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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=1276269</id>
		<title>Yogi Nils</title>
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		<updated>2025-01-11T21:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meister Nils Gruß.JPG|thumb|500px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2// Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[https://zulu-ebooks.com/autoren/horn-nils Kostenlose Bücher bei Zulu Ebooks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
*[https://mystiker2.wordpress.com/2021/09/21/yoga-orakel-2/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare bei Yoga Vidya==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Positives_Denken_und_Meditation&amp;diff=1263738</id>
		<title>Positives Denken und Meditation</title>
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		<updated>2024-03-04T16:56:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meditation ist ein Weg, um den Geist zu beruhigen, die Wahrnehmung zu vertiefen und einen Zustand innerer Stille und Klarheit zu erreichen, der als Tor zur Erleuchtung betrachtet wird. Durch die Meditation kann man die Gedanken beobachten, loslassen und schließlich transzendieren, was zu einem Zustand jenseits des gewöhnlichen Denkens führt. Gleichzeitig wird durch bewusste Gedankenarbeit, wie das Kultivieren positiver Gedanken und die Untersuchung der Natur des Geistes, das Bewusstsein erweitert und die Erkenntnis über das Selbst vertieft, was ebenfalls zur Erleuchtung beitragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:128.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erleuchtung entsteht durch Meditation und Gedankenarbeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch bestimmte Gedanken, Mantren und Visualisierungen kann man die Kundalini-Energie aktivieren, inneren Frieden finden, inneres Glück entwickeln, in die Liebe kommen und zur Erleuchtung gelangen. Positive Gedanken können eine wichtige Rolle bei der Aktivierung und Harmonisierung der Chakren spielen. In vielen spirituellen Traditionen wird gelehrt, dass die Chakren auf verschiedene Arten von Energie und Bewusstsein reagieren und dass positive Gedanken und Visualisierungen dazu beitragen können, die Energie in den Chakren zum Fließen zu bringen und sie in Einklang zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mantren, die bestimmte Klänge oder Silben enthalten, können ebenfalls verwendet werden, um die Chakren zu stimulieren und das Bewusstsein zu erweitern. Durch regelmäßige Praxis können positive Gedanken und Meditation dazu beitragen, einen Zustand inneren Friedens, Glücks und Erleuchtung zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl von Gedanken, Mantren und Visualisierungen kann je nach spiritueller Praxis und persönlichen Vorlieben variieren. Hier sind einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken der Liebe und Dankbarkeit: Indem du Liebe und Dankbarkeit für dich selbst, andere und das Universum kultivierst, kannst du positive Energie in deinen Chakren erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Affirmationen: Positive Aussagen wie &amp;quot;Ich bin glücklich&amp;quot;, &amp;quot;Ich bin gesund&amp;quot;, &amp;quot;Ich bin voller Liebe&amp;quot; können dazu beitragen, positive Gedanken zu verstärken und das Unterbewusstsein zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mantras: Wiederholung von heiligen Silben oder Worten wie &amp;quot;Om&amp;quot;, &amp;quot;So-Ham&amp;quot; oder &amp;quot;Sat Nam&amp;quot; können dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und die Schwingungen der Chakren zu harmonisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visualisierungen: Sich vorstellen, wie Licht in die Chakren fließt, sie reinigt und aktiviert, kann eine kraftvolle Methode sein, um die Energiezentren des Körpers zu stimulieren und zu balancieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditationen: Geführte Meditationen, bei denen du durch bestimmte Visualisierungen oder Mantras geleitet wirst, können eine effektive Möglichkeit sein, um die Chakren zu aktivieren und zu harmonisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, die Praxis zu wählen, die für dich am stimmigsten ist, und regelmäßig zu üben, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Erleuchtung hindern einen meistens nur bestimmte Gedanken. Erleuchtung entsteht, wenn innere Verspannungen aufgelöst werden. Findet man den negativen Gedanken, der die innere Energie blockiert, kann man einen positiven Gegengedanken entwickeln. Ist der positive Gedanke stark, hat man einen starken Glauben an den positiven Gedanken, kann er tiefgehend wirken und zur Erleuchtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:322.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Negative durch positive Gedanken ersetzen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Gedanken und innere Verspannungen können Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung sein. Das Erkennen und Auflösen dieser Blockaden ist ein wichtiger Schritt auf dem spirituellen Pfad. Durch die bewusste Praxis der Gedankenarbeit kann man die Energie freisetzen, die in diesen Blockaden gefangen ist, und einen Zustand der inneren Freiheit und Erleuchtung erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem man sich auf positive Gedanken, Affirmationen und Visualisierungen konzentriert, kann man nicht nur die negativen Gedanken neutralisieren, sondern auch eine positive Schwingung im Geist etablieren, die den Weg für spirituelles Wachstum und Erkenntnis ebnet. Es ist ein fortlaufender Prozess der Selbstbeobachtung, Selbstreflexion und Selbsttransformation, der uns letztendlich zur wahren Natur unseres Seins führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Yogis kamen durch den Gedanken zur Erleuchtung: &amp;quot;Ich bin erleuchtet. Ich bin Gott. Ich bin Brahman. Ich bin alles.&amp;quot; Andere konzentrierten sich auf die Liebe, dienten allen Wesen spirituell, sandten allen Licht, wünschten eine glückliche Welt. und hatten plötzlich das Glück und die Liebe in sich. Der Heilige Franz von Assisi kam durch eine Tat des Mitgefühls zur Erleuchtung. Ebenso war es bei einem bekannten Zen-Meister. Ein anderer Zen-Meister konnte seine inneren Verspannungen auflösen, indem er Sex hatte und in einer Beziehung lebte. Buddha ließ alle Anhaftungen an weltliche Genüsse, alle Ablehnung von Leid los und konzentrierte sich auf das entspannte Sein und das Leben in der Ruhe. Yogi Nils brachte das Wort Bescheidenheit (ich nehmen mein Leid an) zum spirituellen Durchbruch. Man muss genau in sich hineinspüren, welchen positiven Gedanken man gerade braucht, welche Gedanken eine innere Veränderung bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:325.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinduismus und positives Denken&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positives Denken ist zwar kein expliziter Begriff im Hinduismus, aber die Lehren und Praktiken dieser spirituellen Tradition fördern viele Konzepte, die dem positiven Denken nahekommen. Hier sind einige Aspekte des Hinduismus, die dazu beitragen können, eine positive Denkweise zu kultivieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karma und Gesetz der Ursache und Wirkung: Das Konzept des Karma besagt, dass unsere Handlungen, Gedanken und Worte Konsequenzen haben, die sich auf unser Leben auswirken. Indem man positive Gedanken und Handlungen kultiviert, kann man positive Ergebnisse in der Zukunft ernten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe): Bhakti Yoga betont die Hingabe und Liebe zu Gott oder dem Göttlichen. Indem man sich dem Göttlichen hingibt und Vertrauen in die höhere Ordnung des Universums hat, kann man Frieden, Gelassenheit und ein Gefühl von Geborgenheit entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pranayama (Atemkontrolle): Pranayama, die Kontrolle und Lenkung des Atems, ist eine Technik im Yoga, die dazu beitragen kann, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Durch bewusstes Atmen kann man negative Gedanken loslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation: Die Meditation ist eine zentrale Praxis im Hinduismus, die dazu dient, den Geist zu beruhigen und das Bewusstsein zu erweitern. Durch regelmäßige Meditation kann man negative Denkmuster auflösen und einen Zustand innerer Ruhe und Klarheit erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkontrolle (Mano-Nigraha): Die Kontrolle der Gedanken ist ein wichtiger Bestandteil der spirituellen Praxis im Hinduismus. Indem man negative Gedanken erkennt und bewusst positive Gedanken kultiviert, kann man den Geist zur Ruhe bringen und eine positive innere Einstellung entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstreflexion und Innenschau: Der Hinduismus ermutigt dazu, sich selbst zu beobachten und sich der eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu werden. Durch Selbstreflexion und Innenschau kann man negative Denkmuster erkennen und transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:171.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie man positives Denken üben kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda, ein bedeutender spiritueller Lehrer des 20. Jahrhunderts, lehrte die Kraft des positiven Denkens als Mittel zur spirituellen Entwicklung und zum persönlichen Wachstum. Hier sind einige praktische Möglichkeiten, wie man das positive Denken üben kann, basierend auf den Lehren von Swami Sivananda:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusstsein der Gedanken: Beginne damit, dich deiner Gedanken bewusst zu werden. Erkenne negative Denkmuster und Glaubenssätze, die in deinem Geist auftauchen, und identifiziere, wie sie sich auf deine Stimmung und dein Verhalten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umkehrung negativer Gedanken: Sobald du negative Gedanken bemerkst, stoppe sie. Finde positive Gegenstücke zu negativen Gedanken und Affirmationen, die optimistische, konstruktive und ermutigende Botschaften enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Affirmationen: Verwende positive Affirmationen, um dein Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen. Wähle kurze, prägnante Sätze, die deine Ziele, Werte und Überzeugungen widerspiegeln, und wiederhole sie regelmäßig, um deine Gedankenmuster neu zu programmieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visualisierung: Nutze die Kraft der Visualisierung, um positive Ergebnisse und Erfahrungen in deinem Geist zu erschaffen. Stelle dir lebhaft vor, wie du deine Ziele erreichst, Hindernisse überwindet und Glück und Erfolg erlebst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgang mit Herausforderungen: Sieh Herausforderungen als Chancen zur persönlichen Entwicklung und zum Wachstum. Betrachte Schwierigkeiten als vorübergehende Hindernisse, die du mit Zuversicht, Entschlossenheit und einem positiven Geist überwinden kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesunder Lebensstil: Achte auf einen gesunden Lebensstil, der deine körperliche, geistige und emotionale Gesundheit unterstützt. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressmanagement können dazu beitragen, einen positiven Geisteszustand aufrechtzuerhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankbarkeit: Praktiziere Dankbarkeit als Mittel, um deine Aufmerksamkeit auf das Gute in deinem Leben zu lenken. Führe ein Dankbarkeitstagebuch, in dem du täglich Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist, und reflektiere über die positiven Aspekte deines Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem du diese Praktiken in deinen Alltag integrierst und regelmäßig übst, kannst du die Kraft des positiven Denkens entfalten und ein Leben voller Optimismus, Gelassenheit und Erfüllung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:167.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Affirmationen für Yogis und Yoginis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Einklang mit mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sorge gut für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache jeden Tag Übungen für meinen Körper und meinen Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe nach einem spirituellen Tagesplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe mit Ausdauer meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geist ist klar. Ich kenne meine Ziele und meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dankbar für die Fülle und Schönheit, die das Leben mir schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke positiv, spreche positiv, handele positiv und lebe positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin präsent im Hier und Jetzt und schätze jeden Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein Kanal für Liebe, Frieden und Heilung in dieser Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich besitze Selbstdisziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten von Herausforderungen bewahre ich Ruhe und Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe weise. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin genügsam und finde Freude auch in den kleinen Dingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe mutig und entschlossen meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vertraue darauf, dass das Universum mir genau das gibt, was ich brauche, zur genau richtigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin offen für Veränderungen und wachse durch jede Erfahrung, die das Leben mir bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Licht und Liebe an alle Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne die Göttlichkeit in mir und in allen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine ruhige und positive Präsenz trägt zur Heilung und Harmonie meiner Mitmenschen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Affirmationen können regelmäßig wiederholt werden, um das Bewusstsein zu stärken, positive Energie zu kultivieren und ein erfülltes und glückliches Leben zu fördern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Positives_Denken_und_Meditation&amp;diff=1263726</id>
		<title>Positives Denken und Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Positives_Denken_und_Meditation&amp;diff=1263726"/>
		<updated>2024-03-04T15:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meditation ist ein Weg, um den Geist zu beruhigen, die Wahrnehmung zu vertiefen und einen Zustand innerer Stille und Klarheit zu erreichen, der als Tor zur Erleuchtung betrachtet wird. Durch die Meditation kann man die Gedanken beobachten, loslassen und schließlich transzendieren, was zu einem Zustand jenseits des gewöhnlichen Denkens führt. Gleichzeitig wird durch bewusste Gedankenarbeit, wie das Kultivieren positiver Gedanken und die Untersuchung der Natur des Geistes, das Bewusstsein erweitert und die Erkenntnis über das Selbst vertieft, was ebenfalls zur Erleuchtung beitragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:128.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erleuchtung entsteht durch Meditation und Gedankenarbeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch bestimmte Gedanken, Mantren und Visualisierungen kann man die Kundalini-Energie aktivieren, inneren Frieden finden, inneres Glück entwickeln, in die Liebe kommen und zur Erleuchtung gelangen. Positive Gedanken können eine wichtige Rolle bei der Aktivierung und Harmonisierung der Chakren spielen. In vielen spirituellen Traditionen wird gelehrt, dass die Chakren auf verschiedene Arten von Energie und Bewusstsein reagieren und dass positive Gedanken und Visualisierungen dazu beitragen können, die Energie in den Chakren zum Fließen zu bringen und sie in Einklang zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mantren, die bestimmte Klänge oder Silben enthalten, können ebenfalls verwendet werden, um die Chakren zu stimulieren und das Bewusstsein zu erweitern. Durch regelmäßige Praxis können positive Gedanken und Meditation dazu beitragen, einen Zustand inneren Friedens, Glücks und Erleuchtung zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl von Gedanken, Mantren und Visualisierungen kann je nach spiritueller Praxis und persönlichen Vorlieben variieren. Hier sind einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken der Liebe und Dankbarkeit: Indem du Liebe und Dankbarkeit für dich selbst, andere und das Universum kultivierst, kannst du positive Energie in deinen Chakren erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Affirmationen: Positive Aussagen wie &amp;quot;Ich bin glücklich&amp;quot;, &amp;quot;Ich bin gesund&amp;quot;, &amp;quot;Ich bin voller Liebe&amp;quot; können dazu beitragen, positive Gedanken zu verstärken und das Unterbewusstsein zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mantras: Wiederholung von heiligen Silben oder Worten wie &amp;quot;Om&amp;quot;, &amp;quot;So-Ham&amp;quot; oder &amp;quot;Sat Nam&amp;quot; können dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und die Schwingungen der Chakren zu harmonisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visualisierungen: Sich vorstellen, wie Licht in die Chakren fließt, sie reinigt und aktiviert, kann eine kraftvolle Methode sein, um die Energiezentren des Körpers zu stimulieren und zu balancieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditationen: Geführte Meditationen, bei denen du durch bestimmte Visualisierungen oder Mantras geleitet wirst, können eine effektive Möglichkeit sein, um die Chakren zu aktivieren und zu harmonisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, die Praxis zu wählen, die für dich am stimmigsten ist, und regelmäßig zu üben, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. An der Erleuchtung hindern einen meistens nur bestimmte Gedanken. Erleuchtung entsteht, wenn innere Verspannungen aufgelöst werden. Findet man den negativen Gedanken, der innere Energie blockiert, kann man einen positiven Gegengedanken entwickeln. Ist der positive Gedanke stark, hat man einen starken Glauben an den positiven Gedanken, kann er tiefgehend wirken und zur Erleuchtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:322.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Negative durch positive Gedanken ersetzen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Gedanken und innere Verspannungen können Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung sein. Das Erkennen und Auflösen dieser Blockaden ist ein wichtiger Schritt auf dem spirituellen Pfad. Durch die bewusste Praxis der Gedankenarbeit kann man die Energie freisetzen, die in diesen Blockaden gefangen ist, und einen Zustand der inneren Freiheit und Erleuchtung erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem man sich auf positive Gedanken, Affirmationen und Visualisierungen konzentriert, kann man nicht nur die negativen Gedanken neutralisieren, sondern auch eine positive Schwingung im Geist etablieren, die den Weg für spirituelles Wachstum und Erkenntnis ebnet. Es ist ein fortlaufender Prozess der Selbstbeobachtung, Selbstreflexion und Selbsttransformation, der uns letztendlich zur wahren Natur unseres Seins führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Yogis kamen durch den Gedanken zur Erleuchtung: &amp;quot;Ich bin erleuchtet. Ich bin Gott. Ich bin Brahman. Ich bin alles.&amp;quot; Andere konzentrierten sich auf die Liebe, dienten allen Wesen spirituell, sandten allen Licht, wünschten eine glückliche Welt. und hatten plötzlich das Glück und die Liebe in sich. Der Heilige Franz von Assisi kam durch eine Tat des Mitgefühls zur Erleuchtung. Ebenso war es bei einem bekannten Zen-Meister. Ein anderer Zen-Meister konnte seine inneren Verspannungen auflösen, indem er Sex hatte und in einer Beziehung lebte. Buddha ließ alle Anhaftungen an weltliche Genüsse, alle Ablehnung von Leid los und konzentrierte sich auf das entspannte Sein und das Leben in der Ruhe. Yogi Nils brachte das Wort Bescheidenheit (ich nehmen mein Leid an) zum spirituellen Durchbruch. Man muss genau in sich hineinspüren, welchen positiven Gedanken man gerade braucht, welche Gedanken eine innere Veränderung bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:325.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinduismus und positives Denken&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positives Denken ist zwar kein expliziter Begriff im Hinduismus, aber die Lehren und Praktiken dieser spirituellen Tradition fördern viele Konzepte, die dem positiven Denken nahekommen. Hier sind einige Aspekte des Hinduismus, die dazu beitragen können, eine positive Denkweise zu kultivieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karma und Gesetz der Ursache und Wirkung: Das Konzept des Karma besagt, dass unsere Handlungen, Gedanken und Worte Konsequenzen haben, die sich auf unser Leben auswirken. Indem man positive Gedanken und Handlungen kultiviert, kann man positive Ergebnisse in der Zukunft ernten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe): Bhakti Yoga betont die Hingabe und Liebe zu Gott oder dem Göttlichen. Indem man sich dem Göttlichen hingibt und Vertrauen in die höhere Ordnung des Universums hat, kann man Frieden, Gelassenheit und ein Gefühl von Geborgenheit entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pranayama (Atemkontrolle): Pranayama, die Kontrolle und Lenkung des Atems, ist eine Technik im Yoga, die dazu beitragen kann, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Durch bewusstes Atmen kann man negative Gedanken loslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation: Die Meditation ist eine zentrale Praxis im Hinduismus, die dazu dient, den Geist zu beruhigen und das Bewusstsein zu erweitern. Durch regelmäßige Meditation kann man negative Denkmuster auflösen und einen Zustand innerer Ruhe und Klarheit erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkontrolle (Mano-Nigraha): Die Kontrolle der Gedanken ist ein wichtiger Bestandteil der spirituellen Praxis im Hinduismus. Indem man negative Gedanken erkennt und bewusst positive Gedanken kultiviert, kann man den Geist zur Ruhe bringen und eine positive innere Einstellung entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstreflexion und Innenschau: Der Hinduismus ermutigt dazu, sich selbst zu beobachten und sich der eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu werden. Durch Selbstreflexion und Innenschau kann man negative Denkmuster erkennen und transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:171.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie man positives Denken üben kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda, ein bedeutender spiritueller Lehrer des 20. Jahrhunderts, lehrte die Kraft des positiven Denkens als Mittel zur spirituellen Entwicklung und zum persönlichen Wachstum. Hier sind einige praktische Möglichkeiten, wie man das positive Denken üben kann, basierend auf den Lehren von Swami Sivananda:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusstsein der Gedanken: Beginne damit, dich deiner Gedanken bewusst zu werden. Erkenne negative Denkmuster und Glaubenssätze, die in deinem Geist auftauchen, und identifiziere, wie sie sich auf deine Stimmung und dein Verhalten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umkehrung negativer Gedanken: Sobald du negative Gedanken bemerkst, stoppe sie. Finde positive Gegenstücke zu negativen Gedanken und Affirmationen, die optimistische, konstruktive und ermutigende Botschaften enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Affirmationen: Verwende positive Affirmationen, um dein Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen. Wähle kurze, prägnante Sätze, die deine Ziele, Werte und Überzeugungen widerspiegeln, und wiederhole sie regelmäßig, um deine Gedankenmuster neu zu programmieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visualisierung: Nutze die Kraft der Visualisierung, um positive Ergebnisse und Erfahrungen in deinem Geist zu erschaffen. Stelle dir lebhaft vor, wie du deine Ziele erreichst, Hindernisse überwindet und Glück und Erfolg erlebst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgang mit Herausforderungen: Sieh Herausforderungen als Chancen zur persönlichen Entwicklung und zum Wachstum. Betrachte Schwierigkeiten als vorübergehende Hindernisse, die du mit Zuversicht, Entschlossenheit und einem positiven Geist überwinden kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesunder Lebensstil: Achte auf einen gesunden Lebensstil, der deine körperliche, geistige und emotionale Gesundheit unterstützt. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressmanagement können dazu beitragen, einen positiven Geisteszustand aufrechtzuerhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankbarkeit: Praktiziere Dankbarkeit als Mittel, um deine Aufmerksamkeit auf das Gute in deinem Leben zu lenken. Führe ein Dankbarkeitstagebuch, in dem du täglich Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist, und reflektiere über die positiven Aspekte deines Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem du diese Praktiken in deinen Alltag integrierst und regelmäßig übst, kannst du die Kraft des positiven Denkens entfalten und ein Leben voller Optimismus, Gelassenheit und Erfüllung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:167.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Affirmationen für Yogis und Yoginis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Einklang mit mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sorge gut für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache jeden Tag Übungen für meinen Körper und meinen Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe nach einem spirituellen Tagesplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe mit Ausdauer meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geist ist klar. Ich kenne meine Ziele und meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dankbar für die Fülle und Schönheit, die das Leben mir schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke positiv, spreche positiv, handele positiv und lebe positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin präsent im Hier und Jetzt und schätze jeden Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein Kanal für Liebe, Frieden und Heilung in dieser Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich besitze Selbstdisziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten von Herausforderungen bewahre ich Ruhe und Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe weise. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin genügsam und finde Freude auch in den kleinen Dingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe mutig und entschlossen meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vertraue darauf, dass das Universum mir genau das gibt, was ich brauche, zur genau richtigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin offen für Veränderungen und wachse durch jede Erfahrung, die das Leben mir bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Licht und Liebe an alle Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne die Göttlichkeit in mir und in allen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine ruhige und positive Präsenz trägt zur Heilung und Harmonie meiner Mitmenschen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Affirmationen können regelmäßig wiederholt werden, um das Bewusstsein zu stärken, positive Energie zu kultivieren und ein erfülltes und glückliches Leben zu fördern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Positives_Denken_und_Meditation&amp;diff=1263725</id>
		<title>Positives Denken und Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Positives_Denken_und_Meditation&amp;diff=1263725"/>
		<updated>2024-03-04T15:09:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: Die Seite wurde neu angelegt: „Meditation ist ein Weg, um den Geist zu beruhigen, die Wahrnehmung zu vertiefen und einen Zustand innerer Stille und Klarheit zu erreichen, der als Tor zur Erleuchtung betrachtet wird. Durch die Meditation kann man die Gedanken beobachten, loslassen und schließlich transzendieren, was zu einem Zustand jenseits des gewöhnlichen Denkens führt. Gleichzeitig wird durch bewusste Gedankenarbeit, wie das Kultivieren positiver Gedanken und die Untersuchung der…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meditation ist ein Weg, um den Geist zu beruhigen, die Wahrnehmung zu vertiefen und einen Zustand innerer Stille und Klarheit zu erreichen, der als Tor zur Erleuchtung betrachtet wird. Durch die Meditation kann man die Gedanken beobachten, loslassen und schließlich transzendieren, was zu einem Zustand jenseits des gewöhnlichen Denkens führt. Gleichzeitig wird durch bewusste Gedankenarbeit, wie das Kultivieren positiver Gedanken und die Untersuchung der Natur des Geistes, das Bewusstsein erweitert und die Erkenntnis über das Selbst vertieft, was ebenfalls zur Erleuchtung beitragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:128.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erleuchtung entsteht durch Meditation und Gedankenarbeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch bestimmte Gedanken, Mantren und Visualisierungen kann man die Kundalini-Energie aktivieren, inneren Frieden finden, inneres Glück entwickeln, in die Liebe kommen und zur Erleuchtung gelangen. Positive Gedanken können eine wichtige Rolle bei der Aktivierung und Harmonisierung der Chakren spielen. In vielen spirituellen Traditionen wird gelehrt, dass die Chakren auf verschiedene Arten von Energie und Bewusstsein reagieren und dass positive Gedanken und Visualisierungen dazu beitragen können, die Energie in den Chakren zum Fließen zu bringen und sie in Einklang zu bringen. Mantren, die bestimmte Klänge oder Silben enthalten, können ebenfalls verwendet werden, um die Chakren zu stimulieren und das Bewusstsein zu erweitern. Durch regelmäßige Praxis können positive Gedanken und Meditation dazu beitragen, einen Zustand inneren Friedens, Glücks und Erleuchtung zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl von Gedanken, Mantren und Visualisierungen kann je nach spiritueller Praxis und persönlichen Vorlieben variieren. Hier sind einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken der Liebe und Dankbarkeit: Indem du Liebe und Dankbarkeit für dich selbst, andere und das Universum kultivierst, kannst du positive Energie in deinen Chakren erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Affirmationen: Positive Aussagen wie &amp;quot;Ich bin glücklich&amp;quot;, &amp;quot;Ich bin gesund&amp;quot;, &amp;quot;Ich bin voller Liebe&amp;quot; können dazu beitragen, positive Gedanken zu verstärken und das Unterbewusstsein zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mantras: Wiederholung von heiligen Silben oder Worten wie &amp;quot;Om&amp;quot;, &amp;quot;So-Ham&amp;quot; oder &amp;quot;Sat Nam&amp;quot; können dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und die Schwingungen der Chakren zu harmonisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visualisierungen: Sich vorstellen, wie Licht in die Chakren fließt, sie reinigt und aktiviert, kann eine kraftvolle Methode sein, um die Energiezentren des Körpers zu stimulieren und zu balancieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditationen: Geführte Meditationen, bei denen du durch bestimmte Visualisierungen oder Mantras geleitet wirst, können eine effektive Möglichkeit sein, um die Chakren zu aktivieren und zu harmonisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, die Praxis zu wählen, die für dich am stimmigsten ist, und regelmäßig zu üben, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. An der Erleuchtung hindern einen meistens nur bestimmte Gedanken. Erleuchtung entsteht, wenn innere Verspannungen aufgelöst werden. Findet man den negativen Gedanken, der innere Energie blockiert, kann man einen positiven Gegengedanken entwickeln. Ist der positive Gedanke stark, hat man einen starken Glauben an den positiven Gedanken, kann er tiefgehend wirken und zur Erleuchtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:322.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Negative durch positive Gedanken ersetzen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Gedanken und innere Verspannungen können Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung sein. Das Erkennen und Auflösen dieser Blockaden ist ein wichtiger Schritt auf dem spirituellen Pfad. Durch die bewusste Praxis der Gedankenarbeit kann man die Energie freisetzen, die in diesen Blockaden gefangen ist, und einen Zustand der inneren Freiheit und Erleuchtung erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem man sich auf positive Gedanken, Affirmationen und Visualisierungen konzentriert, kann man nicht nur die negativen Gedanken neutralisieren, sondern auch eine positive Schwingung im Geist etablieren, die den Weg für spirituelles Wachstum und Erkenntnis ebnet. Es ist ein fortlaufender Prozess der Selbstbeobachtung, Selbstreflexion und Selbsttransformation, der uns letztendlich zur wahren Natur unseres Seins führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Yogis kamen durch den Gedanken zur Erleuchtung: &amp;quot;Ich bin erleuchtet. Ich bin Gott. Ich bin Brahman. Ich bin alles.&amp;quot; Andere konzentrierten sich auf die Liebe, dienten allen Wesen spirituell, sandten allen Licht, wünschten eine glückliche Welt. und hatten plötzlich das Glück und die Liebe in sich. Der Heilige Franz von Assisi kam durch eine Tat des Mitgefühls zur Erleuchtung. Ebenso war es bei einem bekannten Zen-Meister. Ein anderer Zen-Meister konnte seine inneren Verspannungen auflösen, indem er Sex hatte und in einer Beziehung lebte. Buddha ließ alle Anhaftungen an weltliche Genüsse, alle Ablehnung von Leid los und konzentrierte sich auf das entspannte Sein und das Leben in der Ruhe. Yogi Nils brachte das Wort Bescheidenheit (ich nehmen mein Leid an) zum spirituellen Durchbruch. Man muss genau in sich hineinspüren, welchen positiven Gedanken man gerade braucht, welche Gedanken eine innere Veränderung bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:325.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinduismus und positives Denken&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positives Denken ist zwar kein expliziter Begriff im Hinduismus, aber die Lehren und Praktiken dieser spirituellen Tradition fördern viele Konzepte, die dem positiven Denken nahekommen. Hier sind einige Aspekte des Hinduismus, die dazu beitragen können, eine positive Denkweise zu kultivieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karma und Gesetz der Ursache und Wirkung: Das Konzept des Karma besagt, dass unsere Handlungen, Gedanken und Worte Konsequenzen haben, die sich auf unser Leben auswirken. Indem man positive Gedanken und Handlungen kultiviert, kann man positive Ergebnisse in der Zukunft ernten.&lt;br /&gt;
Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe): Bhakti Yoga betont die Hingabe und Liebe zu Gott oder dem Göttlichen. Indem man sich dem Göttlichen hingibt und Vertrauen in die höhere Ordnung des Universums hat, kann man Frieden, Gelassenheit und ein Gefühl von Geborgenheit entwickeln.&lt;br /&gt;
Pranayama (Atemkontrolle): Pranayama, die Kontrolle und Lenkung des Atems, ist eine Technik im Yoga, die dazu beitragen kann, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Durch bewusstes Atmen kann man negative Gedanken loslassen.&lt;br /&gt;
Meditation: Die Meditation ist eine zentrale Praxis im Hinduismus, die dazu dient, den Geist zu beruhigen und das Bewusstsein zu erweitern. Durch regelmäßige Meditation kann man negative Denkmuster auflösen und einen Zustand innerer Ruhe und Klarheit erreichen.&lt;br /&gt;
Gedankenkontrolle (Mano-Nigraha): Die Kontrolle der Gedanken ist ein wichtiger Bestandteil der spirituellen Praxis im Hinduismus. Indem man negative Gedanken erkennt und bewusst positive Gedanken kultiviert, kann man den Geist zur Ruhe bringen und eine positive innere Einstellung entwickeln.&lt;br /&gt;
Selbstreflexion und Innenschau: Der Hinduismus ermutigt dazu, sich selbst zu beobachten und sich der eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu werden. Durch Selbstreflexion und Innenschau kann man negative Denkmuster erkennen und transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:171.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie man positives Denken üben kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda, ein bedeutender spiritueller Lehrer des 20. Jahrhunderts, lehrte die Kraft des positiven Denkens als Mittel zur spirituellen Entwicklung und zum persönlichen Wachstum. Hier sind einige praktische Möglichkeiten, wie man das positive Denken üben kann, basierend auf den Lehren von Swami Sivananda:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusstsein der Gedanken: Beginne damit, dich deiner Gedanken bewusst zu werden. Erkenne negative Denkmuster und Glaubenssätze, die in deinem Geist auftauchen, und identifiziere, wie sie sich auf deine Stimmung und dein Verhalten auswirken.&lt;br /&gt;
Umkehrung negativer Gedanken: Sobald du negative Gedanken bemerkst, stoppe sie. Finde positive Gegenstücke zu negativen Gedanken und Affirmationen, die optimistische, konstruktive und ermutigende Botschaften enthalten.&lt;br /&gt;
Affirmationen: Verwende positive Affirmationen, um dein Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen. Wähle kurze, prägnante Sätze, die deine Ziele, Werte und Überzeugungen widerspiegeln, und wiederhole sie regelmäßig, um deine Gedankenmuster neu zu programmieren.&lt;br /&gt;
Visualisierung: Nutze die Kraft der Visualisierung, um positive Ergebnisse und Erfahrungen in deinem Geist zu erschaffen. Stelle dir lebhaft vor, wie du deine Ziele erreichst, Hindernisse überwindet und Glück und Erfolg erlebst.&lt;br /&gt;
Umgang mit Herausforderungen: Sieh Herausforderungen als Chancen zur persönlichen Entwicklung und zum Wachstum. Betrachte Schwierigkeiten als vorübergehende Hindernisse, die du mit Zuversicht, Entschlossenheit und einem positiven Geist überwinden kannst.&lt;br /&gt;
Gesunder Lebensstil: Achte auf einen gesunden Lebensstil, der deine körperliche, geistige und emotionale Gesundheit unterstützt. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressmanagement können dazu beitragen, einen positiven Geisteszustand aufrechtzuerhalten.&lt;br /&gt;
Dankbarkeit: Praktiziere Dankbarkeit als Mittel, um deine Aufmerksamkeit auf das Gute in deinem Leben zu lenken. Führe ein Dankbarkeitstagebuch, in dem du täglich Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist, und reflektiere über die positiven Aspekte deines Lebens.&lt;br /&gt;
Indem du diese Praktiken in deinen Alltag integrierst und regelmäßig übst, kannst du die Kraft des positiven Denkens entfalten und ein Leben voller Optimismus, Gelassenheit und Erfüllung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:167.jpg|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Affirmationen für Yogis und Yoginis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Einklang mit mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sorge gut für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache jeden Tag Übungen für meinen Körper und meinen Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe nach einem spirituellen Tagesplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe mit Ausdauer meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geist ist klar. Ich kenne meine Ziele und meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dankbar für die Fülle und Schönheit, die das Leben mir schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke positiv, spreche positiv, handele positiv und lebe positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin präsent im Hier und Jetzt und schätze jeden Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein Kanal für Liebe, Frieden und Heilung in dieser Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich besitze Selbstdisziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten von Herausforderungen bewahre ich Ruhe und Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe weise. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin genügsam und finde Freude auch in den kleinen Dingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe mutig und entschlossen meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vertraue darauf, dass das Universum mir genau das gibt, was ich brauche, zur genau richtigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin offen für Veränderungen und wachse durch jede Erfahrung, die das Leben mir bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Licht und Liebe an alle Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne die Göttlichkeit in mir und in allen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine ruhige und positive Präsenz trägt zur Heilung und Harmonie meiner Mitmenschen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Affirmationen können regelmäßig wiederholt werden, um das Bewusstsein zu stärken, positive Energie zu kultivieren und ein erfülltes und glückliches Leben zu fördern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<updated>2024-03-04T15:07:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Shiva und Parvati&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<updated>2024-03-04T15:04:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ganesha&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kali mit Totenschädeln&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<updated>2024-03-04T14:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein erleuchteter Yogi in einer Aura aus Licht&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<updated>2024-03-04T14:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Göttin der Weisheit mit vielen Köpfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<title>Yogi Nils</title>
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		<updated>2023-01-11T13:07:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meister Nils Gruß.JPG|thumb|500px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://342658.webhosting49.1blu.de/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[https://zulu-ebooks.com/autoren/horn-nils Kostenlose Bücher bei Zulu Ebooks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
*[https://mystiker2.wordpress.com/2021/09/21/yoga-orakel-2/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare bei Yoga Vidya==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/?type=1655882548&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=1655882548&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<title>Orakel</title>
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		<updated>2021-09-28T15:52:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;Orakel&#039;&#039;&#039; ([[Latein|lat.]]) bezeichnet eine mit Hilfe eines [[Ritual]]s gewonnene [[Transzendenz|transzendente]], häufig göttliche [[Offenbarung]]. [[Zeichen]] sollen  Zukunfts- oder [[Entscheidung]]sfragen beantworten helfen. Ein [[Guru|Meister]] antwortet allgemein seinem Schüler auch eher mit einem Zeichen [[schweigen]]d. Ein Orakel ist die Bezeichnung für eine Institution, in der geweissagt wird. Manchmal ist ein Orakel aber auch die Bezeichnung für eine Person. Es kann auch eine Bezeichnung für eine Technik sein, mit der du in die Zukunft schauen kannst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarot Tarotkarten Kartenlegung.jpg|thumb|Eine beliebte Art zu orakeln sind heutzutage die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/kartenlegen-mit-dem-tarot-b200925-10/ Tarot-Karten] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orakel gab es bereits im alten Griechenland ==&lt;br /&gt;
Am bekanntesten ist das Orakel von Delphi, welches dem Apollo gewidmet war. Demnach gab es eine [[Priesterin]], die sich in andere Bewusstseinsebenen gebracht hat und in der [[Trance]] in der Lage war, den Menschen etwas sagen zu können: Sei es, was in der [[Zukunft]] geschieht oder sei es, was das, was im [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_leben.html Leben] passiert, zu bedeuten hat. Das Orakel von Delphi hat oft in sehr kryptischen Worten gesprochen. So lebte einmal ein reicher König namens Krösus und der fragte, ob er in einen Krieg gegen die Perser ziehen solle. Dort hat das Orakel zu Delphi gesagt: „Wenn du einen bestimmten Fluss überquerst, wirst du ein großes Reich zerstören.“ Krösus hat daraufhin gedacht, dass dies bedeute, dass er gewinnen und das Perserreich besiegen werde. Er hat jedoch verloren und das Reich, das er zerstört hat, war letztlich sein eigenes Reich. So gibt es in der griechischen [[Mythologie]] und Sagenwelt verschiedene Geschichten, in denen das Orakel von Delphi eine Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Man spricht auch manchmal von Menschen, die orakelhaft sprechen ==&lt;br /&gt;
Es ist also nicht ganz eindeutig, was er*sie meint. So bedeutet orakelhaft sprechen, in Rätseln zu sprechen. Das Orakel von Delphi hat ebenfalls öfters in Rätseln gesprochen. &lt;br /&gt;
Im tibetischen [[Buddhismus]] gibt es zum Beispiel sogenannte Orakel, was dann [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_mensch.html Menschen] sind, die befragt werden und dann Antworten geben. Auch der [[Dalai Lama]] befragt regelmäßig jemanden, der*die als Orakel bezeichnet wird. Dieses Orakel versetzt sich in einen anderen Bewusstseinszustand und kann dann dort sagen, was in der Zukunft geschieht und eben Empfehlungen geben, was man tun soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Techniken als Orakel ==&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch Techniken, die man orakelhaft verwenden kann, wie zum Beispiel das [[I Ging]]. Das I Ging wird auch als Orakel verwendet. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man kann Münzen werfen, Schafgabenstängel nutzen oder man kann auch ein I Ging Buch aufschlagen und dann sehen, welche der 64 Möglichkeiten es dann sein kann. Man kann auch ein anderes Buch als Orakel nutzen. Wenn du vor einer Frage stehst, kannst du zum Beispiel ein Buch von [http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda] nehmen. Dafür eignen sich etwa die Bücher „Inspiration und Weisheit“, „Sivananda Upanishad“ oder auch „Licht, Kraft und Weisheit“. Du hast eine Frage, öffnest das Buch und dann kannst du es wie ein Orakel nehmen und überlegen, wie das, was du gerade liest, auf deine Situation anwendbar sein könnte. Orakel müssen also nicht sehr konkret sein und sie prophezeien dir nicht spezifisch, du sollst dieses oder jenes machen. Ein Orakel muss auch nicht bewirken, dass du weißt, was passieren wird, etwa dass der Aktienkurs in den nächsten fünf Tagen um 20 Prozent steigen wird. Das müssen Orakel nicht machen. Vielmehr können Orakel eine Art [[Weisheit]] beinhalten, die du auf die jetzige Situation anwenden kannst. Unabhängig davon, ob du glaubst, dass man mit Orakeln in die Zukunft schauen kann, kann es doch eine gewisse Hilfe sein, Ereignisse kreativ von einer anderen Warte aus zu sehen. Wenn du zum Beispiel mit deinem Chef im Streit bist und du willst nun überlegen, wie du damit umgehst. Dann siehst du vielleicht eine Orakelkarte mit dem Spruch: „[[In der Ruhe liegt die Kraft]].“ Dann könntest du diese als Anregung verstehen, vielleicht einfach etwas geduldiger zu sein. Es kann aber auch sein, dass du diese Karte liest und sich alles in dir dagegen wehrt. Dann weißt du: Du solltest nicht ruhig sein, sondern jetzt etwas sagen oder dir gegebenenfalls einen neuen Job suchen. So kannst du etwas nehmen, was du als Orakel nutzt – ob es nun [[Tarot]], [[I Ging]], ein Buch oder ein Kartenset mit Sprüchen, mit [[Engel]]n, [[Götter]]n oder was auch immer ist. Du könntest dann überlegen, wie du das, was du gerade gesehen oder gelesen hast, als [[Inspiration]] für das Thema, was dich jetzt gerade beschäftigt, anwenden kannst. Welche Orakel verwendest du? Gibt es etwas, was du regelmäßig verwendest? Dann schreibe es gerne in die Kommentare.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glaskugel Hellsehen vorherbestimmt Karma.jpg|thumb| Die Kristallkugel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Orakel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://mystiker2.wordpress.com/2021/09/21/yoga-orakel-2/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video Orakel ==&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Vortragsvideo zum Thema &#039;&#039; Orakel &#039;&#039;:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| YYUmwljBO4g }}&lt;br /&gt;
Autor/Sprecher/Kamera: [[Sukadev Bretz]], Gründer von [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orakel Audio Vortrag==&lt;br /&gt;
Hier die Audiospur des oberen Videos zu &#039;&#039; Orakel &#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://esoterik-podcast.podspot.de/files/Orakel.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stoffsammlung zum Thema Orakel:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel &amp;quot;5. Je mehr wir die Gegenwart [[Gott]]es spüren umso freier sind wir&amp;quot; per [[Bibel]]stechen und auch hier:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Jeder der Sätze eignet sich als Einleitung einer [[Meditation]] (..) kann wie ein Orakel genutzt werden: Wenn man eine wichtige Frage hat, kann man die Augen schließen, an Swami [[Sivananda]] denken, dann das Buch öffnen und mit dem [[Finger]] auf eine bestimmte Stelle tippen. Wenn Du dann die Augen öffnest, gibt der Meister Dir einen wichtigen Denkanstoß, mit dem Du Dein Problem/Deine [[Entscheidung]] angehen kannst. „Göttliches Elixier“ ist auch wunderbar, um [[morgen]]s seinen Tag zu beginnen. Jeder Satz ist wie [[Ernährung|ein Schluck]](...)  „Zaubertrank“[http://www.yoga-vidya.de/de/yogabuecher/goettliches_elixier/index.html#ein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fühlt sich möglicherweise freier ohne den letzten und folgenden Satz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Silvester|Jahreswechsel]] veranstaltet jedermann zum Beispiel ein &amp;quot;Gummibär-Orakel&amp;quot; - eher Richtung [[Lachyoga]]... Oder: Wenn ich den [[Kopfstand]] fünf Minuten durch halte, dann...&lt;br /&gt;
Während [[Hellsehen]]  individuelle  [[Intuition]] bedeutet, fragt das &#039;&#039;Orakel&#039;&#039; stets eine höhere Instanz.  Das  unterscheidet auch von der ungebeten erfolgenden [[Prophetie]].&lt;br /&gt;
Im erweiterten Sinn heisst auch der Ort, wo das &#039;&#039;Orakel&#039;&#039; gegeben wird,   &#039;&#039;Orakel&#039;&#039; - beispielsweise sind das [[Heiligtum|Heiligtümer]] wie Tempel; bekanntestes Beispiel: das Orakel von Delphi. &lt;br /&gt;
Stichworte sind womögl. [[Wunder]] (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orakel in verschiedenen Kulturen ==&lt;br /&gt;
Im Alten [[Ägypten]] wurden  Orakel auch zu wichtigen juristischen Entscheidungen herangezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Helck/Eberhard Otto: &#039;&#039;Orakel&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Kleines Lexikon der Ägyptologie&#039;&#039;, S. 212f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten Israel: siehe [[Urim]] und Tummim&lt;br /&gt;
Im antiken Griechenland:  Delphi, Olympia, Dodona...&lt;br /&gt;
In [[China]]: insbesondere Orakel mit im Feuer erhitzten Tierknochen sowie mit Schafgarbenstängeln.&lt;br /&gt;
Im Staatskult der Römer versuchten die Pontifices und Flamines die Zukunft aus himmlischen Zeichen (Blitz u. Donner) oder dem Vogelflug zu ergründen. Die Haruspices erstellten Orakel, indem sie in den Eingeweiden der Opfertiere lasen (sogenannte Leberschau). Letzteres ging auf etruskische [[Tradition|Traditionen]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tibet ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des tibetischen Kulturkreises findet man Orakel sowohl im Bön der vorbuddhistischen Religion [[Tibet]]s, als auch in einigen Schulen des [[Tibetischer Buddhismus|tibetischen Buddhismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mal, dass im tibetischen Buddhismus eine weltliche Gottheit mit dem [[Körper]] eines Menschen vereinigt wurde, der als physisches Medium funktionierte, war im 8. Jahrhundert. Eines Tages vereinigte [[Padmasambhava]] vor dem König und seinen Ministern einen der vier großen Könige (die Beschützer der vier Richtungen, die oft an den Türen von tibetischen Tempeln dargestellt sind) mit dem Körper eines jungen Mannes. Indem er den Körper des Jungen als Medium benutzte, konnte die hellsehende Gottheit die Geister identifizieren, die Schwierigkeiten machten. Die Gottheit erklärte, dass der Geist Thangla für den Blitzschlag auf dem Marpori (dem roten Hügel, der später Sitz des Potala-Palastes wurde) verantwortlich war, und dass der Geist Yarla Shempo die Flut ausgelöst hatte, die den Phangthang-Palast wegschwemmte. Durch das Medium gab die Gottheit Vorhersagen und Ratschläge ab. In der Folge wurden auch andere Schutzgottheiten als Orakel zu Dienste gezogen. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tibetfocus.com/shugden/standpunkt_exilregierung.html s. Abschnitt &amp;quot;Gottheiten und spirituelle Kräfte im tibetischen Buddhismus&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der buddhistischen Gelug-Schule ist insbesondere das &#039;&#039;Nechung-Orakel&#039;&#039; bekannt. Die buddhistische [[Dharmapala|Schutzgottheit]] Pekar, der ehemalige Schutzgeist des Klosters Samye (errichtet um 775), bedient sich, nach der Überlieferung, seit mehr als vier Jahrhunderten regelmäßig eines Mönchs als [[Medium]], um zukünftige Geschehnisse vorherzusagen und um die tibetische Regierung durch Ratschläge zu leiten. Der als Medium dienende Mönch hat daher größtes Ansehen im Gelug-Orden. Aufgrund seiner häufigen, sehr kräftezehrenden Orakel-Trancen, hat er aber in aller Regel nur eine geringe Lebenserwartung. Das &#039;&#039;Nechung-Orakel&#039;&#039; ist heutzutage noch immer wichtigstes Staatsorakel &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luebeck-kunterbunt.de/seite13/Tibetanisches_Staatsorakel.htm Tibetanisches Staatsorakel Quelle: DER SPIEGEL 29/2007/90 („Die Macht der Ohnmacht“ – Auszug)]&amp;lt;/ref&amp;gt; der tibetischen Exilregierung und des [[Dalai Lama]]. Es gibt mindestens ein weiteres Orakel, das einen gewissen Bekanntheitsgrad genießt, das Orakel von Dorje Shugden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tibet-internal.com/index.html?/info2.html Tibetan Studies Press Office]&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kolumbus.fi/hemming.paroll/KutenLama02.html Biography of Kuten Lama a Dorje Shugden Oracle]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarot Zauber Magie Arkana.jpg|thumb|Das wahrscheinlich erste und Originale [https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/kartenlegen-mit-dem-tarot-b200925-10/ Tarot] ]] &lt;br /&gt;
Abhängig von dem zu Rate gezogenen Orakel können die erhaltenen Prophezeiungen differieren. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iivs.de/schwinde/vereine/trimondi/SDLE/Part-2-07.htm The War Of The Oracle Gods And The Shudgen Affair by Victor and Victoria Trimondi]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das tibetische Wort für Orakel ist &#039;&#039;Mo&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Orakel (tibetisch Mo)&amp;quot; Allione in Anmerkung 43 von Die Lebensgeschichte der Nangsa Obum, S. 335 des Buches Tibets weise Frauen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Formen ===&lt;br /&gt;
Moderne Formen sind das Orakel von [[Leipzig]], das Orakel von Emmen und das Orakel von Hildesheim.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es auch sogenannte Orakel- oder [[Wahrsagekarten]], die zum selben Zweck eingesetzt werden. Zu den bekanntesten gehören die [[Tarot]]-Karten, die in einer Vielzahl verschiedener Ausführungen gebräuchlich sind. Aus der germanischen Kultur sind Runen bekannte Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Diskussion:Brahmari|Brahmari]]&lt;br /&gt;
* [[I-Ging]]&lt;br /&gt;
* [[Trance]]]&lt;br /&gt;
* [[Channeling]] - [[Chiromantie]] - Fadenorakel - [[Griechische Mythologie]] - [[Numerologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Bonnet: &#039;&#039;Orakel&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte&#039;&#039;, Nikol Verlag Hamburg 2000 ISBN 3-937872-08-6 S. 560-564.&lt;br /&gt;
* Jospeh Fontenrose: &#039;&#039;The Delphic Oracle. Its responses and operations with a catalogue of responses&#039;&#039;. University of California Press, Berkeley 1981, ISBN 0-520-04359-6&lt;br /&gt;
* Mark Tatz, Jody Kent: &#039;&#039;&amp;quot;Karma&amp;quot;. Durch Wiedergeburt zur Befreiung. Das tibetische Orakelspiel&#039;&#039;. Eugen Diederichs, Düsseldorf 1978, ISBN 3-424-00636-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere interessante Vorträge und Artikel zum Thema===&lt;br /&gt;
Wenn du dich interessierst für Orakel, dann sind für dich vielleicht auch Artikel und Vorträge interessant zu den Themen [[Optimale Ernährung]], [[Online Yoga Kurs]], [[Okkultismus]], [[Orbs auf Fotos]], [[Orientalischer Tanz und Yoga]], [[Ostern aus Yoga-Sicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare ==&lt;br /&gt;
=== [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/ Naturspiritualität und Schamanismus Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=6&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=967295</id>
		<title>Yogi Nils</title>
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		<updated>2021-09-28T15:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meister Nils Gruß.JPG|thumb|500px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.nilshorn.de/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[https://zulu-ebooks.com/autoren/horn-nils Kostenlose Bücher bei Zulu Ebooks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
*[https://mystiker2.wordpress.com/2021/09/21/yoga-orakel-2/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare bei Yoga Vidya==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=956213</id>
		<title>Yogi Nils</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=956213"/>
		<updated>2021-06-24T13:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meister Nils Gruß.JPG|thumb|500px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.nilshorn.de/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[https://zulu-ebooks.com/autoren/horn-nils Kostenlose Bücher bei Zulu Ebooks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare bei Yoga Vidya==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Meister_Nils_Gru%C3%9F.JPG&amp;diff=956212</id>
		<title>Datei:Meister Nils Gruß.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Meister_Nils_Gru%C3%9F.JPG&amp;diff=956212"/>
		<updated>2021-06-24T13:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=956211</id>
		<title>Yogi Nils</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=956211"/>
		<updated>2021-06-24T13:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils 3.JPG|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.nilshorn.de/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[https://zulu-ebooks.com/autoren/horn-nils Kostenlose Bücher bei Zulu Ebooks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare bei Yoga Vidya==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
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		<title>Yogi Nils</title>
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		<updated>2021-05-21T09:01:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils 3.JPG|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[https://zulu-ebooks.com/autoren/horn-nils Kostenlose Bücher bei Zulu Ebooks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare bei Yoga Vidya==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prema_Sai_Baba&amp;diff=937935</id>
		<title>Prema Sai Baba</title>
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		<updated>2020-05-25T11:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prema Sai Baba&#039;&#039;&#039; ist die Dritte und letzte Sai-[[Inkarnation]], nach [[Shirdi Sai Baba]] und [[Sathya Sai Baba]], ist möglicherweise schon auf der Welt. Wo genau, da gibt es verschiedene Informationen, auf jeden Fall in Südindien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mutter]] vom Prema Sai Baba wurde auf jeden Fall bereits im Jahr 1995 wiedergeboren. Sie war im Vorleben ein Mann, von Beruf Journalist und Redakteur, Prof. Narayana Kasturi.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Kasturi verwandelte sich vom schärfsten Kritiker Sathya Sai Babas zu seinem glühendsten Anhänger und wurde sein Biograph. Leider verstarb der Biograph schon 1987. Berühmt ist das [[Vibhuti Abishekam]], das Sathya Sai Baba am Morgen von [[Mahashivaratri]] zelebrierte. Prof. Kasturi hält eine Vase aus Rosenholz über die silberne Shirdi Sai Baba-Statue. Sathya Sai fährt mit der Hand in die Vase und materialisiert eine große Menge [[Vibhuti]] (heilige Asche), viel mehr als darin Platz haben könnte. Man kann das Video auf Youtube sehen oder hier weiter unten. Prema Sai’s Vater wurde bereits am 28. November 1983 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prohezeihungen Prema Sai Baba betreffend==&lt;br /&gt;
Im gegenwärtigen Zeitalter ([[Kali Yuga]]) wird der zehnte [[Avatar]], [[Kalki]] sich in drei Aspekten und in männlicher Form inkarnieren. Als:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Shirdi Sai Baba]] ([[Shiva]]) wird er die &amp;quot;Nahrung&amp;quot; vorbereiten,&lt;br /&gt;
* als [[Sathya Sai Baba]] ([[Shiva-Shakti]]) wird er die &amp;quot;Nahrung&amp;quot; servieren&lt;br /&gt;
* und als Prema Sai Baba ([[Shakti]]) wird jeder die Früchte diese göttlichen Essens genießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung der drei Inkarnationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Shirdi Sai schuf die Basis für eine weltliche Integration, er versöhnte [[Hindu]]s und Muslime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sathya Sai half und hilft allen [[Mensch]]en zu erkennen, dass das Göttliche jedem innewohnt, und daher alle Menschen gleich göttlich sind, egal welche Hautfarbe oder [[Religion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Prema Sai wird verkünden, dass nicht nur das Göttliche in jedem wohnt, sondern jeder selbst [[Gott]] ist.&lt;br /&gt;
Sathya Sai Baba materialisierte für John Hislop, dem damaligen Koordinator der Sai-Zentren in den USA, einen Ring mit einem Cameo-Bild von Prema Sai. Dieses Bild veränderte innerhalb mehrere Jahre mehrmals seine Position.&lt;br /&gt;
Prema Sai wird ein oder acht Jahre (?) nach dem Tod Sathya Sai Babas geboren werden in [[Gunaparthi]], ein Dorf im Mandya-Distrikt von [[Karnataka]], Südindien zwischen [[Mysore]] und [[Bangalore]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prema Sai wird auf einem weißen Pferd reiten. Das kann natürlich auch symbolisch sein. Man denke da an Sai Babas Studenten und Studentinnen, alle in weiß gekleidet, die, aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen, in Zukunft die spirituelle und sicherlich auch politische Elite des Landes bilden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prema Sai wird sich, wie Sathya Sai, mit 14 Jahren als [[Avatar]] proklamieren, dann mit 21 eine Frau heiraten und 2 Jahre später mit ihr einen Sohn haben und in einem &amp;quot;goldenen Zeitalter&amp;quot; leben, in dem sich alle Menschen ihrer Göttlichkeit bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Avatar]]&lt;br /&gt;
*[[Mahashivaratri]]&lt;br /&gt;
*[[Sathya Sai Baba]]&lt;br /&gt;
*[[Shirdi Sai Baba]]&lt;br /&gt;
*[[Vibhuti]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [http://www.amazon.de/Mein-Baba-ich-John-Hislop/dp/392473920X/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1440416078&amp;amp;sr=1-1&amp;amp;keywords=John+Hislop%3A+Mein+Baba+und+ich John Hislop: Mein Baba und ich, 2002]&lt;br /&gt;
* [http://www.amazon.de/SAI-BABA-INVITATION-HOWARD-MURPHET/dp/B0000CQAJ2/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1440416190&amp;amp;sr=1-1&amp;amp;keywords=Howard+Murphet%3A+Invitation+to+Glory Howard Murphet: Invitation to Glory, 1987]&lt;br /&gt;
* [http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;amp;field-keywords=Karunamba+Ramamurthy%2FSri+Sathya+Sai+Anandadayi%3A+Journey+with+Sai Karunamba Ramamurthy/Sri Sathya Sai Anandadayi: Journey with Sai; 2008]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Gespr%C3%A4che-mit-Sathya-Sai-Baba/dp/3924739021/ref=sr_1_fkmr0_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1440416261&amp;amp;sr=1-1-fkmr0&amp;amp;keywords=John+Hislop%3A+Mein+Baba+und+ich John S. Hislop, Hardy Fechner, Shanti Fechner: Gespräche mit Sathya Sai Baba; 2000]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Habe-keine-Angst-mein-besch%C3%BCtze/dp/3939373001/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1440416387&amp;amp;sr=1-1&amp;amp;keywords=Prema+Sai+Baba Ute Prema Kanthak: Habe keine Angst, mein Kind, ich beschütze dich; 2006]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.sathyasai.org/intro/premasai.htm Sathyasai.org]&lt;br /&gt;
*[http://www.saibaba.ws/miracles.htm Sai Baba und seine Wunder]&lt;br /&gt;
*[http://www.radiosai.org RadioSai.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|aGXloeUay9Y}}&lt;br /&gt;
===Gayathri Mantra by Sathya Sai Baba===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|0UNfKe32Dns}}&lt;br /&gt;
===Sai Baba: Materialisation===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|0J0CFOdq09Q}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Meditation_-_wie_oft_am_Tag&amp;diff=873291</id>
		<title>Meditation - wie oft am Tag</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Meditation_-_wie_oft_am_Tag&amp;diff=873291"/>
		<updated>2020-03-09T12:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Meditation - wie oft am Tag?&#039;&#039;&#039; Normalerweise reicht es aus, einmal am [[Tag]] zu [[meditieren]]. Aber viele [[Menschen]] finden es hilfreich 2, 3 oder noch häufiger zu meditieren. Hier bekommst du Tipps, wie du herausfinden kannst, wie häufig du am besten meditierst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| [[Meditation]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation - wie oft am Tag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es mehrere Antworten. Die einfachste Antwort wäre: „Jeden Tag. Meditiere jeden [[Tag]]. Meditiere mindestens 5 bis 7 Minuten.“ Wenn Du jeden Tag 5 bis 7 Minuten meditierst, wirst Du merken, dass Dein Tag ganz anders verläuft. Wenn Du wirklich jeden Tag meditierst, dann wird die [[Meditation]] tiefer. Wenn es Dir jeden Tag gelingt, ein wenig in die [[Tiefe]] zu gehen, ein wenig [[Freude]] in Dir selbst zu finden, ein wenig Zugang zu finden zur Tiefe Deines [[Herz]]ens, dann ist das etwas ganz Großartiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]- wie oft am Tag? Wenn Du interessierter bist, ist es auch gut, zweimal am Tag zu meditieren. Es ist zum Beispiel gut, am [[Morgen]] oder am [[Abend]] eine längere Meditation zu haben, zum Beispiel 20 Minuten, und dann noch eine zusätzliche Meditation zu haben von 3-5 Minuten. Ich meine, dass mindestens jeder [[ernsthaft]]e [[spirituell]]e [[Aspirant]] [[morgens]], wenn er [[aufstehen| aufsteht]], und bevor er [[schlafen]] geht meditieren sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami-Sivananda-Konzentration-und-Meditation.jpg|thumb| [[Swami Sivananda]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Tag]] mit Meditation [[beginnen]] heißt, Du spiritualisierst den Tag und Du kannst den Tag mit [[positiv]]er [[Kraft]] füllen. Den Tag zu beenden mit der Meditation heißt, den Tag gut abzuschließen und eine positive [[Energie]] für die [[Nacht]] zu haben. Der [[Schlaf]] geht besser und die [[Traum| Träume]] sind [[schön]]er und [[inspirieren| inspirierender]], wenn Du vor dem [[Schlafen]] meditierst. Und Du wirst auch am nächsten Morgen erholter sein. Ein paar Minuten Meditation vorm Schlafen gehen können viel bewirken. Also die meisten werden einmal am Tag länger meditieren und das andere Mal etwas kürzer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] - wie oft am Tag? Man könnte auch sagen, eigentlich die ganze [[Zeit]]. Es ist gut, einen meditativen [[Gemütszustand]] zu haben, ganz bewusst da zu sein und ganz [[bewusst]] das zu tun, was Du tust. Und auch das ist schon Meditation. Und eine weitere Möglichkeit ist, zwischendurch meditative Elemente einzufügen. Meditation im engeren Sinne ist ja die sitzende Meditation mit geradem [[Rücken]], wo Du Dir eine bestimmte Zeit nimmst. Meditation in einem weiteren Sinne sind meditative Momente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du könntest zum Beispiel jetzt, wenn dieses Video oder diese Audio vorbei ist, einen Moment den [[Himmel]] anschauen und einen Moment [[Freude]], [[Schönheit]] und [[Verbundenheit]] genießen. Wenn Du Deinen [[Partner]] oder Deine Partnerin siehst und Ihn oder Sie in die [[Arme]] nimmst, einen Moment meditatives [[Gewahrsein]], einfach im [[Hier]] und [[Jetzt]], [[bedingungslos]]e [[Aufmerksamkeit]], so wichtig auch für die [[Liebe]]. Oder wenn Du irgendwo warten musst, zum Beispiel im Naturkost-Supermarkt, beim Arzt oder am Bahnsteig, spüre ein paar Momente meditatives [[Gewahrsein]]. Nimm die Gelegenheiten, die das [[Leben]] Dir gibt, für ein paar meditative Momente. Mehr Informationen über Meditation, wie Du meditieren kannst und weitere Tipps für die tägliche [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] findest Du auf unseren Internetseiten von [https://yoga-vidya.de/ Yoga Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video: Meditation - wie oft am Tag? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzes Vortragsvideo zum Thema &amp;quot;Meditation - wie oft am Tag?&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| eJ8bHbzHAbw }}&lt;br /&gt;
Vortragsvideo vom Gründer von Yoga Vidya, [[Sukadev Volker Bretz]] rund um das Thema [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditieren-lernen/leitfaden-fuer-die-meditation/ Meditation Leitfaden], vielleicht hilfreich für dich, wenn du Interesse hast an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gute Meditationen für jeden Tag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführte Anfänger Meditation | 10 Minuten für jeden Tag&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ockCQMt9kM0&amp;amp;t=468s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle - Geführte Meditation mit Entspannungsmusik&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=o-Gn59cSA1E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführte Meditation für Entspannung &amp;amp; Zufriedenheit | Selbstwert und Selbstliebe stärken&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=mn-KTgQnYg0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführte Meditation für Entspannung, innere Ruhe &amp;amp; Zufriedenheit | Achtsam und Dankbar in den Tag&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=4Z1RPavOX3s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chakra-Meditation für alle 7 Chakren - Reinigung und Aktivierung &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=XjLJVEHlFwg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführte MEDITATION um Stress, Grübeln und Sorgen aufzulösen | Innere Reinigung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=b2ij_tskb4Q&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführte Meditation - Das geerdete Herz&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=tIxdbCsILhI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzmeditation mit Barbara (Fantasiereise zur Heilung des Herzens)&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=IuEOl028rgc&amp;amp;t=81s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanfte und liebevolle Heilung des inneren Kindes - Geführte Meditation&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=gzrsLT7ukwM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditationen von Yogi Nis:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation für Anfänger&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=kewm72T2qqk&amp;amp;t=27s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tägliches Mantra (Gebet)&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=WTuB93BUn3s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüttelmeditation nach Yogi Nils (Glücksyoga)&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=WdHXJPdjIS4&amp;amp;t=8s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilende Energieübungen&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=vjb6sSwkT94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst-Meditation&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lUNdscegQYs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lach Meditation&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=RLSKglyEJHY&amp;amp;t=16s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga-Meditation (Entspannung in fünf Minuten)&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=hbwTvZFIkIg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amitabha Mantra für Glück, Frieden und Erleuchtung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Tgt0MvEDr_I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engel Meditation (Liebe, Frieden, Heilung, Glück)&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Z_76J8h2-9s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sagt deine innere Stimme&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=xULJb7jVaRY&amp;amp;feature&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht-Meditation von Yogi Nils&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=KCNqo7Hn_GQ&amp;amp;t=12s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Fragen und Antworten zum Thema Meditation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du Antworten zu weiteren Fragen zum Thema Meditation:&lt;br /&gt;
* [[Meditation wie oft]]&lt;br /&gt;
* [[Meditation wie sitzen]]&lt;br /&gt;
* [[Wann meditieren]]&lt;br /&gt;
* [[Was machen in der Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Welche Meditation für Anfänger]]&lt;br /&gt;
* [[Welches Kissen für Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wie Meditation beenden]]&lt;br /&gt;
* [[Wie Meditation zuhause üben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - wie oft am Tag? Weitere Infos zum Thema Meditation Leitfaden und Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du weitere Informationen zu den Themen Meditation Leitfaden und Meditation und einiges, was in Verbindung steht mit Meditation - wie oft am Tag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Podcast] - [https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/meditationsanleitung/feed/ RSS Feed zum Abonnieren Meditation Podcast]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/ Yoga Blog]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation Seminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditieren-lernen/leitfaden-fuer-die-meditation/ Meditation Leitfaden]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/wie-lerne-ich-yoga/yoga-meditation-einfuehrungsseminar/ Yoga und Meditation Einführungsseminar]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden [[Tag]] [[meditieren]] ist in jedem Fall wichtig. Wenn Du wenig [[Meditationserfahrung]] hast, ist es zum Beispiel gut, einmal die Woche zum [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationskurs] zu gehen und dann jeden Tag 5-7 Minuten zu [[üben]]. [[Ernsthaft]]e [[Aspirant]]en werden jeden Tag mindestens einmal 20 Minuten meditieren und zusätzlich 1-5 Minuten zu einem anderen Zeitpunkt des Tages. Und besonders [[bewusst]]e Aspiranten werden immer wieder sich die [[Gelegenheit]] nehmen für meditative Momente am ganzen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frage Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frage an Sukadev]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frage Spiritualität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga_der_Liebe&amp;diff=829694</id>
		<title>Yoga der Liebe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga_der_Liebe&amp;diff=829694"/>
		<updated>2019-03-05T17:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Herz Liebe.png|thumb|Kultiviere bedingungslose Liebe]]&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Yoga der Liebe&#039;&#039;&#039; werden verschiedene [[Yoga Arten]] bezeichnet: [[Roter Tantra]] ist der Yoga der [[Sexuelle Liebe|sexuellen Liebe]]. [[Bhakti Yoga]] ist der Yoga der [[Gottesliebe]]. [[Karma Yoga]] ist der Yoga der Nächstenliebe, der tätigen [[Nächstenliebe]]. [[Jnana Yoga]] ist der Yoga der [[Liebe]] zur höchsten [[Wahrheit]]. Letztlich ist jeder Yoga auch ein Yoga der Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebe an sich als Yoga==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beziehung Partnerschaft Liebe.jpg|thumb|In Beziehungen gelebt: Yoga der Liebe]]&lt;br /&gt;
Du kannst aus allem Yoga machen. Wenn du das was du tust mit einer [[spirituell]]en Einstellung tust, machst du daraus Yoga. In diesem Sinn kann deine [[Partnerschaft]], deine [[Ehe]], deine [[Zweierbeziehung]] Yoga sein, nämlich der Yoga der Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]  sagt: Deine wahre [[Natur]] ist [[Sat]] - [[Chid]] - [[Ananda]], also [[Sein]]-[[Wissen]]-[[Glückseligkeit]]. In Ananda, in der Glückseligkeit, ist auch [[Prema]], die Liebe. Je mehr Liebe du spürst, umso mehr erfährst du Gott. So wie es auch heißt: (Johannesbrief): &#039;&#039;[[Gott ist die Liebe]]. Und wer in der Liebe ist, der ist in Gott und Gott ist in ihm.&#039;&#039; So leuchtet in jeder Liebe Gott auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass aus der kleinen, bedingten Liebe die große, [[bedingungslose Liebe]] werden. [[Egoistische Liebe]] kann umgewandelt werden in [[selbstlose Liebe]]. Hier ein paar Tipps: &lt;br /&gt;
* Wertschätze die Liebesempfindungen, die du jetzt schon hast&lt;br /&gt;
* Pflege deine Beziehungen, bringe noch mehr Liebe in sie hinein&lt;br /&gt;
* Drücke deine Liebe aus, zu Vater, zu Mutter, zu deinen [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern], deinen Geschwistern. &lt;br /&gt;
* Drücke deine Liebe zu deinem Partner, deiner Partnerin aus&lt;br /&gt;
* Verstehe alle Menschen, die dir lieb sind, indem du mehr über sie herausfindest, indem du dich für sie interessierst&lt;br /&gt;
* Mache die Liebe zu den Menschen, die du jetzt schon liebst, uneigennütziger, freundlicher&lt;br /&gt;
* Übe die [[Maitri Bhavana Meditation]], die [[Meditation der liebenden Güte]]&lt;br /&gt;
* Schicke [[Gedanken der Liebe]] morgens beim [[Aufstehen]], abends vor dem [[Einschlafen]] sowie am Anfang und am Ende der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und der [[Yoga Praxis]].&lt;br /&gt;
* Entwickle ein Gefühl der Liebe zu allen Menschen mit denen du es zu tun hast&lt;br /&gt;
