten Weltkriegs zog sich Aleister Crowley nach Amerika zurück, wo er weitere sexualmagische Experimente vollführte und für verschiedene Journale Artikel schrieb. Desillusioniert davon, dass der Weg der von ihm in zahlreichen Aufsätzen dargelegte Weg der Selbsteinweihung scheinbar nicht ausreichte, um spirituellen Aspiranten den Weg zu höheren Bewusstseinsstufen zu ebnen, entschloss er sich schließlich dazu, in Italien einen eigenen [[Ashram]] aufzumachen, die Abtei von Thelema in Cefalu, Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Experiment wurde, lange vor den Hippies der 1960er Jahre, eine erste Kommune, in welcher Aleister Crowley nach und nach strenge Regeln einführte, um den spirituellen [[Fortschritt]] der Mitglieder zu erleichtern. Eine dieser Regeln bestand zum Beispiel darin, dass man sich mit einem Messer in den Arm schneidet, wann immer jemand das Wort &amp;quot;Ich&amp;quot; gebraucht, weil das erklärte Ziel darin bestand, das Bewusstsein vom Persönlichen zum Absoluten zu führen, und danach erst wieder den persönlichen [[Wille]]n (True Will / indisch: [[Svarupa]]) zu entfalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Ashram gab es zwei Todesfälle. Die junge Tochter von Crowley und seine Gefährtin Lea Hirsig starb noch im Kindbett und ein englischer Thelemit namens Raoul Loveday starb unter ungeklärten Umständen, woraufhin die italienische Polizei eine Razzia der Abtei unternahm und sich die englische Presse auf Crowley stürzte und aus ihm eine skandalöse Unperson machten, die sie als &amp;quot;The wickedest man in world&amp;quot; (&amp;quot;Der bösartigste Mann der Welt&amp;quot;) bezeichnete. Nachdem Geheimbünde und oppositionelle Parteien vom italienischen Diktator Mussolini 1923 für illegal erklärt wurden, wurde Aleister Crowley bald des Landes verwiesen. Die Abtei von Thelema wurde geschlossen und begann langsam zu zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Weltenlehrer==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leah Hirsig.jpg|thumb|Leah Hirsig vor einem Crowley-Gemälde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund von gesundheitlichen Schwierigkeiten bestimmte Theodor Reuss, der Anführer des Ordo Templi Orientis, Crowley bereits im Jahr 1922 zu seinem Nachfolger an der Spitze der Organisation. Als Reuss ein Jahr später verstarb wurde in Deutschland eine Konferenz einberufen, auf welcher sich die verschiedenen Strömungen der [[Esoterik]] ([[Rosenkreuzer]], [[Anthroposophie|Anthroprosophen]], [[Theosophie|Theosophen]], etc.) auf den gemeinsamen Nenner Aleister Crowley einigen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies misslang gründlich und führte zur Aufspaltung des deutschen Rosenkreuzerordens in eine Gruppe, die Crowley als Weltenretter akzeptierte und eine Gruppe, welches dies nicht tat. Aleister Crowley war von seiner eigenen Kompetenz in dieser Angelegenheit scheinbar auch sehr überzeugt und versuchte aktiv um die Anerkennung seiner selbst bei esoterischen Gruppen zu werben. Kernpunkt war für ihn dabei die Annahme der Grundsätze seines &amp;quot;Liber Legis&amp;quot;, des Buch des Gesetzes, welches er in Kairo gechannelt bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verarmter Künstler==&lt;br /&gt;
Aleister Crowley kämpfte als Pionier zeitlebens für die [[Akzeptanz]] seiner Ideen, hatte jedoch nie den erhofften Erfolg, nie über einen längeren Zeitraum den Rückhalt einer verlässlichen [[Sangha]], und griff deswegen auf Drogen zurück, um seinen Schaffensdrang zu stabilisieren - Drogen, deren Beschaffungskosten, zusammen mit der Selbstpublikation seiner Schriften und seinen vielen Reisen ihn nach und nach dem finanziellen und gesundheitlichen Ruin näherbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seiner inneren Aufgewühltheit Ausdruck zu verleihen und sich in neuen Kreisen eventuell neue Anhänger zu verschaffen, begann sich Aleister Crowley ab 1925 in Paris als Künstler zu betätigen. Von dort zog er weiter nach Portugal, wo er sich mit dem bekannten Schrifttsteller Fernando Pessoa einen Scherz erlaubte, und seinen eigenen [[Tod]], samt Abschiedsbrief an einer Meeresklippe (Boca do Inferno) inszenierte. Seine Wiedergeburt zelebrierte er dann mit einem Umzug nach Berlin, wo Aleister Crowley abermals versuchte, vergebens in der Künstlerszene Fuß zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tarot und Tod==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarot Karten.jpg|thumb|Tarot Karten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 kehrte Crowley nach England zurück und versuchte noch ein letztes Mal an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Crowley führte mehrere Gerichtsverfahren, um seine Reputation wiederherzustellen. Doch auch dies half nichts und im Jahre 1935 wurde Aleister Crowley schließlich offiziell Bankrott erklärt. Fortan war er auf die Spenden seiner Schüler und wohlhabende Gönner angewiesen. Im Jahr 1937 lernte er Lady Frieda Harris kennen, mit der er begann, das posthum zu Weltruhm gelangte Toth Tarotdeck zu entwerfen, für das Harris Aquarell und Ölbilder herstellte. Die Arbeiten an diesem Tarotdeck dauerten insgesamt fünf Jahre und Crowley versuchte über die Zuordnungen des Tarot zur Kabbalah den Großteil seines magisches Systems mit dem Tarot zu verknüpfen und dies möglichst anschaulich im dazugehörigen Buch darzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frieda Harris distanzierte sich im Laufe der [[Arbeit]] jedoch immer weiter von Crowley, da sie als Angehörige der Oberschicht nicht in Verruf geraten wollte, durch ihren Kontakt zum von der englischen Presse verleumdeten schwarzen Magier. Das Tarotdeck kam posthum in kleiner Auflage auf den Markt und wurde in den sechsziger Jahren neuaufgelegt und erreichte seitdem eine Millionenauflage. Crowley erlebte diesen Erfolg nicht mehr mit. Er starb völlig verarmt und an den Folgen seiner langjährigen Kokain und Heroinsucht in der Pension Netherwoods mit 72 Jahren an Herzmuskelschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Posthume Beliebtheit==&lt;br /&gt;
Durch den kulturellen Wandel in den 1960er Jahren wurden durch die 1968er-Bewegung, die Beatniks und die Hippie-Bewegung psychedelische Drogen, freie [[Liebe]] und spirituelle Themen populär. In dieser Aufbruchsstimmung wurden die teilweise sexuell aufgeladenen magischen Werke Crowleys wiederentdeckt und in vielen Ländern neu verlegt, was in den 1970er Jahren zu seiner posthumen Popularität beitrug. Sein Einfluss ist auch in der esoterischen und zum Teil in der New-Age-Bewegung erkennbar. Seine Lehre und die im Buch des Gesetzes dargelegte thelemische [[Philosophie]] verließ den engen Rahmen okkultistischer Gruppen, erreichte jedoch nie die von ihm erhoffte Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Künstler berufen sich auf Crowley, um damit dem Modetrend einer Minderheit zu folgen, zu provozieren oder aus spirituellen Gründen. Im Jahr 2002 erzielte Crowley in einer von der BBC durchgeführten Umfrage auf einer Liste der einflussreichsten Briten Platz 73. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mick Jagger]] und einige andere Mitglieder der Rolling Stones sollen sich ernsthaft mit Crowley auseinandergesetzt haben. In der Folge entstand das Album &amp;quot;Their Satanic Majesties Request&amp;quot; und das Stück &amp;quot;Sympathy for the Devil&amp;quot; von der LP Beggars Banquet. Die Beatles bildeten auf der Vorderseite des Covers ihrer LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band 1967 neben vielen Prominenten auch Aleister Crowley ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bands wie Black Sabbath oder Led Zeppelin ist bekannt, dass sich zumindest einige Mitglieder mit seinen Schriften beschäftigten. Der Gitarrist von Led Zeppelin, Jimmy Page, erwarb und restaurierte Crowleys Anwesen Boleskine in Schottland, in welchem Crowley zu Beginn des Jahrhunderts seine Beschwörungen ausführte. Page gilt als wichtigster Sammler von Crowley-Artefakten und eröffnete die okkultistische Buchhandlung &amp;quot;The Equinox&amp;quot;. Ozzy Osbourne veröffentlichte auf seinem ersten Soloalbum Blizzard of Ozz das Stück Mr. Crowley. David Bowie erwähnt Crowley 1971 in seinem Lied Quick Sand. [https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley#Posthume_Popularit.C3.A4t]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliche Einordnung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crowley war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts. Seine [[Esoterik]] war nicht ein Rückfall in eine mittelalterliche Weltanschauung, sondern, in ihrer Suche nach einer neuen Vision des Selbst ein Vorläufer der Moderne. Aleister Crowley akzeptierte, dass seine negative Reputation als nützlicher Filter diente, um die Leichtgläubigen fernzuhalten und die Philosophen zum nachdenken zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er hatte seine eigene Nische und reklamierte für sich einen kosmischen Zweck. Seine Mission bestand darin, der Menschheit als charismatischer Prophet, eine neue [[Möglichkeit]] zu schenken, um sich selbst zu erlösen, ohne sich um die moralischen Codes und religiösen Fallstricke der vorherigen Zeitalter kümmern zu müssen. Der individuelle Weg dafür bestand in einem okkulten Werkzeugkasten, den er &amp;quot;Magick&amp;quot; taufte, einer sehr persönlichen Kombination aus spirituellen Techniken aus der magischen Tradition Europas ([[Kabbalah]], Enochische Engelsmagie) und indischen Traditionen des [[Raja Yoga]] und der [[Meditation]]. Diesem Selbsterfahrungsweg fügte Crowley noch die Macht der [[Sexualität]] als magischer Disziplin bei. Crowley sah sexuelle Magie als einfache und direkte Methode, um die Zwecke des Magiers zu erfüllen, ohne auf das ganze Brimborium der zeremoniellen Magie angewiesen zu sein; die Macht liegt direkt im Bewusstsein des Praktizierenden verborgen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;… der  Stellenwert Crowleys liegt nicht so sehr in seiner Rezeption durch die Hippies und 1968er Bewegung, oder in den diversen thelemischen neureligiösen Bewegungen, sondern darin, dass Aleister Crowley als beispielhaft gelten kann, für religiöse Erneuerung in der westlichen [[Kultur]]. Seine esoterischen Schriften können als Hauptbeispiel dafür gelten, was Wouter Hanegraaf &amp;quot;sekularisierte Esoterik&amp;quot; genannt hat, und, vielleicht noch relevanter, die Beschäftigung mit Crowley offenbart in vielerlei Hinsicht bereits viele wichtige Themen unseres Jahrhunderts und einer neuen [[Spiritualität]]. Zusammengefasst könnte man sagen, dass Crowley ein Vorbote dessen ist, was Paul Heelas die &amp;quot;Sakralisierung des Selbst&amp;quot; getauft hat.&amp;quot; –&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:  Professor Hendrik Bogdan: Introduction to Aleister Crowley und Western Esotericism.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ashram]] &lt;br /&gt;
*[[Agape]]&lt;br /&gt;
*[[Kabbalah]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Esoterik]] &lt;br /&gt;
*[[Svarupa]]&lt;br /&gt;
*[[Yama]]&lt;br /&gt;
*[[Niyama]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Tarot]]&lt;br /&gt;
*[[Okkultismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Aleister-Crowley-Das-Tier-666/dp/3453132815 John Symmonds: Aleister Crowley, Das Tier 666; 19997]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-ueberwindung-furcht Swami Sivananda: Die Überwindung der Furcht]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Book of Thoth&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Das Buch Thoth. Eine kurze Abhandlung über den Tarot der Ägypter. Equinox Band III Nr. V.&#039;&#039; Übers. von Klaus Lemur-Esser. 6. Aufl. Urania, Sauerlach 1989, ISBN 3-908644-73-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Confessions of Aleister Crowley&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Confessions. Die Bekenntnisse des Aleister Crowley. Eine Autohagiographie.&#039;&#039; 2 Bde. Stein der Weisen / Bohmeier, Bergen a.d. Dumme 1986&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Diary of a Drug Fiend&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Tagebuch eines Narren&#039;&#039;. Übersetzt von Volker Grassmuck. Scopio, Radolfzell 2013, ISBN 978-3-937355-58-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Eight Lectures On Yoga&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Über Yoga : 8 Vorlesungen.&#039;&#039; Übers. von Ralph Tegtmeier. Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-03969-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Holy Books of Thelema&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Die heiligen Bücher von Thelema.&#039;&#039; Stein d. Weisen, Verl. Kersken-Canbaz, Berlin 1983, ISBN 3-89094-012-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber 777&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber 777 : die Zahlen des Meisters.&#039;&#039; Übers. von Tom Eichler. Phänomen, Lüchow 2001, ISBN 3-933321-39-5.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber AL vel Legis&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber AL vel legis.&#039;&#039; Phänomen-Verlag, Hamburg 2012(?), ISBN 978-3-933321-48-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley Aleister Crowley Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/einestages/mysterium-aleister-crowley-a-947100.html Mysterium Aleister Crowley: Sex, Sex, Sex war seine Nummer]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/artikel/28/28820/1.html Der böseste Mann von der Welt: Aleister Crowley und die Schrecken der Magie]&lt;br /&gt;
*[http://freimaurer-wiki.de/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley: Aus Freimaurer-Wiki]&lt;br /&gt;
*[http://www.thelemapedia.org/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley (From Thelemapedia)]&lt;br /&gt;
*[http://listverse.com/2015/05/06/10-unsettling-teachings-of-the-eccentric-aleister-crowley/ 10 Unsettling Teachings Of The Eccentric Aleister Crowley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okkultismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aleister_Crowley&amp;diff=467951</id>
		<title>Aleister Crowley</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aleister_Crowley&amp;diff=467951"/>
		<updated>2015-11-26T09:53:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Liber Legis - Das Buch des Gesetzes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aleister Crowley&#039;&#039;&#039;, eigentlich Edward Alexander Crowley, wurde am 12. Oktober 1875 als Sohn eines wohlhabenden Brauereibesitzers in Leamington Spa geboren und war ein britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aleister Crowley 1912.jpg|thumb|Aleister Crowley 1912 im Alter von 37 Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm und Lady Frieda Harris entworfene [[Tarot]], zusammen mit seinen okkulten [[Schriften]], kamen nach seinem [[Tod]] im Laufe der Hippiebewegung zu großer Beliebtheit. Er war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts und kann zu den Wegbereitern des [[Yoga]] und der [[Esoterik]] im Westen gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühe Jahre==&lt;br /&gt;
Aleister Crowleys Vater starb als er zwölf Jahre alt war. Daraufhin erbte er ein beachtliches Vermögen, welches er im Erwachsenenalter größtenteils für seine Reisen und okkulte Bildung ausgab. Aleister Crowley besuchte strenge katholische Privatschulen, wo er sich aufgrund seines rebellischen und leicht bisexuellen [[Wesen]]s, wenig Freunde machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crowley studierte ab 1895 am Trinity College in Cambridge, verließ dies aber ohne Abschluss und liess sich daraufhin beim Hermetic Order of the Golden Dawn einweihen, um sein okkultes Wissen weiter zu vertiefen. Dieser Orden war ein Zusammenschluss von wohlhabenden Künstlern, Wissenschaftlern und Okkultisten, welcher sich hauptsächlich mit dem westlich magischen System der [[Kabbalah]] beschäftigte, nach der sich auch das Gradsystem strukturierte (Sephiroth 1-10). Crowley durchlief dort schnell alle Initiationsstufen, verstritt sich mit der Führung und flog raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1902 begann er auf Ceylon, [[Yoga]] zu praktizieren, welches ihm von Allan Bennett, einem alten Freund vom Golden Dawn und Pionier des Yoga und [[Buddhismus]] in England, nähergebracht wurde. Im Jahr 1903 heiratete er Rose Edith Kelly.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liber Legis - Das Buch des Gesetzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stelae front.jpg|thumb|Die Stele des Anchefenchons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihren Flitterwochen in Kairo channelte er ein Werk, dass er selbst &amp;quot;Das Buch des Gesetzes&amp;quot; taufte und das zum bekanntesten Werk des [[Okkultismus]] im 20. Jahrhundert werden sollte. Er schrieb darin das Gesetz von Thelema/[[Agape]] nieder: &amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz.&amp;quot; Und &amp;quot;Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.&amp;quot; Thelema (griechisch: Willen) und Agape (griechisch: Liebe) haben den selben Zahlenwert wenn man die Quersumme der Buchstaben bildet: 93. Diese Zahl ist auch das Erkennungsmerkmal von Thelema und wird als Gruß und Abschied verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen. 93 93/93&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Grundsätze, die dem [[Yama]] und [[Niyama]] des Yoga in sehr reduzierter Form (ala Kategorischer Imerpativ von Immanuel Kant) entsprechen, versuchte Aleister Crowley ab dem Jahr 1907 in seinem ersten magischen Orden, dem &amp;quot;Astrum Argenteum&amp;quot; (&amp;quot;Silberner Stern&amp;quot;) mit einem Stufenweg der Selbsteinweihung zu kombinieren, welchen er auf den Hauptpfeilern des [[Raja Yoga]] und des Lebensbaums der Kabbalah, errichtete. Diesem Gerüst fügte er eine eigene [[Mythologie]] hinzu, die bei näherer Betrachtung dem tantrischen [[Weg]] nicht unähnlich ist, jedoch auf drei ägyptischen Gottheiten beruht, dies zu einem heiligen Androgyn zu verschmelzen gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1. Nuit (Nacht)   2. Hadit(Sonnenscheibe)      3. Ra-Hoor-Khuit (Horus der zwei Horizonte) &lt;br /&gt;