* Entwickle auch die Liebe zu den Menschen, die dir nicht so wohl gesonnen sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich, Liebe als Grundgefühl zu haben. Du kannst es dir zur Aufgabe machen, das zu entwickeln. Der Yoga der Liebe is ein besonders schöner. Der Yoga der Liebe findet seine Wirkung sofort. Der Yoga der Liebe lässt dich Liebe immer stärker spüren - bis du in der Liebe mit dem Höchsten verschmilzt, die Gottverwirklichung erfährst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhakti Yoga als Yoga der Gottesliebe==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Vereinigung Radha und Krishna.jpg|thumb|göttliche Verbindung: Radha und Krishna]]&lt;br /&gt;
[[Bhakti Yoga]] ist der [[Yoga der Gottesliebe]]. Bhakti heißt Hingabe, Bhakti heißt Liebe zu Gott. Im [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga] wird die Liebe des Individuums zum Höchsten entfacht und immer stärker gemacht. [[Bhakti Yoga]] kenn viele Praktiken, Übungen, [[Sadhana]], um Gottesliebe zu stärken. Dazu zählen z.B. das Anhören von spirituellen Geschichten ([[Shravana]]), das Singen spiritueller Lieder ([[Kirtan]]), das Erinnern an die Gegenwart Gottes ([[Smarana]]) mittels [[Gebet]], beständiger [[Mantra Rezitation]], Verneigungen ([[Vandana]]), [[Altardienst]] ([[Pada Sevana]]), [[Gottesdienst]]e und [[Rituale]] ([[Archana]]), tätige [[Nächstenliebe]] ([[Dasya]]), freundschaftlich mit [[Gott]] sprechen und zu Gott beten ([[Sakhya]]), vollkommene [[Selbsthingabe]] an Gott ([[Atma Nivedana]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel des Bhakti Yoga ist die [[vollkommene Liebe]], die [[bedingungslose Liebe]], in der das Individuum vollständig mit Gott verschmilzt. Mehr unter dem Stichwort &#039;&#039;&#039;[[Bhakti Yoga]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karma Yoga als Yoga der Nächstenliebe==&lt;br /&gt;
Karma Yoga ist der [[Yoga der Tat]]. Karma Yoga ist [[uneigennütziges Dienen]], [[verhaftungsloses Handeln]], [[tätige Nächstenliebe]]. Karma Yoga heißt Handeln um der Liebe willen. Karma Yoga heißt, Liebe zu allen Wesen zu kultivieren. Karma Yoga ist [[verhaftungslose Liebe]], [[bedingungslose Liebe]], [[erwartungslose Liebe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karma Yoga legt besonderen Wert darauf, mit Liebe zu handeln. Im Karma Yoga geht es darum, alle Menschen lieben zu lernen. Hier einige Tipps: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erkenne, dass in jedem Menschen der göttliche Funke ist. Gott wirkt in jedem Menschen - so ist jeder Mensch liebenswert&lt;br /&gt;
* Tief im inneren meint es jeder Mensch gut. Jeder Mensch handelt auch, um Liebe zu geben und um Liebe zu erhalten. Menschen handeln manchmal nicht sehr geschickt und verletzen viele. Aber wenn du genau hinschaust, spürst du, dass auch hinter Aggression das Bedürfnis nach Liebe ist&lt;br /&gt;
* Jeder Mensch ist ein besonderes Geschöpf. Jeder Mensch für sich ist einzigartig - und daher in besonderem Maße liebenswert&lt;br /&gt;
* Liebe zu Gott schließt auch Liebe zu den Menschen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist leicht, Liebe zu den Menschen zu spüren, die freundlich zu dir sind. Es ist die besondere Aufgabe eines [[spirituell]]en [[Aspirant]]en, Liebe zu allen [[Menschen]] zu entfalten, auch zu denen die weniger [[freundlich]] sind. Hier noch ein paar Tipps: &lt;br /&gt;
* Wenn du &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; sagst, meine es auch: Wünsche dem anderen einen guten Tag&lt;br /&gt;
* Wenn du &amp;quot;Auf Wiedersehen&amp;quot; sagst, meine es auch: Wünsche dem anderen etwas Gutes, freue dich auf ein Wiedersehen&lt;br /&gt;
* Verbinde dein [[Herz]] mit dem [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen] des anderen - spüre Herzensverbundenheit&lt;br /&gt;
*Versetze dich in den anderen hinein. Versuche die Welt mit den Augen das anderen zu sehen&lt;br /&gt;
* Interessiere dich für andere Menschen. Versuche sie zu verstehen. Interesse führt auch zu Liebe&lt;br /&gt;
* Lerne interessiert zuzuhören&lt;br /&gt;
* Vergib dem anderen, wenn er dich um Entschuldigung bittet. Sage auch: &amp;quot;Ich nehme deine Entschuldigung an&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist auch, dass du die Liebe der anderen annimmst: &lt;br /&gt;
* Wenn dir jemand einen Gefallen tun will, nimm den Gefallen an&lt;br /&gt;
* Wenn jemand sich dir öffnen will, öffne auch du dich für ihn&lt;br /&gt;
* Habe keine Scheu, auch mal Schwäche zu zeigen und zuzugeben. Du wirst bewundert für deine Stärken. Du wirst geliebt für deine Schwächen&lt;br /&gt;
* Wenn du einen Fehler gemacht hast, gibt es unumwunden und Ausreden zu und bitte um Entschuldigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickle auch Liebe zu den Pflanzen, den Bäumen, zu den Tieren, zur Natur, zu den Wolken, zum Himmel. Spüre Liebe überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tantra als Yoga der Liebe==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/tantra/ Tantra] hat viele Aspekte. [[Rotes Tantra]] ist das sexuelle Tantra. Rotes Tantra will die sexuelle [[Energie]] stärken und dann transformieren in spirituelle [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Letztlich geht es darum, [[Sexuelle Liebe]] in [[Spirituelle Liebe]] zu transformieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neotantra===&lt;br /&gt;
Es gibt auch [[Neotantra]] in der Tradition von [[Osho]]. Neotantra ist eine neuere Therapierichtung, um Zugang zu finden zu seinen Emotionen, zu seinen tieferen Gefühlen. Neotantra will die [[Liebesfähigkeit]] des Individuums stärken. Wenn das Individuum seine Liebesfähigkeit entfalten kann, auch die zwischenmenschliche Liebe stärker werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Podcast]]&lt;br /&gt;
* [[Liebe Videos]]&lt;br /&gt;
* [[Güte]]&lt;br /&gt;
* [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
* [[Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Bhakti]]&lt;br /&gt;
* [[Hingabe]]&lt;br /&gt;
* [[Gottesliebe]]&lt;br /&gt;
* [[Dienst]]&lt;br /&gt;
* [[Dienen]]&lt;br /&gt;
* [[Selbstaufgabe]]&lt;br /&gt;
* [[Prema]]&lt;br /&gt;
* [[Priya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]  Portal: Alles zum Thema Yoga&lt;br /&gt;
* https://sites.google.com/site/nilshorn2/die-heilende-beziehung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/ Liebe]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sivananda Bhakti und Sankirtan]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karma Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefühl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erleuchtung&amp;diff=813636</id>
		<title>Erleuchtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erleuchtung&amp;diff=813636"/>
		<updated>2018-09-07T20:20:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erleuchtung&#039;&#039;&#039; ist im [[Buddhismus]] und oft auch im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Bezeichnung für den höchsten [[Bewusstseinszustand]], der zur [[Erfahrung]] der [[Einheit]], der [[Befreiung]] führt. Erleuchtung, lateinisch illuminatio, ist ein auch in der christlichen [[Mystik]] gebräuchlicher Begriff, z.B. als Erleuchtung durch den [[Heilige]]n [[Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha im inneren Glück.JPG|thumb|[[Buddha]] im [[Glück]] (Gold) der [[Erleuchtung]]. Erleuchtung - erläutert vom [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem [[Sinne]] ist Erleuchtung die [[spirituell]]e Durchdringung, die zu höherem Bewusstsein führt. In einem relativeren, profanen [[Sinn]] wird heute manchmal auch ein plötzlicher [[Einfall]], eine [[Eingebung]], eine neue [[Erkenntnis]], als Erleuchtung bezeichnet: In diesem [[Sinn]] kann einem die Erleuchtung beim [[Wandern]] kommen, man kann eine plötzliche Erleuchtung haben. In diesem Artikel soll es mehr darum geben, was Erleuchtung im Sinne von [[Buddhismus]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist – und wie man sie erlangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtung - ([[Moksha]], [[Samadhi]]) ist das höchste [[Ziel]] im [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/was-ist-yoga/ Yoga]. Das [[Bewusstsein]] verändert sich und erhebt sich in die Ebene der [[Transzendenz]] (in [[Gott]] leben, im [[Licht]] leben). Das [[Ich]]-[[Bewusstsein]] ([[Ego]]) löst sich auf und wird durch ein Einheitsbewusstsein ersetzt. Man erfährt sich als eins mit allem und sieht sich in allen [[Wesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grunderfahrung der Erleuchtung ist [[Sein]] ([[Frieden]], [[Ruhe]]), [[Einheit]] (Egolosigkeit) und [[Glück]]. Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] spricht man von [[Sat]]-[[Chit]]-[[Ananda]]. [[Sat]] bezieht sich auf das anhaftungslose [[Sein]]. Das [[Ich]]-[[Bewusstsein]] erlöscht und der [[Mensch]] gelangt in das Einheitsbewusstsein ([[Chit]]). Aus der [[Verbindung]] des [[Sein]]s mit dem Einheitsbewusstsein entsteht dann von allein (aus [[Gnade]]) das innere [[Glück]] ([[Ananda]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Weg der Erleuchtung==&lt;br /&gt;
Der Weg der Erleuchtung besteht im Wesentlichen aus konsequenter [[Gedankenarbeit]] (innerer [[Frieden]], umfassende [[Liebe]], [[Weisheit]], [[Selbstdisziplin]] und inneres [[Glück]] üben) und regelmäßiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Dann kommt der [[Geist]] zur [[Ruhe]], der [[Mensch]] ruht in seiner wahren [[Natur]] (in [[Gott]]) und das innere [[Glück]] erwacht. [[Buddha]] lehrte dazu den Weg der vier Versenkungsstufen. So gelangt man ins [[Nirwana]]. [[Patanjali]] erklärte, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] im Zentrum Beruhigung der [[Gedanke]]n ist ([[Yogasutra]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia[http://de.wikipedia.org/wiki/Erleuchtung]: &amp;quot;Erleuchtung (illuminare → &amp;quot;erhellen&amp;quot;) bezeichnet nach der am weitesten verbreiteten [[Auffassung]] eine religiös-spirituelle [[Erfahrung]], bei der das [[Alltagsbewusstsein]] eines Menschen überschritten wird und eine besondere dauerhafte [[Einsicht]] in eine, wie auch immer geartete gesamtheitliche [[Wirklichkeit]] erlangt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Konzepten, die mit &amp;quot;Erleuchtung&amp;quot; übersetzt werden und in der [[Frage]], wie die jeweilige Erleuchtung erlangt werden kann, gibt es allerdings in den Überlieferungen der verschiedenen Kulturen erhebliche Unterschiede. Erleuchtung wird beispielsweise als spontan eingetretener Durchbruch bzw. als aus eigener [[Kraft]] erlangtes Endergebnis eines Prozesses geistiger [[Übung]] und [[Entwicklung]], oder aber als [[Vereinigung]] mit einem universalen [[Bewusstsein]] oder als eine durch göttliche [[Gnade]] erlangte Heiligmäßigkeit verstanden. In der europäischen Religionsphilosophie wird der Sachverhalt &amp;quot;Erleuchtung&amp;quot; zu den &amp;quot;mystischen [[Erfahrungen]]&amp;quot; gezählt. Im Kontext asiatischer [[Religion]]en bezeichnet Erleuchtung das höchste [[Ziel]] der spirituellen [[Weg]]e.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|zV8xZhrvAjA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sitzen, Gehen und Gedankenarbeit==&lt;br /&gt;
Erleuchtung entsteht in einem Menschen, wenn die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst werden. Buddha hat dafür einen genial einfachen Weg entwickelt. Dieser Weg heißt: &amp;quot;Sitzen, Gehen und Gedankenarbeit.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wenn man beständig über einen langen Zeitraum im Wechsel Sitzen und Gehen praktiziert, werden die inneren Verspannungen optimal abgebaut.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nur sitzt, wird der Geist schnell träge. Die regelmäßige Bewegung macht den Geist klar und hält den [[Körper]] gesund. Sie gibt dem Menschen innere [[Kraft]]. Sie befähigt den Menschen kraftvoll seinen spirituellen Weg zu gehen. Sie gibt ihm die Kraft als Sieger zu leben. Wenn man nur geht, ist der Geist zu unruhig. Inneres Glück entsteht aus der inneren Ruhe. Wird der Körper ganz ruhig gehalten, kann man gut in tiefere Dimensionen der Meditation gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Sitzen und Gehen spielt nach Buddha für die Auflösung der inneren Verspannungen die Gedankenarbeit eine große Rolle. &#039;&#039;&#039;Ein Yogi sollte Gedanken der [[Liebe]], [[Weisheit]]  und Selbst[[disziplin]] entwickeln.&#039;&#039;&#039; Er muss im Laufe der Zeit seine [[Gedanke]]n immer mehr zur [[Ruhe]]  bringen. Bis er ganz in der Ruhe lebt. Dann denkt er, wenn er das Denken braucht. Und er verweilt ohne Gedanken, wenn Gedanken nicht notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Grundmodell der Verspannungsauflösung kann man zu dem Weg der fünf Tätigkeiten weiter entwickeln: [[Liegen]] (oder Sitzen/Meditieren), Lesen (Gedankenarbeit), Gehen (Sport, Yoga), Gutes tun (etwas Arbeiten, [[Karma Yoga]]) und das [[Leben]] genießen (etwas Schönes tun). Diese fünf Tätigkeiten im ständigen Wechsel und jeweils in der persönlich richtigen Dauer sind ein effektiver Weg der Verspannungsauflösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ca37XUYwmUc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Yogi Nils]] ist der spirituelle Tagesplan die zentrale Technik auf dem Weg ins Licht. Hauptsächlich mit einem sehr sensibel und gleichzeitig sehr konsequent praktizierten Tagesplan löst Nils die Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist. Er verteilt seine spirituellen Übungen so über den Tag, dass ein ständiger innerer Reinigungsprozess aufrechterhalten wird. Das Geheimnis ist die richtige Anwendung der richtigen Technik im richtigen Moment. Der Weg des inneren Glücks erfordert viel Weisheit und inneres Gespür. Er muss jeden Tag sensibel und sehr individuell entwickelt werden. Nils beginnt den Tag mit einer positiven Tageseinstellung. Welche Übungen braucht er heute in welcher Reihenfolge? Wo sollen die Schwerpunkte liegen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Meditation teilt Yogi Nils grundsätzlich in zwei Stufen ein. In der ersten Stufe reinigt er durch Visualisierungen, Mantras und Atemübungen seine Energiekanäle und aktiviert seine Kundalini-[[Energie]]. Dann stoppt er radikal für einige Minuten alle Gedanken. Sein Geist kommt ganz zur Ruhe. Anschließend verweilt er einfach nur in der Ruhe und lässt die Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wie sie wollen. Das ist die Stufe des Verweilens in der selbsttätigen Meditation. Alle stressbehafteten Gedanken und Gefühle kommen hoch. Würde man jetzt die Gedanken unterdrücken, würde kein tiefer Lösungsprozess entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu viel direkten &#039;&#039;&#039;Kontakt mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; sollten wir in der ersten Phase der Entwicklung der Erleuchtung vermeiden. Als Yogi muss man sehr sensibel herausfinden, wie viel Kontakt zu anderen Menschen einem gut tut. Ab einem bestimmten Punkt der äußeren Ruhe wendet sich die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] eines Menschen nach innen. Sie lebt sich nicht mehr in äußeren Aktivitäten aus. Sie verlagert vielmehr ihren Schwerpunkt auf die innere Reinigung, die Auflösung der Verspannungen und die Entwicklung des inneren Glücks. Der Yogi wird dann weitgehend von alleine von seiner eigenen Lebensenergie ge[[reinigung|reinig]]t. Er braucht nicht mehr sehr viele spirituelle Übungen zu machen. Er muss nur in einem Zustand der ausreichenden körperlichen und geistigen Ruhe bleiben. Diesen &#039;&#039;&#039;Punkt der Umkehr der inneren Energie&#039;&#039;&#039; muss jeder Yogi finden. Er ist schwer zu finden und vor allem schwer zu bewahren. Die Lebensenergie drängt in die Überaktivität oder in die Trägheit. Beides muss ein Yogi mit täglicher Selbstdisziplin konsequent verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HHtaeXjeQ-s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein effektives Yogi-Leben fühlt sich an wie ein ständiges [[Schwimmen]]  gegen den Strom der eigenen [[neurose|neurotischen]]  [[Impuls]]e. Es ist wie ein Leben in einem [[Dampfkochtopf]]. Erst ist die Ruhe unerträglich langweilig  und dann fängt die Energie plötzlich intensiv an in einem zu arbeiten. Wenn wir den Ruhedruck beständig bewahren, entsteht inneres Glück. Wir verwirklichen unser wahres Selbst, unseren tieferen Lebenssinn. Wir gelangen in ein dauerhaftes Leben im Licht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Swami Sivananda entsteht Er[[licht|leuchtung]] durch die drei großen Grundsätze Ruhe, Üben und [[Liebe]]. Wenn ein Yogi alleine an einem [[Ort]]  der Ruhe lebt, hat er die Hälfte des Weges zur Erleuchtung schon geschafft. Die zweite Hälfte bewältigt er mit seinen spirituellen Übungen. Durch das große Tor zu einem Leben im Licht schreitet er durch den Weg der umfassenden Liebe. Wenn ein Yogi im Schwerpunkt für das Glück seiner Mitmenschen und für das Ziel einer glücklichen Welt lebt, dann löst sich sein Ego auf. Verschwindet das Ego, ist der Mensch im Licht. Er entspannt sich so tief in seiner Seele, dass die Glücksenergie in ihm erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shivas Segen== &lt;br /&gt;
[[Datei:Bangalore Shiva.jpg|thumb|Shiva-Statue auf Bangalore]]&lt;br /&gt;
[[Shiva]] ist der oberste Gott im Hatha-Yoga. Wir können ihn als Symbol für einen siegreichen Yogi sehen. Er meistert das Leben mit den fünf Elementen Liebe (Perlenkette vor dem Herzchakra), Freude (inneres Glück, Meditationssitz), Weisheit (Kundalini-Schlange), Kraft (Dreizack, Trommel) und Ruhe (in der Ruhe leben, Mond über dem Kopf, Einheitsbewusstsein). &#039;&#039;&#039;Jeder spirituelle Mensch solte sich mindestens einmal in seinem Leben von einem erleuchteten Meister segnen lassen.&#039;&#039;&#039; Ein Darshan ist ein wichtiger Reinigungsschritt auf dem Weg zur Erleuchtung. Oft werden Erleuchtungsenergien übertragen, die sich eines Tages zu einer großen Gnade entfalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Der Sieger = Wir schütteln unsere Fäuste in Höhe des Kopfes und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich erreiche meine Ziele. Meine Ziele sind ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Der Starke = Wir reiben die Hände/Füße auf der Erde, visualisieren unter uns den Berg Meru und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bewahre Gleichmut bei Leid. Ich gehe mit Ausdauer meinen Weg.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Gelassene = Wir machen große Kreise mit den Armen, visualisieren um uns herum den Kosmos voller Sterne und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich lebe in der großen Ordnung des Kosmos. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind. Ich fließe positiv mit dem Leben.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Der Hatha-Yogi = Wir visualisieren in uns die Kundalini-Schlange, bewegen die Zehen, legen die Hände zusammen, kreisen mit den Daumen und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Hatha-Yoga. Ich rette mich durch meine spirituellen Übungen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Karma-Yogi = Wir bewegen segnend eine Hand vor dem [[Herz]]chakra und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Shiva bedeutet übersetzt &amp;quot;Der Gute&amp;quot;. Er lebt im kosmischen Bewusstsein und sieht sich in allen seinen Mitwesen. Er möchte, dass alle Wesen glücklich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Meister-Yoga = Wir reiben die Hände vor dem Herzchakra, visualisieren über uns im Himmel die erleuchteten Meister und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Om alle erleuchteten Meister. On innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Shiva-Bild = Konzentriere dich auf ein Bild oder eine Statue von Shiva. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und nimm dadurch Energie von Shiva auf. Denke mehrmals das Mantra &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Om Namah Shivaya&amp;quot;&#039;&#039;&#039; (Ich verbinde mich mit Shiva) und spüre, wie mit dem Mantra die Energie Shivas (aller erleuchteten Meister, aller Yogis) in dich hineinfließt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Meditation = Wir legen die Hände in den Schoß, bewegen die Zehen und denken das &#039;&#039;&#039;Mantra &amp;quot;Om&amp;quot; im Bauch&#039;&#039;&#039;. Dann stoppen wir eine Minute alle Gedanken. Wir verweilen einige Zeit entspannt in der Meditation und kommen dann zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CXuYgiBpq-k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JXdhHn8L65o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinrich Zimmer über Erleuchtung==&lt;br /&gt;
Ausschnitt aus der Legende von [[Kanakavarna]] aus &amp;quot;Buddhistische Legenden&amp;quot; von [[Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu eben der Zeit war ein Werdender Buddha, der vor vierzig Weltaltern den Wandel zur Erleuchtung angetreten hatte, wieder in dieser Menschenwelt ins Leben getreten. Dieser Werdende Buddha sah in einem Gehölz, wie ein Sohn sich mit seiner Mutter verging, und wie er das sah, dachte er bei sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrlich, diese Wesen kleben an Lüsten, sie sind ganz verklebt von Lüsten; wo er neun Monate in ihrem Leib zugebracht hat und ihre Brüste getrunken hat, da wird er noch verenden! Satt bin ich solcher Geschöpfe, die böse sind, entflammt von glühender Lust am Bösen, die verkehrten Blickes zur Wahrheit stehen und überwältigt sind von Gier nach dem Gemeinen, die ihre Mutter nicht als Mutter kennen, die keine Ehrfurcht vor heiligen Asketen und Brahmanen haben und die Älteren in der Familie nicht ehren. — Wer vermag um solcher Geschöpfe willen den Wandel zur Erleuchtung zu wandeln? Ich will mich dem Ziele weihen, das mir für mich selbst vorschwebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da begab sich der Werdende Buddha abseits zur Wurzel eines Baumes. Er trat herzu und setzte sich bei der Wurzel des Baumes. Er verschränkte seine Schenkel und richtete den Leib gerade auf und stellte Besonnen¬heit vor sein Angesicht und verharrte in der schrittwei-sen Betrachtung des Aufgehens und Zergehens der fünf &amp;quot;Felder des Erfassens. Nämlich so:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Dieses ist die sinnliche Form, dieses ist der Aufgang sinnlicher Form und dieses ist der Untergang sinnlicher Form. &lt;br /&gt;
:Dieses ist die sinnliche Empfindung, dieses ist die begriffliche Benennung, &lt;br /&gt;
:dieses sind die Gebilde, dieses ist das Bewusstsein. So geht das Bewusstsein auf — &lt;br /&gt;
:so geht das Bewusstsein unter.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er so der Reihe nach in der Betrachtung des Aufgehens und Zergehens der fünf Felder des Erfassens verharrte, begriff er in Bälde:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Allem, wem Entstehen eigen ist, ist auch Vergehen eigen&amp;quot; — &lt;br /&gt;
:und damit hatte er die Einsame Erleuchtung erreicht. Da sprach der Erhabene Erleuchtet-Einsame, nachdem er die Dinge in ihrer wahren Folge betrachtet hatte, damals die Strophe:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wer den Dingen lebt, am Leben klebt,&lt;br /&gt;
:aus dem Kleben erwächst das Leiden hienieden. —&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Wer die Not im Kleben sieht,&lt;br /&gt;
:seines Weges wie das Nashorn zieht: einsam und abgeschieden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erleuchtung als hilfreiche Tugend==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus einem Vortrag von Sukadev Bretz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Light Lampe Frage.jpeg|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtung, was hat das mit [[Psychologie]] zu tun? Normalerweise, wenn ich über Erleuchtung spreche, dann mache ich es von einem reinen [[spirituell]]en Standpunkt aus, aber Erleuchtung hat auch etwas mit [[Psychologie]] zu tun. Die Psychologie ist ja die [[Wissenschaft]], [[Logie]], von der [[Psyche]], von der menschlichen [[Natur]] und den menschlichen [[Eigenschaft]]en und [[Fähigkeit]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leider vergessen die modernen [[Psychologe]]n allzu oft etwas sehr Wichtiges, nämlich die Erleuchtung. [[Mensch]]en wollen letztlich Erleuchtung erlangen. Man kann auch sagen, der tiefste Aspekt des Menschseins, das ist die Erleuchtung. [[Mensch]]en streben bewusst oder unbewusst nach [[Überbewusstsein]], Menschen streben danach, das Höchste zu erfahren. Menschen sind auch nicht zufrieden bis zur Erleuchtung. Und ich glaube, das sollten die Psychologen mehr berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht nicht aus, nur einfach die [[Psyche]] zu verstehen als [[Emotion]]en, und ich glaube auch nicht, dass die Evolutionsbiologie ausreicht, um menschliches [[Verhalten]] zu erklären, auch wenn zugegebenermaßen die [[Evolutionsbiologie]] und [[Psychologie]] schon eine ganze Menge erklären können, aber eben nicht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mensch]] hat auch einen [[Sinn]] im [[Leben]] und der Mensch spürt, es gibt etwas Höheres, es gibt die Erleuchtung. Die großen [[Meister]] aller [[Kultur]]en und die großen [[Heilige]]n der verschiedenen [[Religion]]en und auch die verschiedenen [[spirituell]]en [[Meister]] sagen: &amp;quot;Es gibt die Erleuchtung, du kannst die Erleuchtung erlangen und du wirst sie auch erlangen irgendwann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche sagen: &amp;quot;Ja, du wirst sie erlangen nach vielen [[Inkarnation]]en.&amp;quot; Andere sagen, dass es die Allerlösung gibt, dass nach einer ausreichenden [[Zeit]] in den Zwischenwelten, vielleicht im Fegefeuer, wie auch immer man es nennen will, man irgendwann zur Erleuchtung kommt. Das Bewusstsein des Menschen ist ausgerichtet zur [[Erfahrung]] der [[Einheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch wird niemals zufrieden sein mit kleinem [[Glück]], der [[Mensch]] will nur die höchste Erleuchtung erlangen. Und ich glaube, die menschliche [[Psyche]] ist am leichtesten zu verstehen, wenn du Erleuchtung in [[Betracht]] ziehst. [[Jetzt]] überlege [[selbst]], denkst du nach über Erleuchtung? Weißt du, dass du irgendwann die Erleuchtung erlangen wirst? Was tust du, um die Erleuchtung zu erlangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Nb24DUzkiCA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warte nicht auf die „ERLEUCHTUNG“ zünde „Selbst“ ein Licht in Dir an==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Artikel von Gerrit Kirstein, aus dem Yoga Vidya Journal Nr.36 - Sommer 2018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir [[Frau]]en und Männer, die wir uns für [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] interessieren und mit [[Hingabe]] praktizieren, gehen auf dem Yoga-Weg durch verschiedene Entwicklungsphasen. Sofern wir die damit verbundene [[Philosophie]] ernst nehmen und danach leben, und Yoga nicht nur als amüsante, sportliche Freizeitbeschäftigung betrachten, eint uns ein anspruchsvolles Ziel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir anstreben, sind beständige innere [[Harmonie]] und [[Wohlgefühl]], [[Verbindung]] zum wahren [[Selbst]] und eine erhöhte [[Betrachtung]], Erleuchtung. Wobei ich die [[Erkenntnis]] von [[Buddha]] bevorzuge, der nicht von der großen „Erleuchtung“ sprach, sondern bescheidener, vom „[[Erwachen]]“. Also einfach ein Zustand des bewussten [[Sein]]s, im [[Einklang]] mit den Gesetzmäßigkeiten der [[Natur]], den kosmischen Gegebenheiten und den alltäglichen Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Überzogene Erwartungen an die Zukunft===&lt;br /&gt;
Wenn wir in diese Richtung unterwegs sind und uns mit den genannten [[Ziel]]en identifizieren, dann richten wir unseren [[Blick]] nach vorn, in die [[Zukunft]]. Wir erwarten, dass ein verheißungsvoller Zustand dauerhafter [[Akzeptanz]] und [[Zufriedenheit]] auf uns zukommt, uns quasi widerfährt. Also warten wir im Prinzip darauf, dass es eines Tages hoffentlich „Klick“ macht, und dass wir dann die große [[Erkenntnis]] verspüren, wer wir wirklich in unserem tiefen Wesen sind und was der wahre [[Sinn]] unseres Daseins in diesem Leben ist. Dann werden wir endlich glücklich und zufrieden sein, bis ans Ende unserer Tage… „ und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte diese bekannte Schlussphrase aus [[Märchen]] und [[Sagen]] umdrehen, und dann könnte sie lauten: „… und wenn sie heute leben, dann sind sie noch nicht gestorben…“&lt;br /&gt;
Der Fokus liegt auf dem „Heute“ leben, also in der [[Gegenwart]], oder wie man auch gern sagt „ im Hier und [[Jetzt]]“. Dabei habe ich den Eindruck, dass viele Menschen diese Aussage in ihrer Bedeutung noch nicht wirklich erkannt haben. Im Hier und Jetzt leben, heißt, nicht abwarten und hoffen auf eine überirdische Erscheinung oder auf das, was uns vielleicht [[Gutes]] in der [[Zukunft]] geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es verlangt, dass wir ganz bewusst und vor allem auch aktiv jetzt, heute, für einen Befindlichkeitszustand sorgen, der uns innerlich frei und stark sein lässt; damit wir schon in der Gegenwart [[Wohlgefühl]], [[Geborgenheit]] und [[Freude]] in unserem wahren Wesen genießen können. Wir nehmen also unser Leben selbst in die Hand und folgen der Natur unseres inneren Wesens. Wer sollte es denn sonst für uns tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das setzt aber voraus, dass wir uns von unseren überzogenen [[Erwartung]]en an eine [[Lösung]] von außen oder an das [[Wunder]] einer Erleuchtung oder [[Befreiung]], wie auch immer sie geschehen sollten, verabschieden. Stattdessen können wir unser eigenes [[Licht]] in uns anzünden - wenn wir denn für Andere und nicht zuletzt auch für uns selbst, Licht sein wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erwachen im Jetzt ist möglich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Entscheidung und die daraus folgenden [[Handlung]]en kann und wird uns niemand abnehmen. Das ist unsere ureigene Aufgabe. Wenn wir es nicht tun, werden wir diesen einzigartigen, verlockenden Zustand von [[Einheit]], [[Freiheit]] und [[Harmonie]] nicht erleben. Ich bin mir sicher, dass es möglich ist, selbst für die eigene „Erleuchtung“ oder das „Erwachen“ zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind alle göttliche, auserwählte [[Wesen]], und jeder von uns trägt das strahlende [[Licht]] seiner [[Einzigartigkeit]] in sich, sonst könnten wir gar nicht existieren. Aber leider haben viele den Zugang zu ihrem inneren, heiligen Raum, wo sie sich geschützt und sicher fühlen können und im [[Einklang]] mit sich sind, verloren. Sie haben aufgehört zu leuchten und ihre Ausstrahlung und [[Lebensfreude]] ist zugedeckt von Alltagssorgen und enttäuschenden [[Erfahrung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere [[Gedanke]]n bewegen sich oft im Spannungsfeld zwischen leidvollen, belastenden Erlebnissen der [[Vergangenheit]] und sehnsuchtsvollen, freundlichen Zukunftserwartungen.&lt;br /&gt;
Aber das [[Leben]] findet nur in der [[Gegenwart]] statt. Sobald wir über Vergangenes nachdenken und es zulassen, dass schmerzhafte Erinnerungen unser Denken und Fühlen bestimmen, haben wir den Kontakt zur [[Gegenwart]] und damit zu uns verloren. Und wenn wir uns mit vagen [[Hoffnung]]en, Träumen, [[Wünsche]]n und Zukunftsängsten beschäftigen, blockieren wir ebenfalls den Zugang zu unserem inneren Kern und Wonnegefühl, das die Inder als – [[Sat]]-[[Chid]]-[[Ananda]] – bezeichnen; absolutes Sein, [[Wissen]] und [[Glückseligkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wege zur harmonischen Einheit und Verbindung===&lt;br /&gt;
Wie könnte es uns denn gelingen, weitgehend konstant bei uns, sprich gegenwärtig zu bleiben, wenn wir in die Vergangenheits- und Zukunftsfalle geraten sind? Wie können wir wieder aus diesem bedrückenden Zustand herauszukommen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort liegt in der natürlichen [[Weisheit]] unseres [[Körper]]s und der [[Kontrolle]] unserer [[Gedanke]]n. Wenn wir in der Lage sind, möglichst gedankenfrei unseren [[Körper]] zu spüren, unsere mentalen [[Begrenzung]]en wahrzunehmen und durch [[Konzentration]] auf die [[Atmung]] in einen erweiterten Bewusstseinszustand zu gelangen, haben wir die [[Chance]], uns intensiv zu spüren und wieder in eine harmonische [[Verbindung]] mit uns zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein hilfreicher Weg ist es, den Körperkontakt nicht nur von außen, durch [[Bewegung]] und [[Berührung]] herzustellen, sondern sich mental in das Innere des [[Körper]]s hineinzuversetzen und aus der [[Geborgenheit]] dieses inneren „Zuhauses“ die Außenwelt zu betrachten und wahrzunehmen. Idealerweise beginnt man den Weg in den Körper mit einer längeren [[Meditation]], um sich einzustimmen und sich Schritt für Schritt ganz zu öffnen. Danach konzentriert man sich ganz bewusst auf die Körperwahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fängt mit einer liebevollen Kontaktaufnahme zu den Füßen an, verbunden mit einem Dank an diese wichtigen Körperteile, die uns durch das Leben tragen und die [[Verbindung]] zu unserem „Grounding“, zur Erdverbindung, sind. Dann wandert man mit seiner [[Aufmerksamkeit]] Schritt für Schritt weiter über die anderen Körperteile – Beine, Becken, Rücken, Brustkorb, Hände, Arme, Schultern, Nacken bis hoch zum Kopf. Jede Region wird sanft und freundlich mit dankbaren Worten und [[Gefühl]]en gewürdigt. Wir können diesen Kontakt auch mit einer liebevollen [[Berührung]] unterstützen und intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperempfinden und Atmung schaffen Bewusstsein===&lt;br /&gt;
Aus dieser sanften, einfühlsamen Vorgehensweise wird sich das [[Gespür]] entwickeln, über welche Körperregion der Zugang in das Körper-Innere erfolgen kann. Hierbei hilft uns vor allem eine tiefe, gleichmäßige [[Atmung]], die richtige Eingangspforte zu finden. So wie die Atemwelle rhythmisch unseren [[Körper]] bewegt, können auch wir uns dieser genuinen Bewegung hingeben und uns in der Schwingungsfrequenz mit dem Körper vereinen und zu einem [[Gefühl]] der [[Ganzheit]] kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bewohnen ganz bewusst unsere körperliche [[Hülle]], verbinden uns mit der ihr innewohnenden [[Energie]] und können somit die übliche [[Dominanz]] des [[Verstand]]es temporär verlassen. Wenn wir uns in unserem eigenen Energiefeld eingerichtet haben und uns an dem, was wir verkörpern und fühlen, erfreuen, sind wir gegenwärtig. Das heißt, wir sind in einem Bewusstseins-Zustand, der uns erlaubt, alles was mit uns und um uns herum geschieht anzunehmen und so zu lassen, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir empfinden uns im Einklang und damit in Verbindung mit dem [[Selbst]], mit unserer wahren [[Natur]]. Und dann werden wir erkennen, dass wir diese [[Wahrheit]], diese [[Vollkommenheit]], dieses Urwissen, bereits von Anbeginn an in uns getragen haben. Wir spüren wieder das [[Licht]], das in uns brennt und uns wärmt und heil sein lässt. In diesem Zustand brauchen wir nicht mehr nach außen oder hoffnungsvoll in die [[Zukunft]] zu schauen, um unseren inneren [[Frieden]] und ein bejahendes [[Lebensgefühl]]&lt;br /&gt;
zu finden. Alles, was wir für ein erfülltes [[Leben]] brauchen, ist schon in uns und steht uns zur [[Verfügung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wort Erleuchtung==&lt;br /&gt;
===Ähnliche Eigenschaften wie Erleuchtung - Synonyme===&lt;br /&gt;
Ähnliche Eigenschaften wie Erleuchtung, also Synonyme zu Erleuchtung sind z.B. [[höchste Erkenntnis]], [[Einssein]], [[kosmisches Gewahrsein]], [[höchstes Wissen]], [[Wahrheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausgleichende Eigenschaften===&lt;br /&gt;
Jede Eigenschaft, jede Tugend, die übertrieben wird, wird zu einer [[Untugend]], zu einem [[Laster]], einer nicht hilfreichen Eigenschaft. Erleuchtung übertrieben kann ausarten z.B. in [[Scharlatanerie]], [[Scheinheiligkeit]], [[Falschheit]]. Daher braucht Erleuchtung als Gegenpol die Kultivierung von [[Eingebung]], [[Intuition]], [[Spürsinn]], [[]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gegenteil von Erleuchtung - Antonyme===&lt;br /&gt;
Zu jeder Eigenschaft gibt es ein Gegenteil. Hier Möglichkeiten für Gegenteil von Erleuchtung, Antonyme zu Erleuchtung :&lt;br /&gt;
* Positive Gegenteile von Erleuchtung, man könnte diese auch als Gegenpole bezeichnen: [[Eingebung]], [[Intuition]], [[Spürsinn]], [[]]&lt;br /&gt;
* Negative Gegenteile von Erleuchtung, also [[Laster]], negative Eigenschaften, sind z.B. [[Getrenntsein]], [[Verhaftung im Materiellen]], [[Tapas]], [[]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erleuchtung Antonyme auf einen Blick===&lt;br /&gt;
Antonyme Erleuchtung sind z.B. Eingebung, Intuition, Spürsinn, Getrenntsein, Verhaftung im Materiellen, Tapas,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erleuchtung im Kontext von Tugendengruppen, Persönlichkeitsfaktoren und Temperamenten===&lt;br /&gt;
* Erleuchtung gehört zur [[Tugendgruppe 7 Gottesliebe, Naturliebe]]. Die wichtigsten Tugenden dieser Tugendgruppe sind [[Gottesliebe], [[Hoffnung]]] und [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
* Im Kontext des Persönlickeitsmodell der [[Big Five]] gehört Erleuchtung zum Persönlichkeitsfaktor N0 [[Neurotizismus]]/[[Labilität]] niedrig: [[selbstsicher]], [[ruhig]], [[stabil]], [[entspannt]]&lt;br /&gt;
* Im Persönlichkeitsmodell [[DISG]] gehört Erleuchtung zur Grundverhaltenstendenz I - [[Initiative]], [[Extravertiertheit]], [[Enthusiasmus]]&lt;br /&gt;
* Im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda Ayurveda] zählt man Erleuchtung zum [[Vata]]-[[Pitta]]-[[Kapha]] [[Temperament]] bzw. [[Dosha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
* [[Gott]]&lt;br /&gt;
* [[Moksha]]&lt;br /&gt;
* [[Mystik]]&lt;br /&gt;
* [[Samadhi]]&lt;br /&gt;
* [[Buddha]]&lt;br /&gt;
* [[Jyotishka]]&lt;br /&gt;
* [[Karma]]&lt;br /&gt;
* [[Divyavadana]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
* [[Kanakavarna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-kraft-gedanken Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/licht-kraft-weisheit Swami Sivananda: Licht, Kraft und Weisheit]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/japa-yoga Swami Sivananda: Japa Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/die-wissenschaft-pranayama Swami Sivananda: Die Wissenschaft des Pranayama]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-ueberwindung-furcht Swami Sivananda: Die Überwindung der Furcht]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/vedanta-anfaenger Swami Sivananda: Vedanta für Anfänger]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/japa-yoga Swami Sivananda: Japa Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/philosophie/goettliches-elixier-swami-sivananda Swami Sivananda: Göttliches Elixier]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/goetter-goettinnen-hinduismus Swami Sivananda: Götter und Göttinnen im Hinduismus]&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/philosophie-der-erleuchtung Nils Horn: Philosophie der Erleuchtung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de  Großes Yoga Portal]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de Yoga Community mit Videos, Forum, Fotos und mehr]&lt;br /&gt;
*[http://yogatherapie-portal.de Viele Infos über die therapeutischen Wirkungen des Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://blog.yoga-vidya.de  Neuigkeiten rund ums Yoga, mit Mantras Übungsanleitungen und Vorträgen als Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/seminar  Finde schnell ein Yoga Seminar]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana  Viele Infos rund um die Yoga Übungen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/center  Finde ein Yoga Center in deiner Nähe]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/ Portal für Yogatherapie]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/ Yoga Urlaub]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/yoga-ferien/ Yoga Ferien]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/yoga-reisen/ Yoga Reisen]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/ayurveda-urlaub/ Ayurveda Urlaub]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminartipp/retreat/ Retreat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]] [[Kategorie:Spiritualität]][[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zimmer Buddhistische Legenden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Was_ist_der_Sinn_des_Lebens&amp;diff=725370</id>
		<title>Was ist der Sinn des Lebens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Was_ist_der_Sinn_des_Lebens&amp;diff=725370"/>
		<updated>2018-02-27T12:43:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Was ist der Sinn des Lebens&#039;&#039;&#039;? Wie findest du den Sinn des Lebens? Wie findest du den Sinn deines Lebens? Gibt es einen Sinn für das Leben an sich? Das sind Fragen, mit denen sich Philosophen seit Urzeiten beschäftigen. Und die Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt jeden Menschen immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist der Sinn des Lebens an sich?==&lt;br /&gt;
Die Grundfrage an sich ist: Was ist der Sinn des Lebens an sich? Gibt es einen Sinn für das Universum? Ist alles aus dem Nichts entstanden? Ist das Universum, das Leben an sich unsinnig? Die Astronomen sagen ja, dass das Universum vor über 10 Milliarden Jahren in einem Urknall entstanden sei. Wenn man ihren Beschreibungen zuhört fragt man sich: Warum dieser ganze Aufwand? Beziehungsweise kommt die Frage auf: Wer hat sich diesen Aufwand gemacht?&lt;br /&gt;
Manche Evolutionsbiologen sagen: Das Leben ist irgendwie zufällig entstanden. Vielleicht in einem Vulkanausbruch haben sich Sauerstoff-, Wasserstoff- und Kohlenstoffmoleküle so verbunden, dass etwas mit einer Art Erbsubstanz entstanden ist, die sich irgendwie weitergegeben hat. Und in einer Art Überlebensmechanismus hat sich dann diese Erbsubstanz weiter entwickelt, bis auf diesem Planeten ein so reichhaltiges Leben entstanden ist.&lt;br /&gt;
Was ist also der Sinn des biologischen Lebens? Ist wirklich alles nur Zufall?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist der Sinn des Lebens der Menschen?==&lt;br /&gt;
Sind Menschen nur eine Form des Lebens unter vielen? Oder hat das Leben eines Menschen einen besonderen Sinn? Eines ist sicher: Der Mensch kann die Frage stellen: Was ist der Sinn des Lebens? Warum stellt sich der Mensch diese Frage überhaupt? Er könnte doch einfach leben, ohne sich die Frage nach einem Sinn zu stellen. Allerdings ist die Besonderheit des Menschen, einen Intellekt, eine Vernunft zu haben. Der Intellekt, die Vernunft, vergleicht, zieht Schlüsse, denkt in Vergangenheit und Zukunft. Der Mensch weiß: Ich wurde irgendwann geboren. Der Mensch weiß: Ich werde irgendwann physisch sterben. Der Mensch denkt also in Zeit und Raum. Die dritte Denkkategorie, in welcher der Mensch denkt, ist die Kausalität: Alles muss einen Grund haben. Wenn man den Grund kennt, kann man einen Sachverhalt begreifen und geschickter umgehen. So ist die Frage: Was ist der Sinn des Lebens der Menschen? eine Frage, die zum Menschsein dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist der Sinn meines Lebens?==&lt;br /&gt;
Am dringendsten ist natürlich die [[Frage]]: Was ist der Sinn des Lebens - für mich? Der Psychotherapeut Viktor Frankl, Begründer der [[Sinn Logotherapie|Logotherapie]], hat mal gesagt: Wenn ein Mensch weiß &amp;quot;wofür&amp;quot; ist er  bereit, nahezu alles zu machen. Der Mensch strebt [[eigentlich]] weniger danach, Freude zu erfahren. Der Mensch [[Streckung|strebt]] vielmehr danach, etwas [[Sinn]]volles zu be[[Wirkung|wirken]] - das allerdings erfüllt ihn mit großer Freude.&lt;br /&gt;
So kann sich jeder Mensch mit der Frage beschäftigen: Was ist der Sinn meines Lebens? Und wer feststellt, dass sein Leben einen Sinn hat, und das [[Gefühl]] hat, dass er sein Leben sinnvoll lebt, wird ein erfülltes Leben haben und sich glücklich schätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie findet man den Sinn des Lebens?==&lt;br /&gt;
Was ist der Sinn des Lebens? Wie kann man sich ihm nähern? Zunächst einmal gilt: Eine endgültige, für alle nachvollziehbare Antwort darauf gibt es nicht. Jedes Philosophiesystem hat seine eigene Antwort. Jede Religion hat seine eigene Antwort. Es hilft, große Philosophen zu studieren, die Weltreligionen zu studieren. So bekommt man verschiedene Antworten auf diese Frage: Was ist der Sinn des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erleuchtung ist der tiefere Sinn des Lebens ==&lt;br /&gt;
Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein. Das begreift man, wenn man das Leid kennt. Das größte Glück erfährt man durch ein Leben im Licht (in Gott, im erleuchteten Sein) und in der umfassenden Liebe. Wenn man im großen Sinn lebt, löst sich die Frage nach dem Sinn auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis des spirituellen Weges ist die Erleuchtung, die Heiligkeit, das Leben im Licht (im Reich Gottes). Gott ist in uns zu finden. Es geht also um eine Bewusstseinsveränderung. Es geht darum Frieden, Liebe, Glück und Freude in sich zu entwickeln. Die beiden Haupttechniken auf dem Weg der Erleuchtung sind die Meditation und die Gedankenarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Meditation kommt man innerlich zur Ruhe. Man kann die Ruhigstellung der Gedanken durch ein Mantra (Gebet), durch die Konzentration auf einen äußeren oder inneren Punkt, oder durch das bewusste Beobachten und Stoppen der Gedanken erreichen. Dann entsteht nach einer Weile innerer Frieden. Spannend ist, dass nach längerer Meditationspraxis nicht nur innerer Frieden, sondern auch innere Freude, Glück und Glückseligkeit entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerer Frieden und Glück entstehen, wenn man konsequent an seinen Gedanken arbeitet. Wenn man Gedanken von Wut, Sucht oder Angst durch den Gedankenstopp oder positive Gegengedanken (z.B. Dein Wille geschehe) überwindet, dann entsteht Frieden im Geist. Dann bekommt der Geist die Möglichkeit sich mit positiven Dingen zu beschäftigen. Wenn man den Geist auf Liebe, Glück und Lebensfreude konzentriert und diese Dinge auch praktisch lebt, dann entstehen Glück und Lebensfreude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann gibt es einen Umschwung im Geist. Der Mensch gelangt auf ein höheres Glücksniveau. Er empfindet das Leben überwiegend als glücklich. Je weiter ein Mensch sich innerlich reinigt, desto größer kann sein Glücksniveau werden. Bis er eines Tages die Erleuchtung erreicht. Die Erleuchtung ist eine besondere Ebene des Geistes. Der Geist ist so weit von seiner Negativität, seinen Süchten, Ängsten und seiner Wut gereinigt, dass das Licht Gottes in ihn hinein fließen kann. Erleuchtung kann man beschreiben als anhaftungsloses Sein (das Ich Bin von Moses, man ruht in sich und haftet nicht mehr an den weltlichen Dingen), als Gottesbewusstsein (Einheitsbewusstsein, man lebt im Licht, im Reich Gottes) und als Glückseligkeit (inneres Glück, Freude, Liebe). Diese drei Eigenschaften gehören zusammen und bedingen sich gegenseitig.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können im Schwerpunkt über den Weg der Ruhe zu einem Gottesbewusstsein gelangen (Gott ist in der Stille zu finden). Wir können uns aber auch darauf konzentrieren, ein Einheitsbewusstsein zu entwickeln. Wir identifizieren uns mit allen unseren Mitmenschen und Mitwesen. Wir wünschen ihnen Glück und helfen ihnen so weit es uns möglich ist. Wenn man allen Menschen gegenüber in einem Bewusstsein der Güte lebt, gelangt man in die umfassende Liebe. Es entwickelt sich umfassendes inneres Glück, ein Einheitsbewusstsein der Liebe und irgendwann die Erleuchtung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spirituelle_Therapie&amp;diff=690471</id>
		<title>Spirituelle Therapie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spirituelle_Therapie&amp;diff=690471"/>
		<updated>2017-08-05T09:04:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;spirituelle Therapie&#039;&#039;&#039; arbeitet vorwiegend mit spirituellen Techniken. Dazu gehören insbesondere die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit], die spirituelle Gedankenarbeit (Sinn des Lebens, Nachdenken, positives Denken) und die Meditation. Sie orientiert sich an den fünf Grundsätzen Liebe, Frieden, Weisheit, Kraft und Glück. Sie arbeitet ganzheitlich. Sie verbindet Körper, Geist (Gedanken) und Seele (Gefühle). Sie denkt von der Gesundheit und nicht von der Krankheit her. Sie verweist auf die Medizin, die Psychotherapie  und die Naturheilkunde, soweit es hilfreich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Love heart uidaodjsdsew.png|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die fünf Grundsätze der Gesundheit ==&lt;br /&gt;
Wer gesund ist, lebt besser und ist glücklicher. Die Essenz eines gesunden Lebens sind die [http://de.wikiversity.org/wiki/F%C3%BCnf_Grunds%C3%A4tze_der_Gesundheit fünf Grundsätze]: gesunde Ernährung, Schadstoffe vermeiden, regelmäßig Sport, ausreichende Entspannung und positives Denken. Wenn wir nach diesen Grundsätzen leben, können wir die meisten Krankheiten vermeiden. Wenn wir trotzdem einmal krank sind, werden wir erheblich schneller gesund. Die fünf Grundsätze der Gesundheit sind die Basis der spirituellen Therapie. Darüber hinaus erfolgt die Therapie durch Gespräche, Energiearbeit und Gedankenarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer gesund leben will, muss als erstes einen klaren Entschluss fassen. Er muss die körperliche Gesundheit wirklich wollen. Er muss klar seine Gesundheitsziele definieren und den festen Willen aufbauen, die dafür notwendigen Dinge zu tun. Nur dann hat ein Mensch die Kraft, langfristig ein gesundes und positives Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweites muss man genau sich und seine Lebenssituation betrachten. Man muss erkennen, was der Körper und der Geist genau brauchen. Man muss überlegen, wie man sein Leben organisiert, damit langfristig die Gesundheit erhalten bleibt und das innere Glück zunimmt. Man muss einen klaren Tagesplan des täglichen Sports, der täglichen Entspannungszeit und der gesunden Ernährung erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Drittes muss man/frau mindestens zwei Monate seinen Gesundheitsplan jeden Tag konsequent umsetzen. Dann hat sich der Geist daran gewöhnt. Die täglichen Gesundheitsübungen gehören dann zum Leben dazu. In Zeiten der Schwäche visualisiert man seine positiven Ziele und den persönlichen Weg der Umsetzung. Nach der erfolgreichen Umsetzung des Tagesplanes belohnt man sich mit einem Lob oder einer schönen Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baue kreativ und flexibel die für dich notwendigen Gesundheitsübungen in dein Leben ein. Du kannst jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen eine Gehmeditation machen. Notfalls verlängerst du deinen Weg etwas, damit du jeden Tag auf insgesamt zwanzig bis dreißig Minuten Sport kommst. Mindestens solltest du am Wochenende eine Stunde spazierengehen.&lt;br /&gt;
Du kannst Yoga praktizieren, meditieren oder in einem spirituellen Buch lesen. Du kannst auch in der Bahn oder in den Pausen am Arbeitsplatz meditieren. Du kannst während der Arbeit Mantras denken oder bewusst in der Ruhe bleiben. Du kannst jeden Kontakt mit deinen Mitmenschen zum Üben der umfassenden Liebe und des positiven Denkens nutzen.&lt;br /&gt;
Das große Geheimnis für mehr [[Energie]] während der Arbeit und mehr Energie nach der Arbeit besteht darin, sensibel viele kleine Pausen in den Arbeitstag einzubauen. Wer jede Stunde fünf Minuten Pause macht und diese Pause gezielt für die Entspannung (Yogaübungen, Meditation) nutzt, vergrößert seine Arbeitskraft erheblich. Es gibt auch die Technik, in der Mittagszeit eine halbe Stunde eine Tiefentspannung im Liegen (Meditation) zu machen.&lt;br /&gt;
Lebe aus einer positiven Vision heraus. Gehe im Schwerpunkt deines Lebens den Weg der Gesundheit und des inneren Glücks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
[[Datei:200px-Amitabha.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Nils: In der Hatha-Yoga-Pradipika heißt es, dass auf dem Yogaweg alle Krankheiten verschwinden. Das kann ich für mich persönlich bestätigen. Ich folge der Glücksphilosophie. Danach ist es der tiefere Sinn des Lebens glücklich zu sein. Wenn wir genau hinsehen, gibt es auf der Welt Freude und Leid. Auch in meinem Leben habe ich viel Freude und viel Leid erfahren. Ich habe durch das Leid viel gelernt. Ich habe den Wunsch erkannt Leid zu vermeiden soweit es möglich ist. Ich lebe deshalb gesund. Ich vermeide leidhafte Beziehungen. Ich plane mein Leben so, dass ich möglichst wenig leide und möglichst  glücklich bin. Alles äußere Leid kann man nach meiner Erfahrung nicht vermeiden. Jeder wird irgendwann alt. Jeder wird irgendwann sterben. Aber man kann sich über alles äußere Leid innerlich durch den Zustand der Erleuchtung erheben. Insofern strebe ich Erleuchtung an. Es gibt viele Menschen auf der Welt die sehr viel leiden. Es gibt eine Milliarde Menschen auf der Welt die hungern. Ich arbeite dafür, dass alle Menschen etwas essen haben. Es gibt viele sinnlose Kriege, die oft sehr grausames Leid mit sich bringen. Ich arbeite für eine Welt der Liebe und des Friedens. Es gibt 350 Millionen depressive Menschen auf der Welt. Ich versuche das Wissen vom Weg des inneren Glücks zu verbreiten. Ich habe mich damit auch von einer schweren Depression geheilt. Ich hatte viele körperliche Leiden. Sie waren meist psychosomatischer Natur. Sie alle heilten im Laufe der Jahre auf dem Weg des Yoga und der Erleuchtung. Und selbst wenn im Alter körperliche Schmerzen auftreten, so hoffe ich durch meinen Zustand tiefen inneren Glücks damit gut leben zu können. Ich hoffe glücklich und erleuchtet durch den Tod zu gehen und danach im Licht wieder aufzuwachen. Ich glaube, dass es für alle Menschen einen Weg der Hoffnung gibt.&lt;br /&gt;
*Ein Yoga- Weg aus Sucht und Abhängigkeit. Das Zwölf- Schritte- Programm für Körper, Geist und Seele, Annalisa Cunningham&lt;br /&gt;
*Business-Yoga: Entspannt dem Berufsalltag gewachsen sein, von Doris Iding und Katja Kaiser&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yogatherapie-portal/ Yogatherapie-Portal von Yoga-Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.gesunder-mensch.de/suche/?q=Yoga-Therapie Yoga-Therapeuten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scobel, 3Sat===&lt;br /&gt;
( Zitate aus http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/167688/index.html&amp;amp;cx=58 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Menschen, Patienten und auch Ärzte lenken zunehmend ihren Blick auf Yoga, der hindu-buddhistischen Lehre, die seit über drei Tausend Jahren in Indien praktiziert wird. Die Yogaphilosophie verkörpert einen ganzheitlichen Ansatz. Sie will Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Dafür werden im Yoga drei Hauptpraktiken angewandt: Körperübungen, also die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], Pranayama, die richtige Atemtechnik und Kriyas, die innerlichen Reinigungen. Besonders wichtig sind im Yoga Meditationsübungen, Dhyana genannt, sowie eine ausgefeilte Ernährungslehre, die auf vegetarischer Kost basiert. In der Yogalehre wird Gesundheit nicht als ein Zustand verstanden, sondern als Gleichgewicht, das fortwährend ausbalanciert werden muss - und dank Übung auch werden kann. Wegen ihrer vorbeugenden, gesundheitsfördernden Wirkung ist Yoga auch im Westen zum Massenphänomen geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Untersuchungen stützen inzwischen die Annahme, dass Yoga nicht nur die Vitalität von Gesunden steigert, sondern auch eine heilsame Wirkung auf Kranke hat. Besonders Erfolg versprechend ist Yoga genau gegen jene Erkrankungen, die unsere Leistungsgesellschaft hervorbringt: Schmerzen am Bewegungsapparat, Atemwegs- und Herzerkrankungen sowie psychische Leiden wie Depressionen oder Burn-Out. Als gesichert gilt, dass sich die Blutwerte verbessern, sich die Muskeln entspannen und die Gelenke geschmeidig werden. Auch das Immunsystem setzt sich erfolgreicher gegen Viren und Bakterien durch, sobald Yoga in den Heilungsplan aufgenommen wird. &amp;quot;Den Bereichen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst], Schmerz und Depression, die mit vielen körperlichen Erkrankungen einhergehen, kann man gegensteuern, indem man durch Meditation und Yoga lernt, wieder eine positivere, annehmendere Haltung zu sich selbst und zu seinem Körper zu gewinnen&amp;quot;, so Ulrich Ott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einig ist sich die Wissenschaft darin, dass Yoga insgesamt als therapeutische, aber auch präventive Methode gegen gesundheitliche Probleme sehr interessant ist. Der Bedarf an weiteren Studien, die genaueren Aufschluss bringen, ist sehr groß. Trotz alldem ist Yoga kein Wundermittel. Es stellt keine eigenständige Heilbehandlung dar, sondern wird ergänzend zu anderen therapeutischen Maßnahmen oder Medikamenten herangezogen. Zudem kann Yoga mit seinen Bestandteilen - Körperstellungen, Atemübungen, Tiefenentspannung und Meditation - eine Steigerung der Lebensqualität bewirken. So fördert es beispielsweise das Körperbewusstsein und die Fitness, ebenso wie die Koordination und die Fähigkeit zur Entspannung. Bei vielen Praktizierenden sind es die körperliche Beschwerden, die sie zum Yoga geführt haben. Sie wollen ihren Körper auf sanfte Weise stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Darshan-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darshan-Therapie ist die Heilung durch das Verweilen in der Gegenwart eines [[Yoga Meister|erleuchteten Meisters]] oder Heiligen. In weiterem Sinne zählt dazu auch die tägliche Verbindung mit einem erleuchteten Meister (Vorbild, Heiligen, Gott, Universum) durch das Gebet, Lesen in seinen Schriften oder durch ein Orakel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zitate aus [http://www.sein.de/archiv/2009/oktober-2009/das-universum-ist-muehelos.html &amp;quot;Das Universum ist mühelos&amp;quot;:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SEIN: Viele Menschen machen Therapie um Therapie, kommen keinen Schritt weiter, fühlen sich nach wie vor mies und unglücklich und wissen einfach nicht mehr weiter. Greift die „normale“ Therapie zu kurz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanson: In den 70ern war auch ich Psychotherapeut und hatte wirklich gute Lehrer. Irgendwann fing ich aber an zu erkennen, dass wir nicht zum Ursprung der Probleme kamen. Es hilft natürlich, ein Problem zu identifizieren und ins Bewusstsein zu holen, was die meisten Therapien mit den verschiedensten Techniken versuchen. Die Arbeit mit dem Licht ist nach meiner Erfahrung der einzige Weg, Traumata so komplett aufzulösen, dass du später, wenn du zurückschaust, dich kaum erinnern kannst, dass du sie jemals hattest. Ein Aspekt des Lichtes ist, dass es Traumata erkennt, von denen du überhaupt nicht wusstest, dass sie in dir existieren. Das Licht dreht jeden Stein um und schaut darunter. Es hat viel mehr Möglichkeiten als ich als Psychotherapeut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SEIN: Aber das Wichtigste ist, bei uns selbst zu beginnen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanson: Ja. Ich habe über zehn Jahre lang in den USA und Kanada eine Ausbildung als Psychotherapeut gemacht. Eines Tages kam ich in eine Gruppe, die eine Frau leitete. Sie saß nur da und redete gerade über das Wetter, und bei mir begann es im Körper richtig abzugehen mit Kribbeln, Hitze und dergleichen. Ein Transformationsprozess kam in Gang, einfach, indem ich in ihrem Energiefeld saß. Ich ging durch sehr tiefe Reinigungsprozesse – und diese geschahen nur durch das Licht. Das ging so lange, bis ich erfüllt war mit dem Gefühl der Liebe und Ekstase. Es veränderte mein Denken, mein Gehirn, meine Gefühle, meinen Körper, meine Beziehungen. Und ich begann ein Maß an Liebe, Freude und Genuss an mir selbst zu empfinden, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Und was mir meine Lehrerin immer wieder klar machte: Du kannst als Heiler nicht gut sein, wenn du nicht dein eigenes Haus gesäubert hast. Sie gab mir die Anweisung, die Arbeit mit Menschen sein zu lassen, bis ich bei mir selbst aufgeräumt habe. Und dann erst sagte das Universum: Jetzt ist es Zeit, in die Welt zu gehen. Wenn ein Therapeut nicht weiß, wie er sich mit anderen Menschen verbinden soll, was kann er dann seinen Klienten weitergeben? Was wirklich heilt, ist der Kontakt zu dem Gefühl der Liebe und Verbundenheit. Alle Transformation kommt vom Großen Geist. Und mein Job ist einfach, das Licht durch mich wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/spirituelle-therapie Diskussion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felsenmaus: Interessant! Hast Du schon Erfahrungen mit der Heilung durch Erleuchtete gesammelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Eine permanente Reinigung erfahre ich durch mein Leben in der Abgeschiedenheit verbunden mit spirituellen Übungen.  Ich brauche also nicht einen Erleuchteten aufsuchen. Bei mir geschieht die Heilung durch mein Leben als abgeschiedener Yogi. Ich besuche aber auch gerne die Veranstaltungen von Erleuchteten. So gehe ich zum Beispiel immer zu Mutter Meera, wenn sie in Hamburg Darshan gibt. Ich sehe den Darshan als wichtige Ergänzung zu meinem spirituellen Tagesplan. Wenn Leute mich besuchen merke ich, wie sich ihre Energie dadurch umwandelt. Ein gestresster Mann besuchte mich und war nach zwei Stunden friedlich und positiv. Eine Frau mit einer Angstneurose kam zu mir und bereits durch den Eintritt in meine Yogihütte verschwanden ihre Ängste. Sie spürte eine spirituelle Energie, die ihre Ängste sofort auflöste. Manchmal verbinden sich Menschen auch geistig mit mir. Ich spüre das und löse dann ihre Probleme energetisch auf. Ich nehme sie mit in die Meditation oder auf meine Spaziergänge. Ich heile sie in mir selbst durch mein spirituelles Programm und manchmal auch durch eine besondere geistige Bearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulla: Ja, in gewissem Sinne merke ich das auch bei mir. Wer mich besucht, wird sofort friedlicher und ruhig, fühlt sich absolut wohl bei mir. Eine spirituelle Ausstrahlung kann sehr positiv beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bithaya: Man kann nicht alle Psychotherapien über einen Kamm scheren. Manche (wie Psychoanalytik) haben zum Ziel, die Ursache des Problems in der frühesten [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindheit] rauszufinden, andere (Behaviourismus etc) zielen eher auf die Änderung des Verhaltens ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ich schere nicht alle Psychotherapien über einen Kamm. Jede Therapieform hat ihr spezielles Anwendungsgebiet. Ich habe eine Ausbildung als Psychotherapeut (kognitive Verhaltenstherapie und Focussing/Arbeit mit Gefühlen) gemacht und einige Jahre als Psychotherapeut gearbeitet. Aber mich hat die Arbeit nicht befriedigt, weil ich das spirituelle Element damals noch nicht klar genug erkannt hatte. So konnte ich nur begrenzt helfen. Ich habe dann etwa zehn Jahre lang therapeutische Gruppen mit dem Schwerpunkt positives Denken in einem Gesundheitszentrum geleitet. Das hat mir Spaß gebracht und stieß auf große Resonanz. Mit Depressionen kenne ich mich gut aus. Ich habe mich selbst von einer schweren Depression geheilt. Und Depressionen war der Schwerpunkt in meiner Therapieausbildung. Ich rate bei schweren Depressionen grundsätzlich zu einem Arzt oder zugelassenen Psychotherapeuten zu gehen und höchstens zusätzlich die Hilfe eines Heilers in Anspruch zu nehmen. Depressionen sind eine Krankheit, die nur von zugelassenen Ärzten, Psychotherapeuten und Heilpraktikern behandelt werden darf. Ich heile keine Krankheiten, sondern gebe Hilfe zur Selbsthilfe. Ich zeige spirituelle Techniken auf, die bei Problemen helfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulla: Menschen mit schweren Depressionen gehören in die Hände von Fachärzten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Allerdings sind die meisten Fachärzte nicht erleuchtet und können bei Depressionen nur begrenzt helfen. Sie können Tabletten verschreiben, aber meistens keine tiefe Heilung bewirken. Es gibt gute Gründe für die Kombination von ärztlicher Behandlung und spiritueller Therapie. Und dabei muss jeder Mensch auf der Stufe abgeholt werden wo er ist. Er muss das bekommen, was er gerade braucht. Heilung ist individuell. Ein Erleuchteter kann spüren, was ein Mensch genau braucht und es ihm sehr gezielt geben. Das kann ein Wort, ein Blick oder eine Umarmung sein. Heilung kann dadurch stattfinden, dass man durch Meditation, positive Worte oder durch den Energiekontakt mit einem Erleuchteten auf eine höhere Bewusstseinsebene gehoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychoanalyse und Spiritualität ==&lt;br /&gt;
(Zitate aus [https://sites.google.com/site/nilshorn2/spirituelle-therapie Nils Horn, Spirituelle Therapie, 2013])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alice (im folgenden A genannt):Ich mache gerade eine Psychoanalyse. Aber ich habe das Gefühl, dass sie mich im Moment nicht mehr weiter bringt. Anfangs war es hilfreich, aber vieles ist auch sehr konstruiert, erreicht keine Tiefe. Ich finde, man sollte die positiven Dinge im Leben sehen, nach vorne schauen. Im Moment ist es eher ein schwerer Stein am Bein, diese Analyse. Abdi Assadi beschäftigt sich in seinem Buch mit der Notwendigkeit sowohl das Spirituelle, wie auch die Psyche zu beachten. Viele werden nach Spiritualität süchtig, um ihre psychischen Probleme damit zu verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es ist gut Psychologie und Spiritualität zu verbinden. Das mache ich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Bei mir schmolzen Ängste auf dem spirituellen Weg dahin... früher waren es richtige Angstzustände. Heute nicht mehr. Nach einer ganz schlimmen Stunde hab ich mir mal dein Lach-Yoga Video angeschaut - und plötzlich fing ich an zu tanzen, alles Schwere viel ab und es ging mir gut. Ich frage mich tatsächlich, in wieweit man dem Negativen Beachtung und Raum geben sollte. Es ist ja auch ein Grundsatz der Achtsamkeit, dass man alle Gefühle wahrnimmt und so sein lässt. Ich finde jedoch, dass die positive Richtung und ein aktives Zusteuern darauf an einem bestimmten Punkt auch ganz wichtig ist. Wie siehst du das denn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Für mich ist das ganz einfach. Ich mache meine spirituellen Übungen und löse meine inneren Verspannungen auf. Wenn Negatives auftaucht, arbeite ich damit. Ansonsten konzentriere ich mich auf das Positive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Wie arbeitest du denn dann damit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Grundsätzlich gibt es zwei Techniken: Die Meditation und das positive Denken. In der Meditation lässt man die Gefühle auftauchen, sich ausleben und beobachtet sie nur. Beim Positiven Denken erkundet man den negativen Gedanken, der hinter den Gefühlen steht, und löst ihn mit einem positiven Gedanken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Mein Analytiker findet, man muss seine negativen Gefühle den Menschen mitteilen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Mitteilen hilft manchmal, aber oft zerstört es auch die Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Das denke ich auch - und man sollte sich die Menschen vielleicht auch nicht machen wollen, wie man sie gerade braucht. Das kann extrem anstrengend und nervig sein und vieles zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Die meisten Psychologen haben schlechte Beziehungen. Psychologie alleine ist ein Irrweg. Sie hält die Menschen im Negativen fest. Meine erste große Beziehung ist gescheitert, weil meine Exfrau in ihre Wut verliebt war und sie immer ausleben wollten. Das hat mit auf die Dauer nicht gefallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Das ist der Punkt. Ich frage ihn auch immer, warum ich jetzt wütend sein, gar rumschreien soll - das hilft keinem von beiden. Kann ich gut verstehen, dass dir das nicht gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es ist viel schöner, wenn man sich liebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja, und Dinge in Ruhe klärt - sich ausserdem vorher mal Gedanken macht, ob das jetzt wirklich so unglaublich wichtig ist. Du schriebst, dass die Psychoanalyse einer Freundin von dir sehr geschadet hat. Würdest du mir das noch mal genauer berichten? Heute in der Analyse war wieder alles so negativ - und ich bin so ein kleines bisschen geplatzt und sagte: &amp;quot;Ich lasse diese negativen Suggestionen nicht mehr zu&amp;quot;. Jetzt ist mein Analytiker ziemlich sauer...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ja so ist das mit den Analytikern. Sie glauben an ihr System  Ich halte es auch nicht für völlig falsch. Es ist gut sich seiner Probleme bewusst zu sein. Ich habe mich viele Jahre auch mit der Psychoanalyse beschäftigt. Und das war gut so. Aber der Schwerpunkt der psychischen Arbeit ist falsch. Er muss im Positiven liegen. Sonst versumpft man in seinen Problemen und wird negativ. So ging es meiner Freundin. Meine Freundin hatte das Problem, dass sie einsam war und keinen Mann finden konnte. Sie hatte ein Kind, hat viele Süßigkeiten gegessen und wurde immer dicker. Sie war ursprünglich sehr schön und hatte große Ansprüche an die Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja, so ist das. Ich habe den Eindruck, dass Analytiker oft vergessen, dass es sich um ein System handelt und dass sie dieses System mit der Realität verwechseln. Menschen sind eben keine Bücher und nicht alle sind nach Schema Freud zu verstehen. Deiner Freundin hätte Spiritualität wohl etwas besser helfen können, einfach um sich von der Fixierung auf äusserliche Merkmale zu lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Meine Freundin hätte mein spirituelles System gebraucht, die fünf Grundsätze der Gesundheit (gesund essen, etwas Sport, Meditation, positives Denken, ungesunde Sachen vermeiden). Aber sie glaubte eher an ihren Psychoanalytiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Bei mir ist es im Moment die Weigerung mir Wut und Egoismus einreden zu lassen. Ich halte es für falsch, sich völlig auf sich selbst zu konzentrieren und mit anderen in dauernde Auseinandersetzung zu gehen, Wut über irgendein Verhalten zu entwickeln und ständig zu kämpfen. Das wäre für mich eine Rückentwicklung - und kein Fortschritt im Menschlichen. Mein Analytiker meint, ich müsse in diese Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Psychoanalytiker sind spirituell Unwissende, die erst sich selbst heilen sollten, bevor sie andere Menschen therapieren. Es ist ein sehr problematischer Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Spirituell völlig unwissend. Mir erscheint das wie Denken in einer kleinen Box.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Dann hast du grundsätzlich ein Problem mit deinem Psychoanalytiker. Du müsstest ihn therapieren und nicht er dich. Er hängt spirituell fest. Und will es nicht wahrhaben. Die Psychoanalyse kann in einer bestimmten Phase des Lebens richtig sein. Aber dann muss man weitergehen. Man darf nicht in der Dunkelheit stehen bleiben. Man muss ins Licht kommen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Für ihn gibt es nur &amp;quot;die Realität&amp;quot; - und die heisst, sich durchsetzen, Grenzen setzen, Geld, Auto, Haus, Kinder, gesellschaftliche Anpassung. Die Analyse ist für ihn leider ein Mittel um Menschen angepasst zu machen - nicht ein Mittel, um Menschen zu helfen ihren eigenen Weg zu finden. Ich glaube nicht, dass er ein sehr glücklicher Mensch ist. Alles andere als dieses Konzept erscheint ihm wie Träumerei und ist pathologisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Man muss zur spirituellen Psychotherapie kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Mein Haupt-Kritikpunkt an der Analyse ist eigentlich, dass sie keine spirituelle Dimension zulässt. Diese ist für mich aber sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie überwindet man Depressionen und schlechte Laune==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inneres Glück entsteht in einem Menschen, wenn die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
Buddha hat dafür einen genial einfachen Weg entwickelt. Dieser Weg heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Sitzen, Gehen und Gedankenarbeit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wenn man beständig über einen langen Zeitraum im Wechsel Sitzen und Gehen praktiziert, werden die inneren Verspannungen optimal abgebaut. &lt;br /&gt;
Wenn man nur sitzt, wird der Geist schnell träge. Die regelmäßige Bewegung macht den Geist klar und hält den Körper gesund. Sie gibt dem Menschen innere Kraft. Sie befähigt den Menschen kraftvoll seinen spirituellen Weg zu gehen. Sie gibt ihm die Kraft als Sieger zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nur geht, ist der Geist zu unruhig. Inneres Glück entsteht aus der inneren Ruhe. Wird der Körper ganz ruhig gehalten, kann man gut in tiefere Dimensionen der Meditation gelangen.&lt;br /&gt;
Meditieren kann man im Sitzen oder im Liegen. Beides sind gute Meditationsstellungen. Manche Menschen können besser im Liegen und manche besser im Sitzen meditieren. Wer im Liegen leicht einschläft, sollte im Sitzen meditieren. Wer nicht lange mit geradem Rücken aufrecht sitzen kann, sollte vorwiegend im Liegen meditieren.&lt;br /&gt;
Neben dem Sitzen und Gehen spielt nach Buddha für die Auflösung der inneren Verspannungen die Gedankenarbeit eine große Rolle. Ein Yogi sollte &#039;&#039;&#039;Gedanken der Liebe, Weisheit und Selbstdisziplin entwickeln.&#039;&#039;&#039; Er muss im Laufe der Zeit seine Gedanken immer mehr zur Ruhe bringen. Bis er ganz in der Ruhe lebt. Dann denkt er, wenn er das Denken braucht. Und er verweilt ohne Gedanken, wenn Gedanken nicht notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dieses Grundmodell der Verspannungsauflösung hat [https://wiki.yoga-vidya.de/Yogi_Nils Yogi Nils] zu dem Weg der fünf Tätigkeiten weiter entwickelt. Die fünf Tätigkeiten sind: Liegen (oder Sitzen/Meditieren), Lesen (Gedankenarbeit), Gehen (Sport, Yoga), Gutes tun (etwas arbeiten) und Genießen. Diese fünf Tätigkeiten im ständigen Wechsel haben sich für Nils als ein sehr effektiver Weg des inneren Glücks erwiesen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; teilt Nils grundsätzlich in zwei Stufen ein. In der ersten Stufe reinigt er durch Visualisierungen, Mantras und  Atemübungen seine Energiekanäle und aktiviert seine Kundalini-Energie. Dann stoppt er radikal für einige Minuten alle Gedanken. Sein Geist kommt ganz zur Ruhe.  Anschließend verweilt er einfach nur in der Ruhe und lässt die Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wie sie wollen. Das ist die Stufe der Zen-Meditation (das Verweilen in der selbsttätigen Meditation). Alle stressbehafteten Gedanken und Gefühle kommen hoch. Würde man jetzt die Gedanken unterdrücken, würde kein tiefer Lösungsprozess entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite sehr wichtige Tätigkeit für jeden Yogi ist das &#039;&#039;&#039;Lesen&#039;&#039;&#039;. Mit dem Lesen von spirituellen Büchern reinigt der Yogi seinen Geist. Er löst die Verspannungen im Körper und im Geist auf. Jeder Mensch kann die Bücher lesen, die ihn inspirieren und spirituell stärken. Es gibt viele Tausende spiritueller Bücher, so dass das Lesen immer spannend bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Tätigkeit ist das &#039;&#039;&#039;Gehen&#039;&#039;&#039;. Dieser Punkt steht für Ausdauersport und Kreislauftraining. Wir können statt spazieren gehen auch laufen, radfahren, schwimmen oder Yoga praktizieren.  Der Dalai Lama trainiert jeden Tag eine halbe Stunde auf seinem Heimfahrrad. [[Yoga_Meister#Swami_Shivananda|Swami Shivananda]] liebte das tägliche Laufen. Nils geht jeden Tag zweimal eine Stunde spazieren. Für jeden Menschen gibt es Übungen, die er für seine Gesundheit machen kann. Der Prinz Caurangi war schwer behindert und konnte nur im Bett liegen. Er praktizierte jeden Tag die Blasebalgatmung und das Bauchmuskelkreisen. Für Yogis in Höhlen wurden die tibetischen Niederwerfungen (immer wieder aufstehen und auf den Boden legen) und das Sonnengebet (eine sehr bekannte Yoga-Übung) entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vierte Tätigkeit ist der tägliche Karma-Yoga. Nils nennt diesen Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Gutes tun&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Karma-Yoga öffnet das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz], gibt innere Kraft und entwickelt das Bewusstsein der umfassenden Liebe. Karma-Yoga können wir jeden Tag eine bis sechs Stunden lang praktizieren. Swami Shivananda empfiehlt generell eine Stunde. Sai Baba ist eher für sechs Stunden. Und Nils hat für sich etwa drei bis vier Stunden täglich als gut herausgefunden. Jeder Mensch hat seine persönliche optimale Zeitdauer. Wer zuviel arbeitet, verbraucht seine spirituelle Energie. Wer zu wenig Karma-Yoga praktiziert, wächst zu wenig in der Eigenschaft der umfassenden Liebe. Karma-Yoga kann auch durch einen Beruf ausgeübt werden. Dann muss der Beruf mit einem Karma-Yogabewusstsein praktiziert werden und darf nicht zu stressintensiv sein. Gut ist eine Halbtagstätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Tätigkeit  besteht darin, das Leben zu &#039;&#039;&#039;genießen&#039;&#039;&#039;. Wir sollten bewusst auch die Freude in unserem Leben pflegen. &#039;&#039;&#039;Wir sollten jeden Tag etwas tun, was unser [[Herz]] öffnet und das Licht in unser Leben bringt. Jeder Mensch hat seine eigenen Vorlieben. Wir können jeden Tag etwas schöne Musik hören, etwas Schönes essen, ein schönes Buch lesen, einen schönen Film im Fernsehen sehen oder kreativ einem schönen Hobby nachgehen (malen, musizieren, schreiben).&#039;&#039;&#039; Bei der Beschäftigung mit angenehmen Dingen ist das richtige Maß zu beachten. Zu viel Genuss von weltlichen Dingen kann unserem Körper oder unserer Seele schaden. Zu wenig Lebensgenuss kann uns trübsinnig machen. Für die tägliche Freude ist eine Zeit von ein bis zwei Stunden normalerweise angemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es &#039;&#039;&#039;ausreichend in der Ruhe und Gelassenheit zu leben.&#039;&#039;&#039; Ab einem bestimmten Punkt der äußeren Ruhe wendet sich die Energie eines Menschen nach innen. Sie lebt sich nicht mehr in äußeren Aktivitäten aus. Sie verlagert vielmehr ihren Schwerpunkt auf die innere Reinigung, die Auflösung der Verspannungen und die Entwicklung des inneren Glücks. Der Yogi wird dann weitgehend von alleine von seiner eigenen Lebensenergie gereinigt. Er braucht nicht mehr sehr viele spirituelle Übungen zu machen. Er muss nur in einem Zustand der ausreichenden körperlichen und geistigen Ruhe bleiben. Diesen Punkt der Umkehr der inneren Energie muss jeder Anhänger des inneren Glücks finden. Er ist schwer zu finden und vor allem schwer zu bewahren. Die Lebensenergie drängt in die Überaktivität oder in die Trägheit. Beides man mit täglicher Selbstdisziplin konsequent verhindern. Ein effektives spirituelles Leben fühlt sich an wie ein ständiges Schwimmen gegen den Strom der eigenen neurotischen Impulse. Es ist wie ein Leben in einem Dampfkochtopf. Erst ist die Ruhe unerträglich langweilig und dann entsteht inneres Glück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nils ist &#039;&#039;&#039;der spirituelle Tagesplan&#039;&#039;&#039; die zentrale Technik auf dem Weg ins Licht. Hauptsächlich mit einem sehr sensibel und gleichzeitig sehr konsequent praktizierten Tagesplan löst Nils die Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist. Er verteilt seine spirituellen Übungen so über den Tag, dass ein ständiger innerer Reinigungsprozess aufrechterhalten wird. &#039;&#039;&#039;Das Geheimnis ist die richtige Anwendung der richtigen Technik im richtigen Moment. Der Weg des inneren Glücks erfordert viel Weisheit und inneres Gespür. Er muss jeden Tag sensibel und sehr individuell entwickelt werden.&#039;&#039;&#039; Nils beginnt den Tag mit einer positiven Tageseinstellung. Welche Übungen braucht er heute in welcher Reihenfolge? Wo sollen die Schwerpunkte liegen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach Swami Shivananda entsteht Erleuchtung durch die drei großen Grundsätze Ruhe, Üben und  Liebe. Wenn ein Yogi alleine an einem Ort der Ruhe lebt, hat er die Hälfte des Weges zur Erleuchtung schon geschafft. Die zweite Hälfte bewältigt er mit seinen spirituellen Übungen. Durch das große Tor zu einem Leben im Licht schreitet er durch den Weg der umfassenden Liebe.&#039;&#039;&#039; Wenn ein Yogi im Schwerpunkt für das Glück seiner Mitmenschen und für das Ziel einer glücklichen Welt lebt, dann löst sich sein Ego auf. Verschwindet das Ego, ist der Mensch im Licht. Er entspannt sich so tief in seiner Seele, dass die Glücksenergie in ihm erwacht.&lt;br /&gt;
* Der achtsame Weg durch die Depression, Mark Williams, John Teasdale, Zindel V. Segal, Jon Kabat-Zinn (inkl. 2 Audio-CDs, 3. Aufl. 2011). In diesem Grundlagenwerk entfalten drei der führenden Vertreter der Kognitiven Psychotherapie gemeinsam mit Jon Kabat-Zinn die theoretischen Grundlagen der Achtsamkeitspraxis.&lt;br /&gt;
*Die revolutionäre Therapie: Heilen mit Liebe. Krankheiten ohne Medikamente überwinden. Dean Ornish. (2001) Zitate Amazon: Dr. med. Dean Ornish lehrt und praktiziert seit mehr als zwanzig Jahren im Bereich der präventiven Medizin und der Ganzheitsmedizin in den USA, u. a. als Gründer des gemeinnützigen Forschungsinstituts für Präventive Medizin in Sausalito, Kalifornien. Endlich eine Therapie mit wissenschaftlichem Wirksamkeitsnachweis, die nur positive &amp;quot;Neben&amp;quot;-Wirkungen kennt: die Wiederentdeckung der inneren Quellen von Wohlgefühl, Frieden und Glück; das Erlernen von Kommunikationsfähigkeiten, um engere Beziehungen zu nahestehenden und geliebten Menschen zu schaffen; den Aufbau enger vertrauensvoller Kontakte zu anderen Menschen; die Entwicklung von Mitgefühl und Einfühlungsvermögen sich selbst und anderen gegenüber; die direkte Erfahrung der transzendenten Verbundenheit allen Lebens. Dean Ornish hatte schon vor mehr als einem Jahrzehnt bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße nachgewiesen, dass Meditation, Ernährungsumstellung, Bewegung und Gruppenarbeit um ein Vielfaches wirksamer sind als jede schulmedizinische Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie der Liebe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogi Nils März 2013 010.JPG|thumb|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
Die Grundlage der Therapie der Liebe ist der Weg der umfassenden Liebe, des inneren Friedens und des täglichen spirituellen Übens. Wenn wir diese drei Dinge ausreichend und effektiv praktizieren, können wir die Liebe und das Glück in uns erwecken. Wir können in ein Leben im Licht, im inneren Glück und im Erleuchtungsbewusstsein gelangen. Wir können Depressionen, Ängste und viele psychisch bedingte körperliche Krankheiten überwinden. Die Therapie der Liebe ist ein umfassender Heilungsweg für den Körper, den Geist und die Seele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene spirituelle Wege. Wir sollten den Weg herausfinden und gehen, der für uns persönlich am besten wirkt. Manche Menschen brauchen den Weg der Ruhe und der Meditation. Er ist die Grundlage der buddhistischen Achtsamkeitstherapie. Wenn wir ein Leben in der Ruhe (im anhaftungslosen Sein) mit einer täglichen Meditationspraxis und einer beständigen Achtsamkeit auf unsere Gedanken verbinden, können negative Gedanken und Depressionen überwunden werden. Ein Leben in der Ruhe führt zu Gelassenheit und innerem Glück. Die meisten Menschen brauchen aber neben der Ruhe auch die Liebe in ihrem Leben. Wir müssen deshalb den spirituellen Weg der Ruhe durch den Weg der Liebe ergänzen. Die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie muss durch den Weg der umfassenden Liebe erweitert werden. Das ist der spezielle Ansatz von Yogi Nils (siehe auch [[Yoga der Liebe]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der buddhistische Weg der Achtsamkeit enthält ebenso wie der Yoga nach Patanjali die Lehre von den vier unermesslichen Eigenschaften Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gelassenheit. Auch im traditionellen Buddhismus und Yoga wird die Liebe praktiziert. Die Besonderheit des Weges des Liebe ist es, dass die Liebe in den Mittelpunkt gestellt werden. Dadurch kann für die meisten Menschen leicht der Durchbruch ins Licht und in ein positives Bewusstsein erfolgen. Wir üben es jeden Tag im anhaftungslosen Sein zu leben (in der inneren Ruhe und Gelassenheit) und gleichzeitig unser Bewusstsein positiv auszurichten. Wir pflegen positive Gedanken, senden allen Wesen Licht, praktizieren jeden Tag eine Tat der Liebe und bringen ausreichend Elemente der Freude in unser Leben (tun jeden Tag genug schöne Dinge, um in einem positiven Bewusstsein zu leben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Weg der Liebe hat Jesus Christus sehr gut in der Bergpredigt formuliert. Das Zentrum des Christentums ist die Liebe zu Gott (die Entwicklung des Erleuchtungsbewusstsein, das Leben im Licht) und die Liebe zu allen Wesen (zum Nächsten). Sanftmut, Mitgefühl (Barmherzigkeit) und Reinheit (innere Reinigung durch spirituelle Übungen wie Gebet und Meditation) sind die wesentlichen Elemente der Bergpredigt. Die gleichen Grundsätze finden wir auch im Mahayana-Buddhismus und im Neohinduismus (Bhakti Yoga). Der Weg der Liebe kann deshalb von Menschen aller Religionen und auch von nichtreligiösen Menschen praktiziert werden, weil Grundsätze wie Ruhe, Liebe und Glück religionsübergreifend sind. Sie werden als Weg eines glücklichen Lebens von der modernen Glücksforschung bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie nach Mark Williams, John Teasdale, Zindal Segal und John Kabat-Zinn ist derzeit einer der erfolgreichsten psychotherapeutischen Wege. Sie wird in dem Buch &amp;quot;Der achtsame Weg durch die Depression&amp;quot; (2007) gut beschrieben. In dem Buch ist ein achtwöchiges Selbsthilfeprogramm verbunden mit täglichen Meditationsübungen (zwei CDs im Anhang) enthalten. Dieser Weg hat sich bewährt und kann deshalb fortgeführt werden. Es gibt dazu viele Anbieter und Ausbildungen in Deutschland. Was fehlt ist der Weg der Liebe. Yogi Nils bemüht sich derzeit die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie weiter zu entwickeln. Dazu hat er bereits viele Texte, Übungen und Videos erstellt, die in ein Achtsamkeitstraining eingefügt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Yoga_der_Liebe Yoga der Liebe]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Hilfe_bei_Leid Hilfe bei Leid]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Positives_Denken Positives Denken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spirituelle Gesprächstherapie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nils Skype.jpg|thumb|Gespräch über Skype]]&lt;br /&gt;
(Zitate aus [https://sites.google.com/site/nilshorn2/spirituelle-therapie Nils Horn, Spirituelle Therapie, 2013])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C:  Vor vier Jahren erlitt ich eine schwere Depression nach dem Tod meiner Mutter, aber zum Glück konnte ich sie überwinden. Seit einem Monat fühle ich mich wieder sehr schlecht. Das schlimmste ist das Gefühl der Angst, das mich manchmal überkommt. Ich will nicht zum Psychiater gehen und mir Tabletten verschreiben lassen, aber ich weiss nicht welche spirituellen Übungen mir helfen können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nils: Normalerweise werden Depressionen heutzutage mit Tabletten behandelt. Wenn es zu schwer für dich wird, solltest du zum Psychiater gehen und dir Tabletten verschreiben lassen. Aber besser ist es natürlich Depressionen spirituell zu heilen. Das dauert länger, bewirkt aber eine echte Heilung. Am besten probieren wir schrittweise aus, was dir hilft. Warum fühlst du dich in der Tiefe deprimiert? Was ist der tiefere Grund deiner Depressionen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: keine Ahnung... ich würde es beschreiben wie eine absolute Leere, das tut weh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Vielleicht fehlt dir ein tieferer Sinn im Leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: könnte sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Was könnte ein tieferer Sinn für dich sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Das ich meinen Mitmenschen helfen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ich will lernen zu lieben ohne Anhaftung, ohne eine Belohnung zu bekommen. Aber wenn z.B. eine Freundin aggressiv ist, reagiere ich negativ. Ich brauche Geduld. Das ist mein schwierigster Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Bevor wir einen Weg für dich finden, sollten wir erstmal deine Psyche gründlich erforschen. Spüre in deinen schlimmsten Punkt hinein. Was sagt er dir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Das ist schwer... Ich habe einmal meine Mutter gefragt und sie sagte: Du warst immer ungeduldig. Seit ich ein Baby war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Dann suchst du vielleicht irgendetwas. Glück, Liebe, Frieden, Gott und Erleuchtung ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ja, ich suche genau das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Das Problem ist lösbar. Wir finden für dich deinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Das ist wunderbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es freut mich das du jetzt glücklich bist. Ich spüre dein Glück. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Wir müssen gründlich vorgehen. Der erste Schritt ist, dass du jetzt dein Ziel kennst. Das schützt dich in der Tiefe vor Depressionen. Du kannst dich bei Depressionen immer auf dein Ziel besinnen. Damit kannst du sie in der Tiefe auflösen. Du denkst dann einfach dein Ziel als Mantra. Was ist dein Vorbild?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ein goldener Buddha. Das ist komisch... ich bin katholisch, und ich liebe Jesus. Aber ich habe entdeckt, dass ich mehr Verbindung zu Buddha habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hast du eine Idee  von deinem spirituellen Weg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C:  Ich möchte es lernen meine Gedanken auf das Licht zu orientieren und umfassende Liebe zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Das werden wir üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Aber ich muss zuerst meinen grossen Egoismus überwinden. Wie kann ich das machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Kümmer dich nicht um deinen Egoismus. Der verschwindet von alleine. Der spirituelle Weg besteht darin, das eigene innere Glück zu entwickeln und gleichzeitig die Liebe zu allen Wesen. Für beides gibt es Übungen. Wir werden herausfinden, was für dich funktioniert. Inneres Glück entsteht durch die Kundalini Energie. Umfassende Liebe entsteht, in dem du jeden Tag allen Wesen Licht sendest. Bewege segnend eine Hand und denke: &amp;quot;Ich sende Licht zu (zähle alle Freunde. Bekannte, Tiere auf). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot; Mache das mehrmals am Tag. Solange bis du in der Liebe bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ich werde es machen. Und wie kann ich meine Kundalini Energie erwecken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Das zeige ich dir noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Wie kann man im glücklichen Sein wie ein Buddha leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Da gibt es verschiedene Wege, je nach der Situation des Geistes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Zum Beispiel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Wichtig ist zunächst die Anhaftunglosigkeit. Wo hafte ich an? Was lehne ich ab? Wie kann ich das auflösen und mich innerlich entspannen. Aus der inneren Entspannung entsteht dann inneres Glück. Suche dir einen Gedanken, der dir hilft. Wie Buddha sehe ich das Leben auf der Erde grundsätzlich als das Leben in einem Leidfeld. Wenn man das Leben so betrachtet, dann hat man keine Angst vor dem Leid. Man kann es annehmen und in sein Leben integrieren. Es gehört zum Leben dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ich verstehe. Aber ist es nicht auch gut sich darauf zu besinnen, dass die Welt schön ist (ein reines Land)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ja. Es ist nicht gut im Leid stehen zu bleiben. Es gibt auch das Schöne auf der Welt. Man kann auch dadurch sein inneres Glück erwecken, dass man sich auf das Schöne in seinem Leben und auf der Welt besinnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils:Um ein Buddha zu werden, muss man ins erleuchtete Sein kommen. Das gelingt, in dem man die Verspannungen im Geist und im Körper auflöst. Die Verspannungen im Geist löst man durch nachdenken, positive Sätze, lesen in spirituellen Büchern und Meditation auf. Die Verspannungen im Körper löst man durch viel Ruhe, Meditation, Gehen und Yoga auf. Ich bete jeden Tag mehrmals zu meinen Meistern und ziehe eine Orakelkarte. Die Karte gibt mir positive Suggestionen. Du könntest zum Beispiel jeden Tag eine Karte im [http://mystiker2.wordpress.com/article/buddha-orakel-d0nwq0okqs4d-12/ Buddha Orakel] oder im [http://de.wikiversity.org/wiki/Tarot Tarot] ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Seitdem ich dein [http://mystiker2.wordpress.com/article/buddha-orakel-d0nwq0okqs4d-12/ Buddha Orakel] im Internet fand, frage ich es täglich! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Sehr gut.  Wenn der Körper und der Geist regelmäßig von seinen Verspannungen befreit wird, man positiv denkt, man eine positive Aufgabe in seinem Leben hat, in der umfassenden Liebe lebt (Gutes tun, positive mitmenschliche Verhältnisse und Kontakte), sich ausreichend entspannt, spirituelle Übungen macht und genug Freude hat (schöne Dinge tut), entsteht inneres Glück. Wenn man täglich spirituelle Übungen macht, kann man sein inneres Glück lebenslang bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bericht vom Retreat &amp;quot;Spirituelle Therapie&amp;quot; bei Yogi Nils ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag 14 Uhr Beginn. 6 Frauen sind gekommen. Vorstellungsrunde. Alle Teilnehmerinnen sagen, was sie sich von diesem verlängerten Wochenende erhoffen und erwarten. Einige wollen über ihre Probleme reden und einige sind einfach nur gespannt was passiert. Wie Meister Om Om. Er hat keinen Plan. Er geht einfach nur mit der Energie und spürt, was ihm dazu konkret einfällt. Erstmal fällt ihm ein einen langen Spaziergang im Schweigen durch den Wald zu machen. Die Frauen sind von ihrem Beruf und ihrem Alltag gestresst. Sie brauchen Ruhe. Sie brauchen Erdung. Sie müssen bei sich und in der Gegenwart ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegenwart ist der grüne Wald. Die Sonne scheint. Die Vögel singen. Wir gehen. Einfach nur gehen. Wir spüren den Waldboden unter den Füßen. Wir spüren uns. Wir gelangen in die Einheit mit der Natur. Es entsteht inneres Glück. So einfach geht spirituelle Therapie. Einfach nur entspanntes Sein in der Gegenwart. Und natürlich spielt die Gegenwart von Meister Om Om auch eine Rolle. Seine erleuchteten Meister führen die Gruppe ins Licht und ins Glück. Aus der Ruhe und der Liebe entstehen Heilung und inneres Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Spaziergang sind alle hungrig. Es wartet ein kaltes Büfet mit leckeren Broten, Aufstrich und Salaten auf die Wanderer. Die Stimmung ist nach dem langen Gang durch den Wald locker und entspannt. Es wird viel geredet und gelacht. Die anfangs sich fremden Teilnehmer überwinden ihre Unterschiedlichkeit, Verletztheit und können sich annehmen wie sie sind. Die Gruppe wächst zusammen. Ein Wunder bei den sehr unterschiedlichen Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends wird gesungen. Meister Om Om holt sein indisches Harmonium und sie singen eine Stunde lang Bhajans. Bhajans sind Lieder zur Verehrung Gottes, der Erleuchtung und des spirituellen Weges. Der spirituelle Weg ist ein großer Schatz. Durch ihn entstehen Heilung, Frieden, Liebe, Glück und Erleuchtung. Die Menschen finden zur Selbstverwirklichung durch einfache spirituelle Übungen wie Singen, Gehen, Meditation und Nachdenken über sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz so einfach geht es doch nicht. Ohne einen erleuchteten Meister kann kaum ein Mensch ins Licht gelangen. In der Nacht spürt Meister Om Om was es bedeutet ein Guru zu sein. Er spürt die Energien der Teilnehmer. Er muss sie reinigen und heilen, damit er selbst wieder ins Licht gelangen kann. Es ist eine harte spirituelle Arbeit, von der die Menschen nichts merken. Sie schlafen süß und sanft und wachen am Morgen innerlich gereinigt auf. Durch die Gnade der erleuchteten Meister von Om Om werden die Heilungsenergien erweckt, damit alle Teilnehmerinnen zu ihrer Zeit ins Licht gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht zieht ein kräftiges Unwetter über die Retreathütten. Es stürmt und regnet wie aus Wasserkübeln. Um 10 Uhr treffen sich alle zu einem ausgiebigen Frühstück im Wintergarten und danach ist der Regen vorbei. Die Gesprächsrunde beginnt. Alle ziehen eine Tarotkarte und überlegen, was diese Karte für sie bedeutet. Durch die Karte werden sie angeregt über sich und ihr Leben nachzudenken. Tiefe und gute Gespräche sind die Folge. Menschen finden den Weg, auf dem sie heilen und spirituell wachsen können. Zum Abschluss gibt es eine Meditation, bei der die Chakren aktiviert und die Teilnehmerinnen mit dem Licht verbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erkennen, dass sie sich zwischen einem Leben im Licht oder in der Dunkelheit entscheiden müssen. Die Entwicklung des inneren Glücks erfordert eine klare Entscheidung. Aus dieser Entscheidung folgen dann tägliche Übungen wie eine positive Tagesbesinnung, Meditation, Sport, Yoga und das Lesen in einem spirituellen Buch. Meister Om Om nennt die fünf Dinge, die systematisch praktiziert zu einem glücklichen und erleuchteten Leben führen: Liegen (Meditation), Lesen (Verbinden mit den erleuchteten Meistern), Gehen (Yoga oder andere spirituelle Übungen), Gutes tun (aus der umfassenden Liebe heraus leben, allen Wesen jeden Tag Licht senden) und das Leben genießen. Wir sollten bewusst auch jeden Tag Elemente der Freude und des Glücks in unser Leben bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach gibt es einen zweistündigen Spaziergang durch den Wohldorfer Wald, vorbei an dem Wildschweinrevier, grünen Lichtungen und sprudelnden Bächen. Heute läßt sich kein Wildschwein blicken. Dafür aber viele Wanderer, die das schöne Wetter zu einem Ausflug in der freien Natur nutzen. Die Wildschweine schlafen vermutlich. Vielleicht haben sie auch Angst vor Meister Om Om und seiner wilden Horde, die versucht die Geräusche der Wildschweine nachzuahmen. Dazu erzählt der Meister viele lustige Geschichten von seinen Begegnungen mit den Wildschweinen. Wie sich eine Wildschweinfrau in ihn verliebte, wie ein Wildschweinmann mit ihm kämpfen wollte und wie ein Wildschweinbaby zwischen seinen Beinen hindurchlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends gibt es heute eine leckere Gemüsesuppe. Danach singt Meister Om Om zur Ukulele. &amp;quot;Gottes Liebe ist so wunderbar&amp;quot; und &amp;quot;Mein Hut der hat drei Ecken&amp;quot;, wobei jede Teilnehmerin gesehen und mit ihrem Namen erwähnt wird. Es sind alles Menschen mit Ecken und Kanten, wunderbar in ihrer Einzigartigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Nacht wachen alle am nächsten Morgen entspannt auf. Es gibt ein langes Gespräch über den spirituellen Weg und danach eine Ho&#039;Oponopono-Meditation. Das ist ein altes Heilungsritual aus Hawai. Alle fassen sich bei den Händen und sprechen die vier Mantren: &amp;quot;Ich liebe dich. Bitte verzeih mir. Es tut mir leid. Ich danke dir.&amp;quot; Langsam entsteht eine tiefe Energie der Liebe, die den heutigen Tag prägt. Die Teilnehmerinnen besinnen sich darauf, was gut in ihrem Leben und an ihnen ist. In der Energie von Liebe, Frieden und Glück klingt das Retreat aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor alle nach Hause fahren, gehen sie aber noch gemeinsam zu ihrem Kraftplatz im Heiligen Wald und machen eine Runde Lach-Yoga. Bei Meister Om Om geht es fröhlich zu und so endet auch das Seminar. Alle Teilnehmer sind beglückt und wollen nächstes Jahr zu Pfingsten wiederkommen. Letztlich hat alles wunderbar funktioniert, das Essen, die Übernachtungen, das Bad mit der Dusche und das Wetter. Es war ein großes Abendteuer, weil Meister Om Om das erste Mal Menschen zu sich eingeladen hat. Er vertraute einfach seiner Intuition und alles gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga mit positivem Denken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gehen = Wir gehen auf der Stelle, bewegen die Arme wie bei der Dampflokomotive, drehen uns um uns selbst, visualisieren Licht um uns herum und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Windmühle = Wir grätschen die Beine auseinander, beugen uns in der Windmühle vor, drehen uns in der Wirbelsäule und denken:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Meine Ziele sind ...&amp;quot;. Welche Ziele möchtest du in deinem Leben erreichen? Zähle drei Ziele auf.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Frosch = Wir beugen uns aus dem Stand mit dem Oberkörper vor. Wir stützen uns mit den Händen auf dem Boden ab und bewegen den Hintern nach unten in die Hocke und wieder nach oben in die Vorbeuge. Der Kopf geht dabei nach oben und wieder herunter zur Erde. Wir praktizieren mehrmals den Frosch und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe Kraft und Ausdauer.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Arm-Beinheben = Wir legen uns auf den Bauch. Wir heben den linken Arm und das rechte gestreckte Bein an. Wir senken beides wieder ab und heben den rechten Arm und das linke Bein an. Das machen wir mehrmals. Beim entgegengesetzten Armbeinheben denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was willst du heute annehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Oberkörperheben = Wir liegen auf dem Bauch, stützen die Hände seitlich auf den Boden und drücken mehrmals den Oberkörper hoch und runter. Das ist eine einfache Form des Liegestützes, bei der das Becken auf dem Boden bleibt. Beim Ein- und Ausatmen denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich lasse meine falschen Wünsche los.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was möchtest du heute loslassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Beckendrehen = In der Bauchlage drehen wir entspannt das Becken hin und her. Der Kopf liegt auf den Händen. Wir denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin traurig, weil ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Was ist heute dein Grund der Trauer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Füßebewegen = Wir bewegen in der Bauchlage sanft die Füße und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe ... (Ich verzeihe meinem Partner/Eltern, dass er/sie .... Ich verzeihe dem Kosmos/Gott, dass mein Leben so schwer ist. Ich verzeihe mir, dass ich ...)&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Wem möchtest du heute was verzeihen? Denken deine Worte so lange, bis in dir ein Gefühl der Trauer, des Loslassens und des Verzeihens entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Radfahren = Wir drehen uns auf den Rücken, heben den Kopf und fahren mit Armen und Beinen Rad. Dabei denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven. Mein positiver Satz ist heute ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Kerze = Wir strecken die Beine zum Himmel und stützen uns mit den Händen am Rücken ab. &#039;&#039;&#039;Wir visualisieren den Himmel, bewegen die Füße und denken mehrmals das Mantra &amp;quot;Himmel&amp;quot;, bis die Energie des Himmels in uns hineinfließt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Meditationssitz = Wir rollen aus der Kerze ab in den Meditationssitz (Schneidersitz, Fersensitz). Wir legen die Hände in den Schoß. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Feinden und Schwierigkeiten Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und entspannen uns danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angst-Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wovor hast du Angst? Beschreibe genau deine Angst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wo sitzt die Angst in deinem Körper? Lege eine Hand auf diesen Körperbereich und reibe ihn kreisend. Visualisiere in dem Körperbereich eine Spirale aus Licht. Lass das Licht dort kreisen und denke dabei das Mantra Licht. Lass das Licht auch im ganzen Körper und im Kosmos kreisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Gibt es einen Gegner? Lass das Licht in seinen Ohren kreisen und denke das Mantra Licht. Kreise danach in den Augen, im Mund, in den Füßen, den Händen, dem ganzen Körper, um den Körper herum und im Kosmos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Konzentriere dich auf die Angst und denke das Mantra: &amp;quot;Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind. Ich ruhe im inneren Glück. Ich fließe positiv mit dem Leben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Denke über dein Problem nach. Was ist die Ursache des Problems? Was ist die Lösung des Problems? Was kannst du tun? Triff eine klare Entscheidung und gehe konsequent deinen Weg der Weisheit. Erreiche deine Ziele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Spüre in deine Angst und denke eine Minute oder länger das Mantra &amp;quot;Ja.&amp;quot; Bis die Angst überwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Spanne und entspanne nacheinander die Muskeln in den Beinen, Armen, Kopf und ganzen Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Bewege segnend eine Hand vor dem Herzchakra und sende allen Wesen Licht. Denke dabei: &amp;quot;Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Reibe die Handflächen vor dem Herzchakra und denke: &amp;quot;Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Stoppe alle Gedanken. Meditiere einige Minuten zur Musik. Bleib in einer entspannten Meditation und lass alle Gedanken und Gefühle kommen. Lass deine Angstgedanken zu. Beobachte sie. Meditiere so lange bis du in dir zur Ruhe kommst. Geh optimistisch deinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=lUNdscegQYs Angst-Meditation (Video, 12 Minunten)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilmeditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mandala gross.jpg|thumb|Heilbuddha in der Mitte des Mandala (Kosmos)]]&lt;br /&gt;
Wir sitzen entspannt oder legen uns hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sonne = Wir visualisieren über uns eine schöne Sonne, heben beide Hände seitlich in Kopfhöhe an und denken mehrmals das Mantra &amp;quot;Sonne&amp;quot;. Wir lassen das Licht der Sonne auf uns herab fließen und massieren es in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Erdkugel = Wir visualisieren unter uns die Erdkugel, reiben mit den Händen (oder Füßen) die Erde und denken: &amp;quot;Ich sende Licht zur ganzen Erde. Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Heilmassage = Wir überlegen, welcher Körperteil von uns im Moment der Heilung bedarf. Wir lassen Licht in ihn hineinfließen, massieren ihn kreisend und denken längere Zeit das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra. Durch die Lichtmassage lösen wir die Verspannungen in dem jeweiligen Körperbereich und ermöglichen ihm dadurch die Selbstheilung. Wir können das Licht in einer Farbe visualisieren, bei der wir das Gefühl haben, dass sie uns heilt. Wir denken den Namen der Farbe als Mantra. Wir können nacheinander auch in mehrere Körperteile Licht einmassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Kosmos = Wir visualisieren um uns herum den Kosmos voller Sterne, machen große Kreise mit den Armen und denken: &amp;quot;Om Kosmos. Ich nehme das Leid in meinem Leben an. Ich gehe konsequent den Weg der Gesundheit und der Heilung.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Buddha der Heilung = Wir visualisieren vor oder über uns den Buddha der Heilung. Wir reiben die Hände vor dem Herzchakra und denken: &amp;quot;Om Buddha der Heilung. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Heilfrage = Wir konzentrieren uns auf den heilungsbedürftigen Körperbereich oder auf ein persönliches Problem. Wir denken darüber nach, was der Weg unserer Heilung ist. Was sagt unsere innere Weisheit, was wir zu tun haben? Welche hilfreichen Gedanken fallen uns ein? Wir denken so lange nach, bis wir mit der Problemlösung zufrieden sind. Wenn wir keine Antwort hören, sind wir entweder blockiert (wir wollen die wahren Ursachen des Problems nicht sehen) oder wir können nur schlecht Kontakt mit unserer inneren Stimme aufnehmen (wir spüren uns selbst nur schlecht). Der beste Weg ist es dann, langsam ins Nachdenken zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Mitmenschen = Wir bewegen eine Hand segnend in Höhe des Herzchakras und denken: &amp;quot;Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Menschen, die das gleiche Problem wie ich haben, geheilt werden.&amp;quot; Wir hüllen sie geistig mit Licht ein und lassen Licht in sie hineinfließen. Wir fühlen uns real mit ihnen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Entspannung = Eine Minute Gedankenstopp. Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=36JnlTIisIs Heil-Meditation (Video)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit &lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Heilung&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Heilarbeit&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Geistheilung&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapie&lt;br /&gt;
*http://de.wikibooks.org/wiki/Wikijunior_Medizin&lt;br /&gt;
*http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst,_glücklich_zu_leben/_Die_Gesundheit&lt;br /&gt;
*http://de.wikiversity.org/wiki/Hilfe_bei_Leid&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.netdoktor.de/ netdoktor]&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheit.de/ gesundheit.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheit.com/ gesundheit.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.apotheken-umschau.de/ apotheken-umschau]&lt;br /&gt;
*[http://www.gutefrage.net/tag/gesundheit/1 gutefrage.net]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikihow.com/Kategorie:Gesundheit wikihow.com/Kategorie:Gesundheit]&lt;br /&gt;
*[http://www.dgh-ev.de/rechtslage.html Rechtslage geistiges Heilen] - Bundesverfassungsgericht (2004): „…ein Heiler, der spirituell wirkt und den religiösen Riten näher steht als der Medizin, weckt im Allgemeinen die Erwartung auf heilkundlichen Beistand schon gar nicht.“ Er bedarf keiner Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.&lt;br /&gt;
*[http://www.dgh-ev.de/ Dachverband Geistiges Heilen e. V. (DGH)]&lt;br /&gt;
*[http://www.esotericon.de/0-anschriften-geistheiler.html Anschriften von Geistheilern, spirituellen Therapeuten und Schamanen.]&lt;br /&gt;
*[http://www.therapeuten.de/therapien/spirituelle_therapie.htm Spirituelle Therapie (Anschriften)]&lt;br /&gt;
*[http://www.energieimpulse.net/komplementaere-heilweisen/heilarbeit/spirituelles-heilen/ Spirituelles Heilen]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=w5BTaxNje_Q Die Angst besiegen, Verhaltenstherapie (Video, 30 Min.)]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=7SvEFfu7Pu4 Depression verstehen und Überwinden, Verhaltenstherapie (Video, 13 Min.)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spirituelle_Therapie&amp;diff=690470</id>
		<title>Spirituelle Therapie</title>
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		<updated>2017-08-05T08:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Yoga-Therapie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;spirituelle Therapie&#039;&#039;&#039; arbeitet vorwiegend mit spirituellen Techniken. Dazu gehören insbesondere die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit], die spirituelle Gedankenarbeit (Sinn des Lebens, Nachdenken, positives Denken) und die Meditation. Sie orientiert sich an den fünf Grundsätzen Liebe, Frieden, Weisheit, Kraft und Glück. Sie arbeitet ganzheitlich. Sie verbindet Körper, Geist (Gedanken) und Seele (Gefühle). Sie denkt von der Gesundheit und nicht von der Krankheit her. Sie verweist auf die Medizin, die Psychotherapie  und die Naturheilkunde, soweit es hilfreich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Love heart uidaodjsdsew.png|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die fünf Grundsätze der Gesundheit ==&lt;br /&gt;
Wer gesund ist, lebt besser und ist glücklicher. Die Essenz eines gesunden Lebens sind die [http://de.wikiversity.org/wiki/F%C3%BCnf_Grunds%C3%A4tze_der_Gesundheit fünf Grundsätze]: gesunde Ernährung, Schadstoffe vermeiden, regelmäßig Sport, ausreichende Entspannung und positives Denken. Wenn wir nach diesen Grundsätzen leben, können wir die meisten Krankheiten vermeiden. Wenn wir trotzdem einmal krank sind, werden wir erheblich schneller gesund. Die fünf Grundsätze der Gesundheit sind die Basis der spirituellen Therapie. Darüber hinaus erfolgt die Therapie durch Gespräche, Energiearbeit und Gedankenarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer gesund leben will, muss als erstes einen klaren Entschluss fassen. Er muss die körperliche Gesundheit wirklich wollen. Er muss klar seine Gesundheitsziele definieren und den festen Willen aufbauen, die dafür notwendigen Dinge zu tun. Nur dann hat ein Mensch die Kraft, langfristig ein gesundes und positives Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweites muss man genau sich und seine Lebenssituation betrachten. Man muss erkennen, was der Körper und der Geist genau brauchen. Man muss überlegen, wie man sein Leben organisiert, damit langfristig die Gesundheit erhalten bleibt und das innere Glück zunimmt. Man muss einen klaren Tagesplan des täglichen Sports, der täglichen Entspannungszeit und der gesunden Ernährung erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Drittes muss man/frau mindestens zwei Monate seinen Gesundheitsplan jeden Tag konsequent umsetzen. Dann hat sich der Geist daran gewöhnt. Die täglichen Gesundheitsübungen gehören dann zum Leben dazu. In Zeiten der Schwäche visualisiert man seine positiven Ziele und den persönlichen Weg der Umsetzung. Nach der erfolgreichen Umsetzung des Tagesplanes belohnt man sich mit einem Lob oder einer schönen Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baue kreativ und flexibel die für dich notwendigen Gesundheitsübungen in dein Leben ein. Du kannst jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen eine Gehmeditation machen. Notfalls verlängerst du deinen Weg etwas, damit du jeden Tag auf insgesamt zwanzig bis dreißig Minuten Sport kommst. Mindestens solltest du am Wochenende eine Stunde spazierengehen.&lt;br /&gt;
Du kannst Yoga praktizieren, meditieren oder in einem spirituellen Buch lesen. Du kannst auch in der Bahn oder in den Pausen am Arbeitsplatz meditieren. Du kannst während der Arbeit Mantras denken oder bewusst in der Ruhe bleiben. Du kannst jeden Kontakt mit deinen Mitmenschen zum Üben der umfassenden Liebe und des positiven Denkens nutzen.&lt;br /&gt;
Das große Geheimnis für mehr [[Energie]] während der Arbeit und mehr Energie nach der Arbeit besteht darin, sensibel viele kleine Pausen in den Arbeitstag einzubauen. Wer jede Stunde fünf Minuten Pause macht und diese Pause gezielt für die Entspannung (Yogaübungen, Meditation) nutzt, vergrößert seine Arbeitskraft erheblich. Es gibt auch die Technik, in der Mittagszeit eine halbe Stunde eine Tiefentspannung im Liegen (Meditation) zu machen.&lt;br /&gt;
Lebe aus einer positiven Vision heraus. Gehe im Schwerpunkt deines Lebens den Weg der Gesundheit und des inneren Glücks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
[[Datei:200px-Amitabha.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Nils: In der Hatha-Yoga-Pradipika heißt es, dass auf dem Yogaweg alle Krankheiten verschwinden. Das kann ich für mich persönlich bestätigen. Ich folge der Glücksphilosophie. Danach ist es der tiefere Sinn des Lebens glücklich zu sein. Wenn wir genau hinsehen, gibt es auf der Welt Freude und Leid. Auch in meinem Leben habe ich viel Freude und viel Leid erfahren. Ich habe durch das Leid viel gelernt. Ich habe den Wunsch erkannt Leid zu vermeiden soweit es möglich ist. Ich lebe deshalb gesund. Ich vermeide leidhafte Beziehungen. Ich plane mein Leben so, dass ich möglichst wenig leide und möglichst  glücklich bin. Alles äußere Leid kann man nach meiner Erfahrung nicht vermeiden. Jeder wird irgendwann alt. Jeder wird irgendwann sterben. Aber man kann sich über alles äußere Leid innerlich durch den Zustand der Erleuchtung erheben. Insofern strebe ich Erleuchtung an. Es gibt viele Menschen auf der Welt die sehr viel leiden. Es gibt eine Milliarde Menschen auf der Welt die hungern. Ich arbeite dafür, dass alle Menschen etwas essen haben. Es gibt viele sinnlose Kriege, die oft sehr grausames Leid mit sich bringen. Ich arbeite für eine Welt der Liebe und des Friedens. Es gibt 350 Millionen depressive Menschen auf der Welt. Ich versuche das Wissen vom Weg des inneren Glücks zu verbreiten. Ich habe mich damit auch von einer schweren Depression geheilt. Ich hatte viele körperliche Leiden. Sie waren meist psychosomatischer Natur. Sie alle heilten im Laufe der Jahre auf dem Weg des Yoga und der Erleuchtung. Und selbst wenn im Alter körperliche Schmerzen auftreten, so hoffe ich durch meinen Zustand tiefen inneren Glücks damit gut leben zu können. Ich hoffe glücklich und erleuchtet durch den Tod zu gehen und danach im Licht wieder aufzuwachen. Ich glaube, dass es für alle Menschen einen Weg der Hoffnung gibt.&lt;br /&gt;
*Ein Yoga- Weg aus Sucht und Abhängigkeit. Das Zwölf- Schritte- Programm für Körper, Geist und Seele, Annalisa Cunningham&lt;br /&gt;
*Business-Yoga: Entspannt dem Berufsalltag gewachsen sein, von Doris Iding und Katja Kaiser&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yogatherapie-portal/ Yogatherapie-Portal von Yoga-Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.gesunder-mensch.de/suche/?q=Yoga-Therapie Yoga-Therapeuten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scobel, 3Sat===&lt;br /&gt;
( Zitate aus http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/167688/index.html&amp;amp;cx=58 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Menschen, Patienten und auch Ärzte lenken zunehmend ihren Blick auf Yoga, der hindu-buddhistischen Lehre, die seit über drei Tausend Jahren in Indien praktiziert wird. Die Yogaphilosophie verkörpert einen ganzheitlichen Ansatz. Sie will Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Dafür werden im Yoga drei Hauptpraktiken angewandt: Körperübungen, also die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], Pranayama, die richtige Atemtechnik und Kriyas, die innerlichen Reinigungen. Besonders wichtig sind im Yoga Meditationsübungen, Dhyana genannt, sowie eine ausgefeilte Ernährungslehre, die auf vegetarischer Kost basiert. In der Yogalehre wird Gesundheit nicht als ein Zustand verstanden, sondern als Gleichgewicht, das fortwährend ausbalanciert werden muss - und dank Übung auch werden kann. Wegen ihrer vorbeugenden, gesundheitsfördernden Wirkung ist Yoga auch im Westen zum Massenphänomen geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Untersuchungen stützen inzwischen die Annahme, dass Yoga nicht nur die Vitalität von Gesunden steigert, sondern auch eine heilsame Wirkung auf Kranke hat. Besonders Erfolg versprechend ist Yoga genau gegen jene Erkrankungen, die unsere Leistungsgesellschaft hervorbringt: Schmerzen am Bewegungsapparat, Atemwegs- und Herzerkrankungen sowie psychische Leiden wie Depressionen oder Burn-Out. Als gesichert gilt, dass sich die Blutwerte verbessern, sich die Muskeln entspannen und die Gelenke geschmeidig werden. Auch das Immunsystem setzt sich erfolgreicher gegen Viren und Bakterien durch, sobald Yoga in den Heilungsplan aufgenommen wird. &amp;quot;Den Bereichen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst], Schmerz und Depression, die mit vielen körperlichen Erkrankungen einhergehen, kann man gegensteuern, indem man durch Meditation und Yoga lernt, wieder eine positivere, annehmendere Haltung zu sich selbst und zu seinem Körper zu gewinnen&amp;quot;, so Ulrich Ott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einig ist sich die Wissenschaft darin, dass Yoga insgesamt als therapeutische, aber auch präventive Methode gegen gesundheitliche Probleme sehr interessant ist. Der Bedarf an weiteren Studien, die genaueren Aufschluss bringen, ist sehr groß. Trotz alldem ist Yoga kein Wundermittel. Es stellt keine eigenständige Heilbehandlung dar, sondern wird ergänzend zu anderen therapeutischen Maßnahmen oder Medikamenten herangezogen. Zudem kann Yoga mit seinen Bestandteilen - Körperstellungen, Atemübungen, Tiefenentspannung und Meditation - eine Steigerung der Lebensqualität bewirken. So fördert es beispielsweise das Körperbewusstsein und die Fitness, ebenso wie die Koordination und die Fähigkeit zur Entspannung. Bei vielen Praktizierenden sind es die körperliche Beschwerden, die sie zum Yoga geführt haben. Sie wollen ihren Körper auf sanfte Weise stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Darshan-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darshan-Therapie ist die Heilung durch das Verweilen in der Gegenwart eines [[Yoga Meister|erleuchteten Meisters]] oder Heiligen. In weiterem Sinne zählt dazu auch die tägliche Verbindung mit einem erleuchteten Meister (Vorbild, Heiligen, Gott, Universum) durch das Gebet, Lesen in seinen Schriften oder durch ein Orakel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zitate aus [http://www.sein.de/archiv/2009/oktober-2009/das-universum-ist-muehelos.html &amp;quot;Das Universum ist mühelos&amp;quot;:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SEIN: Viele Menschen machen Therapie um Therapie, kommen keinen Schritt weiter, fühlen sich nach wie vor mies und unglücklich und wissen einfach nicht mehr weiter. Greift die „normale“ Therapie zu kurz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanson: In den 70ern war auch ich Psychotherapeut und hatte wirklich gute Lehrer. Irgendwann fing ich aber an zu erkennen, dass wir nicht zum Ursprung der Probleme kamen. Es hilft natürlich, ein Problem zu identifizieren und ins Bewusstsein zu holen, was die meisten Therapien mit den verschiedensten Techniken versuchen. Die Arbeit mit dem Licht ist nach meiner Erfahrung der einzige Weg, Traumata so komplett aufzulösen, dass du später, wenn du zurückschaust, dich kaum erinnern kannst, dass du sie jemals hattest. Ein Aspekt des Lichtes ist, dass es Traumata erkennt, von denen du überhaupt nicht wusstest, dass sie in dir existieren. Das Licht dreht jeden Stein um und schaut darunter. Es hat viel mehr Möglichkeiten als ich als Psychotherapeut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SEIN: Aber das Wichtigste ist, bei uns selbst zu beginnen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanson: Ja. Ich habe über zehn Jahre lang in den USA und Kanada eine Ausbildung als Psychotherapeut gemacht. Eines Tages kam ich in eine Gruppe, die eine Frau leitete. Sie saß nur da und redete gerade über das Wetter, und bei mir begann es im Körper richtig abzugehen mit Kribbeln, Hitze und dergleichen. Ein Transformationsprozess kam in Gang, einfach, indem ich in ihrem Energiefeld saß. Ich ging durch sehr tiefe Reinigungsprozesse – und diese geschahen nur durch das Licht. Das ging so lange, bis ich erfüllt war mit dem Gefühl der Liebe und Ekstase. Es veränderte mein Denken, mein Gehirn, meine Gefühle, meinen Körper, meine Beziehungen. Und ich begann ein Maß an Liebe, Freude und Genuss an mir selbst zu empfinden, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Und was mir meine Lehrerin immer wieder klar machte: Du kannst als Heiler nicht gut sein, wenn du nicht dein eigenes Haus gesäubert hast. Sie gab mir die Anweisung, die Arbeit mit Menschen sein zu lassen, bis ich bei mir selbst aufgeräumt habe. Und dann erst sagte das Universum: Jetzt ist es Zeit, in die Welt zu gehen. Wenn ein Therapeut nicht weiß, wie er sich mit anderen Menschen verbinden soll, was kann er dann seinen Klienten weitergeben? Was wirklich heilt, ist der Kontakt zu dem Gefühl der Liebe und Verbundenheit. Alle Transformation kommt vom Großen Geist. Und mein Job ist einfach, das Licht durch mich wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/spirituelle-therapie Diskussion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felsenmaus: Interessant! Hast Du schon Erfahrungen mit der Heilung durch Erleuchtete gesammelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Eine permanente Reinigung erfahre ich durch mein Leben in der Abgeschiedenheit verbunden mit spirituellen Übungen.  Ich brauche also nicht einen Erleuchteten aufsuchen. Bei mir geschieht die Heilung durch mein Leben als abgeschiedener Yogi. Ich besuche aber auch gerne die Veranstaltungen von Erleuchteten. So gehe ich zum Beispiel immer zu Mutter Meera, wenn sie in Hamburg Darshan gibt. Ich sehe den Darshan als wichtige Ergänzung zu meinem spirituellen Tagesplan. Wenn Leute mich besuchen merke ich, wie sich ihre Energie dadurch umwandelt. Ein gestresster Mann besuchte mich und war nach zwei Stunden friedlich und positiv. Eine Frau mit einer Angstneurose kam zu mir und bereits durch den Eintritt in meine Yogihütte verschwanden ihre Ängste. Sie spürte eine spirituelle Energie, die ihre Ängste sofort auflöste. Manchmal verbinden sich Menschen auch geistig mit mir. Ich spüre das und löse dann ihre Probleme energetisch auf. Ich nehme sie mit in die Meditation oder auf meine Spaziergänge. Ich heile sie in mir selbst durch mein spirituelles Programm und manchmal auch durch eine besondere geistige Bearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulla: Ja, in gewissem Sinne merke ich das auch bei mir. Wer mich besucht, wird sofort friedlicher und ruhig, fühlt sich absolut wohl bei mir. Eine spirituelle Ausstrahlung kann sehr positiv beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bithaya: Man kann nicht alle Psychotherapien über einen Kamm scheren. Manche (wie Psychoanalytik) haben zum Ziel, die Ursache des Problems in der frühesten [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindheit] rauszufinden, andere (Behaviourismus etc) zielen eher auf die Änderung des Verhaltens ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ich schere nicht alle Psychotherapien über einen Kamm. Jede Therapieform hat ihr spezielles Anwendungsgebiet. Ich habe eine Ausbildung als Psychotherapeut (kognitive Verhaltenstherapie und Focussing/Arbeit mit Gefühlen) gemacht und einige Jahre als Psychotherapeut gearbeitet. Aber mich hat die Arbeit nicht befriedigt, weil ich das spirituelle Element damals noch nicht klar genug erkannt hatte. So konnte ich nur begrenzt helfen. Ich habe dann etwa zehn Jahre lang therapeutische Gruppen mit dem Schwerpunkt positives Denken in einem Gesundheitszentrum geleitet. Das hat mir Spaß gebracht und stieß auf große Resonanz. Mit Depressionen kenne ich mich gut aus. Ich habe mich selbst von einer schweren Depression geheilt. Und Depressionen war der Schwerpunkt in meiner Therapieausbildung. Ich rate bei schweren Depressionen grundsätzlich zu einem Arzt oder zugelassenen Psychotherapeuten zu gehen und höchstens zusätzlich die Hilfe eines Heilers in Anspruch zu nehmen. Depressionen sind eine Krankheit, die nur von zugelassenen Ärzten, Psychotherapeuten und Heilpraktikern behandelt werden darf. Ich heile keine Krankheiten, sondern gebe Hilfe zur Selbsthilfe. Ich zeige spirituelle Techniken auf, die bei Problemen helfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulla: Menschen mit schweren Depressionen gehören in die Hände von Fachärzten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Allerdings sind die meisten Fachärzte nicht erleuchtet und können bei Depressionen nur begrenzt helfen. Sie können Tabletten verschreiben, aber meistens keine tiefe Heilung bewirken. Es gibt gute Gründe für die Kombination von ärztlicher Behandlung und spiritueller Therapie. Und dabei muss jeder Mensch auf der Stufe abgeholt werden wo er ist. Er muss das bekommen, was er gerade braucht. Heilung ist individuell. Ein Erleuchteter kann spüren, was ein Mensch genau braucht und es ihm sehr gezielt geben. Das kann ein Wort, ein Blick oder eine Umarmung sein. Heilung kann dadurch stattfinden, dass man durch Meditation, positive Worte oder durch den Energiekontakt mit einem Erleuchteten auf eine höhere Bewusstseinsebene gehoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychoanalyse und Spiritualität ==&lt;br /&gt;
(Zitate aus [https://sites.google.com/site/nilshorn2/spirituelle-therapie Nils Horn, Spirituelle Therapie, 2013])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alice (im folgenden A genannt):Ich mache gerade eine Psychoanalyse. Aber ich habe das Gefühl, dass sie mich im Moment nicht mehr weiter bringt. Anfangs war es hilfreich, aber vieles ist auch sehr konstruiert, erreicht keine Tiefe. Ich finde, man sollte die positiven Dinge im Leben sehen, nach vorne schauen. Im Moment ist es eher ein schwerer Stein am Bein, diese Analyse. Abdi Assadi beschäftigt sich in seinem Buch mit der Notwendigkeit sowohl das Spirituelle, wie auch die Psyche zu beachten. Viele werden nach Spiritualität süchtig, um ihre psychischen Probleme damit zu verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es ist gut Psychologie und Spiritualität zu verbinden. Das mache ich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Bei mir schmolzen Ängste auf dem spirituellen Weg dahin... früher waren es richtige Angstzustände. Heute nicht mehr. Nach einer ganz schlimmen Stunde hab ich mir mal dein Lach-Yoga Video angeschaut - und plötzlich fing ich an zu tanzen, alles Schwere viel ab und es ging mir gut. Ich frage mich tatsächlich, in wieweit man dem Negativen Beachtung und Raum geben sollte. Es ist ja auch ein Grundsatz der Achtsamkeit, dass man alle Gefühle wahrnimmt und so sein lässt. Ich finde jedoch, dass die positive Richtung und ein aktives Zusteuern darauf an einem bestimmten Punkt auch ganz wichtig ist. Wie siehst du das denn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Für mich ist das ganz einfach. Ich mache meine spirituellen Übungen und löse meine inneren Verspannungen auf. Wenn Negatives auftaucht, arbeite ich damit. Ansonsten konzentriere ich mich auf das Positive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Wie arbeitest du denn dann damit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Grundsätzlich gibt es zwei Techniken: Die Meditation und das positive Denken. In der Meditation lässt man die Gefühle auftauchen, sich ausleben und beobachtet sie nur. Beim Positiven Denken erkundet man den negativen Gedanken, der hinter den Gefühlen steht, und löst ihn mit einem positiven Gedanken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Mein Analytiker findet, man muss seine negativen Gefühle den Menschen mitteilen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Mitteilen hilft manchmal, aber oft zerstört es auch die Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Das denke ich auch - und man sollte sich die Menschen vielleicht auch nicht machen wollen, wie man sie gerade braucht. Das kann extrem anstrengend und nervig sein und vieles zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Die meisten Psychologen haben schlechte Beziehungen. Psychologie alleine ist ein Irrweg. Sie hält die Menschen im Negativen fest. Meine erste große Beziehung ist gescheitert, weil meine Exfrau in ihre Wut verliebt war und sie immer ausleben wollten. Das hat mit auf die Dauer nicht gefallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Das ist der Punkt. Ich frage ihn auch immer, warum ich jetzt wütend sein, gar rumschreien soll - das hilft keinem von beiden. Kann ich gut verstehen, dass dir das nicht gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es ist viel schöner, wenn man sich liebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja, und Dinge in Ruhe klärt - sich ausserdem vorher mal Gedanken macht, ob das jetzt wirklich so unglaublich wichtig ist. Du schriebst, dass die Psychoanalyse einer Freundin von dir sehr geschadet hat. Würdest du mir das noch mal genauer berichten? Heute in der Analyse war wieder alles so negativ - und ich bin so ein kleines bisschen geplatzt und sagte: &amp;quot;Ich lasse diese negativen Suggestionen nicht mehr zu&amp;quot;. Jetzt ist mein Analytiker ziemlich sauer...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ja so ist das mit den Analytikern. Sie glauben an ihr System  Ich halte es auch nicht für völlig falsch. Es ist gut sich seiner Probleme bewusst zu sein. Ich habe mich viele Jahre auch mit der Psychoanalyse beschäftigt. Und das war gut so. Aber der Schwerpunkt der psychischen Arbeit ist falsch. Er muss im Positiven liegen. Sonst versumpft man in seinen Problemen und wird negativ. So ging es meiner Freundin. Meine Freundin hatte das Problem, dass sie einsam war und keinen Mann finden konnte. Sie hatte ein Kind, hat viele Süßigkeiten gegessen und wurde immer dicker. Sie war ursprünglich sehr schön und hatte große Ansprüche an die Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ja, so ist das. Ich habe den Eindruck, dass Analytiker oft vergessen, dass es sich um ein System handelt und dass sie dieses System mit der Realität verwechseln. Menschen sind eben keine Bücher und nicht alle sind nach Schema Freud zu verstehen. Deiner Freundin hätte Spiritualität wohl etwas besser helfen können, einfach um sich von der Fixierung auf äusserliche Merkmale zu lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Meine Freundin hätte mein spirituelles System gebraucht, die fünf Grundsätze der Gesundheit (gesund essen, etwas Sport, Meditation, positives Denken, ungesunde Sachen vermeiden). Aber sie glaubte eher an ihren Psychoanalytiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Bei mir ist es im Moment die Weigerung mir Wut und Egoismus einreden zu lassen. Ich halte es für falsch, sich völlig auf sich selbst zu konzentrieren und mit anderen in dauernde Auseinandersetzung zu gehen, Wut über irgendein Verhalten zu entwickeln und ständig zu kämpfen. Das wäre für mich eine Rückentwicklung - und kein Fortschritt im Menschlichen. Mein Analytiker meint, ich müsse in diese Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Psychoanalytiker sind spirituell Unwissende, die erst sich selbst heilen sollten, bevor sie andere Menschen therapieren. Es ist ein sehr problematischer Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Spirituell völlig unwissend. Mir erscheint das wie Denken in einer kleinen Box.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Dann hast du grundsätzlich ein Problem mit deinem Psychoanalytiker. Du müsstest ihn therapieren und nicht er dich. Er hängt spirituell fest. Und will es nicht wahrhaben. Die Psychoanalyse kann in einer bestimmten Phase des Lebens richtig sein. Aber dann muss man weitergehen. Man darf nicht in der Dunkelheit stehen bleiben. Man muss ins Licht kommen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Für ihn gibt es nur &amp;quot;die Realität&amp;quot; - und die heisst, sich durchsetzen, Grenzen setzen, Geld, Auto, Haus, Kinder, gesellschaftliche Anpassung. Die Analyse ist für ihn leider ein Mittel um Menschen angepasst zu machen - nicht ein Mittel, um Menschen zu helfen ihren eigenen Weg zu finden. Ich glaube nicht, dass er ein sehr glücklicher Mensch ist. Alles andere als dieses Konzept erscheint ihm wie Träumerei und ist pathologisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Man muss zur spirituellen Psychotherapie kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Mein Haupt-Kritikpunkt an der Analyse ist eigentlich, dass sie keine spirituelle Dimension zulässt. Diese ist für mich aber sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie überwindet man Depressionen und schlechte Laune==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inneres Glück entsteht in einem Menschen, wenn die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
Buddha hat dafür einen genial einfachen Weg entwickelt. Dieser Weg heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Sitzen, Gehen und Gedankenarbeit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wenn man beständig über einen langen Zeitraum im Wechsel Sitzen und Gehen praktiziert, werden die inneren Verspannungen optimal abgebaut. &lt;br /&gt;
Wenn man nur sitzt, wird der Geist schnell träge. Die regelmäßige Bewegung macht den Geist klar und hält den Körper gesund. Sie gibt dem Menschen innere Kraft. Sie befähigt den Menschen kraftvoll seinen spirituellen Weg zu gehen. Sie gibt ihm die Kraft als Sieger zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nur geht, ist der Geist zu unruhig. Inneres Glück entsteht aus der inneren Ruhe. Wird der Körper ganz ruhig gehalten, kann man gut in tiefere Dimensionen der Meditation gelangen.&lt;br /&gt;
Meditieren kann man im Sitzen oder im Liegen. Beides sind gute Meditationsstellungen. Manche Menschen können besser im Liegen und manche besser im Sitzen meditieren. Wer im Liegen leicht einschläft, sollte im Sitzen meditieren. Wer nicht lange mit geradem Rücken aufrecht sitzen kann, sollte vorwiegend im Liegen meditieren.&lt;br /&gt;
Neben dem Sitzen und Gehen spielt nach Buddha für die Auflösung der inneren Verspannungen die Gedankenarbeit eine große Rolle. Ein Yogi sollte &#039;&#039;&#039;Gedanken der Liebe, Weisheit und Selbstdisziplin entwickeln.&#039;&#039;&#039; Er muss im Laufe der Zeit seine Gedanken immer mehr zur Ruhe bringen. Bis er ganz in der Ruhe lebt. Dann denkt er, wenn er das Denken braucht. Und er verweilt ohne Gedanken, wenn Gedanken nicht notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dieses Grundmodell der Verspannungsauflösung hat [https://wiki.yoga-vidya.de/Yogi_Nils Yogi Nils] zu dem Weg der fünf Tätigkeiten weiter entwickelt. Die fünf Tätigkeiten sind: Liegen (oder Sitzen/Meditieren), Lesen (Gedankenarbeit), Gehen (Sport, Yoga), Gutes tun (etwas arbeiten) und Genießen. Diese fünf Tätigkeiten im ständigen Wechsel haben sich für Nils als ein sehr effektiver Weg des inneren Glücks erwiesen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; teilt Nils grundsätzlich in zwei Stufen ein. In der ersten Stufe reinigt er durch Visualisierungen, Mantras und  Atemübungen seine Energiekanäle und aktiviert seine Kundalini-Energie. Dann stoppt er radikal für einige Minuten alle Gedanken. Sein Geist kommt ganz zur Ruhe.  Anschließend verweilt er einfach nur in der Ruhe und lässt die Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wie sie wollen. Das ist die Stufe der Zen-Meditation (das Verweilen in der selbsttätigen Meditation). Alle stressbehafteten Gedanken und Gefühle kommen hoch. Würde man jetzt die Gedanken unterdrücken, würde kein tiefer Lösungsprozess entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite sehr wichtige Tätigkeit für jeden Yogi ist das &#039;&#039;&#039;Lesen&#039;&#039;&#039;. Mit dem Lesen von spirituellen Büchern reinigt der Yogi seinen Geist. Er löst die Verspannungen im Körper und im Geist auf. Jeder Mensch kann die Bücher lesen, die ihn inspirieren und spirituell stärken. Es gibt viele Tausende spiritueller Bücher, so dass das Lesen immer spannend bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Tätigkeit ist das &#039;&#039;&#039;Gehen&#039;&#039;&#039;. Dieser Punkt steht für Ausdauersport und Kreislauftraining. Wir können statt spazieren gehen auch laufen, radfahren, schwimmen oder Yoga praktizieren.  Der Dalai Lama trainiert jeden Tag eine halbe Stunde auf seinem Heimfahrrad. [[Yoga_Meister#Swami_Shivananda|Swami Shivananda]] liebte das tägliche Laufen. Nils geht jeden Tag zweimal eine Stunde spazieren. Für jeden Menschen gibt es Übungen, die er für seine Gesundheit machen kann. Der Prinz Caurangi war schwer behindert und konnte nur im Bett liegen. Er praktizierte jeden Tag die Blasebalgatmung und das Bauchmuskelkreisen. Für Yogis in Höhlen wurden die tibetischen Niederwerfungen (immer wieder aufstehen und auf den Boden legen) und das Sonnengebet (eine sehr bekannte Yoga-Übung) entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vierte Tätigkeit ist der tägliche Karma-Yoga. Nils nennt diesen Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Gutes tun&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Karma-Yoga öffnet das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz], gibt innere Kraft und entwickelt das Bewusstsein der umfassenden Liebe. Karma-Yoga können wir jeden Tag eine bis sechs Stunden lang praktizieren. Swami Shivananda empfiehlt generell eine Stunde. Sai Baba ist eher für sechs Stunden. Und Nils hat für sich etwa drei bis vier Stunden täglich als gut herausgefunden. Jeder Mensch hat seine persönliche optimale Zeitdauer. Wer zuviel arbeitet, verbraucht seine spirituelle Energie. Wer zu wenig Karma-Yoga praktiziert, wächst zu wenig in der Eigenschaft der umfassenden Liebe. Karma-Yoga kann auch durch einen Beruf ausgeübt werden. Dann muss der Beruf mit einem Karma-Yogabewusstsein praktiziert werden und darf nicht zu stressintensiv sein. Gut ist eine Halbtagstätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Tätigkeit  besteht darin, das Leben zu &#039;&#039;&#039;genießen&#039;&#039;&#039;. Wir sollten bewusst auch die Freude in unserem Leben pflegen. &#039;&#039;&#039;Wir sollten jeden Tag etwas tun, was unser [[Herz]] öffnet und das Licht in unser Leben bringt. Jeder Mensch hat seine eigenen Vorlieben. Wir können jeden Tag etwas schöne Musik hören, etwas Schönes essen, ein schönes Buch lesen, einen schönen Film im Fernsehen sehen oder kreativ einem schönen Hobby nachgehen (malen, musizieren, schreiben).&#039;&#039;&#039; Bei der Beschäftigung mit angenehmen Dingen ist das richtige Maß zu beachten. Zu viel Genuss von weltlichen Dingen kann unserem Körper oder unserer Seele schaden. Zu wenig Lebensgenuss kann uns trübsinnig machen. Für die tägliche Freude ist eine Zeit von ein bis zwei Stunden normalerweise angemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es &#039;&#039;&#039;ausreichend in der Ruhe und Gelassenheit zu leben.&#039;&#039;&#039; Ab einem bestimmten Punkt der äußeren Ruhe wendet sich die Energie eines Menschen nach innen. Sie lebt sich nicht mehr in äußeren Aktivitäten aus. Sie verlagert vielmehr ihren Schwerpunkt auf die innere Reinigung, die Auflösung der Verspannungen und die Entwicklung des inneren Glücks. Der Yogi wird dann weitgehend von alleine von seiner eigenen Lebensenergie gereinigt. Er braucht nicht mehr sehr viele spirituelle Übungen zu machen. Er muss nur in einem Zustand der ausreichenden körperlichen und geistigen Ruhe bleiben. Diesen Punkt der Umkehr der inneren Energie muss jeder Anhänger des inneren Glücks finden. Er ist schwer zu finden und vor allem schwer zu bewahren. Die Lebensenergie drängt in die Überaktivität oder in die Trägheit. Beides man mit täglicher Selbstdisziplin konsequent verhindern. Ein effektives spirituelles Leben fühlt sich an wie ein ständiges Schwimmen gegen den Strom der eigenen neurotischen Impulse. Es ist wie ein Leben in einem Dampfkochtopf. Erst ist die Ruhe unerträglich langweilig und dann entsteht inneres Glück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nils ist &#039;&#039;&#039;der spirituelle Tagesplan&#039;&#039;&#039; die zentrale Technik auf dem Weg ins Licht. Hauptsächlich mit einem sehr sensibel und gleichzeitig sehr konsequent praktizierten Tagesplan löst Nils die Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist. Er verteilt seine spirituellen Übungen so über den Tag, dass ein ständiger innerer Reinigungsprozess aufrechterhalten wird. &#039;&#039;&#039;Das Geheimnis ist die richtige Anwendung der richtigen Technik im richtigen Moment. Der Weg des inneren Glücks erfordert viel Weisheit und inneres Gespür. Er muss jeden Tag sensibel und sehr individuell entwickelt werden.&#039;&#039;&#039; Nils beginnt den Tag mit einer positiven Tageseinstellung. Welche Übungen braucht er heute in welcher Reihenfolge? Wo sollen die Schwerpunkte liegen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach Swami Shivananda entsteht Erleuchtung durch die drei großen Grundsätze Ruhe, Üben und  Liebe. Wenn ein Yogi alleine an einem Ort der Ruhe lebt, hat er die Hälfte des Weges zur Erleuchtung schon geschafft. Die zweite Hälfte bewältigt er mit seinen spirituellen Übungen. Durch das große Tor zu einem Leben im Licht schreitet er durch den Weg der umfassenden Liebe.&#039;&#039;&#039; Wenn ein Yogi im Schwerpunkt für das Glück seiner Mitmenschen und für das Ziel einer glücklichen Welt lebt, dann löst sich sein Ego auf. Verschwindet das Ego, ist der Mensch im Licht. Er entspannt sich so tief in seiner Seele, dass die Glücksenergie in ihm erwacht.&lt;br /&gt;
* Der achtsame Weg durch die Depression, Mark Williams, John Teasdale, Zindel V. Segal, Jon Kabat-Zinn (inkl. 2 Audio-CDs, 3. Aufl. 2011). In diesem Grundlagenwerk entfalten drei der führenden Vertreter der Kognitiven Psychotherapie gemeinsam mit Jon Kabat-Zinn die theoretischen Grundlagen der Achtsamkeitspraxis.&lt;br /&gt;
*Die revolutionäre Therapie: Heilen mit Liebe. Krankheiten ohne Medikamente überwinden. Dean Ornish. (2001) Zitate Amazon: Dr. med. Dean Ornish lehrt und praktiziert seit mehr als zwanzig Jahren im Bereich der präventiven Medizin und der Ganzheitsmedizin in den USA, u. a. als Gründer des gemeinnützigen Forschungsinstituts für Präventive Medizin in Sausalito, Kalifornien. Endlich eine Therapie mit wissenschaftlichem Wirksamkeitsnachweis, die nur positive &amp;quot;Neben&amp;quot;-Wirkungen kennt: die Wiederentdeckung der inneren Quellen von Wohlgefühl, Frieden und Glück; das Erlernen von Kommunikationsfähigkeiten, um engere Beziehungen zu nahestehenden und geliebten Menschen zu schaffen; den Aufbau enger vertrauensvoller Kontakte zu anderen Menschen; die Entwicklung von Mitgefühl und Einfühlungsvermögen sich selbst und anderen gegenüber; die direkte Erfahrung der transzendenten Verbundenheit allen Lebens. Dean Ornish hatte schon vor mehr als einem Jahrzehnt bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße nachgewiesen, dass Meditation, Ernährungsumstellung, Bewegung und Gruppenarbeit um ein Vielfaches wirksamer sind als jede schulmedizinische Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie der Liebe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogi Nils März 2013 010.JPG|thumb|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
Die Grundlage der Therapie der Liebe ist der Weg der umfassenden Liebe, des inneren Friedens und des täglichen spirituellen Übens. Wenn wir diese drei Dinge ausreichend und effektiv praktizieren, können wir die Liebe und das Glück in uns erwecken. Wir können in ein Leben im Licht, im inneren Glück und im Erleuchtungsbewusstsein gelangen. Wir können Depressionen, Ängste und viele psychisch bedingte körperliche Krankheiten überwinden. Die Therapie der Liebe ist ein umfassender Heilungsweg für den Körper, den Geist und die Seele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene spirituelle Wege. Wir sollten den Weg herausfinden und gehen, der für uns persönlich am besten wirkt. Manche Menschen brauchen den Weg der Ruhe und der Meditation. Er ist die Grundlage der buddhistischen Achtsamkeitstherapie. Wenn wir ein Leben in der Ruhe (im anhaftungslosen Sein) mit einer täglichen Meditationspraxis und einer beständigen Achtsamkeit auf unsere Gedanken verbinden, können negative Gedanken und Depressionen überwunden werden. Ein Leben in der Ruhe führt zu Gelassenheit und innerem Glück. Die meisten Menschen brauchen aber neben der Ruhe auch die Liebe in ihrem Leben. Wir müssen deshalb den spirituellen Weg der Ruhe durch den Weg der Liebe ergänzen. Die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie muss durch den Weg der umfassenden Liebe erweitert werden. Das ist der spezielle Ansatz von Yogi Nils (siehe auch [[Yoga der Liebe]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der buddhistische Weg der Achtsamkeit enthält ebenso wie der Yoga nach Patanjali die Lehre von den vier unermesslichen Eigenschaften Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gelassenheit. Auch im traditionellen Buddhismus und Yoga wird die Liebe praktiziert. Die Besonderheit des Weges des Liebe ist es, dass die Liebe in den Mittelpunkt gestellt werden. Dadurch kann für die meisten Menschen leicht der Durchbruch ins Licht und in ein positives Bewusstsein erfolgen. Wir üben es jeden Tag im anhaftungslosen Sein zu leben (in der inneren Ruhe und Gelassenheit) und gleichzeitig unser Bewusstsein positiv auszurichten. Wir pflegen positive Gedanken, senden allen Wesen Licht, praktizieren jeden Tag eine Tat der Liebe und bringen ausreichend Elemente der Freude in unser Leben (tun jeden Tag genug schöne Dinge, um in einem positiven Bewusstsein zu leben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Weg der Liebe hat Jesus Christus sehr gut in der Bergpredigt formuliert. Das Zentrum des Christentums ist die Liebe zu Gott (die Entwicklung des Erleuchtungsbewusstsein, das Leben im Licht) und die Liebe zu allen Wesen (zum Nächsten). Sanftmut, Mitgefühl (Barmherzigkeit) und Reinheit (innere Reinigung durch spirituelle Übungen wie Gebet und Meditation) sind die wesentlichen Elemente der Bergpredigt. Die gleichen Grundsätze finden wir auch im Mahayana-Buddhismus und im Neohinduismus (Bhakti Yoga). Der Weg der Liebe kann deshalb von Menschen aller Religionen und auch von nichtreligiösen Menschen praktiziert werden, weil Grundsätze wie Ruhe, Liebe und Glück religionsübergreifend sind. Sie werden als Weg eines glücklichen Lebens von der modernen Glücksforschung bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie nach Mark Williams, John Teasdale, Zindal Segal und John Kabat-Zinn ist derzeit einer der erfolgreichsten psychotherapeutischen Wege. Sie wird in dem Buch &amp;quot;Der achtsame Weg durch die Depression&amp;quot; (2007) gut beschrieben. In dem Buch ist ein achtwöchiges Selbsthilfeprogramm verbunden mit täglichen Meditationsübungen (zwei CDs im Anhang) enthalten. Dieser Weg hat sich bewährt und kann deshalb fortgeführt werden. Es gibt dazu viele Anbieter und Ausbildungen in Deutschland. Was fehlt ist der Weg der Liebe. Yogi Nils bemüht sich derzeit die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie weiter zu entwickeln. Dazu hat er bereits viele Texte, Übungen und Videos erstellt, die in ein Achtsamkeitstraining eingefügt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Yoga_der_Liebe Yoga der Liebe]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Hilfe_bei_Leid Hilfe bei Leid]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Positives_Denken Positives Denken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spirituelle Gesprächstherapie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nils Skype.jpg|thumb|Gespräch über Skype]]&lt;br /&gt;
(Zitate aus [https://sites.google.com/site/nilshorn2/spirituelle-therapie Nils Horn, Spirituelle Therapie, 2013])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C:  Vor vier Jahren erlitt ich eine schwere Depression nach dem Tod meiner Mutter, aber zum Glück konnte ich sie überwinden. Seit einem Monat fühle ich mich wieder sehr schlecht. Das schlimmste ist das Gefühl der Angst, das mich manchmal überkommt. Ich will nicht zum Psychiater gehen und mir Tabletten verschreiben lassen, aber ich weiss nicht welche spirituellen Übungen mir helfen können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nils: Normalerweise werden Depressionen heutzutage mit Tabletten behandelt. Wenn es zu schwer für dich wird, solltest du zum Psychiater gehen und dir Tabletten verschreiben lassen. Aber besser ist es natürlich Depressionen spirituell zu heilen. Das dauert länger, bewirkt aber eine echte Heilung. Am besten probieren wir schrittweise aus, was dir hilft. Warum fühlst du dich in der Tiefe deprimiert? Was ist der tiefere Grund deiner Depressionen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: keine Ahnung... ich würde es beschreiben wie eine absolute Leere, das tut weh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Vielleicht fehlt dir ein tieferer Sinn im Leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: könnte sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Was könnte ein tieferer Sinn für dich sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Das ich meinen Mitmenschen helfen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ich will lernen zu lieben ohne Anhaftung, ohne eine Belohnung zu bekommen. Aber wenn z.B. eine Freundin aggressiv ist, reagiere ich negativ. Ich brauche Geduld. Das ist mein schwierigster Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Bevor wir einen Weg für dich finden, sollten wir erstmal deine Psyche gründlich erforschen. Spüre in deinen schlimmsten Punkt hinein. Was sagt er dir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Das ist schwer... Ich habe einmal meine Mutter gefragt und sie sagte: Du warst immer ungeduldig. Seit ich ein Baby war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Dann suchst du vielleicht irgendetwas. Glück, Liebe, Frieden, Gott und Erleuchtung ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ja, ich suche genau das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Das Problem ist lösbar. Wir finden für dich deinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Das ist wunderbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es freut mich das du jetzt glücklich bist. Ich spüre dein Glück. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Wir müssen gründlich vorgehen. Der erste Schritt ist, dass du jetzt dein Ziel kennst. Das schützt dich in der Tiefe vor Depressionen. Du kannst dich bei Depressionen immer auf dein Ziel besinnen. Damit kannst du sie in der Tiefe auflösen. Du denkst dann einfach dein Ziel als Mantra. Was ist dein Vorbild?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ein goldener Buddha. Das ist komisch... ich bin katholisch, und ich liebe Jesus. Aber ich habe entdeckt, dass ich mehr Verbindung zu Buddha habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hast du eine Idee  von deinem spirituellen Weg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C:  Ich möchte es lernen meine Gedanken auf das Licht zu orientieren und umfassende Liebe zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Das werden wir üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Aber ich muss zuerst meinen grossen Egoismus überwinden. Wie kann ich das machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Kümmer dich nicht um deinen Egoismus. Der verschwindet von alleine. Der spirituelle Weg besteht darin, das eigene innere Glück zu entwickeln und gleichzeitig die Liebe zu allen Wesen. Für beides gibt es Übungen. Wir werden herausfinden, was für dich funktioniert. Inneres Glück entsteht durch die Kundalini Energie. Umfassende Liebe entsteht, in dem du jeden Tag allen Wesen Licht sendest. Bewege segnend eine Hand und denke: &amp;quot;Ich sende Licht zu (zähle alle Freunde. Bekannte, Tiere auf). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot; Mache das mehrmals am Tag. Solange bis du in der Liebe bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ich werde es machen. Und wie kann ich meine Kundalini Energie erwecken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Das zeige ich dir noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Wie kann man im glücklichen Sein wie ein Buddha leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Da gibt es verschiedene Wege, je nach der Situation des Geistes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Zum Beispiel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Wichtig ist zunächst die Anhaftunglosigkeit. Wo hafte ich an? Was lehne ich ab? Wie kann ich das auflösen und mich innerlich entspannen. Aus der inneren Entspannung entsteht dann inneres Glück. Suche dir einen Gedanken, der dir hilft. Wie Buddha sehe ich das Leben auf der Erde grundsätzlich als das Leben in einem Leidfeld. Wenn man das Leben so betrachtet, dann hat man keine Angst vor dem Leid. Man kann es annehmen und in sein Leben integrieren. Es gehört zum Leben dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ich verstehe. Aber ist es nicht auch gut sich darauf zu besinnen, dass die Welt schön ist (ein reines Land)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ja. Es ist nicht gut im Leid stehen zu bleiben. Es gibt auch das Schöne auf der Welt. Man kann auch dadurch sein inneres Glück erwecken, dass man sich auf das Schöne in seinem Leben und auf der Welt besinnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils:Um ein Buddha zu werden, muss man ins erleuchtete Sein kommen. Das gelingt, in dem man die Verspannungen im Geist und im Körper auflöst. Die Verspannungen im Geist löst man durch nachdenken, positive Sätze, lesen in spirituellen Büchern und Meditation auf. Die Verspannungen im Körper löst man durch viel Ruhe, Meditation, Gehen und Yoga auf. Ich bete jeden Tag mehrmals zu meinen Meistern und ziehe eine Orakelkarte. Die Karte gibt mir positive Suggestionen. Du könntest zum Beispiel jeden Tag eine Karte im [http://mystiker2.wordpress.com/article/buddha-orakel-d0nwq0okqs4d-12/ Buddha Orakel] oder im [http://de.wikiversity.org/wiki/Tarot Tarot] ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C: Seitdem ich dein [http://mystiker2.wordpress.com/article/buddha-orakel-d0nwq0okqs4d-12/ Buddha Orakel] im Internet fand, frage ich es täglich! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Sehr gut.  Wenn der Körper und der Geist regelmäßig von seinen Verspannungen befreit wird, man positiv denkt, man eine positive Aufgabe in seinem Leben hat, in der umfassenden Liebe lebt (Gutes tun, positive mitmenschliche Verhältnisse und Kontakte), sich ausreichend entspannt, spirituelle Übungen macht und genug Freude hat (schöne Dinge tut), entsteht inneres Glück. Wenn man täglich spirituelle Übungen macht, kann man sein inneres Glück lebenslang bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga mit positivem Denken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gehen = Wir gehen auf der Stelle, bewegen die Arme wie bei der Dampflokomotive, drehen uns um uns selbst, visualisieren Licht um uns herum und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Windmühle = Wir grätschen die Beine auseinander, beugen uns in der Windmühle vor, drehen uns in der Wirbelsäule und denken:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Meine Ziele sind ...&amp;quot;. Welche Ziele möchtest du in deinem Leben erreichen? Zähle drei Ziele auf.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Frosch = Wir beugen uns aus dem Stand mit dem Oberkörper vor. Wir stützen uns mit den Händen auf dem Boden ab und bewegen den Hintern nach unten in die Hocke und wieder nach oben in die Vorbeuge. Der Kopf geht dabei nach oben und wieder herunter zur Erde. Wir praktizieren mehrmals den Frosch und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe Kraft und Ausdauer.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Arm-Beinheben = Wir legen uns auf den Bauch. Wir heben den linken Arm und das rechte gestreckte Bein an. Wir senken beides wieder ab und heben den rechten Arm und das linke Bein an. Das machen wir mehrmals. Beim entgegengesetzten Armbeinheben denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was willst du heute annehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Oberkörperheben = Wir liegen auf dem Bauch, stützen die Hände seitlich auf den Boden und drücken mehrmals den Oberkörper hoch und runter. Das ist eine einfache Form des Liegestützes, bei der das Becken auf dem Boden bleibt. Beim Ein- und Ausatmen denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich lasse meine falschen Wünsche los.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was möchtest du heute loslassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Beckendrehen = In der Bauchlage drehen wir entspannt das Becken hin und her. Der Kopf liegt auf den Händen. Wir denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin traurig, weil ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Was ist heute dein Grund der Trauer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Füßebewegen = Wir bewegen in der Bauchlage sanft die Füße und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe ... (Ich verzeihe meinem Partner/Eltern, dass er/sie .... Ich verzeihe dem Kosmos/Gott, dass mein Leben so schwer ist. Ich verzeihe mir, dass ich ...)&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Wem möchtest du heute was verzeihen? Denken deine Worte so lange, bis in dir ein Gefühl der Trauer, des Loslassens und des Verzeihens entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Radfahren = Wir drehen uns auf den Rücken, heben den Kopf und fahren mit Armen und Beinen Rad. Dabei denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven. Mein positiver Satz ist heute ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Kerze = Wir strecken die Beine zum Himmel und stützen uns mit den Händen am Rücken ab. &#039;&#039;&#039;Wir visualisieren den Himmel, bewegen die Füße und denken mehrmals das Mantra &amp;quot;Himmel&amp;quot;, bis die Energie des Himmels in uns hineinfließt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Meditationssitz = Wir rollen aus der Kerze ab in den Meditationssitz (Schneidersitz, Fersensitz). Wir legen die Hände in den Schoß. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Feinden und Schwierigkeiten Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und entspannen uns danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angst-Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wovor hast du Angst? Beschreibe genau deine Angst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wo sitzt die Angst in deinem Körper? Lege eine Hand auf diesen Körperbereich und reibe ihn kreisend. Visualisiere in dem Körperbereich eine Spirale aus Licht. Lass das Licht dort kreisen und denke dabei das Mantra Licht. Lass das Licht auch im ganzen Körper und im Kosmos kreisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Gibt es einen Gegner? Lass das Licht in seinen Ohren kreisen und denke das Mantra Licht. Kreise danach in den Augen, im Mund, in den Füßen, den Händen, dem ganzen Körper, um den Körper herum und im Kosmos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Konzentriere dich auf die Angst und denke das Mantra: &amp;quot;Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind. Ich ruhe im inneren Glück. Ich fließe positiv mit dem Leben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Denke über dein Problem nach. Was ist die Ursache des Problems? Was ist die Lösung des Problems? Was kannst du tun? Triff eine klare Entscheidung und gehe konsequent deinen Weg der Weisheit. Erreiche deine Ziele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Spüre in deine Angst und denke eine Minute oder länger das Mantra &amp;quot;Ja.&amp;quot; Bis die Angst überwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Spanne und entspanne nacheinander die Muskeln in den Beinen, Armen, Kopf und ganzen Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Bewege segnend eine Hand vor dem Herzchakra und sende allen Wesen Licht. Denke dabei: &amp;quot;Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Reibe die Handflächen vor dem Herzchakra und denke: &amp;quot;Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Stoppe alle Gedanken. Meditiere einige Minuten zur Musik. Bleib in einer entspannten Meditation und lass alle Gedanken und Gefühle kommen. Lass deine Angstgedanken zu. Beobachte sie. Meditiere so lange bis du in dir zur Ruhe kommst. Geh optimistisch deinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=lUNdscegQYs Angst-Meditation (Video, 12 Minunten)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilmeditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mandala gross.jpg|thumb|Heilbuddha in der Mitte des Mandala (Kosmos)]]&lt;br /&gt;