: 1.   Shakti  (Kali)    2. Shiva (Purusha)                  3. Ardanarishvara (Svarupa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem er das Buch des Gesetzes channelte führte ihn seine Frau Rose Edith Kelly im Boulaq Museum in Kairo zu einer ägyptischen Steele mit der, für Crowley wichtigen, Nummer 666, wodurch er sich nochmals in seinem Tun bestätigt sah. [http://iao131.com/2013/06/09/yama-niyama-of-thelema-what-is-the-ideal-thelemite/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Enochische Engelsmagie==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 trennte sich Crowley von seiner Frau und zog mit einem deutschen Abenteurer namens Victor Neuburg, mit dem er auch sexuelle [[Beziehung]] unterhielt, durch die Sahara, wo sie eine Reihe von [[Ritual]]en mit der enochischen Engelsmagie des englischen Mathematikers John Dee vollführten, die auch der Selbsteinweihung dienen sollten. Bei diesen Ritualen wird eine festgelegte Reihe von [[Engel]]n angerufen, die einem mit Visionen (entweder innerlich oder im Obsidian Spiegel) auf dem spirituellen Weg weiterhelfen. Crowley schrieb Erfahrungen und Resultate dieser Rituale in einem Buch mit dem Namen &amp;quot;The Vision and the Voice&amp;quot; nieder und begann, sein magisches System in mehrere Schriften (Equinox Zeitschrift) weiter zu systematisieren. Aus der Perspektive des Yoga handelt es sich dabei um spezielle [[Mantra]]s, die einer bestimmten, ehemals christlichen Hierarchie folgen und das [[Bewusstsein]] durch [[Invokation]] eines Engels schrittweise in höhere Sphären ziehen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordo Templi Orientis==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 wurde Aleister Crowley in den magischen Ordo Templi Orientis des deutschen Chemikers Theodor Reuss aufgenommen und erhielt Zugang zu den sexualmagischen Praktiken der oberen Ränge, die er alsbald in sein System integrierte. Dabei handelt es sich im [[Prinzip]] um Abwandlungen von tantrischen Visualisierungspraktiken, in welcher der [[Aspirant]] sein Bewusstsein im Moment des, möglichst lange herausgezögerten, Orgasmus völlig auf ein bestimmtes, im voraus festgelegtes [[Ziel]] konzentriert und das Eintreten desselben im besten Fall wahrscheinlicher macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange, bis Aleister Crowley zum Anführer des O.T.O. in Großbritannien und Irland erkoren wurde. Während eines Aufenthalts in Russland verfasste er die gnostische Messe, das zentrale Ritual der Selbsteinweihung für seinen neuen Orden, in dem die Vereinigung von männlich/weiblich wieder Anhand von seiner bewährten Trilogie aus ägyptschen Gottheiten (Nuit/Hadit/Ra-Hoor-Khuit) symbolisch vollzogen wird. &#039;&#039;&#039;Auch dieses Ritual kann man leicht aus tantrischer Sicht deuten.&#039;&#039;&#039; [http://iao131.com/2014/04/28/the-symbolic-dimensions-of-the-gnostic-mass-2/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abtei Thelema in Cefalu==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thelema Abbey Abtei.jpg|thumb|Thelema Abtei 2005 [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de Copyright]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des ersten Weltkriegs zog sich Aleister Crowley nach Amerika zurück, wo er weitere sexualmagische Experimente vollführte und für verschiedene Journale Artikel schrieb. Desillusioniert davon, dass der Weg der von ihm in zahlreichen Aufsätzen dargelegte Weg der Selbsteinweihung scheinbar nicht ausreichte, um spirituellen Aspiranten den Weg zu höheren Bewusstseinsstufen zu ebnen, entschloss er sich schließlich dazu, in Italien einen eigenen [[Ashram]] aufzumachen, die Abtei von Thelema in Cefalu, Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Experiment wurde, lange vor den Hippies der 1960er Jahre, eine erste Kommune, in welcher Aleister Crowley nach und nach strenge Regeln einführte, um den spirituellen [[Fortschritt]] der Mitglieder zu erleichtern. Eine dieser Regeln bestand zum Beispiel darin, dass man sich mit einem Messer in den Arm schneidet, wann immer jemand das Wort &amp;quot;Ich&amp;quot; gebraucht, weil das erklärte Ziel darin bestand, das Bewusstsein vom Persönlichen zum Absoluten zu führen, und danach erst wieder den persönlichen [[Wille]]n (True Will / indisch: [[Svarupa]]) zu entfalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Ashram gab es zwei Todesfälle. Die junge Tochter von Crowley und seine Gefährtin Lea Hirsig starb noch im Kindbett und ein englischer Thelemit namens Raoul Loveday starb unter ungeklärten Umständen, woraufhin die italienische Polizei eine Razzia der Abtei unternahm und sich die englische Presse auf Crowley stürzte und aus ihm eine skandalöse Unperson machten, die sie als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;The wickedest man in world&amp;quot; (Übersetzung)&#039;&#039;&#039; bezeichnete. Nachdem Geheimbünde und oppositionelle Parteien vom italienischen Diktator Mussolini 1923 für illegal erklärt wurden, wurde Aleister Crowley bald des Landes verwiesen. Die Abtei von Thelema wurde geschlossen und begann langsam zu zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Weltenlehrer==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leah Hirsig.jpg|thumb|Leah Hirsig vor einem Crowley-Gemälde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund von gesundheitlichen Schwierigkeiten bestimmte Theodor Reuss, der Anführer des Ordo Templi Orientis, Crowley bereits im Jahr 1922 zu seinem Nachfolger an der Spitze der Organisation. Als Reuss ein Jahr später verstarb wurde in Deutschland eine Konferenz einberufen, auf welcher sich die verschiedenen Strömungen der [[Esoterik]] ([[Rosenkreuzer]], [[Anthroposophie|Anthroprosophen]], [[Theosophie|Theosophen]], etc.) auf den gemeinsamen Nenner Aleister Crowley einigen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies misslang gründlich und führte zur Aufspaltung des deutschen Rosenkreuzerordens in eine Gruppe, die Crowley als Weltenretter akzeptierte und eine Gruppe, welches dies nicht tat. Aleister Crowley war von seiner eigenen Kompetenz in dieser Angelegenheit scheinbar auch sehr überzeugt und versuchte aktiv um die Anerkennung seiner selbst bei esoterischen Gruppen zu werben. Kernpunkt war für ihn dabei die Annahme der Grundsätze seines &amp;quot;Liber Legis&amp;quot;, des Buch des Gesetzes, welches er in Kairo gechannelt bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verarmter Künstler==&lt;br /&gt;
Aleister Crowley kämpfte als Pionier zeitlebens für die [[Akzeptanz]] seiner Ideen, hatte jedoch nie den erhofften Erfolg, nie über einen längeren Zeitraum den Rückhalt einer verlässlichen [[Sangha]], und griff deswegen auf Drogen zurück, um seinen Schaffensdrang zu stabilisieren - Drogen, deren Beschaffungskosten, zusammen mit der Selbstpublikation seiner Schriften und seinen vielen Reisen ihn nach und nach dem finanziellen und gesundheitlichen Ruin näherbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seiner inneren Aufgewühltheit Ausdruck zu verleihen und sich in neuen Kreisen eventuell neue Anhänger zu verschaffen, begann sich Aleister Crowley ab 1925 in Paris als Künstler zu betätigen. Von dort zog er weiter nach Portugal, wo er sich mit dem bekannten Schrifttsteller Fernando Pessoa einen Scherz erlaubte, und seinen eigenen [[Tod]], samt Abschiedsbrief an einer Meeresklippe (Boca do Inferno) inszenierte. Seine Wiedergeburt zelebrierte er dann mit einem Umzug nach Berlin, wo Aleister Crowley abermals versuchte, vergebens in der Künstlerszene Fuß zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tarot und Tod==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarot Karten.jpg|thumb|Tarot Karten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 kehrte Crowley nach England zurück und versuchte noch ein letztes Mal an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Crowley führte mehrere Gerichtsverfahren, um seine Reputation wiederherzustellen. Doch auch dies half nichts und im Jahre 1935 wurde Aleister Crowley schließlich offiziell Bankrott erklärt. Fortan war er auf die Spenden seiner Schüler und wohlhabende Gönner angewiesen. Im Jahr 1937 lernte er Lady Frieda Harris kennen, mit der er begann, das posthum zu Weltruhm gelangte Toth Tarotdeck zu entwerfen, für das Harris Aquarell und Ölbilder herstellte. Die Arbeiten an diesem Tarotdeck dauerten insgesamt fünf Jahre und Crowley versuchte über die Zuordnungen des Tarot zur Kabbalah den Großteil seines magisches Systems mit dem Tarot zu verknüpfen und dies möglichst anschaulich im dazugehörigen Buch darzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frieda Harris distanzierte sich im Laufe der [[Arbeit]] jedoch immer weiter von Crowley, da sie als Angehörige der Oberschicht nicht in Verruf geraten wollte, durch ihren Kontakt zum von der englischen Presse verleumdeten schwarzen Magier. Das Tarotdeck kam posthum in kleiner Auflage auf den Markt und wurde in den sechsziger Jahren neuaufgelegt und erreichte seitdem eine Millionenauflage. Crowley erlebte diesen Erfolg nicht mehr mit. Er starb völlig verarmt und an den Folgen seiner langjährigen Kokain und Heroinsucht in der Pension Netherwoods mit 72 Jahren an Herzmuskelschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Posthume Beliebtheit==&lt;br /&gt;
Durch den kulturellen Wandel in den 1960er Jahren wurden durch die 1968er-Bewegung, die Beatniks und die Hippie-Bewegung psychedelische Drogen, freie [[Liebe]] und spirituelle Themen populär. In dieser Aufbruchsstimmung wurden die teilweise sexuell aufgeladenen magischen Werke Crowleys wiederentdeckt und in vielen Ländern neu verlegt, was in den 1970er Jahren zu seiner posthumen Popularität beitrug. Sein Einfluss ist auch in der esoterischen und zum Teil in der New-Age-Bewegung erkennbar. Seine Lehre und die im Buch des Gesetzes dargelegte thelemische [[Philosophie]] verließ den engen Rahmen okkultistischer Gruppen, erreichte jedoch nie die von ihm erhoffte Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Künstler berufen sich auf Crowley, um damit dem Modetrend einer Minderheit zu folgen, zu provozieren oder aus spirituellen Gründen. Im Jahr 2002 erzielte Crowley in einer von der BBC durchgeführten Umfrage auf einer Liste der einflussreichsten Briten Platz 73. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mick Jagger]] und einige andere Mitglieder der Rolling Stones sollen sich ernsthaft mit Crowley auseinandergesetzt haben. In der Folge entstand das Album &amp;quot;Their Satanic Majesties Request&amp;quot; und das Stück &amp;quot;Sympathy for the Devil&amp;quot; von der LP Beggars Banquet. Die Beatles bildeten auf der Vorderseite des Covers ihrer LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band 1967 neben vielen Prominenten auch Aleister Crowley ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bands wie Black Sabbath oder Led Zeppelin ist bekannt, dass sich zumindest einige Mitglieder mit seinen Schriften beschäftigten. Der Gitarrist von Led Zeppelin, Jimmy Page, erwarb und restaurierte Crowleys Anwesen Boleskine in Schottland, in welchem Crowley zu Beginn des Jahrhunderts seine Beschwörungen ausführte. Page gilt als wichtigster Sammler von Crowley-Artefakten und eröffnete die okkultistische Buchhandlung &amp;quot;The Equinox&amp;quot;. Ozzy Osbourne veröffentlichte auf seinem ersten Soloalbum Blizzard of Ozz das Stück Mr. Crowley. David Bowie erwähnt Crowley 1971 in seinem Lied Quick Sand. [https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley#Posthume_Popularit.C3.A4t]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliche Einordnung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crowley war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts. Seine [[Esoterik]] war nicht ein Rückfall in eine mittelalterliche Weltanschauung, sondern, in ihrer Suche nach einer neuen Vision des Selbst ein Vorläufer der Moderne. Aleister Crowley akzeptierte, dass seine negative Reputation als nützlicher Filter diente, um die Leichtgläubigen fernzuhalten und die Philosophen zum nachdenken zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er hatte seine eigene Nische und reklamierte für sich einen kosmischen Zweck. Seine Mission bestand darin, der Menschheit als charismatischer Prophet, eine neue [[Möglichkeit]] zu schenken, um sich selbst zu erlösen, ohne sich um die moralischen Codes und religiösen Fallstricke der vorherigen Zeitalter kümmern zu müssen. Der individuelle Weg dafür bestand in einem okkulten Werkzeugkasten, den er &amp;quot;Magick&amp;quot; taufte, einer sehr persönlichen Kombination aus spirituellen Techniken aus der magischen Tradition Europas ([[Kabbalah]], Enochische Engelsmagie) und indischen Traditionen des [[Raja Yoga]] und der [[Meditation]]. Diesem Selbsterfahrungsweg fügte Crowley noch die Macht der [[Sexualität]] als magischer Disziplin bei. Crowley sah sexuelle Magie als einfache und direkte Methode, um die Zwecke des Magiers zu erfüllen, ohne auf das ganze Brimborium der zeremoniellen Magie angewiesen zu sein; die Macht liegt direkt im Bewusstsein des Praktizierenden verborgen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;… der  Stellenwert Crowleys liegt nicht so sehr in seiner Rezeption durch die Hippies und 1968er Bewegung, oder in den diversen thelemischen neureligiösen Bewegungen, sondern darin, dass Aleister Crowley als beispielhaft gelten kann, für religiöse Erneuerung in der westlichen [[Kultur]]. Seine esoterischen Schriften können als Hauptbeispiel dafür gelten, was Wouter Hanegraaf &amp;quot;sekularisierte Esoterik&amp;quot; genannt hat, und, vielleicht noch relevanter, die Beschäftigung mit Crowley offenbart in vielerlei Hinsicht bereits viele wichtige Themen unseres Jahrhunderts und einer neuen [[Spiritualität]]. Zusammengefasst könnte man sagen, dass Crowley ein Vorbote dessen ist, was Paul Heelas die &amp;quot;Sakralisierung des Selbst&amp;quot; getauft hat.&amp;quot; –&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:  Professor Hendrik Bogdan: Introduction to Aleister Crowley und Western Esotericism.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ashram]] &lt;br /&gt;
*[[Agape]]&lt;br /&gt;
*[[Kabbalah]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Esoterik]] &lt;br /&gt;
*[[Svarupa]]&lt;br /&gt;
*[[Yama]]&lt;br /&gt;
*[[Niyama]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Tarot]]&lt;br /&gt;
*[[Okkultismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Aleister-Crowley-Das-Tier-666/dp/3453132815 John Symmonds: Aleister Crowley, Das Tier 666; 19997]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-ueberwindung-furcht Swami Sivananda: Die Überwindung der Furcht]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Book of Thoth&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Das Buch Thoth. Eine kurze Abhandlung über den Tarot der Ägypter. Equinox Band III Nr. V.&#039;&#039; Übers. von Klaus Lemur-Esser. 6. Aufl. Urania, Sauerlach 1989, ISBN 3-908644-73-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Confessions of Aleister Crowley&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Confessions. Die Bekenntnisse des Aleister Crowley. Eine Autohagiographie.&#039;&#039; 2 Bde. Stein der Weisen / Bohmeier, Bergen a.d. Dumme 1986&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Diary of a Drug Fiend&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Tagebuch eines Narren&#039;&#039;. Übersetzt von Volker Grassmuck. Scopio, Radolfzell 2013, ISBN 978-3-937355-58-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Eight Lectures On Yoga&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Über Yoga : 8 Vorlesungen.&#039;&#039; Übers. von Ralph Tegtmeier. Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-03969-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Holy Books of Thelema&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Die heiligen Bücher von Thelema.&#039;&#039; Stein d. Weisen, Verl. Kersken-Canbaz, Berlin 1983, ISBN 3-89094-012-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber 777&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber 777 : die Zahlen des Meisters.&#039;&#039; Übers. von Tom Eichler. Phänomen, Lüchow 2001, ISBN 3-933321-39-5.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber AL vel Legis&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber AL vel legis.&#039;&#039; Phänomen-Verlag, Hamburg 2012(?), ISBN 978-3-933321-48-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley Aleister Crowley Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/einestages/mysterium-aleister-crowley-a-947100.html Mysterium Aleister Crowley: Sex, Sex, Sex war seine Nummer]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/artikel/28/28820/1.html Der böseste Mann von der Welt: Aleister Crowley und die Schrecken der Magie]&lt;br /&gt;
*[http://freimaurer-wiki.de/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley: Aus Freimaurer-Wiki]&lt;br /&gt;
*[http://www.thelemapedia.org/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley (From Thelemapedia)]&lt;br /&gt;
*[http://listverse.com/2015/05/06/10-unsettling-teachings-of-the-eccentric-aleister-crowley/ 10 Unsettling Teachings Of The Eccentric Aleister Crowley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okkultismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aleister_Crowley&amp;diff=467950</id>
		<title>Aleister Crowley</title>
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		<updated>2015-11-26T09:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Frühe Jahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aleister Crowley&#039;&#039;&#039;, eigentlich Edward Alexander Crowley, wurde am 12. Oktober 1875 als Sohn eines wohlhabenden Brauereibesitzers in Leamington Spa geboren und war ein britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aleister Crowley 1912.jpg|thumb|Aleister Crowley 1912 im Alter von 37 Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm und Lady Frieda Harris entworfene [[Tarot]], zusammen mit seinen okkulten [[Schriften]], kamen nach seinem [[Tod]] im Laufe der Hippiebewegung zu großer Beliebtheit. Er war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts und kann zu den Wegbereitern des [[Yoga]] und der [[Esoterik]] im Westen gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühe Jahre==&lt;br /&gt;