Wir sitzen entspannt oder legen uns hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sonne = Wir visualisieren über uns eine schöne Sonne, heben beide Hände seitlich in Kopfhöhe an und denken mehrmals das Mantra &amp;quot;Sonne&amp;quot;. Wir lassen das Licht der Sonne auf uns herab fließen und massieren es in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Erdkugel = Wir visualisieren unter uns die Erdkugel, reiben mit den Händen (oder Füßen) die Erde und denken: &amp;quot;Ich sende Licht zur ganzen Erde. Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Heilmassage = Wir überlegen, welcher Körperteil von uns im Moment der Heilung bedarf. Wir lassen Licht in ihn hineinfließen, massieren ihn kreisend und denken längere Zeit das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra. Durch die Lichtmassage lösen wir die Verspannungen in dem jeweiligen Körperbereich und ermöglichen ihm dadurch die Selbstheilung. Wir können das Licht in einer Farbe visualisieren, bei der wir das Gefühl haben, dass sie uns heilt. Wir denken den Namen der Farbe als Mantra. Wir können nacheinander auch in mehrere Körperteile Licht einmassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Kosmos = Wir visualisieren um uns herum den Kosmos voller Sterne, machen große Kreise mit den Armen und denken: &amp;quot;Om Kosmos. Ich nehme das Leid in meinem Leben an. Ich gehe konsequent den Weg der Gesundheit und der Heilung.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Buddha der Heilung = Wir visualisieren vor oder über uns den Buddha der Heilung. Wir reiben die Hände vor dem Herzchakra und denken: &amp;quot;Om Buddha der Heilung. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Heilfrage = Wir konzentrieren uns auf den heilungsbedürftigen Körperbereich oder auf ein persönliches Problem. Wir denken darüber nach, was der Weg unserer Heilung ist. Was sagt unsere innere Weisheit, was wir zu tun haben? Welche hilfreichen Gedanken fallen uns ein? Wir denken so lange nach, bis wir mit der Problemlösung zufrieden sind. Wenn wir keine Antwort hören, sind wir entweder blockiert (wir wollen die wahren Ursachen des Problems nicht sehen) oder wir können nur schlecht Kontakt mit unserer inneren Stimme aufnehmen (wir spüren uns selbst nur schlecht). Der beste Weg ist es dann, langsam ins Nachdenken zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Mitmenschen = Wir bewegen eine Hand segnend in Höhe des Herzchakras und denken: &amp;quot;Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Menschen, die das gleiche Problem wie ich haben, geheilt werden.&amp;quot; Wir hüllen sie geistig mit Licht ein und lassen Licht in sie hineinfließen. Wir fühlen uns real mit ihnen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Entspannung = Eine Minute Gedankenstopp. Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=36JnlTIisIs Heil-Meditation (Video)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit &lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Heilung&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Heilarbeit&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Geistheilung&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapie&lt;br /&gt;
*http://de.wikibooks.org/wiki/Wikijunior_Medizin&lt;br /&gt;
*http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst,_glücklich_zu_leben/_Die_Gesundheit&lt;br /&gt;
*http://de.wikiversity.org/wiki/Hilfe_bei_Leid&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.netdoktor.de/ netdoktor]&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheit.de/ gesundheit.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheit.com/ gesundheit.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.apotheken-umschau.de/ apotheken-umschau]&lt;br /&gt;
*[http://www.gutefrage.net/tag/gesundheit/1 gutefrage.net]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikihow.com/Kategorie:Gesundheit wikihow.com/Kategorie:Gesundheit]&lt;br /&gt;
*[http://www.dgh-ev.de/rechtslage.html Rechtslage geistiges Heilen] - Bundesverfassungsgericht (2004): „…ein Heiler, der spirituell wirkt und den religiösen Riten näher steht als der Medizin, weckt im Allgemeinen die Erwartung auf heilkundlichen Beistand schon gar nicht.“ Er bedarf keiner Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.&lt;br /&gt;
*[http://www.dgh-ev.de/ Dachverband Geistiges Heilen e. V. (DGH)]&lt;br /&gt;
*[http://www.esotericon.de/0-anschriften-geistheiler.html Anschriften von Geistheilern, spirituellen Therapeuten und Schamanen.]&lt;br /&gt;
*[http://www.therapeuten.de/therapien/spirituelle_therapie.htm Spirituelle Therapie (Anschriften)]&lt;br /&gt;
*[http://www.energieimpulse.net/komplementaere-heilweisen/heilarbeit/spirituelles-heilen/ Spirituelles Heilen]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=w5BTaxNje_Q Die Angst besiegen, Verhaltenstherapie (Video, 30 Min.)]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=7SvEFfu7Pu4 Depression verstehen und Überwinden, Verhaltenstherapie (Video, 13 Min.)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Amitabha_Yoga&amp;diff=662322</id>
		<title>Amitabha Yoga</title>
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		<updated>2017-04-22T13:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Video */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amitabha Yoga&#039;&#039;&#039; ist ein buddhistischer Yogaweg, der von Menschen aller Weltanschauungen praktiziert werden kann. Atheisten sehen sich selbst als Amitabha. Christen können Buddha Amitabha als eine Form Gottes begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:15Trimurti Yoga.jpg|thumb|Statue Buddha Amitabha. Der dreifache Yoga aus Liebe, Meditation und Lebensfreude.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha==&lt;br /&gt;
Amitabha (japanisch Amida) ist der Buddha des Lichts und der Liebe. Die Anrufung von Amitabha hat seine Wurzeln im Großen-Reines-Land-Sutra, in dem Amitabha beschließt solange auf das vollständige Eingehen ins Nirwana zu verzichten, bis alle Lebewesen gerettet sind. Wir können uns Buddha Amitabha als einen erleuchteten Meister im Jenseits vorstellen und ihn um Hilfe auf unserem Lebensweg bitten. Gut dafür sind die Mantren &amp;quot;Namu Amida Butsu&amp;quot; (japanisch), &amp;quot;Namo Amitabha Buddha&amp;quot; (Sanskrit), &amp;quot;ámó amítuó fó&amp;quot; (chinesisch), &amp;quot;nammo asida fat&amp;quot; (vietnamesisch) oder einfach &amp;quot;Om Buddha Amitabha&amp;quot;. Wir können uns auch selbst als Buddha Amitabha visualisieren und dabei denken: &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich sende allen Wesen Licht. Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Indizien dafür, dass wir nach unserem Tod im Jenseits weiterleben (Nahtodforschung, Reinkarnationsforschung, Aussagen von Hellsichtigen). Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann sollten wir auf der Erde so leben, dass wir nach dem Tod ein glückliches Leben haben. Der Amitabha Buddhismus zeigt uns einen einfachen Weg, wie wir nach dem Tod ins Paradies aufsteigen können. Wir müssen uns nur geistig mit dem Buddha Amitabha verbinden. Dann werden wir in unserem Leben geführt, wachsen spirituell und kommen nach unserem Tod in das Paradies (Sukhavati). Das Paradies wird als ein Bereich gesehen, in dem wir uns auf eine leichte Weise zur Erleuchtung (Buddhaschaft) entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha-Gehmeditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fünf Minuten aktivieren wir jeden Tag unsere innere Kraft und bringen uns ins Licht. Du kannst in deinem Zimmer, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der freien Natur gehen. Du kannst überall gehen. Du musst es nur tun. Und es ist ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Konzentriere dich beim Gehen auf die Erde und die Fußsohlen. Spüre wie die Füße die Erde berühren. Denke in den Füßen das Mantra A-Mi-Ta-Bha. Das sind vier Schritte. Dann beginne mit dem Mantra neu. Du kannst das Mantra mit dem Atem verbinden. Aktiviere so deine Fuß-Chakren und erwecke die Kraft in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Konzentriere dich beim Gehen auf deinen Körper und denke das Mantra A-Mi-Ta-Bha in deinem Körper. Fülle so deinen Körper mit [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie], Kraft und Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Mache beim Gehen die drei Gesten und denke das jeweilige Mantra.&lt;br /&gt;
a) Gebetsgeste (Handflächen vor dem [[Herz]]chakra aneinander legen) = &amp;quot;Om Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
b) Meditationsgeste (Hände vor dem Bauch zusammen) = &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
c) Segnen (Hand hin und her bewegen, allen Wesen Licht senden) = &amp;quot;Ich sende Licht zu ... (Name).  Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Verweile beim Gehen in der Ruhe. Bringe deine Gedanken zur Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Gehe positiv in dein Leben. Was ist dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Lege deine Handflächen vor dem Herzchakra aneinander und bewege die Füße. Visualisiere dich als Buddha des Lichts. Denke: &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts.&amp;quot; Massiere Licht in deinen ganzen Körper ein und denke dabei das Mantra &amp;quot;Licht&amp;quot;. Lade dich mit Licht auf. Spüre wie du voller Licht bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Bewege segnend eine Hand und sende allen Wesen Licht. Denke: &amp;quot;Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Visualisiere Buddha Amitabha (oder dein persönliches spirituelles Vorbild) über dir im Himmel. Lege die Handflächen über dem Scheitelchakra (oder vor dem Gesicht) aneinander und denke: &amp;quot;Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Konzentriere dich nacheinander auf deinen Körper, deinen Geist und die ganze Welt. Denke nacheinander in diesen drei Bereichen viele Male das Mantra &amp;quot;Amitabha&amp;quot;. Reinige so deinen Körper, deinen Geist und die ganze Welt geistig und lade sie mit der Energie des Mantras auf. Denke oder spreche das Mantra jeweils so lange, bis der Körper, der Geist und die Welt sich gereinigt und energetisch aufgeladen anfühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Lege deine Hände in den Schoß oder auf die Beine. Komme zur Ruhe. Denke mehrmals das Mantra &amp;quot;Om Amitabha&amp;quot;. Stoppe deine Gedanken. Verweile entspannt in der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Was ist heute dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1LxvgRjSY5U}} {{#ev:youtube|GP6865x4Z2w}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Tgt0MvEDr_I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/amitabha-yoga/ Amitabha Yoga (Online Yoga Kurs)]&lt;br /&gt;
*[http://www.buddhaland.de/viewforum.php?f=24/ Amitabha Buddhismus (Buddhaland)]&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/amitabha-amida-orakel/ Amitabha Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Amitabha-Buddhismus/Wikipedia: Amitabha-Buddhismus]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Amitabha/ Wikipedia:: Amitabha]&lt;br /&gt;
*[http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__32.position__8.de.html/ Die unterschiedlichen Ebenen der Amitabha-Praxis. Von Manfred Seegers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=240061</id>
		<title>Yogi Nils</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=240061"/>
		<updated>2015-09-02T10:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils 3.JPG|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/project-definition Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Benutzer:Nils_Horn&amp;diff=240060</id>
		<title>Benutzer:Nils Horn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Benutzer:Nils_Horn&amp;diff=240060"/>
		<updated>2015-09-02T10:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils 3.JPG|thumb|left|400px| Hier wohne ich.(Video mit Yoga-Musik 2011 http://www.youtube.com/watch?v=suOnHj5aynI)]]&lt;br /&gt;
Geboren wurde ich am 16. Mai 1952 in Hamburg. Nach dem Abitur studierte ich Rechtswissenschaft. Ich arbeitete fünf Jahre als Rechtsanwalt. Dann wandte ich mich dem spirituellen Weg zu. Ich machte eine Ausbildung in Rational Emotiver Therapie (Positives Denken) und eine Ausbildung als Yogalehrer. 1988 zog ich in mein Haus am Stadtrand von Hamburg und begann als abgeschiedener Yogi zu praktizieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meine spirituelle Basis ist die Glücksphilosophie. Mein Hauptvorbild ist der griechische Philosoph Epikur. Er lehrte die Entwicklung des inneren Glücks in das Zentrum des Lebens zu stellen. Die Haupttechniken waren für Epikur das Leben in der Ruhe und das tägliche Üben des positiven Denkens. Weitere wichtige erleuchtete Meister sind für mich Buddha, Jesus, Swami Shivananda, Dalai Lama, Amma und Mutter Meera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein undogmatischer Yogi. Ich vertrete die Einheit aller Religionen und die positive Zusammenarbeit aller Menschen. Beim Dalai Lama habe ich das Bodhisattva-Gelöbnis abgelegt. Ich habe mich verpflichtet für das Ziel einer glücklichen Welt zu arbeiten und allen Wesen auf dem Weg des Glücks zu helfen. Meine konkrete Aufgabe sehe ich in der Weitergabe meines in den letzten Jahrzehnten erworbenen Wissens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Nils Horn|Nils Horn]] 13:52, 28. Aug. 2011 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k7Cx3hOISdc}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Nils_3.JPG&amp;diff=240059</id>
		<title>Datei:Nils 3.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Nils_3.JPG&amp;diff=240059"/>
		<updated>2015-09-02T10:46:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: Eigenes Bild&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigenes Bild&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=240058</id>
		<title>Yogi Nils</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=240058"/>
		<updated>2015-09-02T10:41:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/project-definition Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Lachyoga&amp;diff=193563</id>
		<title>Lachyoga</title>
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		<updated>2015-06-20T16:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lachyoga&#039;&#039;&#039; ist das bewusste Hervorrufen von Lachen ohne äußeren Grund mittels Lachyoga Übungen. Lachyoga, auch genannt [[HasyaYoga]] oder auch &#039;&#039;&#039;Yogalachen&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: hāsya &#039;&#039;m.&#039;&#039; &amp;quot;Lachen&amp;quot;) ist der Yoga des Lachens. Eine Lachyoga Session besteht aus anfänglichen Lockerungsübungen, Dehnübungen, Atemübungen. Dann wird Lachen initiert mit der [[Hoho Hahaha]] Übung. Diese wird verbunden mit verschiedenen Atemtechniken, Klatschen und Bewegungen. Das führt dann zu einem echten, herzlichen Lachen. Dann folgen meditativere Elemente, die auch in einer Tiefenentspannung oder Meditation münden können. Lachyoga wird typischerweise geübt in einer Gruppe, angeleitet durch einen [[Lachyoga Übungsleiter]]. Eine Lachyogastunde kann 20-90 Minuten dauern.  Lachyoga belebt, löst Spannungen, führt zu neuer Lebensfreude und Energie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DrMadanKataria.jpg‎|thumb|Dr. Madan Kataria, Begründer von Hasya Yoga bzw. Lachyoga]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Madhuri Kataria.jpg|thumb|Madhuri Kataria hat zusammen mit ihrem Mann die Lachyoga Bewegung ins Leben gerufen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahre in diesem Artikel über den Ursprung, die Entwicklung und die Geschichte des Lachyoga. Erfahre mehr über Lachyoga Übungen, schau dir einige Lachyoga Übungen an und erfahre wo du Lachyoga lernen kannst, an einer Lachyoga Ausbildung teilnehmen kannst, um zum Lachyogatrainer zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JNGhDSfmaRI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Entwicklung von Lachyoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda wettbewerb Lachen.jpg|thumb|Schon die alten Yogameister lachten gerne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Entdeckung von Lachyoga durch Dr. Kataria im Jahre 1995===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga wurde entwickelt von Dr. Madan Kataria, einem niedergelassen Arzt in Mumbay (Bombay), Indien. Dr. Madan Kataria recherchiert für einen Artikel für die indische Zeitschrift &amp;quot;My Family Doctor&amp;quot; zum Thema &amp;quot;[[Lachen ist die beste Medizin]]&amp;quot;. Bei den Recherchen traf Dr. Kataria auf umfangreiche [[wissenschaftliche Studien]] zur Wirkung des Lachyoga. Besonders fasziniert war er von den Selbstversuchen des Wissenschaftsjournalisten Norman Cousins ([http://www.michael-titze.de/content/de/texte_d/text_d_31.html vgl.&#039;&#039;Therapeutische Erfahrungen mit Lachen&#039;&#039;]). Am 13. März bekam er in der Nacht die Eingebung, dass wenn Lachen so gesund ist, man es in großem Stil verbreiten sollte. So gründete er sogleich den ersten [[Lachclub]]. Etwa 50 Menschen trafen sich regelmäßig in einem Park in Mumbai und erzählten sich Witze, über die sie herzlich lachten. Nach einigen Treffen gingen den Lachclubmitgliedern die Witze aus und sie konnten auch über Witze nicht weiter lachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Kataria besprach das Problem mit seiner Frau, der Hatha Yogalehrerin [[Madhuri Kataria]]. Madhuri Kathari wusste um die Verbindung von Körper und Geist und kannte aus dem Yoga das Prinzip, dass man über Körperübungen, über Atmung und Haltung den Geist beeinflussen kann. So entwickelte sie mit ihrem Mann das Konzept der [[Lachyoga Übungen]], mittels derer Energie aktiviert wird, Spannungen gelöst werden, der Geist in einen Zustand der Freude versetzt wird. Mit den Lautübungen wie [[Hoho Hahaha]] wird das Lachen imitiert, und mti Gesten, Bewegungen, speziellen Atemtechniken, besonderer Mimik und Gestik verbunden. Mit weiteren Übungen brechen die Teilnehmer in Lachen aus. Das anfangs künstlich wirkende Lachen wird dann zu einem echten Lachen, manchmal auch deshalb, weil die Lachyoga Übungen sehr lustig sind und komisch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon der erste Versuch im Lachclub war ein überwältigender Erfolg: Alle brachen in Lachen aus, das minutenlang anhielt, und während einer vollen Stunde durch immer neue Lachyoga Übungen immer stärker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der erste Lachclub sich in einem öffentlichen Park traf, erregte er schnelle öffentliches Aufsehen. Die Kunde von den eigenartigen Menschen, die sich jeden Tag im Park trafen und gemeinsam lachten, breitete sich schnell aus. Dr. Kataria ermutigte alle, eigene informelle Lachclubs zu gründen. Er gab Tipps, wie man Lachyoga Übungen anleiten könnte. So entstanden in wenigen Jahren einige Hundert Lachclubs in Indien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Entwicklung und Geschichte von Lachyoga===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lachen-lachyoga.JPG|thumb|Lachyoga verhilft zu Lebensfreude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Lachyoga ist eine Geschichte einer Grassroots Bewegung, einer Bewegung von unten, einer Entwicklung, die aus Eigendynamik entstand. Die Lachyoga Geschichte entstand aus großer Eigendynamik. Recht zügig berichtete ein Journalist über den ersten Lachyoga Club in Mumbai. Dr. Kataria gab freigiebig Ratschläge, wie man eigene Lachclubs gründen kann. Die meisten Lachclubs sind bis heute kostenlose, informale Treffen, bei denen Menschen gemeinsam lachten. Es braucht nur einer ein paar Mal in einem anderen Lachclub gewesen zu sein, um dann einen eigenen Lachclub zu gründen. In Indien trafen und treffen sich die Lachclubs meistens in öffentlichen Parks  - was natürlich auch der Verbreitung des Lachyoga half und hilft. Sicher half auch das große Charisma von Dr. Kataria, der jeden ermutigte, einen Lachclub zu gründen und für jeden Fernsehjournalisten, jeden Pressevertreter gerne ein Interview gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lauf der Jahre professionalisierte sich Lachyoga, das dann auch Hasya Yoga genannt wurde. Dr. Kataria brachte Lachyoga DVDs heraus, standardisierte das, was eine Lachyoga Session ausmachte, gab Laughter Yoga Trainings, es wurden [[Lachtrainer Ausbildung]]en bzw. [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/uebungsleiter-ausbildung/lachyoga-uebungsleiter/ Lachyoga Ausbildungen] konzipiert, die in 1-5 Tagen jemanden zum [[Lachyogalehrer]] bzw. zum [[Lachyoga Trainer]] bzw. zum [[Lachyoga Übungsleiter]] machten. Dr. Kataria blieb aber stets großzügig - er ließ und lässt alle das machen, was sie als Lachyoga machen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein paar Daten der Lachyoga Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1995 Erweckungserlebnis von Kataria, Beginn der Lachyoga Bewegung&lt;br /&gt;
* 1997 Die Schwelle von 2000 Lachclubs in Indien ist erreicht. Dr. Madan Kataria erscheint im ABC Fernsehen, gibt seine Arztpraxis auf, widmet sein Leben der Verbreitung von Lachyoga&lt;br /&gt;
* 1998 Dr. Madan Kataria bestimmt den 3. Mai, alternativ den ersten Sonntag im Mai, zum [[Weltlachtag]]. Seitdem versammeln sich weltweit exakt um 14 Uhr MEZ, um eine Stunde lang herzhaft zu lachen. Schon 1998 trafen sich zum ersten Weltlachtag 12.000 Menschen&lt;br /&gt;
* 2000 Lachyoga erreicht auch Europa. Am 1. Januar versammeln sich über 10.000 Menschen im Stadtzentrum von Kopenhagen, um das neue Jahrtausend mit einer Stunde lautem Lachen zu begrüßen. Presse und Fernsehen berichten darüber. Lachclubs schießen in Europa wie Pilze aus dem Boden. Bekannte Comedians, immer mehr Fernsehreporter interessieren sich für das Phänomen Lachyoga&lt;br /&gt;
* 2001 Der Yogalehrer Madhana Mohan aus [http://www.yogasananda.com/ Vigo] unterrichtet die erste Lachyoga Stunde bei Yoga Vidya Westerwald&lt;br /&gt;
* 2004 In Amerika entwickeln sich erste Lachyoga Ausbildungen. Der Amerikaner Sebastien Gendry engagiert sich stark für die Verbreitung von Lachyoga&lt;br /&gt;
* 2006 Der amerikanische Fernsehsender CNN berichtet ausführlich über Lachyoga. Der erste amerikanische [[Lachyoga Kongress]] findet statt&lt;br /&gt;
* 2007 Die bekannte Fernsehmoderatorin [[Oprah Winfrey]] berichtet über Lachyoga&lt;br /&gt;
* Seit 2005: Lachyoga wird auch immer mehr außerhalb von Lachclubs praktiziert, z.B. in Unternehmen, in [https://www.yoga-vidya.de/cdenter/ Yoga Zentren], Yoga [[Ashram]]s, in Volkshochschulen, Fitness Studios etc. Aus der ursprünglichen Lachclub Bewegung wird immer mehr die Lachyoga Bewegung. Lachclubs als formelle Institution für Lachyoga entstehen zwar weiter, aber Lachyoga breitet sich immer weiter außerhalb von Lachclubs aus. Lachyoga wird immer mehr professionalisiert. Über Lachyoga Bücher, Lachyoga Videos, Lachyoga DVDs, Lachyoga Kurse, Seminare und Ausbildungen wird Lachyoga systematisiert und so einem immer breiteren Publikum zugänglich&lt;br /&gt;
* 2007 Yoga Vidya veranstaltet seine ersten [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/uebungsleiter-ausbildung/lachyoga-uebungsleiter/Lachyoga Ausbildungen]. Seitdem entstehen in Deutschland immer mehr Lachyoga Ausbildungen an den unterschiedlichen Institutionen&lt;br /&gt;
* 2011 Erster deutscher [[Lachyoga Kongress]], organisiert von [http://www.lachyoga-institut.com Gabriela Leppelt-Remmel] im [https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/seminarhaus/ Seminarhaus] Shanti, Yoga Vidya Bad Meinberg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammegefasst: [[Madan Kataria]], ein praktischer [[Arzt]] aus Mumbai, verband Yogatechniken mit &#039;&#039;Lach&#039;&#039;Tübungen und verbreitete das &#039;&#039;Lachyoga&#039;&#039;.  Er gründete 1995 den ersten &#039;&#039;Lach&#039;&#039;club in [[Indien]]; 2007 gab es weltweit mehr als 5.000 Clubs ([http://www.laughteryoga.org/about1-history-laughter.php History Of Laughter Yoga]). Am ersten Sonntag im Mai feiert die Bewegung den Weltlachtag.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXdAdzhCaFU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundlagen des Lachyoga==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lachyoga.jpg|thumb|Lachyoga ist Lachen ohne Grund]]&lt;br /&gt;
===Was ist Lachyoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga ist Lachen ohne Grund. &#039;&#039;Lachyoga&#039;&#039; findet ohne Zuhilfenahme von Witzen statt, denn nach Katarias [[Wissenschaft|Theorie]] wirkt Lachen unabhängig vom Grund. Durch Blickkontakt und Gruppendynamik entsteht und  verbreitet sich echtes Lachen. Anders als bei &amp;quot;therapeutischem [[Humor]]&amp;quot; lacht man einfach ohne äußeren Anlass. Denn:  „Wir lachen nicht, weil wir [[glück]]lich sind –  [[Sahasa|wir sind glücklich, weil wir lachen!]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga Wirkungen und Lachyoga Erfahrungen===&lt;br /&gt;
Lachen ist gesund und steigert das allgemeine Wohlempfinden - das zeigt auch die  Lachforschung. Das Lachen setze entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen frei, baue Stresshormone ab und stärke das [[Selbstheilungskräfte|Immunsystem]]. Des Weiteren erhöhe sich der Sauerstoffaustausch im Gehirn, das [[Herz]]-Kreislaufsystem werde in Schwung gebracht, die Atmung verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Da man nicht gleichzeitig lachen und denken kann, bringe auch Lachyoga [[Konzentration]] ein - es  entspanne geradezu ähnlich wie  eine [[Meditation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmer von Lachyoga-Seminaren berichten, dass sie danach  positiver gestimmt  auch freier und kreativer dachten. Sie  sollen das Mittel  weiter  möglichst täglich  [[Abhyasa|kultivieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Evolutionsbiologie und Psychologie: Sinn des Lachens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die physiologischen und psychologischen Wirkungen des Lachyoga werden von der [[Lachwissenschaft]], der [[Gelotologie]], untersucht. Ursprüngliche Funktion des Lachens ist Spannungsabbau. Die Humorreaktion ist dem Flucht-Kampf-Mechanismus entgegengesetzt. Nach einer Anspannung und Angst, kommt der Mensch durch Lachen wieder zu einer freudevollen Entspannung. Der Mensch hat die Fähigkeit, in die Zukunft zu denken, sich auch künftige Bedrohungsszenarien auszumalen, hat also sehr viel mehr Gründe mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] zu entwickeln als Tiere. Umso wichtiger ist, dass der Mensch eine zusätzliche Möglichkeit des Spannungsabbaus hat, den andere Tiere nicht haben, nämlich Humor und Lachen. Nur Menschenaffen besitzen auch die Fähigkeit zu lachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachen ist insbesondere sozialpsychologisches Verhalten: Menschen zeigen andere, dass sie von einem nichts zu befürchten haben, indem sie lächeln und lachen. Gemeinsames Lachen verbindet, schafft Vertrauen. Fremde werden durch Lachen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb einer menschlichen [https://www.yoga-vidya.de/gemeinschaft/ Gemeinschaft] gibt es viele Konflikte. Anstatt aggressivem Verhalten und physischer Gewalt kann man anderen auch durch Auslachen und Schadenfreude Missbilligung ausdrücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Physiologische Prozesse beim Lachen und beim Lachyoga===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat Lachen viele Funktionen. Lachen ist gekoppelt mit dem Ausschütten von Glückshormonen, endomorphinen Stoffen. Lachen setzt entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen frei und baut Stresshormone ab. Der Sauerstoffaustausch im Gehirn wird erhöht, das Herz-Kreislauf-System harmonisiert. Regelmäßiges Lachen wird vorbeugende gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen], [[Nervosität]] und eine Vielzahl von [[Krankheiten]]. Wer regelmäßig lacht, nimmt die Probleme des Lebens nicht ganz so ernst, kann sie besser angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga und institutionalisiertes Lachen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Lachen so wichtig ist, haben Menschen seit Jahrtausenden das Lachen institutionalisiert: es gibt Komöden, Comedy Shows, Kabaratt, den Clown. Jedes Dorf hatte seinen Spaßvogel, Fürsten hatten den Hofnarren. Heute gibt es Witzebücher, Comics, Witzeseiten, lustige Internet Videos und Bilder. Menschen lieben Humor. Partner sagen gerne, dass sie am anderen insbesondere seinen Humor schätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga bringt Menschen dazu, ohne äußeren Grund zu lachen. Täglich 20 Minuten lang zu lachen hält Körper und Psyche gesund. Mit Lachyoga geht Lachen besonders einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga und Spiritualität===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachen und [[Spiritualität]] hängen eng zusammen. Durch Lachen wird der Mensch ganz in die Gegenwart geholt, überwindet Emotionen wie Angst und Ärger, kommt aus Grübeln und Planen heraus. Mit anderen Worten: Mit Lachen kann der Mensch vorbereitet werden für die Gotteserfahrung. Gerade im Judentum (siehe [[Jüdischer Humor]], [[Erzählungen der Chassidim]]), bei den [[Sufi]]s, bei den [[Zen Meister]]n und im Yoga nutzen die [[Meister]] bewusst [[Humor]], lustige Geschichten, [[spirituelle Witze]], um Menschen zum herzhaften Lachen zu bringen - und dabei den Geist für den Empfang [[spirituell]]er [[Wahrheit]]en zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Lachyoga kann so genutzt werden. Der Begründer des Lachyoga, Madan Kataria, endet Lachyoga Sessions gerne in [[Yoga Nidra]] (also [[Tiefenentspannung]]) und Meditation und versteht Lachyoga auch als Teil einer ganzheitlichen Spiritualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Yoga Vidya wird Lachyoga als möglichen Teil des spirituellen Weges gesehen. Swami Sivananda, Swami Vishnu-devananda und Sukadev haben in ihren Vorträgen Menschen immer wieder zum Lachen gebracht. Gerade Swami Vishnu-devananda hat die tiefsten Wahrheiten mit besonders intensivem Lachen verbunden. So hat Sukadev auch Lachyoga bei Yoga Vidya willkommen geheißen. Bei Yoga Vidya ist Lachyoga aber ein Zusatzangebot, das mitmachen kann, wer will. Lachen als Teil des spirituellen Weges wird insgesamt gut gepflegt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga und Lachtherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Psychotherapie]], in der [[Geriatrie]] und der [[Medizin]] hat sich [[Lachtherapie]] als eigenständige Methode entwickelt. Lachtherapie unterstützt andere Therapien in ihrer Wirkung, hilft chronisch Kranken, hat sich in der multimodalen [[Schmerztherapie]] bewährt, hilft bei der Überwindung von Depression, [[Panikstörung]] und [[Angststörung]]. Lachtherapie wirkt auch gegen [[Demenz]] bzw. kann dementen Menschen eine bessere Lebensqualität ermöglichen und ist auch für chronisch kranke [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinder] oder krebskranke Kinder eine Therapiemöglichkeit. Lachyoga kann auch in therapeutischen Settings als Lachtherapie eingesetzt werden, bedarf dann aber fachkundiger Anleitung. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: &lt;br /&gt;
#Der Arzt, Physiotherapeut, Psychotherapeut, Altenpfleger ist selbst als Lachyoga Trainer tätig, hat eine entsprechende Ausbildung absolviert &lt;br /&gt;
#Arzt, Physiotherapeut, etc. verschreibt Lachyoga als Teil der Therapie und überwacht die Wirkung des Lachyoga als Teil der multimodalen Therapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird in immer mehr Rehakliniken, Psychotherapie Praxen und auch Krankenhäusern Lachyoga eingesetzt. Lachyoga bildet zusammen mit der [[Humortherapie]] und der [[Clowntherapie]] die [[Lachtherapie]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga und Weltkultur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga ist nicht nur für den einzelnen gut. Dr. Madan Kataria sieht Lachyoga als Friedensarbeit. Er will Menschen auf der ganzen Welt mit Lachyoga verbinden. Menschen, die gemeinsam lachen, streiten sich nicht. Viele Konflikte kann man durch gemeinsames Lachen aus dem Weg räumen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evolutionsbiologisch ist Lachen und Lächeln auch entstanden, um Fremden zu signalisieren: Von mir hast du nichts zu befürchten. Aggression und Spannungen verschwinden, wenn Menschen miteinander lachen. So kann die Verbreitung des Lachyoga auch zum Frieden in der Welt beitragen. Wenn am Weltlachtag Millionen von Menschen im Lachen miteinander verbunden sind, dann entsteht ein Gefühl der völker- und religionsübergreifenden Verbundenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, sich zu engagieren für Ökologie, Friedensarbeit, soziale Gerechtigkeit, ein gutes Wirtschaftssystem etc. Man muss beim Engagieren für eine gute Sache aber auch Humor haben. Lachyoga kann ein gutes Element sein auch für alle, die sich engagieren. Lachyoga kann Burnout Vorbeugung sein und eine Hilfe, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontraindikationen für Lachyoga===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist Lachyoga etwas Ernstes geworden. Lachyoga und Lachtherapie hat inzwischen Indikationen und Kontraindikationen. Ob es wirklich angemessen ist, von Kontraindikationen zum Lachen zu sprechen, mag dahin gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lachyoga wird von Kontraindikationen aus mehreren Gründen gesprochen: (1) Wenn man keine intensive körperliche Anstrengung unternehmen darf (2) Wenn Zwerchfell oder Lungen sich nicht anstrengen dürfen (3) Wenn es schwere psychische Störungen gibt, welche die Wirklichkeitswahrnehmung beeinträchtigen. Diese Kontraindikationen betreffen insbesondere das enthusiastische Lachen in einer Lachyoga Gruppe. Gegen das Lachen an sich gibt es keine wirklichen Kontraindikationen. Lachen kann im Gegenteil bei praktisch allen Krankheiten hilfreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Lachyoga im Sinne von Teilnahme an dynamischen Lachyoga Sessions abgeraten wird unter anderem bei&lt;br /&gt;
[[Angina Pectoris]],&lt;br /&gt;
[[Zwerchfellbruch]],&lt;br /&gt;
nicht kontrolliertem [[Bluthochdruck]],&lt;br /&gt;
[[Inkontinenz]],&lt;br /&gt;
[[Bandscheibenvorfall]],&lt;br /&gt;
[[Aneurysma]],&lt;br /&gt;
[[Glaukom]],&lt;br /&gt;
[[Rippenbrücken]],&lt;br /&gt;
sowie bei schwerem Depressionsverlauf oder Einnahme von Psychopharmaka.&lt;br /&gt;
Ausgeschlossen ist die Teilnahme am Lachyoga weiterhin bei akuten Atemwegs- und Viruserkrankungen, [[Borderline]]-Störung, manisch-[[Depression|depressiver]] Erkrankung und [[Schizophrenie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachyoga lernen und üben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo kann man Lachyoga lernen und üben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga gibt es in Lachclubs, in Volkshochschulen, in Fitnesszentren und vor allem auch in [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yoga Zentren und Yogaschulen]. In immer mehr Betrieben wird auch Lachyoga unterrichtet. In vielen Seminaren und Schulungen wird gerne eine Lachyoga Session integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 4 Elemente einer Lachyogastunde, die 4 Schritte einer Lachyoga Session===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyogastunde und Lachyoga Session sind die Bezeichnung für die Übung von Lachyoga. Eine Lachyogastunde, eine Lachyoga Session besteht typischerweise aus vier Elementen, genannt die Schritte der Lachyoga Session. Die vier Schritte sind nicht ganz so eng festgelegt, können aber ein gutes Gerüst für die Übung von Lachyoga darstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schritt 1: Klatsch und Aufwärmübung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang einer Lachyoga Session klatschen die Teilnehmer in einem bestimmten Rhythmus mit den Händen und rufen aus [[Hoho Hahaha]]. Sie können dabei zunächst stehen, dann sich gegenseitig zulächeln, im Kreis gehen, sogar tanzen. So werden Hemmungen abgebaut, der Körper aufgewärmt. Andere Aufwärmübunben können integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schritt 2: Atemübungen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemübungen energetisieren, befreien, setzen [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], also Lebensenergie, frei. So gibt es verschiedene Atemübungen in einer Lachyoga Sitzung. Die Atemübungen können auch schon mit Lachen kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schritt 3: Kindliche Verspieltheit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Formen kindlicher Verspieltheit werden geübt und mit Lachen verbunden. Eine bekannt Übung ist dabei auch &amp;quot;sehr gut, sehr gut, Yeaah&amp;quot;. Hier wird gerade das innere Kind aktiviert, Freude und Leichtigkeit werden in dieser Phase des Lachyoga kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schritt 4: Lachyoga Übungen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga Übungen im engeren Sinn sind der kreative Teil einer Lachyoga Session: Madan Kataria hat 100 Lachyoga Übungen entwickelt und andere dazu ermutigt, weitere zu entwickeln. Es wird gesagt, dass es inzwischen über 300 Lachyoga Übungen gibt. Manche werden aus Yoga Atemtechniken (Pranayama) heraus geübt, manche aus Yoga Asanas (Z.B. das Löwenlachen). Dann gibt es die spielerischen Lachübungen die schauspielerische Elemente integrieren. dazu gehört das 1-Meter-Lachen, das Handy-Lachen, das Scharfe-Suppe-Lachen, das Milchshake Lachen etc. Dann gibt es noch sogenannten wertbasierende Lachyoga Übungen. Dabei werden bestimmte Gesten und Situationen durch Lachen mit positiven Emotionen gekoppelt. So sollen unterbewusste Verhaltensweisen auch für den Alltag freudevoller und liebevoller gestaltet werden. Dazu gehören das anerkennende Lachen, das Begrüßungslachen, das Vergebungslachen und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|EnG_c6cc68k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fakultativer Schritt 5: Meditative Elemente====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschluss eine Lachyogastunde können meditative Elemente sein, wie z.B. eine Tiefenentspannung, Yoga Nidra und Meditation. Gerade nach vielem Lachen ist der Geist in Frieden mit sich selbst und der Welt. Tiefe Entspannung ist möglich. Durch lachen entsteht ein Gefühl der Verbundenheit. So kann die Meditation gerade am Ende einer Lachyoga Sitzung sehr tief sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZGzt4RxFYcg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga im Rahmen einer normalen Yogastunde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga ist auch gut integrierbar im Rahmen einer normalen Yogastunde. Bei Yoga Vidya gibt es ja die [[Yoga Vidya Grundreihe]], die sehr anpassungsfähig ist. Hier drei Möglichkeiten, wie man Lachyoga in die normale Yogastunde integrieren kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Lachyoga zu Anfang&#039;&#039;&#039;: Man beginnt, wie immer bei Yoga Vidya, mit einer [[Anfangsentspannung]]. Dann kommen die Lachyoga Elemente. Dann folgen [[Sonnengruß]] ([[Surya Namaskar]]), die [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/ Asanas], [[Tiefenentspannung]], [[Pranayama]] und Meditation&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Lachyoga als Aufwärmübung&#039;&#039;&#039;: Man beginnt mit Anfangsentspannung und Pranayama, fährt fort mit dem Sonnengruß, dann kommt das Lachyoga. Anschließend die Asanas und die Tiefenentspannung, eventuell noch Meditation&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Lachyoga in der ganzen Yogastunde&#039;&#039;&#039;: Man beginnt mit Anfangsentspannung und Lachyoga Elementen. Danach werden alle Pranayamas und Asanas als eine Art Lachyoga Übungen genutzt, um aus jeder Asana und in jeder Asana heraus zu lachen. Nur die Tiefenentspannung bleibt dann ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wo kann man Lachyoga lernen und üben?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga kannst du lernen in Lachclubs, Yogaschulen und anderen Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lachclubs====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde Lachyoga hauptsächlich in Lachclubs praktiziert. Dr. Madan Kataria gründete 1995 den ersten Lachclub in Mumbai. Innerhalb von 2 Jahren entstanden 2000 Lachclubs in Indien. Auch in Deutschland gibt es mehrere Hundert Lachclubs, die du im Internet finden kannst. Lachclubs sind meist informell organisiert, die Mitgliedschaft kostet nichts, meist werden auch keine Beiträge erhoben, manchmal müssen kleien Beiträge für die Miete von Räumlichkeiten erhoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lachyoga in Yogaschulen und Yoga Zentren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Yogaschulen und Yoga Zentren, auch bei Yoga Vidya, bieten Lachyoga an. Da Lachyoga etwas lauter ist, müssen die Yogaschulen aufpassen, dass es die Nachbarn nicht stört oder parallel laufende Yogastunden... &lt;br /&gt;
* Hier findest du Adressen von [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yogaschulen]&lt;br /&gt;
* Und hier ein [https://www.yoga-vidya.de/netzwerk/berufsverbaende/byv/berufsverband-der-yogalehrerinnen-byv/yogalehrerverzeichnis/ Yogalehrer Verzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lachyoga Institute und Lachyoga Zentren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es inzwischen zahlreiche Lachyoga Schulen, Lachyoga Institute, Lachyoga Zentren. Diese haben sich besonders auf Lachyoga spezialisiert, bieten oft auch Lachyoga Ausbildungen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lachyoga Seminare====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachyoga kannst du auch in Lachyoga Seminaren üben. Bei Yoga Vidya werden in Lachyoga Seminaren die Lachyogastunden integriert in das beliebte Yoga Vidya Programm, also Hatha Yoga, Meditation, Mantrasingen, Möglichkeit zu Wandern. In den Yoga Vidya Seminarhäusern finden regelmäßig Lachyoga Seminare statt. So können die Teilnehmer ein entspannendes Wochenende in der Natur mit gesundem Essen (vegetarisches Bio Essen) mit Lachyoga und Spiritualität verbinden.&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya Termine der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/lachyoga/ Lachyoga Seminare]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lachyoga Videos====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zahllose Lachyoga Videos im Internet. Gerade Lachyoga Youtube Videos sind beliebt. Einige findest du ja in diesem Artikel. Lachyoga Videos können Lachyoga gut vermitteln, manchmal hilft es, mit diesen Lachyoga Videos mit zu lachen. Meist ist Lachyoga aber in eienr Gruppe mit anderen am besten und effektivsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lachyoga alleine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Lachyoga auch alleine üben. Allerdings ist Lachen ursprünglich Sozialverhalten. So wirkt Lachyoga am besten, wenn man es mit anderen zusammen übt. In zwei Situationen ist Lachyoga alleine aber angebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn du etwas schüchtern bist, mit anderen einfach grundlos zu lachen, es albern findest, kannst du das mal probieren, einfach so zu lachen, z.B.  mit einem Lachyoga Video oder einer Lachyoga DVD&lt;br /&gt;
* Wenn du häufiger Lachyoga üben willst, dann kannst du zusätzlich zum Besuch einer Lachyogastunde auch für dich selbst die Lachyoga Übungen ausprobieren oder einzelne Elemente, die dich zum Lachen bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|zZx4CBaf8Zc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lachyoga in Unternehmen - Business Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Unternehmen wird Lachyoga immer populärer. Teams, die gemeinsam lachen, arbeiten besser zusammen. Manche Konflikte können durch gemeinsames Lachen am leichtesten gelöst werden. Gerade zum Auflösen von verkrusteten Strukturen hat sich Lachyoga bewährt. Lachyoga macht die Mitarbeiter energievoller, begeisterter und enthusiastischer. Vermutlich passt Lachyoga nicht in jede Unternehmenskultur, und nicht alle mögen Lachyoga. Dennoch hat sich Lachyoga als Teil von [https://www.yoga-vidya.de/business-yoga-portal/ Business Yoga] bewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|udN3mAH3QP0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachyoga Ausbildung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage gibt es verschiedene Arten der Lachyoga Ausbildung. Zu Anfang entstanden ja die Lachclubs sehr informell. Inzwischen hat sich die Lachyoga Bewegung professionalisiert. Es gibt den [[Lachtrainer]], den Lachyogatrainer, auch [[Lachyoga Trainer]] genannt, die [[Lachyogalehrerin]] und den [[Lachyoga Übungsleiter]]. Im Grunde genommen sind das alles Bezeichnungen für die gleiche Tätigkeit. Es gibt inzwischen Menschen, die vom Unterrichten von Lachyoga auch ihren Lebensunterhalt bestreiten. Manche Lachyoga Ausbildungen dauern ein Wochenende, manche sind etwas umfangreicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Yoga Vidya wird die Lachyoga Ausbildung Lachyoga Übungsleiter Ausbildung genannt. Sie dauert 5 Tage und ermöglicht sogar Lachyoga Laien, Lachyoga zu unterrichten. Eigene Lachyoga Erfahrungen sind verbunden mit genauem Lernen der Lachyoga Unterrichtsdidaktik. Lachyoga wird auch verbunden mit Hatha Yoga, Meditation und Mantrasingen. Die Ausbildungsteilnehmer lernen: &lt;br /&gt;
* Einfache Entspannungsübungen, Atemübungen, Mudras&lt;br /&gt;
* Verschiedene Koordinationsübungen, Aufwärmübungen, Meditationstechniken&lt;br /&gt;
* Heilende Übungen, um nach innen zu kommen, damit echtes und tiefes Lachen entsteht&lt;br /&gt;
* Humorvolle Übungen, die auf Yoga beruhen&lt;br /&gt;
* Einführung in die Gelotologie, die Lachwissenschaft, also die Wirkungen des Lachyoga, wie sie in wissenschaftlichen Studien dokumentiert sind&lt;br /&gt;
* Kurskonzepte für Lachyoga: einzelne Lachyoga Sessions, systematisch aufbauende Lachyogakurse, Integration von Lachyoga in den normalen Yoga Unterricht; Lachyoga als kurze Einheiten in anderen Seminaren, im Firmenalltag etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du alle Informationen über die Yoga Vidya [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/uebungsleiter-ausbildung/lachyoga-uebungsleiter/ Lachyoga Übungsleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Lachyoga Bewegung==&lt;br /&gt;
Inzwischen ist Lachyoga zu einer weltumspannenden Bewegung geworden. Der Begründer des Lachyoga, Dr. Madan Kataria, reist mit seiner Frau Madhuri Kataria um die ganze Welt, leitet Lachyoga Seminare, ist beliebter Sprecher in Firmen, auf Konferenzen, im Fernsehen. Er ist unermüdlich tätig, weil er Lachyoga als wichtiges Element für Völkerverständigung und Weltfrieden erachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lachyoga Bewegung ist informell organisiert. Sie wächst organisch. Es gibt zwar in verschiedenen Ländern Lachyoga Verbände, Netzwerke von Lachclubs, aber keine weltumspannende Lachyoga Vereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Website von Dr. Kataria lautet http://www.laughteryoga.org. Dr. Kataria bezeichnet diese auch als Laughter Yoga University, also Lachyoga Universität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga Kongress===&lt;br /&gt;
In verschiedenen Ländern gibt es Lachyoga Kongresse, welche die Lachyoga Trainer miteinander verbinden. Oft ist Dr. Kataria selbst bei diesen Lachyoga Kongressen anwesend. Mehr Informationen zu den Lachyoga Kongressen in Deutschland, die meist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/seminarhaus/ Seminarhaus] Shanti bei Yoga Vidya Bad Meinberg stattfinden, findest du unter dem Stichwort [[Lachyoga Kongress]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CtxneixsaDU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltlachtag===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weltlachtag.jpg|thumb|Weltlachtag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltlachtag findet am ersten Sonntag im Mai statt. An diesem Tag wird auf der ganzen Welt zum gleichen Zeitpunkt (12h GMT, also 14h deutscher Zeit) gemeinsam gelacht, mindestens drei Minuten lang, besser eine Stunde. In vielen Ländern gibt es dabei Großveranstaltungen, bei denen Tausende von Menschen gleichzeitig lachen, Presse, Rundfunk und Fernsehen darüber berichten, Live Fotos, Tweets, Videos und Facebook Status Meldungen gepostet werden. So entsteht eine machtvolle Schwingung des Lachens und der Verbundenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Weltlachtag fand 1998 in Mumbai, Indien statt. Über 12000 Menschen trafen sich zum gemeinsamen Lachen. Der erste Weltlachtag in Europa war am 9. Januar 2000 in Kopenhagen. Hier wurde das neue Jahrtausend mit einem Happy-Demic genannten Tag von über 10.000 lachenden Menschen begrüßt. War zu Anfang der Weltlachtag im Januar, wurde er schließlich auf den ersten Sonntag im Mai gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachyoga - Artikel von Lioba Groth==&lt;br /&gt;
===Jogging für die Seele - Den Geist fit und gesund halten mit Lachyoga===&lt;br /&gt;
Heute schon gelacht? Lachen ist wichtiger denn je geworden in unser leistungsorientierten [[Gesellschaft]]. Es scheint, als haben wir es im Prozess des Erwachsenwerdens und in Anbetracht der vielen, unerfreulichen Nachrichten in der Welt, eine „Lachschwelle“ entwickelt. Als Kinder haben wir noch heiter und unbesonnen gelacht. Doch wie beim Gähnen, kann auch das Lachen nachgeahmt werden. Lachen ist eine Art „Ausschütten“ (vgl. Christian Hirsch/Der Witzableiter oder Schule des Lachens, S. 284), ein Ausatmungsprozess. Wir müssen keinen lustigen Film sehen oder etwas Schauriges/Unheimliches erleben, wie es im historischen als Ursache und Beweggrund des Lachens erklärt wird. Wir können dem etwas nachhelfen, indem wir ein Lachtraining absolvieren; das Gehirn unterscheidet nicht zwischen echtem und gekünsteltem Lachen. Mit Lachyoga können wir ein Stück das verspielte Lachen wieder entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga Wissenschaftliche Studien: Lachforschung und ihre Ergebnisse in medizinisch-psychologischer Hinsicht===&lt;br /&gt;
====Lachen fördert die Mukulatur im Bereich Herz und Bauchregion====&lt;br /&gt;
Forscher (Soziologen, Mediziner, Psychologen) der „[[Gelotologie]]“ haben die Ursache und Wirkungsweise des Lachens erforscht. Die Lachforschung bestätigt, dass das grundlose, verspielte Lachen zur Verbesserung von Stressregulation und insgesamt zum körperlichen und seelischem [[Wohlbefinden]] führt. Es ist wie ein [[Fitnesstraining]]: für Körper und Geist, wie „Arobic“ (W.Fry).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stärkt die [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz]- und Bauchmuskulatur und versorgt das wichtigste Organ des menschlichen Organismus: die Lunge mit vermehrter Sauerstoffzufuhr; und zwar durch den Ein- und Ausatmungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das normale Ein- und Ausatmen bezeichnet man als wellenförmiges Atmen. Dabei verbleibt gewöhnlich ein kleines [[Luftvolumen]] in der Lunge, das als „Restluft“ bezeichnet wird. Da diese [[Restluft]] über einen längeren Zeitraum nicht ausgetauscht wird, reichert sie sich mit Schadstoffen (Kohlendioxyd und Wasserdampf) an. Das ist für den betreffenden [[Mensch]]en von Nachteil, denn der Restluft mangelt es dadurch an Sauerstoff, und der Wasserdampf bildet einen günstigen Nährboden für bakterielle Mikroben. Beim intensiven Lachen werden die Lungenflügel so durchlüftet, dass die Restluft schnell komplett ausgetauscht wird.“ W.Fry übers. Von Michael Titze /Zitat aus dem Vortrag im Hospitalhof, Stuttgart 1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lachen kräftigt den [[Herzmuskel]] und ist auch in der Lage, einen erhöhten [[Blutdruck]] zu senken. Im August 2001 ist eine große Studie der Universität Maryland (USA) veröffentlicht worden (300 untersuchte Menschen insgesamt, 150 nach Herzinfarkt, 150 Herzgesunde), aus der hervorgeht, daß Lachen und eine humorvolle [[Lebenseinstellung]] die Innenwände der Blutgefäße schützt und somit auch [[Herzinfarkt]]e verhindern hilft. Ebenso normalisiert sich nach einem herzhaften Lachen der Atemrhythmus.“Dr. med. Petra Klapps,Ärztin für Neurologie, Psychotherapeutin, Kommunikations-Trainerin in Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lachen als Schmerzmittel und Stresshemmer====&lt;br /&gt;
Neben diesen körperlichen Aspekten, dient das Lachen auch zur Reduktion von [[Schmerz]] wie bei [[Spannungskopfschmerzen]]. Lachen wirkt wie eine Kopfschmerztablette, denn es beruhigt den Geist.Generell mindert das Lachen die Ausschüttung von Stresshormononen wie Cortisol an das sympathische [[Nervensystem]] und beruhigt zugleich den Geist, der sich in seinem täglichen [[Gedankenkarussell]] bewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pschyoneuroimmunologen haben bewiesen, daß alle negativen Emotionen wie zum Beispiel [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst], Depression oder Zorn das Immunsystem des Körpers und somit auch seine Abwehrkräfte gegen Infektionen schwächen(....)Forscher haben festgestellt, dass im Anschluß an eine Lachtherapie die Zahl der Antikörper (Immunglobulin A) im Schleim von Nase und Atemwegen zunimmt. Dieser Schleim schützt die Atemwege vor Viren, Bakterien und anderen Mikroorganismen.“ Dr. Lee S. Berk (Loma Linda University, Kalifornien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheit, das heißt ein starkes Immunsystem, besteht also aus einem Gleichgewicht zwischen Körper und Geist. Lachen hilft insofern, dass durch die Bewegung in der Gesichtsmuskulatur, [[Serotonin]] an das [[Gehirn]] gesendet wird und Endorphine, die wir auch als Glücksbotenstoff bezeichnen können, freigesetzt werden. Manche Forscher in Indien sprechen sogar von einer Opiat-ähnlichen Wirkung. Ist das Endorphin ausgeschüttet, ist es wie im [[Verliebtheit]]szustand: man fühlt sich heiter und beschwingt; gelassen. Nachweislich hat man eine tiefere, ruhigere Atmung, das vorhandene Stresshormone sinken lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Funktionsweise und Wirkung des Lachyoga===&lt;br /&gt;
Körper und Geist kommen durch Lachyoga auf einen harmonischen [[Pfad]], und zwar durch das Wechselspiel von Ein- und tiefer [[Ausatmung]], was auch nach einiger Zeit zur Stärkung der [[Bauch]]- und [[Herz]]muskulatur führt. Lachyoga – geht auf die Idee des grundlosen Lachens-von Dr. Madan Kataria zurück. Ursprünglich traf er sich im Park in Mumbai mit vier Leuten und praktizierte eine Mischform aus Yogatechniken und Lachübung. Die Leute waren so begeistert, dass sich die Idee auf der ganzen Welt verbreitete und Lachclubs entstanden sind. Diese spezielle Form des Lachens – des kindlich-grundlosen Lachens hat sich auch als Therapieform in der Medizin etabliert, so in der [[Clownpädagogik]]/[[Humortherapie]], wie zum Beispiel bei [[Krebs]]patienten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Humor und Lachen sind in der Lage, über die körpereigene „Glückshormon-Produktion, der Endomorphine, die Streßhormone (wie [[Cortisol]], [[Adrenalin]] und Wachstumshormon) im Blut zu senken und die Bildung von immunstärkenden Zellen anzuregen, somit also das [[Immunsystem]] zu stärken.“ W. Fry&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Regelmäßigkeit von Lachyoga stärkt es nicht nur das Immunsystem, sondern wirkt ganzheitlich auf Körper und Geist. „Beim herzhaften Lachen erweitern sich die Blutgefäße im ganzen Körper, wodurch die Haut sich rötet und ein Gefühl der Wärme entsteht,“ beschreibt Dr. Madan Kataria in seinem Buch „Lachen ohne Grund“. Der typische Ablauf einer Lachsitzung in einem [[Lachclub]] besteht aus einem Wechsel von Lachtechniken als Warm-up Phase und verschiedener Atemübungen, die zur [[Entspannung]] von Körper und [[Geist]] dienen. Die Basisübung beim Lachyoga bildet die Ho-Ho-Ha-Ha-Übung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga Übungen===&lt;br /&gt;
====Die Ho-ha-ha Übung ====&lt;br /&gt;
Man spricht „ho-ha-ha“ und klatscht rythmisch in die Hände. Die Hände sollten dabei ganz offen sein. Dabei werden Akupressur-Punkte in der Innenhandfläche stimuliert, die ein wärmendes Gefühl im Körper auslösen. Das Sprechen widerrum basiert auf der Atemtechnik aus dem Yoga- das entscheidende ist die verlängerte Ausatmung, die sozusagen doppelt so lange dauert als sonst. Diese Lachyoga Übung macht man siebenmal hintereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das tiefe Atmen====&lt;br /&gt;
Man macht einen tiefen Atemzug durch die Nase und hebt dabei gleichzeitig die Arme zum [[Himmel]]. Hier ist darauf zu achten, dass das Einatmen rythmisch in Übereinstimmung mit der Bewegung der Arme erfolgen sollte. In die [[Lunge]] sollte möglichst viel [[Luft]] gelangen, das heißt mit viel Sauerstoff versorgt werden, es ist wie kurz die Luft anzuhalten wie man das als Kind in der Badewanne beim Baden getan hat. Das Ausatmen sollte wie meist beim Lachyoga auch hier wieder länger andauern als das Einatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Lachtechniken-das herzliche und aufsteigende Lachen====&lt;br /&gt;
Beim herzhaften Lachen wirft man die Arme hoch, lässt sie aber zwischendurch wieder fallen. Am Schluss des Lachens gibt der Leiter die Anweisung, fünf bis sechs Mal in die Hände zu klatschen und Ho-Ho-Ha-Ha zu rufen. Darauf folgen zwei tiefe Atemzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss einer Lachyoga [[Lachsitzung]] kommen alle im [[Kreis]] zusammen und treten näher zum [[Moderator]]. Dieser fängt an zu kichern, dies wirkt meist ansteckend. Die Teilnehmer fangen an zu lächeln und dann selbst an zu kichern, bis zum fulminanten, herzhaften, lauten [[Lachen]] aller Teilnehmer. Eine alternative Abschlussübung ist das Vertrautheitslachen. Dabei müssen auch alle im Kreis wieder zusammenkommen, fassen sich an den Händen, nehmen Blickkontakt auf und lacht sich mitfühlend an. Als zusätzliche Geste kann man sich die Hände kräftigend schütteln oder sogar umarmen. Dies ist jedoch nur ratsam, wenn sich die Gruppenmitglieder schon gut kennen und eine gute Atmosphäre herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich nennt Dr. Madan Kateria vier Richtlinien für eine Lachyogasitzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alle beginnen gleichzeitig zu lachen, wenn der Leiter die Anweisung dazu gibt (1,2.3).&lt;br /&gt;
# Blickkontakt zu den Anderen sollte gegeben sein, also nicht zu weit auseinanderstehen.&lt;br /&gt;
# Nicht zu krampfhaft anstrengen zu lachen, es sollte sich natürlich noch anfühlen.&lt;br /&gt;
# Man soll sich frei fühlen, wie ein Kind grundlos lachen und frei bewegen. So steckt man auch die Anderen zum Lachen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von [http://www.humorcare.com/ Lioba Groth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachyoga Anleitung==&lt;br /&gt;
Lachyoga ist, wie aller Yoga, komplex. Aber beim Lachyoga heißt es nicht: &amp;quot;[[Aller Anfang ist schwer]]&amp;quot;. Vielmehr ist beim Lachyoga der Anfang leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zwei Lachyoga Übungen als kleine Lachyoga Anleitung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga Anleitung 1: Einfach lachen===&lt;br /&gt;
Die einfachste Lachyoga Anleitung: Lache einfach. Jetzt. Fange einfach an zu lachen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga Anleitung 2: HuHu Hahaha===&lt;br /&gt;
Egal ob du sitzt oder stehst, wiederhole einfach laut (notfalls auch geistig) Huhu Hahaha. Wiederhole diese Lachyoga Übung immer wieder: Huhu Hahaha. Huhu Hahaha. Huhu Hahaha. Huhu Hahaha. ... Nach einer Weile merkst du, wie gut das wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lachyoga Anleitung 3: Einfach Lächeln===&lt;br /&gt;
Die nächste Lachyoga Übung ist noch einfacher: Lächle. Ja, das war&#039;s schon: Lächle einfach. Noch besser: Lächle mit Wohlwollen. Lächle freundlich, verständnisvoll, wohlwollend, voller Liebe. Das ist zwar noch nicht vollständiges Lachen - aber ein weises, mitfühlendes Lächeln ist auch eine schöne Lachyoga Übung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anleitung Lachyoga Übung 4: Ziehe die Mundwinkel nach außen und oben===&lt;br /&gt;
Wenn dir weniger nach Lächeln oder Lachen zumute ist, dann ziehe einfach die Mundwinkel nach außen und oben. Mache das ein paar Minuten lang. Du kannst dabei ruhig Computerarbeit verrichten, Hausarbeit verrichten, Körperpflege betreiben, spazieren gehen oder anderes tun. Diese Lachyoga Übung ist sehr einfach. Du wirst dich nach dieser Lachyoga Übung sehr schnell viel besser fühlen. Probiere es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachyoga Ausbildung und Seminare bei Yoga Vidya==&lt;br /&gt;
Bei Yoga Vidya gibt es regelmäßig Lachyoga Ausbildungen, Lachyoga Kurse und Lachyoga Seminare. Schau auf den Seiten deines [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yoga Vidya Zentrums] nach, ob dort Lachyoga angeboten wird &#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/center/ &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/uebungsleiter-ausbildung/lachyoga-uebungsleiter/ Lachyoga Ausbildungen] und Seminare in den Yoga Vidya Seminarhäusern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=5&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/lachyoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Glück]]&lt;br /&gt;
* [[Lächeln]]&lt;br /&gt;
* [[Lachyoga für Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/uebungsleiter-ausbildung/lachyoga-uebungsleiter/ Lachyoga Übungsleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/lachyoga/ Lachyoga Seminare und Ausbildungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikihow.com/Wie-man-sich-durch-Lachyoga-heilt Wie man sich durch Lachyoga heilt]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikihow.com/Wie-man-Lach-Yoga-praktiziert Wie man Lach Yoga praktiziert]&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/lachyoga Lach Yoga, die besten Witze und Geschichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Madan Kataria: &#039;&#039;Lachen ohne Grund (Laugh for no reason)&#039;&#039;. Madhuri international, Mumbai, ISBN 3928632930.&lt;br /&gt;
* Branko Bokun: Wer lacht, lebt. Emotionale Intelligenz und Reife, Heyne Verlag 1999&lt;br /&gt;
* Eike Christian Hirsch: Der Witzableiter oder Schule des Lachens, becksche Reihe, München 2001&lt;br /&gt;
* Ellen Müller: &#039;&#039;Zum Glück gibt es Lachen: Lachyoga – der Weg zur heiteren Gelassenheit&#039;&#039;. Signum, 2008, ISBN 978-3854364047.&lt;br /&gt;
* Christoph Emmelmann: &#039;&#039;Das kleine Lachyoga Buch&#039;&#039;. Dtv, August 2007, ISBN 978-3423344296.&lt;br /&gt;
* Walter Birklbauer: &#039;&#039;Warum Lach-Yoga? – eine neurologische Perspektive&#039;&#039;. BoD, Dezember 2008, ISBN 978-3837079814.&lt;br /&gt;
* [[Schlampenyoga]] Szenen, von Milena Moser&lt;br /&gt;
* [[Yoga for chickens]]: Übungen und Weisheiten vom Hühnerhof, von Lynn Brunelle. Freiburg: [[Herder-Verlag]] 2006&lt;br /&gt;
* [[Stephen Cope:  Die Weisheit des Yoga. Leseprobe [http://www.buecher.de/shop/yoga/die-weisheit-des-yoga/cope-stephen/products_products/detail/prod_id/22818527/]&lt;br /&gt;
* Erleuchtet? (2010 C. R.)Leseprobe[http://media.libri.de/shop/coverscans/112/11252061_lprob.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Stil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lachyoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Arten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tanz Shiva Nataraj .jpg|thumb|[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Shivatext.html Shiva] Nataraj als Kosmischer Tänzer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=164705</id>
		<title>Yogi Nils</title>
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		<updated>2015-03-19T12:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/13/yoga-orakel/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Nils-Horn/e/B00J7JAXAM/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1426768053&amp;amp;sr=1-1 Kostenlose Ebooks bei Amazon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Gl%C3%BCck&amp;diff=149689</id>
		<title>Glück</title>
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		<updated>2015-01-22T13:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das große [[Geheimnis]] des Glücks ist, dass es zu 90 % vom Inneren eines Menschen abhängig ist. Wir müssen unser Inneres positiv [[struktur]]ieren, wenn wir in unserem [[Leben]] glücklich sein wollen. [[Es]] gibt Haufen [[Bibliotherapie|Bücher]] über &#039;&#039;Glück&#039;&#039; - haufen[[weisheit|weise]] über [[Zufriedenheit]] fehlen eher...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Children dancing.jpg|thumb|Glückliche [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinder]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inneres und äußeres Glück==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir das innere Glück als das Hauptziel in unserem Leben begriffen haben, können wir auch den richtigen Weg zum Glück erkennen. Wir können unseren persönlichen Glücksweg entwickeln,&#039;&#039;&#039; nach den richtigen Grundsätzen leben und werden dann eines Tages auch die Ernte einfahren. Auch wenn jeder Mensch seinen persönlichen Glücksweg hat, so gelten doch im Kern für alle Menschen die gleichen Lebensgrundsätze: positives Denken, eine gesunde Lebensweise, ein positiver Umgang mit anderen Menschen und tägliche spirituelle Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten auch ein Meister des äußeren Lebens werden. Auch das äußere Leben ist wichtig. Auch ein gelungenes äußeres Leben kann zum Glück eines Menschen beitragen. Aber wir dürfen die Gewichtung in unserem Leben nicht vertauschen. Wenn wir uns nur um unser äußeres Glück kümmern und die Entwicklung unseres inneren Glücks vernachlässigen, werden wir nicht da ankommen, wo wir eigentlich hinwollen. Wir werden nicht das Glück in unserem Leben verwirklichen, das wir bei einem weisen Leben hätten erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor fünfzig Jahren erforschte der amerikanische Arzt John A. Schindler den Zusammenhang zwischen positivem Denken und Gesundheit. Er erkannte: &#039;&#039;&#039;„Wer positiv denkt, wird weniger oft krank. Und wenn er krank wird, wird er meistens schneller wieder gesund.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Nach neueren wissenschaftlichen Untersuchungen haben negativ denkende Menschen ein neunmal höheres Gesundheitsrisiko. Sie werden neunmal öfter krank als positiv denkende Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;quot;Die Heilkraft des seelischen Gleichgewichts&amp;quot; (1954) rät Dr. Schindler: &#039;&#039;&#039;„Kontrolliere deine Gedanken. Bleibe in jeder Lebenslage gelassen. Bewahre Mut und Heiterkeit. Mache aus jeder Niederlage irgendwie einen Sieg. Sei ein Lebenskünstler und ein Optimist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Darüber hinaus schreibt er: „Lebe vorwiegend als ein gebender Mensch. Der Gebende lebt glücklicher als der Nehmende. Wer der Welt gegenüber zum Gebenden wird, entdeckt die wahre Schönheit und Größe der Welt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einen Menschen hauptsächlich daran hindert auf einer tiefen Ebene glücklich zu sein, sind seine inneren Verspannungen. Sie rauben ihm seine Kraft, zerstören sein Wohlgefühl, beeinträchtigen seinen inneren Frieden und seine geistige Positivität. Ein in sich stark verspannter Mensch neigt zu negativen Gedanken. Die Liebe zu sich und seinen Mitmenschen ist blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die inneren Verspannungen stammen häufig bereits aus der Kindheit. In einer verspannten Gesellschaft, die auf Leistungsdruck und Konkurrenzkampf aufgebaut ist, werden Verspannungen schon von den Eltern bei der Erziehung an ihre Kinder weitergegeben. Die Eltern leben ihre Ängste, Aggressionen und Genusssüchte und beeinflussen damit die seelische Entwicklung der Kinder. Viele kindliche Verspannungen kommen auch vom Fernsehen. Verspannungen in einem Menschen können aber auch durch große Stressereignisse oder durch einen Dauerstress in Beruf oder Partnerschaft entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn innere Verspannungen aufgebaut werden können, können sie grundsätzlich wieder abgebaut werden. Das ist die gute Botschaft für alle verspannten Menschen. Die nicht so erfreuliche Botschaft ist, dass das ziemlich lange dauern kann. Der Aufbau der Verspannungen ist über viele Jahre entstanden. Wir brauchen deshalb auch meistens viele Jahre, um die Verspannungen wieder abzubauen. Aber der Aufwand lohnt sich immer. Wir vermeiden dadurch viele Krankheiten im Alter. Und wir erhalten ein glückliches Leben voller Frieden, Kraft, Liebe und Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein kluges Leben besteht darin, jeden Tag so viele Übungen zu machen, dass die inneren Verspannungen immer weniger werden.&#039;&#039;&#039; Wir sollten so leben, dass wir zum Licht und nicht zur Dunkelheit hinwachsen. Die meisten Menschen in der heutigen Zeit marschieren in die verkehrte Richtung. Sie leben egoistisch und gestresst. Sie bauen im Laufe des Lebens immer mehr Verspannungen auf. Sie enden im Burn Out, in der Krankheit, Negativität und Depression.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verspannungen können im Körper und im Geist sitzen. Grundsätzlich sind beide Bereiche miteinander verbunden. Damit wir uns umfassend von unseren inneren Verspannungen befreien, sollten wir Übungen für beide Bereiche praktizieren.&#039;&#039;&#039; Inneres Glück entsteht auf einer tiefen Ebene erst dann, wenn der Körper und der Geist von den Verspannungen gereinigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Körperübungen sind Gehen, Radfahren, Schwimmen, Yoga und Meditation. Gute Geistesübungen sind das tägliche Lesen in einem spirituellen Buch, die Visualisierung positiver Vorbilder, die Arbeit mit positiven Sätzen (Mantras) und die ständige Gedankenbeobachtung (positives Denken). Wir sollten die Übungen herausfinden, die für uns persönlich optimal wirksam sind. Und wir sollten uns konsequent zu einer täglichen Übungsdisziplin erziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Glücksniveau== &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine grundlegende Erfahrung vieler Menschen ist es, dass ihr allgemeines Glücksempfinden in ihrem Leben durch alle Lebensjahrzehnte hindurch weitgehend gleich bleibt.&#039;&#039;&#039; Zwar gibt es in jedem Leben Höhen und Tiefen. Es gibt freudige Ereignisse und es gibt oft auch Leid. Jeder Mensch erlebt Freude und Trauer. Aber nach einiger Zeit kehrt der Mensch normalerweise zu dem für ihn typischen Glücksempfinden zurück. Die meisten Menschen leben ihr ganzes Leben auf ihrem persönlichen Glücksniveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache ist erfreulich in Bezug auf Leidsituationen. Wir überwinden unser Leid. Wir gewöhnen uns an das Gegebene und kommen nach einigen Tagen, Wochen oder Monaten zu unserem normalen Lebensgefühl zurück. Wenn wir unsere Trauer nicht blockieren, sondern sie im richtigen Maß leben, reguliert sich unser Lebensgefühl wieder. Wie lange wir dazu im Einzelnen brauchen, hängt von der Schwere des Ereignisses und von unserer persönlichen Leidverarbeitungsfähigkeit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so erfreulich ist die Tatsache der Selbstregulierung des Glücksempfindens in Bezug auf die schönen Dinge des Lebens. &#039;&#039;&#039;Auch an die schönen Dinge gewöhnen wir uns.&#039;&#039;&#039; Unsere Freude nimmt ab, und wir kehren zu unserem normalen Glücksniveau zurück. Wir können die größte Karriere machen, Geld im Überfluss besitzen, den tollsten Traumpartner haben und das schönste Essen essen. Nach einiger Zeit haben wir uns daran gewöhnt und sind trotz unseres Luxuslebens nicht glücklicher als vorher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliebtheit dauert einige Tage, einige Monate, ein Jahr und in seltenen Fällen noch etwas länger. Wenn wir verliebt sind, denken wir, wir bleiben ewig so. Wir sind dann normalerweise ziemlich enttäuscht, wenn unser Glück vorbei ist. Wir neigen dazu, unserem Partner die Schuld zu geben. Dabei ist er grundsätzlich unschuldig. Es gibt keine Schuld. Es gibt nur die im Menschen angelegte Gesetzmäßigkeit des persönlichen Glücksniveaus. &#039;&#039;&#039;Es gibt nur einen Weg für einen Menschen langfristig sein Lebensglück zu erhöhen. Das ist der Weg des inneren Glücks und der täglichen Arbeit an sich selbst.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache des persönlichen Glücksniveaus ist einer der Hauptgründe dafür, dass reiche Menschen nicht glücklicher sind als andere Menschen. Wenn Menschen reich werden, dann freuen sie sich meistens einige Zeit darüber. Dann haben sie sich daran gewöhnt und kehren zu ihrem persönlichen Glücksniveau zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft pflegen Reiche nicht positive Eigenschaften wie Liebe, Mitgefühl, Gelassenheit, Bescheidenheit und innerer Frieden. Sie verhalten sich spirituell gesehen völlig unweise. Dann kann äußerer Reichtum sogar ein Weg sein, das persönliche Glücksniveau langfristig abzusenken. Reichtum ist eine der großen Glücksfallen auf der Welt, wenn man nicht weise damit umgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können in unserer Gesellschaft jeden Tag den Wahnsinn beobachten, dass Menschen sich nach Reichtum, Karriere oder dem perfekten Partner sehnen. Sie vergeuden für diese Träume ihr ganzes Leben, ihre Gesundheit und das in ihnen selbst liegende Glückspotential. Oft erreichen sie ihre Ziele nicht. Dann sind sie ihr ganzes Leben lang unzufrieden. Sie machen sich durch ihre falschen Träume selbst innerlich unglücklich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Menschen ihre Ziele erreichen und ihre falschen Träume verwirklichen, dann können sie wenigstens eines Tages feststellen, dass alle Träume vom äußeren Reichtum in Wirklichkeit Schäume sind. Es sind Luftblasen, die beim Anfassen zerplatzen. Kommt ein Mensch zu dieser Erfahrung, dann kann er durch den Weg des äußeren Reichtums zu innerer Weisheit gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wissen vom persönlichen Glücksniveau ist deshalb ein sehr wichtiges Wissen. Es kann verhindern, dass wir in die Falle des Strebens nach äußerem Reichtum oder nach dem perfekten Partner gehen.&#039;&#039;&#039; Es kann bewirken, dass wir unsere Lebenszeit weise verwenden, jeden Tag unser inneres Glück pflegen und eines Tages tatsächlich im Reichtum leben, im Reichtum des inneren Glücks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Anhebung des Glücksniveaus== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogi Nils]]: Nach meiner Erfahrung ist das Glücksniveau eines Menschen von seinem inneren Verspannungszustand abhängig. Menschen mit starken Verspannungen neigen zu Negativität, zu Aggressionen, Sorgen und Depressionen. Sie leben eher auf einem niedrigen Glücksniveau. Menschen mit wenig inneren Verspannungen sind eher positiv, optimistisch und fühlen sich in ihrem Leben wohl. Sie leben eher auf einem hohen Glücksniveau. Erleuchtete Menschen sind weitgehend von ihren Verspannungen befreit. Sie sind innerlich gereinigt, geheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seinen Verspannungszustand kann jeder Mensch durch spirituelle Übungen (Yoga, Meditation, Gedankenarbeit) verändern.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann nach der Aussage der erleuchteten Meister zur Erleuchtung gelangen. Genetische Anlagen bestimmen stark das Wesen eines Menschen. Manche Menschen haben einen empfindlichen Körper und sind sehr sensibel. Andere Menschen haben einen robusten Körperbau und zeigen meistens auch eine seelische Robustheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper gehört zu einem Menschen dazu. Durch die Erleuchtung kann sich der Mensch jedoch über seine körperlichen Begrenzungen erheben. Er lebt im Schwerpunkt in einem spirituellen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiefeld]. Seine psychischen Eigenschaften sind hauptsächlich von der Art seiner Gedanken abhängig. Durch konsequente Gedankenschulung kann auch ein sensibler Mensch inneren Frieden und große Gelassenheit erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird es vielleicht etwas schwerer haben, dort hin zu gelangen und sich dort zu halten. Auch ein erleuchteter Mensch muss klug mit den Gegebenheiten seines Körpers und seiner seelischen Grundausstattung fließen. Grundsätzlich lebt er jedoch in einer Ebene über der Materie. Nach meiner Erfahrung wird es immer dann etwas schwierig, wenn man sich aus der Lichtebene in die Welt der Materie begibt, um dort zum Wohle seiner Mitwesen zu handeln. Man kann sich aber im Notfall immer wieder schnell ins Licht zurückziehen und sich dort erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biochemisch scheint es so zu sein, dass das Glücksempfinden eines Menschen von seinen Hormonen abhängt. Hormone geben uns das Gefühl von Kraft, Gelassenheit, Optimismus und Glück. Auf die Hormonproduktion kann man durch seine Gedanken einwirken. &#039;&#039;&#039;Positive Gedanken fördern die Glückshormone.&#039;&#039;&#039; Viele amerikanische Forscher empfehlen deshalb das positive Denken als einen guten Weg, um Glückshormone zu erzeugen. Das positive Denken ist der Hauptweg, auf den uns die moderne wissenschaftliche Forschung zur Erreichung eines glücklichen Lebens verweist. Jeder Mensch sollte ein System des positiven Denkens besitzen, das er regelmäßig praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das positive Denken allein reicht aber zur Erklärung des inneren Glücks nicht aus. &#039;&#039;&#039;Inneres Glück kann auch durch Yoga (Gehen, Sport) und Meditation entstehen. Das ist der zweite Hauptweg des inneres Glücks.&#039;&#039;&#039; Dieser Weg wird vor allem von den Vertretern der großen spirituellen Traditionen auf der Welt gelehrt. Die moderne Forschung hat die Wirkung von Meditation untersucht und deren vielfältige positive Folgen bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verspannungen im Körper und im Geist sind in großer Anzahl möglich. Darum ist der Reinigungsweg oft sehr lang, und wir haben das Gefühl, für lange Zeit auf einer bestimmten inneren Stufe festzustehen. Daraus ergibt sich das Gefühl eines Menschen, dass er einen bestimmten Charakter und ein bestimmtes Glücksniveau hat. Hinzu kommt, dass Verspannungen sehr fest sitzen können. Verspannungen können einen Menschen relativ fest auf einem bestimmten Glücksniveau fixieren. Es gibt viele spirituelle Geschichten, in denen ein Yogi jahrelang geübt hat und scheinbar nicht vorangekommen ist. Dann geschah plötzlich ein Durchbruch, tiefe Verspannungen lösten sich, und er schritt zügig auf dem Weg des inneren Glücks voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber auch möglich, dass ein Mensch beständig langsam immer weiter ins innere Glück wächst. Nach der Erfahrung in meinen Gruppen scheint dieses bei den meisten Menschen der Fall zu sein. Bei mir selbst beobachte ich Phasen des beständigen Aufsteigens, Phasen des scheinbaren Stillstandes und sogar Phasen des scheinbaren Rückschrittes. Irgendwann geht es dann aber wieder kräftig bergan ins Licht. Das innere Glück beginnt zu sprudeln, und der Yogi ist zufrieden mit sich und der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neuen amerikanischen Studie können schwere Schicksalsschläge wie Scheidungen oder Arbeitslosigkeit das Glücksniveau dauerhaft oder für sehr lange Zeit nach unten drücken. Wenn eine große Stressverspannung im Körper aufgebaut wird, kann es sein, dass sie von alleine nicht wieder verschwindet. Wenn ein Mensch aber die spirituellen Techniken der Verspannungsauflösung beherrscht, kann er letztlich alle Verspannungen auflösen. Selbst nach schweren Schicksalsschlägen kann man auf ein hohes Glücksniveau aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sein Glücksniveau erheblich anheben möchte, sollte den Weg der Erleuchtung gehen. Auf diesem Weg erwirbt man die Eigenschaften Gelassenheit, innerer Frieden, innere Kraft, Liebe und umfassende Positivität. So ein Bewusstseinssprung macht einem zuerst etwas [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst]. Aber nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt und möchte seine neue Persönlichkeit nicht mehr hergeben, weil sie sich erheblich besser anfühlt als der vorherige unerleuchtete Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonja Lyubomirsky==&lt;br /&gt;