Aleister Crowleys Vater starb als er zwölf Jahre alt war. Daraufhin erbte er ein beachtliches Vermögen, welches er im Erwachsenenalter größtenteils für seine Reisen und okkulte Bildung ausgab. Aleister Crowley besuchte strenge katholische Privatschulen, wo er sich aufgrund seines rebellischen und leicht bisexuellen [[Wesen]]s, wenig Freunde machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crowley studierte ab 1895 am Trinity College in Cambridge, verließ dies aber ohne Abschluss und liess sich daraufhin beim Hermetic Order of the Golden Dawn einweihen, um sein okkultes Wissen weiter zu vertiefen. Dieser Orden war ein Zusammenschluss von wohlhabenden Künstlern, Wissenschaftlern und Okkultisten, welcher sich hauptsächlich mit dem westlich magischen System der [[Kabbalah]] beschäftigte, nach der sich auch das Gradsystem strukturierte (Sephiroth 1-10). Crowley durchlief dort schnell alle Initiationsstufen, verstritt sich mit der Führung und flog raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1902 begann er auf Ceylon, [[Yoga]] zu praktizieren, welches ihm von Allan Bennett, einem alten Freund vom Golden Dawn und Pionier des Yoga und [[Buddhismus]] in England, nähergebracht wurde. Im Jahr 1903 heiratete er Rose Edith Kelly.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liber Legis - Das Buch des Gesetzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stelae front.jpg|thumb|Die Stele des Anchefenchons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihren Flitterwochen in Kairo channelte er ein Werk, dass er selbst &amp;quot;Das Buch des Gesetzes&amp;quot; taufte und das zum bekanntesten Werk des [[Okkultismus]] im 20. Jahrhundert werden sollte. Er schrieb darin das Gesetz von Thelema/[[Agape]] nieder: &amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz.&amp;quot; Und &amp;quot;Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.&amp;quot; Thelema (griechisch: Willen) und Agape (griechisch: Liebe) haben den selben Zahlenwert wenn man die Quersumme der Buchstaben bildet: 93. Diese Zahl ist auch das Erkennungsmerkmal von Thelema und wird als Gruß und Abschied verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen. 93 93/93&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Grundsätze, die dem [[Yama]] und [[Niyama]] des Yoga in sehr reduzierter Form (ala Kategorischer Imerpativ von Immanuel Kant) entsprechen, versuchte Aleister Crowley ab dem Jahr 1907 in seinem ersten magischen Orden, dem &amp;quot;Astrum Argenteum&amp;quot; (&amp;quot;Silberner Stern&amp;quot;) mit einem Stufenweg der Selbsteinweihung zu kombinieren, welchen er auf den Hauptpfeilern des [[Raja Yoga]] und des Lebensbaums der Kabbalah, errichtete. Diesem Gerüst fügte er eine eigene [[Mythologie]] hinzu, die bei näherer Betrachtung dem tantrischen [[Weg]] nicht unähnlich ist, jedoch auf drei ägyptischen Gottheiten beruht&#039;&#039;&#039;, dies zu einem heiligen Androgyn zu verschmelzen gilt&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1. Nuit (Nacht)   2. Hadit(Sonnenscheibe)      3. Ra-Hoor-Khuit (Horus der zwei Horizonte) &lt;br /&gt;
: 1.   Shakti  (Kali)    2. Shiva (Purusha)                  3. Ardanarishvara (Svarupa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem er das Buch des Gesetzes channelte führte ihn seine Frau Rose Edith Kelly im Boulaq Museum in Kairo zu einer ägyptischen Steele mit der, für Crowley wichtigen, Nummer 666, wodurch er sich nochmals in seinem Tun bestätigt sah. [http://iao131.com/2013/06/09/yama-niyama-of-thelema-what-is-the-ideal-thelemite/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Enochische Engelsmagie==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 trennte sich Crowley von seiner Frau und zog mit einem deutschen Abenteurer namens Victor Neuburg, mit dem er auch sexuelle [[Beziehung]] unterhielt, durch die Sahara, wo sie eine Reihe von [[Ritual]]en mit der enochischen Engelsmagie des englischen Mathematikers John Dee vollführten, die auch der Selbsteinweihung dienen sollten. Bei diesen Ritualen wird eine festgelegte Reihe von [[Engel]]n angerufen, die einem mit Visionen (entweder innerlich oder im Obsidian Spiegel) auf dem spirituellen Weg weiterhelfen. Crowley schrieb Erfahrungen und Resultate dieser Rituale in einem Buch mit dem Namen &amp;quot;The Vision and the Voice&amp;quot; nieder und begann, sein magisches System in mehrere Schriften (Equinox Zeitschrift) weiter zu systematisieren. Aus der Perspektive des Yoga handelt es sich dabei um spezielle [[Mantra]]s, die einer bestimmten, ehemals christlichen Hierarchie folgen und das [[Bewusstsein]] durch [[Invokation]] eines Engels schrittweise in höhere Sphären ziehen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordo Templi Orientis==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 wurde Aleister Crowley in den magischen Ordo Templi Orientis des deutschen Chemikers Theodor Reuss aufgenommen und erhielt Zugang zu den sexualmagischen Praktiken der oberen Ränge, die er alsbald in sein System integrierte. Dabei handelt es sich im [[Prinzip]] um Abwandlungen von tantrischen Visualisierungspraktiken, in welcher der [[Aspirant]] sein Bewusstsein im Moment des, möglichst lange herausgezögerten, Orgasmus völlig auf ein bestimmtes, im voraus festgelegtes [[Ziel]] konzentriert und das Eintreten desselben im besten Fall wahrscheinlicher macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange, bis Aleister Crowley zum Anführer des O.T.O. in Großbritannien und Irland erkoren wurde. Während eines Aufenthalts in Russland verfasste er die gnostische Messe, das zentrale Ritual der Selbsteinweihung für seinen neuen Orden, in dem die Vereinigung von männlich/weiblich wieder Anhand von seiner bewährten Trilogie aus ägyptschen Gottheiten (Nuit/Hadit/Ra-Hoor-Khuit) symbolisch vollzogen wird. &#039;&#039;&#039;Auch dieses Ritual kann man leicht aus tantrischer Sicht deuten.&#039;&#039;&#039; [http://iao131.com/2014/04/28/the-symbolic-dimensions-of-the-gnostic-mass-2/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abtei Thelema in Cefalu==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thelema Abbey Abtei.jpg|thumb|Thelema Abtei 2005 [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de Copyright]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des ersten Weltkriegs zog sich Aleister Crowley nach Amerika zurück, wo er weitere sexualmagische Experimente vollführte und für verschiedene Journale Artikel schrieb. Desillusioniert davon, dass der Weg der von ihm in zahlreichen Aufsätzen dargelegte Weg der Selbsteinweihung scheinbar nicht ausreichte, um spirituellen Aspiranten den Weg zu höheren Bewusstseinsstufen zu ebnen, entschloss er sich schließlich dazu, in Italien einen eigenen [[Ashram]] aufzumachen, die Abtei von Thelema in Cefalu, Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Experiment wurde, lange vor den Hippies der 1960er Jahre, eine erste Kommune, in welcher Aleister Crowley nach und nach strenge Regeln einführte, um den spirituellen [[Fortschritt]] der Mitglieder zu erleichtern. Eine dieser Regeln bestand zum Beispiel darin, dass man sich mit einem Messer in den Arm schneidet, wann immer jemand das Wort &amp;quot;Ich&amp;quot; gebraucht, weil das erklärte Ziel darin bestand, das Bewusstsein vom Persönlichen zum Absoluten zu führen, und danach erst wieder den persönlichen [[Wille]]n (True Will / indisch: [[Svarupa]]) zu entfalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Ashram gab es zwei Todesfälle. Die junge Tochter von Crowley und seine Gefährtin Lea Hirsig starb noch im Kindbett und ein englischer Thelemit namens Raoul Loveday starb unter ungeklärten Umständen, woraufhin die italienische Polizei eine Razzia der Abtei unternahm und sich die englische Presse auf Crowley stürzte und aus ihm eine skandalöse Unperson machten, die sie als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;The wickedest man in world&amp;quot; (Übersetzung)&#039;&#039;&#039; bezeichnete. Nachdem Geheimbünde und oppositionelle Parteien vom italienischen Diktator Mussolini 1923 für illegal erklärt wurden, wurde Aleister Crowley bald des Landes verwiesen. Die Abtei von Thelema wurde geschlossen und begann langsam zu zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Weltenlehrer==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leah Hirsig.jpg|thumb|Leah Hirsig vor einem Crowley-Gemälde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund von gesundheitlichen Schwierigkeiten bestimmte Theodor Reuss, der Anführer des Ordo Templi Orientis, Crowley bereits im Jahr 1922 zu seinem Nachfolger an der Spitze der Organisation. Als Reuss ein Jahr später verstarb wurde in Deutschland eine Konferenz einberufen, auf welcher sich die verschiedenen Strömungen der [[Esoterik]] ([[Rosenkreuzer]], [[Anthroposophie|Anthroprosophen]], [[Theosophie|Theosophen]], etc.) auf den gemeinsamen Nenner Aleister Crowley einigen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies misslang gründlich und führte zur Aufspaltung des deutschen Rosenkreuzerordens in eine Gruppe, die Crowley als Weltenretter akzeptierte und eine Gruppe, welches dies nicht tat. Aleister Crowley war von seiner eigenen Kompetenz in dieser Angelegenheit scheinbar auch sehr überzeugt und versuchte aktiv um die Anerkennung seiner selbst bei esoterischen Gruppen zu werben. Kernpunkt war für ihn dabei die Annahme der Grundsätze seines &amp;quot;Liber Legis&amp;quot;, des Buch des Gesetzes, welches er in Kairo gechannelt bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verarmter Künstler==&lt;br /&gt;
Aleister Crowley kämpfte als Pionier zeitlebens für die [[Akzeptanz]] seiner Ideen, hatte jedoch nie den erhofften Erfolg, nie über einen längeren Zeitraum den Rückhalt einer verlässlichen [[Sangha]], und griff deswegen auf Drogen zurück, um seinen Schaffensdrang zu stabilisieren - Drogen, deren Beschaffungskosten, zusammen mit der Selbstpublikation seiner Schriften und seinen vielen Reisen ihn nach und nach dem finanziellen und gesundheitlichen Ruin näherbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seiner inneren Aufgewühltheit Ausdruck zu verleihen und sich in neuen Kreisen eventuell neue Anhänger zu verschaffen, begann sich Aleister Crowley ab 1925 in Paris als Künstler zu betätigen. Von dort zog er weiter nach Portugal, wo er sich mit dem bekannten Schrifttsteller Fernando Pessoa einen Scherz erlaubte, und seinen eigenen [[Tod]], samt Abschiedsbrief an einer Meeresklippe (Boca do Inferno) inszenierte. Seine Wiedergeburt zelebrierte er dann mit einem Umzug nach Berlin, wo Aleister Crowley abermals versuchte, vergebens in der Künstlerszene Fuß zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tarot und Tod==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarot Karten.jpg|thumb|Tarot Karten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 kehrte Crowley nach England zurück und versuchte noch ein letztes Mal an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Crowley führte mehrere Gerichtsverfahren, um seine Reputation wiederherzustellen. Doch auch dies half nichts und im Jahre 1935 wurde Aleister Crowley schließlich offiziell Bankrott erklärt. Fortan war er auf die Spenden seiner Schüler und wohlhabende Gönner angewiesen. Im Jahr 1937 lernte er Lady Frieda Harris kennen, mit der er begann, das posthum zu Weltruhm gelangte Toth Tarotdeck zu entwerfen, für das Harris Aquarell und Ölbilder herstellte. Die Arbeiten an diesem Tarotdeck dauerten insgesamt fünf Jahre und Crowley versuchte über die Zuordnungen des Tarot zur Kabbalah den Großteil seines magisches Systems mit dem Tarot zu verknüpfen und dies möglichst anschaulich im dazugehörigen Buch darzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frieda Harris distanzierte sich im Laufe der [[Arbeit]] jedoch immer weiter von Crowley, da sie als Angehörige der Oberschicht nicht in Verruf geraten wollte, durch ihren Kontakt zum von der englischen Presse verleumdeten schwarzen Magier. Das Tarotdeck kam posthum in kleiner Auflage auf den Markt und wurde in den sechsziger Jahren neuaufgelegt und erreichte seitdem eine Millionenauflage. Crowley erlebte diesen Erfolg nicht mehr mit. Er starb völlig verarmt und an den Folgen seiner langjährigen Kokain und Heroinsucht in der Pension Netherwoods mit 72 Jahren an Herzmuskelschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Posthume Beliebtheit==&lt;br /&gt;
Durch den kulturellen Wandel in den 1960er Jahren wurden durch die 1968er-Bewegung, die Beatniks und die Hippie-Bewegung psychedelische Drogen, freie [[Liebe]] und spirituelle Themen populär. In dieser Aufbruchsstimmung wurden die teilweise sexuell aufgeladenen magischen Werke Crowleys wiederentdeckt und in vielen Ländern neu verlegt, was in den 1970er Jahren zu seiner posthumen Popularität beitrug. Sein Einfluss ist auch in der esoterischen und zum Teil in der New-Age-Bewegung erkennbar. Seine Lehre und die im Buch des Gesetzes dargelegte thelemische [[Philosophie]] verließ den engen Rahmen okkultistischer Gruppen, erreichte jedoch nie die von ihm erhoffte Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Künstler berufen sich auf Crowley, um damit dem Modetrend einer Minderheit zu folgen, zu provozieren oder aus spirituellen Gründen. Im Jahr 2002 erzielte Crowley in einer von der BBC durchgeführten Umfrage auf einer Liste der einflussreichsten Briten Platz 73. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mick Jagger]] und einige andere Mitglieder der Rolling Stones sollen sich ernsthaft mit Crowley auseinandergesetzt haben. In der Folge entstand das Album &amp;quot;Their Satanic Majesties Request&amp;quot; und das Stück &amp;quot;Sympathy for the Devil&amp;quot; von der LP Beggars Banquet. Die Beatles bildeten auf der Vorderseite des Covers ihrer LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band 1967 neben vielen Prominenten auch Aleister Crowley ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bands wie Black Sabbath oder Led Zeppelin ist bekannt, dass sich zumindest einige Mitglieder mit seinen Schriften beschäftigten. Der Gitarrist von Led Zeppelin, Jimmy Page, erwarb und restaurierte Crowleys Anwesen Boleskine in Schottland, in welchem Crowley zu Beginn des Jahrhunderts seine Beschwörungen ausführte. Page gilt als wichtigster Sammler von Crowley-Artefakten und eröffnete die okkultistische Buchhandlung &amp;quot;The Equinox&amp;quot;. Ozzy Osbourne veröffentlichte auf seinem ersten Soloalbum Blizzard of Ozz das Stück Mr. Crowley. David Bowie erwähnt Crowley 1971 in seinem Lied Quick Sand. [https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley#Posthume_Popularit.C3.A4t]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliche Einordnung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crowley war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts. Seine [[Esoterik]] war nicht ein Rückfall in eine mittelalterliche Weltanschauung, sondern, in ihrer Suche nach einer neuen Vision des Selbst ein Vorläufer der Moderne. Aleister Crowley akzeptierte, dass seine negative Reputation als nützlicher Filter diente, um die Leichtgläubigen fernzuhalten und die Philosophen zum nachdenken zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er hatte seine eigene Nische und reklamierte für sich einen kosmischen Zweck. Seine Mission bestand darin, der Menschheit als charismatischer Prophet, eine neue [[Möglichkeit]] zu schenken, um sich selbst zu erlösen, ohne sich um die moralischen Codes und religiösen Fallstricke der vorherigen Zeitalter kümmern zu müssen. Der individuelle Weg dafür bestand in einem okkulten Werkzeugkasten, den er &amp;quot;Magick&amp;quot; taufte, einer sehr persönlichen Kombination aus spirituellen Techniken aus der magischen Tradition Europas ([[Kabbalah]], Enochische Engelsmagie) und indischen Traditionen des [[Raja Yoga]] und der [[Meditation]]. Diesem Selbsterfahrungsweg fügte Crowley noch die Macht der [[Sexualität]] als magischer Disziplin bei. Crowley sah sexuelle Magie als einfache und direkte Methode, um die Zwecke des Magiers zu erfüllen, ohne auf das ganze Brimborium der zeremoniellen Magie angewiesen zu sein; die Macht liegt direkt im Bewusstsein des Praktizierenden verborgen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;… der  Stellenwert Crowleys liegt nicht so sehr in seiner Rezeption durch die Hippies und 1968er Bewegung, oder in den diversen thelemischen neureligiösen Bewegungen, sondern darin, dass Aleister Crowley als beispielhaft gelten kann, für religiöse Erneuerung in der westlichen [[Kultur]]. Seine esoterischen Schriften können als Hauptbeispiel dafür gelten, was Wouter Hanegraaf &amp;quot;sekularisierte Esoterik&amp;quot; genannt hat, und, vielleicht noch relevanter, die Beschäftigung mit Crowley offenbart in vielerlei Hinsicht bereits viele wichtige Themen unseres Jahrhunderts und einer neuen [[Spiritualität]]. Zusammengefasst könnte man sagen, dass Crowley ein Vorbote dessen ist, was Paul Heelas die &amp;quot;Sakralisierung des Selbst&amp;quot; getauft hat.&amp;quot; –&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:  Professor Hendrik Bogdan: Introduction to Aleister Crowley und Western Esotericism.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ashram]] &lt;br /&gt;
*[[Agape]]&lt;br /&gt;
*[[Kabbalah]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Esoterik]] &lt;br /&gt;
*[[Svarupa]]&lt;br /&gt;
*[[Yama]]&lt;br /&gt;
*[[Niyama]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Tarot]]&lt;br /&gt;
*[[Okkultismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Aleister-Crowley-Das-Tier-666/dp/3453132815 John Symmonds: Aleister Crowley, Das Tier 666; 19997]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-ueberwindung-furcht Swami Sivananda: Die Überwindung der Furcht]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Book of Thoth&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Das Buch Thoth. Eine kurze Abhandlung über den Tarot der Ägypter. Equinox Band III Nr. V.&#039;&#039; Übers. von Klaus Lemur-Esser. 6. Aufl. Urania, Sauerlach 1989, ISBN 3-908644-73-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Confessions of Aleister Crowley&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Confessions. Die Bekenntnisse des Aleister Crowley. Eine Autohagiographie.&#039;&#039; 2 Bde. Stein der Weisen / Bohmeier, Bergen a.d. Dumme 1986&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Diary of a Drug Fiend&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Tagebuch eines Narren&#039;&#039;. Übersetzt von Volker Grassmuck. Scopio, Radolfzell 2013, ISBN 978-3-937355-58-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Eight Lectures On Yoga&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Über Yoga : 8 Vorlesungen.&#039;&#039; Übers. von Ralph Tegtmeier. Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-03969-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Holy Books of Thelema&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Die heiligen Bücher von Thelema.&#039;&#039; Stein d. Weisen, Verl. Kersken-Canbaz, Berlin 1983, ISBN 3-89094-012-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber 777&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber 777 : die Zahlen des Meisters.&#039;&#039; Übers. von Tom Eichler. Phänomen, Lüchow 2001, ISBN 3-933321-39-5.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber AL vel Legis&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber AL vel legis.&#039;&#039; Phänomen-Verlag, Hamburg 2012(?), ISBN 978-3-933321-48-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley Aleister Crowley Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/einestages/mysterium-aleister-crowley-a-947100.html Mysterium Aleister Crowley: Sex, Sex, Sex war seine Nummer]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/artikel/28/28820/1.html Der böseste Mann von der Welt: Aleister Crowley und die Schrecken der Magie]&lt;br /&gt;