[http://en.wikipedia.org/wiki/Sonja_Lyubomirsky Sonja Lyubomirsky] ist eine der bekanntesten amerikanischen Glücksforscherinnen. Sie ist Professorin an der University of California und hat den Weltbestseller &amp;quot;Glücklich sein&amp;quot; (2008) geschrieben. &#039;&#039;&#039;Ihr spezielles Forschungsgebiet ist das Glücksniveau. Sie hat die Debatte um das Glücksniveau in die heutige Glücksforschung eingebracht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja hat es geärgert, dass neuere Forschungsergebnissse auf ein bei den meisten Menschen relativ festgefügtes Glücksniveau hinweisen. Die Gefahr bei diesen Forschungen liegt darin, dass sie die Neigung der Menschen zur Bequemlichkeit verstärken: &amp;quot;Mein Glücksnivau steht genetisch und durch äußere Umstände bedingt fest. Ich kann nichts für mein Glück tun. Alles ist sinnlos.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja fragte sich, was kann ich tun, wenn ich ein glückliches Leben bekommen möchte. Sie akzeptierte, dass nach dem heutigen Forschungsstand etwa 50 % des Glücksniveaus genetisch (durch den Körper/die Hormonproduktion) festgelegt sind. Etwa 10 % des Glücksniveaus sind durch die äußeren Lebensverhältnisse gegeben. 40 % des Glücksniveaus kann ein Mensch durch die Arbeit an seinen Gedanken beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nur 10 % des allgemeinen Lebensglücks durch äußere Lebensumstände bedingt sind, dann ist es normalerweise nicht so wichtig, seine äußeren Lebensumstände zu verändern. Es ist für das persönliche Glück relativ unbedeutend, einen besseren Beruf, einen besseren Partner, bessere Kinder oder eine schönere Wohnung zu bekommen. Damit können wir höchstens zehn Prozent unseres Glücksniveaus verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten uns vorrangig den 40 % des veränderungsfähigen Glücksniveaus zuwenden. Sonja ist sehr radikal: &amp;quot;Lassen Sie ihre äußeren Lebensumstände wie sie sind. Arbeiten Sie nur an sich selbst. Trainieren Sie jeden Tag positive Gedanken und positive Verhaltensweisen. Das ist der Weg, der Sie dauerhaft glücklich macht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch hier warnt Sonja eindringlich: &amp;quot;Denken Sie nicht, dass es einfach ist das Glücksniveau anzuheben. Es erfordert einen festen Entschluß und einen konstanten lebenslangen Einsatz. Ohne Zielstrebigkeit, Hartnäckigkeit, Anstrengung und einer täglichen Motivationsübung werden Sie scheitern. Sie müssen beständig ihre Glücksübungen machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein großer Zeitaufwand notwendig. Es geht vielmehr um den Aufbau positiver Lebensgewohnheiten. Wir müssen uns angewöhnen, auf negative Gedanken sofort mit einem Stoppbefehl und positiven Gegengedanken zu reagieren. Wir beginnen jeden Morgen mit einem positiven Tagesvorsatz. Wir verzeihen unseren Mitmenschen die Fehler und wenden unseren Blick mit Dankbarkeit auf das Positive in unserem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten unbedingt eine gute soziale Unterstützung organisieren. &#039;&#039;&#039;Die meisten Menschen brauchen zur dauerhaften Anhebung ihres Glücksniveaus die Hilfe einer Gruppe, eines Freundes, des Partners oder eines spirituellen Lehrers.&#039;&#039;&#039; Aus sich alleine heraus haben nur wenige Menschen die Selbstdisziplin lebenslang ihre Glücksübungen zu machen. Die Forschungsergebnisse im Bereich der Selbsthilfe zeigen, dass nur 24 % der Menschen alleine länger als ein halbes Jahr auf ihrem Weg des positiven Lebens bleiben. &#039;&#039;&#039;Mit einer sozialen Unterstützung können dagegen 95 % der Menschen ihr Ziel erreichen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sein Glücksniveau anheben möchte, sollte desweiteren zu viel Stress in seinem Leben vermeiden. Äußere Gegebenheiten spielen zwar für das innere Glück normalerweise nur eine geringe Rolle. Eine Ausnahme davon ist der Stress. Zu viel Stress hat nach den Erkenntnisssen der modernen Glücksforschung einen negativen Einfluss auf das Glück eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere an diesem Punkt zeigt sich, wie falsch die westliche Gesellschaft unter Glücksgesichtspunkten organisiert ist. Überstarker Stress ist das Hauptmerkmal in den heutigen Schulen und in den heutigen Berufen. Dieser Stress überträgt sich auf die Beziehungen der Menschen, zerstört ihre körperliche Gesundheit und verringert stark das Lebensglück. Soweit wir es in unserem Leben vermögen, sollten wir dringend dem allgemeinen Lebensstress entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja empfiehlt regelmäßig Sport zu treiben, sich gesund zu ernähren und jeden Tag 20 Minuten zu meditieren. Es reicht aus mit fünf Minuten Meditation zu beginnen und sich langsam auf zwanzig Minuten zu steigern. Was gibt es Einfacheres, als jeden Tag einige Minuten Yoga zu machen oder zu meditieren und dadurch systematisch allen Lebensstress immer wieder abzubauen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zwölf-Punkte-Glücksprogramm==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwölf Punkte  hat Sonja für sich persönlich als wichtig herausgefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Dankbarkeit&#039;&#039;&#039; = Sonja besinnt sich immer wieder auf die positiven Seiten in ihrem Leben und versucht ein Gefühl der Dankbarkeit zu entwickeln. Das ist ihre Haupttechnik des positiven Denkens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Optimismus&#039;&#039;&#039; = Optimistische Menschen sind glücklicher und erfolgreicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Überwinde deine negativen Gedanken = Negative Gedanken führen zu negativen Gefühlen. Negative Gefühle beeinträchtigen die körperliche Gesundheit und zerstören das innere Glück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sei hilfsbereit = Eine Gruppe von Frauen erlernte die Technik des mitfühlenden Zuhörens. Sie besuchten regelmäßig kranke Menschen und widmeten jedem 15 Minuten im Monat. Im Laufe von drei Jahren steigerte sich die Lebenszufriedenheit der Frauen um das Siebenfache. Sie erlangten ein größeres Selbstvertrauen und konnten besser mit ihren eigenen Problemen umgehen. Durch ihre kleine regelmäßige Helfertätigkeit veränderte sich ihr Leben dramatisch zum Positiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Pflege deine sozialen Beziehungen = Gute Beziehungen sind für die meisten Menschen der wichtigste Glücksbringer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewältige klug das Leid in deinem Leben = Es gibt zwei Hauptstrategien zur Bewältigung von Leid. Wir können über ein Problem nachdenken und es lösen. Oder wir können es akzeptieren, unsere Trauer oder Wut ausleben, positive Gedanken finden und so innerlich wieder ins Gleichgewicht kommen. Männer neigen zu lösungsorientiertem Verhalten und Frauen zu emotionsorientierten Bewältigungsstrategien. Es hängt vom Problem ab, ob wir es am besten äußerlich lösen oder innerlich zu einem positiven Umgang damit finden müssen. Bei den meisten Problemen sind beide Strategien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Vergib deinen Feinden = Wer hat dich verletzt? Verzeihe deinen Mitmenschen, dir selbst oder dem Leben. Was ist heute dein Satz des Verzeihens? &amp;quot;Ich verzeihe dem Kosmos, dass mein Leben manchmal so schwer ist. Ich verzeihe mir selbst, dass ich nicht perfekt bin und viele Fehler habe. Ich verzeihe ..., weil ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. &#039;&#039;&#039;Eine positive Aufgabe&#039;&#039;&#039; = Schaffe dir Flow-Erfahrungen. Fließe positiv mit dem Leben. Bleibe beständig in einem positiven Fluss. Denke positiv. Suche dir positive Ziele und eine positive Aufgabe. Was sind deine positiven Ziele? Was begeistert dich? Arbeite jeden Tag ein kleines Stück für deine positiven Ziele und du wirst lebenslang glücklich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Lebensfreude = &#039;&#039;&#039;Bringe jeden Tag so viel Freude in dein Leben, dass du deinen Lebensweg positiv gehen kannst.&#039;&#039;&#039; Iss etwas Schönes, lies etwas Schönes, sieh einen schönen Film und triff nette Menschen. Öffne dich bewusst der Schönheit des Lebens. Sei achtsam für die schönen Dinge. Plane auch den Genuss in dein Leben ein. Feier die guten Nachrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Verwirkliche deine Lebensträume = Menschen, die auf ein Ziel hinarbeiten, das ihnen persönlich sinnvoll erscheint, sind weitaus glücklicher als Menschen, die keine Ziele haben. Manche Menschen verwirklichen ihre Lebensziele durch ihre Arbeit, ihre Familie, ihre Hobbies oder ihre Spiritualität: &amp;quot;Wenn Sie einen wirklich glücklichen Menschen beobachten, dann werden Sie feststellen, dass er ein Boot baut, eine Sinfonie schreibt oder Blumen züchtet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Lebe spirituell = Spiritualität ist die Heiligung des Lebens durch einen übergeordneten Sinn. Spirituelle Menschen sind glücklicher. Das ist das klare Ergebnis der wissenschaftlichen Forschung. Sonja rät: &amp;quot;Finden Sie ihren spirituellen Weg. Lesen Sie jeden Tag 15 Minuten in einem spirituellen Buch. Nehmen Sie einmal in der Woche an einer spirituellen Gruppe teil. Leben Sie kreativ ihre persönliche Spiritualität.&amp;quot; Viele Studien belegen die positiven Auswirkungen der Meditation auf unser Glücksempfinden. Sonja rät: &amp;quot;Meditieren Sie jeden Tag fünf bis zwanzig Minuten. Nehmen Sie an einem Meditationskurs teil, kaufen Sie sich ein Meditationsbuch oder eine Meditations-CD.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. &#039;&#039;&#039;Sorge gut für deinen Körper&#039;&#039;&#039; = Gut für den Körper zu sorgen heißt nach den Grundsätzen der Gesundheit zu leben. Sport wirkt besser auf die Psyche als Antidepressiva. Sonja rät: &amp;quot;Machen Sie sich einen Sportplan und halten sich fest daran. Treiben Sie mindestens dreimal in der Woche Sport. Joggen oder walken Sie am besten jeden Tag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Schritte ins Glück==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Denke über den Weg des inneren und äußeren Glücks nach.&#039;&#039;&#039; Die Glücksforschung herausgefunden, dass das Glück zu 90% von innen kommt und nur zu 10% durch äußere Dinge (Partner, Geld, Karriere) entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Beschäftige dich mit der Erleuchtung.&#039;&#039;&#039; Erleuchtung ist das größte auf der Erde erreichbare Glück. Finde deinen persönlichen spirituellen Weg. &#039;&#039;&#039;Veranker dich in einem höheren Prinzip wie Wahrheit, Weisheit, Liebe.&#039;&#039;&#039; Finde die spirituellen Übungen, mit denen du zum inneren Frieden gelangst und dein inneres Glück erwecken kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Mache einen guten Plan für dein Leben.&#039;&#039;&#039; Im Yoga gibt es die Lehre von den vier Phasen eines erfüllten Leben: Lernen in der Kindheit, arbeiten als Erwachsener, eine gute Beziehung ( Familie) und die Selbstverwirklichung (Erleuchtung) im Alter. Wenn du erleuchtet bist, bist du auf einem hohen Niveau glücklich. Du kennst die Übungen, mit denen du die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/krisen/ Krisen] des Lebens meistern und im inneren Glück wachsen kannst. Du lebst dauerhaft in der Liebe, im Frieden, in der Einheit und im Glück. Du bist unabhängig von äußerem Reichtum und von anderen Menschen. Du brauchst nur wenige äußere Dinge, um glücklich zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Denke über das Leben nach. &#039;&#039;&#039;Was sind deine Ziele? Was willst du in deinem Leben erreichen?&#039;&#039;&#039; Investiere deine Lebens[[energie]] als Philosoph in ein gesundes Leben, in das innere Glück und in die Arbeit für eine glückliche Welt. &amp;quot;Meine Ziele sind ...&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Lebe als Glücksphilosoph. Du kannst den schnellen Weg zur Erleuchtung wie Antisthenes (als ein Yogi leben) gehen, den mittleren spirituellen Weg wie Epikur praktizieren (im Schwerpunkt spirituell leben) oder dem Weg der Unweisheit wie Aristippus folgen (viel äußeres Vergnügen und langfristig wenig inneres Glück). &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Mein Weg ist ...&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|0EJIaTFfBss}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sivananda]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. &#039;&#039;Glück&#039;&#039; kommt, wenn das Individuum in [[Gott]] aufgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Der, der [[santosha|zufrieden]] und still ist, ist &#039;&#039;glück&#039;&#039;lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichten über Glück==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vom Göttlichen und Menschlichen Glück des Jyotishka===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus der Legende des Jyotishka aus „Buddhistische Legenden“ von [[Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach zu einer anderen Zeit ward göttliches und menschliches Glück am Hausvater Jyotishka offenbar.&lt;br /&gt;
Zwischen Radschagriha und Tschampa liegt mitten inne ein Zollhaus. Der Zolleinnehmer dieses Hauses starb. Er erstand zu neuem Leben bei den Schätze hütenden Dämonen, den »Boshaften«. Er erschien seinen Söhnen im Traume: »Söhne, errichtet hier am Platze ein Heiligtum der Schatzdämonen. Bringt in ihm eine Glocke an, die ihr frei hängen lasst. Falls jemand von hier weiterzieht, ohne seine Ware verzollt zu haben, wird die Glocke solange läuten, bis er zurückgeholt ist und seinen Zoll hat entrichten müssen.« Sie teilten diesen Traum Verschwägerten und Blutsverwandten mit und errichteten an einem günstigen Tage des Sonnen- und Mondkalenders zu einer günstigen Stunde an eben der Stelle ein Heiligtum der Schatzdämonen und brachten in ihm eine Glocke an, die sie frei hängen ließen. —&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Tschampa lebte ein Brahmane, der sich eine Frau aus ebenbürtigem Hause nahm. Diese Brahmanenfrau überlegte sich: »Dieser Brahmane bringt auf mancherlei Weise Geld zusammen, und ich verzehre es. Es schickt sich nicht für mich, dass ich untätig bleibe.« Sie ging in den Basar und kaufte Baumwolle. Die reinigte sie und spaltete sie zu feinen Fäden und ließ von einem ausgezeichneten Weber davon ein zweiteiliges Gewand weben, das tausend Goldstücke wert war. Sie sagte zum Brahmanen: »Nimm dieses zweiteilige Gewand, es ist tausend Goldstücke wert, und geh in den Basar. Wenn jemand es haben will, gib es ihm um tausend Goldstücke. Will&#039;s keiner haben, so lass laut verkünden, diese Stadt „sei keine Stadt“, und geh anderswohin.« — Er nahm das zweiteilige Gewand und ging in den Basar. Niemand nahm es um tausend Goldstücke. Da ließ er verkünden, die Stadt „sei keine Stadt“, steckte das zweiteilige Gewand in den Stock seines Sonnenschirmes und machte sich mit einer Karawane von Kaufleuten nach Radschagriha auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs kam er an das Zollhaus. Der Zolleinnehmer erhob seinen Zoll von der Karawane. Die Karawane entrichtete ihren Zoll und brach auf. Da fing die Glocke zu läuten an. Die Zollwächter sagten: »Verehrte, da diese Glocke läutet, hat die Karawane ihren Zoll nicht reinlich entrichtet. Wir wollen die Zolluntersuchung wiederholen.« Sie ließen die Karawane umkeh¬ren, prüften sie noch einmal auf verzollbares Gut, fanden aber nichts Unverzolltes. Aber die Glocke läutete. Da ließen sie die Karawane noch einmal umkehren und sahen noch einmal nach. Es fand sich aber wieder nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karawanenkaufleute fingen an, sie zu ver-wünschen: »Ihr wollt uns wohl bestehlen, dass ihr uns wieder und wieder umkehren lasst?« — Da teilten sie die Karawane in zwei Gruppen und ließen sie abziehen. Die Kaufleute, bei denen der Brahmane sich nicht befand, kamen davon; aber als die anderen abzogen, fing die Glocke wie vorher zu läuten an. Sie wurden von den Zollwächtern wieder zurückgeholt und wie vorher solange in zwei Gruppen geteilt, bis der Brahmane allein übrig blieb. Den hielten sie fest.&lt;br /&gt;
Er sagte: »Durchsucht mich, ob irgend etwas da ist.« — Sie durchsuchten ihn um und um und ließen ihn ge¬hen. Aber die Glocke läutete.&lt;br /&gt;
Da holten sie den Brahmanen wieder zurück und sagten: »Brahmane, erkläre uns das. Wir erheben keinen Zoll von dir, aber es ist offenbar, dass der Gott zugegen ist.« — Er sagte: »Ist das wahr: ihr erhebt keinen Zoll von mir?« —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wir erheben keinen Zoll.« — Da zog er das zweiteilige Gewand aus dem Stocke seines Sonnenschirms her¬aus und zeigte es. Sie waren aufs höchste verwundert: »Verehrte, solches ist die Gegenwart des Gottes.« Sie entfalteten eines der beiden Gewandstücke und um¬hüllten damit das Götterbild. Der Brahmane sagte: »Ihr sagt: „wir erheben keinen Zoll von dir“ und jetzt nehmt ihr mir alle meine Habe.« — Sie sagten: »Brahmane, wir nehmen es dir nicht weg. Wir haben den Gott nur damit umhüllt, weil wir dachten: „das ist des Gottes Gegenwart“. Nimm es und geh!« Er nahm das Gewand zurück, steckte es wieder in den Rohrstab seines Sonnenschirms und ging von dannen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er zog seines Wegs und kam nach Radschagriha. Er stand im Basar und breitete seine Ware aus. Aber auch dort wollte sie niemand um tausend Goldstücke haben. Da ließ er auch in Radschagriha verkünden, »es sei kei-ne Stadt«. Und der junge Jyotishka, der aus dem Königspalast kam, begab sich gerade, auf der Schulter eines Elefanten sitzend, mitten durch den Basar nach Hause. Er hörte es und sagte: »Verehrte, warum lässt der Brahmane ausrufen, hier „sei keine Stadt“? Ruft ihn an, ich will ihn befragen.« Seine Leute riefen den Brah-manen an, und Jyotishka sagte zu ihm: »Brahmane, warum lässt du ausrufen, hier „sei keine Stadt“?« — »Hausvater, dieses zweiteilige Gewand hat einen Wert von tausend Goldstücken, und niemand will es haben.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jyotishka sagte: »Zeig her, ich will es sehen.« Der zeigte es ihm. Jyotishka sagte: »So ist es zwar, aber eines der beiden Gewänder ist schon getragen, das andere noch nicht getragen. Das ungetragene ist fünfhundert Goldstücke wert, das getragene aber nur drittehalbhundert.« — Der Brahmane sagte: »Wie sollte dem so sein.« — Jyotishka sagte: »Das will ich dir zeigen, Brahmane. Sieh her!« — und warf das ungetragene Gewand hoch in die Luft. Es entfaltete sich wie ein Baldachin und blieb schweben. Er warf das getragene in die Luft, und es fiel, wie es geworfen ward, glatt zu Boden. Als der Brahmane das sah, war er aufs höchste verwundert und sagte: »Hausvater, groß ist deine Zauberkraft, groß ist deine Wundermacht!«&lt;br /&gt;
Jyotishka sagte: »Brahmane, sieh noch einmal das ungetragene Gewand!« Über eine Dornenhecke geworfen, flog es weiter, ohne hängen zu bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das andere verfing sich im Dorn, wie es geworfen wurde. Das vermehrte den großartigen Eindruck bei dem Brahmanen, und er sagte: »Hausvater, groß ist deine Zauberkraft, groß ist deine Wundermacht! Zahle mir, was dir gefällt.. — Jyotishka sagte: »Brahmane du bist ein Gast in unserer Stadt, darum gebührt dir ehrerbietige Begrüßung: ich gebe dir tausend Goldstücke.« Der Brahmane nahm sie und ging von dannen. Jyotishka gab das getragene der beiden Gewänder einem seiner Knaben, das ungetragene nahm er als Badetuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
* [[Freude]]&lt;br /&gt;
* [[Glaube]]&lt;br /&gt;
* [[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Gott]]&lt;br /&gt;
* [[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritualität]]&lt;br /&gt;
*[[Jyotishka]]&lt;br /&gt;
*[[Karma]]&lt;br /&gt;
*[[Divyavadana]]&lt;br /&gt;
*[[Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
*[[Dharmarutschi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buddhistische Legenden von Heinrich Zimmer, Insel Verlag Frankfurt am Main, 1985, 1. Auflage&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Wie-werde-ich-gl%C3%BCcklich-Beziehung-ebook/dp/B00PIF4S5A/ref=sr_1_4?s=digital-text&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1421934412&amp;amp;sr=1-4&amp;amp;keywords=gl%C3%BCcksforschung Nils Horn, Wie werde ich glücklich?: Beziehung, Familie, Single, Alter, Beruf, 2014 [Kindle Edition, kostenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben (Wikibooks)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/I_Ging_Orakel Dein Glückstipp (I Ging Orakel)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Zimmer Buddhistische Legenden]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<title>Buddhismus</title>
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		<updated>2015-01-08T00:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:BuddhaBodhgaya.png|thumb|&#039;&#039;Buddhastatue in Bodhgaya, dem Ort, wo Siddhartha Gautama die Erleuchtung erlangte&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Buddhismus&#039;&#039;&#039; zählt zu den großen Weltreligion und ist im Grunde eine Weiterentwicklung des [[Hinduismus]]. Als Gründer des Buddhismus gilt der &amp;quot;historische Buddha&amp;quot; [[Siddhartha Gautama]], der zwischen 500 und 600 n.Chr. in Indien lebte und lehrte. Heute ist der Buddhismus die viertgrößte Religion der Erde mit weltweit etwa 400 bis 500 Millionen Anhängern, hauptsächlich in Süd-, Südost- und Ostasien, zunehmend aber auch in westlich geprägten Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
Anders als andere [[Religion]]en kennt der &#039;&#039;&#039;Buddhismus&#039;&#039;&#039; keine feststehenden Traditionen oder Lehren. Im Mittelpunkt buddhistischer Praxis stehen daher Übungen  und bestimmte Lebenseinstellungen mehr als dogmatische Schriften oder Weltbilder. Grundlage des &#039;&#039;&#039;Buddhismus&#039;&#039;&#039; ist der Kreislauf ([[Samsara]]) von Geburt und Wiedergeburt ([[Reinkarnation]]). Das Ziel des Menschen ist es, durch ethisches, tugendhaftes Verhalten ([[Dharma]]), Versenkung ([[Samadhi]]), Gemeinschaft ([[Sangha]]) und die Entwicklung von Mitgefühl und Weisheit (Prajna) diesen Kreislauf zu durchbrechen. Am Ende dieses Weges steht das Erwachen ([[Bodhi]]) und schließlich der Ausstieg aus dem Kreislauf und das ewige Sein ([[Nirvana]]). Diese Zustände der Erlösung können im Buddhismus durch die &#039;&#039;&#039;[[Vier Edle Wahrheiten|Vier Edlen Wahrheiten]]&#039;&#039;&#039; erreicht werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Irdisches Leben ist mit Leid verbunden.&lt;br /&gt;
* Leid wird durch Begierde verursacht.&lt;br /&gt;
* Begierde kann durch tugendhaftes Leben und Meditation überwunden werden, durch den &amp;quot;Achtfachen Pfad&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;&#039;[[Achtfacher Pfad|Achtfache Pfad]]&#039;&#039;&#039; basiert auf Rücksichtnahme und Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Edle Achtfache Pfad&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;&#039;Mittlerer Pfad&#039;&#039;&#039;) ist einer der Grundlagen buddhistischer Praxis. Dabei geht es im Wesentlichen darum, alle Arten von Extremen zu meiden und das Bewusstsein im Umgang mit der Außenwelt zu steigern. Die Lehre des Achtfachen Pfades entstammt den direkten Erfahrungen Buddhas, der zu Lebzeiten vor allem mit streng asketichen religiösen Praktiken konfrontiert worden war. &#039;&#039;&#039;Siddharta Gautama&#039;&#039;&#039; hat der Legende nach selbst sechs Jahre in strenger Askese verbracht, die ihn bis an den Rand der Selbstzerstörung gebracht hatten, bevor er sich für eine maßvolle spirituelle Praxis entschied. Erst mit der Abwendung von allzu strenger Askese fand er zur plötzlichen Erkenntnis und Erleuchtung. Bekannt geworden ist vor allem seine &amp;quot;Predigt von Benares&amp;quot;, in der er dementsprechend sowohl vom ausschweifenden Sinnesleben abrät, als auch von der extremen Abkehr von allem Weltlichen und in allen Dingen eine maßvolle, bewusste und soziale Lebenseinstellung als den buddhistischen Weg hervorhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Richtungen==&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Buddhismus&#039;&#039;&#039; kennt drei Hauptrichtungen: Hinayana („Kleines Fahrzeug“), Mahayana („Großes Fahrzeug“) und Vajrayana (Tibetischer Buddhismus). Die Lehren werden von den monastischen Orden der verschiedenen Richtungen gehütet und weitergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinayana=== &lt;br /&gt;
([[Sanskrit]]: हीनयान hīnayāna  &#039;&#039;n.&#039;&#039; &amp;quot;Kleines Fahrzeug&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Weisheitslehre des Buddhismus. Die einzige heute noch existierende Form des &#039;&#039;&#039;Hinayana&#039;&#039;&#039; ist der &#039;&#039;&#039;Theravada&#039;&#039;&#039;. Diese „Lehre der Älteren“ beruht auf Schriften von Mönchen, die Buddha noch selbst erlebt und gehört haben, z. B. Ananda, Kassapa, Upali. Theravada ist die einzige noch bestehende Schule des Hinayana. Sie bezieht sich auf den &amp;quot;Dreikorb&amp;quot;, der aus den Regeln für die Gemeinschaft der buddhistischen Mönche und Nonnen (Sangha), den Reden Buddhas (Sutta) und der Abhidhamma, einer philosophischen Zusammenfassung von Buddhas Schriften und Lehren besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt des Theravada stehen der Weg der Erleuchtung aus eigener Kraft und das &amp;quot;Arhat-Ideal&amp;quot; der Gemeinschaften der buddhistischen Mönche und Nonnen (Sangha). Theravada ist vor allem in Süd-, Südostasien und Japan verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahayana===&lt;br /&gt;
([[Sanskrit]]: महायान mahāyāna &#039;&#039;n.&#039;&#039; &amp;quot;Großes Fahrzeug&amp;quot; oder &amp;quot;Großer Weg&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mahayana-Buddhismus entstand nach dem zweitem buddhistischen Konzil etwa 100 Jahre nach Buddhas Tod. Grundlage des &#039;&#039;&#039;Mahayana&#039;&#039;&#039; ist der Sanskrit-Kanon, der neben den ursprünglichen Lehren Buddhas die &amp;quot;Sutras&amp;quot;, eine Sammlung ursprünglich in Sanskrit abgefasster Schriften enthält. Bekannte Schriften des Mahayanas sind das Diamant-Sutra, das [[Herz]]-Sutra und das Lotos-Sutra. Im Mahayana steht nicht so sehr der eigenständige Weg des Gläubigen im Vordergrund, sondern vor allem das &amp;quot;Bodhisattva-Ideal&amp;quot;. Bodhisattvas sind Wesen, die als Menschen bereits &amp;quot;bodhi&amp;quot;, Erleuchtung gefunden haben und sich für ein weiteres inkarniertes Leben entschieden haben, um alle Wesen auf diesem Weg zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Richtungen des Mahayana sind der [[Zen]]- und der Amitabha-Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vajrayana - Tantrischer Buddhismus===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ommanipadmehum.png|thumb|&#039;&#039;Tibetische Steine mit dem Mantra Om mani padme hum&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
([[Sanskrit]]: वज्रयान vajrayāna &#039;&#039;n.&#039;&#039; &amp;quot;Diamantfahrzeug&amp;quot;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vajrayana gehört zur Tradition des Mahayana. Es ist auch als&#039;&#039;&#039;Tibetischer Buddhismus&#039;&#039;&#039; bekannt, ist genau genommen aber eine Sammelbezeichnung für verschiedene Schulen, die außer in Tibet auch in Japan, China und der Mongolei verbreitet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ergänzt das Mahayana um [[Tantra|tantrische]] Techniken, die den Pfad zum Erwachen beschleunigen sollen und wird deshalb auch &#039;&#039;&#039;Tantrischer Buddhismus&#039;&#039;&#039; genannt. Dazu gehören eigene [[Meditation]]stechniken, Visualisierungen und das Rezitieren von [[Mantra]]s. Das Vajrayana ist bekannt für seine geheimen Rituale, Schriften und Praktiken und wird deswegen oft auch als &amp;quot;esoterische buddhistische Lehre&amp;quot; bezeichnet. Wichtig ist dabei die Unterweisung des Schülers durch seinen Meister, weswegen der Rolle des Meisters und spirituellen Lehrers im &#039;&#039;&#039;Vafrayana&#039;&#039;&#039; eine besondere Bedeutung zukommt. Der &#039;&#039;&#039;tantrische Buddhismus&#039;&#039;&#039; kennt die &#039;&#039;&#039;Lehre von den drei Körpern&#039;&#039;&#039; des Buddha, bestehend aus &#039;&#039;&#039;Dharmakaya&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Sambhogakaya&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Nirmanakaya&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dharmakaya&#039;&#039;&#039; ist der form- und eigenschaftslose &amp;quot;Körper&amp;quot; des Buddha ohne individuelle Merkmale - der mit allem verschmelzende Körper, der im Erleuchtungszustand direkt erfahren werden kann. &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Sambhogakaya&#039;&#039;&#039; ist der &amp;quot;astrale Körper&amp;quot;, eine Mischung aus materiellem Sein, Symbol und Visualisierung. Dazu zählen z.B. die verschiedenen Buddha-Statuen in unterschiedlichen Posen.&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Nirmanakaya&#039;&#039;&#039; ist der verkörperte Buddha selbst in Form eines spirituell erleuchteten Meisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vajranyana ist in Tibet, Bhutan, Nepal, Indien, Ladakh, Sikkim, der Mongolei, Burjatien und Kalmückien verbreitet. Eine seiner großen Autoritäten ist der [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Siddhartha Gautama===&lt;br /&gt;
Siddhartha Gautama kam um 500 v.Chr. auf die Welt, der Legende nach in Lumbini im nordindischen Fürstentum Kapilavastu, im heutigen Nepal, als Sohn des Herrscherhauses von Shakya. Siddharta Gautama wird auch als &amp;quot;historischer Buddha&amp;quot; bezeichnet, um ihn von zahlreichen Buddha-Figuren zu unterscheiden, die ähnlich den indischen Götterfiguren, rein mythische Darstellungen höherer universeller [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energien] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siddharta Gautama brach der Legende nach mit 29 Jahren zu einer langjährigen spirituellen Reisen auf, nachdem ihm bewusst geworden war, dass das materielle Leben seines Standes nicht die letztendliche Grundlage für das wahre Glück bieten konnte. Daraufhin setzte er sich zum Ziel, durch das Studium des Lebens die &amp;quot;wahre Natur menschlichen Glücks&amp;quot; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor er unter einer Pappelfeige in Bodh-Gaya (Nordindien) die Erleuchtung ([[Bodhi]]) erlangte, verbrachte er sechs Jahre in Askese, und anschließender Meditation. Den Rest seines Lebens verbrachte er als Buddha mit der Verbreitung seines Wissens, der heutigen buddhistischen Lehre des [[Dharma]]. Er starb im Alter von 80 Jahren. Mit seinem vermuteten Todesjahr beginnt die Buddhistische Zeitrechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die buddhisischen Konzile===&lt;br /&gt;
Drei Monate nach dem Tod des Buddha traten seine Schüler in Rajagarha (heute Rajgir) zum &#039;&#039;&#039;ersten buddhistischen Konzil&#039;&#039;&#039; zusammen, um den Dhamma (die Lehre) und die Vinaya (die Mönchsregeln) festzuhalten. Von da an wurde der Buddhismus lange Zeit nur mündlich überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Zweite buddhistische Konzil&#039;&#039;&#039; fand etwa 100 Jahre später in Vesali statt. Dort wollte man vor allem einheitliche Regeln für die Mönchsorden finden, die bis dahin schon stark variiert hatten. Aus diesem Konzil entstanden etwa 18 verschiedene Schulen (Nikaya-Schulen), die sich alle auf die ursprünglichen Lehren des Buddha beriefen. Eine dieser Richtungen, die Mahasanghika, forderte schon damals die Anpassungen der Regeln an die veränderten Umstände. Sie gilt als Vorläufer des Mahayana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Dritten buddhistische Konzil&#039;&#039;&#039; kam es im 3. Jahrhundert v. Chr. unter der Schirmherrschaft des Königs Ashoka und dem Vorsitz des Mönchs Moggaliputta Tissa. Auch hier ging es darum, eine einheitliche Lehre auf Grundlage der wahren buddhistischen Schriften zu finden. Es entstand das Buch Kathavatthu und daraus schließlich das Abhidhammapitaka, eine Sammlung philosophischer Schriften. Zusammen mit dem Suttapitaka, den niedergeschriebenen Lehren Buddhas, und dem Vinayapitaka, der Sammlung der Ordensregeln entstand daraus das Tipitaka, der so genannte &amp;quot;Dreikorb&amp;quot; oder &amp;quot;Pali-Kanon&amp;quot;, das älteste buddhistische Lehrbuch. Der Konzil erkannte ausschließlich den Dreikorb als Grundlage der buddhistischen Lehre an. Im Streit um den Dreikorb kam es zur Spaltung der buddhistischen Schulen, weil das Mahasanghika sich nicht auf einen festgelegten Kanon von Schriften festlegen wollte und zudem Schriften aufnahm, die nicht eindeutig von Buddha überliefert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbreitung===&lt;br /&gt;
Im 3. Jhd. v. Chr. breitete sich der Buddhismus durch Gesandte des damaligen Königs Ashoka in ganz Indien, darüber hinaus aber auch im Vorderasien, Nordafrika, im heutigen Griechenland sowie in zahlreichen Ländern Südostasiens aus. Im Grenzgebiet zum heutigen Pakistan entstand die graeco-buddhistische Kultur, eine Mischung von indischen und hellenistischen Traditionen. Ab dem 10. Jhd. n. Chr. wurde diese Tradition allmählich durch andere, hinduistische, vorwiegend aber islamische Traditionen zurückgedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Lebzeiten hatte Siddhartha Gautama seine Lehre als ein Wissen verbreitet, das ausdrücklich in Zweifel gezogen werden solle. Im Laufe der Jahrhunderte kam es immer wieder zu stärkeren Beeinflussungen durch andere Religionen und Traditionen, so dass der Buddhismus relativ offen und vergleichsweise wenig streng auf bestimmte Vorschriften festgelegt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich der Theravada (&amp;quot;Lehre der Ältesten&amp;quot;) an die Lehre Buddhas nach dem 1. Konzil hielt, öffnete sich das Mahayana (&amp;quot;das große Fahrzeug&amp;quot;) unterschiedlichen Kulturen, die etwa in China Elemente des [[Tao|Taoismus]] mit einbezog und sich in Japan zum [[Zen]]-Buddhismus weiter entwickelte. Bis heute gibt es weltweit mehr als 400 Mio. Buddhisten, in Indien beträgt der Anteil an der Bevölkerung heute dagegen weniger als ein Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddhistische Traditionen haben sich im 20. Jhd. mit einem steigenden Interesse an spirituellen Themen auch in Europa und den USA stark verbreitet. 1975 gründete sich die EBU (Europäische Buddhistische Union) mit dem Ziel, diese Gruppen zu vernetzen und in einen größeren buddhistischen Diskurs einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buddhismus und Yoga==&lt;br /&gt;
Weil [[Yoga]] und Buddhismus die selbe spirituelle Kultur zugrunde liegt, haben sie viele begriffliche und praktische Gemeinsamkeiten. Die vedischen Systeme können als Quellen und Grundlagen sowohl für die traditionellen yogischen Lehren als auch für den Buddhismus betrachtet werden. Ihnen entstammen Disziplinen wie Körperübungen ([https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas]), Atemübungen ([[Pranayama]]), Meditation ([[Dharana]]), die Beherrschung der Sinne ([[Pratyahara]]) und die Versenkung ([[Samadhi]]), die sich im Yoga ebenso wie im Buddhismus wieder finden. Engere buddhistische [[Tradition]]en wie der Theravada erkennen viele dieser ursrprünglich vedischen Techniken nicht an, da sie der  Buddha nicht ausdrücklich gelehrt hatte. Vor allem [[Meditation]]stechniken, aber auch das klassische [[Bogenschießen]] und soziale Tätigkeiten wie das [[Karma Yoga]], sind dagegen ein fester Bestandteil der buddhistischen Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele buddhistisch orientierte Menschen kommen zu Yoga-[[Asana]]-Stunden.&lt;br /&gt;
(&#039;&#039;Buddhismus und Yoga&#039;&#039;, vgl. Stephen Cope, S. 390 ff, in:  Die Weisheit des Yoga. Gratis Leseprobe [http://www.buecher.de/shop/yoga/die-weisheit-des-yoga/cope-stephen/products_products/detail/prod_id/22818527/])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die drei Säulen buddhistischer Praxis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ethik, sittliches Verhalten, Mitgefühl und der Dienst am Nächsten&lt;br /&gt;
* Meditation&lt;br /&gt;
* Wissen/[[Weisheit]]: sowohl das Studium der buddhistischen Lehren als auch das Wissen, das durch die Entfaltung des Bewusstseins und gesammelte Lebenserfahrung gesammelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==tantrischer Buddhismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vergleiche ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wichtige buddhistische Repräsentanten aus Ost und West, wie zum Beispiel der [[Dalai Lama]], [[Yongey Mingyur Rinpoche]] oder [[Jack Kornfield]] erklären, dass der Buddhismus von seiner Entstehung bis zur heutigen [[Praxis]] weniger eine [[Religion]] als vielmehr eine [[Wissenschaft]] des Geistes ist: (..) zur Überwindung vieler menschlicher Konflikte und [[Sorgen]] bietet [[Buddhistische Psychotherapie|überbrückt]]  die oft als schmerzlich empfundene Kluft zwischen Wissenschaft und Religion, zwischen Innovation und alter Überlieferung. In diesem Zusammenhang bemerkte [[Albert Einstein]] einmal, dass es, wenn es irgendeine Religion gebe, die sich mit den Erfordernissen der modernen Wissenschaft vereinbaren lasse, der Buddhismus sei. [[Carl Friedrich von Weizsäcker]] stellte sich den Zukunftsmenschen als ein Individuum vor, in dem [[kirche|christliche]] [[Ethik]], wissenschaftliches Denken und die buddhistischen Stärken integriert sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher==&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/site/nilshorn2/buddhismus-grundwissen Nils Horn: &amp;quot;Buddhismus Grundwissen&amp;quot;], Bookrix, 2015 (kostenloses Ebook)&lt;br /&gt;
* Heinz Bechert: &#039;&#039;Der Buddhismus I: Der indische Buddhismus und seine Verzweigungen&#039;&#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2000. ISBN 3-17-015333-1.&lt;br /&gt;
* Heinz Bechert, R. Gombrich: &#039;&#039;Der Buddhismus: Geschichte und Gegenwart&#039;&#039;. 2. Auflage. Beck, München 2002. ISBN 3-406-42138-5.&lt;br /&gt;
* Bhikkhu Bodhi: &#039;&#039;In den Worten des Buddha.&#039;&#039; Verlag Beyerlein &amp;amp; Steinschulte, 2008. ISBN 9783931095789&lt;br /&gt;
* Edward Conze: &#039;&#039;Der Buddhismus: Wesen und Entwicklung&#039;&#039;. 10. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 1995. ISBN 3-17-013505-8.&lt;br /&gt;
* Hansjörg Pfister: &#039;&#039;Philosophische Einführung in den frühen Buddhismus&#039;&#039;. Verlag Reith &amp;amp; Pfister, Bötzingen 2004. ISBN 3-9805629-9-9.&lt;br /&gt;
* Helwig Schmidt-Glintzer: &#039;&#039;Die Reden des Buddha&#039;&#039;. [[dtv]] C. H. Beck, München 2005. ISBN 3-423-34242-0.&lt;br /&gt;
* Wilhelm K. Essler, Ulrich Mamat: &#039;&#039;Die Philosophie des Buddhismus&#039;&#039;. 1. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Dezember 2005. ISBN 3-534-17211-6.&lt;br /&gt;
* W. Rahula: &#039;&#039;Was der Buddha lehrt&#039;&#039;. 2. Auflage. Origo-Verlag, Bern 1982. ISBN 3-282-00038-3.&lt;br /&gt;
* Verena Reichle: &#039;&#039;Die Grundgedanken des Buddhismus&#039;&#039;. 11. Auflage. [[S. Fischer-Verlag]], Frankfurt 2003. ISBN 3-596-12146-9.&lt;br /&gt;
* Hans W. Schumann: &#039;&#039;Handbuch Buddhismus: Die zentralen Lehren – Ursprung und Gegenwart&#039;&#039;. Diederichs, München 2000. ISBN 3-7205-2153-2.&lt;br /&gt;
* Hans W. Schumann: &#039;&#039;Der historische Buddha – Leben und Lehre des Gotama&#039;&#039;. Diederichs, München 2004. ISBN 3-89631-439-4.&lt;br /&gt;
* Gerhard Szczesny: &#039;&#039;Die eine Botschaft und die vielen Irrwege&#039;&#039;. Königshausen und Neumann, Würzburg 2004. ISBN 3-8260-2707-8.&lt;br /&gt;
* Volker Zotz: &#039;&#039;Geschichte der buddhistischen Philosophie&#039;&#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1996. ISBN 3-499-55537-9.&lt;br /&gt;
* F.A.Z.-Hörbuch: &#039;&#039;Auf Siddhartas Spuren – Reisen zu den heiligen Stätten des Buddhismus&#039;&#039;. Frankfurt 2006. ISBN 3-89843-952-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=110443</id>
		<title>Yogi Nils</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=110443"/>
		<updated>2014-05-14T13:37:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/13/yoga-orakel/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/07/gott/ Wikiversity Buch Gott]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/18/manifest-fur-eine-welt-des-friedens-der-liebe-und-des-glucks/ Manifest für eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Amitabha_Yoga&amp;diff=110442</id>
		<title>Amitabha Yoga</title>
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		<updated>2014-05-14T13:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Amitabha */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:15Trimurti Yoga.jpg|thumb|300px|Statue Buddha Amitabha. Der dreifache Yoga aus Liebe, Meditation und Lebensfreude.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amitabha Yoga ist ein buddhistischer Yogaweg, der von Menschen aller Weltanschauungen praktiziert werden kann. Atheisten sehen sich selbst als Amitabha. Christen können Buddha Amitabha als eine Form Gottes begreifen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha==&lt;br /&gt;
Amitabha (japanisch Amida) ist der Buddha des Lichts und der Liebe. Die Anrufung von Amitabha hat seine Wurzeln im Großen-Reines-Land-Sutra, in dem Amitabha beschließt solange auf das vollständige Eingehen ins Nirwana zu verzichten, bis alle Lebewesen gerettet sind. Wir können uns Buddha Amitabha als einen erleuchteten Meister im Jenseits vorstellen und ihn um Hilfe auf unserem Lebensweg bitten. Gut dafür sind die Mantren &amp;quot;Namu Amida Butsu&amp;quot; (japanisch), &amp;quot;Namo Amitabha Buddha&amp;quot; (Sanskrit), &amp;quot;ámó amítuó fó&amp;quot; (chinesisch), &amp;quot;nammo asida fat&amp;quot; (vietnamesisch) oder einfach &amp;quot;Om Buddha Amitabha&amp;quot;. Wir können uns auch selbst als Buddha Amitabha visualisieren und dabei denken: &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich sende allen Wesen Licht. Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Indizien dafür, dass wir nach unserem Tod im Jenseits weiterleben (Nahtodforschung, Reinkarnationsforschung, Aussagen von Hellsichtigen). Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann sollten wir auf der Erde so leben, dass wir nach dem Tod ein glückliches Leben haben. Der Amitabha Buddhismus zeigt uns einen einfachen Weg, wie wir nach dem Tod ins Paradies aufsteigen können. Wir müssen uns nur geistig mit dem Buddha Amitabha verbinden. Dann werden wir in unserem Leben geführt, wachsen spirituell und kommen nach unserem Tod in das Paradies (Sukhavati). Das Paradies wird als ein Bereich gesehen, in dem wir uns auf eine leichte Weise zur Erleuchtung (Buddhaschaft) entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha-Gehmeditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fünf Minuten aktivieren wir jeden Tag unsere innere Kraft und bringen uns ins Licht. Du kannst in deinem Zimmer, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der freien Natur gehen. Du kannst überall gehen. Du musst es nur tun. Und es ist ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Konzentriere dich beim Gehen auf die Erde und die Fußsohlen. Spüre wie die Füße die Erde berühren. Denke in den Füßen das Mantra A-Mi-Ta-Bha. Das sind vier Schritte. Dann beginne mit dem Mantra neu. Du kannst das Mantra mit dem Atem verbinden. Aktiviere so deine Fuß-Chakren und erwecke die Kraft in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Konzentriere dich beim Gehen auf deinen Körper und denke das Mantra A-Mi-Ta-Bha in deinem Körper. Fülle so deinen Körper mit Energie, Kraft und Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Mache beim Gehen die drei Gesten und denke das jeweilige Mantra.&lt;br /&gt;
a) Gebetsgeste (Handflächen vor dem Herzchakra aneinander legen) = &amp;quot;Om Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
b) Meditationsgeste (Hände vor dem Bauch zusammen) = &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
c) Segnen (Hand hin und her bewegen, allen Wesen Licht senden) = &amp;quot;Ich sende Licht zu ... (Name).  Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Verweile beim Gehen in der Ruhe. Bringe deine Gedanken zur Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Gehe positiv in dein Leben. Was ist dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Lege deine Handflächen vor dem Herzchakra aneinander und bewege die Füße. Visualisiere dich als Buddha des Lichts. Denke: &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts.&amp;quot; Massiere Licht in deinen ganzen Körper ein und denke dabei das Mantra &amp;quot;Licht&amp;quot;. Lade dich mit Licht auf. Spüre wie du voller Licht bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Bewege segnend eine Hand und sende allen Wesen Licht. Denke: &amp;quot;Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Visualisiere Buddha Amitabha (oder dein persönliches spirituelles Vorbild) über dir im Himmel. Lege die Handflächen über dem Scheitelchakra (oder vor dem Gesicht) aneinander und denke: &amp;quot;Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Konzentriere dich nacheinander auf deinen Körper, deinen Geist und die ganze Welt. Denke nacheinander in diesen drei Bereichen viele Male das Mantra &amp;quot;Amitabha&amp;quot;. Reinige so deinen Körper, deinen Geist und die ganze Welt geistig und lade sie mit der Energie des Mantras auf. Denke oder spreche das Mantra jeweils so lange, bis der Körper, der Geist und die Welt sich gereinigt und energetisch aufgeladen anfühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Lege deine Hände in den Schoß oder auf die Beine. Komme zur Ruhe. Denke mehrmals das Mantra &amp;quot;Om Amitabha&amp;quot;. Stoppe deine Gedanken. Verweile entspannt in der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Was ist heute dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1LxvgRjSY5U}} {{#ev:youtube|aoJLJqsnidQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/amitabha-yoga/ Amitabha Yoga (Online Yoga Kurs)]&lt;br /&gt;
*[http://www.buddhaland.de/viewforum.php?f=24/ Amitabha Buddhismus (Buddhaland)]&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/amitabha-amida-orakel/ Amitabha Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Amitabha-Buddhismus/Wikipedia: Amitabha-Buddhismus]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Amitabha/ Wikipedia:: Amitabha]&lt;br /&gt;
*[http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__32.position__8.de.html/ Die unterschiedlichen Ebenen der Amitabha-Praxis. Von Manfred Seegers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Amitabha_Yoga&amp;diff=110131</id>
		<title>Amitabha Yoga</title>
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		<updated>2014-05-13T12:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: Die Seite wurde neu angelegt: „Statue Buddha Amitabha. Der dreifache Yoga aus Liebe, Meditation und Lebensfreude. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amitabha Yoga ist ein buddhisti…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:15Trimurti Yoga.jpg|thumb|300px|Statue Buddha Amitabha. Der dreifache Yoga aus Liebe, Meditation und Lebensfreude.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amitabha Yoga ist ein buddhistischer Yogaweg, der von Menschen aller Weltanschauungen praktiziert werden kann. Atheisten sehen sich selbst als Amitabha. Christen können Buddha Amitabha als eine Form Gottes begreifen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha==&lt;br /&gt;
Amitabha (japanisch Amida) ist der Buddha des Lichts und der Liebe. Die Anrufung von Amitabha hat seine Wurzeln im Großen-Reines-Land-Sutra, in dem Amitabha beschließt solange auf das vollständige Eingehen ins Nirwana zu verzichten, bis alle Lebewesen gerettet sind. Das Mantra (den Namen) von Buddha Amitabha kann man kreativ auf seine persönliche Weise machen. Welche Worte tun dir gut? Was bringt dich ins Licht und in die Liebe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können uns Buddha Amitabha als einen erleuchteten Meister im Jenseits vorstellen und ihn um Hilfe auf unserem Lebensweg bitten. Gut dafür sind die Mantren &amp;quot;Namu Amida Butsu&amp;quot; (japanisch), &amp;quot;Namo Amitabha Buddha&amp;quot; (Sanskrit), &amp;quot;ámó amítuó fó&amp;quot; (chinesisch), &amp;quot;nammo asida fat&amp;quot; (vietnamesisch) oder einfach &amp;quot;Om Buddha Amitabha&amp;quot;. Wir können uns auch selbst als Buddha Amitabha visualisieren und dabei denken: &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich sende allen Wesen Licht. Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amitabha Buddhismus ist eine wunderbare Philosophie der umfassenden Liebe und des inneren Glücks. Er kann für viele Menschen im Westen hilfreich sein. Buddha Amitabha existiert gleichzeitig in allen Ebenen des Kosmos (im Nirwana, im Paradies Sukhavati, im Jenseits, auf der Erde) und kann auf allen Ebenen handeln. Es gibt viele Indizien dafür, dass wir nach unserem Tod im Jenseits weiterleben (Nahtodforschung, Reinkarnationsforschung, Aussagen von Hellsichtigen). Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann sollten wir auf der Erde so leben, dass wir nach dem Tod ein glückliches Leben haben. Der Amitabha Buddhismus zeigt uns einen einfachen Weg, wie wir nach dem Tod ins Paradies aufsteigen können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha-Gehmeditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fünf Minuten aktivieren wir jeden Tag unsere innere Kraft und bringen uns ins Licht. Du kannst in deinem Zimmer, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der freien Natur gehen. Du kannst überall gehen. Du musst es nur tun. Und es ist ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Konzentriere dich beim Gehen auf die Erde und die Fußsohlen. Spüre wie die Füße die Erde berühren. Denke in den Füßen das Mantra A-Mi-Ta-Bha. Das sind vier Schritte. Dann beginne mit dem Mantra neu. Du kannst das Mantra mit dem Atem verbinden. Aktiviere so deine Fuß-Chakren und erwecke die Kraft in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Konzentriere dich beim Gehen auf deinen Körper und denke das Mantra A-Mi-Ta-Bha in deinem Körper. Fülle so deinen Körper mit Energie, Kraft und Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Mache beim Gehen die drei Gesten und denke das jeweilige Mantra.&lt;br /&gt;
a) Gebetsgeste (Handflächen vor dem Herzchakra aneinander legen) = &amp;quot;Om Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
b) Meditationsgeste (Hände vor dem Bauch zusammen) = &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
c) Segnen (Hand hin und her bewegen, allen Wesen Licht senden) = &amp;quot;Ich sende Licht zu ... (Name).  Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Verweile beim Gehen in der Ruhe. Bringe deine Gedanken zur Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Gehe positiv in dein Leben. Was ist dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amitabha Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Lege deine Handflächen vor dem Herzchakra aneinander und bewege die Füße. Visualisiere dich als Buddha des Lichts. Denke: &amp;quot;Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts.&amp;quot; Massiere Licht in deinen ganzen Körper ein und denke dabei das Mantra &amp;quot;Licht&amp;quot;. Lade dich mit Licht auf. Spüre wie du voller Licht bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Bewege segnend eine Hand und sende allen Wesen Licht. Denke: &amp;quot;Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Visualisiere Buddha Amitabha (oder dein persönliches spirituelles Vorbild) über dir im Himmel. Lege die Handflächen über dem Scheitelchakra (oder vor dem Gesicht) aneinander und denke: &amp;quot;Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Konzentriere dich nacheinander auf deinen Körper, deinen Geist und die ganze Welt. Denke nacheinander in diesen drei Bereichen viele Male das Mantra &amp;quot;Amitabha&amp;quot;. Reinige so deinen Körper, deinen Geist und die ganze Welt geistig und lade sie mit der Energie des Mantras auf. Denke oder spreche das Mantra jeweils so lange, bis der Körper, der Geist und die Welt sich gereinigt und energetisch aufgeladen anfühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Lege deine Hände in den Schoß oder auf die Beine. Komme zur Ruhe. Denke mehrmals das Mantra &amp;quot;Om Amitabha&amp;quot;. Stoppe deine Gedanken. Verweile entspannt in der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Was ist heute dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1LxvgRjSY5U}} {{#ev:youtube|aoJLJqsnidQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/amitabha-yoga/ Amitabha Yoga (Online Yoga Kurs)]&lt;br /&gt;
*[http://www.buddhaland.de/viewforum.php?f=24/ Amitabha Buddhismus (Buddhaland)]&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/amitabha-amida-orakel/ Amitabha Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Amitabha-Buddhismus/Wikipedia: Amitabha-Buddhismus]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Amitabha/ Wikipedia:: Amitabha]&lt;br /&gt;
*[http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__32.position__8.de.html/ Die unterschiedlichen Ebenen der Amitabha-Praxis. Von Manfred Seegers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:15Trimurti_Yoga.jpg&amp;diff=110130</id>
		<title>Datei:15Trimurti Yoga.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:15Trimurti_Yoga.jpg&amp;diff=110130"/>
		<updated>2014-05-13T12:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: Quelle Nils Horn. Statue Amitabha. Der dreifache Yoga aus Liebe, Meditation und Lebensfreude. Eigenes Bild.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Quelle Nils Horn. Statue Amitabha. Der dreifache Yoga aus Liebe, Meditation und Lebensfreude. Eigenes Bild.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=110129</id>
		<title>Yogi Nils</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=110129"/>
		<updated>2014-05-13T12:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesbeweis]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
*[[Amitabha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/13/yoga-orakel/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/07/gott/ Wikiversity Buch Gott]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/18/manifest-fur-eine-welt-des-friedens-der-liebe-und-des-glucks/ Manifest für eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Positives_Denken&amp;diff=90605</id>
		<title>Positives Denken</title>
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		<updated>2014-01-31T13:17:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Smiley.png|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Positives Denken kann vom Ziel der Gesundheit und des Glücks her definiert werden.&#039;&#039;&#039; ([[Yogi Nils|Nils Horn]]: &#039;&#039;Positives Denken. Grundsätze und Techniken.&#039;&#039; Peter Erd Verlag, München 1993, Seite 73 ff.) &#039;&#039;&#039;Es zielt auf positive Eigenschaften wie innerer Frieden, Kraft, Liebe, Lebensfreude und Glück.&#039;&#039;&#039; In dieser Richtung forscht auch die positive Psychologie. Positives Denken ist eine psychische Technik, die weise angewand werden muss. Sie darf nicht dazu missbraucht werden, Gefühle oder Probleme zu verdrängen. Sie muss sensibel und heilsam benutzt werden. (Nils Horn, a.a.O., Seite 21 ff.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem buddhistischen Meister Tsongkhapa entsteht [[Erleuchtung]] durch die kluge Kombination von positivem Denken und Meditation. [[Buddha]] sprach statt von positivem Denken lieber von richtigem Denken. Die Kombination von Gedankenarbeit und Meditation ist die Basis des Achtfachen Pfades (Buddha) und des achtfachen Yogaweges (Ashtanga-Yoga) von [[Patanjali]]. Mit klarem Nachdenken und positiven Gedanken kann man innere Verspannungen auflösen. In der [[Meditation]] dürfen sich dann die Gedanken und Gefühle frei entwickeln und im Laufe der Zeit von alleine bereinigen. So lösen sich auch negative (selbstschädigende) Gefühle und Verdrängungen, die durch eine reine Gedankenarbeit nicht beseitigt werden konnten. (Nils Horn, a.a.O., Seite 81.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was macht positives Denken aus?== &lt;br /&gt;
Was hat es für Auswirkungen auf das Leben eines Einzelnen? Besonders deutlich wird die Antwort in entscheidenden oder extremen Situationen: Bei Sportlern entscheidet ihre Einstellung eventuell mit, ob sie die angespornte [[Breitensport|Leistung]] erbringen; bei Menschen, die einen schweren [[Schicksal]]sschlag erleiden, [[entscheidung|entscheidet]] sich, ob sie ihn ver[[arbeit]]en und daraus wachsen können oder ob er auf ihnen lasten bleibt [[Depression|und ihr weiteres Leben beeinflusst]]. Zu viele, siehe: [[Traumatisierung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Positives Denken&#039;&#039; bedeutet nicht, sein Leben verzerrt oder zwangsoptimistisch zu sehen; es ver[[körper]]t auch nicht die Suche nach [[Glück]] in Verbindung mit dem bewussten Vermeiden von leidvollen Erfahrungen. Vielmehr ist es eine Einstellung, die sich auf alle Lebensbereiche und Situationen bezieht und sie prägt. Es umfasst vor allem: Ein gesundes, [[vertrauen]]svolles Verhältnis zu sich selbst und seinen Mitmenschen, das Vertrauen in das eigene Gelingen, die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen und Herausforderungen anzunehmen, eine Perspektive, die über der [[Ego]]-Ebene steht und [[Demut|es somit ermöglicht]], auch in unangenehmen Situationen zu versuchen, positive Punkte herauszufiltern. Außerdem charakteristisch sind die Tendenz zur Eigenverantwortlichkeit und aktivem Handeln: Der positive Denker sucht die Gründe für unvorteilhafte Gegebenheiten nicht nur in den äußeren Umständen und vermeidet somit die [[Opfer]]rolle. Er versucht, die Situation mit zu gestalten und bewusst mit zu prägen. Es kommt darauf an, immer wieder auf zu stehen (das auch mit meditativen Übungen wie [[Hatha-Yoga]], [[Tanz]] z. B. [[Aikido]] eventuell [[symbol]]isch  zu üben) - ohne Selbstvorwürfe oder sich stark zu überfordern; ohne sich zu vergleichen; vgl. [[Zufriedenheit]]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was macht positives Denken so schwierig?==&lt;br /&gt;
Unser Leben liegt teils in unseren Händen; [[Religion|religiöse]] Weisheit und auch [[Yoga]] sagen gerade: nicht erzwingen, sondern eventuell auch weniger leisten, um den Blick auf diese andere Dimension überhaupt zu haben und ihr mehr Mitwirkung einzuräumen. Unsere Gedanken mit &#039;&#039;positivem Denken&#039;&#039; und die sich daraus ableitenden [[Entscheidung]]en formen unseren [[Weg]] mit  – und doch können wir uns manchmal nicht überwinden, &#039;&#039;positiv zu denken&#039;&#039; und aktiv zu handeln. Denn manchmal scheuen wir, die immer mehr Komfort und Schnelligkeit gewohnt sind, die Mühe, die wir aufwenden müssten. Dies würde außerdem bedeuten, die gewohnte und vermeintlich sichere Komfort-Zone zu verlassen und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben, was möglicherweise nicht das gewünschte Ergebnis mit sich bringt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Entscheidend dafür ist u.a., wie sehr wir uns von Menschen beeinflussen lassen, die negativ denken oder ein überdurchschnittliches Sicherheitsbedürfnis haben. Sie prägen einen möglicherweise schon in jungen Jahren mit ihren Ansichten und Lebensweisen, die wir automatisch als Vorbild übernehmen und die unsere grundlegende Perspektive für spätere Situationen bildet. Ein negativer Einfluss ist besonders in Gesellschaften [[familie|zu spüren]], die von selbsterzeugtem [[Stress]], hoher Komplexität und Dynamik, einem ungesundem Lebensstil sowie überzogenen Erwartungen bestimmt sind, denen kaum einer gerecht werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch auch, wenn man grundlegend positiv denkt, kann ein schwerwiegender Vorfall alles in Frage stellen und Urvertrauen zerstören. Ausschlaggebend ist, ob man liegen bleibt oder ob man es – auch mit Hilfe – schafft, wieder aufzustehen und das Ereignis nicht vergessen, aber ver[[arbeit]]en kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie kann man positives Denken lernen?==&lt;br /&gt;
So verschieden wie wir Menschen sind, so verschieden sind auch unsere Vorlieben und Abneigungen, auch in Bezug auf Lernen – ein Patentrezept fehlt somit. Einige bewährte Möglichkeiten, die je nach Fall mehr oder weniger in Frage kommen, sollen betrachtet werden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Professionelles Coaching&#039;&#039; bzw. Therapien können helfen, in schwierigen Fällen wieder zurückzufinden. Vorteilhaft sind die individuelle Beratung und Übungen, die Starthilfe bieten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Literatur zu positivem Denken mit [[Autosuggestion]]en und Affirmationen&#039;&#039; (bekräftigende Sätze und Zitate) erzielen eine große Wirkung, wenn man sich immer wieder darauf einlässt. Je öfter man positive Worte hört und liest, desto mehr Wirkung entfalten sie. Das Gleiche gilt für negative Worte: Je mehr man sich ihnen aussetzt, desto mehr prägen sie. (Beispiel: die auch  - während zum Beispiel ein Auto der [[fußball|Hilfsorganisation] &amp;quot;Die Tafel&amp;quot; vorbei fährt,  daran herum nörgeln). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[breitensport|Sport]]&#039;&#039; sorgt für [[körper]]liche Ausgeglichenheit, die für &#039;&#039;positives Denken&#039;&#039; [[Messung|maß]]geblich ist. Eine besondere Rolle [[spiel]]en konkrete, sportliche und realistische Ziele, die für ein positives Ergebnis sorgen und einem vermitteln: &#039;&#039;Du kannst es schaffen, Du musst nur Ja! sagen!&#039;&#039; Das kann  [[Übereifer]] sein, wo etwa die [[Intuition]] weiser ist als übertriebenes Wollen. Yoga ist kein Wettbewerb; [[Yogalehrer]] sollten [[eigentlich]] nur loben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch &#039;&#039;Yoga und Meditation&#039;&#039; gelangt man zu mehr [[Bewusstsein]] – körperlich und [[seele|mental]]. Durch kontinuierliches Üben werden blockierte [[Energien]] frei; man nimmt Fortschritte wahr und überwindet den Punkt, den man als frühere Grenze betrachtet hatte: manches wird möglich. Das mentale Bewusstsein (=?) verdeutlicht hingegen, welchen [[Sinn]] man vom Leben erwartet, gegebenenfalls einen [[dreh|Richtungswechsel]] vornehmen möchte – etwas, das im alltäglichen, beschleunigten Leben oft unterdrückt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positiv Denken-Reihe==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga mit positiven Sätzen ist für viele Menschen sehr hilfreich. Wir können damit schnell negative Stimmungen überwinden und in eine positive Lebenssicht gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gehen = Wir gehen auf der Stelle, bewegen die Arme wie bei der Dampflokomotive, drehen uns um uns selbst, visualisieren Licht um uns herum und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Windmühle = Wir grätschen die Beine auseinander, beugen uns in der Windmühle vor, drehen uns in der Wirbelsäule und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Meine Ziele sind ...&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Welche Ziele möchtest du in deinem Leben erreichen? Zähle drei Ziele auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Frosch = Wir beugen uns aus dem Stand mit dem Oberkörper vor. Wir stützen uns mit den Händen auf dem Boden ab und bewegen den Hintern nach unten in die Hocke und wieder nach oben in die Vorbeuge. Der Kopf geht dabei nach oben und wieder herunter zur Erde. Wir praktizieren mehrmals den Frosch und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe Kraft und Ausdauer.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Arm-Beinheben = Wir legen uns auf den Bauch. Wir heben den linken Arm und das rechte gestreckte Bein an. Wir senken beides wieder ab und heben den rechten Arm und das linke Bein an. Das machen wir mehrmals. Beim entgegengesetzten Armbeinheben denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was willst du heute annehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Oberkörperheben = Wir liegen auf dem Bauch, stützen die Hände seitlich auf den Boden und drücken mehrmals den Oberkörper hoch und runter. Das ist eine einfache Form des Liegestützes, bei der das Becken auf dem Boden bleibt. Beim Ein- und Ausatmen denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich lasse meine falschen Wünsche los.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was möchtest du heute loslassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Beckendrehen = In der Bauchlage drehen wir entspannt das Becken hin und her. Der Kopf liegt auf den Händen. Wir denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin traurig, weil ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Was ist heute dein Grund der Trauer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Füßebewegen = Wir bewegen in der Bauchlage sanft die Füße und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe ... (Ich verzeihe meinem Partner/Eltern, dass er/sie .... Ich verzeihe dem Kosmos/Gott, dass mein Leben so schwer ist. Ich verzeihe mir, dass ich ...)&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Wem möchtest du heute was verzeihen? Denken deine Worte so lange, bis in dir ein Gefühl der Trauer, des Loslassens und des Verzeihens entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Radfahren = Wir drehen uns auf den Rücken, heben den Kopf und fahren mit Armen und Beinen Rad. Dabei denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven. Mein positiver Satz ist heute ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Welcher Satz gibt dir Lebenskraft und Lebensmut? Was macht deinen Geist positiv? Denke an das Schöne im Leben. Was ist das Gute in deinem Leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Kerze = Wir strecken die Beine zum Himmel und stützen uns mit den Händen am Rücken ab. Wir visualisieren den Himmel, bewegen die Füße und denken mehrmals das Mantra &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Himmel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, bis die Energie des Himmels in uns hineinfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Meditationssitz = Wir rollen aus der Kerze ab in den Meditationssitz (Schneidersitz, Fersensitz). Wir legen die Hände in den Schoß. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Feinden und Schwierigkeiten Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und entspannen uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|BBRVr2jLV4E}} {{#ev:youtube|CHCw8byaYcU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Freude]]&lt;br /&gt;
* [[Glaube]]&lt;br /&gt;
* [[Glück]]&lt;br /&gt;
* [[Gott]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritualität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/16/spirituelle-therapie/ Spirituelle Therapie]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben (Wikibooks)]&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/project-definition Yoga-Orakel]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mutter_Meera&amp;diff=72800</id>
		<title>Mutter Meera</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Mutter_Meera&amp;diff=72800"/>
		<updated>2013-09-23T11:11:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mutter Meera&#039;&#039;&#039; (* 26. Dezember 1960 in Indien) ist eine in [[Inder in Deutschland|Deutschland]] lebende erleuchtete Inderin. Ihr Geburtsname ist Kamala Reddy. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mother Meera.jpg|thumb|400px|Mutter Meera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
(Zitate aus [http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Meera Wikipedia])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von sechs Jahren soll Mutter Meera ihre erste Erfahrung des [[Samadhi]] gemacht haben. Ihr Onkel Bulgur Venkat Reddy traf sie, als sie 12 Jahre alt war, zum ersten Mal und erkannte in ihr das Mädchen seiner Visionen. In ihm wuchs die Überzeugung, dass sie die göttliche Mutter sei, und er nahm sich ihrer an. 1974 brachte er sie erstmals zum Sri-Aurobindo-Ashram in Pondicherry, dessen Mitglied er war. Einige Monate später brachte er sie dann auf eine Mädchenschule, wo sie etwa zwei Jahre blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 kehrte sie nach Pondicherry zurück. Dort traf sie die ersten Besucher aus dem Westen und begann [[Darshan]] zu geben. 1979 wurde sie von ihren ersten Anhängern nach Montreal in Kanada eingeladen, wo sie bei größeren Audienzen Darshan gab und mehrfach wieder hinreiste. 1981 besuchte sie Deutschland, wo sie sich ein Jahr später niederließ und einen Deutschen heiratete. Gegenwärtig gibt sie Darshan auf Schloss Schaumburg in Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter Meera empfängt viele Tausend Besucher zum Darshan, die in Stille stattfinden. Während des Darshans berührt sie die Besucher an den Schläfen und schaut ihnen danach in die Augen. Sie hält keine Vorträge. Nach ihrer Lehre besteht ihre Aufgabe darin, das Paramatman Licht (wörtl. &#039;&#039;Licht des höchsten Selbst&#039;&#039;) herabzubringen. Diesem Licht könne man sich durch Japa öffnen, der geistigen Wiederholung eines göttlichen Namens oder Mantras. Das könne ganz informell geschehen. Ihre Lehre gehört zu Bhakti, dem Weg der liebenden, emotionalen Hingabe an das Göttliche. Mutter Meera gehört keiner bestimmten indischen Tradition an. Ihre Arbeit hat jedoch eine gewisse Nähe zu Aurobindo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PWvvwPsrdh0}} {{#ev:youtube|S7JJSr1V50Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