*[http://freimaurer-wiki.de/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley: Aus Freimaurer-Wiki]&lt;br /&gt;
*[http://www.thelemapedia.org/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley (From Thelemapedia)]&lt;br /&gt;
*[http://listverse.com/2015/05/06/10-unsettling-teachings-of-the-eccentric-aleister-crowley/ 10 Unsettling Teachings Of The Eccentric Aleister Crowley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okkultismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aleister_Crowley&amp;diff=467949</id>
		<title>Aleister Crowley</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aleister_Crowley&amp;diff=467949"/>
		<updated>2015-11-26T09:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aleister Crowley&#039;&#039;&#039;, eigentlich Edward Alexander Crowley, wurde am 12. Oktober 1875 als Sohn eines wohlhabenden Brauereibesitzers in Leamington Spa geboren und war ein britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aleister Crowley 1912.jpg|thumb|Aleister Crowley 1912 im Alter von 37 Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm und Lady Frieda Harris entworfene [[Tarot]], zusammen mit seinen okkulten [[Schriften]], kamen nach seinem [[Tod]] im Laufe der Hippiebewegung zu großer Beliebtheit. Er war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts und kann zu den Wegbereitern des [[Yoga]] und der [[Esoterik]] im Westen gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühe Jahre==&lt;br /&gt;
Aleister Crowleys Vater starb als er zwölf Jahre alt war. Daraufhin erbte er ein beachtliches Vermögen, welches er im Erwachsenenalter größtenteils für seine Reisen und okkulte Bildung ausgab. Aleister Crowley besuchte strenge katholische Privatschulen, wo er sich aufgrund seines rebellischen und leicht bisexuellen [[Wesen]]s, wenig Freunde machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crowley studierte ab 1895 am Trinity College in Cambridge, verließ dies aber ohne Abschluss und &#039;&#039;&#039;initiierte&#039;&#039;&#039; sich daraufhin beim Hermetic Order of the Golden Dawn. Dieser Orden war ein Zusammenschluss von wohlhabenden Künstlern, Wissenschaftlern und Okkultisten, welcher sich hauptsächlich mit dem westlich magischen System der [[Kabbalah]] beschäftigte, nach der sich auch das Gradsystem strukturierte (Sephiroth 1-10). Crowley durchlief dort schnell alle Initiationsstufen, verstritt sich mit der Führung und flog raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1902 begann er auf Ceylon, [[Yoga]] zu praktizieren, welches ihm von Allan Bennett, einem alten Freund vom Golden Dawn und Pionier des Yoga und [[Buddhismus]] in England, nähergebracht wurde. Im Jahr 1903 heiratete er Rose Edith Kelly.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liber Legis - Das Buch des Gesetzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stelae front.jpg|thumb|Die Stele des Anchefenchons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihren Flitterwochen in Kairo channelte er ein Werk, dass er selbst &amp;quot;Das Buch des Gesetzes&amp;quot; taufte und das zum bekanntesten Werk des [[Okkultismus]] im 20. Jahrhundert werden sollte. Er schrieb darin das Gesetz von Thelema/[[Agape]] nieder: &amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz.&amp;quot; Und &amp;quot;Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.&amp;quot; Thelema (griechisch: Willen) und Agape (griechisch: Liebe) haben den selben Zahlenwert wenn man die Quersumme der Buchstaben bildet: 93. Diese Zahl ist auch das Erkennungsmerkmal von Thelema und wird als Gruß und Abschied verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen. 93 93/93&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Grundsätze, die dem [[Yama]] und [[Niyama]] des Yoga in sehr reduzierter Form (ala Kategorischer Imerpativ von Immanuel Kant) entsprechen, versuchte Aleister Crowley ab dem Jahr 1907 in seinem ersten magischen Orden, dem &amp;quot;Astrum Argenteum&amp;quot; (&amp;quot;Silberner Stern&amp;quot;) mit einem Stufenweg der Selbsteinweihung zu kombinieren, welchen er auf den Hauptpfeilern des [[Raja Yoga]] und des Lebensbaums der Kabbalah, errichtete. Diesem Gerüst fügte er eine eigene [[Mythologie]] hinzu, die bei näherer Betrachtung dem tantrischen [[Weg]] nicht unähnlich ist, jedoch auf drei ägyptischen Gottheiten beruht&#039;&#039;&#039;, dies zu einem heiligen Androgyn zu verschmelzen gilt&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1. Nuit (Nacht)   2. Hadit(Sonnenscheibe)      3. Ra-Hoor-Khuit (Horus der zwei Horizonte) &lt;br /&gt;
: 1.   Shakti  (Kali)    2. Shiva (Purusha)                  3. Ardanarishvara (Svarupa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem er das Buch des Gesetzes channelte führte ihn seine Frau Rose Edith Kelly im Boulaq Museum in Kairo zu einer ägyptischen Steele mit der, für Crowley wichtigen, Nummer 666, wodurch er sich nochmals in seinem Tun bestätigt sah. [http://iao131.com/2013/06/09/yama-niyama-of-thelema-what-is-the-ideal-thelemite/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Enochische Engelsmagie==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 trennte sich Crowley von seiner Frau und zog mit einem deutschen Abenteurer namens Victor Neuburg, mit dem er auch sexuelle [[Beziehung]] unterhielt, durch die Sahara, wo sie eine Reihe von [[Ritual]]en mit der enochischen Engelsmagie des englischen Mathematikers John Dee vollführten, die auch der Selbsteinweihung dienen sollten. Bei diesen Ritualen wird eine festgelegte Reihe von [[Engel]]n angerufen, die einem mit Visionen (entweder innerlich oder im Obsidian Spiegel) auf dem spirituellen Weg weiterhelfen. Crowley schrieb Erfahrungen und Resultate dieser Rituale in einem Buch mit dem Namen &amp;quot;The Vision and the Voice&amp;quot; nieder und begann, sein magisches System in mehrere Schriften (Equinox Zeitschrift) weiter zu systematisieren. Aus der Perspektive des Yoga handelt es sich dabei um spezielle [[Mantra]]s, die einer bestimmten, ehemals christlichen Hierarchie folgen und das [[Bewusstsein]] durch [[Invokation]] eines Engels schrittweise in höhere Sphären ziehen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordo Templi Orientis==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 wurde Aleister Crowley in den magischen Ordo Templi Orientis des deutschen Chemikers Theodor Reuss aufgenommen und erhielt Zugang zu den sexualmagischen Praktiken der oberen Ränge, die er alsbald in sein System integrierte. Dabei handelt es sich im [[Prinzip]] um Abwandlungen von tantrischen Visualisierungspraktiken, in welcher der [[Aspirant]] sein Bewusstsein im Moment des, möglichst lange herausgezögerten, Orgasmus völlig auf ein bestimmtes, im voraus festgelegtes [[Ziel]] konzentriert und das Eintreten desselben im besten Fall wahrscheinlicher macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange, bis Aleister Crowley zum Anführer des O.T.O. in Großbritannien und Irland erkoren wurde. Während eines Aufenthalts in Russland verfasste er die gnostische Messe, das zentrale Ritual der Selbsteinweihung für seinen neuen Orden, in dem die Vereinigung von männlich/weiblich wieder Anhand von seiner bewährten Trilogie aus ägyptschen Gottheiten (Nuit/Hadit/Ra-Hoor-Khuit) symbolisch vollzogen wird. &#039;&#039;&#039;Auch dieses Ritual kann man leicht aus tantrischer Sicht deuten.&#039;&#039;&#039; [http://iao131.com/2014/04/28/the-symbolic-dimensions-of-the-gnostic-mass-2/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abtei Thelema in Cefalu==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thelema Abbey Abtei.jpg|thumb|Thelema Abtei 2005 [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de Copyright]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des ersten Weltkriegs zog sich Aleister Crowley nach Amerika zurück, wo er weitere sexualmagische Experimente vollführte und für verschiedene Journale Artikel schrieb. Desillusioniert davon, dass der Weg der von ihm in zahlreichen Aufsätzen dargelegte Weg der Selbsteinweihung scheinbar nicht ausreichte, um spirituellen Aspiranten den Weg zu höheren Bewusstseinsstufen zu ebnen, entschloss er sich schließlich dazu, in Italien einen eigenen [[Ashram]] aufzumachen, die Abtei von Thelema in Cefalu, Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Experiment wurde, lange vor den Hippies der 1960er Jahre, eine erste Kommune, in welcher Aleister Crowley nach und nach strenge Regeln einführte, um den spirituellen [[Fortschritt]] der Mitglieder zu erleichtern. Eine dieser Regeln bestand zum Beispiel darin, dass man sich mit einem Messer in den Arm schneidet, wann immer jemand das Wort &amp;quot;Ich&amp;quot; gebraucht, weil das erklärte Ziel darin bestand, das Bewusstsein vom Persönlichen zum Absoluten zu führen, und danach erst wieder den persönlichen [[Wille]]n (True Will / indisch: [[Svarupa]]) zu entfalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Ashram gab es zwei Todesfälle. Die junge Tochter von Crowley und seine Gefährtin Lea Hirsig starb noch im Kindbett und ein englischer Thelemit namens Raoul Loveday starb unter ungeklärten Umständen, woraufhin die italienische Polizei eine Razzia der Abtei unternahm und sich die englische Presse auf Crowley stürzte und aus ihm eine skandalöse Unperson machten, die sie als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;The wickedest man in world&amp;quot; (Übersetzung)&#039;&#039;&#039; bezeichnete. Nachdem Geheimbünde und oppositionelle Parteien vom italienischen Diktator Mussolini 1923 für illegal erklärt wurden, wurde Aleister Crowley bald des Landes verwiesen. Die Abtei von Thelema wurde geschlossen und begann langsam zu zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Weltenlehrer==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leah Hirsig.jpg|thumb|Leah Hirsig vor einem Crowley-Gemälde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund von gesundheitlichen Schwierigkeiten bestimmte Theodor Reuss, der Anführer des Ordo Templi Orientis, Crowley bereits im Jahr 1922 zu seinem Nachfolger an der Spitze der Organisation. Als Reuss ein Jahr später verstarb wurde in Deutschland eine Konferenz einberufen, auf welcher sich die verschiedenen Strömungen der [[Esoterik]] ([[Rosenkreuzer]], [[Anthroposophie|Anthroprosophen]], [[Theosophie|Theosophen]], etc.) auf den gemeinsamen Nenner Aleister Crowley einigen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies misslang gründlich und führte zur Aufspaltung des deutschen Rosenkreuzerordens in eine Gruppe, die Crowley als Weltenretter akzeptierte und eine Gruppe, welches dies nicht tat. Aleister Crowley war von seiner eigenen Kompetenz in dieser Angelegenheit scheinbar auch sehr überzeugt und versuchte aktiv um die Anerkennung seiner selbst bei esoterischen Gruppen zu werben. Kernpunkt war für ihn dabei die Annahme der Grundsätze seines &amp;quot;Liber Legis&amp;quot;, des Buch des Gesetzes, welches er in Kairo gechannelt bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verarmter Künstler==&lt;br /&gt;
Aleister Crowley kämpfte als Pionier zeitlebens für die [[Akzeptanz]] seiner Ideen, hatte jedoch nie den erhofften Erfolg, nie über einen längeren Zeitraum den Rückhalt einer verlässlichen [[Sangha]], und griff deswegen auf Drogen zurück, um seinen Schaffensdrang zu stabilisieren - Drogen, deren Beschaffungskosten, zusammen mit der Selbstpublikation seiner Schriften und seinen vielen Reisen ihn nach und nach dem finanziellen und gesundheitlichen Ruin näherbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seiner inneren Aufgewühltheit Ausdruck zu verleihen und sich in neuen Kreisen eventuell neue Anhänger zu verschaffen, begann sich Aleister Crowley ab 1925 in Paris als Künstler zu betätigen. Von dort zog er weiter nach Portugal, wo er sich mit dem bekannten Schrifttsteller Fernando Pessoa einen Scherz erlaubte, und seinen eigenen [[Tod]], samt Abschiedsbrief an einer Meeresklippe (Boca do Inferno) inszenierte. Seine Wiedergeburt zelebrierte er dann mit einem Umzug nach Berlin, wo Aleister Crowley abermals versuchte, vergebens in der Künstlerszene Fuß zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tarot und Tod==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarot Karten.jpg|thumb|Tarot Karten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 kehrte Crowley nach England zurück und versuchte noch ein letztes Mal an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Crowley führte mehrere Gerichtsverfahren, um seine Reputation wiederherzustellen. Doch auch dies half nichts und im Jahre 1935 wurde Aleister Crowley schließlich offiziell Bankrott erklärt. Fortan war er auf die Spenden seiner Schüler und wohlhabende Gönner angewiesen. Im Jahr 1937 lernte er Lady Frieda Harris kennen, mit der er begann, das posthum zu Weltruhm gelangte Toth Tarotdeck zu entwerfen, für das Harris Aquarell und Ölbilder herstellte. Die Arbeiten an diesem Tarotdeck dauerten insgesamt fünf Jahre und Crowley versuchte über die Zuordnungen des Tarot zur Kabbalah den Großteil seines magisches Systems mit dem Tarot zu verknüpfen und dies möglichst anschaulich im dazugehörigen Buch darzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frieda Harris distanzierte sich im Laufe der [[Arbeit]] jedoch immer weiter von Crowley, da sie als Angehörige der Oberschicht nicht in Verruf geraten wollte, durch ihren Kontakt zum von der englischen Presse verleumdeten schwarzen Magier. Das Tarotdeck kam posthum in kleiner Auflage auf den Markt und wurde in den sechsziger Jahren neuaufgelegt und erreichte seitdem eine Millionenauflage. Crowley erlebte diesen Erfolg nicht mehr mit. Er starb völlig verarmt und an den Folgen seiner langjährigen Kokain und Heroinsucht in der Pension Netherwoods mit 72 Jahren an Herzmuskelschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Posthume Beliebtheit==&lt;br /&gt;
Durch den kulturellen Wandel in den 1960er Jahren wurden durch die 1968er-Bewegung, die Beatniks und die Hippie-Bewegung psychedelische Drogen, freie [[Liebe]] und spirituelle Themen populär. In dieser Aufbruchsstimmung wurden die teilweise sexuell aufgeladenen magischen Werke Crowleys wiederentdeckt und in vielen Ländern neu verlegt, was in den 1970er Jahren zu seiner posthumen Popularität beitrug. Sein Einfluss ist auch in der esoterischen und zum Teil in der New-Age-Bewegung erkennbar. Seine Lehre und die im Buch des Gesetzes dargelegte thelemische [[Philosophie]] verließ den engen Rahmen okkultistischer Gruppen, erreichte jedoch nie die von ihm erhoffte Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Künstler berufen sich auf Crowley, um damit dem Modetrend einer Minderheit zu folgen, zu provozieren oder aus spirituellen Gründen. Im Jahr 2002 erzielte Crowley in einer von der BBC durchgeführten Umfrage auf einer Liste der einflussreichsten Briten Platz 73. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mick Jagger]] und einige andere Mitglieder der Rolling Stones sollen sich ernsthaft mit Crowley auseinandergesetzt haben. In der Folge entstand das Album &amp;quot;Their Satanic Majesties Request&amp;quot; und das Stück &amp;quot;Sympathy for the Devil&amp;quot; von der LP Beggars Banquet. Die Beatles bildeten auf der Vorderseite des Covers ihrer LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band 1967 neben vielen Prominenten auch Aleister Crowley ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bands wie Black Sabbath oder Led Zeppelin ist bekannt, dass sich zumindest einige Mitglieder mit seinen Schriften beschäftigten. Der Gitarrist von Led Zeppelin, Jimmy Page, erwarb und restaurierte Crowleys Anwesen Boleskine in Schottland, in welchem Crowley zu Beginn des Jahrhunderts seine Beschwörungen ausführte. Page gilt als wichtigster Sammler von Crowley-Artefakten und eröffnete die okkultistische Buchhandlung &amp;quot;The Equinox&amp;quot;. Ozzy Osbourne veröffentlichte auf seinem ersten Soloalbum Blizzard of Ozz das Stück Mr. Crowley. David Bowie erwähnt Crowley 1971 in seinem Lied Quick Sand. [https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley#Posthume_Popularit.C3.A4t]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliche Einordnung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crowley war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts. Seine [[Esoterik]] war nicht ein Rückfall in eine mittelalterliche Weltanschauung, sondern, in ihrer Suche nach einer neuen Vision des Selbst ein Vorläufer der Moderne. Aleister Crowley akzeptierte, dass seine negative Reputation als nützlicher Filter diente, um die Leichtgläubigen fernzuhalten und die Philosophen zum nachdenken zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er hatte seine eigene Nische und reklamierte für sich einen kosmischen Zweck. Seine Mission bestand darin, der Menschheit als charismatischer Prophet, eine neue [[Möglichkeit]] zu schenken, um sich selbst zu erlösen, ohne sich um die moralischen Codes und religiösen Fallstricke der vorherigen Zeitalter kümmern zu müssen. Der individuelle Weg dafür bestand in einem okkulten Werkzeugkasten, den er &amp;quot;Magick&amp;quot; taufte, einer sehr persönlichen Kombination aus spirituellen Techniken aus der magischen Tradition Europas ([[Kabbalah]], Enochische Engelsmagie) und indischen Traditionen des [[Raja Yoga]] und der [[Meditation]]. Diesem Selbsterfahrungsweg fügte Crowley noch die Macht der [[Sexualität]] als magischer Disziplin bei. Crowley sah sexuelle Magie als einfache und direkte Methode, um die Zwecke des Magiers zu erfüllen, ohne auf das ganze Brimborium der zeremoniellen Magie angewiesen zu sein; die Macht liegt direkt im Bewusstsein des Praktizierenden verborgen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;… der  Stellenwert Crowleys liegt nicht so sehr in seiner Rezeption durch die Hippies und 1968er Bewegung, oder in den diversen thelemischen neureligiösen Bewegungen, sondern darin, dass Aleister Crowley als beispielhaft gelten kann, für religiöse Erneuerung in der westlichen [[Kultur]]. Seine esoterischen Schriften können als Hauptbeispiel dafür gelten, was Wouter Hanegraaf &amp;quot;sekularisierte Esoterik&amp;quot; genannt hat, und, vielleicht noch relevanter, die Beschäftigung mit Crowley offenbart in vielerlei Hinsicht bereits viele wichtige Themen unseres Jahrhunderts und einer neuen [[Spiritualität]]. Zusammengefasst könnte man sagen, dass Crowley ein Vorbote dessen ist, was Paul Heelas die &amp;quot;Sakralisierung des Selbst&amp;quot; getauft hat.&amp;quot; –&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:  Professor Hendrik Bogdan: Introduction to Aleister Crowley und Western Esotericism.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ashram]] &lt;br /&gt;