(Zitate aus * [https://sites.google.com/site/nilshorn2/home/mutter-meera Mutter Meera])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter Meera wurde am 26.12.1960 in Indien geboren und heiratete 1982 einen Deutschen. Sie lebt heute in Thalheim in der Nähe von Frankfurt. Am Wochenende gibt sie Satsang (spirituelles Treffen, Treffen in der Wahrheit) im Schloss Balduinstein. Jeder kann sie dort besuchen und ihren Segen (Darshan) empfangen. &#039;&#039;&#039;Jeder spirituelle Mensch solte sich mindestens einmal in seinem Leben von einem erleuchteten Meister segnen lassen.&#039;&#039;&#039; Ein Darshan ist ein wichtiger Reinigungsschritt auf dem Weg zur Erleuchtung. Oft werden Erleuchtungsenergien übertragen, die sich eines Tages zu einer großen Gnade entfalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter Meera vertritt die Einheit aller Religionen und den individuellen Weg jedes Menschen. &#039;&#039;&#039;Jeder darf den spirituellen Weg gehen, der zu ihm paßt.&#039;&#039;&#039; Mutter Meera hat einige Zeit im Ashram von Sri Aurobindo gelebt. Aurobindo war einer der großen indischen Heiligen der Neuzeit. Er lehrte den integralen Yoga, die Verbindung aus Meditation und Karma-Yoga. Mutter Meera gibt ihren Segen als Geschenk an alle Menschen. Ihr Darshan ist kostenlos. &#039;&#039;&#039;Am Anfang kamen nur wenige Menschen zu ihr. Aber inzwischen ist sie zu einem Mittelpunkt der spirituellen Szene in Deutschland geworden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mutter Meera Darshan.jpg|thumb|right|Mutter Meera Darshan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogi Nils|Nils]]: &amp;quot;Im Januar 2009 hatte ich in Hamburg Darshan bei Mutter Meera. Ich möchte euch erzählen, wie es war. Schon bei der Anmeldung vor zwei Wochen spürte ich eine gesteigerte Verbindung zu ihr. Durch meinen Entschluß ihren Segen zu empfangen, war eine starke energetische Verbindung entstanden. Die letzten zwei Wochen gestalteten sich deshalb als eine Art persönlicher Pilgerreise mit Mutter Meera. Ich ging meinen normalen Alltagsweg. Mutter Meera war die ganze Zeit verstärkt anwesend und führte mich durch viele angenehme und unangenehme Reinigungsprozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich meinen Darshan bekam, war ich ziemlich cool. Ich erwartete nichts außer einer Berührung und einem Blick. Ich nutze den Darshan vor allem um Mutter Meera gründlich von ganz nah zu betrachten. Ich sah eine sanfte indische Frau mittleren Alters, die die unglaubliche Mühe auf sich nahm, zehntausende von Menschen persönlich zu berühren. Das eigentliche Wunder geschah bereits am Anfang. Ich setzte mich auf meinen Stuhl in der zwanzigsten Reihe ganz links außen, Mutter Meera kam herein und begann mit den Berührungen. Ich sah von hinten im Saal einmal zu ihr nach vorne hin. Von ihrem Herzen kam ein Energiestrahl zu mir. Er löste Verspannungen in meinem Herzchakra und ich musste eine halbe Stunde lang weinen. Mir rannen die Tränen über das Gesicht und ich fühlte ich mich tief mit Mutter Meera verbunden. Der eigentliche Darshan war dieser Energiestrahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Darshan kaufte ich mir im Vorraum ein großes Foto von Mutter Meera und einige Räucherstäbchen. Damit machte ich dann zuhause mein persönliches Dankbarkeitsritual. Ich hängte das Bild in meinem Zimmer auf, verbeugte mich vor Mutter Meera und zündete ein Räucherstäbchen an. Ich verbinde mich jeden Tag weiterhin geistig mindestens einmal mit ihr und lebe dadurch dauerhaft in ihrer Führung. Jedenfalls glaube ich das. Zweifel gibt es manchmal auch bei mir. Die Fähigkeit der Allgegenwart eines vollständig Erleuchteten ist schwer zu begreifen. Allerdings habe ich in meinen dreiundzwanzig Jahren als Yogi auch schon die Fähigkeit der Wahrnehmung über große Entfernungen entwickelt und oft durch Gespräche mit den betroffenen Personen nachgeprüft. Insofern kann ich meine Zweifel immer wieder positiv ausräumen. Bei Mutter Meera ist es wie bei mir, nur eben viel umfassender. Aber grundsätzlich entspricht die Fähigkeit der Allgegenwart auch meiner persönlichen Erfahrung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich kann deshalb auch mit Überzeugung die dritte große Lehre von Mutter Meera vertreten: den täglichen Meister-Yoga (die tägliche gedankliche Verbindung mit einem oder mit allen erleuchteten Meistern). Wer sich jeden Tag durch ein Buch, ein Gebet, eine Meditation oder ein Orakel mit den erleuchteten Meistern verbindet, wird von ihnen positiv durch das Leben geführt, vor übergroßem Leid bewahrt und letztlich in ein Leben im Licht gebracht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Darshan==&lt;br /&gt;
(Zitate aus * [https://sites.google.com/site/nilshorn2/home/mutter-meera Mutter Meera])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. August 2011 gab Mutter Meera ihren zweiten Darshan in Hamburg. Ein Darshan ist eine Segensübertragung. Nach dem indischen Yoga besteht ein vollständiger Darshan aus dem Sehen, Hören und der Berührung durch einen Erleuchteten. Die größte Gnade ist die Berührung durch einen Erleuchteten. Das Besondere an Mutter Meera ist, dass sie jeden einzelnen Besucher berührt und ihn energetisch reinigt. Daraus entsteht dann innere Heilung, inneres Glück, Erleuchtung und der Aufstieg in die Lichtebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogi Nils|Nils]]: &amp;quot;Für mich ist Mutter Meera eines der größten derzeit auf der Erde anwesenden erleuchteten Wesen. Nach ihrer eigenen Angabe ist sie ein Avatar, die Inkarnation der göttlichen Mutter auf der Erde. Im Hinduismus werden Menschen, die sich zu einem Leben in Gott (zur Heiligkeit) hin entwickelt haben, Erleuchtete genannt. Avatare sind dagegen erleuchtete Seelen, die von Anfang an erleuchtet waren und direkt aus Gott zur Erde kommen. Rama war ein Avatar, Krishna war ein Avatar, Jesus war ein Avatar, Mutter Meera ist ein Avatar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer gab es bei dem Darshan nur wenige. Aber die Frauen waren alle da. Jedenfalls erschien es mir so. Etwa 8 000 Frauen, wenn man alle sechs Veranstaltungen zusammenzählt. Bei dem großen Andrang gab es an zwei Tagen jeweils um 10, 14 und 18 Uhr einen zweistündigen Darshan. Ich war sehr pünktlich und bekam deshalb einen Platz in der zweiten Reihe. Von dort aus konnte ich gut Mutter Meera sehen. Ich konnte genau beobachten, wie sie ihren Darshan gab. Die Menschen knieten sich vor ihr nieder, beugten ihren Kopf herunter und Mutter Meera berührte sie am Körper (links und rechts am Kopf). Dabei spürte sie in das äußere Energiefeld und heilte dort, was es zu heilen gab. Dann richteten sich die Menschen auf und Mutter Meera blickte ihnen in die Augen. Sie spürte in die Menschen hinein und reinigte sie innerlich. Nach ihren eigenen Angaben löst sie Verknotungen im Kundalini-Kanal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich besitze die Fähigkeit zu einem Menschen hin zu sehen und dann in sein Energiefeld spüren zu können. Ich konzentrierte mich auf den Körper von Mutter Meera. Plötzlich kam der Gedanke &amp;quot;Ich bin eins mit Mutter Meera&amp;quot; und ihre Energie ging auf mich über. In kurzer Zeit war mein Körper so voller Energie, dass ich in eine tiefe Meditation trat. Allerdings war ich auch mit den anderen Menschen im Raum innerlich verbunden. Diese anderen Menschen sollten zwar auch meditieren, taten es aber überwiegend nicht. Sie saßen äußerlich ruhig da und dachten innerlich ständig vor sich hin. Also dachte es auch in meinem Kopf ständig vor sich hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich nun so viel Denkenergie bekam, begann ich alle Probleme zu lösen, die ich gerade hatte. Zuerst natürlich mein Lieblingsproblem. Sollte ich als Yogi weiter alleine leben oder doch eine Freundin haben. Ich will euch nicht mit diesem Thema langweilen. Mein derzeitiges Ergebnis ist, dass ich meine innere Verwirrung akzeptiere und die Dinge sich alleine entwickeln lasse. Da ich mich von meinen erleuchteten Meistern geführt glaube, wird schon alles so kommen, wie es soll. Bedauerlicherweise sind meine Meister im Moment offensichtlich der Ansicht, dass es für mich am besten ist noch einige Zeit keine Freundin zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweites beschäftigte ich mich mit dem Sinn meines Lebens. Ist es verrückt als abgeschiedener Yogi zu leben oder ist es eine gute Idee? Gibt es ein Leben nach dem Tod und wenn ja, was bedeutet das für mich? Da ich jeden Tag fernsehe, vermute ich immer wieder, dass der Sinn des Lebens darin besteht Karriere zu machen, reich zu werden und eine schöne Frau zu heiraten. Dann lese ich in meinen spirituellen Büchern und glaube danach wieder an das innere Glück, die Erleuchtung und ein Leben nach dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass der innere Konflikt zwischen weltlichen und spirituellen Wünschen bei den meisten heutigen spirituellen Menschen zu finden ist. Bei meiner Beobachtung der Frauen stellte ich fest, dass kaum jemand dankbar oder besonders glücklich über den Darshan war. Sie sahen es eher wie einen Arztbesuch an. Sie warteten geduldig, bis sie an die Reihe kamen, ließen sich kurz abchecken und gingen dann wieder. Alles ohne größere innere Regung. Dabei hatten sie sich gerade eine Fahrkarte ins Paradies abgeholt. Aber sie glaubten eben auch eher an das Paradies der Reichen und Schönen im Fernsehen als an das Paradies im Jenseits. Alle sahen zu viel fern, wie unser kleiner Yogi auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Yogi konnte wenigstens zuhause dann Gefühle von Glück und Dankbarkeit entwickeln. Er hatte sich vor dem Darshan viele Räucherstäbchen, Bilder von Mutter Meera, ein Buch, eine Mala (Gebetskette) und eine kleine Ganeshafigur gekauft. Ganesha ist der Gott des Glücks im indischen Yoga, der auch die Freude am Leben lehrt. Jetzt roch es in meiner ganzen Yogihütte nach Mutter Meera (nach Sandelholz). Ich schalte schöne Meditationsmusik aus dem Internet an und stellte den kleinen Ganesha auf meinen Hausaltar. Ich begann zu meditieren. Aus dem Ganesha floß Mutter Meeras Enegie zu mir. Ich dachte das Mantra: &amp;quot;Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot; Ich sah mich wie Mutter Meera als einen Helfer aller Wesen, gelangte so in ein Einheitsbewusstsein und trat in eine tiefe Energie aus Glück und Dankbarkeit ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Auf dem Rücken des Menschen verläuft eine weiße Linie, von den Zehen bis zum Kopf. (...) sie weist hier und da Verknotungen auf, die göttliche Personen auflösen helfen. (...) Wenn ich euren Kopf halte, löse ich diese Knoten. Ich beseitige auch andere Hindernisse für eure Sadhana (spirituelle Praxis). (...) Erreicht die Linie den Scheitel, haben die Menschen den Paramatman-Darshan. Wenn die Linie über den Kopf hinausreicht, besteht eine ständige Verbindung mit Paramatman.&amp;quot; - Mutter Meera: Antworten, Teil I.  1994, Seite 38 f.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Es ist nicht nötig, zu mir hierher zu kommen; ich kann überall helfen.&amp;quot; (Wichtig ist die geistige Verbindung durch ein Mantra, ein Gebet, eine Meditation.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 87.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gott ist still. Alles kommt aus der Stille. In Stille kann mehr Arbeit getan werden.&amp;quot; (Lebt in der Ruhe und handelt aus dem Sein heraus.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 77.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ich nehme jeden an, der aufrichtig zu mir kommt.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 38.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ich schaue in jeden Winkel eures Seins. Ich betrachte alles in euch, um zu sehen, wo ich helfen, wo ich heilen und Kraft geben kann.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 81.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ihr dürft das materielle Leben genießen, doch bringt es dem Göttlichen dar.&amp;quot; (Lebt die Freude als Teil des spirituellen Weges.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 122.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Jede Religion hat ihre grundlegenden Bücher. Es ist hilfreich, diese Hauptwerke der Religionen zu lesen.&amp;quot; (In allen Religionen kann man die Wahrheit finden.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 134.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Manche Seelen gehen nach dem Tod direkt zu Gott, die meisten dagegen haben eine Bindung an den Körper und werden deshalb wieder in einen physischen Körper hineingeboren. Da man sich seine Wünsche in der feinstofflichen Welt nicht erfüllen kann, muß man, solange man Wünsche hat, wieder einen Körper annehmen. Manche hochentwickelte Seelen (...) können ihren (...) feinstofflichen Körper behalten, um anderen zu helfen.&amp;quot;  - Mutter Meera, a.a.O., Seite 166.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Mein Werk (...) ist für die ganze Welt.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 40.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wer zu mir zum Darshan kommt, empfängt, was immer er braucht.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 59.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Beten hilft stets.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 112.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Gnade wirkt automatisch, wenn das Streben aufrichtig ist.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 34.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Die Reise hat kein Ende. Die guten Eigenschaften des Geistes können unendlich gesteigert werden.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 139.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Im Augenblick des Todes kann der Verwirklichte wählen, nicht in Paramatman einzugehen, sondern zurückzukehren, um anderen zu helfen.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 140.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Selbst der Avatar muß in jedem Augenblick das Verlangen haben, in Gott zu sein.&amp;quot; - Mutter Meera, a.a.O., Seite 115.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Antworten, Teil I&#039;&#039; von Mutter Meera&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Antworten, Teil II&#039;&#039; von Mutter Meera&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Mutter&#039;&#039; - von Adilakshmi&lt;br /&gt;
* Martin Goodman: &amp;quot;In Search of the Divine Mother&amp;quot; &lt;br /&gt;
* Der Pfad ins Herz, Eine spirituelle Reise, Andrew Harvey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Avatar]]&lt;br /&gt;
*[[Guru]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Meera Mutter Meera (Wikipedia)] - Research Resource&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/site/nilshorn2/home/mutter-meera Satsang bei Mutter Meera (Yogi Nils)] - Research Resource&lt;br /&gt;
* [http://muttermeera.de/ Mutter Meera in Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.mothermeeraindia.com Darshans in Indien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meisterin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meisterin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Positives_Denken&amp;diff=69404</id>
		<title>Positives Denken</title>
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		<updated>2013-09-03T15:01:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Smiley.png|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Positives Denken kann vom Ziel der Gesundheit und des Glücks her definiert werden.&#039;&#039;&#039; ([[Yogi Nils|Nils Horn]]: &#039;&#039;Positives Denken. Grundsätze und Techniken.&#039;&#039; Peter Erd Verlag, München 1993, Seite 73 ff.) &#039;&#039;&#039;Es zielt auf positive Eigenschaften wie innerer Frieden, Kraft, Liebe, Lebensfreude und Glück.&#039;&#039;&#039; In dieser Richtung forscht auch die positive Psychologie. Positives Denken ist eine psychische Technik, die weise angewand werden muss. Sie darf nicht dazu missbraucht werden, Gefühle oder Probleme zu verdrängen. Sie muss sensibel und heilsam benutzt werden. (Nils Horn, a.a.O., Seite 21 ff.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem buddhistischen Meister Tsongkhapa entsteht [[Erleuchtung]] durch die kluge Kombination von positivem Denken und Meditation. [[Buddha]] sprach statt von positivem Denken lieber von richtigem Denken. Die Kombination von Gedankenarbeit und Meditation ist die Basis des Achtfachen Pfades (Buddha) und des achtfachen Yogaweges (Ashtanga-Yoga) von [[Patanjali]]. Mit klarem Nachdenken und positiven Gedanken kann man innere Verspannungen auflösen. In der [[Meditation]] dürfen sich dann die Gedanken und Gefühle frei entwickeln und im Laufe der Zeit von alleine bereinigen. So lösen sich auch negative (selbstschädigende) Gefühle und Verdrängungen, die durch eine reine Gedankenarbeit nicht beseitigt werden konnten. (Nils Horn, a.a.O., Seite 81.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was macht positives Denken aus?== &lt;br /&gt;
Was hat es für Auswirkungen auf das Leben eines Einzelnen? Besonders deutlich wird die Antwort in entscheidenden oder extremen Situationen: Bei Sportlern entscheidet ihre Einstellung eventuell mit, ob sie die angespornte [[Breitensport|Leistung]] erbringen; bei Menschen, die einen schweren [[Schicksal]]sschlag erleiden, [[entscheidung|entscheidet]] sich, ob sie ihn ver[[arbeit]]en und daraus wachsen können oder ob er auf ihnen lasten bleibt [[Depression|und ihr weiteres Leben beeinflusst]]. Zu viele, siehe: [[Traumatisierung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Positives Denken&#039;&#039; bedeutet nicht, sein Leben verzerrt oder zwangsoptimistisch zu sehen; es ver[[körper]]t auch nicht die Suche nach [[Glück]] in Verbindung mit dem bewussten Vermeiden von leidvollen Erfahrungen. Vielmehr ist es eine Einstellung, die sich auf alle Lebensbereiche und Situationen bezieht und sie prägt. Es umfasst vor allem: Ein gesundes, [[vertrauen]]svolles Verhältnis zu sich selbst und seinen Mitmenschen, das Vertrauen in das eigene Gelingen, die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen und Herausforderungen anzunehmen, eine Perspektive, die über der [[Ego]]-Ebene steht und [[Demut|es somit ermöglicht]], auch in unangenehmen Situationen zu versuchen, positive Punkte herauszufiltern. Außerdem charakteristisch sind die Tendenz zur Eigenverantwortlichkeit und aktivem Handeln: Der positive Denker sucht die Gründe für unvorteilhafte Gegebenheiten nicht nur in den äußeren Umständen und vermeidet somit die [[Opfer]]rolle. Er versucht, die Situation mit zu gestalten und bewusst mit zu prägen. Es kommt darauf an, immer wieder auf zu stehen (das auch mit meditativen Übungen wie [[Hatha-Yoga]], [[Tanz]] z. B. [[Aikido]] eventuell [[symbol]]isch  zu üben) - ohne Selbstvorwürfe oder sich stark zu überfordern; ohne sich zu vergleichen; vgl. [[Zufriedenheit]]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was macht positives Denken so schwierig?==&lt;br /&gt;
Unser Leben liegt teils in unseren Händen; [[Religion|religiöse]] Weisheit und auch [[Yoga]] sagen gerade: nicht erzwingen, sondern eventuell auch weniger leisten, um den Blick auf diese andere Dimension überhaupt zu haben und ihr mehr Mitwirkung einzuräumen. Unsere Gedanken mit &#039;&#039;positivem Denken&#039;&#039; und die sich daraus ableitenden [[Entscheidung]]en formen unseren [[Weg]] mit  – und doch können wir uns manchmal nicht überwinden, &#039;&#039;positiv zu denken&#039;&#039; und aktiv zu handeln. Denn manchmal scheuen wir, die immer mehr Komfort und Schnelligkeit gewohnt sind, die Mühe, die wir aufwenden müssten. Dies würde außerdem bedeuten, die gewohnte und vermeintlich sichere Komfort-Zone zu verlassen und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben, was möglicherweise nicht das gewünschte Ergebnis mit sich bringt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Entscheidend dafür ist u.a., wie sehr wir uns von Menschen beeinflussen lassen, die negativ denken oder ein überdurchschnittliches Sicherheitsbedürfnis haben. Sie prägen einen möglicherweise schon in jungen Jahren mit ihren Ansichten und Lebensweisen, die wir automatisch als Vorbild übernehmen und die unsere grundlegende Perspektive für spätere Situationen bildet. Ein negativer Einfluss ist besonders in Gesellschaften [[familie|zu spüren]], die von selbsterzeugtem [[Stress]], hoher Komplexität und Dynamik, einem ungesundem Lebensstil sowie überzogenen Erwartungen bestimmt sind, denen kaum einer gerecht werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch auch, wenn man grundlegend positiv denkt, kann ein schwerwiegender Vorfall alles in Frage stellen und Urvertrauen zerstören. Ausschlaggebend ist, ob man liegen bleibt oder ob man es – auch mit Hilfe – schafft, wieder aufzustehen und das Ereignis nicht vergessen, aber ver[[arbeit]]en kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie kann man positives Denken lernen?==&lt;br /&gt;
So verschieden wie wir Menschen sind, so verschieden sind auch unsere Vorlieben und Abneigungen, auch in Bezug auf Lernen – ein Patentrezept fehlt somit. Einige bewährte Möglichkeiten, die je nach Fall mehr oder weniger in Frage kommen, sollen betrachtet werden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Professionelles Coaching&#039;&#039; bzw. Therapien können helfen, in schwierigen Fällen wieder zurückzufinden. Vorteilhaft sind die individuelle Beratung und Übungen, die Starthilfe bieten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Literatur zu positivem Denken mit [[Autosuggestion]]en und Affirmationen&#039;&#039; (bekräftigende Sätze und Zitate) erzielen eine große Wirkung, wenn man sich immer wieder darauf einlässt. Je öfter man positive Worte hört und liest, desto mehr Wirkung entfalten sie. Das Gleiche gilt für negative Worte: Je mehr man sich ihnen aussetzt, desto mehr prägen sie. (Beispiel: die auch  - während zum Beispiel ein Auto der [[fußball|Hilfsorganisation] &amp;quot;Die Tafel&amp;quot; vorbei fährt,  daran herum nörgeln). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[breitensport|Sport]]&#039;&#039; sorgt für [[körper]]liche Ausgeglichenheit, die für &#039;&#039;positives Denken&#039;&#039; [[Messung|maß]]geblich ist. Eine besondere Rolle [[spiel]]en konkrete, sportliche und realistische Ziele, die für ein positives Ergebnis sorgen und einem vermitteln: &#039;&#039;Du kannst es schaffen, Du musst nur Ja! sagen!&#039;&#039; Das kann  [[Übereifer]] sein, wo etwa die [[Intuition]] weiser ist als übertriebenes Wollen. Yoga ist kein Wettbewerb; [[Yogalehrer]] sollten [[eigentlich]] nur loben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch &#039;&#039;Yoga und Meditation&#039;&#039; gelangt man zu mehr [[Bewusstsein]] – körperlich und [[seele|mental]]. Durch kontinuierliches Üben werden blockierte [[Energien]] frei; man nimmt Fortschritte wahr und überwindet den Punkt, den man als frühere Grenze betrachtet hatte: manches wird möglich. Das mentale Bewusstsein (=?) verdeutlicht hingegen, welchen [[Sinn]] man vom Leben erwartet, gegebenenfalls einen [[dreh|Richtungswechsel]] vornehmen möchte – etwas, das im alltäglichen, beschleunigten Leben oft unterdrückt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positiv Denken-Reihe==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga mit positiven Sätzen ist für viele Menschen sehr hilfreich. Wir können damit schnell negative Stimmungen überwinden und in eine positive Lebenssicht gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gehen = Wir gehen auf der Stelle, bewegen die Arme wie bei der Dampflokomotive, drehen uns um uns selbst, visualisieren Licht um uns herum und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Windmühle = Wir grätschen die Beine auseinander, beugen uns in der Windmühle vor, drehen uns in der Wirbelsäule und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Meine Ziele sind ...&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Welche Ziele möchtest du in deinem Leben erreichen? Zähle drei Ziele auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Frosch = Wir beugen uns aus dem Stand mit dem Oberkörper vor. Wir stützen uns mit den Händen auf dem Boden ab und bewegen den Hintern nach unten in die Hocke und wieder nach oben in die Vorbeuge. Der Kopf geht dabei nach oben und wieder herunter zur Erde. Wir praktizieren mehrmals den Frosch und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe Kraft und Ausdauer.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Arm-Beinheben = Wir legen uns auf den Bauch. Wir heben den linken Arm und das rechte gestreckte Bein an. Wir senken beides wieder ab und heben den rechten Arm und das linke Bein an. Das machen wir mehrmals. Beim entgegengesetzten Armbeinheben denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was willst du heute annehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Oberkörperheben = Wir liegen auf dem Bauch, stützen die Hände seitlich auf den Boden und drücken mehrmals den Oberkörper hoch und runter. Das ist eine einfache Form des Liegestützes, bei der das Becken auf dem Boden bleibt. Beim Ein- und Ausatmen denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich lasse meine falschen Wünsche los.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was möchtest du heute loslassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Beckendrehen = In der Bauchlage drehen wir entspannt das Becken hin und her. Der Kopf liegt auf den Händen. Wir denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin traurig, weil ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Was ist heute dein Grund der Trauer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Füßebewegen = Wir bewegen in der Bauchlage sanft die Füße und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe ... (Ich verzeihe meinem Partner/Eltern, dass er/sie .... Ich verzeihe dem Kosmos/Gott, dass mein Leben so schwer ist. Ich verzeihe mir, dass ich ...)&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Wem möchtest du heute was verzeihen? Denken deine Worte so lange, bis in dir ein Gefühl der Trauer, des Loslassens und des Verzeihens entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Radfahren = Wir drehen uns auf den Rücken, heben den Kopf und fahren mit Armen und Beinen Rad. Dabei denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven. Mein positiver Satz ist heute ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Welcher Satz gibt dir Lebenskraft und Lebensmut? Was macht deinen Geist positiv? Denke an das Schöne im Leben. Was ist das Gute in deinem Leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Kerze = Wir strecken die Beine zum Himmel und stützen uns mit den Händen am Rücken ab. Wir visualisieren den Himmel, bewegen die Füße und denken mehrmals das Mantra &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Himmel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, bis die Energie des Himmels in uns hineinfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Meditationssitz = Wir rollen aus der Kerze ab in den Meditationssitz (Schneidersitz, Fersensitz). Wir legen die Hände in den Schoß. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Feinden und Schwierigkeiten Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und entspannen uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|BBRVr2jLV4E}} {{#ev:youtube|CHCw8byaYcU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Freude]]&lt;br /&gt;
* [[Glaube]]&lt;br /&gt;
* [[Glück]]&lt;br /&gt;
* [[Gott]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritualität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/16/spirituelle-therapie/ Spirituelle Therapie]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben (Wikibooks)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Yoga_Orakel Yoga-Orakel]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Positives_Denken&amp;diff=69403</id>
		<title>Positives Denken</title>
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		<updated>2013-09-03T14:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Video */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Smiley.png|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Positives Denken kann vom Ziel der Gesundheit und des Glücks her definiert werden.&#039;&#039;&#039; ([[Yogi Nils|Nils Horn]]: &#039;&#039;Positives Denken. Grundsätze und Techniken.&#039;&#039; Peter Erd Verlag, München 1993, Seite 73 ff.) &#039;&#039;&#039;Es zielt auf positive Eigenschaften wie innerer Frieden, Kraft, Liebe, Lebensfreude und Glück.&#039;&#039;&#039; In dieser Richtung forscht auch die positive Psychologie. Positives Denken ist eine psychische Technik, die weise angewand werden muss. Sie darf nicht dazu missbraucht werden, Gefühle oder Probleme zu verdrängen. Sie muss sensibel und heilsam benutzt werden. (Nils Horn, a.a.O., Seite 21 ff.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem buddhistischen Meister Tsongkhapa entsteht [[Erleuchtung]] durch die kluge Kombination von positivem Denken und Meditation. [[Buddha]] sprach statt von positivem Denken lieber von richtigem Denken. Die Kombination von Gedankenarbeit und Meditation ist die Basis des Achtfachen Pfades (Buddha) und des achtfachen Yogaweges (Ashtanga-Yoga) von [[Patanjali]]. Mit klarem Nachdenken und positiven Gedanken kann man innere Verspannungen auflösen. In der [[Meditation]] dürfen sich dann die Gedanken und Gefühle frei entwickeln und im Laufe der Zeit von alleine bereinigen. So lösen sich auch negative (selbstschädigende) Gefühle und Verdrängungen, die durch eine reine Gedankenarbeit nicht beseitigt werden konnten. (Nils Horn, a.a.O., Seite 81.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was macht positives Denken aus?== &lt;br /&gt;
Was hat es für Auswirkungen auf das Leben eines Einzelnen? Besonders deutlich wird die Antwort in entscheidenden oder extremen Situationen: Bei Sportlern entscheidet ihre Einstellung eventuell mit, ob sie die angespornte [[Breitensport|Leistung]] erbringen; bei Menschen, die einen schweren [[Schicksal]]sschlag erleiden, [[entscheidung|entscheidet]] sich, ob sie ihn ver[[arbeit]]en und daraus wachsen können oder ob er auf ihnen lasten bleibt [[Depression|und ihr weiteres Leben beeinflusst]]. Zu viele, siehe: [[Traumatisierung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Positives Denken&#039;&#039; bedeutet nicht, sein Leben verzerrt oder zwangsoptimistisch zu sehen; es ver[[körper]]t auch nicht die Suche nach [[Glück]] in Verbindung mit dem bewussten Vermeiden von leidvollen Erfahrungen. Vielmehr ist es eine Einstellung, die sich auf alle Lebensbereiche und Situationen bezieht und sie prägt. Es umfasst vor allem: Ein gesundes, [[vertrauen]]svolles Verhältnis zu sich selbst und seinen Mitmenschen, das Vertrauen in das eigene Gelingen, die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen und Herausforderungen anzunehmen, eine Perspektive, die über der [[Ego]]-Ebene steht und [[Demut|es somit ermöglicht]], auch in unangenehmen Situationen zu versuchen, positive Punkte herauszufiltern. Außerdem charakteristisch sind die Tendenz zur Eigenverantwortlichkeit und aktivem Handeln: Der positive Denker sucht die Gründe für unvorteilhafte Gegebenheiten nicht nur in den äußeren Umständen und vermeidet somit die [[Opfer]]rolle. Er versucht, die Situation mit zu gestalten und bewusst mit zu prägen. Es kommt darauf an, immer wieder auf zu stehen (das auch mit meditativen Übungen wie [[Hatha-Yoga]], [[Tanz]] z. B. [[Aikido]] eventuell [[symbol]]isch  zu üben) - ohne Selbstvorwürfe oder sich stark zu überfordern; ohne sich zu vergleichen; vgl. [[Zufriedenheit]]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was macht positives Denken so schwierig?==&lt;br /&gt;
Unser Leben liegt teils in unseren Händen; [[Religion|religiöse]] Weisheit und auch [[Yoga]] sagen gerade: nicht erzwingen, sondern eventuell auch weniger leisten, um den Blick auf diese andere Dimension überhaupt zu haben und ihr mehr Mitwirkung einzuräumen. Unsere Gedanken mit &#039;&#039;positivem Denken&#039;&#039; und die sich daraus ableitenden [[Entscheidung]]en formen unseren [[Weg]] mit  – und doch können wir uns manchmal nicht überwinden, &#039;&#039;positiv zu denken&#039;&#039; und aktiv zu handeln. Denn manchmal scheuen wir, die immer mehr Komfort und Schnelligkeit gewohnt sind, die Mühe, die wir aufwenden müssten. Dies würde außerdem bedeuten, die gewohnte und vermeintlich sichere Komfort-Zone zu verlassen und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben, was möglicherweise nicht das gewünschte Ergebnis mit sich bringt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Entscheidend dafür ist u.a., wie sehr wir uns von Menschen beeinflussen lassen, die negativ denken oder ein überdurchschnittliches Sicherheitsbedürfnis haben. Sie prägen einen möglicherweise schon in jungen Jahren mit ihren Ansichten und Lebensweisen, die wir automatisch als Vorbild übernehmen und die unsere grundlegende Perspektive für spätere Situationen bildet. Ein negativer Einfluss ist besonders in Gesellschaften [[familie|zu spüren]], die von selbsterzeugtem [[Stress]], hoher Komplexität und Dynamik, einem ungesundem Lebensstil sowie überzogenen Erwartungen bestimmt sind, denen kaum einer gerecht werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch auch, wenn man grundlegend positiv denkt, kann ein schwerwiegender Vorfall alles in Frage stellen und Urvertrauen zerstören. Ausschlaggebend ist, ob man liegen bleibt oder ob man es – auch mit Hilfe – schafft, wieder aufzustehen und das Ereignis nicht vergessen, aber ver[[arbeit]]en kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie kann man positives Denken lernen?==&lt;br /&gt;
So verschieden wie wir Menschen sind, so verschieden sind auch unsere Vorlieben und Abneigungen, auch in Bezug auf Lernen – ein Patentrezept fehlt somit. Einige bewährte Möglichkeiten, die je nach Fall mehr oder weniger in Frage kommen, sollen betrachtet werden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Professionelles Coaching&#039;&#039; bzw. Therapien können helfen, in schwierigen Fällen wieder zurückzufinden. Vorteilhaft sind die individuelle Beratung und Übungen, die Starthilfe bieten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Literatur zu positivem Denken mit [[Autosuggestion]]en und Affirmationen&#039;&#039; (bekräftigende Sätze und Zitate) erzielen eine große Wirkung, wenn man sich immer wieder darauf einlässt. Je öfter man positive Worte hört und liest, desto mehr Wirkung entfalten sie. Das Gleiche gilt für negative Worte: Je mehr man sich ihnen aussetzt, desto mehr prägen sie. (Beispiel: die auch  - während zum Beispiel ein Auto der [[fußball|Hilfsorganisation] &amp;quot;Die Tafel&amp;quot; vorbei fährt,  daran herum nörgeln). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[breitensport|Sport]]&#039;&#039; sorgt für [[körper]]liche Ausgeglichenheit, die für &#039;&#039;positives Denken&#039;&#039; [[Messung|maß]]geblich ist. Eine besondere Rolle [[spiel]]en konkrete, sportliche und realistische Ziele, die für ein positives Ergebnis sorgen und einem vermitteln: &#039;&#039;Du kannst es schaffen, Du musst nur Ja! sagen!&#039;&#039; Das kann  [[Übereifer]] sein, wo etwa die [[Intuition]] weiser ist als übertriebenes Wollen. Yoga ist kein Wettbewerb; [[Yogalehrer]] sollten [[eigentlich]] nur loben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch &#039;&#039;Yoga und Meditation&#039;&#039; gelangt man zu mehr [[Bewusstsein]] – körperlich und [[seele|mental]]. Durch kontinuierliches Üben werden blockierte [[Energien]] frei; man nimmt Fortschritte wahr und überwindet den Punkt, den man als frühere Grenze betrachtet hatte: manches wird möglich. Das mentale Bewusstsein (=?) verdeutlicht hingegen, welchen [[Sinn]] man vom Leben erwartet, gegebenenfalls einen [[dreh|Richtungswechsel]] vornehmen möchte – etwas, das im alltäglichen, beschleunigten Leben oft unterdrückt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positiv Denken-Reihe==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga mit positiven Sätzen ist für viele Menschen sehr hilfreich. Wir können damit schnell negative Stimmungen überwinden und in eine positive Lebenssicht gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gehen = Wir gehen auf der Stelle, bewegen die Arme wie bei der Dampflokomotive, drehen uns um uns selbst, visualisieren Licht um uns herum und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Windmühle = Wir grätschen die Beine auseinander, beugen uns in der Windmühle vor, drehen uns in der Wirbelsäule und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Meine Ziele sind ...&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Welche Ziele möchtest du in deinem Leben erreichen? Zähle drei Ziele auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Frosch = Wir beugen uns aus dem Stand mit dem Oberkörper vor. Wir stützen uns mit den Händen auf dem Boden ab und bewegen den Hintern nach unten in die Hocke und wieder nach oben in die Vorbeuge. Der Kopf geht dabei nach oben und wieder herunter zur Erde. Wir praktizieren mehrmals den Frosch und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe Kraft und Ausdauer.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Arm-Beinheben = Wir legen uns auf den Bauch. Wir heben den linken Arm und das rechte gestreckte Bein an. Wir senken beides wieder ab und heben den rechten Arm und das linke Bein an. Das machen wir mehrmals. Beim entgegengesetzten Armbeinheben denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was willst du heute annehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Oberkörperheben = Wir liegen auf dem Bauch, stützen die Hände seitlich auf den Boden und drücken mehrmals den Oberkörper hoch und runter. Das ist eine einfache Form des Liegestützes, bei der das Becken auf dem Boden bleibt. Beim Ein- und Ausatmen denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich lasse meine falschen Wünsche los.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Was möchtest du heute loslassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Beckendrehen = In der Bauchlage drehen wir entspannt das Becken hin und her. Der Kopf liegt auf den Händen. Wir denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin traurig, weil ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Was ist heute dein Grund der Trauer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Füßebewegen = Wir bewegen in der Bauchlage sanft die Füße und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe ... (Ich verzeihe meinem Partner/Eltern, dass er/sie .... Ich verzeihe dem Kosmos/Gott, dass mein Leben so schwer ist. Ich verzeihe mir, dass ich ...)&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Wem möchtest du heute was verzeihen? Denken deine Worte so lange, bis in dir ein Gefühl der Trauer, des Loslassens und des Verzeihens entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Radfahren = Wir drehen uns auf den Rücken, heben den Kopf und fahren mit Armen und Beinen Rad. Dabei denken wir: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich gehe den Weg des Positiven. Mein positiver Satz ist heute ... &amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Welcher Satz gibt dir Lebenskraft und Lebensmut? Was macht deinen Geist positiv? Denke an das Schöne im Leben. Was ist das Gute in deinem Leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Kerze = Wir strecken die Beine zum Himmel und stützen uns mit den Händen am Rücken ab. Wir visualisieren den Himmel, bewegen die Füße und denken mehrmals das Mantra &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Himmel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, bis die Energie des Himmels in uns hineinfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Meditationssitz = Wir rollen aus der Kerze ab in den Meditationssitz (Schneidersitz, Fersensitz). Wir legen die Hände in den Schoß. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Feinden und Schwierigkeiten Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und entspannen uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|BBRVr2jLV4E}} {{#ev:youtube|CHCw8byaYcU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Freude]]&lt;br /&gt;
* [[Glaube]]&lt;br /&gt;
* [[Glück]]&lt;br /&gt;
* [[Gott]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritualität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Positives_Denken Positives Denken (Wikiversity)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben (Wikibooks)]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Yoga_Orakel Yoga-Orakel]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Patanjali&amp;diff=67531</id>
		<title>Patanjali</title>
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		<updated>2013-08-25T08:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Santosha - Kurzvortrag über Santosha, Zufriedenheit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Patanjali&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit|skt]]. पतञ्जलि Patañjali &#039;&#039;m.&#039;&#039;) war ein indischer Weiser, der schätzungsweise zwischen dem 2. und 4. Jh. n. Chr. gelebt hatte.  Er verfasst das[[Yogasutra]] und gilt deswegen als Vater des [[Yoga]]. Eine Grammatik und eine [[Ayurveda|ayurvedische]] Schrift werden ihm ebenfalls zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raja Yoga Sutras sind etwa zwischen 600 vor und 200 nach Christus anzusiedeln. Da Patanjalis System mit dem [[Buddhismus]] große Ähnlichkeiten aufweist, nimmt man an, dass entweder Patanjali von der buddhistischen Tradition beeinflusst wurde oder umgekehrt [[Buddha]] von Patanjali. Die Meinungen, ob Patanjali vor oder nach Buddha gelebt hat, gehen auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Patanjali.jpg|thumb|300px|Darstellung Patanjalis als Mischwesen bestehend aus einem männlichen Oberkörper und einer Schlange als Unterkörper. Über seinem Kopf breitet sich eine Schlange mit mehreren Köpfen aus.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Legenden==&lt;br /&gt;
Wie so oft bei indischen Weisen sind die genauen Lebensumstände auch bei Patanjali unbekannt. Dafür ranken sich mehrere Legenden um ihn. Eine davon sagt, dass seine Mutter die [[Askese|Asketin]] Gonika (skt. Goṇikā) war, die als Einsiedlerin lebte. Da sie keine Schüler fand, um ihr [[Wissen]] weiterzugeben, betete sie zum Sonnengott [[Surya]]. Als sie dann die Hände ins Wasser tauchte und danach nach oben streckte, fiel vom Himmel eine kleine [[Schlange]] in ihre Hände. Diese wurde dann zu einem Knaben, der sich vor Gonika verneigte und sie bat, ihn als ihr Schüler anzunehmen. Sie willigte ein und gab ihm den Namen Patanjali (skt. &amp;quot;pat&amp;quot;: “fliegen, fallen”; &amp;quot;[[Anjali|anjali]]&amp;quot;: “Hände in Gruß- und Bethaltung&amp;quot;). Eine andere Legende besagt, dass Patanjali der Sohn des altindischen Grammatikers Panini war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali gilt als Inkarnation der [[Weltenschlange]] [[Shesha]]. In der indischen [[Kunst]] wird er als Mischwesen dargestellt. Sein Unterleib ist eine zusammengeringelte Schlange, der Oberkörper der eines [[Mann]]es, der seine Hände in [[Anjali Mudra]] zusammengefaltet hat. Über seinem [[Kopf]] breitet sich eine vielköpfige Schlange wie ein Schirm aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Legenden wurden vom [[Yogameister]] [[B.K.S. Iyengar]] neu zu einer einzigen zusammengefasst. Danach schrieb Patanjali eine Grammatik, um  die [[Klarheit]] der Sprache;  ein [[Buch]] über [[Ayurveda]], um die [[Reinheit]] des Körpers; und die Yogasutra, um die Reinheit des [[Geist]]es zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werk==&lt;br /&gt;
Patanjali ist der Autor der [[Yogasutra]] (Sanskrit: yogasūtram &#039;&#039;n.&#039;&#039;: Yogaleitfaden), das schon im 5. Jh. n. Chr.von [[Vyasa]] im &amp;quot;Yogasutrabhasya&amp;quot; kommentiert wurde. [[Shankaracharya|Shankara]] (788-820), einer der größten indischen [[Philosoph]]en, gab dazu den Kommentar &amp;quot;Patanjalayogasutrabhasyavivarana&amp;quot; heraus. Im 10. Jahrhundert übersetzte der islamische Universalgelehrte [[Al-Biruni]] (973-1048) das Yogasutra ins Arabische (&#039;&#039;Kitab Batanjali&#039;&#039;). Auch später wurden immer neue Kommentare der Yogasutra herausgegeben. Mit der Verbreitung von Yoga außerhalb [[Indien]]s wurde es in mehrere Sprachen übersetzt; auf Deutsch gibt es mittlerweilen gut 20 verschiedene Ausgaben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Yogasutra schreibt man Patanjali auch den &amp;quot;Mahabashya&amp;quot; zu (Sanskrit mahābhāṣya: &amp;quot;großer Kommentar&amp;quot;), ein Kommentar über die Grammatikabhandlung &amp;quot;Ashtadhyayi&amp;quot; von [[Panini]]. Wenn das stimmt, müsste Patanjali aber im 2. Jh. v. Chr. gelebt haben. Vermutlich handelt es sich um zwei verschiedene Autoren gleichen Namens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein drittes Werk, das angeblich aus der Feder Patanjalis stammt, ist das &amp;quot;Carakapratisamskrita&amp;quot;, ein Kommentar zur &amp;quot;Carakasamhita&amp;quot;, die wiederum eine der ältesten Abhandlungen über [[Ayurveda]] ist. Die Legende besagt, dass Patanjali dieses Buch nach einem Tanzkurs verfasst hat, den er besucht hatte, um die [[Funktion]]en des Körpers besser kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Yogasutra==&lt;br /&gt;
Das Yogasutra von Patanjali ist eine Abhandlung über den menschlichen [[Geist]]. Seit Jahrhunderten wird es immer wieder neu interpretiert und ist heute im Westen der meist kommentierte klassische Yogatext überhaupt. Das Yoga Sutra ist der Raja-Yogatext schlechthin. Es geht um das Kennenlernen und die [[Kontrolle]] des Geistes, die Überwindung von [[Leiden]] und die [[Selbstverwirklichung]]. Obwohl das Yogasutra als Raja-Yogatext gilt, findet man an einigen Stellen auch ausgezeichnete Hinweise für die anderen Aspekte des [[Yoga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yogasystem des Patanjali beruht philosophisch auf den Begriffen der [[Samkhya]]-Philosophie (wie [[Purusa]], [[Prakriti]], [[Parinama]], [[Avidya]], [[Kaivalya]]). Es verbindet diese mit Elementen aus anderen Traditionen. Patanjali erkennt im Unterschied zum atheistischen Samkhya den persönlichen [[Gott]] ([[lsvara]]) an und sagt, dass Gottesverehrung schnell zur Befreiung führt. Er bezieht so die großen [[Bhakti]]-Traditionen mit ein. Patanjali beschränkt sich nicht wie Samkhya auf [[Viveka]] und [[Vairagya]] (Unterscheidungskraft und Loslösung) als Mittel zur Befreiung, sondern gibt Übungen zum Beruhigen ([[Nirodha]]) der [[Gedanke]]n ([[Vrtti]]) im Geist ([[Citta]]). Sind die Gedanken im Geist zur Ruhe gebracht, verwirklicht man sein wahres [[Wesen]] (II 2-3). An einigen Stellen benutzt Patanjali den [[Atman]]-([[Selbst]]-)Begriff des [[Vedanta]]. Mehrmals, insbesondere im 3. Kapitel, greift er auf Begriffe von [[Tantra]] zurück, z. B. [[Nadi]] (Energiekanal), [[Chakra]] (feinstoffliches Energiezentrum), [[Udana]] und [[Samana]]&lt;br /&gt;
(Lebensenergien). Patanjali ist nicht der Erfinder dieses Systems, er hat altes, längst vorhandenes [[Wissen]] zusammengefasst und geordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali selbst spricht nicht von [[Raja Yoga]], sondern von Yoga allgemein. Der Ausdruck Raja Yoga stammt aus späteren Schriften. In der [[Hatha Yoga Pradipika]] z. B. heißt es: &amp;quot;Wir üben [[Hatha Yoga]], um Raja Yoga zu erlangen.&amp;quot; Denn es ist sehr schwer, nur durch geistig-psychologische Techniken Kontrolle über den Geist zu erlangen. [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Pranayama]] (Atemübungen) können uns dabei helfen. So haben die Hatha Yoga-Schriften den Ausdruck &amp;quot;Raja Yoga&amp;quot; für die Sutras von Patanjali populär gemacht. Raja heißt wörtlich &amp;quot;Herrscher&amp;quot;; durch Raja Yoga werden wir zum Herrscher über unseren Geist und unser [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga-Sutra-1.33===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/347_Yoga-Sutra-1.33.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Sutra 1.34 – mp3-Lesung mit Sukadev===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/351_Yoga-Sutra-1.34.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Sutra 1.37===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/354_Yoga-Sutra-1.37.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Sutra 1.38 – mp3-Vortrag mit Sukadev===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/355_Yoga-Sutra-1.38-Meditation.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Sutra 2.5 – Unwissenheit -mp3-Lesung mit Sukadev===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/361_Yoga-Sutra-2.5-Unwissenheit.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Sutra 2.34 – mp3-Lesung mit Yoga Meister Sukadev Bretz===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/388_Yoga-Sutra-2.34.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Sutra 2-52 -mp3-Vortrag mit Sukadev===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/514-Yoga-Sutra-2-52.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Sutra von Patanjali 3.12===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/571-Yoga-Sutra-von-Patanjali-3-12.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zehn Yoga-Grundsätze==&lt;br /&gt;
(Interpretation von [[Yogi Nils]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage des [[Yoga]] ist das Yogasutra von Patanjali. Darin stellt der erleuchtete Yogaweise Patanjali zehn Grundsätze für das erfolgreiche spirituelle Üben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gewaltlosigkeit ([[Ahimsa]]): Keine anderen Wesen töten. Friedfertig sein. Sanftmütig leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wahrhaftigkeit ([[Satya]]): In der [[Wahrheit]] leben. Grundsätzlich ehrlich zu sich selbst und anderen sein. Konsequent aus der persönlichen Wahrheit (Richtigkeit) heraus leben. Eine Lüge ist nur in gut begründeten Ausnahmen zulässig, zum Beispiel wenn man mit einer [[Lüge]] das [[Leben]] eines anderen Menschen retten kann. Ein [[Yogi]] schweigt in einer Situation, in der er zweifelt. [[Wer bin ich|Wer]] konsequent in der Wahrheit lebt, der strahlt Wahrheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Rechtschaffenheit ([[Asteya]]): Nicht stehlen und nicht betrügen. Ein Yogi ist im Berufsleben grundsätzlich ehrlich. Er strebt nicht nach ungerechtfertigtem Vorteil, sondern sucht den gerechten Ausgleich (fairer Handel). Einem Yogi kann man im Berufsleben grundsätzlich vertrauen. Er gibt seinem Geschäftspartner eher etwas zu viel als zu wenig. Wer im Geschäftleben gerecht handelt, erzeugt kein schlechtes [[Karma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Weisheit ([[Brahmacharya]]): [[Spirituelles Leben|Spirituell leben]] (in der Weisheit leben/Brahmacharya). Nicht dem Geld, sondern [[Gott]] dienen. Das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Einfachheit ([[Aparigraha]]): Mäßigung in äußeren Genüssen. Ein spiritueller [[Mensch]] lebt grundsätzlich äußerlich bescheiden und innerlich reich. Ein Yogi verbraucht seine [[Energie]] nicht im äußeren Tun, sondern lebt so ruhig, dass sie sich nach innen wendet und seinen [[Körper]] von innen her reinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Verehrung des spirituellen [[Ziel]]s ([[Ishvara]], die persönliche Gottheit): Damit wir unseren spirituellen [[Weg]] nicht verlieren, ist es notwendig, dass wir uns immer wieder auf unser spirituelles [[Ziel]] besinnen. Wir können ein Bild verehren, uns vor einer Statue verbeugen oder ein [[Mantra]] ([[Gebet]]) sprechen. Sorge gut für dich selbst. Lebe aus der Ruhe heraus ([[Brahma]]) und im täglichen spirituellen Üben ([[Shiva]]). Sende allen [[Wesen]] [[Licht]] und wünsche eine glückliche [[Welt]] ([[Vishnu]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Ego-Opfer ([[Saucha]], Läuterung/Reinigung): Die zehn [[Ego]]-Eigenschaften sind [[Stolz]], [[Neid]], [[Habsucht]], [[Genusssucht]], [[Angst]], [[Wut]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/trauer/ [[Trauer]]], [[Unmäßigkeit]], [[Faulheit]], [[Unwissenheit]]. Was ist heute deine negative [[Eigenschaft]]? Welcher positive [[Gedanke]] hilft dir, sie zu überwinden? Ohne ein großes Ego-Opfer gibt es keine [[Erleuchtung]]. Richtig zu opfern ist eine Kunst. Wer zu viel opfert, verspannt sich innerlich. Wer zu wenig opfert, löst seine Egoverspannung/[[Anhaftung]] nicht auf. Wie gelangst du heute zum inneren [[Frieden]], zur inneren [[Kraft]] und in die allumfassende [[Liebe]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortrag über Kriya Yoga in der Tradition von Patanjali===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|kcPqDP1uzCQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Zielstrebigkeit ([[Tapas]]): Ein klarer Entschluss (Gelöbnis), ein klarer Lebensplan und ein konsequenter Weg des Übens. Tapas bedeutet ein diszipliniertes [[Leben]] zu führen. Wer eine klare Zielorientierung und große Ausdauer hat, der siegt auf dem spirituellen Weg. Bitte die erleuchteten [[Meister]] um [[Führung]] und Hilfe, folge deiner inneren [[Weisheit]], und du wirst auf deinem spirituellen Weg erfolgreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Selbststudium (Swadhyaya): Die tägliche [[Meditation|Lesemeditation]] hält uns auf dem spirituellen Weg, reinigt unseren Geist, verbindet uns mit den erleuchteten Meistern und macht uns letztlich zu spirituellen Siegern. Wer sich nicht jeden Tag mit [[Spiritualität]] beschäftigt, verliert im Zeitalter des Konsumfernsehens seinen Weg des inneren [[Glück]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Zufriedenheit ([[Santosha]]): Gelange in die große [[Zufriedenheit]] mit dir und deinem Leben. Welcher Gedanke hilft dir in die Zufriedenheit zu kommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Santosha - Kurzvortrag über Santosha, Zufriedenheit===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ww-OPgSiGaY}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}} Yogi Nils erläutert das Yogasutra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Mahabhashya]]&lt;br /&gt;
*[[Kriya Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Asana]]&lt;br /&gt;
*[[Yogasutra]]&lt;br /&gt;
*[[Yama]]&lt;br /&gt;
*[[Ahimsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p260_Die-Yogaweisheit-des-Patanjali-fuer-Menschen-von-Heute/ &#039;&#039;Die Yoga-Weisheit des Patanjali für Menschen von Heute&#039;&#039; von Sukadev Bretz. Petersberg 2005. ISBN 3-928632-81-7]&lt;br /&gt;
* Patañjali: &#039;&#039;Das Yogasutra&#039;&#039;; aus dem Sanskrit von R. Sriram, Stuttgart 2006. ISBN 3-7831-9525-5&lt;br /&gt;
* Patañjali: &#039;&#039;Die Wurzeln des Yoga&#039;&#039;; aus dem Englischen von B. Bäumer; 2007. ISBN 3-502-61116-5 &lt;br /&gt;
* T.K.V. Desikachar: &#039;&#039;Über Freiheit und Meditation – Das Yoga Sutra des Patanjali&#039;&#039;. Petersburg: Verlag Via Nova (1997)&lt;br /&gt;
* Swami Durgananda: &#039;&#039;Yoga-Sutren des Patanjali&#039;&#039;. Lautersheim: Mangalam Books (2003). ISBN 3-922477-79-8&lt;br /&gt;
* Swami Prabhavananda &amp;amp; Christopher Isherwood: &#039;&#039;Gotterkenntnis – Die Yoga-Sutras des Patanjali&#039;&#039;. Berlin: Ullstein Verlag (1998)&lt;br /&gt;
* Karl-Otto Schmidt: &#039;&#039;Selbsterkenntnis durch Yoga-Praxis, Patanjali und die Yoga-Sutren&#039;&#039;. Hammelburg: [[Drei Eichen Verlag]] (2009).&lt;br /&gt;
* R. Sriram: &#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039;. [[Theseus-Verlag]] (2006). ISBN 3-89620-292-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Buch_Raja.html Yoga Sutra Sanskrit (Umschrift) und Deutsch mit Kommentar von Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
* [http://12koerbe.de/hanumans/yoga.htm Patanjala-Yoga-Sutram sanskrit/ deutsch]&lt;br /&gt;
* [http://openland.de/?i=6 Yogasutra von Patañjali auf deutsch]&lt;br /&gt;
* [http://www.arlingtoncenter.org/Sanskrit-English.pdf PDF des Yogasutra Sanskrit-Englisch]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Kommentar von Sukadev Bretz zu den Raja Yoga Sutras von Patanjali]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_viertesKap_Raja.html Raja Yoga Sutra von Patanjali]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_Yoga_Sutras.html &amp;quot;Yoga Sutras&amp;quot; aus &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis&#039;&#039; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/patanjali-yogasutra-132 Patanjali, Yoga-Sutra, 1-32]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Kriya Yoga im Yoga Sutra===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/08_raja-yoga-kontrolle-des-geistes.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogena Chittasya Padena Vacha – Patanjali Mantra===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://mantra.podspot.de/files/Yogena_Chittasya_Padena_Vacha-Sukadev_Bretz-Patanjali_Mantra.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Patanjali Mantra- Erlaeuterung von Sukadev als mp3===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/452-Patanjali-Mantra-Erlaeuterung-Sukadev.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Patanjali Yoga Sutra: Wie Tiere helfen positive Eigenschaften zu entwickeln===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/612-Wie-Tiere-helfen-positive-Eigenschaften-zu-entwickeln.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Patanjali Yoga Sutra: Suche dir Vorbilder===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/613-Suche-dir-Vorbilder.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Yamas im Raja Yoga Sutra – Lesung als Mp3 mit Sukadev===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/385_Die-Yamas-im-Raja-Yoga-Sutra.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dwesha nach dem Raja Yoga Sutra -mp3-Lesung mit Sukadev Bretz===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/364-Yoga-Sutra-2.8-Abneigung.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legende]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Acharya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raja Yoga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogasutra&amp;diff=67530</id>
		<title>Yogasutra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogasutra&amp;diff=67530"/>
		<updated>2013-08-25T08:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Santosha - Kurzvortrag über Santosha, Zufriedenheit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Patanjali.jpg|thumb|300px|Darstellung Patanjalis als Mischwesen bestehend aus einem männlichen Oberkörper und einer Schlange als Unterkörper. Über seinem Kopf breitet sich eine Schlange mit mehreren Köpfen aus.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039;&#039;  ([[Sanskrit]]: योगसूत्र yogasūtra  &#039;&#039;n.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;Leitfaden&amp;quot; ([[Sutra]]) des [[Yoga]], auch पातञ्जलयोगसूत्र pātañjalayogasūtra (&amp;quot;&#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039; des [[Patanjali]]&amp;quot;) genannt. Das &#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039; ist das Standardwerk des Yoga. Es wurde von [[Patanjali]] verfasst, der vermutlich im 2. Jh. n. Chr. lebte und stellt den [[Yoga]] als eines der sechs indischen orthodoxen philosophischen Systeme ([[Shaddarshana]]) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sutras==&lt;br /&gt;
Das Sutra ist eine literarische Form, die in [[Indien]] am meisten verbreitet ist bzw. war. Damit werden Inhalte kurz und prägnant vermittelt. Diese literarische Form wird nicht nur im yogischen Bereich eingesetzt, sondern geht auch in andere Bereiche. Für den traditionellen indischen [[Tanz]], [[Bharata Natyam]], gibt es zum Beispiel das [[Natya Sutra]]. Der [[Jnana Yoga]] wird im [[Brahma Sutra]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yogasutra von [[Patanjali]] ist kein Buch, das man einfach so runterliest und den Inhalt dann erfasst hat. Es soll vielmehr einem [[Lehrer]] als Leitfaden dienen, um seinem Schüler [[Raja Yoga]] zu vermitteln, indem er ihm Sutra um Sutra erklärt. Und gleichzeitig hilft das Yogasutra auch dem Schüler, sich an die Sutras zu erinnnern und sie in der richtigen Reihenfolge vorliegen zu haben. Früher unterrichteten die Lehrer ihre Schüler so, dass diese zunächst ein Yogasutra auswendig lernen mussten, bevor sie sich selbst überhaupt dazu geäußert hatten. Erst wenn ein [[Schüler]] sich die Mühe gemacht hat, das Sutra auswendig zu lernen, wurde er als würdig angesehen, darin ausführlicher belehrt zu werden. Es ist in der Tat ganz einfach, das Yogasutra auswendig zu lernen, denn die Verse bauen aufeinander auf. Am letzten Wort des vorhergehenden Verses kann man schon leicht den nächsten Vers erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen Text auswendig lernt ist er im eigenen [[Geist]] gegenwärtig. Früher gab es ja kaum Bücher, wichtiges Wissen wurde auf Palmblättern niedergeschrieben, die schnell verfallen sind, so dass der Inhalt neu abgeschrieben werden musste. Dies war kein leichtes Unterfangen und die Blätter hielten nur eine Generation lang. Da war es natürlich besser, einen Inhalt im [[Gedächtnis]] gespeichert zu haben, als sich auf Palmblätter zu verlassen. Ein Grund dafür, dass man die [[Zeit|Entstehungszeit]] einer [[Indische Schriften|indischen Schrift]] nur sehr schwer datieren kann, ist, dass die Originalschrift wahrscheinlich nicht erhalten ist, und man es immer wieder nur mit Abschriften zu tun hat. Deswegen kann man auch nicht bestimmen, ob ein Inhalt seit hunderten oder schon seit tausenden von Jahren auf der [[Erde]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yogasutra dient nicht der Rezitation. Es hat keinen [[Mantra]]-[[Charakter]] und wird eher selten öffentlich rezitiert. Dafür werden die [[Bhagavad Gita]] und die [[Upanishade]]n eingesetzt, die durch ihre [[Klang]]schwingung eine bestimmte [[Wirkung]] erzeugen. Das Yogasutra wirkt durch seinen [[Inhalt]]. Der Schüler kann durch das Auswendig-Lernen seinen Geist, sein Gedächtnis trainieren und gleichzeitig etwas über seinen Geist und dessen Funktionsweise lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Patanjali Yoga Sutra: Suche dir Vorbilder====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/613-Suche-dir-Vorbilder.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Yamas im Raja Yoga Sutra – Lesung als Mp3 mit Sukadev====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/385_Die-Yamas-im-Raja-Yoga-Sutra.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dwesha nach dem Raja Yoga Sutra -mp3-Lesung mit Sukadev Bretz====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/364-Yoga-Sutra-2.8-Abneigung.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau des Raja Yogasutras==&lt;br /&gt;
Das Yogasutra setzt sich aus vier Kapiteln zusammen und besteht aus 195 Versen. Der kurze und prägnante Stil der Yogasutras eröffnet einen großen [[Interpretation]]sspielraum, was man auch an den zahlreichen Kommentaren dazu erkennen kann. Patanjali beschreibt im Yogasutra das zentrale [[Wissen]] des Raja Yoga. Dabei lehnt er sich an die [[Samkhya]] [[Philosophie]] an, trägt aber auch das [[Gedanke]]ngut unterschiedlicher Traditionen zusammmen. Patanjali ist deswegen nicht der &amp;quot;Vater&amp;quot; des [[Yoga]], er hat einfach nur die Informationen über Raja Yoga in einem Buch zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapitel des Yoga Sutra nennen sich &amp;quot;Pada&amp;quot;, was wörtlich &amp;quot;Fuß&amp;quot; und im übertragenen Sinn &amp;quot;Kapitel&amp;quot; bedeutet. Jedes Kapitel besteht aus zahlreichen Sutras, die man für den westlichen Menschen auch als &amp;quot;Aphorismen&amp;quot; oder &amp;quot;Verse&amp;quot; übersetzen kann. &amp;quot;Sutra&amp;quot; ist Teil des Titels des gesamten Werkes, das Wort wird allerdings auch für jeden einzelnen Vers angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Kapitel heißen:&lt;br /&gt;
# Samadhi Pada,&lt;br /&gt;
# Sadhana Pada,&lt;br /&gt;
# Vibhuti Pada,&lt;br /&gt;
# Kaivalya Pada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Samadhi Pada===&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel erläutert Patanjali die unterschiedlichen Stufen des Bewusstseins und die Arten von [[Samadhi]], die es gibt. Mit Samadhi ist ein Geisteszustand gemeint, der über das normale Bewusstsein hinausgeht und als überbewusster Zustand bezeichnet werden kann. Er erklärt, wie der Geist funktioniert und was er ist. Deswegen wird das erste Kapitel auch gerne als die &amp;quot;Theorie des Geistes&amp;quot; bezeichnet. Patanjali beantwortet zunächst, was Yoga ist, dann beschreibt er die Gedanken, die sich im Geist bewegen und wie man diese beherrschen kann. Schließlich erklärt er die Samadhi-Stufen, die Stufen des Überbewussten: [[Savitarka]], [[Nirvitarka]], [[Savicara]], [[Nirvicara]], [[Sananda]] und [[Sasmita]], die Formen des [[Samprajnata Samadhi]] und des [[Asamprajnata Samdhi]] sind. Er zählt auch die Hindernisse auf, die es auf dem Weg gibt, und gibt Hinweise, wie man diese überwinden kann. Er beschreibt den Zustand des Samadhi und was er zu bedeuten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Patanjali]] definiert Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ योगानुशासनम् || 1.1 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha yogānuśāsanam || 1.1 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;atha&amp;quot;: jetzt, nun; &amp;quot;Yoga&amp;quot;: Einheit, Vereinigung; &amp;quot;anusasana&amp;quot;: Erklärung, Auslegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun wird Yoga erklärt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga geschieht immer im [[Jetzt]]. Jetzt wollen wir üben. Jetzt ist der richtige Moment. Jetzt wird Yoga erklärt und praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
योगश्चित्तवृत्तिनिरोधः || 1.2 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ || 1.2 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga&amp;quot;: Yoga; &amp;quot;Citta&amp;quot;: Geist, Verstand, Denksubstanz; &amp;quot;Vrtti&amp;quot;: Gedanken(welle), &amp;quot;Nirodha&amp;quot;: Aufhören, zur Ruhe kommen, Beherrschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der bekannteste Vers des Yogasutra. Der Geist ist wie das [[Wasser]] eines Sees. Wenn das Wassser bewegt ist, können wir nicht in die Tiefe des Sees blicken und den Schatz sehen, der auf dessen Grund zu finden ist. &amp;quot;Nirodha&amp;quot; ist das Zur-Ruhe-Kommen des Geistes, was als einer der fünf Grundzustände des Geistes gilt.&lt;br /&gt;
Die 5 Grundzustände des Geistes sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nirodha: ganz ohne Gedanken,&lt;br /&gt;
# Ekagrata: vollkommen konzentriert,&lt;br /&gt;
# Vikshipta: sammelnd,&lt;br /&gt;
# Kshipta: zerstreut,&lt;br /&gt;
# Mudha: deprimiert/unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga-Sutra-1.33====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/347_Yoga-Sutra-1.33.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 1.34 – mp3-Lesung mit Sukadev====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/351_Yoga-Sutra-1.34.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 1.37====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/354_Yoga-Sutra-1.37.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 1.38 – mp3-Vortrag mit Sukadev====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/355_Yoga-Sutra-1.38-Meditation.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sadhana Pada===&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel beschäftigt sich hauptsächlich mit [[Sadhana]], der spirituellen Praxis. Zunächst erklärt Patanjali [[Kriya Yoga]], die Körperreinigungsübungen, die auch von einem Anfänger problemlos ausgeführt werden können. Danach erläutert er die [[Klesha]]s, die Ursachen des Leidens und was [[Karma]] bedeutet. Er bespricht Teile der Yoga-Philosophie des Samkhya-Systems und beantwortet die Fragen nach dieser [[Welt]], nach dem [[Sinn]] des Daseins auf der Erde, was Gebunden-Sein bedeutet und im Gegenzug dazu Befreiung. Der wohl berühmteste Teil des Yogasutra, die acht Glieder des Raja Yoga, befindet sich ebenfalls in diesem Kapitel. Insbesondere die ersten fünf Stufen - [[Yama]], [[Niyama]], [[Asana]], [[Pranayama]], [[Pratyahara]] und ihre Wirkungen, wenn wir sie üben, werden hier beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vortrag über Kriya Yoga in der Tradition von Patanjali====&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|kcPqDP1uzCQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kriya Yoga im Yoga Sutra====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/08_raja-yoga-kontrolle-des-geistes.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass die Kapitel systematisch sortiert und aufgeteilt sind, im ersten Kapitel die Theorie und im zweiten die Praxis besprochen wird. Im ersten Kapitel ist auch Praxis und im zweiten auch Theorie zu finden. Dennoch beschäftigt sich das erste Kapitel mit der Theorie des Geistes und das zweite Kapitel mit der [[Spiritualität|spirituellen]] Praxis. Im zweiten Kapitel werden auch die Lebenseinstellungen des [[Yogi]]s beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 2.5 – Unwissenheit -mp3-Lesung mit Sukadev====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/361_Yoga-Sutra-2.5-Unwissenheit.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 2.34 – mp3-Lesung mit Yoga Meister Sukadev Bretz====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/388_Yoga-Sutra-2.34.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 2-52 -mp3-Vortrag mit Sukadev====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/514-Yoga-Sutra-2-52.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vibhuti Pada===&lt;br /&gt;
Im dritten Kapitel erläutert Patanjali die höheren Stufen des [[Raja Yoga]]: [[Ddharana]], [[Dhyana]] und [[Samadhi]], also [[Konzentration]], [[Meditation]] und [[Überbewusstsein]] und ihre Auswirkungen. Das dritte Kapitel befasst sich vor allem mit den Auswirkungen, die eine hohe Konzentration mit sich bringen kann. Wenn ein Geist sehr konzentriert ist, erlangt der [[Mensch]] außergewöhnliche [[Fähigkeit]]en. Dieses Kapitel wird häufig nicht so intensiv in den Kommentaren bearbeitet, da man davon ausgeht, dass es nur für sehr hoch entwickelte Menschen ist, oder aber man sieht diese außergewöhnlichen Fähigkeiten ([[Siddhi]]s) nur als Hindernisse auf dem spiritellen [[Weg]], die den Aspiranten von [[Gott]] ablenken könnten. Swami Vishnu-devananda hat auch über dieses Kapitel in einem fortgeschritteneren Kurs gesprochen und dabei gezeigt, dass sie Aspiranten auf den unterschiedlichsten [[Entwicklung]]sstufen dienlich sein können. Die beschriebenen Übungen können bestimmte Probleme lösen und einem Menschen helfen, mit seinem Geist so umzugehen, dass eine Weiterentwicklung stattfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir lernen, uns zu konzentrieren, erhalten wir ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Pantanjali sagt, dass Konzentration am wichtigsten ist. Und Konzentration kann man auf allen Entwicklungsstufen anstreben. Die Konzentrationstechniken sind für alle da, die sich ernsthaft darum bemühen, zu Gott zurück zu kehren. Swami Vishnu sagte immer: &amp;quot;Für einen [[Yogi]] mit Konzentration ist nichts unmöglich.&amp;quot;, oder &amp;quot;Konzentration ist der erste Schritt der [[Meditation]].&amp;quot;, &amp;quot;Ein zerstreuter Geist ist unfähig zu meditieren.&amp;quot; Er forderte seine Schüler immer wieder auf, auch bei ganz banalen Tätigkeiten im Alltag konzentriert zu sein. Dadurch ist man auch in der Lage die Probleme des täglichen [[Leben]]s mit Konzentration besser zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra von Patanjali 3.12====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/571-Yoga-Sutra-von-Patanjali-3-12.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Patanjali Yoga Sutra: Wie Tiere helfen positive Eigenschaften zu entwickeln====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/612-Wie-Tiere-helfen-positive-Eigenschaften-zu-entwickeln.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Schüler]] von [[Swami Sivananda]], [[Swami Nityananda]], schlägt seinen Schülern immer vor, sich zu konzentrieren, einfach nur zu konzentrieren - nicht auf etwas Spezielles, sondern einfach nur konzentrieren. Er meint, es wäre wichtig, immer ganz konzentriert zu sein, dann komme alles von selbst. Wenn man dazu fähig ist, sich sehr stark zu konzentrieren, dann entwickelt man auch sehr viel [[Kraft]], und Kraft bedeutet auch [[Macht]], und Macht kurrumpiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali beschreibt in diesem Kapitel, wie man den Geist anderer Menschen kennenlernen und einen Einfluss darauf nehmen kann, wie man die [[Vergangenheit]] und die [[Zukunft]] sehen kann, wie man mehr über die eigenen früheren Leben erfahren kann, wie man sich kleiner oder größer machen kann, wie man unsichtbar wird, schwer oder leicht usw. Dies kann man wörtlich verstehen, dies kann aber auch im übertragenen [[Sinn]] gesehen werden. Er beschreibt, wie bestimmte Techniken uns schwergewichtig machen können, damit wir wahrgenommen werden, wenn wir etwas sagen und dabei auch gehört werden möchten. Es gibt Techniken, die uns unsichtbar machen, so dass wir in bestimmten Situationen gar nicht wahrgenommen werden. Sukadev hat manachmal erlebt, wie Swami Vishnu-devananda in die Zukunft sehen konnte oder Ereignisse möglich gemacht hat, die eigentlich unmöglich erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Gefahr für einen erwachenden Aspiranten sind diese besonderen Fähigkeiten (Siddhis), sein [[Ego]] könnte sich dabei aufblasen, und er könnte vom rechten Weg abkommen. Deswegen betrachtet Patanjali die Sidddhis auch nur als Nebenwirkungen, denn es wäre gut, sie wirklich als solche zu sehen, und es nicht zuzulassen, dass sie das Ego wieder stärken. Je weiter man geistig und spirituell entwickelt ist, umso weniger wird man diese Fähigkeiten benutzen. Für jemanden, der geistig und spirituell noch nicht sehr weit entwickelt ist, kann es gut sein, diese Techniken zu üben, damit er fortschreitet und sich in den [[Dienst]] Gottes stellt. Es ist wichtig, dass man sich immer dessen bewusst ist, dass man, egal, was geschieht und welche Fähigkeiten man hat, sich immer in den Dienst Gottes stellt. Wir entwickeln Fähigkeiten, um sie in den Dienst Gottes zu stellen und nicht in den Dienst des Ego. Es ist unglaublich wichtig, dass wir uns immer dessen bewusst sind, dass nicht wir die Dinge tun, sondern Gott durch uns hindurch wirkt. Jede Fähigkeit, die man erreicht oder bekommt, sollte man als [[Gnade]] Gottes sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaivalya Pada===&lt;br /&gt;
Im vierten Kapitel geht es dem Titel nach um [[Befreiung]], [[Kaivalya]]. Allerdings ist dieses Kapitel eher unzusammenhängend aufgebaut, und man hat den Eindruck, dass Patanjali hier alle Verse mit einfügt, die er bisher noch nicht unterbringen konnte. Er thematisiert erneut die übernatürlichen Kräfte, und woher sie kommen könnten. Er geht auf das Thema [[Karma]] ein, auf den Unterschied zwischen [[Citta]] und [[Purusa]] (Geist und [[Selbst]]), auf das [[Wesen]] des [[Gedanke]]ns, auf die [[Wahrnehmung]], und er schließt mit dem Thema über Befreiung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Santosha - Kurzvortrag über Santosha, Zufriedenheit====&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ww-OPgSiGaY}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}} Yogi Nils erläutert das Yogasutra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogena Chittasya Padena Vacha – Patanjali Mantra====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://mantra.podspot.de/files/Yogena_Chittasya_Padena_Vacha-Sukadev_Bretz-Patanjali_Mantra.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Patanjali Mantra- Erlaeuterung von Sukadev als mp3====&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/452-Patanjali-Mantra-Erlaeuterung-Sukadev.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommentare==&lt;br /&gt;
Das Yogasutra wurde im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder neu kommentiert und übersetzt. Der erste Kommentar stammt von [[Vyasa]], der im 5.Jh. n.Chr. gewirkt hatte. Dieser [[Yogabhashya]] genannte Kommentar wurde von [[Shankara]] (788-820), einem der größten indischen [[Philosoph]]en, in einem umfangreichen Werk nochmals kommentiert.  Andere wichtige Kommentare sind das &amp;quot;Rajamartanda&amp;quot; von König [[Bhoja]] (um 1040) und das &amp;quot;Yogavarttika&amp;quot; von Vijnanabhikshu (2.H.16.Jh.). Bis zum 18. Jh. wurden nicht weniger als 15 verschiedene Kommentare zum Yogasutra verfasst. Diese Zahl erhöht sich bis heute fortlaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersetzungen==&lt;br /&gt;
Das Yogasutra wurde um 1000 vom muslimischen Universalgelehrten [[Al-Biruni]] ins Arabische übersetzt, dem &amp;quot;Kitab Batanjali&amp;quot;. Ansonsten blieb das Yogasutra bis in die Neuzeit außerhalb Indiens unbeachtet. Mit dem Aufkommen des Interesses an Yoga in Europa und Nordamerika, wurde das Yogasutra immer wieder neu in westliche Sprachen übersetzt. Auf Deutsch gibt es mittlerweilen mehrere Übersetzungen, die sich zum Teil stark voneinander unterschieden. Auch die dazugehörigen Kommentare gehen je nach Ansicht des Autors weit auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Jayadeva Yogendra und Hansaji über einige Yoga Sutras==&lt;br /&gt;
(Die folgenden Kommentare entstammen dem von „The Yoga Institute“ herausgegebenen Buch „The Yoga Sutras of Patanjali – Stray Thoughts von Dr. Jayadeva Yogendra und Hansaji.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ([[Abhyasa]]) wird fest verwurzelt, nachdem man es sich über eine lange [[Zeit]] ohne Unterbrechung und mit aufrichtigem [[Glaube]]n zur [[Gewohnheit]] gemacht hat.“ (Yoga Sutra I, 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Abhyasa bedeutet Ausdauer, [[Durchhaltevermögen]], d.h. ein kontinuierliches Bemühen, ohne zurück zu blicken und ohne aufzuhören. Es ist nichts Halbherziges, d.h. anfangen, aufhören und wieder anfangen. Wenn jemand klar und entschlossen ist, entsteht ein anfänglicher [[Impuls]]. Als nächstes muss dann mit der [[Arbeit]] begonnen werden. Wenn man sich entsprechend bemüht, dann verliert man von selbst das [[Interesse]] an ablenkenden und zerstreuenden Dingen. Man kann nicht auf zwei Pferden zur selben Zeit reiten. Man entscheidet sich für eines und lebt dann danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Was ist der Unterschied zwischen yogischem Abhyasa und gewöhnlicher Bemühung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Im Yoga geht es um mehr als um kleine [[Anstrengung]]en; diese machen wir ja ein [[Leben]] lang. Wer praktiziert nicht Abhyasa, um Geld zu verdienen? Wer praktiziert nicht Abhyasa, um dies oder das zu erlangen? Das ist eine gewöhnliche Art von Bemühung. Im Yoga ist das [[Ziel]], das [[Chitta]] völlig zur [[Ruhe]] zu bringen. Im Yoga bemüht man sich, die mentalen Fluktuationen zu stoppen. Doch das Sutra sagt uns, dass die Anstrengungen nicht nur rein mechanisch sein sollten. Sie sollten begleitet sein von Gefühlen und [[Aufrichtigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zurückhaltung, Befolgungen, Körperhaltungen, Beherrschung der Bioenergie, [[Abstraktion]], [[Konzentration]], [[Meditation]] und [[Trance]]-[[Bewusstsein]] sind die acht Stufen des [[Yoga]]. (II, 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Yoga beruht auf einem definitiven System, nach dem man sich selbst entwickeln kann. Dieses System ist auch sozusagen die Grundlage aller [[Religion]]en. Ein gewisses Maß an vorbereitender [[Arbeit]] und an [[Willen]]sstärkung findet sich in allen Aktivitäten, die [[Selbstentwicklung]] oder Reinigung bzw. [[Läuterung]] zum Ziel haben. Dabei ist [[Stetigkeit]] wesentlich. Ohne [[Disziplin]] gibt es keinen Erfolg. Als nächstes muss man sein [[Prana]], d.h. biologische Energie [[bewahren]] und lenken, weil man für die spätere Arbeit an der Selbstentwicklung Energiereserven braucht. Schließlich kommt es zu einem Zustand tiefer Konzentration, in dem die wahre [[Transformation]] und [[Veränderung]] geschehen kann. Der achtfache Weg des Yoga nennt die Grundlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Welches ist der Weg für die besten Lernenden, für die Mittelguten und für Anfänger?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Für die Besten besteht der Weg aus Abhyasa (Ausdauer) und [[Vairagya]] (Nichtverhaftung, Uneigennützigkeit, Wunschlosigkeit). Für die Mittleren ist es [[Kriya Yoga]] (Tapas, d.h. Willensstärkung, ((sinnvolles)) Ertragen von [[Schwierigkeit]]en; [[Swadhyaya]], d.h. Studium des [[Selbst]], [[Selbsterforschung]], [[Mantra]]singen und [[Isvarapranidhana]], d.h. [[Hingabe]] an das Absolute/[[Gott]]). Anfänger sollten erst einige spirituelle Bücher lesen und dann die ersten fünf Stufen des achtfachen Weges üben, d.h. [[Yama]] (ethischer Verhaltenskodex, [[Niyama]] (Befolgung eines förderlichen Verhaltens sich selbst gegenüber), [[Asana]], [[Pranayama]], [[Pratyahara]] („Abstraktion“, Sinnesbeherrschung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Yoga bedeutet, das Chitta („Persönlichkeitskomplex“, „[[Geist]]“) davon zurück zu halten, sich zu modifizieren.“ (I, 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Eine der bedeutsamsten Definitionen des Yoga lautet: Yoga ist die Beendigung der mentalen Modifizierens des Chitta. Chitta besteht aus allerfeinster Materie. Da es so fein und sensitiv ist, ist es formbar und imstande, gleichsam wie [[Purusha]] (Bewusstsein) zu werden. Deshalb erscheint uns das Chitta als das Letztendliche. Auf die Frage „Wer bin ich?“, antworten wir mit „Ich“. Wir sagen nie „[[Bewusstsein]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Chitta ist ein Instrument mit vielen [[Eigenschaft]]en. Es ist ständig aktiv und kann [[Vergnügen]] und [[Schmerz]] hervorbringen, so wie ein Fernseher ständig neue Bilder produziert. Viele Menschen bleiben ihr [[Leben]] lang ausschließlich damit identifiziert. Sie lassen sich zum Lachen und Weinen bringen. So funktionieren Chitta und Fernseher gleichermaßen. Das hält uns fern von der [[Realität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann ruht der [[Seher]] in sich selbst.“ (I, 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Die Frage ist, weshalb wir unseren Geist (Chitta) überhaupt beherrschen sollen, denn uns gefällt doch die Show, die er ununterbrochen ablaufen lässt. Doch angenommen, vor Ihrem Fenster führen Schauspieler ein unterhaltsames Stück auf, möchten Sie dann nicht manchmal wissen, wer diese Schauspieler sind und weshalb sie immerzu gerade vor Ihrem Fenster spielen? Manchmal erfahren Sie, dass ein Betrüger sich für den Besitzer Ihres Hauses ausgibt. Möchten Sie dann nicht erfahren, wer der wahre Besitzer ist? Wir lassen uns von den Spielen, die unser [[Geist]] aufführt, unterhalten. Aber wir wissen nicht, wie und warum das Ganze funktioniert. Und zu unserem [[Unglück]] produziert unser Geist auch höllische Schaustücke. Doch erst wenn das Leben uns immer und immer wieder Schwierigkeiten bereitet, wollen wir schließlich herausfinden, wie es zu all diesen [[Schmerz]]en kommt. Auf diese Weise schafft es die [[Natur]], dass wir dem [[Zauber]] all der Schauspiele des materiellen Lebens irgendwann nicht mehr erliegen. Erst wenn man völlig desillusioniert ist, was den Geist angeht, kann das göttliche oder reine [[Bewusstsein]] verwirklicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung des reinen Bewusstseins ist der Kern, die [[Essenz]] unserer [[Existenz]]. In einem solchen Zustand würde man alles verstehen, was der Geist produziert. In der [[Chandogya]] [[Upanischade]] wird das so ausgedrückt: Wenn man alles über einen Goldklumpen weiß, dann weiß man auch alles über die Quelle allen Goldschmucks, denn der Schmuck stellt nur Unterschiedlichkeiten von Namen und Formen dar. Es wird also gesagt, dass alle unsere [[Gedanke]]n und sogar die äußeren Objekte nur [[Variation]]en sind, in denen sich das Bewusstsein ausdrückt. Wenn man das Bewusstsein wegnimmt, dann existiert gar nichts. Wir müssen daran arbeiten, uns im reinen Bewusstsein zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oder [[Samadhi]] wird erreicht, indem man sich [[Ishvara]] völlig hingibt.“ (I, 23)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kommentar: Es gibt viele [[Weg]]e, [[Methode]]n und [[Technik]]en, um spirituell erweckt zu werden. Die Essenz aller spirituellen [[Erfahrung]] besteht darin, sich dem höchsten Bewusstsein völlig zu überlassen und hinzugeben. Ein Weg dahin ist es, [[Asana]]s zu üben, die [[Demut]] erzeugen können; ein anderer ist die Übung von Niyamas. In den hinduistischen Tempeln ist die Decke des innersten Heiligtums immer sehr niedrig, so dass man sich beim Eintreten bücken muss. Das kann die Demut fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ishvara (der HERR) ist ein besonderer [[Purusha]], unberührt von [[Klesha]]s, [[Karma]], der Frucht des [[Karma]] und den Trägern der Kleshas.“ (I, 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: In diesem Sutra fügt Patanjali ein sehr wichtiges und neues Konzept hinzu, denn die [[Samkhya]]-[[Philosophie]] glaubt nicht an Gott ([[Bhakti]]). Im Yoga existiert Ishvara, doch er greift nicht ein. Er ist weder [[Schöpfer]], noch Erhalter, noch Zerstörer. Er ist einzigartig. Sein Zweck ist, als Vorbild zu dienen und dadurch einem aufrichtigen Lernenden zu helfen, sich spirituell zu entwickeln. Seine Funktion ist es, dafür zu sorgen, dass der spirituelle Fortschritt der Menschheit fortbesteht. Er entfernt Hindernisse beim spirituellen [[Fortschritt]] dadurch, dass er als [[Vorbild]] existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Ihm ist die äußerste Saat der [[Allwissenheit]].“ (I, 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Es gibt nichts, was Gott nicht weiß. Es gibt eine Macht, die für alles und jeden von uns verantwortlich ist. Die [[Wissenschaft]] kann uns nicht sagen, wie Leben aus Nicht-Leben entstand. Wir wissen nicht, weshalb der Neokortex des menschlichen [[Gehirn]]s ständig an Falten zunimmt. Doch etwas steht fest: Wir kommen dem [[Glaube]]n an eine allerhöchste Realität immer näher. Die Wissenschaft weiß, wie unvorhersehbar die Bewegungen eines Teilchens in einem [[Atom]] sind. Für manche Wissenschaftler ist Gott Mathematiker, weil sich diese Bewegungen auf sehr mathematische Weise vollziehen. Das berühmte Gesetz von Heisenberg beinhaltet, dass wir nichts auf vollkommene Weise wissen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da er unbegrenzt durch [[Zeit]] ist, war Er auch der Lehrer der Alten. Gott ist der höchste unserer Lehrer.“ (I, 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Ishvara ist der allererste Lehrer und in diesem Sinne ist er ein Erschaffer. Doch obwohl er die Quelle allen spirituellen [[Wissen]]s ist und dieses vermittelt, ist er nicht der Schöpfer dieser ganzen Welt. Die Welt wird durch [[Pakriti]] geschaffen. Gemäß den materiellen Gesetzen ist Karma für den Schöpfungsprozess verantwortlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Er wird bedeutet durch das heilige Mantra Om.“ (I, 27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Man verwendet die Silbe Aum, um sich an Ishvara zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Durch Wiederholung und [[Meditation]] über die Bedeutung von [[Om]] wird [[Chitta]] einpunktig.“ (I, 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus der Vierteljahresschrift „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, Jahresabo 20,- Euro. Mehr unter www.yoga-zeitschrift.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Hathapradipika]]&lt;br /&gt;
* [[Yogayajnavalkya]]&lt;br /&gt;
* [[Patanjali]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Sukadev]] [[Volker Bretz]]: &#039;&#039;Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute&#039;&#039;. Petersburg: [[Verlag]] [[Via nova]] (2001)&lt;br /&gt;
* T.K.V. Desikachar: &#039;&#039;Über Freiheit und Meditation – Das Yoga Sutra des Patanjali&#039;&#039;. Petersburg: Verlag Via Nova (1997)&lt;br /&gt;
* Swami Durgananda: &#039;&#039;Yoga-Sutren des Patanjali&#039;&#039;. Lautersheim: Mangalam Books (2003). ISBN 3-922477-79-8&lt;br /&gt;
* Swami Prabhavananda &amp;amp; Christopher Isherwood: &#039;&#039;Gotterkenntnis – Die Yoga-Sutras des Patanjali&#039;&#039;. Berlin: Ullstein Verlag (1998)&lt;br /&gt;
* Karl-Otto Schmidt: &#039;&#039;Selbsterkenntnis durch Yoga-Praxis, Patanjali und die Yoga-Sutren&#039;&#039;. Hammelburg: [[Drei Eichen Verlag]] (2009).&lt;br /&gt;
* R. Sriram: &#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039;. [[Theseus-Verlag]] (2006). ISBN 3-89620-292-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Buch_Raja.html Yoga Sutra Sanskrit (Umschrift) und Deutsch mit Kommentar von Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
*[http://12koerbe.de/hanumans/yoga.htm Patanjala-Yoga-Sutram sanskrit/ deutsch]&lt;br /&gt;
*[http://openland.de/?i=6 Yogasutra von Patañjali auf deutsch]&lt;br /&gt;
*[http://www.arlingtoncenter.org/Sanskrit-English.pdf PDF des Yogasutra Sanskrit-Englisch]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Kommentar von Sukadev Bretz zu den Raja Yoga Sutras von Patanjali]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_viertesKap_Raja.html Raja Yoga Sutra von Patanjali]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_Yoga_Sutras.html &amp;quot;Yoga Sutras&amp;quot; aus &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis&#039;&#039; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/patanjali-yogasutra-132 Patanjali, Yoga-Sutra, 1-32]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/patanjali-raja-yoga-sutra/ Patanjali Yoga Sutra: Sanskrit, deutsch, mit Kommentar Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Kommentar von Sukadev Volker Bretz zu den Raja Yoga Sutras von Patanjali (unbearbeitete, noch nicht korrigierte Version.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassische Yogaschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raja Yoga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogi_Nils&amp;diff=67529</id>
		<title>Yogi Nils</title>
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		<updated>2013-08-25T08:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Video */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesbeweis]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/13/yoga-orakel/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/07/gott/ Wikiversity Buch Gott]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/18/manifest-fur-eine-welt-des-friedens-der-liebe-und-des-glucks/ Manifest für eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
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		<title>Yogi Nils</title>
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		<updated>2013-08-25T08:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yogi Nils (Nils Horn) ist ein deutscher Yogi. Er hat viele Yogatexte im deutschen und englischen Internet veröffentlicht. Er sieht seine Aufgabe darin, das wichtigste Wissen des Yoga den Menschen in Deutschland kostenlos zugänglich zu machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Yogi Nils wurde am 16.Mai 1952 in Hamburg geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und arbeite fünf Jahre als Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren begann er sich mit der Spiritualität zu beschäftigen.  Im November 1986 hatte er sein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte des Körpers langsam aufwärts. Als die Energie den Kopf erreicht hatte, löste sich das Ich-Bewusstsein auf. Nils wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Er empfand höchste Glückseligkeit. Er war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gab er seinen Beruf als Rechtsanwalt auf und begann als abgeschiedener Yogi zu leben. Von seinen Großeltern hatte er ein kleines Haus in einem Wald im Nordosten von Hamburg geerbt. 1991 vollendete Nils eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (Rational Emotive Therapie, kognitive Verhaltenstherapie) und arbeite viele Jahre als Positiv Denken Lehrer an einem Gesundheitszentrum. 1992 machte er seine Yogalehrer-Ausbildung in einem Ashram der Sivananda Vedanta Organisation in Kanada unter [[Swami]] Vishnu-devananda und [[Swami Durgananda]]. Er arbeitete 18 Jahre als [[Yogalehrer]] an der Volkshochschule in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 kaufte er sich einen Computer und ist seit dieser Zeit viel im Internet unterwegs. Er diskutiert in vielen Foren, schreibt Artikel in der Wikiversity (Wikipedia) und hat viele Bücher im Internet veröffentlich. Er vertritt die Einheit aller Religionen, die Zusammenarbeit aller Yogis und den individuellen spirituellen Weg jedes Menschen. Wichtige Vorbilder sind für ihn Buddha, Jesus, Laotse und der griechische Philosoph Epikur. Seine wichtigsten Meister sind Swami [[Sivananda]], [[Mutter Meera]], [[Amritanandamayi]], [[Anandamayi Ma]] und der 14. [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 saß Nils in der Hamburger Volkshochschule vor seiner ersten Yogagruppe. Zwölf fremde Menschen blickten ihn neugierig an. So sah also ihr Yogalehrer aus. Was er wohl jetzt tun würde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes machte Nils eine Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer erzählte, was er persönlich von dem Yogakurs erwartete. Die meisten Gruppenmitglieder wollten etwas Entspannung, etwas Gymnastik und etwas Gesundheitstraining. Sie wollten ihren Stress abbauen und gute Energie erhalten. Einige Teilnehmer waren völlig ohne Erwartungen. Sie wollten einfach nur einmal Yoga kennenlernen.&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellungsrunde schaltete Nils eine schöne Musik an und ließ alle Menschen zehn Minuten lang auf ihre Art ihren Stress austanzen. Daraus entwickelte sich später die Schüttelmeditation, bei der eine Beinbewegung mit Gymnastikübungen im Stehen (Schulterkreisen, Wirbelsäulendrehen, Selbstmassage) verbunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem freien Tanzen legten sich alle auf ihre Yogamatten und entspannten sich.  Dann zeigte Nils ihnen einfache Yogaübungen in der Rückenlage, der Bauchlage und im Sitzen. Grundsätzlich werden in einer Yogastunde immer alle Körperbereiche trainiert, so dass nach der Stunde ein rundherum gutes Körpergefühl entsteht. Nach den dynamischen Yogaübungen meditierten sie zehn Minuten im Sitzen und fünfzehn Minuten im Liegen. Nils brachte seinen Leuten alle wichtigen Meditationen des Yogas bei. Nach der Yogastunde fragte er die Teilnehmer, was sie gut und was sie schlecht fanden. Entsprechend ihren Wünschen und Anregungen veränderte er die Yogaübungen und passte sie den Bedürfnissen der Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entwickelte er im Laufe von 15 Jahren seinen speziellen Yogastil. Er nannte ihn den intuitiven Hatha-Yoga. Der Schwerpunkt des Übens lag auf dem inneren Gespür. Jeder Teilnehmer durfte selbst herausfinden, was für ihn hilfreich war und was ihm gut tat. Nils sagte die Übungen an, machte sie vor, und dann durfte jeder kreativ seinen eigenen Weg des effektiven Übens finden. Später fand Nils für seinen Yogastil auch das Wort Kreativer Hatha-Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war als Yogalehrer so erfolgreich, dass ein regelrechter Ansturm auf seine Gruppen einsetzte. Nach und nach bekam er immer mehr Yogagruppen, bis er fast jeden Tag in der Woche ein bis zwei Gruppen hatte.  Und am Wochenende veranstaltete er regelmäßig ein Wochenendseminar. Trotzdem hatte er irgendwie ein ungutes Gefühl dabei, keine Ausbildung als Yogalehrer und kein Zertifikat zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1991 reiste Nils für ein paar Tage zu seiner Schwester Inge nach Berlin. In einem Stadtteilzentrum wurde ein Sivananda Yoga Kurs angeboten. Nils ging dorthin, um vielleicht noch etwas dazuzulernen. Er fragte den Yogalehrer, ob er eine Probestunde mitmachen könnte. Damit war der Lehrer einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurde Nils von einer starken Energie erfasst. Diese Energie kam weder von der Gruppe noch von dem Yogalehrer. Nils vermutet, dass Swami [[Sivananda]] selbst ihm diese Energie gesandt hatte, weil er Nils in seine Yoga-Familie aufnehmen wollte. Dafür spricht auch, dass er Nils später mehrmals in Träumen erschien und ihm auf seinem Yogaweg half. Nils fühlte sich daraufhin mit der Sivananda Organisation sehr verbunden. Er rief bei der Zentrale in München an und bekam einen Prospekt über eine Yogalehrer-Ausbildung zugeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung sollte im Sommer 1992 im Hauptashram in Kanada stattfinden und vier Wochen dauern. Vom Preis und von der Zeit her sagte die Ausbildung Nils zu. Er meldete sich sofort an. Die Sivananda Yoga Organisation wurde 1969 von Swami Vishnudevananda, einem der Hauptschüler von Swami Sivananda, gegründet. Sie besitzt inzwischen in allen Erdteilen Yogagruppen und bildet in vielen Ländern Yogalehrer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1992 flog Nils mit dem Flugzeug nach Montreal. Mit einem Ashram Auto wurden die zukünftigen Yogalehrer vom Flugplatz abgeholt und zum Ashram in den Kanadischen Bergen gebracht. Nils suchte sich einen Zeltplatz, baute sein Zelt auf und die Ausbildung konnte beginnen. Morgens um 5.30 Uhr wurden alle Teilnehmer mit einer großen Glocke geweckt. Dann begann ein strenger Tagesablauf, der bis 23 Uhr abends andauerte. Es wurden Mantras gesungen, Vorträge gehalten, Yoga praktiziert und viel meditiert. Etwa 150 Teilnehmer aus allen Erdteilen kämpften sich vier Wochen lang durch ein umfangreiches Programm. Die meisten Teilnehmer kamen aus den USA und aus Kanada. Die deutsche Gruppe bestand aus etwa 20 Männern und Frauen aller Altersstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptausbilderin der deutschen Gruppe war Durgananda. Sie war eine echte Powerfrau. Mit eiserner Disziplin führte sie die angehenden Yogalehrer durch die Yogaausbildung. Jeden Tag gab es vier Stunden Hatha-Yoga mit Durgananda. Jeder Schüler wurde genau kontrolliert. Jede Yoga-Stellung musste 100 % richtig gemacht werden. Mit ihrer autoritären Art ernte Durgananda bei den eher antiautoritären westlichen Yogis viel Widerstand. Insbesondere einige Männer ließen sich von ihr nichts befehlen und reagierten mit aggressiver Kritik. Die positive Grundstimmung in der Yogagruppe drohte öfter zu kippen. Dann intervenierte der kleine Yogi Nils mit einigen positiven Bemerkungen und rettete Durgananda. Dafür war ihm Durgananda sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut in Kanada war das Essen. Es wurde von den Teilnehmern selbst zubereitet. Jeden Tag gab es zweimal ein großes Büfett, an dem sich jeder sein persönliches Menü zusammenstellen konnte. Morgens erhielten alle Obst, Brot oder ein Müsli. Und abends um 18 Uhr fand das große gemeinsame Hauptessen statt. Das Hauptessen war rein vegetarisch. Das gefiel Nils. Er hatte sich das Fleischessen seit seinem Yogileben konsequent abgewöhnt. Statt Fleisch gab es im Ashram leckere indische Reisgerichte, viel Salat und als Nachtisch Süßspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils war seit seiner Kindheit ein Fan von Süßigkeiten. In Kanada war er derjenige, der sich am häufigsten Nachschlag holte. Einmal schmeckte ihm der Nachtisch besonders gut. Er stellte sich so oft in der Schlange beim Essentisch an, dass er zum Schluss die ganze Schüssel zum Auskratzen bekam. Nils ließ sich vier Wochen lang richtig verwöhnen. Und vermisste dann zuhause die Yoga-Frauen, die so gut kochen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durgananda wurde später eine der Nachfolgerinnen von Swami Vishnudevananda, der 1993 starb. Durga ist die Power-Göttin im Yoga. Sie reitet auf einem Tiger und schwingt wild viele Waffen um ihren Kopf herum. Nils hätte gerne etwas von ihrer großen Kraft. Das Motto von Swami Durgananda ist: &amp;quot;Yoga ist eine große Herausforderung. In der Praxis fällt einem nichts in den Schoß.  Die Selbstdisziplin muss immer wieder neu aktiviert werden. Ein Kind, das laufen lernt, fällt oft hin. Wer immer wieder aufsteht, siegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Ausbildung musste jeder eine Yogagruppe leiten. Alle waren sehr aufgeregt. Sie bereiteten sich intensiv auf ihre Lehrproben  vor. Nils erfuhr wie stark sich die Persönlichkeit eines Yogalehrers auf den Unterricht auswirkt. Am wichtigsten ist, dass der Yogalehrer Yoga authentisch vermittelt. Er muss die Energien von Wahrheit, Liebe, Frieden, Freude und Kraft auf seine persönliche Art in die Gruppe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lehrproben wurden die angehenden Yogalehrer in einer schriftlichen Prüfung in ihrem Yogawissen getestet. Sie mussten Fragen zur Yogaphilosophie und zu den Yogaübungen beantworten. Die meisten Schüler bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen fand eine große Feier statt. Alle Yogalehrer versammelten sich und erhielten von ihren Ausbildern das Yogalehrer-Zertifikat. Jeder Yogalehrer wurde einzeln aufgerufen. Auch Nils hatte die Yogalehrer-Prüfung bestanden. Er ging auf das Podium und erhielt von Durgananda die von Swami Vishnudevananda unterschriebene Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens, die Einweihung in ein persönliches Mantra oder die Segnung in einem Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda lehrte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen. 1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen spirituellen Weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga-Walking==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks.&lt;br /&gt;
Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra &amp;quot;Wut&amp;quot;. Was ärgert dich heute? Befreie dich!  Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: &amp;quot;Ich bin traurig, weil...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? &amp;quot;Orange, blau, gold, rosa ...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra &amp;quot;Erde&amp;quot;. Atme eine Minute in die Füße hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra.  Sende der ganzen Welt Licht und denke: &amp;quot;Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort &amp;quot;Licht&amp;quot; als Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gepilgert. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Lobe dich und freue dich. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XsOsBfSy_sg}} Yoga für Anfänger (18 Minuten) {{#ev:youtube|ZL1WW9brvVY}} Yogi Nils erläutert das Yogasutra von Pantanjali&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Glück]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Mystik]]&lt;br /&gt;
*[[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Spirituelle Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga und Christentum]]&lt;br /&gt;
*[[Gottesbeweis]]&lt;br /&gt;
*[[Glücksforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Erleuchtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://sites.google.com/site/nilshorn2/ Homepage Yogi Nils]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/05/27/buch-yoga-wikiversity/ Buch Yoga (Yogi Nils)]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/13/yoga-orakel/ Yoga Orakel]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2012/04/07/gott/ Wikiversity Buch Gott]&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/18/manifest-fur-eine-welt-des-friedens-der-liebe-und-des-glucks/ Manifest für eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Reinkarnationsforschung&amp;diff=66457</id>
		<title>Reinkarnationsforschung</title>
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		<updated>2013-08-14T15:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Diskussion MyKath.de 213 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Reinkarnation Wikipedia.jpg|thumb|300px]]Der bekannteste Reinkarnationsforscher im Westen ist Professor Ian Stevenson von der Universität Virginia. Er untersuchte in vierzig Jahren über 3000 Wiedergeburtsfälle auf der ganzen Welt. Oft hat er Verhaltensähnlichkeiten und typische Körpermerkmale bei den Inkarnationen beobachtet. Er gründete ein Institut für Wiedergeburtsforschung, dass seit 2002 von seinem Nachfolger Professor Bruce Greyson geleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien arbeitet Dr. Kirti Swaroop Rawat an der Überprüfung von Reinkarnationsfällen. Er hat bereits über 600 Reinkarnationen in Indien erfasst und sie genau auf ihre Wahrheit hin untersucht. Er hat nachprüft, ob alle Zeugenaussagen stimmen, ob die Aussagenden geschummelt haben oder ob ihnen ihr Unterbewusstsein einen Streich gespielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinkarnationsforschung ist eine schwierige Angelegenheit, weil die Informationen über frühere Leben aus vielen Quellen stammen können und nur schwer überprüfbar sind. Die Kritiker verlangen handfeste Beweise. Und selbst wenn ihnen gute Beweise gegeben werden, findet ein kreativer Kritiker immer noch irgendwo ein Haar in der Suppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shanti Devi und Taranjit Singh==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Wiedergeburtsfall in Indien ist Shanti Devi. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde die indische Presse auf Shanti Devi aufmerksam. Mit vielen Journalisten und Wissenschaftlern machte sich das kleine Mädchen auf in ihre frühere Heimatstadt. Sie fand von alleine ihr früheres Haus wieder und konnte dem Hausbesitzer alle Fragen über seine frühere Ehefrau beantworten. Auch das Geldversteck wurde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwedische Buchautor Lönnerstrand hörte davon, hielt es für einen großangelegten Schwindel und reiste nach Indien, um den Fall zu überprüfen. Er kam nach eingehender Untersuchung zu dem Ergebnis: “Das ist ein völlig aufgeklärter und bewiesener Fall von Reinkarnation.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter viel diskutierter Fall stammt von dem sechsjährigen Taranjit Singh. Er erinnerte sich 2002 an sein vergangenes Leben an einem anderen indischen Ort. Er konnte seinen früheren Namen angeben und berichtete von einem Unfall, bei dem er um sein Leben gekommen war. Auf dem Weg zur Schule sei er von einem Motorroller angefahren worden. Er habe eine schwere Kopfverletzung erlitten und sei daran am nächsten Tag gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Angaben wurden nachgeprüft und bestätigt. Besonders spannend ist, dass er zum Unfallzeitpunkt 30 Rupien und zwei Schulbücher bei sich gehabt hatte. Auch diese Angaben von Taranjit wurden überprüft und bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später hörte der Gerichtsmediziner Chauhan von Taranjit und prüfte den Fall noch einmal gründlich nach. Er befragte die Familien in den zwei Dörfern und machte eine forensische Handschriftenanalyse. Er stellte fest, dass Taranjit und seine frühere Inkarnation fast hundertprozentig in ihren Handschriften übereinstimmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tibetischer Buddhismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr bekannt ist die Wiedergeburt des Dalai Lama. Im tibetischen Buddhismus inkarnieren sich die erleuchteten Meister grundsätzlich immer wieder auf der Erde, um ihre Arbeit fortzusetzen. Sie geben vor ihrem Tod Hinweise auf den Ort und die Umstände ihrer Wiedergeburt. Vor ihrer offiziellen Anerkennung als Reinkarnation müssen sie eine Prüfung ablegen, die sie nur als echte Inkarnation bestehen können. Sie müssen zwischen vielen gleichartigen Dingen die Gebrauchsgegenstände ihres Vorgängers herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des 13. Dalai Lama machte sich ein Suchtrupp aus hohen tibetischen Mönchen auf, um den nächsten Dalai Lama zu finden. Sie folgten ihren Visionen und den Hinweisen des verstorbenen Dalai Lamas. Als der Suchtrupp das Haus des 14. Dalai Lama gefunden hatte, wurde der Anführer von dem vierjährigen Tenzin Gyatsu mit den Worten “Sera Lama” begrüßt. Der alte Lama stammte tatsächlich aus dem Kloster Sera, was der kleine Junge auf natürlichem Wege nicht wissen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer zeigte dem kleinen 14. Dalai Lama zwei Gebetstrommeln, bei denen der Dalai Lama sofort erkannte: “Das ist meine!” Noch zwölfmal wurde der 14. Dalai Lama getestet. Dann erfolgte die Anerkennung als Reinkarnation. Der Suchtrupp nahm ihn mit nach Lhasa und erzog ihn dort für seine Aufgabe als späteres Oberhaupt der Tibeter. Der Dalai Lama selbst erklärte später, dass er eine spirituelle Verbundenheit zu seinem Vorgänger spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sendereihe des Ersten Deutschen Fernsehens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Fälle wurden 2003 in einer Sendereihe des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD) als Beispiele für eine Wiedergeburt genannt. Sie werden ausführlich in dem Fernseh-Begleitbuch von Lucadou (Dimension Psi) beschrieben. Um die Atheisten nicht zu erschrecken, wird dort sehr vorsichtig formuliert: “Im Glauben scheint ein Potential zu liegen, das vielleicht Informationen zu liefern vermag, die wir heute noch nicht verarbeiten können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuel Mitternacht, der Verfasser des Kapitels über Reinkarnation in dem von Lucadou herausgegeben Buch, hat große Zweifel an der Wiedergeburtslehre. Sein Hauptproblem ist: “Zunächst müsste man nachweisen, dass der Mensch eine Seele besitzt.” Er verlangt dafür einen biologischen oder physikalischen Beweis. Allerdings sucht er lieber nicht selbst nach einem derartigen Beweis. Es könnte ihn ja geben. Manuel Mitternacht hätte nur die anderen Beiträge in dem Buch von Lucadou lesen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Kapitel Nahtod berichtet Regine Kexel von der Nahtodforschung. Sie kommt zu dem gleichen Ergebnis wie ich. Die aktuelle Forschung deutet darauf hin, dass es ein vom Gehirn unabhängiges Bewusstsein gibt. Die Grundlage für die Möglichkeit der Wiedergeburt ist damit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kapiteln Telekinese und Telepathie von Thomas Zintl und Thomas Staehler werden ausführlich die Forschungsergebnisse zur Gedankenübertragung und zum Hellsehen dargestellt. Wenn das Hellsehen wissenschaftlich nachnachweisbar möglich ist, dann muss man es auch anerkennen, wenn Hellseher ihre früheren Leben sehen können. Es ist denkbar, dass einige Menschen ihre früheren Leben kennen. Genauso ist es möglich, dass ein sterbender erleuchteter Meister in die Zukunft blickt und den Zeitpunkt und Ort seiner Wiedergeburt bekannt gibt. Oder aus dem Jenseits die Wiedergeburt seinen Anhängern in Form von Träumen und Visionen mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde glauben an die Wiedergeburt. Die Lehre von der Wiedergeburt ist die Basis des Buddhismus und des Hinduismus. Im Christentum wird teilweise an die Wiedergeburt geglaubt. Die meisten Christen nehmen zumindest an, dass Heilige wiedergeboren werden können, um der Menschheit zu helfen. Es steht in der Bibel, dass sich Jesus noch einmal auf der Erde inkarnieren will und dass Johannes der Täufer die Wiedergeburt des Wüstenyogis Elias war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird behauptet, dass in den großen Religionen einfach aus traditionellen Gründen an die Wiedergeburt geglaubt wird, ohne dass irgendwelche Beweise dafür vorliegen. So ist es aber nicht. Die Beweise sind die Aussagen der Religionsgründer. Jesus hat erklärt, dass er noch einmal auf die Erde kommen will. Buddha hat bezeugt, dass er bei der Erleuchtung seine früheren Leben sehen konnte. Und Krishna hat in der Bhagavad Gita ebenfalls auf der Basis persönlichen Wissens die Reinkarnation zum Zentrum des Hinduismus gemacht. Es spricht viel für die Reinkarnationslehre, selbst wenn die meisten Wiedergeburtsfälle nicht völlig eindeutig sind. Das hat auch Ian Stevenson zugegeben. Er kommt aber zu dem Schluss, dass die Gesamtwürdigung aller Fälle auf die Möglichkeit der Reinkarnation hindeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meine früheren Leben( Yogi Nils)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sushi: Hallo Nils!An die Leben, an die du dich erinnerst…meinst du, du warst da immer ein Mensch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hallo Sushi, danke für dein Interesse. Ich kann in der Meditation zu meinen früheren Leben hinspüren. Ich habe im Laufe meines spirituellen Reinigungsprozesses etwa tausend frühere Leben gesehen. Als ich sieben Jahre als Yogi gelebt hatte, überkam mich bei einer Meditation plötzlich der Wunsch, meine früheren Leben zu wissen. Ich spürte geistig in der Zeit zurück und erhielt bei einem bestimmten Punkt eine Resonanz. Es trat eine Art innerer Widerstand auf. Dort spürte ich dann genau hin. Nacheinander ertastete ich so geistig vier frühere Leben. Ich konnte jeweils den Ort, die Zeit und auch etwas die Art des früheren Lebens erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückerinnerung an frühere Leben in der Meditation ist eine fortgeschrittene Yogatechnik. Eine weitere Technik besteht darin, systematisch alle Verspannungen im Körper und im Geist aufzulösen. Das ist der Hauptweg des Hatha-Yoga. Dann kommt man eines Tages zu der für einen persönlich richtigen Zeit an Stresssituationen aus früheren Leben heran. Wer zu früh seine vergangenen Leben ansieht, kann manchmal mit den meistens grausamen Geschehnissen nicht gut umgehen. Man sollte diese Dinge nicht gewaltsam forcieren, wie es teilweise in spirituellen Workshops geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle großen Stresssituationen werden im Seelengedächtnis gespeichert. Wenn sich die Verspannungen lösen, tauchen in Träumen oder im Wachzustand Bilder oder kurze Szenen (kleine Filme) aus den Stresssituationen auf. Die Lösungsprozesse sind oft mit intensiven Körperreaktionen wie Unruhe, Muskelzittern, Hitze oder Kälte verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate aus meinen Büchern: “Bei Nils lösten sich auf seinem spirituellen Weg zuerst die Verspannungen aus dem jetzigen Leben. In kurzen Filmszenen sah er stressreiche Examenssituationen, Beziehungsstreitigkeiten und verdrängte Unfälle. Da Nils die Stressereignisse noch in Erinnerung hatte, wurde ihm der Zusammenhang zwischen effektiven spirituellen Übungen, Auflösung von inneren Verspannungen und dem Auftauchen von Lösungsträumen deutlich bewusst. Er lernte klar zu unterscheiden was ein Lösungstraum und was ein normaler Traum war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Nils drei Jahre als Yogi gelebt hatte, lösten sich die bei seiner Geburt entstandenen Verspannungen. Nils durchlebte noch einmal bewusst seine Geburt. Er floss durch einen dunklen Kanal hindurch, spürte großen Stress und war dann im Freien. Später erlebte er dann noch zehn Geburten aus früheren Leben. Tod und Geburt sind nach den Berichten der tibetischen Yogis die beiden Hauptfälle der im Seelengedächtnis gespeicherten Stresssituationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach elf Jahren als Yogi tauchten plötzlich die früheren Leben in seinem Geist auf. Nils lernte im Laufe der folgenden sechs Jahre etwa tausend frühere Leben kennen. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche seines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt sehr deutliche Kurzfilme. Nils konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte er geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Lösungsträume bezogen sich auf frühere Leben als Tier. Nils wurde oft von anderen Tieren gefressen und hatte dabei große Ängste. Durch diese Ängste musste Nils jetzt jedes Mal noch einmal hindurchgehen, damit sich die jeweilige Stresssituation auflösen konnte. Nils wurde als Affe von Löwen gefressen, als kleiner Fisch von großen Fischen und als Maus von einer Katze. Als Adlermutter erlebte er den traumatischen Verlust eines Adlerkindes. Als Wölfin hatte er viele Kinder, aber auch viel Stress in der Wolfsgruppe. Einige Male sah er in Visionen, wie er als sterbendes Tier von kleinen Würmern aufgefressen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war alles nicht besonders witzig. Schön war nur eine Situation. Nils spielte als Pavian in der Savanne. Im hohen Gras hatte sich ein Löwe versteckt. Nils hörte den Löwen atmen. Er entdeckte ihn rechtzeitig und flüchtete auf einen Baum. Darüber freut er sich heute noch. Wer weise ist und rechtzeitig in seinem Leben die großen Gefahren erkennt, rettet sich auf den Baum der Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Inkarnation als Mensch begann Nils vor etwa hunderttausend Jahren in der Steinzeit. In einem Traum sah er sich als Mann mit einem Fell um den Körper und einem Speer in der Hand. Er jagte große Tiere, verlor bei einem Jagdunfall seine Mutter und interessierte sich ansonsten hauptsächlich für Sex. Auch die Steinzeitfrauen konnten sehr reizvoll sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Kurzträumen sah Nils auch seine Leben als Schamane, Mandarin, Inderin und Mönch. Die Lösungsträume nach seinem elften Yogijahr bestätigten die während der Meditation im siebten Yogijahr gewonnenen Erkenntnisse. Nils konnte danach weitere Einzelheiten klären. So hatte er als Mönch sein ganzes Klosterleben lang vergeblich nach dem Weg ins Paradies und den dazu gehörenden effektiven spirituellen Übungen gesucht. Er hatte sich im formalen Üben verloren und musste deshalb noch einmal als Yogi wiedergeboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Inderin war er von dem damaligen Ehemann ständig sexuell überfordert worden und hatte dadurch viele Verspannungen im Sexualchakra angesammelt. Als Mönch hatte er seine Sexualität weitgehend verdrängt. Die Sexualverspannungen konnte er erst in diesem Leben durch seine Yoga-Übungen auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als chinesischer Beamter war er verheiratet. Er führte eine glückliche Ehe. Er hatte regelmäßig und viel Sex mit seiner Frau. Das war damals sehr angenehm. Aber es war auch eine Falle. In seinem Geist bildete sich eine starke Beziehungsanhaftung, die er nur sehr schwer durch ein langes Leben als Yogi wieder abbauen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schlimmsten in seinen früheren Leben waren die vielen Kriege, die ihn insbesondere in seiner Schamanenzeit häufig heimgesucht hatten. Er verlor seine Freunde, seine Frau und seine Kinder. Nils sah sich traurig vor verkohlten Häuserruinen stehen. Die Feinde hatten seine ganze Familie umgebracht. Das war für ihn schrecklicher, als wenn er selbst gestorben wäre. Damals entwickelte sich in ihm bereits der Wunsch nach einer glücklichen Welt mit genug zu Essen, fröhlichen Menschen und einem dauerhaften Frieden. Mögen viele Menschen diesen Wunsch teilen und sich dafür engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz: Es ist ein schwieriges aber interessantes Thema was du da ansprichst. Leider können uns die Toten nicht erzählen was sie erleben! Und wollen wir das eigentlich wirklich wissen? Ich finde es viel schöner nicht zu wissen was geschieht, ansonsten ist die Entäuschung später groß, wenn nicht das eintritt was wir uns erhofft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hallo Heinz, meiner Meinung nach ist das Weiterleben der Seele wissenschaftlich bereits bewiesen. Es gibt viele meßbare Indizien dafür. Die Gesamtheit der Indizien macht es wahrscheinlicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt als dass es das nicht gibt (Spiegel Zitat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Toten können uns von ihrem Leben nach dem Tod erzählen. Sie können uns in Träumen und Visionen erscheinen. Das geschieht sehr oft. Meiner Tante ist ihr Sohn im Traum erschienen, als er im zweiten Weltkrieg an der Front erschossen wurde. Und zwar sofort. Die Bestätigung bekam sie erst lange nach dem Traum. Daraus ergab sich eindeutig, dass ihr Traum wahr war. Mir ist mein Vater nach seinem Tod öfters erschienen. Er hat mir wichtige Tipps für meinen Yogaweg gegeben. Die sich als großer Segen herausgestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über das Leben nach dem Tod ist wichtig, damit wir jetzt so leben können, dass es uns auch nach dem Tod gut geht. Das Bewusstsein vor dem Tod ist gleich dem Bewusstsein nach dem Tod. Wir sollten also unser inneres Glück regelmäßig pflegen, positiv denken und spirituelle Übungen machen (Yoga, Meditation, Lesen, Beten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chrissy: Viele Menschen trauen sich gar nicht, ihre “außergewöhnlichen” Wahrnehmungen zu erzählen, weil sie Angst davor haben, als “Spinner” bezeichnet zu werden. Weil ich seit vielen Jahren in der Hospizarbeit tätig bin, habe ich von vielen Menschen ihre Nahtoderlebnisse erzählt bekommen, und viele, besonders alte Menschen, berichten, dass sie ab und zu mal einen verstorbenen Verwandten sehen. Und ich beobachte auch immer: wenn einer mal anfängt, zu erzählen, dann trauen sich die anderen auch. Tatsache ist, dass es sie gibt, diese außergewöhnlichen Wahrnehmungen. Ich habe auch schon Verstorbene wieder gesehen, es waren Menschen, die ich in ihrem Sterben begleitet habe. Ob es ein Leben nach dem Tod gibt ? Mit Sicherheit, denke ich, nach all meinen Erfahrungen in der Hospizarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Liebe Chrissy. Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Die Verstorbenen nehmen viel öfter mit den Lebenden Kontakt auf, als es allgemein bekannt ist. Die Lebenden erzählen nicht gerne davon, weil sie sich dann leicht outen. Mir sind auch schon verstorbene erleuchtete Meister erschienen wie Swami Shivananda (mein Yoga-Meister), Patrul Rinpoche (mein buddhistischer Meister) und auch Jesus Christus. 1994 stand er als lebensgroße Lichtgestalt mitten in meinem Zimmer. Ich wusste sofort, dass es Jesus Christus war. Ich lag auf meinem Bett und meditierte. Jesus kam auf mich zu und floss in mich hinein. Er ging mit seiner Energie in mich ein. Ich war erfüllt mit Glückseligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion in Internetforen==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partygänger: hallo nils ! wer warst du eigentlich in deiner letzten inkarnation und wo hast du dich aufgehalten zwischen dem tod und der nächsten wiedergeburt ! wieso wurdest du eigentlich wiedergeboren? was hast du falsch gemacht im letzten leben ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: In der letzten Inkarnation war ich ein Benediktiner Mönch im Mittelalter. Wo ich mich im Jenseits danach aufgehalten habe, ist mir nicht bewusst. Das ist mir auch ziemlich egal. Wichtig ist nur, wo ich mich nach diesem Leben aufhalten werde: Dort, wo die beste Party ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannend ist die Frage, was ich falsch gemacht habe. Als Mönch hatte ich ein gutes Leben. Es gab immer genug zu essen und wir haben viel gelacht. Allzu streng ging es bei uns nicht zu. Aber leider haben wir den großen Fehler der meisten Mönche und Nonnen gemacht. Wir haben nur formal spirituell geübt. Wir haben nicht effektiv spirituell praktiziert. Wir haben beim Beten ohne inneres Gespür einfach nur vor uns hin geplappert. Wir haben die Rituale ohne echten Bezug auf die eigene Heiligwerdung (das Leben in Gott, die Erweckung des inneren Glücks) ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg des effektiven Übens ist schwer zu finden. Grundsätzlich braucht man dazu einen erleuchteten Meister. Und den gab es in unserem Kloster nicht. Ich wollte als Mönch nicht nur gut leben, sondern auch spirituell vorankommen. Das ist mir am Ende meines Mönchslebens klar bewusst geworden. Deshalb habe ich noch einmal inkarniert mit der festen Absicht, jetzt den Weg des effektiven spirituellen Übens zu finden. Das ist mir auch gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nylen: Du sagst selber deine Visionen von früheren Leben sind Schlaf- oder Wachtraumerlebnisse. Was bringt dich dazu zu glauben es sei mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils : Natürlich kann man die Vorstellung von früheren Leben für Phantasiegestalten des Gehirns halten. Es ist nicht leicht, das Gegenteil zu beweisen. Mir fallen spontan fünf Argumente dafür ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Quantenphysik und insbesondere Amti Goswami deutet darauf hin, dass hinter dem materiellen Kosmos eine höhere Bewusstseinsdimension (ein Jenseits) existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Nach der aktuellen Nahtodforschung ist es wahrscheinlich, dass es eine körperunabhängige Seele und ein Jenseits gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Tod des 16. Karmapa 1981 in Chicago weist ebenfalls darauf hin, dass das Leben mit dem Tod nicht zuende ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es gibt eine umfassende Reinkarnationsforschung, die Indizien für die Wahrscheinlichkeit der Reinkarnation liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Im Einzelfall muss man bei sich selbst immer sehr genau hinsehen, ob es sich um das Auftauchen von echten Bildern aus früheren Leben oder tatsächlich nur im Traumphantasien handelt. Mit etwas Übung kann man es unterscheiden. Echte Bilder sind klarer, in sich logisch und von typischen körperlichen Streßlösungsreaktionen begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich konnte die Unterscheidung gut vornehmen, weil zuerst bei mir auf dem Yogaweg Ereignisse aus meinem jetzigen Leben auftauchten. An die konnte ich mich noch erinnern. Als dann auf die gleiche Weise mir unbekannte Ereignisse in meinen Träumen auftauchten, die von den gleichen körperlichen und gefühlsmäßigen Reaktionen begleitet waren, konnte ich sie als frühere Leben erkennen. Hinzu kam, dass die Bilder deutlich aus vergangenen Zeiten stammten und völlig neu für mich waren. Ich hatte noch nie etwas darüber gelesen oder entsprechende Filme gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trost in der Reinkarnationslehre==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wokarb: Aber ist das Ziel der Reinkarnations-”Religionen” nicht gerade das Freiwerden vom leidvollen “Kreislauf” des Lebens. Was soll an dem “Reinkarnations”-Glauben denn tröstlich sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Sieh es einfach positiv. Es ist doch schön ewig weiterleben zu können. Wenn dein Körper alt und verbraucht ist, legst du ihn ab und holst dir einen neuen. Dann geht die Party weiter. Dann kannst du weiter deine Witze in diesem Forum posten. Du kannst so lange auf der Erde leben, wie du willst. Wenn der globale Kapitalismus zusammenbricht, bauen wir eine globale Glückswelt auf. Wenn die Erde erlöscht, suchen wir uns einen neuen Stern, gründen dort ein Philosophie-Forum und machen weiter unsere Späße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir keine Lust mehr haben, gibt es auch einen Ausstieg aus dem Spiel. Wir werden alle Yogis, gelangen zur Erleuchtung und erheben uns so geistig über den ewigen Tanz von Freude und Leid. Wir leben in einer Lichtdimension über der Welt der Gegensätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Yogalehre hat jeder erleuchtete Yogi bei seinem Tod die freie Wahl, ob er noch einmal auf die Erde zurückkommt oder dauerhaft in der Lichtwelt im Jenseits bleibt. Mit seinem letzten Gedanken (Mantra, Gebet) bestimmt er die Zukunft seiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir gefällt am besten der mittlere Weg. Im Schwerpunkt lebt man als Yogi mit seinem Bewusstsein in der Lichtdimension (in Gott, in der Einheit, im Sein, im Sat-Chid-Ananda) und etwas auch in der Welt der Materie. So verstrickt man sich nicht zu sehr in den Tanz aus Freude und Leid, kann ihn aber gleichzeitig etwas genießen und spirituell ewig daran wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutes Vorbild dafür ist der lachende Buddha. Er ruht in sich selbst und lacht mit seinen Freunden über das Leben. Im Yoga gibt es den dicken Elefantengott Ganesha, den Gott des Glücks. Er wird immer angerufen, wenn man inneres oder äußeres Glück haben möchte. Zum Beispiel bei einer Heirat oder vor einer beruflichen Aufgabe. Ich rufe ihn gerne als Yogi an, damit mir das Lachen auf dem Yogaweg nicht vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass wir uns alle über das Leid auf der Welt erheben können, wenn wir unser Leben in einer täglichen Verbindung mit den erleuchteten Meistern gehen. Dann werden wir alle im großen Lachen enden. Dann werden alle unsere Tränen abgewischt werden und das Glück aus unseren Gesichtern strahlen. Mögen wir alle so viel Weisheit besitzen, den Weg des Lichts vom Weg der Dunkelheit unterscheiden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buddhismus und Hinduismus==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Erleuchtung ist das Zentrum aller großen Religionen. Die Einheit aller Religionen ist ein wichtiges Ziel, um eine glückliche Welt aufzubauen. Die Kommunikation zwischen den Religionen ist wichtig, auch wenn das manchmal schwierig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anand (Atheist): Es ist offensichtlich, daß nicht alle Religionen das Gleiche lehren. Buddha lehrt die Nichtexistenz Gottes und einer Seele. Der Hinduismus behauptet sie. Ehrlich gesagt gibt es nicht einmal die Einheit des Hinduismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Lieber Anand, ich finde unsere Diskussion gut, weil sie viele grundlegende Dinge klärt. Auch innerhalb des Buddhismus wird darüber diskutiert. Ich stelle fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Es gibt nur einen Gott. Es gibt nur eine höchste Wirklichkeit. Es kann deshalb nur eine Wahrheit geben. Verschiedene Religionen sind hilfreich, damit man über die höchste Wahrheit diskutieren kann. Wirklich begreifen können wir sie nur in der Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ich habe erfahren, dass es die Wiedergeburt gibt. Ich habe meine früheren Leben gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die moderne Nahtodforschung hat nachgewiesen, dass der Mensch eine Seele hat, die unabhängig vom Körper denken und beobachten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es gibt viele Hellsichtige, die ins Jenseits blicken können. Auch die Reinkarnationstherapie bestätigt die Tatsache von früheren Leben und eines Jenseits. Der Fernsehsender Vox hat darüber eine Sendereihe gemacht. Die Menschen beschrieben in der Hypnose ihr früheres Leben und reisten dann mit dem Fernsehteam zu dem angegebenen Ort. Viele Angaben erwiesen sich als wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Buddha hat bei der Erleuchtung seine früheren Leben gesehen. In dem buddhistischen Standartwerk (Herder Verlag, 1992) “Die Reden des Buddha” von Hermann Oldenberg (Buddhismusforscher) steht über die Erlangung der Buddhaschaft (von mir gekürztes Zitat): “Mit gesammeltem Geist wandte ich mich hin auf die Erinnerung und Erkenntnis meines früheren Daseins. So erinnerte ich mich an viele frühere Existenzen. Dort war ich mit dem und dem Namen. Von da schied ich und wurde dort wiedergeboren…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend sagt auch Wikipedia, dass der Buddhismus die Reinkarnationslehre vertritt. Der Hinduismus betont die Kontinuität der Seele und der Buddhismus die Eigenständigkeit der einzelnen Inkarnationen. In der Sache sehe ich da keinen Unterschied. Beides ist gleichzeitig wahr. Es gibt Kontinuität verbunden mit Eigenständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die buddhistische Lehre würde keinen Sinn machen, wenn es keine Wiedergeburt gäbe. Warum soll man viele Jahrzehnte nach Erleuchtung streben, wenn nur wenige das Ziel erreichen. Die Mehrzahl würde ihr Leben vergeuden, wenn sie die Früchte des Übens nicht in das nächste Leben mitnehmen könnte. Im Yoga heißt es, dass der Yogi sein Üben von Leben zu Leben fortsetzt, bis er das Ziel der Erleuchtung erreicht. So kommen alle spirituellen Menschen im Laufe der Zeit zum Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Buddha hat einfach nur den Schwerpunkt seiner Lehre auf das Erlöschen des Selbst gelegt. Deswegen betont er die Leerheit (das Nichtselbst, die Egolosigkeit). Im Yoga wird die Fülle (viel Energie, Liebe, Frieden, Glück) betont. In der Erleuchtung gibt es Leerheit (Nichts) und Einheit (Fülle, Etwas) gleichzeitig. Nach meiner Erfahrung muss man sich auf die Leerheit (Ruhe, Sein, Nichts) konzentrieren, damit man im großen Glück lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Die früheren Leben zeigen sich erst ab einer bestimmten Stufe des Weges. Ein Mensch kann auf einer niedrigen Stufe erleuchtet sein, und trotzdem keinen Kontakt zu seinen früheren Leben haben. Insofern können sogar manche Erleuchtete mit ehrlich behaupten, dass es keine Wiedergeburt gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Grundsätzlich sehen alle Erleuchteten das Gleiche. Oft beschreiben sie es aber mit verschiedenen Worten. Dadurch entsteht manchmal etwas Verwirrung. Ich erklärte bereits, dass es drei Ebenen im Kosmos gibt. Es gibt die materielle Ebene, auf der Körper geboren werden und sterben. Es gibt die Energieebene, auf der die Seelen durch viele Leben wandern. Und es gibt die Lichtebene, in der alle Seelen zu einer Seele werden, die gleichzeitig auch keine Seele (in sich leer, Anatta) ist. Die Seele wird zu Gott und Gott ist für einen nichterleuchteten Menschen ein unbegreifliches Mysterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha konzentrierte sich auf die höchste Ebene. Deshalb lehrte er das Nicht-Selbst (Anatta). Diese Lehre ist von der höchsten Ebene aus gesehen richtig. Wenn du es vermagst, werde sofort ein Buddha. Die meisten von uns sind nicht so weit und brauchen mehrere Leben dazu. Nach Sai Baba braucht eine Seele mindestens drei Leben als Yogi, um ein vollständig erleuchtetes Wesen (Buddha) zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nur berichten, was ich erfahren habe. Ich habe etwa tausend frühere Leben von mir gesehen. Ich kann deshalb bezeugen, dass es eine Seele gibt, die sich von Leben zu Leben weiter entwickelt. Allerdings hatte jede meiner materiellen Verkörperungen ein eigenständiges Ich-Bewusstsein (Ego). Insofern gibt es kein Selbst, das wiedergeboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfinde mich als Nils völlig eigenständig von meinen früheren Leben. Es sind irgendwie fremde Menschen, die aber ihre Erfahrungen, Fähigkeiten, Gefühle und Gedankenstrukturen an mich weiter gegeben haben. Ich bin insofern mit ihnen verbunden, als ich alle ihre Verletzungen in mir heilen muss, damit ich in mir ganz werde (dauerhaft im Licht leben kann). Das geschieht fast von alleine, indem ich einfach konsequent und langfristig meinen Yogaweg gehe. Ich mache Körperübungen und Geistesübungen. Ich arbeite an meiner momentanen Psyche und heile dadurch meine früheren Leben mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Ich bin für Meinungs- und Religionsfreiheit. Ich lasse die Pluralität der Meinungen und Religionen zu. Ich vertrete die Einheit aller Religionen. Das bedeutet, dass alle Religionen zusammenarbeiten sollten. Sie sollten für eine bessere Welt und für Werte wie Liebe, Frieden und Wahrheit eintreten. Meinungsunterschiede zwischen den Religionen dürfen selbstverständlich weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia Buddhismus: &#039;&#039;Die indische Philosophie kannte Atman (Sanskrit) bzw. Atta (Pali), das „Selbst“, vergleichbar mit der persönlichen Seele der westlichen Gedankenwelt. Buddha verneinte deren Existenz als individuelle und konstante Einheit, die auch wiedergeboren werden könnte. Im Gegensatz dazu sprach er von Anatman (Sanskrit) bzw. Anatta (Pali), dem „Nicht-Selbst“. Was in der vedischen Tradition Atman genannt wurde, ist aus buddhistischer Sicht keine konstante Einheit, sondern in beständigem Werden, Wandel und Vergehen begriffen. Es kann somit auch nicht als solches wiedergeboren werden. Reinkarnation wird im Buddhismus nicht als „Seelenwanderung“ (Transmigration) verstanden, sondern als ein Impuls aus dem Karma des Gestorbenen. Eine bekannte Allegorie vergleicht diesen Prozess mit der Flamme einer Kerze, die weitere Kerzen anzündet. Weder die Kerze selbst noch die Flamme bleiben dieselben, aber ohne die ursprüngliche Kerzenflamme gäbe es auch die folgenden nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion MyKath.de 213==&lt;br /&gt;
(Zitate aus http://www.mykath.de/topic/31713-wie-kann-man-argumentieren-dass-es-gott-gibt/ )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Was verstehst Du unter “konkreten Hinweisen”? Wenn es nicht mehr ist als “ich denke es so, ich deute es so” handelt es sich nicht um Indizien. Ich kenne die Versuche zur Reinkarnation, bei der Menschen in Hypnose zu ihrem vergangenen Leben befragt werden. Nur ist es leider so, dass Menschen in Hypnose fabulieren und lügen können wie im Wachzustand auch, mit dem Unterschied, dass sie in Hypnose nicht wissen, dass sie fabulieren. Die Informationen, die sie geben, gehören genau zwei Kategorien an: Erstens, es handelt sich um Informationen, deren Wahrheitsgehalt allgemein bekannt ist oder sofort recherchiert werden kann, jeder Mensch kann also wissen, was sie sagen. Dass sie es nicht bewusst wissen ist kein Argument, da es unter Hypnose zu Hypermnesie kommt, die Erinnerung an Dinge, die man lange vergessen glaubte. Die zweite Kategorie umfasst Informationen, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr prüfen lässt. Was vollkommen fehlt sind Informationen der einzig interessanten Kategorie: Etwas, was niemand wissen kann, was aber nachprüfbar ist. Ein Beispiel dafür wäre ein versteckter Schatz, dessen Lage heute niemand kennt, aber den man ausbuddeln kann, oder ähnliches. Das vollkommene Fehlen dieser Art von Informationen ist äußerst verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hier irrst du. Es gibt viele Fälle dieser Art. Die Reinkarnationsforschung sucht gerade nach diesen Fällen und hat viele gefunden. Mir ist zum Beispiel der Fall einer englischen Frau bekannt, die im Mittelalter in Frankreich als Hexe verbrannt worden ist. Sie konnte genau sagen, wo die Unterlagen liegen und was darin steht. Das war keinem Menschen vorher bekannt. Im Fernsehen gab es vor einigen Jahren mehrere Sendereihen zur Rückführungstherapie. In der Hypnose wurden bestimmte Fakten ermittelt, dann reiste ein Fernsehteam an den entsprechende Ort. Und dann wurde überlegt, ob die Person die Dinge vorher gewusst haben konnte oder ob es sich um den Fall eines echten früheren Lebens handelt. Einige Videos gibt es im Internet. Ich kann sie heraussuchen, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Auch der Fall von Shanti Devi ist dehalb so interessant, weil sie Dinge wusste, die sich nicht wissen konnte. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;Dr. Arthur Guirdham war ein britischer Arzt, Psychiater und Schriftsteller. Er glaubte die Wiedergeburt eines Katharer Priester namens Roger de Grisolles in einer früheren Inkarnation gewesen zu sein. Eine ihm zugewiesene Patientin hatte immer wieder Albträume, in denen sie sich als Bauernmädchen in Toulouse, Frankreich, sah. Sie freundete sich (im Traum) mit einem Priester namens Roger de Grisolles an. Der wurde wurde verhaftet und starb im Gefängnis, das Mädchen wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das konnte sie ganz detailliert schildern. Auch Guirdham hatte ähnliche Albträume seit der Kindheit. Als er das der Patientin erzählte erklärte sie, er sei dieser Priester gewesen, das habe sie in ihren Träumen gesehen. Guirdham war beeindruckt und begann daraufhin zu forschen. Die Ereignisse und Namen in Smith Albträumen bestätigten sich. Es gab tatsächlich einen Roger de Grisolles, der im Jahre 1242 ermordet wurde. Darüber hinaus enthielten die Notizen die sich Smith früher zu ihren Träumen gemacht hatte, viel Hintergrundinformationen über die Katharer, welche damals den Wissenschaftlern nicht bekannt waren.Erst später konnten ihre Angaben bestätigt werden.&#039;&#039; (Zitat aushttp://1791.blogspot…r-guirdham.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat Wikipedia: &#039;&#039;Shanti Devi: der bekannteste der indischen Fälle. Die am 12. Oktober 1926 in Delhi (Indien) als Tochter von Rang Bahadur und seiner Frau Prem Pyari geborene Shanti Devi begann im 3. oder 4. Lebensjahr Erinnerungen an ein Vorleben im Muttra (= Mathura in Uttar Pradesh) zu erzählen. Damals sei sie Lugdi Devi gewesen, die zweite Gattin des Stoffhändlers Kedar Nath Chubey, die am 18. Januar 1902 geboren wurde und nach der (am 25. oder 26. September 1925 erfolgten) Geburt ihres Sohnes Nabinata Lal am 4. Oktober 1925 in Agra im Wochenbett starb. Am 13. November 1935 erhielt Shanti Devi den Besuch von Kedar Nath und seinem Sohn und am 24. November 1935 fuhr sie (begleitet von einer Untersuchungs-Kommission) selbst erstmals nach Muttra, wo sie angeblich mehrere Personen und Örtlichkeiten wiedererkannte. Auch soll sie ungewöhnliche Kenntnisse des lokalen Dialekts von Muttra gezeigt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doku Reinkarnation Wer War Ich. Reise in ein früheres Leben (VOX, 45 Min.) https://www.youtube.com/watch?v=a8nbV1EFFjs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seelen-wanderung.de – Rückführung in frühere Leben durch Ralf D https://www.youtube.com/watch?v=U2tX8nkLl5A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückführung Elisabeth von Thüringen (https://www.youtube.com/watch?v=_9STOiomNzk 14 Min.) Reinkarnation Rückführung Wiedergeburt – Teil 1 Dokumentation (https://www.youtube.com/watch?v=XYCgFrb4RZE 9 Min., Einleitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matzdan: Es gibt nicht “viele Fälle”, sondern einige. Gegen diese übrig gebliebenen stehen Milliarden Fälle, bei denen nix vergleichbares berichtet wird. Selbst wenn es Reinkarnation geben sollte, praktisch hat es bei vielen Milliarden Menschen keine Auswirkung. Was nützt dir also die Reinkarnation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es ist erfreulich, dass wir einer Meinung darin sind, dass es einige Fälle dieser Art gibt. Selbstverständlich gibt es nur wenige Fälle, bei denen die Beweislage so eindeutig ist. Es gibt viele bekannte Fälle von Reinkarnation (nicht Milliarden, so viele wurden noch nicht geprüft). Aber es ist schwierig, diese speziellen Fälle zu finden. Die Reinkarnation gibt es bei vielen Milliarden und möglicherweise bei allen Menschen. Was wiederum eine interessante Frage ist. Ich halte es durchaus für denkbar, dass das Leben vielfältig ist. Manche Seelen reinkarnieren und manche entwickeln sich im Jenseits weiter. Jedenfalls entwickeln sich die Seelen. Darin sind sich alle Religionen einig. Wichtig ist, wohin wir uns entwickeln. Entwickeln wir uns vorwärts zu innerem Frieden, Glück und Liebe. Oder entwickeln wir uns rückwärts zu Leid, Unglück, Sucht, Angst und Hass.Das Wissen von der Reinkarnation ist hilfreich, weil wir dann über den Tod hinaus denken. Wir sollten uns bemühen positiv zu leben, damit es uns im nächsten Leben und im Jenseits gut geht. Wir können selbst etwas für ein gutes nächstes Leben tun. Und wir können auch beschließen, aus dem Kreislauf der Reinkarnationen auszusteigen. Wir können den Weg ins ewige Leben im Jenseits einschlagen. Aus dem Kreislauf der Reinkarnation kann man aussteigen, wenn man auf der Erde intensiv spirituell übt und vor seinem Tod erleuchtet ist. Oder einen erleuchteten Helfer wie Jesus hat, der einen beim Tod ins Paradies bringt. Ein Erleuchteter (Heiliger) hat bei seinem Tod nach der Lehre des indischen Yoga die freie Wahl, ob er ins Licht auf steigt und dort bleibt. Oder ob er auf die Erde zurückkommen möchte, um seinen Mitmenschen zu helfen. Im Buddhismus gibt es den Bodhisattva und im Hinduismus den erleuchteten Karma-Yoga (Siddha-Yogi mit besonderen Kräften). Viele erleuchtete Menschen kennen ihre früheren Leben und haben beschlossen immer wieder auf die Erde zurückzukommen. Ein Beispiel ist Amritatanandamayi, die in ihrem Buch “Mutter der unsterblichen Glückseligkeit” davon berichtete. Sie sah wie Buddha bei ihrer Erleuchtung ihre frühere Leben.http://de.wikipedia.org/wiki/Amritanandamayi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Das Problem ist, dass in diesen Fällen oft bewusst betrogen wird. Zudem, wie so oft, bleiben mehr Fragen offen als Antworten. Wie fast immer kann man in dem Film z. B. über Elisabeth von Thüringen einen eklatanten Kunstfehler beobachten: Ein Experte für das Schloss begleitet die Frau, die dann feststellt, wo Mauern oder Burggräben oder Hindernisse waren. Sorry, dabei kann sehr leicht das Kluge-Hans-Phänomen auftreten. In einer fairen Diskussion, oder wenn man wirklich am Wahrheitsgehalt einer Sache interessiert wäre, würde man überall dieselben Kriterien anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ich bin auch für eine faire Diskussion. Und ich glaube, wir beide haben hier eine faire Diskussion. Was nicht bedeutet, dass wir bei den gleichen Fakten zu den gleichen Ergebnissen kommen. Man kann die Dinge immer unterschiedlich bewerten. Man kann Argumente verschieden gewichten. Als Atheist kann man alles immer mit den Argumenten Betrug, Selbsttäuschung oder Kunstfehler erklären. Ich meine, dass man die genannten Fälle nicht durch Betrug erklären kann. Sicherlich kommt Betrug manchmal vor. Aber die genannten Fälle sind so wichtig und bekannt, dass sie von vielen Menschen gründlich überprüft worden sind. Das gilt insbesondere für den Shanti Devi-Fall, der mehrmals von Expertenkommissionen untersucht wurde. Es geht in der Reinkarnationsforschung gerade darum Betrug, Selbsttäuschung und Kunstfehler auszuschließen. Tatsächlich konnte so etwas nur in einige Fällen nachgewiesen werden. Die Mehrzahl der Fälle ist vom Sachverhalt unstrittig. Du kannst auch die vielen positiven Reinkarnationsfälle, die im Fernsehen aufgezeigt wurden, nicht alle durch mentrale Tricks erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Ich meine, dass dies schon geht - und zwar deswegen, weil ich mehr über solche mentalen Tricks weiß als selbst die Mehrheit der Zauberkünstler. Es bleibt immer noch ein Rest, den man nicht erklären kann - außer durch Zufall. Mich erinnern die Diskussionen mit dem historischen Experten (etwa bei Elisabeth von Thüringen) immer ein wenig an &amp;quot;Cold Reading&amp;quot; und Muskellesen. Zudem kann man unter Hypnose sich an Dinge erinnern, zu denen man längst keinen bewussten Zugang mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Du hast deine Erklärungen. Du hast deine Theorien. Das will ich dir nicht nehmen. Jeder muss sich selbst die Dinge ansehen und dann seine eigene Entscheidung treffen. Die Menschen in den Videos haben gründlich überlegt und sich entschieden. Wenn sie eine Reinkarnation annehmen, muss man das erstmal akzeptieren. Außer man kann ihnen Denkfehler nachweisen. Auch als Zuschauer muss man letztlich eine innere Entscheidung treffen. Die wird bei einem überzeugten Atheisten sicherlich anders aussehen als bei einem Menschen, der für die Möglichkeit einer Reinkarnation offen ist. Du glaubst an den Atheismus. Ich würde dir deshalb grundsätzlich ein erkenntnisleitendes Interesse unterstellen. Ich finde es gut, dass sogar du annimmst, dass ein Rest bleibt, den man nicht erklären kann. So ist es. Ich persönlich habe über tausend frühere eigene Leben gesehen. Ich habe die Fakten überprüft und mir meine Überzeugung gebildet. Und damit möchte ich es belassen. Du hast deine Überzeugung und ich habe meine Überzeugung. Und das ist gut so. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
matzdan: Wenn ich in meinem jetzigen Leben keinerlei Erinnerungen an meine ehemaligen Leben habe und auch ansonsten von keinerlei Wirkungen der Reinkarnation betroffen bin, wozu sollte dann eben diese Idee der Reinkarnation Berücksichtigungen gleich welcher Art in meinem jetzigen Leben erhalten? Anders sähe es doch aus, wenn ich erinnern würde, was ich in meinem letzten Leben so alles verbrochen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ich erinnere mich an meine früheren Leben. Ich kann sehen, was ich falsch gemacht habe. Und kann es jetzt besser machen. Die meisten Menschen erinnern sich allerdings nicht an ihre früheren Leben. Bei mir trat die Fähigkeit erst nach sieben Jahren intensiven Übens als Eremit auf. Bei vielen Menschen tritt sie sogar erst bei der Erleuchtung auf (Buddha, Amritanandamayi). Wenn du dich nicht an deine frühere Leben erinnern kannst, kannst du natürlich nichts besser machen. Du kannst dich nur an die allgemeinen Erkenntnisse halten, die Menschen mit Erinnerung herausgefunden haben. Diese Erkenntnis besteht darin, dass es gut ist positive Eigenschaften wie innerer Frieden, Liebe, Weisheit und Glück zu entwickeln. Und dass es gut ist gute Taten zu tun und schlechte Taten zu vermeiden. Dann wird es einem im Jenseits und im nächsten Leben gut gehen. Von den Handlungen in früheren Leben ist jeder betroffen, egal ob er daran glaubt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Karma]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Nahtod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/18/reinkarnation-und-christentum/ Reinkarnation und Christentum]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Reinkarnation&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Reinkarnationsforschung&lt;br /&gt;
*http://www.reinkarnation.de/&lt;br /&gt;
*https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Reinkarnationsforschung&amp;diff=66308</id>
		<title>Reinkarnationsforschung</title>