*[[Agape]]&lt;br /&gt;
*[[Kabbalah]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Esoterik]] &lt;br /&gt;
*[[Svarupa]]&lt;br /&gt;
*[[Yama]]&lt;br /&gt;
*[[Niyama]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Tarot]]&lt;br /&gt;
*[[Okkultismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Aleister-Crowley-Das-Tier-666/dp/3453132815 John Symmonds: Aleister Crowley, Das Tier 666; 19997]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-ueberwindung-furcht Swami Sivananda: Die Überwindung der Furcht]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Book of Thoth&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Das Buch Thoth. Eine kurze Abhandlung über den Tarot der Ägypter. Equinox Band III Nr. V.&#039;&#039; Übers. von Klaus Lemur-Esser. 6. Aufl. Urania, Sauerlach 1989, ISBN 3-908644-73-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Confessions of Aleister Crowley&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Confessions. Die Bekenntnisse des Aleister Crowley. Eine Autohagiographie.&#039;&#039; 2 Bde. Stein der Weisen / Bohmeier, Bergen a.d. Dumme 1986&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Diary of a Drug Fiend&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Tagebuch eines Narren&#039;&#039;. Übersetzt von Volker Grassmuck. Scopio, Radolfzell 2013, ISBN 978-3-937355-58-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Eight Lectures On Yoga&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Über Yoga : 8 Vorlesungen.&#039;&#039; Übers. von Ralph Tegtmeier. Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-03969-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Holy Books of Thelema&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Die heiligen Bücher von Thelema.&#039;&#039; Stein d. Weisen, Verl. Kersken-Canbaz, Berlin 1983, ISBN 3-89094-012-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber 777&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber 777 : die Zahlen des Meisters.&#039;&#039; Übers. von Tom Eichler. Phänomen, Lüchow 2001, ISBN 3-933321-39-5.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber AL vel Legis&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber AL vel legis.&#039;&#039; Phänomen-Verlag, Hamburg 2012(?), ISBN 978-3-933321-48-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley Aleister Crowley Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/einestages/mysterium-aleister-crowley-a-947100.html Mysterium Aleister Crowley: Sex, Sex, Sex war seine Nummer]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/artikel/28/28820/1.html Der böseste Mann von der Welt: Aleister Crowley und die Schrecken der Magie]&lt;br /&gt;
*[http://freimaurer-wiki.de/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley: Aus Freimaurer-Wiki]&lt;br /&gt;
*[http://www.thelemapedia.org/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley (From Thelemapedia)]&lt;br /&gt;
*[http://listverse.com/2015/05/06/10-unsettling-teachings-of-the-eccentric-aleister-crowley/ 10 Unsettling Teachings Of The Eccentric Aleister Crowley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okkultismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sankt_Sebastian&amp;diff=467948</id>
		<title>Sankt Sebastian</title>
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		<updated>2015-11-26T09:43:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das Leben des Sankt Sebastian&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian wurde in Mailand geboren und war ein Ritter und ein gottestreuer Christ. Er tröstete die gefangenen Christen und wies sie auf den rechten Weg zu Gott. Auch war er weise und kühn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein gottestreuer Ritter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Zeit waren Diokletianus und Maximinian Kaiser, welche Sebastian liebgewonnen hatten und ihn ehrten um seiner Weisheit willen und auch darum, dass er ein kühner Ritter war im Streiten. Sie waren Heiden und den Christen gar feind. Darum trug Sebastian seine Ritterschaft offen mit sich und war heimlich ein Christ, damit er den Christen nützlich sein konnte. Denn wo er hörte, dass man die Christen pfählen oder töten wollte, da warnte er sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freund der Christen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fügte es sich, dass man zwei fromme Männer festnahm, weil sie christlichen Glaubens waren, der eine hieß Marzellian, der andere Markus, die einander sehr lieb hatten und Brüder waren. Man befahl ihnen, die Abgötter anzubeten und ihnen Opfer darzubringen; das wollten sie nicht tun. Da gebot der Kaiser, dass man sie enthaupten solle. Darüber erschraken sie nicht, und waren geduldig und fest im Glauben an Gott. Also brachte man sie an die Stätte, an der man sie enthaupten wollte, und Sebastian kam auch dazu. Da bat man die zwei, dass sie den Abgöttern opfern sollten.&lt;br /&gt;
Und ihre Mutter war auch da, die sprach: »Liebe Kinder, gedenkt daran, dass ich euch beide mit meinen Brüsten aufgezogen habe, schont mich, lasst mich euern Tod nicht sehen, und betrübt mich nicht mit eurem schrecklichen Ende!« Danach führte man ihren Vater auch herbei, denn er war siech und krank. Und als er sah, dass man seine Söhne töten wollte, sprach er: »Liebe Söhne, seht an meine väterliche Treu, und betrübet mich nicht so sehr! Erfreuet mir mein Herz damit, und betet die Abgötter an um meinetwillen! Ich und eure Mutter sollten Trost von euch haben. Oder wollt ihr hier  unschön sterben, und wollt unsere Herzen damit betrüben.« Und die Eltern schrien und weinten gar jämmerlich. Sebastian war es bald leid, dass sich die Klagerede so lang verzog, und fürchtete, die zwei würden vom Glauben fallen. Darum blieb er bei ihnen. Darnach kamen auch ihre Weiber und trugen ihre Kinder mit sich, und weinten und schrien jämmerlich. Und sprachen: »0 ihr steinharten Männer, wem wollt ihr eure Kinder überlassen? Ihnen würde es besser gehen, wenn sie tot wären. Wer soll unser Verweser sein?« Und trieben das Geschrei so lang, dass die zwei Männer schier verzweifelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegen alle Widerstände ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkte Sebastian, und es tat seinem Herzen gar weh. Und fast hätte er den Glauben vor dem  Gericht versteckt. Doch er offenbarte sich und sprach zu den zweien: »0 ihr starken Ritter, die sich Gott selber hat auserwählt zu großem Lohn, ihr sollt eure Krone durch eure Freunde und eure Kinder nicht verlieren.« Und sprach zu ihren Freunden: »Lasst euer Bitten um Gottes willen, und irret sie an der Ewigen Freude nicht! Denn sie mögen euch wohl inspirieren mit ihrem Leiden, was euch nützlich ist an Seel und an Leib.« Während Sankt Sebastian also redete,  kam ein schöner Engel zu ihm, und kam ein großes Licht um ihn, dass es die Menschen sahen. Es begab sich, dass ein Herr anwesend war, der Nikostratus hieß, der hatte die zwei heiligen Männer gehütet und auch die Rede gehört, und seine Frau Zoä war auch da, die sechs Jahre stumm geblieben war. &lt;br /&gt;
Und da sie die Rede gehört hatten, da gingen sie vor allem Volk zu Sebastian und fielen vor seine Füße. Und winkten ihm, als ob sie spräche: Deine Worte sind wahr, bitte Gott, dass er sich über mich erbarme. Es verwunderte die anwesenden Menschen sehr, dass die Frau, die nicht reden mochte, vor dem Ritter lag. Und da Sebastian der Frauen Demut sah, sprach er: »Bin ich ein wahrer Gottes Knecht, und ist die Rede wahr, die du und das Volk gehört habet, und so du an Gott glaubest, so begehr ich von Gott, der Zacharias seine Rede wieder gab, dass er dir seine Rede durch seine Güte auch wieder gebe!« Also erhörte ihn Gott, und gab ein großes Zeichen an die Frau, dass sie redet! Und sprach zu Sankt Sebastian: »Gelobet sei Gott und dein Wort! Denn alle, die deinen Worten glauben, die sind selig, denn sie sind wahr. Das bezeuge ich, denn ich sah, dass ein schöner Engel zu dir kam, der hatte ein Buch in seiner Hand. Und was du redetest, das nahmst du aus dem Buch.« Da ihr Mann das große Wunder sah, da fiel er auch mit großer Reue vor Sebastian und begehrte Ablass seiner Sünden. Und glaubte an Gott, und ließ die zwei Ritter leben. Die wurden von Sankt Sebastianus&#039; Reden so sehr getröstet, dass sie nicht leben wollten. Da stach man sie mit Speeren zu Tode, und darnach tötet man die Frau auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kam einer zu Sebastian, hieß Claudius, der hatte zwei Söhne, der eine hatte die Wassersucht, und der andere war durch Verwundung dem dem Tod nahe. Denen erwarb er von Gott Gesundheit und bekehrte sie, was sie Gott und ihm dankten. Danach bekehrte Sankt Sebastian die Eltern der beiden und achtundfünfzig Männer. Die taufe Polikarpus alle. Und als der zweite Vater getauft wurde, da war er plötzlich gesund nach langer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Harte Bewährungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hört ein reicher Vogt zu Rom, der Cromatius hieß, kam zu ihm und fragte ihn, wer ihn hätte gesund gemacht. Denn auch er war krank, und wäre gern gesund gewesen. Da sprach er: »Mich haben Sebastianus und Polikarpus gesund gemacht.« Also sandte er nach ihnen und sprach: »Beratet mich, wie ich auch gesund werde kann, das bitte ich euch!« Da sprachen sie: »Willst du gesund werden, so söllst du die Abgötter zerbrechen.« &lt;br /&gt;
Davon hatte er zweihundert, die zerbrach man alle. Da blieb der Vogt dennoch krank. Da sprach Sebastian: »Du hast die Abgötter noch in deinem Herzen.« Da Sprach er: »Es hat mein Vater ein heiliges Ding gewirkt, das hab ich noch. Daran ist des Himmels und der Sterne Lauf gar meisterlich gemacht.« Sprachen sie: »Solange du daran glaubst, wirst du nicht gesund. Darum vernichte das Werk !« Da sprach er: »Was ich hab, das nur ein Irrsal ist, das will ich gern vernichten tun, und will euch folgen.« Nun hatte der Vogt einen wohl gewachsenen Sohn, der  Tiburtius hieß und sprach: »Ich will nicht gestatten, daß man das heilige Werk zerbreche, denn es ist mein Erbe.  Außer ihr versprecht mir, dass ihr in einen glühenden Ofen gehen wollt, falls es nicht funktioniert, und dass mein Vater davon gesund wird.« Da sprachen sie: »Das wollen wir gern tun.« Also zerbrach man das Werk. Da kam ein Engel Gottes, der sprach: »Cromatius, Gott hat dich darum gesund gemacht, dass du dein Leben sollst bessern.« Also wurde er gesund, und bat sie, dass sie ihn tauften. Da tauften sie ihn und seinen Sohn und vierhundert Menschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
Nun war ein großer Fürst zu der Zeit, der war dem Kaiser gar lieb, hieß Fabianus. Den zürnte es sehr, dass man die Abgötter zerbrochen hatte. Und hieß, der Mensch viel töten um des Christlichen Glaubens willen. Danach fing er Tiburtium auch und hieß, viel glühender Kohlen auf die Erde schütten. Und sprach zu ihm: »Willst du die Abgötter nicht anbeten, so musst du auf die glühenden Kohlen gehen.« Da sprach Tiburtius: »Ich will den Bösen Geist nicht anbeten.« Und macht das Heilige Kreuz über die Kohlen, und trat darauf, ohne dass ihm Leid geschah. Und sprach: »Siehst du, dummer Mann, was mein Herr Jesus Christus vermag? Denn ich überwinde in seinem Namen alles Leiden, und ist mir, als ob ich auf Rosen ginge. « Da ward der Fürst zornig und sprach: »Euer Christus und euer Gott hat euch gelehrt, dass euch das Feuer nicht schadet.« Sprach Tiburtius: »Schweig, du ungläubiger Hund, und tu deinen Mund zu! Denn du bist der großen Heiligkeit unwürdig, dass du den Namen Gottes sollst nennen.« Da sprach der Fürst: »Du hast mich übel gescholten, das will ich an dir rächen.« Und ließ ihm vor Zorn das Haupt abschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod des Sankt Sebastian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastianus war so edel und kühn, daß ihn der Fürst nicht wagte anzugreifen. Und verklagt ihn bei dem Kaiser, und sprach: »Kaiser, warum hast du Sebastian so lieb? Du sollst wissen, dass er unserer Götter spottet und glaubt an Jesus Christus.« Da ward Diokletian gar zornig, und ließ ihn schlagen und vor sich bringen. Und sprach zu ihm: »Was hast du mit deiner Treu erworben gegen mich? Nun hab ich dich in ganzen Treuen lieb gehabt, das hab ich alles an dir verloren.« Da sprach Sebastian: »Wahrlich, ich hab Gott mit Fleiß für dich gebeten und für dein Reich.« Solches ließ den Kaiser zürnen, und hieß, ihn zu einer Säul binden auf dem Feld, und hieß, ihn schießen. Das täten die Diener und schossen so viel Pfeil zu ihm, daß er so rauh davon ward wie ein Igel. Darnach nahmen sie ihn von der Säul und ließen ihn für tot liegen. Da gab ihm Gott Kraft und Macht und half ihm, daß er genas. Da ging er mit den anderen Rittern wieder zum Kaiser auf den Palast und stand hoch über sie auf. Da saßen die anderen vor ihm nieder, und er prediget ihnen und strafte sie darum, dass sie den Christen so viel Leides antaten. Sie Sprachen: »Ist der nicht Sebastian, den wir auf dem Felde zu Tod schossen?« Er sprach: »Ja, ich bin der selbe. Gott hat mir geholfen, dass ich gesund werden konnte, und soll euch strafen für eure Sünden. « Das machte sie zürnen, und banden ihn und schlugen ihn so lang mit Knüppeln, bis er starb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<title>Sankt Sebastian</title>
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		<updated>2015-11-26T09:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: Die Seite wurde neu angelegt: „Von Sankt Sebastian  Sebastian wurde in Mailand geboren und war ein Ritter und ein gottestreuer Christ. Er tröstete die gefangenen Christen und wies sie auf d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Von Sankt Sebastian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian wurde in Mailand geboren und war ein Ritter und ein gottestreuer Christ. Er tröstete die gefangenen Christen und wies sie auf den rechten Weg zu Gott. Auch war er weise und kühn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Zeit waren Diokletianus und Maximinian Kaiser, welche Sebastian liebgewonnen hatten und ihn ehrten um seiner Weisheit willen und auch darum, dass er ein kühner Ritter war im Streiten. Sie waren Heiden und den Christen gar feind. Darum trug Sebastian seine Ritterschaft offen mit sich und war heimlich ein Christ, damit er den Christen nützlich sein konnte. Denn wo er hörte, dass man die Christen pfählen oder töten wollte, da warnte er sie.&lt;br /&gt;