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		<updated>2013-08-13T12:09:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: /* Sendereihe des Ersten Deutschen Fernsehens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Reinkarnation Wikipedia.jpg|thumb|300px]]Der bekannteste Reinkarnationsforscher im Westen ist Professor Ian Stevenson von der Universität Virginia. Er untersuchte in vierzig Jahren über 3000 Wiedergeburtsfälle auf der ganzen Welt. Oft hat er Verhaltensähnlichkeiten und typische Körpermerkmale bei den Inkarnationen beobachtet. Er gründete ein Institut für Wiedergeburtsforschung, dass seit 2002 von seinem Nachfolger Professor Bruce Greyson geleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien arbeitet Dr. Kirti Swaroop Rawat an der Überprüfung von Reinkarnationsfällen. Er hat bereits über 600 Reinkarnationen in Indien erfasst und sie genau auf ihre Wahrheit hin untersucht. Er hat nachprüft, ob alle Zeugenaussagen stimmen, ob die Aussagenden geschummelt haben oder ob ihnen ihr Unterbewusstsein einen Streich gespielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinkarnationsforschung ist eine schwierige Angelegenheit, weil die Informationen über frühere Leben aus vielen Quellen stammen können und nur schwer überprüfbar sind. Die Kritiker verlangen handfeste Beweise. Und selbst wenn ihnen gute Beweise gegeben werden, findet ein kreativer Kritiker immer noch irgendwo ein Haar in der Suppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shanti Devi und Taranjit Singh==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Wiedergeburtsfall in Indien ist Shanti Devi. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde die indische Presse auf Shanti Devi aufmerksam. Mit vielen Journalisten und Wissenschaftlern machte sich das kleine Mädchen auf in ihre frühere Heimatstadt. Sie fand von alleine ihr früheres Haus wieder und konnte dem Hausbesitzer alle Fragen über seine frühere Ehefrau beantworten. Auch das Geldversteck wurde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwedische Buchautor Lönnerstrand hörte davon, hielt es für einen großangelegten Schwindel und reiste nach Indien, um den Fall zu überprüfen. Er kam nach eingehender Untersuchung zu dem Ergebnis: “Das ist ein völlig aufgeklärter und bewiesener Fall von Reinkarnation.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter viel diskutierter Fall stammt von dem sechsjährigen Taranjit Singh. Er erinnerte sich 2002 an sein vergangenes Leben an einem anderen indischen Ort. Er konnte seinen früheren Namen angeben und berichtete von einem Unfall, bei dem er um sein Leben gekommen war. Auf dem Weg zur Schule sei er von einem Motorroller angefahren worden. Er habe eine schwere Kopfverletzung erlitten und sei daran am nächsten Tag gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Angaben wurden nachgeprüft und bestätigt. Besonders spannend ist, dass er zum Unfallzeitpunkt 30 Rupien und zwei Schulbücher bei sich gehabt hatte. Auch diese Angaben von Taranjit wurden überprüft und bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später hörte der Gerichtsmediziner Chauhan von Taranjit und prüfte den Fall noch einmal gründlich nach. Er befragte die Familien in den zwei Dörfern und machte eine forensische Handschriftenanalyse. Er stellte fest, dass Taranjit und seine frühere Inkarnation fast hundertprozentig in ihren Handschriften übereinstimmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tibetischer Buddhismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr bekannt ist die Wiedergeburt des Dalai Lama. Im tibetischen Buddhismus inkarnieren sich die erleuchteten Meister grundsätzlich immer wieder auf der Erde, um ihre Arbeit fortzusetzen. Sie geben vor ihrem Tod Hinweise auf den Ort und die Umstände ihrer Wiedergeburt. Vor ihrer offiziellen Anerkennung als Reinkarnation müssen sie eine Prüfung ablegen, die sie nur als echte Inkarnation bestehen können. Sie müssen zwischen vielen gleichartigen Dingen die Gebrauchsgegenstände ihres Vorgängers herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des 13. Dalai Lama machte sich ein Suchtrupp aus hohen tibetischen Mönchen auf, um den nächsten Dalai Lama zu finden. Sie folgten ihren Visionen und den Hinweisen des verstorbenen Dalai Lamas. Als der Suchtrupp das Haus des 14. Dalai Lama gefunden hatte, wurde der Anführer von dem vierjährigen Tenzin Gyatsu mit den Worten “Sera Lama” begrüßt. Der alte Lama stammte tatsächlich aus dem Kloster Sera, was der kleine Junge auf natürlichem Wege nicht wissen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer zeigte dem kleinen 14. Dalai Lama zwei Gebetstrommeln, bei denen der Dalai Lama sofort erkannte: “Das ist meine!” Noch zwölfmal wurde der 14. Dalai Lama getestet. Dann erfolgte die Anerkennung als Reinkarnation. Der Suchtrupp nahm ihn mit nach Lhasa und erzog ihn dort für seine Aufgabe als späteres Oberhaupt der Tibeter. Der Dalai Lama selbst erklärte später, dass er eine spirituelle Verbundenheit zu seinem Vorgänger spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sendereihe des Ersten Deutschen Fernsehens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Fälle wurden 2003 in einer Sendereihe des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD) als Beispiele für eine Wiedergeburt genannt. Sie werden ausführlich in dem Fernseh-Begleitbuch von Lucadou (Dimension Psi) beschrieben. Um die Atheisten nicht zu erschrecken, wird dort sehr vorsichtig formuliert: “Im Glauben scheint ein Potential zu liegen, das vielleicht Informationen zu liefern vermag, die wir heute noch nicht verarbeiten können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuel Mitternacht, der Verfasser des Kapitels über Reinkarnation in dem von Lucadou herausgegeben Buch, hat große Zweifel an der Wiedergeburtslehre. Sein Hauptproblem ist: “Zunächst müsste man nachweisen, dass der Mensch eine Seele besitzt.” Er verlangt dafür einen biologischen oder physikalischen Beweis. Allerdings sucht er lieber nicht selbst nach einem derartigen Beweis. Es könnte ihn ja geben. Manuel Mitternacht hätte nur die anderen Beiträge in dem Buch von Lucadou lesen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Kapitel Nahtod berichtet Regine Kexel von der Nahtodforschung. Sie kommt zu dem gleichen Ergebnis wie ich. Die aktuelle Forschung deutet darauf hin, dass es ein vom Gehirn unabhängiges Bewusstsein gibt. Die Grundlage für die Möglichkeit der Wiedergeburt ist damit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kapiteln Telekinese und Telepathie von Thomas Zintl und Thomas Staehler werden ausführlich die Forschungsergebnisse zur Gedankenübertragung und zum Hellsehen dargestellt. Wenn das Hellsehen wissenschaftlich nachnachweisbar möglich ist, dann muss man es auch anerkennen, wenn Hellseher ihre früheren Leben sehen können. Es ist denkbar, dass einige Menschen ihre früheren Leben kennen. Genauso ist es möglich, dass ein sterbender erleuchteter Meister in die Zukunft blickt und den Zeitpunkt und Ort seiner Wiedergeburt bekannt gibt. Oder aus dem Jenseits die Wiedergeburt seinen Anhängern in Form von Träumen und Visionen mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde glauben an die Wiedergeburt. Die Lehre von der Wiedergeburt ist die Basis des Buddhismus und des Hinduismus. Im Christentum wird teilweise an die Wiedergeburt geglaubt. Die meisten Christen nehmen zumindest an, dass Heilige wiedergeboren werden können, um der Menschheit zu helfen. Es steht in der Bibel, dass sich Jesus noch einmal auf der Erde inkarnieren will und dass Johannes der Täufer die Wiedergeburt des Wüstenyogis Elias war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird behauptet, dass in den großen Religionen einfach aus traditionellen Gründen an die Wiedergeburt geglaubt wird, ohne dass irgendwelche Beweise dafür vorliegen. So ist es aber nicht. Die Beweise sind die Aussagen der Religionsgründer. Jesus hat erklärt, dass er noch einmal auf die Erde kommen will. Buddha hat bezeugt, dass er bei der Erleuchtung seine früheren Leben sehen konnte. Und Krishna hat in der Bhagavad Gita ebenfalls auf der Basis persönlichen Wissens die Reinkarnation zum Zentrum des Hinduismus gemacht. Es spricht viel für die Reinkarnationslehre, selbst wenn die meisten Wiedergeburtsfälle nicht völlig eindeutig sind. Das hat auch Ian Stevenson zugegeben. Er kommt aber zu dem Schluss, dass die Gesamtwürdigung aller Fälle auf die Möglichkeit der Reinkarnation hindeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meine früheren Leben( Yogi Nils)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sushi: Hallo Nils!An die Leben, an die du dich erinnerst…meinst du, du warst da immer ein Mensch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hallo Sushi, danke für dein Interesse. Ich kann in der Meditation zu meinen früheren Leben hinspüren. Ich habe im Laufe meines spirituellen Reinigungsprozesses etwa tausend frühere Leben gesehen. Als ich sieben Jahre als Yogi gelebt hatte, überkam mich bei einer Meditation plötzlich der Wunsch, meine früheren Leben zu wissen. Ich spürte geistig in der Zeit zurück und erhielt bei einem bestimmten Punkt eine Resonanz. Es trat eine Art innerer Widerstand auf. Dort spürte ich dann genau hin. Nacheinander ertastete ich so geistig vier frühere Leben. Ich konnte jeweils den Ort, die Zeit und auch etwas die Art des früheren Lebens erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückerinnerung an frühere Leben in der Meditation ist eine fortgeschrittene Yogatechnik. Eine weitere Technik besteht darin, systematisch alle Verspannungen im Körper und im Geist aufzulösen. Das ist der Hauptweg des Hatha-Yoga. Dann kommt man eines Tages zu der für einen persönlich richtigen Zeit an Stresssituationen aus früheren Leben heran. Wer zu früh seine vergangenen Leben ansieht, kann manchmal mit den meistens grausamen Geschehnissen nicht gut umgehen. Man sollte diese Dinge nicht gewaltsam forcieren, wie es teilweise in spirituellen Workshops geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle großen Stresssituationen werden im Seelengedächtnis gespeichert. Wenn sich die Verspannungen lösen, tauchen in Träumen oder im Wachzustand Bilder oder kurze Szenen (kleine Filme) aus den Stresssituationen auf. Die Lösungsprozesse sind oft mit intensiven Körperreaktionen wie Unruhe, Muskelzittern, Hitze oder Kälte verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate aus meinen Büchern: “Bei Nils lösten sich auf seinem spirituellen Weg zuerst die Verspannungen aus dem jetzigen Leben. In kurzen Filmszenen sah er stressreiche Examenssituationen, Beziehungsstreitigkeiten und verdrängte Unfälle. Da Nils die Stressereignisse noch in Erinnerung hatte, wurde ihm der Zusammenhang zwischen effektiven spirituellen Übungen, Auflösung von inneren Verspannungen und dem Auftauchen von Lösungsträumen deutlich bewusst. Er lernte klar zu unterscheiden was ein Lösungstraum und was ein normaler Traum war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Nils drei Jahre als Yogi gelebt hatte, lösten sich die bei seiner Geburt entstandenen Verspannungen. Nils durchlebte noch einmal bewusst seine Geburt. Er floss durch einen dunklen Kanal hindurch, spürte großen Stress und war dann im Freien. Später erlebte er dann noch zehn Geburten aus früheren Leben. Tod und Geburt sind nach den Berichten der tibetischen Yogis die beiden Hauptfälle der im Seelengedächtnis gespeicherten Stresssituationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach elf Jahren als Yogi tauchten plötzlich die früheren Leben in seinem Geist auf. Nils lernte im Laufe der folgenden sechs Jahre etwa tausend frühere Leben kennen. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche seines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt sehr deutliche Kurzfilme. Nils konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte er geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Lösungsträume bezogen sich auf frühere Leben als Tier. Nils wurde oft von anderen Tieren gefressen und hatte dabei große Ängste. Durch diese Ängste musste Nils jetzt jedes Mal noch einmal hindurchgehen, damit sich die jeweilige Stresssituation auflösen konnte. Nils wurde als Affe von Löwen gefressen, als kleiner Fisch von großen Fischen und als Maus von einer Katze. Als Adlermutter erlebte er den traumatischen Verlust eines Adlerkindes. Als Wölfin hatte er viele Kinder, aber auch viel Stress in der Wolfsgruppe. Einige Male sah er in Visionen, wie er als sterbendes Tier von kleinen Würmern aufgefressen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war alles nicht besonders witzig. Schön war nur eine Situation. Nils spielte als Pavian in der Savanne. Im hohen Gras hatte sich ein Löwe versteckt. Nils hörte den Löwen atmen. Er entdeckte ihn rechtzeitig und flüchtete auf einen Baum. Darüber freut er sich heute noch. Wer weise ist und rechtzeitig in seinem Leben die großen Gefahren erkennt, rettet sich auf den Baum der Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Inkarnation als Mensch begann Nils vor etwa hunderttausend Jahren in der Steinzeit. In einem Traum sah er sich als Mann mit einem Fell um den Körper und einem Speer in der Hand. Er jagte große Tiere, verlor bei einem Jagdunfall seine Mutter und interessierte sich ansonsten hauptsächlich für Sex. Auch die Steinzeitfrauen konnten sehr reizvoll sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Kurzträumen sah Nils auch seine Leben als Schamane, Mandarin, Inderin und Mönch. Die Lösungsträume nach seinem elften Yogijahr bestätigten die während der Meditation im siebten Yogijahr gewonnenen Erkenntnisse. Nils konnte danach weitere Einzelheiten klären. So hatte er als Mönch sein ganzes Klosterleben lang vergeblich nach dem Weg ins Paradies und den dazu gehörenden effektiven spirituellen Übungen gesucht. Er hatte sich im formalen Üben verloren und musste deshalb noch einmal als Yogi wiedergeboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Inderin war er von dem damaligen Ehemann ständig sexuell überfordert worden und hatte dadurch viele Verspannungen im Sexualchakra angesammelt. Als Mönch hatte er seine Sexualität weitgehend verdrängt. Die Sexualverspannungen konnte er erst in diesem Leben durch seine Yoga-Übungen auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als chinesischer Beamter war er verheiratet. Er führte eine glückliche Ehe. Er hatte regelmäßig und viel Sex mit seiner Frau. Das war damals sehr angenehm. Aber es war auch eine Falle. In seinem Geist bildete sich eine starke Beziehungsanhaftung, die er nur sehr schwer durch ein langes Leben als Yogi wieder abbauen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schlimmsten in seinen früheren Leben waren die vielen Kriege, die ihn insbesondere in seiner Schamanenzeit häufig heimgesucht hatten. Er verlor seine Freunde, seine Frau und seine Kinder. Nils sah sich traurig vor verkohlten Häuserruinen stehen. Die Feinde hatten seine ganze Familie umgebracht. Das war für ihn schrecklicher, als wenn er selbst gestorben wäre. Damals entwickelte sich in ihm bereits der Wunsch nach einer glücklichen Welt mit genug zu Essen, fröhlichen Menschen und einem dauerhaften Frieden. Mögen viele Menschen diesen Wunsch teilen und sich dafür engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz: Es ist ein schwieriges aber interessantes Thema was du da ansprichst. Leider können uns die Toten nicht erzählen was sie erleben! Und wollen wir das eigentlich wirklich wissen? Ich finde es viel schöner nicht zu wissen was geschieht, ansonsten ist die Entäuschung später groß, wenn nicht das eintritt was wir uns erhofft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hallo Heinz, meiner Meinung nach ist das Weiterleben der Seele wissenschaftlich bereits bewiesen. Es gibt viele meßbare Indizien dafür. Die Gesamtheit der Indizien macht es wahrscheinlicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt als dass es das nicht gibt (Spiegel Zitat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Toten können uns von ihrem Leben nach dem Tod erzählen. Sie können uns in Träumen und Visionen erscheinen. Das geschieht sehr oft. Meiner Tante ist ihr Sohn im Traum erschienen, als er im zweiten Weltkrieg an der Front erschossen wurde. Und zwar sofort. Die Bestätigung bekam sie erst lange nach dem Traum. Daraus ergab sich eindeutig, dass ihr Traum wahr war. Mir ist mein Vater nach seinem Tod öfters erschienen. Er hat mir wichtige Tipps für meinen Yogaweg gegeben. Die sich als großer Segen herausgestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über das Leben nach dem Tod ist wichtig, damit wir jetzt so leben können, dass es uns auch nach dem Tod gut geht. Das Bewusstsein vor dem Tod ist gleich dem Bewusstsein nach dem Tod. Wir sollten also unser inneres Glück regelmäßig pflegen, positiv denken und spirituelle Übungen machen (Yoga, Meditation, Lesen, Beten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chrissy: Viele Menschen trauen sich gar nicht, ihre “außergewöhnlichen” Wahrnehmungen zu erzählen, weil sie Angst davor haben, als “Spinner” bezeichnet zu werden. Weil ich seit vielen Jahren in der Hospizarbeit tätig bin, habe ich von vielen Menschen ihre Nahtoderlebnisse erzählt bekommen, und viele, besonders alte Menschen, berichten, dass sie ab und zu mal einen verstorbenen Verwandten sehen. Und ich beobachte auch immer: wenn einer mal anfängt, zu erzählen, dann trauen sich die anderen auch. Tatsache ist, dass es sie gibt, diese außergewöhnlichen Wahrnehmungen. Ich habe auch schon Verstorbene wieder gesehen, es waren Menschen, die ich in ihrem Sterben begleitet habe. Ob es ein Leben nach dem Tod gibt ? Mit Sicherheit, denke ich, nach all meinen Erfahrungen in der Hospizarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Liebe Chrissy. Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Die Verstorbenen nehmen viel öfter mit den Lebenden Kontakt auf, als es allgemein bekannt ist. Die Lebenden erzählen nicht gerne davon, weil sie sich dann leicht outen. Mir sind auch schon verstorbene erleuchtete Meister erschienen wie Swami Shivananda (mein Yoga-Meister), Patrul Rinpoche (mein buddhistischer Meister) und auch Jesus Christus. 1994 stand er als lebensgroße Lichtgestalt mitten in meinem Zimmer. Ich wusste sofort, dass es Jesus Christus war. Ich lag auf meinem Bett und meditierte. Jesus kam auf mich zu und floss in mich hinein. Er ging mit seiner Energie in mich ein. Ich war erfüllt mit Glückseligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion in Internetforen==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partygänger: hallo nils ! wer warst du eigentlich in deiner letzten inkarnation und wo hast du dich aufgehalten zwischen dem tod und der nächsten wiedergeburt ! wieso wurdest du eigentlich wiedergeboren? was hast du falsch gemacht im letzten leben ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: In der letzten Inkarnation war ich ein Benediktiner Mönch im Mittelalter. Wo ich mich im Jenseits danach aufgehalten habe, ist mir nicht bewusst. Das ist mir auch ziemlich egal. Wichtig ist nur, wo ich mich nach diesem Leben aufhalten werde: Dort, wo die beste Party ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannend ist die Frage, was ich falsch gemacht habe. Als Mönch hatte ich ein gutes Leben. Es gab immer genug zu essen und wir haben viel gelacht. Allzu streng ging es bei uns nicht zu. Aber leider haben wir den großen Fehler der meisten Mönche und Nonnen gemacht. Wir haben nur formal spirituell geübt. Wir haben nicht effektiv spirituell praktiziert. Wir haben beim Beten ohne inneres Gespür einfach nur vor uns hin geplappert. Wir haben die Rituale ohne echten Bezug auf die eigene Heiligwerdung (das Leben in Gott, die Erweckung des inneren Glücks) ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg des effektiven Übens ist schwer zu finden. Grundsätzlich braucht man dazu einen erleuchteten Meister. Und den gab es in unserem Kloster nicht. Ich wollte als Mönch nicht nur gut leben, sondern auch spirituell vorankommen. Das ist mir am Ende meines Mönchslebens klar bewusst geworden. Deshalb habe ich noch einmal inkarniert mit der festen Absicht, jetzt den Weg des effektiven spirituellen Übens zu finden. Das ist mir auch gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nylen: Du sagst selber deine Visionen von früheren Leben sind Schlaf- oder Wachtraumerlebnisse. Was bringt dich dazu zu glauben es sei mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils : Natürlich kann man die Vorstellung von früheren Leben für Phantasiegestalten des Gehirns halten. Es ist nicht leicht, das Gegenteil zu beweisen. Mir fallen spontan fünf Argumente dafür ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Quantenphysik und insbesondere Amti Goswami deutet darauf hin, dass hinter dem materiellen Kosmos eine höhere Bewusstseinsdimension (ein Jenseits) existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Nach der aktuellen Nahtodforschung ist es wahrscheinlich, dass es eine körperunabhängige Seele und ein Jenseits gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Tod des 16. Karmapa 1981 in Chicago weist ebenfalls darauf hin, dass das Leben mit dem Tod nicht zuende ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es gibt eine umfassende Reinkarnationsforschung, die Indizien für die Wahrscheinlichkeit der Reinkarnation liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Im Einzelfall muss man bei sich selbst immer sehr genau hinsehen, ob es sich um das Auftauchen von echten Bildern aus früheren Leben oder tatsächlich nur im Traumphantasien handelt. Mit etwas Übung kann man es unterscheiden. Echte Bilder sind klarer, in sich logisch und von typischen körperlichen Streßlösungsreaktionen begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich konnte die Unterscheidung gut vornehmen, weil zuerst bei mir auf dem Yogaweg Ereignisse aus meinem jetzigen Leben auftauchten. An die konnte ich mich noch erinnern. Als dann auf die gleiche Weise mir unbekannte Ereignisse in meinen Träumen auftauchten, die von den gleichen körperlichen und gefühlsmäßigen Reaktionen begleitet waren, konnte ich sie als frühere Leben erkennen. Hinzu kam, dass die Bilder deutlich aus vergangenen Zeiten stammten und völlig neu für mich waren. Ich hatte noch nie etwas darüber gelesen oder entsprechende Filme gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trost in der Reinkarnationslehre==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wokarb: Aber ist das Ziel der Reinkarnations-”Religionen” nicht gerade das Freiwerden vom leidvollen “Kreislauf” des Lebens. Was soll an dem “Reinkarnations”-Glauben denn tröstlich sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Sieh es einfach positiv. Es ist doch schön ewig weiterleben zu können. Wenn dein Körper alt und verbraucht ist, legst du ihn ab und holst dir einen neuen. Dann geht die Party weiter. Dann kannst du weiter deine Witze in diesem Forum posten. Du kannst so lange auf der Erde leben, wie du willst. Wenn der globale Kapitalismus zusammenbricht, bauen wir eine globale Glückswelt auf. Wenn die Erde erlöscht, suchen wir uns einen neuen Stern, gründen dort ein Philosophie-Forum und machen weiter unsere Späße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir keine Lust mehr haben, gibt es auch einen Ausstieg aus dem Spiel. Wir werden alle Yogis, gelangen zur Erleuchtung und erheben uns so geistig über den ewigen Tanz von Freude und Leid. Wir leben in einer Lichtdimension über der Welt der Gegensätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Yogalehre hat jeder erleuchtete Yogi bei seinem Tod die freie Wahl, ob er noch einmal auf die Erde zurückkommt oder dauerhaft in der Lichtwelt im Jenseits bleibt. Mit seinem letzten Gedanken (Mantra, Gebet) bestimmt er die Zukunft seiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir gefällt am besten der mittlere Weg. Im Schwerpunkt lebt man als Yogi mit seinem Bewusstsein in der Lichtdimension (in Gott, in der Einheit, im Sein, im Sat-Chid-Ananda) und etwas auch in der Welt der Materie. So verstrickt man sich nicht zu sehr in den Tanz aus Freude und Leid, kann ihn aber gleichzeitig etwas genießen und spirituell ewig daran wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutes Vorbild dafür ist der lachende Buddha. Er ruht in sich selbst und lacht mit seinen Freunden über das Leben. Im Yoga gibt es den dicken Elefantengott Ganesha, den Gott des Glücks. Er wird immer angerufen, wenn man inneres oder äußeres Glück haben möchte. Zum Beispiel bei einer Heirat oder vor einer beruflichen Aufgabe. Ich rufe ihn gerne als Yogi an, damit mir das Lachen auf dem Yogaweg nicht vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass wir uns alle über das Leid auf der Welt erheben können, wenn wir unser Leben in einer täglichen Verbindung mit den erleuchteten Meistern gehen. Dann werden wir alle im großen Lachen enden. Dann werden alle unsere Tränen abgewischt werden und das Glück aus unseren Gesichtern strahlen. Mögen wir alle so viel Weisheit besitzen, den Weg des Lichts vom Weg der Dunkelheit unterscheiden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buddhismus und Hinduismus==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Erleuchtung ist das Zentrum aller großen Religionen. Die Einheit aller Religionen ist ein wichtiges Ziel, um eine glückliche Welt aufzubauen. Die Kommunikation zwischen den Religionen ist wichtig, auch wenn das manchmal schwierig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anand (Atheist): Es ist offensichtlich, daß nicht alle Religionen das Gleiche lehren. Buddha lehrt die Nichtexistenz Gottes und einer Seele. Der Hinduismus behauptet sie. Ehrlich gesagt gibt es nicht einmal die Einheit des Hinduismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Lieber Anand, ich finde unsere Diskussion gut, weil sie viele grundlegende Dinge klärt. Auch innerhalb des Buddhismus wird darüber diskutiert. Ich stelle fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Es gibt nur einen Gott. Es gibt nur eine höchste Wirklichkeit. Es kann deshalb nur eine Wahrheit geben. Verschiedene Religionen sind hilfreich, damit man über die höchste Wahrheit diskutieren kann. Wirklich begreifen können wir sie nur in der Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ich habe erfahren, dass es die Wiedergeburt gibt. Ich habe meine früheren Leben gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die moderne Nahtodforschung hat nachgewiesen, dass der Mensch eine Seele hat, die unabhängig vom Körper denken und beobachten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es gibt viele Hellsichtige, die ins Jenseits blicken können. Auch die Reinkarnationstherapie bestätigt die Tatsache von früheren Leben und eines Jenseits. Der Fernsehsender Vox hat darüber eine Sendereihe gemacht. Die Menschen beschrieben in der Hypnose ihr früheres Leben und reisten dann mit dem Fernsehteam zu dem angegebenen Ort. Viele Angaben erwiesen sich als wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Buddha hat bei der Erleuchtung seine früheren Leben gesehen. In dem buddhistischen Standartwerk (Herder Verlag, 1992) “Die Reden des Buddha” von Hermann Oldenberg (Buddhismusforscher) steht über die Erlangung der Buddhaschaft (von mir gekürztes Zitat): “Mit gesammeltem Geist wandte ich mich hin auf die Erinnerung und Erkenntnis meines früheren Daseins. So erinnerte ich mich an viele frühere Existenzen. Dort war ich mit dem und dem Namen. Von da schied ich und wurde dort wiedergeboren…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend sagt auch Wikipedia, dass der Buddhismus die Reinkarnationslehre vertritt. Der Hinduismus betont die Kontinuität der Seele und der Buddhismus die Eigenständigkeit der einzelnen Inkarnationen. In der Sache sehe ich da keinen Unterschied. Beides ist gleichzeitig wahr. Es gibt Kontinuität verbunden mit Eigenständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die buddhistische Lehre würde keinen Sinn machen, wenn es keine Wiedergeburt gäbe. Warum soll man viele Jahrzehnte nach Erleuchtung streben, wenn nur wenige das Ziel erreichen. Die Mehrzahl würde ihr Leben vergeuden, wenn sie die Früchte des Übens nicht in das nächste Leben mitnehmen könnte. Im Yoga heißt es, dass der Yogi sein Üben von Leben zu Leben fortsetzt, bis er das Ziel der Erleuchtung erreicht. So kommen alle spirituellen Menschen im Laufe der Zeit zum Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Buddha hat einfach nur den Schwerpunkt seiner Lehre auf das Erlöschen des Selbst gelegt. Deswegen betont er die Leerheit (das Nichtselbst, die Egolosigkeit). Im Yoga wird die Fülle (viel Energie, Liebe, Frieden, Glück) betont. In der Erleuchtung gibt es Leerheit (Nichts) und Einheit (Fülle, Etwas) gleichzeitig. Nach meiner Erfahrung muss man sich auf die Leerheit (Ruhe, Sein, Nichts) konzentrieren, damit man im großen Glück lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Die früheren Leben zeigen sich erst ab einer bestimmten Stufe des Weges. Ein Mensch kann auf einer niedrigen Stufe erleuchtet sein, und trotzdem keinen Kontakt zu seinen früheren Leben haben. Insofern können sogar manche Erleuchtete mit ehrlich behaupten, dass es keine Wiedergeburt gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Grundsätzlich sehen alle Erleuchteten das Gleiche. Oft beschreiben sie es aber mit verschiedenen Worten. Dadurch entsteht manchmal etwas Verwirrung. Ich erklärte bereits, dass es drei Ebenen im Kosmos gibt. Es gibt die materielle Ebene, auf der Körper geboren werden und sterben. Es gibt die Energieebene, auf der die Seelen durch viele Leben wandern. Und es gibt die Lichtebene, in der alle Seelen zu einer Seele werden, die gleichzeitig auch keine Seele (in sich leer, Anatta) ist. Die Seele wird zu Gott und Gott ist für einen nichterleuchteten Menschen ein unbegreifliches Mysterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha konzentrierte sich auf die höchste Ebene. Deshalb lehrte er das Nicht-Selbst (Anatta). Diese Lehre ist von der höchsten Ebene aus gesehen richtig. Wenn du es vermagst, werde sofort ein Buddha. Die meisten von uns sind nicht so weit und brauchen mehrere Leben dazu. Nach Sai Baba braucht eine Seele mindestens drei Leben als Yogi, um ein vollständig erleuchtetes Wesen (Buddha) zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nur berichten, was ich erfahren habe. Ich habe etwa tausend frühere Leben von mir gesehen. Ich kann deshalb bezeugen, dass es eine Seele gibt, die sich von Leben zu Leben weiter entwickelt. Allerdings hatte jede meiner materiellen Verkörperungen ein eigenständiges Ich-Bewusstsein (Ego). Insofern gibt es kein Selbst, das wiedergeboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfinde mich als Nils völlig eigenständig von meinen früheren Leben. Es sind irgendwie fremde Menschen, die aber ihre Erfahrungen, Fähigkeiten, Gefühle und Gedankenstrukturen an mich weiter gegeben haben. Ich bin insofern mit ihnen verbunden, als ich alle ihre Verletzungen in mir heilen muss, damit ich in mir ganz werde (dauerhaft im Licht leben kann). Das geschieht fast von alleine, indem ich einfach konsequent und langfristig meinen Yogaweg gehe. Ich mache Körperübungen und Geistesübungen. Ich arbeite an meiner momentanen Psyche und heile dadurch meine früheren Leben mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Ich bin für Meinungs- und Religionsfreiheit. Ich lasse die Pluralität der Meinungen und Religionen zu. Ich vertrete die Einheit aller Religionen. Das bedeutet, dass alle Religionen zusammenarbeiten sollten. Sie sollten für eine bessere Welt und für Werte wie Liebe, Frieden und Wahrheit eintreten. Meinungsunterschiede zwischen den Religionen dürfen selbstverständlich weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia Buddhismus: &#039;&#039;Die indische Philosophie kannte Atman (Sanskrit) bzw. Atta (Pali), das „Selbst“, vergleichbar mit der persönlichen Seele der westlichen Gedankenwelt. Buddha verneinte deren Existenz als individuelle und konstante Einheit, die auch wiedergeboren werden könnte. Im Gegensatz dazu sprach er von Anatman (Sanskrit) bzw. Anatta (Pali), dem „Nicht-Selbst“. Was in der vedischen Tradition Atman genannt wurde, ist aus buddhistischer Sicht keine konstante Einheit, sondern in beständigem Werden, Wandel und Vergehen begriffen. Es kann somit auch nicht als solches wiedergeboren werden. Reinkarnation wird im Buddhismus nicht als „Seelenwanderung“ (Transmigration) verstanden, sondern als ein Impuls aus dem Karma des Gestorbenen. Eine bekannte Allegorie vergleicht diesen Prozess mit der Flamme einer Kerze, die weitere Kerzen anzündet. Weder die Kerze selbst noch die Flamme bleiben dieselben, aber ohne die ursprüngliche Kerzenflamme gäbe es auch die folgenden nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion MyKath.de 213==&lt;br /&gt;
(Zitate aus http://www.mykath.de/topic/31713-wie-kann-man-argumentieren-dass-es-gott-gibt/ )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Was verstehst Du unter “konkreten Hinweisen”? Wenn es nicht mehr ist als “ich denke es so, ich deute es so” handelt es sich nicht um Indizien. Ich kenne die Versuche zur Reinkarnation, bei der Menschen in Hypnose zu ihrem vergangenen Leben befragt werden. Nur ist es leider so, dass Menschen in Hypnose fabulieren und lügen können wie im Wachzustand auch, mit dem Unterschied, dass sie in Hypnose nicht wissen, dass sie fabulieren. Die Informationen, die sie geben, gehören genau zwei Kategorien an: Erstens, es handelt sich um Informationen, deren Wahrheitsgehalt allgemein bekannt ist oder sofort recherchiert werden kann, jeder Mensch kann also wissen, was sie sagen. Dass sie es nicht bewusst wissen ist kein Argument, da es unter Hypnose zu Hypermnesie kommt, die Erinnerung an Dinge, die man lange vergessen glaubte. Die zweite Kategorie umfasst Informationen, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr prüfen lässt. Was vollkommen fehlt sind Informationen der einzig interessanten Kategorie: Etwas, was niemand wissen kann, was aber nachprüfbar ist. Ein Beispiel dafür wäre ein versteckter Schatz, dessen Lage heute niemand kennt, aber den man ausbuddeln kann, oder ähnliches. Das vollkommene Fehlen dieser Art von Informationen ist äußerst verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hier irrst du. Es gibt viele Fälle dieser Art. Die Reinkarnationsforschung sucht gerade nach diesen Fällen und hat viele gefunden. Mir ist zum Beispiel der Fall einer englischen Frau bekannt, die im Mittelalter in Frankreich als Hexe verbrannt worden ist. Sie konnte genau sagen, wo die Unterlagen liegen und was darin steht. Das war keinem Menschen vorher bekannt. Im Fernsehen gab es vor einigen Jahren mehrere Sendereihen zur Rückführungstherapie. In der Hypnose wurden bestimmte Fakten ermittelt, dann reiste ein Fernsehteam an den entsprechende Ort. Und dann wurde überlegt, ob die Person die Dinge vorher gewusst haben konnte oder ob es sich um den Fall eines echten früheren Lebens handelt. Einige Videos gibt es im Internet. Ich kann sie heraussuchen, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Auch der Fall von Shanti Devi ist dehalb so interessant, weil sie Dinge wusste, die sich nicht wissen konnte. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;Dr. Arthur Guirdham war ein britischer Arzt, Psychiater und Schriftsteller. Er glaubte die Wiedergeburt eines Katharer Priester namens Roger de Grisolles in einer früheren Inkarnation gewesen zu sein. Eine ihm zugewiesene Patientin hatte immer wieder Albträume, in denen sie sich als Bauernmädchen in Toulouse, Frankreich, sah. Sie freundete sich (im Traum) mit einem Priester namens Roger de Grisolles an. Der wurde wurde verhaftet und starb im Gefängnis, das Mädchen wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das konnte sie ganz detailliert schildern. Auch Guirdham hatte ähnliche Albträume seit der Kindheit. Als er das der Patientin erzählte erklärte sie, er sei dieser Priester gewesen, das habe sie in ihren Träumen gesehen. Guirdham war beeindruckt und begann daraufhin zu forschen. Die Ereignisse und Namen in Smith Albträumen bestätigten sich. Es gab tatsächlich einen Roger de Grisolles, der im Jahre 1242 ermordet wurde. Darüber hinaus enthielten die Notizen die sich Smith früher zu ihren Träumen gemacht hatte, viel Hintergrundinformationen über die Katharer, welche damals den Wissenschaftlern nicht bekannt waren.Erst später konnten ihre Angaben bestätigt werden.&#039;&#039; (Zitat aushttp://1791.blogspot…r-guirdham.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat Wikipedia: &#039;&#039;Shanti Devi: der bekannteste der indischen Fälle. Die am 12. Oktober 1926 in Delhi (Indien) als Tochter von Rang Bahadur und seiner Frau Prem Pyari geborene Shanti Devi begann im 3. oder 4. Lebensjahr Erinnerungen an ein Vorleben im Muttra (= Mathura in Uttar Pradesh) zu erzählen. Damals sei sie Lugdi Devi gewesen, die zweite Gattin des Stoffhändlers Kedar Nath Chubey, die am 18. Januar 1902 geboren wurde und nach der (am 25. oder 26. September 1925 erfolgten) Geburt ihres Sohnes Nabinata Lal am 4. Oktober 1925 in Agra im Wochenbett starb. Am 13. November 1935 erhielt Shanti Devi den Besuch von Kedar Nath und seinem Sohn und am 24. November 1935 fuhr sie (begleitet von einer Untersuchungs-Kommission) selbst erstmals nach Muttra, wo sie angeblich mehrere Personen und Örtlichkeiten wiedererkannte. Auch soll sie ungewöhnliche Kenntnisse des lokalen Dialekts von Muttra gezeigt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doku Reinkarnation Wer War Ich. Reise in ein früheres Leben (VOX, 45 Min.) https://www.youtube.com/watch?v=a8nbV1EFFjs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seelen-wanderung.de – Rückführung in frühere Leben durch Ralf D https://www.youtube.com/watch?v=U2tX8nkLl5A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückführung Elisabeth von Thüringen (https://www.youtube.com/watch?v=_9STOiomNzk 14 Min.) Reinkarnation Rückführung Wiedergeburt – Teil 1 Dokumentation (https://www.youtube.com/watch?v=XYCgFrb4RZE 9 Min., Einleitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matzdan: Es gibt nicht “viele Fälle”, sondern einige. Gegen diese übrig gebliebenen stehen Milliarden Fälle, bei denen nix vergleichbares berichtet wird. Selbst wenn es Reinkarnation geben sollte, praktisch hat es bei vielen Milliarden Menschen keine Auswirkung. Was nützt dir also die Reinkarnation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es ist erfreulich, dass wir einer Meinung darin sind, dass es einige Fälle dieser Art gibt. Selbstverständlich gibt es nur wenige Fälle, bei denen die Beweislage so eindeutig ist. Es gibt viele bekannte Fälle von Reinkarnation (nicht Milliarden, so viele wurden noch nicht geprüft). Aber es ist schwierig, diese speziellen Fälle zu finden. Die Reinkarnation gibt es bei vielen Milliarden und möglicherweise bei allen Menschen. Was wiederum eine interessante Frage ist. Ich halte es durchaus für denkbar, dass das Leben vielfältig ist. Manche Seelen reinkarnieren und manche entwickeln sich im Jenseits weiter. Jedenfalls entwickeln sich die Seelen. Darin sind sich alle Religionen einig. Wichtig ist, wohin wir uns entwickeln. Entwickeln wir uns vorwärts zu innerem Frieden, Glück und Liebe. Oder entwickeln wir uns rückwärts zu Leid, Unglück, Sucht, Angst und Hass.Das Wissen von der Reinkarnation ist hilfreich, weil wir dann über den Tod hinaus denken. Wir sollten uns bemühen positiv zu leben, damit es uns im nächsten Leben und im Jenseits gut geht. Wir können selbst etwas für ein gutes nächstes Leben tun. Und wir können auch beschließen, aus dem Kreislauf der Reinkarnationen auszusteigen. Wir können den Weg ins ewige Leben im Jenseits einschlagen. Aus dem Kreislauf der Reinkarnation kann man aussteigen, wenn man auf der Erde intensiv spirituell übt und vor seinem Tod erleuchtet ist. Oder einen erleuchteten Helfer wie Jesus hat, der einen beim Tod ins Paradies bringt. Ein Erleuchteter (Heiliger) hat bei seinem Tod nach der Lehre des indischen Yoga die freie Wahl, ob er ins Licht auf steigt und dort bleibt. Oder ob er auf die Erde zurückkommen möchte, um seinen Mitmenschen zu helfen. Im Buddhismus gibt es den Bodhisattva und im Hinduismus den erleuchteten Karma-Yoga (Siddha-Yogi mit besonderen Kräften). Viele erleuchtete Menschen kennen ihre früheren Leben und haben beschlossen immer wieder auf die Erde zurückzukommen. Ein Beispiel ist Amritatanandamayi, die in ihrem Buch “Mutter der unsterblichen Glückseligkeit” davon berichtete. Sie sah wie Buddha bei ihrer Erleuchtung ihre frühere Leben.http://de.wikipedia.org/wiki/Amritanandamayi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Das Problem ist, dass in diesen Fällen oft bewusst betrogen wird. Zudem, wie so oft, bleiben mehr Fragen offen als Antworten. Wie fast immer kann man in dem Film z. B. über Elisabeth von Thüringen einen eklatanten Kunstfehler beobachten: Ein Experte für das Schloss begleitet die Frau, die dann feststellt, wo Mauern oder Burggräben oder Hindernisse waren. Sorry, dabei kann sehr leicht das Kluge-Hans-Phänomen auftreten. In einer fairen Diskussion, oder wenn man wirklich am Wahrheitsgehalt einer Sache interessiert wäre, würde man überall dieselben Kriterien anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ich bin auch für eine faire Diskussion. Und ich glaube, wir beide haben hier eine faire Diskussion. Was nicht bedeutet, dass wir bei den gleichen Fakten zu den gleichen Ergebnissen kommen. Man kann die Dinge immer unterschiedlich bewerten. Man kann Argumente verschieden gewichten. Als Atheist kann man alles immer mit den Argumenten Betrug, Selbsttäuschung oder Kunstfehler erklären. Ich meine, dass man die genannten Fälle nicht durch Betrug erklären kann. Sicherlich kommt Betrug manchmal vor. Aber die genannten Fälle sind so wichtig und bekannt, dass sie von vielen Menschen gründlich überprüft worden sind. Das gilt insbesondere für den Shanti Devi-Fall, der mehrmals von Expertenkommissionen untersucht wurde. Es geht in der Reinkarnationsforschung gerade darum Betrug, Selbsttäuschung und Kunstfehler auszuschließen. Tatsächlich konnte so etwas nur in einige Fällen nachgewiesen werden. Die Mehrzahl der Fälle ist vom Sachverhalt unstrittig. Du kannst auch die vielen positiven Reinkarnationsfälle, die im Fernsehen aufgezeigt wurden, nicht alle durch mentrale Tricks erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Ich meine, dass dies schon geht - und zwar deswegen, weil ich mehr über solche mentalen Tricks weiß als selbst die Mehrheit der Zauberkünstler. Es bleibt immer noch ein Rest, den man nicht erklären kann - außer durch Zufall. Mich erinnern die Diskussionen mit dem historischen Experten (etwa bei Elisabeth von Thüringen) immer ein wenig an &amp;quot;Cold Reading&amp;quot; und Muskellesen. Zudem kann man unter Hypnose sich an Dinge erinnern, zu denen man längst keinen bewussten Zugang mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Du hast deine Erklärungen. Du hast deine Theorien. Das will ich dir nicht nehmen. Jeder muss sich selbst die Dinge ansehen und dann seine eigene Entscheidung treffen. Die Menschen in den Videos haben gründlich überlegt und sich entschieden. Wenn sie eine Reinkarnation annehmen, muss man das erstmal akzeptieren. Außer man kann ihnen Denkfehler nachweisen. Auch als Zuschauer muss man letztlich eine innere Entscheidung treffen. Die wird bei einem überzeugten Atheisten sicherlich anders aussehen als bei einem Menschen, der für die Möglichkeit einer Reinkarnation offen ist. Du glaubst an den Atheismus. Ich würde dir deshalb grundsätzlich ein erkenntnisleitendes Interesse unterstellen. Ich finde es gut, dass sogar du annimmst, dass ein Rest bleibt, den man nicht erklären kann. So ist es. Ich persönlich habe über tausend frühere eigene Leben gesehen. Ich habe die Fakten überprüft und mir meine Überzeugung gebildet. Und damit möchte ich es belassen. Du hast deine Überzeugung und ich habe meine Überzeugung. Und das ist gut so. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Karma]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Nahtod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/18/reinkarnation-und-christentum/ Reinkarnation und Christentum]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Reinkarnation&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Reinkarnationsforschung&lt;br /&gt;
*http://www.reinkarnation.de/&lt;br /&gt;
*https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Reinkarnationsforschung&amp;diff=66307</id>
		<title>Reinkarnationsforschung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Reinkarnationsforschung&amp;diff=66307"/>
		<updated>2013-08-13T09:55:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nils Horn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Reinkarnation Wikipedia.jpg|thumb|300px]]Der bekannteste Reinkarnationsforscher im Westen ist Professor Ian Stevenson von der Universität Virginia. Er untersuchte in vierzig Jahren über 3000 Wiedergeburtsfälle auf der ganzen Welt. Oft hat er Verhaltensähnlichkeiten und typische Körpermerkmale bei den Inkarnationen beobachtet. Er gründete ein Institut für Wiedergeburtsforschung, dass seit 2002 von seinem Nachfolger Professor Bruce Greyson geleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien arbeitet Dr. Kirti Swaroop Rawat an der Überprüfung von Reinkarnationsfällen. Er hat bereits über 600 Reinkarnationen in Indien erfasst und sie genau auf ihre Wahrheit hin untersucht. Er hat nachprüft, ob alle Zeugenaussagen stimmen, ob die Aussagenden geschummelt haben oder ob ihnen ihr Unterbewusstsein einen Streich gespielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinkarnationsforschung ist eine schwierige Angelegenheit, weil die Informationen über frühere Leben aus vielen Quellen stammen können und nur schwer überprüfbar sind. Die Kritiker verlangen handfeste Beweise. Und selbst wenn ihnen gute Beweise gegeben werden, findet ein kreativer Kritiker immer noch irgendwo ein Haar in der Suppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shanti Devi und Taranjit Singh==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Wiedergeburtsfall in Indien ist Shanti Devi. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde die indische Presse auf Shanti Devi aufmerksam. Mit vielen Journalisten und Wissenschaftlern machte sich das kleine Mädchen auf in ihre frühere Heimatstadt. Sie fand von alleine ihr früheres Haus wieder und konnte dem Hausbesitzer alle Fragen über seine frühere Ehefrau beantworten. Auch das Geldversteck wurde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwedische Buchautor Lönnerstrand hörte davon, hielt es für einen großangelegten Schwindel und reiste nach Indien, um den Fall zu überprüfen. Er kam nach eingehender Untersuchung zu dem Ergebnis: “Das ist ein völlig aufgeklärter und bewiesener Fall von Reinkarnation.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter viel diskutierter Fall stammt von dem sechsjährigen Taranjit Singh. Er erinnerte sich 2002 an sein vergangenes Leben an einem anderen indischen Ort. Er konnte seinen früheren Namen angeben und berichtete von einem Unfall, bei dem er um sein Leben gekommen war. Auf dem Weg zur Schule sei er von einem Motorroller angefahren worden. Er habe eine schwere Kopfverletzung erlitten und sei daran am nächsten Tag gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Angaben wurden nachgeprüft und bestätigt. Besonders spannend ist, dass er zum Unfallzeitpunkt 30 Rupien und zwei Schulbücher bei sich gehabt hatte. Auch diese Angaben von Taranjit wurden überprüft und bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später hörte der Gerichtsmediziner Chauhan von Taranjit und prüfte den Fall noch einmal gründlich nach. Er befragte die Familien in den zwei Dörfern und machte eine forensische Handschriftenanalyse. Er stellte fest, dass Taranjit und seine frühere Inkarnation fast hundertprozentig in ihren Handschriften übereinstimmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tibetischer Buddhismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr bekannt ist die Wiedergeburt des Dalai Lama. Im tibetischen Buddhismus inkarnieren sich die erleuchteten Meister grundsätzlich immer wieder auf der Erde, um ihre Arbeit fortzusetzen. Sie geben vor ihrem Tod Hinweise auf den Ort und die Umstände ihrer Wiedergeburt. Vor ihrer offiziellen Anerkennung als Reinkarnation müssen sie eine Prüfung ablegen, die sie nur als echte Inkarnation bestehen können. Sie müssen zwischen vielen gleichartigen Dingen die Gebrauchsgegenstände ihres Vorgängers herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des 13. Dalai Lama machte sich ein Suchtrupp aus hohen tibetischen Mönchen auf, um den nächsten Dalai Lama zu finden. Sie folgten ihren Visionen und den Hinweisen des verstorbenen Dalai Lamas. Als der Suchtrupp das Haus des 14. Dalai Lama gefunden hatte, wurde der Anführer von dem vierjährigen Tenzin Gyatsu mit den Worten “Sera Lama” begrüßt. Der alte Lama stammte tatsächlich aus dem Kloster Sera, was der kleine Junge auf natürlichem Wege nicht wissen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer zeigte dem kleinen 14. Dalai Lama zwei Gebetstrommeln, bei denen der Dalai Lama sofort erkannte: “Das ist meine!” Noch zwölfmal wurde der 14. Dalai Lama getestet. Dann erfolgte die Anerkennung als Reinkarnation. Der Suchtrupp nahm ihn mit nach Lhasa und erzog ihn dort für seine Aufgabe als späteres Oberhaupt der Tibeter. Der Dalai Lama selbst erklärte später, dass er eine spirituelle Verbundenheit zu seinem Vorgänger spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sendereihe des Ersten Deutschen Fernsehens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Fälle wurden 2003 in einer Sendereihe des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD) als Beispiele für eine Wiedergeburt genannt. Sie werden ausführlich in dem Fernseh-Begleitbuch von Lucadou (Dimension Psi) beschrieben. Um die Atheisten nicht zu erschrecken, wird dort sehr vorsichtig formuliert: “Im Glauben scheint ein Potential zu liegen, das vielleicht Informationen zu liefern vermag, die wir heute noch nicht verarbeiten können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuel Mitternacht, der Verfasser des Kapitels über Reinkarnation in dem von Lucadou herausgegeben Buch, hat große Zweifel an der Wiedergeburtslehre. Sein Hauptproblem ist: “Zunächst müsste man nachweisen, dass der Mensch eine Seele besitzt.” Er verlangt dafür einen biologischen oder physikalischen Beweis. Allerdings sucht er lieber nicht selbst nach einem derartigen Beweis. Es könnte ihn ja geben. Manuel Mitternacht hätte nur die anderen Beiträge in dem Buch von Lucadou lesen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Kapitel Nahtod berichtet Regine Kexel von der Nahtodforschung. Sie kommt zu dem gleichen Ergebnis wie ich. Die aktuelle Forschung deutet darauf hin, dass es ein vom Gehirn unabhängiges Bewusstsein gibt. Die Grundlage für die Möglichkeit der Wiedergeburt ist damit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kapiteln Telekinese und Telepathie von Thomas Zintl und Thomas Staehler werden ausführlich die Forschungsergebnisse zur Gedankenübertragung und zum Hellsehen dargestellt. Wenn das Hellsehen wissenschaftlich nachnachweisbar möglich ist, dann muss man es auch anerkennen, wenn Hellseher ihre früheren Leben sehen können. Es ist denkbar, dass einige Menschen ihre früheren Leben kennen. Genauso ist es möglich, dass ein sterbender erleuchteter Meister in die Zukunft blickt und den Zeitpunkt und Ort seiner Wiedergeburt bekannt gibt. Oder aus dem Jenseits die Wiedergeburt seinen Anhängern in Form von Träumen und Visionen mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben wissenschaftlich nachgewiesen mit erheblicher Wahrscheinlichkeit eine Seele. Es gibt ein Jenseits, und es gibt viele überzeugende Wiedergeburtsberichte. Es spricht deshalb sehr viel für die Reinkarnationslehre, selbst wenn die meisten Wiedergeburtsfälle nicht völlig eindeutig sind. Das hat auch Ian Stevenson zugegeben. Er kommt aber zu dem Schluss, dass die Gesamtwürdigung aller Fälle auf die Möglichkeit der Reinkarnation hindeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde glauben an die Wiedergeburt. Die Lehre von der Wiedergeburt ist die Basis des Buddhismus und des Hinduismus. Im Christentum wird teilweise an die Wiedergeburt geglaubt. Die meisten Christen nehmen zumindest an, dass Heilige wiedergeboren werden können, um der Menschheit zu helfen. Es steht in der Bibel, dass sich Jesus noch einmal auf der Erde inkarnieren will und dass Johannes der Täufer die Wiedergeburt des Wüstenyogis Elias war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird behauptet, dass in den großen Religionen einfach aus traditionellen Gründen an die Wiedergeburt geglaubt wird, ohne dass irgendwelche Beweise dafür vorliegen. So ist es aber nicht. Die Beweise sind die Aussagen der Religionsgründer. Jesus hat erklärt, dass er noch einmal auf die Erde kommen will. Buddha hat bezeugt, dass er bei der Erleuchtung seine früheren Leben sehen konnte. Und Krishna hat in der Bhagavad Gita ebenfalls auf der Basis persönlichen Wissens die Reinkarnation zum Zentrum des Hinduismus gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meine früheren Leben( Yogi Nils)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nils grüßend.jpg|thumb|300px|Yogi Nils]]&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sushi: Hallo Nils!An die Leben, an die du dich erinnerst…meinst du, du warst da immer ein Mensch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hallo Sushi, danke für dein Interesse. Ich kann in der Meditation zu meinen früheren Leben hinspüren. Ich habe im Laufe meines spirituellen Reinigungsprozesses etwa tausend frühere Leben gesehen. Als ich sieben Jahre als Yogi gelebt hatte, überkam mich bei einer Meditation plötzlich der Wunsch, meine früheren Leben zu wissen. Ich spürte geistig in der Zeit zurück und erhielt bei einem bestimmten Punkt eine Resonanz. Es trat eine Art innerer Widerstand auf. Dort spürte ich dann genau hin. Nacheinander ertastete ich so geistig vier frühere Leben. Ich konnte jeweils den Ort, die Zeit und auch etwas die Art des früheren Lebens erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückerinnerung an frühere Leben in der Meditation ist eine fortgeschrittene Yogatechnik. Eine weitere Technik besteht darin, systematisch alle Verspannungen im Körper und im Geist aufzulösen. Das ist der Hauptweg des Hatha-Yoga. Dann kommt man eines Tages zu der für einen persönlich richtigen Zeit an Stresssituationen aus früheren Leben heran. Wer zu früh seine vergangenen Leben ansieht, kann manchmal mit den meistens grausamen Geschehnissen nicht gut umgehen. Man sollte diese Dinge nicht gewaltsam forcieren, wie es teilweise in spirituellen Workshops geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle großen Stresssituationen werden im Seelengedächtnis gespeichert. Wenn sich die Verspannungen lösen, tauchen in Träumen oder im Wachzustand Bilder oder kurze Szenen (kleine Filme) aus den Stresssituationen auf. Die Lösungsprozesse sind oft mit intensiven Körperreaktionen wie Unruhe, Muskelzittern, Hitze oder Kälte verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate aus meinen Büchern: “Bei Nils lösten sich auf seinem spirituellen Weg zuerst die Verspannungen aus dem jetzigen Leben. In kurzen Filmszenen sah er stressreiche Examenssituationen, Beziehungsstreitigkeiten und verdrängte Unfälle. Da Nils die Stressereignisse noch in Erinnerung hatte, wurde ihm der Zusammenhang zwischen effektiven spirituellen Übungen, Auflösung von inneren Verspannungen und dem Auftauchen von Lösungsträumen deutlich bewusst. Er lernte klar zu unterscheiden was ein Lösungstraum und was ein normaler Traum war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Nils drei Jahre als Yogi gelebt hatte, lösten sich die bei seiner Geburt entstandenen Verspannungen. Nils durchlebte noch einmal bewusst seine Geburt. Er floss durch einen dunklen Kanal hindurch, spürte großen Stress und war dann im Freien. Später erlebte er dann noch zehn Geburten aus früheren Leben. Tod und Geburt sind nach den Berichten der tibetischen Yogis die beiden Hauptfälle der im Seelengedächtnis gespeicherten Stresssituationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach elf Jahren als Yogi tauchten plötzlich die früheren Leben in seinem Geist auf. Nils lernte im Laufe der folgenden sechs Jahre etwa tausend frühere Leben kennen. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche seines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt sehr deutliche Kurzfilme. Nils konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte er geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Lösungsträume bezogen sich auf frühere Leben als Tier. Nils wurde oft von anderen Tieren gefressen und hatte dabei große Ängste. Durch diese Ängste musste Nils jetzt jedes Mal noch einmal hindurchgehen, damit sich die jeweilige Stresssituation auflösen konnte. Nils wurde als Affe von Löwen gefressen, als kleiner Fisch von großen Fischen und als Maus von einer Katze. Als Adlermutter erlebte er den traumatischen Verlust eines Adlerkindes. Als Wölfin hatte er viele Kinder, aber auch viel Stress in der Wolfsgruppe. Einige Male sah er in Visionen, wie er als sterbendes Tier von kleinen Würmern aufgefressen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war alles nicht besonders witzig. Schön war nur eine Situation. Nils spielte als Pavian in der Savanne. Im hohen Gras hatte sich ein Löwe versteckt. Nils hörte den Löwen atmen. Er entdeckte ihn rechtzeitig und flüchtete auf einen Baum. Darüber freut er sich heute noch. Wer weise ist und rechtzeitig in seinem Leben die großen Gefahren erkennt, rettet sich auf den Baum der Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Inkarnation als Mensch begann Nils vor etwa hunderttausend Jahren in der Steinzeit. In einem Traum sah er sich als Mann mit einem Fell um den Körper und einem Speer in der Hand. Er jagte große Tiere, verlor bei einem Jagdunfall seine Mutter und interessierte sich ansonsten hauptsächlich für Sex. Auch die Steinzeitfrauen konnten sehr reizvoll sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Kurzträumen sah Nils auch seine Leben als Schamane, Mandarin, Inderin und Mönch. Die Lösungsträume nach seinem elften Yogijahr bestätigten die während der Meditation im siebten Yogijahr gewonnenen Erkenntnisse. Nils konnte danach weitere Einzelheiten klären. So hatte er als Mönch sein ganzes Klosterleben lang vergeblich nach dem Weg ins Paradies und den dazu gehörenden effektiven spirituellen Übungen gesucht. Er hatte sich im formalen Üben verloren und musste deshalb noch einmal als Yogi wiedergeboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Inderin war er von dem damaligen Ehemann ständig sexuell überfordert worden und hatte dadurch viele Verspannungen im Sexualchakra angesammelt. Als Mönch hatte er seine Sexualität weitgehend verdrängt. Die Sexualverspannungen konnte er erst in diesem Leben durch seine Yoga-Übungen auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als chinesischer Beamter war er verheiratet. Er führte eine glückliche Ehe. Er hatte regelmäßig und viel Sex mit seiner Frau. Das war damals sehr angenehm. Aber es war auch eine Falle. In seinem Geist bildete sich eine starke Beziehungsanhaftung, die er nur sehr schwer durch ein langes Leben als Yogi wieder abbauen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schlimmsten in seinen früheren Leben waren die vielen Kriege, die ihn insbesondere in seiner Schamanenzeit häufig heimgesucht hatten. Er verlor seine Freunde, seine Frau und seine Kinder. Nils sah sich traurig vor verkohlten Häuserruinen stehen. Die Feinde hatten seine ganze Familie umgebracht. Das war für ihn schrecklicher, als wenn er selbst gestorben wäre. Damals entwickelte sich in ihm bereits der Wunsch nach einer glücklichen Welt mit genug zu Essen, fröhlichen Menschen und einem dauerhaften Frieden. Mögen viele Menschen diesen Wunsch teilen und sich dafür engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz: Es ist ein schwieriges aber interessantes Thema was du da ansprichst. Leider können uns die Toten nicht erzählen was sie erleben! Und wollen wir das eigentlich wirklich wissen? Ich finde es viel schöner nicht zu wissen was geschieht, ansonsten ist die Entäuschung später groß, wenn nicht das eintritt was wir uns erhofft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hallo Heinz, meiner Meinung nach ist das Weiterleben der Seele wissenschaftlich bereits bewiesen. Es gibt viele meßbare Indizien dafür. Die Gesamtheit der Indizien macht es wahrscheinlicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt als dass es das nicht gibt (Spiegel Zitat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Toten können uns von ihrem Leben nach dem Tod erzählen. Sie können uns in Träumen und Visionen erscheinen. Das geschieht sehr oft. Meiner Tante ist ihr Sohn im Traum erschienen, als er im zweiten Weltkrieg an der Front erschossen wurde. Und zwar sofort. Die Bestätigung bekam sie erst lange nach dem Traum. Daraus ergab sich eindeutig, dass ihr Traum wahr war. Mir ist mein Vater nach seinem Tod öfters erschienen. Er hat mir wichtige Tipps für meinen Yogaweg gegeben. Die sich als großer Segen herausgestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über das Leben nach dem Tod ist wichtig, damit wir jetzt so leben können, dass es uns auch nach dem Tod gut geht. Das Bewusstsein vor dem Tod ist gleich dem Bewusstsein nach dem Tod. Wir sollten also unser inneres Glück regelmäßig pflegen, positiv denken und spirituelle Übungen machen (Yoga, Meditation, Lesen, Beten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chrissy: Viele Menschen trauen sich gar nicht, ihre “außergewöhnlichen” Wahrnehmungen zu erzählen, weil sie Angst davor haben, als “Spinner” bezeichnet zu werden. Weil ich seit vielen Jahren in der Hospizarbeit tätig bin, habe ich von vielen Menschen ihre Nahtoderlebnisse erzählt bekommen, und viele, besonders alte Menschen, berichten, dass sie ab und zu mal einen verstorbenen Verwandten sehen. Und ich beobachte auch immer: wenn einer mal anfängt, zu erzählen, dann trauen sich die anderen auch. Tatsache ist, dass es sie gibt, diese außergewöhnlichen Wahrnehmungen. Ich habe auch schon Verstorbene wieder gesehen, es waren Menschen, die ich in ihrem Sterben begleitet habe. Ob es ein Leben nach dem Tod gibt ? Mit Sicherheit, denke ich, nach all meinen Erfahrungen in der Hospizarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Liebe Chrissy. Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Die Verstorbenen nehmen viel öfter mit den Lebenden Kontakt auf, als es allgemein bekannt ist. Die Lebenden erzählen nicht gerne davon, weil sie sich dann leicht outen. Mir sind auch schon verstorbene erleuchtete Meister erschienen wie Swami Shivananda (mein Yoga-Meister), Patrul Rinpoche (mein buddhistischer Meister) und auch Jesus Christus. 1994 stand er als lebensgroße Lichtgestalt mitten in meinem Zimmer. Ich wusste sofort, dass es Jesus Christus war. Ich lag auf meinem Bett und meditierte. Jesus kam auf mich zu und floss in mich hinein. Er ging mit seiner Energie in mich ein. Ich war erfüllt mit Glückseligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion in Internetforen==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partygänger: hallo nils ! wer warst du eigentlich in deiner letzten inkarnation und wo hast du dich aufgehalten zwischen dem tod und der nächsten wiedergeburt ! wieso wurdest du eigentlich wiedergeboren? was hast du falsch gemacht im letzten leben ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: In der letzten Inkarnation war ich ein Benediktiner Mönch im Mittelalter. Wo ich mich im Jenseits danach aufgehalten habe, ist mir nicht bewusst. Das ist mir auch ziemlich egal. Wichtig ist nur, wo ich mich nach diesem Leben aufhalten werde: Dort, wo die beste Party ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannend ist die Frage, was ich falsch gemacht habe. Als Mönch hatte ich ein gutes Leben. Es gab immer genug zu essen und wir haben viel gelacht. Allzu streng ging es bei uns nicht zu. Aber leider haben wir den großen Fehler der meisten Mönche und Nonnen gemacht. Wir haben nur formal spirituell geübt. Wir haben nicht effektiv spirituell praktiziert. Wir haben beim Beten ohne inneres Gespür einfach nur vor uns hin geplappert. Wir haben die Rituale ohne echten Bezug auf die eigene Heiligwerdung (das Leben in Gott, die Erweckung des inneren Glücks) ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg des effektiven Übens ist schwer zu finden. Grundsätzlich braucht man dazu einen erleuchteten Meister. Und den gab es in unserem Kloster nicht. Ich wollte als Mönch nicht nur gut leben, sondern auch spirituell vorankommen. Das ist mir am Ende meines Mönchslebens klar bewusst geworden. Deshalb habe ich noch einmal inkarniert mit der festen Absicht, jetzt den Weg des effektiven spirituellen Übens zu finden. Das ist mir auch gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nylen: Du sagst selber deine Visionen von früheren Leben sind Schlaf- oder Wachtraumerlebnisse. Was bringt dich dazu zu glauben es sei mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils : Natürlich kann man die Vorstellung von früheren Leben für Phantasiegestalten des Gehirns halten. Es ist nicht leicht, das Gegenteil zu beweisen. Mir fallen spontan fünf Argumente dafür ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Quantenphysik und insbesondere Amti Goswami deutet darauf hin, dass hinter dem materiellen Kosmos eine höhere Bewusstseinsdimension (ein Jenseits) existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Nach der aktuellen Nahtodforschung ist es wahrscheinlich, dass es eine körperunabhängige Seele und ein Jenseits gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Tod des 16. Karmapa 1981 in Chicago weist ebenfalls darauf hin, dass das Leben mit dem Tod nicht zuende ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es gibt eine umfassende Reinkarnationsforschung, die Indizien für die Wahrscheinlichkeit der Reinkarnation liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Im Einzelfall muss man bei sich selbst immer sehr genau hinsehen, ob es sich um das Auftauchen von echten Bildern aus früheren Leben oder tatsächlich nur im Traumphantasien handelt. Mit etwas Übung kann man es unterscheiden. Echte Bilder sind klarer, in sich logisch und von typischen körperlichen Streßlösungsreaktionen begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich konnte die Unterscheidung gut vornehmen, weil zuerst bei mir auf dem Yogaweg Ereignisse aus meinem jetzigen Leben auftauchten. An die konnte ich mich noch erinnern. Als dann auf die gleiche Weise mir unbekannte Ereignisse in meinen Träumen auftauchten, die von den gleichen körperlichen und gefühlsmäßigen Reaktionen begleitet waren, konnte ich sie als frühere Leben erkennen. Hinzu kam, dass die Bilder deutlich aus vergangenen Zeiten stammten und völlig neu für mich waren. Ich hatte noch nie etwas darüber gelesen oder entsprechende Filme gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trost in der Reinkarnationslehre==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wokarb: Aber ist das Ziel der Reinkarnations-”Religionen” nicht gerade das Freiwerden vom leidvollen “Kreislauf” des Lebens. Was soll an dem “Reinkarnations”-Glauben denn tröstlich sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Sieh es einfach positiv. Es ist doch schön ewig weiterleben zu können. Wenn dein Körper alt und verbraucht ist, legst du ihn ab und holst dir einen neuen. Dann geht die Party weiter. Dann kannst du weiter deine Witze in diesem Forum posten. Du kannst so lange auf der Erde leben, wie du willst. Wenn der globale Kapitalismus zusammenbricht, bauen wir eine globale Glückswelt auf. Wenn die Erde erlöscht, suchen wir uns einen neuen Stern, gründen dort ein Philosophie-Forum und machen weiter unsere Späße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir keine Lust mehr haben, gibt es auch einen Ausstieg aus dem Spiel. Wir werden alle Yogis, gelangen zur Erleuchtung und erheben uns so geistig über den ewigen Tanz von Freude und Leid. Wir leben in einer Lichtdimension über der Welt der Gegensätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Yogalehre hat jeder erleuchtete Yogi bei seinem Tod die freie Wahl, ob er noch einmal auf die Erde zurückkommt oder dauerhaft in der Lichtwelt im Jenseits bleibt. Mit seinem letzten Gedanken (Mantra, Gebet) bestimmt er die Zukunft seiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir gefällt am besten der mittlere Weg. Im Schwerpunkt lebt man als Yogi mit seinem Bewusstsein in der Lichtdimension (in Gott, in der Einheit, im Sein, im Sat-Chid-Ananda) und etwas auch in der Welt der Materie. So verstrickt man sich nicht zu sehr in den Tanz aus Freude und Leid, kann ihn aber gleichzeitig etwas genießen und spirituell ewig daran wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutes Vorbild dafür ist der lachende Buddha. Er ruht in sich selbst und lacht mit seinen Freunden über das Leben. Im Yoga gibt es den dicken Elefantengott Ganesha, den Gott des Glücks. Er wird immer angerufen, wenn man inneres oder äußeres Glück haben möchte. Zum Beispiel bei einer Heirat oder vor einer beruflichen Aufgabe. Ich rufe ihn gerne als Yogi an, damit mir das Lachen auf dem Yogaweg nicht vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass wir uns alle über das Leid auf der Welt erheben können, wenn wir unser Leben in einer täglichen Verbindung mit den erleuchteten Meistern gehen. Dann werden wir alle im großen Lachen enden. Dann werden alle unsere Tränen abgewischt werden und das Glück aus unseren Gesichtern strahlen. Mögen wir alle so viel Weisheit besitzen, den Weg des Lichts vom Weg der Dunkelheit unterscheiden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buddhismus und Hinduismus==&lt;br /&gt;
(Zitat aus http://mystiker2.wordpress.com/article/reinkarnation-und-reinkarnationsforschun-d0nwq0okqs4d-15/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Erleuchtung ist das Zentrum aller großen Religionen. Die Einheit aller Religionen ist ein wichtiges Ziel, um eine glückliche Welt aufzubauen. Die Kommunikation zwischen den Religionen ist wichtig, auch wenn das manchmal schwierig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anand (Atheist): Es ist offensichtlich, daß nicht alle Religionen das Gleiche lehren. Buddha lehrt die Nichtexistenz Gottes und einer Seele. Der Hinduismus behauptet sie. Ehrlich gesagt gibt es nicht einmal die Einheit des Hinduismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Lieber Anand, ich finde unsere Diskussion gut, weil sie viele grundlegende Dinge klärt. Auch innerhalb des Buddhismus wird darüber diskutiert. Ich stelle fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Es gibt nur einen Gott. Es gibt nur eine höchste Wirklichkeit. Es kann deshalb nur eine Wahrheit geben. Verschiedene Religionen sind hilfreich, damit man über die höchste Wahrheit diskutieren kann. Wirklich begreifen können wir sie nur in der Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ich habe erfahren, dass es die Wiedergeburt gibt. Ich habe meine früheren Leben gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die moderne Nahtodforschung hat nachgewiesen, dass der Mensch eine Seele hat, die unabhängig vom Körper denken und beobachten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es gibt viele Hellsichtige, die ins Jenseits blicken können. Auch die Reinkarnationstherapie bestätigt die Tatsache von früheren Leben und eines Jenseits. Der Fernsehsender Vox hat darüber eine Sendereihe gemacht. Die Menschen beschrieben in der Hypnose ihr früheres Leben und reisten dann mit dem Fernsehteam zu dem angegebenen Ort. Viele Angaben erwiesen sich als wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Buddha hat bei der Erleuchtung seine früheren Leben gesehen. In dem buddhistischen Standartwerk (Herder Verlag, 1992) “Die Reden des Buddha” von Hermann Oldenberg (Buddhismusforscher) steht über die Erlangung der Buddhaschaft (von mir gekürztes Zitat): “Mit gesammeltem Geist wandte ich mich hin auf die Erinnerung und Erkenntnis meines früheren Daseins. So erinnerte ich mich an viele frühere Existenzen. Dort war ich mit dem und dem Namen. Von da schied ich und wurde dort wiedergeboren…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend sagt auch Wikipedia, dass der Buddhismus die Reinkarnationslehre vertritt. Der Hinduismus betont die Kontinuität der Seele und der Buddhismus die Eigenständigkeit der einzelnen Inkarnationen. In der Sache sehe ich da keinen Unterschied. Beides ist gleichzeitig wahr. Es gibt Kontinuität verbunden mit Eigenständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die buddhistische Lehre würde keinen Sinn machen, wenn es keine Wiedergeburt gäbe. Warum soll man viele Jahrzehnte nach Erleuchtung streben, wenn nur wenige das Ziel erreichen. Die Mehrzahl würde ihr Leben vergeuden, wenn sie die Früchte des Übens nicht in das nächste Leben mitnehmen könnte. Im Yoga heißt es, dass der Yogi sein Üben von Leben zu Leben fortsetzt, bis er das Ziel der Erleuchtung erreicht. So kommen alle spirituellen Menschen im Laufe der Zeit zum Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Buddha hat einfach nur den Schwerpunkt seiner Lehre auf das Erlöschen des Selbst gelegt. Deswegen betont er die Leerheit (das Nichtselbst, die Egolosigkeit). Im Yoga wird die Fülle (viel Energie, Liebe, Frieden, Glück) betont. In der Erleuchtung gibt es Leerheit (Nichts) und Einheit (Fülle, Etwas) gleichzeitig. Nach meiner Erfahrung muss man sich auf die Leerheit (Ruhe, Sein, Nichts) konzentrieren, damit man im großen Glück lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Die früheren Leben zeigen sich erst ab einer bestimmten Stufe des Weges. Ein Mensch kann auf einer niedrigen Stufe erleuchtet sein, und trotzdem keinen Kontakt zu seinen früheren Leben haben. Insofern können sogar manche Erleuchtete mit ehrlich behaupten, dass es keine Wiedergeburt gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Grundsätzlich sehen alle Erleuchteten das Gleiche. Oft beschreiben sie es aber mit verschiedenen Worten. Dadurch entsteht manchmal etwas Verwirrung. Ich erklärte bereits, dass es drei Ebenen im Kosmos gibt. Es gibt die materielle Ebene, auf der Körper geboren werden und sterben. Es gibt die Energieebene, auf der die Seelen durch viele Leben wandern. Und es gibt die Lichtebene, in der alle Seelen zu einer Seele werden, die gleichzeitig auch keine Seele (in sich leer, Anatta) ist. Die Seele wird zu Gott und Gott ist für einen nichterleuchteten Menschen ein unbegreifliches Mysterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha konzentrierte sich auf die höchste Ebene. Deshalb lehrte er das Nicht-Selbst (Anatta). Diese Lehre ist von der höchsten Ebene aus gesehen richtig. Wenn du es vermagst, werde sofort ein Buddha. Die meisten von uns sind nicht so weit und brauchen mehrere Leben dazu. Nach Sai Baba braucht eine Seele mindestens drei Leben als Yogi, um ein vollständig erleuchtetes Wesen (Buddha) zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nur berichten, was ich erfahren habe. Ich habe etwa tausend frühere Leben von mir gesehen. Ich kann deshalb bezeugen, dass es eine Seele gibt, die sich von Leben zu Leben weiter entwickelt. Allerdings hatte jede meiner materiellen Verkörperungen ein eigenständiges Ich-Bewusstsein (Ego). Insofern gibt es kein Selbst, das wiedergeboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfinde mich als Nils völlig eigenständig von meinen früheren Leben. Es sind irgendwie fremde Menschen, die aber ihre Erfahrungen, Fähigkeiten, Gefühle und Gedankenstrukturen an mich weiter gegeben haben. Ich bin insofern mit ihnen verbunden, als ich alle ihre Verletzungen in mir heilen muss, damit ich in mir ganz werde (dauerhaft im Licht leben kann). Das geschieht fast von alleine, indem ich einfach konsequent und langfristig meinen Yogaweg gehe. Ich mache Körperübungen und Geistesübungen. Ich arbeite an meiner momentanen Psyche und heile dadurch meine früheren Leben mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Ich bin für Meinungs- und Religionsfreiheit. Ich lasse die Pluralität der Meinungen und Religionen zu. Ich vertrete die Einheit aller Religionen. Das bedeutet, dass alle Religionen zusammenarbeiten sollten. Sie sollten für eine bessere Welt und für Werte wie Liebe, Frieden und Wahrheit eintreten. Meinungsunterschiede zwischen den Religionen dürfen selbstverständlich weiter existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia Buddhismus: &#039;&#039;Die indische Philosophie kannte Atman (Sanskrit) bzw. Atta (Pali), das „Selbst“, vergleichbar mit der persönlichen Seele der westlichen Gedankenwelt. Buddha verneinte deren Existenz als individuelle und konstante Einheit, die auch wiedergeboren werden könnte. Im Gegensatz dazu sprach er von Anatman (Sanskrit) bzw. Anatta (Pali), dem „Nicht-Selbst“. Was in der vedischen Tradition Atman genannt wurde, ist aus buddhistischer Sicht keine konstante Einheit, sondern in beständigem Werden, Wandel und Vergehen begriffen. Es kann somit auch nicht als solches wiedergeboren werden. Reinkarnation wird im Buddhismus nicht als „Seelenwanderung“ (Transmigration) verstanden, sondern als ein Impuls aus dem Karma des Gestorbenen. Eine bekannte Allegorie vergleicht diesen Prozess mit der Flamme einer Kerze, die weitere Kerzen anzündet. Weder die Kerze selbst noch die Flamme bleiben dieselben, aber ohne die ursprüngliche Kerzenflamme gäbe es auch die folgenden nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion MyKath.de 213==&lt;br /&gt;
(Zitate aus http://www.mykath.de/topic/31713-wie-kann-man-argumentieren-dass-es-gott-gibt/ )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Was verstehst Du unter “konkreten Hinweisen”? Wenn es nicht mehr ist als “ich denke es so, ich deute es so” handelt es sich nicht um Indizien. Ich kenne die Versuche zur Reinkarnation, bei der Menschen in Hypnose zu ihrem vergangenen Leben befragt werden. Nur ist es leider so, dass Menschen in Hypnose fabulieren und lügen können wie im Wachzustand auch, mit dem Unterschied, dass sie in Hypnose nicht wissen, dass sie fabulieren. Die Informationen, die sie geben, gehören genau zwei Kategorien an: Erstens, es handelt sich um Informationen, deren Wahrheitsgehalt allgemein bekannt ist oder sofort recherchiert werden kann, jeder Mensch kann also wissen, was sie sagen. Dass sie es nicht bewusst wissen ist kein Argument, da es unter Hypnose zu Hypermnesie kommt, die Erinnerung an Dinge, die man lange vergessen glaubte. Die zweite Kategorie umfasst Informationen, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr prüfen lässt. Was vollkommen fehlt sind Informationen der einzig interessanten Kategorie: Etwas, was niemand wissen kann, was aber nachprüfbar ist. Ein Beispiel dafür wäre ein versteckter Schatz, dessen Lage heute niemand kennt, aber den man ausbuddeln kann, oder ähnliches. Das vollkommene Fehlen dieser Art von Informationen ist äußerst verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Hier irrst du. Es gibt viele Fälle dieser Art. Die Reinkarnationsforschung sucht gerade nach diesen Fällen und hat viele gefunden. Mir ist zum Beispiel der Fall einer englischen Frau bekannt, die im Mittelalter in Frankreich als Hexe verbrannt worden ist. Sie konnte genau sagen, wo die Unterlagen liegen und was darin steht. Das war keinem Menschen vorher bekannt. Im Fernsehen gab es vor einigen Jahren mehrere Sendereihen zur Rückführungstherapie. In der Hypnose wurden bestimmte Fakten ermittelt, dann reiste ein Fernsehteam an den entsprechende Ort. Und dann wurde überlegt, ob die Person die Dinge vorher gewusst haben konnte oder ob es sich um den Fall eines echten früheren Lebens handelt. Einige Videos gibt es im Internet. Ich kann sie heraussuchen, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Auch der Fall von Shanti Devi ist dehalb so interessant, weil sie Dinge wusste, die sich nicht wissen konnte. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;Dr. Arthur Guirdham war ein britischer Arzt, Psychiater und Schriftsteller. Er glaubte die Wiedergeburt eines Katharer Priester namens Roger de Grisolles in einer früheren Inkarnation gewesen zu sein. Eine ihm zugewiesene Patientin hatte immer wieder Albträume, in denen sie sich als Bauernmädchen in Toulouse, Frankreich, sah. Sie freundete sich (im Traum) mit einem Priester namens Roger de Grisolles an. Der wurde wurde verhaftet und starb im Gefängnis, das Mädchen wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das konnte sie ganz detailliert schildern. Auch Guirdham hatte ähnliche Albträume seit der Kindheit. Als er das der Patientin erzählte erklärte sie, er sei dieser Priester gewesen, das habe sie in ihren Träumen gesehen. Guirdham war beeindruckt und begann daraufhin zu forschen. Die Ereignisse und Namen in Smith Albträumen bestätigten sich. Es gab tatsächlich einen Roger de Grisolles, der im Jahre 1242 ermordet wurde. Darüber hinaus enthielten die Notizen die sich Smith früher zu ihren Träumen gemacht hatte, viel Hintergrundinformationen über die Katharer, welche damals den Wissenschaftlern nicht bekannt waren.Erst später konnten ihre Angaben bestätigt werden.&#039;&#039; (Zitat aushttp://1791.blogspot…r-guirdham.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat Wikipedia: &#039;&#039;Shanti Devi: der bekannteste der indischen Fälle. Die am 12. Oktober 1926 in Delhi (Indien) als Tochter von Rang Bahadur und seiner Frau Prem Pyari geborene Shanti Devi begann im 3. oder 4. Lebensjahr Erinnerungen an ein Vorleben im Muttra (= Mathura in Uttar Pradesh) zu erzählen. Damals sei sie Lugdi Devi gewesen, die zweite Gattin des Stoffhändlers Kedar Nath Chubey, die am 18. Januar 1902 geboren wurde und nach der (am 25. oder 26. September 1925 erfolgten) Geburt ihres Sohnes Nabinata Lal am 4. Oktober 1925 in Agra im Wochenbett starb. Am 13. November 1935 erhielt Shanti Devi den Besuch von Kedar Nath und seinem Sohn und am 24. November 1935 fuhr sie (begleitet von einer Untersuchungs-Kommission) selbst erstmals nach Muttra, wo sie angeblich mehrere Personen und Örtlichkeiten wiedererkannte. Auch soll sie ungewöhnliche Kenntnisse des lokalen Dialekts von Muttra gezeigt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doku Reinkarnation Wer War Ich. Reise in ein früheres Leben (VOX, 45 Min.) https://www.youtube.com/watch?v=a8nbV1EFFjs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seelen-wanderung.de – Rückführung in frühere Leben durch Ralf D https://www.youtube.com/watch?v=U2tX8nkLl5A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückführung Elisabeth von Thüringen (https://www.youtube.com/watch?v=_9STOiomNzk 14 Min.) Reinkarnation Rückführung Wiedergeburt – Teil 1 Dokumentation (https://www.youtube.com/watch?v=XYCgFrb4RZE 9 Min., Einleitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matzdan: Es gibt nicht “viele Fälle”, sondern einige. Gegen diese übrig gebliebenen stehen Milliarden Fälle, bei denen nix vergleichbares berichtet wird. Selbst wenn es Reinkarnation geben sollte, praktisch hat es bei vielen Milliarden Menschen keine Auswirkung. Was nützt dir also die Reinkarnation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Es ist erfreulich, dass wir einer Meinung darin sind, dass es einige Fälle dieser Art gibt. Selbstverständlich gibt es nur wenige Fälle, bei denen die Beweislage so eindeutig ist. Es gibt viele bekannte Fälle von Reinkarnation (nicht Milliarden, so viele wurden noch nicht geprüft). Aber es ist schwierig, diese speziellen Fälle zu finden. Die Reinkarnation gibt es bei vielen Milliarden und möglicherweise bei allen Menschen. Was wiederum eine interessante Frage ist. Ich halte es durchaus für denkbar, dass das Leben vielfältig ist. Manche Seelen reinkarnieren und manche entwickeln sich im Jenseits weiter. Jedenfalls entwickeln sich die Seelen. Darin sind sich alle Religionen einig. Wichtig ist, wohin wir uns entwickeln. Entwickeln wir uns vorwärts zu innerem Frieden, Glück und Liebe. Oder entwickeln wir uns rückwärts zu Leid, Unglück, Sucht, Angst und Hass.Das Wissen von der Reinkarnation ist hilfreich, weil wir dann über den Tod hinaus denken. Wir sollten uns bemühen positiv zu leben, damit es uns im nächsten Leben und im Jenseits gut geht. Wir können selbst etwas für ein gutes nächstes Leben tun. Und wir können auch beschließen, aus dem Kreislauf der Reinkarnationen auszusteigen. Wir können den Weg ins ewige Leben im Jenseits einschlagen. Aus dem Kreislauf der Reinkarnation kann man aussteigen, wenn man auf der Erde intensiv spirituell übt und vor seinem Tod erleuchtet ist. Oder einen erleuchteten Helfer wie Jesus hat, der einen beim Tod ins Paradies bringt. Ein Erleuchteter (Heiliger) hat bei seinem Tod nach der Lehre des indischen Yoga die freie Wahl, ob er ins Licht auf steigt und dort bleibt. Oder ob er auf die Erde zurückkommen möchte, um seinen Mitmenschen zu helfen. Im Buddhismus gibt es den Bodhisattva und im Hinduismus den erleuchteten Karma-Yoga (Siddha-Yogi mit besonderen Kräften). Viele erleuchtete Menschen kennen ihre früheren Leben und haben beschlossen immer wieder auf die Erde zurückzukommen. Ein Beispiel ist Amritatanandamayi, die in ihrem Buch “Mutter der unsterblichen Glückseligkeit” davon berichtete. Sie sah wie Buddha bei ihrer Erleuchtung ihre frühere Leben.http://de.wikipedia.org/wiki/Amritanandamayi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Das Problem ist, dass in diesen Fällen oft bewusst betrogen wird. Zudem, wie so oft, bleiben mehr Fragen offen als Antworten. Wie fast immer kann man in dem Film z. B. über Elisabeth von Thüringen einen eklatanten Kunstfehler beobachten: Ein Experte für das Schloss begleitet die Frau, die dann feststellt, wo Mauern oder Burggräben oder Hindernisse waren. Sorry, dabei kann sehr leicht das Kluge-Hans-Phänomen auftreten. In einer fairen Diskussion, oder wenn man wirklich am Wahrheitsgehalt einer Sache interessiert wäre, würde man überall dieselben Kriterien anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Ich bin auch für eine faire Diskussion. Und ich glaube, wir beide haben hier eine faire Diskussion. Was nicht bedeutet, dass wir bei den gleichen Fakten zu den gleichen Ergebnissen kommen. Man kann die Dinge immer unterschiedlich bewerten. Man kann Argumente verschieden gewichten. Als Atheist kann man alles immer mit den Argumenten Betrug, Selbsttäuschung oder Kunstfehler erklären. Ich meine, dass man die genannten Fälle nicht durch Betrug erklären kann. Sicherlich kommt Betrug manchmal vor. Aber die genannten Fälle sind so wichtig und bekannt, dass sie von vielen Menschen gründlich überprüft worden sind. Das gilt insbesondere für den Shanti Devi-Fall, der mehrmals von Expertenkommissionen untersucht wurde. Es geht in der Reinkarnationsforschung gerade darum Betrug, Selbsttäuschung und Kunstfehler auszuschließen. Tatsächlich konnte so etwas nur in einige Fällen nachgewiesen werden. Die Mehrzahl der Fälle ist vom Sachverhalt unstrittig. Du kannst auch die vielen positiven Reinkarnationsfälle, die im Fernsehen aufgezeigt wurden, nicht alle durch mentrale Tricks erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker: Ich meine, dass dies schon geht - und zwar deswegen, weil ich mehr über solche mentalen Tricks weiß als selbst die Mehrheit der Zauberkünstler. Es bleibt immer noch ein Rest, den man nicht erklären kann - außer durch Zufall. Mich erinnern die Diskussionen mit dem historischen Experten (etwa bei Elisabeth von Thüringen) immer ein wenig an &amp;quot;Cold Reading&amp;quot; und Muskellesen. Zudem kann man unter Hypnose sich an Dinge erinnern, zu denen man längst keinen bewussten Zugang mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils: Du hast deine Erklärungen. Du hast deine Theorien. Das will ich dir nicht nehmen. Jeder muss sich selbst die Dinge ansehen und dann seine eigene Entscheidung treffen. Die Menschen in den Videos haben gründlich überlegt und sich entschieden. Wenn sie eine Reinkarnation annehmen, muss man das erstmal akzeptieren. Außer man kann ihnen Denkfehler nachweisen. Auch als Zuschauer muss man letztlich eine innere Entscheidung treffen. Die wird bei einem überzeugten Atheisten sicherlich anders aussehen als bei einem Menschen, der für die Möglichkeit einer Reinkarnation offen ist. Du glaubst an den Atheismus. Ich würde dir deshalb grundsätzlich ein erkenntnisleitendes Interesse unterstellen. Ich finde es gut, dass sogar du annimmst, dass ein Rest bleibt, den man nicht erklären kann. So ist es. Ich persönlich habe über tausend frühere eigene Leben gesehen. Ich habe die Fakten überprüft und mir meine Überzeugung gebildet. Und damit möchte ich es belassen. Du hast deine Überzeugung und ich habe meine Überzeugung. Und das ist gut so. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Karma]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Nahtod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://mystiker2.wordpress.com/2013/03/18/reinkarnation-und-christentum/ Reinkarnation und Christentum]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Reinkarnation&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Reinkarnationsforschung&lt;br /&gt;
*http://www.reinkarnation.de/&lt;br /&gt;
*https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nils Horn</name></author>
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