Nun fügte es sich, dass man zwei fromme Männer festnahm, weil sie christlichen Glaubens waren, der eine hieß Marzellian, der andere Markus, die einander sehr lieb hatten und Brüder waren. Man befahl ihnen, die Abgötter anzubeten und ihnen Opfer darzubringen; das wollten sie nicht tun. Da gebot der Kaiser, dass man sie enthaupten solle. Darüber erschraken sie nicht, und waren geduldig und fest im Glauben an Gott. Also brachte man sie an die Stätte, an der man sie enthaupten wollte, und Sebastian kam auch dazu. Da bat man die zwei, dass sie den Abgöttern opfern sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihre Mutter war auch da, die sprach: »Liebe Kinder, gedenkt daran, dass ich euch beide mit meinen Brüsten aufgezogen habe, schont mich, lasst mich euern Tod nicht sehen, und betrübt mich nicht mit eurem schrecklichen Ende!« Danach führte man ihren Vater auch herbei, denn er war siech und krank. Und als er sah, dass man seine Söhne töten wollte, sprach er: »Liebe Söhne, seht an meine väterliche Treu, und betrübet mich nicht so sehr! Erfreuet mir mein Herz damit, und betet die Abgötter an um meinetwillen! Ich und euere Mutter sollten Trost von euch haben. Oder wollt ihr hier  unschön sterben, und wollt unsere Herzen damit betrüben.« Und die Eltern schrien und weinten gar jämmerlich. Sebastian war es bald leid, dass sich die Klagerede so lang verzog, und fürchtete, die zwei würden vom Glauben fallen. Darum blieb er bei ihnen. Darnach kamen auch ihre Weiber und trugen ihre Kinder mit sich, und weinten und schrien jämmerlich. Und sprachen: »0 ihr steinharten Männer, wem wollt ihr eure Kinder überlassen? Ihnen würde es besser gehen, wenn sie tot wären. Wer soll unser Verweser sein?« Und trieben das Geschrei so lang, dass die zwei Männer schier verzweifelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkte Sebastian, und es tat seinem Herzen gar weh. Und fast hätte er den Glauben vor dem  Gericht versteckt. Doch er offenbarte sich und sprach zu den zweien: »0 ihr starken Ritter, die sich Gott selber hat auserwählt zu großem Lohn, ihr sollt eure Krone durch eure Freunde und eure Kinder nicht verlieren.« Und sprach zu ihren Freunden: »Lasst euer Bitten um Gottes willen, und irret sie an der Ewigen Freude nicht! Denn sie mögen euch wohl inspirieren mit ihrem Leiden, was euch nützlich ist an Seel und an Leib.« Während Sankt Sebastian also redete,  kam ein schöner Engel zu ihm, und kam ein großes Licht um ihn, dass es die Menschen sahen. Es begab sich, dass ein Herr anwesend war, der Nikostratus hieß, der hatte die zwei heiligen Männer gehütet und auch die Rede gehört, und seine Frau Zoä war auch da, die sechs Jahre stumm geblieben war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sie die Rede gehört hatten, da gingen sie vor allem Volk zu Sebastian und fielen vor seine Füße. Und winkten ihm, als ob sie spräche: Deine Worte sind wahr, bitte Gott, dass er sich über mich erbarme. Es verwunderte die anwesenden Menschen sehr, dass die Frau, die nicht reden mochte, vor dem Ritter lag. Und da Sebastian der Frauen Demut sah, sprach er: »Bin ich ein wahrer Gottes Knecht, und ist die Rede wahr, die du und das Volk gehört habet, und so du an Gott glaubest, so begehr ich von Gott, der Zacharias seine Rede wieder gab, dass er dir seine Rede durch seine Güte auch wieder gebe!« Also erhörte ihn Gott, und gab ein großes Zeichen an die Frau, dass sie redet! Und sprach zu Sankt Sebastian: »Gelobet sei Gott und dein Wort! Denn alle, die deinen Worten glauben, die sind selig, denn sie sind wahr. Das bezeuge ich, denn ich sah, dass ein schöner Engel zu dir kam, der hatte ein Buch in seiner Hand. Und was du redetest, das nahmst du aus dem Buch.« Da ihr Mann das große Wunder sah, da fiel er auch mit großer Reue vor Sebastian und begehrte Ablass seiner Sünden. Und glaubte an Gott, und ließ die zwei Ritter leben. Die wurden von Sankt Sebastianus&#039; Reden so sehr getröstet, dass sie nicht leben wollten. Da stach man sie mit Speeren zu Tode, und darnach tötet man die Frau auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kam einer zu Sebastian, hieß Claudius, der hatte zwei Söhne, der eine hatte die Wassersucht, und der andere war durch Verwundung dem dem Tod nahe. Denen erwarb er von Gott Gesundheit und bekehrte sie, was sie Gott und ihm dankten. Danach bekehrte Sankt Sebastian die Eltern der beiden und achtundfünfzig Männer. Die taufe Polikarpus alle. Und als der zweite Vater getauft wurde, da war er plötzlich gesund nach langer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hört ein reicher Vogt zu Rom, der Cromatius hieß, kam zu ihm und fragte ihn, wer ihn hätte gesund gemacht. Denn auch er war krank, und wäre gern gesund gewesen. Da sprach er: »Mich haben Sebastianus und Polikarpus gesund gemacht.« Also sandte er nach ihnen und sprach: »Beratet mich, wie ich auch gesund werde kann, das bitte ich euch!« Da sprachen sie: »Willst du gesund werden, so söllst du die Abgötter zerbrechen.« &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon hatte er zweihundert, die zerbrach man alle. Da blieb der Vogt dennoch krank. Da sprach Sebastian: »Du hast die Abgötter noch in deinem Herzen.« Da Sprach er: »Es hat mein Vater ein heiliges Ding gewirkt, das hab ich noch. Daran ist des Himmels und der Sterne Lauf gar meisterlich gemacht.« Sprachen sie: »Solange du daran glaubst, wirst du nicht gesund. Darum vernichte das Werk !« Da sprach er: »Was ich hab, das nur ein Irrsal ist, das will ich gern vernichten tun, und will euch folgen.« Nun hatte der Vogt einen wohl gewachsenen Sohn, der  Tiburtius hieß und sprach: »Ich will nicht gestatten, daß man das heilige Werk zerbreche, denn es ist mein Erbe.  Außer ihr versprecht mir, dass ihr in einen glühenden Ofen gehen wollt, falls es nicht funktioniert, und dass mein Vater davon gesund wird.« Da sprachen sie: »Das wollen wir gern tun.« Also zerbrach man das Werk. Da kam ein Engel Gottes, der sprach: »Cromatius, Gott hat dich darum gesund gemacht, dass du dein Leben sollst bessern.« Also wurde er gesund, und bat sie, dass sie ihn tauften. Da tauften sie ihn und seinen Sohn und vierhundert Menschen mit ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war ein großer Fürst zu der Zeit, der war dem Kaiser gar lieb, hieß Fabianus. Den zürnte es sehr, dass man die Abgötter zerbrochen hatte. Und hieß, der Mensch viel töten um des Christlichen Glaubens willen. Danach fing er Tiburtium auch und hieß, viel glühender Kohlen auf die Erde schütten. Und sprach zu ihm: »Willst du die Abgötter nicht anbeten, so musst du auf die glühenden Kohlen gehen.« Da sprach Tiburtius: »Ich will den Bösen Geist nicht anbeten.« Und macht das Heilige Kreuz über die Kohlen, und trat darauf, ohne dass ihm Leid geschah. Und sprach: »Siehst du, dummer Mann, was mein Herr Jesus Christus vermag? Denn ich überwinde in seinem Namen alles Leiden, und ist mir, als ob ich auf Rosen ginge. « Da ward der Fürst zornig und sprach: »Euer Christus und euer Gott hat euch gelehrt, dass euch das Feuer nicht schadet.« Sprach Tiburtius: »Schweig, du ungläubiger Hund, und tu deinen Mund zu! Denn du bist der großen Heiligkeit unwürdig, dass du den Namen Gottes sollst nennen.« Da sprach der Fürst: »Du hast mich übel gescholten, das will ich an dir rächen.« Und ließ ihm vor Zorn das Haupt abschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastianus war so edel und kühn, daß ihn der Fürst nicht wagte anzugreifen. Und verklagt ihn bei dem Kaiser, und sprach: »Kaiser, warum hast du Sebastian so lieb? Du sollst wissen, dass er unserer Götter spottet und glaubt an Jesus Christus.« Da ward Diokletian gar zornig, und ließ ihn schlagen und vor sich bringen. Und sprach zu ihm: »Was hast du mit deiner Treu erworben gegen mich? Nun hab ich dich in ganzen Treuen lieb gehabt, das hab ich alles an dir verloren.« Da sprach Sebastian: »Wahrlich, ich hab Gott mit Fleiß für dich gebeten und für dein Reich.« Solches ließ den Kaiser zürnen, und hieß, ihn zu einer Säul binden auf dem Feld, und hieß, ihn schießen. Das täten die Diener und schossen so viel Pfeil zu ihm, daß er so rauh davon ward wie ein Igel. Darnach nahmen sie ihn von der Säul und ließen ihn für tot liegen. Da gab ihm Gott Kraft und Macht und half ihm, daß er genas. Da ging er mit den anderen Rittern wieder zum Kaiser auf den Palast und stand hoch über sie auf. Da saßen die anderen vor ihm nieder, und er prediget ihnen und strafte sie darum, dass sie den Christen so viel Leides antaten. Sie Sprachen: »Ist der nicht Sebastian, den wir auf dem Felde zu Tod schossen?« Er sprach: »Ja, ich bin der selbe. Gott hat mir geholfen, dass ich gesund werden konnte, und soll euch strafen für eure Sünden. « Das machte sie zürnen, und banden ihn und schlugen ihn so lang mit Knüppeln, bis er starb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467818</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T12:24:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  [[Gott]] schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria, die Mutter Gottes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn [[Jesus]] Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete [[Jesus]] seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie [[Jesus]] gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria in Demut==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, [[Gott]] zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen [[Engel]] stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem [[Engel]] bekommen. Andere [[Engel]] waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dienst für die Gemeinde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er [[Gott]] gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr [[Jesus Christus]], hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  [[Gott]] und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum [[Christentum]] bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die [[Engel]] darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die [[Engel]] boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkunde des Todes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der [[Engel]] sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf [[Apostel]] auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versammlung der zwölf Apostel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du [[Gott]] bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle [[Gott]] anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod von Maria==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam [[Gott]] in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf [[Apostel]] ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied [[Jesus]] zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit [[Gott]]. Danach legten die zwölf [[Apostel]] den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen [[Apostel]] trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die [[Apostel]] blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab [[Jesus]] Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf [[Apostel]] zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf [[Apostel]]  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467817</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T12:23:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  [[Gott]] schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria, die Mutter Gottes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn [[Jesus]] Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete [[Jesus]] seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie [[Jesus]] gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria in Demut==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, [[Gott]] zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen [[Engel]] stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem [[Engel]] bekommen. Andere [[Engel]] waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dienst für die Gemeinde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er [[Gott]] gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr [[Jesus Christus]], hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  [[Gott]] und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum [[Christentum]] bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die [[Engel]] darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die [[Engel]] boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkunde des Todes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der [[Engel]] sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf [[Apostel]] auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versammlung der zwölf Apostel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du [[Gott]] bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle [[Gott]] anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod von Maria==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam [[Gott]] in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf [[Apostel]] ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied [[Jesus]] zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit [[Gott]]. Danach legten die zwölf [[Apostel]] den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen [[Apostel]] trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die [[Apostel]] blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab [[Jesus]] Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf [[Apostel]] zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf [[Apostel]]  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied [[Jesus]] zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit [[Gott]]. Danach legten die zwölf [[Apostel]] den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab [[Jesus]] Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467816</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T12:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria, die Mutter Gottes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn [[Jesus]] Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete [[Jesus]] seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie [[Jesus]] gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria in Demut==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dienst für die Gemeinde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr [[Jesus Christus]], hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum [[Christentum]] bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkunde des Todes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf [[Apostel]] auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versammlung der zwölf Apostel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod von Maria==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf [[Apostel]] ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied [[Jesus]] zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf [[Apostel]] den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen [[Apostel]] trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die [[Apostel]] blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab [[Jesus]] Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf [[Apostel]] zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf [[Apostel]]  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied [[Jesus]] zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf [[Apostel]] den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab [[Jesus]] Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T12:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria, die Mutter Gottes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn [[Jesus]] Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete [[Jesus]] seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria in Demut==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dienst für die Gemeinde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum [[Christentum]] bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkunde des Todes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versammlung der zwölf Apostel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod von Maria==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf [[Apostel]]  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab [[Jesus]] Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467802</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T11:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria, die Mutter Gottes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria in Demut==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dienst für die Gemeinde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkunde des Todes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versammlung der zwölf Apostel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod von Maria==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467801</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T11:42:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria, die Mutter Gottes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria in Demut==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dienst für die Gemeinde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versammlung der zwölf Apostel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod von Maria==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467800</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T11:41:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Vorkunde des Todes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versammlung der zwölf Apostel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod von Maria==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467799</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T11:40:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Vorkunde des Todes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Versammlung der zwölf Apostel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Tod von Maria&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstieg in den Himmel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467798</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T11:40:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Vorkunde des Todes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Versammlung der zwölf Apostel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Tod von Maria&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &lt;br /&gt;
Aufstieg in den Himmel&lt;br /&gt;
 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467797</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T11:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Vorkunde des Todes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Versammlung der zwölf Apostel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Tod von Maria&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== == &#039;&#039;&#039;Aufstieg in den Himmel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; == ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467796</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T11:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Versammlung der zwölf Apostel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Tod von Maria&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufstieg in den Himmel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467795</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T11:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versammlung der zwölf Apostel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tod von Maria&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufstieg in den Himmel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467794</id>
		<title>Maria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467794"/>
		<updated>2015-11-25T11:37:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versammlung der zwölf Apostel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tod von Maria&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufstieg in den Himmel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467793</id>
		<title>Maria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467793"/>
		<updated>2015-11-25T11:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkunde des Todes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versammlung der zwölf Apostel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter: “Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tod von Maria&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie und sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufstieg in den Himmel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahre. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostel zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467787</id>
		<title>Maria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467787"/>
		<updated>2015-11-25T09:41:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria &lt;br /&gt;
Von Maria, Jesus Mutter, als sie gen Himmel fuhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufstieg in den Himmel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk sprach, erhallte Donner mit einem Blitz vom Himmel und es kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes vor den Augen des Volkes aufsog, und ihn vor Maria’s Haustür absetzte. Also ging er in das Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: »Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind hat mich geladen zu den Ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meiner Bahre tragen, wenn ich gestorben bin.« Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben soll, da begann er inniglich zu weinen. Und als er also mit ihr redete, da kam der Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger all in einer hellen Wolken innerhalb kurzer Zeit vor die Tür von Maria. Da fragte einer den andern, ob er nicht wisse, warum sie der allmächtige Gott dahin hätte gesandt.&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter:“Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie uns sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahr. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostelt zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467786</id>
		<title>Maria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467786"/>
		<updated>2015-11-25T09:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria &lt;br /&gt;
Von Maria, Jesus Mutter, als sie gen Himmel fuhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria, die Mutter Gottes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria in Demut&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienst für die Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufstieg in den Himmel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk sprach, erhallte Donner mit einem Blitz vom Himmel und es kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes vor den Augen des Volkes aufsog, und ihn vor Maria’s Haustür absetzte. Also ging er in das Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: »Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind hat mich geladen zu den Ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meiner Bahre tragen, wenn ich gestorben bin.« Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben soll, da begann er inniglich zu weinen. Und als er also mit ihr redete, da kam der Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger all in einer hellen Wolken innerhalb kurzer Zeit vor die Tür von Maria. Da fragte einer den andern, ob er nicht wisse, warum sie der allmächtige Gott dahin hätte gesandt.&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter:“Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie uns sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahr. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostelt zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maria&amp;diff=467785</id>
		<title>Maria</title>
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		<updated>2015-11-25T09:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pJmDRI-W3EI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(...)  Empfängnis des Göttlichen Wortes:  Gott schenkt auf diesem Weg der Menschheit [[Jesus|einen neuen]] Bezugs[[punkt]] für ihre Erneuerung. Somit die sich [[frühling|erneuernde Natur]] ein Sinnbild für das Neu, das [[eigentlich|freilich]] den natürlichen Rahmen sprengt. Das Neu [[Gott]][[es]] ist immer Heute: [[Vergebung]], [[Frieden]], [[Gerechtigkeit]] haben eine [[Quelle]], die man aus der [[Ewigkeit]] für die Zeit anzapfen kann. Ich wünsche Ihnen Fürbitte Mariens für alles, wofür Sie sich ein göttliches Neu wünschen.&#039;&#039;&amp;quot; [[Paulus Terwitte|im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria &lt;br /&gt;
Von Maria, Jesus Mutter, als sie gen Himmel fuhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria, die Mutter Gottes&lt;br /&gt;
Maria folgte ihrem Sohn Jesus Christus während er predigte und die viereinhalb Jahre, die er Wunder vollbrachte, war sie gewöhnlich bei ihm. Sie war auch an seiner Seite, als man ihn kreuzigte und litt dabei mehr als jede andere Mutter. Am dritten Tag nach seiner Auferstehung tröstete Jesus seine Mutter und zeigte ihr seine Vollkommenheit. Danach blieb sie vierzig Tage bei den Freunden ihres Sohnes, bis sie am Auffahrttag zusammen mit den Jüngern sah, wie Jesus gen Himmel aufstieg. Danach ging sie mit den Jüngern und anderen Frauen gen Jerusalem in ein Haus, wo sie zusammen im Gebet versenkt blieben, bis zum heiligen Pfingsttag. Ab dem Tag, an dem die zwölf Aposter in die Welt aufbrachen, blieb die Jungfrau Maria in dem Haus von Sankt Johannis und wohnte dort dreizehn Jahre, während derer sich Johannes mit all seiner Aufopferung um sie kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria in Demut &lt;br /&gt;
Maria war stets um Tiefe in ihrem Gebet bemüht und fühlte sich verpflichtet, Gott zu dienen.  Zu Mittag stand sie auf und begab sich inbrünstig in göttliche Liebe und Andacht, beim Beten und Lesen, auf Knien und teilweise weinend. Die heiligen Engel stieg oft vom Himmel zu ihr herab und hoben sie von der Erde, so dass es Sankt Johannes sah. An jedem Tag ließ sie alles gute Revue passieren, dass ihr lieber Sohn mit ihr geteilt hatte, und erinnerte sich daran, dass sie ihn neun Monde bei sich trug, und wie er geboren wurde, ohne allen Schmerz. Danach sprach ihr Pfleger Sankt Johannes täglich die Messe und gab ihr alle Tage Fronleichnam. Und wenn er nicht bei ihr sein konnte, befahl sie es jemand anderem. Und nach der Nachmittagsmesse gedachte bis zum Ende der Freuden, die im Himmel sind. Es heißt, sie hätte ihr Himmelbrot währenddessen von einem Engel bekommen. Andere Engel waren bei ihr, trösteten sie und dienten ihr. Und wenn sie gegessen hatte, so arbeitete sie mit zarten Händen im Tempel bis zur Nachtruhe. Dann hörte sie mit aller Arbeit auf und vertiefte sich ins Gebet, ins Lesen und in die innige Andacht, bis sie schlief.&lt;br /&gt;
Die Jungfrau Maria trug ein Hemd unter ihrem Rock und über ihrem Rock einen Mantel, wie es damals Sitte war. Ihre Kleider waren nicht besonders modisch, aber niemand ärgerte sich darüber. Meistens trug sie einen reinen Schleier, der ihre Schultern bedeckte und ihr Haar verborg. Auch trug sie einen Gürtel um den Leib und meistens ein paar Schuhe. Sie schlief auf Stroh und hatte ein kleines Kissen unter ihrem Haupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienst für die Gemeinde&lt;br /&gt;
Es gab einmal einen Einsiedler, der sich von ganzem Herzen wünschte, Maria zu treffen. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Du sollst gen Jerusalem gehen, da wirst du meiner lieben Mutter Angesicht sehen.“ Da raufhin kam der Einsiedler gen Jerusalem und fragte mit großem Ernst nach der Adresse von Maria. Sankt Johannes trat auf ihn zu und fragte ihn, was er wolle. Da sagte er ihm, dass er Gott gelobt hätte, die Mutter Maria von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und fragte, wie er hieße. Da sprach Johannes „Das will ich tun, wenn sie will. Wart bis zur Nonzeit, dann ist sie fertg mit ihrem Gebet.“ &lt;br /&gt;
Und als Maria aus ihrem Gebet kam, da sprach Sankt Johannes zu ihr: „Du liebe Frau, dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat einen Mann zu dir gesandt, und hat ihm gelobt, er solle dein Angesicht sheen.“ Da wandte sich Maria zu dem Einsiedler uns sprach:“Nun sieh das Angesicht der Dienerin Gottes.“  Da war der Mann verzaubert von der überschwänglichen schönen Klarheit des Angesichts und mit großer Freude erfüllt. Er spracht: „Eia, Mutter der Barmherzigkeit, wenn dein zartes Angesicht hier auf Erden also gnadenreich ist, wie gnadenreich wird es dann sein in den Ewigen Freuden.“  Daraufhin dankte der Einsiedler  Gott und Maria und ging wieder heim.&lt;br /&gt;
Nachdem Sankt Dionsis zum Christentum bekehrt wurde, kam er zu Sankt Johannes und bat ihn, dass auch er Maria, die Mutter Gottes, zu sehen bekäme. Da sprach er: „Sie ist jetzt in ihrem Gebet, ich lasse sie ungern jemand stören, bis zur Nonzeit.“ Die Kammer von Maria blieb also versperrt, auch das Fenster, nur ein Tüchlein hing davor. Da war Sankt Dionisus etwas betrübt, denn er hätte sie gern gesehen. Da sprach Sankt Johannes: „Komm zu dem Fenster!“ und hob ihm das Tuch auf, und zeigte ihm dahinter Maria. Da sah er hinein und hörte die Engel darin singen, und sah ein großes Licht scheinen um das Antlitz von Maria wie die klare Sonne. Die Engel boten ihr ihren Dienst an und setzten ihr eine shcöne Krone auf. Ein edler Geruch ging von Maria’s Kammer aus, den Sankt Dionisus bemerkte und sich davon gekräftigt fühlte. Und nachdem er sie lange angesehen hatte, machte Johannes das Fenster wieder zu. Da sprach Dionsisius zu ihm: „Du hast Glück, du hast immer Himmelreich genug hier auf Erden, dass du sie sehen magst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstieg in den Himmel&lt;br /&gt;
Als Maria zweiundsechzig Jahre als war, war sie allein in ihrer Herberge und hatte große Sehnsucht nach ihrem Sohn. Da sandte ihr Sohn den Fürstenengel Gabriel, der zu ihr sprach: „Gegrüsst seist du, Maria!“ und ihr einen Palmzweig aus dem Paradies brachte, der sehr licht war, wie der Morgenstern. Und der Engel sprach zu ihr: „Maria, dein Sohn hat deine Wünsche bemerkt und will dich zu den ewigen Freuden nehmen, zu denen er dich einläd. Und er wartet selbst auf dich, und das ganze himmlische Heer mit ihm. Und diesen Palmzweig soll man vor deinem Sarg tragen.“ Da sprach Maria: „Über diese Botschaft bin ich von Herzen froh, und begehre dreierlei Dinge: 1. Das mein Sohn zu meinem Abschied kommt, 2. Das auch die zwölf Apostel auch kommen und 3. Dass ich keinen bösen Geist sehe.“ Da sprach der Engel: “Was du bittest, das wird dir gewährt von deinem Sohn.“  Und flog davon…&lt;br /&gt;
In der selben  Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk predigte erschallte Donner und Blitz am Himmel und bald kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes emporhob, vor den Augen der Zuschauer, und ihn vor der Tür von Maria wieder absetzte. Also ging er ins Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: “Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind mich geladen zu den ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meinen Sarg legen, wenn ich gestorben bin.“  Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben würde, begann er innerlich zu weinen. Und als er mit ihr redete, da kam ein Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger in einer lichten Wolke vor Maria’s Tür. Da fragte einer den anderen, ober nicht wisse, warum sie an jenen Ort gesandt worden sein. Da sprach Petrus zu Paulus: „Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du ihn bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Stunde als Sankt Johannes in Ephesus zum Volk sprach, erhallte Donner mit einem Blitz vom Himmel und es kam eine schöne weiße Wolke, die Sankt Johannes vor den Augen des Volkes aufsog, und ihn vor Maria’s Haustür absetzte. Also ging er in das Haus und grüßte sie. Da war sie froh und sprach: »Johannes, mein lieber Sohn, mein Kind hat mich geladen zu den Ewigen Freuden, und diese Palme, die soll man vor meiner Bahre tragen, wenn ich gestorben bin.« Als er hörte, dass die Mutter Gottes sterben soll, da begann er inniglich zu weinen. Und als er also mit ihr redete, da kam der Engel überall in die Lande, und brachte die Jünger all in einer hellen Wolken innerhalb kurzer Zeit vor die Tür von Maria. Da fragte einer den andern, ob er nicht wisse, warum sie der allmächtige Gott dahin hätte gesandt.&lt;br /&gt;
Da sprach Petrus zu Paulus: »Du bist ein auserwähltes Gefäß, darum sollst du Gott bitten, dass er uns zu erkennen gebe, was sein Wille ist.«  Dieser antwortete: „Das solltest du vielleicht lieber tun, weil du ein Führer in der Gruppe bist.“ Da sprach Sankt Peter:“Wir sollten alle Gott anrufen, dass er uns seinen Willen bekannt gibt.“ Das gefiel ihnen allen ganz gut, und während sie noch miteinander redeten, trat Johannes aus dem Haus und teilte ihnen mit, was Maria ihnen gesagt hatte, nämlich, dass sie sterben würde.   Das tat ihnen sehr leid. Danach gingen zwölf Boten in das Haus, wo Maria sie fröhlich empfing.  »Du bist gesegnet über allen Frauen von deinem Sohn, der Himmel und Erde erschaffen hat.« Einige fielen vor ihr nieder und weinten sehr. Da sprach sie: „Gottes Segen, der sei mit euch; und ihr sollt bei mir sein, wenn ich dahinscheide.“ Das taten sie mit großem Fleiß. Spät am dritten Tag kam Gott in einem großen Licht zu ihnen herab mit einem süßen Schall. Da fielen die zwölf Boten vor ihm nieder. Der Herr grüßte sie uns sprach: „Liebe Brüder, Frieden sei mit euch!“ Und sprach zu Maria: “Komm, meine liebe Mutter, des Himmels und der Erden eine Königin, in mein Reich zu der ewigen Freude und Wonne.“ Da sprach Maria: „Mein eigener Sohn, ich empfehle dir meinen Geist.“ Langsam neigte sie sich und dann fuhr die Seele aus ihrem Körper, ohne jeden Schmerz, mit einer großen Süße. Da sahen die zwölf Apostel ihre Seele in unmäßiger Klarheit, und ihr Körper war so hell und leuchteten, dass ihn niemand mehr anschauen konnte, und duftete nach Balsam und der Lilienblume. Da nahm unser lieber Herr seine Mutter seelenfreundlich in seinen Arm und sprach zu den Jüngern: „Ihr sollte meine Mutter Leichnam behüten, und sollt ihn gen Josaphat in das Tal tragen und ihr sollt dort auf mich warten bis an den dritten, an dem ich dann wieder zu euch kommen werde.“ Mit diesen Worten schied Jesus zusammen mit seiner Mutter und dem himmlischen Heer davon und vereinigte sich mit Gott. Danach legten die zwölf Apostel den Leichnam von Maria auf eine Bahr. Und Sankt Johannes ging vor der Bahre und trug den Palmzweig, und die anderen Apostel trugen brennende Kerzen.  Die Engel im Himmel sangen einen neuen Gesang. Maria wurde zum Grab getragen und hineingelegt. Die Apostel blieben bis zum dritten Tag. An diesem Tag kam der Herr vom Himmel herab mit seinen himmlischen Scharen und brachte die Seele zurück, grüßte die Jünger und sprach: „Es wär unziemllich, dass meine Mutter länger auf Erden gewesen wäre. Ich will, dass sie eine Herrin sei über Himmel und Erde.“ Und gab die Seele dem Leichnam wieder und sprach: „Steh auf, meine liebe Mutter! Du sollst nicht länger hier, du musst mit mir fahren zu den ewigen Freuden.“ Da stand Maria aus dem Grab auf und verneigte sich vor ihrem Sohn. Dann gab Jesus Segen und führte seine liebe Mutter fröhlich gen Himmel, zusammen mit dem himmlischen Heer , in einem klaren Licht.  Da sangen sie einen süßen Lobgesang. Maria wurde über alle Chöre der Engel und Heiligen erhöht und gekrönt zu einer Königin des Himmelreichs und der Erde. Und ihr Sohn setzt sie auf den Thron seiner göttlichen Majestät. Und gab ihr Gewalt über Himmel und Erde und den Schatz der Gnaden und die Schlüssel der Himmel, damit sie ewig mit ihm sollte herrschen  mit Freude über Würde über alle Engel. Und die heiligen zwölf Apostelt zweifelten nicht daran. Es war Maria mit Leib und Seele gen Himmel gefahren, darum sollen wir auch nicht zweifeln. Danach führten die Engel die zwölf Apostel  zurück in die Länder aus denen sie gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
*[[Ostern]]&lt;br /&gt;
*[[Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
*[[Jesus Christus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pratyahara</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aleister_Crowley&amp;diff=444621</id>
		<title>Aleister Crowley</title>
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		<updated>2015-11-23T15:00:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pratyahara: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aleister Crowley&#039;&#039;&#039;, eigentlich Edward Alexander Crowley, wurde am 12. Oktober 1875 als Sohn eines wohlhabenden Brauereibesitzers in Leamington Spa geboren und war ein britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aleister Crowley 1912.jpg|thumb|Aleister Crowley 1912 im Alter von 37 Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm und Lady Frieda Harris entworfene [[Tarot]], zusammen mit seinen okkulten [[Schriften]], kamen nach seinem [[Tod]] im Laufe der Hippiebewegung zu großer Beliebtheit. Er war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts und kann zu den Wegbereitern des [[Yoga]] und der [[Esoterik]] im Westen gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühe Jahre==&lt;br /&gt;
Aleister Crowleys Vater starb als er zwölf Jahre alt war. Daraufhin erbte er ein beachtliches Vermögen, welches er im Erwachsenenalter größtenteils für seine Reisen und okkulte Bildung ausgab. Aleister Crowley besuchte strenge katholische Privatschulen, wo er sich aufgrund seines rebellischen und leicht bisexuellen [[Wesen]]s, wenig Freunde machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crowley studierte ab 1895 am Trinity College in Cambridge, verließ dies aber ohne Abschluss und &#039;&#039;&#039;initiierte&#039;&#039;&#039; sich daraufhin beim Hermetic Order of the Golden Dawn. Dieser Orden war ein Zusammenschluss von wohlhabenden Künstlern, Wissenschaftlern und Okkultisten, welcher sich hauptsächlich mit dem westlich magischen System der [[Kabbalah]] beschäftigte, nach der sich auch das Gradsystem strukturierte (Sephiroth 1-10). Crowley durchlief dort schnell alle Initiationsstufen, verstritt sich mit der Führung und flog raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1902 begann er auf Ceylon, [[Yoga]] zu praktizieren, welches ihm von Allan Bennett, einem alten Freund vom Golden Dawn und Pionier des Yoga und [[Buddhismus]] in England, nähergebracht wurde. Im Jahr 1903 heiratete er Rose Edith Kelly.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liber Legis - Das Buch des Gesetzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stelae front.jpg|thumb|Die Stele des Anchefenchons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihren Flitterwochen in Kairo channelte er ein Werk, dass er selbst &amp;quot;Das Buch des Gesetzes&amp;quot; taufte und das zum bekanntesten Werk des [[Okkultismus]] im 20. Jahrhundert werden sollte. Er schrieb darin das Gesetz von Thelema/[[Agape]] nieder: &amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz.&amp;quot; Und &amp;quot;Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.&amp;quot; Thelema (griechisch: Willen) und Agape (griechisch: Liebe) haben den selben Zahlenwert wenn man die Quersumme der Buchstaben bildet: 93. Diese Zahl ist auch das Erkennungsmerkmal von Thelema und wird als Gruß und Abschied verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen. 93 93/93&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese beiden Grundsätze, die dem [[Yama]] und [[Niyama]] des Yoga in sehr reduzierter Form entsprechen&#039;&#039;&#039;, versuchte Aleister Crowley ab dem Jahr 1907 in seinem ersten magischen Orden, dem &amp;quot;Astrum Argenteum&amp;quot; (&amp;quot;Silberner Stern&amp;quot;) mit einem Stufenweg der Selbsteinweihung zu kombinieren, welchen er auf den Hauptpfeilern des [[Raja Yoga]] und des Lebensbaums der Kabbalah, errichtete. Diesem Gerüst fügte er eine eigene [[Mythologie]] hinzu, die bei näherer Betrachtung dem tantrischen [[Weg]] nicht unähnlich ist, jedoch auf drei ägyptischen Gottheiten beruht&#039;&#039;&#039;, dies zu einem heiligen Androgyn zu verschmelzen gilt&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1. Nuit (Nacht)   2. Hadit(Sonnenscheibe)      3. Ra-Hoor-Khuit (Horus der zwei Horizonte) &lt;br /&gt;
: 1.   Shakti  (Kali)    2. Shiva (Purusha)                  3. Ardanarishvara (Svarupa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem er das Buch des Gesetzes channelte führte ihn seine Frau Rose Edith Kelly im Boulaq Museum in Kairo zu einer ägyptischen Steele mit der, für Crowley wichtigen, Nummer 666, wodurch er sich nochmals in seinem Tun bestätigt sah. [http://iao131.com/2013/06/09/yama-niyama-of-thelema-what-is-the-ideal-thelemite/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Enochische Engelsmagie==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 trennte sich Crowley von seiner Frau und zog mit einem deutschen Abenteurer namens Victor Neuburg, mit dem er auch sexuelle [[Beziehung]] unterhielt, durch die Sahara, wo sie eine Reihe von [[Ritual]]en mit der enochischen Engelsmagie des englischen Mathematikers John Dee vollführten, die auch der Selbsteinweihung dienen sollten. Bei diesen Ritualen wird eine festgelegte Reihe von [[Engel]]n angerufen, die einem mit Visionen (entweder innerlich oder im Obsidian Spiegel) auf dem spirituellen Weg weiterhelfen. Crowley schrieb Erfahrungen und Resultate dieser Rituale in einem Buch mit dem Namen &amp;quot;The Vision and the Voice&amp;quot; nieder und begann, sein magisches System in mehrere Schriften (Equinox Zeitschrift) weiter zu systematisieren. Aus der Perspektive des Yoga handelt es sich dabei um spezielle [[Mantra]]s, die einer bestimmten, ehemals christlichen Hierarchie folgen und das [[Bewusstsein]] durch [[Invokation]] eines Engels schrittweise in höhere Sphären ziehen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordo Templi Orientis==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 wurde Aleister Crowley in den magischen Ordo Templi Orientis des deutschen Chemikers Theodor Reuss aufgenommen und erhielt Zugang zu den sexualmagischen Praktiken der oberen Ränge, die er alsbald in sein System integrierte. Dabei handelt es sich im [[Prinzip]] um Abwandlungen von tantrischen Visualisierungspraktiken, in welcher der [[Aspirant]] sein Bewusstsein im Moment des, möglichst lange herausgezögerten, Orgasmus völlig auf ein bestimmtes, im voraus festgelegtes [[Ziel]] konzentriert und das Eintreten desselben im besten Fall wahrscheinlicher macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange, bis Aleister Crowley zum Anführer des O.T.O. in Großbritannien und Irland erkoren wurde. Während eines Aufenthalts in Russland verfasste er die gnostische Messe, das zentrale Ritual der Selbsteinweihung für seinen neuen Orden, in dem die Vereinigung von männlich/weiblich wieder Anhand von seiner bewährten Trilogie aus ägyptschen Gottheiten (Nuit/Hadit/Ra-Hoor-Khuit) symbolisch vollzogen wird. &#039;&#039;&#039;Auch dieses Ritual kann man leicht aus tantrischer Sicht deuten.&#039;&#039;&#039; [http://iao131.com/2014/04/28/the-symbolic-dimensions-of-the-gnostic-mass-2/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abtei Thelema in Cefalu==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thelema Abbey Abtei.jpg|thumb|Thelema Abtei 2005 [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de Copyright]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des ersten Weltkriegs zog sich Aleister Crowley nach Amerika zurück, wo er weitere sexualmagische Experimente vollführte und für verschiedene Journale Artikel schrieb. Desillusioniert davon, dass der Weg der von ihm in zahlreichen Aufsätzen dargelegte Weg der Selbsteinweihung scheinbar nicht ausreichte, um spirituellen Aspiranten den Weg zu höheren Bewusstseinsstufen zu ebnen, entschloss er sich schließlich dazu, in Italien einen eigenen [[Ashram]] aufzumachen, die Abtei von Thelema in Cefalu, Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Experiment wurde, lange vor den Hippies der 1960er Jahre, eine erste Kommune, in welcher Aleister Crowley nach und nach strenge Regeln einführte, um den spirituellen [[Fortschritt]] der Mitglieder zu erleichtern. Eine dieser Regeln bestand zum Beispiel darin, dass man sich mit einem Messer in den Arm schneidet, wann immer jemand das Wort &amp;quot;Ich&amp;quot; gebraucht, weil das erklärte Ziel darin bestand, das Bewusstsein vom Persönlichen zum Absoluten zu führen, und danach erst wieder den persönlichen [[Wille]]n (True Will / indisch: [[Svarupa]]) zu entfalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Ashram gab es zwei Todesfälle. Die junge Tochter von Crowley und seine Gefährtin Lea Hirsig starb noch im Kindbett und ein englischer Thelemit namens Raoul Loveday starb unter ungeklärten Umständen, woraufhin die italienische Polizei eine Razzia der Abtei unternahm und sich die englische Presse auf Crowley stürzte und aus ihm eine skandalöse Unperson machten, die sie als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;The wickedest man in world&amp;quot; (Übersetzung)&#039;&#039;&#039; bezeichnete. Nachdem Geheimbünde und oppositionelle Parteien vom italienischen Diktator Mussolini 1923 für illegal erklärt wurden, wurde Aleister Crowley bald des Landes verwiesen. Die Abtei von Thelema wurde geschlossen und begann langsam zu zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Weltenlehrer==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leah Hirsig.jpg|thumb|Leah Hirsig vor einem Crowley-Gemälde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund von gesundheitlichen Schwierigkeiten bestimmte Theodor Reuss, der Anführer des Ordo Templi Orientis, Crowley bereits im Jahr 1922 zu seinem Nachfolger an der Spitze der Organisation. Als Reuss ein Jahr später verstarb wurde in Deutschland eine Konferenz einberufen, auf welcher sich die verschiedenen Strömungen der [[Esoterik]] ([[Rosenkreuzer]], [[Anthroposophie|Anthroprosophen]], [[Theosophie|Theosophen]], etc.) auf den gemeinsamen Nenner Aleister Crowley einigen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies misslang gründlich und führte zur Aufspaltung des deutschen Rosenkreuzerordens in eine Gruppe, die Crowley als Weltenretter akzeptierte und eine Gruppe, welches dies nicht tat. Aleister Crowley war von seiner eigenen Kompetenz in dieser Angelegenheit scheinbar auch sehr überzeugt und versuchte aktiv um die Anerkennung seiner selbst bei esoterischen Gruppen zu werben. Kernpunkt war für ihn dabei die Annahme der Grundsätze seines &amp;quot;Liber Legis&amp;quot;, des Buch des Gesetzes, welches er in Kairo gechannelt bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verarmter Künstler==&lt;br /&gt;
Aleister Crowley kämpfte als Pionier zeitlebens für die [[Akzeptanz]] seiner Ideen, hatte jedoch nie den erhofften Erfolg, nie über einen längeren Zeitraum den Rückhalt einer verlässlichen [[Sangha]], und griff deswegen auf Drogen zurück, um seinen Schaffensdrang zu stabilisieren - Drogen, deren Beschaffungskosten, zusammen mit der Selbstpublikation seiner Schriften und seinen vielen Reisen ihn nach und nach dem finanziellen und gesundheitlichen Ruin näherbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seiner inneren Aufgewühltheit Ausdruck zu verleihen und sich in neuen Kreisen eventuell neue Anhänger zu verschaffen, begann sich Aleister Crowley ab 1925 in Paris als Künstler zu betätigen. Von dort zog er weiter nach Portugal, wo er sich mit dem bekannten Schrifttsteller Fernando Pessoa einen Scherz erlaubte, und seinen eigenen [[Tod]], samt Abschiedsbrief an einer Meeresklippe (Boca do Inferno) inszenierte. Seine Wiedergeburt zelebrierte er dann mit einem Umzug nach Berlin, wo Aleister Crowley abermals versuchte, vergebens in der Künstlerszene Fuß zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tarot und Tod==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarot Karten.jpg|thumb|Tarot Karten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 kehrte Crowley nach England zurück und versuchte noch ein letztes Mal an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Crowley führte mehrere Gerichtsverfahren, um seine Reputation wiederherzustellen. Doch auch dies half nichts und im Jahre 1935 wurde Aleister Crowley schließlich offiziell Bankrott erklärt. Fortan war er auf die Spenden seiner Schüler und wohlhabende Gönner angewiesen. Im Jahr 1937 lernte er Lady Frieda Harris kennen, mit der er begann, das posthum zu Weltruhm gelangte Toth Tarotdeck zu entwerfen, für das Harris Aquarell und Ölbilder herstellte. Die Arbeiten an diesem Tarotdeck dauerten insgesamt fünf Jahre und Crowley versuchte über die Zuordnungen des Tarot zur Kabbalah den Großteil seines magisches Systems mit dem Tarot zu verknüpfen und dies möglichst anschaulich im dazugehörigen Buch darzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frieda Harris distanzierte sich im Laufe der [[Arbeit]] jedoch immer weiter von Crowley, da sie als Angehörige der Oberschicht nicht in Verruf geraten wollte, durch ihren Kontakt zum von der englischen Presse verleumdeten schwarzen Magier. Das Tarotdeck kam posthum in kleiner Auflage auf den Markt und wurde in den sechsziger Jahren neuaufgelegt und erreichte seitdem eine Millionenauflage. Crowley erlebte diesen Erfolg nicht mehr mit. Er starb völlig verarmt und an den Folgen seiner langjährigen Kokain und Heroinsucht in der Pension Netherwoods mit 72 Jahren an Herzmuskelschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Posthume Beliebtheit==&lt;br /&gt;
Durch den kulturellen Wandel in den 1960er Jahren wurden durch die 1968er-Bewegung, die Beatniks und die Hippie-Bewegung psychedelische Drogen, freie [[Liebe]] und spirituelle Themen populär. In dieser Aufbruchsstimmung wurden die teilweise sexuell aufgeladenen magischen Werke Crowleys wiederentdeckt und in vielen Ländern neu verlegt, was in den 1970er Jahren zu seiner posthumen Popularität beitrug. Sein Einfluss ist auch in der esoterischen und zum Teil in der New-Age-Bewegung erkennbar. Seine Lehre und die im Buch des Gesetzes dargelegte thelemische [[Philosophie]] verließ den engen Rahmen okkultistischer Gruppen, erreichte jedoch nie die von ihm erhoffte Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Künstler berufen sich auf Crowley, um damit dem Modetrend einer Minderheit zu folgen, zu provozieren oder aus spirituellen Gründen. Im Jahr 2002 erzielte Crowley in einer von der BBC durchgeführten Umfrage auf einer Liste der einflussreichsten Briten Platz 73. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mick Jagger]] und einige andere Mitglieder der Rolling Stones sollen sich ernsthaft mit Crowley auseinandergesetzt haben. In der Folge entstand das Album &amp;quot;Their Satanic Majesties Request&amp;quot; und das Stück &amp;quot;Sympathy for the Devil&amp;quot; von der LP Beggars Banquet. Die Beatles bildeten auf der Vorderseite des Covers ihrer LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band 1967 neben vielen Prominenten auch Aleister Crowley ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bands wie Black Sabbath oder Led Zeppelin ist bekannt, dass sich zumindest einige Mitglieder mit seinen Schriften beschäftigten. Der Gitarrist von Led Zeppelin, Jimmy Page, erwarb und restaurierte Crowleys Anwesen Boleskine in Schottland, in welchem Crowley zu Beginn des Jahrhunderts seine Beschwörungen ausführte. Page gilt als wichtigster Sammler von Crowley-Artefakten und eröffnete die okkultistische Buchhandlung &amp;quot;The Equinox&amp;quot;. Ozzy Osbourne veröffentlichte auf seinem ersten Soloalbum Blizzard of Ozz das Stück Mr. Crowley. David Bowie erwähnt Crowley 1971 in seinem Lied Quick Sand. [https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley#Posthume_Popularit.C3.A4t]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliche Einordnung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crowley war ein einflussreicher religiöser Pionier des 20. Jahrhunderts. Seine [[Esoterik]] war nicht ein Rückfall in eine mittelalterliche Weltanschauung, sondern, in ihrer Suche nach einer neuen Vision des Selbst ein Vorläufer der Moderne. Aleister Crowley akzeptierte, dass seine negative Reputation als nützlicher Filter diente, um die Leichtgläubigen fernzuhalten und die Philosophen zum nachdenken zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er hatte seine eigene Nische und reklamierte für sich einen kosmischen Zweck. Seine Mission bestand darin, der Menschheit als charismatischer Prophet, eine neue [[Möglichkeit]] zu schenken, um sich selbst zu erlösen, ohne sich um die moralischen Codes und religiösen Fallstricke der vorherigen Zeitalter kümmern zu müssen. Der individuelle Weg dafür bestand in einem okkulten Werkzeugkasten, den er &amp;quot;Magick&amp;quot; taufte, einer sehr persönlichen Kombination aus spirituellen Techniken aus der magischen Tradition Europas ([[Kabbalah]], Enochische Engelsmagie) und indischen Traditionen des [[Raja Yoga]] und der [[Meditation]]. Diesem Selbsterfahrungsweg fügte Crowley noch die Macht der [[Sexualität]] als magischer Disziplin bei. Crowley sah sexuelle Magie als einfache und direkte Methode, um die Zwecke des Magiers zu erfüllen, ohne auf das ganze Brimborium der zeremoniellen Magie angewiesen zu sein; die Macht liegt direkt im Bewusstsein des Praktizierenden verborgen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;… der  Stellenwert Crowleys liegt nicht so sehr in seiner Rezeption durch die Hippies und 1968er Bewegung, oder in den diversen thelemischen neureligiösen Bewegungen, sondern darin, dass Aleister Crowley als beispielhaft gelten kann, für religiöse Erneuerung in der westlichen [[Kultur]]. Seine esoterischen Schriften können als Hauptbeispiel dafür gelten, was Wouter Hanegraaf &amp;quot;sekularisierte Esoterik&amp;quot; genannt hat, und, vielleicht noch relevanter, die Beschäftigung mit Crowley offenbart in vielerlei Hinsicht bereits viele wichtige Themen unseres Jahrhunderts und einer neuen [[Spiritualität]]. Zusammengefasst könnte man sagen, dass Crowley ein Vorbote dessen ist, was Paul Heelas die &amp;quot;Sakralisierung des Selbst&amp;quot; getauft hat.&amp;quot; –&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:  Professor Hendrik Bogdan: Introduction to Aleister Crowley und Western Esotericism.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ashram]] &lt;br /&gt;
*[[Agape]]&lt;br /&gt;
*[[Kabbalah]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Esoterik]] &lt;br /&gt;
*[[Svarupa]]&lt;br /&gt;
*[[Yama]]&lt;br /&gt;
*[[Niyama]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Tarot]]&lt;br /&gt;
*[[Okkultismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Aleister-Crowley-Das-Tier-666/dp/3453132815 John Symmonds: Aleister Crowley, Das Tier 666; 19997]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-ueberwindung-furcht Swami Sivananda: Die Überwindung der Furcht]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Book of Thoth&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Das Buch Thoth. Eine kurze Abhandlung über den Tarot der Ägypter. Equinox Band III Nr. V.&#039;&#039; Übers. von Klaus Lemur-Esser. 6. Aufl. Urania, Sauerlach 1989, ISBN 3-908644-73-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Confessions of Aleister Crowley&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Confessions. Die Bekenntnisse des Aleister Crowley. Eine Autohagiographie.&#039;&#039; 2 Bde. Stein der Weisen / Bohmeier, Bergen a.d. Dumme 1986&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Diary of a Drug Fiend&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Tagebuch eines Narren&#039;&#039;. Übersetzt von Volker Grassmuck. Scopio, Radolfzell 2013, ISBN 978-3-937355-58-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Eight Lectures On Yoga&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Über Yoga : 8 Vorlesungen.&#039;&#039; Übers. von Ralph Tegtmeier. Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-03969-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Holy Books of Thelema&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Die heiligen Bücher von Thelema.&#039;&#039; Stein d. Weisen, Verl. Kersken-Canbaz, Berlin 1983, ISBN 3-89094-012-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber 777&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber 777 : die Zahlen des Meisters.&#039;&#039; Übers. von Tom Eichler. Phänomen, Lüchow 2001, ISBN 3-933321-39-5.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liber AL vel Legis&#039;&#039;. Deutsch: &#039;&#039;Liber AL vel legis.&#039;&#039; Phänomen-Verlag, Hamburg 2012(?), ISBN 978-3-933321-48-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley Aleister Crowley Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/einestages/mysterium-aleister-crowley-a-947100.html Mysterium Aleister Crowley: Sex, Sex, Sex war seine Nummer]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/artikel/28/28820/1.html Der böseste Mann von der Welt: Aleister Crowley und die Schrecken der Magie]&lt;br /&gt;
*[http://freimaurer-wiki.de/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley: Aus Freimaurer-Wiki]&lt;br /&gt;
*[http://www.thelemapedia.org/index.php/Aleister_Crowley Aleister Crowley (From Thelemapedia)]&lt;br /&gt;
*[http://listverse.com/2015/05/06/10-unsettling-teachings-of-the-eccentric-aleister-crowley/ 10 Unsettling Teachings Of The Eccentric Aleister Crowley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
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		<author><name>Pratyahara</name></author>
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